Bücher mit dem Tag "gespräche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gespräche" gekennzeichnet haben.

242 Bücher

  1. Cover des Buches Begin Again (ISBN: 9783736302471)
    Mona Kasten

    Begin Again

     (3.210)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Nachdem die Maxton Hall-Trilogie dieses Jahr eins meiner Highlights geworden ist, war mir klar, die Again-Reihe ist auch bald dran.

    Und wieder bin ich absolut begeistert.


    Die Again-Reihe startet mit Allie und Kaden. 

    Allie, die endlich ihr eigenes Leben in Woodshill startet und bei der Suche nach einem WG-Zimmer bei dem gutaussehenden Kaden landet. Kaden, der weniger begeistert von seiner neuen Mitbewohnerin ist, stellt tausende Regeln auf, um sie fernzuhalten.

    Nur hält Allie nicht viel von Regeln…


    Ihre gemeinsame Geschichte war wirklich schön mitzuerleben. Es wurde gelacht, geweint (oft etwas zu oft, Allie ist sehr nah am Wasser gebaut) und schlussendlich gelebt. Denn nicht nur Allie hat eine schwere Vergangenheit, von der sie versucht, sich zu lösen, auch Kaden hat Dämonen aus der Vergangenheit, die ihn noch verfolgen. 


    Die Nebencharaktere, die in den nächsten Teilen tragende und/oder nicht tragende Rollen spielen, waren alle so wundervoll ausgearbeitet, dass ich gerne mal einen Pizzaabend mit ihnen verbringen würde. Natürlich inkl. Spidy. 


    Zum Glück liegt Trust Again schon bei mir zuhause, bereit verschlungen zu werden.

  2. Cover des Buches Selection – Die Elite (ISBN: 9783733500955)
    Kiera Cass

    Selection – Die Elite

     (4.529)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    2,5 Sterne

    Das war nicht meine Geschichte. Es gab ein paar gute Abschnitte, aber im Großen und Ganzen fand ich die Story doch leider eher langweilig. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich es als Hörbuch gehört habe, und die Sprecherin hat so lieb- und emotionslos gesprochen, so eintönig, dass es vielleicht auch daran gelegen haben mag, dass mich die Story nicht hat packen können. 

  3. Cover des Buches Nachtblumen (ISBN: 9783499291081)
    Carina Bartsch

    Nachtblumen

     (333)
    Aktuelle Rezension von: Seralina1989

    Jana fängt auf Sylt eine Ausbildung als Bauzeichnerin an. Doch sie hat einige Probleme, sich in die Wohngruppe einzufügen. Was vor allem an ihr selbst bzw. ihrem Charakter liegt. Denn nachdem sie zur Vollwaise wurde, hat sie viele weniger schöne Erlebnisse gehabt. Aber auch schon vorher musste sie in ihrer Familie einiges erleben. Das erfahren wir vor allem aus den Therapiesitzungen, wo ich sie gern öfters in den Arm genommen hätte. Ihr neuer Alltag stellt sie dementsprechend vor Herausforderungen. Aber auch ihre zart aufkeimenden Gefühle für ihren Zimmernachbarn Collin, den sie nur schwer einschätzen kann, machen es ihr nicht leichter.

    Wie immer hat mich der Stil einfach reingezogen. Auch wenn ich so ein bisschen den Witz der ersten beiden „Emily-&-Elias“-Bücher vermisst habe, der oft nur angedeutet wurde. Aber daran merkt man tw sehr deutlich die Entwicklung der Autorin. Dass eine Geschichte wie diese auch mit einem gewissen Ernst benötigt und nicht permanent Sprüche geklopft werden können/müssen. Die Geschichte selbst wirkt sehr ruhig gehalten, aber mE mit viel Emotionen. Das ist vllt nicht für jedermann was. Nach einer Rezi, die ich mal zu dem Buch gesehen hatte, hätte ich es mir aber schlimmer vorgestellt, was das Auslösen von heftigen Emotionen bei mir persönlich anging. Was der Grund war, warum ich so lange damit gezögert habe, es zur Hand zu nehmen. Trotzdem hat es mir gefallen.

  4. Cover des Buches Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch (ISBN: 9783736314856)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch

     (370)
    Aktuelle Rezension von: lovelybookdreams

    Ich lieb alles an dem Buch.

    Der Schreibstil. Die Storry. Die Charaktere. Das Drama. Den Realismus. Alles!

  5. Cover des Buches SCHWEIG! (ISBN: 9783462001334)
    Judith Merchant

    SCHWEIG!

     (337)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Dieses Buch spielt einen Tag vor Weihnachten. Mitten im vorweihnachtlichen Stress beschließt Esther ihre Schwester zu besuchen, die ganz alleine im Wald lebt. Und mal ganz ehrlich, wie sich das ganze entwickelt und diese Gefühlsachterbahn hatte ich nicht erwartet. Es kamen immer mehr Perspektiven dazu, was das ganze noch interessanter und spannender Macht 

    Leider fand Esther und ihre Schwester so von der Ausdrucksweise ein bisschen anstrengend. Hat aber der Geschichte und diesem Buch keinen Abbruch getan. Von meiner Seite aus eine Empfehlung!

  6. Cover des Buches Nur diese eine Nacht (ISBN: 9783442384051)
    Gayle Forman

    Nur diese eine Nacht

     (469)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    „Nur diese eine Nacht“ ist die Fortsetzung zu „Wenn ich bleibe“. Das Buch spielt nachdem Mia aus dem Koma erwacht ist. Während Band 1 aus Mias Sicht geschrieben ist, bekommen wir dieses Mal Adams Sicht der Geschehnisse gezeigt. Adam mochte ich in Band 1 sehr gerne und meine Sympathie hat für ihn nicht abgenommen. Ich hatte unglaublich viel Mitgefühl für ihn. Mia mochte ich in der Fortsetzung tatsächlich nicht mehr, denn auch wenn ich ihre Beweggründe verstehen kann, finde ich ihr Verhalten gegenüber Adam grausam. Für sie mochte es das Beste gewesen sein und man soll ja immer zuerst an sich denken, aber Adam hat sie damit zugrunde gemacht und er hatte auch viel verloren, nicht nur sie. Durch das ganze Buch zog sich deshalb eine tiefe Traurigkeit, die ich auch jetzt noch nicht abschütteln konnte. Mias und Adams Wiedersehen habe ich skeptisch gegenübergestanden. Was mir gut gefallen hat, war die Charakterentwicklung von Adam gegen Ende. Und auch wenn das Buch eher fröhlich als traurig endet, bleibt mir die Traurigkeit in Erinnerung, die das Buch in mir ausgelöst hat.

  7. Cover des Buches Alte weiße Männer (ISBN: 9783462052466)
    Sophie Passmann

    Alte weiße Männer

     (125)
    Aktuelle Rezension von: wiedertraeumem

    Sophie hat Humor und kann gut schreiben, dagegen kann ich echt nichts sagen. Jedoch beschreibt sie ewig, welcher der Gesprächspartner zu spät zum Interview kommt, wo das Gespräch stattfindet und was es währenddessen zu essen gab. So gerät die Hauptfrage etwas aus dem Fokus. Ich hätte mir gewünscht, dass sie etwas kritischer und hartnäckiger nachfragt. Die Gesprächspartner waren nämlich meiner Meinung nach gut gewählt.

    Ein paar feministische Aspekte wurden trotzdem gut rübergebracht und am Ende passend zusammengefasst. 💁🏻‍♀️

    So ganz schlecht war das Buch nicht, ich hätte mir nur einfach etwas mehr erhofft 😊

    „Wir werden noch viele Jahre über den Sinn oder Unsinn von Feminismus streiten. Lasst es uns wenigstens klug tun, ohne uns selbst oder das Gegenüber ständig mit Feindbildern zu langweilen.“

  8. Cover des Buches Vergiss mein nicht (ISBN: 9783442379071)
    Karin Slaughter

    Vergiss mein nicht

     (1.721)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Klappentext:

    Es sollte ein unbeschwertes Date auf der gut besuchten Rollschuhbahn werden. Doch für Sara Linton und Polizeichef Jeffrey Tolliver überschlagen sich die Ereignisse, als plötzlich die 13-jährige Jenny mit einer Waffe in der Menge auftaucht. Sie droht damit, den Teenager Mark zu erschießen. Obwohl Jeffrey alles tut, um die Situation zu entschärfen, kommt es zur Eskalation: Jeffrey muss Jenny töten, um Mark zu retten. Und der Albtraum hat noch kein Ende gefunden. Als Sara kurz darauf die Leiche obduziert, stößt sie auf ein schockierendes Verbrechen, das selbst die abgebrühtesten Ermittler fassungslos zurücklässt.


    Meine (Kurz-)Meinung:

    Gibt es Themen, über die ihr nicht lesen könnt oder wollt?

    Ich kann die Frage mit einem klaren Nein beantworten. Gerade bei Thrillern darf es für mich gerne riiiichtig heftig sein. Vielleicht bin ich über die Jahre abgehärtet, sodass mich normale Krimis eher langweilen.

    „Vergiss mein nicht“ ist auf jeden Fall heftig genug für die ganz Taffen unter euch.
    Es handelt von einem Mädchen, das droht einen Mitschüler zu erschießen und dann von einem Polizisten getötet wird. Man geht davon aus, dass sie die Mutter von dem in der Toilette gefundenen, toten Neugeborenen ist. Aber die Obduktion liefert eine erschreckende Erkenntnis: sie ist nicht die Mutter, denn…

    Mehr verrate ich nicht, ohne zu spoilern. Deshalb nur so viel „Warnung“ vorab: das Buch handelt von Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Pädophilie und Kinderpornographie. Es hat mich geradezu geekelt. Aber das Buch ist so gut und spannend geschrieben, dass ich es trotzdem nicht zur Seite legen konnte.

    Mein Highlight im Januar. 5 Sterne.

  9. Cover des Buches Der Junge im gestreiften Pyjama (ISBN: 9783596856916)
    John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

     (2.292)
    Aktuelle Rezension von: anastazja

    Das Buch haben wir damals in der Schule gehabt. Ist aber trotzdem echt interessant.

  10. Cover des Buches Zwei fürs Leben (ISBN: 9783548286723)
    Julia Hanel

    Zwei fürs Leben

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Schneewehe

    Als Anni nach einem Unfall aus dem Koma aufwacht hört sie plötzlich Bens Stimme in ihrem Kopf. Jeden Tag für ein paar Minuten. Erst hat sie überhaupt keine Lust auf diese Gespräche, dieses ungewollte Eindringen in ihre ganz privaten Gedanken. Doch mit der Zeit werden Ben und Anni Freunde, ja sogar mehr als das.
    Das Buch von Julia Hanel ist gut geschrieben und liest sich schnell durch. Zwar ist von Anfang an abzusehen, wie die Geschichte enden wird, aber das ist in Ordnung so. Man will es auch gar nicht anders haben.
    Die Mischung aus den Gedanken, die man als Leser mitliest, und der Geschichte, mal aus Annis und mal aus Bens Sicht, gefällt mir sehr gut. Durch die Ich-Schreibweise bin ich als Leser nah an den Personen dran, und auch sonst mag ich den Schreibstil und die Wortwahl, und die Charaktere sind sympathisch. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass die Gespräche, die die beiden führen, etwas tiefgründiger sind. Aber insgesamt hatte ich Spaß beim Lesen, es gibt auch ein paar lustige Stellen.
    Leider erinnert mich das Buch sehr an Daniel Glattauers „Gut gegen Nordwind“, was mir, wenn ich es direkt vergleiche, besser gefallen hat. Und es scheint mir etwas merkwürdig, dass zumindest Ben das mit der Sprache nie aufgefallen ist, und auch sonst nie ein Hinweis kam, der die beiden hat stutzig werden lassen. Allerdings kann dadurch natürlich der Leser ein wenig rätseln, warum sich die beiden wohl nicht begegnen.
    Es ist nicht das beste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe, aber insgesamt hat mir „Zwei fürs Leben“ gefallen und als Debütroman ist es ein guter Anfang für Julia Hanel. Ich bin gespannt, was sie in Zukunft noch so schreiben wird.

  11. Cover des Buches Agathe (ISBN: 9783446261914)
    Anne Cathrine Bomann

    Agathe

     (101)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Ein durch das Leben und die Arbeit interessenlos, ja fast depressiv wirkender Psychiater findet über eine Patientin ins Leben zurück. Wunderschön geschrieben und absolut empathisch gelungen ist dieses Buch. Anne Cathrine Bomann schafft es mich mit ihrem kleinen Büchlein zu beeindrucken. Auch wenn manche Stimmen sagen, dieses Buch sei klischeebehaftet, für mich war dieses Buch nicht klischeebelastet. 

    Vielleicht weckt dieses Buch bei mir noch ganz andere Bezüge. Durchaus. Vielleicht bekommt einiges vom Handeln des Psychiaters bei mir eine ganz andere Bedeutung. Definitiv. Da ich selbst schon recht lange in der Psychiatrie tätig bin, kenne ich inzwischen so einige Tücken dieser Arbeit, gerade im psychiatrischen Tätigkeitsfeld. Denn das Leben und auch der Job machen etwas mit den Menschen. Und manchmal merkt man dies selbst vielleicht nicht vollkommen. Vielleicht imponiert mir der Charakter der Agathe. Sicher tut er das. Manch ein psychiatrisch erkrankter Mensch hat eine ausgeprägte Wahrnehmung der Umgebung, ausgeprägter als bei manch einem "gesunden Menschen", und weiß seine Betrachtung der Umwelt/seines Umfeldes manchmal perfekt einzusetzen. Dies kann aufwühlen und/oder verletzen und/oder treffen. Und manchmal zieht man daraus Konsequenzen! Wie hier in diesem Buch! Dieses Wissen der Autorin kommt ja auch nicht von ungefähr. Anne Cathrine Bomann arbeitet selbst als Psychologin. Gerade die Menschen, die authentisch für ihr Umfeld sind, haben in der Psychiatrie einen größeren Einfluss auf ihre Umgebung. Und jemand, der eben nicht authentisch ist, wird so wahrgenommen und bekommt das rückgespiegelt. Es ist immer die Frage, was man mit so einer Information anstellt. ...

  12. Cover des Buches Charleston Girl (ISBN: 9783442473991)
    Sophie Kinsella

    Charleston Girl

     (646)
    Aktuelle Rezension von: M-Valerius

    Leider konnte mich diese aufgesetzte, unrealistische Geschichte nicht packen. Zwar habe ich mich durch das Buch gekämpft, aber auch nur, weil mein Sub abgebaut war und dies das letzte Buch davon war.

  13. Cover des Buches Schoßgebete (ISBN: 9783492301527)
    Charlotte Roche

    Schoßgebete

     (447)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Elizabeth Kiehl hat einige Probleme, diesbezüglich geht sie zu einer Therapeutin. Sie ist immer etwas übervorsichtig und erwartet in jeder Ecke Gefahr. Der Tod lauert immer in der nächsten Ecke, so zumindest in den Gedanken von Elizabeth.


    Doch ihr Leben besteht nicht nur aus Angst vor Gefahren. Elizabeth führt ein normales Leben. Sie ist verheiratet und Mutter. Das Beste an ihrem Leben? Der Sex! Sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann unterschiedliche Sexfantasien aus. Hin und wieder laden sie noch eine andere Frau dazu ein. Ihr Mann ist strikt gegen einen Mann. 


    Elizabeth allerdings träumt immer wieder von Sex mit anderen Männern, am liebst mit einem aus ihren näheren Umfeld. Doch wie soll sie dies ihrem Mann nur begreiflich machen? Sie wird schon einen Weg finden, da ist sie sich sicher. Es muss nur der richtige Zeitpunkt kommen und dann würde sie zuschnappen.


    Schoßgebete von Charlotte Roche, entweder man liebt es oder man hasst es. Ich gehöre leider zu denen, die mit der Geschichte überhaupt nichts anfangen konnte.


    Der Anfang der Geschichte ekelte mich etwas an. Ich war kurz davor abzubrechen. Habe es aber doch noch bis zum Ende durchgezogen. 


    Elizabeth ist eine psychisch kranke Frau, die ihr Selbstwertgefühl mit Sex füllt. Ihre Gedankengänge und ihr Verhalten sind krankhaft und die Therapie, die sie macht, scheint überhaupt nicht zu fruchten. Sie lässt sich alles gefallen und macht alles mit, Hauptsache ihr Mann ist zufrieden. Eine Frau, die meiner Meinung nach, keine Würde hat. 


    Für mich ein kompletter Flop. Ich persönlich kann nicht verstehen, dass dieses Buch jemals ein Bestseller war. 

  14. Cover des Buches Picknick im Dunkeln (ISBN: 9783446265707)
    Markus Orths

    Picknick im Dunkeln

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Gleich mal vorneweg eine Warnung: Wer nach dem Verlagstext "eine aufregende philosophische Reise, eine urkomische und todernste Geschichte über die großen Fragen des Lebens" erwartet, wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein.

    Das hat dieser kluge, kurze Roman jedoch nicht verdient. Leider werden die Klappentexte jedoch auch hierzulande immer reißerischer, keine Ahnung, was sich die Marketing-Abteilungen davon versprechen. Jedenfalls habe ich in "Picknick im Dunkeln" keine urkomischen Passagen gefunden, wohl aber fein dosierten Wortwitz. Und ja, es geht um den Tod, darum ob und wenn ja was uns danach erwartet, und die philosophischen Betrachtungen sind durchaus ernst, aber deswegen nicht gleich todernst.

    Der Plot mutet zunächst mystisch-skurril an: Stan Laurel, bekannt vor allem als Komiker des legendären Filmduos "Laurel und Hardy"/"Dick und Doof", trifft in einem zappendusteren Gang auf den rund 700 Jahre vor ihm geborenen Thomas von Aquin, seines Zeichens dominikanischer Theologe und Philosoph. Autor Markus Orths schafft eine unterhaltsame und lehrreiche Melange aus einer Doppelbiografie und einem philosophischen Spaziergang. 

    Ich habe das Buch zwei Mal gelesen und kann dies nur empfehlen: Es steckt voller sprachlicher Kleinode, besonders die witzig-beschreibenden Neologismen, wie etwa "Schneckenfühlerfingerchen" haben es mir angetan. Für das bessere Verständnis manch philosophischen Gedankengangs hätten mir etwas mehr einschlägige Vorkenntnisse wohl geholfen. Sehr bereichernd fand ich hingegen die wahre Flut an biografischen Details, vor allem zu Stan Laurel. Daneben ist der Roman aber vor allem auch eine Geschichte über zwei Männer, die aus völlig unterschiedlichen Erfahrungs- und Glaubenswelten stammen, und die dennoch in einen wirklichen Dialog treten. Die den Gesprächspartner erzählen lassen und ihm aufmerksam zuhören, versuchen, ihn zu verstehen, auch das, was zunächst fremd erscheint, ins eigene Denken zu lassen.

    So gesehen ein wichtiges Buch, gerade in einer Zeit, in der sich vorgefasste Meinungen schnell zementieren und Diskussionen oft zum reinen Schlagabtausch statt zu wirklichem Dialog verkommen.

  15. Cover des Buches Morgenrot (ISBN: 9783453532809)
    Tanja Heitmann

    Morgenrot

     (772)
    Aktuelle Rezension von: bellas_auslese

    Ich hatte mir erhofft, auf eine Reihe gestoßen zu sein, mit der ich mich treiben lassen kann und gut unterhalten werde ohne zu viele schwere Themen. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt und das Buch hinterlässt mich zwiegespalten.

    Zunächst einmal finde ich den Schreibstil von Tanja Heitmann sehr bildlich und ansprechend. Die ersten Kapitel haben sich flüssig gelesen und haben großen Spaß gemacht.

    Leider sind die weiteren Handlungssprünge schwer nachvollziehbar und wirken unzusammenhängend.
    Außerdem zeichnet Tanja Heitmann ein Frauenbild, dass ich sehr schwierig finde, da es in der Geschichte nicht relativiert wird.
    Leider konnte ich auch keine Sympathie für Adam entwickeln. Er bleibt für mich zu fade und kann die angestrebte Antiheldenrolle nicht ausfüllen.

    Ich denke, dass ich mich dem zweiten Teil der Reihe trotzdem mit etwas Abstand widmen werde, da ich dem Schreibstil der Autorin flüssig folgen konnte und den Plot der Dämonen durchaus ansprechend finde.

  16. Cover des Buches Die Dienstagsfrauen (ISBN: 9783462043754)
    Monika Peetz

    Die Dienstagsfrauen

     (425)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    „Die Dienstagsfrauen“ von Monika Peetz handelt von 5 Freundinnen mittleren Alters, die zusammen den Jakobsweg begehen wollen, um den letzten Weg des verstorbenen Ehemannes zu beenden. Dabei lüften sich Geheimnisse und die Standhaftigkeit ihrer Freundschaft in Frage gestellt.

    Die 5 Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein. Nach und nach lernt der Leser sie näher kennen und auch ihre Probleme, die sie während des Weges zu bewältigen lernen. Dadurch können viele Leserinnen sich mit ihnen identifizieren. Teils zieht sich die Handlung in die Länge. Dennoch kann das Buch mit einer sehr unerwarteten Wendung punkten. Ihre Freundschaft wird im Laufe der Geschichte auf eine sehr harte Probe gestellt, die allerdings wunderbar gelöst wird und zeigt, zu was Freundschaft zustande ist. Dennoch handelt es sich hier um einen Roman, den man nicht zwingend gelesen haben muss.

  17. Cover des Buches Das Jahr, in dem ich dich traf (ISBN: 9783596521166)
    Cecelia Ahern

    Das Jahr, in dem ich dich traf

     (381)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    "Das Jahr, in dem ich dich traf" ist ein Roman von Cecelia Ahern. Es handelt sich dabei um einen Einzelband.

    Klappentext:

    Jasmine liebt ihre Schwester und ihre Arbeit. Als sie für ein ganzes Jahr freigestellt wird, weiß sie überhaupt nicht mehr, was sie tun soll – und wer sie eigentlich ist.

    Matt braucht seine Familie und den Alkohol. Ohne sie steht er vor dem Abgrund.

    Jasmine und Matt sind Nachbarn, doch sie haben noch nie miteinander gesprochen. Da Jasmine so viel freie Zeit zu Hause hat, beginnt sie, Matt zu beobachten. Sie macht sich ihre Gedanken über ihn und fängt in ihrem Kopf Gespräche mit ihm an. Nur in echt will sie mit diesem Kerl nichts zu tun haben – dafür hat sie ihre eigenen, guten Gründe.

    Doch dann beginnt ein Jahr voll heller Mondnächte, langer Gartentage und berührender Überraschungen – ein Jahr, das alles verändert.

    Meinung:

    Ich habe wohl einfach kein Glück mit Büchern von Autoren die ich zum ersten Mal lese.

    Das Buch war im Grunde ganz okay – weder schlecht noch gut. Es ist eine ruhige Geschichte, ohne unnötige und aufgebauschte Dramen, und zwischendurch auch sehr lustig. Der Hauptfokus liegt dabei auf dem Thema Freundschaft, was meiner Meinung nach immer ein sehr schönes Thema. Trotzdem ist das Buch aber eben auch spannungslos, denn die Geschichte dümpelt nur vor sich hin, und langatmig. 

    Obwohl die Charaktere eher blass und wenig Tiefgang hatten, hat es dennoch für die Geschichte ausgereicht und im Laufe der Geschichte entwickeln sich beide Hauptcharaktere weiter. Das war schön. Am liebsten mochte ich jedoch Heather – Jasmines ältere Schwester mit Down-Syndrom. Sie brachte frischen Wind in die Sache und war einfach großartig. Die Probleme der Protagonistin waren für mich nicht nachvollziehbar – ich hätte ja beispielsweise überhaupt nichts dagegen ein Jahr ohne Arbeit durchzuhalten, bei fortlaufender Lohnzahlung. Das wäre ein Traum. Aber gut sind wir alle unterschiedlich und nicht alle gleich.

    Der Schreibstil an sich war leicht und man flog nur so durch die Seiten. Gleichzeitig war es jedoch wahnsinnig verwirrend, dass Jasmine von ihrem männlichen Nachbarn immer als "Sie" spricht (bspw. "Dann sehe ich Sie…", "Sie tun das…", etc.). Da kapier ich nicht, warum ständig diese Anredeform benutzt wird. Ist das pure Absicht oder ein Übersetzungsfehler?

    Fazit/Empfehlung:

    Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, da es für mich einfach zu langweilig war. 

    Dennoch wurden Themen angesprochen, die gut waren und eine schöne Botschaft enthielten. Ebenfalls war es schön zu lesen, wie sich Jasmine und Matt gleichzeitig auffangen.

  18. Cover des Buches Seelen (ISBN: 9783551312495)
    Stephenie Meyer

    Seelen

     (5.315)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Also ich war BEGEISTERT von diesem ausergewöhnlichem Buch!!! Nach den Biss-Büchern die ich auch schon gelesén habe dachte ich, na kann die Autorin nach diesen Bücher so etwas ganz anderes gut rüberbringen??? JA, sie kann!!!

    Ein supertolles Buch, mit einer tollen Handlung, wenn man die ersten 100 eher noch langatmigen Seiten hinter sich gebracht hat...

    Man fiebert voll mit den Protagonisten mit, auch wenn die Entscheidungen von einigen Hauptpersonen manchmal ganz schön bescheuer sein können...aber lest bitte selbst-es lohnt sich!!!!!!!!!

  19. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783458364252)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

     (1.573)
    Aktuelle Rezension von: dunis-lesefutter

    Dass Klassiker nie einfach zu lesen sind ist mir natürlich klar. Umso schöner, dass Jane Eyre durch gute Lesbarkeit glänzt. Es ist erstaunlich wie ein Buch über fast 200 Jahre auch heute noch vorbehaltlos zugänglich bleibt. Natürlich sind die Dialoge nicht so, wie wir sie heute führen würden und die Rolle der Frau ist, so freiheitsliebend und emanzipiert Jane auch sein möchte, immer den Männern unterlegen. Alles andere wäre auch nicht glaubwürdig. Aber kurz zur Geschichte: Jane Eyre wächst als ungeliebtes Kind bei ihrer Tante auf, wechselt irgendwann in ein puritanisches Pensionat und findet später eine Anstellung als Gouvernante im Hause Edward Rochsters. Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebe die nicht sein soll. Es passieren Dinge die es den beiden schwer macht zueinander zu finden. Mehr will ich dazu nicht verraten, denn es soll ja auch für alle spannend bleiben.

    Die Figuren sind sehr komplex gezeichnet. Für mich war es schwer Mister Rochester zu mögen, versucht er doch mit Neckereien die m. E. überzogen sind, spöttischem Zynismus und Besitzanspruchsverhalten Jane zu gewinnen. In der damaligen Zeit war es vielleicht die Art Frauenherzen zu erobern. Es fiel mir unwahrscheinlich schwer mich da rein zu versetzen. Auch die Figur des St. John Ist nicht gerade ein Sympant, muss er doch ständig raus kehren wie moralisch er ist und wie er über den Frauen steht. Gut, nun war das so vor 200 Jahren ,umso toller hat mir Jane Eyre imponiert. Was für eine starke Frauenfigur, wenn man bedenkt, wann das Buch geschrieben wurde. Charlotte Brontë muss einen starken Wunsch nach Autonomie gehabt haben. Es scheint als wäre ihr mit diesem Buch ein Blick in die Zukunft gelungen. Die Geschichte ist außerdem unwahrscheinlich packend und spannend. Man will wissen wie es weitergeht und mancher Weg von Jane bekommt durch Zufälle oder Visionen eine Wendung. Ich empfehle das Buch allen die sich mal an Klassiker heran wagen möchten Und natürlich denen die starke, emanzipierte Frauenfiguren lieben. 

  20. Cover des Buches Wir kennen uns doch kaum (ISBN: 9783499269349)
    Max Küng

    Wir kennen uns doch kaum

     (44)
    Aktuelle Rezension von: dot
    Im Roman "Wir kennen uns doch kaum" von Max Küng geht es um Moritz, dem Journalist und Meta, der Künstlerin, die Julchen, eine gemeinsame Freundin der beiden, einander vorstellen wollte. Ohne Julchen sind sie beide auf der Party, treffen sich jedoch nicht. Stattdessen schreibt er ihr, als er ihren Namen in einer Verteilermail liest. Sie schreiben sich zwei Jahre - Mails, Briefe, SMS, bis ihre Gespräche schließlich zum Alltag gehören, aus dem sie zunächst nicht auszubrechen wagen. Schließlich treffen sich die beiden in einem Hotelzimmer in Berlin. [...]


    "Wir kennen uns doch kaum" ist eine anfangs etwas langatmige aber authentische Geschichte mit liebenswerten Charakteren, die auf mich aber nicht ganz vollendet wirkte.
  21. Cover des Buches Gespräche mit Freunden (ISBN: 9783442719662)
    Sally Rooney

    Gespräche mit Freunden

     (190)
    Aktuelle Rezension von: toomanybooks

    „Normal People“ bzw. „Normale Menschen” hat mich nicht begeistert, doch ich wollte dem Hype um Sally Rooney weiter auf den Grund gehen. Daher habe ich mir „Conversations with Friends“ von meiner Bibliothek des Vertrauens ausgeliehen und ich habe das Buch verschlungen. 


    Es geht um die zwei Studentinnen Frances und Bobbi, die bei einem Poetryslam-Auftritt von der Fotografin Melissa entdeckt werden. Daraus resultiert eine Freundschaft mit Melissa und ihrem Ehemann Nick, der ein Schauspieler ist. Frances beginnt eine Affäre mit dem um 11 Jahre älteren Nick, wodurch das Buch Themen wie Polygamie, Ehe und Freundschaft erkundet. 


    Das Setting ist etwas bizarr – besonders zu Beginn habe ich mich gefragt, was würde ein Ehepaar in seinen Ende bis Mittdreißigern mit zwei Studentinnen anfangen. Doch mit Fortschritt des Buches habe ich mich an die Situation gewöhnt. An sich passiert nicht viel Plot, das ist ja typisch für Sally Rooney-Bücher und auch nicht schlimm. 


    Wir erkunden eher die Charaktere und deren Backstory bzw. was sie in der Zukunft erwartet. Dabei verfolgen wir die Erzählerin Frances, deren mentale und physische Gesundheit über das Buch hinweg immer mehr den Bach runtergeht. Besonders gegen Ende des Buches, als sie mit den Selbstverletzungen anfängt, war das sehr triggernd für mich, obwohl ich selbst keine Erfahrung mit dem Thema habe. Es war etwas nervig, dass Frances einfach keine Hilfe aufgesucht hat und sich auch nicht den Personen in ihrer Umgebung öffnete, jedoch passt das zu ihrem Charakter dazu. 


    Dies würde ich auf den gesamten Cast des Buches ausweiten – ich mochte niemanden der Charaktere (bis auf Nick vielleicht), aber sie waren an sich gut geschrieben und haben sich sehr real angefühlt. Leider waren sie (wie die meisten Sally Rooney Charaktere) ziemlich prätentiös, was mir auf die Nerven ging. Man kann auch intellektuell sein, ohne dabei so prätentiös rüberzukommen. 


    Der Schreibstil hat mir überraschenderweise gefallen! Normale Menschen habe ich auf Deutsch gelesen und dort ist er nicht so gut durchgeführt gewesen. Auf Englisch liest es sich wirklich um einiges besser.


    Das Buch ist für alle, die reale, tiefgehende Charaktere mögen und sich nicht triggern lassen von Selbstverletzung, Essstörung und Depressionen.

  22. Cover des Buches Der Patient (ISBN: 9783942656061)
    John Katzenbach

    Der Patient

     (1.906)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Schwendele

    Ein Story, die in sich so perfekt stimmig ist, den Spannungsbogen von Beginn bis zur letzten Seite hoch hält, und aber auch wirklich nie langweilig wird, habe ich in dieser Perfektion bisher noch nicht gelesen. 

    Das ist doch mal eine Einleitung in eine Rezension.

    Aber sie fasst sehr gut zusammen, wie mich dieser Thriller im wahrsten Sinne des Wortes gepackt hat. Von einem Moment auf den anderen löst sich das gewohnte Leben des Dr. Frederick Starks in Luft auf. Der Psychiater, der sich eigentlich auf seinen Urlaub freut, findet in seinem Wartezimmer einen mysteriösen Brief, der Ihn zu Selbstmord auffordert, sollte er nicht ein perfides Spiel um die Identität seines Erpressers „gewinnen“ und innerhalb von 15 Tagen dessen Namen herausfinden. 

    Die Geschichte, die nun beginnt reißt einen wirklich vom ersten Augenblick an mit. Wenn es überhaupt einen Roman gibt, der das Prädikat „perfekter Thriller“ verdient hat, dann ist das dieses Buch.

    Und nun bin ich gespannt, auf die Fortsetzung „Der Verfolger“. Das wird schwer, zu toppen. Aber wenn es jemand kann, dann der Katzenbach !

  23. Cover des Buches Tote Mädchen lügen nicht (ISBN: 9783570311950)
    Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht

     (4.926)
    Aktuelle Rezension von: blue_cat

    Das Buch muss man schon einmal im Leben gelesen haben wenn man gerne psychothriller liest. (oder wenn man auch einfach so gerne liest). 

    Nach dem lesen vergisst man die Geschichte nicht so einfach. Es hinterlässt einen Eindruck, will ich damit sagen.

    Hannah hat besseres verdient.


  24. Cover des Buches Wörter auf Papier (ISBN: 9783551560018)
    Vince Vawter

    Wörter auf Papier

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Woerter_auf_Papier

    Du wirst eine Stimme finden, vielleicht nicht die Stimme, die du dir aussuchen würdest, aber sie wird dir gute Dienste leisten.

    Der elfjährige Victor steht im Sommer 1959 vor einer großen Herausforderung – er übernimmt vertretungsweise die Zeitungsroute seines besten Freundes. Einer Aufgabe, der Victor teils freudig, teils voller Angst entgegenblickt. Freudig, da er endlich eine Aufgabe erhält, für die er allein verantwortlich ist. Ängstlich, da Victor mit Fremden sprechen muss und sprechen ist für ihn eine Herausforderung. Er kann kaum ein Wort sagen, ohne zu stottern, nicht einmal seinen eigenen Namen bringt er hervor. Dennoch muss Victor jeden Freitag das Zeitungsgeld kassieren, Worte sind dafür unumgänglich. Für den Jungen wird dieser Sommer unvergesslich. Nicht nur wird er in viele schöne, aber auch schmerzhafte Situationen gestoßen und wird mit Rassenkonflikten konfrontiert; er trifft auch auf einen pensionierten Seefahrer der Handelsmarine, der Victor mit seiner ganz besonderen Art bei seinen Sprachproblemen unterstützt. Und am Ende kann Victor sagen: Bin ich vom Stottern geheilt? Nein. Habe ich es besiegt? Ja.

    Diese Worte sagt Victor nicht selbst, vielmehr nutzt der Autor Vince Vawter sie in seinem Nachwort und meint damit sich selbst! Denn Vince Vawter hat in Wörter auf Papier viel von seiner eigenen Biographie einfließen lassen. Auch er hatte und hat mit dem Stottern zu kämpfen und bringt uns dieses Thema durch diese wunderbare Geschichte nahe. Als sein Sprachrohr hat Vince Vawter einen sensiblen Jungen gewählt, der mir schon nach wenigen Seiten ans Herz gewachsen ist.

    Wörter in der Luft verwehen, kaum dass man sie gesagt hat, aber Wörter auf Papier bleiben für immer.

    In dem heißen Sommer 1959 wird Victor viel über sich und seine Mitmenschen herausfinden. Er entdeckt ein Familiengeheimnis, trifft auf gute und weniger gute Menschen und hegt das erste Mal Gefühle für ein weibliches Wesen, der schönen Mrs. Worthington, die einsam trinkend auf ihrer Veranda sitzt, einen lauten Ehemann hat und zwischendurch Besuch von ihrem „Cousin“ bekommt.

    Mrs Worthington und ihre roten Haare. Das war mein Gedankennachtisch.

    Gedanken macht sich Victor aber auch über die Rassentrennung, die nicht nur in seiner Heimatstadt Memphis allgegenwärtig ist. Seine schwarze Nanny, die er Mam nennt, darf z. B. nur hinten im Bus sitzen und nur an bestimmten Tagen ist es ihr erlaubt, mit ihm in den Zoo zu gehen. Oft fragt er seine Nanny, ob sie nicht wütend darüber ist, doch Mam sagt, so wären die Regeln. Das würde nicht bedeutet, dass sie richtig sind, aber es gibt sie nun einmal. Victor versteht das alles nicht und bezeichnet diese Drangsalierungen offen, wie es nur Kinder können, als „noch mehr alberne Erwachsenenregeln.“

    Fazit: Wörter auf Papier ist ein ganz bezauberndes Kinder- und Jugendbuch über einen Jungen, der sein Stottern besiegt. Doch auch Themen wie Freundschaft, Familie und Rassenkonflikte finden in Vince Vawters Debüt Platz. Ein Buch, das Kinder und Erwachsene gleichsam begeistern wird.

    (Königskind 9 von 42)

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