Bücher mit dem Tag "fremen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fremen" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (464)
    Aktuelle Rezension von: HierKoennteIhreWerbungStehen

    Nachdem ich mir die aktuelle Version der Buchverfilmung angeschaut habe, bekam ich Lust auch die Buchvorlage zu lesen. Ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Hier kann man in eine riesige neue Si-Fi Welt eintauchen. 

    Dieser erste Teil der Dune-Zyklen macht wirklich Lust darauf auch die restlichen Teile zu lesen, auch wenn die Originale schon aus den 1960gern sind, dies schmälert den Lesespass jedoch nicht im mindesten.

    Man sollte aber mindesten dazu bereit sein die ersten drei Bücher zu lesen, damit man dann einen Abschluss des ersten Zyklus hat.

  2. Cover des Buches Der Herr des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453319547)
    Frank Herbert

    Der Herr des Wüstenplaneten

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Zweifellos hat der Autor eine unfassbar tiefe Welt, ein unfassbar tiefes Universum geschaffen, auf dessen breiten Schultern Paul Atreides, mit 12 Jahren zeitlichem Versatz, vom Thronfolger zum despotisch anmutenden Herrscher über zahllose Planeten und Völker geworden ist. Ein dafür ursächlicher, schier grenzenloser, von ihm initiierter Glaubenskrieg lässt seinen in Band 1 durchaus sympathische Charakter bröckeln. An vielen Stellen verleitet ihn seine Hellsicht zu Arroganz und Überheblichkeit. Seine Schwester Alia verhält sich da kaum anders.

    Die Geschichte an sich ist super, nur leider wird sie durch langwierige, metaphorisch verschachtelte und nicht eben flotte Gespräche, Dialoge und geistige Monologe vorangetrieben und weniger durch aktive Handlung. Das bessert sich in der zweiten Hälfte des Buches ein wenig, insgesamt fehlt aber aus meiner Sicht die Dynamik des ersten Bandes. Für mich sind an manchen Handlungen zu viele Falltüren und Schleifchen angebracht worden.

    Alles in allem ein gutes Buch, mit einigen sich ziehenden Passagen und Gesprächen. Wer tiefen Weltenbau mag und ausgefeilte Gespräche liebt, macht hier sicher nichts falsch.

  3. Cover des Buches Die Kinder des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453319554)
    Frank Herbert

    Die Kinder des Wüstenplaneten

     (106)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Paul Atreides ist verschwunden, in die Wüste gegangen und hat sich somit seinem Schicksal entwunden, durch große Opfer zu einem neuen Gott zu wandeln. An seiner statt regiert nun seine Schwester Alia den Wüstenplaneten mit eiserner Hand und unter unheilvollem Einfluss. Das entgeht auch Pauls Zwillingsgeschwistern Ghanima und Leto nicht, die zwar das Wissen von Generationen in sich tragen, wegen ihres jungen Alters aber noch nicht als Regenten eingesetzt werden können…

    Mit seiner Sience Fiction-Reihe um den Wüstenplaneten Dune hat Frank Herbert einen Klassiker des Genres erschaffen, die aktuell in einer leicht angepassten Neuübersetzung erscheinen – aber inhaltlich natürlich keine wesentlichen Änderungen vollzogen wurden. Der dritte Band muss nun erstmals ohne Paul als dominante Hauptfigur im Fokus des Interesses auskommen und weitet die vielen verschiedenen Szenerien noch einmal deutlich aus – sehr deutlich. Neben einigen bekannten Baustellen werden auch neue Handlungsstränge aufgemacht, die oft parallel laufen und sich nur selten kreuzen, dazu gibt es einige Ausflüge zu Nebenschauplätzen, und das alles sorgsam erdacht, sodass wirklich jedem handelnden Charakter die Zeit gegeben wird, sich und seine Gedankenwelt vor dem Leser zu offenbaren. Klingt umfangreich? Ist es auch! Und das vielleicht schon zu detailverliebt, zu wuchtig in den Ausführungen, zu langsam in der Erzählweise. Die teils seitenlangen inneren Monologe drehen sich oft um die gleichen Gedankengänge, und so sehr wohl jeder von uns ein solches inneres Gedankenkarussell kennt: Das sorgt auch für einige langwierige Passagen. Davon abgesehen ist es auch gar nicht so einfach, alle Personen und Details parat zu haben, allein das Glossar umfasst unzählige Seiten, und nachschlagen musste ich darin des Öfteren.

    Warum „Die Kinder des Wüstenplaneten“ mir insgesamt dennoch gefallen hat? Das liegt vor allen an der ungemein atmosphärischen und dichten Erzählweise. Alles ist mit Sinn geschrieben und führt den Leser (wenn auch langsam) an sein Ziel, die Charaktere handeln aus nachvollziehbaren und glaubhaften Motiven, können mit ihrer Aura faszinieren. Zudem werden Gesellschaftsstruktur und viele weitere Details noch weiter aufgefächert und erlauben einen Blick auf das wuchtige, gelungene Konstrukt. Zudem gefällt mir der dystopische Ansatz mit einigen Parallelen zur heutigen Zeit sehr gut, ebenso wie die philosophische Herangehensweise an die vielen Themengebiete wieder sehr gelungen ist.

    Ein wenig mehr Tempo, mehr Handlung statt Statusbeschreibungen, eine Fokussierung auf die wesentlichen Schauplätze hätte dem Roman sicherlich zu mehr Spannung verholfen. Andererseits wäre dann auch der sehr intensive Blick auf die Vorgänge verwehrt geblieben, wäre die Welt von Dune etwas blasser geblieben, wären die Charaktere nicht so intensiv geraten. So richtig konnte mich der Roman zwar nicht fesseln, als Teil des Epos gehört er aber natürlich dennoch zum Zyklus und bringt wichtige neue Elemente mit ein.

  4. Cover des Buches Der Gottkaiser des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453320444)
    Frank Herbert

    Der Gottkaiser des Wüstenplaneten

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Miabioka

    Der Wüstenplanet Band 4

    (Neuauflage)


    ❄Story:


    Nach dreieinhalb tausend Jahren hat sich Arrakis verändert. Grün und fruchtbar ist das frührer Land nun durch technischen Fortschritt.


    Aber nicht jedes Fleckchen ist grün. Die Wüste Sareer, gut versteckt und außer Sichtweite für andere Augen.


    Dort lebt und gedeiht Leto II. selbst zu einer neuen Spezies, da er sich einer Symbiose mit einem Shai-Hulud unterzieht. Aber nicht um den Menschen dadurch zu helfen, die Unterwerfung aller ist sein Ziel.


    Doch es wird Widerstand geben, denn nicht jeder lässt sich unterwerfen und stellt sich ihm in den Weg.


    ❄Meinung:


    Eigentlich bin ich schon immer ein heimlicher Fan der Wüstenplanet Reihe gewesen. Auch wenn es nun schon einige Zeit zurück liegt. 


    Die Neuauflage hat mich dazu verleitet, nochmals intensiv alle Bände zu suchten.


    Denn wer "Dune" der Wüstenplanet noch nie gelesen hat, weiss spätestens nach dem Kinofilm, wie bildgewaltig und umfangreich diese Reihe sein kann.


    Obwohl für mich der vierte Band eigentlich der schwächste von allen ist. Nichtsdestotrotz hat Frank Herbert in all seinen Büchern gezeigt das er imposante Stories erzählen kann und diese auch gefühlt irgendwie lebt hat.


    Es ist die besondere Faszination an Sciencefiction mit vielen Elementen, wobei mir die Aspekte der Soziologie und Philosophie des Gottkaiser einfach zu viel war und mich ein wenig zum Augen rollen verleitete hat.


    Trotzdem bleibt es atemberaubend was für eine Welt hier erschaffen wurde, der meiner Meinung irgendwie in der heutigen Zeit viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. 


    Für mich gehört die Dune Reihe zu einer der großen Werke, die von noch mehr Leuten gelesen werden sollte.

  5. Cover des Buches Dune I: Der Wüstenplanet (ISBN: B00BO8FSJU)
    Frank Herbert

    Dune I: Der Wüstenplanet

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    Der junge Paul Atreides wird mit seinem Vater, dem Herzog Leto, auf den Planeten Arrakis gesandt, damit der Herzog den Abbau des "Gewürzes", einer geheimnisvollen Droge, überwachen soll. Nach einem durch den bösen Baron Harkonnen in Auftrag gegebenen Anschlag, bei dem der Herzog ums Leben kommt, schliessen sich Paul und seine Mutter den eingeborenen Fremen an, wo Paul bald eine Führungsrolle übernimmt.

    Es wird wohl kaum einen SciFi-Fan geben, der nicht zumindest von "Dune" gehört hat. Ich selber habe die beiden Verfilmungen schon vor vielen Jahren gesehen, mich aber erst jetzt mit der Romanvorlage befasst. Leider konnte mich die Vorlage nicht so überzeugen wie die Verfilmung (Schande über mich…)

    Die Geschichte wird in der dritten Person von einem allwissenden Beobachter erzählt, der Einblick in die Gedanken aller Figuren hat und diese dem Leser mitteilt. So wird auch innerhalb derselben Szene klar, was alle (oder zumindest die wichtigsten) Beteiligten jeweils denken. Dadurch verliert der Roman allerdings viel an Tempo, da die Geschichte grösstenteils durch Gedanken und Dialoge und weniger durch direkte Handlung erzählt wird und der Erzähler immer wieder zwischen den Figuren hin und her springt. Trotz den tiefen Einblicken in die Gedanken der Figuren konnte ich mich in keine wirklich hineinfühlen, sie erschienen mir alle ziemlich blass.

    Während ich die Filmadaptionen durchaus actiongeladen in Erinnerung habe (es ist allerdings auch schon mehrere Jahre her, seit ich die beiden Verfilmungen gesehen habe), dreht sich in der Buchvorlage sehr viel um Politik und Religion. Es wird sehr viel erklärt, geredet und gestritten, packende Spannung kommt nur selten auf. Zudem ist nach einer gewissen Zeit nicht mehr klar, was nun tatsächlich geschieht, was eine Erinnerung und was eine Vision aus einer (möglichen) Zukunft ist, was mich teilweise ziemlich verwirrt hat. Aus heutiger Sicht (der Roman ist bereits über 40 Jahre alt) fallen vor allem die vielen Anspielungen auf den Islam auf, so ist mehrfach vom Ramadan die Rede und auch der Djihad wird immer wieder erwähnt, was zumindest bei mir nach den vielen weltweiten islamistischen Terroranschlägen in den letzten Jahren ein etwas ungutes Gefühl hinterlässt.

    Die Hörbuchversion wird von drei Sprechern gelesen. Marianne Rosenberg liest die Buchzitate (jeweils zu Kapitelbeginn wird eine kurze Sequenz aus einem Werk aus der Welt von "Dune" zitiert), während Jürgen Prochnow und Simon Jäger sich wohl mit dem Rest des Buches abwechseln. Ich muss zugeben, dass ich bei den beiden Männerstimmen keinen wirklichen Unterschied gehört habe, nur die Aussprache der Namen war nicht immer gleich. Bei der Übersetzung ist mir allerdings (negativ) aufgefallen, dass die Substanz, die auch in der Synchronversion der Verfilmungen immer "Spice" genannt wurde, hier als "Gewürz" oder "Melange" bezeichnet wird, während manche Waffen oder Gegenstände ihren englischen Namen behalten haben.

    Mein Fazit
    Viele Dialoge und Gedanken, wenig Handlung, dadurch recht zäh.
  6. Cover des Buches Das Dosadi- Experiment (ISBN: 9783453306196)
    Frank Herbert

    Das Dosadi- Experiment

     (2)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    2 Teil der sehr komplexen Caleban Duologie. Frank Herbert erschafft hier wie bei seinen Wüstenplaneten Romanen ein Bild von fremden Kulturen und einem Helden der Teil eines Zuchtprogramms ist. Als Agenthriller angelegt, sehr spannend gehalten, wenn man die Handlung verfolgen kann, und der abschliessende Gerichtsteil ist voll mit Überraschungen und bösen Tricks!

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