Bücher mit dem Tag "geschichten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geschichten" gekennzeichnet haben.

1.989 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chroniken des Magnus Bane (ISBN: 9783401508191)
    Cassandra Clare

    Die Chroniken des Magnus Bane

     (735)
    Aktuelle Rezension von: Ulf_Schlau

    Das Buch erzählt die Hintergrund Geschichte des Hexenmeisters Magnus Bane der in der Hauptreihe von City of Bones sehr beliebt wurde. Diesmal erfährt man etwas mehr über den glamourösen Hexenmeister und seine Freunde und Bekannten und sieht ihn in einem ganz anderen Licht.

    Ich finde es auch toll das das Buch aus seiner Sicht geschrieben ist und finde es ein sehr gelungenes Werk was ich nur weiter empfehlen kann.


  2. Cover des Buches Das Mädchen, das Geschichten fängt (ISBN: 9783453410336)
    Victoria Schwab

    Das Mädchen, das Geschichten fängt

     (276)
    Aktuelle Rezension von: Alinescot

    Hinter unserer Welt liegt noch eine weitere verborgen. Dort werden die Lebensgeschichten der Toten archiviert.
    Mackenzie ist eine der Wächterinnen. Ihr Revier sind die Narrows, die Flure vor dem Archiv, die sie frei von Chroniken halten soll. Chroniken sind die Abbilder der Verstorbenen, eine Art lebendige Erinnerung an das, was sie einmal vor ihrem Tod waren.
    Normalerweise ist der Job als Wächterin gut zu händeln, doch neuerdings ist in Mackenzies Revier mehr los als sonst. Und dann entdeckt sie etwas Furchtbares ...

    Ich finde das Cover und den Titel des Buches irgendwie irreführend. Es sieht harmloser und romantischer aus als es in Wahrheit ist. Deswegen habe ich gar nicht mit solch einer aufregenden Geschichte gerechnet.

    Zuerst wird man in Mackenzies Welt eingeführt. Ihre Eltern und sie sind gerade erst umgezogen, die Familie braucht dringend einen Tapetenwechsel. Zumindest ist das die Überzeugung der Mutter. Der Umzug hat auch einen sehr traurigen Grund.
    Jedenfalls muss Mackenzie erst einmal ihr neues Zuhause kennenlernen. Das Haus ist für sich gesehen schon sehr spannend, denn es handelt sich hier um ein ehemaliges Hotel. Und Mackenzie wird sehr schnell merken, dass seine Bewohner nicht gerne über die Vergangenheit reden.
    Wegen des Umzugs bekommt Mackenzie in den Narrows ein neues Revier zugeteilt, und da läuft es alles andere als rund.

    Durch ihren Job als Wächterin kann Mackenzie die Erinnerungen auf Gegenstände lesen, die ihnen manchmal anhaften. Und dann verwandelt sich auf einmal die Stimmung, denn Mackenzie findet heftige Erinnerungen im Hotel. Plötzlich befindet der Leser sich mitten in einer Art Krimi. Schreckliche Taten wurden begangen, Intrigen werden gesponnen, Geheimnisse wollen gelüftet werden. Und dann weiß man gar nicht mehr, wer auf Mackenzies Seite ist. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, unbedingt wollte ich hinter die Geheimnisse rund um das Hotel und das Archiv kommen.

    Zwischendrin gibt es immer wieder kleine Rückblenden die erzählen, wie Mackenzie überhaupt Wächterin werden konnte.
    Dann die Actionszenen hin und wieder, wenn Mackenzie gegen besonders hartnäckige Chroniken kämpfen muss.
    Etwas philosophisch wird es auch, denn es geht um das Leben und um den Tod und was danach kommt, und ob man gewisse Dinge tun sollte, wenn man die Fähigkeit dazu hätte. Interessante Fragen werden aufgeworfen.
    Erzählt wird alles aus Mackenzies Sicht in der Ichform und der Leser erfährt immer nur das, was auch sie gerade herausgefunden hat. Eine zweite Perspektive gibt es nicht.
    Diese andere Welt war nicht schwer zu verstehen und ich fand meistens alles logisch. Natürlich kennt auch Mackenzie nicht alle Details des Archivs, aber sie stellt gerne ungeniert Fragen.

    Victoria Schwab ist eine tolle Erzählerin und sie hat das hier auch wieder eindrucksvoll bewiesen.

  3. Cover des Buches Eines Tages, Baby (ISBN: 9783442482320)
    Julia Engelmann

    Eines Tages, Baby

     (465)
    Aktuelle Rezension von: karinlovesbooks

    Eines Tages, Baby ist mein zweiter Poetry Slam Gedichtband von der Autorin und ich war wieder vollauf begeistert.
    Julia Engelmann hat hier eine wunderbare Sammlung aus Poetry Slam Texten gezaubert und mit süßen kleine Malereien verziert. Texte, die sehr eingängig sind, die einen eigenen Sound haben und in denen so viele Gedanken und Gefühle stecken. Ich habe das Buch über mehrere Tage hinweg gelesen und immer wieder Abends ein oder zwei Texte gelesen und mir sehr viele Stellen markiert. Mit so vielen Texten spricht mir die Autorin aus der Seele oder hat mich auch sehr zum Nachdenken gebracht. Es war wirklich ein Genuss und es war definitiv nicht mein letzter Gedichtband von Julia Engelmann.


  4. Cover des Buches Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt (ISBN: 9783404208838)
    Akram El-Bahay

    Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Dies war mein erstes Buch von Akram El-Bahay und sogleich auch der Auftakt der Bibliothekstrilogie und WOW!! Ich habe mein nächstes Jaheshighlight für 2022. 🤩


    In diesem Buch habe ich mich sehr schnell zu Hause gefühlt. Die facettenreichen Protagonisten lernt man nach und nach (besser) kennen - genau wie die unterschiedlichen Schauplätze. Zudem gibt es Überraschungen und Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe!


    Es ist eine sehr interessante und fesselnde Fantasygeschichte, die Magie, Kreativität und geniale, sowie bildhaft beschriebene Schauplätze bietet. Durch den lockeren und flüssigen Schreibstil fliegen die Seiten nur so dahin.

  5. Cover des Buches 28 Tage lang (ISBN: 9783499266638)
    David Safier

    28 Tage lang

     (558)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    1942 lebt die 16-jährige Jüdin Mira im Warschauer Ghetto und schmuggelt Lebensmittel, um sich, ihre Mutter und ihre jüngere Schwester Hannah zu ernähren. Ihr Vater hat sich vor der Deportation das Leben genommen, ihr Bruder Simon arbeitet bei der Judenpolizei. Beide empfindet sie als Verräter. 

    Als sich die Lage im Warschauer Ghetto zuspitzt und die Deutschen beginnen, die jüdische Bevölkerung weiter in den Osten "umzusiedeln", schließt sich Mira, die vor lauter Hoffnungslosigkeit empfindet, nichts mehr zu verlieren zu haben, der jüdischen Widerstandsorganisation ŻOB an. 

    "28 Tage lang" wird aus der Perspektive der 16-jährigen Mira geschildert, die einerseits mutig, aber andererseits auch kopflos und naiv agiert. Schon während ihrer Schmuggeltätigkeit bringt sie sich laufend in Gefahr, hat jedoch immer wieder aufs Neue Glück, nicht von der SS erwischt zu werden. Auch ihre Träume von Liebe und Tanzen und einer Sehnsucht nach New York wirken kindlich. Das Buch würde ich deshalb eher als Jugendbuch einordnen, als einen Roman. 

    Aufgrund der eindringlichen Thematik und der wirklich erschütternden Schilderungen über Hunger, Leid, Angst und Gewalt ist es jedoch auch für Erwachsene ein relevantes Buch über den Holocaust und #GegendasVergessen. 

    Mir war der Roman zu wenig bildhaft geschrieben, das jüdische Ghetto wurde für mich nicht lebendig und vorstellbar, auch die Charaktere wirkten blutleer. Die Geschichte verliert sich häufig in der Gedankenwelt von Mira. Auch wenn man das als Flucht vor der schrecklichen Realität nachvollziehen kann, hatte die Geschichte damit, gerade bis zum Anschluss Miras an den Widerstand, immer wieder ihre Längen. 

    Phasenweise vermittelte der Roman zudem eine sehr einseitige Botschaft hinsichtlich der Frage von Anstand und Moral. Man erhielt die Vorstellung, dass nur der unbedingte Kampf gegen die herrschenden Zustände und die Gefährdung des eigenen Lebens als integer galt. 

    Dagegen fehlte mir ein Gefühl für die Atmosphäre im Warschauer Ghetto, da die Schilderungen des Alltags arg an der Oberfläche blieben. Die junge Mira, die mehr Glück als Verstand hat, konnte mich als Heldin nur bedingt überzeugen, taugt jedoch als Identifikationsfigur für jugendliche Leser*innen.  

  6. Cover des Buches Die Känguru-Offenbarung (Die Känguru-Werke 3) (ISBN: 9783548375137)
    Marc-Uwe Kling

    Die Känguru-Offenbarung (Die Känguru-Werke 3)

     (416)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ


    Band 3 der Känguru-Chroniken möchte ich euch gern vorstellen. Marc- Uwe Kling hat wieder einmal zugeschlagen. Zum Kaputtlachen frech ist die Fortsetzung geschrieben, ich habe mich bestens amüsiert. Marc-Uwe - der Ich-Erzähler ist eine Zeit schon allein und in Depressionen verfallen. Dieser junge Intellektuelle der Berliner Kleinkunstszene und sein Känguru suchen nach dem Pinguin - und das nicht nur in Berlin und Deutschland, sondern auch in New York, Brüssel, Toronto, Seattle oder schließlich in Ho-Chi-Minh-Stadt. Wir lesen vom Asozialen Netzwerk, von der Zentrale der Pinguine oder davon, dass das Känguru der Meinung ist, dass die Pinguine die gesamte Welt in einen Flughafen umwandeln wollen.
    Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, wobei Teil 1 in verschiedene Episonden eingeteilt ist.Teil 2 beinhaltet aufeinander aufbauende Geschichten.
    Man kann sagen, dass das Geschriebene schon dem fantastischen Roman angelehnt ist, früher sagte man utopisch dazu.
    Wenn man einmal begonnen hat, sich mit den Chroniken zu beschäftigen, dann ist man infiziert, ich empfehle die Bücher - es ist kurzweilig spannende, amüsante Unterhaltung. 


  7. Cover des Buches Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen (ISBN: 9783453270435)
    Ulla Scheler

    Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen

     (166)
    Aktuelle Rezension von: zauber_seiten

    Wie ihr dem Titel der Rezension bereits entnehmen könnt, kann ich dem Buch nicht absprechen, poetisch und tiefgründig zu sein. Dennoch konnte der Funke nicht ganz überspringen.

    Zunächst möchte ich den Schreibstil besonders hervorheben. Dieser war geprägt von wenigen Dialogen, poetischer Sprache und intensiven Gedankengängen. Ich muss zugeben, dass ich an manchen Stellen nicht ganz verstanden habe, was die Autorin mit dem ein oder anderen Satz aussagen wollte beziehungsweise konnte es nicht in den Verlauf der Geschichte einordnen.

    Die beiden Protagonisten waren mir zu Beginn nahbar und sympathisch. Hanna, die sich wegen Ben selbst herausfordert und lernen möchte, mutig zu sein. Ben, der schon mutig, rebellisch und tollkühn ist. Leider verlor sich bei mir im Laufe des Buches die Verbundenheit zu den beiden. Hanna trifft einige Entscheidungen, die ich absolut nicht nachvollziehen kann - auch nicht unter dem Blick als Jugendliche. Ben wird zunehmend egoistischer und vollzieht wie Hanna unverständliche Handlungen. Es kam bei mir das Gefühl auf, dass Hanna alles tut, um Ben zu gefallen, Ben aber sich kaum Mühe für die Beziehung zwischen den beiden gibt. Man merkt deutlich, dass das Buch nicht vordergründig dazu dient, spannend zu sein, sodass der Leser es nicht mehr aus der Hand nehmen möchte. Es legt eher Wert darauf, Gedanken anzustoßen und über die Lebens- und Gefühlswelt der Protagonisten und Nebenfiguren nachzudenken. Dies gefällt sicher vielen Leuten, für mich hat sich das Buch dann doch zu lange gezogen und hatte für meinen Geschmack einen zu flachen Spannungsbogen.

    FAZIT: Es handelt sich um eine zum Nachdenken und Philosophieren anregende Sommergeschichte. Ich kann sie vor allem älteren Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen empfehlen, die am Übergang zwischen Schule und Berufsleben stehen, ihre Jugendträume aber nicht aufgeben wollen und noch eine Weile die Freiheit, Wildheit, und Abenteuer suchen wollen. 

  8. Cover des Buches Queen and Blood (ISBN: 9783736307056)
    Amy Harmon

    Queen and Blood

     (132)
    Aktuelle Rezension von: TheFox

    Queen & Blood ist der Nachfolgeband von Bird&Sword von Amy Harmon. Den ersten Band habe ich mit Überraschung und Begeisterung verschlungen und war dementsprechend äußert positiv für den zweiten Teil gestimmt.

    Aber ich wurde bitter enttäuscht. Wir folgen (ausgenommen im ersten Kapitel) durchgehend Kjell, der bereits im ersten Band eine wichtige Rolle für die Handlung gespielt hatte. Ich mochte ihn dort sehr, seine Loyalität und Liebe zu seinem Bruder waren wirklich herzergreifend. Hier wird seine Liebesgeschichte zu Sasha inszeniert und ich muss sagen: Ich habe es wirklich versucht, aber ich konnte zu beiden Charakteren keine Verbindung (mehr) aufbauen. Sasha ist mir zu still, zu erzwungen „weise“, zu sehr die holde Maid in Nöten, unnahbar und blass. Zudem ist sie im ersten Teil des Buches das unschuldige Verliebte Lämmchen, im zweiten Teil wird sie (aus bestimmten Gründen der Handlung) total unnahbar und hat mich durchweg angeödet. Ihre „Gabe“, die von allen hochgelobt wird, kommt fast nie zum Tragen und macht im Prinzip keinen Unterschied für den Ausgang der Handlung. Kjell ist ein toller Charakter, stellt sich aber oft sehr dumm an (er kennt seine Ex, denkt aber nie daran, dass sie trotz Vorhersage und eindeutiger Warnsignale für alles Üble verantwortlich sein könnte?!) Der „Feind“ der Geschichte ist echt zum Lachen, es kam bei mir nie das Gefühl auf, dass irgendjemand Wichtiges tatsächlich in Gefahr wäre. Kjells Fähigkeit hätte für ihn selbst zur Bedrohung werden können (so wird es zumindest anfangs angedeutet), dieser Handlungsstrang wird dann aber einfach unter den Teppich gekehrt. Schade!

    Der Höhepunkt der Geschichte ist ganz nett, die Schlacht jedoch sehr unaufregend inszeniert. Es war zudem sehr offensichtlich, wie sich die Handlung zum Schluss entwickeln würde. 

    Spoilerwarnung!


    Sowohl die „überraschende“ Enthüllung über Saroises Herkunft (die sie ja selbst als Geschichte bereits vorher erzählt hatte) war vorherzusehen als auch, wie die Geschichte rund um den Konflikt mit ihrem königlichen Ehemann ausgeht (war doch klar, dass er wegstirbt und der Weg für Kjell frei ist). Noch lächerlicher (wenn auch nicht eindeutig vorherzusehen) war die Wendung über Kjells königliche Herkunft: Hurra hurra, so leicht kann man ein Problem lösen! Niemand, absolut niemand, muss ein Opfer bringen, alles fällt so in den Schoß, dass es wieder passt.

    Insgesamt ein totaler Absturz vom ersten zu diesem Teil - lediglich für den Weltentwurf und die Charaktere (bis auf Sasha) kann ich Punkte geben, der Rest bleibt eine Enttäuschung.


  9. Cover des Buches Wunder einer Winternacht (ISBN: 9783499248467)
    Marko Leino

    Wunder einer Winternacht

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Während eines tragischen Unfalls kommen die Eltern und die Schwester des kleinen Nikolas auf See ums Leben. Im armen Fischerdorf Korvajoki beratschlagen die Bewohner über den weiteren Verbleib des Waisenjungen und beschließen, dass jede Familie des Dorfes den Jungen für ein Jahr bei sich aufnehmen soll. Jedes Jahr an Heiligabend wechselt Nikolas nun seine Familie und hinterlässt deren Kindern selbstgemachte Geschenke, um sich für die Zeit zu bedanken. Als Nikolas jedoch in die Lehre des griesgrämigen Tischlers Iisakki kommt, scheinen das Leben des jungen Nikolas erneut eine ungeahnte Richtung einzuschlagen.

    Das Buch ist unterteilt in 24 Türchen, sodass sich die Lektüre hervorragend für die Vorweihnachtszeit eignet. Der Schreibstil ist sehr leicht und einfach gehalten und passt zur Geschichte. Nikolas Geschichte beginnt ziemlich tragisch, da er schon früh mit Verlust umgehen musste. Auch das Wechseln der Familie an jedem Weihnachtsfest zeugt von wenig Beständigkeit in einem noch so jungen Leben. Der Weihnachtstag bekommt für den Jungen damit eine besondere Bedeutung, die mit der Zeit immer weiter wächst. Die Zeitsprünge in der Geschichte haben mich ein wenig gestört, da ich das Gefühl hatte Nikolas hätte sich in dieser Zeit überhaupt nicht weiterentwickelt. Erst bei einschneidenden Ereignissen in seinem Leben scheint er das Voranschreiten der Zeit überhaupt zu bemerken. Ada fand ich wirklich klasse, ihre freche Art besonders als kleines Mädchen hat mir sehr gut gefallen. Sie war eindeutig meine Lieblingsfigur in der Geschichte. Nikolas selbst empfand ich zeitweise als sehr melancholisch, mir hat ein wenig der Zugang zu ihm als Hauptfigur gefehlt, besonders als er älter geworden ist.

    Alles in allem fand ich die Entstehungsgeschichte des Weihnachtsmannes wirklich interessant.  Die Zeitsprünge empfand ich persönlich eher als störend für die Geschichte. Trotzdem ist das Buch über die Entstehung des Weihnachtsmannes passend für die Vorweihnachtstage und gilt für diese Zeit als klare Leseempfehlung.

  10. Cover des Buches Das Pubertier (ISBN: 9783463406558)
    Jan Weiler

    Das Pubertier

     (220)
    Aktuelle Rezension von: SofiaCuorDiLeone

    Auch ohne ein Elternteil zu sein, kann man sich nur allzu gut in die einzelnen Situationen hineinversetzen - denn waren wir nicht alle mal Teenager? Leichte Unterhaltung, sehr witzig geschrieben!

  11. Cover des Buches Zorn und Morgenröte (ISBN: 9783846600641)
    Renée Ahdieh

    Zorn und Morgenröte

     (907)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Ssobald sich der Kalif eine Braut nimmt, lässt er sie am nächsten Tag hinrichten. Sharzad lässt sich dies nicht länger gefallen und meldet sich freiwillig als Braut, jedoch nicht um hingerichtet zu werden, sondern um den Kalifen zu töten. Was Sharzad nicht bedacht hat: sie entwickelt aufrichtige Gefühle für den Mörder so vieler Frauen...

    Meine Meinung:

    Das Buch fing toll an und der Schreibstil ist durchgängig faszinierend. Man kann sich die Welt sehr gut vorstellen und auch die Charaktere fnad ich schön gezeichnet. Allerdings konnte das Buch mich bis zum Schluss nicht in seinen Bann ziehen, es fiel mir zu keiner Zeit schwer, aufzuhören mit dem Lesen.

    Der Cliffhanger am Ende lässt mich eher unbeeindruckt zurück und ich weiß nicht, ob ich weiterlesen möchte...

    Fazit:

    Tolle Idee und toller Anfang, aber ohne Beständigkeit und daher leider schnell wieder zu vergessen...

  12. Cover des Buches Menduria (ISBN: 9783764150587)
    Ela Mang

    Menduria

     (138)
    Aktuelle Rezension von: DeeJay

    Normalerweise bin ich im Bereich der Thriller und Krimis zu Hause, jedoch konnte mich die letzten Wochen und Monate nichts so richtig begeistern 😕

    Ich entschied mich für einen Genre-Wechsel und war auf der Suche nach etwas im Bereich Fantasy - spannend, nicht zu erfunden, Charaktere im Teenager-/High-School-Alter und einem Hauch von Liebe. Etwas zu finden, so ganz ohne Ahnung von diesem Genre zu haben, war nicht leicht 😅🙈

    Dann erinnerte ich mich an eine 3-teilige Buchreihe, die ich als kostenlose Beigabe zu einer Arvelle-Bestellung erhielt und ich las den Klappentext. 

    Es klangt nach allem, was ich suchte und stand inmitten meiner hauseigenen kleinen Bibliothek 🤩

    Ich las Kapitel für Kapitel und fühlte mich direkt zu Hause in diesem Genre 🥰 Die Namen der Orte, Charaktere und Wesen waren zu Beginn etwas ungewöhnlich - so etwas liest man in typischen Krimis ja doch eher selten bis gar nicht 🤣 Aber mit der Zeit hatte ich mich auch damit arrangieren können.

    Für mich bot diese Geschichte den passendsten und schönsten Einstieg in eine neue Lesewelt und ich freue mich sehr, dass Band 2 und 3 auch schon im Regal stehen 😍

    Das Ende des Buches kam für mich tatsächlich etwas zu schnell bzw. wirkte es so, als bliebe keine Zeit mehr für das gleiche Tempo der vorherigen Kapitel - etwas schade, das hat mich etwas hektisch zurückgelassen 😬🙈

    Für mich war es dennoch ein tolles Buch und ich werde es immer dankend in schöner Erinnerung behalten ☺️

    Von mir gibt es 4,5 (also aufgerundet) ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ von 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung, vor allem für Genre-Einsteiger 🥰

  13. Cover des Buches Kleine Fluchten (ISBN: 9783805200172)
    Jojo Moyes

    Kleine Fluchten

     (108)
    Aktuelle Rezension von: LadyIceTea

    Kleine Fluchten brauchen wir alle. Momente, die den Alltag in Frage stellen und uns einen neuen Blick auf unser Leben ermöglichen. In diesen neun Geschichten – liebevoll illustriert von Daniela Terrazzini – sind es vermeintlich kleine Ereignisse, ein gefundenes Handy, eine vertauschte Sporttasche, ein missglücktes romantisches Wochenende, die für einen Augenblick das Fenster in ein anderes Leben öffnen.

     

    „Kleine Fluchten“ ist eine Kurzgeschichtensammlung von Jojo Moyes. Das Büchlein ist wirklich schön gestaltet und illustriert und eignet sich super zum verschenken.

    Die Geschichten sind irgendwie schön Alltagsnah und doch ein bisschen verzaubert. Ich konnte mich schön hineinlesen und hatte meine Freude – obwohl ich sonst nicht so der Kurzgeschichtenfreund bin. 

    Für mich ein schöner Lesesnack für Zwischendurch.

     

  14. Cover des Buches Alea Aquarius - Das Geheimnis der Ozeane (ISBN: 9783789147494)
    Tanya Stewner

    Alea Aquarius - Das Geheimnis der Ozeane

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Pianoforest04

    Die Alpha Cru hat ein neues Reiseziel: Island. Dort erhofft sich Alea ihren verschollen Vater zu finden. Auf ihrer Reise erfährt sie immer wie mehr über die magische Meereswelt. Doch weshalb sind die Meermenschen vor 11 Jahren verschwunden? Gibt es noch Hoffnung für die Gewässer und dessen Leben darin? Alea erhofft sich Antworten auf Island.


    Die Autorin- Tanya Stewner- schafft es zum wiederholten Male mit ihren Büchern Herzen zum stolpern zu bringen. Die Handlungen sind einer Achterbahnfahrt der Gefühle würdig. Mit viel Herzblut geschrieben, regt sie die Leser/innen zum mitfiebern an. Der Schreibstill versetzt einen genau in das Geschehen hinein. Schnell ist die Realität verschwunden und Aleas Geschichte ist präsenter denn je zuvor.


    Die Geschichte der Alpha Cru ist noch lange nicht zu Ende. Ich finde das Ende ist jedes Mal wirklich sehr gemein geschrieben. Es wird zwar angekündigt, dass eine spannende, erlebnisreiche Zukunft zum greifen nahe ist, doch darauf endet der Band immer viel zu abrupt. So ist man gezwungen eine neue Runde von Alea und ihren Abenteuern mit der Alpha Cru zu lesen und augenblicklich wieder zu verschlingen. 


    In diesem Band wird nochmals vermehrt auf die Umweltverschmutzung aufmerksam gemacht. Für jüngere Kinder ist es sicherlich auch gut verständlich, da Tanya Stewner es leicht und aufbauend verdeutlicht, Mir persönlich ist dieser Umweltverschmutzungsaspekt der eine grosse Rolle spielt enorm wichtig. Genau so wie ich die ganze Buchreihe verehre.

  15. Cover des Buches Gute Geister (ISBN: 9783442714506)
    Kathryn Stockett

    Gute Geister

     (687)
    Aktuelle Rezension von: Schanin

    Anfangs hatte ich mit dem Schreibstil des Buches ein wenig zu kämpfen und stolperte über einige Wörter, aber nach ein paar Seiten gewöhnt man sich dran.

    Die Geschichte ist äußerst berührend und regt zum Nachdenken an. Obwohl man über die Rassentrennung in den Südstaaten Bescheid weiß, schockieren und betrüben einen dennoch einige Details in dem Buch, die die damalige Realität widerspiegeln. Es ist kaum vorstellbar, dass dieser Zustand "nur" 60 Jahre zurückliegt.

    Die drei Hauptcharaktere sind äußerst liebenswert.

  16. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.181)
    Aktuelle Rezension von: Jacky98

    Rabbit Hayes hat Krebs im Endstadium und wird in neun Tagen sterben. Wie soll sie ihrer kleinen Tochter sagen, dass sie bald ohne ihre Mutter leben muss? Wie sollen ihre Eltern es verkraftet, ihre älteste Tochter zu überleben? und wie sollen ihre Geschwister zukünftig nur noch zu zweit das Leben meistern?

    "die letzten Tage von Rabbit Hayes" ist ein wirklich sehr emotionales Buch mit einem ernsten Thema. Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr gut, da sie zwischen den vielen emotionalen Passagen einige sehr humorvolle Gespräche oder Gedanken mit rein gebracht hat. Das hat dazu geführt, dass man einen Moment zum aufatmen und schmunzeln hatte und nicht alles ununterbrochen tieftraurig war.  Das Buch ist in mehreren Perspektiven geschrieben und erzählt aus der Sicht der einzelnen Familienmitgliedern und Freunden von Rabbit. Das hat mir richtig gut gefallen, da man so einfach emotional mehr in der Geschichte drin steckt, da man von jedem die aktuelle Gefühlslage mitbekommt. Neben der Hauptgeschichte um Rabbit, gibt es eine ebenso emotionale Nebengeschichte, welche sehr gut in die Hauptgeschichte eingearbeitet wird. Das Buch wird zum Ende hin immer trauriger, sodass ich auf den letzten Seiten die ein oder andere Träne verdrückt habe. Das schlimmste an diesem Buch war für mich, dass es sich um eine Krankheit handelt und es sich so wie in der Geschichte vermutlich leider sehr häufig abspielt.
    Ich fand das Buch trotz der wirklich traurigen Geschichte sehr gut und werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen!

  17. Cover des Buches Der Elefant, der das Glück vergaß (ISBN: 9783778782514)
    Ajahn Brahm

    Der Elefant, der das Glück vergaß

     (78)
    Aktuelle Rezension von: RadikaleResignation

    Habe schon das Buch "Die Kuh, die weinte" sehr gemocht, daher anschließend dieses Buch gekauft. Im Gegensatz zum anderen Buch, kam es mir vor, als wären diese Geschichten nicht so schön "selektiert". Die Geschichten sind zwar schön, aber konnten mich nicht ganz so begeistern wie die, im ersten Buch. 

  18. Cover des Buches This Love has no End (ISBN: 9783570173961)
    Tommy Wallach

    This Love has no End

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Nachdem mir „This Love has no End“ von Tommy Wallach bereits mehrfach empfohlen wurde, wurde ich direkt neugierig und wollte unbedingt mehr über die Geschichte erfahren. Da mich diese direkt angesprochen hat, habe ich mich auf eine interessante und einfühlsame Geschichte voller Abenteuer gefreut und wurde auch nicht enttäuscht.

    Tommy Wallach besitzt einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Die Geschichte wird dazu sehr authentisch und einfühlsam aus der Sicht des siebzehnjährigen Parkers erzählt und besitzt sehr viel Humor und jede Menge Wortwitz, sodass man hier gut unterhalten wird. Gleichzeitig sind die Figuren gut ausgearbeitet und man lernt sie ausreichend kennen.

    Parker hat es in seinem jungen Alter nicht leicht. Mit gerade einmal siebzehn Jahren hat er seinen Vater verloren und damit auch seine Stimme, denn er ist nicht mehr fähig, sich mit Menschen zu unterhalten, ohne auf Notizbücher oder Gebärdensprache zurückzugreifen. Am wohlsten fühlt er sich in Hotels, da er dort die vorherrschende Atmosphäre sehr genießt, zudem er auch dort immer komplett anonym bleiben kann. Dabei trifft er auch auf Zelda, auf die er zunächst hauptsächlich wegen ihres Geldes aufmerksam wird.

    Als er sie bestiehlt, trifft ihn ganz unerwartet das schlechte Gewissen und er gibt ihr das Geld zurück. Während andere ihn höchstwahrscheinlich angezeigt hätten, ist Zelda dagegen anders, scheint ihn sogar zu verstehen und versucht sich so gut es geht mit ihm zu verständigen. Nachdem sie festgestellt haben, dass sie trotz aller Unterschiede auch in gewisser Hinsicht einiges miteinander gemeinsam haben, schließen sie eine Wette miteinander ab, bei der sie nicht nur viele Risiken eingehen, sondern auch über sich hinauswachsen, etwas erleben und mehr über sich selbst erfahren.

    Wer hier eine typische Liebesgeschichte unter Jugendlichen erwartet, der wird bei dem Buch vielleicht enttäuscht sein – oder überrascht. Je nachdem, wie man es auslegen möchte. Die Geschichte beinhaltet zwar durchaus eine kleine Liebesgeschichte, allerdings geht es in „This Love has no End“ hauptsächlich darum, sich selbst besser zu verstehen, seine Trauer zu verarbeiten und offen für neue Dinge zu sein. Dies wurde vom Autor gut und authentisch umgesetzt, sodass sich wohl jeder Leser in irgendeiner Art und Weise in Zelda oder Parker hineinversetzen kann.

    Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker, da ich Bilder, wo man auf eine Stadt, bzw. Landschaft herabschaut, immer sehr ansehnlich finde. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat direkt mein Interesse geweckt, sodass ich die Geschichte unbedingt lesen wollte.

    Kurz gesagt: „This Love has no End“ ist eine einfühlsame Geschichte, die mich mit einem interessanten Schreibstil und vielseitigen Figuren überzeugen konnte, sodass ich fast durchweg mit Zelda und Parker mitgefiebert und sie gerne auf ihren Abenteuern begleitet habe. Ich kann das Buch somit nur empfehlen.

  19. Cover des Buches Malou - Diebin von Geschichten (ISBN: 9783646602630)
    Lisa Rosenbecker

    Malou - Diebin von Geschichten

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Lubig2
    Genialer Plott!
    Das Universum - Verzeihung, das Litersum dieses Buches ist sehr ausgereift und sprüht nur so vor Ideen. Ich mag die Annahme, dass die diversen Buchwelten lebendig sind und besucht werden können. Auch finde ich es sehr spannend, wie die Autorin sich die Verbindungen zwischen realen Menschen und Buchcharakteren vorstellt.
    Diese Bureals haben unterschiedliche Kräfte und Malou ist als Anti-Muse eine davon.
    Malou ist mir sehr sympathisch. Sie macht ihren Job als Anti-Muse nur ungern und unter Gewissensbissen. Als dann die Leute, für die sie Aufträge erhalten hat, in Schwierigkeiten geraten, nimmt die Geschichte Fahrt auf.
    Durch einen dummen Zufall gerät sie ins Visier von Scottland Yard.
    Und schon bald überstürzen sich die Ereignisse. Ausgerechnet Lansbury, der sie erst als Verdächtige ins Spiel gebracht hat, soll sie beschützen.

    In sehr gut durchdachten Aktionen und in angenehmer Sprache zündet Lisa Rosenbecker ein Ideenfeuerwerk, das es in sich hat.
    Die Figuren sind liebenswert und bleiben glaubwürdig. Sich anbahnende Liebeleien entstehen nicht Hals über Kopf, sondern bekommen Raum sich langsam zu entwickeln.
    Der Krimi in der Geschichte ist von außen nicht lösbar und so lotst einen die Autorin von Kapitel zu Kapitel und man kann das Buch nicht weglegen, weil man immer denkt: nur noch eins, dann weiß ich bestimmt mehr ...
    So ging es mir auf jeden Fall. Die Autorin hatte mich am Gängelband, bis ich endlich durch war.
    Der Showdown hat es in sich und bleibt auf einem Level mit dem Rest der Geschichte.

    Fazit:
    Absolut lesenswertes, total verrücktes Buch über die Auswirkungen von Einmischungen von Buchcharakteren in unserer Welt.

    Es war übrigens nicht mein erstes Buch von Lisa Rosenbecker und es wird bestimmt nicht mein letztes sein:
  20. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (14.171)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks

    4 ⭐️⭐️⭐️⭐️


    Die Reihe kenne ich bereits durch die Filme aber da ich es unbedingt Lesen wollte habe ich die Reihe passend zu Weihnachten Geschenkt bekommen und hier bin ich. Wir folgen Gwen die zu einer Familie gehört die ein Gen besitzt das einige ihrer Familie erlaubt durch die Zeit zu reisen. An ihrem 16 Geburtstag stellt sich heraus das die das Gen trägt und nicht ihre Cousine. Wir folgen hier die Sicht von Gwen bekommen aber zwischen denn jeweiligen Kapitel immer kleine Tagebücher, Stammbaum und Prophezeiungen dazu. Durch die Filme war ich bereits vertraut wie die Geschichte ablauft dennoch war ich überrascht da mir hier es teilweise besser gefallen hat. Besondere mochte ich Gwen als Charakter hier mehr und ach die Spielerischen und nicht so ernst genommen Szenen haben Spaß gemacht zu verfolgen. Im ganzen fand ich denn Anfang gut und bin gut durch die Seiten gekommen und wollte gar nicht mehr aufhören. 


  21. Cover des Buches Die Kunst des klaren Denkens (ISBN: 9783423348263)
    Rolf Dobelli

    Die Kunst des klaren Denkens

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Veronika_Schmid

    Das Buch ist wirklich unterhaltsam geschrieben mit vielen Anekdoten und sehr humorvoll. Es ist nicht wirklich viel Neues dabei, aber macht einiges bewusst. Was mich irritiert ist, dass sich manches widerspricht, aber auch das regt zum Denken an 🤣



  22. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.664)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Mit viel Witz und Charme geschrieben. Ein Krimi mal anders: Schafe ermitteln, statt Menschen! Geniale Idee und wunderbar umgesetzt! Das klügste Schaf heißt passenderweise Miss Maple! Ich finde es herrlich und habe das Buch gerne gelesen!

  23. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.604)
    Aktuelle Rezension von: birdies_buecherwelt

    Im Alter von neun Jahren kommt Liesel Meminger zu Pflegeeltern. Es ist das Jahr 1939, Liesels Mutter wollte ihre Kinder beschützen, doch als Liesel in der Himmelstraße 33 in Molching ankommt, ist sie allein. Ihr jüngerer Bruder hat die Zugfahrt aufgrund einer Krankheit nicht überlebt. Bei seiner Beerdigung stielt Liesel ihr erstes Buch, weitere werden folgen und ihr so den Namen "Bücherdiebin" einbringen. Liesels Pflegeeltern Rosa und Hans Hubermann lieben das Mädchen auf ihre eigene Weise und werden für sie schnell zu einer geliebten Familie. Doch die Zeiten sind alles andere als unbeschwert, denn der Krieg rückt unaufhaltsam näher an den Alltag heran.
    Schon nach den ersten Seiten, ach was, nach den ersten Zeilen war mir bewusst, dies ist ein besonderes Buch. Der Erzähler ist niemand geringeres als der Tod. Der Tod wirkt alles andere als bedrohlich, er ist beinahe sympathisch. Seine Worte sind mit Bedacht gewählt und häufig zynisch, über viele Aussagen musste ich intensiv nachdenken. Diese Perspektive macht das Buch so besonders. Aber auch Liesel, ihre Sicht auf die Welt, ihre Liebe für Worte und für Bücher haben mich sehr berührt. Trotz der Tragik des Krieges ist die Handlung ruhig gehalten, viel mehr geht es um Familie, Zusammenhalt, Menschlichkeit und Zuversicht. Mehr möchte ich gar nicht verraten, denn wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, sollte das unbedingt nachholen und sich selbst überzeugen. Markus Zusak ist ein Meisterwerk gelungen, zurecht wurde "Die Bücherdiebin" mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.

  24. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.137)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Das Buch beginnt im Jahre 1906 in Italien und wir lernen Cetta kennen. Ein junges Mädchen, dass von seiner Mutter in eine furchtbare Ecke gedrängt wird. 1908 wird Cetta mit 14 Jahren vergewaltigt. Sie bringt einen wunderschönen blonden Jungen zur Welt. Sie nennt ihn Natale und wandert mit ihm nach Amerika aus. Immer wieder muss sie ihren Körper verkaufen um durch zu kommen. Ein Zuhälter kümmert sich um sie in Amerika und ein älteres italienisches Ehepaar kümmert sich um Natale. Natale soll es einmal besser haben und wird Amerikaner. Weil sie mit seinem Namen nichts anfangen können, wird er Christmas genannt. Er wächst in Armut auf und muss das harte Leben auf der Straße kennen lernen. Er will es aber besser haben und gründet die Diamond Dogs. Eine Gang, der sich immer mehr anschließen und durch die sich Christmas Respekt verschafft. Cetta ist stolz auf ihren Sohn. Eines Tages trifft Christmas auf Ruth, die aus einer reichen jüdischen Familie stammt und halb tot auf der Straße liegt. Sie wurde vergewaltigt und übel zugerichtet, aber Christmas möchte diesem Mädchen eine Chance geben und immer für sie da sein. Der Titel klingt einfach wunderschön und die furiosen Besprechungen machten mir noch mehr Lust auf das Buch. Anfangs war ich wegen der Brutalität und Rohheit etwas abgeschreckt, aber wenn dann die Liebe, die Wärme und Zuneigung die Oberhand gewinnt und man Cetta und Christmas ins Herz schließt, dann kann man die 800 Seiten nur noch verschlingen.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks