Bücher mit dem Tag "gardasee"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gardasee" gekennzeichnet haben.

53 Bücher

  1. Cover des Buches Die Schokoladenvilla (ISBN: 9783328103226)
    Maria Nikolai

    Die Schokoladenvilla

     (237)
    Aktuelle Rezension von: schmoekerstunde

    Ein sehr berührender Roman. Obwohl die Handlung einigermassen vorhersehbar ist, verläuft die Geschichte spannend. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen und man fiebert geradezu mit den vielen Charakteren und ihren Lebensumständen mit.

    Ein nettes Detail: am Ende des Buches gibt es einen Überblick über die mitwirkenden und über historische Personen sowie ein Glossar über die damalige Mode und den historischen Hintergrund.

    Ein schöner und lesenswerter erster Band einer Trilogie.

  2. Cover des Buches Aussicht auf Sternschnuppen (ISBN: 9783499269851)
    Katrin Koppold

    Aussicht auf Sternschnuppen

     (291)
    Aktuelle Rezension von: Ellen_Lang

    „Willst du noch einen letzten Rat von mir hören?

    „Nein“

    „Ich geben ihn dir trotzdem: Lern endlich, mit dir selbst auszukommen! Denn wenn du es nicht kannst, kann es auch kein anderer.“

     

    Helga Baum ist fast vierzig und wünscht sich so sehr zu heiraten und Kinder zu haben. Ob ihr jetziger Freund Guisepppe wirklich der Mann ist, mit dem sie alt werden möchten? Dann entdeckt sie eine verräterische SMS auf seinem Handy. Guiseppe macht sich auf den Weg nach Italien. Hat er eine Affäre? Helga ist besorgt und wütend zugleich und macht sich Hals über Kopf auf den Weg nach Italien. Eine ungewöhnliche Reise beginnt. Das Leben von Helga war bisher eher trist und unspektakulär. Nun ändert sich alles. Sie muss sich mit dem rauchenden Schauspieler Nils Schönebeck ein Mietauto teilen. Auf der langen Reise sind schlechte Luft, schlechte Laune und Konflikte vorprogrammiert. Als Helga auf einem Marktplatz dann auf Guiseppe trifft überschlagen sich die Ereignisse…..

    Ich habe diesen Liebesroman richtig genießen können. Er ist mit so viel Witz und auch Spannung erzählt, dass ich ihn am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Helga ist eine triste und einfache Frau, die sich nichts sehnlicher wünscht als Kinder zu haben (am Besten mit Mann und Hochzeit und Haus und allem drum herum). Die Reise nach Italien ohne Gepäck ist so spontan und ereignisreich, dass dies ihren kompletten Lebensplan durcheinander bringt. Auf der Fahrt lernt sie Nils Schönebeck kennen und verliebt sich in ihn, kann diese Liebe aber noch nicht zulassen. Ein Roman voller Herzschmerz und mit sehr vielen witzigen Szenen gespickt. Es macht so viel Freude den Roman zu Lesen, dass ich auf jeden Fall noch die anderen 2 Teile der „Sternschnuppen“-Reihe von Kathrin Koppold lesen werde.

  3. Cover des Buches Liebe keinen Montague (Luca & Allegra 1) (ISBN: 9783551300676)
    Stefanie Hasse

    Liebe keinen Montague (Luca & Allegra 1)

     (191)
    Aktuelle Rezension von: viktoria162003

    Meinung

    Eine Romeo und Julia nach Erzählung und das auf eine ganz neuen Art und Weise.  Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil und so lässt sich die Geschichte doch recht schnell lesen. Geschrieben wird das ganze aus der Sicht von Allegra.

    Was ich an dem Buch sehr mochte ist natürlich das Thema darin, denn jeder Romantik-Fan liebt natürlich romantische Geschichten. Perfekt wenn es dann auch noch ein wenig von Romeo und Julia spiegelt und noch spannend untermalt ist. Da ich ja ein absoluter Schnulzen Fan bin, hätte es aber durchaus noch ein wenig mehr „Schnulziger“ sein dürfen ;), aber das soll kein Kritikpunkt sein.

    Auch hat die Autorin sehr schön Spannung im Buch aufbauen können durch tolle Fantasievolle Momente. Denn neben der Romanze und der Spannung ist auch ein wenig Magie zu finden. Das kann man ja auch schon ein wenig vom Klappentext heraus lesen.

    Den einzigen kleinen Teil den ich zu bemängeln habe ist, das sich das Buch zwar schnell  und gut lesen lässt, aber die Geschichte auch ein unheimlich schnelles Tempo drauf hatte das mir nicht ganz gefallen hat.

    So nimmt Allegra manche Situationen einfach so hin wo ich vielleicht mit ein paar Widerworten oder Unglauben gerechnet hätte, oder das sie manches ein klein wenig hinterfragt. Diese Situationen wirken dadurch ein wenig „Ereignislos“.  Passende stellen kann ich leider nicht verraten, da es sonst richtige Spoiler sind :D.

    Ich kann nur sagen, das ich mir diese vielleicht noch einen Ticken Dramatischer, verzwickter oder auch noch einmal spannender gewünscht hätte damit sie für mich einfach ein wenig ehr als „Schlüsselpunkte“ heraus gestochen währen.

    Die Charaktere fand ich sehr Interessant, da sie recht geheimnisvoll herüber kommen. Ich hätte gerne noch ein wenig mehr über sie erfahren, denke aber das man hier sicherlich einfach noch mehr im zweiten Band herausfindet und sie da auch noch besser und tiefer werden.

    Allegra mochte ich eigentlich von Anfang an, sie ist freundlich und Liebenswert. Ich fand allerdings, dass sie ein klitzekleines bisschen zu Gutgläubig, oder um es schon böse zu sagen, Naiv ist. Wie ich oben schon sagte, hätte ich mir einfach an manchen Situationen ein etwas anderes Verhalten gewünscht. Auch dürfte sie ein wenig frecher sein.

     

    Fazit

    Eine schöne Geschichte die mir gut gefallen hat. Einige Punkte im Buch haben mir nicht ganz so gut gefallen weswegen das Buch von mir 4 Sterne bekommt. Bin aber schon auf die Fortsetzung gespannt.


  4. Cover des Buches Zitronenduft und zarte Küsse (ISBN: 9782496704402)
    Lotte Römer

    Zitronenduft und zarte Küsse

     (45)
    Aktuelle Rezension von: tinstamp

    Wann, wenn nicht jetzt, ist die richtige Zeit für einen leichten Sommerroman?
    "Zitronenduft und zarte Küsse" habe ich vor einiger Zeit gewonnen und weil ich buchtechnisch erst in Italien war, bin ich gleich nochmals hingereist. Diesmal geht es an den Gardasee - ein beliebtes Reiseziel vieler Österreicher.

    Kim hat seit vier Jahren ein Verhältnis mit ihrem Chef. Nun steht der gemeinsame Urlaub vor der Tür und Kim wartet darauf, dass Dieter endlich seine Frau verlässt und ihre Beziehung öffentlich macht. Die große Firmenfeier soll dazu genutzt werden. Doch der Schock ist groß, als er stattdessen mit seiner Frau den gemeinsamen Nachwuchs ankündigt. Den bereits gebuchten Urlaub am Gardasee tritt Kim daraufhin aus Trotz alleine an und ertrinkt in ihrem Liebeskummer. Die warmherzige Antonella versucht ihr die Tage in der Pension so gut es geht zu versüßen - und das im wahrsten Sinne des Wortes mit allerlei leckeren italienischen Gerichten. Und der Surflehrer Luca sieht eigentlich auch zum Anbeißen an...

    Bei Romanen wie diesen, weiß man schon von der ersten Seite an, wie sie ausgehen werden und was man bekommt. Ab und zu brauche ich so eine Geschichte zwischen meinen Thrillern oder historischen Romanen, aber etwas Stil sollten sie trotzdem haben.
    Der erste Teil dieser Reihe, die sich "Liebe am Gardasee" nennt, ist jedoch sehr, sehr leichte Kost und zudem sehr klischeehaft. Zusätzlich fehlte mir das Knistern zwischen den beiden Love Interests Kim und Luca. Luca ist Surflehrer und kommt aus meiner Heimat Österreich...hm. Schilehrer wäre für mich top gewesen, aber Surflehrer? Okay, es gibt auch sicher tolle Surfer hier, aber wenn schon Klischee, dann bitte einen feurigen dunkelhaarigen Italiener....

    Die Tage am Gardasee plätschern dahin...als Leser bekommt man einige Sehenswürdigkeiten rund um den Gardasee präsentiert. Die bildhaften Landschaftsbeschreibungen haben mir allerdings sehr gefallen und am liebsten hätte ich gleich meinen Koffer gepackt und wäre selbst nach Limone gefahren. Dramatisch soll es wohl werden, als Kims Chef mit seiner Frau auftaucht. Doch genauso schnell, wie er erscheint, verschwindet er auch wieder.

    Die Geschichte selbst bietet somit nicht wirklich etwas Neues, lässt sich aber gut lesen. Die Figuren sind meiner Meinung etwas überzeichnet. Mit Kim selbst wurde ich nicht ganz warm. Ich empfand sie sehr oft als nervig und naiv. Gefallen hat mir hingegen das homosexuelle Pärchen Ernesto und Clement. Die Beiden sind einfach großartig und geben der Geschichte etwas Würze. Die warmherzige Antonella, die die Pension führt, war mir etwas zu übertrieben. Welche Besitzerin eines kleinen Hotels oder einer Pension stellt sich für ihre Gäste als Kummertante zur Verfügung oder sucht für sie passende Partner? Da kann ich leider nur mit den Augen rollen... Ins Herz geschlossen habe ich hingegen Antonellas roten Kater Barbarossa. Er erinnerte mich oft an meine beiden roten Katerchen.

    Fazit:
    Ein sehr leichte Sommergeschichte, die mir öfters Augenrollen beschert hat. Die Landschaft um den Gardasee wurde hingegen sehr bildhaft beschrieben und weckt Urlaubsträume. Wer sich nicht daran stört, dass dieser Roman sehr klischeehaft und seicht ist und nur etwas Leichtes zum Abschalten sucht, der kann hier zugreifen. Sonst würde ich eher davon abraten. Es gibt genug bessere Sommerromane....

  5. Cover des Buches Küsse keine Capulet (Luca & Allegra 2) (ISBN: 9783551300683)
    Stefanie Hasse

    Küsse keine Capulet (Luca & Allegra 2)

     (107)
    Aktuelle Rezension von: SummseBee

    Allegra ist von der Liebe und den Männern genervt und glaubt nicht mehr daran, dass sie ihrer wahren Liebe jemals begegnen wird. Doch als Fabio als Aushilfe im italienischen Restaurant ihrer Mutter anfängt, in dem Allegra als Bedienung arbeitet, beginnt sich in ihre eine Erinnerung zu regen. An einen Mann mit eisblauen Augen...

     Nach dem Cliffhanger in Band eins, hätte ich gedacht, dass es in Band zwei genau an der Stelle weiter geht. Daher war ich auch etwas verwirrt, dass Allegra wieder in Deutschland ist und offenbar vergessen hat, was sie in Italien erlebt hat. Und noch mehr verwirrte mich das Auftauchen von Fabio und Allegras beginnende Begeisterung für ihn. Da ich ja eigentlich gehofft hatte endlich wieder auf Luca zu treffen. Obwohl ich Fabio auch total sympathisch fand. 

    Im Laufe der Geschichte wird klar, dass der Kampf um die Liebe von Allegra und Luca erneut begonnen hat und dieser sogar noch spannender und nervenaufreibender ist als im Vorgängerband. Die Autorin hat es wieder wunderbar geschafft, dass Thema "Romeo und Julia" neu und modernen zu erzählen und mit spannenden Themen auszuschmücken. Gerade der Part mit der Unterwelt hat mir besonders gut gefallen.

    Wer Band eins schon toll fand, muss unbedingt diese Fortsetzung lesen. Die Autorin hat sich hiermit noch einmal übertroffen. 

  6. Cover des Buches Orangencreme und süße Träume (ISBN: 9782496707861)
    Lotte Römer

    Orangencreme und süße Träume

     (53)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Liebe am Gardasee, Band 3: Valentina liebt ihre Arbeit im „Casa Felicità“ und ist ihrer Chefin Antonella zutiefst dankbar, dass sie ihr den Job angeboten hat, nachdem ihre Eltern tödlich verunfallt waren. So konnte Valentina für sich und ihren jüngeren Bruder Tim den Lebensunterhalt verdienen. Als sie Max, den neuen Gast im Hotel, zum Klettern begleiten soll, wird sie von schmerzlichen Erinnerungen überflutet. Doch sie geht mit – sie kann Max und der Faszination des Kletterns nicht widerstehen…

    Erster Eindruck: Wie von dieser Reihe gewohnt, vermittelt das Cover absolut Urlaubsfeeling – prima!

    Dies ist Band 3 der Reihe, kann aber ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden. Für mich ist es natürlich ein Wiedersehen mit altbekannten Protagonisten, so z.B. Clement und Ernesto.

    Valentina fühlt sich von Max, dem neuen Gast, sehr angezogen. Aber sie ist ja zum Arbeiten im Hotel und daher haben irgendwelche amourösen Fantastereien überhaupt keinen Platz. Ihrem Kopf ist das klar, aber ihrem Herzen nicht. Die Autorin lässt Valentina extrem schwärmerisch und wiederholend über Max nachdenken. Zum Glück mag ich es auch mal, wenn es ein bisschen kitschig-romantisch zu- und hergeht. Aber das war mir schon fast zu viel. Max ist ein toller Typ – nun komme ich noch selbst ins Schwärmen! – und ein grosser Fan vom Klettern. Es gab sehr detaillierte Einblicke in diesen Sport mit allerlei Fachbegriffen. Er freut sich, als Valentina zusagt, ihn beim Klettern zu sichern, da sein ursprünglicher Kletterpartner abgesagt hatte. Er fragt sich, wieso sie als versierte Kletterin den Sport seit ein paar Jahren nicht mehr ausübt…

    Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und mir haben Antonella (liebe Autorin, in den Sechzigern ist man noch nicht so alt, wie sie hier dargestellt wird!) sowie Clement und Ernesto am besten gefallen. Die Veränderung der Situation von Valentina und ihrem Bruder Tim war mir zu abrupt, um glaubwürdig zu sein. Die Geschichte war für mich insgesamt zu vorhersehbar – daher nur 2 Sterne.

  7. Cover des Buches Dieser Sommer gehört noch uns (ISBN: 9783522202176)
    Heike Karen Gürtler

    Dieser Sommer gehört noch uns

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Bella-Anastasia

    Inhalt: Franziska ist schon längerem in ihren besten Freund Flo verliebt. Sie schreibt alles auf, um mit dieser Situation zurechtzukommen. Auch, als sie sich während der Fahrt in die Ferien nach einer zufälligen Berührung mit ihm sehnt. Zusammen mit ihren Freunden verbringt Franziska zwei Wochen am Gardasee in einem Ferienhaus. Es sind die letzten gemeinsamen Ferien, bevor sich die Wege von ihnen allen trennen werden. Doch mitten in dieser unbeschwerten Zeit ziehen Wolken auf – Zukunftsängste und Eifersucht trüben die Ferien. Und die Freunde versuchen ihre widerstreitenden Gefühle zu verstehen.

    Meine Meinung zum Buch: Ich habe das Buch wohl nur wegen des Covers ausgewählt – das muss ich zugeben. Der Inhalt hat mich zu Beginn nicht zu hundert Prozent überzeugt, da ich dachte, dass es sich wieder um eines dieser Standardjugendbücher handelt. Aber dem war nicht so.
    Von der Geschichte her ist leider wirklich nicht viel herauszuholen. Dies lag aber daran, dass sie sehr bodenständig und nie unrealistisch war, was ich wiederum eigentlich sehr gut fand. Die Geschichte hätte genauso gut eine wahre sein können. Das Buch war dafür sehr tiefgründig, was die einfache Geschichte wieder wettmachte. Ich hatte während des Lesens das Gefühl, dass die Autorin sich sehr gut in Jugendliche hineinversetzen oder sich gut an ihre eigene Jugendzeit erinnern konnte. Jedenfalls erinnerten mich viele Dinge an meine eigene Zeit und ich konnte mich sehr gut mit dem Buch identifizieren. Im Buch geht es hauptsächlich um das Thema Zukunftsängste. Also um die Frage: Was passiert nach der obligatorischen Schulzeit? Deshalb spielt das Buch auch in den Ferien nach dem obligatorischen Schulabschluss der Freunde. Dieses Thema ist meiner Meinung nach ein sehr wichtiges, welches einmal angesprochen werden sollte, denn die meisten Jugendbücher setzen sich leider nicht mit diesem Thema auseinander.

    Meine Meinung zum Cover: Das Cover hat mich wie schon gesagt direkt angesprochen. Es vermittelt den Eindruck eines unbeschwerten Sommers, den man zusammen mit Freunden verbringt. Auch die Schriftart wurde sehr schön gewählt.

    Fazit
    : Ein tolles Jugendbuch für alle, die einmal ein realistisches, nicht kitschiges Buch lesen möchten – und eine Prise Gardasee zu sich nach Hause bringen wollen.

  8. Cover des Buches Limoncellolügen (ISBN: 9783839228401)
    Gudrun Grägel

    Limoncellolügen

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Jeanette_Lube

    Dieses Buch erschien 2021 in der Gmeiner Verlag GmbH und beinhaltet 406 Seiten.

    „Mörderische Scharade“

    Chaos herrscht in der Hotelküche und Doro soll es richten. Ihre Freundin Greta Rinaldi ruft sie um Hilfe und so reist Doro nach Limone an den Gardasee, um die Saison  im Hotel „Magdalena“ zu retten. Schnell werden Job und Urlaub zur Nebensache, denn Doro erwarten nicht nur Limoncello und Pasta, sondern auch Lügen und Mord. Es gibt einen Toten im Pool, bedrohliche Verfolger und auch in der Familie sagt nicht jeder die Wahrheit. Wem kann sie noch vertrauen? Doro wittert Unrecht und so erwacht ihr Jagdinstinkt. Damit treibt sie nicht nur ihren Freund Vinc zur Verzweiflung. 

    Ich habe bereits den Krimi „Proseccolügen“ von der Autorin Gudrun Grägel gelesen, der mich schon echt begeistert hat. Nun mit diesem Krimi ist Doro wieder voll in ihrem Element. Sie ist eine wirklich sympathische junge Frau, die für ihre Freunde da ist. Daher ist sie sofort zur Stelle, als ihre Freundin Greta nach ihr ruft. Sie soll im Hotel „Magdalena“ kochen, da die Saison sonst nicht zu bewältigen ist. Das Talent hat Doro von ihrem Vater geerbt, der ein berühmter Sternekoch ist. Ich hatte das Gefühl, mich selbst in der tollen Gegend zu befinden. Die Geschichte wird aus Doros Perspektive erzählt und ist echt unterhaltsam und auch witzig. Sie ist aber auch ein kulinarisches Erlebnis. Dieses Buch habe ich an einem Tag durchgesuchtet, so sehr hat es mich ins seinen Bann gezogen. Es handelt sich um einen spannenden, aufregenden, fesselnden und packenden Krimi, der keine Zeit zum  Verweilen lässt. Gleich am Anfang wird ein Toter im Pool gefunden und in Doro erwacht wieder das Gefühl, unbedingt ermitteln zu müssen. Trotzdem steht sie dann wieder in der Küche und zaubert die leckersten Rezepte. Ich habe gemeinsam mit Doro ermittelt und war schon verwundert, wie geschickt die Autorin immer wieder falsche Fährten ausgelegt hat. Doro wäre nicht Doro, wenn sie sich nicht selbst in Gefahr bringen würde… Aber lest selbst! Ich hatte tolle Lesestunden und empfehle das Buch sehr gern weiter. Jetzt hätte ich echt Lust, an den Gardasee zu fahren. Aber nicht in solch eine gefährliche Gegend! Die Autorin hat mich begeistert, fasziniert und auch wieder überzeugt. Ich bin schon auf den nächsten Fall von Doro Ritter gespannt!     

  9. Cover des Buches Sommerträume am Gardasee (ISBN: B07VDCCXV3)
    Julia K. Rodeit

    Sommerträume am Gardasee

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Buchschrift

    Ohne jegliche Erwartungen habe ich "Sommerträume am Gardasee" angefangen. 

    Diese Geschichte hat mich gefesselt und für einige Momente in eine Traumwelt des Sommers katapultiert. Wer gerne mal wieder in den Urlaub möchte, es aber zur Zeit nicht möglich ist, der sollte dieses Buch lesen!

    Durch den leichten, flüssigen Schreibstil, bin ich einfach in die Geschichte gefallen und habe mich treiben lassen. Mir gefällt der Aufbau der Geschichte, der es dem Leser erlaubt, wie die Protagonistin, einfach mal der Realität zu entfliehen. 

    Die Hauptcharaktere haben beide mit einigem zu kämpfen. Sie sind sich sehr ähnlich, aber das stärkt die Beziehung, die sie zueinander haben auf eine interessante Art und Weise. 

    Ich konnte die Handlung und die Emotionen der Charaktere sehr gut nachvollziehen, habe mit ihnen gehofft und gelacht. Besonders hat mir gefallen, dass sich immer wieder die Sichtweise geändert hat, sodass man auch die andere Seite der Geschichte kennen lernt. Dabei hat der Leser die Möglichkeit, eine echte Nähe und Sympathie zu beiden Charakteren aufzubauen, was mir sehr gut gelungen ist.

    Gegen Ende wurde ich nochmal richtig überrascht, da hat sich Julia K. Rodeit nochmal einen interessanten Höhepunkt ausgedacht, der mich einerseits aus der Romantik etwas herausgerissen hat, allerdings sehr realistisch und für die Geschichte sehr wichtig war.

    Dieses Buch ist ein absolutes Wohlfühlbuch und ich würde es jedem für Zwischendurch empfehlen. Gerade auch, dass es nicht so lang ist, macht die Geschichte sehr angenehm. 

  10. Cover des Buches Sehnsucht auf blauem Papier (ISBN: 9783426515570)
    Julia Fischer

    Sehnsucht auf blauem Papier

     (29)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Millicent ist Heilpraktikerin. Von anderen wird sie dank ihrer besonderen Begabung manchmal „Hexe“ genannt. Hausarzt Dr. Paul Ebner schätzt ihre besondere Heilkunst bei schwierigen Fällen und tauscht sich gern mit ihr aus - ohne zu wissen, dass sie seit Jahren in ihn verliebt ist. Als seine geliebte Frau Emma nach 30 Jahren guter Ehe tödlich verunglückt, will Millicent ihm beistehen. Schließlich weiß sie aus eigener Erfahrung, in welchem Loch man sich nach dem Tod geliebter Menschen befindet. Ein Jahr lang schreibt sie ihm täglich einen Brief, in den sie ihre eigenen Erfahrungen nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern einbaut.

    Als Leser erleben wir dieses Jahr mit all seinen Höhen und Tiefen mit. Wir erfahren, wie Millicent arbeitet, wie sehr sie an der kleinen Marie hängt und wie sie ihr tägliches Leben gestaltet. Nebenbei wird auch erwähnt, wie ihr die Gespräche mit Paul fehlen. Der meldet sich nicht und quält sich von einem Tag zum nächsten. Lange nimmt er Millis Briefe gar nicht wahr, bis er den darin steckenden Trost entdeckt und sie gern liest.

    Die 1966 in München geborene Julia Fischer ist Schauspielerin, Hörbuchsprecherin und Autorin. Dies war der erste von bisher vier erschienenen Romanen. Sie hat sich der leichten Unterhaltung verschrieben.

    Ich habe das Buch Ende November zur Hand genommen und die Beschreibung des Todesmonats und der Vorweihnachtszeit sehr genossen. Für mich waren das die emotionalsten Abschnitte des Buches. Andere Zeiten dagegen hatten solche Längen, dass sie mir das Lesen etwas verleidet haben.

    Fazit: Ein netter Unterhaltungsroman mit guten Ideen, aber auch einigen Längen.

  11. Cover des Buches Urlaub für Profis (ISBN: 9781520989976)
    Maria Resco

    Urlaub für Profis

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Katja1979

    Es ist immer wieder unglaublich wie Maria Resco es schafft, so viel Humor in ihre Bücher einfließen zu lassen. Auch bei "Urlaub für Profis", der 3. Teil ihrer "Nachbarn - Reihe", habe ich wieder viel gelacht und immer wieder 'och nö, nicht das auch noch' oder  'warum das denn jetzt' gedacht. Italien ist ein Traum-Urlaubsland, aber wenn drei Pärchen, die nicht unterschiedlicher sein können, zusammen ein Ferienhaus kaufen und dieses Renovieren und Einrichten wollen, dann kann das nur zu lustigen Situationen und Zickenterror führen. Wenn dann auch noch immer ein liebeskranker Privatermittler sich immer wieder in kuriose Situationen verstrickt und seine ehemalige Angebetete mit in dieses Chaos reinzieht, dann kann es nur zu Missverständnissen und irrwitzigen Katastrophen führen. Ich kann alle Bücher dieser wundervollen Reihe wirklich nur empfehlen.

  12. Cover des Buches Mord und Limoncello: Ein Gardasee-Krimi (ISBN: 9788728110195)
    Elizabeth Horn

    Mord und Limoncello: Ein Gardasee-Krimi

     (30)
    Aktuelle Rezension von: buchgestapel

    Worum geht’s?

    Eigentlich sollte der Urlaub am Gardasee zum 20. Hochzeitstag der Erholung dienen, doch schon am ersten Abend wird Kommissar Jens Stutz erschossen. Der gesamte Urlaubsort ist in heller Aufregung, und so ist es kein Wunder, dass sich Commissario Fabio Angelotti voller Eifer in die Ermittlungen stürzt – unterstützt von der trauernden Witwe und nichtsahnend, wie weitreichend die Hintergründe des Mordes in die Vergangenheit zurückreichen.


    Meine Meinung

    Italien gehört definitiv schon lange zu meinen Lieblingssettings, und auch wenn ich die Spannung in dieser Geschichte insgesamt ein wenig vermisst habe, hat mir die aufkommende Urlaubsstimmung doch sehr gut gefallen.

    Dem Sprecher konnte ich grundsätzlich gut zuhören, wobei mir seine Ausspreche manchmal etwas zu bemüht deutlich war. Die vielen Landschaftsbeschreibungen haben dabei aber definitiv für Kopfkino und jede Menge Urlaubsstimmung gesorgt, was mir insgesamt gut gefallen hat. Auch die Figuren fand ich durchgehend ziemlich sympathisch, wobei ich mir stellenweise wirklich etwas mehr Tiefe und etwas weniger Zufälle in Bezug auf die Entwicklungen der Handlung gewünscht hätte.

    Ein wenig schade fand ich außerdem, wie wenig die eigentlichen Ermittlungen bzw. der Aufbau des Spannungsbogens im Fokus der Geschichte standen. Abschweifungen zur Landschaft, zum Essen oder den anderen Dorfbewohnern waren zwar insgesamt nett zu lesen, mehr als eine nette Ablenkung geschweige denn einen wirklich spannenden Regionalkrimi habe ich so in diesem Buch aber eher nicht sehen können.


    Fazit

    Wer Cosy-Crime und italienisches Essen mag, dem wird dieses Buch sicherlich gefallen. Für mich hätten es gerne noch ein paar Seiten mehr sein dürfen, um den Spannungsbogen etwas auszubauen und nicht nur die (wenn auch sehr gelungene) Urlaubsstimmung, sondern auch den Krimi selbst etwas mehr ins Zentrum der Geschichte zu rücken.

    Insgesamt vergebe ich dafür drei Bücherstapel.

  13. Cover des Buches Tod am Gardasee (ISBN: 9783944936314)
    Marta Donato

    Tod am Gardasee

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Anneja
    Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich den Vorgänger nicht gelesen und auch noch kein Werk der Autorin in den Händen hatte. Zudem interessierte es mich wie eine Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland aussah, wenn es um einen Mordfall geht. Doch leider wurde ich enttäuscht. Denn am Ende hatte ich keinen AHA-Effekt sondern blieb verwirrt zurück.
    Die Buchbeschreibung verspricht so einiges und lässt aufmerksame Leser bereits erkennen, das es viel zu viel ist. Wo andere Bücher einen Mord haben und dieser für Spannung und Aufmerksamkeit sorgt, haben wir in "Tod am Gardasee" gleich mehrere Baustellen. Gerade die kleinen Nebenbaustellen, wie das Hochwasser, sorgten dafür das ich sehr schnell die Interesse am Buch verlor und mich teilweise zwingen musste weiter zu lesen. Es wurde mir einfach zuviel.
    Die Morde im Buch waren auch nicht der Rede wert und waren für meinen Geschmack einfach zu plump erzählt. Da fand ich es interessanter zu lesen wer korrupt war oder wer wen bestach. Die ermordeten Männer selbst lösten in mir nicht das Verlangen aus, herauszufinden wer sie ermordet hat, da rund um sie herum spannendere Dinge passierten.
    Auch die Kommissare sagten mir nicht unbedingt zu, da diese mehr mit ihren Essenslüsten zu kämpfen hatten. In fast jedem Kapitel ging es ums Essen und wo man es einnehmen könnte. Auch wenn die italienische Küche berühmt ist, so hat sie in einem Krimi, für mich, keinen bedeutenden Wert. 
    Von ermitteln konnte auch keine Rede sein, da die meisten Informationen durch Zufälle zustande kamen. Die beiden Kommissare wirkten dadurch meist sehr träge und gaben mir einfach nicht das Gefühl, das sie wüssten was sie tun.
    Der Schreibstil gefiel mir da doch schon viel besser. Gerade die kleinen einfachen Worte auf italienisch waren gut platziert. Trotzdem hätte ich mich gefreut wenn das Buch mehr Spannung enthalten hätte. Diese fehlte einfach und lies die Geschichte träge wirken.
    Die Personen die im Buch mitwirken, fand ich teilweise sehr gut. Allerdings hätte es realistischer gewirkt, wenn die Figuren nicht all zu extravagant gewesen wären. 
    Wirklich umwerfen konnte mich das Buch leider nicht. Die Geschichte ist überfüllt von Geschehnissen, die am Ende kaum noch auf zu zählen waren. Vielleicht sollte die Autorin einmal überlegen Politik-Krimis/Thriller zu schreiben, den Mord allein beherrscht sie leider nicht so ganz.

  14. Cover des Buches Limoncello und die wahre Liebe (ISBN: 9782496704389)
    Lotte Römer

    Limoncello und die wahre Liebe

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Uli_liest

    Limoncello und die wahre Liebe von Lotte Römer ist der zweite Band ihrer Gardaseebuchreihe. Er handelt von Elli/Ellen, die als alleinerziehende Mutter mit einem Kleinkind Urlaub am Gardasee in einem sehr familiären Hotel macht und dort auf einen Mann trifft (der Nachbar des Hotels).

    Es geht um Familie, Liebe, Essen und den Gardasee, aber auch um Vergangenheit, Arbeit und Vorurteile. 

    Der Roman ist in sich abgeschlossen. Aber wer den ersten Band lesen mag, sollte es vor dem 2ten oder 3ten machen.

    Es ist ein entspannter Urlaubs-Wohlfühlroman.

  15. Cover des Buches Mord und Limoncello (ISBN: 9783710403002)
    Elizabeth Horn

    Mord und Limoncello

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Das Abendessen, das Charlotte und Jens Stutz anlässlich ihres 20. Hochzeitstages im Luxushotel Bianchi am Gardasee einnehmen, endet ganz anders als geplant: Jens, ein äußerst korrekter, um nicht zu sagen pingeliger, Kriminalbeamter liegt erschossen im Keller des Hotels. 

    Charlotte muss erkennen, dass der Aufenthalt in Limone nicht ausschließlich einem Urlaub gedient hat, sondern einer geheimnisvollen Recherche.  

    Ist Jens hier jemandem zu nahe gekommen? Nicht nur Charlotte stellt sich diese Frage, sondern auch Commissario Fabio Angelotti, der von den grünen Augen der Witwe hingerissen ist ... 

    Meine Meinung: 

    Ich habe schon einige Krimis gelesen, die rund um den Gardasee spielen. Dieser hier hat mir am besten gefallen. Zwar ist es nicht ganz glaubwürdig, dass sich der Commissario und die Witwe über die Ergebnisse der Ermittlungen austauschen, aber es ist ja nur ein Kriminalroman. 

    Die Figuren sind sehr gut angelegt. Man kann sogar dem Täter nicht wirklich böse sein. 

    Der Schreibstil ist locker und leicht, so wie es sich für einen Urlaubskrimi gehört. Hin und wieder blitzt ein wenig schwarze Humor durch: 

    Am nächsten Tag probiert Charlotte in einer Boutique ein schwarzes Kleid, weil sie ja nur bunte Kleidung im Urlaubskoffer hat. Die Verkäuferin berät und meint: 

    „Si Signora, die Form ist gut für Sie. Ist Kleid für Frau mit bella figura, aber Schwarz? Nein wirklich“ Sie sind eine Frau, die Farbe braucht. Frohe Farben. Da ihre Bluse, die ist gut.“ 

    „Aber ich bin Witwe“ Nun hatte sie das schreckliche Wort wirklich gesagt. „Ich kann nicht herumlaufen wie ein Papagei“ 

    "Oh, sie sind so jung! Wie lange schon?“ 

    „Seit gestern Abend gegen 22 Uhr“ 

    Gut gefällt mir, das der Commissario kein Macho ist, sondern seine junge Kollegin fördert. Außerdem mag ich es, wenn historische Tatsachen und/oder Ereignisse in einen Krimi eingeflochten sind, die Auswirkungen in die Gegenwart haben.  

    Wir erfahren auch einiges aus Angelottis Privatleben, das nach einer Enttäuschung wenig Aufregendes zu bieten hat. Schmunzeln musste ich auch, als der Commissario seiner ehemaligen Lehrerin einen Besuch abgestattet hat und sich dabei wieder in seine Schulzeit zurückversetzt gefühlt hat. 

    Ein krönender Abschluss ist das Rezept von Mamma Angelottis Spaghetti Carbonara. 

    Fazit:

    Ein gelungener Reihenauftakt in schöner Umgebung, dem ich gerne 4 Sterne gebe. 

     

  16. Cover des Buches Blutrezension: Der Denkmalmörder vom Gardasee (ISBN: B09DX96WP9)
    Sibylle Baillon

    Blutrezension: Der Denkmalmörder vom Gardasee

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Steffi85

    Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie ist ingesamt gut durchdacht und wirklich spannend. In manchen Momenten hatte ich richtig Gänsehaut, da ich so mit den Protagonisten mitgefiebert / gebangt habe. Genau das macht auch das Buch sehr aus - dass ich mit den Protagonisten mitfühlen und ihre Gedanken / Handlungen nachvollziehen konnte.
    Die Spannung ist das gesamte Buch über vorhanden. Die Beschreibungen gerade der Leichen sind so klasse - dass ich diese bildhaft vor meinem Augen hatte - so als wenn ich dabei gewesen wäre.

  17. Cover des Buches Pasta Criminale (ISBN: 9783839201855)
    Gudrun Grägel

    Pasta Criminale

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch

    Das ist der dritte Band um die quirlige Köchin Doro Ritter. In Valeggio sul Miniceo und Borghetto findet das jährliche Megaereignis statt. Das Tortellinifest. Dort wetteifern die Restaurants damit, wer die besten Tortellinis Italiens macht. Der Sternekoch Sascha Ritter soll bei diesem Megaevent dabei sein. Deswegen hat er seine Tochter Doro vorausgeschickt, um die Vorbereitungen mit dem Filmteam zu machen. Doch kurz vor dem Fest stirbt ein Tourist an vergifteten Tortellinis. Und ein paar Stunden später hat ein weiterer Gast die mit Rattengift versehenen Teigwagen verspeist. Nun gerät alles außer Kontrolle, das große Ereignis darf davon nicht betroffen werden.  Aber wie wir Doro kennen, ist sie gern als Privatdetektivin unterwegs. Auch hier streckt sie ihre Fühler aus, ermittelt in jeder Richtung, hat so manchen Verdächtigen im Visier. Natürlich macht ihr geduldiger Verlobter Vic dabei mit. Das Buch wird von Seite zu Seite spannender, man hat so manchen Einwohner in Verdacht, ermittelt in viele Richtungen und kommt dabei selbst in Gefahr. Das Buch hat einen sehr hohen Spannungsbogen, aber der Leser rätselt immer wieder, wer der Mörder sein kann. Und in diesem Buch wird sehr viel gekocht, beim Lesen ist mir immer das Wasser im Munde zusammengelaufen und mein Magen hat geknurrt, Wie gerne hätte ich diese gute Pasta mitgegessen oder in einem der kleinen Lokale und Bistros mein Frühstück eingenommen. Der Gardasee und die Gegend drumherum werden so bildhaft beschrieben, dass man meint, das Wasser riechen und die Wellen plätschern zu hören, Und am Schluß wird dann der Mörder entlarvt und wir staunen, denn darauf wären wir nie gekommen. Zu Beginn des Buches ist ein Namensverzeichnis angebracht, so dass man rasch mit den Figuren zurecht kommt. Am Ende sind wie bei jedem Buch wunderbare Rezepte zum Nachkochen. Das Cover gleicht einer Urlaubskarte, die man seinen Lieben zuhause schickt. Ich freue mich schon auf Teil vier über Dora Ritter und ihre Familie.

  18. Cover des Buches Küsse in Lissabon (ISBN: 9783902972415)
    Lina Roberts

    Küsse in Lissabon

     (6)
    Aktuelle Rezension von: saskia_heile
    *INHALT*

    Ein Scherbenhaufen, mehr ist von Elenas Existenz nicht übrig. Nach dem Tod ihres Kindes kriselt ihre Beziehung zu Daniel, der ihr am eigentlich schönsten Tag ihres Lebens den Laufpass gegeben hat. Allein tritt sie ihre Hochzeitsreise an, wo sie Marc trifft – Kapitän der Artemis und der Mann, der sie in schwierigster Stunde auffängt. Stunden süßer Zerstreuung und heiße Nächte unter dem Sternenhimmel lassen Elena vergessen und ihr Herz heilen. Um neues Glück zu finden, muss Elena ihre Ängste überwinden und der Liebe erneut eine Chance geben …

    *FAZIT*

    Trotz das ich die ersten Bände davor nicht kannte war es mir möglich diese Geschichte ohne Probleme zu verstehen.
    Elena und Marc haben beide viel in der Vergangenheit durchgemacht was auch gut erklärt wurde doch haben beide sich sehr gut angenähert, vor allem trotz der seelischen Schmerzen Nähe zugelassen.
    Das machte die Geschichte noch interessanter aus Vergangenes zu verarbeiten und hinter sich zu lassen vor allem auch die nähe einer Person zu zu lassen.
    Sinnlich schöne Momente die zum dahin schmelzen einladen, gepart mit Momenten die brenzlig wurden und zu Herzschmerz führten wurde hier sehr gut umgesetzt.

  19. Cover des Buches Alice (ISBN: 9783596511884)
    Judith Hermann

    Alice

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Duffy

    Mit ihrer unvergleichlichen Art zu erzählen nähert sich Judith Hermann einem der schwierigsten Themen, mit denen man sich in der Literatur befassen kann, dem Tod oder, um eine explizite Unterscheidung zu treffen, dem Tod in seinem Vorfeld. Die Wahl ihrer Möglichkeit, sich diesem Komplex anzunehmen und dabei nicht beliebig zu bleiben, ist durchdacht. Sie hat mit Alice eine Hauptperson gewählt, die fünf Männer, die in ihrem Leben unterschiedliche Rollen spielen, auf ihren letzten Stationen begleitet. Das ergibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich erzählerisch anzunähern. Mit und ohne direkte Betroffenheit (großartig die letzte Episode, als ihr Lebensgefährte

    gestorben ist), mit mehr oder weniger Abstand, leise sich erinnernd oder lauter vor Trauer, das ganze Spektrum der Empfindungen steht zur Verfügung und wird von der Autorin mit ihrem unvergleichlichem Stil der kurzen Sätze und wenigen Worte genutzt. Dass sie ihre schon oft gezeigte und allgemein bewunderte Stärke der gefühlvollen Formulierung in jedem Satz unterbringt, macht aus dem Buch ein Leseerlebnis, das sehr nachhaltig und bewegend ist. Ob man das nun einen Roman oder eine Kurzgeschichtensammlung nennen sollte, bleibt zweitrangig. Wer unbedingt eine Klassifizierung braucht, der kann zu „Episodenroman“ greifen, doch ist es egal. Hermann benutzt „Alice“ als roten Faden, der es ihr leichter macht, das Wesentliche zu beschreiben und so reichten 190 Seiten aus, ein sehr innovatives und reifes Werk zu verfassen. Reif insofern, als dass sie ihre stilistischen Fähigkeiten noch weiter entwickelte, reif aber auch, als dass sie sich inhaltlich auf die Essenz des Themas mit ihren wichtigsten Eckpunkten einlassen kann. Vom Leser verlangt es Aufmerksamkeit und Empathie. Nur wer sich ohne Einschränkungen auf das Buch einlassen will, wer sich einfach fallenlassen und dem Sog hingeben kann, wird die ganze Wirkung genießen können. Nichts für zwischendurch, eigentlich auch kein Buch zum Rezensieren oder zum Abhaken einer To-read-Liste. Das ist eines dieser Bücher, die man still für sich lesen sollte. Darüber nachdenken. Nicht unbedingt darüber reden müssen/wollen. Dann wird man es verstehen und kann es lieben. 

  20. Cover des Buches Killer trinken keine Honigmilch (ISBN: 9783744889940)
    Anna Simon

    Killer trinken keine Honigmilch

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Als Maria und ihre Freundin Sabine einen Kurzurlaub antreten, werden sie unterwegs von Joe entführt. Sie unternehmen zwar einige Versuche, Joe wieder loszuwerden, jedoch haben sie damit keinen Erfolg. So kommt es dann irgendwie dazu, dass aus der Abneigung Zuneigung wird.

    Während ihrer Reise passieren ihnen so viele verrückte Dinge, dass es schon immer mal wieder sehr unrealistisch erscheint. Dafür ist die Geschichte aber einfach unterhaltsam. Verrückt, aber lustig. Obwohl es teilweise doch ganz schön unrealistisch erscheint, stört dies nicht. Die Autorin hat einen so lustigen Schreibstil, dass dieser alles wieder gut macht.

    Der Schreibstil der Autorin ist total angenehm und so lässt sich das Buch sehr schnell durchlesen. Es ist wirklich optimal für ein verregnetes Wochenende, an dem man es sich mit Decke und Tee auf der Couch gemütlich macht.

    Fazit
    „Killer trinken keine Honigmilch“ ist eine unterhaltsame Geschichte über eine Liebe, die sich etwas anders entwickelt, als dies normalerweise der Fall ist.

  21. Cover des Buches Herzogs Höhenflüge (ISBN: 9783941306448)
    Wolfgang Sréter

    Herzogs Höhenflüge

     (8)
    Aktuelle Rezension von: David

    Inhaltsangabe (zitiert):

    Eigentlich führt Konstantin Herzog ein angenehmes Leben in München. Bei seiner täglichen Arbeit als Taschendieb oder „Kunstzieher“, wie er es selbst nennt, ist er ein genauer Beobachter, der äußerst behutsam und unaufgeregt vorgeht.
    Mit Panik reagiert er allerdings, als er eines Tages seinen Freund aus der Schulzeit, den Zollfahnder Fliege, erhängt in dessen Wohnung findet. Flieges Ex-Frau bittet ihn, mehr über den Mord herauszufinden. Unfreiwillig gerät Herzog in ein großes Abenteuer. Er reist um den halben Globus, um ehemalige Schulkameraden zu treffen. Herzog findet heraus, dass sie in illegale Geschäfte verwickelt sind. Aus der Ferne unterstützt ihn seine Freundin Margret. Sie ist in New York aufgewachsen, arbeitet bei einer Sicherheitsfirma und ist erst vor Kurzem von einem Einsatz im Irak zurückgekehrt.
    Auf seiner Reise stolpert Herzog von einer gefährlichen Situation in die nächste und wird wider Willen zur Hauptfigur in einem Krimi. Wolfgang Sréter liefert eine abenteuerliche und temporeiche Road-Story von hoher Aktualität, die von München über Bangkok, Hué und Jerusalem bis nach Prag führt und am Gardasee ein Ende findet. 

    Mein Fazit:

    Das Buch wird zwar als Roman gekennzeichnet, es handelt sich aber eher um einen Krimi, bei dem es gerade am Ende zur Sache geht. Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil, wodurch sich das Buch recht zügig lesen lässt. Auch ein wenig Spannung, Action und Gefühle kommen in diesem Buch nicht zu kurz. Einen Punktabzug gibt es von mir, da die Geschichte doch sehr abrupt endet.

  22. Cover des Buches Ti amo sagt man nicht (ISBN: 9783649605867)
    Eva Lukas

    Ti amo sagt man nicht

     (60)
    Aktuelle Rezension von: kikiii04

    Julia ist die ganz normale Teenagerin, heftigem Liebeskummer inklusive. Denn Niklas, der bis vor kurzem ihr Freund war, hat ihr das Eliteinternat in England vorgezogen. Aber befreundet will er noch mit ihr bleiben ?! Da kommt die Idee von Julias Mutter gerade richtig: ein Austauschjahr in Italien. Oder etwa doch nicht so super? Denn da ist noch Marco und seine Familie, ihr Austauschpartner und die Gastfamilie bei der sie dann wohnen soll... Den Marco ist scheinbar der typische, klischeehafte Italiener: charmant, extrem gut aussehend, von tausenden Mädchen umschwärmt. Was soll Julia mit so einem anfangen ? Doch bald merkt sie, dass Marco ihr vielleicht doch nicht so egal ist...

    Die Geschichte ist sehr kurzweilig, wird nie langweilig,  würde man am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Sie ist auch sehr interessant geschrieben: Julia erzählt die Geschehnisse in einem Erfahrungsbericht, den sie für ihre Lehrerin schreiben soll, anhand von deren Fragen. Das finde ich eine super Idee !!!

    Für den ein oder anderen wirkt die Story sicher zu klischeehaft. Außerdem treten die typischen  Phänomene wie Eifersucht auf und alles wird so (herrlich😊) dramatisch. Gleichzeitig aber auch sehr witzig. Und die Charaktere passen super in die Geschichte.

    Also: Ich liebe das Buch. Es ist die perfekte Sommerlektüre, romantisch und kurzweilig. Trotzdem ist sie wahrscheinlich nicht jedermanns Fall, zu viele Klischees, zu oberflächlich oder was auch immer. Wer aber auf der Suche nach einer leichten, unterhaltsamen Liebesgeschichte ist, wird seine Freude an dem Buch haben.

  23. Cover des Buches Die Liebe in groben Zügen (ISBN: 9783627002695)
    Bodo Kirchhoff

    Die Liebe in groben Zügen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Babscha

    Bernhard (schon 64) und Verena (noch 52) sind ein Ehepaar aus Frankfurt mit erwachsener Tochter und ausgestattet mit allen stereotypen Attributen der „gehobenen Mittelschicht“  wie schicker Wohnung, Ferienhaus am Gardasee, dickem Auto, weltläufigem Lebensstil, gleichgesinnten pseudointellektuellen Freunden usw.. Nach bald dreißigjähriger Beziehung hat man sich allerdings als Paar auseinandergelebt und funktioniert weitgehend nur noch in den Mustern langjähriger Eheroutine. Da bleibt natürlich eine Menge auf der Strecke, jeder macht letztlich frustriert nur noch sein eigenes Ding und auch die Hinwendung zu neuen Sexualpartnern auf beiden Seiten ist somit nicht überraschend. Die Dinge beginnen sukzessive außer Kontrolle zu geraten, als Verena sich auf eine amour fou mit dem Wintermieter ihres Hauses am See einlässt.   

    Hätte der Autor seinen Buchtitel wirklich konsequent umgesetzt, hätte maximal die Hälfte der Seiten ausgereicht, um das Kernthema des Romans, die Komplexität von Liebe in Beziehungen, abzuhandeln. Und das hätte dann sowohl Buch wie Leser besser getan und vor allem die Lesefreude der Zielgruppe mit Sicherheit aufrechterhalten. So aber gerät das Ganze leider zu einer überbordenden, zerfasernden, teils lebensfremden, weitgehend überflüssigen und damit anstrengenden Geschichte um vier Hauptprotagonisten, die dem Leser einen extremen Durchhaltewillen abverlangt und diesen dann nach weit über 600 mehr oder minder bedeutungsschwangeren Seiten noch nicht mal mit einem gelungenen Abschluss belohnt .

    Während Bernhard hier als typischer saturierter Mittsechziger auf dem Weg zum Alter skizziert wird, der sich mit seinen Hobbies und täglichen Routinen über Wasser hält und in der bestehenden Situation irgendwie einrichtet, läuft der Gefühlshaushalt seiner jüngeren Frau in ihrer ungesunden vollständigen Fixierung auf ihren neuen Liebhaber komplett und bis an die Grenze der Glaubhaftigkeit aus dem Ruder.  

    Bremswirkung bis hin zum Stillstand der Lesefreude löst leider aus, dass ein gefühltes Drittel des Buches sich parallel zur laufenden Handlung mit der historischen Gestalt des Franz von Assisi befasst, dessen in tiefsten Tiefen erzählte Lebens- und Liebesgeschichte zwar Vorbild für das Denken und Handeln von Verenas Geliebtem, letztlich aber für das eigentliche Buchthema völlig unerheblich ist. Gleiches gilt für die im Google-Maps-Stil vom Autor bis in kleinste Verästelungen dargelegte Beschreibung der Städte, Landschaften und Verbindungsrouten Norditaliens. Hier hätte massiv gestrafft werden sollen/können.

    Fairerweise ist anzumerken, dass die am Beispiel von Bernhard und Verena dargelegte Gesamtproblematik und Kompliziertheit einer langjährigen Ehe mit all ihren Höhen, Tiefen und Auswirkungen auf Denken und Fühlen der Beteiligten hier streckenweise geradezu brillant und ganz nah am wahren Leben ausgearbeitet ist. Damit werden die beiden Protagonisten in ihren ganzen verschachtelten Persönlichkeiten und Gedankenwelten sehr gut greifbar. Eine Aufrundung auf knappe drei Sterne für das Buch erscheint hierdurch vertretbar.

    Fazit: Kann man lesen, muss aber nicht.    

  24. Cover des Buches Ein Jahr am Gardasee (ISBN: 9783451068843)
    Julia Lorenzer

    Ein Jahr am Gardasee

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Laura_M

    In "Ein Jahr am Gardasee" verbringen wir 12 Monate mit Julia Lorenzer am Gardasee und erleben die Gegend in der touristischen Hochsaison und in der kühleren Jahreszeit. Die Autorin besucht dabei beliebte Urlaubsziele und kleine weniger bekannte Orte. Sie arbeitet als Reiseführerin, als Reporterin und Barista, lernt viele unterschiedliche Leute kennen und genießt ihre Zeit an ihrem Traumort.

    Die Autorin nimmt einen auf eine tolle Reise um den Gardasee mit. Wohnhaft in Lazise machen sie immer wieder Ausflüge rund um den See. Die Art wie Lorenzer ihr Jahr beschreibt, lässt einen durch die Zeilen fliegen und erweckt den Wunsch ebenfalls all diese Orte zu bereisen. Sie ist dabei immer postiv eingestellt und beschreibt auch all ihre Kontakte so herzlich, dass man den Eindruck bekommt einen freundlichen Menschen auf seinem ganz persönlichen Abenteuer zu begleiten.

    Definitiv eines der stärkeren "Ein Jahr in..."-Bücher des Herder Verlags. Empfehlenswert.

    Fazit: Eine schöne Reise um den Gardasee. Interessant, gut geschrieben. Lässt einen vom Urlaub träumen.

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