Bücher mit dem Tag "gleichheit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gleichheit" gekennzeichnet haben.

51 Bücher

  1. Cover des Buches Vox (ISBN: 9783596704514)
    Christina Dalcher

    Vox

     (379)
    Aktuelle Rezension von: ihkft

    Könnte ich eine Rezension mit nur 100 Wörtern schreiben? Definitiv nicht und das würde dem Roman auch nicht gerecht werden. 

    Die Story ist schnell zusammengefasst: In der nahen Zukunft dürfen Frauen nur noch 100 Wörter pro Tag sprechen. Reglemntiert wird dies über ein Armband, welches die Wörter zählt und bei zu vielen Wörtern durch Stromschläge bestraft.

    Was mich besonders fasziniert hat sind zum einen die Rückblenden, die aufzeigen, wie schnell dieses neue Gesetz eingeführt wurde und zum anderen die Bereitschaft der Menschen, so etwas so schnell und einfach zu akzeptieren. Auch die familiären Schwierigkeiten fand ich spannend: Söhne, die diese falsche Ideologie nur zu leicht annehmen, Töchter, die retadieren und die Sprache völlig verlernen - welche Möglichkeiten hat man als Mutter noch, wenn man mit seinen Kindern nicht sprechen kann? Wie soll eine Beziehung funktionieren, wenn Ehepartner nicht mehr kommunizieren können? 

    Beim Lesen hatte ich ständig diese brodelnde Wut der Machtlosigkeit und Unfassbarkeit in mir, die die Protagonistin sehr gut herüberbringt. 

    Das von einigen bemängelte Ende bzw. die Entwicklung der Story fand ich gar nicht so aprupt oder abwegig. Klar, kam am Ende etwas Drive auf und manches ging nicht so sehr in die Tiefe, aber das hat m.E. der Story keinen Abbruch getan. 

    Ich kann diesen Roman nur jedem empfehlen, der schon Atwoods "Report der Madg" und Aldermanns "Die Gabe" mochte. 

  2. Cover des Buches Das Haus der vergessenen Träume (ISBN: 9783453357150)
    Katherine Webb

    Das Haus der vergessenen Träume

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Charlea

    Das Cover hatte mich sehr an ein Buch einer anderen Autorin erinnert, aber ich vermute, dass das eine Entscheidung des Verlags ist, sämtliche Bücher von Autorinnen sehr ähnlich zu gestalten. Eigentlich war mein erster Gedanke, dass ich kein ähnliches Buch lesen möchte als das, was ich bereits kannte - Gott sei dank war die einzige Ähnlichkeit zwischen den Büchern das Cover.

    Leider muss ich dem Verlag noch einen weiteren Kritikpunkt andichten, den ich jedoch nicht mit Sternen bewerten werde, da die Autorin dafür nichts kann, und zwar geht es um den Titel. Im englischen Original heißt das Buch "The Unseen" und dieser Titel hätte wirklich so fantastisch auch auf deutsch gepasst. Man hätte daraus "Die Unsichtbaren" oder "Die, die keiner jemals sieht" machen können, denn genau darum geht es im Buch - um das Dienstpersonal, das über Jahrhunderte einfach nur existiert, ohne von der Herrschaft beachtet zu werden. Wo "Das Haus der vergessenen Träume" herkommt, ist und wird mir auf ewig schleierhaft bleiben.
    Cat ist schon früh ein Rebell und hat dadurch schon einen hohen Preis bezahlt, bis sie um 1911 herum in die einsame Gegend von Berkshire ziehen muss, um dort bei dem Vikar Albert Canning und dessen Frau zu arbeiten.
    Doch dies ist nicht die einzige Rahmengeschichte - das Buch beginnt in der näheren Vergangenheit, als der Tod eines Soldaten aufgeklärt werden soll.

    Wie beide Geschichten geschickt mit einander verwoben werden, einen genialen Twist am Ende des Buches bewirken, soll jeder Leser selbst erfahren. Ich habe das Buch wirklich in kürzester Zeit schlicht und weg weggeatmet und bin sehr froh, dass ich noch ein weiteres Buch der Autorin auf dem TBR-Stapel liegen habe. Die Schreibe ist herrlich flüssig und die Charaktere plastisch - zum Greifen nah.

  3. Cover des Buches Seelen (ISBN: 9783551312495)
    Stephenie Meyer

    Seelen

     (5.315)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Also ich war BEGEISTERT von diesem ausergewöhnlichem Buch!!! Nach den Biss-Büchern die ich auch schon gelesén habe dachte ich, na kann die Autorin nach diesen Bücher so etwas ganz anderes gut rüberbringen??? JA, sie kann!!!

    Ein supertolles Buch, mit einer tollen Handlung, wenn man die ersten 100 eher noch langatmigen Seiten hinter sich gebracht hat...

    Man fiebert voll mit den Protagonisten mit, auch wenn die Entscheidungen von einigen Hauptpersonen manchmal ganz schön bescheuer sein können...aber lest bitte selbst-es lohnt sich!!!!!!!!!

  4. Cover des Buches Ein anderer Takt (ISBN: 9783455006261)
    William Melvin Kelley

    Ein anderer Takt

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Christian_Fis

    Der Roman spielt in Sutton, einer kleinen Stadt in einem imaginären Südstaat der USA. Im Juni 1957 versalzt Tucker Caliban, ein junger afroamerikanischer Farmer, sein Feld, schlachtet sein Pferd und seine Kuh, brennt sein Haus nieder und verlässt den Staat – woraufhin ihm dies die gesamte schwarze Bevölkerung gleichtut.

    Obwohl die Handlung des Romans vom autonomen Handeln von Afroamerikanern abhängt, wird die Geschichte ausschliesslich aus der Sicht der weissen Stadtbewohner erzählt. Diese Erzählungen reichen dabei von offen bis wohlmeinend rassistisch, stets aus dem Gestus der moralischen Überlegenheit gegenüber den Schwarzen. Kelley verrät dabei seine Figuren nicht, sie werden mit viel Feingefühl gezeichnet.

    Der Roman ist hervorragend komponiert. Ein aussergewöhnlicher Roman, der lange nachhallt.  

  5. Cover des Buches Ruth Bader Ginsburg (ISBN: 9783442770816)
    Ruth Bader Ginsburg

    Ruth Bader Ginsburg

     (37)
    Aktuelle Rezension von: mel_booklover

    Werbung. Danke an das Bloggerportal und den btb-Verlag für das zur Verfügungstellen des Rezensionsexemplars. Dies hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung.

    Ich muss gestehen, dass ich bis kurz vor ihrem Tod nichts von Ruth Bader Ginsburg gehört hatte. Aber das was ich gehört hatte, hat mich neugierig gemacht. Eine höchst interessante Frau, die allen damaligen Widrigkeiten zum Trotz als eine von neun Frauen ihr Jurastudium in Harvard begann.

    Ihr Tod zog internationale Aufmerksamkeit auf sich, zum Einen, weil sie als erst zweite Frau Richterin am Supreme Court war und Zeit ihres Lebens für die Gleichgerechtigkeit zwischen Mann und Frau gekämpft hat, sondern ganz besonders, weil sie Donald Trump stets Paroli geboten hat und nun ein umstrittenes Nachbesetzungsverfahren in Gang kam. Sie sagte einmal, dass sie hoffe, erst nach der Wahl zu sterben und das ein Demokrat ihre Stelle neu besetzen möge.

    Das Buch besteht in der Hauptsache aus 300 Statements von RBG, wie sie gerne genannt wird. Diese sind in verschiedene Bereiche untergliedert und umfasst alle möglichen Ereignisse, denen sie in ihrem Leben beiwohnte.
    Sie wuchs in einer Zeit auf, in der es für Frauen im allgemeinen und für sie im besonderen nicht leicht war Jura zu studieren und etwas aus sich zu machen. Sie war eine Frau, Jüdin, Ehefrau und Mutter, was es ihr nicht einfach machte ihren Weg zu verfolgen, aber sie konnte stets auf die Unterstützung ihres Mannes zählen.

    Es sind starke, einschneidende Zitate, die ein Bild dieser besonderen Frau zeichnen und dazu anregen und inspirieren die Dinge nicht einfach als gegeben hinzunehmen, sondern für Gerechtigkeit und Menschenrechte

    Die "Meilensteine" umfassen einen Lebenslauf von Ruth. Ins Auge springt dabei, dass einzelnen Stationen ihres Lebenslaufs auch einige bedeutende Gerichtsverfahren zugeordnet sind.
    Es wird noch einmal deutlich, dass ihre Karriere etwas besonderes ist in einem von Männern dominierten Bereich und sie hat Rechtsgeschichte geschrieben.
    Ihre Arbeit und ihre Haltung haben Amerika ein kleines bisschen gerechter gemacht. Sie hat sich stark gemacht für die Geschlechtergerechtigkeit und gegen Diskriminierung.

    Was mir aufgefallen und etwas aufgestoßen ist, ist das sie oft von Rassen und Rassendiskriminierung gesprochen hat.

     Ruth Bader Ginsburg, geboren am 15.03.1933 und verstorben am 18.09.2020, war eine höchst beeindruckende Persönlichkeit und eine Quelle der Inspiration für alle, die ihren eigenen Kampf gegen Diskriminierung und Ungerechtigkeit in einer von Männern dominierten Welt führen.

    Dieses Buch muss man nicht am Stück lesen, sondern kann es bequem zwischendurch häppchenweise lesen. Als Leser:in bekommt man hier einen tollen ersten Eindruck von dieser Frau.

    Eine klare Leseempfehlung von mir. Auch eine Biografie von ihr fände ich sehr spannend.

  6. Cover des Buches Farm der Tiere (ISBN: 9783257261370)
    George Orwell

    Farm der Tiere

     (763)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Der geschichtlich vorbelastete Mensch entdeckt sehr schnell, das Orwell hier mehr oder weniger 1:1 die russische Revolution beschreibt.

    Die ganze Erzählung ist eine Parabel auf die Entwicklung des Sozialismus in der Sowjetunion, die Tiere stehen entweder für konkrete Personen, wie Stalin oder Trotzki oder für Bevölkerungsgruppen wie die Intelligenzija in der Sowjetunion.  

  7. Cover des Buches The Giver (Essential Modern Classics) (ISBN: 9780007369881)
    Lois Lowry

    The Giver (Essential Modern Classics)

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Cattie
    "The Giver" is a short novel written by author Lois Lowry in 1993. It has dystopian character and you really can say it was a pioneer, written 20 years before the whole genre dystopie became popular.

    Story:
    Jonas lives with his mother, his father and his sister Lily. They're his family. In the community he lives, the Elders are the government. They controll the society. There are rules everybody has to follow and it's good that the people don't have to make choices by their own. What would happen, if someone makes the wrong decision? 
    When Jonas becomes a twelve, he should be given a job by the Elders. A job like caring for the Old people like his friend Fiona or like working with the newborn babys like his father. But he is chosen to be the next "Receiver of Memory". And soon he learns what he never was allowed to know.

    Characters:
    Jonas is something special. He is chosen to become the most important person in the community. But it's nothing special that the main character in a book is different than the others. I smiled about this, but depending on the fact that the book would otherwise be boring, it's a cliché you have to deal with.
    Nevertheless, Jonas is very grown up for a twelve-year-old, I think. He starts to question the community and he is willing to give his important position up to save the live of someone who can't chose for himself.
    The Giver is an interesting character. He is very old, very wise and some kind of rebellious. He doesn't want to live along in the society anymore that, in fact, is the one who makes the wrong decisions. One the one hand, he is like an old grandfather, on the othre he is like a prisoner, captivated in his position.
    The secondary characters are well written too, and they complete the picture of a community where all the people are equal and nobody questions the system, not even Asher who seems to be the kind of boy parents would call "bad company".

    Writing:
    It's amazing, how Lowry can describe a whole community, their rules and a plot in such a small book. I really wished it was longer. There would be so much more to tell. But I think she finished the story at the right time.
    I liked the ideas in the book, like the system where the children get "new things" every year like a new jacket or a bicycle. These might just be small aspects, but they make the story complexe and interesting. I couldn't stop reading and that's always a good sign.
    I remember, that I read about the thing before, which is the most important discovery for Jonas in the memories, but I totally forgot about it. It came really surprisingly and I think it also is such a great idea ( the whole memory thing is).

    I give the book 5 of 5 memories to discover it yourself and enjoy it as much as I did. :)
  8. Cover des Buches Geht's noch! (ISBN: 9783222150302)
    Lisz Hirn

    Geht's noch!

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Helmut_Hofbauer

    Die Autorin gibt vor, für die Frauenemanzipation einzutreten. Wenn man das Buch liest, stellt man fest, dass sich die Frauenemanzipation nach den Vorstellungen der Autorin zu verwirklichen hat.

    Diese Vorstellungen, die sie selbst als links, liberal, fortschrittlich oder aufgeklärt einordnet, entsprechen nicht den Vorstellungen aller Menschen, die sich für die Frauenemanzipation einsetzen, und auch nicht den Vorstellungen aller Menschen, die sich selbst für links, liberal, fortschrittlich und aufgeklärt halten.

    Aus diesem Grund verwendet die Autorin die Bezeichnung "Biedermänner" und "Biederfrauen" für alle Menschen, die nicht nach ihrer Fasson glücklich werden wollen. Dieser Vorwurf trifft nicht nur Männer, sondern auch Frauen. Und er trifft nicht nur Menschen mit konservativem politischem Weltbild, sondern auch solche, die sich selbst für links und fortschrittlich halten, aber nicht in allen Punkten mit den Überzeugungen der Autorin übereinstimmen.

    Da sich das Buch nicht bei den konkreten Phänomenen aufhält, um sie genauer zu analysieren, sondern eilig über sie hinweghastet, lernt man daraus nichts Neues, was über das hinausgeht, was man auch schon in den Medien gehört und gelesen hat.

    Da das Buch überdies für eine sehr spezifische politische Situation in Österreich geschrieben ist - die schwarz-blaue Koalition, die bereits vorübergegangen ist - hat es auch seine unmittelbare Aktualität verloren.

  9. Cover des Buches Toggle (ISBN: 9783869710419)
    Florian Felix Weyh

    Toggle

     (12)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Das ist wieder eines dieser Bücher, die mittlerweile immer mehr an Gewicht gewinnen. Wie würde das Stimmrecht aussehen, wenn man das Stimmgewicht eines jeden Menschen von verschiedenen Faktoren abhängig macht? Beim Lesen ist mir ab und zu ein Schauer über den Rücken gelaufen. Der Mensch soll immer stärker berechnet werden und Datenschutz wird immer komplizierter. Man bekommt Ideen, was wäre wenn und die sind nicht immer positiv, aber das Buch ist es definitiv, auch wenn ich nie richtig rein kam und lange gebraucht habe.
  10. Cover des Buches Ugly – Pretty – Special 2: Pretty - Erkenne dein Gesicht (ISBN: 9783646929416)
    Scott Westerfeld

    Ugly – Pretty – Special 2: Pretty - Erkenne dein Gesicht

     (393)
    Aktuelle Rezension von: Gotje

    Inhalt: Tally ist mittlerweile eine Pretty und ist im Leben in New Pretty Town angekommen. Mit ihrer neuen Clique, den "Krims" geht sie so gut wie jeden Tag auf schillernde Partys und berichtet von ihren Abenteuern außerhalb der Stadtmauern und wie sie schließlich von den Specials gerettet wurde. Doch irgendwann wird Tally von ihrer Vergangenheit eingeholt und sie muss der Wahrheit, die sie in der Wildnis erfahren hatte, ins Auge blicken und sich entscheiden: Möchte sie weiter das schöne, sorglose Leben einer Pretty führen oder zu sich selbst zurückkehren und aus der Stadt fliehen?


    Meine Meinung: Zu Anfang hat mir das Buch noch gefallen. Man erfährt mehr über das Leben und die Welt der Pretties, aber sonst passiert nicht besonders viel. Die ganze Handlung wirkt extrem gestreckt und unnötig ausgedehnt. Mehr als einmal hatte ich beim Lesen den Gedanken, dass es sich wie ein Lückenfüllerbuch anfühlt, als wollte der Autor auf Teufel komm raus unbedingt eine Trilogie schreiben. 

    Auch Tally hat mich unfassbar genervt. Jede Sympathie, die sich am Ende des ersten Bandes bei mir aufgebaut hatte, geht im zweiten Band verloren. Sie wirkt die ganze Zeit, sowohl als erwachte Pretty, als auch später außerhalb der Stadt, besonders neben Andrew, extrem selbstgefällig und man merkt extrem, wie sie sich für etwas besseres hält. 

    Vermutlich, dachte Tally, war er noch nie auf die Idee gekommen, dass Menschen die Welt auf komplett unterschiedliche Weise sehen konnten. (S. 321)

    Diese Stelle hat mich besonders gestört, denn eigentlich ist auch Tally dieser Gedanke nie gekommen. Für sie ist ihre Sicht die einzig nachvollziehbare, logische und verständliche, was an sich ja auch total verständlich und okay ist, aber mit diesem Satz stellt sie sich mal wieder über alle anderen und als etwas Besseres dar, was das gesamte Buch über so geht.

    Insgesamt gefallen mir zwar einige Aspekte an dem Buch, insbesondere die Idee mit der Geschichte rund um Andrew fand ich interessant, aber es wirkte leider völlig willkürlich und als wollte man die Geschichte unbedingt noch verlängern. Leider zieht sich das Buch aber sehr und es passiert kaum etwas, sodass dieser Band bei Weitem nicht an seinen Vorgänger herankommt. Trotzdem ist das Ende interessant und macht Lust auf mehr,

  11. Cover des Buches Postdemokratie (ISBN: 9783518125403)
    Colin Crouch

    Postdemokratie

     (19)
    Aktuelle Rezension von: kvel

    Inhalt / Definition / Anmerkung – S. 4:
    'Postdemokratie': Dieser Begriff des Politikwissenschaftlers Colin Crouch wurde nach dem Erscheinen der Originalausgabe seines Buches zum Kristallisationspunkt der Debatte um Politikverdrossenheit, Sozialabbau und Privatisierung. Crouch hat dabei ein politisches System im Auge, dessen demokratische Institutionen zwar weiterhin formal existieren, das von Bürgern und Politikern aber nicht länger mit Leben gefüllt wird. Der polemische Essay, der in Italien und Großbritannien bereits zum Klassiker der Gegenwartsdiagnose gilt, liegt nun endlich auch in deutscher Übersetzung vor.

    Collin Crouch lehrt Governance und Public Management an der University of Warwick.


    Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
    - Was heißt 'Postdemokratie'?
    - Das globale Unternehmen
    - Soziale Klassen im postdemokratischen Zeitalter
    - Zur Lage der Parteien
    - Postdemokratie und die Kommerzialisierung öffentlicher Leistungen
    - Und jetzt?


    Meine Meinung: Sehr schlüssige Analyse.


    Fazit: Dieses Stück politischer Bildung sollte sich jeder gönnen!

  12. Cover des Buches Billy (ISBN: 9783518467411)
    einzlkind

    Billy

     (54)
    Aktuelle Rezension von: BillDoor

    In "Billy" begleiten wir einen irischen Auftragskiller auf einen Roadtrip durch die U.S.A.. Dort treffen wir auf eine ganze Reihe von skurrilen Charakteren, die allesamt auf der Verlierer-Seite der Gewinn-und-Verlust-Rechnung des amerikanischen Traums stehen. Vom schrulligen Elvis-Imitator bis zum halbandroiden Technonerd ist alles dabei.

    Wer jetzt schwarz-blutigen Humor im Stil von Quentin Tarantino erwartet wird enttäuscht. Stattdessen geht es um Philosophie, Moral und Popmusik.

    Wie man es von Einzlkind gewohnt ist, bekommt man genau das, was man nicht vermutet hat:
    Auftragsmörder Billy ist feinfühlig, nachdenklich und wirkt zwischen den schrägen Gestalten, auf die er während seines Abenteuers trifft, beinahe schon erschreckend normal. 

    Ein Buch, das einen auch noch Tage nach dem Umblättern der letzten Seite zum Nachdenken bringt.

  13. Cover des Buches Die Rechte der Frau und andere Texte: Mit einem Essay von Margarete Stokowski. [Was bedeutet das alles?] (ISBN: 9783159613703)
  14. Cover des Buches Schöne Neue Welt (ISBN: 9783596520923)
    Aldous Huxley

    Schöne Neue Welt

     (1.149)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Der Mensch kommt aus der Flasche und wird letztlich 'entkorkt'.

    Schön programiert als Alpha, Betta, Gamma, Delta oder Epsilon.

    Epsilons natürlich die unterste Kaste, fein justierter Sauerstoffmangel bei der 'Anzucht' hilft für niedrige Arbeiten.

    Die Babys werden programiert: bei dem Versuch Blumen zu berühren gibts Stromschläge. Das hilft. Denn 'die Liebe zur Natur lastet keine Produktionsstätten aus'. Konsum über alles.

    Dafür gibts 'Wohlfühlfilme' um aus dem Wahnsinn doch mal ein wenig auszubrechen. Oder Soma in Tablettenform, eine Art Droge mit ähnlichem Effekt.

    1932 von A.Huxley geschrieben und in Teilen bedenklich wahr geworden

  15. Cover des Buches Wütender Sturm (Die Farben des Blutes 4) (ISBN: 9783551318312)
    Victoria Aveyard

    Wütender Sturm (Die Farben des Blutes 4)

     (274)
    Aktuelle Rezension von: Bee2205

    Das Cover passt natürlich wieder perfekt zu den anderen Büchern der Reihe. Der Schreibstil ist ebenfalls wie in den ersten Bänden einfach grandios.Die Welt ist bildlich beschrieben und auch im letzten Teil konnte ich direkt wieder in der Welt ankommen.Bei diesem Teil handelt es sich um den letzten Teil dieser Reihe, daher werde ich versuchen nicht zu viel vom Inhalt zu verraten.

    Die Geschichte geht rasant und spannend weiter,die Bindung zu den Charakteren wird immer Stärker und man schaut immer mehr hinter die Gesichter der Personen.Dabei hat jeder seine guten aber auch seine schlechten Seiten. Und auch wenn Marven eher zu der bösen Seite gehört, gehört er trotzdem zu meinen liebsten Charakteren,schon auf Grund der Wandlungen die er durch lebt.

    Da das Buch und die Geschichte mit diesem Teil ein Ende finden, gibt es eine Menge Spannung und auch noch einen großen Kampf, der von allen viele Opfer fordert. Da das Buch jedoch auch wieder sehr dich ist, gibt es Stellen, die etwas langatmig sind und die man vielleicht hätte kürzer fassen können. Trotzallem liebe ich diese Reihe und dieses Buch sehr wodurch es mich nicht gestört hat.

    Ich kann diese wirklich allen empfehlen, die gerne Fantasy lesen. Mein Herz blutet jetzt auf jeden Fall etwas, da diese Tolle Reihe nun zu Ende und ich sie nie wieder zum ersten Mal lesen kann.

  16. Cover des Buches Farm der Tiere (ISBN: 9783150140567)
    George Orwell

    Farm der Tiere

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Seralina1989

    Auf einer englischen Farm entschließen sich die Tiere zur Revolution gegen ihren Besitzer Mr. Jones und verjagen ihn und alle andere Menschen. Danach organisierten sie selbst den Hof neu. Allen voran die Schweine, die die Verwaltung übernahmen.

    Es ist durchaus interessant mitzuverfolgen, wie das Schwein Napoleon nach und nach die Macht an sich riss. Und wie die restlichen Tiere immer wieder manipuliert wurden. Die Metaphern und Vergleiche zur UdSSR unter Stalin sind ziemlich offensichtlich. Könnten, gerade wenn es um die Anpassung der Gehorsamsregelungen geht, auch aus dem Deutschland der damaligen Zeit stammen.

    mE zurecht ein Klassiker, der in die Schullektüre gehört.

  17. Cover des Buches Morton Rhue "Die Welle", Literaturseiten (ISBN: 9783956867842)
    Morton Rhue

    Morton Rhue "Die Welle", Literaturseiten

     (2.301)
    Aktuelle Rezension von: caro_lin

    Ich fand es nicht gut geschrieben. 

    Die Charaktere sind allesamt eindimensional, ihnen fehlt jegliche Tiefe. Die Dialoge sind unrealistisch und würden in meinen Augen so in der Realität nie ablaufen, sowohl insbesondere diejenigen zwischen Schülern und die Dialoge von Ross und seiner Frau Christy. 

    Die Erzählweise ist platt. Vom Leser wird keinerlei Eigenleistung verlangt, alles wird "vorgekauft", Geschehnisse werden vorher angedeutet, indem ihre Entstehung dargestellt wird. Hier merkt man extrem, dass das Buch für Schüler ist. Ich hatte das Gefühl, der Autor will krampfhaft sicherstellen, dass die Schüler genau das mitnehmen, was er will. 

    Zur Story: Ende irgendwie enttäuschend. Auch nicht unbedingt realisitsch. 

    Großer Kritikpunkt auch der zeitliche Ablauf, der überhaupt nicht nachvollziehbar ist.

  18. Cover des Buches Jenseits von Gut und Böse (ISBN: 9783458324621)
    Friedrich Nietzsche

    Jenseits von Gut und Böse

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Minje
    "Jenseits von Gut und Böse" von Friedrich Nietzsche wurde 1999 im Reclam Verlag veröffentlicht. Das Original erschien bereits im August 1886.

    Nietzsche schreibt in diesem Werk über den Willen zur Wahrheit. Dieser bewirkt Fragen. Er hinterfragt:"Welchen Wert hat die Wahrheit?" und schreibt, dass es ein Wagnis sei, die Wahrheit wissen zu wollen. Er beschreibt, das Leben der Wille zur Macht sei.
    Weiterhin schreibt er über den Wert von Handlungen. Wird der Wert einer Handlung von den Folgen der Handlung abgeleitet oder entscheidet die Herkunft (Absicht) der Handlung über den Wert der Handlung?
    Und was ist überhaupt ein Philosoph? Was sind seine Aufaben? Und was sind die Vorbedingungen für die Ausübung der Aufgaben?
    Er schreibt über den Einfluss, den Kant auf die Philosophie hatte und über die platonsiche Denkweise.
    Er schneidet Themen an wie Philologie, Psychologie und Physik.
    Er schreibt über die Bibel, Gott und Atheismus. Über Moral, Werte und Ethik. Über das Lernen.

    Das Buch ist gut strukturiert.Nach einer Vorrede kommen neun Hauptstücke, die jeweils unterteilt sind. Abschließend folgt ein Gedicht "Aus hohen Bergen" sowie ein Nachwort von Volker Gerhard.

    Nietzsche stellt in diesem Werk häufig Fragen. Häufig entwickelt sich aus einer Frage die nächste und dadurch wieder die nächste. So versucht er den Leser zum Nachdenken zu bringen. (was ich gut finde)

    Auf der anderen Seite nimmt Nietzsche häufig Bezug auf Philosophen wie Schopenhauer, Kant, Plato, Pascale, Locke. Dadurch setzt er bei dem Leser ein gewisses Basiswissen voraus. Leider ist das Buch an manchen Stellen schwer verständlich, wenn einem dieses Wissen über andere Philosophen fehlt.

    Was mir in diesem Werk von Nietzsche auffällt, ist, dass die Sätze immer wieder recht lang sind. Z.T. sind sie 13-15 Zeilen lang. In einem 14 zeiligen Satz über die Moral (5. Hauptstück, Über die Moral, 187.) habe ich die Wörter mal nachgezählt: 127 Wörter bilden einen Satz. Das macht das ganze Buch schlecht lesbar. Oft weiß man am Ende des Satzes nicht mehr, wie er anfing und muss den Satzanfang suchen, um den ganzen Satz nochmal zu lesen.

    Zum Gedicht: Es ist wunderschön geschrieben, es ist eine ganz große Lebendigkeit in dem Gedicht.

    Nachwort: Das Nachwort ist informativ und bringt einem Nietzsche ein bisschen näher.

  19. Cover des Buches Horton Hears a Who (ISBN: 9780008202453)
    Dr. Seuss

    Horton Hears a Who

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    Elefant Horton traut seinen Ohren nicht. Als er eine Pusteblume aufsammelt, meint er Stimmen zu hören - ganz leise Stimmchen. Es sind die Whos, die mit ihrer Stadt Whoville auf der Blume leben. Horton beschließt sie fortan zu beschützen, doch das ist einfacher gesagt als getan. Denn die anderen Waldbewohner halten Horton für verrückt und das hat gefährliche Folgen.

    "Horton hears a who" ist ein goldige Geschichte für Groß und Klein. In Reimen geschrieben, kommen sie in gewohnter Dr.-Seuss-Manier daher und es macht einfach Spaß seine Bücher zu lesen. Horton ist ein toller Charakter und die Message des Buches ist einfach: "a person's a person no matter how small". Grundwerte, wie ein soziales Miteinander unabhängig von Herkunft oder Größe, kurzum die Gleichwertigkeit aller Individuen sind hier das Hauptthema und Seuss schafft es perfekt diese Werte kindgerecht zu vermitteln.

    Fazit: Ein großartiges Kinderbuch, dass sie mit ihren Kindern lesen sollten. Denn "a person's a person no matter how small". Empfehlenswert. 
  20. Cover des Buches Gleichheit? Welche Gleichheit? (ISBN: 9783150113172)
    Amartya Sen

    Gleichheit? Welche Gleichheit?

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Seralina1989

    Der Text insgesamt ist sehr wirtschaftswissenschaftlich geschrieben. Deswegen wären mE Vorkenntnisse im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich – Gleichheits-/ Gerechtigkeitstheorien (Utilitarismus, Gleichheit des Gesamtnutzens, Rawls’sche Gleichheit) durchaus von Vorteil. Hatte hier den Vorteil meines Studiums, sodass mir alle drei schon mal was gesagt haben.

    In diesem Essay versucht der Autor zu begründen, warum keine der drei genannten Theorien einen positiven Effekt hat – woran sie kränkeln. Warum sie auch vermischt nicht zwangsläufig alle Kritik beseitigen. Sen gibt außerdem eine Erweiterung für eine dieser Gleichheiten, um die Probleme dieser einen Theorie zumindest etwas mehr einzugrenzen. Sagt aber selbst, dass dies noch nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann. Einen echten Lösungsansatz hat er aber aufgrund der sehr vielschichtigen Thematik auch nicht zu bieten.

  21. Cover des Buches Der Verräter (ISBN: 9783442719549)
    Paul Beatty

    Der Verräter

     (17)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Ein eigenwilliges Buch! Absolut interessant und vollkommen außergewöhnlich! Wahrscheinlich ist dieses Buch, nachdem ich kurz vorher "Oreo" von Fran Ross gelesen hatte, genau zur richtigen Zeit gekommen. Denn die beiden Bücher sind sich ähnlich. Nicht umsonst werden im Verräter Bezüge zu Fran Ross hergestellt. Denn in ihrem verqueren Denken, in ihrem unbequem und sperrig sein, in ihrem unangenehme Gedanken äußern haben beide Bücher deutliche Berührungspunkte. Auch der Humor ist ähnlich gelagert. Und ebenso sind beide Bücher unterhaltend, wie auch nachdenklich machend, bis an die Schmerzgrenze und darüber hinaus. Ich hatte den Verräter schon einmal begonnen und wieder weggelegt, aber jetzt, nach "Oreo", war seine Zeit. Ich empfand es als ein interessantes und unangenehmes Buch, aber jemand, der unsere Moral hinterfragt, sollte meiner Meinung nach durchaus gehört werden. Denn über solche Fragen nachzudenken kann nicht schaden. Ein wirklich lesenswertes Buch!


    Paul Beatty blickt in diesem Buch über/mit seinem afroamerikanischen Ich-Erzähler auf die USA, auf die Vergangenheit und auf das Jetzt, auf die Stellung der Afroamerikaner in diesem Land und ist dabei richtig bissig. Dabei unterlegt er seinen bissigen/boshaften/satirischen Blick mit vielen Fakten zum Thema Rassismus und der Stellung der Afroamerikaner in den USA. Der Autor betätigt sich auch als Poetry-Slammer, dies merkt man dem Text durchaus an und deshalb gebührt dem Übersetzer Henning Ahrens wirklich ein tosender Beifall, denn dieses Buch so zu übersetzen war mit Sicherheit nicht einfach. Der Autor blickt auf die Afroamerikaner und ihr Leben in den USA, blickt auf den weiter bestehenden Rassismus und lässt seinen afroamerikanischen Ich-Erzähler zu dem fulminanten und provokativen Schluss kommen, ein Zusammenleben der Rassen funktioniert nur mit dem Rassismus und Rassentrennung und führt diese kurzerhand in seiner fiktiven Heimatstadt Dickens, in SZ-Los Angeles, wieder ein. Hominy Jenkins, ein etwas verrückter ehemaliger Kinderstar der Kleinen Strolche bittet den Ich-Erzähler sogar, ihn wieder als Sklaven zu halten, damit er wieder weiß, wohin er gehört. Dem Wunsch kommt der Ich-Erzähler nach und landet dafür und für die Einführung der Rassentrennung vor einem marihuanageschwängerten Gerichtsverfahren. Und in dieser denkwürdigen Gerichtsverhandlung offenbaren sich die verschiedenen Geisteshaltungen in den USA, denn eigentlich sitzt auch die "political correctness" vor Gericht. 


    Außergewöhnlich, bissig, böse, sperrig, unbequem = Lesen!!!

  22. Cover des Buches Neva (ISBN: 9783426508107)
    Sara Grant

    Neva

     (612)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Neva ist verzweifelt. Sie hasst die Welt in der sie lebt. Denn ihr Heimatland ist von einer Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet und niemanden scheint es zu beunruhigen, außer Neva und ein paar ihrer Freunde. Wieso nehmen die Menschen das alles so hin? All die Regeln und all die merkwürdigen Dinge die geschehen? Denn in Nevas Heimatland verschwinden Menschen, einfach so.


    Als Nevas Großmutter verschwindet, ist sich Neva sicher, irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht und sie würde alles dafür tun, um herauszufinden, was mit ihrer Großmutter geschehen ist.


    Doch dann trifft Neva auf einen Jungen, einen der die Suche nach der Wahrheit etwas erschwert. Sie weiß nicht was es ist, dass sie so besonders an ihm findet, doch immer wieder muss sie an ihn denken und das obwohl er der Freund ihrer besten Freundin ist. Das ist Falsch! Doch Neva kommt einfach nicht von ihm los.


    Neva von Sara Grant konnte mich mit ihrer Geschichte leider nicht überzeugen.


    Die Hauptprotagonistin Neva war mir von Anfang bis Ende unsympathisch. Ich konnte ihr nichts abgewinnen. Da ich sie so unsympathisch fand, war ich etwas genervt von der Geschichte und habe das Buch öfter mal aus der Hand gelegt und vergessen.


    Auch nach ein paar Tagen, kann ich mich kaum noch an die Geschichte erinnern. Sie war für mich persönlich nichts besonderes, dass in meinem Kopf hängen geblieben ist.

  23. Cover des Buches Sternenspiel (ISBN: 9783453524118)
    Sergej Lukianenko

    Sternenspiel

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Hypokras

    Die Bücher:


    Sternenspiel - ISBN 3-453-52411-8
    Sternenschatten - ISBN 3-453-52553-5

    Zusammenfassung


    Kurz: Mensch rettet Erde vor Zerstörung
    Etwas länger: Pjotr Chrumov, ein kosmischer "Furhmann" (so werden die Menschen von den Starken Rassen des "Konklave" genannt) schon beinahe Anti-Alkoholiker gerät durch intrigante Machenschaften in die Position des Retters der Erde.
    Die Starken Rassen drohen die Erde zu zerstören und dies wird Pjotr von einem "Zähler", einem Reptilienartigen Wesen mitgeteilt. Dieser will unbedingt zur Erde und mit Pjotrs Grossvater sprechen, einem 72-jährigen Zyniker und Alien-Hasser. Die Zähler wissen schon länger, dass etwas im argen liegt. Aber nicht nur die Zähler sind mit dem Status Quo unzufrieden ...

    Meine Meinung


    Abgesehen von sehr viel russischer Sozialkritik und diversen Zitaten aus anderen Quellen findet sich sehr gut verpackt in eine wunderbare Geschichte, die nicht so ausgeht wie erwartet, die Entwicklung eines Menschen der vom "Fuhrmann" zum Helden wird und schliesslich Frieden mit seinem "Schicksal" und seiner "Bestimmung" schliesst.
    Absolute Empfehlung für alle Fans von tiefgründiger Sci-Fi. Sehr wenig Effekte. Keine Riesenknaller. Dafür gut verpackte Sozialkritik und Anregungen zu Themen wie Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ...
  24. Cover des Buches Gelöscht (ISBN: 9783423712484)
    Marco Kunst

    Gelöscht

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Gelati
    Dieses Buch war faszinierend, wenn man sich ein bisschen für utopische Denkweisen oder Roboter interessiert. Natürlich spielt auch der Tod mit. Ich denke, es ist für jeden etwas dabei, aber man sollte sich nicht zu viel hiervon versprechen! Sig lebt in einer gigantischen Metropole, in der das gesamte Leben von einem Zentralcomputer überwacht und gesteuert wird. Die Bewohner sind glücklich und fühlen sich bestens versorgt. Durch einen dummen Zufall wird Sig von einer Reinigungsmaschine erfasst und vor den Mauern der Stadt ausgespuckt. Damit betrachtet ihn der Zentralcomputer als Feind, der ausgelöscht werden muss. Sigs Leben hängt jetzt von den seltsamen Gestalten ab, die hier draußen hausen. Nach und nach lernt er das Leben in der Stadt mit anderen Augen zu sehen und gemeinsam mit seinen neuen Freunden entwickelt er einen abenteuerlichen Plan, den Zentralcomputer zu überlisten... >Eine faszinierende und aufregende Zukunftsvision.< Mannheimer Morgen

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