Bücher mit dem Tag "frankreich"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "frankreich" gekennzeichnet haben.

5.079 Bücher

  1. Cover des Buches Was bleibt, wenn du gehst (ISBN: 9783499268526)
    Amy Silver

    Was bleibt, wenn du gehst

     (219)
    Aktuelle Rezension von: LeseBlick

    „Was bleibt, wenn du gehst“ lag eine gefühlte Ewigkeit auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Dank einer Challenge wurde es nun endlich gelesen und wieder habe ich ein kleines Wohlfühlbuch entdeckt.

     

    Ich habe bereits zwei andere Bücher von Amy Silver gelesen, dieses hier hat mir allerdings bisher am besten gefallen. Die Autorin schreibt sehr nah an der Realität und wartet im richtigen Moment mit den großen Emotionen auf.

     

    Ich habe tatsächlich angefangen, diese Geschichte als Hörbuch zu hören. Nach ungefähr anderthalb Stunden Hörzeit ist mir beim Durchblättern des Buches aufgefallen, dass die Kürzungen im Hörbuch doch immens sind.

    Die Geschichte beinhaltet einige Seiten, welche in Briefform geschrieben sind und diese kommen im Hörbuch überhaupt nicht zur Geltung.

    Also habe ich doch zum Buch gegriffen und habe die Geschichte nochmal von Seite 1 an lesend genossen.

     

    Freundschaft.

    Wer kann noch sagen, dass er nach Jahren noch eine innige Freundschaft zu seinen Schulfreunden pflegt?

    Im Buch ist von so einer Freundschaft die Rede.

    Sechs Freunde, darunter Jen, Conor, Dan, Andrew, Natalie und Lilah, verbindet ihr halbes Leben und das Haus in Frankreich miteinander, in dem sie diesen besonderen Sommer verbracht haben.

     

    Etliche Jahre und nach einem Schicksalsschlag, welcher die Freundschaft auf die Probe gestellt hat, kontaktiert Jen alle genannten Personen und führt sie im Ferienhaus in Frankreich wieder zusammen. Es ist Winter. Es schneit. Und die Freunde werden mit sich, vielen unausgesprochenen Worten und Geheimnissen konfrontiert. Es geht um Schuld, unverarbeitete Trauer und unerfüllte Liebe.

     

    Liebe.

    Ein großes Wort. Das Buch beinhaltet so einige Liebesgeschichten.

    Gewollte, wie ungewollte. Glückliche, wie unglückliche.

    Und dabei ist es zu keiner Zeit langweilig, denn die Autorin greift hier vor allem Themen auf, welche aus dem wahren Leben stammen. 

    Streitpunkte, Krisenzeiten, geheime Gefühle und natürlich auch die wahre Liebe.

    Ich finde, dass sich jeder Leser hier in irgendeinem Charakter wiederfinden kann. 

    Man spürt beim Lesen, dass kein Leben perfekt ist und jeder mit bestimmten Situationen zu kämpfen hat. 

     

    Emotionen

    Um dieses Thema blieb es zunächst sehr still. 

    Die Autorin arbeitet sich nach und nach an die verschiedenen Geheimnisse der Figuren heran. Bringt uns deren einzelne Geschichten näher und zeigt uns die individuellen Charakterentwicklungen über die Jahre auf.

    Dann aber punktet Amy Silver mit der perfekt gesetzten Wende.

    Die letzten 50 Seiten habe ich tatsächlich mit einem oder auch zwei Taschentüchern in der Hand gelesen. Hier hat mich die Autorin total erwischt und es so traurig es auch war, so schön waren diese letzten Buchseiten.

     

    Mit dem lockeren Schreibstil der Autorin kam ich wieder sehr gut zurecht.

    Ich habe mich in diesem Buch vor allem wohlgefühlt und konnte mich am Ende tatsächlich in fast jeden Charakter hinein fühlen.

     

     Mein Fazit

    Was ein Glück, dieses Buch nun endlich gelesen zu haben.

    Ein Buch, welches ich absolut zur richtigen Zeit in die Hände genommen habe.

    Das es sogar ein 5 Sterne Buch wird, damit hätte ich zu Beginn nicht gerechnet, aber die Figuren und ihre Geschichten, wird mir noch einige Zeit in Erinnerung bleiben. Absolut Leseempfehlung.

     

  2. Cover des Buches Winterzauber in Paris (ISBN: 9783442487066)
    Mandy Baggot

    Winterzauber in Paris

     (155)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Ava wurde grade von ihrem Freund verlassen und ihre Mutter nervt sie mit einem Modeljob. Da kommt es grade sehr gelegen, dass ihr Freundin Debs nach Paris reisen will. Eigentlich braucht sie keine Männer mehr, aber da taucht Julien auf.

    Julien verarbeitet immer noch einen Schicksalsschlag und zieht sich zurück. Da begegnet er Ava und seinem Leben wird neue Energie eingehaucht. 


    Es lässt sich sehr gut lesen, da die Kapitel recht kurz sind. Es wird immer der Ort, an dem das Kapitel spielt, genannt, ich hätte mir noch eine zeitliche Angabe gewünscht. Es gefällt mir sehr gut, wie sich die Stränge entwickeln, wenn auch teilweise vorhersehbar.


    Ein bisschen gibt es natürlich auch krach, aber ich bin sehr erstaunt, dass dieser Roman wenig darauf abzielt und eher harmonisch ist, aber auch nicht zu viel oder unrealistisch. Im Gegenteil. Es gibt sehr normale Erklärungen. 


    Fazit:


    Ich kann von diesem Roman nur schwärmen. Er vereint alle Elemente, die ich liebe: Familie, Freundschaft, Liebe und Wünsche und Träume und das auf vielen Ebenen. Außerdem hat es einen Hauch von Gilmore Girls, was nicht verwunderlich ist, da Mandy Baggot selbst ein Gilmore Girls-Fans ist.  
  3. Cover des Buches Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1) (ISBN: 9783548290478)
    Audrey Carlan

    Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1)

     (242)
    Aktuelle Rezension von: zeilenmaedchen_

    Ich habe mir das Buch nur gekauft, da ich ein Buch für den Urlaub gesucht habe. Und da ich kein gutes von meinen mitnehmen wollte habe ich dieses bei den Mängelexemplaren erstanden.

    Ich habe von Audrey Carlan bereits die Calendar Girl Reihe gelesen, welche ich sehr gemocht habe, weshalb ich wusste auf was ich mich einlasse. In diesem Fall auf viel Spice und gutaussehende Männer. Was jedoch anders ist, ist dass die Geschichte aus der männlichen Sicht geschrieben ist. Was ich ziemlich interessiert finde. Denn immer sind es weibliche Protagonistinnen aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. 

    Der Inhaltliche Aspekt ist fast gleich. Jeden Monat woanders. Doch hier geht es diesmal nicht darum als Escort zu arbeiten. Nein. Denn die Jungs von International Guy sind das genau Gegenteil. Sie wollen Frauen helfen. Sei es Finanziell, Modisch oder mit Sexappel. Natürlich geht es in dem Buch auch heiß her. Was typisch für Audrey Carlan ist.

    Für mich ist der Auftakt der Reihe sehr gut gelungen. Es gab viele spannende Stellen. Vor allem in Paris und New York. Die beiden Städte haben mir am besten gefallen. Kopenhagen war dahingehend etwas kurzgehalten und unspektakulär. Jedoch hat mir da der königliche Aspekt sehr gut gefallen. Was den royalen Ereignissen in England geschuldet war. Denn ich bin ein großer Fan der englischen Königsfamilie.   

    Aber nichts desto trotz ist das Buch ein gutes Urlaubsbuch, welches sich einwandfrei zwischendurch lesen lässt. Jedoch kann ich euch schonmal vorwarnen. Es macht definitiv Lust auf mehr. Denn nach dem offenen Ende möchte man sofort wissen wie es weiter geht. 


  4. Cover des Buches Nacht im Central Park (ISBN: 9783492309257)
    Guillaume Musso

    Nacht im Central Park

     (402)
    Aktuelle Rezension von: leni_liest28

    Auch mein zweites Musso-Buch enttäuschte mich keineswegs. Dem Autor gelang es zweifelsfrei, mich auf eine Fährte zu locken. Mit diesem Ende hätte ich keinesfalls gerechnet! Ein unglaublich spannender Thriller, den ich kaum noch aus der Hand legen konnte, sodass ich bis spät in die Nacht die Seiten nur so verschlang.

    Ein bisschen enttäuscht (und deshalb auch "nur" vier Sterne) war ich aber über die Kennenlerngeschichte zwischen Alice und Paul. Diese empfand ich als fast schon absurd. Dass eine Begegnung wie diese Realität sein könnte, ist unwahrscheinlich. Auch das Ende wirkte eher... fragwürdig. Musso wollte die Geschichte auf drei kurzen Seiten abrunden. Da hätte ich ein offenes Ende bevorzugt.

    Nichtsdestotrotz sind schon drei neue Bücher des Autors auf dem Weg in mein Regal! 

  5. Cover des Buches Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe (ISBN: 9783746633497)
    Michelle Marly

    Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

     (159)
    Aktuelle Rezension von: MarinaH

    Coco Chanel, eine Ikone die ihrem Namen alle Ehre macht, dieses Buch jedoch nicht.
    Das Cover ist schön gestaltet.

    Der Schreibstil ist schön und angenehm zu lesen, doch ich habe immer Probleme mit Michelle Marlys Anfängen. Ich brauche da so meine Zeit, um ins Buch reinzukommen. 

    Coco war mir nicht die sympathischste Person, sie wirkte manchmal so kalt und abweisend auf mich.
    Man konnte gut in die 20er Jahre von Paris eintauchen. Ihr Geliebter Dmitri, war sehr sympathisch. 

    Sie waren sehr süß zusammen, doch viel ist mir nicht in Erinnerung geblieben. Die Handlung zog an mir vorbei, es gab keinen Höhepunkt.

    Fazit

    Ein leichtes, süßes Buch für zwischendurch. 

  6. Cover des Buches Von den Sternen geküsst (ISBN: 9783785570449)
    Amy Plum

    Von den Sternen geküsst

     (394)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Nach dem Ende von Band 2 war ich schockiert. So darf das nicht enden. 😱 Daher wollte ich es so schnell wie möglich weiterlesen. Ich war gleich wieder in der Geschichte drinnen, nachdem ich gestartet habe. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und was für ein Abenteuer sie in diesem Teil erwarten wird. Einiges konnte ich mich ungefähr zusammenreimen, aber das wichtigste war echt überraschend. Obwohl es im Nachhinein betrachtet logisch war. Mit diesem Ende komme ich zurecht und trotzdem ist es schade, dass es nun vorbei ist und ich mit den Revenants keine Abenteuer mehr erleben darf. Ich weiß noch immer nicht warum ich diese Serie nicht schon früher gelesen und entdeckt habe. Aber eine Empfehlung von meiner Seite.

    4,5 Sterne

  7. Cover des Buches Schenk mir deine Träume (ISBN: 9783596297245)
    Marie Force

    Schenk mir deine Träume

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Alice9

    Inhalt

    Hunter ist der älteste der Abbott-Söhne und Finanzchef der Familienfirma. Schon seit er Megan vor vielen Jahren zum ersten Mal gesehen hat, fühlt er sich zu ihr hingezogen und sie geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Doch Megan hat nie Interesse an ihm gezeigt und sein Interesse nicht bemerkt. Nachdem ihre Schwester Megan nun eröffnet hat, dass sie weg zieht, bricht eine Welt für sie zusammen. Doch in dieser schweren Zeit ist ausgerechnet Hunter für sie da und Megan beginnt zu merken, was wirklich in Hunter vor sich geht...


    Meine Meinung

    Und wieder einmal ist es richtig schön gewesen, nach Green Mountain zu reisen und erneut in das trubelige Leben der Abbotts einzutauchen. 

    Auch wenn es hier primär um Hunter und Megan ging, gab es auch viele Einblicke, in das Leben der bereits bekannten Pärchen und auch einen kleinen Ausblick auf das Pärchen aus dem nächsten Band, was ich einfach nur toll fand. 


    Die Handlung war interessant und abwechslungsreich. Einerseits gab es wieder viele humorvolle Momente rund um die Verkupplungsversuche von Elmer und Lincoln, lustige Schlagabtäusche oder auch die Aktionen von Fred, dem Elch, der hier wieder sehr präsent war. Andererseits wurde es aber auch wieder gefühlvoll und emotional, aber es gab auch spannende Elemente rund um den Verkauf des Diners. 

    Auch wenn die Geschichten dieser Reihe immer recht ruhig und unaufgeregt waren, aber trotzdem spannend und fesselnd, konnte mich dieser Band in der Hinsicht noch einmal überraschen. Es passierte etwas, das ich nicht habe kommen sehen, was aber irgendwie auch wichtig für die Geschichte war und deshalb auch gut hineingepasst hat. 

    Generell war auch diese Geschichte wieder sehr kurzweilig, aber trotzdem mangelte es ihr nicht an Gefühlen und Emotionen.

    Mein einziger Kritikpunkt ist eigentlich, dass der Geschichte zwischen durch das gewisse Etwas gefehlt hatte. Meines Empfindens nach plätscherte die Handlung da so ein bisschen vor sich hin, bis es zu diesem überraschenden Moment kam, der die Wendung herbeiführte. 


    Hunter, der eher ernste und bedachte Typ, zeigte sich hier auch mal von einer komplett anderen Seite, was mir gut gefallen hat und ihn sehr sympathisch machte. Auch Megan, die ich in den ersten Bänden überhaupt nicht mochte, konnte mich hier überraschen und von sich überzeugen. Die Dynamik und Harmonie hat zwischen ihnen gestimmt, auch wenn ich fand, dass Hunter manchmal ein bisschen zu rücksichts- und verständnisvoll war und auch mal auf den Tisch hätte hauen können. 

    Schön war auch die komplette Familie wieder zu erleben und auch zu erfahren, an welchem Punkt die anderen Protagonisten gerade stehen und, was sich bei ihnen momentan so tut. 


    Der Schreibstil war wie gewohnt einfach und flüssig gehalten, sodass ich schnell und gut voran gekommen bin. Die Atmosphäre hatte wieder einen großen Wohlfühlfaktor, weshalb ich wieder gerne in die Geschichte der Familie eingetaucht bin. Die Gefühle und Emotionen wurden greifbar gemacht, sodass ich auch von den Geschehnissen berührt wurde.


    Insgesamt also eine schöne Fortsetzung, die zwar noch Luft nach oben hatte, aber mich wieder gut unterhalten hat.

  8. Cover des Buches Die Festung am Rhein (ISBN: 9783404175192)
    Maria W. Peter

    Die Festung am Rhein

     (171)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Der Schreibstil ist gut. Was mir über das ganze Buch hinweg aber etwas schwer gefallen ist war das "Platt" der Leute zu lesen / zu verstehen. Franziska ist eine sympathische Person, die mich direkt mitgerissen hat. Sie ist mutig und klug und scheut sich auch nicht, dies zum Ausdruck zu bringen. Aber auch Rudolph hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Ich musste öfter schmunzeln als er - die Korrektheit in Person - immer etwas weichherziger wurde. Und das Necken der beiden - mal erst mal nicht - war amüsant zu erlesen. 

    Man spürt seine Liebe zu seiner Arbeit. Aber auch Franziska ist sehr engagiert dabei, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. 

    Das Buch war durchgehend spannend und die Atmosphäre der Vergangenheit recht gut vermittelt. 

    Die Rückblenden in die Vergangenheit waren gut, hätte für mich aber auch kompakter ausfallen können.

    Mit dem Ende war ich sehr zufrieden! Insgesamt gibt es gute 4 Sterne von mir für dieses Buch.

  9. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.593)
    Aktuelle Rezension von: Michelles_Notebook

    Einer meiner all time favourites! Claires Reise durch die Steine in ein rund 200 Jahre jüngeres Schottland lebt nicht nur von spannenden Charakteren, großen Emotionen und spannenden historischen Fakten, sondern auch von einem wunderbaren Schreibstil mit Humor und Drama an den richtigen Stellen - und natürlich von einer der schönsten Liebesgeschichten überhaupt! Denn Claire rechnet bei ihrer ungeplanten Reise in die Vergangenheit natürlich nicht damit, plötzlich einen englischen Hauptmann gegen sich und einen schottischen, steckbrieflich gesuchten Verbrecher für sich zu gewinnen…oder damit, dass ihr das Leben in einer anderen Zeit so ans Herz wachsen würde, dass ihr die Entscheidung, in ihre eigene Zeit zurückzukehren, gar nicht mehr so leicht fällt.

    Von der ersten Seite an habe ich dieses Buch geliebt (und sicherlich schon fünf Mal gelesen). In der ganzen Reihe steckt unglaublich viel Liebe zum Detail, gerade im ersten aber bleibt der Spannungsbogen trotzdem durchgängig oben, Claires Sarkasmus nimmt das Melodram, das vielen historischen Romanen gerne einmal anhaftet, wieder raus und macht die Figur umso sympathischer. Liebesgeschichte und Abenteuerroman halten sich hier die Waage und die vielseitigen Nebencharaktere bringen Leben in die Storyline.

    Ich würde noch mehr Sterne vergeben, wenn ich könnte!

  10. Cover des Buches Anna and the French Kiss (ISBN: 9781409579939)
    Stephanie Perkins

    Anna and the French Kiss

     (227)
    Aktuelle Rezension von: thiefladyXmysteriousKatha

    Anna and the French Kiss

    Dies ist die englische Originalausgabe des Buches „Herzklopfen auf Französisch“ von Stephanie Perkins. Vor einigen Jahren war diese Geschichte auf Booktube sehr beliebt und ich habe es mir bei Waterstones in London als Souvenir mitgenommen (im Jahre 2014). Vier Jahre später habe ich nun endlich danach gegriffen – und was soll ich sagen – ich habe es regelrecht verschlungen. Es ist die ideale Sommerleküre für einen Nachmittag im Park, aber auch ganz anders als die typischen romantischen Jugendbücher. Das Buch hat Witz und Individualität. Ich werde auf jeden Fall mehr von der Autorin lesen.

     

    Inhalt

    Ein Jahr in Paris? Anna könnte sich Besseres vorstellen, als in einem Land zur Schule zu gehen, dessen Sprache sie nicht spricht. Und dafür muss sie auch noch ihren Schwarm in Atlanta zurücklassen ... Doch schon bald lernt die angehende Filmkritikerin das französische Leben zu schätzen: echter Kaffee, wunderschöne Gebäude und Kinos wohin man schaut! Vor allem der attraktive, und bereits vergebene, Étienne führt Anna durch das schöne Paris - und wird zu ihrem besten Freund. Doch als ihre Freundschaft immer enger wird, sind beide verunsichert - und das nicht nur, weil Étienne eine Freundin hat ...


     Meine Meinung

    Dieses Buch hat mich absolut begeistert und ich hätte das trotz der ganzen positiven Meinungen dazu gar nicht erwartet. Eigentlich bin ich kein Fan von Contemporary Romance, aber dieses Buch war super gut. Stephanie Perkins erschafft tolle authentische Charaktere und man wünscht sich selbst ein Teil dieser Schule in Paris zu sein. Auch die Entwicklung des besonderen Verhältnisses, Freundschaft etc. zwischen Etienne und Anna ist sehr toll ausgearbeitet und einfach nicht 08/15. Ich bin absolut begeistert und möcht unbedingt auch die anderen Bände der Reihe rund um Lola und Isla lesen.

    Toll fand ich auch, dass man mit Anna Paris kennenlernt und das auf ihre ganz persönliche Art und Weise. Während des Lesens hätte ich sofort meine Koffer packen und nach Paris fahren können. Es ist einfach die perfekte Mischung aus Liebesgeschichte, Coming of Age und Reise-/Auslandsabenteuer. Von mir gibt es für den tollen Schriebstil und die für das Genre innovative Geschichte volle 5 Sterne.

  11. Cover des Buches Das Salz der Erde (ISBN: 9783442479474)
    Daniel Wolf

    Das Salz der Erde

     (317)
    Aktuelle Rezension von: Hexenlady70

    So nun muss ich aber auch noch meinen Senf dazugeben 😅🙈


    Leseeindruck von 

    Das Salz der Erde von Daniel Wolf 


    Ich hatte das Buch schon etwas länger auf meinem SuB liegen und bin drum herum geschlichen. 1150 Seiten sind schon eine Hausnummer und ich kannte den Autor auch noch gar nicht. 

    Meine Sorge war völlig unbegründet. Das Buch liest sich flüssig der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich auf keiner der vielen Seiten auch nur ansatzweise gelangweilt. Im Gegenteil, es fiel mir ausgesprochen schwer das Buch aus der Hand zu legen. 


    Zum Buch:  Die Fleury-Serie 1 Teil von 4

    Das Buch beginnt im Jahr 1187.

    Es geht um den Jungen Michel Fleury und das Leben in der damaligen Zeit.  Man bekommt Einblick in die Kaufmanns Gilde und dem täglichen hartem Leben. Das Buch spiegelt wie groß der Einfluss der Kirche war und mit welch grausamen Machenschaften, Feinde aus dem Weg geräumt wurden.

    Es geht um Verluste, Zusammenhalt, Liebe, Verrat, Krieg,  Machtkämpfe und Betrug.  Ein Buch welches mich wirklich beeindruckt hat. Ich freue mich jetzt tatsächlich schon darauf im Januar den zweiten Teil zu beginnen.  

    Von mir bekommt der Roman 5 Sterne und eine Leseempfehlung für jeden der gerne historische Bücher liest. 


    Klapptext: 

    Herzogtum Oberlothringen, 1187: Nach dem Tod seines Vaters übernimmt der junge Salzhändler Michel de Fleury das Familiengeschäft. Die Kunst des Handels hat er in Mailand gelernt. Nun möchte er seine Heimatstadt Varennes-St. Jacques nach italienischem Vorbild zu einer freien Handelsstadt machen. Doch Varennes leidet unter dem korrupten Stadtherrn Bischof Ulman und dem grausamen Ritter Aristide de Guillory, der die Handelswege kontrolliert. Michel steht ein schwerer Kampf bevor. Und auch um seine Liebe muss er kämpfen, denn sein ehemaliger Freund Gaspard Caron verbietet Michel, seine Schwester Isabelle zu heiraten...

  12. Cover des Buches Das Mohnblütenjahr (ISBN: 9783548286679)
    Corina Bomann

    Das Mohnblütenjahr

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Eine wunderbare Familiengeschichte. Es geht um Mutter und Tochter, deren Geschichten parallel erzählt werden. 

    Nicole erfährt endlich, wer ihr Vater ist und wie ihre Mutter ihn damals in den 1970er Jahren in Frankreich kennengelernt hat. 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Sowohl die Geschichte der Mutter - vom Aufwachsen in der Nachkriegszeit bis zur ersten großen Liebe - als auch Nicoles Geschichte haben mir dabei gleichermaßen gut gefallen. 

    Eine sehr schöne und emotionale Unterhaltungslektüre! 

  13. Cover des Buches Tears of Tess - Buch 1 (ISBN: 9783865526168)
    Pepper Winters

    Tears of Tess - Buch 1

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Another-

    Achtung, dieser Text enthält Spoiler.


    Vorab - dieses Buch hat mich einfach nur wütend gemacht. Wenn ich einen Psychothriller lesen will, dann besorge ich mir einen. Von Dark Romance erwarte ich wenigstens das, was das Genre auch ausmacht. Dark UND Romance.

    Ich hatte große Erwartungen an das Buch, ich WOLLTE auch, dass es eher heftig und kontrovers zugeht. Ich erwarte aber, dass in solcher Art Bücher, die Protagonisten später in einer Liebesbeziehung zueinander stehen, die beim Leser Sehnsüchte und Herzschmerz, Wohlwollen und einfach positive Gefühle auslöst. Und kein gestörtes, traumatisiertes, unentschlossenes MÄDCHEN, welches unter dem Stockholm-Syndrom leidet und einem ungreifbaren Mann, der es einfach liebt heftigste Gewalt an Frauen durchzuführen und ihm darauf abartigst einer abgeht, der sich aber wiederrum für diese Art von sich hasst. Und dann von der Prota im nachhinein bestärkt wird, dieser Seite nachzugeben und an ihr auszuleben, aber bitte nur, wenn er danach auch mit ihr kuschelt und sie eine Art Liebesbeziehung führen können? Wo der Prota erst zustimmt, sie es durch einen Blutschwur besiegeln und nur eine Seite später weist er plötzlich darauf hin, dass er ihr wahrscheinlich doch nicht diese Beziehung geben kann? Das ist einfach nicht greifbar und las sich einfach weder romantisch noch leidenschaftlich. Das ist eine kranke Abhängigkeit die ich da sehe, die mich erschreckt und meine Gefühle im Keim erstickt. Und DAS ist der Tod für jedes Romance-Buch, egal aus welcher Sparte, wenn man keinerlei Beziehung zu den Protagonisten und der Handlung aufbauen kann. 

    Die Handlung ist an so vielen Stellen unlogisch. Wenn ich die Romance-Sparte mal komplett außen vor lasse und nur die Story betrachte, dann ist es einfach Schwach. Zumindest der Handlungsverlauf sollte Sinn ergeben und schlüssig sein. Beispiel: Tess lebt ihre jungen 20 Jahre "normal" mit ein paar dunklen Fantasien ab und zu. Nimmt einen Dildo/Vibrator zum Urlaub mit, um evtl. mit Brax in die Richtung was ausprobieren zu können. Nur 2-3 Monate nach diesem Ereignis ist Sie eine Schläge-, Peitschen- (bis zum bluten) Hardcoreliebende, absolut unterwürfige Sklavin geworden. Da sag ich leider nur, HÄ? Wann das denn? Denn die Handlung bis zu dieser Entwicklung passt einfach nicht. Unrealistisch und unglaubwürdig, das hat beim Lesen einfach frustriert. Genauso Q - 28 Jahre ist er alt, unterdrückt seine dunkle Seite und traut sich nicht sie auszuleben, weil er wirklich aufs tiefste traumatisiert wurde in seiner Kindheit. Er hilft den versklavten Frauen, sich zu erholen und erlässt sie wieder in die Freiheit. Aber dann kommt die spuckende Tess, rebelliert ein paar Tage und SIE - die 57. Frau,  nimmt er dann plötzlich ganz ungezügelt? Warum? Tess wollte es ja erst auch nicht, hat sich gewehrt und er schlägt sie einfach und vergreift sich an ihr. So, wie andere Männer sich an den Frauen vergriffen haben, die zu ihm kommen und ja so "gebrochen" sind. Also auch hier - die Handlungen machen schlußendlich wenig Sinn und passen oft nicht zu dem vorgegebenem Charakter. Die geschriebene Sprache hat mir nicht die Leidenschaft und Anziehungskraft vermittelt, die die Protas sich gegenüber empfinden sollten.

    Ganz schlimm war auch, dass muss ich an dieser Stelle sagen, die Tatsache, dass Tess vergewaltigt wird, und nur ein paar Stunden später, nachdem sie von Q gerettet wird, sich in ihn verliebt und sich ihm endgültig unterwirft WEIL er sie Hart durchnimmt? Unmittelbar nach einer Vergewaltigung? Begründet wird ihr Verhalten damit, dass Q ja mit seinem Fick, die Erinnerung an die Vergewaltigung überschreibt. Ja, in welchem Leben denn? Also da hab ich geguckt wie ein Auto, dass ist in meinen Augen einfach lächerlich. 

    Nun lange Rede kurzer Sinn. Der Schreibstil war gut, die Länge und die Detailreichhheit ebenfalls. Einige bildliche  Vergleiche (z.B. sein fellartiges Haar) fand ich unpassend und abtörnend. Da gab es Einige von. 

    Tess war absolut nervig und ihre Entwicklung unglaubhaft. Sie wirkte auf mich oft so als hätte sie eine multiple Persönlichkeitsstörung. Gegen Ende gefiel sie mir dann ganz gut, sie wurde Entschlussfreudiger und schien sich "gefunden" zu haben. Q war nicht greifbar, ich hab bis zum Schluss bei ihm nicht wirklich durchgeblickt und er blieb mir einfach als Gewaltliebender Mann in Erinnerung. Keine Sympathie oder Empathie. Das Setting war ganz gut, die Nebencharaktere ganz durchschnittlich. Q´s Geheimnis war Schwach, man fragte sich, warum dieses ganzes tamtam um seine Person überhaupt gemacht wurde, man hätte dies zu beginn, als Tess in die Villa kam, sofort aufklären können - daraus wäre dann sogar eine sinnliche und leidenschaftliche Geschichte entstehen können. Ohne die ganzen Missverständnisse, Vergewaltigungen und stupiden Verhaltensweisen von Tess.

    Empfehlen würde ich das Buch nur, wenn jemand ein paar heftige gewaltreiche Sexszenen lesen möchte und wenig Wert auf eine schlüssige, erwachsene Handlung und Romance legt. Dieses Buch ist wie ein Autounfall, man möchte wegsehen, kann es aber nicht - daher ist es nicht ausgeschlossen, dass ich den zweiten Band auch noch lesen werde. Irgendwann.

  14. Cover des Buches Der Jahrhundertsturm (Jahrhundertsturm-Serie 1) (ISBN: 9783548286648)
    Richard Dübell

    Der Jahrhundertsturm (Jahrhundertsturm-Serie 1)

     (108)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Der historische Roman war mir im ersten Teil zu sehr auf die Familiengeschichte konzentriert, im zweiten rücken dann die historischen Ereignisse und vor allem Otto von Bismarck in den Vordergrund. Die Tatsache, dass zivile Errungenschaften wie Eisenbahn, Telegrafie, Dynamit usw. immer auch für Kriege genutzt werden ist so alt wie die Menschheit selbst. Trotz der 900 Ebook-Seiten eine später sehr kurzweilige Geschichte um die Einigung der Deutschen bis zum 1.Reich, die mir 4 🌟 wert ist.

  15. Cover des Buches Leas Spuren (ISBN: 9783453360464)
    Bettina Storks

    Leas Spuren

     (134)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Die Historikerin Marie Bergmann erbt überraschend gemeinsam mit dem ihr bis dato unbekannten französischen Journalisten Nicolas Blanc eine Wohnung in Paris. Diese hatte in den 1940er-Jahren Maries Großtante Charlotte und bis zuletzt Nicolas' Großvater Victor gehört. Der Antritt des Erbes ist an eine Bedingung geknüpft. Beide sollen ein verschwundenes Gemälde - "entartete" Kunst eines jüdischen Malers - finden und den rechtmäßigen Erben zuführen. Offenbar möchte Nicolas' Großvater mit der Rückgabe vergangenes Unrecht wiedergutmachen. 

    Ob und welche Schuld auf den Schultern Charlottes und Victors lastet, die während der Besatzungszeit in Paris ein Liebespaar waren und für die Deutsche Botschaft arbeiteten, versuchen Marie und Nicolas herauszufinden und decken dabei wohlgehütete Geheimnisse ihrer Familien auf, die unter Verschluss gehalten werden sollten. 


    Der Roman ist klassisch aufgebaut und handelt auf zwei Zeitebenen. Im Jahr 2016 suchen Marie und Nicolas nach dem Aquarell "Das Mädchen im Jardin du Luxembourg" und der Tochter des jüdischen Malers Jakob Stern. Dabei taucht Marie in ihre Familiengeschichte ein. über die sie bisher nichts wusste, denn ihre Großtante Charlotte ist früh gestorben und ihre Großmutter Fredi, die behauptet, während des Zweiten Weltkrieges zu jung gewesen zu sein, um sich an etwas zu erinnern, schweigt beharrlich. 

    In Rückblenden wird man in das von Nationalsozialisten besetzte Paris der 1940er-Jahre versetzt und erfährt auf dieser zweiten Erzählebene, in welchen Kreisen sich Charlotte und Victor während ihrer Arbeit an der Deutschen Botschaft bewegten und inwiefern sie in den Kunstraub der Nationalsozialisten verwickelt waren. 


    Beide Handlungsstränge sind spannend, da Marie und Nicolas nur mühevoll Informationen erheben, ihre Angehörigen keine Unterstützung sind und sie nicht ahnen können, was sie am Ende aufdecken werden, was ihre Familien möglicherweise diskreditieren könnte. 

    Die Autorin verbindet dabei geschickt historische Fakten aus einer dunklen Zeit mit der fiktiven Geschichte um zwei Familien. Der Schreibstil ist lebendig und trotz der Wechsel der Zeitebenen so flüssig, dass sich die Geschichte zügig weglesen lässt. Emotionen werden durch die beiden Liebesgeschichten geweckt, wobei die Geschichte um Charlotte und Victor authentischer und bewegender wirkt, als die in den Jahren 2016/2017, die zu vorhersehbar ist und ein wenig aufgesetzt erscheint. 


    Auch wenn "Leas Spuren" nur einer von vielen historischen Romanen ist, der sich mit den Grausamkeiten der Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs und den Auswirkungen auf nachfolgende Generationen bis in die Gegenwart beschäftigt, sorgt er für ein paar spannende Lesestunden und kurzweilige Unterhaltung #gegendasVergessen.

  16. Cover des Buches Kiss me in Paris (ISBN: 9783570164785)
    Catherine Rider

    Kiss me in Paris

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:


    Serena möchte unbedingt zusammen mit ihrer Schwester, die Hochzeitsreise ihrer Eltern nacherleben.  Auch als dann ihre Schwester plötzlich abspringt, möchte Serena an ihrem Plan festhalten und hat dann Jean-Luc als Begleiter.


    Erster Satz:


    So muss es sich anfühlen, wenn man tot ist!


    Meine Meinung:


    Nachdem ich "Kiss me in New York" und "Kiss me in Rome" wirklich toll fand, war ich natürlich sehr gespannt darauf, wie ich "Kiss me in Paris" finden würde und naja hier würde ich definitiv enttäuscht.


    Aber als erstes kommen wir nun zum Cover :)

    Das finde ich auch schon wie bei den vorigen Bücher wirklich toll und auch mega hübsch. Hier kann ich wirklich nicht meckern.


    Kommen wir nun gleich zu unserer Protagonistin Serena. Anfangs hatte ich wirklich Mitleid mit ihr, weil sie einfach von ihrer Schwester und auch von ihrer Mutter einmal versetzt worden ist, doch nach und nach wurde sie für mich eine mega nervige Protagonistin, die irgendwie verlernt hat, ihr Leben zu genießen.

    Auch hatte ich so das Gefühl, dass sie irgendwie ständig versuchte Jean-Luc den Buh-Mann zuzuschieben, so quasi als wäre er schuld daran, dass sie sich nicht an ihre Listen halten kann, dabei stand sie sich ständig selbst im Weg mit ihrer Sturheit.


    Jean-Luc war aber leider auch nicht wirklich besser. Er war so der Typ Protagonist, der am liebsten wegläuft wenn es ein bisschen unangenehm werden könnte und wenn es für ihn nach einem Problem aussieht, dann schnell mal den Kopf in den Sand stecken.


    Die Beiden auf ihrer Reise durch Paris zu begleiten, war wirklich mehr als nur anstrengend, weil ständig war irgendwer beleidigt, sie stritten sich, der eine lässt den anderen stehen.


    Auch das die beiden dann plötzlich ein Paar sind, war für mich ein so abartig weit hergeholte Logik von den Autoren. Klar, es heißt immer was sich liebt, dass neckt sich, aber das hier war einfach nur anstrengend und absurd.


    Als Leser konnte man somit auch nicht die Stadt Paris an sich genießen, weil man einfach mit den anstrengenden Protagonisten kämpfen musste und weil die Autoren auch Paris kurz vor Weihnachten in einen Nebelstumpf steckten.


    Alles in eine war das Buch für mich ein kleiner Fehlgriff. Trotzdem kann ich an dem Cover nicht meckern, auch gab es teilweise wenn auch leider zuwenige positive Stellen mit den Protagonisten und ich fand es auch wieder sehr schön gekennzeichnet wenn man zwischen den Protagonisten hin und her wechselte.

  17. Cover des Buches Die Rosenfrauen (ISBN: 9783734100338)
    Cristina Caboni

    Die Rosenfrauen

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Rezension:

    Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Die Welt der Düfte und Essenzen, in der ihr Debütroman "Die Rosenfrauen" spielt, ist ihre große Leidenschaft.

    "Ein Parfüm ist wie eine Geschichte, eine Art der Kommunikation, nur sensibler und essenzieller."

    So schön ich den Titel und das Cover finde. So habe ich mich am Ende doch gefragt, was der Titel mit dem Buchinhalt zu tun hat. Inhaltlich passt er nicht, aber dafür, dass es sich um einen Liebesroman handelt und er zum Cover passt, kann ich darüber hinwegsehen.

    Die Autorin überzeugt mit ihrem feinsinnigen Schreibstil auf ganzer Linie. Der Leser wird durch die Geschichte "getragen" und fühlt sich eins damit.

    Allein die Kapitelanfänge, denen Cristina Caboni jeweils einem Duft widmet, den sie in Bezug auf Ähnlichkeiten oder auch auf Wesenszüge erläutert, sind schon eine Reise in die Duftwelt wert. 

    "Meine Großmutter hatte immer die gleichen Aromen benutzt. Orange für die Heiterkeit, Salbei gegen Verwirrung und Zweifel, Minze, um die Fantasie zu stimulieren und Lavendel zur Reinigung der Seele."

    Fazit:

    Eine wunderbar gelungene Geschichte rund um die Entstehung von Parfüm, kombiniert mit einer spannenden Suche nach einem alten Parfüm-Rezept und einer zarten Liebesgeschichte - dies alles an so schönen Schauplätzen wie Florenz, Paris und der Provence. Eins meiner Highlights dieses Jahr!

    "Ein Pfad der Sinne voller magischer Eindrücke,..."

    5+/5*

  18. Cover des Buches Der Sommer der Freiheit (ISBN: 9783426512166)
    Heidi Rehn

    Der Sommer der Freiheit

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Akantha
    In „Der Sommer der Freiheit“ von Heidi Rehn begleitet der Leser Selma, die Tochter eines Bonner Zeitungsverlegers, zur Sommerfrische 1913 nach Baden-Baden. Während sie auf die Ankunft ihres Verlobten wartet, genießt sie das gesellschaftliche Leben in vollen Zügen. Dabei lernt sie auch den französischen Fotografen Robert Beck kennen und sie verlieben sich auf den ersten Blick. Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges stehen sie allerdings fortan auf unterschiedlichen Seiten.

    Inhaltlich ist das Buch in drei Abschnitte unterteilt. Es beginnt mit dem „Aufbruch“ vom Sommer 1913 bis zum Sommer 1914. In der Nachbemerkung erläutert Heidi Rehn, dass es „weniger ein Roman über den Krieg als ein Roman über die gewaltigen Umwälzungen“ ist und sie aus diesem Grund schon vor dem Attentat auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger mit ihrer Erzählung einsetzt. Hier lernt der Leser alle Charaktere kennen, was wichtig und notwendig ist. Darüber hinaus passiert leider gar nichts Interessantes oder Spannendes in diesem Abschnitt. Die Protagonisten machen viele Ausflüge, nehmen an gesellschaftlichen Veranstaltungen teil und die Politik wird zwischendurch am Rande erwähnt. Gepaart mit einem sehr anstrengenden, künstlichen Schreibstil und vor allem auch unnatürlichen Dialogen, wollte ich das Buch in Abschnitt eins bereits mehrfach abbrechen (das erste Mal auf Seite 10, da ich mir nicht vorstellen konnte, mit diesem Schreibstil warm zu werden).
    Es mag grausam klingen, aber ich hoffte, mit dem Kriegsausbruch in Abschnitt zwei würde zumindest die Spannung der Handlung steigen, darum hielt ich durch. „Ausbruch“ behandelt die Ereignisse vom Sommer 1915 bis zum Spätsommer 1917, trifft also den Kern des Krieges und müsste viele mitreißende Ereignisse zu bieten habe. Hier wurde ich allerdings enttäuscht. Die Protagonisten kommen dem Krieg zwar wortwörtlich näher, aber von Spannung nach wie vor keine Spur. Einem kleinen Handlungsstrang ist anzumerken, dass die Autorin sich hier um etwas Abwechslung bemüht hat, allerdings ist diese Geschichte sehr schnell abgehandelt und kann den Leser zudem emotional nicht abholen. Trotz Fliegeralarm und Kriegstragödien transportieren die Charaktere keinerlei Emotionen, die diesen Ereignissen gerecht werden. Sie führen weiter ein privilegiertes Leben ohne außergewöhnliche Ängste oder Entbehrungen.
    Einmal so weit durchgekämpft, beschloss ich mit „Umbruch“ dann auch noch den dritten Abschnitt von Sommer 1918 bis zum Frühjahr 1919 zu lesen. Wie Abschnitt eins eine sanfte Einleitung darstellt, lässt der letzte Teil die Geschichte ausklingen – genauso unaufgeregt. Wenn es Heidi Rehn wirklich um die großen Umwälzungen der Zeit ging, hätte ich mir gerade am Ende noch wesentlich mehr erhofft.

    Mit der Protagonistin Selma bin ich leider nicht warm geworden. Sie kam mir vor als würde sie die ganze Zeit schauspielern und niemandem ihre wahre Persönlichkeit zeigen. Gut gefiel mit, dass sie ein wenig als Rebellin und fortschrittliche Frau angelegt war (fährt selbst und gerne Auto, trägt Hosen u.ä.), aber ihre Art war einfach nur anstrengend und übertrieben. Im Verlauf der weiteren Geschichte wird sie zwar ein wenig ernster und vernünftiger, aber das hat nicht mehr ausgereicht, um mich noch für sie zu begeistern. Besonders störend waren für mich aber auch die Vielzahl von Dreiecksbeziehungen, die in der Geschichte durchlebt werden. Es lag ein viel zu großer Fokus auf den Fragen, wer für wen was empfindet und wie man diese Probleme löst. Auch bei mehr Spannung in der sonstigen Handlung hätte mich dieses Thema gestört.

    Für den Lesefluss anstrengend waren auch einige französische Sätze. Obwohl ich französisch spreche (und diese sonst auch im Anhang übersetzt wurden) ist der Leser hier auf die eine oder andere Art gestolpert. Die Autorin hatte sicherlich beste Absichten, die Dialoge authentischer zu gestalten. Das ist aber leider danebengegangen.
    Neben den Übersetzungen findet sich im Anhang noch ein hilfreiches Glossar und die Nachbemerkungen der Autorin, die mir bei jedem historischen Roman wichtig sind. Dass leider erst dort zur Sprache kommt, dass Rehn mehr über Umwälzungen, statt über den Krieg schreiben wollte (wäre vielleicht auf dem Klappentext angebracht gewesen), war schade und hätte mir andernfalls eine andere Erwartungshaltung beschert.

    Zusammenfassend passiert auf über 600 Seiten einfach viel zu wenig, als dass mich das Buch hätte fesseln können. Der Schreibstil war anstrengend und die Protagonistin unsympathisch, sowie viel zu sehr in komplizierte Beziehungsgeflechte verstrickt. Jetzt zur Überraschung: Trotz meiner Bewertung von 2 von 5 Sternen, werde ich es nochmal mit „Gold und Stein“ und/oder der Wundärztin-Trilogie versuchen, denn ich habe das Gefühl, dass Heidi Rehn vielleicht auch anders kann und eine zweite Chance von mir verdient hat.
  19. Cover des Buches Unterwerfung (ISBN: 9783832163594)
    Michel Houellebecq

    Unterwerfung

     (295)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    In Frankreich werden die extremistischen Parteien immer stärker, als im Jahr 2022 die Muslimische Partei gewinnt kommt das Gleichgewicht im Land zum Schwanken.
    Der Professor François hat mit dieser Veränderung zum kämpfen.

    Das Buch hat mich leider überhaupt nicht überzeugen können.
    Mir war der Protagonist und Erzähler total unsympathisch und ich habe ihn und seine Gedanken überhaupt nicht nachvollziehen können, außerdem hat mich die Handlung auch überhaupt nicht überzeugt.

    Das Buch ist leider keine Empfehlung von mir.

  20. Cover des Buches Das Licht der Welt (ISBN: 9783442480500)
    Daniel Wolf

    Das Licht der Welt

     (115)
    Aktuelle Rezension von: liselotte20

    Mit das Licht der Welt ist Daniel Wolf eine tolle Fortsetzung gelungen.

    Die Erzählung um die Familie Fleury geht vielseitig weiter. Mit weiteren korrupt und rachsüchtigen Plänen des Klerus und Adels hat es der Kaufmann Michel erneut schwer. Treue Freunde und alte Bekannte stehen ihm zur Seite und das Buch war durch den flüssig und detaillierten Schreibstil schnell gelesen.

    Mir hatte dieser zweite Teil erneut gut gefallen. 

  21. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.269)
    Aktuelle Rezension von: sabeck

    Wie in vielen seiner Werke, schafft Ken Follett es auch in diesem Buch eine Vielzahl an komplexen Charakteren zu erschaffen, deren Leben man als Leser gerne verfolgt. Es handelt sich hierbei um den ersten Teil der Jahrhunderttrilogie, die im gesamten 20. Jhdt. spielt. Der erste Band behandelt die Geschehnisse vor, während und kurz nach dem 1. Weltkrieg. 

    Charaktere unterschiedlichster Herkunft: Adelige, Hausmädchen und Fabrikarbeiter aus allen wichtigen Handlungsorten: England, Deutschland, Russland, Amerika, spielen die Hauptrollen. Sie sind allesamt sehr menschlich, wodurch ihre Schicksale oft sehr berührend, manchmal jedoch auch frustrierend sind. 

    Wie immer recherchierte Ken Follett sehr ausführlich für sein Werk, wodurch reale Charaktere, wie der amerikanische Präsident, mit den erfundenen Figuren gekonnt verschmelzen.

    Fazit: Sehr informativ und trotzdem nicht langweilig, auch wenn der Einstieg durch die vielen neuen Charaktere etwas zäh ist.

  22. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Opfergang (ISBN: 9783958342620)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Opfergang

     (112)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    In Band 8 „Opfergang“ begeben sich Chloe, Chris und Kleopatra nach Ägypten und suchen weitere Hinweise auf den Sigilsplitter. Jen, Kev & Alex hingegen reisen nach Frankreich und wollen etwas über einen bestimmten Seher in Erfahrung bringen.

    Dieser Band ist sehr düster gehalten, beide Teams stecken mitunter in ernsten Schwierigkeiten. Handlungstechnisch ist hier eher eine Bremse eingebaut, gemessen an den vorherigen zwei Bändern. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch. Ich bin auch immer wieder erstaunt wie gut die Unsterblichen beschrieben werden und das dies zu ihrem „echten“ leben passt, wie z.B. das Edison eine Faszination für Glühbirnen hat und Kleopatra alle um den Finger wickelt. Trotz der fiktiven Darstellung orientiert sich der Autor auch an der Geschichte - Top! Am Anfang gibt es für alle Wiedereinsteiger eine kleine Zusammenfassung was bisher geschah - so ist man immer wieder schnell in der Geschichte drin. Auch dieser Band ist wieder einmal sehr spannend und angenehm geschrieben, man kann hier keinen Unterschied zu den vorherigen Bändern feststellen. 

    Das Erbe der Macht bleibt eine Reihe die durchgängig die Qualität halten kann, das erlebt man selten. Von daher sollte man diese Reihe unbedingt weiterlesen. 

  23. Cover des Buches Die Wolkenfischerin (ISBN: 9783442485734)
    Claudia Winter

    Die Wolkenfischerin

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Schade!Flache Charaktere die mich nicht erreichten.Auch die Geschichte ist was für zwischendurch,mehr nicht. Mir fehlten Emotionen und ich brauchte echt lang um anzukommen. Eigentlich mag ich ihre Bücher, dieses hat mich wenig überzeugt.

  24. Cover des Buches Die fünf Gaben (ISBN: 9783551583635)
    Rebecca Ross

    Die fünf Gaben

     (117)
    Aktuelle Rezension von: magic_and_crazy_reader16
    Die fünf Gaben ist eines der Bücher, die leider seit nun fast 3 Jahren ungelesen in meinem Regal stehen. Obwohl es damals so gehypt wurde, kam ich erst jetzt dazu, in die Geschichte der jungen Brienna einzutauchen💚


    Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich flüssig und lässt sich super leicht lesen. Man taucht sehr schnell in die Geschichte ein und verliert sich in den Seiten. Das Buch spielt im Mittelalter und das kam auch beim Lesen sehr stark zum Ausdruck. Ich liebe Bücher mit Mischung aus Fantasy und Historik, sodass diese Geschichte genau das richtige für mich war😊

    Brienna war durch und durch eine sehr authentische und großartige Protagonistin. Ihre Sicht zu lesen war sehr angenehm und ich konnte mich sofort mit ihr anfreunde und mich mit ihr identifizieren.

    Vor allem die erste Hälfte des Buches konnte mich total von sich überzeugen. Die Idee das es Ardenschwestern gibt, welche jede für sich in einer der fünf Gaben ausgebildet wird (Esprit, Kunst, Wissen, Musik und Schauspiel) hat mir gut gefallen und war einfach mal etwas Besonderes. Auch die Freundschaft zwischen der Schwesternschaft war sehr innig und greifbar😘


    Die Romanze zwischen Brienna und ihrem Meister Cartier wurde super spannend aufgebaut. Ich musste beim Lesen immer wieder mal schmunzeln, weil die beiden als Team und auch als Paar so toll agiert haben.

    Der weitere Verlauf der Geschichte im Zusammenhang mit Machtergreifung und Schlachten war auch sehr fesselnd und gutgeschrieben, aber eben so, wie es in jedem Fantasybuch ist. An diesem Punkt hätte ich mir ein wenig was Einzigartigeres gewünscht, was einen kleinen Wiedererkennungswert besitzt. Aber das ist ja auch Mängeln auf hohem Niveau.

    Außer diesem kleinen Kritikpunkt hat mir das Buch aber echt gut gefallen und ich kann es euch nur wärmstens empfehlen. Ich freue mich jetzt schon auf Band 2, obwohl ich sehr gespannt bin, was mich dort erwartet, denn das Ende des Buches war in meinen Augen ziemlich abgeschlossen. 🤨❤


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