Bücher mit dem Tag "hamburg krimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hamburg krimi" gekennzeichnet haben.

81 Bücher

  1. Cover des Buches Trümmerkind (ISBN: 9783426304921)
    Mechtild Borrmann

    Trümmerkind

     (254)
    Aktuelle Rezension von: KarinEger

    Zweifellos eine tolle Story! Ich hab mir das Buch in Hamburg gekauft, um mir besser vorstellen zu können, aus welcher Asche die Stadt auferstanden ist. Obwohl sich der Plot raffiniert entfaltet baut sich leider keine starke Atmosphäre auf. Das liegt meines Erachtens am Schreibstil, der durchweg flach bleibt. Weder Figuren noch Kulissen werden emotional greifbar. Das hat mich irgendwann so frustriert, dass ich das Buch weggelegt hätte, wenn nicht die Geschichte so gut  wäre, dass man wissen muss wie sie ausgeht. Selbst als die Zusammenhänge klar werden, will man die Details wissen. Am Ende überwiegt trotzdem die Enttäuschung, dass die Beziehungen zwischen den Charakteren nicht nachfühlbar sind. 

  2. Cover des Buches Alles in Blut (ISBN: 9783847634003)
    Ole R. Börgdahl

    Alles in Blut

     (67)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Er liegt auf dem Bett in einem Hotelzimmer. Er ist nackt und er ist tot. Es gibt keinen Namen, kein Motiv, keine Täter. Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner erhofft sich bei diesem acht Jahre alten Cold Case Hilfe vom ehemaligen US-Profiler Tillman Halls. Anstatt aber die Ermittlungen entscheidend weiterzubringen, beschert Halls der Hamburger Kriminalpolizei eine weitere Leiche, die zudem auch noch verschwunden ist. Können Bruckner und Halls das Rätsel dieses ungewöhnlichen Falles lösen?

    Der Schreibstil ist sehr beschreibend und aus der Sicht von Tillman Halls erzählt. Manchmal schweift Halls dabei ein bisschen zu sehr ab und die Erzählung verliert sich etwas in Details, was den Lesefluss stocken lässt. Allgemein ist die Geschichte etwas zu erzählend, für meinen Geschmack hätte etwas mehr Spannung nicht geschadet. 

    Der Fall ist verzwickt, je mehr Hilfe Bruckner von Halls erhält umso undurchsichtiger erscheint der Fall zu werden. Im Laufe der Ermittlungen geschehen ein paar folgereiche Zufälle zuviel, so dass die Geschichte ein bisschen unglaubhaft erscheint. 

    Abgesehen vom oben Genannten habe ich die Geschichte gerne verfolgt. 

  3. Cover des Buches Inspektor Takeda und die Toten von Altona (ISBN: 9783746632131)
    Henrik Siebold

    Inspektor Takeda und die Toten von Altona

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Janosh

    Die recht eigenwillige und leicht erregbare Hamburger Kommissarin Claudia Harms ist wieder einmal sauer! Da hat man doch ausgerechnet ihr den Auftrag erteilt, sich um den Kollegen Ken Takeda aus Tokio zu kümmern, der im Rahmen eines wenig beliebten, verächtlich belächelten Austauschprogramms für zwei Jahre nach Deutschland geschickt wird, um hier Erfahrungen zu sammeln und die hiesige Vorgehensweise bei der Verbrechensbekämpfung zu studieren, wobei er voll eingebunden sein soll in alle anfallenden Ermittlungen. Claudia aber weiß es besser! Als Kaltstellen ihrer Person betrachtet sie ihre unliebsame Aufgabe, weiß sie doch, dass sie, die einzige Hauptkommissarin der Mordkommission, nicht nur ihren ausschließlich männlichen Kollegen sondern vor allem ihrem Chef, der sie liebend gerne loswerden möchte, ein Dorn im Auge ist, ein Ärgernis, der man jede Gelegenheit verwehren sollte, ihr unanzweifelbares Können bei der Lösung auch der kompliziertesten Fälle unter Beweis zu stellen.

    Doch die Vorbehalte, die Claudia dem Japaner gegenüber hat, zerstreuen sich schnell, denn dieser ist, so stellt sich rasch heraus, ein außerordentlich sympathischer und höflicher Mann, der nicht nur ein begabter Saxophonspieler und Karaoke-Sänger ist, sondern darüber hinaus auch noch mit einem besonderen Gespür für Kriminalfälle gesegnet ist – und einer enormen Neugierde auf Deutschland, das Land, das ihm sein Vater, ein Verehrer der deutschen Kultur und überhaupt alles Deutschen, in den leuchtendsten Farben geschildert hat.

    Dass der erste Einsatz, zu der der Chef die mürrische und besserwisserische Claudia und den eleganten Japaner mit der Vorliebe für teure Anzüge abordnet und der als unwichtige und von Anfang an als bereits gelöst betrachtete Angelegenheit angesehen wird, sich als ziemlich verzwickt herausstellen würde, war nun wirklich nicht geplant! Dem ungleichen Ermittlerpaar wird nämlich schnell klar, dass der als Selbstmord eingestufte Tod eines Buchhändlerpaares im Hamburger Stadtteil Altona in Wirklichkeit ein geschickt getarnter und mit großer Sorgfalt ausgeführter Mord ist! Der Täter scheint bald festzustehen, doch ist er so offensichtlich, dass den inzwischen gut zusammenarbeitenden west-östlichen Ermittlern berechtigte Zweifel kommen. Gegen alle Widerstände beginnen sie, in einem Sumpf von Verrat, rücksichtsloser Bauspekulationen, grassierendem Ausländerhass und unkontrollierbarer Aggressionen zu stochern – und geraten alsbald immer tiefer in immer gefährlicher werdende Situationen, bis sie schließlich, als es für beide schon beinahe zu spät ist, die ganze trübe, traurige und zutiefst abstoßende Wahrheit erkennen....

    Der Japankenner Henrik Siebold hat mit dem ersten Band um die beiden Kommissare Ken Takeda und Claudia Harms einen trotz der düsteren Szenerie erfrischend neuen, einen jedenfalls nicht alltäglichen Kriminalroman geschrieben, der sich angenehm von der den längst unüberschaubar gewordenen Krimimarkt überflutenden Massenware mitsamt ihrem auf die Nerven gehenden Lokalkolorit unterscheidet.

    Dabei ist der Mordfall, um den es in vorliegendem Roman geht, zwar nicht leicht zu durchschauen, aber auch nicht sonderlich spektakulär, der Hintergrund, vor dem die beiden Hauptfiguren ermitteln, ist, wenn auch traurige Wirklichkeit, nichts, worüber man unbedingt Bescheid wissen möchte und schon gar nichts, was als Stoff für einen wirklich guten Krimi vorstellbar wäre. Und auch das ungleiche Polizistenpaar hat man ganz ähnlich schon in zahlreichen anderen Kriminalgeschichten angetroffen. Was vielmehr den Reiz der hier zu besprechenden Geschichte ausmacht, ist die Art und Weise, wie der Autor die aus anderen Romanen dieses Genres hinlänglich bekannten Ingredienzien miteinander mischt und verschmelzen lässt, wie er Schritt für Schritt eine Reihe von unannehmbaren Zuständen wie auch Machenschaften vor der Kulisse der bei so vielen Menschen angesagten und ach so attraktiven und lebenswerten Stadt Hamburg aufdeckt, durchaus auch vorsichtig anprangert, die umso erschütternder sind als sie, man kann es nicht mehr leugnen, der Realität entsprechen und, möchte man Prognosen wagen, eskalieren werden, wenn keine Lösungen gefunden werden.

    Der eigentliche Glückstreffer des Kriminalromans allerdings, die Figur, mit der alles steht und fällt und ohne die die Geschichte doch wieder in die Durchschnittlichkeit zurückfallen würde, ist Kenjiro Takeda, der in den uralten Traditionen seines Heimatlandes verwurzelte Japaner, der dennoch offen allem Neuen und für ihn unendlich Fremden gegenübersteht, dessen ausgesuchte Höflichkeit so wohltuend ist und durch dessen Augen der Leser einen Blick wirft auf das eigene Heimatland – und damit auch auf sich selbst. Gleichzeitig nähert er sich dem Land, aus dem Inspektor Takeda stammt, erfährt nicht wenig über eine ganze Reihe japanischer Gepflogenheiten, über für Westliche sehr fremdartig anmutende Denk- und Verhaltensweisen, die aber trotzdem, oder gerade deshalb, eine eigenartige Faszination ausüben.

    Auch Takedas Zusammenspiel mit der kantigen, oft grob unhöflichen, insgesamt wenig sympathisch erscheinenden, doch außerordentlich fähigen Kollegin Claudia Harms hat seinen Reiz. Beide finden trotz entgegengesetzter Ansichten und Lebensphilosophien eine tragfähige gemeinsame Basis, finden zu einem tiefen gegenseitigen Verständnis, das eher auf Instinkt als auf Ratio beruht und das, so meine ich, von dem Autor dem Leser sehr glaubhaft vermittelt wird, authentisch geradezu, in keiner Weise konstruiert oder an den Haaren herbeigezogen wirkend, wie man das des öfteren in ähnlichen Roman-Konstellationen bereits erleben und erleiden durfte.

    Und dieses wunderbare west-östliche Paar, dessen Zusammenarbeit sich – bisher! - ausschließlich aufs Berufliche bezieht, lässt denn auch – fast – gewisse Mankos vergessen, die vor allem in der sich doch etwas zu sehr hinziehenden, sich auf zu vielen Schlachtfeldern abspielenden und damit unnötig verwirrenden und auch überfrachteten Handlung zu finden sind. Hier wäre etwas weniger gewiss mehr gewesen.... Doch sei's drum – der Krimi ist in jedem Falle empfehlenswert und macht neugierig auf ein Wiedersehen mit dem anziehenden Japaner in den inzwischen erschienenen drei Folgebänden!

  4. Cover des Buches Tod in der Speicherstadt (ISBN: 9783740806613)
    Anja Marschall

    Tod in der Speicherstadt

     (44)
    Aktuelle Rezension von: louvre74

    Der historische Kriminalroman " Tod in der Speicherstadt " von Anja Marschall beeindruckt schon mit dem tollen Buchcover. Es gefällt mir richtig gut und ist mir dadurch auch aufgefallen. Ich liebe Hamburg! Der Klappentext aber auch die Leseprobe überzeugten mich dann komplett. Dies ist der 5. Band der Hauke Sötje-Reihe. Auch ohne die anderen Bände zu kennen sehr gut zu lesen und nun ein Muss von mir die restlichen Bände zu lesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Du bist gleich im Lesen drin und vor allem fieberst du mit Hauke und seiner Verlobten Sophie mit. Dies war mein Buch für die letzten Sonnenstrahlen im Park.

    Der Krimi spielt im Jahre 1896 in Hamburg. Es geht um den Kommissar Hauke Sötje,welcher der Familie Bellingrodt eine traurige Nachricht überbringen muss. Ein Sohn von ihnen ist tot aufgefunden worden in der Elbe. Zudem geht es um eine verschwundene Frau mit ihrem Kind, welche seine Verlobte Sophie finden möchten. Und irgendwie gehört alles zusammen, denn die letzte Spur der beiden führt zu der Familie Bellingrodt....viel mehr verrate ich nicht, sondern begibt dich mit auf die Spuren von Hauke und Sophie.

    Von mir eine klare Leseempfehlung. Wie oben geschrieben werde ich mir die anderen Bände noch zum Lesen holen. Ein richtig spannender historischer Krimi, wie er sein sollte!

  5. Cover des Buches Meerjungfrauen morden besser (ISBN: 9783458363552)
    Tatjana Kruse

    Meerjungfrauen morden besser

     (38)
    Aktuelle Rezension von: alice169
    Da sind sie wieder, die K&K-Schwestern Kriemhild und Konny. Und müssen gleich zu Beginn einiges einstecken,denn ihre Pension wird von 3 Verbrechern zu Kleinholz verarbeitet. Sie erfahren,dass der verstorbene Ehemann von Kriemhild, der Kommodore vor Jahren einen Schatz gehoben hat. Und genau diesen wollen die 3 sich nun unter den Nagel reissen! Doch Kriemhild und Konny hatten bis eben keinen blassen Dunst,dass es einen solchen Schatz gibt. Und dann erfahren sie noch,dass der Kommodore vermeintlich ermordet wurde! Was also tun wenn einem 3 Verbrecher im Nacken sitzen und mit Ermordung drohen sollte der Schatz nicht schnellstmöglich auftauchen? Logisch,die K&K-Schwestern schnüffeln was das Zeug hält und begeben sich dazu auf einen irrsinnigen Roadtrip der sie vom beschaulichen süddeutschen Landleben ins norddeutsche Hamburg verschlägt. Dabei erleben sie ein Abenteuer nach dem anderen und Leichen pflastern ihren Weg. Nur,dass die Schwestern nicht die Mörder sind...

    Erneut hat man einen Mordsspaß beim Lesen der Abenteuer der beiden und der besondere Witz liegt erneut darin,dass die beiden Schwestern nicht unterschiedlicher sein könnten. Die spröde Kriemhild und die lebenslustige Konny haben sich ständig in den Haaren und lieben sich doch heiß und innig (Quasi nachts. Wenn keiner hinschaut.). Gemeinsam suchen sie den Schatz und müssen dabei einige skurrile Situationen meistern.
    Manchmal einen Ticken drüber,fast schon albern. Aber ich bin leider was meinen Humor angeht recht simpel gestrickt und hatte deswegen einen Heidenspaß die beiden zu begleiten. Wer es ausgefeilt mag und für wen es wichtig ist,dass der Kriminalfall im Vordergrund steht, sollte sich lieber eine andere Krimi-Reihe suchen. Alle die den Eberhofer oder die Küstenkrimis mögen sind hier aber bestens bedient!
  6. Cover des Buches Der Tote vom Elbhang (ISBN: 9783959672993)
    Anke Küpper

    Der Tote vom Elbhang

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Anni_Booklover

    Die Fakten:

     

     Titel:Der Tote vom Elbhang:

     

    Autor: Anke Küpper

    Reihe: 

    Verlag: HarperCollins; 

    Seiten: 336

     

    Klappentext:

    „Ein besonderer Fund präsentiert sich Svea Kopetzki und ihrem Team vom Morddezernat Hamburg: Menschenknochen, sorgsam gesäubert und in Fell eingewickelt. Auf einem zur Zwangsversteigerung ausgeschriebenen Grundstück am Falkensteiner Ufer waren sie vergraben. Sind die Knochen der Grund, warum der stadtbekannte Immobilieninvestor Kampmann bei der Versteigerung des Anwesens bereit war, einen Rekordpreis zu zahlen? Woher hat der mittellose Eigentümer Dreyer plötzlich das viele Geld, um seine Schulden zu begleichen?
    Neu-Hamburgerin Svea stellen sich viele Fragen um den Toten vom Elbhang „

     

    Rezension:

     

    Der Krimi die Tote vom Elbhang handelt in Hamburg wo Menschenknochen gefunden werden.

     

    Die Autorin beschreibt ihrer Charaktere manchmal etwas unsystematisch, so das ich Probleme hatte mich in sie hinein zu versetzte. Mir ist es schwergefallen bei den Personen den Überblick zu behalten wer in der Situation gerade am handeln ist. Dafür beschreibt Autorin die Orte der Handlung detailliert, so das sich der Leser direkt in die Situation hinein versetzt fühlt. Sie schafft es schnell, einen Spannungsbogen auf zu bauen und diesen dann auch zu halten. Der Schreibstil der Autorin ist packend und spannend. Hiermit schafft sie es mit wenigen Worten eine spannende Atmosphäre auf zu bauen. Dem Leser ist es dadurch gut möglich sich in die Handlung einzudecken und diese nachzuvollziehen. In der Summe wird der Leser, trotz der Probleme mit den Charakteren sehr zu weiter lesen motiviert.

     

     

    Fazit: 

     

    Ich kann das Buch allen Empfehlen die einen spannenden Krimi für zwischen durch suchen. 

    Ich habe das Buch freundlicherweise von der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, dafür bedanke ich mich herzlich bei ihr.

  7. Cover des Buches Der Fälscher (ISBN: 9783832163051)
    Cay Rademacher

    Der Fälscher

     (43)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Cay Rademacher zeichnet in seinen Krimis mit Oberkommissar Frank Stave ein lebendiges Bild Hamburgs kurz nach Ende des 2. Weltkriegs. Dieser Roman spielt 1948 kurz vor und kurz nach Einführung der Deutschen Mark. 

    Stave - nach seinem letzten Einsatz schwer verletzt - beschließt nicht länger im Morddezernat zu arbeiten und lässt sich in das Dezernat S versetzen, in dem gegen Schwarzhändler ermittelt wird.

    Sein erster Fall führt ihn zum Reimershof, wo von Trümmerfrauen eine Leiche und beschädigte zeitgenössische Kunstwerke unter Ruinen gefunden wurden. Während sich Stave um die Kunstwerke kümmert, ermittelt sein ehemaliger Kollege Dönnecke in Sachen des Leichenfundes - oder sollte es zumindest tun.

    Stave wäre nicht Stave, wenn er einen ungeklärten Mord einfach in den Akten verschwinden ließe.

    Viel spannender als die Ermittlungen, die eher schleppend laufen, ist die Beschreibung der Zeit und der Stimmung in der Bevölkerung. Die Not und die schwierigen Lebensumstände in einer zerstörten Stadt, die Sorge um das Überleben und dann das explodierende Warenangebot nach Einführung der neuen Währung war für mich viel interessanter. 

    Die Auflösung ist routiniert - mehr lässt sich nicht sagen. Daher nur 4 Sterne.

  8. Cover des Buches Hendriksen und der mörderische Zufall (ISBN: 9783961483747)
    Ole Hansen

    Hendriksen und der mörderische Zufall

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    Dies war mein erster Thrller/Kriminalroman von Ole Hansen und ich muss sagen, er hat mir gut gefallen!

    Martin Hendriksen, Privatdetektiv, wird beauftragt, merkwürdige Geschehnisse und rätselhafte Unfälle auf Schloss Bolkow zu untersuchen... Die Tochter der Auftraggeberin, Petra, plant dabei eine Renovierung des Schlosses, wobei sich jedoch unheimliche Geschehnisse ereignen.... Zusammen mit seiner Kollegin Lizzie macht sich Hendriksen auf den Weg, um zu ermitteln und Petra im Auge zu behalten,, quartiert sich in der Gegend ein und befindet sich schon schnell im Visier der Täter. Unerwartete Hilfe erhält er dabei von der Polizistin Tina, die wie Hendriksen selbst und Lizzie äußerst sympathisch erscheinen...Vor allem den Gegensatz von Hendriksen (äußerst cleverer Ermittler und kluger Kopf) und Lizzie (toughe, kampferprobte Ermittlerin) fand ich sehr amüsant, sowie die gegenseitige Ergänzung dieser schön geschildert..... 

    Schnell wird klar, dass weitere Partien mit dem Schloss andere Zwecke als Petra verfolgen, die teilweise auch dem äußerst privaten Umfeld von Petra angehören und vor nichts zurückschrecken.. 

    Die 23 Kapitel sind kurzweilig gehalten und lesen sich wirklich flüssig..... Verschiedene Personen scheinen zwischendurch verdächtig, aber die Auflösung am Ende fand ich nicht ganz gelungen.... Hier hätte ich mir gerne noch eine etwas genauere und realistischere Motiv-Auslösung gewünscht..... 

    Insgesamt aber eine gute Story mit sympathischen Protagonisten, die ich jedem empfehlen kann, die Interesse an einer Kriminalstory mit einem Schloss als zentralen Setting haben, und bei denen die humorvollen Momente auch nicht zu kurz kommen sollten! 

  9. Cover des Buches Knastpralinen (ISBN: 9783426500385)
    Simone Buchholz

    Knastpralinen

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Drei männliche Leichen, teilweise nur in Stücken, aber dafür hübsch verpackt, beschäftigen das Team um Staatsanwältin Chastity Riley in ihrem nunmehr zweiten Fall. Zwischen den Mordopfern scheint es einen Zusammenhang zu geben. Doch offenbart sich der erst ab Seite 170 (von 246). Diesmal dauert es lange und einige Alkoholexzesse bis bei Chas der sprichwörtliche Groschen fällt.

    In der Zwischenzeit stößt Staatsanwältin Chastity Riley an die Grenzen des Rechtsstaates. Stalking, Vergewaltigung und alltägliche Gewalt gegen Frauen werden von den Behörden viel zu wenig verfolgt. Wenn die Täter dann doch ausgeforscht sind und vor Gericht gestellt werden, kommen sie mit lächerlichen Strafen davon. Da kann es schon passieren, dass die Staatsanwältin eher mit denjenigen sympathisiert, die das Recht in die eigenen Hände nehmen. Wie z.B. Carlas Freunde, die ihr nach ihrer brutalen Vergewaltigung, die Täter fein verschnürt in den Keller legen.

    Liegt der Schlüssel zum Täter in diesem Zitat?

    „Ich wünschte, solche Typen würden die Angst, die sie verbreiten, ein einziges Mal selbst erleben. Nur ein einzige verdammtes Mal. Ich wette, die würden sich in die Hosen scheißen. Vielleicht würde die sogar sterben vor Angst.“ (S. 180)

    Ein stilistisch interessanter Kniff sind die Einschübe aus Sicht einer Frau, die von Männern verfolgt und sexuell missbraucht wird.

    Fazit:

    Ein etwas anderer Krimi rund um Chas Riley. 

  10. Cover des Buches Inspektor Takeda und die stille Schuld (ISBN: 9783746637181)
    Henrik Siebold

    Inspektor Takeda und die stille Schuld

     (48)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    …von diesem Autor gehört und auch sein Real-Name ist mir nicht bekannt. Also war ich doch sehr gespannt, was es mit diesem Buch, das ich von Lovely Books bekam, auf sich hat.

    Es ist wohl schon der 5. Band um den japanischen Austausch-Kommissar und seine deutsche Kollegin Claudia Harms. Das aber hat den Lesefluss nicht gestört; ich konnte der Handlung auch ohne weiteres folgen.

    Was ist passiert? In einer Hamburger Seniorenresidenz sterben bei einem Brand viele Menschen. Da der Verdacht auf Brandstiftung vorliegt, beginnen Takeda und Harms zu ermitteln. Aber es gibt einfach zu viele Verdächtige…Dann aber bemerken die beiden, dass ein deutsch-japanisches Joint-Venture einen neuartigen Pflegeroboter erprobt. Ist es denn möglich, dass ein Roboter einen Mord begeht; kann man sich diese Frage überhaupt stellen oder sind das nur Hirngespinste?

    Das Ermittlerduo fand ich sehr interessant und sympathisch, auch wenn in diesem Buch die Stimmung etwas getrübt ist – die Beiden waren wohl zuvor ein Paar und es hielt nicht lange.

    Das Thema Robotik hat mir auch sehr gut gefallen, zumal der Autor so davon schreibt, dass man es auch gut verstehen– und : sich vorstellen kann.

    Jedenfalls habe ich mir nun mal die ersten Bände besorgt, denn irgendwie will ich doch von Anfang an „dabei“ sein…. 😊

    Mehr dazu also später noch…..

     

     

     

  11. Cover des Buches Wenn Märchen sterben (ISBN: 9783985956166)
    Frank Esser

    Wenn Märchen sterben

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Hexipexi

    Das Cover passt super zum Titel. Es assoziiert sofort mit dem Rotkäppchen im Wald - der Korb ist zwar nicht mit Kuchen und Wein gefüllt, dafür mit Fliegenpilzen.

    Die sind ja bekanntlich giftig und genial zum Titel.

    Jana Brinkhorst und ihr Team ermitteln ihn ihrem 2. Fall.

    Es geht um eine Leiche, die als Rotkäppchen verkleidet wurde. Eine weitere Tote - Hexe wird gefunden.

    Eine Mordserie, die Hamburg in Atem hält.

    Genauso wie der Schreibstil von Frank Esser den Leser.

    Sehr gekonnt und spannend  führt er den Leser auf fast 350 Seiten  an der Seite der Ermittlerin mit.

    Von mir gibt es für den grandiosen Krimi eine absolute Leseempfehlung.

    Hoffentlich gibt es bald einen weiteren Fall von Jana.

  12. Cover des Buches Bluthaus (ISBN: 9783404177172)
    Romy Fölck

    Bluthaus

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Annika_85

    Den ersten Teil „Totenweg“ hab ich ihn kürzester Zeit durchgelesen und auch „Bluthaus“ war in innerhalb weniger Tage verschlungen. @romyfoelck avanciert sich in meiner persönliche Liga der besten deutschen Krimiautorinnen. Ich fand dieses Buch wieder ganz große Klasse. Das Ende hatte eine spannende Wendung und die Charaktere Frida und Bjarne sind mir schon richtig ans Herz gewachsen.

    Auch mag ich die heimische Kulisse der Elbmarsch. Das fesselt mich immer mehr, als wenn es fiktive Städte oder Länder sind, die weit weg sind. Deshalb hat @nele_neuhaus_autorin auch mein Krimiherz mit ihrer Taunus-Reihe erobert. 🤍

    Ich kann auch diesen Teil nur empfehlen und ich glaube jeder Krimiliebhaber wird sie lieben 😉

    Ich freu mich schon so sehr auf die nächsten Teile, aber damit muss ich (budgetbedingt) bis nächsten Monat warten 🥹

  13. Cover des Buches Unter dem Elbsand (ISBN: 9783492303705)
    Christiane Fux

    Unter dem Elbsand

     (25)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Ich kann mich noch gut an die verherende Sturmflut 1962 in Hamburg erinnern....inmitten dieses Geschehens wird man bei mLesen des Buches zurückversetzt.

    Theo ist wieder mal gefordert und hat seinen bisher persönlichsten Fall zu lösen.

    Für mich der bisher beste Teil dieser Reihe!

  14. Cover des Buches Elbleichen (ISBN: 9783839225264)
    Regine Seemann

    Elbleichen

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Jeanette_Lube

    Dieses Buch erschien 2019 in der Gmeiner Verlag GmbH und beinhaltet 280 Seiten.
    "Betreten verboten"
    Zwei stark verweste Leichen werden auf der Insel Neßsand gefunden. Die Untersuchung des Mordfalls gestaltet sich sehr schwierig, denn in dem vornehmen Hamburger Stadtteil Blankenese halten alle irgendwie zusammen. Die Kommissarinnen Stella Brandes und Banu Kurtoglu stoßen hier auf eine Mauer des Schweigens und der Gleichgültigkeit. Und als dann die Ermittlungen endlich vorankommen, geschieht ein weiterer Mord, der Stella und Banu zu einem Geheimnis führt, das nie ans Licht der Öffentlichkeit hätte kommen sollen.
    Der Schreibstil der Autorin Regine Seemann gefällt mir wirklich außerordentlich gut. Ich war sofort in der Handlung und konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Die Ermittlerinnen Stella Brandes und Banu Kurtoglu finde ich sehr sympathisch. Man erfährt hier auch ein wenig über ihr Privatleben. Beides sind echt supertolle Frauen, die ausgezeichnete Ermittlungsarbeit leisten. In dieser Geschichte geht es unter anderem auch um Lügen, Eifersucht und Intrigen. Wie beide den Fall gelöst haben, hat mir echt gut gefallen. Ich werde aber nichts verraten, lest einfach selbst! Auf jeden Fall werde ich noch andere Bücher dieser Autorin lesen, denn dieses hat mich echt überzeugt. Es ist spannend, aufregend, fesselnd und packend und mit einem Ende, mit dem ich nicht gerechnet habe. Ein echt toller Krimi, den ich sehr gern weiterempfehle. Ich hatte wunderbare Lesestunden und habe dieses Buch regelrecht verschlungen.

  15. Cover des Buches Mörder mögen keine Matjes. Ein Küstenkrimi (ISBN: 9783742409508)
    Krischan Koch

    Mörder mögen keine Matjes. Ein Küstenkrimi

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Beim mittlerweile 7. Teil um Thies und seine Freunde aus Fredenbüll (wo ist dat denn?) wird ausnahmsweise mal nicht an der Küste sondern in Hamburg ermittelt. Es gibt ein paar Tote, die potentiellen Mörder sind auch schnell ausgemacht und Thies begibt sich das eine oder andere Mal in Gefahr. Doch mit Hilfe von KHK Nicole löst er am Ende auch diesen Fall und zwar nicht so, wie man vorher vielleicht dachte. Also unbedingt lesen!

    Oder hören, so wie ich. Krischan Koch liest sehr schön mit den verschiedenen Akzenten und Stimmlagen, es ist das reinste Vergnügen, ihm zuzuhören!

  16. Cover des Buches Alsterwasser (ISBN: 9783839218464)
    Werner Färber

    Alsterwasser

     (16)
    Aktuelle Rezension von: CanisLibrum
    Für dieses Buch habe ich mich aus mehreren Gründen entschieden. Zum einen hat mich das Cover sofort angesprochen. Die Farbkombination des hellblauen Himmels, der leicht ins rötliche übergeht,  die Wellen der Nordsee und die Schlichtheit, die dieses Cover ausmacht, haben mich eingeladen dieses Buch zu lesen. Zweitens ist Hamburg definitiv eine meiner Lieblingsstädte. Viel Wasser (als leidenschaftlicher Angler liebe ich dieses Element), ein atemberaubender Hafen und herzliche, weltoffene Bewohner.

    Autor

    Werner Färber wurde 1957 in Wassertrüdingen geboren und verbrachte seine Kindheit auf der Schwäbischen Alb. Nach weit über 100 Kinder- und Jugendbücher, ist er nun mit seinen Kriminalromanen auch bei den Erwachsenen angekommen. Derzeit lebt Werner Färber gemeinsam mit seiner Frau in Hamburg.

    Handlung

    Lea  Mertens ist eine hervorragende Hobby-Köchin.  Sie veranstaltet für ihre Freunde, die sie aus ihrer Umweltaktivistengruppe kennt, ein gemeinsames Abendessen. Die gemütliche Party wird durch den Besuch von dem Kriminalkommissar Lennard Fahnenberg gestört. Lea und ihre Gäste kennen den Kommissar bereits aus dem ersten Teil. Lennard berichtet, dass man in der Alster eine Tote gefunden hat, bei der Frau handelt es sich im Iris Becker. Die Person ist den Gästen bekannt, in der Vergangenheit hat sich Iris Becker undercover als Polizei-Spionin in die Umweltaktivistengruppe eingeschleust. Scheinbar lag die Tote schon längere Zeit in der Alster. Erstaunlicherweise ist sich Lea sicher, noch am Tag zuvor, Iris Becker lebend gesehen zu haben. Diese Tatsache lässt ihr keine Ruhe und sie stellt eigene Ermittlungen an.

    Meinung

    Endlich mal wieder ein Genuss-Kriminalroman. Bei diesem Buch handelt es sich um einen ruhigen Regionalkrimi, der in der wunderschönen Stadt Hamburg spielt. Da Alsterwasser bereits der zweite Fall von Lea Mertens ist, hatte ich zu Beginn des Buches ein wenig Schwierigkeiten die Charaktere kennenzulernen. Das erste Buch Baumkiller muss man aber nicht unbedingt gelesen haben um in die Geschichte reinzukommen.
    Lea ist nicht nur eine sehr gute Köchin, sie ist auch eine Frau die es ermittlungstechnisch mit jedem Kriminalkommissar aufnehmen kann. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann zieht Lea es auch durch, selbst wenn sie das eine oder andere Mal das Recht zu ihren Gunsten auslegen muss. Andererseits hat sie auch eine esoterische Seite. Ihre Meinung, dass beispielsweise chronische Rückenschmerzen nichts mit einem Schaden am Bewegungsapparat zu tun haben, sondern ein Zeichen dafür sind, dass man im Unterbewusstsein Dinge nicht richtig im Kopf verarbeiten kann, fand ich amüsant. Vielleicht sollte ich zukünftig auch eher zum Psychologen als zum Orthopäden gehen.
    Als Bonus hat uns der Autor für die im Buch vorkommenden Gerichte die Rezepte im Anhang bereitgestellt. Dies fand ich eine tolle Idee und ist mir so noch nicht untergekommen. Die Sauerkrautlasagne werde ich aber vermutlich nicht nachkochen. Gut gefallen haben mir persönlich auch die zum Teil im norddeutschen Dialekt geführten Dialoge. Diese haben mich ein wenig an meine Großmutter erinnert, welche aus Norddeutschland stammte und diesen Dialekt auch nach Jahrzehnten in Österreich nicht gänzlich ablegen konnte.

    Alles in Allem ein toller Krimi der Spaß macht. Es hat sich gezeigt, dass die Hamburger Polizei ohne Lea aufgeschmissen wäre. Ohne der Hilfe von Lea hätte Lennard Fahrenberg den Fall womöglich nicht lösen können.

    Fazit

    Genussvoller Regionalkrimi mit einer hartnäckigen Hobbyköchin als Ermittlerin – Leseempfehlung. Diese Art von Kriminalromanen finde ich persönlich toll.

    Lieben Gruß
    Canis Librum
  17. Cover des Buches Brennende Angst - Ein Fall für Engel und Sander 6: Kriminalroman (ISBN: B0896YHKMR)
    Angela Lautenschläger

    Brennende Angst - Ein Fall für Engel und Sander 6: Kriminalroman

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Die Nachlasspflegerin Friedelinde Engel macht mit ihrem Lebensgefährten, dem Kommissar Nicolas Sander, Urlaub auf Fehmarn. Da Friedelinde ein unglaubliches Talent dafür hat, über Leichen zu stolpern oder in andere gefährliche Situationen zu geraten, ist Nicolas bei diesem Urlaub auf alles gefasst. Und tatsächlich findet Friedelinde eine Sporttasche, in der sich 30000 Euro befinden. Nicolas und Friedelinde geben die Tasche bei der Polizei ab und verfolgen die Sache nicht weiter. Kaum aus dem Urlaub zurück, muss Nicolas nach einem verschwundenen Journalisten suchen und Friedelinde erhält den Auftrag, sich um den Nachlass eines Mannes zu kümmern, der nachts bei einem Verkehrsumfall ums Leben kann. Dass bei diesem Mann 5000 Euro gefunden wurden, lässt Friedelinde keine Ruhe....

    "Brennende Angst" ist bereits der sechste Band um Nachlasspflegerin Friedelinde Engel und Kommissar Nicolas Sander. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man dem aktuellen Geschehen auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil dieser Serie gelesen hat. Es empfiehlt sich allerdings trotzdem, die Reihenfolge einzuhalten, da sich das Privatleben der beiden Hauptcharaktere kontinuierlich fortsetzt. Und gerade dieser Handlungsstrang macht einen großen Reiz der Bücherserie aus. Außerdem gibt es kurze Rückblicke zu vorherigen Ermittlungen. Da man durch diese Informationen bereits erahnen kann, wer der Täter im Vorgängerband war, könnte man sich die Spannung verderben, wenn man die Reihenfolge nicht einhält.

    Dieses Mal verläuft der Einstieg in den Fall sehr gemächlich. Fans der Reihe dürften dennoch auf ihre Kosten kommen, da sich im Privatleben der Hauptcharaktere einiges tut. Außerdem kann man sich über ein Wiedersehen mit den liebgewonnenen Protagonisten freuen, diese genau beobachten und den ein oder anderen Insiderwitz genießen.

    Der Kriminalfall selbst ist mal wieder äußerst rätselhaft, da nichts zusammenzupassen scheint und die Ermittlungen schwer in Gang kommen. Obwohl alles interessant geschildert ist, fehlt leider über weite Teile die Spannung. Als die Puzzleteilchen dann endlich an die richtigen Stellen fallen, stellt sich die Spannung schließlich doch noch ein.

    Diesem Teil der Serie fehlt leider über weite Teile die Spannung. Dennoch ist er für Fans der Reihe ein Muss, da der private Handlungsstrang für die fehlende Spannung entschädigt.

  18. Cover des Buches Nur ein gewöhnlicher Mord (ISBN: 9783954411702)
    Jürgen Ehlers

    Nur ein gewöhnlicher Mord

     (12)
    Aktuelle Rezension von: hermine

    Inhalt:

    Juli 1939. In einem Park in Hamburg wird die Leiche einer Frau gefunden. Sie wurde mit einem Stein erschlagen, ihr Gesicht mit einem Messer unkenntlich gemacht. Kommissar Berger und seine Leute haben das Opfer rasch identifiziert: Ines Reuther, 45 Jahre alt, geschieden und sehr wohlhabend. Vieles deutet auf einen Raubmord hin, aber auch andere Motive sind denkbar. Die Tote war eine exzentrische Frau mit einem ausschweifenden Liebesleben. War es ein eifersüchtiger Verehrer? Oder eine der beiden Töchter, die an das Geld herankommen wollten, bevor ihre Mutter alles verschleudert? Eine von ihnen ist mit einem SS-Offizier liiert, was Bergers Arbeit nicht gerade erleichtert. Wer ist der geheimnisvolle Anrufer, mit dem die Tote angeblich wenige Stunden vor dem Mord telefoniert hat? Und wer ist die Besucherin aus Polen, mit der sich Ines Reuther in Hamburg getroffen hat? Gegen den Rat seiner Freunde beschließt Berger, nach Polen zu fahren, um der Sache auf den Grund zu gehen. Kurz nach seiner Ankunft wird er verhaftet. Er erfährt, dass Deutschland soeben Polen angegriffen hat.

    Meine Meinung:

    Der Krimi hat mir sehr gut gefallen, er war an jeder Stelle spannend gestaltet. Der historische Hintergrund war gekonnt einbezogen, ohne dass aus dem Roman eine Abhandlung über den Nationalsozialismus wurde. 

    Toll finde ich, dass der Krimi sehr gut recherchiert war und vieles wirklich so damals stattgefunden hat. Diese gute Recherchearbeit ist zu bewundern! Die Kombination aus Krimi und historischer Hintergrund ist sehr gut gelungen.

    Ehlers detailreiche und realistische Erzählweise und sein Schreibstil geben dem Krimi einen besonderen Touch.

    Fazit:

    Für alle Geschichts- und/oder Krimifans wärmstens zu empfehlen!

  19. Cover des Buches Winston – Teil 4: Im Auftrag der Ölsardine (ISBN: 9783862316069)
    Frauke Scheunemann

    Winston – Teil 4: Im Auftrag der Ölsardine

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Katzenpersonal_Kleeblatt
    Manchmal ist es gar nicht gut, wenn man zwischendurch ein Leckerchen bekommt. 
    So erging es Winston, dem es nach dem Verzehr von Vitello Tonnato so schlecht ging, dass er sich die ganze Nacht von Kira das Bäuchlein streicheln lassen musste. Aber nicht nur ihn hatte es erwischt, auch Werners Schwägerin Beate und deren Kinder fühlten sich am nächsten Tag nicht wohl. 
    Während noch der Schuldige gesucht wird und Beate nicht gerade sehr feinfühlig mit ihren Vermutungen daher kam, lässt sich Winston ein weiteres mit Vitello Tonnato verführen. Dieses mal bekommt er es direkt vom Feinkosthändler Sandro, der auch schon für das erste Essen verantwortlich war.
    Aber nun geht es Winston so schlecht, dass er schleunigst zum Arzt muss und er eins seiner 9 Leben hergeben musste, denn es wäre fast zu spät gewesen. Er ist tatsächlich vergiftet worden.
    Sandro ist aber ein Freund der Familie und wie kann es sein, dass er Winston fast umgebracht hätte?
    Des Weiteren wird ein Mann gesucht, der Giftköder auslegt. Hängen die beiden Sachen irgendwie zusammen?
    Ein klarer Fall für die 4 Muskeltiere, die der Sache wieder auf den Grund gehen müssen... 

    Winston ist wieder da. Gemeinsam mit seinen Freunden macht er sich auch in seinem 4. Teil wieder auf die Suche nach der Wahrheit.

    Große Aufregung herrscht, als Winston sich mit Vitello Tonnato vergiftet. Während es beim ersten Verzehr nur wie eine Magenverstimmung erscheint, ist beim zweiten klar, dass es sich um eine Vergiftung handelt, denn Winston muss ganz schnell zum Arzt, um ihn noch retten zu können.
    Das können natürlich Wiston und seine Freunde nicht so stehen lassen und so machen sie sich auf die Suche nach dem Attentäter. Natürlich stehen ihnen dabei Kira und ihre Schulfreunde wieder zur Seite.

    Durch genaues Recherchieren und geniales Kombinieren kommen sie den Schuldigen auch bald auf die Spur. Aber dann muss ein guter Plan her.

    Es macht nicht nur Spaß, das Gespann bei ihren detektivischen Aktivitäten zu beobachten. 
    Frauke Scheunemann hat zusätzlich ein wenig Schwung in die Beziehung zwischen Werner und Kiras Mutter gebracht und lässt den Leser / Hörer auch teilhaben an Odettes Vergangenheit. Mit der habe ich zugegebenerweise am meisten zu knabbern gehabt, weil ich damit ganz schlecht umgehen kann. Aber an der Stelle will ich nicht mehr darüber verraten.

    Spaß und Spannung sind vorprogrammiert und es hat mir großes Vergnügen bereitet, die Protagonisten dabei beobachten zu können, wie sie sich schlagen. Mitgefühl und Gerechtigkeitssinn, ein wenig eigensinnig und immer für seine Freunde da zu sein, zeichnet Winston aus und dafür wird er geliebt.

    Wunderbar anzusehen ist das gegenseitige Vertrauen zwischen Kira und Winston, die, obwohl sie nicht mehr miteinander verbunden sind, fast miteinander kommunizieren können. Kira versteht sehr oft, was Winston meint und ihr sagen will und bedauert es sehr, dass er keinen Stift halten kann, um es ihr aufzuschreiben. Aber man kann nicht alles haben, wenn man schon so einen wunderbaren Kater hat.

    Diesen 4. Winston-Band habe ich als Hörbuch erleben dürfen, das von Oliver Kalkofe eingelesen wurde. Es ist ein absolutes Erlebnis, ihm dabei zuzuhören, wie er Winston und seine Freunde zum Sprechen bringt. Am besten bringt er jedoch die russisch sprechenden Protagonisten zur Geltung, was mir jedesmal ein Grinsen ins Gesicht brachte. Genauso stellt man sich Kiras Mutter und Großmutter sprachlich vor. Tolle Leistung.

    Ein weiteres wunderbares Buch mit Winston und seinen Freunden. Für Liebhaber von Katzen ein absolutes Muss, für alle anderen ebenfalls sehr empfehlenswert. Ich zumindest freue mich schon auf das 5. Abenteuer mit Winston und seinen Freunden.
  20. Cover des Buches Inspektor Takeda und das doppelte Spiel (ISBN: 9783746635149)
    Henrik Siebold

    Inspektor Takeda und das doppelte Spiel

     (34)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    ..und seine deutsche Kollegin Claudia Harms ans Herz gewachsen. Dieser Band 4 hier ist allerdings nicht ganz einfach zu lesen wie die vorherigen. Gut, auch den vorherigen Band mit den Mangas fand ich nicht ganz so interessant. Aber hier geht es viel um Japan, um eine Sekte, Zen-Buddhismus, die Yakuza und eine alte Seilschaft zwischen Deutschen und Japanern. Das war mir teilweise doch etwas zu öde und zu lang ausgeführt.

    Und na endlich würde ich am liebsten sagen – Takeda und Claudia Harms kommen sich endlich näher… 😊 darauf – wie das weitergehen wird – bin ich allerdings wirklich gespannt. Sollte sich Claudia wirklich darauf einlassen können? Wir werden sehen…

    Der Krimifall an sich beginnt mit Fußball bzw. einem toten Fußballer, führt dann über weite Strecken in die Vergangenheit und bis nach Japan, wobei sich die beiden Ermittler plötzlich in Todesgefahr befinden. Ist ja auch sehr realistisch, dass man mit den vielen Schusswunden dann noch so fit sein kann… 😊 aber wenn man darüber hinwegsieht, bekommt man spannende Szenen, die dann in einem Count-Down in einem Hamburger Stadion  Ihren Höhepunkt erreichen.

    Wie gesagt, ich freue mich schon auf den nächsten Band.

     

     

  21. Cover des Buches Tod an der Alster (ISBN: 9783959674775)
    Anke Küpper

    Tod an der Alster

     (19)
    Aktuelle Rezension von: gerlisch

    Eine Frau läuft in Hamburg vor einen Bus und stirbt. Wie sich schnell herausstellt hatte sie Stickspuren am Hals. Wer hat die bekannte Schönheitschirurgin getötet? Svea Kopetzki und ihr Team tauchen ein in die Welt der Reichen und Schönen.

    Dieser Krimi von Anke Küpper punktet mit viel Lokalkolorit. Durch wechselnde Handlungsebenen baut sich auch aufgrund des klaren Schreibstils sofort und durchgehend Spannung auf.

    Durch verschiedene Spuren wird der Leser immer wieder in die Irre geführt, so macht das Miträtseln besonders Spaß.

    Die Charaktere wurden authentisch und gut in Szene gesetzt, obwohl mir hier das Privatleben der Protagonisten ein bisschen viel Platz einnahm.

    Ein schöner ruhiger Hamburg-Krimi, der auf jeden Fall Lust macht auf den nächsten Teil.

  22. Cover des Buches Gerechte Strafe - Ein Fall für Engel und Sander 5 (ISBN: B07ZQK3JW6)
    Angela Lautenschläger

    Gerechte Strafe - Ein Fall für Engel und Sander 5

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ani


    Nachlasspflegerin Friedelinde Engel und Kommissar Nicolas Sander ziehen endlich zusammen. Seine Urlaubstage nutzt Nicolas dafür, kleine Arbeiten im und am Haus zu erledigen. Beim Streichen des letztens Fensters, erhält er allerdings einen Anruf von seiner Dienststelle und wird gebeten, seinen Urlaub abzubrechen. Denn in Hamburg scheint ein Serienmörder umzugehen, der es auf Senioren abgesehen hat. Der Fall scheint äußerst rätselhaft und schon bald weiß Nicolas nicht mehr, wo ihm, vor lauter Arbeit, der Kopf steht. Friedelinde greift währenddessen beherzt zu Pinsel und Farbeimer, um das letzte Fenster zu streichen. Als sie dabei einen Schrei hört, stürzt Friedelinde von der Leiter und bricht sich den Fuß. Nun ist sie auf Hilfe angewiesen, doch Nicolas ist kaum daheim. Zum Glück bieten die neuen Nachbarn an, Friedelinde zu unterstützen. Doch schon bald wird Friedelinde misstrauisch...

    "Gerechte Strafe" ist mittlerweile der fünfte Band um Nachlasspflegerin Friedelinde Engel und Kommissar Nicolas Sander. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man dem aktuellen Geschehen aber auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Um die privaten und beruflichen Weiterentwicklungen der Charaktere zu beobachten, empfiehlt es sich allerdings, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Reihenfolge einzuhalten.

    Nicolas hat es dieses Mal mit einem äußerst rätselhaften Fall zu tun. Gemeinsam mit ihm versucht man verzweifelt, einen Zusammenhang zwischen den Morden an den Senioren zu finden. Doch zunächst scheint nichts zusammenzupassen. Die Ermittlungen werden authentisch beschrieben, wodurch man sich ganz darauf einlassen kann und zum Miträtseln angeregt wird. Der Handlungsstrang um Friedelinde, die durch ihren gebrochenen Fuß stark eingeschränkt ist und sich dieses Mal eigentlich aus den Ermittlungen heraushalten sollte, wird ebenfalls interessant beschrieben. Man beobachtet deshalb gespannt, wie es ihr wohl in diesem Band gelingen wird, sich in gefährliche Situationen zu bringen. Dabei wird man nicht enttäuscht, denn Friedelinde schafft es natürlich auch dieses Mal.

    Die privaten Nebenhandlungen fügen sich perfekt in die Ermittlungen ein. Das macht einen großen Reiz dieser Krimiserie aus. Es kommt zwar keine Hochspannung auf, doch das ist bei dieser Reihe auch nicht nötig. Denn auch dieser Fall überzeugt wieder durch rätselhafte Ermittlungen, sympathische Charaktere und überraschende Wendungen.

    Eine gelungene Fortsetzung der Reihe!

  23. Cover des Buches Eisiger Tod (ISBN: 9783736859296)
    Thomas Herzberg

    Eisiger Tod

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Florian_Wild

    Da wir demnächst nach Hamburg wollten dachte ich mir wäre doch ein Hamburg krimi nicht schlecht. Bin wirklich begeistert die Charaktere kommen wirklich lebhaft rüber vorallem finde ich den kauzigen alten Chef von der Mordkommission hervorragend harte Schale aber später auch ein weicher Kern. Das Buch liest sich sehr flüssig und man hat es wirklich schnell durch. Den Fall fand ich auch recht spannend. 

  24. Cover des Buches Bullenpeitsche (ISBN: 9783426305188)
    Simone Buchholz

    Bullenpeitsche

     (26)
    Aktuelle Rezension von: MikkaLiest

    Das Cover ist sehr schlicht und unspektakulär – und damit passt es ganz gut zu diesem eher ruhigen Krimi mit Lokalkolorit und oft kargem Schreibstil. Das klingt jetzt erstmal so, als hätte ich das Buch nicht gemocht, oder zumindest den Schreibstil nicht, aber tatsächlich ist es für mich einer der besten Krimis, die ich in den letzten Jahren gelesen habe!


    Das liegt vor Allem an Chastity “Chas” Riley, die sehr schwierig sein kann, aber auch sehr verletzlich. Aus ihrer Sicht und mit ihrer Stimme bekommen wir die Geschichte erzählt, und das finde ich fantastisch, denn sie hat oft einen wunderbaren feinen Humor und eine ganz eigene Poesie. Und sie ist so vielschichtig wie Blätterteig.


    Auch ihre Kollegen und Freunde sind großartige Charaktere, die alle ihre Schwächen und Fehler haben, dabei aber rundum echt und meist auch sympathisch wirken.


    »Eine merkwürdige kleine Familie sind wir«, sagt Chas einmal. »Wie uns das Leben auf Sankt Pauli eben zusammengewürfelt hat.«


    Oft kommt da ein Gefühl von “Wir gegen den Rest der Welt!” auf, eine fast schon rührende Kameradschaft.


    Es gibt viele Lokalkrimis, fast jede Buchhandlung hat dafür ein Extra-Regal. Ehrlich gesagt war das bisher nicht mein Lieblingsgenre, aber “Bullenpeitsche” hat mich umgehauen mit seiner Mischung aus Krimi, Korruption, menschlichen Problemen und klarsichtigen Beobachtungen des Lebens. Das kann nirgendwo anders spielen als in Sankt Pauli.


    Und der Schreibstil …


    Der Schreibstil war für mich eine Offenbarung. Zwar sind viele Passagen knapp und wortkarg, dafür gibt es aber auch Metaphern und Bilder, die ich mir direkt mehrmals durchgelesen habe, um sie eine Weile auf der Zunge zergehen zu lassen. Oft fand ich den Schreibstil richtig mutig, denn die Autorin scheut auch nicht das Ungewöhnliche.


    Das Buch ist kein Thriller.


    Es ist noch nicht einmal ein sehr temporeicher Krimi. Die Dinge entfalten sich eher langsam im Morast der Korruption, aber ich fand es dennoch spannend – wobei die Spannung für mich eher in der menschlichen Seite lag als in der kriminologischen.


    Wobei ich nicht sagen will, dass es keine echte Krimihandlung gibt, denn die gibt es: zwei Polizisten wurden ermordet, und bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass jemand aus den eigenen Reihen Dreck am Stecken hat… Außerdem bekommen es Chas und ihr Team mit dem Albaner zu tun, einem Erzfeind, der für sie das ist, was Moriarty für Sherlock Holmes ist – übermächtig, dreist, bösartig, und dennoch fast unmöglich zu fassen.


    Gibt es eine Liebesgeschichte?


    So kompliziert, wie Chas Riley selber ist, so kompliziert ist auch die Antwort. Einfacher ist die Frage: gibt es Herzschmerz und Kitsch? Nö, nicht wirklich. Sie selber kann ihre Gefühle nicht einordnen, und das Leben macht es ihr nicht einfacher. Aber das liest sich überraschend gut.


    Fazit


    “Bullenpeitsche” ist alles, nur kein 08/15-Krimi. Ob man das mag… Ich denke, das ist einfach Geschmacksache. Ich habe es so sehr geliebt, dass ich direkt alle anderen Bücher der Autorin auf meinen Wunschzettel gesetzt habe, ich würde also sagen: es lohnt sich auf jeden Fall, rauszufinden, ob das Buch etwas für einen ist. Trotz klitzekleiner Mankos hat der Schreibstil für mich alles wieder rausgerissen.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks