Bücher mit dem Tag "geständnisse"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geständnisse" gekennzeichnet haben.

37 Bücher

  1. Cover des Buches Selection – Der Erwählte (ISBN: 9783733500962)
    Kiera Cass

    Selection – Der Erwählte

     (3.713)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Der Wettkampf um das Herz des Prinzen und damit um die Krone geht in die letzte Runde. Maxon ist weiterhin unentschlossen und möchte fair bleiben und datet deswegen die übrigen Mädels, um zu einer abschließenden Entscheidung zu kommen. Herz oder Verstand? Wofür wird sich der Prinz entscheiden? (…da kommt ihr nie drauf, Leute)

    Ja… Ich schätze, ich kann mit recht großer Entschiedenheit sagen, das ist kein gutes Buch und die gesamte Reihe war einfach richtig mittelmäßig. Mein Drang, die Reihen, die ich angefangen habe, auch zuende zu lesen, ist manchmal echt ein Fluch ^^

    Da kann man nicht meckern: die Bücher lassen sich leicht und schnell lesen, deswegen ist das auch alles halb so schlimm. Trotzdem verstehe ich den Hype um die Reihe irgendwie nicht. Aber vielleicht bin ich auch zu spät dran, die Bücher sind ja auch schon eine Weile draußen.

    Es ist halt seit Band eins immer dasselbe. Eigentlich wissen wir alle (auch die Figuren im Buch) wer wen liebt und wer wen auswählt und alles an Unsicherheiten und Zwiespalt und Konflikten wirken nur noch konstruiert, um das Buch nicht schon nach einem Teil beenden zu müssen. Das machte das Lesen anstrengend und die Story mitsamt den Figuren wenig authentisch.

    Es gab Nebenfiguren, die interessant waren und die die Geschichte auch ein bisschen aufwerten konnten. Nur unsere Hauptfiguren blieben unsympathisch und nervtötend. Aber, wie sagt man so schön: „Never change a Winning Team“. Die beiden verdienen einander ^^

    Die Problematiken im Hintergrund, also die Rebell:innen, die Armut und die Ungleichbehandlung im Königreich, einfach alles, was eine Dystopie eben so ausmacht, das war so eine spannende Idee! Wieso hat die Autorin das nicht mehr ausgebaut, dem Ganzen mehr Raum gegeben? Das wäre wirklich lesenswert gewesen. Stattdessen hat sie sich mit den Figuren im ewigen Kreis der Gleichförmigkeit gedreht und mich zu Tode gelangweilt oder im schlimmsten Fall genervt.

    Die Handlung ist insgesamt spannender als in den Vorgängerbüchern, die dystopischen Themen werden ein wenig mehr in den Mittelpunkt gerückt (Halleluja!) und das Ende ist dann auch einigermaßen spektakulär und zufriedenstellend.

    Jetzt habe ich die beiden Fortsetzungen auch schon im Regal stehen und hab keine Ahnung, ob die da jetzt für immer ungelesen als Deko stehenbleiben oder ob ich doch nochmal zu einem der Bücher greifen werde. Ich wollte hauptsächlich wissen, was passiert, damit ich die Netflix Serie dazu nicht ganz ohne Vorbereitung gucken kann :D

    Naja… wir werden sehn… Eine Empfehlung kann ich jedenfalls nicht aussprechen.

  2. Cover des Buches Weil ich Will liebe (ISBN: 9783423216425)
    Colleen Hoover

    Weil ich Will liebe

     (2.240)
    Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooks

    Inhalt:
    Sehnsüchtig erwartet!

    Es ist jetzt über ein Jahr her, dass sich Will und Layken zum ersten Mal begegnet sind. Und ihre Liebe scheint täglich stärker zu werden. Doch als Will im neuen Studienjahr auf seine Ex-Freundin Vaughn trifft, beschließt er, Layken nichts davon zu erzählen. Ein Fehler mit fatalen Folgen, wie sich schon bald herausstellt – denn als Layken die beiden zufällig zusammen sieht, deutet sie die Situation völlig falsch.

    Fazit:
    Nachdem ich Band 1 schon unfassbar toll fand, konnte ich es kaum erwarten den zweiten zu lesen. Im zweiten Band geht es eindeutig mehr um Will und Layken in der Beziehungsebene. Auch ist dies mit etwas Drama verbunden, einem nochmal verdeutlich zeigt, dass Will und Layken sich wirklich lieben. Im zweiten Teil musste ich auch die ein oder andere Träne vergießen. Umso glücklicher war ich, als ich das Ende gelesen habe. Ich bin gespannt, was im dritten Teil passieren wird. 

  3. Cover des Buches Geständnisse (ISBN: 9783570102909)
    Kanae Minato

    Geständnisse

     (262)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Eine tolle Geschichte welche ich gar nicht zu sehr erläutern kann ohne direkt zu spoilern.

    Der Klappentext gibt den Einstieg in das Buch schon recht gut wieder. Die Klassenlehrerin erläutert ihrer Klasse das sie gekündigt hat und der Tod ihrer Tochter nicht der Grund dafür sei. In ihrem Land werden Schüler geschützt und auch wenn sie einen Mord begehen, werden diese nicht bei der Polizei gemeldet. Sollte dies passieren, kommen sie selbst bei dieser Tat mit einem blauen Auge durch. So hat die Lehrerin aber ihre eigenen Pläne und erläutert zwei Schülern, wie sie mit der Tatsache das sie weiß wer am Tod ihrer Tochter umgegangen ist. Dies löst die Kettenreaktion aus.

    Wir erfahren nun in den Abschnitten, vom neuen Lehrer, den Tätern und anderen, was genau vorgefallen ist. So wissen wir schon zum Anfang wie das Kind starb, aber nicht welche Gedanken und Beweggründe dahintersteckten. Wir erfahren von den Ängsten und Wünschen von Tätern und Mitmenschen.  Es ist am Anfang ein Knall da, wo noch gar kein Ballon mit Luft gefüllt wurde. Aber genau dieser Ballon füllt sich zum Ende des Buches so sehr, mit all den Emotionen und Wahrheiten die vorliegen, dass es dann so laut knallt, dass ich geschockt war, dass nach dem umblättern das Buch vorbei war.

    Ich muss dazu sagen, dass ich das Ebook gelesen habe und schon bei 62% das Ende da war. So hat die Geschichte sich bei der Zahl zu sehr gezogen, hätte ich gewusst das ich schon kurz vorm Ende war, wäre es angenehmer gewesen. Der Rest des Buches waren Titelvorschläge.

    Aber alles in allem war es eine Hammer Geschichte. Die Mutter welche zugleich Lehrerin ist, die Kinder schützen muss, welche ihre Tochter umgebracht haben. Die Mutter des einen Täters welche ihn verhätschelt und denkt ihr Sohn sei das liebste Kind der Welt. Der ahnungslose neue Lehrer, der nicht weiß wie sehr er die Mobbingattacken triggert. Es war wie ein Thriller der von Kapitel und Person zu Person mehr über die Abgründe der Menschen freilegte.

    Das Ende war dann der Supergau und niemals wäre ich darauf gekommen. Ich bin sprachlos zurückgelassen wurde. Von der reinen Idee her hat das Buch 5 Sterne verdient. Der leicht zähe Einstieg und der Eingewöhnung in den Sprachstil bringt es aber auf wirklich gute 4 Sterne.

  4. Cover des Buches Jamaica Lane - Heimliche Liebe (ISBN: 9783548286358)
    Samantha Young

    Jamaica Lane - Heimliche Liebe

     (587)
    Aktuelle Rezension von: Izi_bell

    Seit Olivia in England ist, ist Nate ihre besserer hälfte. Die beiden verstehen sich ohne Wort und hängen ständig miteinander ab. Als Benjamin (ein heißer Student) Olivias aufmerksamkeit erregt, traut sie sich nicht ihn anzusprechen. Sie bittet Nate den Frauenhelden um Hilfe. Er hilft ihr dabei Ihr selbstbewustsein aufzupushen und ihre Flirt Techniken auf vordermann zu bringen. Aus der Nachhilfe für besseres Flirten wird aber bald mehr als das. Und plötzlich ist alles zwischen ihnen so verwirrend.

    Ich liebe ja den Schreibstyle von Samantha Young, allerdings war ich dieses mal nicht ganz so begeistert. Es hat sich sehr gezogen und und auch die Protagonisten waren mir etwas zu schüchtern. Aber jendem nach seinem ich habe auch schon einige Rezensionen gesehen in denen Stand das sie diesen Teil der Reihe am Besten fanden. 

    Nichts desto Trotz steht der Folgeband auch schon in meinem Bücherregal und wird bestimmt in nächster Zeit auch schon gelesen. 


    Liebe Grüße 

    Isabel

  5. Cover des Buches Ich wollte nur, dass du noch weißt ... (ISBN: 9783785586082)
    Emily Trunko

    Ich wollte nur, dass du noch weißt ...

     (276)
    Aktuelle Rezension von: Alentschik

    Ich glaube, dass allen die Faszination, die fremde persönliche Briefe aussenden, bekannt ist. Ich kann den Wunsch in die Gefühlswelt anderer mal blicken zu wollen zumindest total nachvollziehen. So hatte ich mich durch den Umschlagstext sehr angezogen gefühlt. Und nicht nur durch den Text, auch die Gestaltung ist wirklich sehr gelungen. Ich finde alle diese bunten Schriften, kleine Bildchen und die verschiedenen Textgrößen und Textarten und überhaupt die komplette Gestaltung sehr toll. Das Buch wirkt dadurch sehr lebendig und zieht einen in die kunterbunte Welt der Gefühle hinein. Jedenfalls war ich sehr angetan bei den ersten Seiten. 

    Leider musste ich irgendwann feststellen, dass ich wohl nicht zum Zielalter gehöre. Mir konnten die etwas kurzen und banalen Texte einfach keine Bereicherung bieten. Viele Briefe handeln von unerwiderter Liebe oder Freundschaft, die Worte konnten mich aber in den meisten Fällen nicht berühren. 

    Als Fazit vergebe ich 3 Sterne, denn ich würde sagen, dass es für eine etwas jüngere Lesergruppe im gleichen Alter wie die Autorin, durchaus sehr interessant und emotionsgeladen sein könnte. Und wegen der tollen Gestaltung ist es definitiv auch noch etwas fürs Auge und dadurch kann es einen Platz im Bücherregal durchaus einnehmen. 

  6. Cover des Buches Love and Confess (ISBN: 9783423717595)
    Colleen Hoover

    Love and Confess

     (1.249)
    Aktuelle Rezension von: Maxileila

    Love and Confess ist mein drittes Colleen Hoover Buch, wenn wir mal Weil ich Layken liebe etc außen vor lassen. Da mich It end with us so begeistern konnte, habe ich mir einige ihrer Bücher günstig gekauft, in der Hoffnung auf ein weiteres Jahreshighlight zu stoßen. Konnte mich also Love and Confess genau so überzeugen?

    Das Buch startete echt gut. Wir befinden uns in Auburns Vergangenheit, in dem Moment als sie ihren damaligen Freund das letzte Mal im Krankenhaus besuchen durfte. Dementsprechend war die Szene emotionsgeladen und hat einen guten Start in die Geschichte. Dann gibt es einen Zeitsprung in die Gegenwart. Auburn ist gerade frisch umgezogen und trifft während sie nachhause läuft auf den Künstler Owen und hilft ihm in seiner Galerie aus.

    Auburn war eine Hauptfigur, die mich nicht umhauen konnte. Sie war die typische Young Adult Protagonistin: Sie war nach fünf Jahren immer noch schwer vom Tod ihrer Jugendliebe betroffen, aber der erste Mann, dem sie begegnet, ändert ihr Leben. Im Lauf der Handlung hat Auburn immer wieder fragwürdige Entscheidungen getroffen, die gezeigt haben, dass sie eine sehr unsichere (und wahrscheinlich auch rückradlose) Hauptfigur ist. Innerhalb weniger Tage vergisst man sie, weil sie so basic ist. Traurig aber wahr.

    Owen fand ich von Anfang bis Ende gruselig. Am Anfang des Buches wurde klargestellt, dass Owen Auburn schon kennt. Aber es wurde bis zum Ende nicht aufgelöst, woher er sie nun kennt. Um ehrlich zu sein, hat die Auflösung seines Geheimnisses ihn nicht besser dastehen lassen. Owen war sofort in Auburn verliebt (wirklich innerhalb von Sekunden) und hat sich seitdem fragwürdig ihr gegenüber verhalten. Er campte vor ihrer Wohnung, obwohl sie ihm versichert hat, nach ihrer Dusche zu ihm nachhause zu kommen. Er hat immer wieder gesagt, dass er alles für sie tun würde. Äußerst merkwürdig, das über eine Person zu sagen, die man gerade mal zwei Tage kennt. Insgesamt war sein Verhalten creepy und grenzte an Stalking. Er hat Auburn mehrmals angelogen, und auch die Auflösung der Frage am Ende, woher er Auburn schon kannte, hat sein gruseliges Benehmen nicht erklärt. Stattdessen hat es mir nur noch mehr klargemacht: Diese Person ist gestört!

    Ich muss leider gestehen, dass mich das Buch ziemlich enttäuscht hat. Auburn war viel zu austauschbar, Owen war ein creep und die Handlung war nicht so überzeugend, dass ich über die Charakterprobleme hinweg sehen kann. Ich kann das Buch wirklich nicht empfehlen!

  7. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.372)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Das Nachfolgebuch von "Der Schatten des Windes" kommt nicht an die Klasse des ersten heran, mich verfolgten von Anfang an diverse Deja Vu's, als hätte ich das Ganze vor kurzem gelesen. So lässt mich der Roman mit dem Gefühl zurück, ein etwas umgeschriebenes Duplikat gelesen zu haben. Vom Plot und der Sprache her gibt es an für sich nichts auszusetzen, allerdings reicht das dann insgesamt für maximal 3 🌟

  8. Cover des Buches Amok (ISBN: 9783453025547)
    Richard Bachman

    Amok

     (274)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Es ist kein typischer King - Buch. Normalerweise will er nur unterhalten, doch in diesem Buch ist ein Denkanstoß enthalten. Ähnlich wie bei Carrie will King auf die Außenseiter, vor allem in der Schule oder in einer Gemeinschaft von Jugendlichen aufmerksam machen.

    Keine Frage, das Buch stammt aus dem Jahre 1977 und hat sich seitdem mehrfach überholt. Mittlerweile wissen wir das Schüler nicht über ihr Sexualleben plaudern wollen wenn ein bewaffneter Irrer sie als Geiseln hält. Allerdings schafft Stephen King es den Charakter Charlie Decker sehr intensiv und glaubhaft darzustellen. Seine innere Zerrissenheit, seine zunehmenden seelischen Probleme.

    Warum am Ende alle über Ted Jones herfallen, der in Charlie als Einziger das sieht, was er ist ' ein Irrer ', bleibt auch unklar.

    Das Hauptproblem des Romans ist natürlich die traurige Tatsache, dass die Realität ihn längst ein- und überholt hat. Nach dem, was Eric Harris und Dylan Klebold am 20. April 1999 in Littleton anrichteten (13 Tote und 21 Verletzte), sieht Charlie Deckers Psychospiele wie ein Stuhlkreis im Kindergarten aus.

  9. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (755)
    Aktuelle Rezension von: VeroniKi

    Kurz zuvor hatte ich einen anderen Roman gelesen, der zur Zeit des Stalinismus’ spielt. Mit “Kind 44” traf mich diese beklemmende Zeit erneut, die ständige Angst davor, etwas falsches zu sagen, nur, damit einen die Nachbarn, Freunde oder gar Partner nicht denunzieren und in den “Gulag” bringen. Ich bin nun sehr geschafft und hoffe, dass sich so eine Zeit nie wiederholen wird.

    Zum Kriminalfall

    Ein typischer Fall ist das nicht, den Leo bearbeitet. Schließlich arbeitet er bei der Miliz und seine Aufgabe ist es nicht, den Mörder der zahlreichen Kinder aufzuspüren. Ganz im Gegenteil. Mit den Nachforschungen gefährdet er nicht nur sein eigenes Leben sondern auch das seiner Frau Raisa und seiner Eltern. Aus diesem Grund finden alle Ermittlungen im Verborgenen statt. Es ist spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Die Charaktere 

    Leo ist zwar Mitglied der MGB und man weiß, dass er schuldig ist am Tod vieler Unschuldiger, dennoch erkennt man recht schnell, dass er zwischen Gut und Böse unterscheiden kann. Bei seiner Frau Raisa weiß man lange nicht, wie sie zu ihm steht und generell, wie sie zum Staat und seinen Machenschaften steht. Ich mag sie beide irgendwie und man fiebert mit, dass sie unbeschadet aus diesem Albtraum wieder aufwachen werden und alles gut endet…

    Fazit

    Teilweise war mir der Thriller zu brutal, der Kriminalfall ist übel und die Spionage des Staates macht einen fertig. Ich denke, dass es die Zeit in der Sowjetunion gut wieder spiegelt, weshalb mich das Buch stärker mitgenommen hat, als es ein “normaler” aus der Fantasie heraus entstandener Thriller tun würde. Ich kann mir gut vorstellen die weiteren Romane von Tom Rob Smith zu lesen um zu erfahren, wie es mit *Achtung Spoiler* Leo und seinem Morddezernat weiter gehen wird.


  10. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - In der Schattenwelt (ISBN: 9783570305003)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - In der Schattenwelt

     (803)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Noch immer bin ich geflashed, wie unterschiedlich die Bücher zur Serie sind, aber lässt man diese ausgeblendet, kommt man nicht mehr von den Büchern los! Der Schreibstil von Lisa J. Smith ist wie gewohnt flüssig und ich stehe Mitten im Geschehen.

    Dieser Teil geht auch nahtlos über. Aufatmen ist hier nicht mehr! Es sei denn, das Buch muss zur Seite gelegt werden, was schon sehr schwierig ist. Die Geschichte aus Bonnies Sicht ist weiterhin aufregend. Die Handlung wird komplexer und man sollte den roten Faden jetzt definitiv nicht verlieren. Für mich ist es zwar noch ungewohnt, dass Vampire noch Zusatzeigenschaften besitzen, aber ich werde mich noch dran gewöhnen.

    Ich bin schon auf den nächsten und zum Glück dickeren Band gespannt.

  11. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783865391872)
    Sabine Anders

    Liebesbriefe großer Männer

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Edith_Hornauer
    Pessoa, eins seiner Bücher habe ich immer bei mir. Ob Briefe, Gedichte, Geschichten - sie erzählen vom Leben, von der Vorstellung davon, mit  allem, was  dazu gehört... Was soll ich noch schreiben,
    ich habe mich in seine Literatur verbissen... 
  12. Cover des Buches Und dann gab's keines mehr (ISBN: 9783596511143)
    Agatha Christie

    Und dann gab's keines mehr

     (295)
    Aktuelle Rezension von: dieNachteule

    Inhalt

    Der mysteriöse U.N. Owen bittet zehn Personen zu Gast auf seine Privatinsel. Dahingegen lässt der Gastgeber auf sich warten, während sich die Gesellschaft bereits auf der abgeschiedenen ,,Nigger Island" befindet und darüber sinniert, welchen Ursprung die ominöse Einladung eigentlich hat. Eines Abends werden die Männer und Frauen sowohl kurz und knapp als auch geheimnisumwittert darüber aufgeklärt, was ihnen bevorsteht. Peu à peu kommen die Gäste einer nach dem anderen zu Tode. Paranoia macht sich breit und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um den Mörder ausfindig zu machen ...

    Informationen zum Buch

    Agatha Christie fußt den Roman auf Basis des Kinderreims ,,Zehn kleine Negerlein". In einem Vorwort greift der Verlag diesen delikaten Aspekt kurz auf. Jeder muss mit sich selbst ausmachen, wie er zum Thema politische Fairness steht. Der gesamte Roman hätte seinen Sinn verloren, wenn genau diese Basis abgeändert worden wäre.

    Charaktere

    Miss Emily Brent, Miss Vera Claythorne, Mr. und Mrs. Rogers, Mr. Blore, Richter Wargrave, Dr. Armstrong, General Macarthur, Anthony Marston und Philip Lombard haben mich allesamt entsetzt. Agatha Christie hat bestimmte Figuren deutlich detaillierter ausgearbeitet, weshalb der ein oder andere etwas unter den Tisch fällt. Nichtsdestoweniger ist die Personage grundsätzlich authentisch. Nur hin und wieder kommt die Frage auf, weshalb äußerst unlogische und vor allem blauäugige Gedanken zustande gebracht werden.

    Resümee

    Vorab musste ich an das Gesellschaftsspiel Cluedo denken, denn es gibt gewisse Strukturen, die geringfügig ähnlich sind. Davon abgesehen hat mich das Buch derartig gefesselt, dass ich es beinahe nonstop von spätnachmittags bis mitternachts durchgelesen habe. Meiner Meinung nach macht das ein Meisterwerk aus, im Zusammenspiel mit der Plausibilität der Geschichte, der Au­then­ti­zi­tät der Figuren, allgemein dem Grundkonzept und dem Schreib- und Sprachstil seitens der Autorin. Die Wendung, die die Geschichte zum Ende hin nahm, hat mich erstaunt, zumal ich bis dato vollkommen im Dunkeln tappte hinsichtlich des Mörders und seinen Beweggründen. Letztere fand ich sehr spannend, weil ich damit absolut nicht gerechnet habe.
    Auf alle Fälle ein empfehlenswerter Lesegenuss!

  13. Cover des Buches Geh, wohin dein Herz dich trägt (ISBN: 9783257230307)
    Susanna Tamaro

    Geh, wohin dein Herz dich trägt

     (252)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Das Buch ist in Briefform geschrieben, weshalb es sich angenehm lesen lässt und man sofort eine Stimme im Kopf hat die es einem vorzulesen scheint. Leider heißt das aber auch, dass viel erzählt wird und es eine eigentliche Handlung nicht gibt. Dafür bekommt man aber viel von den inneren Gedankengängen der Person mit und diese regen oft zum Nachdenken an, da es sehr tiefgründig und philosophisch, fast schon mystisch ist. Das Buch ist sehr weise geschrieben und erzählt hiel vom Leben aus der Sicht einer alten Dame, die vieö erlebt hat. Teilweise erinnert mich ihre Geschichte an die typischen Klassiker wie Effi Briest und Anna Karenina. Daher es es mir schon recht gut gefallen. Es ist halt eher ein ruhigeres Buch, das eher einen Schwerpunkt auf die innere Gedankenwelt legt und damit ist es schon ziemlich berührend.

  14. Cover des Buches Der schönste Grund, Briefe zu schreiben (ISBN: 9783426519783)
    Ángeles Doñate

    Der schönste Grund, Briefe zu schreiben

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    Das Ganze spielt in einem Mini - Dorf in Spanien - die ansässige Postfiliale soll geschlossen werden; lohnt nicht für die wenige Post die anfällt - so die Obrigkeit.
    Doch da haben sie die Rechnung ohne die Anwohner gemacht - die wollen nämlich ihre Freundin und Postbotin Sara auf keinen Fall verlieren. Und so fängt eine Reihe von Briefen an die sich die Bewohner anfangen zu schreiben.

    So wunderbar erzählt, man taucht ein, in das Dorf, in das Leben der Bewohner. Ein tolles Buch das ich super gerne gelesen habe

  15. Cover des Buches Closer (ISBN: 9783426637036)
    Donn Cortez

    Closer

     (201)
    Aktuelle Rezension von: LoveLy_Ivii

    Jack war ein aufstrebender Künstler – seit seine Familie einem brutalen Mord zum Opfer fiel, kennt er nur noch ein Ziel: Gerechtigkeit für alle, denen ein geliebter Mensch genommen wurde! Jack und seine Partnerin Nikki haben sich darauf spezialisiert, Killer aufzuspüren und sie zu einem Geständnis zu zwingen. Nikki übernimmt die Rolle des Lockvogels, Jack führt die Verhöre. Durch eins seiner Opfer erfährt er von einer geheimen Serienmörder-Community im Internet. Jack schleust sich dort ein, um ein Mitglied nach dem anderen auszuschalten. So stößt er auch auf einen Killer, der sich The Patron nennt – und kein anderer ist als der Mörder seiner Familie! Jack versucht, ruhig zu bleiben. Es geht ihm um Gerechtigkeit, nicht um Rache. Doch wer zu lange Bestien jagt, läuft Gefahr, selbst eine zu werden …

    Zu Beginn tat ich mich etwas schwer in die Geschichte hineinzukommen, das lag nicht am Schreibstil oder an der Story selbst sondern eher an die Aufmachung. Der Anfang zog sich ein wenig in die Länge, weil viele Informationen vermittelt worden sind. Zwischendurch gab es dann aber spannende Passagen an denen das weiterlesen mir ein wenig leichter fiel.
    An die Protagonisten konnte ich mich schwer gewöhnen, sie vermittelten nicht die Sympathie, die ich sonst aus anderen Büchern kenne. Nach einer Weile gewöhnt man sich aber an die Protagonisten. Auf dem Cover ist ein Sticker drauf geklebt auf dem steht "Nichts für schwache Nerven" den kann ich nicht ganz beipflichten, denn dafür waren eindeutig zu wenige Schockmomente und/oder blutige Szenen drin. Aber wenn dann mal so eine Stelle kam, musste ich vom Buch aufschauen und mal tief durchatmen.
    Der Schreibstil an sich ist flüssig und sehr gut bildlich beschrieben. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und besonders aufregend fand ich die "Zwischenspiel" Kapitel. Bis zum Ende hatte ich keinerlei Ahnung wie dies mit der ganzen Story zusammenpasst und der Übergang ist dem Autor sehr gut gelungen.
    "Closer" ist ein mittelmäßiger Thriller. Leichte Spannung ist da, gute Story aber leider zu wenige blutige Stellen. Ich hätte mir da ein wenig mehr gewünscht. Nichtsdestotrotz kann man dieses Buch lesen.

  16. Cover des Buches Das 8. Geständnis - Women's Murder Club (ISBN: 9783442372324)
    James Patterson

    Das 8. Geständnis - Women's Murder Club

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Ein Serienmörder bringt die Reichen San Franciscos um. Doch es gibt keinen Hinweis auf Mord – keine Wunden, keine blutigen Tatorte, kein Gift – nichts. Wer ist der geheimnisvolle Täter? Und auf den Straßen wird ein Obdachloser grausam hingerichtet. Wer ist er? Was hat er getan, der doch von allen als Bagman Jesus verehrt wird?

     

    Meine Meinung:

    In „Das 8. Geständnis“ wartet James Patterson wieder mit zwei parallelen, spannenden Fällen auf. Zum einen werden mehrere reiche Einwohner umgebracht und Lindsay und ihr Partner Rich werden auf die Fälle angesetzt. Zum anderen ermittelt diesmal Cindy auf den Straßen. Ihr Ziel ist es, den oder die Mörder von Bagman Jesus zu finden. Der Schreibstil ist wieder absolut mitreißend. Es ist spannend, es ist unvorhergesehen und es macht einfach Spaß zu Lesen!

     

    Es beginnt wieder mit Yuki und einem Gerichtsprozess – die Arme hat wirklich Pech und in den letzten Büchern eine Reihe von Verlusten einzustecken. Dafür lernt sie diesmal jemanden kennen – doch ob das von Erfolg gekrönt ist? Und diesmal erleben wir auch mehr von Cindy, die in den Bänden zuvor eher die Journalistin neben bei war, als wirklich eine der Hauptdarstellerinnen. Diesmal erhält sie ihren eigenen Fall, der allerdings anders endet, als erhoffe. Zudem kommt sie Rich näher – was wohl Lindsay davon hält? Diese hat mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Eine Reihe von Morden – und keiner weiß, wie die Morde vonstattengehen, bis einer ihrer Kollegen ähnliche Fälle aus dem Jahr 1982 aus den Archiven zieht, die dann endlich die erhoffte Spur bringen. Und am Ende erleben wir auch endlich, wie es mit ihr und Joe weitergeht!

     

    Die Fälle selbst sind absolut spannend! Und sowohl die Darstellung des Lebens auf den Straßen von San Francisco, als auch das Leben der Schönen und Reichen. Absolut eindrucksvoll beschrieben. Genial, wie Patterson die Unterschiede zwischen Reich und Arm darstellt. Die Armenküche. Die Villen. Und mittendrin die Fälle, die teilweise Arm und Reich verbinden. Es ist wieder spannend von Anfang bis zum Ende. Es beginnt mit einer Explosion, geht über mehrere rasante und halsbrecherische Verfolgungen und endet mit einem Plottwist, den ich so nicht mehr erwartet hätte. Absolut genial und mitreißend bis zur letzten Seite!

     

    Fazit:

    Im 8. Fall, „Das 8. Geständnis“, lässt James Patterson sowohl Lindsay als auch Cindy in je einem Fall ermitteln. Es ist schön, dass auch Cindy diesmal eine herausragende Rolle einnimmt, da sie in den letzten Folgen doch etwas zu kurz kam. Beide Fälle waren diesmal spannend, unvorhersehbar. Es gab mehrere Plottwists und die Lösung war absolut unerwartet, aber doch so logisch wie genial! Das Buch hat mich mitgerissen bis zur letzten Seite.

     

    5 Sterne von mir für diese mehr als spannende Folge um Lindsay Boxer und die Mädels aus dem Women’s Murder Club!

  17. Cover des Buches Ich habe sie geliebt (ISBN: 9783596509829)
    Anna Gavalda

    Ich habe sie geliebt

     (291)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Nachdem ich neulich von Anna Gavaldas Buch "Zusammen ist man weniger allein" so hin und weg gewesen war, wollte ich unbedingt ein weiteres von ihr lesen.

    Auch dieses mal konnte mich ihr Schreibstil wieder sofort mitnehmen. Es liest sich einfach locker und angenehm weg.

    Die Geschichte allerdings konnte mich nicht ganz abholen. Vielleicht lag es auch daran weil ich mich etwas schwer in die verlassene Mutter von zwei Kindern oder dem Schwiegervater, der seine Frau jahrelang betrogen hatte, hineinversetzen konnte.

    Dennoch war es interessant einmal die Sicht desjenigen , der jemanden betrogen hat, kennenzulernen. Pierre war hin und her gerissen gewesen zwischen der Sicherheit der Familie, des Jobs in der Firma seines Schwiegervaters, der Verantwortung und eben dem abenteuerlichen Prickeln mit der jungen Geliebten. Trotz der großen Liebe, die er offenbar zum ersten Mal mit Mathilde kennenlernen durfte, hatte er sich nicht getraut seine Ehefrau und Familie zu verlassen. Zu sehr hatte er den Schein wahren und der Ehefrau diesen Schmerz nicht antun wollen. Auch wenn er damals meinte richtig zu handeln, ist er irgendwie nie über Mathilde hinweggekommen. Ich weiß nicht inwiefern das seiner betrogenen Schwiegertochter Chloé dann weitergeholfen hat, denn die Geschichte handelte hauptsächlich um das Geständnis von Pierre. Mich ließ das Buch jedenfalls etwas deprimiert zurück.

     Auch wenn mich Anna Gavalda diesmal weniger fesseln konnte, werde ich auf jeden Fall noch ein weiteres von ihr lesen denke ich📚🙂

  18. Cover des Buches Das München-Komplott (ISBN: 9783462041323)
    Wolfgang Schorlau

    Das München-Komplott

     (102)
    Aktuelle Rezension von: nati51
    Georg Dengler, ehemaliger Beamter des BKA und heutiger Privatermittler, bekommt einen neuen Auftrag. Er soll den Fall des schlimmsten Attentats in der Geschichte der BRD auf das Münchner Oktoberfest untersuchen. Vor fast dreißig Jahren wurde die Tat begangen. Das Bundeskriminalamt bittet ihn die Akten der damaligen Sonderkommission Theresienwiese zu überprüfen. Schnell entdeckt Georg Dengler erste Widersprüche. Doch warum wird dieser Fall neu aufgerollt? Und welche Rolle spielt die Staatssekretärin Charlotte von Schmoltke, die beim Bundesamt für Verfassungsschutz versucht hatte, das Amt dazu zu bringen, alle V-Leute aus der NPD abzuziehen, um dann erneut ein hoffentlich erfolgreiches Verbot der Partei beim Bundesverfassungsgericht zu beantragen.

    Fasziniert hat mich die Aktualität der wirtschaftlichen und politischen Themen, die in die Geschichte mit eingebunden sind. Diese machen das Buch noch interessanter und spannender.

    Durch kurze Kapitel und ständige Sprünge zu anderen Handlungsabläufen wird die Spannung schnell aufgebaut. Die Personen sind sehr lebendig dargestellt und der Schreibstil ist flüssig. Die Geschichte ist nicht reißerisch, aber sehr klar geschrieben. Keine langatmigen Detailbeschreibungen und trotzdem kann man sich die Szenen bildhaft vorstellen.

    Wolfgang Schorlau hat es verstanden, einen spannenden politischen Kriminalroman zu schreiben, der auf Grund der Nähe zur Realität auf mich gleichzeitig sehr erschreckend wirkt. Oft stellt man sich die Frage: Was ist Fiktion und was ist Realität? Die Grenzen verschwimmen ineinander.
  19. Cover des Buches Traumnovelle (ISBN: 9783746767505)
    Arthur Schnitzler

    Traumnovelle

     (372)
    Aktuelle Rezension von: apirateslifef0rme

    Eine stilistisch und inhaltlich detalliert beschriebene Geschichte über die Folgen des Zweifelns in einer Partnerschaft, verwoben mit traumähnlichen Nuancen und übersteigerten Szenen des Protagonisten, die der Film meiner Meinung nach nicht annähernd einfangen konnte.
    Die Figurenkonstellation ist sehr menschlich, einige Gedankengänge des Protagonisten wohl jedem bekannt. 

    Für mich ein sehr spannender und menschlicher "Klassiker".

  20. Cover des Buches Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern (ISBN: 9783551582744)
    Natalie Standiford

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern

     (73)
    Aktuelle Rezension von: EmmaZecka
    Das Buch habe ich von Yvonne, die den Blog "Yvonnes Lesewelt", führt, geschenkt bekommen. Sie hat das Buch gelesen, rezensiert und ich habe ihre Rezension kommentiert. Das Buch an sich klang ganz interessant und plötzlich fand ich es in meinem Briefkasten wieder. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle.

    Die Geschichte rund um die Sullivan Schwestern ist eher nett. Allerdings wird die Geschichte gut eingeleitet. Großmutter Almighty möchte die Familie enterben, wenn die Familienmitglieder nicht bis zu einer gewissen Deadline ihre Sünden gebeichtet haben. Den Familienmitgliedern ist schnell klar: Nur die Sullivan-Schwestern können die Großmutter so verärgert haben. Also müssen sie ein Bekenntnis niederschreiben.

    Das Buch ist folglich in drei Teile aufgeteilt. Große Pluspunkte der Geschichte sind die verschnörkelten "S" Ornamente, die sich nicht nur auf dem Einband, sondern auch am Anfang und Ende jeden neuen Kapitels befinden. Sie haben die Geschichte wunderbar untermalt.

    Der Schreibstil der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Dialoge sind toll geschrieben und auch die ein oder andere Stelle ist spannend und lebendig umgesetzt. Die Autorin ist gut in die verschiedenen Charaktere geschlüpft. Norrie, die älteste, die die Familienehre aufrechterhalten und alte Traditionen wahren muss, Jane, die Rebellin, die keine Lust auf ihre Familie und das große Vermögen hat und Sassy, die Gutgläubige. Jede der drei Schwestern hat ein Geheimnis, dass im Laufe des Buches ans Licht kommt.

    Allerdings ist der Spannungsbogen der Geschichte nicht gut aufgebaut. Bei Janes Kapitel kommen schon inhaltliche Fehler auf. Teils war ich mir nicht sicher, wie alt Jane eigentlich war und was es mit dem Zerwürfnis ihrer ehemaligen besten Freundin auf sich hatte. Hier wurde mir zu sehr um den heißen Brei herumgeredet. Erst am Ende des Kapitels, also etwa 100 Seiten später, wird hierauf nochmal genau eingegangen. Da Jane Bibi, der ehemals besten Freundin, ständig über den Weg läuft, habe ich mich gefragt, was diese Begegnungen aussagen sollten. An dieser Stelle hat mir das "geheimnisvolle" der Geschichte gefehlt. Die Szene rund um den Freundinnen Konflikt steht offen im Raum und wurde von mir so auch nicht als Konflikt wahrgenommen.

    Jane ist die einzige der Schwestern, die mir glaubhaft erscheint. Norrie findet sich in einem Konflikt wieder. Einerseits möchte sie gern ihr eigenes Ding durchziehen und so leben, wie sie will, andererseits fühlt sie sich gegenüber ihrer Familie verpflichtet und vor allem von Almighty unter Druck gesetzt. An einigen Stellen hätte sie die Möglichkeit gehabt ihre Meinung mitzuteilen, doch hier hält sie sich zurück.
    Sassy, die Gutgläubige, ist zwar wunderschön naiv dargestellt, dennoch habe ich mich auch bei ihr an manchen Stellen gefragt, wie alt sie wirklich ist. Mir war klar, dass sie ungefähr 16 sein muss, weil sie jüngeren Schülerinnen Nachhilfe gibt. Dennoch reagierte sie auf manche Situationen, wie ein Kind.

    Für meinen Geschmack hat mir ein bisschen Tiefe in der Geschichte gefehlt. Sie ist eher im mittelmäßigen Bereich. Ich fand sie also nicht bombenmäßig gut, noch abgrundtief schlecht. Wer also eine nette Familiengeschichte für zwischendurch sucht, kann sich das Buch gerne besorgen.
  21. Cover des Buches Ein fabelhafter Lügner (ISBN: 9783462043105)
    Susann Pásztor

    Ein fabelhafter Lügner

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Catastrophia

    "Ein fabelhafter Lü"gner ist 2010 erschienen. Protagonist in Abwesenheit ist Joschi Molnár, der zwar schon verstorben ist, anlässlich dessen 100. Geburtstags sich aber dessen drei Kinder (von jeweils unterschiedlichen Müttern) und seine Enkelin treffen. Ort des Treffens ist Weimar/Buchenwald, denn Joschi soll den Aufenthalt dort als jüdischstämmiger Ungar überlebt haben.

    Als Geschichtenerzähler, der es mit der Wahrheit nicht genau nahm, hat jede seiner Familien ein anderes Bild von ihm und so geht es beim Treffen auch darum, auszuloten, wer Joschi eigentlich wirklich war, welchen Einfluss jede seiner Selbstdarstellungen auf seine Kinder hatte, wie sie zueinander stehen. Pásztor beweist mit dem Buch nicht nur ein Händchen dafür, absurd-amüsante Szenen nicht ins Flache abgleiten zu lassen, sondern löst auch unangenehme Fragen in den Leser*innen aus - etwa die, ob man einem ehemaligen KZ-Häftling unterstellen möchte, seine Lebensgeschichte mit fiktiven Elementen "angereichert" zu haben, wie man so etwas nachweisen will und ob das am Ende überhaupt relevant ist.
    Trotzdem, oder vielleicht gerade wegen der lockeren Art der Erzählung, liest sich das Buch gut und sicher trägt dazu auch bei, dass das Familientreffen aus Sicht der 16-jährigen Enkelin Joschis, Lily, erzählt wird.

    Insgesamt ein Buch mit viel Leichtigkeit und Humor, das sich schön für einen Tag am See oder im Garten eignet. Sicher nicht mein letztes Buch von Pásztor

  22. Cover des Buches Sag's nicht weiter, Liebling (ISBN: 9783442489350)
    Sophie Kinsella

    Sag's nicht weiter, Liebling

     (809)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Emma sitzt im Flugzeug und es droht abzustürzen. Sie bekommt so eine Panik, dass sie ihrem Sitznachbar all ihre Geheimnisse erzählt, ohne darauf zu achten, wer neben ihr sitzt. In ihrem Redeschwall merkt sie gar nicht, dass das Flugzeug normal landet. Ihren Sitznachbar sieht sie als Fremden, den sie nie wieder sehen wird, an, doch leider hat sie sich da getäuscht.


    Emma ist ziemlich verpeilt und macht sich viele Sorgen, aber in erster Linie, weil sie niemanden verletzten will. So ist es nicht verwunderlich, dass sie in Fettnäpfen tritt und von einem ins andere schlittert. Dennoch ist alles nicht nur lustig, sie hat auch ihre Päckchen zu tragen, und wirklich welche, wo ich ein paarmal echt hätte ko**** können und nachvollziehen kann, warum sie sich damit so fühlt, wie sie sich fühlt. Das finde ich gut gelungen die lustige Seite, aber irgendwie steckt auch was ernstes dahinter. Dazu liegt die ganze Zeit Leidenschaft in der Luft und ich habe einfach förmlich nur darauf gewartet, dass es endlich romantisch wird. Der Erzählstil ist so gewählt, als würde Emma neben mir sitzen und mir alles persönlich erzählen. Das mag ich sehr.

    Schade finde ich, dass einzelne Stränge nicht so richtig, zumindest aus meiner Sicht, zu Ende erzählt wurden, und es mir dadurch auch der Sinn des ein oder anderen Strangs nicht erschließt. 


    Fazit:

    Hach, es war megalustig und oft so romantisch! Mich bringen durchaus Bücher mal zum lachen, ich bin aber nicht der Typ, der beim lesen laut lacht, ich lache eher in mich hinein. Dieses Buch hat mich aber mehrfach richtig aus der Fassung gebracht. Es hat auch seine Schwachstellen, aber da es meinen Lachmuskel so berührt hat, hat es nur die Höchstbenotung verdient!

  23. Cover des Buches Das schwarze Buch der Geheimnisse (ISBN: 9783841500557)
    F. E. Higgins

    Das schwarze Buch der Geheimnisse

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Vorab: Ich bin über zwanzig und allein der Verlag (Oetinger) zeigt ja schon, dass das Buch eher für jüngere Leser:innen gedacht ist. Vielleicht gehöre ich also einfach nicht zur Zielgruppe und konnte mich deshalb nicht für das Buch begeistern.

    Allerdings war das Buch für ein Kinderbuch dann doch recht grausam, da viele Gewalttaten von wirklich psychisch gestörten, bösen Charakteren beschrieben werden. In dieser Hinsicht erinnert das Buch etwas an Das Labyrinth des Faun von Cornelia Funke: Der Stil von einem Kinderbuch gemischt mit dunklen Fantasien und Gestalten.

    Ich weiß einfach nicht, was ich von der ganzen Geschichte und dem Verlauf der Handlung halten soll. Irgendwie ist die Geschichte einfach komisch...Besser kann ich es nicht ausdrücken.
    Das, was passiert, war für mich einfach nicht nachvollziehbar und das Verhalten der Menschen einfach nur skurril. Außerdem war zumindest für mich keine wirkliche Spannung da. Irgendwie war klar, was passieren würde. irgendwie hat man sich aber auch die ganze Zeit erhofft, dass irgendwann die große, überraschende Offenbarung kommt, was nicht geschehen ist.

    Die Charaktere konnten mich auch nicht überzeugen. Vielleicht liegt das daran, dass das Buch eher für Kinder gedacht ist, aber sie waren alle sehr flach und eindimensional.


    Fazit: Titel und Covergestaltung waren vielversprechend, die Geschichte selbst war dann aber eine ziemliche Enttäuschung...
    Komische Handlung, keine Spannung, Vorhersehbarkeit, flache Charaktere,...

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse bekommt von mir 1,9 (also gerundet 2) / 5 Sterne.

  24. Cover des Buches Der Schlüssel (ISBN: 9783944751160)
    Junichiro Tanizaki

    Der Schlüssel

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Zwei langjährig verheiratete Eheleute liefern sich in diesem Buch einen Schlagabtausch aus Tagebucheinträgen. Der Ehemann führt seit Jahren schon Tagebuch und vermutet, dass seine Gattin es heimlich liest. Seit dem Neujahrstag jedoch schreibt er seine geheimsten sexuellen Sehnsüchte in seinem Tagebuch nieder, erstmals lässt er den Schlüssel zu dem Tagebuch offen liegen als latente Aufforderung, dass die Frau seine Gedanken lesen solle. Nun fängt auch erstmals die Frau an Tagebuch zu schreiben, beteuert in ihren Abschriften allerdings, dass sie das Tagebuch entgegen der Vermutung ihres Mannes noch nie gelesen haben wolle, obgleich sie um die Gelegenheit weiß.
    Die Eheleute beginnen ein Spiel umeinander, das auch Außenstehende in ihre Lustbarkeiten involviert und sie mehr von den moralischen Vorstellungen entfernt wie ein Mann und seine Frau zu sein haben.

    Das war eine ungewöhnliche Leseerfahrung für mich, abwechselnd diese Tagebucheinträge zu lesen und dabei nicht zu wissen, ob die jeweiligen Eintragenden, der Mann oder die Frau, in ehrlicher Weise ihren Tagebüchern die persönlichsten Gedanken anvertrauen oder ob sie ein Spiel miteinander treiben, um sich gegenseitig aufzustacheln.
    Die Perversion, über die man sich zum Erscheinen 1956 in diesem Werk von Jun'ichirō Tanizaki empört hat, haben heute definitiv ihre Brisanz verloren, und doch habe ich auch in der Jetzt-Zeit die Übergriffigkeit durchaus wahrgenommen und die Manipulation der Eheleute.
    Ein überaus interessantes Stück japanischer Literatur!

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