Bücher mit dem Tag "giftpflanzen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "giftpflanzen" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Kaninchenherz (ISBN: 9783548612584)
    Annette Wieners

    Kaninchenherz

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Annika-gier

    Bisher kannte ich noch kein Buch der Autorin Annette Wieners. Deswegen hab ich mir direkt die ganze Reihe zugelegt. 

    Band eins ist schon mal nicht schlecht, aber es war mir zwischendurch ein kleines bisschen zu langweilig es kam mir so vor als würde die Autorin, wie ihre Kommissare auf der Stelle treten. Aber trotzdem werde ich auch Band zwei lesen, weil ich mich bei Band eins gut unterhalten gefühlt hab. Richtig klasse waren die Ergänzungen zu denn Steckbriefen von giftigen Pflanzen, man lernt ja bekanntlich nie aus.

  2. Cover des Buches Wildeule (ISBN: 9783548612591)
    Annette Wieners

    Wildeule

     (100)
    Aktuelle Rezension von: witchqueen

    Darum geht es:

    Gesine Cordes war früher mal bei der Polizei. Bis sie ein schlimmer Schicksalsschlag völlig aus der Bahn warf. Ihr kleiner Sohn ist an einer Vergiftung gestorben. Danach ging es stetig bergab mit ihr. So arg, dass sie ihren Job bei der Polizei, ihre sozialen Kontakte und ihre Wohnung verlor. Nun wohnt sie bei Bauer Josef am Rand einer Wiese in einem Wohnwagen und arbeitet als Friedhofsgärtnerin. Sie liebt ihren Job. Doch bei einer Beerdigung geht gründlich etwas schief. Gesine fällt auf, dass der Sarg nicht richtig geschlossen ist und bei genauerem Hinsehen stellt sie fest, dass statt Madeleine Jablin der Bestatter, der die Beerdigung ausrichten sollte, in dem Sarg liegt. Erstochen. Schnell fällt der Verdacht auf Gesines besten Freund, Hannes van Deest, ebenfalls Bestatter. Gesine glaubt nicht, dass Hannes van Deest etwas mit dem Mord zu tun hat. Anders als die Polizei. Denn alle Beweise sprechen gegen ihn. Als er dann auch noch verschwindet, glaubt die Kommissarin sich in ihrer Annahme bestätigt, dass Hannes der Mörder ist. Gesine versucht verzweifelt, ihrem Freund zu helfen. Doch je länger Hannes verschwunden ist und je mehr Beweise auftauchen, je enger zieht sich die Schlinge um Hannes‘ Hals zu. Und je mehr Zweifel regen sich in Gesine. Wird es Gesine gelingen, Hannes Unschuld zu beweisen?

     

    Meine Meinung:
    „Wildeule“ ist der dritte Band um die Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes. Man kann dieses Buch aber durchaus auch als Einzelband lesen. Ich kenne die beiden Vorgängerbände nicht und hatte keinerlei Probleme in die Geschichte reinzukommen oder sie zu verstehen. Vorkenntnisse aus der Vorgängerbänden sind also nicht erforderlich.

    Sämtliche Personen, Landschaften, Begebenheiten … ja sogar das Wetter werden hier sehr ausführlich beschrieben. Manchmal ZU ausführlich, so dass es manchmal etwas langatmig wurde. Da wäre weniger manchmal mehr gewesen. Nichts desto trotz ist die Geschichte spannend, wenn auch manchmal etwas übertrieben, was die Handlungen der Erwachsenen angeht.

    Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Es lässt sich angenehm lesen und man kommt zügig voran. Das 349 Seiten lange Buch ist in 30 Kapitel unterteilt. So kann man es sowohl in einem Rutsch aber auch sehr gut in mehreren Abschnitten lesen.
    Am Ende mancher Abschnitte findet sich eine kurze Beschreibung einiger Giftpflanzen, die in einem kurzen Nebensatz des vorherigen Artikels erwähnt werden (Auszüge aus dem Notizbuch, das Gesine Cordes seit dem Tod ihres Sohnes führt). Dieses tut aber rein gar nichts für die Geschichte und hat auch nichts mit dem Fall zu tun. Diese „Lückenfüller“ habe ich dann einfach ausgelassen.
    Auch Cover und Titel des Buches haben nicht wirklich etwas mit der Geschichte zu tun. Eulen werden nur zwei- oder dreimal im Baum auf dem Friedhof sitzend erwähnt. Auf dem Cover sieht man hauptsächlich ein grünes Feld (oder Rasen), wobei die Geschichte hauptsächlich auf dem Friedhof/Bestattungsinstituten spielt. Das passt nicht richtig.

    Mein Fazit:
     Ein Krimi mit Schwächen. Das wird definitiv nicht mein Lieblingsbuch. Ich vergebe hier lediglich 3 Sterne.

  3. Cover des Buches Die Poison Diaries (ISBN: 9783841421258)
    Maryrose Wood

    Die Poison Diaries

     (134)
    Aktuelle Rezension von: hauntedcupcake
    Inhalt
    Nachdem ihr geliebter Weed sie verlassen hat, fristet Jessamine ein trauriges Dasein, macht sich aber als Heilerin einen Namen. Bis sie die Wahrheit über ihre Krankheit und den Tod ihrer Mutter erfährt. Und die Wahrheit über Weeds Weggang. Und so plant sie, ihren Vater mit seinen geliebten Giftpflanzen zu töten und ihren Liebsten zu suchen. Doch die Reise, die sie antritt, ist eine schreckliche, denn längst hat Oleander, der Giftprinz, Anspruch auf Jessamine erhoben...

    Meine Meinung

    Nachdem mich Band 1 vollkommen überzeugen konnte, war ich gespannt, wie es mit Jessamine und Weed weitergeht und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm zu lesen und passt perfekt in die Szenerie, denn er gibt die richtige Stimmung wieder. Das Buch ist wieder aus der Sicht von Jessamine und mit einigen Kapiteln aus der Sicht von Weed geschrieben, was mir wiederum gut gefallen hat. Die richtige Spannung ist so definitiv aufgekommen.

    Jessamine erfährt die Wahrheit darüber, warum sie krank war, warum ihre Mutter so früh starb und warum Weed weggegangen ist. Verbittert schwört sie Rache an ihrem Vater, dem seine Giftpflanzen so viel mehr Wert waren, als alles andere. Von da an befindet sie sich auf der Flucht und macht sich auf die Suche nach Weed. Geleitet wird sie durch die Stimme von Oleander, dem Giftprinzen, der sich ihr während ihrer Krankheit offenbart hat. Je länger die Reise andauert, desto öfter schwirrt Oleander in ihrem Kopf herum, bis er schliesslich über ihr Leben bestimmt und aus Jessamine eine andere macht. Währenddessen sucht Weed verzweifelt nach seiner Geliebten, denn auch er hat eingesehen, dass Liebe das stärkste aller Gefühle ist. So gelangt er an eine weise Botanikerin, mit dessen Hilfe er Jessamine finden und Oleander besiegen will.

    Die Wandlung, die Jessamine in diesem Buch durchmacht, ist aussergewöhnlich. Sie entwickelt sich nicht einfach weiter, wie andere Protagonisten es tun, sondern sie macht einen kompletten Wandel durch. Dies aufgrund des negativen Einflusses des Giftprinzes. Aus dem einst naiven, verträumten Mädchen wird eine geheimnisvolle und äusserst gefährliche junge Frau. Die Entwicklung der Protagonistin hat mir hier sehr gut gefallen, es war definitiv mal etwas anderes. Auch Weed entwickelt sich, er fasst mehr Vertrauen zu den Menschen und sieht ein höheres Ziel in seinem Tun. Den Giftprinzen Oleander lernt man auch hier nicht wirklich besser kennen, aber man bekommt ein gutes (oder eben ungutes) Gefühlt, was seine Machenschaften betrifft.

    Band 2 der Poison Diaries spielt teilweise in England, teilweise in Italien. Das Setting hat mir gut gefallen, auch wenn dieses Mal etwas weniger die Botanik an sich und etwas mehr das politische Geschehen beleuchtet wurde. Das hat mir aber durchaus gefallen, so werden die Poison Diaries zu einer Art historischen Geschichte mit mystischem Einfluss.

    Das Ende von Band 2 lässt mich richtig atemlos, aber auch ratlos zurück. Nach etwas Recherche habe ich herausgefunden, dass Band 3 "Into the Garden" abgesagt worden ist und stattdessen ein Buch namens "Weed" erschienen ist - ohne Maryrose Wood als Autorin, sondern von einem neuen Co-Autor. "Weed" soll, wenn ich das richtig verstanden habe, auch nicht wirklich an Band 2 anknüpfen, resp. sich vollkommen auf Weed konzentrieren und nicht mehr als Jugend- sondern als Erwachsenenbuch veröffentlicht worden sein. Die ganze Entwicklung der Poison Diaries-Trilogie finde ich also sehr schade. Vom absolut schrecklichen Cover von "Weed" will ich gar nicht anfangen. Ich muss nun wohl mit dem Ende von Band 2 als offenes Ende leben...

    Fazit
    Die Geschichte um Jessamine und Weed geht weiter. Märchenhaft, aber viel düsterer als Band 1, mit einer interessanten Entwicklung der Charaktere und einem spannenden Einblick in die Botanik, die Politik und die Abgründe der Liebe, hat mich auch dieser Teil überzeugen können. Schade, dass Band 3 nicht mehr übersetzt resp. ordentlich weitergeführt wurde!
  4. Cover des Buches Lavendelbitter (ISBN: 9783839216439)
    Elinor Bicks

    Lavendelbitter

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ich muss gestehen, dass ich Giftpflanzen und die Wirkung der verschiedenen Gifte sehr spannend finde, daher war ich auch neugierig auf diesen "Gartenkrimi". Hier geht es um Mord durch Gift. 

    Es ist ein solider Krimi mit eigenwilligen Charakteren. Das hat mir gut gefallen. Man lernt Lore, die vom ganzen Dorf verdächtigt wird, recht gut kennen. In ihrer Vergangenheit geschahen immer wieder seltsame Todesfälle. Ist Lore also die Giftmischerin? Passen würde es, denn schon ihre Oma war eine Frau, die sich mit Kräutern und Pflanzen und deren Wirkung auf den Menschen sehr gut auskannte... 

    Die beiden ermittelnden Kommissare sind auch gut beschrieben, und man lernt auch ihr Privatleben etwas kennen. So kann man sich ein gutes Bild von ihnen machen. 

    Der Schreibstil war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Besonders irgendwie. Aber auch gut. 

    Und am Ende gab es noch eine Überraschung. 

    Alles in allem ein solider, guter Krimi, der mich gut unterhalten konnte. Er hat mich nicht so richtig gepackt, aber immerhin so gut unterhalten, dass ich auch den zweiten Band lesen möchte. 

  5. Cover des Buches Gärten, Gift und tote Männer (ISBN: 9783740813840)
    Klaudia Blasl

    Gärten, Gift und tote Männer

     (36)
    Aktuelle Rezension von: twentytwo

    In Oberdistelbrunn, einem unbeschaulichen kleinen Dorf, geht der Tod um. Erst die Hühner vom Gustl und dann der Gustl selbst. Pauline, versehen mit einem phlegmatischen Ehemann und unschlagbarem Kräuterwissen, setzt von Anfang an auf Giftmord. Dass ihr keiner Gehör schenkt, liegt in der Natur der Sache. Selbst als es einen weiteren Toten zu beklagen gibt, stößt sie mit ihren Warnungen bei der Obrigkeit auf taube Ohren. Im Gegenteil. Hohn und Spott prasseln auf sie nieder und unterminieren ihr ohnehin angekratztes Selbstbewusstsein zusätzlich. Dass auch ihre selbstangesetzten Pflanzentropfen versagen, erscheint ihr wie ein böses Omen und lässt sie Böses erahnen. Am liebsten würde sie aufgeben und sich in ihre Schmollecke zurückziehen. Doch die muss warten, denn vorher muss sie unbedingt einem fürchterlichen Verdacht nachgehen.

    Fazit
    Eine groteske Story, die mit viel Situationskomik und originellen Wortschöpfungen, für spannend unterhaltsame Lesestunden sorgt.

  6. Cover des Buches Mordzeitlose (ISBN: 9783839222362)
    Patricia Holland Moritz

    Mordzeitlose

     (19)
    Aktuelle Rezension von: wampy

    Buchmeinung zu Patricia Holland Moritz – Mordzeitlose

    „Mordzeitlose“ ist ein Kriminalroman von Patricia Holland Moritz, der 2018 im GMEINER Verlag erschienen ist.

    Zum Autor:
    Patricia Holland Moritz wurde im heutigen Chemnitz geboren, arbeitete in Leipzig als Buchhändlerin, verließ die DDR und heuerte in Paris als Speditionskauffrau an, studierte in Berlin Nordamerikanistik, wurde Bookerin für Bands und arbeitet heute in einem Verlagshaus. Sie ist Bloggerin und Ghostwriterin. Für ihre Romane erhielt sie Arbeitsstipendien des Berliner Senats und des Mörderische Schwestern e.V. Auf ihren Tourneen las sie bereits mit renommierten Autoren wie Håkan Nesser, Arne Dahl und Ulrich Wickert. Ihr Krimi »Kältetod« aus dem Crystal Meth-Milieu Berlins wurde vom »Tip« 2015 für die »ausgefallenste Mordmethode« geehrt. »Mordzeitlose« ist ihr dritter Roman im Gmeiner-Verlag.

    Klappentext:
    Margrit Kunkel wächst in einer brandenburgischen Gärtnerei auf, ihr Studium führt sie durch die Botanischen Gärten der Welt. Bald gilt sie als Koryphäe und übernimmt die Leitung der Holländischen Gartenakademie in Berlin. Ihr Modell des »Slow Gardenings« scheint auch ihren Mitarbeitern Harmonie zu verleihen. Diese wird jedoch jäh gestört, als Margrit im Kakteenhaus auf eine menschliche Hand stößt. Wären da nicht bereits die ungeklärten Todesumstände ihrer Mutter, das seltsame Verschwinden von Margrits erstem Freund und ein Ermittler, der beunruhigende Zusammenhänge herstellt, hätte sie den Fund der Polizei gemeldet. Doch so nimmt sie die Sache lieber selbst in die Hand.


    Meine Meinung:
    Dieses Buch hat einen ganz besonderen Reiz, der in der Hauptfigur Margrit Kunkel begründet ist. Sie hat ein grünes Händchen und jede Menge Geduld. Sie ist kein einfacher Charakter, aber man fiebert mit ihr mit. Sie wirkt eher bemitleidenswert als sympathisch. Auch der Ermittler verfügt über jede Menge Geduld und ist eine gelungene Ergänzung zur Protagonistin. Diese beiden Figuren sind sehr ausführlich mit vielen Facetten beschrieben. Das Erzähltempo ist niedrig und die Spannung baut sich oft auf Andeutungen auf. Dies ist eine zeit lang interessant, aber die Autorin überzieht es nach meinem Empfinden. Es entsteht der Eindruck, dass sich manche Vorgänge und Entwicklungen öfters wiederholen. Hier wäre weniger mehr gewesen.

    Fazit:
    Ein durchaus interessanter Kriminalroman mit einer außergewöhnlichen Hauptfigur, die eine unerwartete Entwicklung nimmt. Wiederkehrende Abläufe taten der Spannung nicht gut und so vergebe ich drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).

  7. Cover des Buches Die Triffids (ISBN: 9783453528758)
    John Wyndham

    Die Triffids

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Science Fiction Klassiker von 1951 - typisch nüchterner Stil den man aus der Zeit kennt, trotzdem eine sehr spannende Idee und Umsetzung.

    Ich war ja sehr gespannt, denn Geschichten aus dieser Zeit sind für mich immer besonders reizvoll weil ich immer das Gefühl habe, in die Vergangenheit zu reisen. Der Schreibstil wirkt anders, ebenso die Dialoge, und auch das Weltbild und die Gesellschaft zeigen andere Schwerpunkte.
    Mit John Wyndhams Triffids reist man aber dennoch in eine Zukunft, die eine grauenvolle Entwicklung bereit hält. Gab es damals schon genmanipulierte Pflanzen? Ich weiß es nicht, jedenfalls wirkt das ganze zwar sehr visionär, aber auch sehr real, was auch an der nüchternen Schreibweise liegt. Ich hab das Gefühl, dass in dieser Zeit in den Geschichten immer etwas mit den Empfindungen der Figuren gespart wurde - war das damals nicht so wichtig? Lag der Fokus in Büchern woanders oder war es von der Gesellschaft her einfach so, die Gefühle eher beiseite zu lassen? Finde ich jedenfalls sehr faszinierend.

    Was mich ja total überrascht hat war das Szenario am Anfang, dass mich sehr an die Serie The Walking Dead erinnert hat. Jemand wacht in einem Krankenhaus auf und die ganze Welt hat sich über Nacht verändert. Der Protagonist William erlebt einen völligen Zusammenbruch der Gesellschaft, ohne den Auslöser mitbekommen zu haben und muss sich nun irgendwie durchschlagen. Während es bei The Walking Dead die Zombies sind, sind es hier die Triffids, die mutierten Pflanzen, die Jagd auf die Menschen machen. Auch im weiteren Verlauf gibt es viele Parallelen zur Serie, wo schon der Gedanke aufkommt, ob die Serienmacher sich hier einige Ideen geholt haben.

    Zusätzlich kommt hier aber das Problem auf, dass die meisten Menschen über Nacht erblindet sind, was natürlich zu extremsten Situationen führt. Denn die wenigen, die noch Sehen können, sind natürlich die einzigen, die das Überleben sichern können. Was das bei vielen an Ängsten auslöst und welche Charakterschwächen hier zutage treten, verursachen ein äußerst drastisches und brutales Bild. Dieser Zusammenbruch der Gesellschaft war mir zwar etwas zu schnell, aber man weiß ja nie, wie solch ein apokalyptisches Weltbild tatsächlich für Auswirkungen hat. Die Überlebensstrategien der Menschen und die Grüppchenbildung wurden aber sehr gut beschrieben und steht auch mehr im Vordergrund erstmal als die Gefahr durch die aggressiven Verhaltensweisen der Triffids.

    Trotz den fehlenden Gemütsbewegungen wurden die Konsequenzen und Entwicklungen sehr gut beschrieben und ich konnte mir sehr gut vorstellen, welche Gewissenskonflikte in diesem Fall auftreten: das eigene Überleben sichern oder denen helfen, die durch ihre Blindheit kaum Chancen haben, sich Nahrung oder frisches Wasser zu sichern. Dazu kommen natürlich die vielen Toten und die sich dadurch verbreitende Gefahr der Krankheiten und die schleichende Bedrohung durch die Pflanzen, die sich zu einem unaufhaltsamen Gegner entwickeln.

    Insgesamt hat es mir wirklich gut gefallen. An den Schreibstil muss man sich etwas gewöhnen, da er natürlich dem damaligen Stil entspricht und in seiner nüchternen Art ein bisschen an Einfühlungsvermögen vermissen lässt, dafür aber auch das ganze Ausmaß sehr wirkungsvoll und ohne zu kaschieren vor Augen führt. Wollen wir hoffen dass wir nie in so eine Situation geraten.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  8. Cover des Buches Sonnenschein zum Frühstück (ISBN: 9783845841724)
    Michael Holland

    Sonnenschein zum Frühstück

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Alles über Pflanzen

    Hast du dich schon mal gefragt, woher dein Frühstücksmüsli kommt? Wusstest du, dass deine Schuhsohlen von einer Pflanze stammen? Dieses wunderschön illustrierte Buch gibt den Pflanzen der Welt endlich die Ehre, die ihren gebührt, und zeigt, wie sehr sie unser Leben durchdringen – von der Minze in der Zahnpasta bis zur Baumwolle im T-Shirt.

    Wofür brauchen wir Pflanzen? Kurz gesagt: für alles. In diesem Buch lernst du, was Pflanzen eigentlich sind und wie sie funktionieren, aber auch, wie du tagtäglich mit ihnen zu tun hast. Komm mit auf eine Entdeckungsreise zu diesen erstaunlichen Lebewesen!

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Keine Frage, bei diesem Buch hat mich die farbenfrohe Umschlaggestaltung vom ersten Augenblick an fasziniert und gefesselt! Was für ein Cover! Was für eine Gestaltung! Es ist einfach traumhaft, dass sich diese schönen und so außergewöhnlichen Illustrationen über alle Seiten des Buches erstrecken und die vielfältigen Informationen zu unseren grünen Mitbewohnern transportieren und zu jeder Zeit bereichern! Die detailreichen Seiten laden zum Entdecken ein.

    Als Zielgruppe wird ein Lesealter von 8 bis 10 Jahren angegeben. Die Informationen im Buch sind sehr breit gefächert und lassen durchaus einen tiefergehenden Wissensgewinn zu. So war ich, als Dipl.-Ing. für Gartenbau, erstaunt, dass bei allen Pflanzennamen in Klammern auch die botanischen/wissenschaftlichen Namen dazu genannt werden. Ich stelle schon in Frage, ob ein 8jähriger Leser/eine Leserin alles im Buch erfassen und begreifen kann, aber ein gemeinsames Lesen und Entdecken macht hier auch den Erwachsenen große Freude!

    Die Texte sind knapp und doch informativ gehalten, meist als Kästchen oder kleinere Abschnitte formatiert. Die angesprochenen Themengebiete sind sehr umfassend:

    • Bestäubung, Keimung, Wachstum, Pflanzenorgane, Fossilien
    • Verwendung von Pflanzen als Nahrung, Kleidung, bei Sportgeräten, Musikinstrumenten,…
    • Evolution, Lebensräume von Pflanzen und ihre Anpassungen daran
    • Heilpflanzen, Giftpflanzen, Fallensteller, Düfte und Gerüche
    • Einblick in Pflanzenfamilien, Landwirtschaft, Umweltschutz
    • Pflanzentechnologie und Pflanzenrekorde
    • uvm.

     

    Hinzu kommen Aktionsseiten mit verschiedenen Pflanzenexperimenten zum Selber- und Nachmachen, wie einem Pflanzenlabyrinth, Schleim aus Maisstärke, Pflanzendruck etc. Am Ende des Buches befindet sich ein ausführliches Glossar mit vielen Fachbegriffen. Das Buch wandert auf jeden Fall auf meine Idee-Liste für Geschenke – da kommt Freude auf!

     

    》FAZIT:

    Dieses Buch lässt nicht nur Kinderaugen, sondern auch die Augen Erwachsener auf Entdeckungsreise gehen: Jede Seite besticht mit abwechslungsreichen und sehr außergewöhnlichen Illustrationen. Dazu kommt eine Menge an spannender Informationen und verschiedenen Pflanzenexperimenten! Toll!

  9. Cover des Buches Giftmorde 1 (ISBN: 9783946734260)
    Andreas M. Sturm

    Giftmorde 1

     (29)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover des Buches ist sehr schön gemacht, es ist ein bisschen geheimnisvoll und passt daher sehr gut zu den Kurzgeschichten im Buch.

    In den Giftmorden sind 15 Geschichten von 14 Autoren vereinigt, wobei sich jede Geschichte mit einer anderen tödlichen Pflanze beschäftigt. Gestaltet sind die Geschichten auch schön, weil in jeder Kurzgeschichte ist ein Schwarz-Weiss-Bild der Pflanze, die in der Geschichte genutzt wird. 

    Natürlich kommen durch 14 Autoren die Handschriften der Autoren sehr verschiedene Kurzgeschichten zustande, manche gehen auch anders als geplant aus, aber gerade das macht den Reiz aus, weil so kann man sich immer wieder überraschen lassen. 

    Aber so verschiedene die Morde, die Mordmotive und auch die Verläufe der Pläne sind, umso mehr überrascht, wie viele Pflanzen man im Garten finden kann, die wirklich giftig sind. 

    Nachahmen wird aber ausdrücklich vom Herausgeber Andreas M. Sturm nicht empfohlen. 

    So kommt es natürlich auch zustande, dass man mal eine Kurzgeschichte dabei hat, die einen nicht so anspricht, dafür gefällt eine andere Kurzgeschichte umso besser. Daher mache ich es so, dass ich das Buch als Gesamtes sehe und mit einer Note bewerte. 

  10. Cover des Buches Giftmorde 2 (ISBN: 9783946734055)
    Andreas M. Sturm

    Giftmorde 2

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    Schon die „Giftmorde 1“ hatten mir auf unterhaltsame Weise verdeutlicht, was so alles an tödlichen Waffen im heimischen Garten wächst. Morde mit Gift sind meist gut durchdacht und geplant, bei den hier verwendeten Giften kommt noch hinzu, dass sie selbst hergestellt werden aus natürlichen (und meist auch schön anzusehenden) Zutaten.

    Für diese Anthologie hat Andreas M. Sturm wieder tödliche Anleitungen von Mitautorinnen und -autoren gesammelt und natürlich auch selber eine Geschichte beigetragen.

     

    Der Leser darf sich erneut auf eine große Vielfalt freuen. Unter den fünfzehn Geschichten finden sich auch historische, sogar eine phantastische ist dabei. Die Handlungen und Motive sorgen ebenfalls für Abwechslung, ich war sehr erfreut, auch im zweiten Band immer wieder Neues zu lesen. Zwar gibt es natürlich die klassischen Mordmotive wie Rache, Eifersucht und Gier, hier tauchen aber noch diverse andere auf. Besonders schön ist, dass man bei vielen Geschichten vom dem Schluss und/oder der Auflösung überrascht wird. Hier siegt nicht immer das Gute, hier kommen nicht alle Protagonisten mit ihren Plänen durch. Manches läuft wie im wirklichen Leben völlig anders als gedacht und nicht immer gerecht. Mir gefiel diese Unvorhersehbarkeit sehr!

     

    Wie immer habe ich jede Geschichte einzeln bewertet. Sechs von ihnen erhielten von mir 5 Sterne, dreimal vergab ich 4 Sterne. 3 Sterne gab es von mir für fünf Geschichten, eine konnte mich nicht erreichen und erhielt lediglich 2 Sterne. Im Schnitt ergibt das eine Wertung von 3,9, also verdiente 4 Sterne.

     

    Fazit: Abwechslungsreiche und gelungene Krimiunterhaltung, hier ist für jeden etwas dabei. Ich freue mich, dass „Giftmorde 3“ schon in meinem Bücherregal auf mich wartet.

  11. Cover des Buches Silberregen (ISBN: 9783839218082)
    Elinor Bicks

    Silberregen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    In der Gemeinde Otzberg werden die Bürger von einer unheimlichen Einbruchserie heimgesucht. Auffällig ist dabei, dass es viele Teilnehmer aus Lore Kukuks Internetzkurs trifft. Das gefällt Lore überhaupt nicht. 

    Die umtriebige Gartenliebhaberin mit reichhaltigen Kräuterkenntnissen liebt und pflegt ihren Garten und unterstützt durch ihr umfassendes Wissen und ihre Tatkraft das Museum Otzberg. Ihr Chef Krummsiegel weiß das nicht immer zu schätzen.

    In diesem Sommer hat Lore eigentlich mit der Bienenplage, für andere ein Segen, doch Lore hat für alles eben eine eigene Meinung und weiß die in der Regel auch durchzusetzen, genug zu tun und wird aufgrund ihrer kriminalistischen Fähigkeiten von dem Kommissar Roland Otto und seinem Kollegen Brenneisen bei den Ermittlungen "anderkaver" eingesetzt;)

    Sie soll bei dem fragwürdigen Busunternehmen Veronika auf einer Kaffeefahrt die Augen offenhalten und ihre Erkenntnisse über so ein Schmartfon mit Wischtechnik weitergeben. Lore fühlt sich leicht überfordert, doch sie wäre nicht Lore Kukuk, wenn sie sich dieser Herausforderung nicht stellen würde.

    Doch das ist nicht die einzige Herausforderung, denn ein sehr entfernter Verwandter Opa Gersprenz steht auf einmal vor der Tür und besteht auf seinem Erbanteil an Lores Haus und Lores Neffe, der immer mal wieder offensive Motivation für Lores Fahrdienst benötigt, verhält sich auffällig und dann wären da noch die romantischen Gefühle zwischen Otto und Lore, die den ganzen Fall wirklich schwierig gestalten. 

    Der Fall spitzt sich zu, Lores Existenz steht auf dem Spiel und auch immer mal ihr Leben und somit nimmt Lore die Gerechtigkeit selbst in die Hand, dank der Recherchen in ihrem Internetzkurs, dem Kräuterwissen ihrer Oma und ihrer falschen Schwester, eines heimtückischen Pilzes und dem hochgiftigen Silberregens.....Man muss nur wissen, wie es geht und dann kann man den heißen Sommer in seinem Garten wieder ganz entspannt genießen:)

    Ein herrlicher ironischer Gartenthriller mit einer liebenswürdig knurrigen Privatermittlerin, die sich doch gerne der Liebe öffnen möchte....wenn alles getan ist.

  12. Cover des Buches Erlebnispädagogik im Wald (ISBN: 9783497022434)
    Hajo Bach

    Erlebnispädagogik im Wald

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Handys müssen draußen bleiben. Und dann: hinein ins Abenteuer! Denn richtig spannend wird’s erst, wenn kaum Hilfsmittel aus der Zivilisation zur Verfügung stehen. Im Naturcamp übernachten die Kinder und Jugendlichen in selbstgebauten Hütten. Sie hangeln sich an Seilen über Schluchten und Gewässer, fangen Fische ohne Angel und lernen, giftige von essbaren Pflanzen zu unterscheiden. Knotenkunde, Strickleitern und Floße bauen, klettern, sich abseilen und orientieren, Feuer machen - all das gehört dazu. Für den Ernstfall proben die Kinder, wie sie Kranke transportieren können. Lagerfeuerabende runden das Naturerlebnis ab. Wildnistrainings gibt es für Eltern mit Kindern und für Erwachsene. Die Autoren, beide Erlebnispädagogen und Überlebensexperten, geben auch für Führungskräfte Hinweise, wie Teambildung und Problemlösungen unter erschwerten Bedingungen trainiert werden können.
  13. Cover des Buches Das Haus der Medusa (ISBN: 9783847675792)
    Katharina Burkhardt

    Das Haus der Medusa

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Janine2610

    Worum geht's?

    Ein altes Haus in Hamburg-Altona: das Haus der Medusa. Streng wacht die schlangenhaarige Dämonin über ihre zum Teil recht sonderbaren Bewohner. Die junge Patissière Florentine ist glücklich, dass sie hier sowohl eine Wohnung als auch Räume für ihre Confiserie gefunden hat und richtet sich mit Begeisterung ein.
    Doch je länger sie in dem Haus wohnt, desto unheimlicher wird es ihr. Nach und nach entdeckt sie, dass alle ihre Nachbarn etwas verbergen, dass hinter jeder verschlossenen Tür Geheimnisse lauern. Als auch noch mysteriöse Todesfälle auftreten, ist es endgültig vorbei mit Florentines Ruhe. Sie stellt Nachforschungen an - und verstrickt sich dabei selbst immer mehr in den Machenschaften ihrer Nachbarn.

    Meine Meinung:

    Ist das Haus der Medusa, in das Florentine Stern eingezogen ist, etwa das Haus des Todes? - So ist es mir nämlich vorgekommen und das ist auch kein Wunder bei all den Toten innerhalb nur eines Jahres. Da drängt sich einem doch wirklich die Frage auf, ob da bei dem einen oder anderen Verstorbenen nicht vielleicht nachgeholfen wurde...? Ob sich mein Verdacht bestätigt hat, oder nicht: das durchs Lesen dieses kurzen, aber knackigen E-Books herauszufinden ist es auf jeden Fall wert! ;-)

    Eine Geschichte über Schweigen, Gewalt, Hass und Tod, aber auch Loyalität und Zusammenhalt. Ach ja, und über allerhand Süßigkeiten! ;-D
    Das 139-seitige E-Book ist ideal geeignet für "die kleine Lesefreude" zwischendurch. Es liest sich relativ schnell weg und beschert ein paar spannende Rätselratestunden.

  14. Cover des Buches Die Poison Diaries. Band 1 (DAISY Edition) (ISBN: 9783839850961)
    Maryrose Wood

    Die Poison Diaries. Band 1 (DAISY Edition)

     (3)
    Aktuelle Rezension von: 78sunny

    Kurz-Meinung:

    Okay, erst einmal frage ich mich was dieser Titel soll – ein Mischmasch aus Deutsch und Englisch? Das ist sehr merkwürdig.


    Aber auch die Mischung im Buch an sich ist sehr merkwürdig. Es fängt ganz sacht an und zieht sich auch etwa zwei Drittel des Buch so hin. Man erfährt alles über Jessamine, die weibl. Hauptperson in dem Buch. Alles plätschert vor sich hin, auch als der männl. Protagonist in der Geschichte auftaucht und so zieht es sich hin – sein besonderes Talent wird nach und nach aufgedeckt. Man lernt über Jessamines Vater, dass er einen geheimen Graten mit Giftpflanzen führt und alles über sie herausfinden möchte. Es passiert kaum etwas, wird aber in einen so lockeren und verspieltem Schreibstil vermittelt, dass ich mich trotzdem wohl fühlte. Tja und dann, BAMM!, wurde das ganz zu einem düsteren und deprimierenden Buch, das an manchen Stellen für meinen Geschmack sehr brutal für ein Buch wurde, dass der Verlag ab 12 Jahre empfiehlt. Hallo, hier wird nicht nur ein Mord bis ins kleinste Detail beschrieben – also man erlebt ihn komplett mit, vom Winseln des Opfers um Gnade bis hin zum Finalen Ende. Also ich würde das keiner 12jährigen in die Hand drücken. Das letzte Drittel passte einfach gar nicht mehr zu den ersten beiden und war daher besonders schockierend. Sicher ich konnte auch diesem Teil etwas abgewinnen. Es war spannend und in einem angenehmen Art verworren. Wäre das ganze Buch auf diese Art geschrieben, so hätte ich es durchaus positiver bewerten können. So passte es aber gar nicht. Auch die 'große' Überraschung war für mich keine. Es war mir relativ schnell klar, was hier Sache ist.


    Tja und dann das Ende. Ich will hier nicht spoilern, daher sage ich nur, dass es mir absolut nicht gefiel. Außerdem frage ich mich welche Botschaft das Buch eigentlich vermitteln möchte. Im letzten Drittel werden einige sehr existenziellen Fragen indirekt in den Raum geworfen, mit denen sich der Leser befassen soll, aber ich bin überfragt, was die Autorin genau bezwecken möchte. Die große Frage ist wohl, wer entscheiden über Leben und Tod und mit welcher Begründung. Es wird geschickt dargestellt, dass etwas was gerecht scheint, im nach hinein doch das Gegenteil sein kann. Es lässt einen darüber nachdenken, was für einen Rattenschwanz so manch eine Entscheidung hinter sich herzieht. Trotzdem wurde nie klar, wie sich die Geschichte bzw. der Autor hier positioniert. Und gerade bei diesem Ende bin ich mehr als verwirrt. Es ist extrem offen, aber ich werde die Reihe definitiv nicht weiterverfolgen. Dafür hätte sich die Autorin entweder für das locker leichte und verträumte oder eindeutig für das Düstere entscheiden müssen. Diesen Mischmasch werde ich mir nicht noch einmal antun.


    Meine Wertung:

    3 von 5 Sternen


  15. Cover des Buches 111 tödliche Pflanzen, die man kennen muss (ISBN: 9783740817800)
    Klaudia Blasl

    111 tödliche Pflanzen, die man kennen muss

     (6)
    Aktuelle Rezension von: anja_bauer

    Pflanzen, so schön, so prachtvoll und viele essbar. Und trotzdem bergen diese Schönheiten der Natur, die Geschenke der Natur unheilvolles. Sie würgen und schmerzen. Sie berauschen auch und betäuben. Im schlimmsten Fall führen die natürlichen Schönheiten zum Tode.  Aber ihr schlimmstes Geheimnis ist, sie stehen ganz harmlos in vielen Gärten und Zimmern oder gar in den Blumenvasen. Ganz zu schweigen von den leckeren Mahlzeiten, die man mit den Naturprodukten zubereiten kann. Klaudia Blasl hat 111 tödliche Pflanzen, die man (unbedingt) kenne muss in einem Buch zusammengefasst.

    Ich habe mir dieses Buch zu dem Gemüt gefügt, um zu sehen, welche Pflanzen alle giftig sind.  Und ich bin ein wenig erschrocken, welche hier alle aufgeführt sind. Von A wie Akelei über M wie Muskatnuss bis hin zu Z wie Zucchini. Hier ist fast alles oder zumindest sehr vieles vertreten, wovon man nicht wusste, dass sie überhaupt giftig sind.

    Das Buch selber ist aufgebaut von A bis Z. Linksseitig ist immer der Text über die Pflanze und rechtseitig ein Bild von dieser. Mit einem Infotext.

    Von dieser Aufmachung finde ich das Buch selber ganz gut.

    Zum Text selber: Eine kleine Einführung zur vorgestellten Pflanze wird abgelöst durch die Wirkungsweise und einen kleinen Ausflug über die Jahrhunderte hin. Geschichtliches und Anekdoten fehlen hier bei der Beschreibung nicht.

    Allerdings sind nicht alle Pflanzen die giftig sind gleich auch tödlich. Und bei jeder Pflanze sind unterschiedliche Teile giftig. Entweder sind es die Wurzeln oder die Blätter, dann wieder die Blüten oder die Früchte. Aber auch Kerne und das Holz können durchaus giftig sein.

     

    So jetzt aber trotzdem auch was Negatives. Was mir nicht so gefallen hat, ist bei der Beschreibung, in welcher Menge, zum Beispiel die Eckern von der Buche, giftig bzw. tödlich sind. D.uas geht nicht aus dem Text hervor. Da hätte ich mir ein wenig mehr Aufklärung gewünscht. Oder bei der Bohne, wie viele muss man essen um eine toxische Reaktion hervor zu rufen.

    Aber ansonsten finde och das Buch von Klaudia Blasl echt informativ und gut geschrieben. Ich jedenfalls sehe jetzt viele Pflanzen mit anderen Augen und vielleicht habe ich auch nun ein wenig Angst vor dem ein oder anderen Gemüse.

    Das Cover, gelungen nach meiner Meinung nach. Schwarz! Der Titel in weiß und eine leine unscheinbare Blütenschönheit, die plastisch dargestellt ist.  Das hintere Cover ist mit vielen kleinen Bildern von Blüten und Co versehen. Die Inhaltsangabe ist im schwarzen Kasten. Alles im allen ein Hingucker. Für Gärtner, Pflanzenliebhaber und für viele andere begeisterte.

     

  16. Cover des Buches Giftpflanzen - Gifttiere (ISBN: 9783835408395)
    Horst Altmann

    Giftpflanzen - Gifttiere

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Buecherdiebin
    Relativ kurz, die wichtigsten Giftpflanzen sind gerade so drin.
  17. Cover des Buches Giftpflanzen. Pflanzengifte (ISBN: 9783933203311)
    Roth

    Giftpflanzen. Pflanzengifte

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Buecherdiebin
    Ein wahnsinnig ausführliches Nachschlagewerk über Giftpflanzen und Pflanzengifte. Mit biochemischen Erklärungen
  18. Cover des Buches Die Kunst der botanischen Illustration (ISBN: 9783421040268)
    Andrew Brown

    Die Kunst der botanischen Illustration

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Poesie

    In dem Buch "Die Kunst der botanischen Illustration" von Andrew Brown werden ausgewählte Pflanzenporträts des Chelsea Physic Garden gezeigt. Dabei handelt es sich vor allem um wundervolle Aquarelle. Der Chelsea Physic Garden ist ein historischer botanischer Garten in Großbritannien, der 1673 gegründet wurde und zunächst als Apothekergarten für Studenten und Forscher diente. Im 17. Jahrhundert begann man Bildersammlungen der großen Pflanzenwelt des Garten anzufertigen, die nicht nur der Kunst dienen, sondern auch wertvoll für Botaniker zur Bestimmung und Benennung der Pflanzen sind. In diesem Buch befinden sich 78 Illustrationen, die alle in den letzten 20 Jahren von Mitgliedern der Chelsea Physic Garden Florilegium Society angefertigt wurden. Mehr über die Bedeutung der botanischen Illustration und Geschichte des Garten erfahren wir in den einleitenden Texten im Buch.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da man nicht nur wundervolle Illustrationen betrachten kann, sondern auch noch einiges über die Geschichte des Chelsea Physic Garden erfährt. Zudem wird jede Illustration von einem Text begleitet, in dem man etwas über die Charakteristika und Verwendung in der Volksheilkunde und Medizin der einzelnen Pflanzen lernt. Ich werde mir die Illustrationen wahrscheinlich noch einige Male anschauen, da ich vor allem die Aquarelle sehr schön und inspirierend finde. Außerdem hat mich das Buch auch dazu motiviert mal wieder in den Garten zu gehen und mir die Pflanzen dort mal genauer anzuschauen. Dort habe ich das Buch dann auch auf einer Decke auf dem Rasen mit noch größerer Freude gelesen.
  19. Cover des Buches Kraut und Rübchen (ISBN: 9783954511792)
    Elke Pistor

    Kraut und Rübchen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Was macht man, wenn sich herausstellt, dass die eigene Urururgroßmutter eine Serienmörderin war? Und noch dazu eine, die sich aufgrund der sorgsamen Auswahl ihrer Opfer allergrößter Beliebtheit erfreute? Vor dieser Frage steht die Großstadt-Journalistin Katharina Rübchen, als sie auf dem geerbten Familienbauernhof alte Aufzeichnungen findet. Doch das ist nicht ihr einziges Problem, Die Dörfler bangen um lange gewahrte Geheimnisse, ihr Chefredakteur drängt auf die große Story, und die hofeigene anarchistische Ziegenherde macht, was sie will. Und dann ist da noch dieser Tierarzt, der deutlich mehr Interesse an Katharina als an ihren vierbeinigen Mitbewohnern hat.Ich habe es " aus Versehen zweimal" gelesen, weil ich vergessen hatte es einzutragen. Und hab mir nach kurzer Zeit gedacht : " Egal das Buch ist so toll lies es nochmal":  Spannend sind halt die Sequenzen des Tagebuches. Hier wird auf ganz tolle Weise das Leben früher mit einer spannenden Krimihandlung vermischt. Und dieses Tagebuch hat Konsequenzen bis in die Jetztzeit. Klar es ist ein bisschen skurril und auf jeden Fall abgefahren und mit Sicherheit kein klassischer Krimi, aber wer sich einfach mal ganz toll unterhalten lassen möchte und  humorigen Tiefgang mag ist mit diesem Buch ganz toll bedient .
  20. Cover des Buches Die Poison Diaries (ISBN: 9783104024226)
    Maryrose Wood

    Die Poison Diaries

     (424)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Die Poison Diaries war kein perfektes aber dennoch sehr gelungenes Buch .

    Es hat einige Schwächen, glänzt aber auch mit vielen Stärken,  eine sehr gute Mischung von allem .

    Es ist eine sehr langsame,  mystische Geschichte  und sehr poetisch geschrieben, was einem beim Lesen gefallen muss. 

    Die Protagonistin hat mich ehrlich gesagt manchmal etwas gefordert durch ihr Verhalten und ihre Art,  was mich aber nicht davon abgehalten hat die Geschichte zu beenden  und Band 2. gerne weiter lesen zu wollen.

  21. Cover des Buches Giftige Schönheiten (ISBN: 9783937485430)
    Krone

    Giftige Schönheiten

     (1)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    Vom Adlerfarn bist zum Wunderbaum werden hier einige giftige Pflanzen vorgestellt. Durch eine botanische Beschreibung aber auch die zugehörige Abbildung sind die Pflanzen leicht zu identifizieren. Neben dem Gift wird auch die Zeit der höchsten Giftigkeit, die besonders giftigen Teile, der Grad der Gefährlichkeit und die Wirkung auf Mensch und Tier erwähnt. Den Abschluss bilden einige Elementarhilfen, die bei einer Vergiftung als Soforthilfe wirken können.



    Da ich mich in letzter Zeit mit Kräutern und deren Heilwirkung befasst habe, wollte ich mich nun auch darüber informieren, welche davon es zu meiden gilt. Schon die Einleitung weist auf die Gefahren hin – stellte diese aber meiner Meinung nach sehr dramatisch vor. Auch dem Hauptteil konnte ich nicht so viel abgewinnen. Es werden zwar die Pflanzen vorgestellt, dabei waren allerdings viele bekannte Giftpflanzen dabei, von denen ich nichts Neues erfahren habe. Die Bilder passen zum Titel des Buches – sie zeigten wirklich die schönen Seiten der Giftpflanzen. Bei vielen habe ich mir aber die Frage gestellt, warum man auf die Idee kommen könnte, sie zu essen (und ihre Giftwirkung bezieht sich auf eine orale Einnahme). Die kurzen Bemerkungen unter dem Titel „Hätten Sie es gewusst“ waren interessant und hätten für mich gerne weiter ausgeführt werden können. Auch hätte die Giftigkeit – wenn schon Thema des Büchleins – besser beschrieben werden können. Nur selten wurde klar unterschieden, ob sich die Wirkung auf das Essen, den Kontakt mit der Haut oder andere Weise entwickelt. Immer wieder musste ich das anhand der Giftwirkung ableiten. So habe ich wenig Interessantes erfahren, da mir sehr vieles bereits bekannt war und ich den Rest als nicht besonders leserfreundlich aufgebaut empfunden habe.

  22. Cover des Buches Nimmergrün (ISBN: 9783839220108)
    Elinor Bicks

    Nimmergrün

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall
    "Ein Hauptkommissar mit einem Dackel im Tragetuch" ist wahrhaftig ein gewöhnungsbedürftiger Anblick. Roland Otto bringt "Plato" mit an seinen Arbeitsplatz, da der "Kampfdackel" allein in dieser "Verpackung" einigermaßen zu bändigen ist. Das "asozialste, gestörteste Tier, das er jemals erlebt hatte", hat ihm eine Verehrerin zwangsweise überlassen. 

    Eigentlich wollte er mit "Beate", die in der Tierherberge Egelsbach tätig ist, Schluss machen, aber ihm fehlten die richtigen Worte, zumal sie im weiteren Verlauf des Gesprächs verhörartige Taktiken anstimmte. Schließlich kamen sie auf den Punkt und der gutherzige Otto entwickelte die dumme Idee einer Wiedergutmachung, falls er ihr weh getan haben sollte. Beate nahm das Angebot prompt an und vertraute ihm "Plato" an ...

    Was das jetzt alles mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat? Nicht viel bis gar nichts, und dennoch ist der Nebenschauplatz kein Lückenfüller, sondern ein gutes Beispiel dafür, wie die Autorin den Haupterzählstrang mit nicht selten sehr humorigen Passagen anreichert. 

    Was den guten Hauptkommissar und seinen langjährigen vierbeinigen Begleiter, den Pudelmischling "Peppy", noch alles erwartet, ahnen die beiden zunächst nicht. Vordringlich muss sich das Herrchen noch um das wahre Ziel seiner kaum noch im Zaum zu haltenden Emotionen kümmern: "Lore Kukuk".

    Ein Vorwand treibt ihn zu ihr, und dort erlebt er erste Hinweise, die zu einem Fall mit größerer Tragweite führen werden. Ein geheimnisvoller Virus scheint im Umlauf zu sein, welcher Zierpflanzen und Bäume rund um den Hugenotten- und Waldenserpfad im Landkreis Darmstadt-Dieburg angreift ...

    Leserinnen und Leser sind schon etwas weiter, da Elinor Bicks auf mehreren Ebenen ein zunächst sehr umfangreiches Szenario anlegt, das sich bis weit in die Vergangenheit der Region erstreckt. So wird Spannung aufgebaut und nebenbei die Marschrichtung angedeutet: Lore Kukuk ist mit ihren privaten Ermittlungen stets einige Schritte im Voraus.

    Im Ausdruck bevorzugt Elinor Bicks ebenso eindringliche wie originelle Be- und Umschreibungen, wenn es über so unterschiedliche Dinge zu berichten gilt wie beispielsweise einen Bart, der wie "angespülter Seetang aussieht, die Ankunft von "Todesreitern" oder Rechtsmediziner, die auf einem Seziertisch Tischtennis spielen. Locker angeschrägt klingt es, wenn per Computer "Gugel Erde" bemüht wird!

    Zusammengefasst geht es in einem weiteren Volltreffer der Gartenkrimi-Reihe des Gmeiner Verlags um verschmähte Liebe, Eifersucht, einen alten Fluch, Giftköder, übereifrige Umweltschützer, katholische Sektierer, Pfusch am Bau, Korruption und natürlich um Kräuter, mit welchen man "allerlei Ungeheuerlichkeiten" anstellen kann. Wie das alles zusammenpasst, erzählt "Nimmergrün".
  23. Cover des Buches Katzenpflanzen (ISBN: 9783735786371)
    Sabine Ruthenfranz

    Katzenpflanzen

     (4)
    Aktuelle Rezension von: mutzu
    Ich hatte immer Katzen und war mir nie so ganz sicher, welche Pflanzen ich nun hinstellen darf und welche besser nicht. Natürlich wusste ich dass es Giftpflanzen gibt, aber in wie fern diese auch für meinen Kater gefährlich werden können, habe ich dank dieses Buches herausgefunden. Das Buch Erläutert in der Einleitung die Hintergründe (unterhaltsam und lesenswert!!!) die einem im Laufe des Buches dabei helfen den für sich und seine Katze passenden Pflanzenweg einzuschlagen. Zahlreiche Pflanzenportraits mit ungiftigen Pflanzen helfen eine gute Auswahl zu treffen. Am Ende des Buches gibt es eine sehr umfangreiche Auflistung von Giftpflanzen (nach botanischen und deutschen Namen sortiert).
  24. Cover des Buches Was blüht denn da? Der Fotoband. Wildwachsende Blütenpflanzen Mitteleuropas (Kosmos-Naturführer) (ISBN: 9783440068373)
    Dietmar Aichele

    Was blüht denn da? Der Fotoband. Wildwachsende Blütenpflanzen Mitteleuropas (Kosmos-Naturführer)

     (4)
    Aktuelle Rezension von: FrankWK
    Ein sehr schöner Naturführer durch die wildwachsenden Blütenpflanzen Mitteleuropas. Er ist nach Blütenfarbe gegliedert und sehr hilfreich, besonders für Naturfreunde

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