Bücher mit dem Tag "hebriden"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hebriden" gekennzeichnet haben.

29 Bücher

  1. Cover des Buches Eisige Schwestern (ISBN: 9783426520147)
    S. K. Tremayne

    Eisige Schwestern

     (587)
    Aktuelle Rezension von: Nicola89

    Inhalt:

    Das Ehepaar Sarah und Angus Moorcroft hat eine ihrer Zwillingstöchter, Lydia, durch einen tragischen Unfall verloren. Doch schon bald kommen ihnen Zweifel, ob tatsächlich Lydia gestorben ist. Vielleicht war es ja doch Kirstie? Der Umzug auf eine geerbte Insel in den schottischen Hebriden soll ein Neuanfang sein... Doch wie findet man heraus, welche Tochter gestorben ist? Und was ist an jenem Tag wirklich passiert?

    Fazit:

    Mit "Eisige Schwestern" ist S. K. Tremayne ein spannender Psychothriller gelungen.

    Die meisten Kapitel sind aus Sicht von Sarah geschrieben, der Schreibstil ist flüssig und die Beschreibung der Landschaft war sehr gut. Man hatte fast das Gefühl, selbst vor Ort zu sein.

    Ich hätte mir zwischendurch etwas mehr Verwirrung um die Identität des Zwillings gewünscht, da es für mich von Beginn an doch recht durchschaubar war.

    Die Geschichte braucht zwar etwas, um richtig in Fahrt zu kommen, aber nach einer überraschenden Wendung kam im letzten Drittel nochmal richtig Spannung auf.


  2. Cover des Buches Sehnsucht nach St. Kilda (ISBN: 9783426524220)
    Isabel Morland

    Sehnsucht nach St. Kilda

     (77)
    Aktuelle Rezension von: ilonas_buecherwelt

    Sehnsucht nach St. Kilda ist mein erster Roman dieser Reihe von Isabel Morland.
    Schon allein das Cover vermittelt Urlaubsstimmung. Die vorigen Bände kannte ich nicht, aber trotzdem habe ich sehr schnell in die Story hinein gefunden. Ailic und Rachel, aber auch Annie und Finley haben mich sehr berührt und auch beschäftigt. Die Autorin hat für mich alles sehr bildlich beschrieben, so das ich die Insel gut vor Augen hatte. Am Anfang des Buches befindet sich auch eine Karte von der Insel was ich sehr schön fand. Man blickt zurück in das Jahr 1929 / 1930 und erfährt viel über Annies Kindheit auf St.Kilda. Geschrieben ist dass Buch in zwei Perspektiven. Zum einen in der Zeit der Evakuierung und in der heutigen Zeit. Man begleitet Rachel auf ihrem steinigen Weg zurück zu sich selbst und man erfährt sehr viel über die Evakuierung von St. Kilda. Dass Buch hat mir sehr gefallen und es war für mich ein sehr bewegender Roman, der durch seine vielen Facetten bestochen hat. Alle Charaktere sind authentisch dargestellt und der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Ich empfehle diesen Roman sehr gerne weiter, der mir schöne Lesestunden beschert hat. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Klare Kaufempfehlung und Leseempfehlung

  3. Cover des Buches Die Rückkehr der Wale (ISBN: 9783426521809)
    Isabel Morland

    Die Rückkehr der Wale

     (88)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Dieses Buch ist etwas ganz besonderes. Das Cover ist schon von aussen wunderschön und passend zu diesem schottischen Buch gehalten aber als ich das Buch dann aufgeschlagen habe war ich entzückt. Wenn man das Buch vorne und hinten aufklappt sind noch schönere und mystischere Bilder zu sehen und dazu ein schottisches Gedicht. Das Buch an sich ist so schön verarbeitet und passend gemacht wie ich es vorallem bei einem Taschenbuch selten gesehen habe!

    Genauso wie von der Verarbeitung des Buches war ich vom Inhalt fasziniert und gefesselt! Man begleitet für ein Jahr die Protagonistin Kayla.
    Primär geht die Handlung um die Liebesgeschichte von Kayla und Brennan die eigentlich sind sein sollte da Kayla verheiratet ist. Gerade da man in Schottland noch sehr gläubig ist und Ehebruch als Sünde angesehen wird.
    Ob die Affäre aufliegt, wie die Liebesgeschichte zwischen Brennan und Kayla ausgeht, ob Kayla sich von ihrem Mann trennt...müsst ihr selber lesen.
    Die Personen wurden sehr schön ausgearbeitet und ich konnte mich sehr schnell in Kayla hineinversetzen und mitfiebern.

    Das Buch ist nicht besonders nervenaufreibend geschrieben aber das stört nicht. Im Gegenteil. Es ist immer so gut geschrieben das man das Buch kaum aus der Hand legen kann aber es ist eher wie ein schönes Märchen geschrieben. Nie wird es kitschig und auch das Ende fande ich persönlich nicht vorhersehbar.

    Man merkt dass das Herz der Autorin für Schottland schlägt. Man fühlt sich sobald man das Buch in der Hand hat auf eine Reise nach Schottland versetzt. Lernt wunderbar Land und Leute kennen da die Autorin alles gekonnt und wunderbar beschreibt.
    Schottland ist immer noch ein Land der Legenden und der Sagen und der Autorin gelingt es wundervoll immer wieder die Märchen des Landes in die Handlung zu verstricken.

    Fazit: Wundervoller Mix aus Liebesgeschichte, Märchen und dem kennenlernen von Schottland

  4. Cover des Buches Der Stoff, aus dem Träume sind (ISBN: 9783956498008)
    Jana Stieler

    Der Stoff, aus dem Träume sind

     (41)
    Aktuelle Rezension von: X-tine
    Inhalt laut Klappentext:
    Efeugrün, verwoben mit einem hauchzarten himmelblauen Faden – als Claire das Jackett in einem Londoner Vintage-Laden entdeckt, weiß sie sofort, dass es von der kleinen schottischen Hebrideninsel Barra stammt. Fast ein ganzes Leben ist es her, dass sie dort aufgewachsen ist. Ein Leben für die Mode, voller großer Pläne, Hoffnungen und Fehler. Und plötzlich lassen Claire die Erinnerungen nicht mehr los. Vielleicht ist jetzt endlich die Zeit gekommen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und verschüttete Träume zu bergen.

    Fazit:

    Ich fand die Geschichte angenehm zu lesen. Die Charakterbeschreibungen der zwei Frauen waren ganz gut gemacht so dass ich als Leser immer mehr von ihrem Leben lernen wollte. Die Themen Chance, Freude und Aufstieg sind sehr gut dargestellt, aber insgesamt hatte ich mir mehr erhofft. Ich bin am Anfang leider auch schlecht in die Geschichte gekommen. Die Kindheit von Claire hat mich schon zum Nachdenken gebracht. Leider konnte mich das Buch mit seiner Geschichte nicht fesseln. Es war nett zu lesen, aber leider nicht mehr.




  5. Cover des Buches Der Herzschlag der Steine (ISBN: 9783426523544)
    Isabel Morland

    Der Herzschlag der Steine

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Seb

    Ich bin in den Genuss gekommen, dieses Buch lesen zu dürfen, was dazu führte, dass ich es gar nicht mehr zur Seite packen konnte. Ich war einfach fasziniert.

    Der Leser wird somit auf eine Reise nach und durch Schottland entführt, deren Landschaften hier wundervoll beschrieben werden. Durch den leichten Schreibstil, konnte man sich durch die Geschichte der Autorin tragen lassen, als würde man neben ihr diese Reise miterleben können.

    Zu der Handlung selber möchte ich mich nicht weiter äußern, da man sich einfach auf die Reise mitnehmen lassen sollte, um Landschaft und Personen und auch die Geschichte mit ihrer Mystik kennenzulernen. Hier wird die Kraft der Elemente an einem bestimmten Ort eine große Rolle spielen. Die schroffe Landschaft der Insel und das schwere Leben der Bewohner sind sehr eindrücklich geschildert.

    Ein Buch nicht nur zum Träumen oder verzaubern lassen, sondern auch zum Nachdenken.


  6. Cover des Buches Das Echo der Schuld (ISBN: 9783442383542)
    Charlotte Link

    Das Echo der Schuld

     (505)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    In diesen Buch wird eher das Leben einer Frau erzählt und ihrer Liebesbeziehung als der Krimi den ich mir erhofft habe. Es geht um tote Kinder und das verschwinden der Tochter das war auch Spannend erzählt und wer es war. Aber die Andere Handlung hat überhand genommen schade. 

  7. Cover des Buches Die gestohlenen Stunden (ISBN: 9783442483426)
    Sarah Maine

    Die gestohlenen Stunden

     (17)
    Aktuelle Rezension von: MissNorge
    ✿ Kurz zur Geschichte ✿
    Bhalla House, einst herrschaftlicher Stammsitz der Familie, ist wenig mehr als eine Ruine, als Harriet Deveraux auf der entlegenen Insel in den schottischen Hebriden ankommt, um ihr Erbe anzutreten. Doch der verheerende Zustand des Gebäudes bleibt nicht die einzige Überraschung: Unter den morschen Bodendielen wird ein menschliches Skelett gefunden, daneben ein Medaillon mit einer Haarlocke und einer Feder. Die Frage, welches Schicksal sich hinter diesem Fund verbirgt, lässt Harriet nicht mehr los, und sie stößt auf eine tragische Geschichte von Liebe und Verrat. Eine Geschichte, die sich hundert Jahre zuvor hier ereignet hat, deren Schatten aber bis in Gegenwart reicht.
    (Quelle: Seite des Verlags)
    ✿ Meine Meinung ✿
    Der Klappentext und das Cover versprachen mir eine wundervolle Umgebung, ein imposantes, würdevolles altes Haus und ein dunkles Familiengeheimnis. Doch was kam am Ende dabei rum? Ein Plot, der meiner Meinung nach, einfach unpersönlich und lieblos hingeklatscht wurde. Zwar sind die Landschafts- und Hausbeschreibungen gut gelungen, aber mehr an positiven Aspekten kann ich leider nicht angeben. Die Charaktere sind alle grau in grau, keiner sticht hervor, den man richtig leiden könnte, alle bleiben unnahbar und unpersönlich. Zudem finde ich die Ausflüge in die Vogelkunde des Hausherrn viel zu ausschweifend und langweilig, da habe ich sehr oft ein paar Abschnitte überspringen müssen.
    ✿ Mein Fazit ✿
    Eine leider sehr stiefmütterlich und gefühllos niedergeschriebene Geschichte
  8. Cover des Buches Hamish Macbeth ist reif für die Insel (ISBN: 9783404178292)
    M. C. Beaton

    Hamish Macbeth ist reif für die Insel

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Hamish ist erkältet und darf zudem Weihnachten nicht mit seiner Familie verbringen. In seiner Not kommt es ihm gerade gelegen, dass er für eine Freundin von Pricilla Nachforschungen anstellen soll. Auf einer schottischen Insel geht er den vermeintlichen Anschlägen nach und plötzlich gibt es tatsächlich eine Leiche.

    Gerade am Anfang tat mir Hamish sehr leid. Nicht wegen der Erkältung, aber weil er nicht bei seiner Familie sein konnte. Allgemein fand ich seine Mutter auch als wenig liebenswürdig.

    Als er auf der Insel angekommen ist, wurde es dann interessant, auch wenn es etwas gedauert hat bis es einen Todesfall gab.

    Wie immer habe ich Hamish bei seinen Ermittlungen gerne begleitet und auch hier wurde ich gut unterhalten, es war stellenweise spannend und ich konnte ordentlich miträtseln.

  9. Cover des Buches Inseln (ISBN: 9783832199890)
    Gavin Francis

    Inseln

     (15)
    Aktuelle Rezension von: evaczyk

    „Die Kartierung einer Sehnsucht“ heißt das Buch „Inseln“ des schottischen Arztes und Schriftstellers Gavin Francis im Untertitel – und das ist wortwörtlich zu nehmen. Denn das Buch ist reich illustriert mit alten Landkarten, die sich mit entlegenen, oft wenig bekannten Inseln befassen. Von ungefähr kommt das nicht, denn wie Francis gleich zu Beginn des sehr persönlichen Texts erläutert, faszinierten ihn schon als Kind die Abbildungen eines alten Atlas in der Stadtbücherei.

    Millenials und die ihnen folgenden Generationen können es vermutlich gar nicht mehr nachvollziehen, was der Atlas für den Jungen bedeutet hatte, der sein Fernweh mit dem Finger auf der Landkarte und seiner Vorstellungskraft stillt. Schließlich wuchs Francis noch zu einer Zeit auf, als Fernreisen bei weitem nicht so verbreitet waren und die Information selbst über entlegene Gebiete nur einen Mausklick entfernt aus dem Internet abrufbar.

    Geplant war „Inseln“ als „persönliche Reise durch Landkarten und Inselgeschichten, durch die Segnungen und Nöte der Abgeschiedenheit“, über die Rolle von Inseln in der kollektiven Kultur, über den möglichen Gewinn aus der Isolation des Insellebens.  Die Corona-Pandemie habe den Ansatz seiner Überlegungen noch einmal verstärkt, schreibt Francis: „Die Welt hat sich verändert, es ist entscheidender denn je, die Vorzüge der Isolation zu schätzen und dennoch neue Wege zur Verbundenheit zu finden.“

    Der Autor schildert eigene Inselerlebnisse, sei es als Naturschutzwart auf einem Leuchtturm, während eines Forschungsaufenthalts in der Antarktis oder als Besucher isolierter Inselgemeinschaften oder der Mönche auf dem Berg Athos. Daneben ist das Buch gespickt mit Verweisen aus der Literatur, etwa Robinson Crusoe. Auch die medizinischen Überlegungen kommen nicht zu kurz – ist nicht etwa die Pubertät eine wichtige Phase der Abkapselung, in der sich Jugendliche gewissermaßen auf ihre eigene, innere Insel zurückziehen?

    Wenn von Sehnsuchtsinseln die Rede ist, denken die meisten vermutlich erst einmal an Traumstrände in der Südsee, im Indischen Ozean und der Karibik, an Korallenstrände und türkisblaues Meer. Doch auch wenn Francis Reisen auf das Lamu-Archipel vor der Küste Kenias und die Inseln im Titicacasee beschreibt – sein Focus liegt auf den einsamen, rauen, sturmumtösten Inseln des Nordens, seien es die Hebriden und Orkney-Inseln seiner schottischen Heimat, seien es Grönlad, die Faröer-Inseln, auf den Begegnungen mit Basstölpeln, Möwen und anderen wilden Seevögeln.  Geradezu poetisch lesen sich seine Beschreibungen von Inselerlebnissen, als er sein Zelt in der Nähe von Vogelkolonien aufschlägt und ganz den den Geräuschen von Wellen, Wind und Vogelschreien hingeben kann.

    „Inseln“ nimmt den Leser mit auf die Reise – nicht nur mit Hilfe der alten Karten, sondern auch auf die Gedankenreise des Autors und die philosophischen Überlegungen über die Kontraste zwischen Inseleinsamkeit und pulsierenden Städten, zwischen Isolation und Verbundenheit und der Frage, ob die Suche nach Einsamkeit nicht auch der Selbstfindung dient: „Liegt hier der ewige Reiz von Robinson Crusoe? Dass wir alle danach dürsten, uns in der Einsamkeit zu definieren? Dass wir davon träumen, endlich Schiffbrüchige zu sein?“ Insofern ist „Inseln“ in der erzwungenen Isolation durch die Pandemie nicht nur eine Möglichkeit, Fernweh zu stillen, sondern auch die positiven Seiten der Isolation zu untersuchen.

     

  10. Cover des Buches Schottensterben (ISBN: 9783426307328)
    Gordon Tyrie

    Schottensterben

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Normal-ist-langweilig

    Meine Meinung: 

    Kennt ihr MaToms Bücherwelt? Nein? Dann schaut mal rein, denn die beiden kreieren wirklich geniale Bilder zu den von ihnen gelesenen Büchern. Ich folge den beiden auf Instagram und habe dort die Rezension zu Band 2 gesehen und gelesen. Dadurch war ich Feuer und Flamme und habe mir direkt Band 1 gekauft. Das Buch war dann auch schnell gelesen. 

    Schnell, weil es wirklich Spaß macht. Denn die Geschichte bzw. die Charaktere sind mal was anderes, was Neues. Der Autor hat ein Händchen für skurrile Figuren, für Figuren, die alle irgendeine Auffälligkeit haben. Diese werden zu Beginn des Buches in rätselhafter Weise vorgestellt und ich war sehr gespannt, wer was verbirgt. 

    Thin Lizzy, das Hochlandrind, ist natürlich die heimliche Protagonistin und über sie habe ich das ein oder andere Mal wirklich lachen müssen. Diese Gedanken und das darauffolgende Verhalten…absolut unglaublich!

    Insgesamt habe ich sehr viel Spaß beim Lesen gehabt. Ob jetzt beim vermeintlich alleinigen Auffinden der Leiche oder beim problematischen Wegschaffen eben dieser, ob bei Lizzys farbenfrohen Begegnungen mit Inselfremden oder auch beim Lösen eines alten Problems. Die ganze Geschichte steckt voller Überraschungen und fein verteiltem Witz. Bis zum Ende hält sich dieser teils schwarze Humor, der mich absolut überzeugt hat. 

    Wer einen spannenden Krimi lesen möchte mit einem Hauptkommissar, der mit Finesse einen Mordfall löst, ist hier falsch. Wer aber skurrile Figuren mag, lustige und überraschende Wendungen, eine leicht spannende Kriminalgeschichte, die aber eher im Hintergrund abläuft, viel Witz und schwarzen Humor – der sollte sich Band 1 mal ansehen. Eine Leseprobe gibt es auf der Verlagsseite. Diese ist unter dem Bild verlinkt. 

    Ich habe mir auf jeden Fall Band 2 „Schottenkomplott“ (ET: 01.07.2022) gekauft und freue mich schon sehr aufs Lesen!

     (5 / 5)

  11. Cover des Buches Eine Sehnsucht im Herzen (Historisch, Liebe) (Historical Love-Reihe 3) (ISBN: 9783960874966)
    Patricia Cabot

    Eine Sehnsucht im Herzen (Historisch, Liebe) (Historical Love-Reihe 3)

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Schottland, 1833: Nach einer kurzen Ehe verstirbt Emma Van Courts Mann und lässt sie ohne einen Cent auf der schottischen Insel Faires zurück. Die junge Frau versucht sich als kläglich bezahlte Lehrerin durchzuschlagen. Doch neben den Geldsorgen sieht sie sich zahlreichen Verehrern gegenüber, da nach einer erneuten Heirat eine beachtliche Erbschaft auf sie wartet. Dabei möchte Emma eigentlich nur eins: endlich wieder Sicherheit und Frieden.


    Gleichzeitig erfährt James Marbury vom Tod seines Cousins und reist sofort nach Faires, um bei Emma sein zu können. Die ist nicht gerade begeistert, den jungen Earl zu sehen, und möchte ihn am liebsten wieder zurück aufs Festland schicken. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bietet James sich als vorübergehender Ehemann an, um Emma von ihren Verehrern zu befreien. Allerdings hegt er insgeheim schon lange Gefühle für sie und hofft, auf diese Weise endlich ihr Herz erobern zu können. Um sich selbst zu schützen, willigt Emma schließlich ein. Doch auch sie verbirgt ein Geheimnis vor James …


    Wieder ein schöner regency Roman. Emma ist sehr dickkopfig und weiß was sie nicht will. James der heimlich in die verliebt ist hofft auf eine 2. Chance um sie zu bekommen. Mir hat das Buch gut gefallen.

  12. Cover des Buches Schottenkomplott (ISBN: 9783426308578)
    Gordon Tyrie

    Schottenkomplott

     (7)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-

    Eigentlich tue ich mich schwer damit, bei einem Krimi von einem Wohlfühlbuch zu schreiben. Aber anders kann man es nicht nennen. Ich hab mich wirklich wohl und gut gefühlt mit den Schotten auf der Insel, aber auch mit den Tieren, insbesondere mit der Kuh Lizzy.

    Der Ex-Profikiller Hynch will seinen Alterssitz auf der Hebriden Insel Colonsay genießen. Er tritt sogar der hießigen Theatergruppe bei. Allerdings ist ihm seine Ruhe nicht gegönnt. Seine Vergangenheit holt ihn wieder ein!



    Für mich war es das erste Buch des Autors, mir hat die erste Geschichte „Schottensterben“ nicht gefehlt. Sicherlich gab es den einen oder anderen Bezug zum Vorgängerband, aber für die Geschichte brauchte man den nicht. Tatsächlich habe ich erst beim lesen bemerkt, dass es da bereits einen Band früher gab. Für mich war der Klappentext, die Location und das Cover ausschlaggebend, dass ich das Buch lesen wollte. Ja, ich bin dem Cover erlegen, die Kühe haben mich neugierig gemacht. Wobei es ja im Buch eigentlich nur um Kuh Lizzy geht. Und die ist so gut! Kauzig, aber liebenswert.


    Hynch, der ehemalige Profikiller will nicht mehr allein leben und verabredet drei Dates mit Frauen, die vom Festland kommen. Irgendwann wird er von einem anonymen Mann angerufen, dass eine Killerin auf ihn angesetzt ist. Dies macht die zu erwartenden Dates nicht gerade einfacher. Zumal er alles umgehen muss, was mit seinem früheren Leben zusammen hängt. Auch die ortsansässige Theatergruppe darf nichts aus seinem früheren Leben erfahren.


    Der wirkliche Kriminalfall kommt im Grunde erst etwas später zum Vorschein, dann geht es auch spannend zu. Ansonsten darf dieser Hebriden Krimi gern mit einem Schmunzeln und einen Augenzwinkern gelesen werden – man sollte keinesfalls einen knallharten Krimi erwarten. Mir hat der Schreibstil sehr zugesagt, die einzelnen Protagonisten haben mir alle auf ihre Art gefallen. Alles, was der Autor mit eingebunden hat, so auch die Einsiedelei und was da so abgeht, hat einen guten Zweck und macht Spaß beim lesen.


    Von mir aus darf es gern mehr sein – das Ende lässt es hoffen.

  13. Cover des Buches Todesströmung (ISBN: 9783426306505)
    Gordon Tyrie

    Todesströmung

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain


    "Hynch drückte nicht ab." 

     

    Was für ein irrer erster Satz! Und irre geht es auch weiter, denn dieses Nicht-Abdrücken hat für Auftragsmörder Hynch und seine Kumpanen schwerwiegende Folgen: Der Auftrag geht schief und so fliehen sie vor der Selbstjustiz auf die Hebriden-Insel Jura. Dort gibt es weitere Verwicklungen, unter anderem einen Immobilien-Hai der die ruhige Insel in ein Golfparadies verwandeln will. Ob Hynch da helfen kann...? 

     

    Zum Glück habe ich den zweiten Band zuerst gelesen, denn bei dem hier hätte ich am liebsten nach 100 Seiten aufgegeben. Wo der zweite ein Cozy Krimi war, mit schrägen Charakteren und Kapiteln aus der Sicht eines Hochlandrinds, war dieser hier die Geschichte eines Mannes auf der Flucht, mit viel Blut, Schießereien und inneren Monologen mit Planungsüberlegungen. Insgesamt irgendwie nicht so spannend, auch wenn das fulminante Ende dann ordentlich abgeht. 

     

    Kurzer Vergleich zur Übersicht: 




    Band 1Band 2spielt auf Juraspielt auf Gigha  ThrillerKrimiHauptfigur: HynchHauptfigur: diverse Einwohner



     

    Da Band 3 aber wieder "Krimi" auf dem Cover hat, hoffe ich mal das beste und bin gespannt, welche Insel und welche schrägen Typen wir dann kennenlernen wollen. Der Band erscheint im Juli!


  14. Cover des Buches Beim Leben deines Bruders (ISBN: 9783442714605)
    Peter May

    Beim Leben deines Bruders

     (22)
    Aktuelle Rezension von: variety

    Die Äusseren Hebriden sind schon lange ein Reisewunsch von mir. Nach der Lektüre dieses Romans noch mehr, obwohl die Wetterbeschreibungen (es windet und regnet sehr häufig) einen davon abhalten könnten...! Die Geschichte hat mich zu Beginn gepackt, vor allem die beeindruckenden Äusserungen der Hauptfigur, die an Demenz leidet. Ich weiss zwar nicht, wie sich das konkret anfühlt, aber so wie es im Buch herüberkommt, könnte ich es mir vorstellen. Einfach nur beklemmend.

    Irgendwann nach der Hälfte verliert die Handlung sehr viel an Dynamik und am Schluss spricht der demente Mann nicht mehr mit der gleichen Art wie zu Beginn (es wirkt unglaubwürdiger). Dennoch eine klare 5 für den Schreibstil und die Atmosphäre.

  15. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783942656863)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (3.437)
    Aktuelle Rezension von: Linda19_7

    David Hunter wird auf die kleine Insel Runa gerufen als dort eine mysteriöse Brandleiche gefunden wird. Er soll herausfinden ob die Frau ermordet wurde, oder ob es ein Unfall war. Hunter kommt schnell auf die Antwort: Es war klarer Mord. Als er Hilfe holen will zieht ein Sturm auf, der die Insel von der Außenwelt abschneidet. Da geschieht ein weiterer Mord…

    Der zweite Teil der David Hunter Reihe kann auch unabhängig vom ersten Band gelesen werden ohne zu spoilern oder den Anschluss zu verpassen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich wie im Flug lesen. Die düstere Stimmung der kleinen einsamen Insel, auf der man sich kennt und unter der sich nun ein Mörder befindet, lässt einen fast ein bisschen gruseln. Außerdem sind die medizinischen Fakten echt interessant. Da die Umgebung gleichzeitig den Täterkreis eingrenzt, fiebert man richtig mit und versucht herauszufinden wer der Mörder ist (Am Ende lag ich tatsächlich richtig😉). Wenn man denkt das Rätsel wurde aufgedeckt, wird immer nochmal eins draufgesetzt. Manchen mag das vielleicht ein wenig zu viel sein, ich mag das allerdings sehr gerne. So wird für mich ausreichend Spannung aufrechterhalten.

    Trotz dass ich absolut kein Krimi-Fan bin konnte mich das Buch wirklich überzeugen. Ich werde mir die anderen Teile definitiv auch mal anschauen.

  16. Cover des Buches Einfach zauberhaft - Zombiekarnickel (ISBN: 9783000548116)
    Lucy Moregan

    Einfach zauberhaft - Zombiekarnickel

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Calla66

    Das Cover:

    Wirkt schon schaurig. Vorwiegend in Grüntönen gehalten. Nebelwolken aus denen gruselige Augen blicken. Eine ernste Frau im schwarzen Kleid, aus deren Hand Blitze zucken. Und unten am Rand des Covers mehrere Totenschädel. Keine Kaninchen, aber eindeutig viele Gruselelemente. Man erkennt schon in welche Richtung dieses Buch geht.

    Der Klappentext:

    Die schottische Hebrideninsel Islay erscheint den beiden Verliebten Lily und Ethan zunächst wie das Paradies. Doch schon bald verwandelt sich ihr Aufenthalt zu einem Albtraum. Lilys immer häufiger werdende Visionen und warnende Spukerscheinungen verheißen nichts Gutes. Die Vergangenheit lässt sie nicht ruhen. Bald schon sehen sie sich einer mächtigen, unsterblichen Hexe und einer Horde hungriger Zombies gegenüber. Wird es ihnen gelingen, gegen die dunklen Mächte anzukommen?

     

    Der Klappentext ist schön kurz gehalten und gibt ein paar  Anhaltspunkte über den Inhalt. Nicht zu viel um die Spannung nicht zu nehmen, aber genug um neugierig zu machen. So mag ich das. Wenn Klappentexte zu Inhaltsangaben werden, gefällt mir das überhaupt nicht. Aber dieser ist für mich ideal gestaltet.

    Zum Inhalt:

    Der zweite Teil und man trifft auf teilweise bekannte Protagonisten. Es ist aber durchaus möglich diesen Teil ohne den vorausgegangenen zu lesen. Ein paar wichtige Dinge aus dem ersten Teil werden erläutert, ansonsten ist es eine abgeschlossene Geschichte. Also auch wer völlig ahnungslos auf dieses Buch trifft ist gut aufgehoben.

    Die verhexten Zombiekarnickel, was für ein Titel und diese Tiere tauchen wirklich im Buch auf, sie spielen aber nicht unbedingt die Hauptrolle, aber  sorgen für eine Stelle, die einen schon ein wenig gruseln lässt.

    Auch dieses Buch ist eher ein Jugendbuch, es spielt mit Grusel- und Schauerelementen, lässt das Ganze aber nicht eskalieren. Ja es treten Zombies auf und es geht um Hexen und böse Flüche, aber trotzdem halten sich grausame Szenen im Hintergrund. Es ist eher so, dass man sich etwas weiter vorstellen kann, es weiterspinnen, aber im Buch ist es doch noch harmlos gestaltet. Also niemand muss Angst vor Albträumen haben.

    Wie eben schon erwähnt habe ich in diesem Buch bekannte Protagonisten getroffen.

    Lily- die immer mehr erkennt, dass sie magische Fähigkeiten hat und eine „Hexe“ ist. Ihre Beziehung zu Ethan wird auf die Probe gestellt, eine alte „Freundin“ von ihm taucht auf, auf die sie eifersüchtig ist. Auch in diesem Teil ist Lily bereit sich dem Kampf gegen das Böse zu stellen.

    Ethan ihr Freund steht an ihrer Seite und hilft ihr.

    Und dann taucht auch noch ein kindlicher Geist auf, der ich will hier nichts verraten, auch eine Rolle spielt.

    Wie auch schon im ersten Buch spielt die Geschichte in drei Zeitebenen, die die Autorin durch verschiedene Symbole am Anfang der Kapitel kennzeichnet.

    Der Ausgang der Geschichte wird hier erläutert, es geht um Krieg und darum, dass die Kräfte der Hexen ausgenutzt werden um den Verlauf des Krieges zu beeinflussen. Aber so etwas hat halt immer seinen Preis.

    Auch die Pest findet ihren Platz im Buch. Diese Szenen aus der Vergangenheit sind anschauig geschildert, gut auch für jugendliche Leser zu verstehen.

    Also wie bereits erwähnt, alles schön flüssig und bildhaft beschrieben. Der Leser hat zu keinem Zeitpunkt Schwierigkeiten die Geschichte zu verstehen und auch die Zeitsprünge sind klar und deutlich eingefügt.

    Wie schon im ersten Teil gefällt mir auch die Schilderung des Handlungsortes sehr gut. Die raue und wilde Natur der Hebrideninsel passt perfekt zu dieser Geschichte. Sehr schön wie die Autorin das Ganze schildert, man bekommt ein genaues Bild und kann es sich sehr gut vorstellen. Super gemacht.

    Ich bin gespannt wie es mit Lily und Ethan weiter geht, es sind ja wohl noch weitere Bücher mit den Beiden geplant. Diese Geschichte ist aber für sich abgeschlossen.

    Meine Leseempfehlung vor allem für jugendliche Leser, die sich schon etwas gruseln wollen, aber auf die ganz schlimmen Szenen lieber verzichten können.

     

  17. Cover des Buches Der letzte Whisky (ISBN: 9783954413379)
    Carsten Sebastian Henn

    Der letzte Whisky

     (19)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    Auf der sturmumtosten Hebrideninsel Islay wird im Moor die Leiche eines Mannes gefunden. Doch sie ist nicht, wie anfangs vermutet, Jahrhunderte alt. Stattdessen handelt es sich um den Besitzer der besten Whiskybar Edinburghs. Der Eigentümer des Landes, auf dem der Tote gefunden wurde, bittet Professor Adalbert Bietigheim um Hilfe, der sich sogleich an seinen bislang hochprozentigsten Fall macht. Doch über Islay liegt ein dichter Nebel des Schweigens, und die Bewohner der kleinen Dörfer misstrauen dem Deutschen mit der perfekt sitzenden Seidenfliege ...


    Dieser Schottland-Krimi, im Übrigen das erste Buch, welches ich von diesem Autor lese, beginnt recht vielversprechend. Hier zeigt er, dass er mit Sprache umgehen kann und baut zusätzlich viel Humor ein, der dem ganzen Buch einen angenehmen Schwung verleiht. 

    Auch bei den Charakteren hat Henn ein gutes Händchen bewiesen. An erster Stelle steht hier natürlich der Protagonist Professor Dr. Dr. Dr. Bietigheim, seines Zeichens Kulinarist und Pfeifenliebhaber mit diversen Spleens. Obwohl er eigentlich mit seinen vielen Macken unsympathisch wirken müsste, schließt man diesen Akteur schnell ins Herz. So erging es zumindest mir. 
    Auch die anderen Handelnden sind mit Witz und Charme, aber auch recht überspitzt dargestellt.

    Was den Handlungsstrang angeht, so fängt dieser recht ruhig an und entwickelt sich zu einer Mordermittlung, die allerdings ohne große Aufgeregtheit und Action auskommt. Der Autor legt hier mehr Wert auf Beschreibungen der Whiskyherstellung, der Hebrideninsel, welche die Kulisse dieses Krimis darstellt und der Charaktere. Obwohl die Morde durchaus Grundlage für einen spannenden Kriminalroman bildeten, entstanden besonders zum Ende der Handlung viele Längen. Ich konnte den Gedankengängen des Hobbyermittlers Bietigheim nicht so recht folgen, weswegen das "mitermitteln" nicht so wunderbar geklappt hat, wie beispielsweise in den Krimis von M.C. Beaton, die durchaus mit diesem Buch hier zu vergleichen sind. 
    Auch die sehr, sehr langgezogene Aufklärung der Morde im letzten Viertel des Buches hat der ganzen Handlung schlussendlich doch etwas den Schwung genommen und im Nachhinein würde ich sagen, dass diesem Kriminalroman hundert Seiten weniger doch auch gut zu Gesicht gestanden hätten. 

    Ich bin daher in meiner Bewertung wieder einmal ziemlich hin und her gerissen. Einerseits war ich von der Sprache und dem schwungvollen Schreibstil sehr angetan, andererseits wurde die Handlung zum Ende hin doch etwas langatmig, was mir wiederum ein wenig den Spaß am Lesen genommen hat. 
    Ich möchte daher drei(einhalb) Sterne vergeben. In meinem Bewertungssystem ist das ein "Gut". 

    Der kulinarische Krimi "Der letzte Whisky" ist durchaus lesenswert, dennoch hat er kleine Schwächen, die der Story einige Sterne gekostet haben. 
    Wer allerdings gerne Kriminalromane im Stile Donna Leons oder M.C. Beatons liest, ist mit dem Autor Carsten Sebastian Henn gut beraten.
  18. Cover des Buches Asche im Wind: John A. Fortunes 2. Fall (ISBN: B01LFNCM60)
    Margot S. Baumann

    Asche im Wind: John A. Fortunes 2. Fall

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    John A. Fortune sucht wieder nach einem verschollenen Erbe, bzw. einer Erbin, die ihren Bruder seit Jahren für tot hält. Aufgrund ihres Lebens nach dem Verschwinden des Bruders, ändert sie mehrmals den Namen und ihren Wohnsitz, was die Arbeit für John und Samantha - die Chefsekretärin der Kanzlei, die ihn begleitet, um einmal aktiv an einem Fall beteiligt zu sein - fast unmöglich macht. Aber John hat bleibt hartnäckig, auch wenn Samantha des Öfteren quer schießt.

    Wieder sehr spannend hat Margot diesen Fall von John geschrieben, so dass ich das Buch, das den Leser diesmal nach Schottland entführt, kaum aus der Hand legen konnte. Positiv dazu trägt ihr Schreibstil bei, der erneut sehr flüssig und mitreißend ist. Auch das Cover ist abermals einfach großartig, so dass ich auch zugegriffen hätte, wenn ich das Buch nicht als Rezensionsbuch zur Verfügung gestellt bekommen hätte (was allerdings meine Meinung keineswegs beeinflusst) und ein zweites Mal vergebe ich vier Chaospunkte.
  19. Cover des Buches The Hills is Lonely (ISBN: 9781447216728)
    Lillian Beckwith

    The Hills is Lonely

     (9)
    Aktuelle Rezension von: LEXI
    Ich habe dieses Buch aufgrund des Klappentextes erworben in der Hoffnung, tatsächlich einen tieferen Einblick in das Leben der Landbevölkerung auf den Hebriden zu bekommen. Leider kann ich den diesbezüglichen Empfehlungen nicht zustimmen, im Gegenteil. Anstatt einer liebevollen Schilderung der Marotten der Bewohner, deren Gastfreundlichkeit und dem reinen Lesevergnügen war es eine langweilige Aneinanderreihung von Erzählungen, die trocken und humorlos waren. Die Protagonisten allesamt flach und unsympathisch und das Lesen ein "zähes Durchhalten meinerseits " ... keinesfalls zu empfehlen.
  20. Cover des Buches Das Vermächtnis unsrer Väter (ISBN: 9783036961101)
    Rebecca Wait

    Das Vermächtnis unsrer Väter

     (12)
    Aktuelle Rezension von: BirPet

    “die Vergangenheit war nun mal eine Geschichte, die man sich selbst erzählt.”

    Das Vermächtnis unser Väter nimmt uns mit auf eine sehr kleine schottische Insel und erzählt von einer Familientragödie, schrecklich, schwer in Worte zu fassen, nicht greifbar und doch leider alltäglich.

    Eines abends, es ist mittlerweile zwanzig Jahre her, greift der Familienvater John zur Schrotflinte und erschießt seine Frau, den älteren seiner Söhne, das Baby und schließlich sich selber. Der zweitjüngste Sohn, Tommy, damals 8 Jahre alt, versteckt sich im Schlafzimmerschrank, der Vater findet ihn nicht und so überlebt er diese Tragödie. Tommy wird anschließend zu seinem Onkel Malcolm, Bruder des Vaters, und dessen Frau gegeben. Lange kann er dort jedoch nicht bleiben, denn ohne professionelle Hilfe ist es ein nahezu unmögliches Unterfangen einem schwerst traumatisierten Kind zu helfen. Nach ca. einem Jahr muss Tommy die Insel verlassen und aufs Festland zu seiner Tante, Schwester der Mutter ziehen. Zwanzig Jahre nach diesem Unglück kehrt Tom zurück auf die Insel. Heute mit fast dreißig Jahren ist aus Tommy ein Mann geworden, der seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten optisch gleicht und so hat er kaum die Fähre zur Insel betreten wird diese Neuigkeit wie ein Lauffeuer unter den wenigen Insulanern bekannt. Er steht unangemeldet und nach weit über einem Jahrzehnt Kontaktlosigkeit bloß mit einem Rucksack bepackt vor Malcolm’s Türe und bittet einige Tage bleiben zu dürfen. Die Bewohner der Insel, samt Malcolm begegnen Tom mit Vorsicht, denn es ist völlig unklar, was er möchte, was die Intention seines Besuches ist. Niemand traut sich nach dem Grund seines Auftauchens zu fragen, den Argwohn, die Sorge und Angst der Insulaner spürt Tom jedoch deutlich, schlägt ihm förmlich ins Gesicht und die Luft ist atmosphärisch zum Schneiden dick. Nicht nur die Insulaner stellen sich viele Fragen, auch als Leser erfährt man nur sehr wenig über seine Beweggründe auf die Insel zurückzukehren. Was will Tom? Warum hat er überlebt? Hat John ihn übersehen, unbewusst oder bewusst um ihn mit der lebenslangen Frage ‘Warum?’ zu quälen? Was ist an diesem Abend im Haus von John, Katrina und den drei Kindern wirklich passiert? An wessen Händen klebt Blut, außer an John’s? Wie viel ist tatsächliche Erinnerung, wie viel Wunschdenken? Wie wirkt sich solch ein Erlebnis auf einen Menschen aus, noch zwei Jahrzehnte danach, auf die Betroffenen im familiären Umfeld, auf Freunde und Bekannte?  Tom stellt sich seiner Vergangenheit und nach und nach entwickelt sich eine Art Freundschaft und Verbundenheit zu seinem Onkel, bei Spaziergängen und Tee kommen sie sich näher, aus anfänglich vielem Schweigen werden Unterhaltungen und es offenbaren sich viele Details,Geschehnisse, Ereignisse, eine Reihe Geschichten vor der Tat offenbaren sich. 

    Die Atmosphäre dieses Romans habe ich als sehr dicht empfunden. Die düstere, bedrückende Kindheit von Tom, mit dennoch schönen Erinnerungen, die tiefe Traurigkeit um den Verlust, insbesondere die irrationalen Schuldgefühle sind sehr gut dargestellt, spürbar und greifbar. Die triste Umgebung, die Beschreibung der kleinen ruhigen  Insel, auf der die Stille doch alles umso lauter macht verstärkt die Darstellung der Emotionen und der Personen. Der verhangene Himmel, der Regen. der Wind, die unruhige See, dies alles ist spürbar. Die Stille und der ruhige Erzählstil der Autorin machen das Buch zu dem was es ist, ausdrucksstark, gewaltig, mitreißend wie der starke Wind und ein Sog, wie von starken Wellen in die Tiefen des Meeres. Klar und deutlich wird herausgearbeitet, was traumatische Erlebnisse mit einem Menschen machen, was geschieht, wenn die Welt plötzlich still steht und sich irgendwie nicht mehr weiter dreht, erst recht nicht so wie zuvor. Wie weit die Kreise ziehen und wie sehr uns unsere Vergangenheit formt.


  21. Cover des Buches Blackhouse (ISBN: 9783499255342)
    Peter May

    Blackhouse

     (19)
    Aktuelle Rezension von: MissRichardParker

    Kriminalpolizist Fin Mcleod kehrt nach dem Tod seines Sohnes auf seine Heimatinsel zurück um dort einen Fall zu lösen. Doch nicht nur der Fall wartet dort auf ihn, sondern auch seine Vergangenheit und diese hat Fin mit allen Mitteln versucht zu vergessen...
    Ich brauchte meine Zeit mich in die Geschichte einzufinden, dann aber wurde es wirklich sehr interessant und Spannend. Die Sprache des Autors ist sehr bildhaft und die Vergangenheit der Figuren sehr interessant und fesselnd. Ich bin auf den nächsten Teil gespannt. 
  22. Cover des Buches Der Junge aus Ness (ISBN: 9783852567402)
    Alasdair Campbell

    Der Junge aus Ness

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783839891728)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Melly0908

    Es geht weiter in der David Hunter Reihe. Diesmal werden in einer Asche Hände und Füsse gefunden. Als David Hunter die Überreste auf der schottischen Insel Runa untersucht wird schnell klar das es kein Unfall war. Nachdem ein Sturm die Insel von der Außenwelt abschneidet passieren weitere Morde.....

    Es bleibt wieder einmal bis zum Schluss spannend, denn der wäre Mörder legt falsche spuren und es werden mehrere Verdächtigt die mit all dem nichts zu tun haben. Der Schreibstil ist super und (ich hab die Hörbuch Fassung gehört) der Sprecher hat alles super herübergebracht. Alles in allem waren alle Charaktere meiner Meinung nach sehr flüssig und nachvollziehbar.

    Ich kann es allen nur Empfehlen die das erste Buch bzw. Hörbuch auch super fanden.

  24. Cover des Buches Auf den Inseln auch anders (ISBN: 9783423251594)
    Lillian Beckwith

    Auf den Inseln auch anders

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden

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