Bücher mit dem Tag "gerichtsmedizin"

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308 Bücher

  1. Cover des Buches Der Totenzeichner (ISBN: 9783404172290)
    Veit Etzold

    Der Totenzeichner

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Zeitlich schließt dieser Band recht dicht an seinen Vorgänger an, Clara Vidalis tritt nach ein paar Urlaubswochen wieder ihren Dienst an und prompt gibt es einen ungewöhnlichen Mord. Ungewöhnlich ist dabei schon das Opfer, der Boss eines Rockerclubs und sein Kampfhund wurden in der eigenen Wohnung brutal abgeschlachtet. Der Täter nahm das Herz des Opfers mit und ritzte ihm seltsame Symbole in die Haut. Durch ihren Kollegen „MacDeath“ stoßen die Ermittler auf Parallelen zu einer Mordserie in Los Angeles 10 Jahre zuvor. Da der dortige Täter nie gefasst wurde reisen zwei Ermittler aus den Staaten an, um das LKA zu unterstützen.

    Etzold watet auch diesmal wieder im Blut der Opfer, beschreibt ausführlich die Morde und Verstümmelungen um anschließend den Rechtsmediziner von Weinstein nochmals detailliert an den Überresten der Opfer „herumschnippeln“ zu lassen, harter Tobak und sicher ungeeignet für zartbesaitete Leser. Aber das kennt man aus den Vorgängerbüchern. Der teilweise schon makabre schwarze Humor der Protagonisten, gemixt mit Sarkasmus und einer ordentlichen Prise Gesellschaftskritik macht für mich den besonderen Stil von Veit Etzold aus, genauso mag ich seine philosophischen und wissenschaftlichen Abschweifungen. Besonders interessant sind aus heutiger Sicht (Ukrainekrieg) die Auslassungen zur Tagespolitik von 2014. Die Story ist gewohnt rasant, die Charaktere auf ihre Art sympathisch und im Umgang miteinander eher humorvoll, als bierernst – was trotz der grausigen Details immer wieder ein Grinsen hervorruft. Die Geschichte nimmt eine immer schnellere Dynamik an, es gibt einige Überraschungen nur zum Schluss hin vergaloppiert sich Etzold etwas in obskuren Verschwörungstheorien. Andererseits passt dies aber zum Gesamtpaket – einem spannenden und unterhaltsamen Thriller der etwas anderen Art.

    Zum besseren Verständnis empfiehlt es sich der Reihe chronologisch zu folgen.

  2. Cover des Buches Mooresschwärze (ISBN: 9783944676067)
    Catherine Shepherd

    Mooresschwärze

     (226)
    Aktuelle Rezension von: ulliken

    Cover: Dunkle is schwarze Schatten umranden den weißen Innenraum, es sieht aus, als wandele eine junge Frau in weißem Nachthemd oder Abendkleid im Schnee in die Dunkelheit hinein. Fanz oben in großen weißen Lettern der Name der Autorin Cathrine Shepherd, ganz unten in Rot und ebenfalls in großen Lettern der Titel des Thrillers "Mooresschwärze".



    Julia Schwarz wurde wegen einer Tragödie um ihren kleinen Bruder Rechtsmedizinerin. Sie wird von Kommissar Florian Kessler zu einem Tatort im Moor bestellt. Es sieht so aus, als sei sie ertränkt worden. Doch das wird zuletzt die Autopsie zeigen. Aber daraus wird erstmal nichts, denn die Leiche kommt nicht in der Rechtsmedizin an. Wer hat ein Interesse an einer Leiche? Der Täter? Julia wird unruhig und sucht noch einmal die Gegend um den Tatort auf. Sie wird fündig, statt des verlorengegangenen Leichnams findet sie nahe eines Parkplatzes blutige Wäsche. Dann taucht eine weitere Leiche auf. Auffallend hierbei sind seltsame Tatoos auf den Leichen. Handelt es sich um einen Serientäter? Was bedeuten die Tatoos, die die einzige Gemeinsamkeit der Toten sind? Sind es tatsächlich Zeichen der Mayas?


    Dieser Thriller macht von Anfang an sehr neugierig. Man kann sich alles gut vorstellen. Die Autorin hat die Charaktere sehr gut herausgearbeitet. Kriminalkommissar Kessler und Julia Schwarz sind bereits ein eingespieltes Team, sie können sich aufeinander verlassen. Die Spannung steigt und wir ermitteln mit, bis sich die Ereignisse überschlagen und es auch für die Protagonisten sehr brenzlig wird.


    Die Autorin schreibt sehr authentisch und lässt sich gut lesen. Da wir auch andere Teilnehmer dieses Falls begleiten, aus deren Sicht berichtet wird, werden das Lesen und die Handlung nie langweilig.


    Der Thriller ist der erste der dritten Reihe (Julia Schwarz - Thriller) von Cathrine Shepherd. Er erscheint im Kafel Verlag. Er bekommt von mir 4 Sterne.

  3. Cover des Buches Blutsommer (ISBN: 9783499257278)
    Rainer Löffler

    Blutsommer

     (416)
    Aktuelle Rezension von: hell666

    Der brillante Martin Abel wird nach Köln gerufen, um bei einem Fall zu helfen. Der Fallanalytiker bekommt Hannah Christ zur Seite gestellt, die von ihm lernen will. Mit seiner ruppigen und unkonventionellen Art macht Martin es den Leuten schwer ihn zu mögen. In Köln treibt der Metzger sein Unwesen, er verstümmelt seine Opfer und hinterlässt sie oft blutleer. Martin hat relativ schnell eine genauere Täterbeschreiung, doch durch einen Fehler eines Kollegen geht der Metzger ihnen durch die Lappen. Am Ende wird es für Martin und Hannah brenzlig, sie lernen den Metzger persönlich kennen. 

    ⚠️Vorsicht Spoiler! 

    Leider vorhersehbar, dass der Täter der Physiotherapeut war und auch, daß die Fleischbällchen aus Menschenfleisch sind. 

    Trotzdem gut geschrieben und lesenswert. 

  4. Cover des Buches Harter Schnitt (ISBN: 9783442378173)
    Karin Slaughter

    Harter Schnitt

     (275)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ein weiterer spannender Thriller von Karin Slaughter!

    Detective Faith Mitchell kommt von der Arbeit nach Hause und kriegt einen Schock. Überall ist Blut, ihr Baby liegt versteckt im Schuppen und von ihrer Mutter fehlt jede Spur. Was ist hier passiert?

    Mir hat der Schreibstil des Buches wieder sehr gut gefallen, die Charaktere haben sich sehr gut weiterentwickelt und die Handlungen waren für mich nachvollziehbar. Das einzige, was mich gestört hatte war, dass die Spannung in der Mitte des Buches ziemlich nachgelassen hat.

  5. Cover des Buches Entsetzen (ISBN: 9783442374779)
    Karin Slaughter

    Entsetzen

     (444)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Hallo ihr Lieben, 

    den einen Stern gibt es tatsächlich nur für das Gefecht am Anfang. Die ersten Seiten waren doch noch unterhaltsam und dann ging es steil, steiler Bergab. Wer hat nur den ersten Teil geschrieben?!
    In diesem Teil wird ein junges Mädchen entführt. Das gaaaannnnzzzzzeeee Buch über wird sie gesucht. Dann bums gefunden und Zack Ende.
    Die gefühlten 2800 Seiten dazwischen, für mich völlig überflüssig. Leider rein gar nichts von der Spannung und dem Sexappeal des ersten Bandes. Dennoch gebe ich dem dritten Teil eine Chance…

  6. Cover des Buches Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2) (ISBN: 9783548287010)
    Remy Eyssen

    Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2)

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Buchliebe4

    Schwarzer Lavendel von Remy Eyssen

    Band 2 der Leon Ritter Reihe

     

    Kriminalroman

     

    464 Seiten

     

    Ullstein Buchverlage

     

     


    Klappentext:

     

    In der Provence ticken die Uhren anders. Daran gewöhnt sich der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter nur langsam. Dabei beginnt rund um das Städtchen Le Lavandou gerade die Weinlese und zu seiner eigenen Überraschung wird Ritter selbst Besitzer eines kleinen Weinbergs. Aber die Freude darüber währt nur kurz, denn statt edler Reben wird auf dem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche entdeckt. Der detailversessene Ritter erkennt schnell: Die Tote wurde professionell einbalsamiert. Als eine weitere junge Frau als vermisst gemeldet wird, findet Ritter heraus, dass beide Frauen für die Weinernte in die Provence kamen. Macht jemand Jagd auf die jungen Frauen? Um Antworten auf seine Fragen zu bekommen, muss Leon erst weit in die Vergangenheit zurückgehen


     

     

    Handlung:

     

    Dr. Leon Ritter hat sich gut in seiner neuen Heimat in Südfrankreich eingelebt und wohnt immer noch bei der Kommissarin Isabella und ihrer Tochter und fühlt sich pudelwohl.

    Langsam kommt er innerlich auch zur Ruhe, denn der Tod seiner Frau bei einem Flugzeugabsturz lastete doch lange Zeit auf ihn, Dazu trägt auch Isabelle sehr teil.

    Seine betagte, aber noch rüstige  Tante möchte ihren Neffen auf einmal ein altes Weingut schenken, für welches sie keine Verwendung mehr hat. Aber die Freude über das Haus und Land wehrt nicht lange, denn dort wird eine mumifizierte Frauenleiche gefunden.

    Dr. Ritter ist sofort in seinem Element und erkennt recht schnell, das die Frau absichtlich mumifiziert worden ist. Und dann meldet eine junge Deutsche ihre Zwillingsschwester als vermisst und Dr. Leon Ritter begibt sich auf Spurensuche…..

     


    Meinung:

     

    Über eine LP bin ich auf den Autor aufmerksam geworden und habe mir sofort Band 1 der Reihe besorgt, der mir außerordentlich gut gefallen hat.

    Da war es natürlich ein Muss, das ich die tolle Reihe rund um den sympathischen Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter weiter verfolge.

     

    Und auch der zweite Teil der Reihe hat mir viele schöne und spannende Lesestunden beschert.

     

    Der Schreibstil des Autors ließ sich flüssig und fließend lesen und verfolgen.

    Die meisten Hauptcharaktere kannte ich aus dem ersten Band und es war total angenehm und leicht dem Geschehen mit Bildern zu folgen.

     

    Die Spannung kam ebenso nicht zu kurz und hat man einmal angefangen zu lesen, kann man sich dem Buch und seiner spannenden Geschichte einfach nicht mehr entziehen.

    Gänsehautmomente und ein Ende, wie ich es so nie vermutet hätte.

     

    Der Spannungsfaktor hat in dem Buch eine große Rolle und wird konstant gehalten, bzw. gekonnt gesteigert.

    Durch Dr. Ritter bekommt man einen ganz tollen und tiefen Einblick in die Arbeit eines Rechtsmediziners und der Leser darf ganz genau mitverfolgen, mit welchem Engagement und mit welchen Feingefühl der Arzt, seine Arbeit ausübt.

     

    Trotz das manche Szenen Gänsehautschauer verursachten lockerten der Umgang mit Isabelle und ihrer tollen Tochter Lilou herrlich schmunzelnd die Stimmung auf. Ganz großartig umgesetzt.

     

    Und nicht zu vergessen, das es dem Autor mehr als gelungen ist, mich mit nach Südfrankreich zu entführen, mitsamt den Lavendelduft und des roten Weinaromas, welches ich dabei in der Nase von träumen hatte.

     

    Ich habe hier die nächsten Teile der Reihe schon liegen und freue mich ungemein darauf, die Geschichte rund um die sympathischen Hauptcharaktere weiter zu verfolgen.

     

    Fazit:

     

    Natürlich 5 Sterne für den zweiten Band der Leon Ritter Reihe und die Vorfreude auf die folgenden Bände

     

  7. Cover des Buches Wer mit den Toten spricht (ISBN: 9783426282496)
    A. K. Turner

    Wer mit den Toten spricht

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Reinländer

    Klappentext / Inhalt:

    Keine Lüge hat Bestand, wenn die Toten sprechen!
    Die toughe Expertin der Gerichtsmedizin, Cassie Raven, löst ihren 2. Fall: »Wer mit den Toten spricht« ist der 2. Teil der außergewöhnlichen Forensik-Thriller-Reihe »Raven & Flyte ermitteln« aus England.
    Cassie Raven, Assistentin der Rechtsmedizin mit einer Vorliebe für Piercings und Tattoos, ist für gewöhnlich hart im Nehmen. Als ihre geliebte Großmutter ihr jedoch gesteht, sie jahrelang über den Tod ihrer Eltern belogen zu haben, ist Cassie tief erschüttert. Denn es gab nie einen tödlichen Autounfall, als sie noch klein war – stattdessen wurde ihr Vater für den brutalen Mord an ihrer Mutter verurteilt und saß 17 Jahre im Gefängnis.
    Mithilfe von DS Phyllida Flyte - ihrer Beinahe-Freundin - stellt Cassie Recherchen an, die jedoch immer mehr Fragen aufwerfen. Dann taucht ihr Vater plötzlich bei Cassie auf und behauptet, unschuldig zu sein. Nur die Toten können die ganze erschütternde Wahrheit enthüllen....
    Auch in ihrem 2. Forensik-Thriller verbindet A. K. Turner hoch spannendes Insiderwissen aus der Pathologie mit faszinierenden Protagonisten.
    Ihren ersten Fall lösen Cassie Raven, ihre eigenwillige polnische Großmutter und die leicht zwanghafte Phyllida Flyte im Thriller »Tote schweigen nie«.

    Cover:

    Das Cover finde ich persönlich sehr faszinierend und beeindruckend, da hier nicht nur mit der Farbe und Gestaltung gespeilt wird, sondern auch die Haptik eine große Rolle spielt. Die dunklen Bluten und die fantastische Sichtweise auf diese, weckte bei mir sofort das Interesse. Das Cover finde ich sehr besonders und optisch ansprechend.

    Meinung:

    Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Thriller Reihe rund um Gerichtsmedizinerin Cassie Raven. Aber auch ohne den ersten Band zu kennen, kommt man hier gut in die Handlungen und Charaktere hinein. Man kann daher die Bände auch sehr gut unabhängig voneinander lesen, da die Vorkenntnisse hier nicht zwangsläufig vorhanden sein müssen.

    Inhaltlich möchte ich hier an dieser Stelle nichts verraten, um nicht die Spannung oder gar Überraschungen vorweg zu nehmen und halte mich daher mit weiteren Details dazu bedeckt.

    Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Geschehnisse werden detailreich und bildlich beschrieben. Die Handlungen sind nachvollziehbar und sowohl in die Charaktere, wie auch in die Ereignisse findet man sich schnell hinein.

    An manchen Stellen ist es fast ein wenig zu ausschweifend und verliert sich ein wenig zu sehr im Detail, aber auch dies ist durchaus Ansichtssache, der Spannung hat es jedoch keinen Abbruch getan.

    Die Kapitel haben eine angenehme länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Durch die recht kurzen Kapitel und die gute Gliederung wird die Spannung und auch das Tempo hochgehalten. 

    Cassie habe ich schnell sehr Leib gewonnen. Ein sehr eigener und besonderer Charakter mit ganz eigenen Ecken und Kanten. Und das besondere, dass sie mit den Toten sprechen kann. Genau das macht das besondere Flair dieses Buches aus und genau diese Szenen mochte ich am meisten. Auch wie sie sich mit Würde um die Toten kümmert, hat mich sehr berührt. 

    Ein Thriller, oder eher ein Kriminalroman mit Zügen der Pathologie und Gerichtsmedizin, der tief geht und die Würde des Menschen sehr gut aufzeigt. Charaktere mit Ecken und Kanten, gut durchdachte Szenarien und eine spezielle Ermittlungsstragie, haben mich bei diesem Fall mitgenommen und berührt. Modern, anders und auch ein wenig skurril trifft man hier auf immer weitere Überraschungen und Wendungen, welche die Geschichte fesselnd und spannend machen.

    Fazit:

    Modern, besonders, skurril und ebenso spannend und fesselnd bis zum Schluss.



  8. Cover des Buches Die Zerrissenen (ISBN: 9783453417601)
    Stephanie Fey

    Die Zerrissenen

     (50)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch
    INFOS ZUM BUCH
    Titel: Die Zerrissenen
    Autor: Stephanie Fey
    Seiten: 384
    Verlag: Heyne
    Handlungsort: München-Schwabing, Deutschland
    Erstveröffentlichung: 09. Februar 2015

    INFOS ZUM AUTOR
    „Stephanie Fey, geboren 1967, arbeitete viele Jahre als Illustratorin und Malerin, bevor sie Schriftstellerin wurde. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie am Starnberger See.“ (Quelle)

    REZENSION
    Bevor ihr diesen dritten Teil der Reihe rund um Carina Kyreleis lest, solltet ihr die ersten beiden Bücher vorher lesen. Ähnliches gilt auch für diese Rezension, denn ich kann sie nicht schreiben ohne die beiden vorherigen Bücher mit einzubeziehen.

    Carina Kyreleis wird in ihrer Funktion als Rechtsmedizinerin gebraucht, sie soll Kurt Krallinger, den Ex-Kollegen ihres Vaters Matte Kyreleis obduzieren, der sich in seiner Gefängniszelle erhängt haben soll – doch Matte Kyreleis ist sich sicher, dass Krallinger ermordet wurde, denn Matte sieht Parallelen zu RAF-Morden. Schwerer Regen in München überflutet einen Friedhof und in einer Gruft befindet sich eine Leiche mehr, als sich dort befinden sollten. Carina soll das Gesicht der Toten rekonstruieren um die Identität festzulegen.

    Bei dem Cover und auch dem Titel fällt mir kein Zusammenhang zum Inhalt des Buches ein. Dennoch finde ich den Titel sehr interessant und auch das Cover schön gestaltet. 

    Dies ist, wie bereits oben erwähnt, der dritte Teil der Reihe. Diese Reihe hat einen roten Faden: RAF-Morde. Diese stehen im Zusammenhang mit Carinas Vergangenheit, ihrer Herkunft und wirken sich auch jetzt noch auf ihr Leben aus. Neben dem Mord an Kurt Krallinger, den sie nach einigen Schwierigkeiten gemeinsam mit ihrem Vater klären will, gibt es auch noch den Fall mit der Leiche, die nicht in die Gruft gehört, in der sie gefunden wurde.
    Dieser 2. Fall rückt aber häufig in den Hintergrund, sodass ich manchmal gar nicht wusste, welches der eigentliche Fall von dem Buch war. Was ich besonders interessant war, das Privatleben von Carina. Sowohl auf einer partnerschaftlichen, als auch auf der familiären Ebene. In diesem Buch gab es noch weitere Perspektiven, neben der der Medizinerin – die von Till und die von Iris, Carinas leiblicher Mutter, die im direkten Zusammenhang zu den RAF-Morden steht. Durch diese unterschiedlichen Perspektiven kann man das Buch sehr zügig lesen. Es passiert viel, es ist interessant und teilweise auch richtig spannend.

    Leider war für mich der eigentliche Fall viel zu vorhersehbar, sodass mich der eigentliche Fall nur wenig interessiert hat. Die Geschichten um den Tod von Kurt Krallinger, der Vergangenheit von Iris und Carinas Privatleben waren spannender gestaltet und konnten mich auch eindeutig mehr packen. Hier fand ich das Konstrukt sehr gut und die Verbindung zwischen den einzelnen Handlungen gelungen.
    Der Schreibstil war sehr angenehm, die Beschreibungen, gerade was die Orte in Gebäuden angeht sehr ausführlich. Ebenso wurde eine Atmosphäre geschaffen, die es mir ermöglicht hat tief ins Buch einzutauchen und meine Umgebung zu vergessen. Das Ende fand ich persönlich, etwas übertrieben und auch etwas zu offen. Also nach diesem Buch erwarte ich eigentlich noch eine Fortsetzung, die wohl aber nicht kommen wird – schätze ich. Bei mir sind einfach noch viele Fragen offen geblieben, die ich gerne noch beantwortet bekommen hätte.

    Doch im Großen und Ganzen fand ich auch den dritten Teil der Reihe sehr unterhaltsam und spannend, sodass ich für dieses Buch 4 Sterne vergebe.
  9. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.260)
    Aktuelle Rezension von: beereadytoread

    Ein forensischer Anthropologe startet als Landarzt einen Neuanfang in einer beschaulichen Gemeinde. Könnte fast nach cozy crime klingen, wäre da nicht eine ordentliche Portion Krabbeltierchen.

    Auch nach mehreren Jahren ist David Hunter noch immer „der Zugezogene“. Weniger überraschend also, dass er skeptisch beäugt wird, nachdem eine Frauenleiche im Wald entdeckt und er häufiger mit der Polizei gesichtet wird. Die Tote war Schriftstellerin und ebenfalls zugezogen – kurz: Eine Außenseiterin. In Kombination mit den Schwanenflügeln, mit denen sie ausstaffiert wurde, handelt es sich um einen ungewöhnlichen Fall für die Polizei und Gerichtsmedizin auf dem Lande. Und so unterstützt David die Ermittlungen, während das Dorf eine ganz eigene Dynamik entwickelt.

    Mir hat 𝐃𝐢𝐞 𝐂𝐡𝐞𝐦𝐢𝐞 𝐝𝐞𝐬 𝐓𝐨𝐝𝐞𝐬 richtig gut gefallen. Der Erzählstil ist für mein Empfinden eher ruhig, gleichzeitig konnte ich mir das Getuschel hinter vorgehaltener Hand sehr gut vorstellen. Ich würde die Spannung als subtil beschreiben, aber für mich muss ein Thriller auch nicht durchgehend von Pauken und Trompeten begleitet werden.

    David Hunter ist eine recht typische Figur, seine eher verschlossene Art hat mir dennoch gut gefallen. Außerdem sind einige Figuren sehr überspitzt dargestellt, z. B. der Priester, der die Chance ergreift, den Aufruhr für seine Ziele zu nutzen. Er passt aber gut in die Landidylle, die sich langsam wandelt.

    Davids Träume waren mir etwas zu viel und die aufkeimende Liebe wird für mein Empfinden eigenwillig geschildert, aber in Kombination mit dem wütenden Mob, habe ich gern mitgefiebert. Außerdem waren die forensischen Aspekte sehr interessant!

    Insgesamt hat mir der Auftakt gut gefallen – vor allem, dass nicht immer jede:r gerettet werden kann – wobei das Ende weniger nach meinem Geschmack war.

    Hinweis: Das Buch wurde inzwischen auch verfilmt!

  10. Cover des Buches Totengeld (ISBN: 9783453437944)
    Kathy Reichs

    Totengeld

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Eine junge Frau wird tot in Charlotte gefunden, ihre Leiche achtlos in einem Straßengraben deponiert. Keine Papiere, keine sonstigen Hinweise auf ihre Identität. Forensikerin Tempe Brennan wird bei der Untersuchung klar, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Der zuständige Detective Slidell hat schnell eine Erklärung: eine illegale Prostutuierte, die anscheinend niemand vermisst. Aber Tempe ist sich da nicht so sicher.

    Gleichzeitig bekommt sie den Fall eines Schmugglers auf den Autopsietisch, der kuriose mumifizierte Artefakte in die USA schleust. Bei ihren Recherchen stößt sie auf eine Verbindung zwischen dem toten Mädchen und dem anscheinend lukrativen Handel mit Schmuggelware. Aber wie hängt das Ganze zusammen? 

    Und dann bittet auch noch Tempes Ex-Mann Pete sie um einen Gefallen und sie fliegt in ihrer Eigenschaft als Beraterin für das Militär mitten ins Kriegsgebiet nach Afghanistan. Auch in der Hoffnung, ihre Tochter Katy einmal wiederzusehen. Doch auch hier lässt sie der Gedanke an das tote Mädchen nicht los. Denn sie hat ihr versprochen, dass sie herausfindet, wer sie ist und wer ihr das angetan hat.

     

    "Totengeld" ist bereits der 16. Fall für die forensische Anthropologin Tempe Brennan. Kleine Anmerkung am Rande: Ich finde, der Originaltitel "Bones of the lost" hätte besser gepasst. 

     

    Ansonsten hat mir das Buch wieder gut gefallen. Ich mag die Reihe einfach und es ist schließlich nicht einfach, über so viele Jahre und Geschichten, die Spannung gleichbleibend oben zu halten. Kathy Reichs gelingt das meiner Meinung nach aber sehr gut. Sie weiß schließlich, wovon sie schreibt. 


    Schade nur, dass Ryan nicht dabei war. Die Diskussionen zwischen ihm und Tempe haben immer einen hohen Unterhaltungswert in den Büchern. Wobei der Schlagabtausch zwischen ihr und Slidell auch oft zum Schmunzeln ist. Und Kater Bird natürlich, der heimliche Star der Reihe. 😉

     

    Den Teil mit Afghanistan und Tempes Einsatz für das Militär fand ich zunächst ein wenig irreführend, da nicht direkt ersichtlich ist, wohin das Ganze führen wird. Aber zum Ende wird klar, dass das "Intermezzo" doch Sinn macht und nicht einfach nur eine Lobeshymne auf das US-Militär sein soll.  Trotzdem wird beim Lesen klar, dass Amerika anscheinend immer noch vom Einsatz in Afghanistan überzeugt ist. Allerdings ist das Buch auch von 2013. 

     

    Einem Zitat von Tempe, das wahrscheinlich auch die Meinung der Autorin widerspiegelt, stimme ich nur zu gerne zu: "Aber absolut keine Toleranz habe ich für einen Glauben, der nicht nur Mädchen jegliche Bildung verweigert, sondern zudem den Missbrauch von Frauen entschuldigt, sogar gutheißt. Für ein Dogma, das Männern erlaubt, Angehörige meines Geschlechts zu schlagen, zu verstümmeln, ja sogar zu töten. Mein einziges Vorurteil. Ich verachte die Taliban. Und ich glaube fest daran, dass die Arroganz und Grausamkeit ihrer Gefolgsleute von Unwissenheit, Angst und männlicher Unsicherheit herrühren."


    Fazit: Ein für mich weiterer spannender Teil der Reihe, mit einer Protagonistin, auf deren Wiedersehen ich mich jedes Mal freue wie bei einer alten Freundin. 

  11. Cover des Buches Tödlicher Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 1) (ISBN: 9783548286990)
    Remy Eyssen

    Tödlicher Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 1)

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Remy Eyssen legt mit diesem Auftakt-Band den perfekten Urlaubskrimi vor, ist er doch in einer beliebten Urlaubsregion angesiedelt. Die Provence bietet hier einen wunderbaren Rahmen für die spannende Krimihandlung. 

    Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter ist kaum in Lavandou angekommen, bekommt er es mit einem komplizierten Fall zu tun. Und da er gern den Dingen auf den Grund geht kommt es durchaus auch immer wieder zu Kompetenzüberschreitungen seinerseits, und das dann ganz zum Leitwesen der örtlichen Gendarmerie. Aber gerade diese Eigenschaft ist es, die Leon Ritter letztlich zu Resultaten führen...

    Fazit: Tolle Atmosphäre + spannende Handlung + interessante Hauptfiguren ergeben einen unterhaltsamen Urlaubskrimi. Meine Empfehlung bekommt das Buch hiermit und eine Bewertung mit 4 von 5 Sternen.


  12. Cover des Buches Wassermanns Zorn (ISBN: 9783499258534)
    Andreas Winkelmann

    Wassermanns Zorn

     (277)
    Aktuelle Rezension von: Crazzoline_leseratte

    Manuela Sperlings erster Fall bei der Kordkommission beginnt schwierig.

    Eine Wasserleiche, auf deren Bauch eine Nachricht an Sperlings Vorgesetzten und ermittelnden Hauptkommissar Stiffler gebrannt wurde.

    Ein weiteres Opfer, das direkt vor Sperlings Augen ertrinkt und das in Kontakt zu Stiffler stand.

    Kollegen, die zu Stiffler halten und scheinbar nicht sehen wollen, dass dieser etwas verbirgt.

    Ein Täter, der eine Rechnung mit Stiffler offen hat.

    Dieser Thriller lässt dem Leser keine Zeit zum Luftholen. Spannend, ab der ersten Seite. Winkelmann verzichtet auf unnötige Einleitungen und langweiliges Geplänkel. Durch die recht kurzen Kapitel und den häufigen Wechsel der Erzählperspektiven, erhält man als Leser innerhalb kurzer Zeit viele Informationen über mehrere Personen, die man aber zunächst nicht miteinander in Verbindung bringen kann. Da auch immer wieder die Perspektive des Täters beschrieben wird, weiß man zwar, was der Täter gerade tut, aber nicht, wer er ist.
    Die genauen Beweggründe bleiben lange ein Rätsel. Das große Fragezeichen im Kopf des Lesers hält den Spannungsbogen aufrecht. Nach und nach erhält man ein Teil zur Lösung des Puzzles. kurz vor Ende des Buches, wenn man weiß, wer der Täter ist, baut Winkelmann nochmal einen Twist ein, sodass man auch wirklich bis zur letzten Seite unter Hochspannung liest.

    Auch wenn mir viele der handelnden Charaktere unsympathisch waren, und manche Gegebenheiten auch etwas unrealistisch, hat mich der Thriller überzeugt.  

    Ein gelungener Auftakt von Kommissarin Sperling.

    4,5 von 5 Sternen. 


  13. Cover des Buches VIRALS - Tote können nicht mehr reden (ISBN: 9783570401330)
    Kathy Reichs

    VIRALS - Tote können nicht mehr reden

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Isy75

    Tory Brennan  ist die Nichte der berühmten Anthropologin Temperance Brennan  und tritt hier in die Fussstapfen ihrer Tante. 

    Mit ihren Freunden ermittelt sie an einem alten Fall und stösst auf schwerwiegende Geheimnisse. 

    Ein Thriller für Jugendliche von Reichs ....aber auch für ihre" alten " Fans ein Genuss.

  14. Cover des Buches Post Mortem (ISBN: 9783442471652)
    Patricia Cornwell

    Post Mortem

     (238)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy2019
    Die Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta muss sich gleich zu Beginn ihres ersten Falls mit männlichen Gockeln rumplagen. Da Sie die Position der Leitung innehat stößt das in der „Männerwelt“schwer auf. Zudem hat sie einen zähen und schweren Fall zu lösen der schon einigen Frauen das Leben gekostet hat und sich keine Anhaltspunkte zeigen um den bestalischen Serienmörder zu stellen... Als sie dem Täter auf die Spur kommt gerät sie selbst in höchste Gefahr! Ein spannendes Erstlingswerk von Patricia Cornwell!
  15. Cover des Buches Die 2. Chance - Women's Murder Club - (ISBN: 9783442369201)
    James Patterson

    Die 2. Chance - Women's Murder Club -

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Lieutenant Lindsay Boxer trifft in ihrem zweiten Fall auf einen noch größeren Feind. Ein Serienkiller, der es auf Polizisten und ihre Angehörigen abgesehen hat. Und dann taucht wie aus dem Nichts ihr Vater auf, den sie seit 20 Jahren nicht gesehen hat. Kennt er den Killer?

     

    Meine Meinung:

    James Patterson bringt Lindsay in ihrem zweiten Fall „Die 2. Chance“ zurück in ihre Vergangenheit. Obwohl das Buch schon bald 20 Jahre alt ist, schafft es Patterson, eine Spannung zu erzeugen, die einen noch immer bannt. Es ist rasant, es ist aktuell, es ist spannend. Er wechselt zwischen dem Killer und Lindsay hin und her, was einen noch intensiver in den Bann zieht. Am Anfang ist es zwar kurz etwas langwierig, aber dann nimmt die Geschichte so richtig Fahrt auf.

     

    Lindsay und ihr „Women’s Murder Club“ sind wieder zusammen. Cindy, Claire und Jill. Obwohl die vier Frauen komplett unterschiedlich sind, unterstützen sie sich, sind füreinander da und einfach eine geniale Clique. Neben den gemeinsamen Ermittlungen kommt auch das „Private“ nicht zu kurz und wir lernen die Frauen noch besser kennen und wer wäre nicht gern Teil dieser genialen, unschlagbaren Clique? Aber nicht nur das, auch Lindsays Vater taucht wieder auf. Sie hatte ihn schon komplett aus ihrem Leben gestrichen, nachdem er sie und ihre Mutter vor 20 Jahren Hals über Kopf verlassen hat. Ob ihre Frage nach dem Warum geklärt werden kann und die beiden wieder eine gemeinsame Basis finden werden? Das wird euch das Buch verraten ;)

     

    Auch die Geschichte selbst hatte mich direkt in ihrem Bann. Obwohl das Buch schon vor 2 Jahrzehnten geschrieben wurde, hält Patterson die Spannung oben, überrascht einen, lässt seine LeserInnen mitfiebern. Die Twists in der Geschichte, die immer wieder sich aufbauenden Spannungspeaks, der finale Showdown – nicht viele Autoren schaffen es, über Jahre die Spannung hoch zu halten. Zu schnell ist die Technik und sind die Ermittlungsmethoden fortgeschritten in den letzten Jahren. Daher: Hut ab vor dieser wahrhaften Meisterleistung – das ist wahres Können, wenn ein Buch auch noch nach so vielen Jahren die LeserInnen in Atem hält!

     

    Fazit:

    In „Die 2. Chance“ lässt James Patterson seine Hauptprotagonistin Lindsay Boxer nicht nur auf einen extrem gnadenlosen Täter treffen, sondern auch auf ihren Vater und damit auf ihre Vergangenheit. Obwohl das Buch vor 2 Jahrzehnten geschrieben wurde, ist es unglaublich spannend, aktuell und hält die LeserInnen in Atem. Lediglich die ersten Seiten sind etwas langatmig, aber danach bleibt es mit Plottwists spannend bis zum Ende und selbst am Ende hat der Autor nochmals eine Überraschung für seine LeserInnen in petto.

     

    4 Sterne für dieses geniale Buch, das selbst nach 2 Jahrzehnten noch aktuell und spannend ist – das ist wahres Können!

  16. Cover des Buches Schwimmen Tote immer oben? (ISBN: 9783426277645)
    Prof. Dr. Michael Tsokos

    Schwimmen Tote immer oben?

     (59)
    Aktuelle Rezension von: krimi_wahnsinn

    Inhalt: Irrtümer über die Rechtsmedizin gibt es viele. Dr. Tsokos hat die häufigsten Irrtümer davon aufgeschrieben und erklärt diese so auf, dass es jeder versteht. Er klärt Fragen wie: Schwimmen Tote immer oben?, Können Leichen explodieren?, Kommt es vor, dass Scheintote auf dem Tisch der Rechtsmedizin landen? Und viele mehr.

    Meinung: Es war mir ein wahres Vergnügen dieses Buch zu lesen! Auch ich bin nun wieder ein Stück schlauer und habe mich über diesen Einblick wirklich sehr gefreut. Die Karikaturen in dem Buch und der lockere Schreibstil von Dr. Tsokos haben mir sehr gut gefallen. Wer also Interesse an der Rechtsmedizin und seinen größten Irrtümern hat, ist hier genau richtig. Ich habe das Buch nahezu Verschlungen und habe dafür nicht mal 24 Stunden gebraucht.

  17. Cover des Buches Die 4. Frau - Women's Murder Club - (ISBN: 9783442367566)
    James Patterson

    Die 4. Frau - Women's Murder Club -

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Lindsay Boxer erschießt bei einem Einsatz in Notwehr zwei Kinder und muss sich vor Gericht verantworten. Um eine Auszeit zu nehmen und der Presse zu entfliehen, zieht sie vorübergehend nach Half Moon Bay in das Haus ihrer Schwester und wird dort hineingezogen in Ermittlungen, die sie zu John Doe Nr. 24 und 10 Jahre zurück in ihre berufliche Vergangenheit führen.

     

    Meine Meinung:

    Mit „Die 4. Frau“ übertrifft James Patterson sich selbst! Er erzählt teilweise in Ich-Form aus Sicht von Lindsay Boxer, sodass man bei den Ermittlungen hautnah dabei ist. Teils aus der Sicht des Täters, was das Ganze noch spannender macht. Und wir erleben mit Lindsay gemeinsam ein Gerichtsverfahren, das sie ihre Karriere kosten könnte.

     

    Lindsay, Claire und Cindy vom sog. „Women’s Murder Club“ ermitteln wieder. Wobei diesmal eher Lindsay ermittelt und wir von Claire und Cindy eher am Rande hören. Lindsay wird mir immer sympathischer! Sie ist einfach eine geniale Powerfrau, ein echtes Idol. Und ihre Beziehung zu Joe Molinari, den wir im letzten Teil kennenlernen durften, verfestigt sich und wird ernster. Und auch ihr Hund, der Border Collie Martha, spielt in diesem Teil eine wichtige Rolle. Und wir lernen Yuki kennen, die Lindsay als Anwältin vor Gericht zur Seite steht und am Ende den leeren Platz von Jill in der Runde des Women’s Murder Club einnimmt. Sie ist kein Ersatz für die einmalige Jill, aber sicher eine würdige Nachfolgerin!

     

    Das Buch hat mich besonders mitgerissen. Sehr interessant fand ich die Szenen vor Gericht. Das Verfahren an sich, das Auftreten der Anwälte. Dieser Teil war anders, aber dennoch spannend und mitreißend – vielleicht, weil ich Lindsay inzwischen ins Herz geschlossen habe und von diesem Gerichtsfall alles für sie abhing. Mehr will ich dazu nicht sagen, um nicht zu spoilern. Und auch der Fall, der sie diesmal beschäftigt. Angefangen mit dem Schusswechsel mit den zwei Kids, bis hin zu den Taten in Half Moon Bay. Ich hatte am Anfang schon den Mörder in Verdacht, der Autor hat es jedoch geschafft, mich zu verunsichern und auf ganz andere Spuren zu lenken. Die Tatorte, das Vorgehen des/der Täter/s – einmalig dargestellt von Thriller-Legende Patterson. Von den spannenden Szenen zu Beginn des Buches bis zum fulminanten Showdown am Ende wieder ein durch und durch gelungenes Buch – und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil der Thriller-Serie!

     

    Fazit:

    James Patterson übertrifft sich mit „Die 4. Frau“ nochmals selbst. Besonders der Teil mit dem Gerichtsprozess hat mich gefesselt – aber auch die Taten und Morde, mit denen Lindsay Boxer diesmal in Berührung kam. Das Urteil im Gerichtsprozess empfand ich als besonders emotional. Aber auch die Taten danach – noch nie waren die Verbrechen, mit denen Lindsay zu tun hatte, so persönlich. Das Buch ist einfach einmalig, rasant, spannend, von der ersten Seite bis zum grandiosen Showdown am Ende!

     

    5 Punkte für diesen sehr persönlichen Fall und den unglaublich emotionalen Gerichtsprozess!

  18. Cover des Buches Die Gesichtslosen (ISBN: 9783453435865)
    Stephanie Fey

    Die Gesichtslosen

     (126)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch
    Ich fand das Buch gelungen. Es war ein schönes Buch für “zwischendurch” und man konnte es gut lesen. Der Schreibstil war gelungen und auch die Spannung wurde von Seite zu Seite mehr. Sehr gut fand ich die beiden Geschichten, die einmal vor ein paar Jahren und nun in der heutigen Zeit spielen und sich im Laufe des Buches immer weiter annähern. Auch wenn ziemlich schnell klar war, wie das Ganze ausgeht – beziehungsweise, man denkt, dass es so ausgeht – blieb es bis zum Schluss spannend. Und das Ende hätte ich so wirklich nicht erwartet. Ich freue mich auf die weiteren Teile der Serie, habt einen schönen Abend ihr Bücherliebenden ♥
  19. Cover des Buches Mordmethoden (ISBN: 9783404605453)
    Mark Benecke

    Mordmethoden

     (86)
    Aktuelle Rezension von: weltenrausch

    Das war mein erstes Buch von Mark Benecke, obwohl mir der Name schon seit Jahren gehäuft über den Weg läuft. Und ich bin echt froh, nun endlich mal ein Buch von ihm gelesen zu haben.
     Das war auch mein erstes True Crime Buch. Ich hatte schon länger mal halbherzig nach sowas Ausschau gehalten, da mich solche Fälle sehr interessieren. Und auch hier bin ich froh, als allererstes zu diesem Buch gegriffen zu haben – wenn auch mehr durch Zufall.

    Keines meiner gelesenen Bücher hat so viele Pagemarker aufgedrückt bekommen wie dieses. Ich habe mir durchweg Stellen markieren müssen, die mich überrascht oder fasziniert haben, die ich mir merken und später weitererzählen wollte. Denn das Buch ist nicht nur voller spannender realer Geschichten, sondern erklärt nebenbei auch Ermittlungsmethoden – von ihren Anfängen bis „heute“ (das Buch ist ja nun schon 20 Jahre alt, mittlerweile wäre ich wahrscheinlich noch sehr viel überraschter davon, was so alles möglich ist). Manche Stellen waren nicht hundertprozentig verständlich, da mir unbekannte Fälle mit eingestreut wurden, ohne näher darauf einzugehen. Oder auch davon ausgegangen wurde, dass der Leser berühmte Namen – sei es von Politikern oder anderen geschichtsträchtigen Menschen – kennt. Das war für mich leider nicht der Fall, was aber vermutlich an meinem Alter und dem eben schon erwähnten Alter des Buches liegen mag. Diese Stellen habe ich mir aber einfach ebenfalls markiert, um selbst noch einmal nachlesen zu können. Oder noch tiefer in bestimmte Fälle eintauchen zu können.

    Fazit:

    Inhaltlich war dieses Buch für mich genau das, was ich erwartet hatte und konnte mich sehr begeistern. Die Art, wie das Wissen vermittelt wurde, fand ich jedoch leider eher mangelhaft. Aber durch den Inhalt konnte ich darüber leicht hinwegsehen. Ich freue mich schon, das nächste Buch von Mark Benecke zu lesen und hoffe, daraus eben so viel mitnehmen zu können wie aus diesem!

  20. Cover des Buches Die Klaviatur des Todes (ISBN: 9783426785836)
    Prof. Dr. Michael Tsokos

    Die Klaviatur des Todes

     (114)
    Aktuelle Rezension von: law-and-words

    In "Die Klaviatur des Todes" stellt der Rechtsmediziner Michael Tsokos seinen Beruf und den Zusammenhang mit der Strafverfolgung dar. Dabei geht er auf die typischen Arbeitsweisen und die Möglichkeiten, durch die Untersuchung der Leiche, Schlussfolgerungen auf die Todesursache zu schließen ein. Den Schwerpunkt legt Tsokos auf die Darstellung vergangener Fälle, in denen die Rechtsmedizin einen wesentlichen Teil zur Aufklärung der Straftat beigetragen hat.


    Vorab: Das Buch ist nichts für schwache Nerven oder Menschen die mit dem Tod bzw. der Beschreibung einer rechtsmedizinischen Untersuchung nicht umgehen können. Es wird teilweise sehr bildhaft beschrieben in welchem Zustand eine Leiche ist oder wie ein Mensch gestorben ist. Für mich macht allerdings gerade das den reiz des Buches aus. Die Zusammenhänge und die Arbeitsweise werden nachvollziehbar erläutert, ohne dass das Niveau sinkt. 


    Der Schreibstil ist angenehm. Besonders gut hat mir gefallen, dass bei vielen Fällen mit der Erzählung bereits vor dem Tod angefangen wurde, also auch die Tat, so wie sie vermutlich abgelaufen ist, dargestellt wurde. Das ist für mich als Leserin sehr angenehm gewesen und hat es leichter gemacht nachvollziehen zu können, wie die Tat dann im Nachhinein aufgeklärt wurde. Teilweise wurde auch auf strafrechtliche Zusammenhänge oder Besonderheiten hingewiesen, sodass es für einen juristischen Laien einfacher ist zu verstehen, warum es manchmal auf bestimmte Einzelheiten ankommt.


    Einen kleinen Abzug bekommt das Buch von mir, weil ein Kapitel mir etwas zu langatmig war. Es wurden verschiedene Fälle aufgegriffen, die alle auf der gleichen Todesursache beruhen. Da wurde mir manches zu oft wiederholt. Insgesamt war die Lektüre aber sehr kurzweilig und informativ. Eine klare Empfehlung für True-Crime Fans oder strafrechtlich Interessierte.

  21. Cover des Buches Das 9. Urteil - Women's Murder Club - (ISBN: 9783442372331)
    James Patterson

    Das 9. Urteil - Women's Murder Club -

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Lindsay Boxer hat es diesmal gleich mit zwei Fällen zu tun. Ein irrer Killer läuft durch die Stadt und ermordet wahllos Mütter und ihre Babys. Und ein gewiefter Dieb bricht in die Häuser der reichen Bürger Kaliforniens ein und raubt ihre Diamanten. Was verbindet die beiden Täter?

     

    Meine Meinung:

    In „Das 9. Urteil“ schickt James Patterson Lindsay wieder auf zwei Ermittlungen. Der Schreibstil ist bildhaft, rasant und die Seiten fliegen nur so dahin. Auch wenn es diesmal nicht ganz so actionreich ist, wie die letzten Teile, ist auch dieser Teil spannend und das Buch ein absoluter Page-Turner.

     

    Lindsay und Joe scheinen endlich zueinander gefunden zu haben. Haben sich ihr gemeinsames Leben aufgebaut und stehen zueinander. Und auch Cindy und Rich haben sich als ideales Paar gefunden und Lindsay freut sich inzwischen aufrichtig für die beiden. Und diesmal fängt alles mit einem Fall an, für den Cindy in der Zeitung einen Aufmacher gebracht hat: Der Fall um den Dieb Hello Kitty. Ein Fall, der so gesehen ein wirklich schönes Ende findet. Außergewöhnlich aber auch emotional.

     

    Yuki und Claire haben diesmal eher nebengeordnete Rollen. Aber Claire kommt mit einem Satz in die Nachrichten, der den Ermittlungen am Ende sehr hilft. Auch die Fälle sind beide interessant. Einmal Hello Kitty, der Juwelendieb und zum anderen der sogenannte Lippenstift-Killer. Beides außergewöhnliche Fälle, deren Aufklärung wirklich spannend vom Autor dargestellt wird. Es geht diesmal etwas ruhiger zu, als in den Teilen davor. Aber am Ende, schon im Epilog, bringt Patterson dann nochmal einen Showdown, der einem kurz das Herz stillstehen lässt!

     

    Fazit:

    Mit „Das 9. Urteil“ lässt James Patterson den Women’s Murder Club in zwei Fällen ermitteln. Der Fall von Hello Kitty, angestoßen durch die Reporterin Cindy, und der Fall des Lippenstiftmörders. Beide Fälle für sich sind spannend und genial gelöst. Beide Fälle haben eine fast unglaubliche Verbindung und vor allem die Auflösung des Hello Kitty-Falls finde ich besonders ungewöhnlich und gut. Ein perfektes Ende für solch einen Fall. Leider ist das Buch diesmal etwas ruhiger, aber dennoch ein Page Turner, der auf den letzten Seiten nochmals mit einem kurzen Feuerwerk aufwartet, das einen den Atem anhalten lässt.

     

    Gute 3 Punkte für dieses durchaus spannende und lesenswerte Buch!

  22. Cover des Buches Im Kühlfach nebenan (ISBN: 9783423211857)
    Jutta Profijt

    Im Kühlfach nebenan

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen guten Einblick in das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Nachdem schon das erste Buch überzeugen konnte, steht dieser Band dem in nichts nach. Der Pathologe und sein Geist Pascha müssen wieder in einem Kriminalfall ermitteln. Auslöser ist dass Pascha unerwartet auf einen weiteren Geist trifft- einen weiblichen! Aber oh Schreck, es ist eine Nonne! Diese hat bei einem Brand im Kloster ihr Leben verloren. Das müssen die beiden aufklären..!

    Die Spannung ist nicht sonderlich hoch, aber noch ausreichend. Dafür punktet die Autorin wieder mit vielen skurrilen Geschehnissen und herrlich kauzigen Dialogen.
    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Das Buch macht einfach Spaß!

  23. Cover des Buches Haut (ISBN: 9783442475445)
    Mo Hayder

    Haut

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Eine Leiche wird gefunden, es scheint eindeutig, dass es sich um einen Selbstmord handelt. Doch Detective Caffery ist nicht überzeugt und als ein zweiter, ähnlicher Fall auftritt, ist er überzeugt, mit einer Mordserie zu tun zu haben. Auch Polizeitaucherin Flea Marley ist in einem Alptraum gefangen. Denn im Kofferraum ihres Wagens entdeckt sie eine Tote – eine Frau, nach der die Polizei fieberhaft sucht. 


    Rückblickend kann ich irgendwie gar nicht sagen, worum es genau in dem Buch ging. Es gab soviele Plots, ich bin mir grade einfach nicht sicher bin, welcher davon die Hauptrolle einnimmt.

    Wir haben die vermeintliche Suche nach der vermissten Sportler-Freundin Misty Kitson.

    Die zwei Selbstmorde, die offenbar doch keine Selbstmorde zu sein scheinen.

    Die Geschehnisse mit dem übernatürlichen Wesen Tokoloshe.

    Marleys Hochseilakt, ihren Bruder zu schützen und gleichzeitig nicht des Mordes verdächtigt zu werden.

    Und und und...


    Es war einfach viel zu viel. Zu viele Handlungen, zu viele Schauplätze, zu viele Geschehnisse, zu viele Richtungen, zu viele Personen. Mir hat ein roter Faden gefehlt, die gesamten Inhalte wurden irgendwie zusammengewürfelt. 

    Mit Caffery oder Marley konnte man sich jetzt auch nicht unbedingt identifizieren. Beide bleiben so oberflächlich, dass ich das Gefühl hatte, alles nur von Außen zu betrachten.

    Auch der Abschluss hat mich nicht wirklich zufrieden gestellt. Zum einen war er so konfus, dass ich es nicht richtig verstanden habe. Zum anderen sind einfach viel zu viele offene Fragen zurückgeblieben, die zum konkreten Verständnis beigetragen hätten.


    Daher von mir definitiv einen Daumen runter.

  24. Cover des Buches Todesherz (ISBN: 9783426525326)
    Karen Rose

    Todesherz

     (269)
    Aktuelle Rezension von: Sarah203

    Kurzfassung


    Als die Gerichtsmedizinerin Dr. Lucy Trask eines Morgens die verstümmelte Leiche eines Mannes findet, ist sie erschüttert: dem Mann wurden Zunge und Finger entfernt, in seiner Brust klafft ein Loch. Als Lucy dann auch noch das Herz des Opfers als Geschenk verpackt in ihrem Wagen findet, steht fest, dass der Ablageort der Leiche nicht zufällig gewählt wurde, sondern sie den Toten finden sollte. Während die Detectives Stevie Manzetti und J.D. Fitzpatrick die Ermittlungen aufnehmen, werden weitere Menschen ermordet und in Lucy Trasks Nähe abgelegt, und es zeigt sich, dass die Opfer keine Unbekannten sind: es sind Menschen aus Lucys Vergangenheit. 


    Handlung


    Wie für Karen Rose typisch treibt auch in diesem Buch ein psychopathischer Täter sein Unwesen und hinterlässt dabei jede Menge Leichen. Detective J.D. Fitzpatrick trifft bei seinen Ermittlungen auf Lucy Trask, deren Familiengeschichte sie scheinbar einholt. Doch was ist in ihrer Vergangenheit vor so vielen Jahren geschehen? Und warum werden die Opfer ausgerechnet jetzt gefoltert, gequält und getötet?


    Charaktere


    Karen Rose schafft es in meinen Augen sehr leicht,  Charakteren Leben einzuhauchen. Meist sind es Menschen mit Ecken und Kanten, deren Eigenheiten einem als Leser manchmal den letzten Nerv rauben und deren Handlungen und Gedankengänge nicht immer vollkommen nachvollziehbar sind. Doch das macht sie für mich gerade um so menschlicher. 


    Schreibstil


    Der Schreibstil von Karen Rose ist leicht zu lesen und hat keinerlei literarischen Tiefgang, doch das erwarte ich von einem (Lady)Thriller auch gar nicht. Ich möchte unterhalten werden, möchte das Prickeln der Spannung erleben und dies gelingt der Autorin mühelos.


    Fazit


    In ihrem ersten Roman der Baltimore-Reihe "Todesherz" bleibt Karen Rose ihrem gewohnten Schema treu: zwei attraktive, intelligente und liebenswerte Menschen, jeweils beeinträchtigt durch mindestens einen schweren Schicksalsschlag, treffen zufällig aufeinander und fühlen sich magisch voneinander angezogen, während eine Verbrechensserie ihren Lauf nimmt und auch vor mindestens einer der Hauptfiguren keinen Halt macht. Wer diese Vorhersehbarkeit und die stets zugrundeliegenden Liebesgeschichten innerhalb eines Thrillers mag, der ist mit einem Ladythriller von Karen Rose im Allgemeinen gut bedient. 


    Jedoch ist dies mein zwölfter Roman der Autorin und ich hätte mir sehr gewünscht, dass sie bei dieser neuen Reihe einen wirklichen Neuanfang wagt und gewohnte Pfade verlässt, doch leider strickt sie die Story erneut nach ihrem gewohnten Schema F. Schade, hier wäre mehr drin gewesen.


    Zumal es irritierend für mich war, dass die Spannung, die sich in den ersten 500 Seiten ohne Zweifel im Laufe der Handlung aufbaute, auf den letzten 100 Seiten merklich nachließ. Die großen Enthüllungen aus der Vergangenheit waren dann doch nur laue Lüftchen, vor allem was Lucys ach so dunkle Jugendsünden anbelangt. 


    Auch der zeitliche Rahmen der Handlung, vom Auffinden der ersten Leiche bis zum Showdown vergehen gerade einmal drei (!) Tage, in denen der Täter seinen Weg mit Folterungen und Leichen pflastert, ist für mich absolut albern. 


    Aus diesen Gründen kommt Todesherz über drei Sterne leider nicht hinaus und das, obwohl ich das Buch zunächst kaum aus der Hand legen konnte.


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