Bücher mit dem Tag "geheimbund"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geheimbund" gekennzeichnet haben.

440 Bücher

  1. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.446)
    Aktuelle Rezension von: Book_Owl_97

    Ich bin schon länger Fan der Serie und lese nun endlich auch die Bücher. Diese versetzen einen sofort in die gleiche Stimmung und haben mich genauso sehr begeistert. Die Geschichte von Claire und Jamie ist einfach spannend und ereignisreich. Trotzdem gibt es leider einige langatmige Passage, die man hätte verkürzen können. Die Charakterentwicklungen haben mir sehr gut gefallen. Das man quasi nebenbei noch etwas über die Geschichte und die Clanaufstände in Schottland lernt ist ein weiterer Pluspunkt.

  2. Cover des Buches Die Duftapotheke - Das Rätsel der schwarzen Blume (ISBN: 9783401603605)
    Anna Ruhe

    Die Duftapotheke - Das Rätsel der schwarzen Blume

     (106)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Luzie, ihr kleiner Bruder Benno und der Nachbarsjunge Mats möchten nun als Duftapotheker anfangen, selber Düfte herzustellen. Zudem brauchen sie noch eine Lösung für Mats Vater, der leider den „Lieblosen Duft“ eingeatmet hatte. Aber als sie mit Hanne anfangen wollen, stellen sie fest, dass das wichtige Meteorpulver, die die Düfte zu magischen Düften machen, entwendet wurde. So fängt für die Kinder eine abenteuerliche Reise nach Belgien an.

     

    Auch der zweite Band hat mir gut gefallen.

    Mir gefallen die Figuren, besonders die drei Kinder, die zu einem guten Team zusammengewachsen sind und sich erneut in ein Abenteuer gestürzt haben. Am Anfang dachte ich, dass Benno wohl nicht dabei sein wird, da er ja erst 8 Jahre alt ist, aber er hat sich dann doch noch dazwischen gemogelt. Ich mag die Dynamik zwischen den Figuren, die Eigenheiten der Einzelnen, die sich langsam herauskristallisiert (Mats, der beispielsweise abhaut oder schweigt, wenn ihm etwas belastet).

    Mir gefällt die magische Umsetzung mit den Düften in der Reihe, die wirklich kreativ und teils sehr fantasievoll ist. In dem Zusammenhang werden auch einige Geheimnisse entwickelt und erforscht. Spannend war die Storyline mit den „Ewigen“ schon sehr, auch wenn das alle zusammen ein seltsamer Haufen ist.

    Im Übrigen finde ich ja die Namen sehr witzig, die bei Mats anfangen, über Willem gehen und bei Fräulein Schönblöm aufhören. Wie kommt man denn auf solche seltsamen Namen?

    Die Ich-Perspektive passt erneut gut zum Buch und der leichte, schnörkellose Schreibstil ist gut geeignet für das Genre, da sich ja die Reihe vor allem an Kinder richtet.

     

    Weniger hat mir hingegen die sehr abenteuerliche Geschichte gefallen. Das wirkte schon teils an den Haaren herbeigezogen und war für die Kinder sehr gefährlich. Gleichzeitig hat es gezeigt, dass Kinder weniger über die Gefahren nachdenken oder sich zumindest der einen oder anderen Gefahr nicht richtig bewusst sind.

    Mit triggert immer noch ein Bisschen, dass bei Luzie immer wieder betont wird, dass sie schüchtern sei oder es war. Hier wird es begründet, dass sie in manchen Situationen kein Wort herausbekommt. Tja, nur einerseits waren die Situationen sehr speziell, dass einem da erst einmal etwas einfallen muss, zweitens hat fehlende Schlagfertigkeit nichts mit Schüchternheit zu tun. Ich kenne ein paar Leute, die in gewissen Situationen auch nicht die richtigen Spruch auf den Lippen haben, aber sicher nicht schüchtern sind. Es stört mich eigentlich auch nur, dass Luzie die Eigenschaft schüchtern angedichtet wird, weil ich sie selbst gar nicht als schüchtern empfinde, sondern zeigt sie für mich an den meisten Stellen sehr viel Selbstvertrauen. Klar ist sie an der ein oder anderen Stelle mal unsicher, gerade wenn es etwas Neues ist, aber da empfinde ich als normal.

    Gestört hat mich auch die Begriffsstutzigkeit von Luzie. Andere Figuren mussten erst das Offensichtliche aussprechen, dass sie auf den entsprechenden Schluss kam. Dabei ist Luzie sicher kein verpeilter Mensch, der es eben ab und an nicht checkt.

     

    Fazit: Es war erneut eine niedliche Geschichte für zwischendurch. Mir hat es gut gefallen und ich habe mich unterhalten gefühlt. Von mir gibt es 4 Sterne.

  3. Cover des Buches Flavia de Luce - Eine Leiche wirbelt Staub auf (ISBN: 9783734100789)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce - Eine Leiche wirbelt Staub auf

     (153)
    Aktuelle Rezension von: yezz

    Fulminant, gegen die Wellen schreiend beginnt Band 7 und trotz einer längeren Flavia-Pause für mich, war ich sofort wieder drin. Flavia muss man einfach mögen. Ihre Gedankengänge, ihren Witz und ihr Genie gefallen mir immer wieder unglaublich gut. Vielleicht vor allem, weil ich “echter” kein Krimi-Fan bin.

    Doch leider ist die Handlung rund um ihre Reise nach Kanada und ihrer neuen Bleibe etwas langatmig geraten. Ist der Leichenfund noch etwas spektakulär, leiden ihre Ermittlungen doch unter ihrem neuen Leben im Internat. Nicht nur, weil die Regeln dort schräg und die Mitschülerinnen und Lehrerinnen stellenweise noch schräger erscheinen. Manchmal sind mir diese Ausschweifungen vielleicht auch ein bisschen zu gewagt und fantasievoll.

    Der Mordfall an sich finde ich allerdings spannend und rätselhaft genug gestaltet. Mir hätte es sehr gefallen, wenn darauf mehr Fokus gelegt worden wäre.

    Generell würde ich sagen, dass Band 7 mehr als Bindeglied dient. Ich bin also sehr gespannt wie es nun weitergeht in der Hauptstoryline rund um das Nest des Colchicus, Fasanensandwiches und hoffentlich auch Mildred Bannerman.

  4. Cover des Buches Die Karte meiner Träume (ISBN: 9783596184446)
    Reif Larsen

    Die Karte meiner Träume

     (282)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Die Karte meiner Träume von Reif Larsen aus dem Fischer Verlag

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    🗺 Inhalt

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    T.S. Ist noch kein Teenager aber ein begeisterter Kartenzeichner.

    Das Talent erkennen auch andere und er soll eine Auszeichnung bekommen. In diesem Buch geht es um T.S., seine Familie und seine Reise zur Preisverleihung

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    🗺 Was hat mir gefallen?

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    Das Buch handelt von T.S. ... seinen Erlebnissen, seinem Leben und seinen Empfindungen. Das ist teilweise entspannt zu lesen... einlullend...

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    🗺 Was hat mir nicht gefallen?

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    Leider war das nicht mein Buch... und ich kann die begeisterten Stimmen nicht teilen. Ein großer Grund wird der sein, dass dieses Genre nicht mein bevorzugtes Thema ist. Aus dem Grund fließt das nicht in meine Beurteilung mit ein.

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    Was mir aber auch nicht gefiel, ist das sperrige Format von diesem Taschenbuch... es ist größer als normal und dadurch ziemlich unhandlich.

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    Die Zeichnungen in dem Buch fand ich beim Durchblättern richtig schön... beim Lesen leider nicht. Denn jede Zeichnung ist mit mehr oder weniger viel Text versehen. Als ob man die ganze Zeit ein Buch mit Fußnoten und Querverweisen liest. Man wird immer wieder unterbrochen.

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    🗺 Fazit

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    Irgendwie hat mich das Buch an eine Mischung aus „My Girl“ und „der alte Mann und das Meer“ erinnert. Wer gerne Geschichten von Kindern liest, die geistig ihrer Zeit voraus sind und eine Vorliebe für Roadtrips hat... ist hier bestimmt gut aufgehoben. Bei mir war es eher der Ehrgeiz, der mich zum Weiterlesen motiviert hat.


  5. Cover des Buches Perfect Passion - Stürmisch (ISBN: 9783404171576)
    Jessica Clare

    Perfect Passion - Stürmisch

     (172)
    Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreams

    Ich habe der Perfect-Passion-Reihe auf meinem SuB den Kampf angesagt.


    Den Anfang machte die Geschichte von Logan & Bronte.

    Trotz einfallsreichem Kennenlernen, ist es die typische Liebesgeschichte vom Milliardär & seinem genügsamen Aschenputtel … oder in Brontes Fall eben der Kellnerin.


    Logan & Bronte sind typische Charaktere dieses Genres.

    Er ist reich, dominant und selbstbewusst, nach einer gescheiterten Beziehung aber misstrauisch gegenüber dem weiblichen Geschlecht.

    Bronte lebt in bescheidenen Verhältnissen, ist stets freundlich & hilfsbereit und  sich keineswegs zu Schade, um anzupacken.

    Natürlich ist keiner von beiden an einer Beziehung oder gar Liebe interessiert,

    aber das Schicksal hat seinen eigenen Plan.


    Schreib- & Erzählstil sind ganz angenehm.

    Die Story ist eher seicht und bedient so einige Klischees des Genres.

    Der Verlauf ist vorhersehbar, weshalb es, vor allem in der zweiten Hälfte zuweilen, an Spannung fehlt.

    Tiefe & Emotionen sucht man auch eher vergebens.

    Kitsch & Sinnlichkeit machen den Großteil der Handlung aus.


    Fazit:

    Sehr seichte, aber auch locker-leichte Unterhaltung für Zwischendurch.


    3 Sterne.

  6. Cover des Buches The Black Coats - ... denn wir vergeben keine Schuld (ISBN: 9783407789983)
    Colleen Oakes

    The Black Coats - ... denn wir vergeben keine Schuld

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    Lesegrund:

    Dieses Jugendbuch hat mich direkt neugierig gemacht, weil ich die Idee spannend finde und einfach sehr gespannt auf die Umsetzung war. 

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um den mysteriösen Geheimbund “Black Coates” Die Frauen der “Black Coates” haben es sich zur Aufgabe gemacht gewalttätigen Männern eine Lektion zu erteilen. Als Thea eine Einladung erhält, ist das für sie die Chance sich am Mörder ihrer Cousine zu rächen. Doch die Vergeltungsaktionen eskalieren und Thea beginnt zu zweifeln, ob Rache auch wirklich für Gerechtigkeit sorgt? 

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Colleen Oakes ist flüssig und die Story lässt sich leicht lesen. Sie ist einfach gehalten und jugendgerecht geschrieben. 

    Charaktere: 

    Die Charaktere hat Frau Oakes gut ausgearbeitet. Ich mochte die Art wie die Autorin die Figuren gezeichnet hat, auch wenn mir manches ein bisschen zu extrem beziehungsweise überzogen dargestellt wurde. Schön fand ich, dass es eine gute Mischung zwischen Gemeinsamkeiten und Unterschieden bei den Charakteren gab. 

    Spannung: 

    Die Geschichte ist gut aufgebaut und für jüngere Leser*innen durch die Wendungen bestimmt auch spannend. Ich habe leider einiges als zu vorhersehbar empfunden, was echt schade war. 

    Emotionen: 

    Die Emotionen kommen in dieser Geschichte besonders durch die Gefühle der Frauen und ihre Schicksale zum tragen. Aber auch die Inhalte um Rache und Gerechtigkeit bieten viel Potenzial für verschiedenste Emotionen. Ich stehe nicht hinter den dargestellten Inhalten ( Gerechtigkeit ist für mich nicht mit Rache gleichzusetzen oder dadurch zu erreichen ), aber dennoch fand ich manche anderen Messages in diesem Buch gut. 

    “The Black Coates” ist ein nachdenklich stimmendes Buch, welches interessante Inhalte bietet und sich gut lesen lässt, aber ich finde man hätte noch ein bisschen mehr aus der Story rausholen können. 

    Meine Bewertung: 3,5 von 5

  7. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (14.171)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks

    4 ⭐️⭐️⭐️⭐️


    Die Reihe kenne ich bereits durch die Filme aber da ich es unbedingt Lesen wollte habe ich die Reihe passend zu Weihnachten Geschenkt bekommen und hier bin ich. Wir folgen Gwen die zu einer Familie gehört die ein Gen besitzt das einige ihrer Familie erlaubt durch die Zeit zu reisen. An ihrem 16 Geburtstag stellt sich heraus das die das Gen trägt und nicht ihre Cousine. Wir folgen hier die Sicht von Gwen bekommen aber zwischen denn jeweiligen Kapitel immer kleine Tagebücher, Stammbaum und Prophezeiungen dazu. Durch die Filme war ich bereits vertraut wie die Geschichte ablauft dennoch war ich überrascht da mir hier es teilweise besser gefallen hat. Besondere mochte ich Gwen als Charakter hier mehr und ach die Spielerischen und nicht so ernst genommen Szenen haben Spaß gemacht zu verfolgen. Im ganzen fand ich denn Anfang gut und bin gut durch die Seiten gekommen und wollte gar nicht mehr aufhören. 


  8. Cover des Buches Der Nostradamus-Coup (ISBN: 9783404174256)
    Gerd Schilddorfer

    Der Nostradamus-Coup

     (52)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    John Finch bekommt ein Notizbuch in die Hände, welches ihn nicht nur auf die Spur von Nostradamus, sondern auch in große Gefahr bringt.

    Ich liebe Verschwörungsthriller, ich lese gerne Bücher von Schilddorfer und ich interessiere mich für Nostradamus.

    Ich hatte also die perfekten Voraussetzungen für dieses Buch.

    Das Cover passt absolut zum Buch und hat mich sofort angesprochen.

    Der Schreibstil des Autors ist einfach nur sehr gut, die Protagonisten und Orte werden perfekt dargestellt, der Spannungsbogen zieht sich über das ganze Buch ohne abzuflachen.

    Dazu wirkt dieses Buch (wie auch die Vorgängerwerke) grandios recherchiert.

    Einiges an Fiktion und viel Geschichtliches bilden eine grandiose Geschichte, die Lust zum Lesen und recherchieren macht.

    Schon die 2 Vorgängerbände gefielen mehr sehr gut, dies ist allerdings das bisher beste aus dieser Reihe.

    Trotz fast 800 Seiten kommt nie Langeweile auf, ja nicht einmal die Spannung reißt irgenwann ab.

    Schön ist auch mitzuverfolgen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln.

    Fazit: Wer Verschwörungsthriller und Thriller mit wahrem Hintergrund und geschichtlichen Fakten mag, kann bei diesem Buch nichts falsch machen.

    Absolute Topempfehlung.

  9. Cover des Buches Das Geheimnis der Themse (ISBN: 9783453360716)
    Susanne Goga

    Das Geheimnis der Themse

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Mel3003

    Der Roman entführt einen in das magische London im 19. Jahrhundert. Wer London liebt und sich für Geheimgesellschaften, magische Elemente und Detektivgeschichten interessiert, wird diese Geschichte lieben. Sie ist kurzweilig und abwechslungsreich geschrieben. Mir gefiel insbesondere auch die moderne Darstellung der Hauptperson Charlotte. Die Kinderlosigkeit von Tom und Charlotte ist ein weiteres Element, das Abwechslung in die Geschichte bringt.

  10. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (2.003)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Auch dieses Buch ist absolut spitze! Schade, dass es nie verfilmt wurde! Das Buch spielt in Washington D.C., einer traumhaften Stadt... Dan Brown schreibt einfach gute Bücher!

  11. Cover des Buches Wächter der Nacht (ISBN: 9783453316188)
    Sergej Lukianenko

    Wächter der Nacht

     (954)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Bereits länger bin ich um die Wächterreihe herumgeschlichen. Jetzt ergab sich endlich die Gelegenheit Wächter der Nacht zu lesen und ich muss sagen, ich bin begeistert.

    Dem Autor gelingt es gekonnt Vampire, Magier, Hexen, Zauberer, Tierwesen und vieles mehr in unserer realen Welt anzusiedeln. Hauptschauplatz ist in diesem Fall Moskau und der Fokus liegt auf der Nachtwache. Jene Lichten, wie sie genannt werden, sind dafür zuständig die Wesen der Nacht zu kontrollieren und ihr Verhalten wenn nötig im Zaum zu halten.

    Gleich zu beginn bekommt es der Hauptprotagonist Anton mit einer zunächst unscheinbaren Frau und einem Jungen zu tun. Beides mag auf den ersten Blick keinen Zusammenhang  besitzen, entwickelt sich jedoch im weiteren Verlauf der Geschichte zu einem immer wiederkehrenden Knoten, der vom Autor nur mit ganz leichten Unterbrechungen ausgeschmückt wird.

    Was man jedoch auch sagen muss ist, dass die Gedankengänge der Figuren oftmals sprunghaft von Statten gehen. Manchmal auch fürs Lesen schlicht zu schnell und so dauert es doch auch, bis man hinter die eigentlichen Beweggründe der Wächter der Nacht und ihrem Chef kommt. Zeitgleich verleitet es genau darum beständig weiterzulesen, da man auf viele offene Fragen eine Antwort erhalten will und sie nach und nach präsentiert bekommt.


    Fazit: In diesem Buch tummeln sich die verschiedensten Wesen angefangen beim klassischen Vampir bishin zur Hexe. Man findet recht schnell seine Lieblinge und ist gespannt darauf, wie es im Storyverlauf weitergeht.

  12. Cover des Buches Phantomliebe (ISBN: 9783646601800)
    Tanja Voosen

    Phantomliebe

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Minchen1987

    Fairley, von ihren Freunden nur Fen genannt, schleicht sich auf eine Halloweenparty, um den Laptop des Gastgebers Rory zu stehlen. So will sie ihrer besten Freundin Stella aus einer missligen Lage helfen.
    In Rorys Zimmer steht ihr plötzlich ein fremder junger Mann gegenüber, der das gleiche Ziel hat wie sie: Auch er ist hinter dem Laptop her.
    Um nicht erwischt zu werden, küssen die beiden sich zur Tarnung, als jemand das Zimmer betritt, damit es so aussieht, als wäre das der Grund, warum sie sich dort befinden.
    Der Plan geht auch tatsächlich auf und Fen kann den Laptop herausschmuggeln. Auf dem Weg aus dem Haus, trifft sie jedoch auf Cliff, ihrem heimlichen Schwarm, und es stellt sich heraus, dass der geheimnisvolle Fremde dessen Bruder Sage ist.
    Fen will einfach nur verschwinden und gerät auf der Straße aus Versehen in einen Bannkreis.
    Von da an ist ihr Leben nicht mehr wie es vorher war.

    Fen wird Teil einer übernatürlichen Welt, in der Exorzisten, oder auch Crusade (keine klassischen Exorzisten, wie man zunächst glaubt), Geister, Dämonen und ähnliche Wesen, die so genannten Phantome, jagen.
    Wie sich herausstellt, gehören einige Personen in Fens Umgebung zum Orden der Crusade, zum Beispiel auch Cliff und Sage.
    Doch das ist bei Weitem noch lange nicht alles, was sich von nun an für Fen ändern wird. Da kommt noch einiges auf sie zu...

    "Phantomliebe" ist das erste Buch, das ich von der Autorin Tanja Voosen gelesen habe und ich muss sagen, es hat mir gut gefallen.
    Der Schreibstil ist sehr schön zu lesen und so anschaulich, dass man alles vor seinen Augen ablaufen sieht.
    Auch die Ausarbeitung der Charaktere fand ich gut, obwohl ich von manchen gerne noch mehr erfahren hätte.
    Von Anfang an hatte ich eine Art Verbindung zu Fen und auch zu Sage kam schnell eine zu stande.
    Es gefällt mir, dass man zusammen mit Fen in die Welt der Exorzisten eintaucht und nach und nach mehr über den Orden und die Ausbildung der Crusade erfährt.
    Bei Sage ist das genauso. Er öffnet sich Fen gegenüber und so lernt man auch ihn langsam besser kennen.

    "Phantomliebe" hat einfach alles, was man sich wünscht.
    Von Anfang bis Ende wird es nicht langweilig. Durch die Geheimnisse, die mit der Zeit gelüftet werden, eine alte Prophezeiung und das ganze Mysteriöse an sich, entsteht eine Spannung, die einen beim Lesen einfach fesselt.
    Aber auch eine Portion Drama und ein Kampf auf Leben und Tod tragen ebenso zum Lesevergnügen bei, wie Freundschaft, Zusammenhalt und eine aufkeimende Liebe.
    Zudem darf natürlich auch eine Prise Humor nicht fehlen, damit es nicht ganz so düster ist.

    Alles in Allem hat mir, wie man sieht, "Phantomliebe" sehr gut gefallen und ich kann es getrost weiterempfehlen.
    Deshalb gibt es von mir volle 5 von 5 Sternen.

  13. Cover des Buches DER ZEHNTE HEILIGE (ISBN: 9783958350656)
    Daphne Niko

    DER ZEHNTE HEILIGE

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Der zehnte Heilige bildet den Auftakt zu einer Buchreihe rund um die Protagonistin Sarah Weston. Als Tochter eines angesehenen Londoner Adeligen stemmt sich die Archäologin Sarah in der Manier eines Indianer Jones gegen einige Wiedrigkeiten.

    Da wäre zum einen der Umstand, dass ihre Arbeit in Äthiopien, bei der Ausgrabung einer Grabkammer bereits von anfang an unter keinem guten Stern steht. Immerhin erwarten sich die Geldgeber schnelle Fortschritte, welche Sarah jedoch nicht liefern kann. Stattdessen beginnt sie eine eigene Ausgrabung, abseits ihrer Arbeit, und wird hier schnell fündig. Die Entdeckung, welche Sarah dabei macht ist jedoch derart umfassend, dass sie einflussreiche Leute aus den verschiedensten Kreisen auf den Plan ruft.

    Die nächste Schwierigkeit steht mit Daniel Madigan ins Haus, der ihre gescheiterte Ausgrabung unterstützen soll. Dass die beiden zu Anfang nicht großartig miteinander auskommen ist ein Umstand, der durchaus vorhersebar ist. Allerdings entpuppt sich Daniel im weiteren Verlauf der Story als äußerst hilfreich. Und auch Sarah legt recht bald ihre Befangenheit ab und wird zudem was die Autorin beabsichtigt: Eine Frau, welche sich mit mächtigen Leuten anlegt und denen gehörig die Meinung geigt.


    Während dieser eigentlichen Handlung bekommt man als Leser noch einen zweiten Blickwinkel offenbart. Einen, rund um den Mann namens Gabriel. Zunächst ist nicht ganz schlüssig in welcher Verbindung die beiden Handlungsstränge zueinander stehen. Sie wirken voneinander losgelöst. Doch nach einiger Zeit wird klar, worauf der Fokus der Story liegt. Und so entwickelt sich ein gekonnter Abenteuerroman, welcher in der unmittelbaren Gegenwart spielt und mit einigen technischen Raffinessen aufwartet. 


    Fazit: Eine moderne Version von einem Indianer Jones, der hier mit einer weiblichen Hauptfigur aufwartet, welche zuweilen wenig zum Lachen hat, aber dafür mit ihrem Verstand die Handlung immer wieder in neue Bahnen lenkt.

  14. Cover des Buches Der Fänger (ISBN: 9783426516492)
    Andreas Franz

    Der Fänger

     (55)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-
    Ich habe es als Hörbuch gehört.
    Auch ich habe manchmal den Faden verloren, war ich doch leider nicht so konzentriert dabei und teilweise etwas abgelenkt mit persönlichen Gedanken. Verschiedene Handlungsstränge führen am Ende zu einem stimmigen Bild zusammen, allerdings muss man zwischendurch schon aufpassen, dass man den Faden nicht verliert. Ansonsten hat mir der Kriminalfall gut gefallen und der Epilog am Ende traf meinen Geschmack. Die Reihe um die Ermittlerin gefällt mir sowieso. Alles in allem ein solider Krimi.
  15. Cover des Buches Die Diamantkrieger-Saga - La Lobas Versprechen (ISBN: 9783570164259)
    Bettina Belitz

    Die Diamantkrieger-Saga - La Lobas Versprechen

     (45)
    Aktuelle Rezension von: M_yx002

    Wohoow...jaaaa, also der zweite Band setzt die Geschichte gelungen fort -mit Humor, Dramatik, Action und schön viel Surrealem. Und was passiert am Ende - der größte Kliffhänger überhaupt🙆🏼‍♀️😂. Ein super Buch, was keinen Raum lässt, die Geschichte nicht vollständig fertigzulesen!

  16. Cover des Buches Teufelsgrinsen (ISBN: 9783462047592)
    Annelie Wendeberg

    Teufelsgrinsen

     (195)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: London, Ende 19. Jhd.: Nachts arbeitet Anna in Londons Elendsvierteln als Krankenschwester und versorgt Kinder, Bettler und Kriminelle. Doch am Tag verkleidet sie sich als Mann und arbeitet als Anton Kronberg, ein angesehener Epidemiologe. Bisher hat niemand ihr Geheimnis aufgedeckt, doch dann begegnet sie dem berühmten Detektiv Sherlock Holmes, der sie mit einem Blick durchschaut. Gemeinsam untersuchen sie einen Fall von absichtlich mit Cholera infizierten Menschen. 

    Eindruck: Die Idee, dass Sherlock Holmes bei seinen Fällen nicht nur von Watson unterstützt wurde, sondern auch eine Frau beteiligt war, hat mich sofort interessiert. 

    Die Charaktere: Anna Kronberg ist eine sehr intelligente und stolze Frau. Sie wollte unbedingt Ärztin werden, doch Frauen war es damals nicht erlaubt Medizin zu studieren. Kurzerhand hat sie sich ein Doppelleben aufgebaut. Sie ist einerseits sehr emotional, hat aber aufgrund ihrer Rolle ein bisschen verlernt, sich wie eine Frau zu verhalten und deshalb auch viele männliche Eigenschaften. Ihre Vergangenheit ist wirklich brutal, weswegen sie ein gestörtes Verhältnis zu Männern hat. Zu Sherlock Holmes muss ich wohl nicht viel sagen. Er ist genial, wirkt meist emotionslos und ist sehr unbeholfen, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht.

    Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Es war sehr interessant wie Anna den medizinischen Wissensstand dieser Zeit erklärt. Obwohl ich mich auf dem Gebiet nicht auskenne, konnte ich den Erklärungen gut folgen. Man merkt, dass die Autorin selbst eine Wissenschaftlerin ist. Aber insgeheim habe ich auf den Moment gewartet, in dem endlich Sherlock Holmes auftaucht. Das geschah dann auch recht schnell und die Dialoge zwischen ihm und Anna, zwei intelligenten, irgenwie aus der Zeit gefallenen Charakteren, haben mich sehr gut unterhalten. Der Fall bzw. die Verschwörung, die aufgeklärt werden muss, ist auch spannend. Mir hat besonders der wissenschaftliche Schwerpunkt der Geschichte begeisert, da es mal eine nette Abwechslung war. Außerdem werden die Lebensumstände der Menschen im 19. Jhd. schonungslos und realistisch beschrieben. Es war damals wirklich hart in London zu (über)leben. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte und den Schauplatz hinein denken. 

    Eine klare Empfehlung! Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

  17. Cover des Buches Das Hexenbuch von Salem (ISBN: 9783442473748)
    Katherine Howe

    Das Hexenbuch von Salem

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Der Roman springt zwischen Gegenwart (1991) und Vergangenheit (1692) hin und her. Die Hauptperson in der Gegenwart ist Connie, eine Doktorandin aus Harvard. Sie soll das Haus ihrer vestorbenen Großmutter auf Vordermann bringen. Dabei taucht sie in die Geschichte ihrer Vorfahren ein. Die Geschichte in der Vergangenheit beschäftigt sich mit der Hexenverfolgung in Salem.

    Beide Erzählstränge sind immer unterteilt in jeweiligen Kapiteln, so hat man immer einen guten Überblick. Die Geschichte ist leider sehr langatmig erzählt. Die über 500 Seiten hätte man sicher um 200 kürzen können, ohne der Geschichte etwas wichtiges zu nehmen. Nicht immer ist soviel Information gut und spannend.

    Der Roman an sich ist eine gelungene Mischung aus Wirklichkeit, Geschichte und Fiktion.

  18. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (ISBN: 9783551557445)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch

     (11.302)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 27. Juni 2021

    Ich muss sagen, dass in dem Band sehr, sehr viele Informationen auf kleinem Raum gequetscht wurde. Auch sehr viele neue Charaktere kamen dazu, wobei Viktor Krum von den Neuen wohl zu den Besten gehört.

    Kurz kamen mir auch kleine Tränchen. Was ich auch sehr interessant finde, ist Hagrids & Olympes Geschichte mit ihren Vorfahren

    Lieblingscharaktere:

    1. Hagrid

    2. Dumbledore

    3. Sirius Black

  19. Cover des Buches Das Vermächtnis. The Legacy (ISBN: 9783862822263)
    Richard Surface

    Das Vermächtnis. The Legacy

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas

    Der Mord am Großvater und die Suche nach verschollenen Kunstwerken bringen Gabriel auf eine Jagd durch Europa auf der Suche nach der Wahrheit. „Es lag nun an ihm, Tommaso, Gabriel davor zu bewahren, das dritte Opfer des Schopenhauerfluchs zu werden.“

    Der Roman bringt als gute Basis neben den Themen Familie, Kunst und Verbrechen Handlungsorte in Deutschland, Österreich und Italien mit. Gabriels Wunsch, das Familiengeheimnis aufzuklären, ist durchaus nachvollziehbar und sein Abtauchen vor Polizei und Verbrechern spannend in Szene gesetzt. 

    Und doch wirkt an dieser Geschichte einiges befremdlich. Sprunghaftigkeit und Logikfehler dahingestellt, am meisten störte mich, dass die Hauptfigur, die in besagten Ländern lebt, nur Englisch spricht und ich immer wieder mit Anspielungen auf amerikanische Schlachten oder Generäle konfrontiert wurde. Das Europagefühl bleibt durch diese Amerikanisierung auf der Strecke.

  20. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (ISBN: 9783551557452)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix

     (9.784)
    Aktuelle Rezension von: Bellchen2905

    Leider muss ich wirklich sagen, dass wäre ich nicht großer Fan der Filme diesen Teil bestimmt abgebrochen hätte. Allein der Anfang ist sowas von nervig. Harry verhält sich seinem Cousin gegenüber genau so wie Draco seinen Freunden Ron und Hermine... 

    Anstatt sich nach den Strapazen zu freuen alle wieder zu sehen schreit er sie nur an und verhält sich einfach wie das letzte Ar***... 

    Abgesehen von Harry ist aber auf jedenfalls interessant mehr über die Zaubererwelt zu erfahren. Das Ministerium und auch das Krankenhaus, sowie deren Abläufe und Geheimnisse. Auch das mit den Bildern ist nun "logischer" als in den Filmen. 

    Neville und Luna sind für mich auch immer ein Highlight. Cho hingegen mochte in den Filmen schon nicht aber in diesem Buch ist sie alle 5 Minuten am Heulen... 

    Wohingegen die Zentrauren und die Riesen endlich mehr Aufmerksamkeit erhalten und einige Fragen geklärte, andere wiederum offen bleiben.  

    Fazit: Die Welt und die Nebencharaktere absolut Top. Mit Harry wäre ich allerdings nicht befreundet.. Vielleicht hätte es mir als Kind tatsächlich besser gefallen (Bzw. als zickiger Teenager)

  21. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.317)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-

    Harry Potter – Band 2

    Endlich wieder Schule! Einen solchen Seufzer kann nur der ausstoßen, dessen Ferien scheußlich waren: Harry Potter. Doch wie im vergangenen Schuljahr stehen nicht nur Zaubertrankunterricht und Verwandlung auf dem Programm. Ein grauenhaftes Etwas treibt sein Unwesen in der Schule. Wird Harry mit Hilfe seiner Freunde Ron und Hermine das Rätsel lösen und Hogwarts von den dunklen Mächten befreien können? (Quelle: Inhaltsangabe – Carlsen Verlag)

    „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ ist der zweite Band der siebenteiligen Harry Potter-Serie - für den re-read ich mich hier, wie schon beim ersten Band, für die illustrierte Schmuckausgabe entschieden, die im Jahr 2016 erschienen ist.

    Nachdem Harry Potter in seinem ersten Jahr in Hogwarts schon einige Abenteuer erlebt hat, freut er sich bereits auf das zweite Schuljahr in der berühmten Schule für Hexerei und Zauberei. Bereits der Weg dorthin gestaltet sich anders als gedacht, als er und sein bester Freund Ron den Hogwarts-Express verpassen. Ihre spektakuläre Anreise bleibt nicht unbemerkt und der etwas mysteriöse Professor Severus Snape hat Harry genau im Auge und ist ihm nicht sehr freundlich gesinnt:


    „Harry wirbelte herum. Vor ihnen, sein schwarzer Umhang flatterte in der kalten Brise, stand Severus Snape (…) Und in diesem Augenblick lächelte er auf einer Weise, die Harry sagte, dass er und Ron in gewaltigen Schwierigkeiten steckten.“ 
    – Seite 66


    Auch im neuen Schuljahr erwartet den zwölfjährigen Harry einiges: Sein Mitschüler und Erzfeind Draco Malfoy ist wieder besonders fies, beim Besuch in der Winkelgasse läuft etwas schief und auch der neue Lehrer Gilderoy Lockhart ist eine etwas spezielle Person. Zudem geht Merkwürdiges in Hogwarts vor sich – etwas scheint sein Unwesen in den Mauern zu treiben. Zusammen mit seinen Freunden Ron und Hermine versucht Harry, das Rätsel zu lösen und macht eine unheimliche Entdeckung…

    Die Fortsetzung ist sehr gut aufgebaut und lässt sich flüssig lesen – wir erfahren einiges über die verschiedensten, magischen Unterrichtsfächer und lernen die schon bekannten Charaktere noch besser kennen: Ob Harry, Hermine, Ron und dessen sympathisch-chaotische Familie Weasley oder auch Hagrid, Schulleiter Albus Dumbledore, Prof. Minerva McGonagall, der düster wirkende Severus Snape und der fiese Mitschüler Draco Malfoy – diese und viele weitere Figuren sind sehr gut ausgearbeitet. Nicht zu vergessen ist Lord Voldemort, um den sich immer mehr düstere Gerüchte verbreiten…

    Den Roman in der illustrierten Schmuckausgabe zu lesen ist wieder ein ganz besonderes Leseerlebnis. Die wunderschönen Illustrationen stammen, wie auch beim ersten Band von Jim Kay. Der Illustrator hat bestimmte Momentaufnahmen perfekt in Szene gesetzt: Ob nur als kleines Bild oder Element am Rande oder als großformatige Doppelseite – die farbigen Illustrationen sind mit viel Liebe zum Detail perfekt auf die jeweilige Gegebenheit abgestimmt.
    Bei einigen etwas düsteren Szenen, wie z.B. der Abschnitt in der Nokturngasse, sind die Seiten schwarz gestaltet – mit weißer Schrift.

    Besonders gut gefallen haben u.a. mir die Szenen mit den Hausgeistern – Peeves, der fiese Poltergeist, die Maulende Myrte und natürlich der Fast Kopflose Nick mit seiner speziellen Feier zu seinem 500. Todestag, zu dem Harry und seine Freunde natürlich eingeladen wurden:


    „Ein unglaublicher Anblick bot sich ihnen. Der Kerker war voll mit Hunderten perlweißer, durchscheinender Gestalten. Die meisten schwebten dicht gedrängt über einem Tanzboden und walzten zu dem fürchterlichen Kreischen von dreißig Musiksägen eines Orchesters, das auf einer schwarz bespannten Bühne spielte.“ – Seite 101


    Auch ansonsten gibt es viel zu entdecken - sowohl die Geschehnisse vor dem Schuljahr, als auch die Abenteuer in Hogwarts sind interessant und unterhaltsam – mit vielen magischen Details. In diesem Band lernen wir die Peitschende Weide, die Maulende Myrte, Dobby, den Hauself und vieles mehr kennen – bis hin zur Legende um die Kammer des Schreckens…


    Das Geschöpf glitt vom Bett herunter und verneigte sich so tief, dass die Spitze seiner langen schmalen Nase den Teppich berührte. Harry sah, dass es eine Art alten Kissenüberzug anhatte, mit Lächern für die Arme und Beine. (…)
    „Dobby, Sir. Einfach Dobby. Dobby, der Hauself“, sagte das Geschöpf. 
    – Seite 10/11


    Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und dunkle Geheimnisse kommen ans Licht…

    Mein Fazit: Auch der zweite Band um den Zauberer Harry Potter ist sehr gelungen und hält neue magische Abenteuer bereit. Schon bekannte Charaktere lernen wir hier noch besser kennen, neue, interessante Figuren und Wesen kommen hinzu. Es wird geheimnisvoll, etwas düster und spannend. Die illustrierte Schmuckausgabe, die neben vielen wundervollen farbigen Bildern auch den kompletten Roman enthält, macht die abenteuerliche Fortsetzung zu einem besonderen Leseerlebnis.

  22. Cover des Buches Die Bibliothek der Schatten (ISBN: 9783442469284)
    Mikkel Birkegaard

    Die Bibliothek der Schatten

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Elli64

    Die Bibliothek der Schatten von Mikkel Birkegaard,

    John Campelli hat das Zeug zu einem sehr erfolgreichen Anwalt aufzusteigen. Wenn er im Gericht das Wort ergreift, gibt es niemanden, der nicht völlig gebannt zuhört. Man könnte glauben, dass er eine besondere Kraft in seiner Stimme hat, oder er ist ein begnadeter Rhetoriker. John steht kurz vor seinem Durchbruch, denn er bekommt einen der wichtigsten, aber auch schwierigsten, Fälle zugeteilt. Dadurch hofft er endlich Teilhaber werden zu können. Doch plötzlich kommt ihm ein familiäres Ereignis da wischen, denn sein Vater, Luca, verstirbt und John muss sich um den Nachlass, ein kleines Antiquariat, kümmern. Er fährt hin und möchte es so schnell wie möglich verkaufen, denn sein Vater hatte ihn vor vielen Jahren fortgeschickt und jeglichen Kontakt abgebrochen.

    Das Antiquariat birgt mehr Geheimnisse, als John je geahnt hat.

    Bei seinem Eintritt ins Antiquariat fühlt John sich wieder wie ein Kind. Es steht immer noch der beste Freund seines Vaters, Iversen, hinter der Kasse und auch sonst sieht es fast wie früher aus. Während John in seinen schönen Erinnerungen seiner Kindheit schwelgt, denn diese war schön, bis seine Mutter plötzlich starb, versucht Iversen ihn zu überreden nicht zu verkaufen, denn erst sollte er alles über die Libri di Luca erfahren. John ist aber schon längst von der Atmosphäre gefangen und erklärt sich bereit, Iversen und einer weiteren Angestellten zuzuhören. Er erfährt, dass es Menschen mit einer besonderen Begabung des Lesens gibt, und das sowohl sein Vater und auch er selbst diese Begabung besitzen. Diese Menschen haben sich immer im Libri de Luca getroffen um gemeinsam zu Lesen und die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Eine kleine Lesung der Drei als Beweis lässt einen zu tiefst erschütterten John zurück. Und das ist erst der Anfang, wenn John geahnt hätte, was noch auf ihn zukommt, wäre er wohl nie zurück zu seinen Wurzeln gekehrt, denn da wo Gutes getan wird, ist oft das Böse nicht fern.

    Fazit

    Ich finde schon das Cover und den Titel sehr ansprechend. Nur deshalb habe ich es überhaupt gelesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich fand ihn angenehm zu lesen. Das Buch ist spannend ohne reißerisch zu sein. Ich fand die Charaktere überzeugend und auch die Story gut durchdacht. Es fängt sehr seicht an, aber wird im Laufe immer magischer. Ich finde ja auch, dass Lesen etwas Magisches hat und hier hat der Autor diese Magie auf einen anderen Level gehoben. Ein sehr schönes Buch, mit Spannung ohne Blut und Gewalt, das für gute Unterhaltung sorgt.

  23. Cover des Buches Soul Hunters - Mit der Liebe kommt der Tod (ISBN: 9783522505499)
    Gerd Ruebenstrunk

    Soul Hunters - Mit der Liebe kommt der Tod

     (37)
    Aktuelle Rezension von: MsChili
    Hackerin Hannah ist ein Programmierprofi und hat eine Partnerbörse entwickelt, die zu jedem Menschen einen Seelenverwandten finden kann. Doch nicht nur ihr Auftraggeber hat Interesse an ihrer Software und so kann sie niemandem vertrauen. Außer Jona, der ihr Seelenverwandter sein soll.

    Für mich ist der Klappentext etwas irreführend. Ja, es geht um die Software und auch um Hannah, doch größtenteils wird aus Jona's Sicht erzählt, womit ich so manches Mal meine Probleme hatte. Für mich ist es auch kein Thriller, sondern eher eine spannende Liebesgeschichte, die mit einigen überraschenden Momenten fesseln kann. Der Schreibstil ist gelungen, jugendlich und lässt sich super schnell lesen. Die Idee zur Geschichte mit der Seelenverwandtschaft und die zugrunde liegende Sage gefallen mir super, doch ein paar mehr Informationen dazu wären ganz hilfreich gewesen. So ergibt nicht alles einen Sinn.
    Jona, aber vor allem Hannah, waren für mich nicht richtig greifbar und ich habe keinen Zugang zu ihnen gefunden. Anfangs zieht sich die Geschichte auch etwas und plötzlich überschlagen sich die Ereignise. Da wäre eine gleichmäßige Aufteilung auf's Buch besser gewesen.
    Vielleicht bin ich einfach schon zu alt für dieses Jugendbuch.

    Für jüngere Leser/Jugendlicher eher geeignet, ich habe keinen richtigen Zugang gefunden.
  24. Cover des Buches Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (ISBN: 9783846601082)
    Kira Licht

    Kaleidra - Wer das Dunkel ruft

     (372)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    Als Emilia in einem Museum das Voynich-Manuskript entdeckt und sogar lesen kann, wird sie direkt von der Gold-, Silber- und Quecksilberloge verfolgt, denn das Manuskript ist ein uraltes Rezept. Schon beginnt ein Wettrennen gegen die Zeit und zusammen mit dem Goldalchemisten Ben macht sich Emilia auf die Suche nach den Zutaten.

     

    Habe ich das Glück, schon am Anfang von 2023 ein Jahreshighlight in der Hand zu halten? Definitiv, dabei ist es der erste Band einer Trilogie. Jugendfantasy hat eine neue Führerin in der modernen Zeit gefunden, denn heutzutage findet man kaum noch Romane, die neue Fantasythemen beinhalten, spannend und gefühlvoll sind und gleichzeitig die Liebesgeschichte, die ein Must ist, nicht zu viel Raum einnimmt, aber genau das hat Kira Licht geschafft und das als deutsche Autorin, von denen man (sorry dafür) keine besonderen Romane in diesem Genre findet. Ich bin absolut positiv überrascht von dem Buch, denn der Klappentext überzeugt nicht wirklich, dafür das mysteriöse und einzigartige Cover umso mehr. Was allen, die das Buch in die Hand genommen haben, besonders gut gefallen hat, ist die gute und edle Qualität des Hardcovers, sodass man diese Reihe sehr gerne im Bücherregal stehen haben möchte.

    Zuerst zur Idee des Buches und zum Worldbuildig. Simpel, aber gigantisch, das ist meine Meinung dazu, denn das Thema mit dem Periodensystem, der Manipulation der Elemente und den drei Logen ist super. Insbesondere für mich als Naturwissenschaftsfreak ein Wunder auf dem Büchermarkt. Man merkt direkt, dass sich die Autorin über alles Chemische und Biologische informiert hat, kein Wunder als studierte Biologin und Medizinerin. Das ist Herz und Blut und für mich das, was fast den ganzen Charme ausmacht. Ich liebe Magie und wenn diese dann auch noch mit alltäglichen Elementen verbunden ist, ist es das Topping schlechthin. Die Alchemisten werfen mit Metallen, Halogenen und was weiß ich noch alles herum und erzielen gewünschte Reaktionen, die so detailliert beschrieben sind, dass ich beinahe schon Angst hatte, dass neben mir Natriumkristalle herunterrieseln. An sich ist der Schreibstil flüssig und jugendgerecht, sodass man zu jeder Zeit in das Geschehen hinein findet. Die Verbindungen mit den drei verfeindeten oder verbündeten Logen ist genauso gut gestaltet und besonders die Geschichten aus der Vergangenheit sind super gelungen.

    Nun zu den Charakteren des Buches, wobei ich aufpassen muss, dass ich meine Begeisterung nicht in zu vielen Seiten Ausdruck verleihe, denn das liest sich ja kein Mensch mehr durch. Die Autorin kann Menschen erschaffen, ihnen alle eine individuelle Persönlichkeit verleihen, Wichtigkeit geben und das in nur wenigen Situationen mit mäßig langen Dialogen. Wunderbar und ein richtiges Talent, denn ich habe mit den Personen mitgefiebert, mit ihnen gelacht und in den richtigen Momenten, wie lustige Kabbeleien, Wut oder Verrat, haben sich die Emotionen so angestaut, dass ich kurz Zeit brauchte, um sie von meinen eigenen zu trennen.

    Emilia – Die perfekte Protagonistin, mit viel Emotionen, Mut, Selbstbewusstsein, aber auch realistischen Gedanken in den richtigen Situationen. Ihr innerer Konflikt ist sehr gut nachvollziehbar, ihre Angst, ihre vielen Fragen in der neuen Welt, aber besonders gut gefällt mir, dass sie zwar besonders stark ist und eine Gabe hat, aber trotzdem nicht die alleinige Heldin ist, sondern ihre Grenzen hat, auch mal versagt, andere um Hilfe bittet und uns immer wieder überrascht. Das kann nur besser werden.

    Ben – Er ist der typische distanzierte und arrogante Badboy, der von Emilia nur genervt ist, alles allein machen will, aber nicht kann, erstaunlich viel Wissen hat, was mir persönlich am besten gefällt, und eine eigene Vergangenheit hat. Seine Charakterentwicklung ist mitunter am besten gelungen und seine anfängliche Distanz und die langsam akzeptierten Gefühle für Emilia sind einfach wunderschön mitanzusehen und wie er nur für sie die Regeln bricht, ist fantastisch. Klar, diese Liebesgeschichte ist ziemlich klischeebehaftet, aber mir macht das überhaupt nichts aus, im Gegenteil, es lockert die Spannung und ist vollkommen natürlich.

    Annmary – Sympathisches Mädchen, das eine gute Freundin ist, aber eine eigene düstere Vergangenheit hat und mich absolut unvorbereitet negativ überrascht hat.

    Oliver – Von ihm wissen wir nicht viel, aber er ist Ben sehr ähnlich und durch seine Rolle als Vizeanführer und sein Verantwortungsbewusstsein kann ich ihn doch gut leiden.

    Larkin – Mit seinen unpassenden Witzen, den Anmachsprüchen und der offen gezeigten Zuneigung lockert er jede Atmosphäre auf und niemand kann ihn nicht mögen.

    Murphy – Bei ihm gilt dasselbe, denn seine verwirrte Art, wobei er in ernsten Situationen auch ernst sein kann, muss man einfach lieb haben.

    Quecksilberalchemisten – Diese sind, egal wen man nun betrachtet, am nervigsten und ich bezweifle, dass sich das ändert. Ich hoffe wir bekommen im zweiten Band mehr Informationen über sie.

    Goldalchemisten – Da ich sie oben alle aufgeführt habe, muss ich nicht mehr darüber sagen.

    Silberalchemisten – Diese sind, da sind wir alle einer Meinung, eine einzige Enttäuschung und hier hoffe ich, dass das einen guten Grund hat.

    Insgesamt mag ich die Hierarchie der Orden und die verschiedenen Aufgaben der Orden, sowie der Logenmitglieder und diese Strukturen sind eine gute Basis.

    Zum Schluss zur Story und da alles drum herum passt, ist auch die Geschichte an sich super gestaltet. Emilia und Ben enträtseln das Manuskript, reisen durch die Welt und müssen verschiedene Gefahren überstehen und das ist Spannung pur. Insbesondere die Rätsel sind kreativ und ich frage mich, wie man sich so etwas geniales ausdenken kann. Dann die Gefahr vom Quecksilberorden und der Crux und eine ideale Storyline ist entstanden. Egal, ob sie um ihr Leben rennen, persönliche Angelegenheiten klären müssen, lange Dialoge voll bepackt mit Informationen vorkommen, mystische Rätsel entschlüsselt werden oder neue Fragen aufkommen, alles zusammen ist ein perfektes Überraschungspaket, sodass man zu keiner Zeit die Geschehnisse vorhersagen konnte. Nach dem Lesen vieler Bücher ist das eine wunderbare Überraschung und das auch noch Elemente aus dem echten Leben genommen wurden, ist super. Jeder Kampf und jede Erholung danach ist ein weiterer Beweis für so einen gelungenen Roman.

    Schlussendlich ist der Auftakt der Fantasy-Trilogie grandios und eine klare Leseempfehlung von mir, denn für jeden Fantasy-Fan ist etwas dabei!

     

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