Bücher mit dem Tag "gottheiten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gottheiten" gekennzeichnet haben.

57 Bücher

  1. Cover des Buches Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast (ISBN: 9783458178262)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

     (406)
    Aktuelle Rezension von: rosarium

    Rezension

    „Die Spiegelreisende Insel – Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“, von Christelle Dabos, ist der zweite Band der Spiegelreisende – Tetralogie.
    Eine schrullige, bizarre Welt, fliegende Archen, mythologisch- angelehnte Referenzen und düstere Settings, gemixt mit der eigenen schriftstellerischen Freiheit und man bekam genau das, was sich ein eingefleischter Phantastikleser überhaupt wünscht. Eine originelle Geschichte. Dazu noch begleitet durch einen kühnen, gar dramatischen Schreibstil und es war schon vorprogrammiert, dass das Buch ein Genuss wurde. Meiner Meinung nach. Ophelia als unsere Hauptprotagonistin stellte sich im zweiten Band vielen Geheimnissen, Mysterien und einem gewieften Antagonisten, der ihr nicht positiv gesinnt war. Dadurch wuchs sie vor allem in ihren Gedankengängen, löste so einige Rätsel und warf andere wiederum auf. Auch zwischenmenschlich entwickelte sie sich weiter, baute ihre Beziehungen aus und strotzte all den Grausamkeiten, die man ihr antat. Die Nebenprotagonisten erhielten ebenso mehr Spielfläche, wurden vertieft und greifbarer in ihren Hintergründen. Die Story entwickelte sich von einem kleinen Funken zu einem riesigen Feuermeer und vor allem der letzte Teil, das vor Offenbarungen und Wahrheiten bloß so krachte, hatte es in sich.
    Trotz all der positiven Aspekte, will ich erwähnen, dass das Buch für mich erst ab ca. 200 Seiten richtig spannend wurde und mich fesselte. Es war nicht direkt langatmig, aber es brauchte ein wenig damit die Story an Fahrt aufnahm.

    Fazit. Mysteriös, launisch und vor allem am Ende echt krass. Auf jeden Fall eine Empfehlung!

    Das Buch hat von mir 4,5/5 bekommen.

    Liebe Grüße rosarium

    Quelle für Informationen des Buches:

  2. Cover des Buches Gold und Schatten (ISBN: 9783846600801)
    Kira Licht

    Gold und Schatten

     (365)
    Aktuelle Rezension von: Anni04

    Ich hatte von Kira Licht bereits den ersten Band von "Kaleidra" gelesen, der mich leider nicht so ganz überzeugen konnte. Da ich "Gold und Schatten" aber noch zu Hause hatte, wollte den Büchern der Autorin nochmal eine Chance geben. 

    Das Buch hat mich direkt in seinen Bann ziehen können. Kira Licht hat einen tollen Schreibstil und im Vergleich zu "Kaleidra" waren mir hier die Beschreibungen von Orten und Charakteren nicht zu viel. Das Setting in den Katakomben von Paris hat mir sehr gut gefallen und es reizt mich, diese selbst einmal zu besuchen. 

    Anfangs hatte ich trotz Lesen des Klappentextes kaum Ideen in welche Richtung die Geschichte gehen könnte. Der Verlauf der Handlung hat mir sehr gut gefallen und ich möchte nun unbedingt wissen, wie es in Band 2 weitergeht. Das Ende war ziemlich rasant und ich hätte mir gewünscht, dass es schon früher im Buch Action gegeben hätte. Das hat mir ein bisschen gefehlt, da die Geschichte manchmal ziemlich ruhig war. Trotz des gemächlichen Tempos habe ich mich aber nicht gelangweilt und mich immer gefreut, wenn ich das Buch wieder in die Hand genommen habe.

    Positiv aufgefallen sind mir auch die kreativ ausgearbeiteten und unterschiedlichen Charaktere. Die Protagonistin und die meisten Nebencharaktere mochte ich auf Anhieb (vor allem Jemma und Gigi sind super). Maél war mir bis zum Schluss immer ein bisschen suspekt und ich traue ihm bis heute nicht zu hundert prozent über den Weg. Ich bin gespannt, wie seine Entwicklung in Band 2 weiterläuft. 

    Obwohl das Buch Fantasy ist, hat die Autorin eine ordentliche Prise Humor reingebracht. Vor allem die Dialoge zwischen Livia und Maél haben mich sehr gut unterhalten. Meine Lieblingsszene ist aber mit Abstand das Ambrosia-Dilemma. Da habe ich zwischendurch wirklich laut lachen müssen. :D

    Ich freue mich auf Band 2 und werde weitere Werke der Autorin im Auge behalten. Vielleicht war "Kaleidra" einfach nicht meine Welt. :)

  3. Cover des Buches Ein Wispern unter Baker Street (ISBN: 9783423214483)
    Ben Aaronovitch

    Ein Wispern unter Baker Street

     (586)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Der Tod eines amerikanischen Staatsbürgers verkompliziert den U-Bahn-Verkehr, das Weihnachtsfest und das Leben von Peter. Der Mordkommission dabei zu helfen, den Schuldigen zu finden, die seltsamen Dinge herauszuhalten und alles zu beenden, ohne in die Presse zu geraten, während er der Spur des Gesichtslosen folgt, ist eine ziemliche Herausforderung für sein erstes Jahr als Magier.

    Obwohl ich von der Handlung des vorigen Buches mehr beeindruckt war, hat mir dieser neue Serienteil wegen seines Humors und seiner Originalität gefallen, und ich bin immer noch gefesselt und freue mich schon jetzt auf weitere Abenteuer für Peter und Co. 

  4. Cover des Buches The Last Goddess - A Fate Darker Than Love (ISBN: 9783473585779)
    Bianca Iosivoni

    The Last Goddess - A Fate Darker Than Love

     (361)
    Aktuelle Rezension von: KathieMarie

    Für Blair wir ein Albtraum wahr, als ihre Mutter und ihre große Schwester bei einem Autounfall ums Leben kommen, mit ihnen hat sie nun alles verloren. Dabei sollten Valkyren, wie ihre Mutter, doch eigentlich unsterblich sein! Und obwohl alles danach aussieht, weiß Blair, dass es kein Unfall war, der ihre Familie getötet hat. Also macht sie sich auf den Weg, um Antworten zu finden. Dabei stößt sie jedoch auf Wahrheiten, die sie vielleicht lieber doch nicht gekannt hätte.

    Der erste Band der zweiteiligen Romantasy-Reihe ist sehr kurzweilig und leicht zu lesen. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, der das lesen sehr angenehm macht. Die Einführung in die Welt der Valkyren war für mich nicht sofort zu durchschauen und dennoch wird man nicht mit nordischer Mythologie überschüttet, obwohl es mehr als genug Material dafür gäbe. Dennoch sind die Valkyren eine Truppe von unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die den Inhalt des Romans ein wenig aufblühen lassen.
    In beinahe jeder Figur steckt etwas, das zu einer drastischen Wendung des Geschehens führt, da vermisst man fast schon die ganz einfache Figur der besten Freundin, die keine Ahnung von der Welt der Valkyren, dem Chaos und Ragnarök hat. Doch diese drastischen Wendungen hat der Roman auch nötig, denn ohne sie, könnte die Spannung nur schwerlich aufrecht erhalten werden. Es gibt immer wieder diese einzelnen Spannungsmomente, zwischen denen die Spannung etwas nachlässt, jedoch zu keiner Zeit die Bindung zum Leser. Alles arbeitet auf eine Szene der hohen Eskalationsstufe hin. Geheimnisse werden enthüllt und die Seiten werden gewechselt.

    Neben dem offensichtlichen Problem, das sich Weltuntergang nennt, hat Blair aber auch mit ihren eigenen Gefühlen zu kämpfen, die sie ihrem besten Freund entgegen bringt, was hier wesentlich dramatischer ist, als die übliche "Ich-liebe-meinen-besten-Freund"-Problematik. Blair, mit Mythen und Legenden aufgewachsen, liebt die Nordlichter, aber vor allem bedeutet ihr ihre Familie und ihr bester Freund alles. Ihre Reaktionen sind sind nachvollziehbar, manchmal etwas überzogen. Sie hat eine impulsive Persönlichkeit und versucht immer allen, die sie liebt treu zu bleiben, was sich als enormer Kraftakt herausstellt. Ich für meinen Teil konnte nicht so ganz warm werden mit ihr, denn, trotz der nicht ganz so stabilen Spannung, bekommt man viel Input, der auch erstmal verarbeitet sein will. Außerdem ist es auch schwer bei 350 Seiten bei viel Handlung noch mehr in die Tiefe der Charaktere vorzudringen.

    Alles in allem ist "The last goddess - A fate darker than love" ein gelungener Auftakt der Dilogie, der Lust auf mehr macht. Mehr Mythen, mehr Action und mehr unerwartete Wendungen.

  5. Cover des Buches Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen (ISBN: 9783551557285)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen

     (1.899)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Handlung: Die fünfbändige "Percy Jackson"-Reihe gehört zu meinen absolut liebsten Jugendbuchreihen aller Zeiten und wurde von mir schon unzählige Mal gerereadet. Rick Riordan erzählt in jedem seiner Bände eine abgeschlossene, abenteuerliche Heldenreise, auf der unsere Hauptfiguren vom Camp Half Blood ausgesandt werden, um einen Auftrag zu erfüllen und damit die Welt zu retten. Als Rahmenhandlung spitzt sich darüber hinaus über die Bände hinweg der Konflikt zwischen dem erwachenden Kronos und den Göttern des Olymps weiter zu und die Abenteuer unserer Figuren werden immer größer und wichtiger. Neben der so erzeugten Spannung ist es vor allem die originelle Einbindung der griechischen Sagen in die moderne Welt, von der die Buchreihe lebt. Egal ob die zwölf Gottheiten des Olymps selbst, Schauplätze wie die Unterwelt, das Meer der Ungeheuer, das Labyrinth oder der Garten der Hesperiden, die Heroen der Geschichte oder bekannte Monster wie der Minotaurus, die Furien oder die Sphinx - wir begegnen Inhalten bekannter Sagen und Legenden an unerwarteten Orten und unter überraschenden Bedingungen. Neben dem unterhaltsamen Effekt ist die Reihe dadurch auch außerordentlich lehrreich. Ich habe fast all mein Wissen über die griechische Mythologie aus dieser Reihe und kann sie deshalb allein inhaltlich schon an Kinder, aber auch Erwachsene weiterempfehlen.


    Figuren: Eine weitere große Stärke der Reihe ist, dass es sich bei den Hauptfiguren um ganz normale Jugendliche handelt. Die Hauptfigur Percy Jackson ist ein aufgeweckter Junge mit ADHS und Lese-Rechtschreibschwäche, der von etlichen Schulen geflogen ist und auf magische Weise Ärger anzuziehen scheint. Als er erfährt, dass er als Sohn des Poseidon ein Halbgott ist, weiß er wenigstens wieso und kann seine vermeintlichen Schwächen als Stärken im Kampf gegen den mächtigen Feind Kronos nutzen. Dadurch vermittelt die Erzählung nebenbei die tolle Message, dass jeder seine Besonderheiten richtig eingesetzt zu Stärken machen kann. Trotz seiner wilden Abenteuer und seiner besonderen Fähigkeiten bleibt er aber zu jedem Zeitpunkt der Handlung ein wundervoll menschlicher Teenager, der mit Freundschaft, der ersten Liebe und Elternproblemen umgehen muss. Dadurch, dass wir ihn von seinem 11. bis zum 16. Lebensjahr begleiten, ist die Charakterentwicklung über die fünf Bände wahnsinnig stark und es macht Spaß, ihn auf seinem Weg zu begleiten. Unverrückbar zur Seite stehen ihm die wissbegierige Athene-Tochter Annabeth, der Satyr Grover und der Zyklop Tyson, die genau wie alle anderen Nebenfiguren charmant und greifbar gezeichnet sind.


    Schreibstil: Das Beste an der Geschichte ist jedoch die lockere, flüssige und temporeiche Art, wie sie erzählt ist. Die Figuren sind ununterbrochen in Bewegung und stolpern von einer Herausforderung in die nächste, sodass Langweile nie aufkommt. Wo man an der passgenauen Darstellung der Mythologie Rick Riordans frühere Tätigkeit als Geschichtslehrer ablesen kann, erkennt man in seinem Schreibstil wieder, dass er auch englisch unterrichtet hat. Der vielfach ausgezeichnete Jugendbuchautor sorgt hier mit ganz viel Charme und großartigem Humor dafür, dass Groß und Klein sich von Percys Abenteuern begeistern und die Reihe einfach lieben müssen. Das beginnt schon bei den Kapitelüberschriften, die den chaotisch-ironischen Zauber der Geschichte perfekt einfangen: wer "Ein Gott lädt uns zu Cheeseburgern ein" oder "Aus purem Zufall lasse ich meine Mathelehrerin in Dampf aufgehen" liest, muss doch einfach irritiert schmunzeln!



    Das Urteil:

    Die "Percy Jackson"-Reihe gehört zu meinen All-Time-Favorites der Jugendbuchfantasy. Rick Riordan überzeugt hier mit spannenden Abenteuern, einer originellen Einbindung der griechischen Mythologie, greifbaren Figuren mit toller Charakterentwicklung und einem temporeichen, charmanten und humorvollen Schreibstil.

  6. Cover des Buches American Gods (ISBN: 9783847905875)
    Neil Gaiman

    American Gods

     (373)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Mythische und mystische Urbanfantasy für Erwachsene mit viel Melancholie. Sehr gut ausgearbeitete Charaktere und eine interessante Story. Kurze Zwischenkapitel machen das ganze Setting noch gelungener.

  7. Cover des Buches Die Glocke von Whitechapel (ISBN: 9783423217668)
    Ben Aaronovitch

    Die Glocke von Whitechapel

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Um den Machenschaften des Gesichtslosen entgegentreten zu können müssen sich Peter und sein Mentor Thomas Nightingale auf ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel einstellen. Aber sie werden es nicht allein schaffen und so erbitten sie all die Unterstützung, die sie bekommen können, indem sie Hilfe aus allen Ecken und Enden herbeirufen, einschließlich der regulären Polizei, Geschichts- und Archäologieexperten und sogar Artus-Wissenschaftler.

    Ich war diesmal angenehm überrascht, dass sowohl Nightingale als auch die Nebenfiguren mehr in die Action eingebunden waren. Gleichzeit war erkennbar, dass hier der stets so trockene,  sardonische Humor Peters nicht so zum tragen kam. Aber das war wohl auch der ernsten Handlung geschuldet und zum Teil der Tatsache, dass Peter auf  beruflicher wie privater Ebene eine „Reifeprüfung“ durchlaufen ist.     

    Auch wenn ich nach Beenden des Buches den Eindruck eines Serienendes habe, hoffe ich doch auf weitere Abenteuer für Peter, Nightingale, Guleed, Abigail und all die anderen. Ein paar offene Fäden gibt es ja immer noch, also warten wir es ab und lassen uns überraschen...

  8. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (472)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Nachdem ich letztes Jahr die Neuverfilmung von Dune in den Kinos erschien und er mich nur begeistern konnte, schlich sich immer wieder der Gedanke, das Buch zu lesen in meinen Kopf. Durch so richtig durchringen konnte ich mich nicht. Die Seitenzahl und die etwas ältere Sprache haben mich abgeschreckt. Aber ein Hörbuch muss man ja nicht lesen und ich konnte nicht anders und habe mich rangewagt. Da das Hörbuch 27 Stunden dauert und die Sprecher eher langsam lesen, habe ich die Geschwindigkeit etwas erhöht und ab diesem Zeitpunkt hatte ich wirklich viel Spaß beim Zuhören. Allerdings kann ich nicht empfehlen, etwas Aufwändiges nebenher zu machen. Da in wenigen Sätzen viel Inhalt steckt und man immer auf die Formulierung achten sollte, da sich darin extrem viel Inhalt versteckt. Der Schreibstil war auch nicht so „alt“ wie angenommen, das liegt an der Neuübersetzung, die die Texte etwas modernisiert hat. Trotzdem behält der Schreibstil seine Komplexität. Wobei ich mittlerweile sagen muss, dass mich die erste Übersetzung von Wulf H. Bergner reizt. Aber ob ich das mal lese, steht noch in den Sternen. Jetzt bin ich erstmal glücklich, dass ich das Hörbuch geschafft habe. Nicht das es mir nicht gefallen hat, ganz im Gegenteil. Ich fand es einfach grandios. Ein wahrer Epos, wie auch das Cover schön zitiert. Die Handlung ist spannend und hat einige von mir unerwartete Wendungen, es werden Intrigen gesponnen, Verrat begangen, Freundschaften geschlossen und ein großes Geheimnis entdeckt. Aber mich hat nicht nur die Handlung gefesselt, sondern in erster Linie die Charaktere. Alle sind vielschichtig und tief und interessant. Ihre Motive sind immer nachvollziehbar, egal auf welcher Seite sie stehen. Selbst die Nebencharaktere, die nicht besonders viel Zeit bekommen, fühlen sich wahrhaftig und echt an. Wirklich großartig. Zwar zieht es sich an manchen Stellen etwas, doch dann passiert wieder etwas, das meine gesamte Aufmerksamkeit fesselt.
    Was mich überrascht hat, ist das Ende. Nicht direkt der Ausgang, aber die Tatsache, dass das Buch in sich abgeschlossen ist und man keinen weiteren Band braucht. Das empfinde ich als Positiv, zwar kann man weiterlesen, man ist aber nicht dazu gezwungen.
    Alles in allem bin ich begeistert und kann den Wüstenplaneten nur allen Science-Fiction und Fantasy-Fans, aber auch allen anderen Lesern empfehlen. 

    (Rezensionsexemplar)

  9. Cover des Buches Nachtblüte. Die Erbin der Jahreszeiten (Buch 3) (ISBN: 9783551316172)
    Jennifer Wolf

    Nachtblüte. Die Erbin der Jahreszeiten (Buch 3)

     (378)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Klappentext:

    Ilea Sola Sommerkind ist eine Jahreszeitentochter. Sie kann Licht brechen und eine warme Brise herbeirufen. Wenn sie ihre Sommerkräfte einsetzt, verwandelt sich ihr sonst brünettes Haar in ein strahlendes Blond. Sie ist nicht das einzige Jahreszeitenkind, seit die Göttin Gaia ihren Söhnen erlaubt hat, sich unter die Menschen zu mischen, und dennoch ist sie etwas Besonderes, denn nur sie stammt von Sommer ab. Und so ist ihr Heim auch dasjenige, das sich der Sommergott diesmal für seinen Aufenthalt ausgesucht hat. Doch als er dabei schwer verunglückt, muss sie einen weiteren Gott beherbergen: Aviv, den Frühling. Den einzigen Jahreszeitengott, der seit fünfhundert Jahren den Frauen entsagt und die Erde gemieden hat…


    Meine Meinung:

    Band 3 der Jahreszeiten konnte mich nicht so sehr rühren wie die Vorgänger.
    ABER es war trotzdem eine super gute Unterhaltung!

    Wolf hat einfach ein Händchen dafür, Emotionen zu transportieren. Ihre Jahreszeiten-Geschichten sind so gefühlvoll, so frustrierend und rührend und mitnehmend. Was zu großem Teil an den hervorragend ausgearbeiteten Charakteren liegt.
    Ilea und Aviv sind sehr sympathisch und auch die Nebencharaktere haben etwas so einnehmendes, dass man einfach wahnsinnig gerne Zeit mit ihnen verbringt.
    Vor allem die Tiergeister bereicherten die Geschichte und Avivs Zerrissenheit darüber, ob er sich für seine Liebe oder seinen stets treuen Tierfreund als Gefährte in Gaias Reich entscheiden sollte, war spürbar. Diese Wahl muss die reinste Tortur gewesen sein.

    Mir gefällt außerdem sehr gut, wie die einzelnen Geschichten über Raum und Zeit hinweg miteinander verwoben sind, obwohl jede Geschichte in sich abgeschlossen ist. Richtig toll gemacht!

    Achtung: Mini-Spoiler zum Ende!
    Das Ende ist ein „typisches“ Jahreszeiten-Ende. Nicht ganz Happy End, aber das schönste und rundeste Ende, das man sich für die Geschichte hätte wünschen können.

    Fazit:
    Eine wundervolle Reihe und ich freue mich auf Band 4!
    3,5 Sterne für Band 3.

  10. Cover des Buches Das Herz der Kämpferin (ISBN: 9783959672481)
    Adrienne Young

    Das Herz der Kämpferin

     (136)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich habe gerade das Buch beendet und bin immer noch hin und weg, hoffe allerdings darauf, meine Gefühle gut wiedergeben zu können, denn in mir herrscht noch totales Gefühlschaos. Aber ich muss meine Worte jetzt loswerden.

    Das Cover finde ich sehr ansprechend! Es wirkt düster, wild und brutal auf mich, aber irgendwie auch wunderschön. Das Gold der Axt und des Schildes sowie die geflochteten Zöpfe lassen es zudem "angrifflustig" wirken. Ich liebe es einfach und es passt so mega gut zur Geschichte, genauso wie der Titel.

    In der Geschichte verfolgen wir Eelyn. Sie ist die Tochter des Oberhauptes des Aska-Clans und eine Kämpferin. Ihre Erzfeinde sind die Riki, mit welchen sie sich immer auf dem Schlachtfeld bekämpfen. Eines Tages, als wieder eine Schlacht gegen die Riki ansteht, trifft Eelyn auf ihren bereits verstorbenen Bruder Iri. Doch was macht Iri auf dem Schlachtfeld? Wie kann das sein? Sie hat doch selbst gesehen, dass Iri gestorben ist. Hat er nun die Seite gewechselt? Um das alles zu erfahren, müsst ihr natürlich selbst das Buch lesen. :)

    Ich riss meine Klinge heraus, und heißes Blut regnet auf mein Gesicht.

    Der Schreibstil von Adrienne Young war unglaublich gut. Aus der Ich-Perspektive erzählt uns Eeylin in einer super spannend Art ihre Geschichte. Aufgrund der Spannung bin ich einfach nur durch die Seiten geflogen und natürlich hat auch der wunderbare Schreibstil dazu beigetragen. :)

    Von Anfang an konnte mich die Geschichte begeistern und ich war sofort gefesselt von dieser atemberaubenden Welt. WOW! Diese Wikingerwelt hat es mir angetan. Die Clans, diese Brutalität und Abgeklärtheit der Charaktere. Sie sind tapfer, mutig!

    Eeylin, 17 Jahre, war eine spannende Protagonistin, die eine ziemlich krasse Entwicklung durchmacht. Sie ist tapfer, wild, mutig und scheut nichts, um ihre Werte durchzusetzen. Allerdings ist sie auch ziemlich festgefahren. Es gibt für sie Gut und Böse, aber nichts dazwischen. Daher habe ich ihre Entwicklung in dieser Hinsicht sehr genossen. Ich konnte aber auch ihre vorherige Denkweise nachvollziehen. Immerhin lebt sie zu Zeiten, wo man für alles gewappnet sein muss. Auch die Nebencharaktere waren wunderbar, einfühlsam und teilweise ganz anders als Eeylin, aber irgendwie auch nicht. Was es damit auf sich hat müsst ihr selbst nachlesen.

    Und in mir knackte ein Eisberg. Laut krachend zerbrach er, und seine Einzelteile fielen in das eisige Wasser um mein Herz.

    Die Handlung und das Worldbuilding haben mir unglaublich gut gefallen. Ich habe absolut nichts auszusetzen. Ich finde diese einfache altertümliche Wikingerwelt großartig! Und auch die Idee der verfeindeten Clans ist toll! Natürlich kommt auch die Liebe in diesem Buch nicht zu kurz. Ich war besonders von dieser total begeistert. Teilweise haben mich die Gedankengänge und die Handlung von Eeylin auch zu Tränen gerührt. Ich finde sie ist so ein reiner Charakter und so pur, ehrlich. Sie wusste es halt einfach oft nicht besser und hat vieles nicht hinterfragt. Das hat mich total emotional werden lassen. Die Wendungen waren für mich durchweg unterwartet. Ich wusste überhaupt nicht wo mich die Reise mit Eeylin hinführt. Somit steig der Spannungsbogen stetig. Um noch kurz was zum Ende zu sagen: Ich bin mehr als zufrieden! :)

    Die Kampfszenen haben mich ebenfalls total fesseln können. Eigentlich mag ich sowas nicht so gern, da es mich oft nicht interessiert. Allerdings war ich hier so auf die Protagonistin fixiert, dass ich einfach ALLES wissen musste. Noch nicht einmal die Kampfszenen haben langeweile aufkommen lassen. Die komplette Handlung hat mich so mitgenommen, dass ich jedes Wort in mir aufgesogen habe.
    Fazit

    Leseempfehlung! Ich bin faszieniert vom Worldbuilding und nun ein Fan von Adrienne Young und kann ihre nächste Geschichte kaum abwarten. Der Schreibstil war toll, genauso wie die Handlung und die Charaktere. Für mich ein Jahreshighlight! Schon lange habe ich bei einem Buch nicht mehr so emotional mitgefiebert! Totales Gefühlschaos!

    Eure Neni ♥

  11. Cover des Buches Percy Jackson - Der Fluch des Titanen (ISBN: 9783551557292)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Der Fluch des Titanen

     (1.640)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Handlung: Die fünfbändige "Percy Jackson"-Reihe gehört zu meinen absolut liebsten Jugendbuchreihen aller Zeiten und wurde von mir schon unzählige Mal gerereadet. Rick Riordan erzählt in jedem seiner Bände eine abgeschlossene, abenteuerliche Heldenreise, auf der unsere Hauptfiguren vom Camp Half Blood ausgesandt werden, um einen Auftrag zu erfüllen und damit die Welt zu retten. Als Rahmenhandlung spitzt sich darüber hinaus über die Bände hinweg der Konflikt zwischen dem erwachenden Kronos und den Göttern des Olymps weiter zu und die Abenteuer unserer Figuren werden immer größer und wichtiger. Neben der so erzeugten Spannung ist es vor allem die originelle Einbindung der griechischen Sagen in die moderne Welt, von der die Buchreihe lebt. Egal ob die zwölf Gottheiten des Olymps selbst, Schauplätze wie die Unterwelt, das Meer der Ungeheuer, das Labyrinth oder der Garten der Hesperiden, die Heroen der Geschichte oder bekannte Monster wie der Minotaurus, die Furien oder die Sphinx - wir begegnen Inhalten bekannter Sagen und Legenden an unerwarteten Orten und unter überraschenden Bedingungen. Neben dem unterhaltsamen Effekt ist die Reihe dadurch auch außerordentlich lehrreich. Ich habe fast all mein Wissen über die griechische Mythologie aus dieser Reihe und kann sie deshalb allein inhaltlich schon an Kinder, aber auch Erwachsene weiterempfehlen


    Figuren: Eine weitere große Stärke der Reihe ist, dass es sich bei den Hauptfiguren um ganz normale Jugendliche handelt. Die Hauptfigur Percy Jackson ist ein aufgeweckter Junge mit ADHS und Lese-Rechtschreibschwäche, der von etlichen Schulen geflogen ist und auf magische Weise Ärger anzuziehen scheint. Als er erfährt, dass er als Sohn des Poseidon ein Halbgott ist, weiß er wenigstens wieso und kann seine vermeintlichen Schwächen als Stärken im Kampf gegen den mächtigen Feind Kronos nutzen. Dadurch vermittelt die Erzählung nebenbei die tolle Message, dass jeder seine Besonderheiten richtig eingesetzt zu Stärken machen kann. Trotz seiner wilden Abenteuer und seiner besonderen Fähigkeiten bleibt er aber zu jedem Zeitpunkt der Handlung ein wundervoll menschlicher Teenager, der mit Freundschaft, der ersten Liebe und Elternproblemen umgehen muss. Dadurch, dass wir ihn von seinem 11. bis zum 16. Lebensjahr begleiten, ist die Charakterentwicklung über die fünf Bände wahnsinnig stark und es macht Spaß, ihn auf seinem Weg zu begleiten. Unverrückbar zur Seite stehen ihm die wissbegierige Athene-Tochter Annabeth, der Satyr Grover und der Zyklop Tyson, die genau wie alle anderen Nebenfiguren charmant und greifbar gezeichnet sind.


    Schreibstil: Das Beste an der Geschichte ist jedoch die lockere, flüssige und temporeiche Art, wie sie erzählt ist. Die Figuren sind ununterbrochen in Bewegung und stolpern von einer Herausforderung in die nächste, sodass Langweile nie aufkommt. Wo man an der passgenauen Darstellung der Mythologie Rick Riordans frühere Tätigkeit als Geschichtslehrer ablesen kann, erkennt man in seinem Schreibstil wieder, dass er auch englisch unterrichtet hat. Der vielfach ausgezeichnete Jugendbuchautor sorgt hier mit ganz viel Charme und großartigem Humor dafür, dass Groß und Klein sich von Percys Abenteuern begeistern und die Reihe einfach lieben müssen. Das beginnt schon bei den Kapitelüberschriften, die den chaotisch-ironischen Zauber der Geschichte perfekt einfangen: wer "Ein Gott lädt uns zu Cheeseburgern ein" oder "Aus purem Zufall lasse ich meine Mathelehrerin in Dampf aufgehen" liest, muss doch einfach irritiert schmunzeln!



    Das Urteil:


    Die "Percy Jackson"-Reihe gehört zu meinen All-Time-Favorites der Jugendbuchfantasy. Rick Riordan überzeugt hier mit spannenden Abenteuern, einer originellen Einbindung der griechischen Mythologie, greifbaren Figuren mit toller Charakterentwicklung und einem temporeichen, charmanten und humorvollen Schreibstil.

  12. Cover des Buches Maresi (ISBN: 9783453316997)
    Maria Turtschaninoff

    Maresi

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Kagali
    Dieses Buch hatte ich bei meinen Vorbereitungen für den Neuerscheinungspost für Mai entdeckt.S chon als ich den Klapptext gelesen hatte, wusste ich, dieses Buch möchte ich unbedingt lesen.


    Meine Meinung:


    Das Buch im Buch
    Als das Buch bei mir ankam, war ich ja zunächst überrascht, wie dünn es ist. 230 Seiten sind wirklich nicht viel. Das macht aber nichts, denn für die Geschichte ist es genau die richtige Länge.
    Das Buch beginnt mit einem kurzen Vorwort von Maresi selbst, die schildert, warum sie die Ereignisse niederschreibt. Das Buch ist sozusagen ein Bericht in der ich-Perspektive über das Geschehen für die altehrwürdige Klosterbibliothek. Hier kommt dann auch schon auf den ersten Seiten einer der großen Stärken des Buches ans Licht: Der Schreib- und Erzählstil. Ich hatte nämlich nicht das Gefühl das Buch einer Autorin zu lesen, sondern eben wirklich Maresis Bericht. Man vergisst nur all zu leicht, dass es Frau Turtschaninoff's Worte sind die man liest. Maresis Persönlichkeit spiegelt sich im gesamten Buch in „Ihrer“ Wortwahl wieder, was trotz der ruhigeren Handlung das Buch sehr lebendig macht.

    Es muss nicht immer das riesen Epos sein
    Ebenfalls eine Stärke sind die Charaktere. Im Vordergrund stehen natürlich Maresi und Jai. Maresi ist ein freundliches, aufgewecktes Mädchen mir einem schier unersättlichen Wissensdurst und einer ausgeprägten Liebe zu Büchern. Schon nach den ersten 5 Seiten war sie mir sehr sympathisch. Unterstrichen wird das noch durch liebenswerte „Macken“ wie ihre große Vorliebe fürs Essen (Was angesichts ihrer Vergangenheit nicht weiter verwunderlich ist) oder einer ungezügelten Neugierde, die sie sogar an einer Tür lecken ließ,weil diese so sehr nach Brot roch. All das erfährt man immer wieder in Anekdoten, die Maresi ihren Bericht hinzufügt.
    Mit der Ankunft von Jai verändert sich Maresis Alltag. Jai ist zunächst sehr verschlossen und lässt so gut wie niemanden an sich ran. Ihre Vergangenheit hart schwere Narben sowohl auf Körper als auch Seele hinterlassen. Mit der Zeit entwickelt sich aber eine wunderbare, tiefgreifende Freundschaft zwischen den Mädchen, die ein Grundstein der Handlung bildet. Aber auch die Nebencharaktere bleiben nicht blass, sondern ergänzen das Gesamtbild des Klosters und geben einen guten Eindruck wie innerlich stark und selbstsicher Frauen sein können.

    Die Handlung selbst ist eher ruhig, aber keinesfalls langweilig. Dank Maresis lebhaften und bilderreichen Schilderungen, erlebt man den Alltag im Kloster hautnah. Dieses Buch kommt ganz ohne Aktion, übermäßiger Gewalt oder „Quests“ von epischer Tragweite aus. Es ist wie eine sanfte Sommerbrise, die einen zart umfängt und wärmt. Dennoch schafft das Buch auch zum Nachdenken anzuregen. Denn diese Welt, in der Frauen nichts zählen und von Bildung ausgeschlossen werden, mag uns so grausam und unwirklich erscheinen, ist in manchen Ländern unser Welt aber immer noch bittere Realität.
    Zum Ende hin, wird es dann nochmal etwas dramatischer, aber auch hier wird auf übermäßige Gewalt und Schrecken verzichtet. Es sind und bleiben die Charaktere, die im Vordergrund stehen. Maresi und Jai wachsen an tiefer Freundschaft, Liebe zur Familie und Mut und machen beide eine schöne Entwicklung durch. Sodass man mit einem befriedigten Gefühl das Buch zuschlagen kann.

    Fazit:

    Dieses Fantasybuch zeigt deutlich, dass es nicht immer eine epochale Reise, Schlacht oder Heldentat benötigt, um den Leser zu berühren. Maresi ist ein Buch, federleicht und eindringlich zugleich.

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner
  13. Cover des Buches Der Dachs, der Wind und das Webermädchen (ISBN: 9783750401440)
    Jay Kay

    Der Dachs, der Wind und das Webermädchen

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Es gibt Bücher, die könnten auch länger sein! Aber auch kurze Bücher haben ihre Vorteile, man kann sie öfter mal wieder lesen, zwischendurch und überall mit hinnehmen. So ein Buch ist "Der Dachs, der Wind und das Webermädchen".

    Es ist eine sagenhafte Geschichte über böse und gute Geister, über Mythologie und Legenden. Über Liebe und Hass und uralte Mächte.

    Märchenhaft und verspielt ist die Sprache und sie Handlung und ganz und gar verzaubert.

    Die Schwermut und Traurigkeit, die die Geschichte umgibt, ist wunderbar zart eingewoben.

    Als Bonus enthält das Buch noch ein Gedicht, was sich an Poetik, Tragik und düsterer Stimmung mit "Der Rabe" vergleichen lässt, herrlich unglückselig gelungen!

  14. Cover des Buches Infernus - Die Macht der Göttin (ISBN: 9783789109034)
    Jo Hogan

    Infernus - Die Macht der Göttin

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Leniliestbuecher

    Ich hätte im Vorfeld  nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen könnte. 

    Das Buch nimmt auf den ersten Seiten bereits an Fahrt auf und diese Spannung hält sich über die gesamten 300 Seiten durch. Demnach ist es ein echter Page-Turner! Zwar interessiere ich mich nicht so für ägyptische Zeichen, Pharaonen, Pyramiden und Geschichten rund um diesen Zeitalters, aber dennoch hat es mich nicht gelangweilt, sondern die Informationen interessant verpackt rübergebracht Und ein/zwei Sachen habe ich auch dazu gelernt. :) 

    Die Protagonistin Maria ist sehr gut beschrieben und man kann mit ihr sympathisieren.  Sie ist klug und besticht mit ihrem Durchhaltevermögen und messerscharfen Verstand. 

    Das Ende des Buchs ist offen gehalten, sodass man direkt mit dem zweiten Teil der Dilogie weiterlesen kann, was ich auch direkt gemacht habe, da ich gerne wissen möchte (muss!),  wie es weitergeht. 

  15. Cover des Buches Jenseits GmbH - Lieber Tod als Teufel (ISBN: 9783802581663)
    Amber Benson

    Jenseits GmbH - Lieber Tod als Teufel

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    Amber Benson, bekannt als Tara aus Buffy, ist nicht nur eine tolle Schauspielerin, sondern auch Sängerin und Autorin. Jenseits GmbH (englisch Death, Inc.) ist ihr erster Roman.



    Die junge Calliope führt ein ganz normales Leben in New York: shoppen, als Sekretärin arbeiten und ihre Pause für Besorgungen für ihre Chefin verschwenden.

    Aber ein Buch wäre ja öde, wenn es so weiterginge, und eines Tages taucht ein Faun in ihrem Bad auf. Man erfährt, dass Callie sich mit einem Vergessenszauber belegt hat, um ihre schräge Familie zu vergessen. Denn: ihr Vater ist der Tod und sie will nicht das Geschäft übernehmen. Jetzt wurden ihr Vater und seine Vorstandsmitglieder entführt und Callie soll ihn retten. Ein wildes Abenteuer durch Erde, Himmel und Hölle beginnt.



    Amber Bensons erstes Werk ist wie ein Kindermärchen geschrieben, wird jedoch durch die wilden Gedanken Calliopes eindeutig zu einem Erwachsenenroman. Sie hat einen unglaublich sarkastischen Humor, der mich mehr als einmal zum laut Auflachen gebracht hat. Außerdem hat sie Anspielungen aus der Popgeschichte der 80er, 90er und von heute eingebaut, was einen geistig auf Trab hält. Natürlich versteht man dabei das ein oder andere nicht, aber da es fast immer erklärt wird, macht das nix. A propos Erklärungen: sie wiederholt des Öfteren vorherige Handlungsstränge, damit man der Handlung gut folgen kann, aber ich fand sie größtenteils unnötig, wenn man aufmerksam die Handlung verfolgt hat.



    Ein tolles, spaßiges, spannendes und superwitziges Buch, in dem sich die Protagonistin mal nicht vom erstbesten übernatürlichen Heißsporn flachlegen lässt. Dafür hat sie nämlich gar keine Zeit!
  16. Cover des Buches Angels of the Dark - Verruchte Nächte (ISBN: 9783862787470)
    Gena Showalter

    Angels of the Dark - Verruchte Nächte

     (70)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Im Großen und Ganzen, nachdem man das Buch gelesen hat und die komplette Geschichte kennt, ist diese wirklich sehr interessant und spannend. Doch wenn es dann zur Umsetzung kommt, hätte man die rund 400 Seiten locker auf 300 oder sogar 250 kürzen können. Die Beziehung zwischen Zacharel und Annabelle ist gut dargestellt, wie sie sich annähern und wie jeder seine eigenen Probleme mit sich mitschleppt die ihr Verhalten beeinflussen, doch gab es einige Handlungsstränge die einfach unnötig waren. Es hätte besser sein können

  17. Cover des Buches Die Gefährtin (ISBN: 9783442266326)
    Torsten Fink

    Die Gefährtin

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    Information zum Buch

    Klappentext: 

    Nach langem Schlummer ist die ist die mächtige Awathani eine gewaltige Seeschlange, in den Sümpfen des Schwarzen Dhanis erwacht. Während der skrupellose Abenteurer Tasil sofort überlegt, wie er daraus Gewinn schlagen kann, bemüht sich seine Sklavin Maru, mehr über, die Awathani herausfinden. Und ahnt dabei nicht, dass der uralte Daimon Utukku bereits ein Netzt spinnt, um Maru darin zu fangen...

    Das Buch besteht aus Drei Abschnitte jeder Abschnitt beschreibt einen Tag. Das Cover wirkt wieder schlicht und einfach gehalten.

    Die Hauptfiguren/Die Story *Spoiler-Warnung*

    Ein halbes Jahr ist nun vergangen und die zwei Protagonisten Tasil und Maru Nehis begleiten uns in Ihrem neuen Abenteuer in den Süden in Richtung Ulbai. Auf den Weg dorthin machen Sie einen zwischen Stopp in einem Dorf Nähe des Schlangenmeer. 

    Die Bewohner verhalten sich sehr merkwürdig, schnell wird den beiden bewusst warum. Den die Riesin Awathani (Schlange) ist erwacht und die Ältesten des Dorfes sind auf und dran ein Opfer zu bringen und so das Dorf und den Schatz zu schützen. 

    Der Schreibstil

    Der Autor weiß, wie Er seine Orientale Welt dem Leser nahebringen kann. Er schreibt detailliert und malerisch, man hat das gefühlt am Abenteuer selbst teilzuhaben. Was mir diesmal gefallen hat die Charakter Namen sind jetzt besser gewählt, das Lesen ist dadurch viel flüssiger als im Ersten Band. 

    Fazit

    Auch die Fortsetzung des neuen Abenteuers mit Tasil und Maru ist sehr spannend gestaltet. Mir gefällt es das der Autor sich auf wenige Schauorte konzentriert. Die meiste Handlung spielt um den Schlangensee. Schön finde ich es auch bekannte Figuren wieder zu treffen wie Biredh, der uns wieder spannende Geschichten erzählt. Oder auch Nummur und Fakyn. Trotzt das der zweite Band an den ersten Anknüpft, und zwar nur ein halbes Jahr später, wird man trotzdem beim Lesen nicht gestört von Handlungen aus dem ersten Band. Man kann diesen also ruhig allen lesen ohne Vorkenntnisse.

     


       

  18. Cover des Buches Lycidas (ISBN: 9783453320123)
    Christoph Marzi

    Lycidas

     (728)
    Aktuelle Rezension von: Gluecksvogel

    Habe das Buch schon mehrfach gelesen und bin von der ganzen Reihe begeistert. 

    Es ist eine so schöne Geschichte, dass man wirklich traurig ist, wenn sie vorbei ist. 

    Ich kann einem das Buch wärmstens empfehlen. 

  19. Cover des Buches Percy Jackson - Diebe im Olymp (ISBN: B0038ADJSE)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Diebe im Olymp

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus Mythologie und Abenteuergeschichte. 

    Die Haupt- und Nebenfiguren sind interessant charakterisiert und agieren "kindgerecht". Der Schreib- und Erzählstil ist leicht und flüssig zu lesen und gut verständlich. Die Abfolge der Ereignisse ist sehr gut durchdacht und so gestaltet, dass keine Langeweile aufkommt. Die Abenteuer die Percy und die anderen Halbgötter bestehen müssen sind dabei wunderbar in Szene gesetzt. 

    Was mir wirklich gut gefallen hat war dabei der Mix aus heutigem Amerika mit all seinen modernen Errungenschaften und dem mythischen Griechenland. Dieser 1. Teil macht definitiv Lust auf mehr. Für dieses Buch vergebe ich eine Kauf- und Leseempfehlung und bewerte es mit 4 von 5 Sternen.

  20. Cover des Buches Geliebte des Schattens (ISBN: 9783442376063)
    Sherrilyn Kenyon

    Geliebte des Schattens

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Titel: Geliebte des Schattens
    Autor: Sherrilyn Kenyon
    Reihe: Dark Hunter #7
    Verlag: blanvalet
    Genre: Romantasy/Griechische Mythologie
    Seitenanzahl: 412

    Zitat entfällt.

    Cover:
    Ist natürlich wieder Standard, aber ich finde, dass Kenyons Bücher doch immer schöne Cover haben.

    Klappentext:

    Sie sind gefährlich, sie sind gefährlich attraktiv: die »Dark Hunter« – unschlagbar spannend, atmosphärisch, sexy ... Auch wenn er als Dark Hunter Dämonen vernichtet, seit zweitausend Jahren schätzt der römische General Valerius Magnus gepflegte Ruhe. Und jetzt das: Tabitha Devereaux, unkonventionell, wild, sehr sexy und eine der besten Vampirjägerinnen der Welt. Valerius ist hingerissen, aber leider ist seine Angebetete nicht nur mit Valerius’ Todfeind verwandt, sie ist außerdem in höchster Gefahr. Und sie ist nicht bereit, sich sittsam von Valerius beschützen zu lassen. Jetzt lodert das Feuer zwischen den beiden Hitzköpfen erst richtig …

    Meine Meinung:
    Ohhh...Valerius...so sehr gehasst und doch so sehr missverstanden !!
    Der römische General hat echt einiges durchgemacht und ich fand es so toll, dass man in diesem Band endlich erfährt, was ihm widerfahren ist und wie er die Zeit mit Kyrian erlebte.

    Es ist schon eine echt große Zeit her, dass ich dieses Buch (zum 2. Mal) gelesen habe, sodass ich jetzt keine supergenaue Rezi schreiben kann...und leider sind auch meine Notizen zum dem Buch abhanden gekommen, sodass ich rein per Gedächtnis schreiben kann.

    Die Story ist spannend und zackig geschrieben, unterhält mit sehr viel Witz und ganz viel Romantik...
    Die Wortgefechte zwischen Tabitha & Valerius fand ich zum Schreien und auch soo süß.
    Mir gefiel aber am Besten immer noch Valerius Squire, der mit dieser Penis-Sache mich echt nur noch zum Lachen brachte....einfach zu geil :D

    Die Charaktere sind wieder sehr symphatisch und gefielen mir echt gut.

    Der Schreibstil ließ sich wieder locker lesen.

    Bewertung:
    Ich fand diesen Band auch wieder so schön und dieses Paar ist eines meiner Lieblinge !
    Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne


  21. Cover des Buches AERA 1 - Die Rückkehr der Götter (ISBN: 9783426436899)
    Markus Heitz

    AERA 1 - Die Rückkehr der Götter

     (11)
    Aktuelle Rezension von: zickzack
    Inhalte: Die Götter sind zurück. Wobei es sich dabei um die Götter aus dem verschiedensten Mythologien und kleinsten religiösen Gruppen handelt. Die großen Götter aus dem Christentum, Judentum und Islam sind nicht erschienen. Interpol Ermittler Malleus Bourreau ist bei diesem ganzen Göttertrubel Atheist geblieben und deckt Verbrechen. Dabei zeigt er keinen Respekt, weder vor Menschen, noch vor Göttern.

    Nachdem ich den Prolog gelesen hatte (Aera –Wie alles begann EAN: 9783426437605) hatte ich ja schon eine Vorahnung auf was ich mich da einlasse. Die Geschichte spielt in unserer Welt, allerdings ist sie vollkommen verändert. Interessant finde ich besonders, dass Christentum, Judentum und Islam zu kleinen Sekten degradiert wurden, da ihre jeweiligen Götter nicht erschienen sind und somit viele ihre Anhänger zu anderen Göttern konvertiert sind. Atheisten sind in dieser Welt Mängelware, da ja die Götter angeblich direkt unter ihnen sind. Malleus Baourreau zweifelt das stark an, hält sie mehr für Scharalatane und Verführer, die Menschen in den Fanatismus treiben wollen und auch scheinheilig.
    Lustig ist auch, dass die Götter um ihre Religion werben, manche von ihnen sogar eine eigene Werbesendung haben (natürlich ist die Sprache von Loki, wem sonst?) und durch die Vielfalt von Kulten das alles nicht so steif und altbacken wirkt, sondern recht modern.
    Die Geschichte spielt im November 2019 (Ende 2012 sind die Götter gekommen und haben angefangen die Welt zu verändern). Die Welt ist sehr modern, mit selbstfahrenden Autos und dergleichen (anscheinend war Markus Heitz als er die Geschichte geschrieben hat, davon ausgegangen, dass sich die Technologie schneller entwickelt).
    Wie es oft typisch an Heitz Geschichten ist, wechseln wir öfters den Standort. Hier in dieser kleinen Episode waren wir in Italien, Germanien, Frankreich und beim letzten bin ich mir gar nicht sicher, ob es Polen und Russland war. Ich habe ehrlich gesagt nicht so genau darauf geachtet.

    Interessant an der Geschichte ist, dass sie aus zwei Perspektiven erzählt wird. Einmal von Malleus Bourreau (personeller Er-Erzähler) und seinen geheimen Verfolger (Ich-Erzähler). Die Perspektiven unterscheiden sich nicht nur durch die verschiedenen Erzählweisen und dass der Ich-Erzähler in Kursiv geschrieben ist, sondern auch dadurch dass die beiden so unterschiedliche Persönlichkeiten sind.
    Von Malleus erfährt man (noch) recht wenig. Er ist ein sehr guter Ermittler, mitleidlos, respektlos und rauch gerne Zigarren mit unterschiedlichen Banderolen. Gerade die Zigarren wurden so oft erwähnt und wie er immer wieder zu einer anderen Farbe seiner Banderole gegriffen hat, dass ich gar nicht so richtig weiß, ob ich es nun nervig oder als Gag sehen soll. Auf jeden Fall ist er einer der knurrigen, verschlossenen Protagonisten, die ich persönlich recht gerne hab.
    Sein Verfolger ist ein Psychopath. Er hat eine seltsame Faszination auf Malleus, hilft ihm im Verborgenen ohne dass dieser etwas davon mitbekommt und dennoch weiß man nicht so recht, ob ihm Malleus doch nicht irgendwann überdrüssig wird und er ihn abknallt. Das ist so eine Figur, die man ganz schlecht einschätzen kann.

    Wie gesagt ist dieses Buch in sich abgeschlossen und ich denke mal, dass wird mit jeden Teil so fortgesetzt. Dennoch wird es eine Hauptstory geben, die ständig weitergeführt wird, die wohl darauf auslaufen wird, wie die Welt am Ende von dieser Geschichte aussehen wird. Wird sie dann immer noch von den „neuen“ Göttern regiert oder wird sie wieder auf den Stand vor ihrer Rückkehr gesetzt? Und welches entscheidende Rädchen spielt dabei Malleus?
    Zur Thematik muss ich sagen, dass ich mich mit den ganzen verschiedenen Mythologien nicht auskenne und ich großen Respekt Heitz zolle für den Rechercheaufwand. Er hat da ja wirklich alle möglichen Gottheiten mit hineingemischt und gerade bei Loki musste ich schmunzeln, dass dieser eine recht perverse Fernsehshow ins Leben ruft und dennoch dafür gefeiert wird. Er ist einer der wenigen, der mir was sagt und den ich auch so eingeschätzt hätte.
    Für mich selbst war es teils etwas verwirrend und etwas schwierig zum Nachvollziehen. Es wurde zwar immer kurz erläutert (zum Glück kein großes Blabla, bei so einer Thematik könnte man ja schnell in die Infodumpfalle laufen), aber dennoch ist es schwierig, wenn man gar nicht in der Materie steckt. Leute, die Spaß an Mythologien haben und sich damit beschäftigen, könnte ich mir vorstellen, dass sie ihren Spaß mit der Geschichte haben. Obwohl, vielleicht kritisieren diese wieder, dass ihre beliebte Mythologie zu wenig erwähnt wurde, da Heitz wirklich freudig zwischen den Göttern springt. Für mich dadurch wieder recht interessant, da ich teils gar nicht gewusst habe, was es alles so gibt.
    Am Ende der Geschichte findet sich ein umfangreiches Götterlexikon, wo jeder Gott kurz und prägnant erläutert wurde, aufgeteilt auf die verschiedenen Teile, wo er zu er erst erwähnt wurde.

    Fazit: Ich hatte meinen Spaß an dem Buch, da es eine Mischung aus Krimi und Fantasyroman ist (ich liebe Urban-Fantasy) und ich Markus Heitz Schreibe einfach mag (frech, dynamisch, direkt). Teils wirkte das mit den ganzen Göttern etwas überladen, aber ich denke, dass es das genau sollte, da diese Welt mit den Göttern ja überflutet wurde und sie praktisch an jeder Ecke Thema sind. Dennoch musste ich mich etwas in die Geschichte hineinfuchsen. Außerdem möchte ich mehr über den Prota erfahren. Er hat zwar bereits Ecken und Kanten, aber sie können gern noch etwas schärfer gezeichnet, genauso wie von seinem Verfolger. Ich vergebe vier Sterne.
  22. Cover des Buches Verhext (ISBN: 9783608983654)
    Kevin Hearne

    Verhext

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Yuria

    "Verhext" ist der zweite Teil der insgesamt neunteiligen Reihe "Die Chroniken des Eisernen Druiden" vom amerikanischen Autor Kevin Hearne. Auch der zweite Teil konnte mich wieder prima unterhalten. Der unverwechselbare Humor des Autors ist wahrlich ein Genuss.

    Inhalt: Nachdem der Druide Atticus aus Notwehr eine keltische Gottheit getötet hat, ist es dahin mit seiner gewünschten Ruhe. Denn plötzlich will jeder etwas von ihm. Und kurz bevor er mit dem ortsansässigen Hexenorden einen Friedenspakt schließen kann, taucht auch noch ein neuer Hexenzirkel in der Stadt auf, der alles andere als friedlich ist. Deren dunkle Vergangenheit reicht bis zurück in den Zweiten Weltkrieg und Atticus muss erneut für den Frieden in Arizona kämpfen. Zum Glück hat Atticus nicht nur sein magisches Schwert, sondern auch hilfreiche Freunde. Dass es sich dabei um einen blutsaugenden Vampir-Anwalt handelt, ist dabei das geringste Problem.

    Meine Meinung: Kevin Hearne hat mir wieder einmal ein paar amüsante Stunden voller spannender Unterhaltung beschert. "Verhext" hat mir fast noch besser gefallen, als der erste Band der Reihe. Es beginnt bereits sehr amüsant, denn seit Atticus aus Notwehr eine keltische Gottheit getötet hat, ist die ganze mythische Welt in Aufruhr. Atticus erhält unzählige Anfragen für Auftragsmorde, denn die Götterwelt ist alles andere als eine friedliche Gemeinschaft. Am unbeliebtesten ist anscheinend Thor, der nordische Gott des Donners, denn ihn wollen am liebsten alle tot sehen. Die Story in "Verhext" deutet zwar bereits ein Abenteuer rund um die nordische Mythologie an, Hauptthema sind aber die Hexenzirkel von Arizona, die Atticus das Leben schwer machen. Die Story war einfallsreich und hat mir sehr gut gefallen. Wir treffen einige Charaktere, Göttinnen und mythische Wesen aus dem ersten Teil wieder und auch der irische Wolfshund Oberon zeigt sich wieder von seiner besten Seite.

    Der Schreibstil trieft vor schwarzem Humor und Sarkasmus und ist sehr speziell. Ich kann durchaus verstehen, wenn dies nicht für Jedermann was ist, aber ich mag den Schreibstil von Kevin Hearne sehr gerne. Die schlagfertigen Dialoge mit dem unverwechselbarer Humor des Autors machen das Buch zu einem wahren Genuss.

    Da "Die Chroniken des Eisernen Druiden" neun Teile hat, ist die Länge des Buches mit seinen 360 Seiten perfekt. Zu Beginn werden die Erlebnisse aus dem ersten Band ein wenig wiederholt, so dass ich mich sehr schnell wieder in der Story eingefunden habe. In "Verhext" lernen wir den Druiden Atticus und seine Umgebung näher kennen und da Atticus' Welt nicht nur die keltische Mythologie beinhaltet, sondern alle Sagen und Mythen der Welt, inkludiert der Autor nun auch Charaktere und Götter aus anderen Kulturen. Die religiösen und mythologischen Andeutungen waren sehr unterhaltsam und haben für das ein oder andere Schmunzeln beim Lesen gesorgt. Die Story ist spannend und bei dem Showdown am Ende war ich an den Seiten gefesselt. Das beinhaltete Grundthema wird zwar größtenteils abgeschlossen, das Ende lässt aber auch wieder einiges offen, so dass die Vorfreude auf den nächsten Band groß ist.

    "Verhext" ist trotz Adult-Fantasy ein humorvolles "Gute Laune"-Buch, das für sehr unterhaltsame Lesestunden sorgt. Die Kombination von verschiedenster Mythologie sorgt für jede Menge faszinierender Momente und steigert die Vorfreude was da noch alles kommen mag. Atticus ist für meinen Geschmack zwar ein bisschen zu übermächtig, ich denke in den Folgeteilen wird er aber noch in die ein oder andere Bredouille kommen, aus der er nicht so schnell wieder rauskommt. "Verhext" ist ein gelungener Zwischenband, der Lust auf mehr macht. 👍 

  23. Cover des Buches Anubis (ISBN: 9783404270705)
    Wolfgang Hohlbein

    Anubis

     (232)
    Aktuelle Rezension von: honeyandgold

    Da es mein erstes Buch vom guten Wolfi ist, kann ich nicht viel zu seinem Schreibstil oder ob andere Bücher besser sind von ihm sagen. Daher meine ungeschminkte Meinung als Nicht-Wolfi-Fan.

    Um auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, das was der Titel verspricht, wird jetzt nicht ganz gehalten und ich muss sagen ich verstehe viele Kritikpunkte die ich hier gelesen hab. Zwar hat das Buch etwas mit dem alten Ägypten zu tun, aber irgendwie auch nicht. Naja aber irgendwie ja schon, zumindest anstatzweise. Es ist fast so wie eine Dekopflanze, die super aussieht und man ständig gießt, nur um festzustellen das das Ding aus Plastik ist. Es ist ein nettes Buch aber wer sich Ägypten und Anubis erhofft, wurd schwer enttäuscht und ich werde das Gefühl nicht los das unser lieber Herr Hohlbein zu viel "Ruf des Cthulhu" gelesen hat. 

    Positiv muss man aber sagen, das er mit Morgens einen etwas anderen Helden geschaffen hat. Denn Morgens ist etwas zurückhaltend, verschroben und introvertiert. Ein kleiner Nerd, wenn ich mal so ehrlich sein darf und ich hab mich sofort in Ihm wieder gesehen. 

    Das war leider auch alles positive an der Story. Die Geschichte hat zwar sehr oft ihre Höhepunkte aber es zieht sich. Oft werden Gedanken von Morgens oder Gespräche einfach wiederholt. Zum Beispiel: Morgens frägt etwas, Graves fummelt an seinen super krass tollen Handschuhen herum, Morgens frägt ihn wieder. Graves ignoriert ihn wieder. Morgens frägt sich zum gefühlt 1.000mal warum Graves immer Handschuhe trägt und warum es unter seinen Handschuhen pulsiert. Ungelogen fast über die Hälfte beschäftigt sich Morgens mit Graves blöden lederbezogenen Griffeln. Ja, wir haben es verstanden Morgens, du hast einen Hand-Fetish. Können wir bitte weiter machen? 

    Ich würde jetzt nicht sagen es war ein schlechtes Buch, das ich am liebsten raus werfen würde aber es war jetzt auch kein Buch das ich nochmal lesen will. Es war in Ordnung. 

  24. Cover des Buches Gefangene des Engels (ISBN: 9783453527706)
    M. A. Pierce

    Gefangene des Engels

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Koenigin_Tamia

    Ich mochte das Buch nicht wirklich. Gehofft hatte ich auf einen spannenden Fantasy Roman über Engel... einen "erwachsenen" Roman, da es im Laden auch dort eingeordnet war. Der Klapptext und auch das Cover gefielen mir recht gut, genau wie die Seitenanzahl. Ich wollte mal wieder eine umfangreiche Story mit Spannung und allem drum und dran.

    Was einem allerdings in dem Buch erwartet erinnerte mich sofort an die Story vom Zauberer vom Oz... Am Anfang noch nicht so sehr, da war das Buch noch relativ spannend, die Vampirstory gut und auch die Art und Weise, wie die Charaktere miteinander agieren recht schick.


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