Bücher mit dem Tag "graffiti"

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50 Bücher

  1. Cover des Buches Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen (ISBN: 9783453270435)
    Ulla Scheler

    Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen

     (166)
    Aktuelle Rezension von: zauber_seiten

    Wie ihr dem Titel der Rezension bereits entnehmen könnt, kann ich dem Buch nicht absprechen, poetisch und tiefgründig zu sein. Dennoch konnte der Funke nicht ganz überspringen.

    Zunächst möchte ich den Schreibstil besonders hervorheben. Dieser war geprägt von wenigen Dialogen, poetischer Sprache und intensiven Gedankengängen. Ich muss zugeben, dass ich an manchen Stellen nicht ganz verstanden habe, was die Autorin mit dem ein oder anderen Satz aussagen wollte beziehungsweise konnte es nicht in den Verlauf der Geschichte einordnen.

    Die beiden Protagonisten waren mir zu Beginn nahbar und sympathisch. Hanna, die sich wegen Ben selbst herausfordert und lernen möchte, mutig zu sein. Ben, der schon mutig, rebellisch und tollkühn ist. Leider verlor sich bei mir im Laufe des Buches die Verbundenheit zu den beiden. Hanna trifft einige Entscheidungen, die ich absolut nicht nachvollziehen kann - auch nicht unter dem Blick als Jugendliche. Ben wird zunehmend egoistischer und vollzieht wie Hanna unverständliche Handlungen. Es kam bei mir das Gefühl auf, dass Hanna alles tut, um Ben zu gefallen, Ben aber sich kaum Mühe für die Beziehung zwischen den beiden gibt. Man merkt deutlich, dass das Buch nicht vordergründig dazu dient, spannend zu sein, sodass der Leser es nicht mehr aus der Hand nehmen möchte. Es legt eher Wert darauf, Gedanken anzustoßen und über die Lebens- und Gefühlswelt der Protagonisten und Nebenfiguren nachzudenken. Dies gefällt sicher vielen Leuten, für mich hat sich das Buch dann doch zu lange gezogen und hatte für meinen Geschmack einen zu flachen Spannungsbogen.

    FAZIT: Es handelt sich um eine zum Nachdenken und Philosophieren anregende Sommergeschichte. Ich kann sie vor allem älteren Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen empfehlen, die am Übergang zwischen Schule und Berufsleben stehen, ihre Jugendträume aber nicht aufgeben wollen und noch eine Weile die Freiheit, Wildheit, und Abenteuer suchen wollen. 

  2. Cover des Buches 17 Erkenntnisse über Leander Blum (ISBN: 9783785589113)
    Irmgard Kramer

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Skoob1

    Leander Blum ist ein so vielschichtiger und emotionaler Junge man kann es kaum in Worte fassen.

  3. Cover des Buches Die Anatomie der Nacht (ISBN: 9783551560117)
    Jenn Bennett

    Die Anatomie der Nacht

     (67)
    Aktuelle Rezension von: GrauerVogel

    Bex möchte medizinische Illustratorin werden und versucht deshalb eine College-Professorin zu überzeugen, dass sie im Sezierraum Leichen zeichnen darf. Damit möchte sie versuchen, bei einem Wettbewerb das nötige Geld für ein Studium zu gewinnen, denn seit ihr Vater die Familie verlassen hat, haben ihre Mutter, ihr Bruder und sie es nicht leicht. Im Nachtbus begegnet sie zufällig Jack und entdeckt sein Geheimnis: Er ist der Graffiti-Künstler, der seit einigen Wochen die Lokalpresse mit seinen besonderen Kunstwerken beschäftigt.

    Langsam lernen zu beiden sich kennen und lieben. Dabei werden auf beiden Seiten Familiengeheimnisse gelüftet, erfreulicherweise weitgehend ohne die üblichen Klischees zu bedienen. Selbst da, wo ich es erwartet hätte, hat die Autorin das nicht getan und das finde ich wirklich toll. 

    Bex und Jack sind sehr andere und spannende Charaktere und sie passen perfekt zusammen. Verschieden genug aber auch ähnlich genug. Normalerweise mag ich keine Liebesgeschichten, aber diese hat mir sehr gefallen, weil sie nicht übertrieben kitschig ist. 

    Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und bin froh, es entdeckt zu haben. :)

  4. Cover des Buches You touched my Heart (ISBN: 9783960874829)
    Nadine Stenglein

    You touched my Heart

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Miriah

    Haley ist 17 Jahre alt und lebt mit ihrem Vater, ihrer Stiefmutter und ihren Stiefgeschwistern in London. Ihre beste Freundin Shirley zeigt Fotos von Mr. Poem, einem Graffitisprayer, der mit seinen Bildern und poetischen Texten ein Mädchen sucht, dass er nur kurz gesehen hat. Je mehr Bilder von Mr. Poem auftauchen, desto mehr glaubt Haley, dass sie das gesuchte Mädchen ist. Sie ist jedoch sehr vorsichtig und gibt sich daher nicht offen zu erkennen.

    Das Buch enthält alles, was eine gute Aschenputtel-Geschichte braucht: eine böse Stiefmutter und dazu eine gemeine Stiefschwester, einen Vater, der bei den Intrigen gegen seine Tochter blind ist, eine geheimnisvolle Identität, eine Maske (auch wenn diese von Mr. Poem getragen wird) und eine unterdrückte Protagonistin.

    You touched my heart ist eine spannende Liebesgeschichte mit viel Drama und Missverständnissen. Mir hat es sehr gut gefallen, ab und zu fand ich es allerdings fast schon etwas viel.

  5. Cover des Buches Morgen lieb ich dich für immer (ISBN: 9783570314029)
    Jennifer L. Armentrout

    Morgen lieb ich dich für immer

     (776)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Im Jugendbuch Roman „morgen lieb ich dich für immer“ von Jennifer L. Armentrout, begleitet man die Teenagerin Mallory für einige Monate und kommt ihr sehr nah, da das Buch in der ersten Person Singular geschrieben wurde. Ich hätte die 538 Seiten gern in einem Rutsch gelesen, da mich da Buch so in seinen Bann gezogen hat. 

     

    Mallory hat die Hölle in ihrer Kindheit erlebt oder wie sie selbst sagt sie lebte in einem Haus mit Monster. Nach einer sehr tragischen Nacht in diesem Haus wurde sie von Rider getrennt und einige Zeit später von Carl & Rosa adoptiert. Die beiden Ärzte versuchten ihr zu helfen und auch mit der Hilfe eines Psychologen musste sie vier Jahre von daheim unterricht werden bevor sie sich in die Schule traute. Sie lebte in dem Haus mit den Monstern nicht allein, sondern da gab es noch Rider, einen Jungen in ihrem Alter der sie stets vor diesen zu beschützen versuchte. Diese Zeit bekommt man teilweise durch Erinnerungen oder Alpträume von Mallory mit. 

     

    Das Buch startet mit ihrem ersten Tag in der neuen High School und wie schwer ihr dies fällt. In meinen Augen besteht das Buch aus zwei Hauptgeschichten. Die eine ist wie Mallory langsam versucht in ihren Augen „normal“ zu werden, mit Leuten zu sprechen, auf Partys zu gehen und vor das Klasse zu sprechen. All dies macht ihr am Anfang noch sehr viel Angst und sie scheitert immer wieder. Ich habe sie jedoch bei ihrem Weg sehr gerne begleitet und stets die Daumen gedrückt das sie letztendloch doch schafft ihr Ziel zu erreichen. Die zweite Geschichte war für mich einfach nur logisch, auch wenn Rider anfangs eine Freundin hatte. Auch er kam nicht unbeschadet aus diesem Haus der Monster raus und lebt nun bei einer Pflegefamiliengroßmutter, bei welcher auch deren zwei Enkel leben. Rider und Mallory haben für mich einfach vom ersten Moment an zusammengehört und ich wusste auch schon wie es enden würde. Vielleicht lag dies daran, weil sie zusammen die Hölle in diesem Haus überlebt haben. Die Geschichte war dennoch interessant zu lesen, romantisch und hat mein Herz berührt. 

     

    Auch die Nebencharaktere im Buch fand ich sehr gut gewählt, vor allem diese Mischung und dass sie nicht nur für eine Sache standen, sondern in meinen Augen mehr Farbe bekommen haben. Jedoch wird es auch durch einen Nebencharaktere sehr dramatisch werden und da habe ich tatsächlich Taschentücher gebraucht. Dies ist ein Buch das mich nicht los gelassen hat und gleichzeitig ist es bei mir ganz tief hinein gegangen. Ich musste zum Glück nicht so etwas wie Mallory und Rider erleben, dennoch konnte ich durch das Buch mit den Beiden mitfühlen. Ich mochte jedoch auch die Szenen mit Mallory und ihren Adoptiveltern, wie in der Schule. Für mich ist das Buch ein Lieblingsbuch, welches ich sehr gerne weiterempfehle. 

  6. Cover des Buches Forever, Ida - Und raus bist du (ISBN: 9783570313497)
    Alex Pohl

    Forever, Ida - Und raus bist du

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Lenas_Zeilenwelt

    Adi zieht mit ihren Eltern in eine kleine Stadt, um ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. An ihrer neuen Schule ist gerade ein Schüler gestorben. War es wirklich ein Unfall? Adi freundet sich mit den Freunden des Toten an und kommt dabei der Wahrheit immer näher.

    Ich möchte direkt vorne weg sagen, dass ich das Buch leider nicht mochte. Negative Rezensionen zu schreiben, fällt immer schwer. Im Folgenden beschreibe ich, was mir nicht gefallen hat und warum ich das Buch nicht weiterempfehlen würde.

    Das Verhalten der Protagonistin Adi war für mich nicht nachvollziehbar. Sie verhält sich nicht so, als wäre die erzählte Vergangenheit ihr passiert. Die Perspektive wechselt oft, was mir zwar grundsätzlich gut gefällt, aber in diesem Fall bleiben dadurch die einzelnen Charaktere sehr blass.

    Die anderen Charaktere bedienen hauptsächlich Klischees, z.B. der Nerd mit Brille und Pickeln oder der Junge mit Migrationshintergrund, der sich nicht für die Schule interessiert. Sie kommen zwar auch zu Wort, aber was sie wirklich ausmacht, kommt nicht rüber.

    Leider hat mir die Art, wie die Geschichte erzählt wird, nicht gefallen. Zwischendurch gibt es immer wieder Gesprächsprotokolle, die für mich nichts zur Handlung beigetragen haben. Manche Handlungsstränge verlaufen ins Nichts und werden nicht wieder aufgegriffen. Dadurch ist kein roter Faden erkennbar.

    Die Rückblicke sind in einem komischen Stil geschrieben. „Das Mädchen glaubte, es sei eine verwunschene Prinzessin […] Sie war eine ziemlich naive Prinzessin.“ Auch die intime Szene ist sehr unangenehm zu lesen und nicht für ein Jugendbuch geeignet, da sie nicht weiter aufgegriffen wird.

    Dazu kommen noch einige logische Fehler, weil z.B. die Daten oder Zeitangaben nicht passen. Leider ist auch keine Botschaft bei mir angekommen, die das Buch lesenswert machen würde. Außerdem fehlt eine Triggerwarnung sowie einem Jugendbuch angemessene Aufarbeitung der behandelten Themen.

    Insgesamt kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen.

  7. Cover des Buches Firefight (ISBN: 9783453269002)
    Brandon Sanderson

    Firefight

     (92)
    Aktuelle Rezension von: ylvie_wolf

    Nachdem Steelheart besiegt ist, muss sich Dave umorientieren – denn seine Rache hat er bekommen. Seine Aufmerksamkeit richtet sich nun darauf, andere Epics zu ermorden. Gemeinsam mit dem Professor reist er in eine wundersame Stadt, die beinahe vollständig mit Wasser geflutet ist. Hier herrscht eine weitere High Epic, der sie den Garaus machen wollen. Doch was hat es mit den leuchtenden Früchten zu tun, die hier wachsen? Und wie zum Teufel kann Dave beweisen, dass Megan weiterhin auf ihrer Seite steht?

    Sanderson führt die Geschichte rund um die Rächer und den Professor weiter, indem er sie in eine neue Stadt mit neuen Gegnern setzt. Nicht nur von außen droht Gefahr, sondern auch von innen. Sandersons Schreibstil ist durchgehend gut und dieses Mal nicht wie in Band 1 mit Wiederholungen gespickt, die mich bei Steelheart etwas genervt haben und Infos von vor zwei Kapiteln rekapitulierten.

    Die Figuren entwickeln sich weiter und es kommen weitere Überraschungen hinzu. Auch die Geschichte hinter Calamity und den Schwächen der Epics wird näher beleuchtet. Mit vielen Wendungen rechnet man als Leser nicht, andere jedoch kann man recht gut vorausahnen. Insgesamt gesehen würde ich die Spannungskurve als mittelmäßig bezeichnen. Das Thema ist zwar dasselbe, es geht immer noch um die bösen Epics, aber sie wird vielschichtiger, was ich gut finde.

    Gegen Ende hin geschehen einige Dinge, die das gesamte bisherige Konstrukt ein wenig aus den Fugen geraten lässt, was ich persönlich jedoch gut finde. So bin ich gespannt auf den dritten Band.

    Insgesamt würde ich das Buch denjenigen empfehlen, die den ersten Band bereits gerne gelesen haben und sich erneut auf den Kampf gegen die Superhelden einlassen möchten. Allerdings würden einige Informationen fehlen, sollte man Band 1 noch nicht gelesen haben.

  8. Cover des Buches Graffiti Moon (ISBN: 9783551582799)
    Cath Crowley

    Graffiti Moon

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Pergamentfalter
    Künstlerin. Kunstliebhaberin. Etwas außergewöhnlich. Das beschreibt Lucy Dervish wohl am besten. Seit einem Streit lebt ihr Vater im Schuppen im Garten und ihre Mutter schreibt im Haus an ihrem Roman. Sie selbst lernt das Glasblasen bei einem Glasbläser in der Stadt und möchte später vermutlich auch Kunst studieren.
    Und dann ist da noch Shadow, der Graffitikünstler, dessen wahre Identität angeblich niemand kennt. Gemeinsam mit seinem Freund Poet, der für den schriftlichen Part der Pieces zuständig ist, taucht er kurzzeitig auf und verschwindet dann wieder und ist dabei immer wieder schneller als Lucy, die ihn um jeden Preis treffen will. Vielleicht könnte sie sich ja in ihn verlieben? Und er sich in sie?
    Als sie nachts gemeinsam mit ihrer besten Freundin Jazz, ihrer neuen Freundin Daisy, deren möglicherweise Ex-Freund Dylan, Ed, mit dem sie einmal ein vollkommen verpatztes Date hatte, und seinem Kumpel Leo unterwegs ist, ahnt Lucy noch nicht, wie sehr diese Nacht alles ändern wird. Wie sehr sie nicht nur sie ändern wird.

    Meine Meinung
    In "Graffiti Moon" tauchen drei verschiedene Parts, die das Buch in eine Art Kapitel unterteilen, auf: Einerseits Lucys Sicht, dann Eds Sicht und andererseits Poets Gedichte. Teilweise greift ein Part dem anderen dabei vor. Beispielsweise wird zunächst etwas bis zu einem gewissen Punkt aus Lucys Sicht erzählt, dann setzt Eds Sicht an diesem Punkt ein, gibt jedoch zunächst noch einmal einen Rückblick, wie Ed die vorangegangene Handlung erlebt hat. Dabei taucht auch mehrfach indirekte Rede auf, die (leider) nicht grammatikalisch richtig im Konjunktiv geschrieben wurde. Es mag sein, dass dies Teil des umgangssprachlichen Stils dieses Buches ist, allerdings hat es mich gestört, wenn es stellenweise in gehäufter Form aufgetreten ist.

    Lucys und Eds Parts sind aus der Ich-Perspektive verfasst und geprägt von Gedankengängen, die, wie auch ein Teil der Gespräche, umgangssprachlich geschrieben sind, was für mich zunächst eine ziemliche Umstellung war. Von Büchern ist man eigentlich eine Normsprache gewöhnt, bei der die meisten Autoren versuchen, umgangssprachliche Ausdrücke zu vermeiden. In diesem Buch fand ich die Sprache allerdings sehr treffend gewählt, da sie die Jugend der Figuren unterstreicht und auch sprachlich verdeutlicht, dass die Hauptakteure Teenager sind, die sich besonders in ihrer Freizeit nicht immer an die in der Schule geforderte Normsprache halten.

    Die Gedanken der beiden sind logisch aufgebaut und gut verständlich. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, warum eine Figur auf die eine oder andere Art reagiert, was sie beeinflusst und was sie zu dem gemacht hat, was sie sind. Durch ihre Gedanken werden die Figuren zu lebendigen Akteuren mit Vergangenheit, Plänen, Wünschen und Träumen. Mit Hintergrund und Persönlichkeit. Sie sind nicht perfekt, sondern haben alle ihre Schwächen und Stärken, sodass diese Geschichte bequem in der Realität spielen könnte.

    Poets Gedichte sind im ersten Moment nicht unbedingt das, was man bei dem Begriff "Gedicht" erwartet. Sie haben kein festes Metrum, keinen Reim und unterschiedliche Verslängen. Dennoch tauchen ab und zu Stilmittel auf und wenn man sich einmal von dem traditionellen Gedichtbegriff gelöst hat, kann man auch Poets Werke als Gedichte bezeichnen, die dann eben eindeutig der moderneren Literatur zuzuordnen sind.

    Ein wenig enttäuschend war für mich, dass das Geheimnis um Shadow und Poet für den Leser sehr früh gelöst wird. Cath Crowley gelingt es zwar durch geschickt gelenkte Gespräche und viele Gedankengänge der Figuren, einigermaßen mit den Charakteren mitzufiebern, bis auch Lucy und ihre Freundinnen das Geheimnis um die beiden Künstler lösen können, doch insgesamt fehlte mir die Spannung. Die langen Unterhaltungen und von Kunst geprägten Gedankengänge haben mich zwar dazu gebracht, schnell weiterzulesen, doch ein richtiger Spannungsbogen wurde so gut wie nicht aufgebaut. Fragen oder Schwierigkeiten, die der Beginn eines solchen Bogens hätten sein können, wurden rasch gelöst oder abgeschwächt.

    Was mir an "Graffiti Moon" sehr gut gefallen hat und ich so bisher bei noch keinem Buch gefunden habe, war der Themenschwerpunkt "Kunst". Es geht nicht nur um die Liebe und mögliche Schwierigkeiten, die damit in Verbindung stehen können, sondern auch um die unterschiedlichsten Ausprägungen der Kunst: Zum Beispiel ist Lucys Mutter Schriftstellerin, ihr Vater tritt manchmal als Zauberer auf, Lucy lernt das Glasblasen und will später Kunst studieren, Shadow ist Graffitikünstler, Poet schreibt Gedichte und u.a. Lucy und Ed unterhalten sich über verschiedene Maler. Da ich Kunst selbst liebe, hat mir das natürlich gefallen, denn über Kunst unterhalten sich heute nur wenige. Zudem sollte man sich die Zeit nehmen, über die Pieces und Gedichte etwas länger nachzudenken. Mir kamen jedes Mal, wenn ich die Stellen erneut gelesen habe, neue Ideen, wie man etwas interpretieren könnte.

    Betrachtet man das Design von "Graffiti Moon", so muss ich sagen, dass mir das Cover der Schutzhülle nicht besonders gefällt. Ich kann es weder mit dem Titel, noch mit dem Inhalt wirklich verbinden. Viel besser gefällt mir das Design des Hartcovers. Darauf sind Graffiti-Zeichnungen abgebildet, die ich treffender finde.

    Fazit
    Das Buch war gut, konnte mich jedoch nicht vollständig in seinen Bann ziehen. Ich mag die Figuren und die Thematik. Die Sprache ist gewöhnungsbedürftig, passt allerdings gut. Gefehlt hat mir die richtige Spannung. Positiv zu werten ist jedoch die Tiefgründigkeit, die sich hinter manchen Pieces, Gedanken und Gedichten verbirgt.
  9. Cover des Buches Für dich soll's tausend Tode regnen (ISBN: 9783570313688)
    Anna Pfeffer

    Für dich soll's tausend Tode regnen

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Roxy_00013

    Kurzbeschreibung:
    Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine doch recht skurrile Todesart. Und seit dem Umzug nach Hamburg weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr all zu perfekter Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht).
    Als sie sich in der neuen Schule in Chemie mit “Alpha-Erik” anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …

    Meine Meinung:
    Das Cover des Buches ist ein absoluter Traum und zieht direkt die Aufmerksamkeit auf sich.
    Ich kam sofort in die Geschichte rein und musste nach der ersten Seite schon lachen. Die Protagonistin Emi ist zwar leicht verrückt, aber sympathisch. Ich liebe ihren schwarzen Humor und ihre Ironie in der sie spricht
    Alle Charakter haben ihre Ecken und Kanten. Keiner ist perfekt. Das hat mir sehr gut gefallen, da niemand perfekt ist und jeder seine Macken hat.
    Der Schreibstil ist locker, flockig & leicht. Das Buch ist komisch, aber auch gefühlvoll. Eine super Mischung zwischen todlachen und amüsieren und nachdenken.
    Absolutes Lesehighlight

  10. Cover des Buches Drei Meter über dem Himmel (ISBN: 9783551356819)
    Federico Moccia

    Drei Meter über dem Himmel

     (148)
    Aktuelle Rezension von: -Tine-

    Die Jugendliche Babi lebt in Rom und gehört zur Oberschicht, da sie eine Privatschule besucht und in einem Wohnhaus wohnt, wo es einen Pförtner gibt. Sie ist brav, gut in der Schule, aber nicht langweilig, selbstbewusst und eine sehr gute und loyale Freundin. Step hingegen findet seine Familiensituation unerträglich und lebt mit seinen Kumpels in den Tag hinein. Er ist ständig mit seinem Roller unterwegs oder auf Partys. Step löst alles mit Gewalt, ist unsensibel und arrogant. Die beiden treffen mit ihren völlig unterschiedlichen Charakteren aufeinander, weshalb es anfangs sehr viel Reibung gibt.

    Das erste Treffen ist sehr von Gewalt geprägt und Babi will zunächst nichts mit ihm zu tun haben. Dass Step jemanden verprügelt hat, schreckt Babi zwar ab, aber Angst macht es ihr nicht. Hier fand ich Babis Reaktion, sich doch nachts von einem fremden Schläger nach Hause bringen zu lassen, etwas unverständlich. Auch von ihrer Freundin wurde das Verhalten von Steps Clique nicht genug differenziert betrachtet. Trotzdem hält Babi deshalb bei weiteren Treffen eine Distanz und kontert ihm selbstbewusst, bis sie sich langsam ihre Gefühle für ihn eingesteht. Mit der Zeit können sich die beiden ihrer Gefühle nicht mehr verwehren und unternehmen viele verrückte und nächtliche Ausflüge. Die Geschichte nimmt hier trotz Steps Clique eine enorme Leichtigkeit an.

     Der Schreibstil von Federico Moccia ist sehr außergewöhnlich und angenehm zu lesen. Der auktoriale Erzähler schildert Babis und Steps anfänglich schwierige Begegnungen, aber auch wie es Babis Freundin, ihrer Schwester Dani und Steps Bruder ergeht. Man dringt immer tiefer in den Alltag der beiden Protagonisten ein. Die Geschichte dreht sich zwar hauptsächlich um Babis und Steps Liebe, ist aber trotzdem sehr vielschichtig und bietet auch einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Nebencharaktere. Die vielen Erwähnungen von Rollern, Orte in Rom und dessen Straßenbild bilden einen tollen Einblick in die ewige Stadt und einen italienischen Flair.

    Das Ende hat mich sehr überrascht. Ich hätte nicht erwartet, dass die Beziehung von Babi und Step so verläuft, finde es aber echt gut und es passt auch zu ihnen.


    Fazit:
    „Drei Meter über dem Himmel“ ist ein leichter Young Adult Roman mit einigen Aspekten von New Adult Romanen, der mir sehr gut gefallen hat. Die Liebesbeziehung ist sehr echt dargestellt und das Ende überrascht.
    4,5 von 5 Sternen

  11. Cover des Buches Celfie und die Unvollkommenen (ISBN: 9783440151945)
    Boris Pfeiffer

    Celfie und die Unvollkommenen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: MariaAnders
    Nach einem etwas längeren Einstieg hat mir das Buch dann doch noch sehr gut gefallen. Ich finde aber, dass es erst für Kinder ab 10 (zum Vorlesen) oder 12 (zum Selberlesen) geeignet ist, denn ich persönlich würde es unter der Kategorie Jugendbuch laufen lassen (nicht Kinderbuch). Selbst ich als erwachsene Leserin habe einige Seiten benötigt, um mich einzufinden, es ist anfangs nicht leicht zu verstehen, auch etwas chaotisch, aber dann so nach 3, 4 Kapiteln hatte ich mich dran gewöhnt und alles wurde klarer. Ein sehr schönes Buch, bei dem es auch um Freundschaft und Wertevermittlung geht.
  12. Cover des Buches Street Art Love (ISBN: 9783864300219)
    Katrin Bongard

    Street Art Love

     (45)
    Aktuelle Rezension von: TigerBaaby

    ~KLAPPENTEXT~

    Sophie liebt es, zu zeichnen. Eines Tages kommt der coole Charly in den Kunst-LK. Er ist frech, intelligent und widerspricht den Kunstlehrern ununterbrochen. Sophie ist empört - sind seine seltsamen Monster-Zeichnungen übehaupt Kunst? Und stimmt das Gerücht, dass er nachts in der Stadt sprayt? Kurzerhand beschließt Sophie, den Neuen zu hassen. Aber schon bald ist sie von seinem wilden Lebenswandel, seinem Drang nach Freiheit und seiner Art der Kunst fasziniert. Als sie Charly eines Nachts zu einer Sprayaktion begleitet, sind seine Lippen plötzlich auf ihren...

    ~AUTORIN~

    Katrin Bongard ist in Berlin geboren und hält die Stadt mit New York für die aufregendsten Orte der Welt. Kein Wunder, dass all ihre Bücher in Berlin spielen. Sie malt, liest und schreibt seit sie denken kann und hat die weltgrößte Sammlung an Tagebüchern, wenn man von Anais Nin absieht, die sie unendlich inspiriert hat. Gleich nach dem Abitur zog sie in ein besetztes Haus, was ein normales, bürgerliches und geordnetes Leben von da an unmöglich gemacht hat, aber eindeutig die beste Vorrausetzung für ein künstlerisches Leben ist. Alles, was sie seitdem gelernt. geliebt und gesehen hat, fließt in ihrer Bücher ein:

    Sie hat mit einem Studium Generale begonnen, Politologie studiert und dann doch lieber konkrete Politik in einem besetzten Haus gemacht und ist in einer WG mit 40 Leuten und diversen Bands gelandet, wobei das Leben die Politik meistens verdrängt hat. Nach der Räumung war ihr die Kunst wichtig und New York der beste Ort, um sich inspirieren zu lassen. Ganz klar musste sie danach ihre eigene "Factory" gründen und hat mit sechs anderen Künstlern zusammen gewohnt und  - ja, es waren alles Männer. ;-)

    Nach dieser hyperintensiven Lebensphase, hat sie zur Erholung Kunstgeschichte und Theologie studiert, was man vielleicht besser verstehen kann, wenn man weiß, dass sie atheistisch erzogen wurde. Katrin hat einen Gürtel im Judo, da sie zwei Brüder hat und immer mithalten wollte, nebenbei hat sie damit einen Jungen besiegt, was ein wichtiges Statement war. Sie fährt Motorrad, ihr erstes Motorrad war eine Honda Crossmaschine, die 7 Vorbesitzer hatte von der sie sich nur schwer getrennt hat. Sie hat den Hochseeschifferschein, kann Segeln und Motorboot fahren und nach den Sternen navigieren, liebt das Regattasegeln und ist stolz darauf, noch nie gekentert zu sein. Sie spielt Schlagzeug, Klavier und Geige, wenn auch sehr laienhaft. Sie hat eine Reihe von Jobs gemacht, von denen der ausgefallenste sicher war, Firmenhoroskope zu erstellen. Sie hat schwerbehinderte Kinder betreut und in einem Kindergarten gearbeitet, was - wie sie findet - die beste Vorbereitung auf die Geburt ihrer eigenen drei Kinder war. Sie hat die Liebe ihres Lebens geheiratet und selbstverständlich ihren Namen behalten. Heute tragen die Jungs in der Familie seinen, die Mädchen ihren Namen. Sie ist ein Tierfreak, hat mit Mäusen, Hamstern und Kaninchen angefangen und besitzt heute einen Hund und eine Katze, die ihr allerdings beide nicht richtig gehorchen. Sie ist durch Zufall im Filmgeschäft gelandet, hat zusammen mit ihrem Partner Drehbücher geschrieben und Serienformate entworfen, wobei ihre Kinder genau so unabsichtlich mit dem Filmvirus infiziert wurden. 

    Zusammen mit ihren Oartner führt sie die Schauspielagentur Red Bug, die ihre Kinder und eine ausgesuchte Gruppe von Talenten vertritt.

    Sie hat 2005 mit ihrem ersten Manuskript - das eigentlich eine Idee für einen Film war - den Peter Härtling-Preis gewonnen und schreibt seitdem für Verlage Jugendbücher (Beltz & Gelberg, Oetinger). Sie wurde bis 2013 von der Literary Agency Meller vertreten und hat dort gekündigt, um ihr eigenes Buch.Label Red Bug Books besser aufbauen zu können. Sie sprengt gerne Grenzen, was man ganz gut an diesem Lebenslauf sehen kann, der eigentlich viel zu lang ist, So what. Sie liebt Computerspiele, Glücksspiele und das Internet und hat natürlich eine Website und einen Blog. 

    ~MEINUNG/FAZIT~

    Eine kleine süße Jugendgeschichte, passend für Teenies die sich auch zum ersten mal verlieben. Die Geschichte ist federleicht geschrieben und lässt sich gut lesen. Die Autorin schafft es trotz, dass das Buch so kurz ist ihre Leser in ihren Bann zu ziehen und sie zu begeistern. Hier erlebt ein Erwachsener wie ich oder ihr, wie gerne mal die erste Verliebtheit zustande kommt und wie schrecklich schüchtern man ist. Alles im ganzen eine klasse Lektüre. Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Sternen. :)

  13. Cover des Buches Weiß für Wut (ISBN: 9783570585528)
    Jari Järvelä

    Weiß für Wut

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Buecherei_geek_jana
    Die Geschichte fängt wirklich sehr spannend an, da gleich sehr viel passiert. Trotz den vielen Informationen, kommt man gut mit und wird angenehm in die Geschichte hereingeführt. Leider hält dieser spannende Anfang nur so lange, bis Rust gestorben ist. Danach geht es Berg ab - und zwar sehr tief!


    Im Mittelteil geht es hauptsächlich um den Racheplan von Metro und wie dieser umgesetzt wird. Leider finde ich das überhaupt nicht spannend oder irgendwie mysteriös, wie es bei einem Triller eigentlich sein sollte. Es kommen so viele unnötige Informationen vor, die mich total gelangweilt haben. Teilweise wird z.B. ein Gebäude 2/3 Seiten lang beschrieben, inklusive geschichtlichen Hintergrund, was irgendwie niemand so richtig interessiert - zumindest mich nicht, denn diese Infos bringen mich in der Geschichte nicht weiter. Wenn es um den Sicherheitsmann "Jere" ging, wurde sehr oft über seine Familie berichtet und z.B. auch, wie er mit seinem Sohn Lego spielt, oder wie seine Familie zum Abendessen eingeladen wurde. In solchen Szenen habe ich mich einfach nur gefragt, was der Sinn dahinter war? Solche Informationen haben überhaupt nichts zur Geschichte beigetragen, was ich schade finde, denn man hat einfach das Gefühl bekommen, diese Abschnitte überspringen zu wollen. Durch diese "Breaks" ist man manchmal aus der Handlung rausgeworfen worden.


    Metro's "Streiche", die zu ihrer Rache gehören, werden zudem sehr langweilig beschrieben. Die Spannung fehlt hier komplett. Es ist zwar amüsant zu lesen und man kann sich alles sehr gut und bildlich vorstellen, aber da es ein Thriller ist, fehlt hier einfach die Spannung - und das sage ich als Person, die eigentlich nicht so gerne Thriller mag. Aber ich habe kein einziges Mal Gänsehaut bekommen.


    Die letzten 50 Seiten wurden dann wieder spannend, denn da fing erst der interessante Teil an, mit Verfolgungsjagd und Blut und ins Schwitzen kommen und Spannung usw.
    Aber ich finde, das ist einfach ein zu später Zeitpunkt, oder nicht? Das Buch ist eigentlich schon so gut wie fertig und man ist halb eingeschlafen und dann - Bäm - kommt plötzlich die Spannung. Dieser Aspekt habe ich nicht ganz so verstanden, aber ich bin froh, dass wenigstens in den letzten Seiten die Spannung vom Anfang wieder aufgebaut wurde.


    Obwohl es eine Triologie werden soll, hat das Buch kein offenen Ende. Ich bin mir daher auch nicht sicher, ob ich mit den zweiten Band dann irgendwann, wenn er draußen ist, holen werde, weil für mich ist das ein Ende, mit dem ich Leben kann.
  14. Cover des Buches Twelve Monkeys (ISBN: 9783943864205)
    Elizabeth Hand

    Twelve Monkeys

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92


    Das Jahr 2035. In den verlassenen Städten haben die Tiere die Herrschaft übernommen. Die Erdoberfläche ist entvölkert, nachdem eine Virenkatastrophe im Jahre 1996 nahezu die gesamte Menschheit dahingerafft hat. Die wenigen Überlebenden vegetieren in einem klaustrophobischen Unterweltsystem dahin. Die einzige Hoffnung auf ein besseres Leben besteht darin, einen selbstmörderischen Boten durch die Zeit zurückzuschicken, auf daß dieser den Ursprung der Apokalypse lokalisieren möge. Der Schwerkriminelle James Cole ist einer der Auserwählten...

    Mein Fazit: 

    Das Hörbuch ist gut gelungen , der Sprecher ist klasse gewählt. Die Geschichte ist ziemlich hart, aber spannend. Sehr erschrocken habe ich mich über die psychischen Schäden durch Zeitreisen, die hier sehr real zur Geltung kommen. Uve teschner spricht und interpretiert das so unglaublich authentisch, dass ich teilweise Gänsehaut bekam. Die Paradoxa der Zeitreisen hat die Autorin ehenfalls sehr gut durchgedacht.  Ich mochte das Hörbuch, ab und an war es mir jedoch zu lang gezogen. 



  15. Cover des Buches Die größten Rätsel der Kunst. Die geheimen Botschaften hinter den bedeutendsten Werken der Kunstgeschichte (ISBN: 9783809443070)
    Éléa Baucheron

    Die größten Rätsel der Kunst. Die geheimen Botschaften hinter den bedeutendsten Werken der Kunstgeschichte

     (2)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Im Bassermann Verlag erscheint der Bildband "Die größten Rätsel der Kunst", darin stellen Eléa Baucheron und Diane Routex 36 verschiedene Kunstwerke vor und erkunden die Geheimnisse dieser Werke.  

    Das Buch gliedert sich in vier Kapitel: Schicksal, Identität, Erschaffung und Bedeutung. Jedem Kapitel sind verschiedene Kunstwerke zugeordnet, zu jedem folgt eine kurze Beschreibung mit Hintergrundinformationen und eine Abbildung des Gemäldes oder Objekts. Erst mit dem nötigen Hintergrundwissen zeigen sich die Geheimnisse mancher Werke, die als Botschaft getarnt in die Kunst einfließen.

    Den Anfang machen die mysteriösen Moai-Steinriesen auf den Osterinseln, die im Schnitt 6 Meter hoch sind und zwischen 1000 und 1650 ohne große technische Hilfsmittel erbaut wurden. Wie es den Erbauern damals gelungen ist, die Tonnen schweren Steinfiguren zu transportieren und an dieser Stelle aufzurichten, ist bis heute ein Rätsel.

    Untersucht wird das Geheimnis um zwei Porträts des Dr. Gachet von Van Gogh, von denen eines heute verschollen ist.

    Hinter der von Heinrich Schliemann gefundenen sogenannten Maske des Agamemnon verbirgt sich nicht nur das trojanische Rätsel, es stellt sich auch die Frage, ob Schliemann ein Hochstapler war.

    Wer verbirgt sich hinter der besonderen Darstellung der Mona Lisa und warum behielt Leonardo da Vinci dieses Bild bis kurz vor seinem Tod, obwohl es eine Auftragsarbeit war?

    1513 schuf Quentin Metsys ein Ölbild mit einer hässlichen Königin, als in dieser Zeit die Porträtkunst ihre Blütezeit hatte und Menschen selten als Karikatur dargestellt wurden. Warum malte er so eine Darstellung?

    Die Selbstbildnisse von Rembrandt sind zahlreich, es sind ungefähr einhundert. Was trieb diesen Künstler zu so einer besessenhaften Selbstdarstellung?

    Weiterhin geht es den Werken von Dürer, Raffael und Tintoretto auf die Spur, außerdem werden die Sphinx von Gizeh, Geoglyphen in der peruanischen Wüste und eine Höhlenmalerei aus der Urgeschichte einer besonderen Betrachtung unterzogen. Hier wird ein Querschnitt an weltberühmten und weniger bekannten Werken geboten, der viele Epochen umfasst. Dieser hochwertig gearbeitete Band lässt Kunstinteressierte in die Geschichte der Werke eintauchen und öffnet durch die nicht immer offensichtlichen Geheimnisse den Weg für Gedankenspiele und Fragen über das Gesehene. Einige Forschungsergebnisse werden erläutert und das sorgt oft für völlig neue Erkenntnisse des Kunstwerks oder der Absicht des Künstlers. Die Kunstwerke erfreuen den Betrachter und auch die Geheimnisse sorgen für Staunen und Bewunderung der Aussagefähigkeit mancher Kunstschaffenden.
    rst mit dem nötigen Hintergrundwissen zeigen sich die Geheimnisse mancher Werke, die als Botschaft getarnt in die Kunst einfließen.

    Wer sich gern mit Kunst beschäftigt und die Rätsel ihres Ausdrucks oder Schaffens erkunden möchte, wird an diesem schönen Bildband viel Freude haben. Ein weltweiter Museumsbesuch, den man vom heimischen Sofa aus unternehmen kann.

  16. Cover des Buches Ich steh auf dich (ISBN: 9783548268750)
    Federico Moccia

    Ich steh auf dich

     (62)
    Aktuelle Rezension von: LovelyS
    Auch die Fortsetzung der Geschichte hat mir sehr gefallen.
  17. Cover des Buches Die Festung der Einsamkeit (ISBN: 9783608503883)
    Jonathan Lethem

    Die Festung der Einsamkeit

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Skrutten
    Mich haben die tiefen Einblicke in die Gefühlswelt des in Brooklyn aufwachsenden weißen Protagonisten beeindruckt. Weitgehend auf sich selbst gestellt muß er die Strategien entwickeln, um sich gegen Gewalt und Drogen zu behaupten. Auch das winzige Quäntchen Phantasie paßt in den Roman - verschiedene Figuren fliegen durch die Luft.

    Ich lese weitere Bücher von Lethem!
  18. Cover des Buches Neva (ISBN: 9783426508107)
    Sara Grant

    Neva

     (612)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Neva ist verzweifelt. Sie hasst die Welt in der sie lebt. Denn ihr Heimatland ist von einer Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet und niemanden scheint es zu beunruhigen, außer Neva und ein paar ihrer Freunde. Wieso nehmen die Menschen das alles so hin? All die Regeln und all die merkwürdigen Dinge die geschehen? Denn in Nevas Heimatland verschwinden Menschen, einfach so.


    Als Nevas Großmutter verschwindet, ist sich Neva sicher, irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht und sie würde alles dafür tun, um herauszufinden, was mit ihrer Großmutter geschehen ist.


    Doch dann trifft Neva auf einen Jungen, einen der die Suche nach der Wahrheit etwas erschwert. Sie weiß nicht was es ist, dass sie so besonders an ihm findet, doch immer wieder muss sie an ihn denken und das obwohl er der Freund ihrer besten Freundin ist. Das ist Falsch! Doch Neva kommt einfach nicht von ihm los.


    Neva von Sara Grant konnte mich mit ihrer Geschichte leider nicht überzeugen.


    Die Hauptprotagonistin Neva war mir von Anfang bis Ende unsympathisch. Ich konnte ihr nichts abgewinnen. Da ich sie so unsympathisch fand, war ich etwas genervt von der Geschichte und habe das Buch öfter mal aus der Hand gelegt und vergessen.


    Auch nach ein paar Tagen, kann ich mich kaum noch an die Geschichte erinnern. Sie war für mich persönlich nichts besonderes, dass in meinem Kopf hängen geblieben ist.

  19. Cover des Buches Der lächelnde Mörder (ISBN: 9783442741465)
    Varg Gyllander

    Der lächelnde Mörder

     (14)
    Aktuelle Rezension von: mango
    Zwei Morde erschüttern das beschauliche Stockholm. Die Kripo kann, bis auf die Art der Tötung, zunächst keinerlei Verbindungen zwischen den Opfern erkennen. Doch durch seine pedantische und genaue Arbeitsweise stößt der Forensiker Ulf Holtz jedoch auf eine interessante Spur… Varg Gyllanders Ermittlungsschwerpunkt liegt auf der Arbeit der Kriminaltechniker. Ulf Holtz ist eine sehr sympathische Figur, wenn auch etwas vage beschrieben. Statt nur Spuren zu sichern und im Labor zu analysieren und dokumentieren, ermittelt dieser auch. Der lächelnde Mörder soll der Auftakt einer ganzen Reihe sein in der Holtz die Hauptrolle spielt. Die Spannung baut sich leider nur sehr langsam auf, den Titel Thriller hat sich das Buch wohl kaum verdient. Es ist ein Buch was man beispielsweise im Wartezimmer beim Arzt oder im Zug liest und dann einfach wieder ins Regal stellt. Nicht schlecht, aber auch nicht nennenswert. Aber: Die ersten Bücher rund um die Kommissaren Harry Hole (Jo Nesbø) und Van Veeteren (Håkan Nesser) haben mir auch nicht sonderlich gefallen. Bleibt abzuwarten, ob sich Gyllander noch weiterentwickelt.
  20. Cover des Buches Urban Shadows (ISBN: 9783947147236)
    Joan Darque

    Urban Shadows

     (8)
    Aktuelle Rezension von: L03w3nz4hn

    Derzeit habe ich bei vielen Büchern das Problem, dass sie mich nicht mitreißen, ich nicht richtig in die Geschichte finde. Das war hier völlig anders. Diese Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil sofort in ihren Bann gezogen.

    Die Charaktere fand ich sehr sympathisch und authentisch. Sie sind alles andere als perfekt, haben Schwächen und machen Fehler. Gerade das hat mir so gut gefallen. 

    Die Story ist toll aufgaut, das Geschehen entwickelt sich spannend mit einer drastischen Wendung, die die Spannung nochmals anheizt.

    Ein relativ großen Teil macht die Liebesgeschichte zwischen den Protas aus. Die Entwicklung zwischen den beiden war genial. Es hat sich sehr langsam etwas angebahnt, was ich sehr mag, und ich konnte die Gefühle spüren und habe mit den beiden sehr mitgefiebert. 

  21. Cover des Buches Tunnel-Menschen (ISBN: 9783861530794)
    Jennifer Toth

    Tunnel-Menschen

     (4)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words
    Das Buch berichtet von Menschen die in Bahntunneln unter New York leben. Und das sind gar nicht so wenige, wie man vielleicht glauben möchte. Die Autorin hat diese Menschen besucht und interviewt. Herausgekommen sind ganz unterschiedliche Lebensgeschichten und Beweggründe: manche müssen, andere wollen dort leben, wenige kommen wieder aus diesem Leben heraus. Mich hat die Lektüre sehr nachdenklich gemacht und sehr bewegt.
  22. Cover des Buches Kalt wie Gold (ISBN: 9783570068243)
    Marcel Montecino

    Kalt wie Gold

     (15)
    Aktuelle Rezension von: EdeKnievel
    Mein Favorit und ein Krimi/Thriller der seines Gleichen sucht !!! Ein MUSS für Fans des Genres !!! 10 Sterne...Unbedingt lesen !!!
  23. Cover des Buches Rosarot in Seattle (ISBN: 9783899418040)
    Susan Andersen

    Rosarot in Seattle

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Julchen77
    Zu Beginn war ich noch am überlegen, dass Buch wieder wegzulegen. Allerdings fand ich dann die Geschichte sehr fesselnd, wozu "auffällige" Jugendliche in der Lage sind, wenn sie einer Vorstrafe entgehen können. Diese sind jedoch nur der Aufhänger für die stark knisternde Romanze zwischen den beiden Protagonisten de Sanges und Poppy. Allerdings hat sich Detective de Sanges durch seine Familiengeschichte vor Jahren Prinzipien gestellt, die er bisher immer eingehalten hatte. Miss Calloway und er versuchen sich daher aus dem Weg zu gehen - aber die verpflichtete Arbeit mit den Jugendlichen erschwert es Ihnen. So müssen sie sich regelmäßig sehen und können nicht wirklich mit- und ohne einander. Achtung: Wer detaillierte Beschreibungen eines Liebeslebens nicht mag, sollte das Buch nicht lesen.
  24. Cover des Buches Knapp vorbei ist auch daneben (ISBN: 9783401505503)
    Jakob M. Leonhardt

    Knapp vorbei ist auch daneben

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Felix Rohrbach ist der größte Chaot und Loser, den die Welt je gesehen hat. Nur zeichnen kann er wirklich. Das muss jetzt anders werden, denn Charleen ist auf diesem Planeten aufgetaucht, ein göttliches Wesen von bezaubernder Schönheit. Leider macht Felix auch optisch nicht viel her. Da muss es schon eine Generalüberholung sein, um bei dem Mädchen seiner Träume und in dieser Welt etwas zu bewegen.


    Cover:

    Das Cover ist durchaus ansprechend. Es wirkt flippig und irgendwie auch völlig chaotisch, so wie das Leben als Teenie eben ist. Durch den Comicstil ist es vor allem für junge Leute sehr ansprechend. Zu sehen ist hier der Protagonist Felix in seinem typischen Schlabberlook und jede Menge Titel in verschiedenen Schriftarten. Außerdem gibt es dazu noch jede Menge Abbildungen rund um Felix, die einem jedoch erst bei näherem Betrachten ins Auge springen. An sich also ganz gut gelungen.


    Eigener Eindruck:

    Felix ist das was man einen typischen Nerd nennt. Er sieht nicht besonders gut aus, er hat kein Glück bei den Mädchen und irgendwie schafft er es immer wieder von einem Fettnapf in den anderen zu treten. Besonders, wenn ein Mädchen vor ihm steht gelingt es Felix recht selten ein Wort heraus zu bekommen und wenn, dann sind seine Sätze der größte Müll, sodass er am liebsten im Erdboden versinken würde. Während alle in seiner Familie irgendwie cool und erfolgreich sind, ist er quasi das schwarze Schaf. Mit seinem türkisch aussehenden Freund Musti, seines Zeichens dick, aber gewillt einmal ein richtiger Gangerrapper zu werden, überlegt Felix wie sie sich dieses Mal die Sommerferien verlängern können. Klarer Fall! Sie müssen in die Schule einbrechen und dort dermaßen Chaos anrichten, dass die Schule für eine ganze Weile ausfällt. Gesagt getan. Doch ab da geht alles schief, denn Felix verrät sich selbst beim Direktor – liebevoll von allen Toaster-Manni genannt. Und gerade, als Felix kurz davor ist von der Schule geschmissen zu werden, da taucht ein neues Mädchen in seiner Klasse auf. Charleen! Felix ist sofort hin und weg, genau wie alle anderen Jungen der Schule. Nun kommt es für Felix darauf an. Er muss sich ändern und dafür sorgen nicht von der Schule zu fliegen! Und er muss sich etwas einfallen lassen, wie er Charleen für sich gewinnen kann. Dabei entbrennt ausgerechnet mit dem Sunny-Boy der Klasse ein Wettkampf der Superlative…


    Also die Idee und die Machart zu diesem Buch finde ich ja wirklich nicht schlecht, aber an der Umsetzung hat es meiner Meinung dann doch gehapert. Warum? Erst einmal haben wir hier den besten Freund von Felix, der mir mehr als bitter aufgestoßen ist. Dieses Möchtegern-Rapper-Getue ist mir mit der Zeit wirklich auf den Geist gegangen, weil er einfach keinen normalen Satz raus bringt und das beim Lesen echt nervt. Da kommen immer Sätze wie „Mussu, kapieren Alter…“ und dergleichen, die ich persönlich einfach nur blöd finde. Außerdem ist der Protagonist Felix auch in seiner Art einfach unmöglich. In die Schule einbrechen und (!) noch Schaden machen und schlussendlich auch noch gut aus der Sache rauskommen? Nein, das geht nicht, das vermittelt für mich völlig falsche Ansätze. Meiner Meinung nach hätte das mehr Konsequenzen für ihn haben müssen. Neben diesen beiden Hauptproblemen, wie ich finde, kommen dann noch die Eltern dazu, die scheinbar nicht richtig durchgreifen können und obendrein kommt dann noch der Konkurrenzkampf zwischen Felix und dem Schulschwarm dazu, der zwar teilweise echt lustig ist, aber auch wieder zeigt, dass man sich einfach treu bleiben sollte. Felix versucht sich für Charleen dermaßen zu verbiegen, dass er völlig vergisst wer er selbst ist, was wirklich schade ist. Die Lehren, die man aus dem Buch ziehen kann sind also doch durchaus brauchbar, aber diese Gossensprache, die hier teilweise verwendet wird, uh, das ist wirklich grenzwertig und ich bin mir nicht sicher, ob man das jungen Lesern so einfach überlassen sollte. Es ist auch grenzwertig wie der Felix mit dem Direktor redet. Ich bin ja dafür, dass man locker mit jedem umgehen sollte, aber der Direx ist schlicht und einfach eine Respektperson. Da sollte schon ein bisschen mehr Achtung da sein.


    Was ich an der Geschichte aber richtig klasse fand war, dass der gute Felix schließlich selbst einsieht, wie er sich verändert und dass das alles nicht der richtige Weg ist. Außerdem ist es auch ganz nett, dass er doch einmal zeigen kann, was er so drauf hat. Und was ich auch ganz stark finde, ist die liebevolle Gestaltung der Illustrationen in dem Buch, die sich einmal quer durch das ganze Buch ziehen, einfach so, als hätte der gute Felix das Buch selbst geschrieben und immer wieder seine Skizzen dazu beigesteuert oder ab und an mal etwas zu Trinken auf dem Buch abgestellt, was schließlich nasse Ränder auf dem Papier hinterlassen hat. Das ist schon sehr raffiniert.


    Im Großen und Ganzen kann ich das Buch leider nicht empfehlen, weil es mir selbst nicht zugesagt hat und ich auch nicht unbedingt einen weiteren Teil der Reihe lesen wollen würde. Schade eigentlich. 


    Fazit:

    3 von 5 Sterne


    Daten:

    ISBN: 9783401066417

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 192 Seiten

    Verlag: Arena

    Erscheinungsdatum: 01.06.2012



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