Bücher mit dem Tag "gral"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gral" gekennzeichnet haben.

94 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der Vampire (ISBN: 9783596700400)
    Jay Kristoff

    Das Reich der Vampire

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Mit dem Verschwinden der Sonne begann das Zeitalter der Vampire, eine Zeit, die für die Menschen sehr gefährlich ist. Gabriel hat bereits seine Schwester an einen Vampir verloren und als er eines Tages selbst seine Zähne im Hals eines Mädchens vergräbt, enthüllt er ein Geheimnis, von dem nicht einmal er selbst wusste. Es verändert alles, denn er tritt dem Silberorden bei, welcher es sich zum Auftrag gemacht hat, Vampire zu jagen und die Welt ein bisschen sicherer zu machen.

    Was für ein dicker Wälzer. Über 1000 Seiten, aber jede einzelne hat sich gelohnt.

    Es wird aus Gabriels Perspektive und in verschiedenen Zeiträumen erzählt. Der Autor geht nicht chronologisch vor und springt in seinen Erzählungen zwischen Gegenwart, Vergangenheit, Vergangenheit und noch weiter in die Vergangenheit und wieder zurück :D So kriegen wir erstmal nur Fetzen von einer gigantischen Geschichte, die so komplex und ausgeklügelt ist, dass man nicht unkonzentriert lesen darf.

    Gabriel ist eine Legende, ein Held, das wissen wir von Beginn an. Und während der 1000 Seiten voller Spannung, Action, Blut und Sex erfahren wir, wieso.

    Gabriel ist eine sehr vielschichtige Figur. Und da wir ihn durch sämtliche Zeiträume begleiten, lernen wir ihn als Kind, als Heranwachsende und als Erwachsener kennen, in all seinen Facetten, Fehlern und Veränderungen. Er macht mehrere sehr spannende Entwicklungen durch. Ob ich ihn sympathisch finde, kann ich nicht sagen, er ist interessant und ein spannender Protagonist, dessen Geschichte unbedingt erzählt werden musste.

    Das Buch hat aber noch mehr fantastisch Charaktere auf Lager, die alle mit viel Farbe und Tiefe die Geschichte bereichern und spannende Wendungen herbeiführen. Der Autor nimmt sich die Zeit, die Figuren detailreich zu gestalten, sodass ich ein genaues Bild von ihnen hatte und mir gut vorstellen konnte, dass sie in einer solchen Welt tatsächlich existieren könnten. Ich mochte die Authentizität der Figuren, ihrer Beziehungen und der Dialoge.

    Die große Stärke des Autors - das Worldbuilding - kommt auch diesem Buch wieder zugute. Ein bisschen unglücklich fand ich, wie die Welt immer wieder erklärt werden musste „als würde man es einem Kind erklären“. Ein Kniff, der immer wieder sehr konstruiert wirkte, damit die Lesenden diese komplizierte Welt verstehen können.

    Die Welt und ihre Charaktere sind in dem Buch mit wunderschönen Zeichnungen illustriert, was die Geschichte abrundet und richtig gut ergänzt.

    Wie zu erwarten, kommt das Buch nicht komplett ohne Längen und Durststrecken aus. Es muss viel erzählt und viel erklärt werden, es gibt lange Reisen, Dinge werden vorbereitet und Entwicklungen in die Länge gezogen. Manchmal ist es mir schwergefallen, dranzubleiben. Der Autor hat es aber dann doch immer wieder geschafft, mich abzuholen.

    Ich bin kein Fan von Vampirgeschichten und bin es auch nach diesem Buch nicht. Unabhängig davon konnte mich das Buch sehr begeistern. Der Schreibstil, das Worldbuilding, die Charaktere und die Geschichte waren brutal, sexy und fantastisch. Es gibt viele epische Szenen und es gibt noch einige Geheimnisse zu lüften, nachdem dieses erste Buch beendet ist, bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzungen.

  2. Cover des Buches Das Buch ohne Namen (ISBN: 9783404165162)
    Anonymus

    Das Buch ohne Namen

     (638)
    Aktuelle Rezension von: Hagicht

    Die Art und Weise wie dieses Buch und die weiteren Bücher dieser Reihe bzw. dieses Autors geschrieben sind, ist Einzigartig und wunderbar.

    Alle 4 Jahre wird eine Sonnenfinsternis in der kleinen Stadt Santa Mondega erwartet. Die ganze Stadt scheint außer Rand und Band zu diesem Zeitpunkt. Jeder der dort lebt freut sich auf dieses Event und der Kostümverleih freut sich jedesmal auf die guten Umsätze, genau wie Sanchez der Kneipenbesitzer der Tapioca Bar. Doch die Sonnenfinsternis zieht auch finstere Gestalten in die Stadt und auch in die Tapioca Bar.

  3. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.268)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Es handelt sich um die Artus Sage aus der Sichtvon Morgaine, der Hohepriesterin von Avalon.

    Meine Meinung:

    Das Buch ist ein richtig dicker Schinken mit über 1100 Seiten, dementsprechend hat das Lesen auch länger als für 'normale' Bücher gedauert. Allerdings konnte das Buchmich immer nur Abschnittweise wirklich in seinen Bann ziehen und nur Abschnittweise entstand ein richtiger Lesefluss, bei dem man alles andere vergisst.

    Das hat dazu geführt, dass ich zwei Monate gebraucht habe, um das Buch zu beenden. Man braucht also schon ein wenig Geduld für dieses Mammutprojekt.

    Zur Handlung:

    Die Charaktere sind alle unglaublich detailliert ausgearbeitet und die Recherche, die die Autorin für dieses Werk zwangsläufig führen musste, ist beachtlich.

    Es wird die Artus Sage von Anfang bis Ende, also von der Herrschaft des Pendragon bis hin zum Untergang Camelots erzählt. Das Reich Avalon spielt im gesamten Buch eine zentrale Rolle.

    Wo sehe ich persönlich die Schwachstellen des Buchs?

    Mir waren die Handlungen der meisten Charaktere häufig absolut unverständlich und ich saß echt oft da und dachte beim Lesem: Wieso macht der Charakter das? 

    Darüber hinaus empfand ich die Handlung zumeist als repetitiv: gefühlt istnämlich jeder in jeden verliebt und es gibt ein Liebeschaos nach dem anderen. War mir leider teils zu viel...

    Fazit:

    Ein riesen Schinken mit faszinierender Story, der aber mit Geduld gelesen werden will.

  4. Cover des Buches Ein Sommer in Wales (ISBN: 9783442479627)
    Constanze Wilken

    Ein Sommer in Wales

     (85)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Der Klappentext fasst den Inhalt des Buches recht gut zusammen. Als Leserin lerne ich Ally Carter kennen, mal in der Vergangenheit, mal in der Gegenwart. Sie trägt ein schweres Päckchen mit sich, denn sie gibt sich die Schuld am Tod ihres kleinen Bruders, den man vor zehn Jahren tot am Strand auffand. Doch wie konnte er ertrunken sein, wo er doch ein exzellenter Schwimmer war? Und warum war er an dem Tag überhaupt am Strand, wo er doch ganz andere Pläne hatte? Durch einen dummen Zufall wird Ally als inzwischen erwachsene Frau an den Ort des damaligen Geschehens geschickt und alte Wunden reißen wieder auf. Plötzlich stellt Ally alles in Zweifel …

    Zunächst einmal möchte ich sagen, dass dieser zweite Band der Wales Trilogie von Constanze Wilken um Längen besser ist als Band eins. Der Schreibstil ist anschaulich, die Charaktere recht gut gezeichnet, das Ende tatsächlich überraschend. Dennoch sind mir der Zufälle ein wenig zu viele und ein paar zu offensichtliche Klischees finden sich in den Zeilen wieder. Nun bin ich gespannt auf den Abschlussband, der mit seinem leicht dramatischen Titel „Sturm über dem Meer“ Spannung erhoffen lässt. Für „Ein Sommer in Wales“ vergebe ich 3,5 von 5 Sternen. 

  5. Cover des Buches Das Buch ohne Staben (ISBN: 9783404206407)
    Anonymus

    Das Buch ohne Staben

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Der Schreibstil des Autors ist mega und dadurch war der Einstieg super leicht.

    Die Charaktere sind super ausgebaut und das hat mir geholfen, die Gedanken und Entscheidungen nachzuvollziehen.

    Das Thema ist ziemlich brisant. Es war schon an manchen Stellen ganz schön gruselig.

    Das Buch ist super spannend von Anfang bis zum Ende. Kann ich nur weiterempfehlen.

  6. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783785745489)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (138)
    Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlett

    Das Hörspiel ist ein schöner Bonus, wenn man ohne Bild erneut in die Verfilmung eintauchen möchte. Mithilfe einer tollen Erzählerin. Wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr unten im Text. 

    Meine Meinung zur Geschichte:
    Es ist schon einige Zeit her, dass ich das Buch gelesen oder den Film gesehen habe. Ich sehe beides unabhängig voneinander. Der Film hat mir damals gefallen und als ich das Filmhörspiel sah, wollte ich noch einmal eintauchen.

    Der Hörverlag hat gemeinsam mit der Erzählerin ein schönes Hörspiel geschaffen. Natürlich wurde die Originalsynchronisation des Filmes mit unseren deutschen Synchronsprechern verwendet. Meine Lieblingsstimmen sind die von Jace, Clary und Valentin. Die Ereignisse passieren logischerweise in schneller Folge, wie es für den Film typisch ist. Ich habe von der ersten bis zur letzten Hörminute mitgefiebert und erinnerte mich durch die lebendige Umsetzung an die jeweiligen Filmszenen. So machte es mir großen Spaß, dem Geschehen zu folgen und an der Seite der Schattenjäger zu stehen.

    Es wurden außerdem genug Informationen eingestreut, sodass man die Schattenjäger-Welt versteht und Clary kennenlernen konnte. Die Gefühle und das Verhalten der Figuren waren nachvollziehbar, weil passende Szenen eingebaut wurden. Trotz der Kürze ist das vorhanden, da auch die Erzählerin so manches anspricht. 

    Das Hörspiel endet mit einem nervenaufreibenden Kampf bei dem es um Leben und Tod ging, sowie einer schönen letzten Szene, die mich kurz lächeln ließ. Schade, dass es keine weiteren Verfilmungen gab.

    Meine Meinung zu den Synchronsprechern:
    Die deutschen Synchronsprecher haben hier wieder einmal eine meisterliche Leistung vollbracht. Sie wurden zu den Protagonisten und machten sie für uns lebendig. Jacob Weigert (als Jace), Kathrin Hanak (als Clary) und Torben Liebrecht (als Valentin) gehören zu meinen liebsten Filmsynchronsprechern. Auch Manou Lubowski (als Magnus Bane) hat eine Stimme, die in Erinnerung bleibt. Die Erzählstimme des Hörspiels wurde von Simona Pahl übernommen. Ich habe es genossen, ihrer Stimme zu lauschen und fand es genial, wie sie mich durch die Geschichte führte.

    Mein Fazit:
    Das Hörspiel holte mich erneut in die Welt der Schattenjäger an die Seite von Jace, Clary und den anderen. Durch die Filmsynchronisation und der wunderbaren Sprecherin Simona Pahl tauchte ich erneut tief ein und konnte mitfiebern. Es ist eine gelungene Produktion für alle Fans der Chroniken der Unterwelt. Spannung und Hörspaß sind durch die lebendige Umsetzung und dem actiongeladenen Ende garantiert. 

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

    Das Hörspiel wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

  7. Cover des Buches Die List der Wanderhure (ISBN: 9783426504109)
    Iny Lorentz

    Die List der Wanderhure

     (68)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Titel: Die List der Wanderhure

    Autor: Iny Lorentz

    Erschienen in Deutschland: 2014

    Originaltitel: -

    Erschienen in (anderes Land): - 

    Weitere Informationen:

    Genre: Historisch, Action, Drama, Romantik

    Preis: € 10,99

    Seiten: 682

    Sprache: Deutsch

    ISBN: 978-3-426-66381-3

    Verlag: Knaur Verlag

     

    Klappentext:

    Die Äbtissin Isabelle de Melancourt hütet in ihrem Waldkloster ein Geheimnis. Leopold von Gordean und seine Ordensritter sind überzeugt, dass es sich um das Versteck des Heiligen Grals handelt. Sie überfallen das Kloster, töten einige Nonnen und nehmen Isabelle und die anderen gefangen. Die Novizin Justina entkommt und macht sich in Isabelles Auftrag auf den Weg, den Würzburger Fürstbischof Johann von Brunn um Hilfe zu bitten. Die Schergen des Großmeisters holen sie ein und wollen sie töten. Da greifen die ehemalige Wanderhure Marie und ihr Mann Michel ein. Die beiden ahnen nicht, dass Justinas Rettung für sie der Beginn eines gefahrvollen Weges ist, auf dem ständig der Tod lauert.

     

    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Im Februar hatte ich den Vorgängerband "Töchter der Sünde" gelesen und als ich dann gesehen habe, dass es im Folgeband wieder um Marie selbst gehen würde, wollte ich ihn unbedingt lesen. Leider hatte ihn meine Stadtbibliothek den Band zu der Zeit nicht, also habe ich ihn gekauft und wollte ihm nach dem Lesen der Bibliothek spenden. Der Band kam an ... aber ich nicht zum Lesen.

    Erst hatte ich noch mehrere Rezensionsexemplare, denen ich natürlich den Vortritt gegeben hatte. Danach hatte ich nicht viel Lust zum Lesen und wenn, dann wollte ich lieber nur dünnere Bücher lesen, vor allem gegen Monatsende hin, damit ich sie nicht mit in den nächsten Monat hinübertrug. Irgendwann war mir das aber zu blöd und jetzt habe ich mir die Zeit genommen und den Band gelesen. Jetzt, wo ich damit durchbin, bereue ich es, dass ich mich von der Dicke des Buches so lange habe abschrecken lassen. Denn der Band liest sich wirklich sehr gut.

    Allein schon, als ich die ersten Seiten gelesen habe, war es vom Schreibstil und der Art, wie die Handlung vorangetragen wird, ein typisches Iny Lorentz Buch. Aber das mag ich an den Büchern, es ist, als ob man an einen Ort über Jahre hin zurückkehrt und es ist immer wieder etwas anderes, aber im Kern ist es das Gleiche. Man fühlt sich dann wohl und verbringt in der vertrauten Gegend gerne seine Zeit. So ging es mir auch mit dem Buch, auch wenn es sich dank dem neuen Update mit Animal Crossing meine Freizeit teilen musste. 

    Doch zurück zum Buch.

    Wie immer hatte ich viel Spaß beim Lesen, wie immer gab es Intrigen, Glücksfälle, Todesfälle und auch die eine oder andere interessante Gegebenheit. Die Charaktere fand ich auch interessant, es waren dieses Mal wieder sehr viele, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass es sich hierbei um eine graue Masse handelte. Bei der Gruppe rund um Marie konnte ich auch bei dem einen oder anderen nachvollziehen, wie sie handelten und dachten, bei den von der gegnerischen Gruppe natürlich nicht. Überhaupt fand ich die Frage, ist der Gral nun echt oder nicht; wie auch die Schnitzeljagd zu diesem sehr unterhaltsam.

    Was mir auch gefallen hat, ich kenne die Orte, die in den Büchern erwähnt werden, eher selten. Aber dieses Mal war eine Gegend dabei, die recht nah an meiner eigenen ist und wenn ich den Bildern auf Google glauben darf, dann sieht diese Gegend auch sehr interessant aus. Es passiert wirklich sehr selten, aber die Beschreibung und eben diese Bilder laden mich dazu ein, selbst mal dorthin zu reisen und mir das mal anzusehen. Da bin ich froh, zu heutigen Zeiten zu leben, denn im Gegensatz zu Marie werde ich nicht mehrere Tage zum Reisen dafür brauchen.

    Was ich während des Lesens eines Iny Lorentz Buchs versuche, ist herauszufinden, wie das Ganze nun enden könnte. Und wer vielleicht mit wem zusammenkommt oder sich einfach zusammentut. Meine Vorhersage traf nicht ganz ein, aber ich finde das nicht schlimm. Die Bücher sind irgendwo vorhersehbar, aber bei der Reihe hat mich das nie gestört, ich finds dagegen super, dass es quasi immer eine Garantie auf ein Happy End gibt. Dass die Bösen immer bestraft werden und dass das Gute mehr oder weniger immer siegt, ist zwar nicht zu 100% realistisch, aber manchmal tut sowas halt einfach gut. Überhaupt mag ich Happy Ends und wenn jeder das bekommt, was er verdient hat.

    Das Cover des Buchs gefällt mir auch, auch, wenn ich erstmal verwundert war. Denn die Bände davor hatten alle recht alte Motive, die gut zu dem mittelalterlichen Setting gepasst haben. Das hier dagegen sieht ziemlich modern aus, ein bisschen stereotypisch für die Cover, die mittelalterliche Bücher nun bekommen, aber ich denke, das ist ok so. Die roten Farben sind schön kräftig und da die zwei anderen Bücher der Reihe, die danach erschienen sind, auch so aussehen, ist das halt jetzt das neue Aussehen. Der Bruch bzw die Umstellung ist ein wenig ungewohnt, aber da ich die Bücher selbst immer nur ausgeliehen habe, aka nicht in meinem eigenen Regal, sollte mich das nicht so sehr stören. Auch finde ich das Buch selbst von der Farbe her sehr schön, das Türkis ist kräftig, aber nicht aufdringlich.

     Achja, ich habe das Buch in der Hardcover-Version erstanden, allerdings nur noch den Preis fürs Taschenbuch gefunden.

     

    Fazit:

    Hier hatte ich richtig viel Spaß beim Lesen, zwar habe ich aufgrund mehrere Gründe, vor allem wegen Animal Crossing New Horizons letztem Update, länger zum Lesen gebraucht, aber das ist ok für mich. Dafür hatte ich von Anfang bis Ende viel Spaß und ich überlege mir schon, wann ich mir den nächsten Band ausleihe und lese. Eigentlich ist mein SUB zu hoch dafür, aber naja, irgendwo werde ich schon eine Lücke finden ;-)

    Da ich das Buch ursprünglich gekauft habe, um es danach der Bibliothek zu schenken, hatte ich nie vor, es zu behalten. Doch da die Bibliothek diese Lücke in der Zwischenzeit selbst gefüllt hat, werde ich das Buch nun anderweitig abgeben. Und da ich keines der vorherigen Bände besitze, würde es auch nicht viel Sinn machen, diesen Band hier zu behalten.

    Insgesamt gebe ich dem Band fünf Sterne und hoffe, ich komme noch dieses Jahr dazu, den Nachfolgeband "Die Wanderhure und die Nonne" zu lesen.

  8. Cover des Buches Der Bogenschütze (ISBN: 9783499258336)
    Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich bin ein grosser Freund von historischen Romanen in denen historische Fakten und Figuren mit einer fiktiven Erzählung verknüpft werden. Das ist auch hier der Fall. 

    Die Geschichte spielt Mitte des 14. Jahrhunderts zu Beginn des 100jährigen Krieges und wimmelt von historischen Fakten und schildert einige der grösseren und kleineren Auseinandersetzungen sowie auch einer der bedeutendsten Schlachten dieser Zeit. Das alles hat der Autor verknüpft mit dem Leben und Schicksal seines Protagonisten.

    Die Schreibweise ist hervorragend, sie erzeugt ein gutes Tempo wo dies erforderlich ist und vermittelt Ruhe wo dies gewünscht ist.

    Die Figuren sind sehr sorgfältig gezeichnet und werden dem Leser gut präsentiert. Man kann sich in die Hauptfigur gut hineinversetzen.

    Das Buch ist spannend und hat mich sehr gut unterhalten; ausserdem hat es mir mächtig "Appetit" auf die beiden Folgebände gemacht.

  9. Cover des Buches Die Sprengmeister und der unheilige Gral (ISBN: 9783830930303)
    Heiner Wacker

    Die Sprengmeister und der unheilige Gral

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Pelikanchen
    >>Die Sprengmeister und der unheilige Gral<< von Heiner Wacker


    2040 im Friedenssaal des Rathauses zu Münster findet der Debütantinnenball statt und am Eingang erscheint eine ältere Dame die nicht eingeladen wurde. Als die Polizei sie entfernen will, explodiert eine Bombe. Die Sprengmeister sind im Vormarsch und um so mehr Menschen sterben, um so größer ihr Erfolg. Hier hat Heiner Wacker eine Dystopie erschaffen um den Leser zu zeigen was passiert, wenn immer mehr Personen eine immer höhere Rendite für immer weniger Gegenleistung abschöpfen und für jene, die die Arbeit machen, am Ende nichts mehr übrig ist.
    Alle sozialen Systeme sind zusammengebrochen und den oberen Zehntausend fehlt nur noch die Möglichkeit auf ein viel längeres Leben.
    Ich habe das Buch von einer Freundin bekommen, die wirklich total begeistert war von diesem Buch, aber ich muss gestehen, ich konnte diese Begeisterung nicht so recht verstehen. Der Schreibstil war zwar flüssig, aber irgendwie war mir der Text anfangs einfach zu schwer und ich war nahe dran das Buch abzubrechen. Als ich mich dann an den Schreibstil einigermaßen gewöhnt hatte und langsam aber sicher in die Geschichte gekommen bin, hat sie mich irgendwann sogar wirklich gepackt. Die Protagonisten waren gut charakterisiert und eben Carsten der in dieser Geschichte im Mittelpunkt steht hat mir immer besser gefallen. Er ist Rentner und verdient sich als Gärtner seinen Lebensunterhalt, da er keine Rente bekommt.
    Manch ein Text kann an Sarkasmus fast nicht übertroffen werden und ab und zu bewegt sich die Sprache ins Kneipenniveau und man findet überall Satire die einen zum schmunzeln bringen. Insgesamt werden geschickt die Probleme der heutigen Welt gewollt übertrieben dargestellt und regen zum nachdenken an. Am Schluss war mir das ganze aber doch zu überzogen und es ist viel zu viel passiert.
  10. Cover des Buches Bretonische Geheimnisse (ISBN: 9783462054224)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonische Geheimnisse

     (80)
    Aktuelle Rezension von: eiger

    Der siebte Fall von Kommissar Dupin ist ungewöhnlich und geheimnisvoll. Alles  beginnt mit einem Betriebsausflug zum sagenhaften Wald von Brocéliande. Riwal, der immer viel Interessantes zu Geschichte, Geographie und Traditionen der Bretagne  zu berichten weiß, hat sich dennoch akribisch vorbereitet, denn die Gegend des Waldes ist aufs Engste mit der Sagenwelt von König Artus und seinen Rittern verbunden. Hier befinden sich Schauplätze, an den man tief in die Geschichte eintauchen kann, das Val sans retour , die Fontaine de Barenton oder  der See der Fee Viviane.

    Zur gleichen Zeit tagt im Schloss von Comper  eine illustre Runde von Wissenschaftlern, die die neuesten  Ergebnisse  der Artusforschung diskutiert.

    „ Doch ein ermordeter Artus-Forscher macht dem Kommissar einen Strich durch die Rechnung. Gegen seinen Willen wird Dupin kurzerhand zum Sonderermittler ernannt in einem brutalen Fall, der schon bald weitere Opfer fordert. Was wissen die versammelten Wissenschaftler über die jüngsten Ausgrabungen in der Gegend?“ (aus der Inhaltsangabe des Verlages)

    Jean-Luc Bannalec  erzählt eine spannende Geschichte mit viel Lokalkolorit und zauberhaften Landschaftsbeschreibungen. Die Lösung des Falls gestaltet sich schwierig. Irgendetwas verschweigen die Artus-Forscher. Plötzlich verschwinden auch noch Riwal und Kadeg spurlos. Kommissar Dupin muss auch seine Kollegen finden und mehrere Mordfälle lösen. Glücklicherweise ist auf Nolwenn Verlass und auch sein lokaler Kollege Aballain ist ein Glücksfall.

    Dabei muss Dupin sich jetzt intensiv mit der Geschichte von König Artus und dem heiligen Gral auseinandersetzen, denn hier scheint das Mordmotiv verborgen. Wissenschaftler sind keine Heiligen. Ehrgeiz und Geltungssucht liegen nah beieinander.    

    Wie es Kommissar Dupin und seinen Kollegen gelingt Licht in das Dunkel zu bringen und die Mordfälle zu lösen möchte ich nicht verraten, denn den Leser und die Ermittler  erwarten noch einige Überraschungen.

    Fazit:

    Der Krimi ist gut strukturiert aufgebaut, hat viele Handlungsansätze, die nicht geradlinig zur Lösung führen. Ein phantasievoll  ausgedachte Geschichte, die in sich schlüssig gelöst wurde. Mich hat der Krimi „Bretonische Geheimnisse“ gefesselt und mir eine wirklich spannende Lesezeit beschert. Deshalb vergebe ich  eine 5 Sterne sowie eine klare und eindeutige Leseempfehlung.

     

  11. Cover des Buches Das Foucaultsche Pendel (ISBN: 9783423211109)
    Umberto Eco

    Das Foucaultsche Pendel

     (349)
    Aktuelle Rezension von: Andre-Schweda

    Warnung vor dem Buche.

    Wer sich in die verquere Welt von Esoterikern, Geheimbündlern, Kabbalisten und wie sie alle noch so heißen hineinspüren möchte, kann dies hier tun. 

    Eco entlarvt auf viel zu vielen Seiten und mit viel zu vielen Begriffen und Namen, den Kopfsalat der Mystiker und Konsorten. 

    Ich habe das Buch leider von Anfang bis Ende während dreier oder vierer Urlaube durchgelesen. Mühsam und schleppend ging's voran, stets mit der Hoffnung, dass noch etwas geschehen werde, was der Mühe wert sei; aber Pustekuchen!

    Eco zeigt deutlich, dass esoterischer Wahn und Verbohrtheit einen nicht aufzulösenden Bewusstseinswandel verursachen können, der mit Mitteln der Vernunft nicht mehr rückgängig zu machen sein kann. 

    Dennoch: Hier hätte ich gerne eine Zusammenfassung à la Reader's Digest gehabt, damit es schneller zu Ende gewesen wäre.



  12. Cover des Buches Die Unsterbliche - Die Alchimistin II (ISBN: 9783453419056)
    Kai Meyer

    Die Unsterbliche - Die Alchimistin II

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Kurz vor dem ersten Weltkrieg ist Aura in Paris, um einer Spur zum Verbum Dimissum, dem fehlenden Wort aus der Schöpfungsgeschichte, nachzugehen, wird dabei aber mit Hilfe eines blutigen Handabdrucks auf eine andere gefährliche Suche quer durch Europa geschickt. Gillian, der sich Jahre zuvor im Streit von Aura getrennt hat, ist derweil wieder beim Templerorden und wird ebenfalls auf die Suche geschickt nämlich nach dem verlorenen Schatz des Templerordens. Natürlich werden sich ihre Wege kreuzen und dieses Mal spielt auch ihr gemeinsamer Sohn Gian eine entscheidende Rolle.


    Der Einstieg war etwas schwierig für mich, weil ich mich anfangs nur nebelig an den Vorgängerband erinnern konnte und ich so z.B. nicht mehr wusste, wer eigentlich aus dem ersten Teil noch alles am Leben war und wer davon, so wie Aura, die Unsterblichkeit erreicht hatte. Glücklicherweise sind die einzelnen Figuren auf die zurückliegende Geschichte immer mal wieder eingegangen und haben wichtige Punkte in ihre jeweiligen Erzählungen einfließen lassen. 

    Trotzdem hatte ich lange das Gefühl, dass ich vor allem Auras Weg und Suche nicht richtig greifen konnte, was wohl einfach am Konzept des Verbums Dimissum liegt. Die Suche nach dem Stein der Weisen oder dem Heiligen Gral, dem sagenhaften Schatz der Tempelritter oder eben einem Trank, der Unsterblichkeit verleiht, kann ich irgendwie besser nachvollziehen, als die Suche nach einem fehlenden Wort, das angeblich die Schöpfung neu schreiben/auslösen (ja, was denn eigentlich?) kann. 

    Trotz dieser Anlaufschwierigkeiten war ich schnell wieder gefesselt vom Schreibstil und der Entwicklung der Geschichte und das obwohl es - genauso wie der erste Teil - viel düsterer ist, als alles, was ich normalerweise gerne lese (mit Gewalt und Grausamkeiten wird mal wieder nicht gegeizt); deswegen hat es auch über ein halbes Jahr darauf warten müssen, dass ich es endlich zur Hand nehme.

    Wie alle Fäden dann zusammenlaufen, fand ich äußerst geschickt gemacht und hat mir sehr gut gefallen. Es hat auf mich nicht zu konstruiert gewirkt und hat zusätzlich noch mit ein paar Überraschungen aufwarten können.

    Das Ende fand ich etwas durchwachsen. Zwar waren die Entscheidungen etc. nachvollziehbar, aber eben nicht ganz das, was ich mir gewünscht hätte. Aber gut, auch Buchenden sind keine Wunschkonzerte und so freue ich mich einfach darauf, dass der dritte und letzte Teil noch auf mich wartet.


    Fazit: Ein wahnsinnig fesselnder Schreibstil, der mich auch vergessen lassen konnte, dass ich normalerweise so Düsteres gar nicht gerne lese und auch wenn wir zwischendurch (besonders zu Beginn) leichte Schwierigkeiten miteinander hatten, hat dieses Buch mich wirklich bestens unterhalten können.


  13. Cover des Buches Der Bogenschütze (ISBN: 9783958625075)
    Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

     (13)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Im Jahr 1342 überlebt der junge Thomas von Hookton den Überfall französischer Kämpfer, die von einem Ritter in schwarzer Rüstung angeführt werden. Die Franzosen stehlen eine alte Lanze, die dem heiligen Georg gehört haben soll, aus der Kirche. Thomas’ Vater stirbt kurz nach dem Überfall an seinen Verletzungen. Vor seinem Tod kann er Thomas noch die Aufgabe übertragen, die Lanze wiederzubeschaffen. Thomas macht sich auf den Weg nach Frankreich, wo der versierte Bogenschütze in verschiedene Scharmützel gerät. Die Engländer kämpfen gegen die Franzosen und nicht immer verhalten sie sich wie Ehrenleute. Doch Thomas kann es nicht ertragen, wenn die Frauen misshandelt werden. Und so handelt er sich zu den Franzosen auch noch persönliche Feinde ein.


    Bei diesem historischen Roman handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie, in der der hundertjährige Krieg den Rahmen bildet. Erzählt wird von den grausamen Kämpfen und Belagerungen der französischen Städte und vom jungen Thomas von Hookton, der nach der Lanze jagt und gleichzeitig nach seinen Ahnen sucht. Denn Thomas erfährt, dass sein Vater nicht nur ein einfacher Pfarrer war, wie er immer behauptet hat. Doch Thomas erfährt auch die Kameradarie unter den Soldaten und die Liebe.


    Wenn man schon immer mal einen Roman von Bernard Cronwell lesen oder hören wollte, bietet sich hier eine gute Gelegenheit. Wenn man auch den geschichtlichen Rahmen zu Beginn etwas vermisst, einige Beschreibungen doch recht brutal geraten und Thomas Situationen überlebt, die man eigentlich nicht überleben kann, so bietet der Roman doch eine interessante und spannende Lektüre, die als Hörbuch vorgetragen wird von.Frank Stöckle. Toll, wie Thomas sich vom einfachen Pfarrerssohn zu einem gestandenen Bogenschützen entwickelt, wie er Freunde findet und seine Frau. Zusätzlich entwickelt man Interesse an der geschichtlichen Rahmenhandlung und nutzt ein paar freie Minuten, um sich etwas zu informieren. Insgesamt ein durchaus interessanter Roman.


    3,5 Sterne

  14. Cover des Buches Die Flußwelt der Zeit (ISBN: B004TX588I)
    Philip José Farmer

    Die Flußwelt der Zeit

     (50)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Der Protagonist der Story, William Burton, ist schwer misstrauisch, weil er bevor er auf dieser Welt wiedergeboren wurde in einem großen Nichts erwachte, in dem Milliarden von Menschen bewusstlos schwebten. Schnell wird klar, das es sich um einen Betriebsunfall handelt, denn kaum hat er die Augen aufgeschlagen, erscheint eine Art Raumschiff und versetzt ihn zurück in die Starre.

    Die Erinnerung daran kann dieser "Big Brother" jedoch nicht tilgen und so macht sich William, kaum in der Flusswelt wiedererwacht, daran, dem Geheimnis seiner neuen Existenz und deren Schöpfer auf den Grund zu gehen. 

    Die Geschichte ist wirklich toll. Was der Autor sich da ausgedacht hat, ist mit Abstand das Beste, das mir in letzter Zeit unter die Finger gekommen ist (gelesen 2008) .

     >Die Flusswelt der Zeit< hat eine geniale Hintergrundgeschichte.
    Überaus faszinierend sind die historischen Persönlichkeiten, welche in dem Zyklus Haupt- und Nebenrollen einnehmen.

  15. Cover des Buches Der Wanderer (ISBN: 9783499258343)
    Bernard Cornwell

    Der Wanderer

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Zwar kann dieser zweite Band der Reihe "Die Bücher vom Heiligen Gral" nicht ganz mit dem ersten Band mithalten, ist aber immer noch ein echter Höhepunkt des Genres. 

    Die Handlung setzt unmittelbar an den Schluss des ersten Bandes an und führt die dortige Handlung fort. Insofern ist es von Vorteil, die Bücher in richtiger Reihenfolge zu lesen. Dies nicht nur wegen der Handlung, sondern auch weil so ein schönes Wiedersehen mit Figuren aus Band eins gewährleistet ist. Solches bleibt naturgemäß dem Leser des Einzelbandes verschlossen.

    Der Handlungsteil um den "Gral" kommt mir persönlich etwas "aufgesetzt" vor - aber einen irgendwie gearteten "Kitt" benötigt diese Art von historischen Romanen nun einmal. 

    Auf jeden Fall gelingt es dem Autor erneut den Leser in die durchaus brutale, gewalttätige Zeit des 14. Jahrhunderts eintauchen zu lassen. Spannende Lesestunden sind garantiert....!

  16. Cover des Buches Jungs zum Anbeißen (ISBN: 9783401500898)
    Mari Mancusi

    Jungs zum Anbeißen

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Sunnyleinchen
    Inhalt: Eine fatale Verwechslung! Der Vampir Magnus hat aus Versehen Sunshine gebissen - anstelle ihrer vampirbegeisterten Gothic-Zwillingsschwester Rayne, die sich monatelang auf ihre langersehnte Verwandlung vorbereitet hat. Für Sunny gibt es nur eine Frage: Wie kann diese Sache so schnell wie möglich rückgängig gemacht werden? Aber Magnus ist wirklich zum Anbeißen...

    Der Klappentext des Buches liest sich interessant und beschreibt den Inhalt super. Sunshine wird durch eine Verwechslung zum Vampir und versucht nun mit allen Mitteln, diese Sache rückgängig zu machen. Magnus, der Vampir, steht ihr hilfreich zur Seite (von Schuldgefühlen geplagt) und versucht das ganze so angenehm wie möglich für Sunshine zu gestalten. Ihre Schwester Rayne hat es nebenbei auch nicht leicht. Sie hat viele Prüfungen und lange Wartezeiten hinter sich gebracht, um als Vampiranwärterin ausgewählt zu werden. Dann diese Verwechslung! Die Figuren sind authentisch ausgearbeitet, wenn mir auch nicht jede Person gefallen hat.

    Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen. Sie ist ein klassisches Jugendbuch und hat ein ansprechendes Cover erhalten. Ich persönlich war schnell von Sunshines Teenagergehabe genervt. Es war mir einfach zu viel. Das Ende des Buches hatte wenigstens einen kleinen Überraschungswert, wenn das große Ganze auch absehbar war.
  17. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783846600474)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

     (8.170)
    Aktuelle Rezension von: HubertM

    Ein gutes Buch, wie alle von Dan Brown

  18. Cover des Buches Alpha et Omega (ISBN: 9783442367818)
    Steve Berry

    Alpha et Omega

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Sehr spannender Thriller, wobei man archäologisch eine menge lernt. Man wird ab und zu mit einer Menge daten überflutet (jahre, Übersetzungen, Namen und historische Ereignisse) aber das Buch ist wirklich gut zu lesen und die Story ist nicht so weit hergeholt. Also die Story klingt glaubwürdig!!!
  19. Cover des Buches Die Schattenritter - Unsterbliches Verlangen (ISBN: 9783426507391)
    Kathryn Smith

    Die Schattenritter - Unsterbliches Verlangen

     (135)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Er vermutete eher, dass ihn hier in England eine Versuchung erwartete, die zu groß war, um ihr zu widerstehen.*


    Seit sechs Jahrhunderten hadert der Vampir Chapel mit seiner Existenz. Er ist sich sicher, dass er zum Monstrum wurde, um für seine Sünden zu bezahlen. Deshalb hat er seine Existenz in den Dienst der Kirche gestellt, die ihn nun nach England schickt, wo die junge Frau Prudence nach dem Heiligen Gral sucht. Nicht Gier ist es, die sie leitet, sondern der Wunsch ihre Krankheit zu besiegen und zu leben. Die furchtlos scheinende Frau fasziniert Chapel einerseits, andererseits sieht er in ihr sein Verderben, kann er sich schließlich nie sicher sein, die Kontrolle über seine innere Bestie zu siegen.



    Die Geschichte wechselt zwischen Pru und Chapel, wobei die junge Frau den Einstieg macht. Überrascht wurde ich erst einmal davon, dass die Geschichte nicht in unserer Zeit, sondern im ausgehenden 18. Jahrhundert spielt, wurde das doch im Klappentext nicht erwähnt. Pru stellte damit eine Mischung aus wohlerzogenem Fräulein und modern denkender Frau dar, die durch ihre Krankheit gelernt hat, auf einige der gesellschaftlichen Vorschriften zu verzichten. So war sie mir von Beginn an sympathisch.


    Chapel hingegen hält sich für ein Monster, sodass sein Vampirdasein wirklich wie ein Fluch erschien und ich lange den gleichen Gedanken hatte wie er – dass er zu einer Gefahr für Pru werden könnte. Der zweite Teil des Buches widmet sich dann noch einmal vermehrt seinen Zweifeln und seinen lange gehegten Ansichten, die er erst einmal überwinden muss.


    Die Geschichte ist in erster Linie eine Liebesgeschichte, in der gleich schon die Anziehungskraft zwischen den Beiden erwähnt wird. Diese wird aber erst spät ausgelebt. Durch die Suche nach dem Gral hätte ich mehr Spannung erwartet. Es wurde zwar eine gefährliche Szene durch die Suche ausgelöst, dann verliert sich dieser Handlungsstrang allerdings um wieder der Liebesgeschichte zu weichen. Ich für meinen Teil hätte mehr davon hören können.


    Fazit: „Vampir findet seine große Liebe“ ist ja kein neues Konzept – hier fand ich die historische Umgebung interessant, die Krankheit und die Einstellung Chapels zum Vampirsein haben dem Ganzen seine Würze gegeben. Allerdings hätte ich mir mehr als „nur“ eine Liebesgeschichte erwartet.

  20. Cover des Buches Gralszauber (ISBN: 9783570304648)
    Wolfgang Hohlbein

    Gralszauber

     (96)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost
    Eine bekannte Legende mit Magie gepaart. - Es hätte echt super werden können.

    Inhalt:
    Dulac lebt in einem Gasthaus. Der Wirt hat ihn als Baby aufgenommen, als er am Ufer eines Sees gefunden wurde. Er arbeitet auf Camelot als Küchenjunge und träumt den Traum, eines Tages selber ein großer Ritter zu sein.
    Eines Tage findet Dulac, ausgerechnet in einem See, eine silberne Rüstung. Als er sie anlegt, scheint er ein anderer Mensch zu sein. Er reitet auf einem Einhorn, was einstweilen sehr blutrünstig zu sein scheint.
    Doch Camelot stehen schwere Zeiten bevor. Artus gewährt einem Paar Unterschlupf, was ihm Angriffe einer feindlichen Armee einbringt.
    Dulac kämpft seinen eigenen Kampf. Von der Rüstung geht eine seltsame Macht aus, von der er sich nicht komplett einnehmen lassen will.

    Der erste Satz:
    „Das Ungeheuer war schnell“

    Der letzte Satz:
    „Er hatte sich entschieden.“

    Fazit:
    Nach langer Zeit habe ich mal wieder einen Hohlbein gelesen. Ich war ja ein wenig von seinen Büchern ab gekommen, weil er bei seinen Erklärungen immer so weit ausholt. - Diesem Stil ist auch in diesem Fall treu geblieben. Allerdings hat auch seine Frau mit am Text gewerkelt. Die kann auch super weit ausholen. Werke von ihr allein habe ich angelesen, jedoch nie fertig.
    Der Kern der Handlung dreht sich um die Artus-Sage. Die kenne ich in groben Zügen, nur so gut, um sie in der Handlung zu erkennen. Hohlbein hat die eigentliche Sage aber mit jeder Menge fantastischen Elementen ausgeschmückt. Die Rede ist in diesem Fall von einer silbernen Rüstung, die aus einem Küchenjungen den Ritter Lancelot werden lässt.
    Sieht man von den weit ausschweifenden Bögen der Handlung mal ab, birgt diese Story alles, was ein gutes Buch braucht. Spannung ist da, wenn man sich auf die Art des Schreibens einlässt. Dazu kommt noch Dramatik und Fantasie und ein Protagonist, der sich selber erst einmal finden muss. Der Stoff, aus dem gute Stories wachsen können.
    Stellenweise habe ich beim Lesen die Handlung vor meinem geistigen Auge ablaufen sehen. Aber eben leider nur teilweise. Wenn alles so gut beschrieben war, bin ich aus der Handlung raus geflogen, habe den Text nur überflogen und bin später wieder eingestiegen.
    Der Wiedereinstieg in die Handlung ist mir immer wieder gut gelungen. So viele handelnde Personen waren es nicht. So stellte das ein Problem dar.
    Das Buch ist Teil einer Trilogie, wovon ich aber nur diesen Band, den ersten, und den dritten bekommen habe. Somit war dieser Band kein großes Problem, was das Verständnis angeht. Bei Band 3 bleibt zu hoffen, dass ich die Handlung trotzdem verstehe.
    Abschließend muss ich noch erwähnen, dass man schon merkt, dass dieses Buch schon älteren Erscheinungsdatums ist. Die Fantasy von damals und heute unterscheiden sich schon enorm. Nicht unbedingt weniger spannend, aber nicht so groß und episch angelegt. Die Handlungen sind "kleiner" dafür aber fantasievoller und magischer.
    Mal sehen, was Band 3 so mit sich bringt.

    Man merkt, dass Wolfgang das nicht allein geschrieben hat. Das Buch ist mal so gar nicht zu empfehlen. Das Lesen hat mich gelangweilt. Die Handlung schien so gar nicht von der Stelle zu wollen und meine Zeit kam mir verschwendet vor. - Er kann es eindeutig besser, als wie er es hier abgeliefert hat.

    (Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)
  21. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Schattenloge 3: Die neue Ordnung (19-21) (ISBN: 9783948695002)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Schattenloge 3: Die neue Ordnung (19-21)

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Angeliques_Leseecke

    *Klappentext (übernommen)*

    Machtvolle Zauber, gefährliche Artefakte, uralte Katakomben und geheime Archive. Kämpfe mit den Lichtkämpfern und dem Rat des Lichts - Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci und viele mehr –, um den Erhalt der Menschheit.

    Die alte Ordnung liegt in Trümmern.
     Während die Jagd nach den Überlebenden der blutigen Nacht beginnt, tauchen Jen, Alex und Kevin ein in eine längst vergangene Zeit. Bran, die alte Dame und der Verräter berichten von den tragischen Ereignissen aus der Dämmerung des Anbeginns.

     

    *Meine Meinung*

    " Das Erbe der Macht – Schattenloge – Die neue Ordnung" von Andreas Suchanek ist das dritte Hardcover und beinhaltet die Bände 19-21. In diesem Band ist die Atmosphäre meistens düster und beklemmend, alles ist anders, Bran/Merlin hat die alte Ordnung ausgelöscht und nun kämpfen Schattenkrieger und Lichtkämpfer miteinander gegen ihn. Die Geschichte fesselt mich weiterhin ungemein, Andreas schafft es immer wieder mich zu überraschen, mich neugierig zu machen und mich zu unterhalten. Sein Schreibstil ist spannend und fesselnd und es ist faszinierend, was für Welten er erschafft. Verschiedene Handlungsstränge, viele kleine Cliffhanger und actionreiche Szenen erhöhen die Spannung und lassen mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

     

    Die Charaktere entwickeln sich, mir gefällt die Geschichte um Jen, Alex und Dylan... Bran lullt viele Magier mit dem vermeintlichen Glück ein, das macht mich echt rasend... bei den Kämpfen sterben viele Leute so sinnlos. Bin gespannt, wann diesem Kerl endlich Einhalt geboten werden kann.

     

    *Fazit*

    Dieser Band ist sehr spannend aber auch überraschend, nichts ist mehr so wie es war… Beim Lesen erfährt mein Körper eine Achterbahn der Gefühle. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Und wie immer den Hinweis an alle Neueinsteiger, bitte fangt von Band 1 an, damit ihr alle Hintergründe versteht und außerdem lohnt es sich wirklich. Nun bin ich echt gespannt auf das Staffelfinale…

  22. Cover des Buches Das Blut der Templer I. Das Blut der Templer (ISBN: 9783548264745)
    Wolfgang Hohlbein

    Das Blut der Templer I. Das Blut der Templer

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Tudde
    Es war ein gut geschriebenes Buch, welches leicht zu lesen, und spannend war. Was mir nicht so gefiehl, waren die ständigen gleichen Wiederholungen über den Gemütszustand des Protagonisten. Das war mir zu oft.
  23. Cover des Buches Die Kinder des Gral (ISBN: 9783404120604)
    Peter Berling

    Die Kinder des Gral

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Faidit
    Als Kennerin der historischen Hintergründe kann ich sehr gut mitfühlen, mit wie viel Herzblut der Autor bei der Sache war. Seine akribische Recherche ist auch besonders zu loben und zeigt sich durchgängig im Roman.
    Die Thematik des Buches gibt normalerweise eine Unmenge an Kopfkino her, das teilweise leider sprachlich langweilig dargestellt wurde und andererseits durch abrupte Szenenwechsel verwirrt, wodurch mir der rote Faden verloren ging.
    Ich habe den Roman dreimal in zeitlichen Abständen zu lesen begonnen, weil ich nur zu gerne in diese Zeit und Welt aus der Sicht Peter Berlings eingestiegen wäre. Leider war es mir mit diesem Buch viel zu mühselig und verschaffte mir weder Entspannung, noch Gefühlsregung, so dass ich das Ende nie erreicht habe.
  24. Cover des Buches The Da Vinci Code (ISBN: 9780552159715)
    Dan Brown

    The Da Vinci Code

     (228)
    Aktuelle Rezension von: DaniW
    Dieses Buch trägt den Begriff des "page turners" zu Recht! Auch wenn man sich eigentlich gar nicht für Geschichte geschweige denn die christliche Religion interessiert, zieht einen das Buch in den Bann um die Legende des heiligen Grals. Die kurzen Kapitel lassen das Lesen sehr kurzweilig werden. Gleich zu Beginn wird der ermordete Direktor des Louvre vor dem Gemälde der Mona Lisa gefunden. In seinen letzten Minuten hat er verschiedene Hinweise auf seinen Mörder hinterlassen. Der Symbolforscher Robert Langdon, der den Direktor als Letzter an dem Abend gesehen haben soll, gerät sofort in Verdacht. Doch zusammen mit der Enkelin des Opfers und Kryptologin Sophie Neveau entkommt Langdon der Polizei und macht sich auf, die geheimen Botschaften zu entschlüsseln. Es entwickelt sich eine spannende Reise durch die Welt uralter Geheimorden, Kreuzritter, Symbolen und jahrhundertalten Verschwörungen der Kirche...
    Das englische Original ist für Erwachsene mit guten Englischkenntnissen geeignet, da das Vokabular und auch der Satzbau leicht verständlich sind.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks