Bücher mit dem Tag "harry dresden"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "harry dresden" gekennzeichnet haben.

32 Bücher

  1. Cover des Buches Sturmnacht (ISBN: 9783867621113)
    Jim Butcher

    Sturmnacht

     (280)
    Aktuelle Rezension von: SCook

    Das Telefonbuch von Chicago birgt einen sonderbaren Eintrag:

    „Harry Dresden-Magier. Suche verlorene Gegenstände. Paranormale Ermittlungen. Beratung und Ratschläge. Erschwingliche Honorare. Keine Liebestränke, keine unerschöpflichen Geldbörsen, keine Partys, keine sonstigen Unterhaltungsveranstaltungen.“ (S. 6-7)

    Eine dieser paranormalen Ermittlungen dreht sich um zwei Leichen, die grausam verstümmelt in einem Hotelzimmer aufgefunden werden. Eigentlich soll Harry sich die Sache nur ansehen. Eigentlich soll er nur Hinweise liefern. Doch dann haben plötzlich mehrere Leute Harry auf ihrer schwarzen Liste und es beginnt ein Wettlauf um sein Leben.

    Es ist unmöglich, diese Geschichte nicht zu mögen. Mit Witz und guten Manieren schreibt Jim Butcher seinen Harry in die Herzen seiner Leserschaft und verpackt alles in eine Story, die vor Spannung nur so prickelt.


  2. Cover des Buches Wolfsjagd (ISBN: 9783867621120)
    Jim Butcher

    Wolfsjagd

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Conan08

    In Wolfsjagd, dem zweiten Teil der Harry-Dresden Buch-Reihe von Jim Butcher geht es rund um das Thema Werwölfe. Hierbei lernt der Leser alle Arten bzw. Formen von Werwölfen kennen. Zunächst ist die Geschichte auf den ersten 100 Seiten wieder sehr linear aufgebaut, nach einem ähnlichen Schema, wie wir es bereits vom Roman „Sturmnacht“ kennen. Hierbei werden die Charaktere vom Hauptprotagonisten Harry Dresden und der Polizistin bzw. Polizeiermittlerin Karrin Murphy schon deutlich genauer unter die Lupe genommen. Sowohl deren Beschreibung als auch deren berufliche Beziehung zueinander gewinnen eindeutig mehr Breite bzw. Tiefe als noch im ersten Teil. Insgesamt muss sich Harry diesmal deutlich mehr Feinden entgegenstellen. Nach den ersten 100 Seiten reiht sich quasi eine Actionszene nach der anderen ein. Dieses Dauer-Action-Stakato hält bis zum Ende des Buches an. Dieser Roman ist auch deutlich blutiger ausgefallen. Wer also auf jede Menge unterschiedlicher Action, Blut und ein wenig Detektivarbeit steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Verstümmelte Leichen gibt es hier im Übermaß. Neben den ganzen Werwölfen nimmt auch der Schurke Johnny Marcone eine deutlich größere Rolle ein. Insgesamt gesehen haben die Charaktere deutlich zugenommen. Entsprechend liest sich dieser Roman deutlich subjektiver als sein eher objektiver Einsteiger-Vorgänger-Roman. Fast ganz ist diesmal der Humor auf der Strecke geblieben. Die Witze bzw. der Sarkasmus waren deutlich rarer gesät. Insgesamt war dieses Buch deutlich ernster. Erotische Szenen bzw. Anspielungen mit Ausnahme eines Kapitels waren ebenso deutlich spärlicher gesät. Trotz der ganzen Non-Stop-Action war das Buch ein Hauch anspruchsvoller als der 1. Roman, woran man die positive Entwicklung des Autors zwischen den Romanen herauslesen kann. Das Buch ist einfach flüssiger zusammenhängender geschrieben. Trotz alledem, und das lag wohl an der Wolfsthematik und an der pausenlosen Action hat das Buch in Punkto gruseliger Atmosphäre deutlich eingebüßt. Unterm Strich mit allen Vor- und Nachteilen ist das Buch im Vergleich zu „Sturmnacht“ genauso gut geworden. Den Höhepunkt fand ich um Das Massaker im Polizeipräsidium, das quasi zu Schutt und Asche zerlegt worden ist. Diese Kapitel haben echt am meisten Spaß gemacht beim Lesen mit Kopfkino und großem Unterhaltungswert. Für meinen Geschmack hat der „übernatürliche“ Magier Harry Dresden an der ein oder anderen Stelle zu viel einstecken müssen, dass es noch gesund sein kann, ohne Spätfolgen davon zu bekommen. Und dass sich die „bösen Bubis“ am Ende teilweise gegenseitig an die Gurgel springen empfand ich trotz aller Beschreibungen, bzw. Formulierungen dazu etwas befremdlich. Die Gürtel die sie trugen, haben sie zu unberechenbaren Monstern gemacht. Aber wieso die mal zusammenarbeiten, und sich erkennen, zusammenreißen können und dann wieder nicht, wenn es drauf ankommt, merkwürdig. Vielleicht war es ja so beabsichtigt, ich vergleich das mal mit „ schizophren, Hirne wie Zombies unter dreifacher LSD-Halluzinogenen-Vollrausch“, keine Ahnung. Fantasy hin oder her, es war sehr unrealistisch. Um die Wirkung und Bedeutung der Gürtel noch näher zu umschreiben wäre es dann vielleicht doch angebrachter gewesen ein bisschen Fahrt herauszunehmen und weniger Action-Aneinanderreihungen zu vollführen. Ein paar mehr Seiten hätten dem Buch gut gestanden.

  3. Cover des Buches Sturmnacht (Die dunklen Fälle des Harry Dresden 1) (ISBN: B00JRF72TQ)
    Jim Butcher

    Sturmnacht (Die dunklen Fälle des Harry Dresden 1)

     (34)
    Aktuelle Rezension von: MarvinTheBookWizard

    Jim Butcher hat mit den "Dunklen Fällen" genau meinen Nerv getroffen. Der Magier und Privatdetektiv Harry Dresden ist ein von Grund auf sympatischer und dufter Kerl, der ja eigentlich nur das Richtige tun will - und prompt von allen Seiten Ärger bekommt. Die Erzählstimme des Autors ist stark, so wie die Fallhöhe und die immer ansteigende Spannung. Die Figuren, egal wie nebensächtlich sie erscheinen, haben Substanz und man greift und fühlt die Welt des magischen Chicagos. Natürlich, erotische Vampire sind keine Neuheit, ebenso wie eine eher skeptische Polizei und ein magischer Zirkel, der das Urteilsvermögen einer Grille hat, aber Butcher hält es frisch und schafft es, den Leser immer wieder zu überraschen. 

    Ich wünschte, jeder Roman der Reihe wäre so kraftvoll wie dieser, aber wie es eben so ist, endet irgendwann die "Frische". Ich habe mich von der Dresden-Reihe nach dem 7. Band getrennt, da es mir hier irgendwann zu viel und zu unausgeglichen wurde. Es werden irgendwann einfach zu viele Figuren, zu viele Konflikte.

    Daher bleibe ich dabei: Der 1. Band ist und bleibt mein Liebling.

  4. Cover des Buches Grabesruh (ISBN: 9783867621137)
    Jim Butcher

    Grabesruh

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Divina_Commediante
    Die Geisterwelt spielt verrückt. Jemand foltert Geister und besitzt die Macht, dich in einen Träumen heimzusuchen. Es gilt herauszufinden wer den „Alptraum“ steuert und wozu. Zusammen mit seinem Freund Michael, dessen Glaubensmagie und magischen Schwert Amoracchius, gelingt es Harry Dresden gerade noch das Leben neugeborener Kinder auf einer Säuglingsstation vor einer durchgedrehten, toten Amme zu retten. 

    Nach den Ereignissen in Wolfsjagd ist Murphys Sondereinheit ziemlich ramponiert und spielt eine untergeordnete Rolle. Das tut den Büchern gut; weniger Cop-Show, mehr Supernatural. Zumal ich mit Katrin Murphy als Charakter nicht wirklich warm werde. Zur Einführung in die Serie leistete der Film-Noir-Detektive einen guten Dienst, doch nun gibt Butcher Vollgas in die Richtung, in die es auch im weiteren Verlauf geht: Auf zu mehr Magie! 

    Es gibt einen ersten Einblick in das Niemalsland, Harrys Feen-Patentante, die Leanansidhe /„Lea“ kommt ins Spiel und alles in allem wird die Welt von Harry Dresden größer und größer. Die Charaktere werden tiefer, die Erzählstränge komplexer. 

    Allerdings hatte das Buch so seine Schwächen. Irgendwann ist der Alptraum gebannt und der Schuldige gefunden. Alle Fäden ziehen sich zusammen und alle Entscheidungen führen Harry Dresden letztendlich an den Roten Hof der Vampire. 

    Was dort passiert hat erheblichen Einfluss auf die Handlung der folgenden Bücher; nichtsdestotrotz habe ich mich ein wenig da durch gequält. Natürlich wieselt sich Harry am Ende heraus und er tut das auf eine unterhaltsame und clevere Weise, die nicht all zu vorhersehbar ist. Aber alles in allem dauerte mit die ganze Chose ein wenig zu lang. Vermutlich war ich einfach Butchers hohes Tempo gewohnt, sodass mich die angezogene Handbremse aus der Bahn warf.

    Oft als einer der stärksten Bände genannt, für mich bis jetzt der schwächste. Ich habe es aber nicht so mit Vampiren, weswegen ich sie als Antagonisten immer ein bisschen fad finde … egal wie gut sie konzipiert sind. Dennoch ist Grabesruh lesenswert und für der Verständnis der folgenden Bücher sehr zu empfehlen.  
  5. Cover des Buches Schuldig (ISBN: 9783867621021)
    Jim Butcher

    Schuldig

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Harry bleibt mein Held! Dresden Files Band 8: Harry quält sich noch schlimmer als sonst mit Selbstvorwürfen. Er fühlt sich schuldig weil er nicht die ganze Welt gleichzeitig retten kann. Unterstützung und Gegner bekommt er von Bob, dem intellektuellen Geist, Thomas vom Weißen Hof der Vampire, Fae vom Sommerhof, Fae vom Winterhof, dem Torwächter, dem Anteil eines gefallenen Engels; da gibt es Schwarze Magie, weiße Magie, Ritualmagie, Schwarzelfen, Traumdiebe, Phobophagen (Geisterwesen die Furcht fressen) und anderes Gesocks. Und natürlich Detective Murphy, Harrys Fels in der Brandung.

    Ich fühlte mich manchmal geradezu erschlagen bzw überfordert von der magischen Fülle. Auch Kampfszenen gab es in Hülle und Über(?)Fülle. Zum Glück gab es aber auch die sarkastisch-witzigen Seiten von Harry, die ich so liebe. Und ungewohnt amouröse Anwandlungen, der arme Kerl. Zwei Jahre ohne Sex scheinen ihn mürbe werden zu lassen. 

    Die Komplexität dieses Buches führt mich zur Vergabe von objektiven 5 Sternen, auch wenn ich nicht in Allem hundertprozentig folgen konnte oder wollte. Ich kann diese Reihe nur empfehlen und bin gespannt darauf, wie es weitergeht! 

  6. Cover des Buches Verrat (ISBN: 9783867621106)
    Jim Butcher

    Verrat

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Harrys Leben wird Mal wieder deutlich aufgemischt, als eines Tages Wächter Morgan blutverschmiert und am Ende sein Kräfte vor Harrys Tür auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Seit Jahren versucht Morgan Harry beim Brechen der Regeln des Weißen Rates zu erwischen, um ihm persönlich den Kopf von den Schultern zu schlagen. Doch jetzt hat Morgan selbst ziemlich große Probleme, denn nun ist er der Gejagte. Ihm wird vorgeworfen einen der Ältesten getötet zu haben. Und für dieses Vergehen gibt es nur eine Strafe: Den Tod.

    "Verrat" ist der elfte Teil der Reihe um Magier Harry Dresden.

    Die Intrigen des sogenannten "Schwarzen Rates" rücken immer mehr in den Fokus. Es gibt einen Verräter in der Mitte der Magier, der schnell ausfindig gemacht werden muss, bevor der Weiße Rat weiter zerbricht. Man erfährt viel von dem was hinter den Kulissen des weißen Rates vor sich geht und wie viel politisches Geplänkel das Handeln des Rates beeinflusst.

    Harrys Sarkasmus lockert das ein oder andere Mal selbst in den aussichtslosesten Situationen die Stimmung wieder auf. Besonders im Fokus stehen in diesem Buch auch Harrys Beziehung zu seinem Lehrling Molly, als auch zu den Werwölfen Billy und Georgia, die er immer mehr in die Welt des Übernatürlichen miteinbeziehen muss. Auch Harrys romantische Beziehung zu Anastasia Luccio, der Anführerin der Wächter und Morgans Vorgesetzte und Freundin, wird auf eine harte Probe gestellt. Mehr noch als in den vorherigen Bänden balanciert Harry mit seinen Entscheidungen an einem ziemlichen Abgrund und schon ein falscher Schritt reicht aus, um mit Morgan zusammen in die Tiefe zu stürzen.  

  7. Cover des Buches Feenzorn (ISBN: 9783867621144)
    Jim Butcher

    Feenzorn

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    Ich lese mich gerade suchtgetrieben und in Rekord-Zeit durch sämtliche Harry-Dresden-Bücher. Das Abenteuer, das ich gestern beendet habe, war nun also Feenzorn - zumindest am Anfang nicht ganz so rasant wie Grabesruhe und deshalb eine sehr angenehme Erholung von den letzten Bänden. Denn ausnahmsweise fallen Harry nicht sämtliche Verbündeten in den Rücken, sondern nur ein paar, und es gibt ruhige Passagen, bevor die Ereignisse im letzten Drittel wieder Fahrt aufnehmen und sich zu einem gewaltigen, stürmischen Finale verdichten. Nach dem heftigen Zusammenprall mit den Vampiren des Roten Hofs im Vorgängerband ist Harrys Geliebte Susan infiziert mit dem Vampir'virus', d.h. sie verwandelt sich in einen Vampir und hat sich deshalb an einen Ort zurückgezogen, den Harry nicht kennt - damit sie ihn nicht versehentlich in Gefahr bringt. Harry, mittlerweile schwer depressiv, forscht vergeblich Tag und Nacht nach einem Heilmittel, während er sich mächtig hängen lässt und sein normales Leben allmählich komplett aus den Fugen bricht. Mitten in diese Lethargie platzt die mächtige Feenkönigin des Winterhofes Mab, die die Schuld, die er seiner Feen-Patentante Lea gegenüber hat, auf sich selbst übertragen hat und die ihm Freiheit von der Verpflichtung verspricht, wenn er ihr drei Wünsche erfüllt. Mabs erster Wunsch ist, dass er einen Mord an einem alten Mann aufklären soll, der bislang als Unfall behandelt wurde. Harry will das zuerst nicht tun, denn sich mit Feen einzulassen, ist immer eine schlechte Idee. Doch dann erpresst ihn der Weiße Rat, Mabs Wunsch Folge zu leisten, denn im Gegenzug wird sie dem Rat beim Kampf gegen die Vampire helfen. Tut er es nicht, wird er selbst den Vampiren zum Fraß vorgeworfen ... Natürlich hat die Sache wieder einen Haken, der spätestens dann zuschnappt, als seine totgeglaubte Geliebte aus Jugendtagen auftaucht, Elaine... . Wie schon eingangs bemerkt, beginnt dieses Buch etwas ruhiger als die anderen, nimmt allerdings rasch Fahrt auf. Wieder einmal ist ein vertrackter, vielfach verwickelter Fall aus der paranormalen Welt zu lösen, in den viele Spieler mit unterschiedlichen Interessen verstrickt sind. Sobald Harry der Lösung näher kommt, sind alle möglichen Kreaturen hinter ihm her ... insbesondere das Feenreich hat da phantasievolle Wesen aufzubieten. Und wieder einmal kommt man bis fast zum Schluss nicht darauf, wer hinter all dem steckt und warum. Erst, als Harry es herausfindet, ist plötzlich alles klar und alle Puzzle-Steine fallen in die vorgesehenen Stellen. Diesen Moment liebe ich in den Harry-Dresden-Büchern: Den Augenblick der Wahrheit, in dem alles auf perfekte Weise Sinn macht. 'Feenzorn' ist wieder gelungene UrbanFantasy, eine tolle Mischung aus Geheimnissen und Ermittlungen, Überraschungsmomenten und plötzlichen Wendungen, einer guten Dosis Selbstreflektion und zwischenmenschlichen Verwicklungen zwischen erfreulich tiefgründigen Charakteren, richtig spannender Action und gewürzt mit Harry Dresdens lakonischem Humor. Für kurzweilige Lesestunden, bei denen man förmlich an den Seiten festklebt, sehr zu empfehlen.
  8. Cover des Buches Nebenjobs (ISBN: 9783867622066)
    Jim Butcher

    Nebenjobs

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Bei „Nebenjobs“ handelt es sich um eine Kurzgeschichtensammlung mit 11 Geschichten um und mit Harry Dresden, welche zwischen den Büchern „Sturmnacht“ und „Wandel“ spielen und den Kampf mit verschiedenen düsteren Kreaturen umfassen. Oberhalb jeder Geschichte ist kurz erwähnt zwischen welchen Büchern die Geschichte spielt, was besonders für diejenigen wichtig ist, die noch nicht alle Bücher kennen. Man sollte die Geschichten auf keinen Fall lesen, wenn man die Bücher nicht kennt, da dadurch viel zu viel gespoilert werden würde. Während die Geschichten üblicherweise aus Harrys Perspektive geschrieben werden, werden hier ausnahmsweise auch zwei Geschichten aus anderen Perspektiven erzählt, was einen schönen Einblick in die anderen Protagonisten gibt. Mir haben eigentlich alle Geschichten sehr gut gefallen, da sie Harry auch mal aus einer anderen Perspektive zeigen zum Beispiel was passiert wenn er einen freien Tag hat oder sich um so lapidare Dinge, wie ein Geburtstagsgeschenk kümmern will. Schön ist durch die wechselnde Perspektive auch, wie andere Leute sein Auftreten wahrnehmen. Natürlich sind die Geschichten auch wieder mit sehr viel Witz und Humor geschrieben, was ich immer besonders liebe. Ein tolles Buch und eine schöne Abwechslung zu den anderen Bänden. 

  9. Cover des Buches Blendwerk (ISBN: 9783867622196)
    Jim Butcher

    Blendwerk

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71
    Zum Inhalt:
    Harry Dresden steht ein schlechter Tag bevor, denn als Winterritter der Feenkönigin Mab weiß er nie, welche Ränke sie schmiedet und sie seine Rolle darin aussieht. Üblicherweise hat sie nichts Gutes mit ihm ihm Sinn....und dieses Mal kommt es besonders dick. Mab hat Harry ausgeliehen, um eine alte Schuld zu begleichen und nun muss er eine Gruppe übernatürlicher Schurken helfen unter Führung eines seiner gefürchtetsten und verhasstesten Feinde: Nicodemus Archleone. Er soll ihnen Zutritt zum bestgesicherten Tresorraum im Niemalsland verschaffen. Erst im Laufe der Mission erfährt die Gruppe, wem dieser gehört: keinem Geringeren als Hades, dem Gott der Unterwelt und ihm soll das wohl bekannteste magische Artefakt der Geschichte entwendet werden....der Heilige Gral. 

    Zu Beginn muss ich sagen, dass die Reihe inzwischen an einem Punkt angekommen ist, wo man nicht einfach mal eben so zwischen drin einsteigen kann. Chronologisches Lesen der einzelnen Bände ist schon erforderlich, sonst hat man erhebliche Schwierigkeiten. Auch musste ich feststellen, dass längere Lesepausen nicht so gut sind. Ich habe den vorherigen Teil vor nun fast zwei Jahren gelesen und hatte nun ein paar Probleme, wieder in die Handlung zu finden, aber nach ein paar Kapiteln war dann wieder alles gut. 
    Wie immer hat mir der Schreibstil von Jim Butcher sehr gut gefallen und ich musste mehr als einmal zwischendurch grinsen, wenn Harry sich mal wieder mit seiner großen Klappe in Schwierigkeiten bringt oder selbstironisch gewisse Situationen oder Beziehungen analysiert. 
    Durchweg ist die Geschichte spannend erzählt bis zum Schluss und kurz vor dem Ende gibt es noch eine überraschende Wendung. Wie gesagt, gibt es lustige Momente, aber auch emotionale und ernste, z. B. wenn Harry sich fragt, was als Winterritter aus ihm geworden ist oder wenn es um seine Tochter geht. 
    Sehr gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit Michael. Und auch Mouse ist wieder mit von der Partie. Nur Bob habe ich ein wenig vermisst, ebenso wie Molly. Aber das ist natürlich durch die Entwicklungen in der Vergangenheit bedingt. Vielleicht ändert sich das in der Zukunft ja auch mal wieder.

    Für Fans von Harry ist das Lesen von "Blendwerk" natürlich ein Muss. Und für die, die es noch werden wollen, empfehle ich auf jeden Fall die Reihenfolge der einzelnen Bände einzuhalten. 
  10. Cover des Buches Geistergeschichten (ISBN: 9783867621861)
    Jim Butcher

    Geistergeschichten

     (16)
    Aktuelle Rezension von: IsmeneMorgan

    Harry Dresden ist tot! Trotzdem hält dieses kleine Detail ihn nicht allzu lange von seinen Fällen in Chicago ab. Auch im jenseitigen Chicago warten allerdings einige alte und neue Feinde mit eher katastrophalen Überraschungen auf ihn und Ruckzuck arbeitet er mal wieder an einigen Problemchen, bei denen er sich auch auf seine Freunde Schädel-Bob, Molly, die Alphas und Karrin Murphy verlassen muss. Wenn dann noch nebenbei Zeit bleibt, kann er ja seinen eigenen Mord aufklären und eventuellauch seine Seele retten. Da heißt es: "Keine Zeit für die ewige Ruhe!"

  11. Cover des Buches Wolfsjagd (Die dunklen Fälle des Harry Dresden 2) (ISBN: B00ORNGXYS)
    Jim Butcher

    Wolfsjagd (Die dunklen Fälle des Harry Dresden 2)

     (14)
    Aktuelle Rezension von: DerRob

    Harry Dresden, ein schusseliger Magier, der zusammen mit einer Polizistin und vielen Wesen der Anderswelt Fälle löst. Sehr amüsant und einfach mal was anderes. Ich musste oft schmunzeln und habe die Bände verschlungen. Gern mehr davon!

  12. Cover des Buches Silberlinge (ISBN: 9783867621151)
    Jim Butcher

    Silberlinge

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    ....ist der 4. Band der Harry-Dresden-Reihe und wieder mal bekommt Harry so einiges zu tun.

    Kam die Handlung im Vorgänger noch reichlich chaotisch daher, ist diesmal die Story um einiges strukturierter. Auch wenn wieder vieles auf unseren Helden einstürzt ist es eine spannende Story, die aber nicht nur von der Action lebt, denn auch die einzelnen Protagonisten sind gut gezeichnet.

    Alles in allem wieder eine stimmige Geschichte, in der auch der typische trockene Humor des Ich-Erzählers Harry Dresden wieder nicht zu kurz kommt.
    Meine Leseempfehlung bekommt dieser 4. Teil und meine Bewertung sind 5 von 5 Sterne

  13. Cover des Buches Bluthunger (ISBN: 9783867621168)
    Jim Butcher

    Bluthunger

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Harry in Bestform! Ausgerechnet Harry, der so gut wie kein Sexleben hat, wird beauftragt, die Mitarbeiter eines Pornofilmsets zu schützen. So erleben wir mal, wie Harry ins Schwitzen kommt und seine Dusche, die nur kaltes Wasser gibt, zu schätzen lernt. Außerdem erfahren wir, weshalb Thomas, der nette Vampir vom Weißen Hof, nett zu Harry ist und ihm zur Seite steht. Eine große Verblüffung für Harry. Und dann steht ihm noch ein Schlag in die Magengrube bevor - sein alter Mentor ist auch nicht, was er zu sein schien. Er fühlt sich allein, doch das wird nicht lange so bleiben. Es gibt einen Hoffnungsschimmer. Ganz nebenbei muss Harry noch diverse Mordanschläge der Vampire des Schwarzen Hofs abwehren, und dann trachtet Thomas’ Familie plötzlich auch noch nach seinem Leben. Also alles wie gehabt - der ganz normale Wahnsinn von Harrys Leben. Wenn da nicht ein kleines freundliches Wesen wäre, das sich an seine Seite heftet…

    Wie immer einfach toll geschrieben. Harry betrachtet wie üblich die Welt mit seinen ganz eigenen Augen, mit Witz und Ironie, bzw. Galgenhumor. Die Ereignisse überschlagen sich wie üblich und so kommt beim Lesen keine Langeweile auf.

    Mein Fazit: sarkastisch, wizig, schräg - 5 verdiente Sterne!
  14. Cover des Buches Weiße Nächte (ISBN: 9783867621083)
    Jim Butcher

    Weiße Nächte

     (24)
    Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchten
    Karren Murphy wurde degradiert und ist nun nicht mehr Leiterin der Sonderermittlungstruppe. Als sie einen Tatort untersucht, sagt ihr der Instinkt, dass es sich nicht um einen Selbstmord handelt, wie ihren Kollegen annehmen, sondern dass mehr hinter der Sache steckt, als das normale menschliche Auge erkennen kann. Sie bittet Harry Dresden inoffiziell um Hilfe und der findet heraus, dass das Opfer ermordet wurde. Nur ein Magier konnte die Spuren des Mordes finden und es ist klar, dass der Mörder Dresden herausfordern möchte.
    Karren Murphy nimmt Urlaub und hilft Dresden bei seinen Nachforschungen. Im Laufe der Untersuchung wird klar, dass es sich um einen Serienmörder handelt, der auch schon in anderen Städten zugeschlagen hat und dessen Opfer bisher immer Hexen oder Wicca waren. So kommt Elaine ins Spiel, eine alte Freundin des Magiers, die ebenfalls als Detektivin arbeitet, schon Ermittlungen in anderen Städten angestellt hat und nun ihre Nachforschungen auf Chicago ausweitet. Dabei trifft sie auf den Magier und beide arbeiten ab sofort zusammen an dem Fall.
    Bei seinen Ermittlungen stößt Harry zunächst auf eine Mauer des Schweigens. Der Mörder wurde mehrmals in Begleitung der Opfer gesehen und er wird als groß, hager, bekleidet mit einem grauen Mantel beschreiben. Diese Beschreibung passt auf einen Wächter und der einzige Wächter in Chicago ist Harry Dresden. So sieht er sich mit dem Verdacht konfrontiert, dass er die Frauen umgebracht hat und es kostet ihn viel Zeit, dass Vertrauen der Hexen zu gewinnen, die potenzielle Opfer sein könnten. Kostbare Zeit, in der weitere Frauen ermordet werden. Bald findet Harry heraus, dass sein Bruder Thomas mit einigen Opfern gesehen wurde. Als er versucht, Kontakt zu Thomas aufzunehmen ist dieser nicht erreichbar und in seiner Wohnung findet Dresden eine Pinnwand mit Namen, Daten und Photos der Opfer. Was soll er nun denken? Ist sein Bruder der Täter oder ist er ein Gefangener, der zum Schweigen gebracht wurde? Da weder Wächter Ramirez noch Elaine wissen, dass Thomas und Harry Brüder sind, verstehen sie nicht, warum Harry sich auf die Seite des Vampirs stellt. Sie fühlen sich in ihrem Verdacht bestätigt, dass Harry in die Morde involviert ist. Zusätzlich zu diesem ganzen Ärger muss sich Harry auch noch um Molly Carpenter kümmern, seinem Lehrling, die ein zwiespältiges Verhältnis zu Autoritäten hat.
    Kommentar:Einen Band Harry Dresden zu lesen, ist wie alte Freunde zu treffen. Der Autor greift immer wieder gerne auf Figuren zurück, die in den vorherigen Bänden schon Erwähnung fanden. Diesmal hat der Leser eine erneute Begegnung mit Elaine, der ersten großen Liebe des Magiers. Sie versteckt ihr Talent noch immer vor dem Rat, da ihr die Todesstrafe droht. Elaine arbeitet mittlerweile ebenfalls als Detektivin und ein Auftrag führt sie nach Chicago, wo sie mit dem Magier zusammen arbeitet. Und die Familie Raith rückt ebenfalls in den Mittelpunkt, allen voran die äußerst attraktive Lara Raith, die seit einiger Zeit die Geschicke des weißen Hofes leitet. Im Kampf gegen die Vampire werden Elaine und Harry diesmal von Ramirez unterstützt, dem jungen und talentierten Magier von der Ostküste, der ein guter Freund von Harry geworden ist. Und Dresden muss nicht nur die Morde an den Hexen der Chicagoer Gemeinde aufklären, er muss auch noch den Tatendrang seines Lehrlings bremsen und ihr genug Vernunft eintrichtern, dass sie sich nicht immer wieder unnötig in Gefahr begibt. Er merkt schnell, dass der Mantel des Wächters viel Verantwortung und  Arbeit mit sich bringt. Da die Anzahl der Wächter durch diverse Angriffe des roten Hofs stark dezimiert wurde, hat die Ausbildung der Lehrlinge äußerste Priorität und der Rat sieht in den Ermittlungen des Magiers nur eine Ablenkung. Sie erkennen nicht den Ernst der Lage, denn magisch begabte Kinder stammen von Hexen und Wicca ab und wenn diese ausgerottet werden, stirbt auch der Nachwuchs an Magiern und Hexen aus.
    Lasciel ist wieder eine enorme Hilfe und unterstützt den Detektiv mit ihren Kenntnissen, trotzdem hat er ein sehr ambivalentes Verhältnis zu ihr, dass zwischen Mitleid, Zuneigung und Hass schwankt.Leider ist die Schrift bei den Ausgaben von Feder und Schwert sehr klein, dafür ist die Covergestaltung wesentlich schöner als bei dem alten Verlag.
    Fazit:In der Werbung heißt es: „Lieben Freunden gibt man ein Küsschen.“
    Ich empfehle meinen bibliophilen und lieben Freunden einen Harry Dresden. Der Effekt ist der Gleiche: Glückliche und zufriedene Menschen. Weiter so, Jim Butcher.
  15. Cover des Buches Kleine Gefallen (ISBN: 9783867621090)
    Jim Butcher

    Kleine Gefallen

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Splashbooks

    Was die "Harry Dresden"-Reihe von Jim Butcher auszeichnet ist, dass der Autor Antagonisten erschafft, die keine simplen Bösewichte sind, sondern durchaus differenziert dargestellt werden. Und so kann man sich in "Kleine Gefallen" auf eine Art Best Off freuen, da sowohl Johnny Marcone als auch die Denarianer auftauchen.

    Es gibt für Harry Dresden schönere Momente, als eine Begegnung mit der Königin des Winterhofs. Er schuldet nämlich Mab noch zwei Gefallen. Einen davon fordert sie jetzt ein. Er soll auf Johnny Marcone aufpassen. Doch Dresden kommt zu spät. Er findet heraus, das der oberste Boss aller Ganoven von Chicago von den Denarianern entführt wurde, was nichts Gutes bedeutet.

    In seiner Not wendet sich Harry Dresden an Ivy, das aktuelle Archiv. Doch gleichzeitig muss er auch um sein Leben fürchten. Denn sein Angriff auf das Herz des Winters mit dem Feuer des Sommers in "Schuldig" hat die Kräfte der letzteren Macht auf den Plan gerufen. Und sie würden nichts lieber tun, als ihn umzubringen.

    Harry Dresden ist im Laufe seiner Abenteuer schon vielen Gegenspielern begegnet. Mit manchen, wie den Vampiren des Weißen Hofs, hat er sich arrangiert. Mit anderen, wie den Denarianern, ist das nicht möglich. Sie sind auch die gefährliches aller Antagonisten, denen der Magier jemals begegnet ist. Schon eine kleine Anzahl von ihnen hat ausgereicht um ihn und allen Rittern des Kreuzes in die Schranken zu weisen.

    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21113/kleine_gefallen_die_dunklen_faelle_des_harry_dresden_band_10

  16. Cover des Buches Geistergeschichten (Die dunklen Fälle des Harry Dresden 13) (ISBN: B01N2IBK7N)
  17. Cover des Buches Summer Knight (ISBN: 9780356500300)
    Jim Butcher

    Summer Knight

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Die „Dresden Files“ von Jim Butcher feiern 2020 ihr 20-jähriges Jubiläum. Den anhaltenden Erfolg der Reihe darf sich natürlich Butcher selbst auf die Fahnen schreiben, einen kleinen Anteil daran hat aber auch die Produktion der beliebten Hörbücher. Im Original werden sie von James Marsters eingesprochen, den einige von euch vielleicht als Spike aus der Serie Buffy kennen. Die „Dresden Files“ waren Marsters‘ erstes Audio-Projekt, da er jedoch umfangreiche Theatererfahrung hat, lernte er schnell, worauf es ankommt. Dadurch bereitete ihm selbst der vierte Band „Summer Knight“ trotz vieler auftretender Figuren wenig Probleme. Wie seine Produzentin bemerkte: manchmal wirkte es, als sei er mehr als nur ein Mann. ;-)

    Es regnet Kröten in Chicago. Richtige, echte, lebendige Kröten. Abgesehen davon, dass tierischer Niederschlag irgendwie lästig ist, ist er ein sicheres Zeichen, dass sich etwas Großes zusammenbraut. Wie in „Loch im Gewebe der Realität“-groß. Für Harry Dresden, magischer Privatdetektiv, könnte das Timing kaum schlechter sein. Der Weiße Rat ist in der Stadt, um über den Krieg mit dem Roten Hof der Vampire zu konferieren. Ein Krieg, den Harry vielleicht ein kleines bisschen mitverursachte. Schon an guten Tagen ist er nicht das beliebteste Mitglied des Rates, aber jetzt würde es ihn nicht wundern, wenn die verbohrten alten Sturköpfe Mistgabeln und Fackeln auspacken. Ihm bleibt nur eine Option, um zu verhindern, dass sie ihn an die Blutsauger ausliefern: Er muss sich in Feenpolitik einmischen. Es gäbe einfachere Methoden, Selbstmord zu begehen, aber der Krötenregen deutet darauf hin, dass nicht nur sein Leben auf dem Spiel steht. Der Ritter des Sommerhofes wurde ermordet. Das empfindliche Gleichgewicht der Macht zwischen den Sidhe des Sommers und des Winters wurde gestört und findet Harry nicht bald heraus, wer dafür verantwortlich ist, könnte ein Krieg ausbrechen, der die ganze Welt erschüttert.

    Argh, die Bewertung der Bände der „Dresden Files“ fällt mir immer schwer. Ich empfinde große Sympathie für den Protagonisten Harry Dresden sowie für den Autor Jim Butcher und ich genieße den hohen Unterhaltungswert der einzelnen Fälle, aber ich kann nicht ausblenden, dass sie mich technisch nicht überzeugen. Leider fielen mir auch während der Lektüre des vierten Bandes „Summer Knight“ einige Ungeschicktheiten auf. Die Figurenfülle, die ich eingangs erwähnte, ist eine davon. „Summer Knight“ verfügt über einen äußerst umfangreichen Cast, der fast komplett neu vorgestellt wird. Prinzipiell hatte ich keine Schwierigkeiten, diese Parade neuer Figuren zu akzeptieren, weil der Besuch des Weißen Rates in Chicago und Harrys Untersuchungen an den Feenhöfen durchaus rechtfertigen, dass er mit Charakteren in Kontakt kommt, die den Leser_innen bisher nicht begegneten. Ich störte mich allerdings daran, dass Butcher den Fall des ermordeten Ritters des Sommers und der drastischen Konsequenzen ausschließlich mithilfe dieser Vielzahl neuer Figuren aufziehen konnte. Ich hatte das Gefühl, dass er viel zu viele Statist_innen brauchte, um Regeln für die vorstellbar komplizierte und strikte Politik der Sidhe aufzustellen und konnte dennoch nicht einschätzen, ob der Mord im Kontext seiner übernatürlicher Welt realistisch ist, weil ich die involvierten Parteien zu wenig kannte, um ihr Verhalten beurteilen zu können. Harrys Bemühungen, die Verantwortlichen ausfindig zu machen, boten mir ebenfalls keine Anhaltspunkte, denn diese können meiner Ansicht nach nicht als ernstzunehmende Ermittlungen bezeichnet werden. Er sammelt keine Beweise, er hetzt von Katastrophe zu Katastrophe und zieht aus den Ereignissen Schlüsse, die ich nicht nachvollziehen konnte. Vielleicht hätte sich Butcher einfach mehr Zeit nehmen müssen, um die Handlung von „Summer Knight“ gewissenhaft aufzubauen und die Gegebenheiten zu definieren, statt erneut ein Actionfeuerwerk zu veranstalten, in dem sein Protagonist nicht einmal in Ruhe eine Pizza essen kann. Möglicherweise hätte ich dann auch endlich eine Ahnung, wie Harrys magische Fähigkeiten einzuordnen sind. Er wird häufig als mächtig bezeichnet, verfügt jedoch über keinerlei Finesse und wirkt überwiegend konfus, planlos und absolut nicht im Reinen mit seinen Kräften. Anlässlich der Tagung des Weißen Rates fragte ich mich, wie es Harry überhaupt gelingen konnte, als vollwertiger Magier anerkannt zu werden, denn er betont immer wieder, dass seine Kontrolle begrenzt ist, er oft nicht weiß, was er tut und das Bisschen, das er kann, gegen die Bösen nichts ausrichtet. Die Zweifel des Rates an seinem Status konnte ich daher gut verstehen, obwohl sich Butcher wirklich anstrengt, den Großteil der Mitglieder als ignorante Idioten abzustempeln. Ihre Feinseligkeit gegenüber Harry erschien mir nicht plausibel und dient meines Erachtens nach nur dazu, seine Einzelgänger-Rolle zu bestärken, die ich ohnehin fragwürdig finde. Als hätten die keine anderen Probleme als Harry Dresden.

    Jim Butcher sagt über die „Dresden Files“, dass sie Popcorn sind. Keine versteckten Bedeutungen, kein tieferer Sinn. Dass der Unterhaltungsfaktor im Vordergrund steht, heißt allerdings nicht, dass konzeptionelle Mängel einfach durchgewunken werden können. Um bei der Analogie zu bleiben: Schmeckt mein Popcorn nicht so, wie ich es möchte, beschwere ich mich ja auch. Ich weiß, dass Butcher noch nicht lange professionell schrieb, als er „Summer Knight“ 2002 veröffentlichte und ich bin optimistisch, dass er die Stolpersteine mit Fortschreiten der Reihe beseitigen konnte, aber meiner Lektüre des vierten Bandes half dieses Wissen leider nicht. Es war… nett. Aufregend und atemlos, sicher, doch nicht wirklich überzeugend. Langsam sollte eine schriftstellerische Weiterentwicklung sichtbar werden, sonst weiß ich nicht, ob ich die „Dresden Files“ nach den acht Bänden, die ich bereits besitze, noch weiterverfolge – Sympathie für Harry und Butcher hin oder her.

  18. Cover des Buches Wandel (ISBN: 9783867621632)
    Jim Butcher

    Wandel

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24
    Harry Dresden hat in den Jahren seiner Mitgliedschaft in den Reihen der Magier schon einige gefährliche Herausforderungen überstehen müssen. Doch dieses Mal wird es besonders persönlich. Arianna Ortega, Herzogin des Roten Hofes der Vampire, hat Harrys Tochter entführt, ein Kind von dem er vor Kurzem nicht einmal eine Ahnung hatte, dass dieses überhaupt existiert. Als seine ehemalige Freundin Susan vor seiner Tür steht und um Hilfe bittet, ist Harrys Leben auf den Kopf gestellt. Er steht einer Kraft gegenüber, die die seine bei Weitem überschreitet, doch um sein kleines Mädchen zu retten, würde und muss Harry alles tun was in seiner Macht steht.

    Der mittlerweile 12. Band der Reihe um den Magier Harry Dresden nimmt dieses Mal eine sehr persönliche Wendung. Harry muss seine Tochter retten und sich dem gesamten Roten Hof der Vampire gegenüberstellen. Daneben muss er sich auch noch mit seiner alten Geliebten Susan auseinandersetzen, die ihm die Existenz seiner Tochter verheimlicht hat. Harry muss wieder einmal sein ganzes Können aufwenden, um seine Tochter rechtzeitig zu retten. Und dieses Mal muss er auch einige Entscheidungen treffen, die ihn selbst verändern könnten. Besonders gefällt mir in diesem Band Harrys Entscheidung für das Leben seiner Tochter alles zu tun und zu riskieren. Selbst der normalerweise in jeder Situation zu einem Scherz aufgelegte Harry, legt dieses Mal einen eher ernsten Ton an, der die Stimmung des Buches unterstreicht. Auch das Ende des Buches ist, ohne viel verraten zu wollen, sehr überraschend. Ich bin wieder einmal sehr gespannt was der nächste Teil bringen wird. 
  19. Cover des Buches Grave Peril (ISBN: 9780356500294)
    Jim Butcher

    Grave Peril

     (33)
    Aktuelle Rezension von: book_sorcery

                


                                                  4 ⭐

    Der dritte Band hat mir nochmal um Einiges besser gefallen als der zweite Band. Ich habe das Gefühl, ich bin jetzt so richtig in der Geschichte angekommen, kenne die Charaktere und fühle mit ihnen mit.
    Die weiblichen Charaktere haben es immer noch schwer, sind entweder nackt oder ohnmächtig oder beides. Trotzdem war es mal wieder fulminant actionreich, spaßig, flott erzählt, rundum unterhaltsam. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Bände!
  20. Cover des Buches Eiskalt (ISBN: 9783867621922)
    Jim Butcher

    Eiskalt

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Dem Tod gerade nochmal davongekommen, erwarten Harry seine Pflichten als Mabs neuer Winterritter. Und schon sein erster Auftrag hat es in sich. Er soll eine Unsterbliche töten, und nicht irgendeine Unsterbliche, sondern die Lady des Winters persönlich. Doch das ist nicht die einzige Bedrohung die Harry bekämpfen muss. Denn jemand sehr Mächtiges hat vor Chicago in die Finsternis zu stürzen und nur Harry und sein Team können die Stadt noch retten.

     

    Der neue Fall von Harry Dresden führt ihn direkt in die Streitigkeiten des Winters und mal wieder muss Harry Chicago vor dem Untergang retten. Selbst als Ritter des Winters und kurz zuvor von den Toten auferstanden verliert Harry nichts von seinem Charme und Witz, der ihn so besonders macht. Auch dieses Abenteuer ist mal wieder voll von spannenden Wendungen, Humor, Magie und einer Prise Romantik. Die  Fortsetzung einer der besten und am meisten unterschätzten Serien, die ich kenne. Mal wieder ein echtes Highlight meines Lesejahres.   

  21. Cover des Buches Side Jobs (ISBN: 9780451463845)
    Jim Butcher

    Side Jobs

     (11)
    Aktuelle Rezension von: PhantaNews
    Ge­schich­ten aus dem Uni­ver­sum des Harry Dres­den Ich bin ein sehr gro­ßer Fan der Ro­mane von Jim But­cher um den ein­zi­gen Ma­gier im Te­le­fon­buch von Chi­cago, seit ich da­mals auf den ers­ten Band ge­sto­ßen wurde und lese die neu­es­ten Ro­mane re­gel­mä­ßig kurz nach Er­schei­nen im Ori­gi­nal. Zu­dem bin ich ein An­hän­ger von Kurz­ge­schich­ten, die hier­zu­lande lei­der von den Pu­bli­kums­ver­la­gen mehr als stief­müt­ter­lich be­han­delt wer­den (weil sie an­geb­lich nie­mand kauft) und diese Pu­bli­ka­ti­ons­form fast aus­schließ­lich von Klein­ver­la­gen be­dient wird. In eng­li­scher Spra­che wird man al­ler­dings glück­li­cher­weise ge­rade im Be­reich Phan­tas­tik in ste­ti­gem Strom mit An­tho­lo­gien ver­sorgt. Et­was mehr Zeit als mit den »Haupt­ro­ma­nen« hatte ich mir mit dem Kauf der Sto­ry­samm­lung aus dem »Dres­den­verse« ge­las­sen, da ich in ihr zwar ge­wohnt kurz­wei­lige Kost, je­doch nichts Über­ra­gen­des wähnte. Wie man sich täu­schen kann… Klap­pen­text: As Chicago’s only pro­fes­sio­nal wi­zard, Harry Dres­den has had ca­ses that have pit­ted him against in­sane ne­cro­man­cers, power-hungry fae­rie queens, enig­ma­nic dark wi­zards, fal­len an­gels — pretty much a ›who’s who‹ of hell and beyond — with the sta­kes in each case ran­ging from a lone hu­man soul to the ent­ire hu­man race. But not every ad­ven­ture Harry Dres­den un­der­ta­kes is an epic tale of life and de­ath in a world on the edge of an­ni­hil­a­tion. Here, to­ge­ther for the first time, are the shor­ter works of #1 New York Ti­mes best­sel­ling aut­hor Jim But­cher — a com­pen­dium of ca­ses that Harry and his cadre of al­lies ma­na­ged to close in re­cord time. With ta­les ran­ging from the deadly se­rious to the ab­surdly hil­arious — in­clu­ding an all-new never-before-published story — this is a must have collec­tion for every de­vo­ted Harry Dres­den fan. SIDE JOBS ver­ei­nigt elf Kurz­ge­schich­ten aus dem Um­feld der Ro­mane, die in al­ler Re­gel zwi­schen die­sen Bü­chern spie­len. Ei­nige we­nige die­ser Sto­ries konnte man be­reits im Web le­sen, bei­spiels­weise auf der Web­seite des Au­to­ren, an­dere er­schie­nen be­reits in An­tho­lo­gien wie MY BIG FAT SU­PERNA­TU­RAL WED­DING oder an­de­ren. Die letzte ent­hal­tene Ge­schichte AF­TER­MATH ist neu und wurde noch nir­gendwo an­ders ver­öf­fent­licht. Die Ti­tel der ent­hal­te­nen Sto­ries lau­ten: * RE­S­TO­RA­TION OF FAITH * VI­GNETTE * SO­ME­THING BOR­RO­WED * IT’S MY BIRTH­DAY, TOO * HEO­ROT * HARRY’S DAY OFF * BACKUP: A STORY OF THE DRES­DEN FILES * THE WAR­RIOR * LAST CALL * LOVE HURTS * AF­TER­MATH But­cher be­herrscht die Kurz­ge­schichte ebenso vir­tuos wie den Ro­man, es zeigt sich so­gar, dass er die Mög­lich­kei­ten der kur­zen Form der Er­zäh­lung sehr ge­konnt nut­zen kann, um ei­nen an­de­ren Harry zu zei­gen, oder ei­nen in un­ge­wohn­ten Si­tua­tio­nen; aber auch, um auf Cha­rak­tere ein­zu­ge­hen, die in die­ser Form in den Ro­ma­nen bis­lang nicht dar­ge­stellt wur­den. Auch wenn die meis­ten Ge­schich­ten wie ge­wohnt aus der Sicht von Harry er­zählt sind, so gibt es zwei maß­geb­li­che Aus­nah­men. Zum ei­nen BACKUP, die aus der Ich-Perspektive von Dres­dens Bru­der Tho­mas Raith be­rich­tet, und zum zwei­ten AF­TER­MATH, in der Kar­rin Mur­phy die Prot­ago­nis­tin ist und eben­falls in Ich-Form ihre Aben­teuer dar­legt. Diese bei­den Ab­wei­chun­gen vom übli­chen Kon­zept sor­gen ebenso für ein fri­sches Le­se­er­leb­nis, wie die vie­len, klei­nen, net­ten Ideen, die But­cher wie ge­wohnt vor dem Fan aus­brei­tet. Dazu ge­hört, dass man be­kannte Fi­gu­ren aus der Se­rie er­neut be­sucht, bei­spiels­weise die Wer­wölfe (die gleich mehr­mals) oder den im Ver­laufe ei­nes der Ro­mane zum Krüp­pel ge­wor­de­nen Ex-Schwertträger Mi­chael. Den Nerd er­freuen aber auch ins­be­son­dere schräge Ein­fälle wie Har­rys Be­such auf ei­nem Vampir-LARP, bei dem ver­ständ­li­cher­weise ei­ni­ges schief und ein Ein­kauf­zen­trum in Trüm­mer geht, oder die Tat­sa­che, dass er mit den Wer­wöl­fen ein Fantasy-Pen‑ & Paper-Rollenspiel spielt und da­bei die Ak­tio­nen des Ma­gi­ers (Har­rys Cha­rak­ter stellt ei­nen Bar­ba­ren dar) als nicht rea­li­sisch be­män­gelt. Köst­lich! Harry Dresden-Fans soll­ten sich diese Ge­schich­ten­samm­lung auf gar kei­nen Fall ent­ge­hen las­sen, al­ler­dings setzt sie durch­aus Vor­wis­sen vor­aus und es wer­den sich nur Per­so­nen an­ge­mes­sen daran er­freuen könne, die alle Bü­cher ge­le­sen ha­ben. Zu­sätz­lich sollte man sich dar­über im Kla­ren sein, dass die letzte Story, AF­TER­MATH, In­halte aus dem vor­letz­ten Ro­man CHAN­GES spoi­lert. Wer den noch nicht ge­le­sen hat und sich nichts ver­der­ben will, sollte mit der Lek­türe zu­min­dest die­ser Ge­schichte war­ten. Ich würde die Samm­lung ei­gent­lich auch je­dem an­de­ren Freund von Ur­ban Fan­tasy Herz le­gen, al­ler­dings ma­chen die In­halte ohne Kennt­nis der Ro­mane deut­lich we­ni­ger Spaß und di­ver­sen An­spie­lun­gen ge­hen auf­grund des feh­len­den Hin­ter­grungs ein­fach ver­lo­ren. Des­we­gen: wer noch nichts aus der Se­rie ge­le­sen hat, sollte das drin­gend nach­ho­len – und da­nach diese Samm­lung le­sen! (An­mer­kung dazu: die in deut­scher Spra­che in der ers­ten Auf­lage bei Knaur er­schie­ne­nen und nicht mehr lie­fer­ba­ren Ro­mane sol­len von Fe­der & Schwert suk­zes­sive neu auf­ge­legt wer­den). Ich spre­che je­den­falls eine ab­so­lute und un­ein­ge­schränkte Le­se­emp­feh­lung aus! Und jetzt lese ich end­lich: GHOST STO­RIES! phantanews.de
  22. Cover des Buches Ghost Story (ISBN: 9780451464071)
    Jim Butcher

    Ghost Story

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    'Ghost Story' bricht mit den bisherigen Traditionen der Serie - es ist ein Experiment. Für den Mut gebührt dem Autor Respekt. Nachdem Chicagos Meistermagier Harry Dresden am Ende des Vorgänger-Bandes (Changes) erschossen wurde, findet er sich zu Beginn von 'Ghost Story' als Geist wieder. Aus einer seltsamen Zwischenwelt wird er zurückgeschickt nach Chicago, um seinen eigenen Mörder zu finden und um zu verhindern, dass dreien seiner Freunde ein schlimmes Leid geschieht. Dort angekommen, stellt er zunächst einmal fest, dass er als Geist sich weder in der Geisterwelt auskennt, noch in der realen Welt irgendetwas ausrichten kann. Denn er kann nichts berühren, seine Magie funktioniert nicht, und hören oder gar sehen können ihn nur die wenigsten Menschen. Zugleich aber wird er damit konfrontiert, dass in Chicago nun Chaos herrscht: Nachdem der Rote Hof der Vampire von ihm persönlich im Feldzug um die Sicherheit seiner Tochter ausgelöscht wurde, hat sich eine neue, noch schlimmere Bedrohung in dem entstehenden Machtvakuum eingenistet: Die Fomor. Chicago ist zum paranormalen Kriegsschauplatz geworden. Wütende Geister terrorisieren die Stadt, angeführt von alten Feinden Harrys, die dieser einst vom Leben in den Tod beförderte. Seine alte Polizeifreundin Murphy führt nun in Selbstjustiz Krieg gegen übernatürliche Widerlinge, und sein Lehrling Molly, die von der Schlacht gegen den Roten Vampirhof schwere psychische Traumata davongetragen hat, versucht mehr schlecht als recht, Harrys Erbe aufrechtzuhalten und in seinem Namen Schrecken zu verbreiten. Und Harry läuft entgültig die Zeit davon, als auch noch der einzige Mann entführt, der ihm helfen könnte, der kleine Geisterbeschwörer Mort... . Die Frage ist allerdings, ob dieses Experiment funktioniert, und ich muss sie für mich eher mit 'Nein' beantworten. Zu Beginn des Buches wabert Harry hilflos und weitgehend unbemerkt in der Luft herum, zurückgesetzt auf Null, ein blutiger Anfänger, der weder weiß, was er tun soll, noch mit seinen Anstrengungen auch nur irgendetwas ausrichtet. Denn in der Geisterwelt ist er ein blutiger Anfänger, und auf die reale Welt kann er so gut wie keinen Einfluss nehmen. Das degradiert ihn für den größten Teil der Handlung zu einem Beobachter, der nach Schatten schlägt und lakonisch kommentiert. Es ist schwierig für mich als Leser, dass sich dieser Zustand bis fast zum Ende des Buches nicht ändert. Harrys erzwungene Passivität fängt irgendwann an, fürchterlich zu nerven. Man liest Action und Ereignisse, die stets anderen widerfahren, obwohl man doch den Magier selbst in der Hitze des Gefechts sehen möchte. Die Szenen dazwischen sind angefüllt mit Rückblenden in die Jugend des Magiers, in seine Zeit bei Justin Du Mourne, was für ein paar Seiten unterhaltsam ist, doch nichts am großen Problem dieses Buches ändert: Es gibt keinen echten Protagonisten! Der Held beobachtet nur und fliegt ein bisschen in der Gegend herum, und andere schlagen seine Schlachten (die sich dabei nicht einmal besonders clever anstellen). Er sinniert und hadert mit sich selbst und schwelgt in vergangenen Erinnerungen, aber nie kommt wirklich Spannung auf. Und selbst der Humor, der typisch für diese Serie ist, erscheint hier irgendwie gedämpft, nicht ganz auf der Höhe. Harry wird zum Maulhelden, statt aktiv ins Geschehen einzugreifen. Ganz ehrlich, ich habe nach zwei Dritteln bis zum Schluss weitergeblättert (was ich noch NIE bei einem Harry Dresden Buch getan habe, um mir die Spannung nicht zu verderben), weil ich wissen wollte, ob er wenigstens am Ende wieder der alte wird, in Fleisch und Blut neu ersteht. Wäre ich nicht ein eingefleischter Fan, ich hätte 'Ghost Story' nach der Hälfte der Lektüre abgebrochen. So muss ich leider sagen, dieses Experiment war keine Ruhmesstunde des Autors, und ich warte einfach sehnsüchtig auf den nächsten Band, der hoffentlich zu alten Tugenden zurückfindet. Wer die anderen Bände gelesen hat, wird wahrscheinlich nicht umhin kommen, auch diesen zu lesen - und sei es nur, um nicht den Faden zu verlieren, wenn es danach weitergeht. Wer Harry Dresden noch nicht kennt, aber damit liebäugelt, einen Blick zu riskieren, sollte auf gar keinen Fall zu diesem Buch greifen, denn neben der Tatsache, dass es in seinem Unterhaltungswert gegenüber allen anderen Bänden der Serie massiv abfällt, ist es wahrscheinlich komplett unverständlich, wenn man nicht die anderen Bücher gelesen hat. . Sorry Harry, Du hattest schon bessere Tage. See you back soon in better shape ;)
  23. Cover des Buches Ein Spiel von Licht und Schatten (ISBN: 9783867621328)
    Simon R. Green

    Ein Spiel von Licht und Schatten

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber
    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
    Dieses Mal muss John Taylor die Nightside retten und sehr interessant finde ich, dass man manche Dinge aus dem ersten Band bereits kennt. John trägt keine Waffe, aber der Ruf eilt ihm voraus. Ob dieser allerdings stimmt, weiß keiner. Jedoch will auch keiner dies am eigenen Leben herausfinden. Vieles bleibt im Dunklen und regt eher die Fantasie des Lesers und der andere Figuren an. Diese erfüllen, wie im ersten Teil, zu häufig Klischees und diese Tatsache bremst leider die Spannung. Auch die Hardboiled-Elemente, sind an manchen Stellen zu klischeemäßig und bieten einen Overkill, der meiner Meinung nach die Spannung bremst.
    Vor allem die Kämpfe zwischen allen Parteien waren so krass, dass ich zwischenzeitlich nur noch die Handlung überflogen habe, weil es einfach „too much“ war.
    Allgemein mischt Green die detailreichen und kurz-knackigen Szenen, in denen es zur Sache geht, gut durch und erreicht dadurch einen leichten Schreibstil.
    Alles in allem ganz unterhaltsam und vor allem Ironie und Sarkasmus vom Feinsten. Da musste ich doch das eine oder andere Mal mehr als schmunzeln.
    Doch es gibt wegen der Meckerpunkte nur 4 Sterne.

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘
    John Taylor arbeitet in der Nightside - dem bunten, neonschwarzen geheimen Herzen Londons, wo es immer drei Uhr morgens ist und wo Götter und Monster Pakte schließen und Vergnügungen suchen, die sie anderswo nicht finden. Er hat die Gabe, Dinge zu finden, und manchmal ist das, was zu suchen er angeheuert wird, sehr, sehr gefährlich. In diesem Roman sucht er den Unheiligen Gral, den Kelch, aus dem Judas beim letzten Abendmahl trank. Dieser Gral korrumpiert jeden, der ihn berührt - aber er verleiht auch gewaltige Macht. Deshalb jagen ihm auch andere nach. Engel, Teufel, Sünder und Heilige - sie alle sind auf der Suche und verwüsten bei ihrer Jagd nach dem finsteren Kelch die Nightside. Es ist nur ein Frage der Zeit, bis sie bemerken, daß der berühmte John Taylor, der Mann mit der Gabe, Dinge zu finden, sie direkt zu ihm führen kann.
  24. Cover des Buches Erlkönig (ISBN: 9783867621274)
    Jim Butcher

    Erlkönig

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24
    Die Anführerin des schwarzen Hofes der Vampire erpresst Harry ihr ein besonderes Buch zu bringen: Kemmlers Wort, das mächtigste Buch der Nekromanten, mit dessen Hilfe man den Erlkönig beschwören kann. Kemmlers Erben sind dem Buch auf der Fährte, im Schlepptau eine Horde Zombies und Geister. Harry muss das Buch vor ihnen finden und verhindern, dass die dunklen Mächte die Oberhand über die Stadt erlangen und tausende Menschen mit in den Abgrund reißen.

    Ich persönlich bin jedes Mal wieder von dem unglaublich guten Schreibstil der Reihe beeindruckt. Neben bildlichen, aber nicht ausufernden, Beschreibungen der Personen und Handlungsorte, liebe ich vor allem Harrys sarkastische und ironische Kommentare, selbst wenn er schon halbtot auf dem Boden liegt. Die Spannung lässt an absolut keiner Stelle nach und steigert sich weiter bis zum Finale. Auch die Nebencharaktere, alte Bekannte und auch neue Freunde und Feinde, sind charakterlich einwandfrei ausgearbeitet und fügen sich perfekt in die Handlung ein. Mehr als dieses Buch und mit ihm die ganze Reihe zu loben, kann ich nicht. Eine wundervolle einzigartige Buchreihe mit tollen Protagonisten und einer spannenden Handlung. Einfach alles, was ein Fantasieherz höher schlagen lässt, in diesem speziellen Buch: Magier, Zombies, Geister, Nekromanten und Vampire. Was will man denn mehr;)

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