Bücher mit dem Tag "heilmittel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "heilmittel" gekennzeichnet haben.

120 Bücher

  1. Cover des Buches Wie Blut so rot (ISBN: 9783551582874)
    Marissa Meyer

    Wie Blut so rot

     (1.030)
    Aktuelle Rezension von: minifreund

    Etwas langweiliger als das erste Buch, aber fügt sich trotzdem gut in die Reihe ein.

  2. Cover des Buches Nach dem Sommer (ISBN: 9783839001677)
    Maggie Stiefvater

    Nach dem Sommer

     (2.906)
    Aktuelle Rezension von: maryline

    absolute lieblingsreihe 😍

  3. Cover des Buches Cassia & Ky – Die Ankunft (ISBN: 9783596195923)
    Ally Condie

    Cassia & Ky – Die Ankunft

     (1.537)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    Stell dir vor, du konntest fliehen – vor dem System, das dir befohlen hat, wie du leben und wen du lieben sollst. Unter Lebensgefahr hast du deine Liebe wiedergefunden – eine Liebe, die das System töten wollte.

    Jetzt willst du das System besiegen, doch dafür musst du zurück. Zurück in dein altes Leben. Zurück zu einem Geheimnis, das tief in dir verborgen ist.

    Es wird alles verändern.

    Dein Leben.

    Deine Liebe.



    Das Finale der "Cassia & Ky" - Reihe hat eigentlich ganz gut angefangen, leider wurde mir die Geschichte einfach zu langatmig... Es wurden Seiten um Seiten damit gefüllt zu erklären, wie irgendwelche Erkrankte bzw. Versunkene behandelt/geheilt/gerettet wurden. Es passierte einfach nichts Neues mehr. Auch den ständigen Wechsel der Perspektiven fand ich irgendwann nur noch anstrengend. Es fiel mir zunehmend schwerer den über Überblick darüber zu behalten, wessen Sicht ich gerade gelesen hatte. 


  4. Cover des Buches Salz & Stein (ISBN: 9783570163450)
    Victoria Scott

    Salz & Stein

     (329)
    Aktuelle Rezension von: julia___

    Ein wirklich würdiger Nachfolger. Er ist mal wieder wirklich spannend und nervenaufreibend. Man fiebert, man fühlt und leidet mit. 

    Dieser Teil ist sehr tragisch und traurig. Mein Herz hat ein wenig geweint. Das Buch hat mich wirklich tief berührt und das macht es gut!

    Die Charaktere sind wieder einmal toll. Alle wachsen über sich hinaus. 

    Das Ende ist leider sehr offen. Es war glaube ich eine Fortsetzung geplant, die nie veröffentlicht wurde. Leider. Ich wüsste gerne wie es weiter geht 🥲 Das ist mein größter Kritikpunkt..

  5. Cover des Buches Frostnacht (ISBN: 9783492280358)
    Jennifer Estep

    Frostnacht

     (1.109)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Heute mal kurz und knapp, weil ich sonst nur wiederhole. 😃


    Für mich ist „Frostnacht“ der bisher beste Teil der Reihe.

    Das lag wahrscheinlich daran, dass Gwens Reise etwas emotionaler geworden und persönlicher ist als sonst.


    Sonst ist eigentlich alles wie beim Alten. Authentische Charaktere, schöne Atmosphäre, spannende Wendungen, angenehmer Schreibstil und etwas Drama.


  6. Cover des Buches Der Kuss des Kjer (ISBN: 9783570304891)
    Lynn Raven

    Der Kuss des Kjer

     (1.153)
    Aktuelle Rezension von: Mintkitten07

    Gemäß dem beliebten Trope: Enemies to lovers. Zuerst sind sich die beiden Hauptcharaktere natürlich so gar nicht freundlich gesinnt, ich mein, wer will schon gern von jemandem entführt werden, der n Pferd reitet das definitiv zu viele Schlangengene abbekommen hat? Und wer will schon gerne seinem Opfer ständig hinterher rennen, weil die immer das Weite such? Keiner. Stück für Stück kommen sich die Zwei aber näher und decken zusammen so einige Ungereimtheiten auf.
    Der Stil ist flüssig, die Charaktere lebhaft vorstellbar. Wie so oft sind einige Nebencharaktere sogar noch besser als die Hauptcharaktere. Das Ende ist teils etwas flach geraten und es gab keinen Plot twist der mich überrascht hätte. Aber es ist ein Buch das sich leicht und unterhaltsam lesen lässt. 

  7. Cover des Buches Young World - Die Clans von New York (ISBN: 9783423761215)
    Chris Weitz

    Young World - Die Clans von New York

     (167)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover des Buches gefällt mir ganz gut. Man sieht New York das teilweise in Trümmern liegt und kann schon ahnen das es sich bei diesem Buch um eine Dystopie handelt.

    Eine Seuche kommt nach New York und lässt alle Kleinkinder und Erwachsene über 18 Jahren sterben. Die verbliebenen Jugendlichen schließen sich zu Strassen-Gangs zusammen und müssen jeden Tag ums überleben kämpfen und zudem herausfinden warum diese Seuche ausgebrochen ist und ob sie nur New York befallen hat oder auch andere Städte..lände...Kontinente.
    Die Idee des Buches ist wahnsinnig spannend und man möchte sofort rausfinden warum nur die Jugendlichen überlebt haben.
    Die Idee ist toll, mit der Umsetzung bin ich zwiegespalten.
    Immer wieder hat das Buch Längen bzw lange Actionabschnitte, die die Jugendlichen aber nicht in der Geschichte weiter bringen.

    Dafür fand ich das Ende wieder klasse und sehr gelungen.

    Alles in allem super Idee mit sehr gutem Ende aber mittendrin einige Längen.

  8. Cover des Buches Evermore - Der blaue Mond (ISBN: 9783442473809)
    Alyson Noël

    Evermore - Der blaue Mond

     (1.313)
    Aktuelle Rezension von: _AveryAnn_

    -Kein Klappentext, da es der 2. Band einer Reihe ist-

    Der Schreibstil war sehr angenehm und einfach zu lesen, weshalb ich das Buch auch an einem Tag fertig hatte.
    In die Story ist man anfangs schnell reingekommen, jedoch ist auf den ersten Seiten gar nichts passiert und es war ziemlich langweilig. Es ging dort nur um die Beziehung zwischen Ever und Damen, was einfach nur unnötig in die Länge gezogen wurde.
    Dann jedoch hat die Geschichte wieder Fahrt aufgenommen und es blieb eine Weile recht spannend. Doch nach kurzer Zeit ist die Spannung wieder abgeebbt und es war wieder sehr langatmig. Ever war im Sommerland, dann wieder weg, dann wieder da, hat mit Ava gesprochen bla bla bla. Das ging dann eine ganze Weile so und auch das Handeln und Verhalten von Ever konnte ich nicht nachvollziehen.
    Das Ende war zwar wieder etwas besser aber wurde wieder zerstört, nachdem die Protagonistin Ever nicht dümmer und naiver sich verhalten hätte können. Ihre Entscheidungen waren einfach nur hirnrissig und ich habe da echt an ihrem Verstand gezweifelt..

    Sie selbst hat ihren Fehler gleich eingesehen, jedoch hat das dann auch wieder wenig gebracht.

    Im Großen und Ganzen war das Buch gut, wenn auch mit negativen Punkten. Die Reihe werde ich natürlich weiterlesen und hoffe, dass mich die nächsten Bände auch überzeugen können!

  9. Cover des Buches Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3) (ISBN: 9783785579220)
    Ursula Poznanski

    Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3)

     (710)
    Aktuelle Rezension von: julia___

    Das ist es also, dass Ende einer langen Reise.

    Mit vielen Wendungen und unvorhergesehenen, epischen, traurigen, schockierenden, erfüllenden und liebevollen Momenten.

     

    Diese Reihe hat mich wirklich sehr in den Bann gezogen, dass hätte ich anfangs NIEMALS gedacht.

    Ich wollte die Bücher nie weglegen, habe sie gerade zu verschlungen.

    Mein Kopf hat immer versucht die Parallelen zu ziehen, die Lösung zu finden, aber – nein – das habe ich nicht.

    Es ist wirklich eine einmalige und unvorhersehbare Story.

    Verdammt es war wirklich so gut.

    Und Gefühlsmäßig war ich auch wirklich tief drin. Einfach wunderbar.

     ABER ich muss auch meckern, auf hohen Niveau aber das Ende war mir einfach zu schnell, zu kurz, kein wirklicher Epiloge. Das finde ich schade, aber es gibt tragischeres.

     

    Ich vermisse Ria, Tycho und Sandor jetzt schon. Die drei sind mir wirklich unter die Haut gegangen, wie schon lange keine Charaktere mehr.

     

    Zusammenfassend kann ich diese Reihe nur wärmstens empfehlen, meiner Meinung nach steigert sich auch die Spannung und einfach alles von Band zu Band.

    Ich habe jetzt auch endlich keine offenen Fragen mehr. (Okay vielleicht wie es in 10 Jahren um Eleria und co. Steht!)

  10. Cover des Buches Unsterblich - Tor der Nacht (ISBN: 9783453317505)
    Julie Kagawa

    Unsterblich - Tor der Nacht

     (332)
    Aktuelle Rezension von: paperlove

    Meine Rezensionen findet ihr auch auf https://mrspaperlove.blogspot.com


    Nachdem mir der Reihenauftakt der Unsterblich-Reihe vor wenigen Wochen überraschend gut gefallen hatte, wollte ich natürlich wissen, wie Allies Abenteuer weitergeht.
    Im zweiten Band ist einige Zeit vergangen, an einer Stelle wird angedeutet, dass die Ereignisse aus dem Vorgänger fast ein Jahr zurückliegen. Allie hat sich mittlerweile mit ihrem "Blutsbruder" Jackal verbündet, um mit ihm gemeinsam ihren "Vampirvater" Kanin zu finden. Ein ungewöhnliches Bündnis, wenn bedenkt, dass Jackal im ersten Band noch der Antagonist dargestellt hatte.

    Beim ersten Band hatte ich das rasche Erzähltempo und der abwechslungsreiche, actiongeladene Plot (mit vielen überraschenden Wendungen und Szenenwechsel) positiv hervorgehoben, gerade weil ich das von Kagawas anderen Büchern überhaupt nicht gewohnt gewesen war. Aus diesem Grund hatte ich mir bei der Fortsetzung natürlich etwas Ähnliches erhofft, gerade weil das Buch mit 545 Seiten nicht gerade dünn ist. Leider hatte ich aber den Eindruck, dass die Autorin hier leider wieder in ihr übliches Schema eines eher langsamen, trägen Erzähltempos zurückgefallen ist und die Handlung bis zuletzt nicht richtig in die Gänge gekommen ist.
    Besonders die erste Hälfte des Buches zieht sich unglaublich in die Länge, denn es dreht sich einzig um allein um Jackals und Allies Suche nach ihrem Schöpfer - mehr passiert nicht. Und das auf mehr als 250 Seiten. Dadurch hat sich das Lesen stellenweise sehr zäh angefühlt. Während ich im ersten Band fast nicht mitgekommen bin, weil ein brutales Ereignis auf das nächste gefolgt war und Charaktere überraschend schnell gestorben sind, habe ich dieses Lesegefühl beim zweiten Band komplett vermisst.
    In der zweiten Hälfte des Buches geht die Suche schliesslich weiter, dann aber nach dem bösen Vampir Sarren, der nun der grosse Antagonist in diesem Buch darstellen soll. Da es sich beide Male um die Suche nach einem Vampir handelt, hat sich die Handlung in diesem Buch redundant angefühlt und wirklich mehr Spannung ist auch in der zweiten Hälfte nicht aufgekommen. Der grosse Showdown ist dieses Mal mehr oder weniger ausgeblieben, und das Ende hält einen scheinbar überraschenden Tod bereit (den ich keine Sekunde geglaubt habe), von dem man bereits im Epilog erfährt, dass der besagte Charakter in Wahrheit noch lebt, was diesen kurzen, unglaubhaften Schockmoment ab absurdum führt.

    Insgesamt ist dieser zweite Band deutlich zu lang geraten und mit 200 Seiten weniger, hätte der Plot vermutlich deutlich spannender erzählt werden können. Ich fand es extrem schade, dass es kaum überraschende Wendungen oder überhaupt brutale, oder blutige Szenen gab, die mich im ersten Band so schockieren konnten. Stattdessen plätschert die Handlung die meiste Zeit vor sich hin, um dann in einem kaum aufregenden Finale zu enden. Da hätte ich nach dem starken ersten Band deutlich mehr erwartet.

    Fazit:
    "Tor der Nacht" ist der zweite Band der Unsterblich-Trilogie und leidet leider am berühmten "Mittelband-Syndrom". Den temporeichen Erzählstil und die actiongeladene Handlung mit vielen überraschenden Wendungen aus dem ersten Band sucht man hier vergeblich. Stattdessen plätschert die Geschichte die meiste Zeit vor sich hin, ohne dass wirklich Spannung aufgekommen ist. Bleibt zu hoffen, dass der dritte Band wieder an die Qualität des ersten Bands heranreichen kann, aber für diesen doch eher langatmigen Mittelteil, kann ich nur durchschnittliche 3 Sterne vergeben.

  11. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522202503)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

     (6.950)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah


    Die Handlung von "Die unendliche Geschichte" brauche ich wohl nicht weiter zusammenzufassen. Es handelt sich um eine phantastische Erzählung für Jung und Alt. Was sie so fantastisch und unvergesslich macht, ist natürlich die Welt, in der sie spielt, und die Tatsache, dass der Bösewicht eher etwas Abstraktes war als ein tatsächlicher, greifbarer Feind, der bekämpft und besiegt werden kann.
    Die Welt die der Autor hier erschaffen hat ist phantasievoll, und unser kleiner Held ist sympathisch und aufgeschlossen. Viele der Dinge, die er auf seiner Reise erlebt, dienen einem doppelten Zweck: Sie sind zum einen unterhaltsam und zum anderen regen sie zum Nachdenken an.
    Es ist definitiv ein Buch das jeder einmal gelesen habe sollte. Ich kann es absolut empfehlen und vergebe volle 5 Sterne. 

  12. Cover des Buches Unsterblich - Tor der Ewigkeit (ISBN: 9783453318151)
    Julie Kagawa

    Unsterblich - Tor der Ewigkeit

     (142)
    Aktuelle Rezension von: MartinaBookaholic

    ich bin so froh, dass mich diese Reihe noch genauso begeistern konnte, wie vor all den Jahren... manche Bücher schaffen das nicht, weil man älter geworden und sich verändert hat... aber diese Reihe hier ist so spitze, klasse, aufregend, spannend und Herz zerreißend wie beim ersten Mal. GREAT!!!

  13. Cover des Buches Wie Wölfe im Winter (ISBN: 9783959671323)
    Tyrell Johnson

    Wie Wölfe im Winter

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Emili

                                                                                                                                         

    Eine Grippeepidemie und Krieg haben die Bevölkerung zum größten Teil ausgelöscht. Auch das Klima ist äußerst unfreundlich geworden. Die Familie der Hauptprotagonistin Lynn hat überlebt, indem sie nach Yukon in die Einsamkeit der Kälte und Schnee gezogen sind. Das Überleben ist alles andere als einfach: Entbehrungen, Hunger, Not sind die ständigen Begleiter. Eines Tages ändert sich allerdings das Leben dieser Familie radikal...    

    Der Roman beginnt in einem gemäßigten Tempo, und steigert sich allmählich. Anfangs lernt der Leser das Leben der Familie kennen. Spannende Höhepunkte der Geschichte kommen erst nach und nach. Mir hat die Erzählweise imponiert und ich habe mich keine Sekunde gelangweilt, auch wenn der Roman zu Hälfte doch relativ ruhig ist. Atmosphärisch und mit viel Gefühl beschreibt der Autor diese postapokalyptische Welt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und in Lynn hat man eine Heldin, die sehr interessant in ihren Handlungen ist. Nicht immer nachzuvollziehen, aber spannend. Außerdem war mir die Familie sehr sympathisch, sodass ich mir große Sorgen um die machte.  

    "Mit Wölfe im Winter" ist dem Autor eine gute Dystopie gelungen, die für die Liebhaber des Genres absolut zu empfehlen ist. Nach meinem Geschmack hätte der Roman noch umfangreicher sein können.   Doch alles in allem sehr packende Geschichte.

                                                                                                                                  

  14. Cover des Buches Ruht das Licht (ISBN: 9783839001738)
    Maggie Stiefvater

    Ruht das Licht

     (1.437)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Es handelt sich hier um Band zwei der Reihe und ich muss leider sagen, dass mich die Reihe nicht so richtig mitreißen kann.

    In diesem Band gibt es vier verschiedene Erzählperspektiven: Die von Grace, Sam, Isabel und Cole. Das hat Abwechslung reingebracht und den Schreibstil fand ich nach wie vor eingängig und konnte es schnell lesen.

    Die Kapitel von Cole und Isabel fand ich ganz interessant, die Geschichte zwischen Sam und Grace war leider super vorhersehbar. Es war von Anfang an klar, was passieren würde und es gab daher kaum Spannung. Wirklich viel Handlung hatte das Buch auch nicht. Beim ersten Band fand ich es nachvollziehbar, dass er recht ruhig war, da sich die Beziehung zwischen Sam und Grace ja erst aufbauen musste und auch das Prinzip mit den Wölfen erstmal erklärt werden musste. Vom zweiten Band hätte ich mir jetzt aber mehr erhofft.


    Fazit: Die Reihe ist nicht schlecht, aber ich habe schon einige gelesen, die mich deutlich mehr mitgerissen haben. Hier würde ich sagen: "Kann man lesen, muss man aber nicht." Zumindest habe ich nicht das Bedürfnis weiter zu lesen, werde den nächsten Band aber trotzdem lesen, da ich ihn sowieso schon zu Hause habe. Die Geschichte ist leider einfach nicht fesselnd.

    Die Wölfe von Mercy Falls II: Ruht das Licht bekommt von mir 3,4 (also gerundet 3) / 5 Sterne.

  15. Cover des Buches Partials - Aufbruch (ISBN: 9783492702775)
    Dan Wells

    Partials - Aufbruch

     (267)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's:
    Die letzten Menschen haben sich nach einer verheerenden Katastrophe nach Long Island, vor die Tore Manhattans, zurückgezogen. Die Partials, übermächtige Krieger, die einst von den Menschen erschaffen wurden und sich dann gegen sie wendeten, bedrohen die Überlebenden. Und eine unheilbare Seuche fordert ihre Opfer. Die sechzehnjährige Kira setzt alles daran, einen Weg zu finden, die Krankheit zu heilen. Doch dieser Weg führt sie nach Manhattan, mitten in das Gebiet der unheimlichen Partials. Und was sie dort entdeckt, wird nicht nur ihr eigenes, sondern das Schicksal aller Geschöpfe auf unserem Planeten verändern.

    Das Buch:
    Das Buch ist im großen und ganzen in drei Teile aufgeteilt. Vor dem ersten Teil kann man eine fiktive Stellungnahme eines fiktiven Politikers lesen, die das ganze einläutet und dem Leser schon einige Informationen gibt. Zum Beispiel, dass man sich hier in der Zukunft befindet - nämlich über vierzig Jahre nach unserer Zeit. 
    Danach fängt die ganze Geschichte an. Man begegnet den Figuren in dieser Geschichte und lernt auch gleich Kira kennen. 
    Man erfährt vieles über sie und auch über ihre Arbeit. Der Einstieg ins Buch ist hier etwas ungewöhnlich gewählt. 
    Ich habe schon viele Dystopien gelesen, aber noch keine, deren Einstieg so heftig gewesen wäre wie dieser. Denn sofort wird man in die Handlung gezogen und kann nicht mehr verhindern, was passiert. Es gibt keine schöne Zukunft, sondern man sieht einem Baby beim sterben zu. Dieser Einstieg ist so inovativ und prägend, dass man ihn nicht wieder vergisst. 
    Im Verlauf der Handlung erfährt man dann auch, was in der Vergangenheit schief gelaufen ist und wie es zu dieser düsteren Zukunft kommen konnte. 
    Dabei ist dieses Zukunftsszenario so düster, wie ich es bisher noch in keinem Buch gelesen habe. 
    Gleichzeitig wird der Leser in die Stadt geführt, die nun mehr als zerstört und zersplittert ist. 
    Man erfährt auch einiges über die Partials, vor denen alle Menschen Angst haben. Sie scheinen der Aufstand zu sein, den man vielleicht erwarten kann. Eine Einheit Supersoldaten, die nie altern. Und trotzdem scheinen die Menschen etwas von diesen Maschinen zu brauchen. 
    Zunächst befindet sich der Leser mitten in der Stadt und lernt Kira und ihre Freunde besser kennen. Man wird durch die eindrucksvolle zerstörte Stadt geführt und lernt vieles über die Figuren, so wie deren Charakter heraus. 
    Im verlauf der Geschichte erlebt man nicht nur diese Stadt, sondern auch deren Umgebung und sehr viel später auch größeren Städte - Weltstädte, wie Manhattan. 
    Und im Hintergrund steht die Suche nach der Rettung der Menschheit und Kira, die dieses Ziel verfolgt. Doch sie muss auch noch einiges lernen und nimmt den Leser so mit auf eine spannende Reise. 
    Die Partials stellen eine unvermeidbare Komponente in Kiras Plan dar, aber sind diese wirklich so gefährlich, wie man es den Menschen weiß machen will? 
  16. Cover des Buches Die Charité: Hoffnung und Schicksal (ISBN: 9783499274527)
    Ulrike Schweikert

    Die Charité: Hoffnung und Schicksal

     (288)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:


    Die Cholera wütet vor den Toren Berlins und man versucht verzweifelt den Tod aus der Stadt draußen zuhalten. Während die Ärzte versuchen rauszufinden wie man die Cholera aufhalten kann, kämpfen drei Frauen mit ihrem ganz persönlichen Schicksal.


    Erster Satz:


    Gnadenlos brannte die heiße Augustsonne 1831 auf Berlin herab.


    Meine Meinung:


    Als das Buch bei mir ankam, habe ich mich sehr darüber gefreut und war darauf sehr gespannt ob es mich dann genauso überzeugen wird, wie die letzten Historischen Romane, die ich davor gelesen habe.


    Kommen wir als erstes zum Cover. Ich finde es wirklich sehr passend zu der Geschichte insgesamt. Ich denke das die Frau, die die Blume hält Elisabeth ist, aber dadurch das man das Gesicht nicht sieht, lässt man uns Lesern dort auch freien Lauf an der Fantasie.


    Der Schreibstil an sich, fand ich wirklich sehr leicht aber auch fesselnd, da ich unbedingt wissen wollte, was mit den drei Frauen passiert und es war auch immer wieder die Cholera präsent. Ich fand es wirklich mega spannend zu lesen, wie sich die Geschichte nach und nach entwickelt hat.


    Die drei Frauen waren mir alle gleichmaßen sympathisch. Jede war auf ihre ganz eigene Art besonders und das Schicksal von ihnen könnte unterschiedlicher nicht sein. 


    Doch die Autorin schaffte es, dass sich die drei Schicksale so unterschiedlich sie auch sind, einen Weg zusammen fanden und das fand ich an dem Buch so schön.


    Wer mir auch wirklich sehr sympathisch war, war der Professor Dieffenbach, er hatte immer sein Ziel vor Augen, aber vergaß nie seine Mitmenschen um ihn herum. Das merkt man immer sehr deutlich wenn er auf die Protagonistin Ludovica traf.


    Auch spielte die Charité immer einen sehr zentralen Mittelpunkt und ich finde die Autorin hat sich für das Buch einen wirklich sehr interessanten Handlungsort ausgesucht. 


    Alles in einem hat mich das Buch wirklich komplett in seinen Bann gezogen und ich bin schon sehr gespannt darauf, mit was mich die Fortsetzung überraschen wird.

  17. Cover des Buches Storm – Die Auserwählte (ISBN: 9783737351560)
    Virginia Bergin

    Storm – Die Auserwählte

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 446 Seiten

    Verlag: FISCHER KJB (22. März 2016)

    ISBN-13: 978-3737351560

    empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

    Originaltitel: The Storm

    Übersetzung: Sabine Reinhardus

    Preis: 17,00 €

    auch als E-Book erhältlich


    Spannender Abschluss der Dilogie


    Inhalt:

    Ruby ist weiterhin auf der Suche nach ihrem Vater und ihrem Bruder, als ihre Freundin Saskia zu ihr stößt, die aus dem Army-Camp geflohen ist. Als Saskia verletzt wird, muss Ruby sie genau dorthin zurückbringen, um die Verletzung versorgen zu lassen. Doch dabei gerät Ruby selbst in Gefahr, denn sie birgt ein Geheimnis …


    Meine Meinung:

    „Storm. Die Auserwählte“ ist die Fortsetzung von „Rain. Das tödliche Element“. Den ersten Teil sollte man zumindest in Grundzügen kennen, um hier der Handlung folgen zu können. Das Weltuntergangsszenario durch den todbringenden Regen geht hier nahtlos weiter.


    Virginia Bergin schreibt mit lockerer Feder, denn eigentlich ist dies so eine Art Tagebuch bzw. Erlebnisbericht der fünfzehnjährigen Ruby. Die Sprache ist entsprechend einfach und schnodderig. Für mich hat das in diesem Zusammenhang aber gut gepasst. 


    Es gibt einige sehr spannende Szenen, aber auch brutale, die nicht unbedingt für jeden jugendlichen Leser geeignet sind (Amputation). Das Verhältnis von Action und Romantik (ja, auch die spielt in dieser apokalyptischen Welt in England eine Rolle) hält sich gut die Waage. Manchmal musste ich in der Handlung ein wenig den roten Faden suchen, der sich ab und zu versteckte. Manchmal fand ich die Handlung auch nicht ganz schlüssig, zum Beispiel, dass die Leute ihre Kinder trotz der Gefahr unbeaufsichtigt lassen. Aber das sind nur Kleinigkeiten, die mich nicht groß störten.


    Fazit:

    Dieses Buch weist wie schon der erste Band einige Schwächen auf, konnte mich aber trotzdem über die ganze Länge gut unterhalten. 


    Die Dilogie:

    1. Rain. Das tödliche Element

    2. Storm. Die Auserwählte


    ★★★★☆


  18. Cover des Buches Maze Runner: Die Auserwählten - In der Brandwüste (Filmausgabe) (ISBN: 9783551314901)
    James Dashner

    Maze Runner: Die Auserwählten - In der Brandwüste (Filmausgabe)

     (1.204)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der mittelmäßige zweite Band der »Maze Runner«-Trilogie, in dem Thomas und sein Team von ANGST eine neue Herausforderung gestellt bekommen - sie sollen quer durch die gefährliche Brandwüste zu einem sicheren Hafen wandern. Aber das ist nichtmal das Schlimmste, denn Teresa scheint auf einmal ein doppeltes Spiel zu spielen. Man kommt gut und schnell wieder in die Geschichte rein und der Anfang ist auch ganz interessant, ebenso wie das Ende, da einiges aufgedeckt wird und auch der Cliffhanger einen ganz neugierig macht. Aber der Mittelteil hingegen lässt manchmal leider zu wünschen übrig: es ist da halt teilweise wirklich nicht so spannend, wie Thomas und co. durch die Wüste wandern, da es zwar einige kleine Ereignisse gibt, um die Geschichte irgendwie interessant zu halten, aber bis kurz vor Schluss halt keine mega Wendungen oder Enthüllungen. Die Charaktere sind dabei immer noch ganz in Ordnung und auch der Schreibstil, der weiterhin aus der Erzählerperspektive schildert, liest sich ganz einfach und flüssig. Insgesamt also fehlt es dieser Fortsetzung leider manchmal an Spannung, aber einiges ist trotzdem ganz unterhaltsam und interessant, weshalb man eigentlich auch noch irgendwie zum letzten Band greifen will. 

  19. Cover des Buches Partials - Fragmente (ISBN: 9783492702836)
    Dan Wells

    Partials - Fragmente

     (106)
    Aktuelle Rezension von: BlueberryMuffin98
    Nach dem doch reicht offenen Ende von Teil 1 konnte ich es kaum erwarten, die Reihe weiterzulesen,da es noch so viele ungeklärte Fragen gab. Den ersten Band fand ich absolut grandios und auch dieses Mak wurde ich nicht enttäuscht. Der Autor weiß wie man den Leser mit Worten packen kann und ich kann nur immer wieder staunen wie gut recherchiert diese Reihe ist. Sie ist sehr medizinisch angehaucht, was mir gut gefällt und der Autor scheut sich nicht, komplexe Zusammenhänge einzubauen, bei denen man immer konzentriert bleiben muss, um das Zusammenspiel aus Krankheit und Heilmittel zu verstehen. Es ist deutlich, dass der Autor sich dabei viel Mühe gibt und sich gut über das Thema informiert hat. Allerdings muss ich sagen, dass mir der Stil in Teil eins ein klein wenig besser gefallen hat. Ich fand seine Sätze in diesem Band teilweise etwas abgehackt und ich emfand es so, als würde manchmal zwischendrin ein Satz fehlen. Dafür habe ich den einen Stern abgezogen. Ansonsten lässt es sich aber auch dieses Mal spannend lesen. Sehr gut gefällt mir aber das realistische Bild, das der Autor zeichnet. Er zeigt schonungslos, wie Menschen sich im Angesicht des Todes verhalten und zu welchen Mitteln sie greifen. Dazu zeigt er eine Welt, die man nicht schwarz weiß sehen kann. Hier gibt es nicht, wie in vielen anderen Werken, einen, der ausschließlich böse ist, und bekämpft werden muss. Stattdessen haben alle Parteien überzeugende Argumente und man denkt als Leser selbst sehr viel über diese moralischen Verwicklungen nach, was das Buch zu einem besonderen Erlebnis macht. Die Protagonistin Kira mag ich sehr gerne, wobei ihr Weggefährte Samm mir fast noch besser gefällt, da ich seine konzentrierte, ruhige aber entschlossene Art faszinierend finde. Er und Kira sind ein tollen Team, das sich mit weiteren Gefährten auf eine spannende Reise begibt. Dafür waren das Verhalten und die Entscheidungen der Charaktere immer gut nachvollziehbar für mich. Es steckt sehr viel Handlung auf diesen 570 Seiten und es kommt langsam etwas Licht ins dunkle und die komplexen Zusammenhänge werden klarer. Bei mehreren Handlungssträngen muss man manchmal etwas aufpassen, um den Überblick nicht zu verlieren. Trotzdem freue ich mich auf den letzten Teil und bin gespannt, was die Zukunft für die vielen Charaktere bereithält.
  20. Cover des Buches Constellation - In ferne Welten (ISBN: 9783570165348)
    Claudia Gray

    Constellation - In ferne Welten

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico

    Die Wege von Noemi und Abel haben sich vor sechs Monaten getrennt, doch die gemeinsam erlebten Abenteuer können die beiden nur schwer vergessen und beide träumen insgeheim von einem Wiedersehen.
    Als Noemis Heimatplanet Genesis Opfer eines hinterlistigen Angriffs der Erde wird, schickt man Noemi aus, um Hilfe zu holen, nicht ahnend, was sie jenseits des Genesis-Tors erwarten wird.

    "In ferne Welten" ist der zweite Band von Claudia Grays Constellation-Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven von Noemi Vidal und dem Mech Abel erzählt.

    Es hat fast zwei Jahre gedauert, bis ich zu diesem zweiten Band gegriffen habe, da ich lange Zeit keine große Lust auf die Fortsetzung von Noemis und Abels Geschichte hatte, was auch daran lag, dass der dritte Band voraussichtlich nicht mehr auf Deutsch erscheinen wird.
    Nun wollte ich aber wissen, wie es mit den beiden weitergeht und habe auch schnell in die Geschichte von Noemi und Abel hineingefunden! Dieser zweite Band hat mir insgesamt auch total gut gefallen, weshalb ich es sehr schade finde, dass der dritte Band nicht übersetzt wird, da ich diesen definitiv gelesen hätte, beziehungsweise nun wahrscheinlich auf Englisch lesen werde.

    Noemi ist nach Genesis zurückgekehrt, aber ihre Reise mit Abel durch die Galaxie hat sie stark verändert und sie hat Schwierigkeiten, sich wieder einzuleben, da sie nicht einfach da weitermachen kann, wo sie vor Monaten aufgehört hat. Als die Erde einen heimtückischen Angriff auf Genesis startet, ist Noemi froh, dass sie helfen kann, indem sie ausgesandt wird, um Hilfe zu suchen, denn die Loyalität der Soldatin gilt ihrem Heimatplaneten.
    Abel oder Modell Eins A ist der höchstentwickelte Mech, der jemals geschaffen wurde, doch er besitzt eine Seele, die ihn menschlich macht. Besonders Abel hat mich schon im ersten Band sehr fasziniert und ich fand es spannend, nun zu sehen, wie er immer eigenständiger geworden ist, nachdem Noemi ihm seine Freiheit geschenkt hat und er nicht mehr unter dem Einfluss seines Schöpfers Burton Mansfield steht.
    Noemi und Abel haben mir richtig gut gefallen und auch die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt, mochte ich sehr gerne!

    Die Handlung konnte mich von Beginn an mitreißen! Ich fand es toll, dass der zweite Band Antworten auf Fragen aus dem Auftakt liefert, aber auch mit neuen spannenden Wendungen aufwartete! Viele Zusammenhänge werden geknüpft und Noemi und Abel sind wieder viel unterwegs, erleben neue Abenteuer, entdecken viel Neues, sodass es absolut nicht langweilig wurde! Das Ende ist dann ziemlich gemein, sodass ich am liebsten sofort weiterlesen würde!
    Mir hat dieser zweite Band einfach richtig gut gefallen!

    Fazit:
    "In ferne Welten" ist ein starker zweiter Band von Claudia Grays Constellation-Trilogie!
    Ich mochte Noemi und Abel wieder total gerne und die Handlung konnte mich von der ersten Seite an mitreißen! Die Geschichte entwickelt sich spannend weiter und ich kann es kaum erwarten weiterzulesen! Schade nur, dass der dritte Band wahrscheinlich nicht mehr übersetzt wird!
    Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!

  21. Cover des Buches Delirium - Amor Deliria Nervosa (ISBN: 9783833309922)
    Lauren Oliver

    Delirium - Amor Deliria Nervosa

     (2.133)
    Aktuelle Rezension von: Ansonstern

    95 Tage muss sich Lena Haloway noch bis zu ihrem 18. Geburtstag gedulden, dann wird sie endlich gegen amor deliria nervosa geheilt. Das Mittel ist noch nicht ausgereift genug, um Minderjährige heilen zu können - fatale Nebenwirkungen können entstehen. Wenn dem nicht so gewesen wäre, hätte Lena sich schon längst der Prozedur unterziehen lassen. Ihr ganzes Leben lang ist sie belehrt worden, dass Liebe eine schlimme Krankheit ist, und dass man erst nach der Heilung ein glückliches Leben führen kann. Natürlich kann man nicht verhindern, dass Teenager ab und zu einer Schwärmerei erliegen, doch nach einer OP ist sowieso alles vergessen; man wächst darüber hinaus und lässt seine Vergangenheit ohne ein  Wimpernzucken hinter sich. 

    Für heute steht für Lena ist erst einmal der Tag an, an dem ihr Wert auf einer Skala festgelegt wird, um ihr einen passenden Ehepartner zu bestimmen. Lena selbst haftet der rufschädigende Stempel ihrer Mutter an, die selbst nach mehreren Operationen nicht von amor deliria nervosa nicht geheilt werden konnte und am Ende sich das Leben nahm. Lena ist nun fest entschlossen, dass sie anders ist als ihre Mutter - nämlich völlig normal.

    Es ist nicht leicht, keine Angst zu haben, solange ich noch nicht geheilt bin, obwohl ich bisher nicht von der Deliria befallen worden bin.Trotzdem mache ich mir Sorgen. Es heißt, die Liebe habe die Leute früher in den Wahnsinn getrieben. Das ist schon schlimm genug. Das Buch Psst berichtet aber auch von Menschen, die gestorben sind, weil sie die Liebe verloren oder nie gefunden haben. Und das macht mir am meisten Angst. Die gefährlichste aller Krankheiten. Sie endet auf jeden Fall tödlich, ob man sie hat oder nicht.

    Die Ausgangssituation ist Fans von Dystopien nicht gänzlich unbekannt: Die Hauptperson meint, ein zufriedenstellendes Leben in einer Gesellschaft zu führen, deren System angeblich nur zu ihrer Sicherheit dient (beispielsweise auch in "Die Auswahl" von Ally Condie). Auch in "Delirium" bestimmt das System, was das Beste für alle Beteiligten ist: In Lenas Welt ist Liebe eine gefährliche Krankheit, die wie Unkraut vernichtet werden muss, und um dieses Thema kreisen ihre Gedanken immer häufiger, bis sie beginnt zu hinterfragen, ob Liebe tatsächlich etwas so Schlechtes ist, wie alle sagen.

    Lauren Oliver hat sich bereits mit "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" vom ersten Kapitel an in mein Herz geschrieben. Im Vergleich fehlte mir bei "Delirium" ein gewisser Spannungsbogen; im mittleren Teil plätscherte die Handlung für meinen Geschmack ein wenig zu sehr vor sich hin, bis es zum Ende hin aber wieder spannender wird.

    Die Idee hinter "Delirium" ist jedoch sagenhaft, und besonders erwähnenswert ist der wunderbare Schreibstil der Autorin. Lauren Oliver hat nicht nur ein wahnsinnig einfallsreiches dystopisches Setting geschaffen, sondern erzählt die Geschichte auf eine Weise, von der viele andere nur träumen können. Ihre Worte schweben in der Luft, als würde die Autorin Sauerstoff einatmen und Poesie ausatmen. Lena ist ein völlig gewöhnliches Mädchen, das völlig zufrieden damit ist, das von der Regierung vorgeschriebene Leben zu leben. Eben jene gewöhnliche Protagonistin wird nicht auf künstlich aufgeblasene Weise zur Heldin gemacht; stattdessen zeigt Lauren Oliver glaubwürdig auf, wie in Lena die ersten Zweifel gesät werden, dann leise aufkeimen und immer lauter werden, obwohl sie sich dagegen wehren möchte.

    Den Ausgang der Geschichte fand ich etwas unbefriedigend, weil es sich so liest, als hätte die Autorin einfach noch etwas für die beiden Folgebände übrig lassen wollen. Und doch könnte ich die letzten Sätze immer wieder lesen, allein wegen der Art, mit welcher sie Worte zu Sätzen zusammenstrickt, die mir noch lange im Gedächtnis und im Herzen bleiben werden. 

  22. Cover des Buches Dark Love (ISBN: 9783492269025)
    Lia Habel

    Dark Love

     (256)
    Aktuelle Rezension von: Taly

    Ich habe dieses Buch innerhalb meines 10tägigen Urlaubs gelesen. Ich konnte das Buch kaum weglegen, da ich es so schön und spannend fande. Ich werde es defintiv noch einmal lesen. 

    Ich liebe solche ZombieRomane und habe die Geschichte nur so in mich aufgesogen. 

  23. Cover des Buches Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht (ISBN: 9783551315878)
    Scott Westerfeld

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

     (611)
    Aktuelle Rezension von: Gotje

    Inhalt: Tally Youngblood fiebert aufgeregt ihrem 16. Geburtstag entgegen. Denn dann steht die für jeden Bürger vorgesehene Schönheitsoperation an. Sie wird von einer Ugly zu einer Pretty, lebt im schillernden New Pretty Town und feiert jeden Abend rauschende Partys. Doch kurz vor ihrem Geburtstag trifft sie auf Shay, die ebenfalls bald 16 wird. Doch sie will sich der Operation nicht unterziehen, sie möchte nicht aussehen wie alle anderen und das auch noch von der Regierung vorgeschrieben. Stattdessen will sie fliehen - in die sagenumwobene Aussteiger-Stadt Smoke. Tally glaubt nicht, dass es diesen Ort, an den Uglies, die sich nicht operieren lassen wollen, flüchten, doch Shay ist fest überzeugt, die Reise anzutreten. Und schon bald merkt auch Tally, dass in ihrer Welt nicht alles so perfekt läuft, wie sie immer dachte. Denn durch Shay gerät sie mit einer Sonderbehörde aneinander, die sie vor eine schreckliche Wahl stellt.


    Meine Meinung: In diesem Roman wird eine sehr interessante Welt aufgezeigt, in der oberflächlich alles toll ist. Jeder ist glücklich, jeder hat die gleichen Rechte, niemand wird aufgrund seines Aussehens diskriminiert - denn schließlich sind alle hübsch! Doch hinter der Fassade zeigt sich im Verlauf des Buches ein grausames Bild, das die Welt der Hauptperson ins Wanken bringt.

    Tally war mir von Anfang an eher unsympathisch, was aber wohl auch so gewollt ist. Ständig fragt man sich, warum sie und alle anderen diesen ganzen Unsinn mit sich machen lassen, aber sie sind es eben seit Jahrhunderten so gewohnt - was einem als Leser schwer aufstößt, aber das Buch eben auch so interessant macht.

    Die einzige Sache, die mich gestört hat, liegt in der schnellen, fast schon übersprungenen Charakterentwicklung von Tally. Sie ist ihr Leben lang felsenfest vom Regierungskonzept überzeugt, sie wünscht sich nichts auf der Welt mehr, als endlich hübsch zu sein. Shay regt in ihr zwar Zweifel, aber dennoch möchte sie unbedingt zu den Pretties dazugehören - immerhin nimmt sie auch Dr. Cables "Angebot" an. Aber sobald sie in Smoke ankommt, scheint sie schlagartig ihre Meinung zu ändern. Schon nach einem Tag ist ihr der Ort unfassbar sympathisch und sie kann sich eigentlich nicht mehr vorstellen, ihn zu verraten. 

    Diese Entwicklung ging mir definitiv zu schnell und vor allem zu reibungslos. 

    Ansonsten fand ich das Buch aber sehr gut. Das Ende war zwar bereits einige Kapitel vorher absehbar, aber es war genau das Ende, das ich mir erhofft hatte, und macht definitiv Lust auf mehr.

    Alles in allem eine spannende Jugenddystopie, deren zweiten Band ich mir schnell ebenfalls zulegen werde.

  24. Cover des Buches Stadt der Finsternis - Tödliches Bündnis (ISBN: 9783802583445)
    Ilona Andrews

    Stadt der Finsternis - Tödliches Bündnis

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1

    Dieser Teil war wieder deutlich besser als der letzte. Hier kam deutlich mehr Spannung beim Leser an. Es war an keiner Stelle langweilig und wir erfahren einiges neues über die Gestaltwandler. Auch der Humor war wieder da und die Wendungen waren mehr vorhanden. Das Lesen hat wieder richtig Spaß gemacht! 

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