Bücher mit dem Tag "harem"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "harem" gekennzeichnet haben.

141 Bücher

  1. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492060714)
    Erin Watt

    Paper Princess

     (2.166)
    Aktuelle Rezension von: Fispe21

    Zugebenermaßen war ich zuerst etwas Verhalten was dieses Buch angeht. Aber bereits ab dem 1/3 des Buches war ich einfach nur gepackt. Cinderella neu erfunden, aber mit so viel ernsthaften Hintergründen, dass es keinesfalls als leichtes Märchen durchgeht. Man kann gar nicht anders, als die kaltherzigen Royal-Brüder ins Herz zu schließen (besonders Easton) und wenn es dann vorbei ist wird man mit so einem heftigen Cliffhanger zurückgelassen, dass man gar nicht am 2. Band vorbei kommt. Absolute Leseempfehlung!!

  2. Cover des Buches Paper Prince (ISBN: 9783492060721)
    Erin Watt

    Paper Prince

     (1.472)
    Aktuelle Rezension von: noelli

    Nachdem mich der erste Teil nicht überzeugt hat fand ich die Fortsetzung sehr oberflächlich. Nach dem dritten Kapitel habe ich abgebrochen. 

  3. Cover des Buches Paper Palace (ISBN: 9783492060738)
    Erin Watt

    Paper Palace

     (1.241)
    Aktuelle Rezension von: Nitsa

    Das Buch hat mir im Vergleich zu den ersten beiden Teilen nicht besonders gut gefallen. Die Geschichte und deren Verlauf ist teilweise einfach viel zu übertrieben. Ab der Hälfte des Buches, hatte man das Gefühl, dass es bei Ella und Reed nur noch um das eine geht und ob Sie nun Ihre Unschuld an Ihn verliert oder nicht. Gefühle aus den ersten beiden Teilen kamen hier leider zu kurz. Trotzdem konnte man das Buch sehr gut lesen und natürlich habe ich mich auch gefreut zu erfahren wie es mit den Charakteren weiter geht. Es ist ein Buch welches man sehr gut Zwischendurch lesen kann.

  4. Cover des Buches Paper Passion (ISBN: 9783492061162)
    Erin Watt

    Paper Passion

     (570)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Die Kurzbeschreibung dieses Buches trifft den Nagel auf den Kopf.

    Easton lässt wirklich nichts anbrennen. In den vorherigen Teilen als Nebencharakter, hier als Hauptcharakter/Protagonist.


    Easton ist mir schon in den ersten Teilen positiv aufgefallen (im Gegensatz zu seinem Bruder Reed). Der selbstzerstörerischer Royal-Bruder, bei dem vieles nur Show ist.

    Und so ist es. 


    Im Vergleich zu den vorangegangenen Teilen, verleiht der Protagonist hier, durch seine Gedankengänge dem Buch ein Gefühl von Tiefe.

    Und wie schon vermutet, steckt hinter dem immer gut gelaunten Bruder eine “gebrochene” Seele. Selbst als er Hartley kennenlernt, werden seine selbstzerstörerischen Handlungen nicht weniger. Nur die Ursache ändert sich.

    Genau das ist das, was mich irritiert hat. Irgendwie hatte ich erwartet er würde 

    sich nach seiner Begegnung und Annäherung mit Hartley zum Positiveren ändern.


    Entgegen meiner Erwartungen erfährt man hier etwas mehr über die Zwillinge und ihre Freundin(, die ich mittlerweile nicht mehr mag). Das hat mir sehr gefallen, da es über die Brüder keine Bücher gibt, die einen einen tieferen Einblick in ihre Geschichte gibt.


    Auch in diesem Teil ist das Ende einfach nur überraschend. Ich musste ungelogen die Seiten dreimal lesen bis mein Hirn verarbeitet hat was da passiert ist.

    Ich meine: WAS ZUR HÖLLE?!


  5. Cover des Buches Paper Paradise (ISBN: 9783492061179)
    Erin Watt

    Paper Paradise

     (359)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Prinzipiell hat mir dieses Buch genauso gut gefallen wie Paper Passion, muss aber ein paar Abstriche machen, weil es zu viele Störfaktoren gab. Deswegen auch die krummen 3,75 Sterne.


    Glücklicherweise knüpft die Story genau am Cliffhanger von Paper Passion an, sodass man nicht lange hingehalten wird.


    Ich mag die Idee von Hartleys Amnesie. Allerdings wurde das gesamte Thema schnell langatmig und überflüssig. Und natürlich lassen sich die Schulkameraden diese Chance nicht entgehen um Hartley noch mehr zu schaden.


    Einige Szenen zwischen Easton und Hartley hatten mir zu viele Parallelen zur Reed und Ella. Das wirkte irgendwann etwas uneinfallsreich.

    Außerdem wurden einige Figuren viel zu nebensächlich abgetan, obwohl sie am Ende eine Schlüsselfigur waren. Von Hartleys Eltern will ich gar nicht erst anfangen…


    Gegen Ende des Buches wurde es auf einmal richtig spannend. Auf einmal passierte so viel auf einmal, dass man sich richtig konzentrieren musste um nichts zu verpassen.


    Das Ende ist schön geschlossen, sodass keine offenen Fragen bleiben, obwohl es eigentlich keine große Überraschung ist.

  6. Cover des Buches Paper Party (ISBN: 9783492061223)
    Erin Watt

    Paper Party

     (364)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    "𝙳𝚊𝚜 𝚒𝚜𝚝 𝚐𝚊𝚗𝚣 𝚜𝚌𝚑ö𝚗 𝚟𝚎𝚛𝚔𝚘𝚛𝚔𝚜𝚝."

    • 𝚂𝚊𝚟𝚊𝚗𝚗𝚊𝚑 𝙼𝚘𝚗𝚝𝚐𝚘𝚖𝚎𝚛𝚢, 𝙿𝚊𝚙𝚎𝚛 𝙿𝚊𝚛𝚝𝚢


    Das dachte ich mir mehr als einmal als ich dieses Buch gelesen habe und es beschreibt das Buch sehr gut.


    In den ersten drei Teilen hat man schon etwas von Savannahs und Gideons Vergangenheit mitbekommen, daher war ich wirklich gespannt mehr über sie zu erfahren.

    Leider muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht bin. Ich habe mir mehr von der Story versprochen.


    Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen: Heute und vor drei Jahren als ihre Beziehung ihren Anfang nahm. Dadurch hat man viel von ihrer gemeinsamen Vergangenheit erfahren und es werden alle offenen Fragen geklärt. 


    Savannahs Entwicklung ist deutlich durch die Seiten zu verfolgen. Vom unsichtbaren Mauerblümchen, die von Gideon beachtet werden möchte, zu seiner Freundin, die ihm alles recht machen will und sich dabei selbst verliert, letztendlich zu einer selbstbewussten Frau, die für sich selbst einsteht und es nicht mehr jedem recht machen will.


    Dennoch habe ich das Gefühl, dass in Bezug auf die Storyline in diesem Buch kaum etwas passiert.


    Im Großen und Ganzen ist es eine nette Zusatzgeschichte, die man zwischendurch lesen kann. Bin mir aber nicht so sicher ob ein eigenes Buch nötig war.

    Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.


  7. Cover des Buches Nemesis - Geliebter Feind (ISBN: 9783570311424)
    Anna Banks

    Nemesis - Geliebter Feind

     (204)
    Aktuelle Rezension von: ErzaFairy

    Ich kann nur sagen: es lohnt sich! 

    Ich habe das Buch schon mehrmals gelesen. 

    Allerdings ist der Einstieg etwas schwer. Ist man aber erstmal im geschehen, kann man das Buch nicht mehr aus den Händen legen und vergisst alles um sich herum. 

    Sepora ist eine einzigartige Person, auch wenn sie sich Herz über Kopf immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Aber das macht es eben so spannend. 

    Zwar kommt die Liebesgeschichte dabei etwas kurz, aber trotzdem wird Tarik wohl sämtliche Leser-Herzen zum schmelzen bringen.

    Alles in allem: Das Buch kann ich nur empfehlen.

  8. Cover des Buches AMANI - Verräterin des Throns (ISBN: 9783570164372)
    Alwyn Hamilton

    AMANI - Verräterin des Throns

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Sternensee

    Meinung: Als ich anfing, diesen Band der Reihe zu lesen, hatte ich wirklich große Abgst davor, dass das der typisch schwache 2. Band werden könnte, nachdem der erste mir doch so gut gefallen hatte. Zum Glück war das absolut nicht der Fall.

    Der Anfang ist rasant, man ist sofort mitten im Geschehen und nur persönlich ist derEinstieg leicht gefallen. Auch der Schreibstil gefällt mir, er ist knapp und ohne viele Ausschmückungen, was der Spannung gut tut.

    Und Spannung konnte man hier wirklich nicht vermissen. Von Anfang bis Ende war sie da und ganz am Ende, wurde es nochmal richtig gut. An der Geschichte kann man nichts aussetzen. Besonders interessant fand ich den Wechsel des Schauplatzes. Der Palast des Sultans ist schön dargestellt und es ist spannend zu erfahren, wie die Perspektive des Sultans auf alles ist.

    Charaktere sind wieder gut ausgearbeitet. Ab und zu finde ich Amanis Sichtweise auf sterbende Personen, die sie nicht kennt, etwas kalt, denn das scheint ihr überhaupt nichts auszumachen, aber so ist sie eben. Und irgendwie mag ich sie trotzdem. 

    Ich finde es auch toll, das hier viele neue Charaktere dazukommen, aber was ich wirklich schlimm finde, sind die Namen. Nicht, dass ich sie nicht schön finden würde, das nicht. Aber viele klingen so ähnlich wie andere, dass ich einfach oft total durcheinander komme. Selbst die Autorin scheint nicht immer durchzublicken, denn im Personenglossar am Anfang steht, dass Amanis Tante Sayyida heißt. Im Buch heißt es aber, ihr Name sei Safiha (oder so ähnlich, ich kann mir das einfach nicht merken). Oft wird im Bich auch von einer Person gesprochen, deren Name ich längst vergessen haben muss, denn ich kann mich nicht erinnern, ihn zuvor gehört zu haben.

    Aber das ist auch der einzige Minuspunkt und Namen sind schließlich nicht die Welt. Das Buch konnte mich voll überzeugen und war meiner Meinung nach sogar spannender, als der erste Teil. 

    Fazit: Dr 2. Teil der Reihe ist fast spannender, als der erste und bietet darüber hinaus viele neue Charaktere und einen interessanten neuen Schauplatz. Das Buch konnte mich voll und ganz überzeugen, deswegen gibt's von mir eine ganz klare Leseempfehlung und 4,5 von 5*.

  9. Cover des Buches Die letzte Königin - Das schlafende Feuer (ISBN: 9783736309128)
    Emily R. King

    Die letzte Königin - Das schlafende Feuer

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Biblionatio

    Das Cover:

    Das Buchcover ist sehr schlicht gehalten. Der Hintergrund zeigt einen roten Stoff. Von oben herab kommt eine Hand, welche Hennatattoos aufweist. Zwischen Daumen und Zeigefinger hält die unbekannte Person ein kleines Glasfläschen, welches leuchtet. Insgesamt gefällt mir das Motiv des Covers sehr.

     

    Meine Meinung:

    Kalinda wird an den Hof des Herrschers berufen und soll seine letzte Ehefrau werden. Um aber dies zu erreichen muss sie sich einem Turnier gegen die anderen 99 Frauen und Dienerinnen stellen. Doch Kalinda verliebt sich in ihren Wächter. Zwischen Liebe, Freundschaft und ihrer Vergangenheit entsteht eine spannende Geschichte rund um die 100. Ehefrau. Insgesamt hat mir die Story sehr gefallen.

    Die Handlung wird durch Kalinda aus der Ich-Perspektive erzählt. Dadurch erfahre ich viel über die Gedankenwelt von ihr. Kalinda ist eine sehr mutige und tapfer Frau mit einem starken Willen. Ich persönlich hätte mir mehr Szenen mit dem Wächter und dem Herrscher erhofft, damit der Kontrast zwischen Wut und Liebe deutlicher wird. Auch die Nebencharaktere (Jaya, Yatin etc.) hatten ihren eigene Persönlichkeit. Insgesamt gefielen mir die Charaktere.

    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir, da er sehr flüssig und leicht zu lesen ist. Zudem ist er spannend und an passenden Stellen humorvoll. Insgesamt finde ich den Stil gut.

     

    Das Fazit:

    Der erste Band der Reihe „Die letzte Königin“ hat mir sehr gefallen. Die Handlung ist spannend und auch die Charaktere gefielen mir. Das Cover ist passend und zeigt dennoch nicht zu viel. Ein Buch, was ich empfehlen kann.

  10. Cover des Buches Die Sturmkönige - Dschinnland (ISBN: 9783404208456)
    Kai Meyer

    Die Sturmkönige - Dschinnland

     (504)
    Aktuelle Rezension von: NattensDrottning

    Schon auf der ersten Seite wird man als Leser sofort mitten in das Geschehen geworfen. Das Tempo ist rasant und man erhält Bröckchen für Bröckchen Informationen, wo man sich befindet und was zu der Situation geführt hat. Jedoch werden bei weitem nicht alle Fragen beantwortet, die während dem Lesen aufkommen. 

    Auch wenn ständig irgendwas passiert war, hatte die Geschichte doch einige Längen und Geschehnisse, die gerne weggekürzt hätten werden können. Auch hätte die Geschichte ohne die Dreiecksbeziehung zwischen den Protagonisten funktioniert. Sie war meiner Meinung nach überflüssig und sollte nur dazu dienen, ein Gefühl der Verpflichtung und engen Vertrautheit zwischen diesen darzustellen. 


    Dafür hätte ich lieber viel mehr über das eigentliche Hauptthema gehört: Die Dschinne und Samarkand.


    Dennoch handelt es sich hier um Jammern auf hohem Niveau, denn der Autor hat viele Spannungsbögen erzeugt und mit dem häppchenhaften Zuwerfen von Infos, sowohl Fragen beantwortet, als auch neue aufgeworfen. 

    Das Buch selbst endet mit einem sehr fiesen Cliffhanger, der einem verwirrt und mit zig neuen Fragezeichen zurücklässt. 


    Ich bin gespannt auf Band 2 und ob das bisherige Beziehungskonstrukt zwischen den Protagonisten noch an Bedeutung gewinnt.

  11. Cover des Buches Die Highlanderin (ISBN: 9783746638294)
    Eva Fellner

    Die Highlanderin

     (50)
    Aktuelle Rezension von: EllaVins

    Der Schreibstil ist interessant am Anfang, doch verliert schnell seinen Reiz. Durch das ewige hin und her von Zeit und Ort verliert es an Spannung. Es wirkt, als seien es einzelne Kurzgeschichten mit ihrer eigenen Spannung. Viele angesprochene oder besonders hervorgehobene Ereignisse, Merkmale oder Tatsachen werden nicht weiter thematisiert.

    Meine größte Kritik liegt hier in der Darstellung von Enja, der Protagonistin. Es wird gewollt auf die Stärke der Frau fokussiert, doch der Feminismus ist hier leider nur im ersten Moment sichtbar. Enja ist perfekt, in tatsächlich allem. Und genau damit entzieht sie sich jeglicher Realität. Ob es ihre Schönheit, ihr Verstand, ihre körperlichen Fähigkeiten oder ihre bloße Existenz ist. Jede Handlung wird durch sie perfektioniert, sie kann alles, und das natürlich besser als jeder andere Mensch im Buch. Feminismus wird hier dargestellt als: "Die perfekte Frau". Und damit reden wir leider nicht mehr von einem historischen Roman, sondern von einer göttergleichen fiktiven Geschichte. Ironischerweise wird dann eine Liebe eingeführt. Trotz Enjas Stärke, sich selbst gegen Könige für ihren Feminismus einzusetzen braucht es nur den Blick eines Mannes und sie ist verliebt.
    Naivität und Ironie, gleichzeitig eine unbrechbare Göttin und Heldin. Es ist schwer, Sympathie für sie zu gewinnen und es hat Mühe gekostet, überhaupt zu Ende zu lesen.

    Fazit: Eine weibliche Heldin in Zeiten des Mittelalters. Es hätte eine Unmenge an Potential gegeben, doch genutzt wurde es nicht. Wer eine Frau sucht, in die man sich hineinversetzen kann oder einen historischen Liebesroman erwartet, wird hier nicht glücklich.

  12. Cover des Buches WALLBANGER - Ein Nachbar zum Verlieben (ISBN: 9783864434594)
    Alice Clayton

    WALLBANGER - Ein Nachbar zum Verlieben

     (133)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Eigentlich gefällt es Caroline in ihrer neuen Wohnung richtig gut, wäre da nicht ihr Nachbar, der mit drei verschiedenen Frauen regelmäßig lautstark Sex hat und dabei das Bettgestell gegen die Wand hämmert, die Wand, die er sich mit Caroline teilt. Bald leidet sie unter Schlafdefizit, zusätzlich zu ihrem Orgasmusdefizit und ihrem Kater, der scheinbar eine der Bekanntschaften ihres Nachbarn für seine große Liebe hält, weil sie miaut beim Sex. 

    Als sie ihm dann begegnet, entpuppt er sich als verboten gutaussehend, aber unausstehlich. Dumm nur, dass ihre Chefin sich in den Kopf gesetzt hat, die beiden zu verkuppeln...



    Es gibt einige witzige Szenen in diesem Buch, für fast alle ist Clive, Carolines Kater verantwortlich. Der arme Kerl ist ganz hin und weg von Maunzi, wie seine Besitzerin die Dame getauft hat. Sie hat allen dreien Spitznamen gegeben.

    Weniger witzig als vielmehr nervig fand ich die Streitereien der beiden. Simon und Caroline benehmen sich wie 13-jährige. Statt dass Simon einsieht, dass er seine Nachbarin nicht mit derartigem Lärm und Wandbewegungen stören kann und sich eine Lösung überlegt, macht er sich über sie lustig, woraufhin sie natürlich zurückschießen muss. Teenies eben. Und die Spitznamen, die die beiden einander geben fand ich auch total kindisch. Gut Wallbanger – leider übersetzt und daher „Wandbeben“ – kann man noch nachvollziehen, aber seine Spitznamen für Caroline sind einfach nur blöd.

    Fast noch schlimmer fand ich Carolines Philosophieren über ihren verschwundenen „O“ – Orgasmus. Seit sie mit einem Typen im Bett war, der so gar nichts drauf hatte, ist sie nicht mehr gekommen. Sie ist der festen Überzeugung, er habe ihren „O“ verschreckt. Sie führt sogar einseitige Gespräche mit ihrem „O“ und versucht ihn irgendwie wieder hervorzulocken.


    Der Roman bleibt recht „Teenie“, auch mit den jeweiligen Freunden, die für einiges an Drama und Verwirrung sorgen. Aber er wird besser. Am allerbesten sind die letzten zwei Seiten, die – Achtung: Mini-Spoiler – aus Clives Sicht geschrieben sind! Ich habe da echt viel gelacht. Clive ist sowieso der coolste!


    Das Buch ist eine romantische Komödie in Buchform. Es strotzt vor Klischees und hat mich immer wieder genervt, vor allem wenn die Protagonisten sich mal wieder wie Teenies aufgeführt haben und das Philosophieren über den „O“ fand ich auch nicht so doll. Aber es wird besser und beide werden etwas sympathischer. Allerdings finde ich es affig, wie immer wieder Laute in Worte gefasst werden, vor allem Stöhnen und so etwas, das wirkt für mich zu übertrieben. Mir fehlt da der Ernst.

    Allgemein lässt es das Buch an Ernst fehlen. Wenn einem das gefällt ist alles gut, aber ich hätte mir etwas mehr davon gewünscht.



    Fazit: Ich fand das Buch nicht schlecht, aber mir fehlte der Tiefgang. Die Protagonisten sind mir zu albern. Immer wieder gibt es Kapitel, die aus SMS-Verläufen oder auch mal nur aus Gedanken von verschiedenen Charakteren bestehen. Die Idee fand ich gut, ich habe auch viel gelacht, aber mir wurde hier zu viel auf Komödie gesetzt, sodass mir die Romantik abging. Das Buch war für mich nicht lange genug ernst, um aufrichtige ernsthafte Gefühle in mir auszulösen. Ich fand es nett und witzig, aber ich habe nicht an den Seiten gehangen oder bin vor Romantik dahingeschmolzen. Am besten fand ich die letzten zwei Seiten aus Sicht von Carolines Kater Clive, der sowieso eine relativ große „Rolle“ in dem Buch hat. Aber die letzten zwei Seiten aus seiner Sicht waren echt so witzig und total sympathisch.


    Wer Liebeskomödien mit großem Komödien-Anteil in Buchform mag, kann bei diesem Buch nichts falsch machen. Mir fehlten Ernst und Tiefgang. Von mir bekommt das Buch 2 Sterne.

  13. Cover des Buches Fatimas Flucht (ISBN: 9783732561803)
    Eva Völler

    Fatimas Flucht

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Der flüssige Schreibstil hat mich schon von der ersten Seite an überzeugt. Dadurch konnte ich gut in die Geschichte starten.

    Ich muss ja ganz ehrlich gestehen, dass ich mir nicht sicher war, ob ich dieses Buch dann auch so toll finden würde, wie die ersten Bänder. Aber es passt sehr gut zu der Reihe, auch wenn es nur ein Onlinetitel ist.

    Die Protagonisten sind gut ausarbeiten und werden einem gut erklärt. Anna finde ich sehr sympathisch, auch wenn sie etwas tolpatschig ist. Einige Protagonisten sind geheimnisvoll. Sonst hat man keine Spannung.

    Viele Fragen, die ich mir gestellt habe und in meiner Fantasie beantwortet habe, wurden auch im Buch beantwortet.

    Jetzt bin ich gespannt, wie es mit der Zeitreiseschule weitergeht.

  14. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453503946)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.201)
    Aktuelle Rezension von: paperdragon

    Mich hat die Handlung in den Bann gezogen, ich fand den Schreibstil angenehm und war fasziniert davon eine so detailreiche Geschichte zu lesen, die Anfang des 11. Jahrhunderts spielt. Es entfaltet sich rasch und auch der Hauptcharakter war mir sympathisch. Ich selbst kann nichts über historische Genauigkeit sagen, aber habe andernorts gelesen, dass es wohl nicht immer so akkurat ist. Mir persönlich macht das nichts aus, weil ich da zu wenig weiß  und mich daher nicht daran gestoßen habe. Ich fand die Erzählung dann in der zweiten Hälfte teilweise etwas langatmig. Manchen nebensächlichen Details wurde sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt, während ich mir an anderer Stelle mehr gewünscht hätte. Ja, der Roman ist mehrere Jahrzehnte alt, als Frau in der heutigen Zeit kommt mir die weibliche Perspektive aber einfach zu kurz. Ich kann verstehen, warum es so ist (das Buch ist aus den 80ern, ist von einem Mann geschrieben und spielt natürlich in einer Zeit, in der Frauen eine ganz andere Rolle in der Gesellschaft hatten). Aus meiner heutigen Perspektive hat der Autor aber einige Gelegenheiten verstreichen lassen, auf die Erfahrungswelt der Frauen von damals mehr einzugehen. Man merkt einfach: es wurde von einem alten, weißen Mann geschrieben. In der Hinsicht hat mich die Erzählung 2-3 Mal regelrecht verärgert. Trotzdem wollte ich weiterlesen und fand auch, dass die Geschichte zu einem recht schönen Ende gekommen ist. Unterm Strich war es für mich zu großen Teilen ein Lesevergnügen, das aber währenddessen etwas holprig wurde. Zum Ende hin habe ich es mehr der Vollständigkeit und Neugier halber fertig gelesen.

  15. Cover des Buches Das Buch von Eden (ISBN: 9783404155453)
    Kai Meyer

    Das Buch von Eden

     (157)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Der Roman spielt in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Das Abendland ist in den christlichen Überlieferungen und Mythen gefangen. Das Morgenland erlebt den Ansturm der Mongolen. Dies sind die groben Rahmenbedingungen.

    Die Geschichte beginnt mitten im Winter in der Eifel. Albertus Magnus und eine Novizin aus dem Frankenreich - Favola - tauchen in einem abgelegenen Kloster auf. Sie tragen ein gar seltsame und seltene Fracht mit sich; die letzte Pflanze aus dem Garten Eden. Das Ziel diese Pflanze in den verschwundenen Garten Eden zurückbringen auf Grundlage einer uralten und unvollständigen Karte. Mit den beiden Reisenden tauchen die Schergen des Erzbischofs von Köln, angeführt von Gabriel von Goldau, auf. 

    Zusammen mit Aelvin, Libuse und Corax von Wildenburg gelingt den Wanderern die Flucht aus dem Kloster mit knapper Not. 

    Der zweite Handlungsstrang spielt in Asien - irgendwo zwischen dem heutigen Irak und vermutlich Afghanistan. Dort belagert die große Horde den Hauptort der Nizarer. Sinaida, eine mongolische Prinzessin ist die Hauptfigur. 

    Nachdem ihr Ehemann und sie Opfer eines Machtspiels geworden sind, schwört sie Rache und flieht nach Persien.

    Fazit:

    Ein kurzweiliger, farbenprächtiger Roman. Von christlichen Mythen über Magie und die große mongolische Horde bis hin zum Fall Bagdads werden viele Themen angesprochen. 

    Viele Charaktere sind gut dargestellt. Insbesondere die Entwicklung von Aelvin vom unsicheren, zu Streichen aufgelegten Novizen hin zum erwachsenen Mann während der Reise hat mir gefallen. Sinaida ist vielleicht zu eindimensional in ihrem von Rache getriebenen Bestreben geraten.

    Von meiner Seite eine klare Leseempfehlung. Bei den Sternen habe ich zwischen 4 und 5 geschwankt und mich letztlich für 5 entschieden.


  16. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (789)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Geschichte des jungen Jesus, der auf dem Wege ist, der Messias zu werden. Doch wie wird man Messias? Diese Frage stellt sich Joshua und sein bester Freund Biff und zusammen erleben sie ein herrlich schräges Abenteuer, quer durch die damals bekannte Welt, an historischen und weniger historischen Orten, erleben wundersame Abenteuer, treffen auf mysteriöse Magier, verschwiegene Mönche, durchgeknallte Obdachlose und schizophrene Jünger. Während die gesamte Geschichte auf eine durchaus humorvolle und an einigen Stellen wirklich amüsante Komik erzählt wird, ist der philosophische, religiöse Teil durchaus nicht zu unterschätzen: Das Hintergrundwissen des Autors über die verschiedenen damaligen Religionen ist umfangreich und wird geschickt in eine doch eher humorvolle Handlung eingebunden. Mich selbst hat sowohl der Witz und die Art des Autors, seine Figuren denken und handeln zu lassen sehr positiv angesprochen, als auch der wenn auch oberflächlige Einblick in die religiöse Welt der damaligen Zeit. 

     Kurzweilig, merkwürdig aber sehr sehr amüsant!

  17. Cover des Buches Der Architekt des Sultans (ISBN: 9783036959467)
    Elif Shafak

    Der Architekt des Sultans

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Moni2506

    Elif Shafak erzählt in „The Architect‘ Apprentice“ vom Leben Jahans, der im 16. Jahrhundert zusammen mit einem weißen Elefanten nach Istanbul kam und Lehrling Sinans wurde, der als berühmtester Architekt des osmanischen Reiches in die Geschichte einging. Erschienen ist der Roman bei penguin im November 2014. Das Buch ist auf Deutsch unter dem Titel „Der Architekt des Sultans“ erhältlich. 


    Istanbul im 16. Jahrhundert: Jahan erreicht als 12jähriger Junge Istanbul an Bord eines Schiffes zusammen mit einem weißen Elefanten, der ein Geschenk für den Sultan ist. Während eines Feldzuges des Sultans trifft er auf den Architekten Sinan, der ihn fortan unter seine Fittiche nimmt. Auch Chota, der weiße Elefant, ist auf den künftigen Baustellen gerne gesehen und so bauen sie gemeinsam Moscheen, Aquädukte, Paläste und Mausoleen, die viele Jahrhunderte überdauern sollen. Doch nicht alles läuft so gut wie es den äußeren Anschein hat. Jahan muss lernen mit den Unwägbarkeiten des Lebens zurechtzukommen und nicht jeder ist ihm auf seinem Weg wohlgesonnen. 


    2019 auf der Buchmesse hatte ich mir vorgenommen ein Buch von Elif Shafak zu lesen und nun habe ich dieses Vorhaben endlich umgesetzt. Während der Literaturgala hat sie mich sehr beeindruckt und auch die kurze Lesung aus einem anderen Buch hatte mir sehr gefallen. Meine Wahl ist auf Grund der Zeit, in der es spielt, auf „The Architect’s Apprentice“ gefallen. 

    Der Schreibstil zieht einen sofort in seinen Bann. Ich konnte mir Istanbul und seine Bauten sowie die Leute, die in dieser Stadt leben, sehr gut vorstellen. Mit dem Englisch im Buch kam ich gut zurecht. Ich habe aber auch neue Worte gelernt, für die ich bisher andere englische Begriffe im Kopf hatte. 

    Der Erzählstil hat mir gut gefallen. Die Geschichte wird chronologisch erzählt, aber es gibt auch jederzeit etwas fürs Leben zu lernen. Jahan kommt mit 12 nach Istanbul und die Geschichte endet am Ende seines Lebens mit fast 100 Jahren. Wir wachsen mit Jahan mit, mit seinen Erfahrungen, seinen Erfolgen, seinen Rückschlägen. Welchen Menschen kann er trauen und wem nicht. Ich habe Jahans Weg gerne verfolgt und mochte seine Freundschaft mit dem weißen Elefanten sehr. Es ist aber nichts, wo man total mitfiebert. Man verfolgt das Geschehen, genießt die tolle Sprache Elif Shafaks und versucht seine eigenen Schlüsse aus den Ereignissen zu ziehen. Ich glaube, jeder, der das Buch liest, wird etwas ganz eigenes für sich mitnehmen, je nachdem welchen Erfahrungshorizont diese Person besitzt. 

    Chota, den weißen Elefanten, mochte ich sehr gern. In jedem Teil der Geschichte hat er eine wichtige Rolle gespielt, war dabei aber nie Mittelpunkt der Geschichte. Er hat Krieg gesehen, auf Baustellen gearbeitet, Geheimnisse beobachtet, wurde von Jahan umsorgt und war ihm in allen Lebenslagen eine wichtige Stütze. Lediglich eine Sache fand ich sehr schade. Oft wurde Chota als Biest bezeichnet, selbst von Jahan, was ich sehr respektlos empfand. Es mag zu der Zeit so gewesen sein, dass man Elefanten oder große Tiere allgemein so bezeichnet hat und 1-2 mal im Buch hätte mich das in bestimmten Situationen auch nicht gestört. Meiner Meinung kam das zu häufig vor und hätte so manches Mal auch anders gelöst werden können. 

    In die Geschichte rund um Jahan und Chota ist die Stadt Istanbul und das Leben in dieser Stadt im 16. Jahrhundert eingewoben. Wir erfahren etwas über die Sultane jener Zeit und deren Kriege. Wir erleben, was es bedeutet, in einer Stadt zu wohnen, in der die unterschiedlichsten Menschen zusammen kommen und in der verschiedene Religionen ihren Platz finden müssen und dann ist da noch die Geschichte Sinans, des berühmtesten Architekten des osmanischen Reiches. Wir lernen etwas über seine Bauten, mit welchen Hindernissen er umgehen musste und wie lange er gelebt hat. Es ist viel Wissen in das Buch eingeflossen, dennoch werden nur selten Jahreszahlen genannt. Das hat mir gezeigt, dass man zwar viel Wissen für sich mitnehmen kann, es aber nicht so darauf ankommt, wann etwas genau stattgefunden hat. Dies wird im Nachwort so auch bestätigt. 

    Die Kultur des osmanischen Reiches wurde in diesem Buch zum Leben erweckt mit all seinen Facetten. Dazu gehören Bräuche und Verhaltensweisen, die einem eher fremd sind, aber man erkennt auch einiges wieder, was man in historischen Romanen liest, bei denen die Personen im Buch überwiegend christlich sind. So kommt in kleineren Abschnitten des Buches Antisemitismus und Hass gegenüber Roma zur Sprache, insbesondere in Situationen, wo ein Schuldiger für bestimmte Ereignisse gefunden werden muss. Es gibt aber auch Personen im Buch, die die unterschiedlichsten Menschen zusammenbringen und gerade denen helfen, die es am schwersten im Leben haben. An mancher Stelle wirkte mir einiges ein wenig zu konstruiert und mit zu viel Glück im Spiel, insgesamt wurde ich von der Geschichte gut unterhalten. 

    Viel Zusatzmaterial gibt es nicht. So werden einige arabische Begriffe eingebracht, die über Fußnoten erklärt werden und zum Schluss gibt es noch ein kurzes Nachwort sowie eine Danksagung. Ein Personenverzeichnis sucht man hingegen vergeblich, was einem verraten könnte, welche Personen historisch verbürgt sind und welche nicht. Ein wenig wird das im Nachwort aufgenommen und ich denke, dass man in der Geschichte auch gut erkennt, wen es wirklich gab und wen nicht. 


    Fazit: Eine Geschichte, die mich gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt hat. Ich habe die Geschichte Jahan uns Chotas gerne verfolgt und mochte es sehr Gast im Istanbul des 16. Jahrhunderts zu sein. Empfehlenswert für Personen, die sich für Istanbul und seine Historie interessieren und es mögen, wenn Geschichten gleichmäßig dahinfließen und ein paar Weisheiten fürs Leben bereithalten.

  18. Cover des Buches Habibi (ISBN: 9783941099500)
    Craig Thompson

    Habibi

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Porcelaine87
    Die Graphic Novel „Habibi“ von Craig Thompson entführt den Leser in die Geschichte um das Mädchen Dodola, die in ihrem Kindesalter zwangsverheiratet wird. In ihrem neuen Leben als „Ehefrau“ findet sie sich nur schwer zurecht und scheint alleine aus dem Erlernen des Lesens und Schreibens Freude zu schöpfen. Eines Tages wird ihr Ehemann ermordet und das kleine Mädchen gelangt in die Hände von korrupten Menschenhändlern. Als ihr ein Schicksal als Sklavin droht, findet sie den jungen Zam, flüchtet kurzerhand mit ihm in die Wüste und rettet somit nicht nur ihr eigenes Leben. Im ständigen Überlebenskampf beginnt Dodola sich zu prostituieren und sorgt somit für volle Mägen. Die Bande zwischen Zam und dem Mädchen verknüpfen sich immer stärker doch eines Tages wird ihre Zweisamkeit schmerzhaft auseinandergerissen was mit Trauer und einer jahrelangen Suche nach dem jeweils anderen einhergeht...

    Die Geschichte um Dodola und Zam ist dermaßen vielgestaltig und voller Eindrücke, dass ein einmaliges Lesen der Graphic Novel wahrscheinlich nicht ausreichend ist. Das Besondere an dem Roman ist nicht nur die Gestaltung in Form eines Comics mit ganz bezaubernden und detailverliebten Darstellungen, sondern auch die Problematiken, die in dem Werk aufgegriffen werden. Dabei geht es nicht nur um die Frage der Menschlichkeit, um Sklaverei, Prostitution, sondern auch um den Islam und das Christentum, eingebettet in die Kalligraphie arabischer Schriftzeichen. Ein Werk, was nur schwer mit Worten zu beschreiben ist und sich letztlich jeder Rezipient nur durch das Lesen einen Eindruck verschaffen kann.
  19. Cover des Buches Nadel, Faden, Hackebeil (ISBN: 9783426504284)
    Tatjana Kruse

    Nadel, Faden, Hackebeil

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 336 Seiten

    Verlag: Knaur (7. Februar 2011)

    ISBN-13: 978-3426504284


    Herrliches Lesevergnügen


    Inhalt:

    Siggi Seifferheld ist Kommissar a. D. in Schwäbisch Hall. Hier lebt er mit seiner Schwester, seiner Tochter, seiner Nichte, deren diversen Anhängen und Hund unter einem Dach. Manchmal geht es schon sehr turbulent zu. Da passt es ganz gut, wenn in der ansonsten idyllischen Stadt ein Verbrechen geschieht und Siggi mal wieder kriminalisieren kann.


    Meine Meinung:

    Ich habe mich selten so amüsiert bei einem Krimi. Krimi? Zumindest hatte ich bei dem Untertitel „Ein neuer Fall für Kommissar Seifferheld“ einen erwartet. Bekommen habe ich eher einen humorvollen Roman; der Krimi-Anteil macht gefühlt nicht mehr als 20 % aus. Ansonsten dreht sich alles um die liebe Familie und den VHS-Männerkochkurs. 


    Es war trotzdem ein herrliches Lesevergnügen, denn das Buch sprüht nur so vor trockenem Humor. Tatjana Kruse hat einen ausgeprägten  Sinn für Situationskomik und Wortspielereien, was mir sehr entgegenkommt. 


    Hartgesottene Nur-Krimi-Leser fühlen sich durch dieses Buch eventuell veräppelt. Wer einfach nur ein paar vergnügliche Lesestunden haben möchte, liegt hier goldrichtig.


    Die Siggi-Seifferheld-Reihe:

    1. Kreuzstich, Bienenstich, Herzstich

    2. Nadel, Faden, Hackebeil

    3. Finger, Hut und Teufelsbrut

    4. Gestickt, gestopft, gemeuchelt

    5. Sticken, stricken, strangulieren

    6. Der Tod stickt mit


    ★★★★☆


  20. Cover des Buches An den Ufern des Bosporus (ISBN: 9783442482313)
    Theresa Révay

    An den Ufern des Bosporus

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich habe das Buch vor einiger Zeit geschenkt bekommen, ich persönlich hätte es mir wahrscheinlich nicht gekauft, da ich kein großer Fan von dieser Art von Büchern bin. Der Klappentext klingt "kitschig" und dramatisch, eine Liebe die nicht sein darf. Ich habe mir aber gedacht, ich lasse mich davon nicht abschrecken und lese es trotzdem, es war nicht so schlecht wie ich gedacht habe, aber auch nicht besonders gut.

    Der Schreibstil war sehr positiv, die Autorin schreibt sehr bildlich und detailreich, die Charakter werden sehr umfangreich beschrieben, sodass man sie eigentlich gleich ins Herz schließen könnte. Man wird in die Geschichte hineingezogen und befindet sich nun in der Türkei in den 20er Jahren. Es hat Spaß gemacht einen Einblick in die Geschichte zu bekommen. Ich war auf den ersten 80-100 Seiten wirklich begeistert aber danach ging es leider stetig bergab.

    Das Buch wurde langatmig, ich hatte das Gefühl auf der Stelle zu stehen, die Handlung hat sich kaum noch entwickelt und auch die Charakter blieben etwas farblos. Genau wegen solchen Büchern wollte ich damals nicht in die historischen Bereiche reinschnuppern. Die Geschichte hat eigentlich viel Potenzial und auch die Charaktere ist aber meiner Meinung nach, nicht so gut umgesetzt worden, wie erhofft.

    Erst gegen Ende des Buches wurde es noch mal spannender, da hatte ich jedoch das Gefühl, alles läuft zu schnell ab, das was mir im mittleren Teil gefehlt hat wurde jetzt auf ungefähr 50 Seiten ausgetragen und das fand ich dann doch etwas schade.



    Fazit:

    Keine schlechte Geschichte, der Anfang war doch vielversprechend, danach wurde das Buch aber schwächer, ich schätze hier spielt viel Geschmackssache mit rein. Wer über 200 Seiten einfach lesen will, wie sich die Charaktere immer wieder in einander verlieben obwohl sie es nicht dürfen und mit ihrem Gewissen hadern, der darf das Buch gerne lesen, für mich war es leider nichts. 
  21. Cover des Buches Die Rose von Asturien (ISBN: 9783426635223)
    Iny Lorentz

    Die Rose von Asturien

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    INHALT

    Graf Roderich war mit ein paar seiner Krieger unterwegs um die Männer zu finden, die seine Schafe gestohlen hatten.

    Sie trafen auf einen Waskonen und Roderich zog schon sein Schwert.

    Der Waskone schlug ihm vor, ihm zu helfen, die Diebe zu finden. Der Graf warnte ihn, ihn nicht zu veralbern, doch der Waskone hatte ein persönliches Interesse an den Dieben.


    Sie stammen aus seinen Reihen und so wird den restlichen Waskonen eine Falle gestellt. Bei diesem Angriff wurde der Vater von Maite getötet, von Graf Roderich. Er brachte den Toten in sein Dorf zurück und teilte den Bewohnern so mit, was mit Dieben geschah.

    Maite war wütend und wollte auf Roderich losgehen, er hatte ihr den Vater und dem Dorf den Anführer genommen.

    Maite war zu dem Zeitpunkt gerade mal 8 Jahre alt, als sie von Roderich dann auch noch gefangen genommen wurde.

    Maite wehrte sich, denn sie wollte die Ehre ihres Vaters verteidigen. Sie überlegte, wie sie flüchten konnte, sie würde niemals bei den Asturiern bleiben, geschweige denn für sie arbeiten.


    Graf Roderich schenkte Maite seiner Tochter Ermengilda. Die kommandierte sie herum wie eine Sklavin, Maite war zwar trotzig, doch sie gehorchte.

    Sie plante ihre Flucht und da half es ihr nicht, wenn sie geprügelt würde und das drohte ihr Ermengilda ständig an.


    In Maites Augen führte des Grafen Tochter sich auf wie ein Kleinkind. Aber sie sprach es nicht aus. Als sie von Alma geprügelt war und in den Ziegenstall gesperrt wurde, floh Maite. Sie grub sich aus ihrem Gefängnis aus und floh.


    Jahre später sollte Maite dann verheiratet werden um dem Volk einen neuen Häuptling zu bescheren. Doch Maite wollte mit entscheiden und so ließ sie sich nicht einfach den Gemahl auswählten, sondern sie wählte.

    Zu derselben Zeit sollt auch Ermengilda verheiratet werden, doch hatte weniger Glück. Für sie wurde der Gemahl gewählt und sie hatte keine Möglichkeiten, das abzulehnen.

    Ermengilda sollte einen Franken heiraten um die Asturier und die Franken zu verbünden.

    Als Maite das mitbekam, das Ermengilda auf dem Weg zu ihrem Bräutigam war, wollte sie Rache. Sie wollte das Mädchen abfangen, denn sie erinnerte sich nur zu gut an das hochnäsige Mädchen.

    Wenn sie sie abfangen, dann könnte es nicht zu dem Bündnis zwischen Asturien und Franken kommen. Ermengilda wollte nicht nach Frankreich, aber sie musste ihre Heimat verlassen um den Franken zu ehelichen.

    Maite schafft es, Ermengilda zu entführen und da fing das Abenteuer an, dass man so nicht erwartet.




    MEINE MEINUNG

    Dieses Buch ist sehr abwechslungsreich geschrieben.

    Da sind die Krieger, die für König Karl in den Krieg zogen und da ist Maite.

    Maite eine Waskonin, die den Tod ihres Vaters rächen will.


    Maite ist ein kämpferisches Mädchen und es macht sich bezahlt, dass sie schon immer bei den Jungs war. Sie konnte kämpfen und sie war sehr mutig. Wenn sie nicht so mutig wäre, würde sie nicht solange überleben.

    Sie stellt sich in diesem Buch jeden Kampf und das macht das Buch so spannend. Was würde Maite noch alles tun um sich zu rächen?


    Auch Maite hat es nicht leicht und so gerät auch sie immer wieder zwischen die Fronten.

    Wir lesen hier von den Kriegen, den Eroberungen und Zusammenschlüssen verschiedener Ländereien. Dadurch müssen auch Ehen geschlossen werden, die nicht immer einfach sind.

    So werden Frauen gezwungen und gedemütigt, wie es schlimmer nicht geht.

    Aber wer ab und an mal ein historisches Buch liest, der weiß, dass dies in der Zeit normal ist.

    Eine Frau hat da nichts zu sagen.


    Dieses Buch ist sehr abenteuerlich und zugleich in der Historie sehr gut recherchiert. Ein gelungenes Werk, von diesem Autorenpaar, wie jedes ihrer Werke.


    Jede der Frauen, Maite und Ermengilda hat einen eigenen Charakter und der ist hier sehr schön herausgefiltert. Die verschiedenen Charaktere der beiden Frauen werden hier sehr ausführlich beschrieben und wir lernen die beiden Mädchen dadurch sehr gut kennen.


    Ich habe dieses Buch gerne gelesen und es ging ziemlich zügig. Das ist nicht immer der Fall bei historischen Büchern, denn durch den geschichtlichen Hintergrund wird es oft mal auch etwas schwierig diese Werke zu lesen, aber nicht so bei diesem Autorenpaar. Sie verstehen es immer wieder, die Spannung so aufleben zu lassen und das geschichtliche so zu verpacken, das keine Langeweile aufkommt. Wirklich wieder ein gelungenes Werk und absolut lesenswert.


    Eure Bluesky_13

    Rosi    

  22. Cover des Buches Iron Flowers – Die Rebellinnen (ISBN: 9783733504212)
    Tracy Banghart

    Iron Flowers – Die Rebellinnen

     (453)
    Aktuelle Rezension von: Lisasbuechereck

    Nomi und Serina sind Schwestern die Unterschiedlicher nicht sein könnten. Nomi ist Wild und Unerschrocken, Serina schön und Anmutig. Serina will unbedingt als Grace des Thronfolgers erwählt werden, um ihre Familie aus der Armut zu holen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders und die Schwestern werden in ein Leben gezwungen, auf das sie nicht vorbereitet waren.
    .
    Ich habe beide Teile in einem Rutsch als Hörbuch gehört. Die Geschichte war so Spannend, das ich einfach nicht aufhören konnte zu Lesen. Nomi war ein erstaunlicher Charakter. Sie biete ihrer Welt die Stirn und will nicht einfach alles so hinnehmen und sie Kämpft dafür und das von Anfang an. Serina hingegen muss sich erst in ihre Rolle einfinden und lernen wie sie sich in dieser Welt behaupten kann. Serina macht eine unglaubliche Wandelung in den Büchern durch und Wächst über sich hinaus. Auch der Thronfolger und sein Bruder waren sehr Interessante Charaktere. Der eine ist Grausam und eiskalt und der andere ist Liebevoll und will die Welt verändern. Doch welcher Bruder ist wie? Es gab Wendungen, da habe ich definitiv nicht mit gerechnet und ich war sehr begeistert.
    .
    Mir hat ein wenig die Tiefe gefehlt. Beide Schwestern Verlieben sich und es ist Zack als wäre es schon die ganze Zeit so gewesen. Das war mir etwas zu flach. An sich waren es schöne Liebesgeschichten, denen aber etwas das Herz gefehlt hat. Die Grund Geschichte hingegen war genial. Die Welt war mega Interessant und hat mich zum Nach denken angeregt, wie es wäre in so einer Welt zu leben. Das möchte ich definitiv nicht, das kann ich euch sagen. Für mich war es eine sehr gelungene Dilogie und beide Bände haben 4 Sterne von mir bekommen.

  23. Cover des Buches Das Leuchten der Purpurinseln (ISBN: 9783442378746)
    Doris Cramer

    Das Leuchten der Purpurinseln

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Monice

    "Das Leuchten der Purpurinseln" ist der erste Teil einer dreiteiligen Saga. Ich war fasziniert von der Detaillierten Beschreibung der Landschaft und der einzelnen Personen. Doris Cramer konnte mich mit ihrem Schreibstill mit auf eine Reise zwischen Antwerpen und Mogador nehmen. Sie zeigt dem Leser nicht nur die Ansicht einer Person, sondern lässt und auch in die anderen Charakter hineinfühlen. Sie hat die Tragik einer Familiengeschichte herzergreifend rüber gebracht. Der Verlust vieler geliebter Menschen ist nicht einfach, aber als Leser darf man miterleben wie sich Mirijam ein Leben im Fremden aufbaut und wie sie mit all der Trauer um geht. Das Buch ist wirklich empfehlenswert.

     

    Zum Inhalt:
    Als der Vater von Mirijam und Lucia, Andrees van de Meulen merkt, dass er nicht mehr lange für seine Töchter wird sorgen können, vertraut er alles Jacob Cohn, dem angeblichen Onkel der verstorbenen Mutter von Mirijam an. Seine Töchter schickt er zu entfernten Verwandten in Andalusien. Dort soll Lucia heiraten und auch Mirijam im entsprechendem alter Verheiratet werden. 
    Auf der Überfahrt gerät das Schiff mit der gesamten Ware und allen Passagieren und der Besatzung in die Fänge von Piraten. Mirijam ist schnell klar, das sie ihr eigentliches Ziel wohl nie erreichen werden. Als die Mädchen getrennt werden und Lucia in den Harem des Pascha geschickt und Mirijam in den Keller mit den Sklaven gesteckt wird, scheint ihr Schicksal bestimmt.

    Als geschundene und stumme Sklavin wird Mirijam auf dem Mark angeboten. Als ihr Ali El-Mansour (der Hakim) zur Hilfe eilt und sie kauft wendet sich das Blatt für Mirijam. Bei Ali wird sie von der Sklavin und Küchenhilfe schnell zu seiner Ziehtochter. Gemeinsam auf der Flucht wachsen sie immer mehr zusammen. So bauen sie sich ein Leben in Mogador auf wo sie dann neben einem Friedlichen und erfüllten Leben auch ihre große Liebe findet.

    Ihr Ehemann Miguel und sie, wissen beide das das Geschäft weiter laufen muss. So versucht er ihr rechtmäßiges Erbe in Antwerpen zurück zu erlangen und dem Betrüger Jacob Cohn keine Chance mehr zu geben. Auf einer gefährlichen Reise nach Antwerpen lernt er so neue und für Mirijam alte bekannte kennen und erlebt so noch die ein oder andere Überraschung.

     

  24. Cover des Buches Gefährliche Verstrickung (ISBN: 9783453418752)
    Nora Roberts

    Gefährliche Verstrickung

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Der Plot unterscheidet sich angenehm von dem üblichen, schon so oft gelesenen - Handlungen. Wenngleich eigentlich nur im Handlungsrahmen, nicht im Geschehen selbst. Für meinen Geschmack war gerade der  erste Teil viel zu lang, aber auch in den beiden folgenden war doch eine Menge Leerlauf festzustellen. 

    Die Figuren waren ordentlich gezeichnet und passten gut in die Handlung. Die Fähigkeiten als Einbrecher und Tresorknacker waren aber auch sehr "blauäugig" geschildert. Da steckt nicht viel Recherche dahinter.

    Die Schreibweise war typisch für diese Autorin, also absolut sicher und flüssig.

    Gut gefallen hat mir der Aufbau auf zwei Zeitebenen.

    Das Buch ist kein Meilenstein ihres Schaffens, aber angehe Unterhaltung. 

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