Bücher mit dem Tag "gustav mahler"

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18 Bücher

  1. Cover des Buches Der letzte Satz (ISBN: 9783446267886)
    Robert Seethaler

    Der letzte Satz

     (203)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater

    Mit sehr feinem Pinsel oder -in der Sprache der Musik formuliert- kammermusikalisch sparsam schildert Seethaler die letzte Fahrt Gustav Mahlers mit dem Schiff aus Amerika Richtung Europa. Bei dieser Fahrt flackern bei Mahler Erinnerungsbilder auf, gute und schlechte, ferne und nahe, berufliche und persönliche. So gelingt Seethaler in dieser Miniatur Seite für Seite das Bild einer sensiblen Seele zu entwickeln.

  2. Cover des Buches Kindeswohl (ISBN: 9783257243772)
    Ian McEwan

    Kindeswohl

     (266)
    Aktuelle Rezension von: gst
    „Was hatte sie denn getan? Sich in die Arbeit vergraben, ihren Mann vernachlässigt, sich von einem langwierigen Fall ablenken lassen?“ (Seite 100)

    Fiona ist total aus der Bahn geworfen, als sich ihr 60jähriger Mann nach langer Ehe ihre Erlaubnis für eine Affäre mit einer jungen Frau holen will.

    „Richterkollegen lobten Fiona Maye, selbst in ihrer Abwesenheit, ob ihrer klaren, beinahe ironischen, beinahe warmherzigen Prosa und der Knappheit, mit der sie einen Streitfall darzulegen mochte.“ (Seite 20)

    Nun überschatten ihre Erinnerungen an eine glückliche Ehe, das Nachdenken über ihre Kinderlosigkeit und wie die zustande gekommen war, die Berufstätigkeit der 59jährigen. War das die Strafe, sich alleine – ohne die Unterstützung erwachsener Kinder - der Katastrophe stellen zu müssen?

    Und das Ganze ausgerechnet in einer Zeit, in der ein besonders schwerer Fall ihr ganze Aufmerksamkeit erfordert: Ein 17 jähriger Leukämiepatient, durch seine Eltern bei den Zeugen Jehovas zu Hause, verweigert sich einer Bluttranfusion und will lieber sterben. Als sie Adam Henry im Krankenhaus besucht, trifft sie auf einen jungen Mann, der genau weiß, was er will.


    Ian McEwan hat sehr interessante Themen aufgegriffen. Allerdings hat er sich im zweiten von fünf Kapiteln so intensiv mit Fionas Selbstzweifeln beschäftigt, dass es schon langweilig wurde. Erst als sie Adam selbst kennenlernte, nahm das Buch Fahrt auf: Der beeindruckende Junge schreibt Gedichte und hat begonnen zu musizieren. Schließlich bleibt ihm nichts anderes übrig, als die wohl überlegte richterliche Entscheidung zu akzeptieren. Doch das hat Folgen, mit denen Fiona nur sehr schwer umgehen kann.

    Ab dem dritten Kapitel hat mich das Buch für sich eingenommen. Da hatte ich, im Gegensatz zum Beginn, plötzlich nichts mehr am Schreibstil des Autoren auszusetzen. Aus einem langweiligen Bericht wurde plötzlich ein mitreißender Roman, den ich gerne weiterempfehle.

  3. Cover des Buches 1913 (ISBN: 9783596520534)
    Florian Illies

    1913

     (280)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Beimer

    FLORIAN ILLIES: 1913 – DER SOMMER DES JAHRHUNDERTS

     

    INHALT:

    Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.
     Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.

     

    MEINE MEINUNG:

    Auch dieser Band – eigentlich der erste dieser Art von Florian Illies – hat mir sehr gut gefallen. Ich habe auf die unterhaltsamste Weise eine Menge gelernt. Es hat mich auch nicht im Geringsten gestört, daß ich den Ergänzungsband – 1913: WAS ICH UNBEDINGT NOCH ERZÄHLEN WOLLTE schon vorher gelesen habe. 

    Wie ich schon schrieb, gefällt mir der Stil des Autors einfach sehr gut, ich schätze vor allem die gelegentlich eingestreuten süffisanten Kommentare, die mir so manches Mal ein Schmunzeln entlockten.

    Jetzt hoffe ich, daß Illies so ein Buch vielleicht über die 50er oder 60er Jahre schreibt – und das bitte schnell!

  4. Cover des Buches Die Muse von Wien (ISBN: 9783746633923)
    Caroline Bernard

    Die Muse von Wien

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Aurora-C

    Alma Mahler-Werfel war eine sehr facettenreiche Person, das die Autorin sehr schön in diesem Buch rüberbringen konnte.
    Ihre Liebe zu Gustav Mahler war groß, doch auch beispielsweise zu Walter Gropius fühlte sich die junge Wienerin hingezogen.

    Die Geschichte ist spannend und wurde zum Glück nicht langweilig, Almas Leben wurde sehr schön zusammengefasst. Immer wieder hatte ich das Gefühl, sie persönlich gekannt zu haben und durch so manche Situationen mit ihr gemeinsam durchgangen zu sein. Alles wurde ausführlich und manchmal auch herzzerreißend beschrieben.

    Tolles Buch über eine tolle Frau!

  5. Cover des Buches Kindertotenlied (ISBN: 9783426304471)
    Bernard Minier

    Kindertotenlied

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Darryl1208

    Insgesamt sehr gutes Buch, das mich auch wieder zu der Musik von Gustav Mahler brachte.
    Nachdem ich anfänglich dachte, es hat ein paar Längen und wird daher was dauern bis ich weiter lese, hab ich es im Prinzip verschlungen. Das Buch hat ein paar interessante Wendungen, einzelne davon werden den Nächsten Band der Reihe vermutlich negativ belasten. Und insgesamt hat das Buch zuviel Fußball.
    Einzig das Margot am Ende des Buches fast langweilig daher kommt, ohne Piercings und mit ungefärbten Haaren, schwächt den Schluß ein bischen.

  6. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja wie viele? (ISBN: 9783442313617)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

     (650)
    Aktuelle Rezension von: Faidit

    Precht hat seine Abhandlung in drei Abschnitte eingeteilt. Den ersten Abschnitt könnte man zusammenfassen mit: Ich habe ein Gehirn, mit dem ich denke und fühle, also bin ich. Ob man seine Persönlichkeit nur auf diese graue Masse beschränken will, sei jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil sehe das nicht so. Aber es scheint, dass die Philosophie die Beantwortung der großen Fragen eines jeden sinnierenden Menschen ohnehin nicht endgültig beantwortet, sondern nur Anreize gibt, wie auch Precht in seinem Buch. Der Autor packt unter diesem sinnpr“e“chtigen Titel sämtliche anerkannten Größen der Philosophie und Psychologie sowie auch der Medizin im Bereich Hirnforschung mit kurzer Darstellung ihres Lebens und ihrer persönlichen Lehre zusammen, sodass dieses Werk eher zu einem Sachbuch der Historie der Geisteswissenschaften wird. Das Buch hat sich zur Mitte hin, als der Autor auch aktuelle Themen wie Sterbehilfe, Tierversuche usw. angepackt hat, sehr gesteigert, ist zum Ende hin aber leider wieder abgeflacht. Precht verpackt wissenschaftliche Inhalte höchst unterhaltsam. Da gibt es dann schon mal den einen oder anderen Lacher. Leider konnte ich von ihm keine persönlichen Einsichten, keine eigene philosophische Meinung zu den Fragen des Lebens finden, die er zumindest gegen Ende hätte äußern können, damit das Ganze nicht nur vergangene Größen aufzählt. Immer wieder kommt Precht auf die Hirnfunktionen des Menschen zu sprechen, von einer Seele und Geist wird kaum etwas erwähnt bzw. erwogen, dass der Mensch mit mehr denken und fühlen könnte als mit vergammelndem Fleisch. Die Frage nach dem Sinn des Lebens kann scheinbar überhaupt nicht beantwortet werden und wird darum zur sinnlosen Frage degradiert, die lt. Nietzsche und Freud nur stellen könne, wer eine körperliche oder geistige Schwäche habe. Das hat mich doch schon sehr verärgert, denn ich sehe den Sinn des Lebens eindeutig darin, Liebe zu geben und anzunehmen und Hass und Angst deshalb immer weiter aus unserem Leben „abzutrainieren“. Da kommt dann schon die nächste Frage auf, die der Autor ebenfalls nur körperbezogen beantwortet: Was ist Liebe wirklich? 

    Ist „ich denke, also bin ich“, die Antwort, die uns befriedigt? Wohl eher nicht, sonst würden wir nicht weitersuchen. Tatsächlich regiert unser vielgerühmter Verstand unser Leben nämlich nicht. Denn selbst nach Tausenden von Jahren funktioniert dieses Konzept ja noch immer nicht und die Menschen lernen aus ihren Fehlern nicht dazu.

    Die Frage im Buchtitel des Autors würde ich persönlich mit „Alles“ beantworten. Weshalb? Darüber kann sich jeder selbst seine Gedanken machen. Doch da unser ICH nicht zu erfassen in der Lage ist, ist es wichtig zu wissen, dass man nichts weiß…

  7. Cover des Buches Witwe im Wahn (ISBN: 9783570551127)
    Oliver Hilmes

    Witwe im Wahn

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Das schönste Mädchen Wiens, eine antisemitische, egozentrische Vettel oder doch große Muse unvergessener Künstler – wer war Alma Mahler-Werfel? Oliver Hilmes begibt sich auf eine Spurensuche. Bekannte Biografien, Interviews und bisher nicht einzusehende Briefe, Tagebücher und Nachlässe hat er durchforstet, um das Geheimnis dieser nicht greifbaren Frau zu lüften. In dieser Biografie wird entlarvt wie Alma Mahler-Werfel Zeit ihres Lebens versucht hat, sich selbst Bedeutung und Größe zu verleihen. Ein Meisterwerk an Selbstinszenierung, sodass bis heute fraglich bleibt, inwieweit sie tatsächlich als Inspiration für Gustav Mahler, Oskar Kokoschka, Franz Werfel oder Klaus Gropius gesehen werden kann. Die realistische Darstellung von Oliver Hilmes, in Zitaten aus ihren eigenen Tagebüchern und Briefen sowie in Darstellungen der Literaten und Künstler, mit denen sie zu tun hatte, entlarven sie als eine wenig sympathische Frau, die nichts als sich selbst gelten ließ.

    Sympathie oder Interesse keimt für dieses egozentrische, streitsüchtige und bornierte Weibsbild nicht auf. Das Einzigartige, was mich an diesem Buch fesselte war das Zeitpanorama: eine Frau, aufgewachsen in einer Zeit, in der es für Mädchen nicht einmal angesagt war die Schule zu besuchen – gestorben 1964! Ein Leben mit mehreren geschichtlichen Quantensprüngen. 

    Fast surreal erscheint es wie eine unsympathische und durch und durch banale Frau in Künstlerkreisen verkehrte, Literatursalons organisierte und doch immer wie ein Fremdkörper wirkt. Die Begeisterung für Alma Mahler-Werfel und ihre erotische Wirkung, die mehrfach durch Briefe und Zitate belegt sind, blieb mir in dieser Biografie völlig unverständlich. Sie scheint nur als lebendiger Mensch gewirkt zu haben. Im Nachhinein bleibt vieles unverständlich und für mich bleibt der Eindruck eines zänkischen Weibes, das sich wichtigmacht.

    Trotzdem zeichnet dieses Buch ein faszinierendes Bild einer Frau, die sich ihren eigenen Mythos geschaffen hat. Interessant, wenn auch ihre Wirkung auf Kunst und Zeitgeschehen nichtig ist.

  8. Cover des Buches Der letzte Satz (ISBN: 9783864847653)
    Robert Seethaler

    Der letzte Satz

     (13)
    Aktuelle Rezension von: parden

    SEINE LETZTE REISE...

    An Deck eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Europa sitzt Gustav Mahler. Er ist berühmt, der größte Musiker der Welt, doch sein Körper schmerzt, hat immer schon geschmerzt. Während ihn der Schiffsjunge sanft, aber resolut umsorgt, denkt er zurück an die letzten Jahre, die Sommer in den Bergen, den Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen meint. An Anna, die andere Tochter, die gerade unten beim Frühstück sitzt, und an Alma, die Liebe seines Lebens, die ihn verrückt macht und die er längst verloren hat. Es ist seine letzte Reise.
    "Der letzte Satz" ist das ergreifende Porträt eines Künstlers als müde gewordener Arbeiter, dem die Vergangenheit in Form glasklarer Momente der Schönheit und des Bedauerns entgegentritt. 

    Melancholie - das ist das Wort, das mir gleich zu Beginn des kurzen Romans in den Sinn kam. Und dieses Wort blieb bei mir bis zum Ende. Ein alter Mann am Ende seines Lebens, auf dem Deck eines Schiffes. Um ihn herum das weite Meer und der Himmel - und der Schiffsjunge, der den Auftrag hat, ihn zu umsorgen. Denn Gustav Mahler wartet weniger auf das Ziel der Reise: Europa, sondern viel mehr auf den nun nahen Tod.

    Er überlässt sich seinen Gedanken und Erinnerungen, wehmütig meist. Und durch die Rückblicke in die Vergangenheit schält sich in groben Zügen das Leben des alten Mannes heraus - das Leben eines berühmten Dirigenten und Komponisten: Gustav Mahler (7.7.1860 - 18.5.1911). Ein strenger Dirigent, der das äußerste von seinen Musikern forderte, ein von der Musik Besessener. 

    Aber auch ein Mann, der die Ruhe brauchte wie die Luft zum Atmen, lange Wanderungen unternahm, sich wohlfühlte in der Natur. Und ein Mensch, der einst seine große Liebe gefunden hat, doch der mit dem Tod seiner kleinen Tochter einen großen Verlust erlitt und dem seine Frau allmählich entglitt, weil die Musik den Mittelpunkt seines Lebens darstellte.

    Ein akribischer, fleißiger, bis über alle Grenzen hinaus gehender, zur Perfektion getriebener Musiker - aber auch ein am Leben Gescheiterter, der am Ende nicht versteht, weshalb er alle um sich her verloren hat, einsam ist und verzagt. So jedenfalls zeichnet Robert Seethaler den österreichischen Komponisten - ein Abriss in Moll...

    Wird die Kürze des Romans einem ganzen Leben gerecht? Seethaler hat mit seiner komprimierten Darstellung ein schemenhaftes Bild geschaffen, bei dem die melancholische Grundstimmung Satz für Satz in den Leser tröpfelt. Die Vita Gustav Mahlers allerdings bleibt dabei doch sehr fragmentarsich, die Person selbst sehr oberflächlich skizziert und wenig greifbar.

    Matthias Brandt liest die ungekürzte Hörbuchfassung (2 Stunden und 46 Minuten) leise und unaufgeregt, was der melancholischen Grundstimmung der Erzählung entgegenkommt.

    Für mich ein düsteres Hörerlebnis, das mir insgesamt zu sehr an der Oberfläche blieb. Bilder einzelner Lebensstationen Gustav Mahlers tauchten vor meinem inneren Auge auf, doch als Person bekam ich den berühmten Komponisten leider nicht zu fassen...


    © Parden



  9. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja wie viele? (ISBN: 9783837113686)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Bommerlinda
    Ja, ich bin eine Spätzünderin, bzw. eine Spätleserin.

    Fünf Jahre steht die philosophische Reise des Herrn Prechts bereits in meinem Bücherregal, aber ehrlich gesagt, habe ich nie so richtig Lust verspürt, dieses Buch zu lesen, warum auch immer. Das hat sich nun geändert und so schlimm, wie ich es mir zeitweise ausgemalt habe, ist es dann doch nicht zu lesen.

    Der Inhalt des Buches gibt auf unterhaltsame Art und Weise Antworten auf Fragen, mit denen sich Philosophen so im Allgemeinen beschäftigen müssen. Hier besitzt Herr Precht die Fähigkeit, manch tiefgreifende Erkenntnis so prägnant auf den Punkt zu bringen, dass viele Philosophen noch etwas lernen können.
    Allerdings behandelt Precht vor allem die modernen Philosophen des 19. und 20. Jahrhundert. Wer einen wirklichen Überblick über die wichtigen Philosophen haben möchte, der kommt um andere Bücher nicht drumrum, so wird beispielsweise Sokrates, der Begründer der Philosophie, nur kurz erwähnt. 

    Übersichtlich und kompakt umfasst jedes Kapitel um die zehn Seiten. Die Sprache ist verständlich, und jedes Thema wird sehr klar dargestellt und fast immer mit einem Beispiel aus dem heutigen Alltag belegt, so dass die Gedanken Prechts sehr anschaulich vermittelt werden.
    Der Autor bietet dem Leser einiges, nämlich die drei Pfeiler der Philosophie: die Ethik die Erkenntnistheorie sowie die Metaphysik.
    So gesehen ist die philosophische Reise mit Precht zwar unterhaltend und lehrreich, meines Erachtens führt sie aber letztendlich in ein Nirgendwo.

    Wer sich allerdings nur für Zusammenhänge aktueller ethischer Fragen interessiert, für den ist dieses Buch sicherlich spannend, aufschlussreich und durchaus lesenswert.
  10. Cover des Buches Die musikalischen Monographien (ISBN: 9783518282403)
  11. Cover des Buches Der Walzer der gefallenen Engel (ISBN: 9783596315949)
    C. S. Mahrendorff

    Der Walzer der gefallenen Engel

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Kristina_mit_K
    Wir begeben uns in das Jahr 1897. Dr. Leonhard Heydinger - ein Kollege Sigmund Freuds - ist ein Wiener Nervenarzt mit dem Spezialgebiet "Geheimloge" ... Nicht nur ein Kunstfehler sorgt für reichlich Wirbel; eine ganze politische Verschwörung (»Die schwarze Hand«), die sich gegen das Habsburgerreich richtet, liefert gewaltigen Zündstoff. Mahrendorff lässt die Zeiten des Antisemitismus an der Donaumetropole aufleben. Er verflechtet Fakten mit einer frei erfundenen Geschichte. Hochspannung garantiert! Ein kriminalistischer Historienroman mit viel Flair und Wiener Schmäh. Eine kleine Anmerkung: Obwohl ich den ersten Teil (»Und sie rührten an den Schlaf der Welt«) nicht gelesen habe, bin ich mühelos in die Handlung eingetaucht.
  12. Cover des Buches Mein Leben (ISBN: 9783104034034)
    Alma Mahler-Werfel

    Mein Leben

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Monsignore
    Ihre Salongesellschaften in Wien und New York waren legendär, ihre Schönheit und ihre Klugheit sollen bezaubernd und beeindruckend gewesen sein, ihre drei Ehemänner waren Gustav Mahler, Walter Gropius und Franz Werfel, zu ihren Liebhabern zählte Oskar Kokoschka, Romain Rolland. Von Alma Mahler-Werfel ging ein Zauber aus. - Nach einem unglaublich bewegten Leben zog sie sich 1951 nach New York zurück und schrieb dieses Buch. Zunächst erschien es in englischer Sprache und löste bei ihren Wegbegleitern teils vehemente Proteste aus - Taktlosigkeit, Übertreibungen, Fälschungen, reißerischer Stil, Selbstinszenierung und Egopflege wurden ihr vorgeworfen, einige Freunde wandten sich von ihr ab. Nach Erscheinen der deutschen Ausgabe wurde ihr sogar Antisemitismus vorgeworfen. - Wie dem auch sei, das Buch ist nicht vergleichbar mit irgendeinem anderen Memoirenbuch dieser Epoche. Der Leser kann gebannt in eine Welt eintauchen, so so unendlich weit von unserem heutigen Horizont entfernt ist. Alleine deshalb ist das Buch ein Erlebnis sondergleichen. Allerdings empfehle ich, zumindest bei Wikipedia ein paar Hintergründe zu Leben und Werk der Autorin nachzulesen.
  13. Cover des Buches Alma Mahler-Werfel (ISBN: 9783866042322)
    Oliver Hilmes

    Alma Mahler-Werfel

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Der Klang der Erde (ISBN: 9783839212196)
    Dieter Bührig

    Der Klang der Erde

     (9)
    Aktuelle Rezension von: elisabethjulianefriederica

    Stimmungsvoller Roman voll Musik von Gustav Mahler

    Zum Inhalt:

    Der Geiger Max Auerbach hat nach dem Scheitern seiner Ehe eine Anstellung beim Lübecker Stadtorchester unter Leitung des jungen Dirigenten Wilhelm Furtwängler gefunden, Als der glühende Verehrer Mahlers im Mai 1911 vom Tod des Wiener Meisters erfährt, verliert er jeden Halt : Auerbach entwickelt eine gefährliche Persönlichkeitsstörung. Er nimmt einen Doppelgänger wahr, der ihm aufträgt, in München die Orchesterpartitur von Mahlers „Lied von der Erde“ zu stehlen und den Dirigenten der Uraufführung, Bruno Walter, zu töten ...


    Dieser atmosphärisch dichte Roman war das dritte Buch, das ich von Dieter Bührig gelesen habe, nach „Die verschollene Jungfrau“ und „Schattenmenagerie“. Wieder muss man sich auf die Geschichte und die musikalische Atmosphäre einlassen, um das Buch geniessen zu können.Ich fand die Beschreibung des Bildungsbürgertums im Lübeck des Jahres 1911 sehr gelungen, die Passagen zur Musik Gustav Mahlers bei der Uraufführung des „Lieds von der Erde“ gut recherchiert und die Musik schon in der Beschreibung in Farben und den Vergleich mit einem Aquarell sehr poetisch und gut nachvollziehbar. Ich empfehle ,  bei der Lektüre dieses Buches gleich eine Aufnahme mit Mahlerscher Musik anzuhören. Dann kann man sich so richtig auf die Geschehnisse dieses melancholischen Romans einlassen, ich empfehle dieses Buch für Musikliebhaber, die ein wenig musikgeschichtlichen Hintergrund mitbringen oder sich mit der Musik dieser Zeit beschäftigen wollen. Allerdings verschmilzt der Bereich von Fiction und Historie ziemlich, es wäre gut gewesen, dies in einem Nachwort ein wenig zu erläutern.Interessant fand ich den Anhang mit der Gegenüberstellung von Hans Bethges Text „Das Trinklied vom Jammer der Erde“ und der Fassung von Gustav Mahler, sowie die zahlreichen Fussnoten zum Text, die mir aber direkt unten an der jeweiligen Textstelle übersichtlicher erschienen wären.


  15. Cover des Buches Neue Deutsche Biographie. (ISBN: 9783428001859)

    Neue Deutsche Biographie.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Ich nehme jeden, der mir gefällt (ISBN: 9783404921829)
    Max Phillips

    Ich nehme jeden, der mir gefällt

     (1)
    Aktuelle Rezension von: sumsidie
    Vor kurzem fiel mir in einer Ausstellung das Foto einer lebensechten Stoffpuppe, die Alma Mahler nachempfunden war ins Auge. Der Maler Oskar Kokoschka hatte sie in Auftrag gegeben und nahm sie regelmäßig mit ins Bett, so sehr war er von Alma Mahler besessen. Das weckte nun aber sehr meine Neugier auf diese außergewöhnliche Frau, hinter der einstmals die Künstler Wiens um 1900 hinterher waren. Der Biographie von Max Philipps merkt man an, dass es kein vergeistigter Europäer, sondern ein lockerer Amerikaner geschrieben hat, dem es oftmals nicht so ganz gelingt den Genies Mahler, Gropius, Kokoschka, Werfel gerecht zu werden. Gerade weil die Wahrnehmungen der Alma Mahler weit auseinandergehen, fällt es auf wie einfältig und oberflächlich Phillips sie und ihre Beziehungen zu den oben genannten Herren beschreibt. Ich denke da hätte man noch mehr aus der historischen Figur rausholen können. Trotzdem war die Lektüre unterhaltsam und gut lesbar.
  17. Cover des Buches Das dunkle Spiel (ISBN: 9783596316120)
    C. S. Mahrendorff

    Das dunkle Spiel

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Günstig bei Amazon als Restposten erworben, bescherte mir einige Stunden abwechslungsreiches Lesen allerdings ist der Thrillfaktor eher bescheiden.
  18. Cover des Buches Und sie rührten an den Schlaf der Welt (ISBN: 9783784426570)
  19. Zeige:
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