Bücher mit dem Tag "geschlecht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geschlecht" gekennzeichnet haben.

62 Bücher

  1. Cover des Buches Changers - Band 1, Drew (ISBN: 9783440143629)
    T Cooper

    Changers - Band 1, Drew

     (267)
    Aktuelle Rezension von: anna_schwpps

    Viel zu lange ist dieses Buch in meinem Regal verstaubt, obwohl mich der Klappentext so angesprochen hat. Vielleicht hat sich das aber auch gelohnt, denn jetzt hatte ich wirklich richtig Motivation dieses Buch anzugehen und es hat mir wirklich gut gefallen.

    Aber mal von Anfang an. Ethan bzw. Drew erzählt die Geschichte selbst, weshalb der Schreibstil sehr locker und jugendlich, aber nicht unangenehm jugendlich ist. Dabei umfasst die Handlung eine Zeitspanne von einem Jahr, wodurch einige Lücken entstehen. Manchmal ist das etwas schade, da Konflikte auftauchen und nicht richtig aufgelöst werden.

    Das Prinzip der Bücher finde ich aber unheimlich interessant, weshalb ich unbedingt dran bleiben möchte. Ethan verändert sich als Drew sehr und entwickelt sich zu einer/einem coolen Protagonist*in, weshalb ich gespannt bin, welche Entwicklungen er*sie noch durchlebt.

    Fazit: Changers ist ein kurzweiliges Buch, das einem aber ganz viel Unterhaltung bietet. Trotz kleiner Schwächen bin ich mehr als gespannt, was mich noch entwickelt.

  2. Cover des Buches The Power (ISBN: 9780670919963)
    Naomi Alderman

    The Power

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Catastrophia


    Dieser Frage geht der Roman nach. Er spielt 5000 Jahre nach unserer Zeit. Ein junger aufstrebender Autor sendet einer erfolgreichen Autorin ein Manuskript mit der Bitte um Durchsicht. Darin stellt er sich vor, wie die weibliche Herrschaft vor 5000 Jahren wohl entstanden sein mag. 

    Es beginnt damit, dass rund um den Globus Frauen die Gabe entwickeln,  mit ihrem Körper und ihren Händen elektrische Impulse auszusenden, die verletzen, töten oder - mit genug Übung- dort heilen können, wo durch elektrische Stimulation Blockaden gelöst werden müssen. Die jungen Frauen können die Gabe in den älteren erwecken und neugeborene Mädchen haben sie besonders häufig. 

    Die Leser*innen begleiten mehrere Charaktere, darunter einen jungen nigerianischen Journalisten,  der über die aufkeimenden Frauenproteste rund um den Globus und den Kampf der Frauen für Befreiung berichtet, die Tochter eines britischen Mafiabosses, die besonders starke Power hat, die Pflegetochter eines christlichen Paars, die einen religiösen Kult um sich und die Gabe schart, eine amerikanische Senatorin, deren Tochter die Gabe entwickelt.  Es wird geschildert, wie sich Machtkämpfe entwickeln,  wie die Power genutzt, instrumentalisiert oder tur Emantipation genutzt wird - und es wird kritisch hinterfragt, ob Frauen wirklich die besseren Herrschenden wären. 

    Ich mochte die Komplexität der einzelnen Charaktere sehr. Keiner von ihnen war klischeehaft oder oberflächlich, ihre Zweifel und inneren Konflikte wurden glaubhaft vermittelt und bei jedem der Charaktere hatte ich sowohl Sympathien als auch Antipathien. Die Kernaussage des Buchs ist wohl: Macht korrumpiert.  Denn natürlich ist die Herrschaft der Frauen nicht netter oder freundlicher,  viele von ihnen nutzen ihre Macht, um anderen zu schaden. Es hat mir großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Allerdings bin ich mir noch nicht ganz sicher, was es mir sagen will - sicherlich nicht, dass Feminismus problematisch ist, aber zumindest, dass platte, biologistische Feminismen, Differenzfeminismus der Frauen als natürlicherweise sanfter und besser imaginiert, problematisch ist und nicht zur Emanzipation und Gleichberechtigung führen wird. Da das Buch in der geschlechtlichen Binarität operiert - selten haben Männer zwar die Gabe, aber es wird sehr klar eine Zweigeschlechtlichkeit vorausgesetzt - läuft es Gefahr, diese Position selbst etwas zu untergraben. Gerade, da auch Männerrechtsgruppen entstehen und beginnen, terroristische Angriffe auf die Frauen zu verüben - erschreckend nah an der Realität - braucht es ggf. etwas  Abstraktion um zu sehen, dass es dem Buch natürlich nicht um die Rechtfertigung maskulinistischer Positionen und den Kampf gegen Feminismis geht. denke, dass es hier für die Interpretation eine große Rolle spielt, wie sehr man sich selbst bisher mit Feminismus auseinandergesetzt hat. Trotzdem ist es eine sehr gelungene Erzählung und besonders freut es mich, dass ich hier eine Art feministischer Dystopie lesen konnte. Mehr davon, bitte. 

  3. Cover des Buches Das andere Geschlecht (ISBN: 9783499227851)
    Simone de Beauvoir

    Das andere Geschlecht

     (63)
    Aktuelle Rezension von: xoxo_love_books

    Dieses Werk wurde mir zur Bearbeitung meiner Hausarbeit in Philosophie zum Thema, ob das derzeitige philosophische Wissen androzentrisch ist oder nicht zum Lesen empfohlen. Es ist ein Werk, welches das Frau sein seit der römischen  und griechischen Antike bis zu Beginn des 20. Jhd. untersucht und Unterschiede zwischen Mann und Frau versucht zu nennen. Von der Biologie aber vor allem von den Soziologischen Faktoren. Beauvoir untersucht den  Werdegang von Frauen und beschreibt die damalige Situationen von Frauen, wobei  festzustellen ist, dass das Denken der Menschen bzw. der allgemeine gesellschaftliche Gedanke damals noch deutlich konservativer war, als es das heute ist. Bis letztendlich zur Befreiung der Frau. Ein politisches, kritisches, bahnbrechendes, feministisches Werk und jede*m zu empfehlen! 

  4. Cover des Buches Unsichtbare Frauen (ISBN: 9783442718870)
    Caroline Criado-Perez

    Unsichtbare Frauen

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Delena93

    Der Anfang bringt einige interessante und schockierende Erkenntnisse. Danach verliert sich das Buch zu sehr in "wurde geändert, aber zu spät"-Aussagen. Wir haben noch viel vor uns und dieses Buch zeigt Wege auf, wie wir sie ändern könnten. 

  5. Cover des Buches Krieger des Lichts - Ungezähmtes Verlangen (ISBN: 9783802583100)
    Pamela Palmer

    Krieger des Lichts - Ungezähmtes Verlangen

     (175)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Du bist auserwählt eine wichtige Position einzunehmen,

    auserwählt, um dein Volk zu retten 

    und die Menschheit.

    Doch leider weißt du nicht, 

    dass du kein Mensch bist.

    Und der Mann, der dich einfach mit zu seinem Volk nehmen will,

    den hälst du für einen Irren.

     

     

    Zum Inhalt:

    Kara MacAllisters beschauliches Kleinstadtleben ist mit einem Schlag vorbei, als ein mysteriöser Fremder sie aus ihrem Haus entführt. Der gut aussehende Lyon ist jedoch kein gewöhnlicher Mensch, sondern gehört einem Volk unsterblicher Gestaltwandler an. Lyon glaubt, dass Kara dazu ausersehen ist, ihn und sein Volk vor einer uralten Bedrohung zu retten. Auch wenn es Kara schwer fällt, seinen Worten Glauben zu schenken, fühlt sie sich zu dem wilden Krieger unwiderstehlich hingezogen. Da bricht das lange prophezeite Unheil über die Welt herein, und nur gemeinsam können Kara und Lyon der Gefahr begegnen.

    Cover:

    Das Cover hatte mich auf den ersten Blick angesprochen, da man hier sehr schnell Informationen entnehmen konnte, ohne dass man auf den Inhalt sehen musste. Wir haben hier auf bläulichem Grund das Gesicht eines Mannes und im Hintergrund das Antlitz eines Löwen. Eigentlich ein richtig typisches Cover für die Anfänge, als ich den Lyx-Verlag für mich entdeckt habe. Die Cover der Reihe ähneln sich übrigens in ihrer Art und haben so einen Wiedererkennungsfaktor. Zwar wechseln Gesichter, Tiere und Farben, aber das Schema ist doch immer wieder das Gleiche.

     

    Eigener Eindruck:
     Die junge Kara lebt inmitten eines Scherbenhaufens. Bei ihrer Mutter wurde unheilbarer Krebs diagnostiziert und somit ist sie es, die die Frau auf ihrem letzten, schweren Weg begleitet. Als sie denkt, dass es kaum noch schlimmer werden kann, steht plötzlich ein fremder Mann in ihrem Haus, behauptet, dass sie auserwählt worden wäre ihr Volk zu retten und entführt sie kurzerhand harsch aus dem Haus in dem sie mit ihrer Mutter lebt. Kara ist wild entschlossen zu ihrer Mutter zurück zu kehren und es gelingt ihr, sich aus den Fängen des Irren zu befreien. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, denn ihre Mutter stirbt und sie werden von unbekannten Wesen angegriffen. Der unbekannte Entführer entpuppt sich dabei als ihre einzige Rettung und seine wirre Geschichte die er ihr vorher aufgetischt hat, scheint plötzlich mehr als wahr zu sein. Schließlich geht Kara mit dem jungen Krieger Lyon mit und gelangt so in eine ihr völlig unbekannte Welt aus Gestaltwandlern, Hexen und einem uralten Kampf gegen die Dämonen, mit der sie sich nur sehr schwer anfreunden kann.

     

    Die Geschichte von Kara und Lyon fand ich von der Grundidee her sehr interessant und hätte mich durchaus begeistern können, wären da nicht so viele schwache Stellen in der Umsetzung gewesen beziehungsweise hätte ich mich beim Lesen nicht so oft aufregen müssen. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, jedoch hatte ich zu Beginn etwas Startschwierigkeiten, weil man viele Informationen einfach nur dahin geklatscht bekommt und irgendwie die Zusammenhänge fehlen. Auch die Charaktere waren für mich teilweise schwer einzuschätzen, teilweise einfach nur nervig. So soll ja Lyon ein Anführer durch und durch sein, wird im Rest des Buches als solch fürsorglicher Chef beschrieben und doch ist er zu Beginn des Buches wie eine Axt im Walde und schlussendlich wie ein blutiger Anfänger. Kara hingegen hat mich dahingehend genervt, dass sie scheinbar an einer richtig ausgeprägten Form vom Stockholm-Syndrom leidet, da sie sich quasi auf den Fuß in Lyon verleibt und irgendwie auch jeden Quatsch mit sich machen lässt – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn eine Absurdität des Buches ist das Rumgerödel unter Publikum. Schlimmer geht also immer. Hinzu kommt eine zeitweise recht derbe Wortwahl und derbe Umgangsformen, sodass man sich wirklich wie im Tierkäfig fühlt. Das Ganze verpackt sich nun also als Geschichte bei der mir dann an vielen Stellen die Details gefehlt haben. Warum ist das nun so, wie kam es denn dazu, etc. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass die Geschichte recht unrund ist und zu 85 Prozent aus Gejammer seitens Kara besteht. Das war wahrscheinlich auch der Grund, weshalb man schlussendlich die Romanze zwischen Lyon und Kara nicht ganz glauben konnte. Mir hat der überspringende Funke gefehlt. Von wegen Romanze und Schmachtfaktor. Das wird zwar versucht zu vermitteln, geht aber anhand des Gesamtpaketes irgendwie immer wieder unter. Richtig Fahrt nahm das Buch erst zum Ende hin auf und das war dann der Punkt, wo ich gesagt habe, dass ich dem zweiten Band vielleicht doch eine Chance geben könnte. Fakt ist, dass mich dieses Buch wirklich recht unschlüssig zurück lässt. Denn die Grundidee hat durchaus Potential.

     

     

    Fazit:

    Ehrlich gesagt bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich das Buch gut oder schlecht finden soll. Die Idee ist durchaus genial, aber die Umsetzung war für mich einfach grobschlächtig. Von mir gibt es daher keine Leseempfehlung.

     

    Idee: 4/5

    Charaktere: 3/5

    Logik: 3/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 3/5

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783802583100

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 348 Seiten

    Verlag: LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG

    Erscheinungsdatum: 05.07.2010

     

     

     

     

  6. Cover des Buches Die andere Welt (ISBN: 9783453360532)
    Julie Cohen

    Die andere Welt

     (44)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Zwei Namen, ein Leben. Sie heißen beide gleich, haben unterschiedlicher Geschlechter und doch ist ein Leben (SPOILER).


    Das fand ich gut:

    Ich finde, der Klappentext wird der Geschichte nicht gerecht, denn er vermittelt nicht die wundervolle Art, wie dieser Roman geschrieben ist. Es sind nämlich nicht zwei verschiedene Personen, sondern die selbe Person, einmal als Mädchen und einmal als Junge. Und zeigt, dass trotz verschiedener Geschlechter ihnen nahe zu das Gleiche passiert, früher oder später. 

    Es gibt Kapitel aus je einer Sicht, es gibt aber auch Kapitel, die mehrere Jahre aus beider Sichten zusammenfassen. 



    Das fand ich nicht so gut: 

    Es gab in einem Strang eine Wiederholung, die ich unnötig fand. Aber das ist wirklich das Haar suchen in der Suppe. 


    Fazit: 

    Wer mich schon ein bisschen verfolgt, der weiß, dass es Dinge gibt, die mich immer begeistern. Dazu gehören Jugendbuchaspekte, Freundschaft und Familie, und all das vereint dieser Roman. Abgerundet wird der Roman durch eine Vielfalt an Themen und der Aufbau der Geschichte ist wirklich gut gemacht. Leute, lest dieses Buch! :)

  7. Cover des Buches Endgame (ISBN: 9783841504548)
    James Frey

    Endgame

     (228)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Das Buch ist recht ähnlich zum ersten Teil.
    Das fand ich zwischenzeitig ein wenig ermüdend, da es eben einfach genau so weitergeht: Die Kapitel beleuchten die einzelnen Spieler:innen, die Endgame spielen, es gibt Rätsel, Kämpfe,... Natürlich gibt es aber auch ein paar neue Entwicklungen und sogar Charaktere. Trotzdem hatte ich nicht immer das Bedürfnis weiterzulesen. Es war irgendwie weniger spannend und hat mich nicht so gepackt wie Band 1.
    Was neu war: Zwischen den Kapiteln sind verschiedene Medien eingeblendet: E-Mails, Nachrichtenreporte, alte Legenden,...

    Das Ende hat mir dafür richtig gut gefallen. Am Ende werden die Stränge wirklich schön miteinander verbunden und der Showdown war auch spannend.

    Was mich seit Teil 1 schon stört: Jegliche Angaben wurden nicht umgeändert. Gewichtangaben sind zum Teil in Pfund, Höhe in Fuß und und und. Dadurch kann ich mir einige Sachen manchmal nicht richtig vorstellen. Hier wurde meiner Meinung nach nicht gut genug übersetzt und man hätte das in die entsprechenden deutschen Einheiten übertragen sollen. Aber das ist ja eher eine Kleinigkeit.


    Fazit: Teilweise etwas zäh, da eben nicht wie in Teil eins alles neu und spannend ist, sondern man das Konzept und die Charaktere schon kennt und es eben einfach genau so weiter geht. Trotzdem gibt es ein paar neue Entwicklungen und das gut geschriebene Ende macht die Längen in der Mitte für mich wieder wett. Ich werde den nächsten Teil auf jeden Fall lesen.

    Endgame 2: Die Hoffnung bekommt von mir 4,0 / 5 Sterne.

  8. Cover des Buches Großmama packt aus (ISBN: 9783455650815)
    Irene Dische

    Großmama packt aus

     (222)
    Aktuelle Rezension von: marissosh

    Großmama packt aus von Irene Dische ist eine Erzählung aus der Sicht Disches Großmutter. Diese wandert mit ihrem jüdischen Mann und der gemeinsamen Tochter während der Zeit des NS-Regimes nach Amerika aus. 

    Die Story ist interessant und gibt einen guten Einblick, wie es den Auswanderern damals ergangen sein muss. Zeitweise ist es sogar etwas spannend. Die meiste Zeit tröpfelt es jedoch eher so vor sich hin, das letzte Drittel zieht sich endlos in die Länge. 

    Mit keinem der Hauptcharaktere konnte ich mich so wirklich identifizieren. Mich störten außerdem die teils rassistischen Aussagen der Großmama, die zwar meist humoristisch gemeint sind, zumindest bei mir diese Wirkung jedoch verfehlten.

    Alles in allem eine nette Lektüre, nicht mehr, nicht weniger.

  9. Cover des Buches Griechische Sagen (ISBN: 9783423703147)
    Gustav Schwab

    Griechische Sagen

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_de_Mora

    Das Buch umfasst die wichtigsten Geschichten der Götter und Helden des antiken Griechenlands. Von der Entstehungsgeschichte der Welt, über kleinere Sagen bis zu den ganz grossen Geschichten wie die Sage von Herakles, die Argonauten, Theseus, Oidipus, der trojanische Krieg, das Schicksal der Tantaliden und zu guter Letzt die Irrfahrten des Odysseus ist alles dabei, was das mythologische Herz begehrt.

    Die Geschichten sind kurz, jedoch ausreichend detailliert geschrieben. Der Anhang beinhaltet ein Namen- und Sachregister, welches sehr hilfreich ist. In den Klammern sind auch die römischen Namen und Bezeichnungen angegeben.

    Für Fans von Märchen, Sagen und Legenden.

  10. Cover des Buches Salz auf unserer Haut (ISBN: 9783426654347)
    Benoîte Groult

    Salz auf unserer Haut

     (343)
    Aktuelle Rezension von: Helenaliebt

    Für mich ist das Buch ein Klassiker und eines der wenigen Bücher, die ich mehrmals gelesen habe. Damals war es wegen seiner erotischen Darstellung ein sehr brisantes Buch - eine französische Intellektuelle und ein bretonischer Fischer, die über Jahrzehnte eine heimliche Affäre führen. Weibliche Lust und Georges allzu „modernen“ und nicht ganz so „femininen“ Ansichten zur Liebe stehen im Mittelpunkt. Der Inhalt zerrt von der Sehnsucht der beiden, wobei Gauvin nicht ganz so viel zu sagen, noch zu bestimmen hat in ihrer ungewöhnlichen Beziehung.

    George ist sehr kühl, rational, strukturiert. Sich mit dem Fischer einfach davon machen und ein „sie lebten glücklich bis ans Lebensende“ Happy End? George glaubt nicht an solche Happy Ends und ihr reicht es vollkommen die andere Frau zu sein, ohne jegliche Verpflichtungen des Alltags, für einige Wochen im Jahr sich einfach der Lust und Liebe hinzugeben. 

    Aber sie ist es, die privilegiert ist. Sie ist es, die überhaupt wählen kann, während Gauvin dazu verdammt ist ein Leben als Fischer zu führen und für seine Familie sorgen muss. Er konnte nie entscheiden welchen Weg er in seinem Leben einschlägt. Sein einziger Versuch aus diesem Leben auszubrechen wird von George zunichte gemacht. Sie möchte ihren Fischer da behalten,  wo sie ihn am liebsten hat: unten. Verfügbar für wenige Wochen im Jahr,  um ihre Fantasien auszuleben. So erben beide das Schicksal, welches ihnen schon in die Wiege gelegt wurde.

    „Salz auf unserer Haut“ ist ein Sehnsuchts-Roman für Realisten. Nicht für Träumer. Traurig und schön  zu gleich. 

  11. Cover des Buches Der Herr der Ringe (Lederausgabe) (ISBN: 9783608987034)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe (Lederausgabe)

     (7.392)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Mehr muss ich nicht sagen. Sprachlich ist es nicht gerade die höchste Kunst, aber vom Inhalt - High Fantasy. Unerreicht.  

  12. Cover des Buches Feuchtgebiete (ISBN: 9783832164225)
    Charlotte Roche

    Feuchtgebiete

     (2.322)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Helen Memel hat ein sehr intensives Verhältnis zu ihrem Körper und beschreibt es in diesem Buch so ausführlich wie es Männer kaum und Frauen wohl nicht sehr oft zu lesen oder zu hören bekommen: Selbstbefriedigung, ihre Hämorriden, Sex und alle denkbaren Körperflüssigkeiten spielen die Hauptrolle.

    Definitiv nichts für Personen mit empfindlichen Vorstellungen diesbezüglich. Helen spricht aus, was sie denkt und tut. Das ist häufig fragwürdig bis unappetitlich, aber auch irgendwie amüsant. Ein bisschen Porno ist auch dabei. Angeblich geht es um ein sensibles Mädchen. Dass Helen empfindsam ist, versteckt sie als Ich-Erzählerin dieser Geschichte größtenteils sehr gut.

    Bei vielen Szenen fragte ich mich, wie jemensch auf solche Ideen kommen kann. Definitiv nichts für schwache Verdauungsorgane. Wer sich schnell ekelt, sollte das Buch nicht lesen und hätte auch nichts verpasst.
     Gestört haben mich grammatikalische Fehler in der Erzählstruktur, die das ansonsten sehr flüssige Lesen unterbrochen haben.

    Fazit: Die Faszination des Ekelhaften.

     

  13. Cover des Buches George (ISBN: 9783733502096)
    Alex Gino

    George

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Zitronenbaum_blockade

    Alex Gino schafft es in seinem Kinderbuch auf eine unfassbar liebevolle und einfühlsame Weise die Geschichte von Melissa zu erzählen, auf deren Pass der Name "George" vermerkt ist und der bei ihrer Geburt das falsche Geschlecht zugeordnet wurde. Das Buch bildet alle Reaktionen auf ein Coming-Out ab und macht Mut, zu seiner Identität zu stehen.

    Durch eine gut durchdachte Darstellung von Melissas Gefühlen und Empfindungen schafft Alex Gino es, sowohl Kindern, Jugendlichen als auch Erwachsenen näher zu bringen, was es eigentlich bedeutet trans* zu sein und mit welchen Ängsten und Reaktionen trans* Menschen konfrontiert sind.

    EIn deutlicher Kritikpunkt meinerseits ist der Titel des Buches, an welchem ich mich sehr gestoßen habe, denn es ist nicht Georges Geschichte, der ja sowieso eigentlich nur auf dem Papier existiert. Das im Buch selber der Name George genutzt wird, ist deshalb noch verständlich, weil Melissa sich durch Einflüsse ihres Umfeldes verzweifelt als George wahrzunehmen versucht, aber im Titel ist es für mich klares Deadnaming.

    Was mich besonders begeistert und schließlich auch zum Weinen gebracht hat ist die Freundschaft der beiden Mädchen und der bedingungslose Zusammenhalt, was einmal mehr verdeutlicht, dass Kinder nicht vor Themen und Realitäten "beschützt" werden müssen, sondern mit ihnen darüber gesprochen werden muss!

    Für mich steht deshalb fest, dass jede*r und damit meine ich wirklich JEDE*N dieses Buch gelesen haben sollte und denke, dass es unfassbar viel Awareness schaffen kann!

  14. Cover des Buches Goodbye Gender (ISBN: 9783945644027)
    Rae Spoon

    Goodbye Gender

     (1)
    Aktuelle Rezension von: KymLuca
    Ein Buch über das Versagen unseres binären Geschlechterdenken, geschrieben von zwei Trans * Menschen.
    Rae Spoon und Ivan Coyote berichten, wie sie herausgefunden haben, dass es mehr als nur Männer und Frauen gibt und wie das tägliche Leben als Trans * Mensch ist. Seien es so alltägliche Probleme wie öffentliche Toiletten, Restaurantbesuche oder in Raes Fall die Musikindustrie und bei Ivan die Literatur und die für beide damit verbundenen öffentlichen Auftritte. Überall trifft man auf Unwissen, Diskriminierung oder Hass - aber ab und zu auch auf Verständnis und Gleichgesinnte.

    Inhaltlich gefällt mir dieses Buch sehr gut und es ist sehr schön ein Buch von anderen nicht-binären Trans * Menschen zu lesen - ich habe mich sehr viel mehr verstanden gefühlt als das cis Menschen in der Regel schaffen.
    Allerdings hat mir die Übersetzung an manchen Stellen nicht sehr gut gefallen, da ich keinen Sinn in gewissen Entscheidungen sehen konnte. Die Gendergap- Schreibweise, die ich an sich sehr gut finde, wurde zwar verwendet, aber in diesem Buch wurde die Gendergap nicht wie üblich gesetzt(z.B. Schüler_innen, Arbeiter_in, etc.), sondern einfach willkürlich irgendwo im Wort, was für mich keinen sinnvollen Grund hat und nur den Lesefluss gestört hat.
    Jedoch wurden statt "jemand" und "man",  "jemensch" und "mensch" verwendet, was mir wiederum sehr gut gefallen hat.

    Auf jeden Fall ein sehr wichtiges Buch und Thema!
  15. Cover des Buches Schwangerwerdenkönnen (ISBN: 9783897414358)
    Antje Schrupp

    Schwangerwerdenkönnen

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Gegen den Hass (ISBN: 9783957130853)
    Carolin Emcke

    Gegen den Hass

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches King Kong Theorie (ISBN: 9783462052398)
    Virginie Despentes

    King Kong Theorie

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Jenny1804

    Neue Perspektiven, toll geschrieben, spannend

  18. Cover des Buches Portnoys Beschwerden (ISBN: 9783446249820)
    Philip Roth

    Portnoys Beschwerden

     (64)
    Aktuelle Rezension von: LarissaMaria

    Ich wusste ja worauf ich mich einlasse. Im Prinzip zumindest. Zwangsstörung meets Promiskuität.

    Nicht selten wurde Philip Roth dafür kritisiert, dass seine Charaktere zu getrieben sind, es ginge nur um Sex und Selbstmitleid,
    Die geteilten Meinungen, welche über ihn kursieren, haben mein Interesse geweckt. Ich wollte mir selbst ein Bild machen.

    Ich lernte also Alexander Portnoy kennen; einen jüdischen Amerikaner, der beim Psychiater sitzt und sein Leid klagt.
    Das würde das ganze Buch eigentlich schon in einem Satz zusammenfassen.

    Der Monolog, aus dem das Buch besteht, veranschaulicht seinen Werdegang, schildert eine Existenz ohne besondere Sternstunden, ohne besonderen Glanz.

    Seine Kindheit mit der Glucken-Mama und dem Waschlappen-Vater, seine Jugend, das Erwachen seiner Sexualität welche gleich in zwanghafte Sphären abdriftet, seine Unfähigkeit eine gute Beziehung zu führen… es ist eine endlose Misere.

    Ich war während des Lesens ständig hin und her gerissen; zwischen Abscheu vor dem Protagonisten und Bewunderung für die Fähigkeit von Roth, dessen verrückte Gedankensprünge so anschaulich darzustellen.

    Daher machte das Lesen irgendwie Spaß. Großteils war ich einfach nur genervt von Portnoys Veranschaulichungen, seinen Anschuldigungen, seiner Unfähigkeit zu erkennen, dass man an seinen Fehlern arbeiten kann...  aber genau das hat eine eigene Art von Spannung erzeugt.

    Ich bin nicht restlos begeistert, aber besonders die Pointe am Schluss hat mich nochmals laut auflachen lassen.

    Also der Gesamteindruck war nicht schlecht.

  19. Cover des Buches Lust (ISBN: 9783644020214)
    Elfriede Jelinek

    Lust

     (43)
    Aktuelle Rezension von: SandraWer

    Ich bin nicht mitgekommen. Das Lesen dieses Buches hat mir keinen Spaß gemacht. 

  20. Cover des Buches Every Day (ISBN: B00J4GHO1Y)
    David Levithan

    Every Day

     (112)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Schön und fesselnde Story.  Ich konnte nicht mehr aufhören es zu lesen. Muss man gelesen haben.

  21. Cover des Buches Harte Kerle häkeln nicht (ISBN: B07TRXFZDQ)
    Karin Koenicke

    Harte Kerle häkeln nicht

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Hirmer

    Im großen und ganzen hat mich der Roman gut unterhalten.

    Es gab zwar ein paar Stellen, in denen mir die Klischees etwas zu viel waren, doch die wurden im Verlauf des Buches seltener und teils abgebaut.

    Ich mochte die Begründung, warum Greg sich so verhält, wie er es eben über lange Teile des Buches tut.  


    Mit Valerie wurde ich nicht ganz warm. Sie hätte Greg auch einfach von Anfang an den Grund ihrer Reaktionen erklären können, dann wäre zwischen ihnen alles überhaupt nicht so ausgeartet. Stattdessen erwartet sie Verständnis für Dinge, von denen ein Fremder nichts wissen kann. Später im Buch war sie mir hingegen manchmal etwas zu naiv. Aber ihre herzliche und humorvolle Art haben mich dann doch noch überzeugen können.


    Letzlich war der Roman eine locker-leichte Unterhaltung.

  22. Cover des Buches Middlesex (ISBN: 9783499258404)
    Jeffrey Eugenides

    Middlesex

     (504)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Die Erzählung umfasst die Familiengeschichte mehrerer Generationen: Griechische Emigranten, die ihre Heimat verlassen und sich in den USA um die 50er-Jahre des letzten Jahrhunderts eine neue Zukunft aufbauen. Im Zentrum steht die Ich-Erzählerin Calliope, die als pubertierendes Mädchen erkennt, dass sie beiderlei Geschlecht in sich trägt und fortan als Junge weiterleben möchte. Die vielen medizinischen Einblicke machen das Lesen zwar nicht immer flüssig, da zur Verständlichkeit viele fachlichen Ausdrücke nachgeschlagen werden müssen, jedoch wird die Thematik umso lehrreicher vermittelt. Für Kenner der griechischen Mythologie gibt es zahlreiche Hinweise zu historischen Elementen.


    Das Buch ist eine wuchtige und bereichernde Lese-Erfahrung. In über 700 Seiten enthält es viele wunderbare Geschichten, historische Anhaltspunkte und spannenden Familienzusammenhänge. Eigentlich ein Roman wie ich ihn mir wünsche: lehrreich, dramatisch, anregend und sprachlich einnehmend geschrieben, ohne Plattitüden und unnötigem Geschwätz. Ich habe diese Erzählung sehr gerne gelesen und freue mich auf weitere Bücher des Autors.

  23. Cover des Buches Die große Verschleierung (ISBN: 9783462042634)
    Alice Schwarzer

    Die große Verschleierung

     (6)
    Aktuelle Rezension von: kvel

    Leider nur eine Sammlung von Artikeln aus der EMMA.


    Das Buch ist eine Sammlung von Artikeln, die in dem Magazin EMMA erschienen sind, d.h. die Artikel sind teilweise schon recht betagt.


    Das Positive ist, dass die einzelnen Aspekte der einzelnen Artikel interessant waren.


    Allerdings finde ich, dass das ständige Anhängen des Appendix "...Innen" in den Artikeln den Lesefluß stört.

    Hint: Nicht alle Artikel stammen direkt von Alice Schwarzer.


    Aber leider hatte ich mir etwas anderes versprochen, als ich das Buch kaufte: nämlich dass es sich um eine politische Recherche handeln würde.
    Nun kann man natürlich einwenden, dass die Artikel ja ebenfalls recherchiert wurden.
    Aber dennoch finde ich, dass einfach nur eine Sammlung von bereits erschienenen Artikeln in ein Buch gebunden etwas "wenig" ist.
    Hier passt meiner Meinung nach das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht.

  24. Cover des Buches Female Choice (ISBN: 9783608501766)
    Meike Stoverock

    Female Choice

     (14)
    Aktuelle Rezension von: KateRapp

    Dieses populäre Sachbuch ist eine unterhaltsame Einführung in die Reproduktionsbiologie und in die Folgen für die menschliche, insbesondere unsere androzentrische Gesellschaft.

    Auf den ersten Hundert Seiten wird zunächst einmal das Sexualverhalten im Tierreich anhand zahlreicher unterhaltsamer Beispiele erläutert, die Tatsache, dass Female Choice auf einem geringen Angebot an Eizellen und einem Überangebot an Spermien beruht und dem sich daraus entwickelnden Konkurrenzverhalten der Männchen um die begehrten Weibchen. Schillernde Federn, aufgeblasene Backen, derwischartige Balztänze, all das hat nur das eine Ziel: die Fortpflanzung des Männchen durch Ausstechen der Konkurrenten sicherzustellen. Dass es einige Ausnahmen von der Regel gibt, wie bei Seepferdchen oder sich klonenden Rennechsen bleibt allerdings auch nicht unerwähnt.

    Wenn sich die Frage stellt, wie die Tatsache der Female Choice sich bei uns Menschen auswirkt, kommt man nicht umhin, anzuerkennen, dass auch Gewaltbereitschaft ein integraler  Bestandteil der männlichen Reproduktionsstrategie sein kann. Dass Opfer von Vergewaltigungen fast immer Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter sind, lege neben der Machtfrage auch eine unbewusste sexuell-reproduktive Absicht des Täters nahe.

    Die Kapitel sind mit griffigen Überschriften wie „Trostpflaster“ oder „Gleitmittel“ betitelt und ackern durch die Evolutionsgeschichte, göttliche Sexualmoral, Onanie und Feminismus,um am Ende das Wanken der androzentrischen Zivilisation und der Unterdrückung der natürlichen weiblichen Sexualität zu postulieren.

    „Der Versuch, die beiden Pole in einem sesshaften System unter einen Hut zu bringen, gleicht einer Operation am offenen Herzen, wir müssen an die wichtigsten und von der männlichen Zivilisation bestgeschützten Organe ran.“

    Vorschläge, dieses Dilemma der widerstreitenden männlichen und weiblichen Strategien gleichberechtigt und friedlich zu lösen, die explizit keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sind eine offenere und lockere frühzeitige Sexualerziehung der eigenen Kinder, insbesondere Ermutigung der Mädchen zu Lustgefühl und sexueller Triebbefriedigung. Zudem auch Lockerung der Verknüpfung von Männlichkeit mit Sexhaben und Auflockerung der Geschlechterrollen generell. Entkriminalisierung von Prostitution zu Sexbegleiterin, respektvolle, positive Pornografie zum Triebabbau, Sexpuppen. Und sie gipfeln in der Enttarnung der romantischen, monogamen Liebe als Lüge, der Reduzierung der Religion zur Privatsache und im grundsätzlichen Hinterfragen aller hierarchischen Gesellschaftssysteme.

    „Die Ehe ist ein Werkzeug, das aus dem unbedingten Unterdrückungs- und Kontrollwunsch der Männer entstanden ist und das die Gesetzgeber bis heute zur Benachteiligung von Frauen nutzen.“

    Bereits im Vorwort weist die Autorin darauf hin, dass sie einen biologistischen Ansatz verfolgt, der sich in der Übertragung auf den Menschen auf die häufigsten sexuellen Muster bezieht, andere sexuelle Orientierungen oder Genderidentitäten dadurch aber nicht negiert noch ausgrenzt.

    Es ist ein recht radikales, gut strukturiertes, unterhaltsames Buch, das in seinen Aussagen differenziert ist und auch ebenso differenziert gelesen und verstanden werden will und die Problematik mit geradezu umstürzlerischer Konsequenz zu Ende denkt.


    Tropen 2021

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