Bücher mit dem Tag "google"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "google" gekennzeichnet haben.

69 Bücher

  1. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (14.119)
    Aktuelle Rezension von: nadiwagn

    Es ist sehr gut geschrieben. Man kann gar nicht genug von den Abenteuern von Gwendolyn bekommen.

  2. Cover des Buches Der Circle (ISBN: 9783462048544)
    Dave Eggers

    Der Circle

     (788)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    „Der Circle“ ist ein Roman von Dave Eggers und im Jahr 2015 im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienen.

    Klappentext:

    Huxleys schöne neue Welt reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »weisen drei Männer«, die den Konzern leiten – wird die Welt eine bessere. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterne-Köche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles ...

    Meinung:

    Der Gedanke, der dieser Geschichte zugrunde liegt, ist beängstigend, bedrückend aber durchaus auch sehr real. Gerade deswegen hat mich das Buch sofort angesprochen. Trotzdem lag es ganze 6 Jahre auf meinem SuB, bis ich es endlich davon erlöst habe. Leider muss ich auch gleich zugeben, dass ich ziemlich enttäuscht bin.

    Die Spannung bleibt auf einem wahnsinnig niedrigen Niveau und die Handlung an sich plätschert nur so dahin – ohne spannende Wendungen, Dramatik und ohne größere Probleme, die es zu bewältigen gab. Ständig schaut man Mae bei ihrer Arbeit in der Costumer Experience oder bei ihren Social-Media-Aktivitäten über die Schulter und das war mir persönlich viel zu langweilig, eintönig und nervig. Das Buch hätte man deutlich kürzen können, ohne dass dabei etwas wirklich Wichtiges verloren gegangen wäre. Ich kann zwar verstehen, dass der Autor veranschaulichen wollte, inwiefern sich eine solche Gehirnwäsche, wie es beim Circle der Fall ist, auf den Menschen auswirkt. Sprich, dass so etwas langsam und stetig fortschreitet und sich wie ein Geschwür im Kopf eines Menschen festsetzt und sich dann wie ein Parasit ausbreitet. Nichtsdestotrotz ist für mich viel zu wenig Spannung aufgekommen und ich bin der Meinung, dass man das deutlich spannender hätte handhaben können.

    Die Charaktere an sich haben, meiner Meinung nach, zu wenig Tiefgang. Man weiß wenig darüber, was sie wirklich antreibt, was sie denken und empfinden, usw. Zudem, wenn man bedenkt, dass der Circle nur die Besten der Besten anstellt, dann ist es absolut erschreckend wie naiv und oberflächlich alle zusammen sind. Die Protagonistin Mae verursachte bei mir regelmäßiges Augenrollen und Kopfschütteln – zum Glück habe ich kein Schleudertrauma davongetragen. Diese junge Erwachsene hat ihre Fähigkeit verloren, rational zu denken. Es scheint ihr sogar vollkommen egal zu sein, dass sie ihre Eltern bloßgestellt hat, dass ihr Exfreund stirbt und dass ihre Eltern auch noch den Kontakt zu ihr abgebrochen haben. Nicht mal da scheint sie ordentlich darüber nachzudenken, was der Circle mit seinem Vorhaben anrichtet. Sämtliche Kritik am System Circle prallen vollkommen an ihr ab. Zudem erschließt sich mir überhaupt nicht, warum sich eine gewisse Person ausgerechnet an Mae hängt und in ihr seine Vertraute sieht. Sie hat kein einziges Mal durchblicken lassen, dass sie auf seiner Seite stehen würde. Wegen der Spoilergefahr kann ich hier leider nicht weiter darauf eingehen. 

    Die Circle-Gründer an sich (insgesamt sind es 3 an der Zahl), wissen auf jeden Fall, wie sie die Menschen um ihren Finger wickeln und auf ihre Seite ziehen können. Sie packen dort zu, wo es am meisten wehtut und bieten gleich eine Lösung für das Problem an. Wer weiß, ob nicht auch wir auf diesen trügerischen Schein reinfallen würden? Der Circle hat nicht nur schlechte Ideen ...

    Was mir in der Geschichte jedoch vollkommen gefehlt hat, war der Aufstand und die Rebellion der Gegenseite. Bei einem solchen Vorhaben, wie es der Circle geplant hat, müssten energische Gegenreaktionen, Demonstrationen, etc. erfolgen. Das blieb vollkommen aus. Na gut, nicht ganz: Die wenigen, die sich dagegen ausgesprochen haben, werden sofort aus dem Verkehr gezogen. Also, keine wirkliche Gefahr für den Circle.

    Das abrupte und offene Ende wirkt unfertig. Es fühlt sich tatsächlich so an, als wollte der Autor nicht mehr weiterschreiben, sondern einfach nur schnell aufhören.

    Der Schreibstil an sich ist locker und leicht. Zudem wird nicht mit hunderten von Fachbegriffen um sich geworfen, was mir gut gefallen hat.

    Fazit/Empfehlung:

    Alles in allem bietet das Buch eine tolle Grundidee, doch die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen – leider. Tatsächlich fand ich den Film deutlich besser als das Buch.

    Alles in allem kann man das Buch durchaus lesen, muss man aber nicht unbedingt.

    Sternewertung:

    2.5 Sterne

  3. Cover des Buches The Circle (ISBN: 9780804172295)
    Dave Eggers

    The Circle

     (285)
    Aktuelle Rezension von: yungscarecrow

    The Circle von Dave Eggers beginnt mit einem wirklich interessanten Setting, was sehr an die Strukturen im Silicon Valley erinnert, so wie man es sich bei Google oder Facebook vorstellen würde. Mit Verlauf des Buches merkt man aber recht schnell, dass viele Entscheidungen nur zu einer Sache führen sollen: zur Kontrolle über die Mitarbeiter und Nutzer der Seite. Auch wenn die Protagonistin gelegentlich den Anschein macht, dass sie die Zustände der Überwachung hinterfragt, so ist sie doch sehr naiv, was einen als Leser des Werks zur Weißglut treibt. Daher kann ich diesem Buch - leider - nur maximal 3* geben, obwohl mir selbst das schwerfällt.

  4. Cover des Buches ZERO - Sie wissen, was du tust (ISBN: 9783734100932)
    Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust

     (599)
    Aktuelle Rezension von: Read1ngl0ver

    Eine unbekannte Gruppe namens Zero kämpft mit Aufdeckung gegen die Datentransparenz und der damit einhergehende Verzicht auf Privatsphäre. Cynthia Bonsant - eine oldschool Journalistin muss auf die harte Tour lernen, dass die Welt technologisch wesentlich weiter ist, als sie sich auch nur annähernd vorstellen kann. Sie wird auf die Suche nach Zero angesetzt.  Worauf sie dabei stößt, bringt sie in große Gefahr. 

    Mein erstes Buch von Marc Elsberg. Innerhalb weniger Stunden gelesen. Mehr Worte braucht es eigentlich nicht. Die Handlung ist absolut mitreißend und Cynthia Bonsant ist mir persönlich sehr sympathisch. Das ist die Geschichte, die mitreißt und an der man bleibt. Der Teil im Hintergrundhandlung macht die Geschichte noch komplexer als sie ohnehin schon ist und hätte es für mich nicht gebraucht, da sie nicht wesentlich zur Hauptandlung beiträgt. Sicherlich wird damit anschaulich dargestellt, womit sich Personen in gewissen Positionen und Ambitionen helfen wollen und welche menschlichen Abgründe bzw. pure Skrupellosigkeit sich mit diesen technologisch und psychologischen Erkenntnissen auftun, jedoch spiegelt sich das m.E. bereits in der Einführung der sogenannten Testgruppen durch Montik wider. 

    Alles in allem schafft es Eltzberg ein technisches und zugleich komplexes Thema für die breite Masse verständlich darzustellen und die Risiken der Datenerhebung durch jedes neumodische Alltagshelferlein auf den Punkt zu bringen. 

  5. Cover des Buches Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra (ISBN: 9783453418455)
    Robin Sloan

    Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

     (524)
    Aktuelle Rezension von: SofiaCuorDiLeone

    Ich gehöre zu der Art Leser*in - ich gebe es zu - die hin und wieder ein Buch "blind" kauft, ohne sich vorher den Klappentext durchzulesen, einfach, weil ich mich manchmal gerne überraschen lassen will oder auch schlicht aus dem Grund, dass ich durch ein ausgefallenes oder sehr ansprechendes Cover leicht zum Kauf verleitet werden kann... In diesem Fall sprach mich der Titel besonders an - Ich liebe Bücher über Bücher! Als ich dann das lesen begann, wurde mir schnell klar, dass der Inhalt nicht ganz das war, was ich mir erhofft/versprochen hatte. Wäre es "nur" um die schrullige, kleine Buchhandlung und ihre höchst eigenartige Kundschaft gegangen hätte ich vermutlich mehr Spaß an der ganzen Sache gehabt. Aber das ist nur mein persönlicher Geschmack, da ich in der Regel kein Fan von Geschichten bin, die sich zu sehr um Technik und Modernisierungen im Weitesten Sinne drehen - da bin ich doch eher ein Fan der "altbacken-mysteriösen" Fantasy-Stoffe. Wer aber Freue an genau diesen Dingen hat und sich auf eine Geschichte einlassen will, die das Alte mit dem Neuen verbindet und wenn jemand sich zudem für seitenweise technische Ausschweifungen begeistern kann, für den ist dieses Buch genau das Richtige!

  6. Cover des Buches Every (deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783462001129)
    Dave Eggers

    Every (deutsche Ausgabe)

     (79)
    Aktuelle Rezension von: mesu

    Dieses Buch hat einiges zu bieten. Es zeigt eine erschreckende und gleichzeitig faszinierende Zukunft, in der alle, jederzeit und überall überwacht werden. Die Menschen sind wie ferngesteuert und identifizieren sich nur noch über eine Technologie, die der Konzern Every vorgibt. Sie leben nicht mehr, sie existieren nur noch im System von Every. Doch es gibt sie noch - die wenigen Zweifler. Delaney und Wes gehören dazu. Sie heuern bei dem Konzern an und versuchen von innen heraus zu infiltrieren und Every zu zerstören. 

    Ein äußerst gefährliches und fast aussichtsloses Unternehmen, aber die Freiheit  aller Menschen hängt davon ab.

    Virtuos spielt der Autor mit unseren Ängsten und inszeniert ein facettenreiches Szenario, das beklemmend und zerstörend wirkt. Aber ist diese unglaubliche Zukunft wirklich so fern?

    Lesen empfehlenswert.

  7. Cover des Buches Liebe kann man nicht googeln (ISBN: 9783839214916)
    Julia K. Stein

    Liebe kann man nicht googeln

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Laura_M
    Bei "Liebe kann man nicht googlen" handelt es sich um ein Buch der deutschen Autorin Julia K. Stein.
    Mein erster und vermutlich auch letztes Buch der Autorin habe ich auf Grund des tollen Covers in die Hand genommen.

    Wir folgen der 33-jähringen Lena (im wahrsten Sinne des Wortes) in Form von Blog-Einträgen. Sie berichtet über ihr Lebenund über den Versuch ihren Schwarm für sich zu gewinnen. Die Protagonistin tritt dabei in jeden Fettnäpfchen, welches auch nur ihren Weg streift.

    Leider konnte ich mit der Protagonistin nichts anfangen und fand sie auch nicht witzig. Ihre Vorgehens- und Handlungsweisen konnte ich nicht nachvollziehen.
    Während ich es bei Bridget Jones witzig fand wie sie auf tollpatschige Weise ihren Mr. Darcy gefunden hat, hat mich Lenas "alles sagen, was er hören will"-Strategie sehr genervt.
    Auch ihr Kaufrausch a la Shopaholic war für mich nicht sympatisch, sondern nur unverantwortlich.
    Während der Schreibstil der Autorin locker und leicht zu lesen war, konnte ich leider nicht mit der Protagonistin warm werden, sondern konnte immer nur ungläubig den Kopf schütteln.

    Fazit: Da mich die Protagonistin nur genervt hat und das Lesen des Buches mir so keine Entspannung gebracht hat, kann ich trotz des flüssigen Schreibstils mit dem Buch nicht warm werden.
  8. Cover des Buches It's A Nerd's World (ISBN: 9783401604367)
    Tobias Schrödel

    It's A Nerd's World

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Siraelia

    Mit „It’s a Nerds’s World“ ist dem Autor und dem Arena Verlag ein wirklich guter Coup gelungen. Der Autor, Tobias Schrödel, der sich als Fachinformatiker und gefragter Referent zum Thema IT-Sicherheit mit der Materie gut auskennt hat hier ein Buch für Kinder ab ungefähr 10 Jahren (bzw. 3te und 4te Klasse Grundschule) geschrieben, dass sehr gelungen Informationen über Persönlichkeiten, besser gesagt „die Brains hinter YouTube, Smartphone, Computer und Co.“ vermitteln.

     

    Schon allein die Aufmachung hat uns überzeugt. So ist die Innenseite des Umschlags mit einem Zeitstahl gestaltet, der beginnend von der industriellen Revolution die wichtigsten Daten in Bezug auf Erfindungen rund um Computer und Co. aufführt.

     

    Das Buch in die Bereiche

    ·        Erfinder

    ·        Pioniere

    ·        Gründer

    ·        Sicherheit und

    ·        Glossar

    unterteilt.

     

    Unter jedem Punkt (mit Ausnahme des Punktes Sicherheit) finden wir Persönlichkeiten, die maßgeblich die Welt zu dem jeweiligen Zeitpunkt beeinflusst und das Thema Computing mitgestaltet und (bewusst oder auch nicht) vorangetrieben haben. So starten wir mit dem Erfinder des Vorläufers des Computers bis hin zu dem bekannten Whistleblower der Neuzeit. Zu jeder Person gibt es noch gut recherchierte und dabei eher unbekannte Facts, bzw. Informationen vom Autor zu diesen Personen. So ist es doch etwas anderes Buch zu lesen und nicht mit einem Artikel auf Wikipedia zu vergleichen, da der Autor alles nochmals geprüft und Zielgruppengerecht aufbereitet hat.

     

    Natürlich gäbe es noch so einige weitere Persönlichkeiten, die man gerne hätte nennen können, dennoch hat uns das Buch völlig überzeugt und äußerst gut unterhalten. Und so einige Fakten waren auch meinem IT-affinen Mitleser (damit meine ich meinen Mann, nicht meine Kinder) unbekannt 😉.

     

    Wir finden, dass dieses Buch ein guter Start in eine neue Reihe bei Arena sein könnte und hoffen, dass solche Kompendien auch noch für andere Bereiche der Entwicklung (z.B. Chemie/Biologie/Physik oder auch künstlerische Entwicklungen z.B. in Kunst und Musik) auf den Markt gebracht werden. Diese Art von Wissensvermittlung ist eine echte Bereicherung und bringt die jungen Leser/innen auch wieder zum Medium Buch zurück.

     

    So gibt es von uns für diesen Schatz verdiente 5 von 5 Punkte und wir beglückwünschen Autor und Verlag und hoffen, dass das Buch wirklich einen Nerv treffen wird!
  9. Cover des Buches Adam ist jetzt mit Eva befreundet (ISBN: 9783841902450)
    Wylie Overstreet

    Adam ist jetzt mit Eva befreundet

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Eine interessante Idee: Was wäre passiert, wenn Mark Z. (bzw. die Winklevoss-Zwillinge) Facebook viel früher erfunden hätten, was hätte man damals nicht alles schon im Vorraus wissen können? Schön ironisch-humorvolle Gedankenspielereien, bei dem einem auch manchmal das lachen im Halse stecken bleibt, zB wenn Hitler Nationalismus bereits 1920 für eine "gute Idee" hält. Sehr amüsant so für zwischendurch, durchaus weiterzuempfehlen.
  10. Cover des Buches Ich glaube, es hackt! (ISBN: 9783658108571)
    Tobias Schrödel

    Ich glaube, es hackt!

     (36)
    Aktuelle Rezension von: MamiAusLiebe
    Worum es geht:
    Mit diesem Buch lernen Sie, wie Sie sich und Ihren Computer schützen und was Sie über unsere digitalen Tücken und Lücken alles wissen sollten. Die Technik, die uns heute überschwemmt, lässt uns gar keine Chance mehr, alles so abzusichern, dass wir auch wirklich sicher sind. Lernen Sie aber die Waffen Ihrer Gegner und Ihre eigenen Abwehrmöglichkeiten kennen. Doch keine Sorge, bei diesem Blick in den Giftschrank der IT müssen Sie bei Leibe kein IT-Profi sein. Die vierte, erweiterte und aktualisierte Auflage ist mit vielen neuen Beispielen aus dem Technikalltag ausgestattet. Technisch veraltete Kapitel wurden gestrichen, neue Episoden z.B. zur Sicherheit von Wischpasswörtern oder über digitales Geld wurden eingefügt. Der TV-Experte Tobias Schrödel schreibt unterhaltsam und klärt auf – IT-Sicherheit geht uns eben alle an. Ein Buch insbesondere für Nicht- Fachleute. Daher: Zu Risiken und Nebenwirkungen bei Computer, Smartphone & Co. fragen Sie am besten Tobias Schrödel – oder Ihren Datenschützer.


    Cover:
    Der Titel ist super! Da merkt man schon den Witz am Buch. Die Gestaltung fand ich allerdings nicht so ansprechend.

    Meine Meinung:
    Ich habe einiges Neues aus diesem Buch erfahren. Als Technik-unbegabter-Mensch war es in jedem Falle eine Bereicherung. Ich habe zum Lesen aber recht lange gebraucht, da die Texte sehr lang sind. Dies ist aber nicht negativ, denn viel Text bedeutet viele Infos.

    Alles in allem werde ich auf jeden Fall mein Verhalten bezüglich der IT-Sicherheit verändern und kann dieses Buch weiter empfehlen. 

    Wer interessante Fakten auf humorvolle Art mag, der ist hier genau richtig.

    Bewertung:
     5 Sterne
  11. Cover des Buches Deathbook (ISBN: 9783839812761)
    Andreas Winkelmann

    Deathbook

     (16)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Andreas kann nicht glauben, dass seine 15-jährige Nichte Kathi sich das Leben genommen hat - und schon gar nicht auf diese Weise. Auch ihre Klassenlehrerin hat ihre Zweifel. Aber sie weiß, dass Kathi sich in ihren letzten Wochen für den Tod interessierte. Sehr sogar. Kathis Freundinnen zeigen Andreas morbide Filmchen, die sie mit ihrem Handy gefilmt hat, und bald findet er heraus, dass Kathi Mitglied in einem Forum war, das sich Deathbook nennt. Darin tummeln sich Tausende, die Videos sehen wollen, in denen Menschen bedroht werden. Sterben. Doch wer Mitglied im Deathbook wird, muss zahlen...Inhaltsangabe auf audible
    Sehr gut hat mir bei diesem Hörbuch von Andreas Winkelmann gefallen, dass er nicht nur aus der Ich-Perspektive erzählt hat, sondern auch mit seinem Namen. Hört sich gar nicht nach sooo einer riesigen Veränderung an, ist aber erstaunlich, was das mit dem Leser bzw in meinem Fall mit dem Hörer macht. Man macht sich nämlich wirklich Gedanken, ob der Autor diesen Fall wirklich am eigenen Leibe erfahren musste. Hoffentlich nicht!
    Leider war es mir trotzdem manchmal ein klein wenig zu langatmig. Vielleicht sollte man besser sagen - es war zu wenig Schwung. Aber es hat eine Kleinigkeit zu einem Spitzen-Buch gefehlt. 
  12. Cover des Buches Google Unser (ISBN: 9783982064307)
    Christian Hoffmeister

    Google Unser

     (25)
    Aktuelle Rezension von: isabellepf

    "Google Unser" von Christian Hoffmeister, ist ein Buch das von der Analyse der digitalen Religion, ihren Funktionen und Elementen bishin zur Handlungsempfehlung aus dem virtuellen Gotteshaus befreit.


    Christian Hoffmeister schildert in seinem Buch "Google Unser" das für meinen Geschmack anfangs ziemlich religionslastig ausgeführt wird, die Digitalisierung, Funktion und Elemente traditioneller Religionen. Auch werden die Unternehmen aus Silicon Valley als die Kirchen der digitalen Moderne gesehen. Dabei sind die User, die Gemeinsacht, Wir die Gläubiger, die dem Heilsversprechen der spirituellen Führer glauben und diesen bereitwillig in das globale Tal des Siliziums folgen.
    Sicherlich hat Christian Hoffmeister in vielen Punkten recht, vertritt den Standpunkt, wie irrational die Rationalisierung mit der Digitaliseirung wurde, doch ist es wirklich neu das Google, Facebook und Co unsere Daten schon längst für eigene ganz persönliche Zwecke missbraucht? Sollten wir uns nicht lieber fragen wieviel wir von unserer Persönlichkeit bereit sind preiszugeben? Vielmehr sollten wir den Umgang, das Nutzen der digitalen Onlineportale, unser Handeln und tun im digitalen Tool, kritischer gegenüberstehen. Wobei in der heutigen Moderne besonders google, einen hohen Stellewert eingenommen hat.
    Auch wenn die Thematik, die Digitalisierung und die moderne Technologiekultur mit der sich Christian Hoffmeister in seinem Buch beschäftigt durchaus interessant und zum nach bzw. auch umdenken anregt, ist es mir Insgesamt zu wissenschaftlich und religiös gefasst.


    Aufgebaut und vom Stil wie eine Bibel liest sich der Schreibstil zwar recht einfach, teilweise sogar mit einfliessendem Humor, war aber insgesamt zu wenig überzeugend und wirklich aufschlussreich für meinen Geschmack.

  13. Cover des Buches Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens (ISBN: 9783442142743)
    Richard David Precht

    Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Lovelybooksandtravel


    》 Die Zukunft, so heißt es lapidar, gilt dem autonomen Fahren. Und das Selbstfahrende Auto 》 kommt《, so viel steht fest; wie auf Erden so im Himmel als geflügeltes Himmelschiff oder 》Lufttaxi《.
    [Auszug aus dem Buch]

    Und ja die Zukunft ist unaufhaltsam. Sie wird kommen ob wir es nun wollen oder nicht. Vieles wird sich im laufe derJahre verändern, dass war schon immer so. Aber sollten wir uns nicht langsam mal Gedanken machen, was wir für unsere Zukunft wollen?
    Es ist ein sehr vielversprechendes Buch und die Thematik der KI wurde gut aufgegriffen. Informativ und gut geschrieben.

    Das Buch ist nichts für zwischendurch oder für mal ebenso, man sollte schon seine ganze Aufmerksamkeit dem Buch schenken um es genau verfolgen zu können. Es ist voll gepackt mit vielen Themen rund um die Künstliche Intelligenz und dabei wird sehr weit ausgeholt und deswegen solltet ihr euch auch wirklich mit dem Thema beschäftigen wollen, um es zu lesen, ansonsten wird es sehr wahrscheinlich schwierig und manchmal auch sehr unverständlich für manche. Aber für uns war es ein gelungenes Buch, rund um das Thema der KI.

    Der Schreibstil war auch immer flüssig, wodurch man gut ins Buch gestartet ist. Die Thematik wird weitläufig behandelt und da Richard David Precht auch des öfteren ins Detail geht, ist das Buch mit viel Thematik um das Thema KI gefüllt. Es wird weit ausgeholt um manche Themen genauer zu besprechen.

    Das Buch war im allgemeinen sehr interessant und informativ und ist für alle geeignet die sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinandersetzen möchten.

    》 Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz verändert unsere Welt im Eiltempo. Höchste Zeit darüber nachzudenken, was Maschinen erlaubt sein darf - und was auf gar keinen Fall!《
    [Zitat Richard David Precht]

    Und ja wir sollten alle darüber nachdenken, was wir für unser zukünftiges Leben wollen und was eben nicht.

  14. Cover des Buches Silicon Valley (ISBN: 9783328100331)
    Christoph Keese

    Silicon Valley

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Der Anfang des Buches, also die Beschreibung der Lebensumstände im Silicon Valley, klingt erst einmal fast schon paradiesisch; viel Sonne und warmes Wetter, Busse sind für die Bürger gratis, viele reiche Menschen, die ihren Reichtum aber nicht heraushängen lassen und die im Vergleich zu ihren Möglichkeiten doch sehr bodenständig leben.

    Bildung

    Christoph Keese beschreibt eine Welt, in der sehr viel Geld in Bildung investiert wird. Familien spenden dort wirklich große Summen an Schulen. Dies ist ein Punkt, der mich doch sehr beeindruckt hat. Hier in Deutschland ist es ja eher so, dass ein Schüler schon großes Glück hat, wenn er ein Schulbuch erhält, dass noch keine 5 Jahre alt ist. Hier bei uns wird die Bildung einfach auf den Staat abgeschoben und die staatlichen Gelder, die Schulen erhalten, halten sich stark in Grenzen.

    Ähnlich verhält es sich bei der Universität Stanford, diese Universität verfügt über ein jährliches (!) Budget von ca. fünf Milliarden Dollar. Die größte Hochschule in Deutschland ist die Universität Köln, die ein jährliches Budget von gerade einmal ca. 1/10 dieser Summe zur Verfügung hat. Allein ca. eine Milliarde Dollar gehen in Standford als Spenden ein.

    Gründungen

    Auch im Bereich der Gründungen gibt es erhebliche Unterschiede. So werden in Deutschland zum Beispiel jährlich ca. zwei Milliarden Euro an Wagniskapital aufgebracht, in den USA hingegen 64 Milliarden. Neun von zehn Start-Ups scheitern zwar, aber das zehnte hat dafür dann entsprechenden Erfolg. Auch die Hürden, um überhaupt das Geld zu bekommen, sind den USA viel niedriger. Von der Gründung bis zur Auszahlung des Kapitals kann es beispielsweise vorkommen, dass gerade einmal eine einzige Woche vergeht – in Deutschland unvorstellbar! Es gibt so wahnsinnig viele intelligente Menschen hier, von denen sehr viele sicherlich auch einige geile Ideen haben, deren Umsetzung ihnen aber aufgrund unserer Bürokratie und einer teilweise zu vorsichtigen Einstellung einfach enorm erschwert, bzw. sogar unmöglich gemacht werden.

    Digitalisierung

    Das große Thema „Digitalisierung“, das in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt, ist in den USA ebenfalls schon viel weiter. Alle haben sich vor einiger Zeit über den Satz „Das Internet ist Neuland für uns“ von Angela Merkel lustig gemacht. So unrecht hatte sie allerdings nicht. Internet ist mehr, als nur bei Facebook surfen und eine Pizza über eine App zu bestellen.

    Mit der Digitalisierung kommen ganz neue Arbeitsformen auf uns zu. Selbst Bereiche, von denen wir es gar nicht denken würden – z. B. die Stromversorgung – können theoretisch völlig revolutioniert werden und vermutlich ist es lediglich eine Frage der Zeit.

  15. Cover des Buches Die smarte Diktatur (ISBN: 9783596035526)
    Harald Welzer

    Die smarte Diktatur

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Selket
    Welzer zeichnet auf rund 300 Seiten das Bild einer Gesellschaft, die sich im Wandel befindet, im historischen Umbruch von Moderne zu Postmoderne. Leider ist dieser Wandel ein Rückschritt und kein Fortschritt, denn der Kapitalismus mutiert in der Konsumgesellschaft zunehmend zum Raubtierkapitalismus, weil sich überall 'räuberische Formationen' durchsetzen, die unter dem Vorwand die Welt zu verbessern, die Menschen versklaven und die Umwelt zerstören.
    Die Ideale der Moderne, z.B. die der französischen Revolution, wie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sind nurmehr Lippenbekenntnisse einiger Politiker geworden, während in Wirklichkeit das 'Recht des Stärkeren' regiert. (Etwas, das sich derzeit an der Ausbreitung der Wirtschaftskriege ums Öl rund um das Mittelmeer anschaulich beobachten lässt. Anm. d. V.) Feudalismus im neuen Gewand und Autokratien kehren auch bei uns wieder zurück.
    Die Crux ist, dass wir alle durch unseren Hyperkonsum, jeder will ein Smartphone, ein Auto, ein Haus, etc. und alles möglichst billig, zugleich Mittäter an der Zerstörung der Welt, zu der wir alle gehören, sind. Kurz: wir zerstören uns selbst und keiner will es wissen.
    Deshalb sind wir wie gelähmt angesichts der Katastrophen, die uns unweigerlich heimsuchen. Denn in Wirklichkeit hat alles zwei Seiten. Das Internet der Kommunikation, das uns verbindet, kann von den Angehörigen der 'räuberischen Formationen' auch zum Ausspionieren gegen uns verwandt werden. Der Energiebedarf der billigen und digitalen Produkte, die unser Leben vorgeben bequem und lustig zu machen, führt zum Raubbau an der Natur und zur Umweltkatastrophe. Digital ist fossil. (Welzer, S. 220) Außerdem führt er zur Versklavung der Arbeiter an den Abbaustätten (z.B. für seltene Erden, Kongo) und zum Vertreiben der Menschen aus ihrer Heimat, weil dort die Wirtschaftskriege ums Öl toben. Die Erde wird auf diese Weise zunehmend unbewohnbar. Wollen wir das?
    Dieser Zusammenhang soll aber nicht in unser Bewusstsein geraten. Deshalb wird von den 'Bewusstseinsindustrien' und in den „(a)sozialen Netzwerken“ möglichst vieles aus dem Zusammenhang gerissen. Wir werden mit fragmentierten Informationen bombardiert und müssen uns selbst einen Reim darauf machen. Womit wir zunehmend überfordert werden.
    Die gute Nachricht ist: Wir müssen dabei nicht mitmachen. Wir müssen lediglich unsere Bequemlichkeit überwinden und mit dem Hyperkonsum unnützer Produkte (wie z.B. Pokemon) aufhören. Wenn das massenhaft gelingt, tun wir der Natur etwas Gutes. Denn unnützer Kram, der nicht mehr nachgefragt wird, wird auch nicht mehr produziert und verbraucht auch keine Energie mehr. Denkt einfach einmal darüber nach.
    Das was euch am Leben hält, ist das, was euch wirklich wichtig ist. Das solltet ihr herausfinden. Das geht aber nur, wenn ihr die „augmented reality“ verweigert, denn sonst werdet ihr nicht mehr wissen, worauf es im Leben ankommt, was für euch in eurem Leben wirklich zählt und darüber euch selbst verlieren. Das ist der Tod.
  16. Cover des Buches Toggle (ISBN: 9783869710419)
    Florian Felix Weyh

    Toggle

     (12)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Das ist wieder eines dieser Bücher, die mittlerweile immer mehr an Gewicht gewinnen. Wie würde das Stimmrecht aussehen, wenn man das Stimmgewicht eines jeden Menschen von verschiedenen Faktoren abhängig macht? Beim Lesen ist mir ab und zu ein Schauer über den Rücken gelaufen. Der Mensch soll immer stärker berechnet werden und Datenschutz wird immer komplizierter. Man bekommt Ideen, was wäre wenn und die sind nicht immer positiv, aber das Buch ist es definitiv, auch wenn ich nie richtig rein kam und lange gebraucht habe.
  17. Cover des Buches Fremdes Land (ISBN: 9783351033248)
    Thomas Sautner

    Fremdes Land

     (14)
    Aktuelle Rezension von: deidree

    „Fesselnd“ schrieb die Presse damals, ich sage nur „erschreckend“. Durch Zufall bin ich über diese, relativ alte, Dystopie „Fremdes Land“ gestolpert. Erschreckend, wie nahe wir heute der Erzählung von Thomas Sautner schon gekommen sind.

     

    Überwachung, systematisches Angst machen der Bevölkerung sind nur zwei Beispiele, die uns heute nicht mehr ganz fremd sind. Der gläserne Mensch, der Politiker als Marionette von Lobbyisten sind weitere Bausteine in diesem Buch.

     

    Das einzelne Individuum soll nicht mehr bestehen. Alle sind ruhig und gleich gestellt. Die Menschheit überwacht sich gegenseitig, merkt nicht, wie gefangen sie mittlerweile ist. 

     

    Während des Lesens glaubte ich mich in einem Thriller. Leider scheinen einzelne Teile davon schon bis in unseren Alltag vorgedrungen zu sein. Merken auch wir nicht mehr, wie wir manipuliert und klein gehalten werden? 

     

    Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Die Gedanken überschlagen sich schon während und auch nach Ende des Werks immer noch. 

     

    Dank des flüssigen Schreibstils hätte ich das Buch relativ schnell lesen können, doch der Inhalt zwingt beinahe immer wieder zu kleineren Pausen. 

     

    Hoffentlich findet dieses Buch den Weg zu vielen Lesern, damit wir wieder beginnen selbständiger zu denken. In so einer beschriebenen Welt möchte ich nicht leben müssen und wünsche es auch niemanden sonst. 

  18. Cover des Buches Nerd Attack! (ISBN: 9783421045096)
    Christian Stöcker

    Nerd Attack!

     (22)
    Aktuelle Rezension von: bicyclist
    Die Geschichte meiner IT Vergangenheit. Das Buch koennte in weiten Teilen eine Dokumentation meines eigenen Aufwachsens mit Computern sein. Klare Leseempfehlung fuer alle, die verstehen wollen, wie die gesamte digitale Kultur entstanden ist.
  19. Cover des Buches Was Google wirklich will (ISBN: 9783328101437)
    Thomas Schulz

    Was Google wirklich will

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ay73

    Ein sehr interessantes Sachbuch über Google. Wie das Unternehmen entstand, wie die Gründer ticken und arbeiten. Und wie es sich zu einem Welt-Konzern entwickelt hat.

    Aufschlussreich waren die Forschungsfelder und die flachen Hierarchien.. da kann sich so manch großer Konzern was abgucken.

  20. Cover des Buches What Would Google Do? (ISBN: 9780007312108)
    Jeff Jarvis

    What Would Google Do?

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Was würde Google tun? (ISBN: 9783453155374)
    Jeff Jarvis

    Was würde Google tun?

     (10)
    Aktuelle Rezension von: sukw
    Ein tolles Buch. Ausführliche Rezension unter http://www.waengler.net/wordpress/?p=15
  22. Cover des Buches Auch Deutsche unter den Opfern (ISBN: 9783462042245)
    Benjamin von Stuckrad-Barre

    Auch Deutsche unter den Opfern

     (34)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne
    Er trifft es einfach auf den Punkt. Stuckrad-Barre kommentiert, glosst, kolumniert und reportagt sich durch die deutsche Alltagswelt und schafft es, zu all den Dingen, zu denen man sich auch selbst so seine Gedanken macht, den Nagel auf den Kopf zu treffen. Ob nun zu diversen Wahlwerbeveranstaltungen, zu den Dienstreisen der Kanzlerin, zum Deutschen Fernsehen oder all den Medien-Hypes, die keine sind. Er findet die richtigen Worte. Hunderte Sätze, wie in Stein gemeißelt, finden sich in dieser Sammlung, jeden möchte man mit Edding an eine Wand malen, oder sich zumindest merken und nur selten gelingt es. Gerade deshalb, ist dieses Potpourri auch nach dem ersten Lesen immer wieder einen Blick wert. Sicher finden sich unter so vielen Texten auch einige, die das hohe Niveau der Highlights nicht so ganz mitgehen können, aber alles in allem ist das wirklich ein herausragendes Buch eines herausragenden Autoren/Journalisten/Sprachkünstlers. Stuckrad-Barre war schon Ende der 90er, Anfang der 00er-Jahre, richtig großartig, hatte dann so einen kleinen Hänger, aber hiermit ist er wirklich wieder da und wieder so gut wie zu besten Zeiten. Beeindruckend auch seine „Liebeserklärung“ an Udo Lindenberg anlässlich dessen Comebacks. Nach solch einem Text will man sofort alle Platten Lindenbergs hören und wenn ein Autor so etwas schafft, dann ist er wohl ein guter, da beißt die Maus keinen Faden ab.
  23. Cover des Buches Rostfrei (ISBN: 9783596298488)
    Steffi von Wolff

    Rostfrei

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Sweetheart_90
    Der Buchtitel und auch das Buchcover fand ich irgendwie witzig und dann noch der Klappentext haben mich auf das Buch gebracht. Ich war anfangs auch wirklich sehr angetan davon, fand es lustig und hab mich echt gefreut es zu lesen. Aber mit der Zeit, wurde es irgendwie zu viel und es zog sich viel zu sehr in die Länge. 


    Juliane, 97 Jahre, seit 80 Jahren mit ihrem Mann Heiner verheiratet bricht plötzlich von daheim aus und haut ab. Sie wurde stets geschlagen, musste alles machen und konnte nie etwas richtig machen. Sie trifft dann auf Jason und sie kommen auf eine Möglichkeit wie Juliane aus den Fängen ihres Mannes und ihrer furchtbaren Kinder entwischen kann. Manches klappt, manches läuft sowas von schief. 


    Die Schreibweise der Autorin gefiel mir gut, nur die Sprache von Imken, keine ganzen Sätze, alles wiederholt sich und ergibt keinen Sinn, das war wirklich sehr anstrengend.


    So war es nicht schlecht, hätte für mich auf jeden Fall um einiges kürzer sein können.
  24. Cover des Buches Hilfe, die Googles kommen! (ISBN: 9783548374536)
    Tobias Mann

    Hilfe, die Googles kommen!

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Benötigen Politiker einen Führerschein für's Internet?
    Was tun, wenn Mutter mal wieder das Internet gelöscht hat.
    Und was rät Knigge, wenn einem die eigenen Eltern bei Facebook begegnen?

    Diese und weitere großen Fragen, die die fortschreitende Digitalisierung mit sich bringt, kann nur jemand beantworten, der bereits in beiden Welten gelebt hat, ein sogenannter Digital Dummie.

    Tobias Mann ist bekennender Internetjunkie mit fortgeschrittener Googlelitis. 
    Er sinniert über die ersten erfolgreichen Verbindungen mit und Surferlebnisse im Internet, über Fluch und Segen von Onlineshopping, Google und E-Mails.


    Meine Meinung:

    Tobias Mann zeigt auf humorvolle und teilweise ironische Art, wie sich sein Leben mit Internet verändert hat. Angefangen mit den ersten Computerspielen wie Donkey Kong und stundenlangem installieren über den ersten Klick im World Wide Web schildert er die Vor- und Nachteile des Onlineshoppings und geht der Online-Sucht bzw. dem Phänomen "Nur mal kurz googlen!" auf den Grund.

    Dem Leser wird immer wieder der Spiegel vorgehalten und man findet sehr oft tatsächlich Parallelen zu sich oder anderen Personen aus der Familie.
    Trotzdem hat man nie das Gefühl, dass einem mit dem Zeigefinger gedroht wird.

    Auch die Politik bekommt ihr Fett weg: Politiker für die Sicherheit im Netz, die selbst ohne Hilfe keinen Eintrag bei Facebook veröffentlichen können. Auch - nach wie vor aktuelle - Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Hackerangriffe usw. werden vom Kabarettisten nicht verschont.

    Sehr gelungen ist auch die Aufteilung in Digital Natives (die Generation, die mit Handy, Internet usw. von Geburt an konfrontiert wird), Digital Dummies (diejenigen, die erst in ihrer Jugend den Beginn der Digitalisierung miterlebt haben) und - ganz wichtig - die PWSNTACAA (People who should never touch a Computer at all).

    Ergänzt und aufgelockert wird das Ganze durch schwarz-weiß Karikaturen.

    Die erklärenden Fußnoten hätten etwas weniger sein dürfen, da man im Lesefluss fast auf jeder Seite von ein bis zwei Fußnoten unterbrochen wird.

    Die Lesung des Autors als Hörbuch kann ich ebenfalls sehr empfehlen. Da ich bereits verschiedene Programme von Tobias Mann gesehen, gehört und auch live miterlebt habe, habe ich beim Lesen dieses Buches durchgehend dessen Stimme im Kopf und mich im Tempo seiner rasanten Vortragsweise angepasst.


    Fazit:

    Ein humorvoller und sarkastischer Seitenhieb auf die Digitalisierung, der aber auch zum Nachdenken anregt.

    Ergänzt durch witzige schwarz-weiß Karikaturen.

    Als Hörbuch sogar noch besser!


    ...
    Rezensiertes Buch: "Hilfe, die Googles kommen!" aus dem Jahr 2013


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