Bücher mit dem Tag "grinsekatze"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "grinsekatze" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Dark Wonderland - Herzbube (ISBN: 9783570163740)
    A. G. Howard

    Dark Wonderland - Herzbube

     (158)
    Aktuelle Rezension von: subwaytosindy

    Ich liebte schon den ersten Teil und kann nur sagen: Leute lest diese Bücher, wenn ihr die Story von Alice im Wunderland mögt und wenn ihr spannende Fantasyromane  liebt.

  2. Cover des Buches Plötzlich Prinz - Die Rache der Feen (ISBN: 9783453268685)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Prinz - Die Rache der Feen

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Ju_Lia_von_Wastl

    Ethan hat sich als Charakter innerhalb der drei Bände wirklich stark entwickelt. Vom arschigen Einzelgänger zum loyalen Familienmenschen, der sein Leben riskiert für jene, die er liebt. Maßgeblich dafür waren vor allem Kenzie und Keirran.

    Über lange Strecken wusste ich wirklich nicht, wie die Autorin die zahlreichen Verstrickungen auflösen will, denn es blieb bis zum Schluss spannend und verzwickt.

    Ich bin etwas unschlüssig, wie gut ich das Ende letztlich finde, aber zumindest ist es kein übertrieben kitschiges Happy End, sondern es bleibt ein kleiner Wermutstropfen.


    für mich war es eine wirklich angenehme Lesezeit mit der gesamten Plötzlicz-Prinz-Reihe.

    Klare Leseempfehlung von mir!

  3. Cover des Buches Alice im Düsterland - Ein Fantasy-Spielbuch (ISBN: 9783961880126)
    Jonathan Green

    Alice im Düsterland - Ein Fantasy-Spielbuch

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Egal ob Escape- oder Spielbuch, mich zieht es immer wieder zu Geschichten, in denen meine Entscheidungen die Handlung beeinflussen. Und da ich die Idee hinter „Alice Madness Returns“ damals unglaublich gut fand, machte mich eine Reise ins Düsterland gleich noch mehr neugierig. Schon das Cover erfreute mich, denn es wirkte verspielt, zeigte aber eindeutig, dass einen dieses Spielbuch nicht ins Wunderland entführen würde. Noch gespannter war ich da nur auf den Inhalt.


    Bevor es jedoch losgehen konnte, gab es neben einer Einleitung auch die Anleitung. Hier erfuhr man, welche Blätter man sich vielleicht kopieren sollte und wie ihre Benutzung aussah. Allerdings war für mich nicht sofort verständlich, weswegen ich den Abschnitt mehrmals las. Als ich dann endlich einen Überblick hatte, konnte ich mir noch aussuchen, wie ich spielen wollte. Das Buch bot dafür eine Auswahl aus Würfeln, Karten oder dem Weglassen von beiden. Ich versuchte mich zuerst an den Würfeln.


    Jedoch musste ich hier feststellen, dass ich mit diesen nicht viel Glück bei meinen Erkundungen hatte. Deswegen wagte ich schließlich den Griff zu normalen Karten. Damit lief es deutlich besser. Endlich vorankommend erfreute ich mich dann auch an der Handlung, welche nicht nur spannend war, sondern auch einiges an Horror bot. Der Begriff Düsterland ist hier eindeutig noch zu harmlos, da geliebten Charakteren teils echt heftige Dinge passierten. Und damit meine ich nicht, dass sie in eine Klippe fallen oder so, sondern dass sie erstochen, zerstückelt und gefoltert werden.


    Man kann sich daher denken, dass man als Alice hier so einiges erlebt. Durch Besuche verschiedenster Orte findet man hilfreiches oder erhält Informationen. Ein bisschen Wahnsinn durfte aber natürlich auch nicht fehlen. Diesen fand ich im Heckenlabyrinth der Königin, denn hier irrte ich ewig herum. Das frustrierte dann auch leicht. Neben Spannung, Horror und Wahnsinn, gab es dann aber noch die Kämpfe, bei welchen das Glück darüber entschied, ob man siegte oder verlor. Abwechslung wurde also großgeschrieben.


    Die zeigte sich auch bei den Illustrationen von Kev Crossley. Passend zum eher horrorlastigen Wunderland lieferte er einen tollen Mix an Bildern, die teils wirklich richtig schaurig waren. Da bei ihnen aber nicht an Qualität und Details gespart wurde, erfreute ich mich an jeder noch so kleinen Illustration.

     

    Fazit:


    Mein erster Ausflug ins Düsterland wird nicht mein letzter gewesen sein. Zwar war die Anleitung etwas umständlich und ein paar Abschnitte zu irreführend, aber die Handlung und die vielen Entscheidungsmöglichkeiten wussten mich zu überzeugen. Der Mix aus Horror und Fantasy packte mich einfach, zumal man das Ganze mit den Illustrationen von Kev Crossley noch unterstrich. Aufgrund der teils recht krassen Beschreibungen, würde ich das Buch ab 14 empfehlen.

  4. Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland (ISBN: 9783764532345)
    Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland

     (556)
    Aktuelle Rezension von: Nikashe

    Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland ist der erste Band einer Triolgie. 

    Es handelt sich, wie der Titel schon vermuten lässt, um eine Märchenadaption von Alice im Wunderland. 


    Die Geschichte erzählt von Alice und Hatcher den Axtmörder, die gemeinsam aus der Irrenanstalt ausbrechen, als diese in Flammen steht. 

    Zusammen durchqueren die beiden die sogenannte "Alte Stadt", um zu flüchten. Doch die beiden sind nicht als einzige aus der Irrenanstalt entkommen. Mit Ihnen ein Ungeheuer von großer Macht, dass jeder fürchtet. 

    Und so begeben sich Alice und Hatcher auf ein Abenteuer quer durch die Alte Stadt, um sich gegen dieses Ungeheuer zu wappnen.


    Eins schon mal vorweg: Dieses Buch ist nicht für Kinder geeignet!

    Es handelt sich hier um eine sehr düstere und teils brutale Darstellung und ist sehr gering an das Märchen angelehnt. 

    Dies machte für mich die Erzählung so spannend und interessant. Es war etwas völlig neues und doch ein wenig bekannt. 

    Christina Henry nimmt einen mit in eine düstere Welt, die wenig mit dem Wunderland zu tun hat, wie man es aus dem Märchen kennt. 

    Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen, hat dieses Buch einen besonderen Reiz.
    Ich war von Anfang an gut unterhalten und der Spannungsbogen ist bis zum Schluss hoch gehalten. Die vielen Aufgaben und Abenteuer in einer grausamen Umgebung, mit vielen interessanten Antagonisten und Orten sind sehr fessenld gewesen. 

    Der Schreibstil erinnert stark an das Original, sowie auch Alice Verhalten und Gedankengänge.  

    Ich habe kurz vorher erst das Original von Lewis Carroll gelesen und habe Christina Henry durch diese Authenzität abgenommen, dass es sich hier um das selbe Mädchen handelt.


    Alice ist ursprünglich aus der gutbürgerlichen "neuen Stadt" und lernt Hatcher in der Irrenanstalt kennen, da diese Zellennachbarn sind und über ein Mauseloch kommuniziert haben. 

    Er ist ihr einziger Kontakt in den fast 10 Jahren. Somit besteht zwischen beiden eine spezielle Bindung, die mir jedoch im Laufe der Geschichte immer recht platonisch erscheint. 

    Hier hätte ich mir eine gefühlvollere Darstellung gerne gewünscht.

    Hatcher selbst ist verrückt, dies wird im Laufe des Abenteuers immer deutlicher. 


    Für mich war dieses Buch nie wirklich vorhersehbar und hat mich so manches Mal überrascht. So war auch das Ende, anders als erwartet. Fast schon etwas unspektakulär und fern ab von der normalen Logik. Doch in einer Welt in der alles möglich ist, wird Logik eben anders definiert. 


    Für mich, war dieses Buch ein neues Leseerlebnis und völlig "out of my reading comfort zone". 

    Da es doch viele ins Detail beschriebene brutale Szenen gab, die ich aus Fantasy Bücher so nicht gewohnt bin.

    Ich kann dieses Buch jedem nur weiter empfehlen, der sich nicht an dieser derben Art stört.

    Für mich war es schon jetzt ein Jahreshighlight! Weil es was altes in etwas für mich völlig neues verwandelt hat. 


    Eine Triggerwarnung fehlt in diesem Buch, daher hier eine Auflistung die Spoilern könnte:

    Folter wie z.B. Verstümmelungen, Gewalt in detailiert beschriebenen Kampfszenen, Missbrauch und Freiheitsberaubung.


  5. Cover des Buches Im Brunnen der Manuskripte (ISBN: 9783423212953)
    Jasper Fforde

    Im Brunnen der Manuskripte

     (229)
    Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchten

    Nachdem ihr Ehemann, Landen Parke-Laine, von der ChronoGarde genichtet wurde, alle Welt hinter Thursday Next her ist und sie nicht mehr weiß, wem sie noch trauen kann, flüchtet die ehemalige Agentin in die Literatur. Über das Figuren »AustauschProgramm« bekommt sie einen Platz in dem unveröffentlichten Roman »Coversham Heights«, einem ruhiger Kriminalroman ohne sonderlich viel Aufregung. 

    Ihre Mentorin Miss Havisham, aus dem Roman »Große Erwartungen«, kümmert sich auf ihre etwas eigenwillige Art rührend um Thursday Next. Sie fördert ihre Ausbildung zur Jurisfiktions Agentin und weist sie in die Welt der Literatur ein. 

    Schon bald sind Thursdays detektivische Fähigkeiten gefragt, denn eine literarische Figur verschwindet spurlos, ein Agent wird getötet und der Minotaurus flieht. Zuerst scheinen die Fälle nicht zusammen zu hängen aber bald wird klar, dass die Ereignisse etwas mit der Einführung eines neuen Textverarbeitungsprogrammes  zu tun haben. 

    In einer bizarren, verrückten und abenteuerlichen Welt muss Thursday Next den Mörder finden und bringt sich dabei selbst in höchste Gefahr. 

    Kommentar: 

    Die ist Band drei der Reihe um Thursday Next, mittlerweile Thursday Parke-Laine und der bisher verrückteste. Alle Träume eines bibliophilen Menschen werden hier umgesetzt. In eine Handlung hinein springen und einen Roman erleben, die Figuren kennen lernen und mit ihnen agieren. Jasper FForde schreibt dies auf so spannende, amüsante und verrückte Art und Weise, dass man aus dem Lachen kaum noch heraus kommt. Natürlich gibt es auch traurige und erschütternde Momente, denn in den Romanen ist nicht immer alles auf ein Happy End ausgerichtet aber der Humor und die skurrilen Szenen überwiegen. 

    Als Thursday den Platz von Mary einnimmt, die in dem Roman eine Nebenrolle spielt, ahnt sie noch nicht, was alles auf sie zukommt. In dem Hausboot, das die nächsten Wochen ihr Zuhause sein wird, werden zwei Rohlinge einquartiert. Thursday nennt diese Rohlinge ibb und obb. Ohne Großbuchstaben, da sie noch über keinerlei Persönlichkeiten verfügen. Unter Thursday Regiment verfügen die zwei Mitbewohner bald über diverse Charaktereigenschaften, die sicher so nicht vorgesehen waren. Für den Leser daran erkennbar, dass sie im Laufe der Zeit Großbuchstaben erhalten (Ibb und Obb) und alsbald richtige Namen, Gefühle und Charaktereigenschaften.   

    Und ein weiterer Gast quartiert sich ein. Großmutter Next zieht auf das Hausboot um zu verhindern, dass ihre Enkelin ihren Mann vergisst. 

    Das Buch ist voller verrückter Ideen. Der Brunnen der Manuskripte ähnelt einem Marktplatz. Hier eine Beschreibung von  Seite 57: »Vor allem war es sehr laut hier. Lieferanten, Handwerker, Ingenieure und Rohlinge liefen durch die Korridore, tauchten auf und verschwanden, bewegten sich in dieses Buch oder jenes, bauten hier etwas auf und dort etwas ab, änderten, zerlegten, demolierten, ganz nach den Wünschen der Autoren. Zahllose Anschlagtafeln, Litfasssäulen und Plakate machten Reklame für Konversationslexika,  Schriftbilder,  Reime, Spezialwörterbücher, Erzähltechniken, Versformen und tausend anderer literarische Hilfsmittel und Tricks. 

    Es gibt die »Chesire Cat«,  der einen Führer zur großen Bibliothek verfasst, den verrückten Emporer Zhark, Godot, der immer auf sich warten lässt, den Großwildjäger Bradshaw, einen eingebildeten Heathcliff der seit 77 Jahren den Preis für die Rolle des schwierigster Liebhaber erhält  und damit Hamlet immer wieder auf Platz 2 verweist….die bekannten, beliebten und teilweise verrückten Charaktere geben sich hier die Klinke in die Hand. 

    Ein weiteres, sehr wundervolles Zitat von Snell aus der Serie Parker&Snell: »Lesen ist ein äußerst schöpferischer Vorgang, der die Vorstellungskraft sehr beansprucht. Vielleicht sogar noch mehr als das Schreiben. Wenn sie Gefühle in ihren Köpfen entstehen lassen, wenn sie die Farben eines Sonnenuntergangs vor ihrem inneren Auge erzeugen oder dahin kommen, dass sie eine frische Brise auf ihrer Haut spüren, dann leisten die Leserinnen und Leser eine ganz erstaunliche Vorstellungsarbeit und verdienen mindestens so viel Lob wie der Autor.«

    »Wellen, die auf den Strand schlagen«, das würde doch überhaupt nichts bedeuten, wenn Sie es nicht vor sich sähen, wenn Sie nicht wüssten, wie es sich anfühlt, wenn der Boden unter den Brechern zittert. «

    »Bücher« sagt Snell lächelnd, »sind eine Art Zauberei.«

    Seite 269:»Echofinder sind Handwerker, die einen Text kurz vor der Veröffentlichung betreten und Echos suchen und zerstören. Als Faustregel gilt, dass identische Wörter (mit Ausnahme von Eigennamen und kleineren Wörtern wie z.B. Pronomen) einen Mindestabstand von 15 Wörtern im Text brauchen, weil sonst die Gedanken- und Bildübertragung ins Bewusstsein des Lesers gestört wird.«

    Das gilt für mich völlig logisch, wie so viele andere Ideen in diesem Buch, das sich jeder Autor und jede Autorin wirklich einmal durchlesen sollte. Durch die Augen der literarischen Figuren bekommt man eine ganz neue Perspektive auf das geschriebene Werk. Sehr zu Herzen gehen einem die Figuren, die in einem bisher unveröffentlichten Roman leben und nie wissen, ob dieser Roman je das Licht der Welt erblicken wird oder ob sie zurück in den großen Textfluss müssen. Zum Glück findet Thursday Next für »Coversham Heights« eine befriedigende Lösung, denn die Figuren sind ihr ans Herz gewachsen. Eine große Gefahr für die »Außenweltler«, die sich zu intensiv auf eine Handlung einlassen und oft versuchen, diese dann zu ändern. Was übrigens eine Straftat ist. 

    Ich könnte hunderte Seiten aus diesem Buch zitieren, die Schädlinge der Literatur aufzählen wie das Grammasit oder den Nounfish oder erzählen, was aus den Figuren wird, wenn ein Roman nicht mehr gelesen wird. Aber ich könnte euch nie dieses wunderbare Gefühl vermitteln, das einen beim Lesen dieser Geschichte befällt. Man geht in ihr auf, verliert sich komplett in ihr und wünscht sich, es wäre alles wahr. Das Pünktchen auf dem I dieses Romans sind die jeweiligen Einleitungen zu den Kapiteln die von den unterschiedlichsten Personen verfasst wurden und jeweils einen kurzen Aspekt der literarischen Welt umreißen. 

     

    Fazit: 

    Jeder bibliophile Mensch sollte dieses Buch lesen, danach liest man jedes weitere Buch mit anderen Augen. Sprachlich perfekt, überzeugend und verführerisch gut. Für mich der beste Band der Serie. 

  6. Cover des Buches Dark Wonderland - Herzkönigin (ISBN: 9783570163191)
    A. G. Howard

    Dark Wonderland - Herzkönigin

     (424)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-Lang


    Ich liebe prinzipiell Bücher, welche mich in eine komplett andere Welt entführen und mich dort wieder als komplett andere Person wieder aufwachen lassen, ganz so habe ich mich in diesem Buch gefühlt!

    Alyssa ist mit Alice Liddell verwandt, welche uns doch allen bekannt ist, doch diese Alyssa ist anders, denn sie kann Insekten und Blumen reden hören und sieht diese Eigenschaft nicht gerade als Gabe an, da doch ihre Mutter aufgrund dessen in eine Anstalt eingeliefert wurde.

    Nicht nur das Alyssa mit dem alltäglichen Wahnsinn zu kämpfen hat, sie muss auch noch mit Wunderland zurecht kommen.


    Getrieben von dem Wahnsinn der Insekten und der ständigen Beeinflussung des Anblickes ihrer Mutter landet Alice dann doch in Wunderland, aber es ist nicht das Wunderland das sie kennt.


    Dieses Buch hat mich von Anfang an fasziniert und auch das Cover ist sehr schön, doch eines hat mich doch als Leser stark verwundert, das Wunderland das ich kenne, wurde mehr oder weniger durch dieses Buch "zerstört".


    Denn Wunderland ist in diesem Buch nicht Wunderland, angefangen mit dem Kreaturen die dort lauern, den Netherlingen, den beiden Spinnenartigen Schwestern am Friedhof, der Teeparty - welche in einer wilden Verfolgung einer lebenden Ente endet welche verspeist werden soll, ist dieses Buch auf seine eigene Art und Weise faszinierend und erschreckend, doch lesen musste ich es unbedingt.

    Was mir sehr gefallen hat in dem Buch, war Alyssa selbst! Ihr Kleidungsstil, ihre leichte Aufsässigkeit, ihre Wortwahl und ihr Durchsetzungsvermögen ist doch ganz anders als die liebe, brave und gut gekleidete Alice!


    Auf jedenfall ist das Buch lesenswert egal ob man Alice im Wunderland gelesen hat oder nicht, den diese Alice ist anders...

  7. Cover des Buches Die Erfindung von Alice im Wunderland (ISBN: 9783806242645)
    Peter Hunt

    Die Erfindung von Alice im Wunderland

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Meine Meinung

    Eines meiner liebsten Bücher ist der Nonsens-Roman »Alice im Wunderland« aus dem 19. Jahrhundert von dem Mathematikprofessor Charles Lutwidge Dodgson, der unter dem Pseudonym Lewis Carroll seine phantastischen Erzählungen über ein kleines Mädchen, das wundersame Dinge erlebt, veröffentlichte.

    Da sich Charles Lutwigde Dodgson nicht nur für das Erzählen von Geschichten interessierte und gerne Zeit mit der Familie des Dekans, insbesondere seiner Tochter Alice Liddell, verbrachte und sich sehr für die Fotografie begeisterte, gibt es einige Bilder aus dieser Zeit. Peter Hunt geht in seinem Sachbuch »Die Erfindung von Alice im Wunderland« den Hintergründen der Geschichte bis zu ihrer Entstehung auf den Grund.

    Begonnen bei Dodgsons Inspirationsquelle Alice Liddell über die zeitgenössischen Einflüsse bis hin zu politischer Satire, die man in der Handlung des Romans finden kann, eröffnet Peter Hunt für mich einen ganz neuen Blick auf die geliebte Geschichte über die wundersamen Abenteuer des kleinen Mädchens, die nicht nur etwas für junge Leserinnen und Lesern ist, sondern auch für Erwachsene. Sicherlich werde ich nun bei erneuter Lektüre des Romans einiges mit anderen Augen betrachten!

    Die Ausführungen von Peter Hunt werden nicht nur durch Fotografien aus der Zeit angereichert, sondern auch noch von den Illustrationen von Dodgsons befreundeten Künstler John Tenniel, der für die Originalillustrationen der Alice-Bücher verantwortlich ist, untermalt.

    »Die Erfindung von Alice im Wunderland« ist eine empfehlenswerte Lektüre, die sich durch die anschauliche Auseinandersetzung mit dem Text und seiner Zeit auszeichnet und von Peter Hunt auf eine leicht zugängliche Art und Weise aufbereitet wurde.

    Fazit

    Dieses Buch ist für alle, die schon immer einen Blick hinter den Spiegel von Alice im Wunderland werfen wollten, ein absolutes MUSS, denn Peter Hunt dröselt die verschiedenen Einflüsse in Lewis Carrolls Kinderklassiker auf (auch wenn vieles davon lediglich Vermutungen sind).

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 13.02.2022

  8. Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin (ISBN: 9783764532352)
    Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Nikashe

    In Die Chroniken von Alice – Die Schwarze Königin handelt es sich um die Fortsetzung zu Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland. 

    Die Geschichte ist nicht unabhängig zu Band 1 zu lesen. Sie knüpft nahtlos an dem vorherigen Band an


    Diese Rezension könnte mögliche Spoiler zu Band 1 enthalten. 


    Wie bei Band 1, ist die Cover und Seitengestaltung wieder sehr schön und das Buch hat eine kleine Farbschnittgestaltung an den Buchseiten und der Innenseite der Buchklappen.


    Alice und Hatcher haben es endlich aus der Stadt geschafft und machen sich gen Osten auf die Suche nach Hatchers Tochter Jenny. 

    Auf ihren Weg treffen Sie auf sonderbare Kreaturen und  eine Königin, die Ihnen nicht wohlgesonnen ist.


    Das Abenteuer von Alice und Hatcher geht weiter.

    Wieder machen sich beide auf einen langen Weg, durch Wüsten, Wälder, Dörfer und Berge. 

    Durch die unterschiedlichen Settings und Antagonisten bleibt es wieder sehr spannend.

    Der Schreibstil ist wieder märchenhaft an das Original angelehnt, jedoch mit Horrormäßigen Inhalt. 


    Im Vergleich zu Band 1, gibt es dieses Mal viele Szenen in denen Alice alleine ist ohne Hatcher. 

    Dadurch leidet die Zwischenmenschliche Beziehung der Beiden, in meinen Augen. 

    Ihre Beziehung zueinander wirkte bereits in Band 1 auf mich platonisch. In Band 2 wird Ihre Beziehung zueinander immer weniger greifbar für mich. 

    Jedoch konnte ich mich besonders, durch die Abschnitte über Alice alleine, mich besser in die Protagonistin hineinfühlen. All den Schmerz und die Anstrengungen, waren sehr gut beschrieben. 


    Die Antagonisten kommen wir fast schon ein wenig zu kurz. Zumindest aktiv. 

    Dadurch wirkt der Moment bis zum aufeinander Treffen der Protagonisten auf die Antagonisten teils sehr langwierig auch, wenn der Weg bis dahin mit gruseligen und abenteurlichen Momenten gespiekt ist. 


    Die Geschichte ist sehr komplex und enthält wieder einige Horror Elemente. Die nichts für zart besaitete ist.

    Auch hier nimmt uns 


    Der Plot am Ende der Geschichte war für mich vorhersehbar, trotzdem habe ich mich unterhalten gefühlt und habe es als spannend empfunden.


    Band 2 ist in meinen Augen, zwar ein wenig schwächer als Band 1. Nichtsdestotrotz handelt es sich hierbei um eine gute und gelunge Forsetzung. 

    Daher würde ich dieses Buch weiterempfehlen.

  9. Cover des Buches Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln (ISBN: 9783836958646)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln

     (132)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Das Buch ist eine sehr schöne Ausgabe von Alice. Die Buchgestaltung und die Illustrationen sind eine wahre Freude. Leider konnten mich die Geschichten nicht packen. Der erste Teil “Alice im Wunderland” mochte ich noch ganz gerne. Beim Lesen vom zweiten Teil “Alice hinter den Spiegel” habe ich während dem Lesen die Lust auf die Geschichten verloren. Es sind fantastische Geschichten bei denen ich nicht verstehe, was der Autor mitteilen wollte. Mir fehlt ein roter Faden und ich hatte keine Freude an diesen aneinandergereihten Kurzgeschichten.

  10. Cover des Buches (ALICE'S ADVENTURES IN WONDERLAND & THROUGH THE LOOKING-GLASS: AND WHAT ALICE FOUND THERE ) By Carroll, Lewis (Author) Hardcover Published on (11, 2009) (ISBN: B0059ECIE8)
    Lewis Carroll

    (ALICE'S ADVENTURES IN WONDERLAND & THROUGH THE LOOKING-GLASS: AND WHAT ALICE FOUND THERE ) By Carroll, Lewis (Author) Hardcover Published on (11, 2009)

     (19)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Es ist halt eine Geschichte die man schon zu oft und in den verschiedensten Versionen gesehen oder gelesen hat. Beim Lesen habe ich mich eher gelangweilt, aber ich finde jeder sollte seine eigene Meinung bilden und das lag jetzt auch nicht am Autoren.

  11. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783737410076)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

     (1.188)
    Aktuelle Rezension von: Julia250916

    📚 "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll📚

    HANDLUNGEN
    Die kleine Alice sitzt an einem schönen Nachmittag im Garten, als sie plötzlich ein weißes Kaninchen mit Weste einen Kaninchenbau hinunterdüsen sieht. Da sie über dieses Verhalten etwas erstaunt war, folgte sie dem Kaninchen und landet nach langem Fallen in einem seltsamen Raum. Es folgt mehrmaliges Schrumpfen und Wachsen, sowie Unterhaltungen mit mehreren Tieren. Sie taucht in eine komplett andere Welt ein. Es kommt zu vielen merkwürdigen Erlebnissen...

    FAZIT
    Lewis Carroll's Schreibstil in diesem Kinderbuch sind faszinierend und gleichermaßen erschreckend. Bei manchen Stellen kam ich zu dem Gedanken, dass Kinder solche Äußerungen nicht zu früh lesen bzw. hören sollten. Es ist grandios und fesselnd, bis zur letzten Seite. Der Nonsens dieses Buches war sehr erfrischend und es gehört zu Recht zur ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher. Dieses Buch ist für Erwachsene genauso interessant, wie für Kinder (ca. 10 Jahre, meines Erachtens). Mir kam leider der verrückte Hutmacher ein wenig zu kurz und hätte mir mehr Verrücktheit gewünscht. Ansonsten ein wirklich fantastisches Werk und eine Empfehlung meinerseits diesem Buch eine Chance zu geben! ☀️

  12. Cover des Buches Alice hinter den Spiegeln (ISBN: 9783954185702)
    Lewis Carroll

    Alice hinter den Spiegeln

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Nosimi

    Im zweiten Teil von Lewis Carroll gelangt Alice beim Spielen mit ihren Kätzchen durch den Spiegel in das spiegelverkehrt Zimmer und somit in die Spiegelwelt. Wie im Wunderland hat auch die Spiegelwelt ganz eigene Regeln, eigene Figuren, Tiere, Pflanzen und Gestalten. Alice mit ihrer offenen,freundlichen und höflichen Art, hat keine Scheu und unterhält sich gerne mit den Bewohnern, um diese neue Welt kennenzulernen. Die Spiegelwelt ist wie ein großes Schachspiel aufgebaut und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Alice bald auf lebendige Schachfiguren und vor allem die rote Königin trifft, die ihr die Regeln erklärt, wie Alice selbst zur Königin werden kann. Auf dem Weg dorthin trifft sie neben den sprechenden Tieren und Pflanzen auch besondere Figuren wie Tweedledee und Tweedledum und Humpty Dumpty, die Alice aus Kinderreimen kennt. Mit.vielen Gedichten bringen ihr die Figuren des Spiegellands die Regeln dieser Welt näher und so lernt Alice viel von der dieser verrückten Welt kennen auf dem Weg, eine Königin zu werden.

    Auch in diesem Band hat Carroll viele verrückte Ideen eingebaut und dabei eine sehr schöne, prägnante Sprache verwandt. Er spielt auch hier wieder mit Reimen und Wortmalerein, Gleichklang, wörtlicher Bedeutung ubd vielem mehr.  Die große Anzahl an Gedichten hat mit persönlich besonders gut gefallen. Das Schachspiel ist als Motiv in diesem Buch auch deutlich präsenter und stringenter als das Kartenspielmotiv im ersten Band. Alice bleibt die liebenswerte Protagonistin aus dem Wunderland, die jedoch insgesamt schon älter und gereiften wirkt, nicht mehr ganz so kindlich. Ich hätte mit noch ein paar mehr Kapitel gewünscht um das Spiegelland noch besser kennenzulernen, das Ende kam dann doch recht abrupt. Dennoch würde ich auch den zweiten Teil heute noch für Kinder empfehlen. Es ist eine liebenswerte Geschichte mit vielen verrückten Einfällen und zusätzlich einigen philosophischen Gedanken. Wer Lust auf eine verrückte, leicht unsinnige Geschichte mit viel Wortwitz, Lautmalerei und Reimen hat, ist hier genau richtig.

  13. Cover des Buches Alice's Adventures in Wonderland (ISBN: 9781783442669)
    Lewis Carroll

    Alice's Adventures in Wonderland

     (304)
    Aktuelle Rezension von: NalasBuchBlog

    Alice in Wunderland ist eines der Geschichten, die eigentlich jedes Kind kennt und kennen sollte. Zumal mittlerweile sehr viele Abwandlungen davon existieren.

     

    Verliebt habe ich mich bei dem Buch in erster Linie in die englische Sonderausgabe, die neben einem schönen Einband auch noch viele Abbildungen und Verzierungen innerhalb des Buches aufweist.

     

    Die Geschichte an sich hat mich wiederum weniger überzeugt. Die Idee, durch einen Traum in einer Welt gefangen zu sein und alles zu hinterfragen, gefällt mir gut. Allerdings empfinde ich die kleine Alice als vorlautes und arrogantes Kind.

    In dem Buch geht es darum, dass sie verschiedene Charaktere und deren Eigenschaften in der anderen Welt kennenlernt. Allerdings nimmt sie die Eigenarten der Anderen wenig an. Akzeptiert diese nur in geringem Maße und sobald ihr Erklärungen oder Geschichten erläutert werden, fällt sie dem gegenüber ins Wort, bis es ihr selbst zu anstrengend wird.

     

    Vielleicht ist es ja ein gutes Buch, aber ich komme mit der Art der Kleinen einfach nicht klar…

  14. Cover des Buches Der Fluch der Grinsekatze (ISBN: 9783967411508)
    C. H. Teal

    Der Fluch der Grinsekatze

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Jd_bookworld

    Der Fluch der Grinsekatze - Ankunft  von C. H. Teal erschienen am 27. Mai 2022 über den Herausgeber Hybrid Verlag.

    Meine Meinung:

    Die 17-jährige Schülerin Alice zieht mit ihrem Vater in das abgelegene Dorf Hillsbright. Während die meisten Einwohner sie entweder meiden oder ihr fiese Streiche spielen, nimmt sich ihre Schulkameradin Hazel ihrer an. Sie erzählt Alice, dass sich mit ihrem Auftauchen ein alter Fluch abermals zu erfüllen droht: der Fluch der Grinsekatze. Was Alice zunächst für einen dummen Volksglauben hält, wird nach ihrer Begegnung mit der Grinsekatze zum bitteren Ernst. Rasch erkennt sie, dass der Fluch nicht nur ihr Leben bedroht, sondern auch das der Menschen, die sie liebt.

    Meine Meinung:

    Das Cover ist sehr gelungen mit den Details ist es sehr interessant gestaltet.

    Der Schreibstil der lieben C. H. Teal aka Senta Herrmann ist sehr anschaulich und spannend. Der Klappentext macht neugierig auf eine neue Version einer Adaption des Originals. 

    Die Charaktere wie Alice, die Grinsekatze und alle anderen sind gut ausgearbeitet. Wir können ihre Gefühle, Angst, Freundschaft und die gruseligen Begegnungen mit der Grinsekatze und mehr gut nachfühlen.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Alice erzählt und so konnte ich mich von Anfang an, gut in sie hineinversetzten.
    Sie hat es nicht leicht, denn anstatt endlich akzeptiert zu werden, gehen ihre Mitschüler ihr vom ersten Tag an aus dem Weg und auch die Lehrer und die anderen Bürger des kleinen Ortes wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben, sobald sie ihren Namen hören. Und dann erzählt man ihr auch noch die Story von einem alten Fluch, der durch sie wieder zum Leben erwacht wird. 

    Fazit: 

    Ein Highlight und ein absolut spannendes Leseerlebnis.


  15. Cover des Buches Thursday Next in the Well of Lost Plots (ISBN: 1435290682)
    Jasper Fforde

    Thursday Next in the Well of Lost Plots

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Korinna
    Thursday Next, literature detective
  16. Cover des Buches Thursday Next: In einem anderen Buch (ISBN: B00JRF62GK)
    Jasper Fforde

    Thursday Next: In einem anderen Buch

     (7)
    Aktuelle Rezension von: parden
    DER LITERARISCHE IRRSINN GEHT WEITER...

    Spezialagentin Thursday Next, eben noch strahlende Heldin im Falle Jane Eyre, wird schwer in die Mangel genommen: Ihre eigene Dienststelle lässt sie beschatten, bei der Mammut-Herbstwanderung fällt ihr ein Oldtimer fast auf den Kopf, ihr Dodo legt in ihrer Küche ein Ei, der eben erst erworbene Ehemann wird von der ChronoGarde genichtet, und obendrein geht am 12. Dezember die Welt unter, wenn sie und ihr ewig zeitreisender Vater nicht herausfinden, warum sich plötzlich alles in rosa Soße verwandelt. Zum Glück findet sie in Miss Havisham eine strenge Lehrerin, die ihr zeigt, wie man sich mit Hilfe von Jurisfiction nicht nur aus einem Prozess à la Kafka, sondern auch aus einer Waschanleitung für Angorapullover befreit...

    Wer es nicht mehr weiß: Jasper Fforde stellt in seiner Reihe um Thursday Next eine ziemlich schräge Welt vor. Eigentlich spielt das Geschehen im England der achziger Jahre, doch hat der Autor hier einige eigenwillige Wendungen vorgenommen: England befindet sich seit über 100 Jahren im Krieg mit dem zaristischen Russland um die Krimhalbinsel, Wales hat seine Unabhängigkeit als kommunistischer Staat erklärt, und nicht die Flugzeuge haben sich im Luftverkehr durchgesetzt, sondern die allseits beliebten Zeppeline.

    Geheimagentin Thursday Next ist auch keine gewöhnliche Polizistin: sie gehört einer speziellen Einheit des 'Special Operations Network' (SpecOps) an. Sie ist eine Literatur-Agentin (LitAg), die Verbrechen an der Literatur verfolgt. Zeitreisen und Reisen in (und aus) Büchern sind hier möglich, Wirklichkeit und Fiktion vermischen sich immer wieder. Wegen des hohen Ansehens von Kunst und Literatur sind Bücherfälschungen an der Tagesordnung und werden von den LitAgs streng geahndet.

    Allerdings stehen derartige Aufträge derzeit gar nicht im Fokus der Arbeit von Thursday, sondern sie dient nach ihrem aufsehenerregenden Erfolg um die dramatischen Geschehnisse um Jane Eyre (Band 1) als Aushängeschild der SpecOps. Zahllose Interviews, Treffen mit Berühmtheiten und Auftritte in TV-Shows hat sie zu absolvieren, und sie sehnt sich den alltäglichen Trott händeringend wieder herbei.

    Daraus wird allerdings nichts, denn die Ereignisse nehmen ihren Lauf und die Handlung ordentlich an Fahrt auf. Der Ehemann von Thursday verschwindet, kaum dass sie erfahren hat, dass sie schwanger ist, die Agentin erhält Unterricht im Bücherspringen, begegnet der Grinsekatze aus Alice im Wunderland, macht Bekanntschaft mit dem Fußnotaphon und erfährt ganz nebenher, dass es an ihr liegt, in wenigen Tagen die Welt zu retten. Dabei wird Thursday gleichzeitig verfolgt von ihrer eigenen Behörde, wird von dem mächtigen Konzern ' Goliath Corporation' erpresst, muss sich in Kafkas Prozess verteidigen, rettet sich in eine Waschanleitung und schwebt ständig in Lebensgefahr.

    Klingt durchgeknallt? Ist es auch! Es ist gar nicht wirklich möglich, die Handlung auf einen roten Faden zu reduzieren - hier erwartet den Hörer wieder ein Feuerwerk an kreativen Ideen, voll von schwarzem Humor und zahllosen Anspielungen auf literarische Werke. Wer versucht, hier wirklich durchzublicken, hat leider verloren. Also: einfach zurücklehnen, genießen und schmunzeln. Jeder dürfte hier literarischen Figuren begegnen, die er bereits von einem anderen Kontext her kennt - und das macht einfach nur Spaß. So ganz nebenbei versteckt Jasper Fforde auch noch kleine gesellschaftskritische Anspielungen, was mir ebenfalls gefallen hat.

    Elisabeth Günther liest das rasante (ungekürzte) Spektakel von 13 Stunden und 13 Minuten (eine andere Ausgabe als die hier abgebildete) in angenehmer und der jeweiligen Situation entsprechender variantenreicher Stimmlage. Auch wenn die Charaktere eher distanziert bleiben, ist Fforde hier erneut eine unterhaltsame Mischung aus Krimi und fantastischen Elementen gelungen, die eindeutig Lust auf mehr macht!

    Ein toller zweiter Band der Reihe um Thursday Next, und das offene Ende zwingt schon dazu, unbedingt auch nach Teil drei Ausschau zu halten. Intelligenter Nonsens hoch drei und vor allem: eine tolle Liebeserklärung an die Literatur...



    © Parden


    ***********


    Die Reihenfolge der Bände um Thursday Next:

    1. Der Fall Jane Eyre
    2. In einem anderen Buch
    3. Im Brunnen der Manuskripte
    4. Es ist was faul
    5. Irgendwo ganz anders
    6. Wo ist Thursday Next?
    --------
    7. (noch nicht auf Deutsch): The woman who died a lot
  17. Cover des Buches Die Alice-Romane (ISBN: 9783150206140)
    Lewis Carroll

    Die Alice-Romane

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Die Grundgeschichten aus "Alices Abenteuer im Wunderland" sind fast jedem bekannt - auch ich habe einige Adaptionen gelesen und gesehen, seien es nun die Disney-Zeichentrick-Verfilmung dieses Klassikers, die Verfilmung von Tim Burton oder der Roman "Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland" von Christina Henry, den ich erst letztes Jahr mit Begeisterung geschmökert habe. All diese Adaptionen haben eines gemeinsam: sie konnten mich verzaubern. Genau das unterscheidet sie vom Original.


    Ich hatte auf einen schönen Kinderklassiker gehofft, der mich mit Leichtigkeit in eine andere Welt entführt und mich die Realität mal für ein paar Stunden vergessen lässt. Leider habe ich stattdessen aber sehr blasse Figuren bekommen, die nur ihre Verrücktheit verbindet und die den "Nachahmern" nicht das Wasser reichen können. Besonders enttäuscht war ich auch von Alice. Ich habe sie als sehr nervtötende und anstrengende Protagonistin erlebt, mit der ich wohl auch als Kind wenig hätte anfangen können.


    Auf mich haben die Alice-Romane auch irgendwie sehr bruchstück- und lückenhaft gewirkt. Innerhalb der beiden Erzählungen wollten die verschiedenen Kapitel nicht ganz zusammenpassen. Eine Erklärung dafür liefert das Nachwort zum Roman. Der Autor erzählte einem kleinen Mädchen namens Alice immer wieder märchenhafte Geschichten, um ihr zu imponieren. Diese Geschichten fasste er dann - kurz gesagt - in "Alices Abenteuer im Wunderland" und "Durch den Spiegel und was Alice dort fand" zusammen. Das merkt man dem Buch eben leider an, vielleicht konnten daraus aber eben deshalb diese ganzen tollen Adaptionen entstehen, weil der Autor viel Spielraum für eigene Ideen zum Füllen der Lücken gelassen hat.


    Sehr gefallen haben mir die Illustrationen im Buch. Was mein Kopf nicht geschafft hat, sich vorzustellen, wurde mir durch die Bilder vor Augen geführt. Das war echt schön und hat mein Leseerlebnis zumindest etwas verbessert.


    Als ich meine Stimmungslage zu Lewis Carrolls bekanntestem Werk auf Instagram kund getan habe, habe ich gemerkt, wie unterschiedlich die Meinungen dazu doch sind. Manche lieben dieses Kinderbuch, andere konnten genau wie ich nur sehr wenig damit anfangen. Sowas finde ich immer besonders spannend und das hat mir auch wieder gezeigt, wie unterschiedlich wir Bücher lesen und wie sehr sich Geschmäcker unterscheiden können. 


    Ich mochte das Buch nicht und werde wohl auch nicht mehr dazu greifen. Wie aber oben dargelegt sollte euch das nicht davon abhalten, "Alices Abenteuer im Wunderland" zu lesen. Macht euch einfach ein eigenes Bild davon, auch wenn es von mir keine Empfehlung gibt.

  18. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783837144581)
    Claudia Carroll

    Alice im Wunderland

     (37)
    Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlett

    Die Originalgeschichte ist wirr, verrückt, lustig und absolut eigenwillig, dennoch hatte ich Spaß beim Hören selbiger. Warum ich so darüber denke, erläutere ich dir im Text.

    Meine Meinung zur Geschichte:
    Die Geschichte um die kleine Alice, die einem Kaninchen folgt und in ein Loch fällt, ist allseits in allerlei Formen bekannt. Mich persönlich interessierte, wie der Autor Lewis Carroll die Originalgeschichte geschrieben hatte, so tauchte ich mittels dieses Hörbuchs in das wirkliche – oder unwirkliche? – Geschehen ein.

    Sie erschien erstmals im Jahr 1865. Dementsprechend musste ich mich an den Schreibstil von damals gewöhnen, was einige Zeit andauerte. Alsbald konnte ich mich auf das Geschehen einlassen und folgte gemeinsam mit Alice dem Kaninchen. Alice war ein tapferes Mädchen, doch gleichzeitig auf von schnell wechselndem Gemüt. Sie brach recht schnell in Verzweiflung aus und vergas ihren Mut. Es gelang ihr diesen in den vielen merkwürdigen Situationen wiederzufinden und weiterzugehen bzw. sie zu meistern. Auch fand sie ihre Entschlusskraft wieder.

    Für das Mädchen waren nur wenige der Dinge, die sie erlebte, seltsam. Ich persönlich war zweitweise etwas verwirrt, weil die Geschehnisse so wirr aneinandergereiht waren und doch irgendwie ein roter Faden zu finden war. Einige Protagonisten kamen wiederkehrend vor und hatten größere Rolle. Andere tauchten kurz auf und verschwanden so schnell, wie sie gekommen waren. Meine Lieblingsfigur war eindeutig die Grinsekatze. Alles was mit der Herzkönigin zu tun hatte, war ein lästiges Hin und Her. Auch die Herzogin konnte ich nicht wirklich leiden.

    Trotz der eigenwilligen Erzählweise und der gefühlt 100 Ideen, die der Autor eingeflochten hatte, schritt das Geschehen zügig voran. Allerdings war ich doch sehr erleichtert, als Alice bei der Gerichtsverhandlung aufwachte, denn diese war tatsächlich etwas zäh. Ein Lächeln zauberte mir das letzte Kapitel mit der Schwester von Alice ins Gesicht. Für mich ergab dies einen schönen Abschluss der Geschichte.

    Meine Meinung zur Sprecherin:
    Ich frage mich selbst nach dem Beenden der Geschichte noch immer, woher ich die Stimme von Nana Spier kenne. Ihre Stimmfarbe ist hell, angenehm und wohlklingend. Es fiel mir leicht, mich auf ihr Vorlesen zu konzentrieren. Durch sie fand ich mich in dem wirren Geschehen der Geschichte zurecht und verlor den roten Faden nicht.

    Mein Fazit:
    Die Originalgeschichte um Alice war ihrer Art entsprechend wirr und seltsam, gleichzeitig konnte sich eine gute Spannung aufbauen. Alice Gemüt war sehr zwiegespalten, da sie mutig und weinerlich im selben Moment bzw. kurz aufeinander sein konnte. Die Geschichte selbst war wahrlich eigenwillig und mit kuriosen Erlebnissen gespickt. Dennoch fand ich Gefallen daran. Lästig war mir die Herzkönigin, anstrengend war die Gerichtsverhandlung. Ich war froh, als die Geschichte durch Alice Aufwachen zu einem Ende kam. Der letzte Abschnitt mit der Schwester entlockte mir ein Lächeln. Die Stimme der Sprecherin Nana Spier holte mich in Geschehen blieb mir lange im Gedächtnis.

    Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

     Das Hörbuch wurde von mir über Audible gehört und anschließend freiwillig rezensiert. 

  19. Cover des Buches Wonderland (ISBN: 9783866079861)
    Daniel Leister

    Wonderland

     (12)
    Aktuelle Rezension von: N9erz
    Es sind Jahre vergangen, seit Alice ihre Reise ins Wunderland angetreten hat. Mittlerweile ist sie erwachsen und hat eine eigene Familie. Allerdings ist sie auch wahnsinnig geworden und sitz die meiste Zeit nur starr mit ihrem Haustier, einem weißen Kaninchen, in ihrem Haus.

    Doch das Wunderlang kann sie und ihre Familie nicht loslassen und so zieht es ihre Tochter, Calie, hinunter in den Kaninchenbau. Doch handelt es sich hier nicht um das wundervolle und phantastische Wunderland welches wir kennen, sondern um eines, in dem der komplette und brutale Wahnsinn ausgebrochen ist...
    -----
    Eine fortführende Geschichte von "Alice im Wunderland" ist alles, was sich ein echter Fan wünscht. Doch natürlich ist hier "Wonderland 1 - Rückkehr ins Wunderland" nicht unbedingt das, was man sich nach dem Klassiker erwartet. Das soll es auch gar nicht sein und diesen hohen Anspruch erhebt es auch gar nicht.

    Den hier befinden wir uns in einer fernen Zukunft nach Alice, die sich doch größtenteils um ihre Tochter Calie (ein Wunderbares Anagramm von Alice) dreht, die in den Wahnsinn mit hinein gezogen wird, nachdem ihre Mutter diesem bereits verfallen ist. Eine Mischung aus Splatter und Erotik erwartet einen hier - mit einer riesigen Prise aus dem original Klassiker. Jede Menge Charaktere die man kennt und liebt und trotzdem auf eine ganz andere und neue Weise kennen lernt. Denn hier ist alles einen Ticken grauslicher, einen Ticken brutaler und einen Ticken wahnsinniger.

    Doch genau dieser Wahnsinn ist es, der die Geschichte so faszinierend macht. Ein Hutmacher, der vollkommen am Rad dreht, ein weißes verrottendes Kaninchen, eine Grinsekatze die zu einem riesigen Monster mutiert ist und eine Herzkönig die noch mehr Köpfe rollen sehen will. Tausende wunderbare Parallelen die man einfach genießen muss. Natürlich wenn man sich auf die große Portion Brutalität und Erotik einlassen will.

    Die Geschichte macht definitv Lust auf mehr, gerade weil sie eine Mischung aus brutalem Wunderland und Persönlichkeitsgeschichte über Calie bringt. Man will wissen, ob und wie sie sich in Zukunft vor dem Wunderland schützen kann oder ob sie doch dem selben Schicksal wie ihre Mutter erliegt. Ich muss auf jeden Fall recht schnell mit "Wonderland 2 - Jenseits vom Wunderland) weiter machen!

    Was mir an er Wonderland Reihe auch besonders gut gefällt, ist die grafische Aufarbeitung. Die Zeichnungen sind wunderschön und ich könnte tageland damit verbringen nur diese anzusehen. Gerade zwischen den einzelnen Abschnitten oder auch in der Cover Galerie findet man richtige Schmankerl die man sich am liebsten auf Leinwand überall in der Wohnung platzieren würde.

    Ich kann Wonderland wirklich nur allen empfehlen die "Alice im Wunderland" mit einer Mischung Splatter und Erotik vertragen können. Dann ist es definitiv ein Must-Read!
    Weiter geht es mit Wonderland 2!
  20. Cover des Buches Tinkerbell im Wunderland (ISBN: 9783958399020)
    Didier Crisse

    Tinkerbell im Wunderland

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Jasmin_Naumann

    Inhalt:

    Tinkerbell landet aus Versehen im Wunderland und möchte nichts anderes als so schnell wie möglich wieder nach Nimmerland zurück, jedoch gestaltet sich das Ganze nicht so leicht wie sie gehofft hat.

    Meine Meinung:

    Eindrucksvolle Illustrationen die dem Buch einen ganz eigenem Charme geben und mir sehr sehr gut gefallen haben. Die Story ist ein wenig wirr und man stellt sich einige Fragen die man hofft beantwortet zu bekommen, allerdings bleiben diese offen, was ich sehr sehr schade finde.
    Hinzu kommt dass das Buch mit einem Cliffhanger endet und ich zuerst der Meinung war es wäre Band 1 einer Reihe dies ist aber leider nicht der Fall.
    Man wird in eine fantasievolle Welt geschleudert mit tollen Charakteren die großes Potenzial haben sich zu entwickeln, aber leider dürfen wir diese Entwicklung nicht miterleben.

    Fazit:

    Super schöne Illustrationen und eine an sich ganz süße Story. Wen es nicht stört, dasses kein richtiges Ende gibt wird seine Freude beim Lesen haben, alle anderen werden sicherlich enttäuscht sein.

  21. Cover des Buches Lost in a Good Book (ISBN: 1435281934)
    Jasper Fforde

    Lost in a Good Book

     (57)
    Aktuelle Rezension von: NannyOgg
    Wie auch schon der Vorgänger "Der Fall Jane Eyre"/"The Eyre Affair" herrlich skurril - spitze!
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