Bücher mit dem Tag "fremde kulturen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fremde kulturen" gekennzeichnet haben.

71 Bücher

  1. Cover des Buches Dschungelkind (ISBN: 9783426784747)
    Sabine Kuegler

    Dschungelkind

     (593)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
    Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.

    Eigentlich lese ich eher keine Biografien, aber diese hier hat mich echt neugierig gemacht. Ihre Erlebnisse sind einfach sensationell, teils erschreckend, teils interessant, aber sie sind es auf jeden Fall wert, erzählt zu werden.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es ist in der Ich-Form erzählt und ließ mich eher an ein Tagebuch denken, als an ein Buch.
    Umso besser konnte ich mich hineinversetzen und war gefesselt von ihrer Erzählung.

    Zum Ende hin ging es mir jedoch viel zu schnell. Da hatte ich das Gefühl, sie will zum Ende kommen. Vielleicht wäre ein Schnitt besser gewesen, um die weiteren Erlebnisse in einer Fortsetzung zu erzählen.
    Diese gibt es wirklich und irgendwann werde ich sie sicherlich lesen.

    Insgesamt ein wirklich interessantes Buch, das mir die Tür zu einer anderen Welt geöffnet hat. Von mir gibt es vier Sterne.

  2. Cover des Buches Einmal mit der Katze um die halbe Welt (ISBN: 9783833871238)
    Martin Klauka

    Einmal mit der Katze um die halbe Welt

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Mika2003

    Dieses Buch vereint zwei Dinge, eigentlich sogar drei, die ich liebe: Katzen, Motorräder und Reisen in ferne Länder. 

    Aus diesem Grund musste ich das Buch haben, auch wenn mich im ersten Moment ganz ehrlich gesagt der Preis abgeschreckt hat. 22 Euro für ein Taschenbuch ist schon heftig, aber zum Glück kam ja Weihnachten und mit ihm mehrere Büchergutscheine J

    Nun, nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich sagen: es hat sich für mich persönlich gelohnt. 

    Martin Klauka nimmt uns mit auf eine unglaubliche Reise – mit seiner Königin und seiner Prinzessin. Durch seine Augen erlebe ich die Länder auf eine ganz andere Art und Weise, teile Erlebnisse mit ihm – die schönen und weniger schönen Momente. 

    Mich hat das Buch sehr berührt, besonders die Einblicke in das reale Leben zum Beispiel im Iran und der Türkei, um nur zwei Länder zu nennen. Die Offenheit und Freundlichkeit der Leute, die Hilfsbereitschaft aber auch die Scheu – all das bringt der Autor auf eine sehr sympathische, offene und ehrliche Art rüber. Dadurch erhalten wir einen Einblick in fremde Kulturen, der vielleicht auch die die Kombinationen der Begegnungen einzigartig ist. 

    Klar, Martin Klauka ist kein geübter Autor, verliert sich das ein oder andere mal in seinen Gedankengängen, baut endlos lange Sätze und die Wiederholungen sind auch manchmal ein wenig nervig. Aber dennoch: es war ein wunderbares Buch, ein riesiger Schatz an Erfahrungen, die ihm keiner mehr nehmen kann. 

    Wenn ich mir meine beiden Stubentiger, die gerade neben mir liegen so anschaue – mit ihnen wäre eine solche Reise nie und nimmer möglich. Gerade daher weiß ich, wie unendlich wertvoll diese Erinnerungen und Erlebnisse für ihn sein müssen und freue mich für ihn sehr. 

    Umso mehr, da er uns daran teilhaben lässt – dafür vielen Dank. 

    Von mir bekommt das Buch, das noch mit wunderschönen und stimmungsvollen Bildern ausgestattet ist, 4 von 5 Sterne. 

  3. Cover des Buches Drachenläufer (ISBN: 9783596522682)
    Khaled Hosseini

    Drachenläufer

     (2.006)
    Aktuelle Rezension von: YvetteH

    Kurzrezension:

    Obwohl das Buch sehr viele positive Kritiken bekommen hat, konnte es mich nicht ganz überzeugen.

    Am Anfang wurde es nach kurzer Zeit echt zäh und ich habe ernsthaft überlegt, es abzubrechen. Ab der Mitte wurde es deutlich spannender und hat mich auch bewegt. Die Zufälle (auch wenn in Afghanistan daran geglaubt wird) waren mir einfach zu viel und zu konstruiert.

    Alles in allem, konnte mich das Buch nicht ganz abholen, aber man kann einiges lernen über die afghanische Kultur.

  4. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783328100454)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.934)
    Aktuelle Rezension von: Ira086

    Es ist ein wirklich ziemlich guter Roman, allerdings habe ich gelesen, dass zum einen, das, was Arthur Golden über die Geisha Kunst schreibt nicht der Wahrheit entspricht und zum anderen, dass er wohl die Identität der Geisha enthüllt hat, die ihm wiederum Informationen darüber geliefert hat, was zu finanziellen Einbußen ihrerseits geführt haben soll. Die Schadensersatzklage gegen ihn war jedoch erfolglos. All das lässt das Buch in einem ziemlich schlechten Licht darstehen. Abgesehen davon, ist es ein wirklich guter (aufgrund der Fehldarstellungen wohl eher Fantasy -) Roman. Ich mochte den Film schon sehr gern, das Buch unterscheidet sich hiervon vor allem im Stil und der Atmospähre. Der Film legt sehr viel Wert auf Bilder und lässt diese wie Kunst erscheinen. Im Buch ist alles viel sachlicher, nüchterner und roher, was mir zunächst gar nicht zusagte. Lässt man sich aber etwas darauf ein, gewöhnt man sich daran und es lässt sich sehr gut lesen. Inhaltlich ist es wirklich eine Reise, ich hatte das Gefühl, ich hätte mindestens 2000 Seiten gelesen und es ist viel mehr Zeit vergangen. Das Ende ist genau richtig und lässt die Handlung schließlich rund werden. Ein wirklich gutes Buch, wenn man vom problematischen Entstehungshintergrund mal absieht. 

  5. Cover des Buches Winter so weit (ISBN: 9783841503985)
    Peer Martin

    Winter so weit

     (37)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Der erste Band hat mir sehr gut gefallen. Das Coverbild ist okay und den Titel finde ich gut.

    Von der Fortsetzung war ich dann doch sehr enttäuscht und ich habe es abgebrochen. Es war mir einfach zu langatmig geworden obwohl der Schreibstil immer noch gut ist.

    Nuri kann ich mit ihrer Sehnsucht und Rastlosigkeit gut verstehen. Aber gerade die Zeit in Syrien hat mich irgendwie so gar nicht gepackt.

    Ich habe es jetzt erst einmal abgebrochen und werde es in einiger Zeit noch mal lesen. 

    Gut gefällt mir, dass immer zum Ende eines Kapitels Stichworte zum googlen aufgelistet sind. 



  6. Cover des Buches Die Letzten ihrer Art (ISBN: 9783453074521)
    Douglas Adams

    Die Letzten ihrer Art

     (273)
    Aktuelle Rezension von: andre-neumann

    Auch wenn das Buch schon ein paar Jahre älter und der Autor leider bereits lange tot ist, so hat die Thematik doch nichts an Aktualität verloren. Der verzweifelte - und oftmals leider erfolglose?! - Versuch, vom Aussterben bedrohte Tierarten zu retten, wird hier auf sehr anschauliche, lebensnahe und gleichzeitig unterhaltsame Art beschrieben. Sehr lesenswert!

  7. Cover des Buches Wüstenblume (ISBN: 9783426789858)
    Waris Dirie

    Wüstenblume

     (1.553)
    Aktuelle Rezension von: Naluja1110

    Ist eine Beschreibung von ihren Leben, von Verstümmelung,Flucht sowie ein erfolgreiches Leben. Trotz vieler Hindernisse und Rückschläge hat sie ihren Weg gemeistert. Vorallem, es ist eine wahre Geschichte.

  8. Cover des Buches Der Weltensammler (ISBN: 9783446233560)
    Ilija Trojanow

    Der Weltensammler

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Christian_Fis

    Der Roman erzählt drei Episoden aus dem Leben von Richard Francis Burton. Diese werden abwechseln aus der Perspektive Burtons und derjenigen eines Einheimischen geschildert, der seine Sicht wiederum Dritten erzählt. Die Geschichten sind vollgepackt mit Informationen und Wissen von drei Kulturen im 19. Jahrhundert. Während Burton in den erste beiden Teilen versucht, sich das Fremde anzueignen, tritt dies im dritten Teil stark in den Hintergrund. Im Laufe des Romans wird Burton unfassbarer und fremder. Stilistisch trägt die Verwendung sehr vieler Fremdwörter zwar dazu bei, die Fremdheit zu betonen, bremsen den Lesefluss aber beträchtlich. Das Aneinanderreihen von direkter Rede macht es dem Leser zusätzlich schwer, sich zurecht zu finden. Am Ende der Lektüre fragte ich mich, was Illija Trojanow mir eigentlich erzählen wollte.

  9. Cover des Buches Das Blut des Teufels (ISBN: 9783442378234)
    James Rollins

    Das Blut des Teufels

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    Fast fünfhundert Jahre alt ist die Mumie, die der Archäologe Henry Conklin in einer Höhle hoch oben in den peruanischen Anden gefunden hat. Rasch stellt sich heraus, dass es sich bei seinem sensationellen Fund nicht um einen Inka, sondern um die Überreste eines spanischen Priesters handelt. Und die Mumie ist seltsam präpariert: Ihr Schädel wurde mit einer Substanz gefüllt, die aussieht wie reines, flüssiges Gold und verheerende Eigenschaften besitzt …
  10. Cover des Buches Bedenke Phlebas (ISBN: 9783453320215)
    Iain Banks

    Bedenke Phlebas

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Arkron

    Synopsis: Horza Gobuchul is a humanoid Changer who fights on the side of the fanatic alien species, the Idirans, against The Culture. 

    As the novel opens, Horza is nearly drowning as a prisoner in the sewage. His latest spy mission has been uncovered by Perosteck Balveda, a Culture agent, and their fates are entangled from there on. Horza gets rescued by the Idirans, but they are soon attacked by enemy foes.

    His ultimate goal from there on is to retrieve an advanced Culture sentient A.I. which took refuge on Schar’s World. Now, if Schar’s World would be easily accessible, the A.I. wouldn’t be there anymore. But that planet is a Planet of the Dead, a holy place under supervision by the far advanced Dra’Azon, a godlike being which forbids both Culture and Idirans to land. Only Changers may enter at all, and that’s where Horza comes into play.

    He flees and gets picked up by a the Clear Air Turbulance (CAT), a pirate ship (those ship names are iconic!). He needs to win his place among the crew by a fight to the death. A fatal raid to a planet follows and leads to the death of a part of the crew. The next raid leads to Vavatch, a gigantic Culture ringworld “Orbital” which is about to be destroyed in a couple of days as a pawn offer to the war. The crew would like to steal a replacement laser from one of the abandoned ships steering around the orbital’s ocean. Again, the raid is disastrous. 

    Horza gets picked up by a fatalistic group of cannibals, leading to some very memorable and also icky moments in the story (no reviewer fails to mention that chapter!). He manages to flee and joins an end-time card-game attracting high-stake players and their addicted followers – one of them the CAT’s captain whom he manages to kill and take over his identity.

    Mimicking the captain, he flees Vavatch back to the CAT. As a new crew member awaits – hello, again! – his old foe Balveda who doesn’t recognize him. In a reckless escape, they shoot their way through many docks and pick up another new crew member, a sentient robot who got trapped on the spaceship.

    Together they land on the icy planet Schar’s World and search there for the A.I. in a huge subterranean infrastructure. Their hunt isn’t easy, because a pair of Idiran elite soldiers oppose them. 

    Review: Wow, what a ride! Starting in a fast pace right from the start, the narration around Horza drew me in instantaneous and never let go from improbable rescue to the next last-minute hectical activity. The last fifty pages of the novel were a thing of its own, super-high octane switching six different POVs in a fast frequency. I couldn’t put it down at all and ended up exhausted in the middle of the night.

    But what has the eponymous Phlebas to do with it and what should he “consider”? Iain Banks first few novels were high-brow literature, that’s where he’s coming from. It’s quite a feat to switch to our beloved genre from there, and it’s shining through in many places. That’s why I call this “Literary Space Opera“, paralleled by Dan Simmons’s Hyperion Cantos. If you enjoyed Hyperion, then you’ll also like this series.

    Do you have an allergic reaction to stream of consciousness? You rather like Star Wars’s clear friends and foes than shady heroes? Stay away from this novel, then, because it’s got touches of advanced literary techniques and complex narration at several places. It’s an interesting mixture of relaxing popcorn action and demanding attention!

    Back to Phlebas. The title comes from T.S. Eliot’s most important poem The Waste Land (just like the later novel Look to Windward) featuring Phlebas the Phoenician who should recall his own mortality, learning from history. Just like Horza’s failure to adapt. 

    The novel’s most prominent and easily recognizable topic is the ideological clash between Idirans and the Culture. On the one side unaltered natural life versus post-human technology, providing a perfect foundation for the novel.

    It’s not Bank’s masterpiece, but a solid introduction to his setting, providing glimpses into the complexity of the later novels in the series. It’s also a standalone, because the next novels don’t link deeply with this one, and the main protagonists don’t carry their stories. A well developed main protagonist, a vivid setting full of space ships, ringworlds, drones, cannibal cultists, aliens, and A.I.s, and more action than your breath would like to fight against. I wouldn’t have expected those twists and that ending. That’s Consider Phlebas. Highly recommended!

  11. Cover des Buches Als Schisser um die Welt (ISBN: 9783442158041)
    Jan Kowalsky

    Als Schisser um die Welt

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Rebecca95

    Der Schisser hasst Abenteuer, Unordnung, Risiken - eigentlich alles, was sich außerhalb der Komfortzone befindet. Da kommen die von Jahr zu Jahr gleichen Familienurlaube in Dänemark gerade recht. 

    Der erwachsene Schisser würde die Tradition der Eltern nur zu gerne fortsetzen. Wäre da nicht seine Ehefrau. Er liebt sie über alles, nur ihr Drang zu Abenteuern wird ihn irgendwann ins Grab bringen. Davon ist er überzeugt. 

    Seiner Frau zuliebe lässt sich der Schisser zu ständig neuen Fernreisen überreden - Action, Pannen und kulinarische Katastrophen inklusive.

    Aber warum ist der Schisser immer dabei? Für seine Frau? Weil seine Eltern rein gar nichts von der Reiselust ihrer Schwiegereltern halten? Vor dieser Frage steht er immer wieder - sehr zum Leid seines Hausarztes, der vor jeder "gefährlichen" Reise um Rat und nach allen erdenklichen Impfungen gefragt wird. 

    Kann der Schisser seine Ängste überwinden? Sind die Fernreisen am Ende eine Chance, um über sich selbst hinauszuwachsen? 

    Gemeinsam mit dem Protagonisten und seiner Frau reisen die Leser zu den verschiedensten Ecken der Welt. Die Geschichten sind mit viel Witz geschrieben und geben Einblick in die Gedanken und Sorgen des Schissers. Das Buch ist sehr kurzweilig und Weltenbummler finden hier sicher den ein oder anderen Reisetipp :) 




  12. Cover des Buches Im Reich des Goldenen Drachen (ISBN: 9783518737835)
    Isabel Allende

    Im Reich des Goldenen Drachen

     (202)
    Aktuelle Rezension von: Linny1
    Seit dem Abenteuer am Amazonas sind einige Jahre vergangen, doch endlich nimmt Großmutter Kate ihren Enkel Alex und seine beste Freundin Nadia wieder mit auf Reisen. Die Reisezeitschrift ist zu Gast im Reich des Goldenen Drachen (spielt wohl auf Nepal an), einem Land, in dem angeblich die glücklichsten Menschen der Welt leben. Aber natürlich bleibt ihr Aufenthalt nicht ereignislos, denn schon bald werden Mädchen aus der Hauptstadt entführt, darunter Pema, die Tochter des Reiseführers, und auch Nadia! Sofort begibt Alex sich auf die Suche nach ihr, doch im Himalaya ist man ohne Hilfe hoffnungslos verloren. Zum Glück begegnet er dem jungen Dil Bahadur und seinem Lehrer, die allerdings ihre ganz eigenen Geheimnisse haben.
    Ich habe schon Band 1 geliebt, doch Band 2 toppt diesen sogar noch. Wieder hat Isabel Allende offenbar hervorragend recherchiert und sich eine ganz außergewöhnliche Geschichte ausgedacht. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit alten Freunden. :-)
  13. Cover des Buches Das Herz einer Löwin (ISBN: 9783426510810)
    Katherine Scholes

    Das Herz einer Löwin

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Ajana
    *Inhalt*

    Ein Kind, das seine Mutter verloren hat.
    Eine Frau auf der Suche nach einem neuen Anfang.
    Ein Massai-Arzt, der sich für seine Patienten aufopfert.
    Das Versprechen einer großen Liebe.


    Eigentlich hatte Emma nur vor, in Tansania an einer Safari teilzunehmen und der Missionsstation einen Besuch abzustatten, auf der ihre Mutter einst an einem tödlichen Fieber starb. Doch dort begegnet sie dem charismatischen Massai-Arzt Daniel, und plötzlich scheint ihr ganzes bisheriges Leben in Frage zu stehen.

    *Meine Meinung*

    "Das Herz einer Löwin" ist das 2. Buch, dass ich von Scholes gelesen habe. Vorher hatte ich schon "Roter Hibiskus" von ihr gelesen, aber das Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Dementsprechend stand das jetztige Buch schon einige Zeit lang in meinem Regel.

    Emma ist nach Afrika gereist, um endlich ihre Vergangenheit zu verarbeiten. Sie will an den Ort reisen, wo ihre Mutter gestorben ist. Ihr Tod hat ein großes Loch in ihr Herz gerissen und sie wurde nie damit fertig. Durch die Reise möchte sie endlich mit ihrer Trauer abschließen können. Zeit zum Trauern blieb nie, da sie für ihren Vater immer die starke Tochter spielen musste. Und auch ihr Freund Simon ist ihr keine große Hilfe. Er will mit dem Ganzen nichts zu tun haben. So macht sich Emma alleine auf die Reise in die Vergangenheit...

    Unterdessen verliert das Mädchen Angel ihre Mutter in der Wüste durch einen Schlangenbiss. Tapfer baut sie aus Steinen ein Grab, um die Leiche ihrer Mutter vor wilden Tieren zu schützen. Doch was soll sie nun machen?

    Die Charaktere im Buch sind frei erfunden, aber laut dem Nachwort der Autorin hat sie auch einiges recherchiert, insbesondere des Zusammenleben von Mensch und Natur. Dies hat man im Verlauf der Geschichte auch gemerkt.

    Die Hauptpersonen dieses Buches sind gut beschrieben und auch die Gefühle der der jeweiligen Person gut dargestellt.

    Auch wenn mich die Geschichte nicht so tief berührt hat, dass es mich zu Tränen gerührt hätte, konnte die Autorin doch Freude und Trauer gleichermaßen gut rüberbringen.

    An manchen Stellen musste ich auch den Kopf schütteln. Emmas Freund hat sie alleine nach Afrika reisen lassen. Er versteht nicht, warum Emma sich immer noch so große Gedanken um ihre Mutter macht. Er will einfach nur noch, dass sie damit abschließt. Es soll einfach nur noch sie beide geben und basta. Was für ein Eisklotz!

    Emmas Leben wird in Afrika komplett auf den Kopf gestellt. Zuerst fühlt sie sich dort fremd und hat die ganze Zeit Angst vor Bakterien und Tieren, aber nach und nach erliegt sie dem Zauber der WIldnis. Und das nicht nur wegen dem gut aussehenden Tierarzt Daniel, der auf der Station arbeitet, in der ihre Mutter ums Leben kam....

    Angel hingegen ist ganz allein. Sie hat ihre Mutter verloren und auch ihre Kamele sind vor den wilden Tieren, die einen Bissen von der Leiche ihrer Mutter ergattern wollten, weggelaufen. Was soll sie nur ohne die Kamele und den Proviant machen?

    Als auf einmal eine wilde Löwin mit ihren Jungen auf sie zukommt, ist Angel starr vor Schreck. Doch sie merkt, dass die Löwin ihr nichts tun will. Soll sie ihr folgen weiter in die Wüste folgen ? Aber was hat sie schon groß zu verlieren?

    Wie Angels und Emmas Wege sich kreuzen werden, verrate ich jetzt mal nicht ;) Auf jeden Fall werden sich beide Leben von Grund auf ändern und sich Emmas Denkweise gegenüber Afrika und dessen Bewohnern grundlegend ändern.

    *Mein Fazit*

    Eine schöne berührende Geschichte, die mich aber nicht immer 100 % ergriffen hat. Jedoch bin ich relativ überrascht, dass mir das Buch doch so gut gefallen hat nachdem ich von dem anderen Buch der Autorin so enttäuscht war. Aber da sieht man wieder wofür 2. Chancen gut sind ;)




  14. Cover des Buches Reiss aus (ISBN: 9783957282873)
    Lena Wendt

    Reiss aus

     (6)
    Aktuelle Rezension von: KerstinTh

    Lena und ihr Freund Ulli machen sich auf den Weg mit dem Land Rover durch West-Afrika. 22 Monate, 46.000 km und nur 2qm. Die beiden sitzen von nun an 24 Stunden am Tag aufeinander – ohne jede Möglichkeit eines Rückzugsorts. Stress und Ärger ist somit vorprogrammiert.

    Eigentlich wollten Lena und Ulli in einem Jahr bis Südafrika runterfahren. Doch schnell zeigt sich, dass ihr Plan nicht wirklich aufgeht, auf Grund der Ebola Epidemie sind manche Länder nicht befahrbar. So wird irgendwann klar, Südafrika als Ziel ist gestrichen, sie verbleiben in West-Afrika. Bereist haben sie letztendlich die folgenden Länder: Marokko, Mauretanien, Senegal, Gambia, Guinea-Bissau, Mali, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Ghana, Togo, Benin, Guinea, Liberia, Sierra Leone. Doch so schnell voran wie sie wollen kommen sie nicht und so werden aus einem Jahr eben zwei. Lena und Ulli wollen sich nicht stressen lassen, darum sind sie ja unterwegs – weg aus dem Stress und der Hektik. Vor allem Ulli, der in Deutschland ein Burnout erlittet hat, soll sich regenerieren. Auf dieser Reise wird dies beide noch an ihre Grenzen bringen. Schön fand ich, dass die beiden auch gerne mal an einem Ort für eine längere Zeit geblieben sind, wenn es ihnen dort gefallen hat. In solchen Situationen waren sie aber nicht mehr lang Tourist, sondern motivierte Arbeitskräfte.

    Lena und Ulli sind sehr unterschiedliche Menschen. Lena ist eher die Dominate, ja schon fast männliche Person, wohingegen Ulli eher der ruhige, zurückhaltende und weichere von beiden ist. Beim Lesen fand ich es fast schon beeindruckend, dass die beiden überhaupt miteinander klarkommen. Denn den Beschreibungen nach passen sie so gar nicht zusammen. Etwas schade finde ich, dass ich beim Lesen des Buches das Gefühl hatte, dass hauptsächlich die schlechten Erfahrungen einen Platz im Buch gefunden haben. Vor allem was das Zwischenmenschliche zwischen Lena und Ulli angeht. Irgendwie klang alles recht negativ.

     

    Das Buch ist in mehrere Großkapitel eingeteilt, die immer ein bereistes Land umfassen. Hier gibt es als Kapitelunterschrift eine Zusammenfassung der Erlebnisse. Diese Kapitel sind in weitere kürzere Kapitel unterteilt. In der Mitte des Buches befindet sich ein Fototeil, in welchem ein paar aussagekräftige Fotos abgedruckt sind, welche man nach dem Lesen gut einordnen kann und sogleich die erlebte Situation wieder vor Augen hat.

    Lena Wendt hat den Roadtrip sehr anschaulich beschrieben, so dass tatsächlich ein bisschen Kino im Kopf entsteht.

    Gefallen haben mir auch die Einblicke in das Leben der unterschiedlichen afrikanischen Völker. Die beiden werden egal wo sehr liebevoll und herzlich aufgenommen. Gastfreundschaft ist eine Selbstverständlichkeit.

    Es gefällt mir, dass Lena nichts beschönigt und sagt wie es war. Zum Beispiel, dass das Auto nach einem Regenschauer nicht mehr ganz so taufrisch ist, ebenso die Lebensmittel, die das Laufen lernen.

    Mir hat das Buch gefallen, da die Stimmung aber bei mir als eher negativ rüberkam vergebe ich nur vier von fünf Sternen. Dennoch kann ich diesen tollen Roadtrip-Bericht jedem empfehlen, der gerne leserisch auf Abenteuerreise gehen möchte.
  15. Cover des Buches Englischer Harem (ISBN: 9783257261233)
    Anthony McCarten

    Englischer Harem

     (287)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Wegen einem ihrer vielen Tagträume hat Tracy ihre Stelle als Kassiererin in einem Supermarkt verloren und ihre Eltern machen sich große Sorgen. Die 20jährige Tracy ist aber fest entschlossen gleich eine neue Arbeit zu finden. Durch Zufall entdeckt sie ein Schild in einem persischen Restaurant wo nach einer Kellnerin gesucht wird. Nach hartnäckigen Gesprächen stellt Sam sie ein. Schnell lernt sie auch die Sprache, den Koran und die Lebensweisheiten des persischen Lebens kennen und ist fasziniert von Sam. Auch er findet gefallen an ihr und sie finden zueinander. Er ist aber bereits verheiratet mit Yvette und Firouzeh. Tracy kennt die Hintergründe und ihr macht es nichts aus und so heiratet sie ihn und zieht in das große Haus mit den anderen Frauen und den Kindern. Ihre Eltern sind wenig begeistert und auch die Behörden melden sich. Eine wunderbare Geschichte. Nachdenklich, traurig, irrsinnig komisch und voller Leben. Ein Spiegel für die Doppellmoral unserer Gesellschaft und ein Plädoyer für mehr Toleran und Verständnis. Vielleicht die Liebesgeschichte des Jahres.

  16. Cover des Buches 2012 - Schatten der Verdammnis (ISBN: 9783453434820)
    Steve Alten

    2012 - Schatten der Verdammnis

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Nuriza
    Ich weiss gar nicht, warum ich mich durch diesen alten Schinken durchgequält habe. Die Charaktere sind unglaubwürdig, die Story ist platt mit wenigen kleinen Höhepunkten.
    Der Roman ist 2007 erschienen.
    Die Story: Michael "Mick" Gabriel sitzt seit 11 Jahren in einer Nervenheilanstalt in Einzelhaft. Er ist von der alten Prophezeigung der Maya besessen und glaubt nur er kann die Menschheit retten. Seine neue Therapeutin Dominik, frisch aus der Uni, glaubt ihm und verhilft ihm zur Flucht ... und retten die Menschheit.

    Weil die Story keine knappe 600 Seiten füllen würde, stopft der Autor einige Auszüge aus dem Tagebuch von Micks Vater. Die Einträge sind z.T. ständige Wiederholungen, nur eben umformuliert.

    Alle Charaktere waren für mich unglaubwürdig. Warum übergibt Dr. Foletta einer jungen Psychaterin, die noch keine Praxiserfahrung hat, so einen harten Fall? Warum ist Mick nach 11 Jahren (!) Therapie immer noch von dieser Idee besessen? Warum läßt sich Dominik auf Mick ein? Der Grund, dass sie selber Nachkommen der Maya ist, ist für mich zu schwach. Nach nur einer Runde mit dem Mini-U-Boot kann sie es schon steuern und bedienen. Wow!
    Mick scheint ein Superman zu sein. Er kann starke, intervenös verabreichte Sedativa mit Liegestützen und den Arm kalt abspülen abschwächen. Wow! So ein Schwachsinn!
    Im Laufe der Story geschehen Katastrophen, wie z.B. dass schwarze Flecken am Strand auftauchen, die bei Berührung tödlich enden und sogar ansteckend sind. Aber diese werden vom Autor nicht weiterverfolgt.
    Fazit: Zeitverschwendung.
  17. Cover des Buches Irgendwann in Marrakesch (ISBN: 9783426414927)
    Katja Maybach

    Irgendwann in Marrakesch

     (23)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox
    Der orientalisch angehauchte Roman enführt uns nach Marrakesch. Man erfährt viel von den Sitten und Gebräuchen. Die Menschen sind stark in ihrem Glauben verankert. Maria die Frau eines Diplomaten verliebt sich in einem Marrokaner und wird sogar schwanger von ihm. Doch die Familie ist so religiös, das man das nicht akzeptiert, besonders da sie noch eine verheiratet Frau ist. In der Gegenwart erfährt Katja von ihrem im Sterben liegenden Vater die Wahrheit und nun will sie wissen was passiert ist. Auch sie verliebt sich in einen Marrokanner, doch auch hier scheitert es an der Famile. Solche Sitten und Gebräuche sind schwer zu verstehen, und sie sind wohl wichtiger als zur Liebe zu stehen. Auch Katja erkennt das eines Tages. Ein fesselnder Roman, sehr authentisch und interessant.
  18. Cover des Buches Temple (ISBN: 9780330525602)
    Matthew Reilly

    Temple

     (76)
    Aktuelle Rezension von: MellieJo
    4,5 von 5 wie immer umfassend recherchiert und dadurch so beängstigend. 


    Inhalt 
    William Race, Professor für Sprachen, wird von der U.S. Army für eine geheimnisvolle Mission verpflichtet: die Suche nach einer jahrhundertealten Inka-Ikone, die angeblich an einem mythischen Ort, in einem Tempel hoch oben in den Anden, zu finden sei. Nur Race kann das Manuskript entschlüsseln, das den entscheidenden Hinweis auf den Standort der Statue enthält. Doch auch eine Gruppe von Extremisten ist hinter ihr her: Denn die Statue ist das fehlende Puzzleteil beim Bau einer Waffe, die auf einen Schlag die ganze Welt zerstören kann. Ein mörderischer Wettlauf beginnt ...


    Deswegen bin ich so angetan von Matthews Büchern. Natürlich ist es Fiction, aber durch die historische Genauigkeit der Grundlagen zu seinen Büchern liegt es durchaus im Bereich des Möglichen um die daraus resultierenden Reaktionen und Handlungen sehr realistisch zu beschreiben! 


    Im Laufe der Zeit sind von Menschen genügend Gräueltaten verübt worden. Und was noch schlimmer ist wir lernen nichts daraus. Hier wurde es auf die Spitze getrieben. Hitler wollte beim verlassen von Paris die Stadt in Asche sehen und wollte sie zerstören, denn was er nicht haben durfte wird lieber zerstört. Und dieser Wahnsinn liegt auch der Geschichte zu Grunde. Würde man mit einem Planeten Zerstörer eher die Welt in Schutt und Asche legen, ehe man von einem anderen Regime beherrscht wird. Ich sage ja. 


    Dieser Mix aus Realität und Utopie ist genial kombiniert, und nicht jeder versteht dies bei Matthew Reilly, viele bewerten ihn schlecht, dabei beruht soooo viel auf wahren Begebenheiten. Und wenn ich mir die Welt ansehe, wie einzelne, kleinbehirnte Menschen, unüberlegt am Rande des 3. Weltkrieges, Atomtests durchführen und ganze Bewohner eines Landes verfolgen, dann ist diese ganze Fiction vielleicht gar nicht so weit weg. 


    Und wie dem Wissenschaftler William Race, der bis aus seine gute Bildung, jeder Mensch sein kann, der trotz besseres Wissen nicht an die Wirren Ideen glauben kann. Ging es mir bei diesem Buch. Wie oft ich dachte, das meint der nicht ernst. So hat sich William oft genug gefühlt. Toller Charakter, der einen auch an das Gute im Menschen weiterhin glauben lässt.


    Klare und überzeugte Leseempfehlung! 


    Fakten 
    Seiten 624
    TB 8,95 €


    Erschienen im @Ullstein Verlag 


    Zu kaufen gibt es das Buch beim Verlag und hier:
    https://www.amazon.de/gp/aw/d/B00C4S47T6/ref=mp_s_a_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&qid=1509531310&sr=8-2&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=der+tempel+reilly&dpPl=1&dpID=51DjmdHRn-L&ref=plSrch


    Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
    http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1



  19. Cover des Buches Ich bin China (ISBN: 9783813506075)
    Xiaolu Guo

    Ich bin China

     (4)
    Aktuelle Rezension von: silkedb
    Ich lese zwar fast alle Genre, aber nur sehr selten zeitgenössische Literatur, da diese oft nicht meinen Geschmack trifft. Auf "Ich bin China" von Xiaolo Guo bin ich aufmerksam geworden, weil ich nach einem Roman eines chinesischen Autors gesucht habe, der auch ein wenig kritische Töne mit sich bringt. Die Inhaltsangabe des Verlages hat eine solche Mischung angedeutet und daher mein Interesse geweckt.
    Ich hatte erst die Befürchtung, dass sich das Buch ziemlich schwerfällig lesen lassen würde, da es sich natürlich um eine Übersetzung handelt und von der aus China stammenden Autorin auf englisch geschrieben wurde, was meistens nicht ganz so flüssig ist, wie wenn jemand in seiner Muttersprache schreibt. Doch für mich hat sich „Ich bin China“ erstaunlich gut lesen lassen und obwohl ich mittendrin wegen einem längeren Urlaub (ich wollte das Hardcover-Buch nicht mit schleppen) unterbrechen musste, habe ich auch sofort wieder in die Geschichte zurück gefunden. Das spricht sehr für dieses Buch und wie sehr mir der Text schon im Gedächtnis geblieben war, denn in der Regel muss ich mich dann erst wieder in so ein Buch einfinden. Mir haben die Figuren sehr gut gefallen und auch wenn es eine tragische Geschichte ist, so habe ich sie mit Freude an der liebevollen Gestaltung gelesen. Schon das deutsche Cover mit dem durchsichtigen blutroten Einband kann überzeugen, ebenso wie der in den Seitenschnitt gedruckte Buchtitel. Im Buch selber überraschen handschriftliche Abdrucke und chinesische Sprichwörter und Zitate mit Übersetzungen und obwohl ich kein chinesisch kann, hatte ich doch den Eindruck die Probleme die diese Sprache und ihre Übersetzung bietet nachvollziehen zu können. Dadurch, dass die Hauptfigur Iona hier selber Übersetzerin ist, kann durch die Darstellung ihrer Arbeitsweise auch viel von den damit zusammenhängenden Besonderheiten vermittelt werden.
    Natürlich handelt es sich bei "Ich bin China" um einen Roman, aber Autorin Xiaolo Guo gelingt es sehr gut ein differenziertes Bild von China zu schaffen mit Punkrocker Jian, der innerlich zerrissenen Mu und Iona als Betrachterin von außen. Es ist ein Roman, der sich mit Kritik am Regime und am Umgang mit Widerstand nicht zurück hält und dabei die Auswirkungen auf einzelne Familien zeigt. Aber dennoch steht hier die Romanhandlung in Form der Liebesgeschichte zwischen Jian und Mu und Ionas Verbindung dazu im Vordergrund, so dass man sich nicht davon abschrecken lassen sollte, dass hier vielleicht zu schwere Kost vermutet wird.
    Insgesamt gesehen hat mich "Ich bin China" positiv überrascht und mit einigen Eindrücken zurückgelassen, die ich so noch nicht von China hatte. Ich kann mir auch gut vorstellen das Buch erneut zu lesen, da mir dann bestimmt noch mal wieder anderes auffallen wird. Weiterempfehlen, an alle Leser die eine ausgewogene Mischung aus Belletristik mit Ernsthaftigkeit mögen, kann ich es auf jeden Fall.
  20. Cover des Buches Die Aztekin (ISBN: 9783453136472)
    Colin Falconer

    Die Aztekin

     (19)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Ein wunderbar spannender historischer Roman über den Untergang des Aztekenreiches!

    Hernán Cortés trifft mit seiner spanischen Flotte in Mexico ein und ist im totalen Goldrausch. Seine Eroberung hinterlässt Spuren bei dem mächtigen Aztenenvolk und seinem König Motecuzoma.

    Ein blutiger Krieg um die Macht, das Gold und den Glauben beginnt und gekämpft wird mit ungleichen Waffen.

    Ausgerechnet eine junge Aztekin ist das entscheidende Zünglein an der Waage und bringt den entgültigen Untergang eines so mächtigen und kultivierten Volkes.

    Colin Falconer schafft es mit seiner wunderbaren Art zu schreiben, dem Leser ein so hochentwickeltes Volk nahzubringen.
  21. Cover des Buches Meine kaukasische Schwiegermutter (ISBN: 9783442473663)
    Wladimir Kaminer

    Meine kaukasische Schwiegermutter

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Nordkaukasus ist nur einmal im Jahr: Kaminer schildert dir russische Provinz im Nordkaukasus, besagte Schwiemu kommt in einigen Geschichten vor, genauso wie wunderbar schrullige Leute im Bad-taste-Land, alle sehr trinkfreudig, sicherlich eine Reise wert! Schön sind auch die hellsichtigen Kommentare zu sowjetischem Sozialismus, Mick Jagger usw. Jogi Bitter ist übrigens ein großer Kaminer-Fan, der gerade diese Passagen sehr schätzt.

  22. Cover des Buches Die weiße Massai (ISBN: 9783426788004)
    Corinne Hofmann

    Die weiße Massai

     (678)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Ganz ehrlich, als das Buch erschien, fand ich es nicht so toll und konnte es nicht so ganz nachvollziehen, wie man so blind vor Liebe sein kann. Wieder eine Afrika Gschichte und irgendwie war es doch auch toll zu lesen. Kann man so verliebt sein? Ja, heute kann ich es verstehen und seit ich Corinne Hofmann kennen lernen durfte, verstehe ich es noch mehr. Eine tougeh und sehr intelligente Frau, die einfach geliebt hat und deren Herz gerufen hat. Toll beschrieben und geschrieben und für mich jetzt auch absolut nachvollziehbar.

  23. Cover des Buches Zuhause kann überall sein (ISBN: 9783957286451)
    Irena Kobald

    Zuhause kann überall sein

     (15)
    Aktuelle Rezension von: MoMe

    „Zuhause kann überall sein“ klingt so leicht und kann doch so schwer sein. Genau das fängt Irena Kobald mit ihrer Geschichte über ein Mädchen, das früher immer „Wildfang“ gerufen wurde, warmherzig und kindgerecht ein.
    Ein lebenslustiges Mädchen verliert die Freude, weil der Krieg sie zur Flucht in ein fremdes Land zwingt. Dort ist alles so furchtbar fremd, so kalt und die Einsamkeit beherrscht von nun an ihren Alltag. Nur in ihrer warmen alten Decke fühlt sie sich geborgen. Denn da kann sie ihrer vertrauten Sprache und Geräuschen lauschen, ein Stück Heimat in der Fremde.
    Doch was passiert, wenn dir jemand die Hand reicht und dir das Fremde durch Freundschaft näherbringt? Dann kann Zuhause überall sein. 

    Unterfüttert wird diese rührende Geschichte von schönen Illustrationen, die mit ihrer Farbgestaltung immer mit dem Text perfekt harmonieren. Freya Blackwood versteht es hervorragend, die Botschaften bildlich zu transportieren und die Geschichte lebendig werden zu lassen. Die warmen Farben vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit, Glück und Freude. Die kalten Farben stehen symbolisch für die Kälte und Ängste, die Wildfang nach der Flucht spürt.
    Der dazugehörige Text von Irena Kobald ist auf den Punkt und sehr verständlich gehalten. Ideal für junge Selbstleser und für alle, die gern verstehen wollen, wie sich jemand fühlt, der gezwungen ist seine Heimat aus Sicherheitsgründen zu verlassen. 

    Ich persönlich finde dieses Kinderbuch wirklich gut gelungen. Es vermittelt sensibel, aber eindringlich mit genau dem richtigen Maß für das Verständnis von Kindern ab 5 Jahren, wie wichtig es ist, auf andere Menschen zuzugehen und sie nicht alleine zu lassen. Außerdem erklärt „Zuhause kann überall sein“ sensibel wie traumatisch eine Flucht und die Ankunft in einem fremden Land sein kann. Welche Ängste und Sorgen Kinder plagen. Besonders schön fand ich die Versinnbildlichung mithilfe der Decke. So wird dieses ernste Thema äußerst sanft und ohne Ängste zu schüren nähergebracht. 

    Fazit:
    Ein Buch, das Mut spendet und Kindern, die noch nie ihr Zuhause aus der Not verlassen mussten, eine Hilfestellung für das Verständnis mit geflüchteten Kindern näherbringt und Brücken baut.

  24. Cover des Buches Nicht ohne meine Tochter (ISBN: 9783404608515)
    Betty Mahmoody

    Nicht ohne meine Tochter

     (501)
    Aktuelle Rezension von: booksonfire

    In dem 1987 erschienen Roman „Nicht ohne meine Tochter“ erzählt Betty Mahmoody von der Zeit, in der sie und ihre Tochter von ihrem Ehemann im Iran festgehalten werden.

    Zu Beginn habe ich etwa 50 Seiten gebraucht, um in das Buch reinzukommen, da der Anfang sehr direkt ist und man wenige Hintergrundinformationen bekommt. Nach kurzer Zeit nimmt der Schreibstil der Autorin einen jedoch in den Bann und man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Nach und nach werden Motive und frühere Geschehnisse erläutert. Die lebendigen und ehrlichen Schilderungen von Betty machen ihren Charakter nahbar und für den Lesenden nachvollziehbar. Da auch die Autorin nach westlichen Standards aufgewachsen ist, spiegelt sich ihre erschrockene Reaktion über die iranische Kultur in meinem Unglauben. Und glaubt mir, ihr werdet schockiert sein!

    Bemerkenswert finde ich auch die stetigen Entwicklungen im Buch. Die Autorin schafft es, Passagen nicht unnötig in die Länge zu ziehen und dabei dennoch durch Schilderungen einzelner Momente einen Eindruck der Lebensabschnitte zu verschaffen. Ständig staunt man über neue Entwicklungen und ist somit nie gelangweilt während der 500 Seiten.

    Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch, da man viel über die extreme Auslebung der muslimischen Kultur im Iran erfährt und dabei die persönliche Geschichte Betty Mahmoodys verfolgen darf. Obwohl der Roman schon 35 Jahre alt ist, ist das Thema der Frauenunterdrückung heutzutage leider immer noch aktuell.

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