Bücher mit dem Tag "frauenhaus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "frauenhaus" gekennzeichnet haben.

69 Bücher

  1. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783596521128)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

     (2.543)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Obwohl das Buch echt schön geschrieben war, fande ich es schwer zu lesen. Die Geschicht war einwenig nervig, dieses ganze hin und her hat mich schon sehr gestört. 

  2. Cover des Buches Das Haus ohne Männer (ISBN: 9783453359628)
    Karine Lambert

    Das Haus ohne Männer

     (73)
    Aktuelle Rezension von: peggy

    Ich fand die Geschichte besonders. Wenn auch stellenweise langatmig. Ich mochte die 5 Frauen und deren Hintergründe, einige haben mich mehr berührt als andere. 

    Das Ende war gleichermaßen traurig wie auch hoffnungsvoll.


  3. Cover des Buches Der Leuchtturmwärter (Ein Falck-Hedström-Krimi 7) (ISBN: 9783548285863)
    Camilla Läckberg

    Der Leuchtturmwärter (Ein Falck-Hedström-Krimi 7)

     (221)
    Aktuelle Rezension von: sansol

    Auch der siebte Band dieser Reihe hat einen unpassenden deutschen Titel erhalten, schade. Der Leuchtturmwärter spielt in einer für den Krimi unwichtigen Storyline der Vergangenheit eine Rolle – das war es.

    Überhaupt gab es viele Personen deren Handlung in die Kategorie „echt jetzt? Das war es?“ bzw. „unglaubwürdig“ fallen. Außerdem ist Erica entgegen der Buchbeschreibung KEINE Schulfreundin von Annie, sie ermittelt auch nicht mit sondern stolpert zum Schluss aufgrund ihrer Recherchen in anderer Sache in Angelegenheit hinein.

    Die Polizei ermittelt ungewöhnlich naiv, langsam und schlampig da wird es leider unwichtig dass viele Personen überwiegend gegen ein typisches Krimi Klischee agieren.

    Insgesamt gab es fast zu viele verschiedene Handlungsstränge, die leider teils nicht oder nur unbefriedigend aufgelöst wurden.

  4. Cover des Buches Er will dein Herz (Ein Marina-Esposito-Thriller 7) (ISBN: 9783548290454)
    Tania Carver

    Er will dein Herz (Ein Marina-Esposito-Thriller 7)

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah


    Im bereits 7. Fall für Brennan und Esposito hat sich Tania Carver wieder eines wichtigen  gesellschaftliches Themas angenommen – Gewalt gegen Frauen. Ist das nicht schon schlimm genug tritt jetzt ein Mörder auf den Plan, der eben diese Frauen, die in einem Frauenhaus Schutz suchen wollen, tötet. Neben dieser Thriller-Handlung gibt es einen weiteren Erzählstrang, der sich mit den privaten Problemen der beiden Hauptfiguren befasst. Seit den Vorkommnissen im letzten Teil gehen sie getrennte Wege, womit Phil allerdings überhaupt nicht klar kommt und ungewohnt Fehler bei der Arbeit macht. Durch diesen sehr vordergründigen Handlungsstrang hat in meinen Augen der eigentliche Fall viel an Brisanz verloren und auch die Profiling-Seite kommt nicht so zum Tragen. Eigentlich schade, hatte die Reihe doch gerade so einen tollen Lauf. Auch wenn wieder mit dem altbewährten Mittel des Cliffhanger reichlich gearbeitet wurde, konnte mich dieses Buch nicht richtig mitreißen. Gegenüber den Vorgängern für mich definitiv kein Highlight und deshalb vergebe ich diesmal 3 von 5 Sterne.

  5. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

     (726)
    Aktuelle Rezension von: InBetween

    Eine fantastische Geschichte, deren Kreativität beeindruckend ist. Obwohl ich die Story nicht wirklich kapiert habe, konnte ich das Buch nicht weglegen.

  6. Cover des Buches Hurentochter - Die Distel von Glasgow (ISBN: 9783492502412)
    Tabea Koenig

    Hurentochter - Die Distel von Glasgow

     (62)
    Aktuelle Rezension von: SCook

    Tabea König wurde 1992 in der Schweiz geboren und studierte Soziale Arbeit und Kulturvermittlung. Später führte sie ihr Weg auf eine Rundreise durch Schottland, wo sie sich nicht nur Hals über Kopf in die Gegend verliebte, sondern auch die Inspiration für ihren ersten historischen Roman fand.

    Man spürt die Begeisterung der Autorin für Geschichte. Die historischen Fakten sind keine Stolpersteine, die sie in die Geschichte wirft und die den Leser durch die Story trudeln lassen. Im Gegenteil: Das Zeitalter ist das Fundament, es atmet, es lebt und wenn der Leser die erste Seite hinter sich hat, hat es einen schon verschlungen.

    Wir begleiten die junge Emily auf ihrem Weg und wohin dieser führen soll, davon hat die junge Dame ganz genaue Vorstellungen. Raus aus dem Hurenhaus, in dem sie aufgewachsen ist, rein ist das bodenständige Leben einer akzeptablen Dame. Doch ihr Plan hat Feinde, allen voran den Tod, der genau dann zuschlägt, als alles so rosig erscheint, ein Geheimnis, das Emilys Leben überschattet und sie immer wieder einholt.

    Emily ist eine Person wie aus dem Leben gegriffen und mit einer ungewöhnlichen Sturheit gesegnet. Oder wie sie es ausdrückt:

    „Du sagtest einst, ich sei eine Rose, die irgendwann gepflückt werden will. Doch ich fürchte, ich bin eher eine Distel, die nicht in eine Vase gehört.“ (Seite 235)

    Kein Vergleich wäre treffender als der, den Emily für sich selbst wählt. Eine Distel ist sie, eine Distel wird sie bleiben und zwar auf jeder Seite des Buches.

    Lebensecht sind auch die beiden Figuren, deren Sicht sich Tabea Koenig ebenfalls bedient: Viggo und Liam. Alle haben ihre Prinzipien, ihre Geheimnisse und doch müssen sie sich irgendwie zusammenraufen, um im Leben nicht auf der Stelle stehen zu bleiben.

    Ich bin eigentlich eher im Fantasybereich unterwegs, aber hier habe ich eine Ausnahme gemacht. Und bis froh darüber. Sogar so froh, dass ich mir die beiden folgenden Teile gleich bestellt habe. Und ich bin sicher, dass das Buch nicht nur jenen gefallen wird, die sich trauen, literarisch mal über den Tellerrand zu schauen, sondern auch den Liebhabern des historischen Genres wird das Werk ans Herz wachsen.


  7. Cover des Buches Die Tote in der Henkersgasse (ISBN: 9783499276545)
    Astrid Fritz

    Die Tote in der Henkersgasse

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    Auf Serafinas den fünften Fall habe ich mich sehr gefreut, denn ich finde die Protagonistin sehr sympathisch. Die ehemalige Begine ist inzwischen glücklich mit Adalbert Achaz, dem Freiburger Stadtarzt, verheiratet. Das Eheleben hält sie jedoch nicht davon ab, ihre Nase auch weiterhin in zwielichtige Angelegenheiten zu stecken, wenn sie ein Verbrechen vermutet. Als Achaz mitten in der Nacht zu einer Toten gerufen wird, die der Nachtwächter in der Henkersgasse aufgefunden hat, gelingt es ihm anschließend nicht, die Einzelheiten vor seiner Frau zu verbergen, und Serafina wird gleich hellhörig, als sie von den genaueren Umständen erfährt. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der Toten um die junge Gattin eines reichen Kaufmanns aus Waldkirch handelt. Sie wundert sich, wie eine junge Frau mitten in der Nacht allein nach Freiburg kommt, noch dazu in so eine düstere Gegend. Kurz entschlossen macht sie sich eigenmächtig an Nachforschungen. Dabei hat sie eigentlich gerade ganz andere Sorgen, denn der miesepetrige Stadtapotheker macht ihr das Leben wegen ihrer Armenapotheke schwer, und dann taucht auch noch ihr Bruder auf, den sie seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat und von dem sie sich damals nicht gerade freundschaftlich getrennt hatte. Was sie nun mit ihm erlebt, trägt nicht gerade zu einem besseren Verhältnis bei, denn Peter Stadler hat sich verändert, und Serafina weiß nicht, wie sie ihn einschätzen soll.

    Es gibt also wieder allerhand Turbulenzen in Serafinas Leben, und wie gewohnt, ist auch diese fünfte Folge wieder äußerst kurzweilig und fesselnd. Die Charaktere sind alle sehr lebendig dargestellt. Viele von ihnen, besonders die Beginen, bei denen Serafina bis zu ihrer Heirat gelebt hat, kennt man ja bereits, wenn man die Reihe schon von Anfang an verfolgt. Grundsätzlich bauen die Bände chronologisch aufeinander auf, und wer Serafina bereits seit ihrem ersten Fall begleitet, kennt ihre Vorgeschichte. Was man für die aktuelle Handlung aus früheren Zeiten wissen muss, erfährt man aber durch geschickt gemachte kleine Rückblicke, so dass man weiß, worum es geht und auch die Hintergründe erfassen kann. Gerade durch das Wiedersehen mit ihrem Bruder kommen bei Serafina natürlich Erinnerungen hoch, an denen wir Leser teilhaben. Da es in jedem Band um einen eigenen Kriminalfall geht, der auch am Ende abgeschlossen wird, kann man jedes der Bücher auch gut für sich lesen. Astrid Fritz ist es wieder einmal gelungen, mich zu fesseln und per gedanklicher Zeitreise ins mittelalterliche Freiburg zu versetzen. Es ist äußerst unterhaltsam und spannend, Serafina bei ihren Recherchen zu begleiten, und über ihren Einfallsreichtum, wie sie zu den gewünschten Informationen kommt, musste ich oft schmunzeln, ebenso über manchen Dialog mit ihrem Ehemann, der seine liebe Mühe hat, Serafina zu beschützen und von unüberlegten Alleingängen abzuhalten. Aber diesmal ist er selbst etwas leichtsinnig, mit ungeahnten Folgen. Das Verhältnis der Eheleute Achaz ist sehr innig, und nach einem unangenehmen Zwischenfall versorgt Serafina ihren Mann mit Hingabe. Auch die alte Magd Irmla, die schon seit vielen Jahren treu ihren Dienst im Hause Achaz tut und sich nach außen hin oft mürrisch gibt, zeigt sich diesmal von ihrer besten Seite.

    Serafinas Bruder Peter hat mich oftmals irritiert, denn er ist sehr unberechenbar und wankelmütig in seinem Verhalten, und so manche Wendung in diesem Handlungsstrang erschien mir etwas zweifelhaft. Dem Lesespaß tat das jedoch keinen Abbruch, und ich habe wieder einmal sehr schöne Lesestunden mit diesem historischen Krimi verbracht. Im Anhang gibt es ein Glossar mit besonderen Begriffen und ihren Erklärungen. Auch ein Nachwort der Autorin zu speziellen historischen Fakten des 15. Jahrhunderts rundet das Buch ab.

    Gleich am Anfang des Buches findet man ein ausführliches Personenverzeichnis, das ich jedoch erst abschließend gelesen habe, um mir, durch eventuelle Andeutungen, nicht selbst die Spannung zu nehmen. Aber die Personenbeschreibungen sind alle so geschickt formuliert, dass nichts Entscheidendes zum Handlungsverlauf vorab ausgeplaudert wird.

    Nur eines konnte ich dem Personenverzeichnis entnehmen, nämlich, dass es vermutlich weitere Bände mit Serafina und ihren Lieben geben wird, und darauf freue ich mich sehr.

  8. Cover des Buches Die Villa an der Elbe (ISBN: 9783956498404)
    Linda Belago

    Die Villa an der Elbe

     (45)
    Aktuelle Rezension von: SuEdelmann

    https://www.susanne-edelmann.de/2021/08/die-villa-an-der-elbe/

    Hamburg, 2017: Nach dem Tod seines Vaters übernimmt Jonas Clausen die Leitung der alteingesessenen Reederei, die sich seit über einem Jahrhundert in Familienbesitz befindet. Leider muss er bald feststellen, dass der Firma die Insolvenz droht. Bei der Durchsicht der Unterlagen stößt er auf ein altes Dokument. Demnach hat seine Ururgroßmutter Anni zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Depot eingerichtet zugunsten einer gewissen Clara Hauser. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dieser Clara um ein ehemaliges Dienstmädchen. Die näheren Zusammenhänge sind für Jonas nicht ersichtlich, aber ihm ist klar, dass dieses Depot, das mittlerweile einen Wert von über einer Million Dollar hat, seine Rettung sein könnte.

    Zur selben Zeit erfährt auch Amely in New York von dem Depot. Clara war ihre Ururgroßmutter und Amelys Mutter hat beim Aufräumen auf dem Dachboden eine Kiste mit alten Unterlagen und Rezepten gefunden. Darunter war auch der Depotschein. Auch für Amely käme dieser Geldsegen gerade recht, denn sie plant, sich mit einem Cateringservice selbstständig zu machen. Doch ihr fehlt eine Identifikationsnummer, mit der sie Zugriff auf das Depot bekäme, und ihre Suche danach bleibt ergebnislos.

    New York, 1900: Die „Kaiser Wilhelm der Große“, eines der größten und bedeutendsten Dampfschiffe der Welt und der Stolz des Norddeutschen Lloyd, ist auf dem Weg von Bremerhaven nach New York. Mit an Bord sind die Reedereifamilie Clausen und der Schiffsingenieur van der Haard mit seiner Frau und den Töchtern Anni und Helena. Die 17-jährige Helena soll an Bord ihre Verlobung mit dem Reederssohn Gustav Clausen feiern. Die Heirat wurde von den Familien arrangiert und Helena graut es davor, doch sie hat keine Wahl.

    In New York angekommen, passiert jedoch ein schreckliches Unglück: Am Pier von Hoboken bricht ein Feuer aus, das mehrere Schiffe und Teile der Hafenanlagen restlos zerstört, es sind unzählige Tote zu beklagen. Wie durch ein Wunder überlebt die Familie Clausen ebenso wie die Familie van der Haard – bis auf Tochter Helena. Von ihr und ihrem Dienstmädchen Clara fehlt jede Spur. Nach Tagen verzweifelter Suche kehren die Familien schließlich nach Deutschland zurück. Nur Anni ist überzeugt davon, dass ihre große Schwester noch am Leben ist.

    Viele Jahre später entdeckt Anni, mittlerweile die Frau von Gustavs jüngerem Bruder Albert und angesehenes Mitglied der Hamburger Gesellschaft, in einer Zeitung ein Foto, auf dem sie ihre Schwester wiedererkennt. Doch kann das wirklich sein? Und warum steht ein anderer Name unter dem Foto?

    Aus wechselnden Perspektiven – Jonas, Amely, Helena und Anni – wird hier eine spannende Geschichte rund um ein tatsächliches Unglück, nämlich den Brand von Hoboken, erzählt. Und so sehr ich einerseits mitgefiebert habe, so sehr hat die Lektüre andererseits auch meinen Unmut erregt: Da sind zum einen in der eBook-Version, die ich gelesen habe, unzählige Schreibfehler, es wird wild zwischen Vergangenheitsform und Gegenwart gewechselt, oft mitten in einem Satz, und vor allem gibt es mehrere logische Fehler und falsche Daten. So ist Helena im Jahre 1900 17 Jahre alt, im Jahr 1909 jedoch schon 32 und hat zu diesem Zeitpunkt bereits zehn Jahre bei einer Textilfabrik in New York gearbeitet – hä?

    Okay, damit habe ich nun verraten, dass Helena den Brand überlebt hat. Wie es ihr daraufhin weiter ergangen ist, ist wirklich spannend zu lesen, trotz der oben genannten Unstimmigkeiten. Leider wird das Schicksal ihrer jüngeren Schwester Anni hingegen nur oberflächlich erzählt. Manche Kapitel gehen durchaus intensiv auf sie ein, während im nächsten Kapitel ihr Leben nur schnell, schnell abgehandelt wird.

    Ähnlich ist es beim Erzählstrang in der Gegenwart: In Jonas konnte ich mich noch ganz gut hineinversetzen, Amely hingegen blieb mir fremd. Und zu dem Zeitpunkt, als die beiden sich treffen und das Rätsel um das Depot und ihre gemeinsame Familiengeschichte lösen, ist das Buch quasi schon zu Ende, die Auflösung wird sehr kurz und oberflächlich erzählt, als hätte die Autorin keine Zeit mehr gehabt, diesen Teil der Handlung genauer auszuführen.

    Der Titel „Die Villa an der Elbe“ ist irreführend, weil die Villa in Blankenese, in der die Familie Clausen lebt, nur am Rande eine Rolle spielt. Der weitaus größere Teil der Handlung spielt in New York. Ich hätte mir am Ende des Buches außerdem ein paar Erläuterungen zu dem Brand von Hoboken gewünscht, stattdessen hab ich darüber nun auf Wikipedia gelesen und dabei festgestellt, dass auch hier das im Buch angegebene Datum leider nicht stimmt.

    Desweiteren hätte ich mir am Ende des Buches eine Ahnentafel gewünscht, weil es bei so vielen Generationen der Familie Clausen zuweilen etwas unübersichtlich wird und die Autorin auch hier fälschlicherweise so manches Mal von Großmutter oder Urgroßmutter schreibt, wenn eigentlich die Ururgroßmutter gemeint ist, was für zusätzliche Verwirrung sorgt. Andererseits könnte eine Ahnentafel gewissermaßen auch einen Spoiler für die Geschichte darstellen, aber am Ende des Buches im Anhang hätte ich das vertretbar gefunden.

    Wie auch immer, bei diesem Roman gibt es leider eine ganze Reihe an Mängeln. Dass ich dennoch 3 Sterne vergebe, liegt in erster Linie an der Lebensgeschichte von Helena, die trotz einiger falscher Daten spannend erzählt wurde.

  9. Cover des Buches Küss mich später (ISBN: 9783453410664)
    Carly Phillips

    Küss mich später

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Es ist von Anfang an so festgelegt, dass Mike nicht bleiben wird und das aus der Beziehung nicht tieferes werden kann. Soweit der Plan. Dann entwickelt sich die Freundschaft und die Familie bemerkt ebenfalls die Veränderungen. Gemeinsam arbeiten sie als Polizisten an einem Fall, der einerseits seine gestörte Beziehung zu seinem leiblichen Vater offenbart (mit wenig schmeichelhaftem Ergebnis) andererseits die Beziehung zu seinem Adoptivvater und die gesamte Beziehung zu seiner Familie festigt. Aber immer ist Cara an seiner Seite.

    Der Grundgedanke der Geschichte folgt dem üblichen Muster von Carly Phillips. Die Männer brauchen eben etwas länger. Zum Schluss der Geschichte fehlt dann aber der letzte Biss, da dann das offensichtliche Ende so gar nicht mehr mit der Handlung übereinstimmt und die Motive auch immer dünner werden (dafür die Abzüge). Insgesamt lesenswert und kurzweilig, bis auf das Ende. Die Charaktere passen zusammen, auch wenn die Charakterschwächen von Mike zum Schluss derart plakativ dargestellt sind.

  10. Cover des Buches Hurenmord - Die Rose von Whitechapel (ISBN: 9783492502429)
    Tabea Koenig

    Hurenmord - Die Rose von Whitechapel

     (42)
    Aktuelle Rezension von: SCook

    In „Hurenmord – Die Rose von Whitechapel“ reisen wir an der Seite der trauernden Witwe Christine Gillard in die Hauptstadt des viktorianischen Englands und wandern mit ihr durch die nebligen Gassen Londons im Jahr 1888. Doch der Nebel ist nicht das Einzige, das durch die Gassen schleicht. Ein skrupelloser Mörder treibt sein Unwesen. So beginnen im Schutz der Dunkelheit die grausamsten Morde in der Londoner Geschichte. Und alle Fäden laufen ausgerechnet bei Christine Gillard und ihrem Frauenhaus zusammen. Halt findet sie bei Inspektor John Pike, doch sowohl er als auch Liam und Emily können Christine nicht vor Gefahr bewahren, die sich ihr unaufhaltsam nähert.

     Doch Christine Gillard ist ein besondere Frau. „Oh nein, sie war nicht von dieser Welt, diese Madame Gillard. Sie arbeitete in den Sümpfen des Elends und doch entfaltete sie sich zu vollkommener Schönheit. Eine Rose in der Finsternis. Die Rose von White Chapel.“ (S. 116) Bekannt aus dem ersten Teil hat sich die ehemalige Gefallene hochgearbeitet und kümmert sich nun um jene, die ihrer Hilfe am meisten bedürfen: Frauen, die vom Weg abgekommen sind.

    Auch Inspector John Pike versucht die Welt besser zu machen. Nachdem er Emily innersten Teil erfolgreich unterstützt hat, verschlägt es ihn nach London, wo er sich an die Fersen von Jack the Ripper heftet und alles daran setzt, nicht nur den Mörder zu finden, sondern auch Christine, an die er sein Herz verloren hat, zu schützen. Ein Vorsatz, der ihn alles kosten kann, was ihm lieb ist.

    Unterstützung bekommen die beiden von Emily und Liam, die mit ihrem gewohnten energischen Auftreten nicht nur Emilys Schwangerschaft  bestreiten, sondern auch John und Christine wieder auf die Beine ziehen und mit ihnen den Weg gehen.

    Tabea Koenig hat meine Erwartungen erneut erfüllt. Sie versteht es, die düstere Atmosphäre einzufangen und ihre Story in die Geschichte einzubetten. Einige Sachen, wie z.B. Christines Frauenhaus und die Identität des Mörders sind frei erfunden, aber hier muss man sich überlegen, ob man lieber einen Roman oder ein Sachbuch lesen möchte.

    Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, es war spannend und düster und ich war heilfroh, dass ich es am Tag gelesen habe. Der dritte Teil ist fest eingeplant und ich freue mich schon, Liam und Emily wiederzusehen.


  11. Cover des Buches Der Falter (ISBN: 9783426216767)
    Michael Seitz

    Der Falter

     (21)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Der Falter ist der zweite Band der zweite Band der Krimireihe um den Privatdetektiv Falco Brunner. Der Roman ist eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe und auch dieses Mal widmet er sich eines brisanten Themas-Häusliche Gewalt. Wie man es von Michael Seitz kennt, hat er auch zu diesem Thema glänzend recherchiert.
    In diesem Fall ist Falco noch persönlicher in den Fall involviert als üblich, hat er doch vermeintlich eine Frau überfahren. Doch was steckt da wirklich dahinter?
    Gleich auf den ersten Seiten hat er mich wieder abholen können. Nein, nicht nur abholen, sondern er hat es wieder geschafft mich zu fesseln. Nach jeder gelesenen Seite, bleibt der Leser dank der tollen Schreibweise, neugierig auf das folgende.
    Figuren und Schauplätze sind sehr schön plastisch beschrieben. Die Figuren erscheinen lebendig und echt. Besonders gut gefielen mir die Dialoge, die ich mir persönlich durchaus so im realen vorstellen könnte.
    Die Spannung zu Beginn eher sachte, doch je weiter man in der Story kam umso mehr stieg die Spannung an, so sehr das man irgendwann das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
    Einziges Manko für mich, durch sehr geschickt eingefügte Wendungen ist es fast unmöglich mitzuermitteln, denn fast jedes Mal hat er mir durch eine solche Wendungen meine Verdächtigen genommen. Das ist großartig, so muss ein moderner Krimi geschrieben werden.
    Ich habe den Autor mit einem historischen Roman kennen gelernt, doch ich denke, dass er mit seinen Kriminalromanen seine wahre Passion gefunden hat.
    Mich konnte Michael Seitz mit diesem Krimi aufs Beste Unterhalten und so freue ich mich für diese Story die volle Punktzahl zu vergeben.
    5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!
  12. Cover des Buches Im Kühlfach nebenan (ISBN: 9783423211857)
    Jutta Profijt

    Im Kühlfach nebenan

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen guten Einblick in das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Nachdem schon das erste Buch überzeugen konnte, steht dieser Band dem in nichts nach. Der Pathologe und sein Geist Pascha müssen wieder in einem Kriminalfall ermitteln. Auslöser ist dass Pascha unerwartet auf einen weiteren Geist trifft- einen weiblichen! Aber oh Schreck, es ist eine Nonne! Diese hat bei einem Brand im Kloster ihr Leben verloren. Das müssen die beiden aufklären..!

    Die Spannung ist nicht sonderlich hoch, aber noch ausreichend. Dafür punktet die Autorin wieder mit vielen skurrilen Geschehnissen und herrlich kauzigen Dialogen.
    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Das Buch macht einfach Spaß!

  13. Cover des Buches Das Haus der Frauen (ISBN: 9783839894927)
    Laetitia Colombani

    Das Haus der Frauen

     (26)
    Aktuelle Rezension von: culejule

    4,5 von 5 Sterne

    Die Anwältin Solène erleidet einen Nervenzusammenbruch und stellt ihr Leben infrage. In Rücksprache mit ihrem Arzt nimmt sie eine Stelle als Schreiberin im Haus der Frauen in Paris an und schreibt für die Bewohnerinnen Briefe. Das Haus der Frauen wurde von Blanche Peyron vor 100 Jahren gegründet, einer Frau, deren Geschichte wir als Leser ebenfalls erfahren dürfen. Die Zeit- und Schreibebene des Buches wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was ich persönlich mochte. 

    Die Geschichten der einzelnen Frauen, die im Haus der Frauen Schutz und Sicherheit erfahren dürfen, und deren Lebenswege dorthin, haben mich persönlich berührt, so wie bereits alle Bücher der Autorin. Stellenweise hätte ich mir jedoch mehr Tiefe gewünscht. 

    Dies war übrigens mein erstes Hörbuch und ich fand es toll. Andrea Sawatzki ist neben Ruth Reinecke eine der beiden Sprecherinnen. Mal abgesehen, dass ich eh ein großer Fan der Schauspielerin bin, war der Klang ihrer Stimme ideal. 

    Ich kann euch die Geschichte nur empfehlen.

  14. Cover des Buches Blutrosen (ISBN: 9783570312322)
    Monika Feth

    Blutrosen

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Ich will ganz ehrlich sein: Eigentlich lese ich andere Genres und keine Thriller. Beim Lesen ist mir klar geworden, dass bei Thrillern die Handlung im Fokus steht und nicht die Charakterentwicklung. Ich glaube, dass mir das einfach nicht so gefällt. Da sind mir Jugend-/New Adult Romane lieber, wo sich die Charaktere weiterentwickeln und es viel um ihre Gefühle geht. Von daher kann es gut sein, dass das hier ein super Thriller ist, das Genre für mich persönlich aber einfach nichts ist.

    Früher habe ich total viele Krimis und Thriller gelesen. Von daher fand ich die Handlung recht vorhersehbar. Auch durch die Beschreibung weiß man schon viel. Daher war bei mir nie so richtig Spannung da, denn es war mir von Anfang an klar, was passiert und ich konnte mir auch schon denken, wie es ausgehen würde.

    Das Thema Frauenhaus fand ich gut dargestellt und auch aufschlussreich. Häusliche Gewalt wurde mir allerdings zu einseitig dargestellt. Es fallen zum Beispiel Sätze wie "Das jedoch, was bei uns als häusliche Gewalt bezeichnet wird, bleibt weiterhin tabu: Täglich misshandeln und vergewaltigen Männer ihre Frauen und Freundinnen." Klar, es geht in dem Buch um FRAUENhäuser. Trotzdem betrifft häusliche Gewalt alle Geschlechter und kann von allen Geschlechtern ausgeführt werden. Das klingt aber in keiner Stelle des Buches an, was ich etwas schade finde.

    Bei vielen Thrillern - so auch hier, gibt es ja immer einen finalen Showdown. Den fand ich hier ehrlich gesagt sehr dürftig. Es gab ausgerechnet dort Leerstellen und es wurde auf so wenigen Seiten im Vergleich zum Umfang des Buches abgehandelt. Vieles wird dann erst aus der Sicht Monate später berichtet. dadurch klingen die Ereignisse dann aber weit weg, man weiß schon, wie es ausgeht und fiebert nicht richtig mit. Da hatte ich mehr erwartet..

    Gut gefallen hat mir der Schreibstil des Buches. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und das sorgt für Abwechslung und macht es etwas spannender. Außerdem gab es Rückblenden aus Fleurs Leben. Diese haben mir am besten gefallen, leider waren es sehr wenige. Generell konnte man es schnell und flüssig lesen und die Sprache war mir sehr nah.


    Ich kann nicht genau sagen, ob es am Buch selbst oder am Genre lag, aber richtig überzeugt hat es mich einfach nicht. Daher gebe ich Blutrosen 3,4(also gerundet 3)/5 Sterne. gut möglich, dass es Thriller-Fans besser gefällt als mir :)

    .

  15. Cover des Buches Auf ein Neues! (ISBN: 9783453409590)
    Carly Phillips

    Auf ein Neues!

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Fridaygirl

    sehr unterhaltsames Buch von der Autorin, mit einem ernsten Thema dahinter. 

  16. Cover des Buches Herzenskalt (ISBN: 9783442747504)
    Sarah Hilary

    Herzenskalt

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Allgemeines

    Titel: Herzenskalt

    Autor/in: Sarah Hilary

    ISBN: 978-3-442-74750-4

    Verlag: btb

    Genre: Thriller

    Seitenzahl: 448

    Preis: 9,99€


    Klappentext

    Kein Opfer gleicht dem anderen. Keiner weiß das besser als Marnie Rome von der Kriminalpolizei London. Denn sie selbst – die brillante Ermittlerin, klug, schnell, zuverlässig – ist ein Opfer: Vor fünf Jahren wurden ihre Eltern brutal ermordet. Marnie hat sich zurück ins Leben gekämpft, nur wenige wissen um die dunklen Flecken in ihrer Vergangenheit. Auch ihr junger Kollege Noah nicht, mit dem sie in einem Frauenhaus eine Zeugin vernehmen will. Sie hat sich vor ihrem prügelnden Mann dorthin geflüchtet. Routine, ein klarer Fall – doch im Laufe der Ermittlungen beschleichen Marnie Zweifel: Jeder hat etwas zu verbergen, Täter wie Opfer. Jeder hat eine Vergangenheit, die er nur noch vergessen möchte – wie Marnie selbst…


    Meine Gedanken zum Buch

    Marnie Rome ist keine normale Ermittlerin. Sie ist jung und erfolgreich, doch sie trägt auch ein dunkles Geheimnis mit sich, denn ihre Eltern wurden vor fünf Jahren ermordet. Das macht sie nicht zuletzt zu einer grandiosen Ermittlern, die zusammen mit ihrem Partner Noah Jake klassische Kriminalfälle löst. Zum Auftakt dieser Reihe führt sie eine Ermittlung in ein Frauenhaus, wo sie just in dem Moment Zeuge eines Angriffs werden: Eine Frau sticht ihren Mann nieder. Klarer Fall von Notwehr, doch steckt dahinter nicht noch mehr? Ist die Frau wirklich das Opfer oder wird hier nur ein falsches Spiel gespielt? Diese Fragen dürft ihr euch selbst beantworten, indem ihr das Buch lest.

    Ja ihr Lieben, dieses Buch hat definitiv viel zu lange auf meinem SuB gelegen, denn es ist wirklich gut! Und ich finde es sehr schade, dass es nur so wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. Im Folgenden möchte ich euch berichten, wieso es sich lohnt, das Buch zu lesen!

    Kommen wir zunächst zu dem Schreibstil von Sarah Hilary. Dieser ist sehr flüssig und schnell. Man hat hier sehr kurze Kapitel (und jeder, der unseren Blog schon länger verfolgt, weiß, dass ich kurze Kapitel am besten finde), wodurch der Lesefluss nochmal viel dynamischer wird.

    Betrachten wir nun die Protagonisten, so findet man hier vor allem sehr starke Charaktere wieder, gerade was Marnie und ihre Vergangenheit angeht. Bei Marnie ist es jedoch so, dass sie zu Beginn des Buches sehr distanziert war, doch im Verlauf des Buches wurde sie immer greifbarer und man konnte hinter die Fassade der starke Frau blicken. Weiterhin wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt. Das finde ich sehr gut, denn so hat man einfach einen tieferen Einblick in die Gefühle und Motive der Protagonisten. Was mich jedoch etwas gestört hat, war, dass die Perspektiven innerhalb des Kapitels wechseln, was gerade zu Beginn des Buches etwas verwirrend war.

    Kommen wir zu der Handlung. Auffallend ist hier, dass man merkt, dass dieses Buch ein typisch britischer Kriminalroman ist. Das liegt vor allem an der vielen und realistischen Ermittlungsarbeit, deshalb ist das Buch für mich auch kein richtiger Thriller, sondern eben ein Kriminalroman. Nichtsdestotrotz gibt es viele Szenen die sehr explizit sind, eins ist klar, die Autorin schreckt nicht vor Grausamkeiten zurück.

    Zuletzt möchte ich noch ein paar Worte zum Ende des Buches verlieren. Denn das war sehr schnell und vor allem extrem offen gehalten. Ich persönlich hätte mir einfach noch etwas mehr Klärung gewünscht. Denn ich hatte das Gefühl, dass man erst bei der Hälfte der Ermittlungsarbeiten angekommen ist, obwohl man sich das Ende bzw. den Ausgang für einige Personen durchaus selbst denken kann.

    Letztlich bin ich wirklich sehr positiv von diesem Buch angetan und würde ihm 4,5 Sterne geben, da es ein paar kleine Kritikpunkte gab. Nun bin ich echt gespannt auf den zweiten Band dieser Reihe, „Seelenkinder“, der bereits auf meinem SuB liegt.
  17. Cover des Buches Miss Rosetti und das Haus der Hoffnung (ISBN: 9783765537288)
    Susan Anne Mason

    Miss Rosetti und das Haus der Hoffnung

     (14)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir

    Buchinhalt: 

    Toronto in den 1930er Jahren: Die junge Olivia verbüßt eine Haftstrafe im berüchtigten Mercer Reformatory, einer Frauenerziehungsanstalt. Nach ihrer Entlassung wird sie von ihrer Familie verstoßen. In der Not macht Olivia Bekanntschaft mit der verwitweten Mrs. Bennington, mit der sie wenig später ein Mütterheim für in Not geratene, vor allem schwangere Frauen gründet. Doch auf das Grundstück in bester Lage hat auch schon ein skrupelloser Immobilienmakler ein Auge geworfen: sein Angestellter Darius Reed hat den Auftrag, alles zu versuchen, die beiden Frauen los zu werden – doch schon bald stehen ihm seine aufkeimenden Gefühle für Olivia im Weg.... 


    Persönlicher Eindruck: 

    Mit diesem emotional aufwühlenden Auftakt ihrer Redemption's Light-Trilogie nimmt Autorin Mason ihre Leser mit nach Kanada zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Man mag es kaum glauben, doch auch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gibt es Ressentiments und Vorbehalte gegen ledige Mütter – ein relativ unbekanntes aber dennoch gültiges kanadisches Gesetz macht es möglich. So wird auch Olivia Opfer dieses Gesetzestextes: Ihr Verlobter ist im Krieg gefallen, sie erwartet ein lediges Kind – und wird prompt von ihrem konservativen Vater angezeigt. 

    Was Olivia in der Frauenhaftanstalt Mercer Reformatory erlebt, ist an Grausamkeit nicht zu überbieten. Ihr Neugeborenes wird ihr gegen ihren erklärten Willen weggenommen, die junge Frau für medizinische Versuche missbraucht. Und es ist keine erfundene Geschichte: das Grundgerüst von Masons Roman basiert auf den Erinnerungen einer real existierenden Frau namens Velma Demerson, die im Mercer Schreckliches erlebt hat, einem Heim, das übrigens bis weit in die 1960er Jahre betrieben wurde. 

    Die Geschichte liest sich trotz aller Brisanz eingängig und spannend. Olivias und Ruths Hilfsbereitschaft und Kämpfergeist für die Rechte schutzloser Schwangerer auf der einen Seite, die Machenschaften des skrupellosen Immobilienhais auf der anderen Seite – man mag das Buch kaum aus der Hand legen, hat man einmal mit dem Lesen begonnen. 

    Olivia ist eine starke Frau, die sich trotz allem, was sie erlebt hat, nicht brechen lässt. Ihre Liebe zu ihrem verlorenen Kind lässt ihre Fürsorge für die Waise Abigail fast zur Besessenheit ausarten. Langsam, Stück für Stück öffnet sie sich emotional gegenüber ihren Mitmenschen und findet in Darius schließlich den Mann, dem sie vertraut. 

    Darius war für mich die zwiespältigste und vielschichtigste Person der Geschichte. Als Angestellter bei besagtem Immobilienhai hat er zwar Skrupel, aber auch Loyalität seinem Arbeitgeber gegenüber und macht nur langsam eine Entwicklung vom Saulus zum Paulus durch. Es dauert eine ganze Weile, bis Darius erkennt, welche Seite die richtige ist und wie er mit seinem Gewissen wieder ins Reine kommt. 

    Der christliche Aspekt der Geschichte behandelt Themen wie Vergebung, Heilung und Neuanfang, aber auch Trauer, Schuld und Sühne. Insgesamt ist die christliche Komponente angenehm und unaufdringlich in die Handlung eingeflochten. 

    Mir hat dieser Auftakt sehr gut gefallen und bin schon gespannt auf die Fortsetzung. Daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle Freunde historischer Romane, die eine Geschichte abseits des Mainstreams suchen. Hier liegt man ganz sicher nicht verkehrt!

  18. Cover des Buches Als wir unsterblich waren (ISBN: 9783426512067)
    Charlotte Roth

    Als wir unsterblich waren

     (238)
    Aktuelle Rezension von: berliness

    Der Aufbau dass zwei Geschichten in zwei Zeiten erst parallel erzählt und dann zusammengeführt werden ist nicht neu, aber hier durch die - man ahnt es ziemlich früh - familiäre Verbindung sehr gut erzählt. Die Enkelin und die ihr unbekannte Vergangenheit ihrer Großmutter.  Die Geschichte der Großmutter als junge Frau wird spannend erzählt und gibt einen guten Einblick in die Zeit im dritten Reich. Die Auflösung ist ebenfalls gut gelungen nur die notwendige, sehr zufällige Begegnung am Anfang der Geschichte finde ich nicht gut gelungen. Das Aufeinandertreffen von Ostfrau und Westmann in der Wendenacht, deren Familien - Achtung Spoiler - sich schon vor dem Krieg kannten ist mir, nun ja, zu zufällig. Da hätte ich mir eine elegantere Lösung gewünscht, obwohl das Leben ja manchmal die verrücktesten Geschichten schreibt. Aber hier im Buch war mir das zu durchsichtig. 

    Die Geschichte ist dann aber sehr gut erzählt, schöne Details, sehr kurzweilig, guter Erzählstil für meinen Geschmack. Gerne mehr von der Autorin!

  19. Cover des Buches Blut für Blut (ISBN: 9783492301145)
    Julie Hastrup

    Blut für Blut

     (32)
    Aktuelle Rezension von: MissRichardParker

    Die bekannte und beliebte Sozialarbeiterin Kissi Schack wird tot aufgefunden. Sie wurde brutal misshandelt. Alle aus ihrem Umfeld sind schockiert. Doch bald erhärtet sich der Verdacht, dass Kissi ihren Mörder gekannt haben musste. Rebekka Holm und Ihre Kollegen arbeiten mit Hochdruck an dem Fall. Gleichzeitig erschüttert eine Serie äusserst brutalster Vergewaltigungen Kopenhagen. Es zeigen sich immer mehr Parallelen und schliesslich hat Rebekka eine böse Ahnung wer Kissis Mörder sein muss...
    Nachdem ich vom ersten Fall von Rebekka Holm sehr positiv eingestellt war, interessierte mich natürlich der nächste Band. 
    Ich wurde auch hier nicht enttäuscht. Der Krimi ist ähnlich solide und gut durchdacht wie der erste. Nur hat dieser hier mich etwas weniger gepackt. Trotzdem finde ich das Buch sehr empfehlenswert. Es ist spannend von Anfang an und ich habe mitgefiebert und war am Schluss überrascht! Genau so soll es doch sein. 

    Der Schreibstil ist flüssig, unterhaltsam und was mir zusätzlich gefällt ist, dass die Figur der Ermittlerin weiter wächst und sich entwickelt. 
    Die Mischung aus Krimi und ihrem Privatleben finde ich gelungen, darum freu ich mich jetzt auf den nächsten Fall.
    Daumen hoch!
  20. Cover des Buches Zu verkaufen: Mariana, 15 Jahre (ISBN: 9783404602810)
    Iana Matei

    Zu verkaufen: Mariana, 15 Jahre

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Madiszko

    Zu verkaufen: Mariana, 15 Jahre von Iana Matei


    In dem Buch geht es um den Mädchenhandel innerhalb Europas. 

    Größtenteils geht es darum, dass die Autorin ihre wahren Erlebnisse im Buch verfasst hat. 

    Sie erzählt hautnah vom Mädchenhandel und wie sie mit der Gründung eines Frauenhauses den Mädchen hilft. 

    Der Buchtitel erweckt eher den Eindruck, dass es um ein Einzelschicksal von Mariana geht…

    Trotzdem würde ich das Buch jedem empfehlen, der sich für das Thema interessiert. 

  21. Cover des Buches Die Dirne und der Bischof: Historischer Roman (Elisabeth-Reihe 1) (ISBN: 9783962153052)
    Ulrike Schweikert

    Die Dirne und der Bischof: Historischer Roman (Elisabeth-Reihe 1)

     (58)
    Aktuelle Rezension von: TanjaStroblmayr

    Ich mag Ulrike Schweikert und habe schon sehr viele ihrer Bücher gelesen. Auch dieses ist keine Ausnahme, auch wenn es durchaus Längen hat. Das scheint mir vor allem daran zu liegen, dass man viel zu lange auf die titelgebende Begegnung wartet und auch das Geheimnis um Elisabeth sich etwas langsam und unvollständig aufdröselt. Alles in allem aber eine klare Leseempfehlung.

  22. Cover des Buches Ich sehe dich (ISBN: 9783453435926)
    Janet Clark

    Ich sehe dich

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Coverbild finde ich super gelungen und auch sehr passend zur Story.

    Der Klappentext  kurz und knackig ohne zuviel zu verraten, hat direkt meine Neugier geweckt und ich wurde nicht enttäuscht. 

    Der Schreibstil lässt sich angenehm und leicht verständlich lesen. 

    Ich konnte der Story von Beginn an folgen, und hab geflucht wenn ich das Lesen unterbrechen musste. 

     In diesem Buch geht es nicht nur BDSM, nein es erzählt auch eine sehr emotionale und spannende Story. 

    Es geht auf der einen Seite die Vergangenheit zu verarbeiten, Vertrauen aufzubauen, aber auch sein Selbstbewusstsein zu stärken und auch Nähe zu zulassen. 

    Hinzu kommen noch prickelnde und erotische Szenen die sehr bildlich beschrieben werden. 

    Insgesamt ein toller Mix der  das ganze zu einem schönen Lesegenuss macht. 

    Mich konnte die Autorin überzeugen mit ihrer Story und kann das Buch absolut weiterempfehlen. 


  23. Cover des Buches Gottes rechte Hand (ISBN: 9783442485789)
    Rhena Weiss

    Gottes rechte Hand

     (13)
    Aktuelle Rezension von: feierabendblogr

    Nach dem ich schon den ersten Teil der Serie, Das Böse in euch, gelesen habe, wollte ich mir die nächsten Teile nicht entgehen lassen.

    Michaela bekommt einen Fall zugewiesen, der auf den ersten Blick nach einem Unfall aussieht. Aber es steckt doch mehr dahinter. Gottes Engel richtet auf Erden. Bei ihrer Ermittlung findet sie weitere Fälle, die sie dann auch auf die passende Spur führen.

    Zum Schluss nimmt der Fall einiges an Tempo auf. Obwohl die Story eher vorhersehbar ist, hat mir der Thriller mit seinen sympathischen Charakteren wieder sehr gut gefallen.

  24. Cover des Buches River of Violence (ISBN: 9783423230155)
    Tess Sharpe

    River of Violence

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Ansonstern

    Tess Sharpe kannte ich vorher von ihrem Jugendbuch “The Girls I’ve Been”, welches mir gut gefallen hatte, aber noch besser hätte es mir gefallen, wenn der Fokus ausschließlich auf dem Thrillerteil statt dem Highschool-Beziehungsdreieck gelegen hätte. Und genau das bekam ich bei “River of Violence”.

    Harley Jean ist neun Jahre alt, als ihr Vater ihr beibringt zu töten. Zehn Jahre, als sie im Kofferraum eines fahrenden Autos aufwacht. Siebzehn, als sie das erste Mal eine Leiche verschwinden lässt und beinahe achtzehn, als sie das erste Mal auf jemanden schießt, um zu töten. 

    Als Tochter eines Mannes, der die Stadt in seiner Westentasche hat wie Don Corleone, hatte sie so gut wie nie ein normales Leben. Mit 22 Jahren ist sie nun dran, das Vermächtnis ihres Vaters zu erben. Wie es dazu kam und wie sie ihre Gegner in die Knie zu zwingen versucht, wird abwechselnd mit Sprüngen zwischen Gegenwart und Vergangenheit erzählt, sodass sich Stück für Stück die Puzzleteile ihres Lebens zusammenfügen.

    “River of Violence” wirft einen scharfen Blick darauf, wie uns unsere Eltern (ungewollt) prägen, verpackt in einen düsteren Thriller über Kriminalität und bittere Rivalität. Auf dem Cover steht “Thriller” und anders würde ich es auch nicht einordnen. Dies ist kein Jugendbuch, aber mit ihren 22 Jahren ist die Protagonistin ungewöhnlich jung. “Der Pate” trifft auf “Breaking Bad” – leise bedrohlich, bevor es knallt, wortwörtlich. Noch treffender ist der Vergleich mit der Netflix-Serie “My Name” aus Südkorea. Aufgrund des Themas ist es nicht gerade ein vergnügliches Leseerlebnis, aber ungemein fesselnd. Spannung erzeugt nicht etwa atemberaubende Verbrecherjagden, sondern vielmehr die aufgeladene Atmosphäre, bis man plötzlich mittendrin ist. Am Anfang habe ich einige Kapitel gebraucht, um richtig einzutauchen, aber am Ende wollte ich das Buch gleich noch einmal von vorne lesen.

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