Bücher mit dem Tag "frank herbert"

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18 Bücher

  1. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (465)
    Aktuelle Rezension von: LesePinguin

    Ich wollte ein richtig gutes Sci-Fi-Buch lesen und bin bei der Recherche immer wieder auf "Der Wüstenplanet" gestoßen.

    Das erste Kapitel hat mich sofort erwischt und ich war hin und weg. Sah mich schon alle Bücher der gesamten Reihe lesen und ab Kapitel zwei dann due Ernüchterung. Es wurde von Seite zu Seite langweiliger, vorhersehbarer (und mich kann man eigentlich auch mit bekannten Wendungen überraschen...) und gleichzeitig verwirrender. Dinge, die mich interessierten (wie leben die Menschen dort wirklich) wurden nur am Rand erwähnt und dafür bekam ich endlose Beschreibungen von Politik.

    Und leider war auch der Science Fiction Aspekt für mich nicht ganz ausreichend. Es war mehr ein Fantasy-Märchen (was nicht schlecht ist) aber unter Sci-Fi verstehe ich etwas anderes. Das kann aber auch einfach meine falsche Erwartung gewesen sein.

    Ich habe mich fast durchgehend gequält und immer wieder ausgerechnet wie viele Seiten ich noch habe. Da es aber so ein Klassiker ist, wollte ich es auch nicht abbrechen. Die zwei Sterne für die Grundidee und die schönen Ansätze. Vor allen wenn man das Erscheinungsjahr mit berücksichtigt.


  2. Cover des Buches Der Herr des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453319547)
    Frank Herbert

    Der Herr des Wüstenplaneten

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Zweifellos hat der Autor eine unfassbar tiefe Welt, ein unfassbar tiefes Universum geschaffen, auf dessen breiten Schultern Paul Atreides, mit 12 Jahren zeitlichem Versatz, vom Thronfolger zum despotisch anmutenden Herrscher über zahllose Planeten und Völker geworden ist. Ein dafür ursächlicher, schier grenzenloser, von ihm initiierter Glaubenskrieg lässt seinen in Band 1 durchaus sympathische Charakter bröckeln. An vielen Stellen verleitet ihn seine Hellsicht zu Arroganz und Überheblichkeit. Seine Schwester Alia verhält sich da kaum anders.

    Die Geschichte an sich ist super, nur leider wird sie durch langwierige, metaphorisch verschachtelte und nicht eben flotte Gespräche, Dialoge und geistige Monologe vorangetrieben und weniger durch aktive Handlung. Das bessert sich in der zweiten Hälfte des Buches ein wenig, insgesamt fehlt aber aus meiner Sicht die Dynamik des ersten Bandes. Für mich sind an manchen Handlungen zu viele Falltüren und Schleifchen angebracht worden.

    Alles in allem ein gutes Buch, mit einigen sich ziehenden Passagen und Gesprächen. Wer tiefen Weltenbau mag und ausgefeilte Gespräche liebt, macht hier sicher nichts falsch.

  3. Cover des Buches Die Kinder des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453319554)
    Frank Herbert

    Die Kinder des Wüstenplaneten

     (106)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Paul Atreides ist verschwunden, in die Wüste gegangen und hat sich somit seinem Schicksal entwunden, durch große Opfer zu einem neuen Gott zu wandeln. An seiner statt regiert nun seine Schwester Alia den Wüstenplaneten mit eiserner Hand und unter unheilvollem Einfluss. Das entgeht auch Pauls Zwillingsgeschwistern Ghanima und Leto nicht, die zwar das Wissen von Generationen in sich tragen, wegen ihres jungen Alters aber noch nicht als Regenten eingesetzt werden können…

    Mit seiner Sience Fiction-Reihe um den Wüstenplaneten Dune hat Frank Herbert einen Klassiker des Genres erschaffen, die aktuell in einer leicht angepassten Neuübersetzung erscheinen – aber inhaltlich natürlich keine wesentlichen Änderungen vollzogen wurden. Der dritte Band muss nun erstmals ohne Paul als dominante Hauptfigur im Fokus des Interesses auskommen und weitet die vielen verschiedenen Szenerien noch einmal deutlich aus – sehr deutlich. Neben einigen bekannten Baustellen werden auch neue Handlungsstränge aufgemacht, die oft parallel laufen und sich nur selten kreuzen, dazu gibt es einige Ausflüge zu Nebenschauplätzen, und das alles sorgsam erdacht, sodass wirklich jedem handelnden Charakter die Zeit gegeben wird, sich und seine Gedankenwelt vor dem Leser zu offenbaren. Klingt umfangreich? Ist es auch! Und das vielleicht schon zu detailverliebt, zu wuchtig in den Ausführungen, zu langsam in der Erzählweise. Die teils seitenlangen inneren Monologe drehen sich oft um die gleichen Gedankengänge, und so sehr wohl jeder von uns ein solches inneres Gedankenkarussell kennt: Das sorgt auch für einige langwierige Passagen. Davon abgesehen ist es auch gar nicht so einfach, alle Personen und Details parat zu haben, allein das Glossar umfasst unzählige Seiten, und nachschlagen musste ich darin des Öfteren.

    Warum „Die Kinder des Wüstenplaneten“ mir insgesamt dennoch gefallen hat? Das liegt vor allen an der ungemein atmosphärischen und dichten Erzählweise. Alles ist mit Sinn geschrieben und führt den Leser (wenn auch langsam) an sein Ziel, die Charaktere handeln aus nachvollziehbaren und glaubhaften Motiven, können mit ihrer Aura faszinieren. Zudem werden Gesellschaftsstruktur und viele weitere Details noch weiter aufgefächert und erlauben einen Blick auf das wuchtige, gelungene Konstrukt. Zudem gefällt mir der dystopische Ansatz mit einigen Parallelen zur heutigen Zeit sehr gut, ebenso wie die philosophische Herangehensweise an die vielen Themengebiete wieder sehr gelungen ist.

    Ein wenig mehr Tempo, mehr Handlung statt Statusbeschreibungen, eine Fokussierung auf die wesentlichen Schauplätze hätte dem Roman sicherlich zu mehr Spannung verholfen. Andererseits wäre dann auch der sehr intensive Blick auf die Vorgänge verwehrt geblieben, wäre die Welt von Dune etwas blasser geblieben, wären die Charaktere nicht so intensiv geraten. So richtig konnte mich der Roman zwar nicht fesseln, als Teil des Epos gehört er aber natürlich dennoch zum Zyklus und bringt wichtige neue Elemente mit ein.

  4. Cover des Buches Die Ketzer des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453186873)
    Frank Herbert

    Die Ketzer des Wüstenplaneten

     (67)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Die zweite Trilogie der "Dune"-Saga von Frank Herbert beginnt 1.500 Jahre nach den Geschehnissen des letzten Romans.

    Der tyrannische Gottkaiser Leto II Atreides hatte über Jahrtausende eine Weiterentwicklung der Menschheit unterdrückt. Nach seinem Tod jedoch strömten die verschiedenen Völker hinaus ins Universum und eine Weiterentwicklung konnte stattfinden.

    Nun kehren die Völker der Diaspora (Existenz religiöser, nationaler, kultureller oder ethnischer Gemeinschaften in der Fremde, nachdem sie die traditionelle Heimat verlassen haben) zurück und fordern das bisherige Machtgefüge im Namen der "Geehrten Matres" heraus. Die "Matres" sind ein extrem gewalttätiger Frauen-Orden, der alles zerstört, was er nicht beherrschen kann. Die derzeitigen Ordnungsmächte - Bene Gesserit und Bene Tleilax - müssen sich dieser Herausforderung stellen und bilden eine Zwangsallianz... wobei sie aber ihre eigenen Ziele im Hintergrund weiterverfolgen.

    Die Bene Gesserit ziehen auf Gammu (der alte Planetenname lautet Giedi Primus) einen neuen Duncan-Idaho-Ghola der Tleilaxu auf, der dann mit dem aus der Sandwüste auf Rakis (ehemals Arrakis, der Wüstenplanet) aufgetauchten Mädchen Sheeana in Verbindung gebracht werden soll. Sheeana hat nämlich die Gabe, mit den Sandwürmern kommunizieren zu können. Nebenbei versuchen sie das Geheimnis des Klonverfahrens sowie das der Frauen der Tleilaxu zu erfahren.

    Die Bene Tleilax haben es nach ewig langer Zeit geschafft, die Gewürzmelange (Spice) künstlich herzustellen und somit das Gewürzmonopol zu brechen. Mit dem Auftauchen der "Geehrten Matres" bringen die Tleilaxu neuartige Gestaltwandler zum Einsatz und versuchen ihren Orden gegen die Bene Gesserit auszuspielen.

    Als Gammu angegriffen wird, schafft es der pensionierte Bashar und Ghola-Ausbilder Miles Teg, Duncan Idaho und die Ehrwürdige Mutter Lucilla in Sicherheit zu bringen... er wird jedoch bei der Kontaktaufnahme zu den Bene Gesserit gefangen genommen. Auf ihrer Flucht geraten Duncan und Lucilla an die Geehrte Mater Murbella, die den blutjungen Duncan durch sexuelle Prägung ihrer Gruppierung hörig machen will. Doch sie tappt damit in eine Falle der Tleilaxu, die in Duncan's Zellen ein Geheimprogramm aktiviert, welches den zu Prägenden bemächtigt, die Prägende gefügig zu machen. Die Beiden geraten somit in eine unauflösliche Abhängigkeit.

    Bei Miles Teg werden während eines Verhörs durch die Geehrten Matres übermenschliche Fähigkeiten freigesetzt, die ihn nicht nur extrem schnell werden lassen, sondern ihm auch kurze Einblicke in die nahe Zukunft ermöglichen. Es gelingt ihm mit einem Nicht-Schiff der Matres die Flucht. Auf dem Wüstenplaneten holt er seine Tochter Odrade (eine Ehrwürdige Mutter), Sheeana und einen Sandwurm ab... Doch die Rettung kostet ihn das Leben, als die Geehrten Matres den Wüstenplaneten zu Schlacke verbrennen...

    Es ist wieder ein faszinierendes Ränkespiel verschiedenster Interessengruppen. Die Ordnung des Universums hat sich verändert und die Menschheit kehrt in all ihrer Grausamkeit zurück. Frank Herbert startet die zweite Trilogie mit einem tollen Mix neuer und altvertrauter Figuren. Der Brückenschlag gelingt ihm dank sehr klar und logisch ausgeführter Erklärungen exzellent. Wiedersehensfreude paart sich beim Lesen mit verblüffenden neuen Entwicklungen und Situationen. Wenn es manchmal auch Zwiegespräche der Figuren mit sich selbst gibt und diese den Fortgang der Handlung etwas lähmen, so sind diese Gedankengänge trotzdem spannend und hilfreich im Verständnis dieser neuen Ordnung im Universum. Wie alle Vorbände ist auch dieser 5. Roman eine Wonne!

  5. Cover des Buches Der Gottkaiser des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453320444)
    Frank Herbert

    Der Gottkaiser des Wüstenplaneten

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Miabioka

    Der Wüstenplanet Band 4

    (Neuauflage)


    ❄Story:


    Nach dreieinhalb tausend Jahren hat sich Arrakis verändert. Grün und fruchtbar ist das frührer Land nun durch technischen Fortschritt.


    Aber nicht jedes Fleckchen ist grün. Die Wüste Sareer, gut versteckt und außer Sichtweite für andere Augen.


    Dort lebt und gedeiht Leto II. selbst zu einer neuen Spezies, da er sich einer Symbiose mit einem Shai-Hulud unterzieht. Aber nicht um den Menschen dadurch zu helfen, die Unterwerfung aller ist sein Ziel.


    Doch es wird Widerstand geben, denn nicht jeder lässt sich unterwerfen und stellt sich ihm in den Weg.


    ❄Meinung:


    Eigentlich bin ich schon immer ein heimlicher Fan der Wüstenplanet Reihe gewesen. Auch wenn es nun schon einige Zeit zurück liegt. 


    Die Neuauflage hat mich dazu verleitet, nochmals intensiv alle Bände zu suchten.


    Denn wer "Dune" der Wüstenplanet noch nie gelesen hat, weiss spätestens nach dem Kinofilm, wie bildgewaltig und umfangreich diese Reihe sein kann.


    Obwohl für mich der vierte Band eigentlich der schwächste von allen ist. Nichtsdestotrotz hat Frank Herbert in all seinen Büchern gezeigt das er imposante Stories erzählen kann und diese auch gefühlt irgendwie lebt hat.


    Es ist die besondere Faszination an Sciencefiction mit vielen Elementen, wobei mir die Aspekte der Soziologie und Philosophie des Gottkaiser einfach zu viel war und mich ein wenig zum Augen rollen verleitete hat.


    Trotzdem bleibt es atemberaubend was für eine Welt hier erschaffen wurde, der meiner Meinung irgendwie in der heutigen Zeit viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. 


    Für mich gehört die Dune Reihe zu einer der großen Werke, die von noch mehr Leuten gelesen werden sollte.

  6. Cover des Buches Die Ordensburg des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453186880)
    Frank Herbert

    Die Ordensburg des Wüstenplaneten

     (61)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Auf dem Ordensburg-Planeten befindet sich das Mutterhaus der Bene Gesserit und von hier aus beobachtet die Schwesternschaft das Wüten der Geehrten Matres, die bereits 16 Planeten der Bene Gesserit vernichtet haben. Auf dem Planeten befindet sich auch ein Sandwurm, den Sheeana im letzten Moment vom Wüstenplaneten retten konnte und der mit der Desertifikation des Domstift-Planeten begonnen hat. Die viel zu schnelle Verwandlung des fruchtbaren Planeten in eine Wüste lässt eine Opposition gegen den Schwesternorden entstehen. Die Mutter Oberin Odrade sieht sich also nicht nur mit der Bedrohung durch die gewalttätigen Geehrten Matres, sondern auch mit Widerstand in den eigenen Reihen konfrontiert. 

    Sie plant mittels Murbella, einer Geehrten Mater, die die Bene Gesserit gefangennehmen konnten und zu einer der ihren machten, einen genialen Schachzug. Gleichzeitig züchtet sie aus geretteten Originalzellen des auf dem Wüstenplaneten gefallenen Miles Teg dank der Bene Tleilax-Technologie den ersten eigenen Ghola. Die Feldherren- und Strategiequalitäten des neuen Miles Teg, die dank Sheeana und Duncan Idaho durch Wiedererwecken der Original-Erinnerungen aktiviert werden, sollen zum Sieg über die Geehrten Matres führen, die ihrerseits auf der Flucht vor noch einem größeren Feind zu sein scheinen.

    Politische Manöver seitens Odrade und ihrer Schwesternschaft und militärische Aktionen von Miles Teg führen zu einem großen Showdown auf dem Planeten Kreuzweg und eine Neuverteilung der interstellaren Kräfteverhältnisse unter einer neuen Führung beginnt... Die Opposition innerhalb der Bene Gesserit setzt sich mit Sheeana und Duncan an Bord eines Nicht-Schiffes in den unkartierten Weltraum ab...

    1985 erschien dieser Band, im Februar 1986 verstarb der Autor. Die Geschichten aus dem Wüstenplaneten-Universum wurden vom Sohn des Autors - Brian Herbert - und Kevin J. Anderson aufgrund von Aufzeichnungen des Schriftstellers fortgeführt.

    Dieser Roman versteht durch die Konfrontation zweier mächtiger Frauen-Orden gut zu unterhalten. Die starken Persönlichkeiten und deren politische und strategische Schachzüge faszinieren. Doch leider bremsen auch viele gedankliche Exkurse der Protagonisten und philosophische Ausschweifungen den straffen Fortgang der Geschichte. Diese Momente in allen Romanen der beiden "Dune"-Zyklen sind der einzige Schwachpunkt eines sonst großartigen Werkes.

    Es bleibt zu hoffen, dass der neue Versuch, "Dune" gebührend auf die große Leinwand zu bringen, 2021 gelingt und viele Zuschauer und ein neues Publikum, welches sich dann für die geschriebenen Abenteuer rund um den Wüstenplaneten, die Sandwürmer und die Schicksale der großen Familien interessiert, mit sich bringt.

  7. Cover des Buches Das Haus Atreides (ISBN: 9783453521599)
    Brian Herbert

    Das Haus Atreides

     (17)
    Aktuelle Rezension von: PieEmpire
    Habe es als Lückenfüller zwischen der "Ordensburg" und den "Jägern" gelesen. Mir fiel hier erst das erste Mal auf, dass sich der Schreibstil doch von dem Frank Herberts unterscheidet, aber nicht schlimm. Inhaltlich: seeehr spannend, hab es regelrecht verschlungen :) Und man erfährt sehr viel Interessantes über die Vorgeschichte!
  8. Cover des Buches Die Erlöser des Wüstenplaneten (ISBN: 9783641210144)
    Brian Herbert

    Die Erlöser des Wüstenplaneten

     (8)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Der 8. und letzte Teil schließt den Kreis dieser über 4000 Seiten umfassenden Saga sowohl um den Wüstenplaneten als auch um das gesamte Universum. Wird es dem finalen Kwisatz Haderach gelingen, die Menschheit zu retten oder den Jägern zum allumfassenden Sieg zu verhelfen? Und wer ist dieser Kwisatz Haderach in Wirklichkeit? Was haben die Gestaltwandler in diesem universellen Konflikt vor? Der Abschluss ist nicht mehr ganz so fesselnd aber dennoch spannend, das Ende ist gut aber nicht sensationell. Da diese Geschichte vermutlich vor "Matrix" geschrieben wurde ist es sehr wahrscheinlich, dass sich doch sehr daran angelehnt wurde. Die Parallelen sind unübersehbar...Alles in Allem ein grandioses Werk, welches vom 2.-4.Teil ziemlich schwächelt und in sehr ungewohnte und unerwartete Richtungen geht, sich dann jedoch ich einen hochspannenden Konflikt im gesamten Universum entwickelt.
  9. Cover des Buches Die Jäger des Wüstenplaneten (ISBN: 9783641210137)
    Brian Herbert

    Die Jäger des Wüstenplaneten

     (11)
    Aktuelle Rezension von: seoirse_siuineir

    22 Jahre nachdem Frank Herbert seinen setzten Wüstenplanetroman "Die Ordensburg des Wüstenplaneten" verfaßt hatte, brachten dessen Sohn Brian und Kevin J. Anderson die Zweite Trilogie zum Abschluß, wobei sie die Geschichte aus dem Nachlaß von Frank Herbert weitersponnen.

    Zwischenzeitlich hatten die beiden allerdings auch schon eigene Romane, die ebenfalls im Wüstenplanet-Universum angesiedelt sind, teilweise aber zeitlich deutlich vor den jetzt beschriebenen Ereignissen spielen ("Die Legenden des Wüstenplaneten") verfaßt. In den hier vorliegenden "Jägern" wird auf Handlungsstränge und Personen dieser Romane zurückgegriffen. Bei der Erwähnung früherer Ereignisse wurde die Kontinuität nicht immer eingehalten. So wurde aus Jehanne Butler, der Anführerin von Butlers Djihad, Serena Butler, aus den Fischrednern des Gottkaisers Leto wurden die Fischsprecher, wobei Letzteres möglicherweise der deutschen Übersetzung geschuldet ist.

    Der Roman setzt drei Jahre nach der in "Die Ordensburg des Wüstenplaneten" geschilderten Flucht von Duncan Idaho, Miles Teg, Sheeana und ihren Gefährten ein und erstreckt sich über sechzehn Jahre. Dies und die Tatsache, daß es eine ganze Reihe von Protagonisten gibt, lassen einen "roten Faden" vermissen, einige Charaktere bleiben sehr blaß. Die Kapitel sind teilweise nur wenige Seiten lang, die Ereignisse in den sechzehn Jahren werden oft nur als Streiflichter beschrieben,

    Trotzdem hat mir die Geschichte gefallen: viele der noch offenen Rätsel aus den Vorgängerbänden werden aufgelöst, man merkt, daß das Ganze zum Abschluß gebracht wird. So bin ich auf den Folgeband, die unmittebare Fortsetzung, "Der Erlöser des Wüstenplaneten" gespannt.


  10. Cover des Buches Butlers Djihad (ISBN: 9783453523586)
    Brian Herbert

    Butlers Djihad

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Frank Herberts Wüstenplanet ist vielleicht eine der bekanntesten Science-Fiction-Reihen. Nach dem Tod des Autors setzt nun sein Sohn Brian Herbert zusammen mit Kevin J. Anderson die Geschichte fort. In »Butlers Djihad« erzählen sie den Beginn der Legenden des Wüstenplaneten.

    Seit Tausend Jahren haben die Denkmaschinen die Menschen versklavt. Einige jedoch entkamen ihnen und leben als freie Menschen in den Liga-Welten. Sie sind bestrebt, die synchronisierten Welten unter der Herrschaft des Allcomputers Omnius zu befreien. Aber erst, als eine der ihren von den Maschinen gefangen wird und unverhofft eine Rebellion unter den Sklaven auslöst, wagen sie es, den Krieg mit allen Mitteln zu den Maschinen zu tragen.

    Nachdem der »Wüstenplanet« in der Bibliothek vergriffen war, den ich eigentlich lesen wollte, habe ich mit dem chronologisch ersten Teil der Reihe begonnen. Ich hatte hier allerdings das Gefühl, dass das Buch eher für Fans der Reihe geschrieben wurde, statt für Neueinsteiger wie mich. Man muss insbesondere am Anfang sehr am Ball bleiben, um nichts zu verpassen. Hier hilft allerdings auch das Glossar am Ende des Buches. Dennoch habe ich das Gefühl, ein, zwei Sachen noch nicht ganz verstanden zu haben. Ich hoffe, das gibt sich mit der weiteren Lektüre der Bücher, spätestens der ursprünglichen.

    Gerade ab dem Punkt, wo Serena Butler zur Sklavin des Roboters Erasmus wird, nimmt das Buch einiges an Spannung auf, da sie schwanger von ihrem frisch vermählten Ehemann ist. Selbiger glaubt sie aber tot und ehelicht ihre Schwester. Das ist natürlich ein perfektes hausgemachtes Drama, das man sehr gern beim Lesen verfolgt.

    Das Problem, das ich mit dem Buch habe, liegt allerdings darin, dass die Emotionen der beteiligten Charaktere, insbesondere Serenas und Xaviers, ihre Ehemannes, zwar schon irgendwie da sind und man mit ihnen teils mitfühlt, diese Gefühle aber nicht unbedingt zu 100% beim Leser ankommen. Das Buch ist oft ein zusammenfassender Bericht bestimmter Ereignisse des Krieges und liest sich auch an anderen Stellen eher wie ein Bericht, wo mehr Gefühl angebracht wäre. Das ist ziemlich schade, da man allein durch einen emotionaleren Stil viel mehr hätte rausholen können.

    Die Cymex, eine Art Cyborgs, die ihre menschlichen Gehirne in Roboterkörper einbauen, sind natürlich ziemlich cool. Bei denen weiß man nicht so genau, woran man ist. Auch sie wollen wieder Macht erlangen, die ihnen ironischerweise von ihrer Schöpfung Omnius genommen wurde, gleichzeitig wollen aber auch sie die Sklavenherren der Menschen sein. Noch arbeiten sie mit Omnius zusammen, aber im Hintergrund planen auch sie einen Putsch. Noch passiert im ersten Band nicht viel in diese Richtung, aber mal sehen, wohin das in den anderen Bänden führt!

    Die Denkmaschinen wirken leider nicht völlig durchdacht. Sie wirken häufig eher, als hätte man es mit einem Menschen statt einem Computer zu tun. Ich hatte dabei häufig den Film »Her« im Kopf (sehr zu empfehlen übrigens), wo Samantha, das intelligente Betriebssystem, mit dem der Protagonist eine Beziehung führt, am einem gewissen Punkt sich so weit entwickelt hatte, dass sie mit tausenden anderen Betriebssystemen gleichzeitig kommunizieren konnte. Das erscheint mir für eine Kommunikation unter intelligenten Computern auch wesentlich sinnvoller, immerhin funktionieren sie jetzt schon schon. Warum also sollten sie auf verbale Kommunikation zurückgreifen, wie sie es hier tun? Reiner Datenaustausch wäre weitaus effizienter, und immerhin wird immer wieder betont, dass Omnius und seine Denkmaschinen auf genau diese Effizienz aus sind.

    Ironischerweise ist allein Erasmus eine Ausnahme davon. Er hat von allen näher beleuchteten Denkmaschinen das größte Interesse an Menschen und will sie und ihre Verhaltensmuster verstehen. In gewisser Weise ist er ihnen von allen Denkmaschinen am ähnlichsten – und der einzige, bei dem man merkt, es nicht mit einem Menschen zu tun zu haben. Er hat absolut keine Moral, ein Sinn für die Kunst geht ihm ebenfalls ab und Empathie besitzt er ebenso wenig. Dass das  einem Roboter am ehesten abgeht, leuchtet vollkommen ein. Es wäre schön gewesen, wenn das auch bei den anderen Denkmaschinen so gewesen wäre.

    Dennoch, auch wenn das Buch einige Logiklücken hat und doch eher ein Weltraummärchen ist als wissenschaftlich fundierte Science Fiction (man kann nicht mal eben zwischen den Sternen reisen, ohne mit der Beschleunigung und der Zeitdilatation zu kämpfen), so waren es doch angenehme Lesestunden, die vor allem gegen Ende des Buches Lust auf mehr machten. Zum Glück gibt’s ja noch zwölf weitere Bände.
  11. Cover des Buches Der Kreuzzug (ISBN: 9783453524347)
    Kevin J. Anderson

    Der Kreuzzug

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Träume vom Wüstenplaneten (ISBN: 9783641254193)
    Frank Herbert

    Träume vom Wüstenplaneten

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Das Haus Corrino (ISBN: 9783453521612)
    Brian Herbert

    Das Haus Corrino

     (12)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Die Leute von Santaroga (ISBN: 9783453305915)
    Frank Herbert

    Die Leute von Santaroga

     (3)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Eine Dystopie, oder Utopie von Frank Herbert, der einzige Sf Aspekt in diesem Werk ist die Droge Jaspers. Wie auch in seinen Wüstenplanten Romanen verarbeitet Herbert das Thema Droge und den Einfluß auf die menschliche Wahrnehmung. Im Umfeld der damaligen Untersuchungen von LSD geschrieben.
  15. Cover des Buches Das Dosadi- Experiment (ISBN: 9783453306196)
    Frank Herbert

    Das Dosadi- Experiment

     (2)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    2 Teil der sehr komplexen Caleban Duologie. Frank Herbert erschafft hier wie bei seinen Wüstenplaneten Romanen ein Bild von fremden Kulturen und einem Helden der Teil eines Zuchtprogramms ist. Als Agenthriller angelegt, sehr spannend gehalten, wenn man die Handlung verfolgen kann, und der abschliessende Gerichtsteil ist voll mit Überraschungen und bösen Tricks!
  16. Cover des Buches Das Haus Harkonnen (ISBN: 9783453521605)
    Brian Herbert

    Das Haus Harkonnen

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Der letzte Caleban (ISBN: 9783453301948)
    Frank Herbert

    Der letzte Caleban

     (6)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Komplexes Werk von Herbert über die Calebans die den Bürger der Galaxis die Sprungtüren hinterlassen haben. Doch mit ihrem Sterben, stirbt auch jeder der diese Türen jemals benutzt hat. Zweiter Teil ist "das Dosadi-Experiment"
  18. Cover des Buches Die Schlacht von Corrin (ISBN: 9783641210199)
    Brian Herbert

    Die Schlacht von Corrin

     (14)
    Aktuelle Rezension von: PieEmpire
    Das letzte Buch der Legenden-Trilogie. Man erfährt [zumindest andeutungsweise], wie die Gilde, die Bene Gesserit, das Imperium und das Imperator-Geschlecht und vor allem der Zwist zwischen den Atreides und den Harkonnen entstehen. Soweit fand ich es auch echt gut und sehr spannend. Allerdings hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass die Autoren einfach nicht wollen, dass die Endschlacht nicht schon früher stattfindet, anstatt [wie man es sich von ner guten, lebendigen Schreibweise wünscht] dass die Menschen im Buch es einfach nicht früher bewerkstelligen können. Und was weiter mit den Mentaten und Erasmus' Gelsphäre passiert, wird am Ende auch komplett weggelassen. Insgesamt rundet es aber die Geschichte des Djihad ab und man kann sich die weitere Entwicklung, die Heldenbildung und den Fortschritt der Menschheit ganz gut vorstellen.
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