Bücher mit dem Tag "forensik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "forensik" gekennzeichnet haben.

300 Bücher

  1. Cover des Buches Die stille Kammer (ISBN: 9783404172191)
    Jenny Blackhurst

    Die stille Kammer

     (278)
    Aktuelle Rezension von: lese_traeumchen

    Vor 3 Jahren wurde Susan Webster in die Forensische Psychiatrie eingewiesen, weil sie ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet haben soll. Sie hat keine Erinnerung daran. Heute lebt Susan als "Emma Cartwright" in der kleinen Stadt Shropshire in England. Dort wird sie nur anhand eines unscheinbaren Briefumschlages plötzlich dazu gezwungen, ihre gesamte Vergangenheit erneut zu durchleben und die ganzen letzten Jahre zu hinterfragen. Der Umschlag ist an Susan Webster adressiert und beinhaltet das Foto eines kleinen Jungen, das ihren Sohn Dylan mit 3 Jahren zeigen soll. Wird sie jetzt verrückt, oder ist ihr Sohn am Leben? Was ist vor 3 Jahren passiert?

    Ich glaube noch nie hat es ein Buch geschafft, so sehr mein Interesse auf einem kontinuierlichen Niveau beim Lesen zu halten. Für mich hatte das Buch keinen "Leerlauf" bzw. keine Kapitel, die sich unnötig in die Länge ziehen. Am Ende eines jeden Kapitels hatte ich so ein aufgeregtes Kribbeln im Bauch und konnte es teilweise kaum abwarten, die Seiten umzublättern - es war großartig!

    Dass ich mich als Leserin so gut in die Protagonistin hineinversetzen konnte, hat mich unheimlich überrascht. Schließlich wird Susan alias Emma ein schreckliches Verbrechen vorgeworfen. Die Autorin schafft es aber, durch die detailreichen Situationsbeschreibungen und die gelungene Ausarbeitung der Person mit all ihren Denkmustern und den intensiven Einblicken in ihre Psyche, dass Susan bzw. Emmas Gefühlsleben für den Leser greifbar werden.

    Was mich zunächst so irritiert hat, hat mir im Laufe der Kapitel mit am Besten gefallen: Der Plot baut sich quasi aus zwei Handlungssträngen auf. Wir erleben auf der einen Seite eine Jugendgruppe (später eine Studentengruppe) in Rückblicke von vor 30 Jahren und gleichzeitig die heutige Geschichte der Protagonistin. Zunächst rätselt man, was diese beiden völlig unterschiedlichen Handlungsstränge miteinander zu tun haben, is sie am Ende zusammentreffen und die unglaubliche Wendung der Geschichte Formen, die mich so sehr erschüttert, schockiert, geekelt und gleichzeitig unheimlich berührt hat und mich alles hat Hinterfragen lassen.

    Ein unglaublich intensives Leseerlebnis und für mich nicht nur 5 Sterne, sondern auch ein Jahreshighlight 2022!

  2. Cover des Buches Die Bestimmung des Bösen (ISBN: 9783453359345)
    Julia Corbin

    Die Bestimmung des Bösen

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Dieses Buch ist SO spannend! Es ist mir wirklich schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen, da es einen wirklich großartigen Spannungsverlauf enthält. Selbst gegen Ende als die Mordserie eigentlich bereits aufgeklärt ist, gelingt es der Autorin noch einmal richtig Spannung aufzubauen. Die Kapitel umfassen jeweils nur wenige Seiten, was es noch schwerer macht, das Buch aus der Hand zu legen.

    Es enthält einige biologische Ausführungen, von denen man zwar zunächst denken könnte, dass sie etwas langweilig daher kommen könnten, tatsächlich sind sie aber so in die Geschichte eingebaut worden, dass sie dem Buch den nötigen Thriller-Ekel-Faktor verleihen. Die Geschichte hat immer wieder ein paar Überraschungen parat.

    Das Buch hält zwischendurch ab und zu Kapitel mit Rückblenden parat, wodurch man nach und nach die Verbindung zu den aktuellen Morden herstellen kann.

    Die Charaktere sind allesamt sehr gut ausgearbeitet und manche von ihnen weiß man bis zuletzt nicht so richtig einzuschätzen.

    Einfach ein durch und durch grandioses Buch, dass ich allen Thriller-Fans wärmstens empfehlen kann!

  3. Cover des Buches Blutsommer (ISBN: 9783499257278)
    Rainer Löffler

    Blutsommer

     (416)
    Aktuelle Rezension von: hell666

    Der brillante Martin Abel wird nach Köln gerufen, um bei einem Fall zu helfen. Der Fallanalytiker bekommt Hannah Christ zur Seite gestellt, die von ihm lernen will. Mit seiner ruppigen und unkonventionellen Art macht Martin es den Leuten schwer ihn zu mögen. In Köln treibt der Metzger sein Unwesen, er verstümmelt seine Opfer und hinterlässt sie oft blutleer. Martin hat relativ schnell eine genauere Täterbeschreiung, doch durch einen Fehler eines Kollegen geht der Metzger ihnen durch die Lappen. Am Ende wird es für Martin und Hannah brenzlig, sie lernen den Metzger persönlich kennen. 

    ⚠️Vorsicht Spoiler! 

    Leider vorhersehbar, dass der Täter der Physiotherapeut war und auch, daß die Fleischbällchen aus Menschenfleisch sind. 

    Trotzdem gut geschrieben und lesenswert. 

  4. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.320)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Teil 2 endet ja ein wenig mit einem Cliffhanger und Teil 3 ist wirklich eine Fortsetzung, die eher wie ein Nachwort von Teil 2 ist. (Teil 1 kann man unabhängig lesen, aber Teil 3 macht ohne den zweiten Teil keinen Sinn). Es ist auch spannend, aber die ersten beiden Bücher sind besser. Hier geht es - von der Gerichtsverhandlung auf den letzten 150 Seiten (von 850 Seiten) abgesehen - hauptsächlich um die Hintergründe und den schwedischen Staatsschutz. Daher ist es meiner Meinung nach nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger, sondern teilweise etwas trocken. Dennoch fiebert man wieder mit Lisbeth, Mickael und Erika mit und kann das Buch kaum weglegen. Schade, dass es die geplanten anderen Teile nicht mehr geben wird, aber so ist es auch eine runde Sache. Ich werde Lisbeth vermissen.

  5. Cover des Buches Tattoo (ISBN: 9783734106514)
    Ashley Dyer

    Tattoo

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch wird als "Thriller" angepriesen. Als solchen habe ich es aber nicht wahrgenommen; es ist eher ein Krimi und beschäftigt sich ganz überwiegend mit der Ermittlungsarbeit der Protagonisten in einem mehrfach Mordfall.

    Insofern ist die Geschichte schon etwas Besonderes, denn die Betrachtungsweise durch diverse Perspektiven macht das Lesen denn schon ziemlich abwechslungsreich. Das neben dem Hauptfall noch ein weiterer Mordfall involviert wurde, verwirrt zunächst etwas. Zusätzlich hat die Autorin noch etwas wie "Mystik" in die Geschichte eingebaut. Nicht so recht passend für meinen Geschmack.

    Die Protagonisten sind zwar ganz gut gezeichnet, konnten aber bei mir keine Sympathie aufkommen lassen. Ich habe auch nicht immer deren Handlungsweisen nachvollziehen können. 

    Die Schreibweise ist noch in Ordnung, aber doch recht langatmig. Das hat die Spannungsspitzen ziemlich verwässert. Erst gegen Ende kam noch einmal richtig Spannung auf, die aber in dem abrupten Finale gleich wieder verpufft ist.

    Ein Krimi den man lesen kann, oder auch nicht. Er hebt sich jedenfalls nicht von der Masse der Bücher dieses Genres ab.

  6. Cover des Buches Der Knochenjäger (ISBN: 9783734101311)
    Jeffery Deaver

    Der Knochenjäger

     (418)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Der erste Fall für Lincoln Rhyme und Amelia Sachs. Die beiden jagen einen Mörder, der seine Opfer erst entführt und dann auf qualvolle Art umbringt, wobei er den Ermittlern die Chance lässt die Opfer noch rechtzeitig zu finden.

    Da ich sowohl den Film als auch die Serie kenne, habe ich eigentlich nicht mit viel Neuem gerechnet, aber ich wurde doch überrascht. Mich konnte die Geschichte echt begeistern. Auch wenn ich schon vieles wusste, war der Erzählstil so spannend und ich habe mit den Ermittlern mitgefiebert.

    Amelia und Lincoln fand ich auch sehr interessant und ich bin gespannt wie die beiden sich im Verlauf der Geschichte weiter entwickeln.

  7. Cover des Buches Herzsammler (Ein Fabian-Risk-Krimi 2) (ISBN: 9783548613147)
    Stefan Ahnhem

    Herzsammler (Ein Fabian-Risk-Krimi 2)

     (184)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Fabian Risk, angesehener Ermittler bei der Stockholmer Polizei, ist mit seinen Eheproblemen beschäftigt, das ständige Auf und Ab in seiner Beziehung kostet ihn viel Kraft. Und dennoch muss er den Fokus auf einen politisch äußerst brisanten Fall lenken: Der Justizminister ist nach einer Sitzung im Parlament nicht zu Hause angekommen und gilt seitdem als vermisst. Risk, dem eigentlich strenges Stillschweigen auferlegt wurde, muss die eine oder andere Grenze überschreiten, um den Fall zu lösen…


    Fabian Risk kennt der geneigte Leser bereits aus „Und morgen du“ aus der Feder von Stefan Anhem, mit „Herzsammler“ hat er den zweiten Band der Reihe vorgelegt – und dieser ist zeitlich vor dem anderen Fall angesiedelt. Sicherlich macht das für die eigentlichen Ermittlungen keinen sonderlich großen Unterschied, in der Entwicklung des Privatlebens des Ermittlers und in Bezug auf einige polizeiinterne Angelegenheiten bringt das aber eine interessante Note mit ein. Vieles ergibt nun einen engeren Sinn, zumal es mir viel Spaß gemacht hat, dass näher auf einige Hintergründe eingegangen wird und viele Zusammenhänge klarer sind. Das Privatleben von Risk nimmt stellenweise etwas zu viel Raum ein, die Streitereien mit seiner Frau sind aber treffend und vielseitig dargestellt. Die Darstellung der Charaktere ist sehr gut gelungen, man bekommt einen offenen Eindruck von ihnen und kann Beziehungen mit ihnen aufbauen – insbesondere da Fabian Risk ein recht bodenständiger und normaler Typ ist, der mal ganz ohne psychischen Knacks auskommt.


    Die Handlung ist in zwei verschiedene Stränge aufgeteilt, neben dem Verschwinden des schwedischen Justizministers wird auch der Mord an einer jungen Frau im dänischen Kopenhagen erzählt, in dem die engagierte Polizistin Dunja Hougaard ermittelt. Dem Leser ist natürlich klar, dass es einen Zusammenhang gibt, doch wie sich dieser gestaltet, ist lange Zeit unklar, die Verflechtungen werden aber sehr gekonnt zusammengeführt. Diese dynamische Erzählweise mit seinen recht kurzen Kapiteln und den schnellen Wechseln wird durch Einblicke in die Psyche eines Täters ergänzt, der mit seinen Gewaltfantasien und -beschreibungen schockiert. Das ist schon hart an der Grenze geschrieben und sicherlich nichts für schwache Nerven, durch die Themenwahl bekommt der Roman aber auch eine Schärfe verliehen, die die Spannung merklich erhöht.


    „Herzsammler“ lässt sich auch gut vor dem eigentlichen ersten Teil der Reihe um Fabian Risk lesen und erzählt einen früheren Fall des Ermittlers, der spannend, dynamisch und ziemlich heftig erzählt wurde. Da wird mit Leser wie Charakteren nicht gerade zimperlich umgegangen, was für eine düstere Faszination und viele spannende Momente sowie eine markante Entwicklung der Geschichte sorgt. Heftig, aber auch lesenswert!

  8. Cover des Buches Wer mit den Toten spricht (ISBN: 9783426282496)
    A. K. Turner

    Wer mit den Toten spricht

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Reinländer

    Klappentext / Inhalt:

    Keine Lüge hat Bestand, wenn die Toten sprechen!
    Die toughe Expertin der Gerichtsmedizin, Cassie Raven, löst ihren 2. Fall: »Wer mit den Toten spricht« ist der 2. Teil der außergewöhnlichen Forensik-Thriller-Reihe »Raven & Flyte ermitteln« aus England.
    Cassie Raven, Assistentin der Rechtsmedizin mit einer Vorliebe für Piercings und Tattoos, ist für gewöhnlich hart im Nehmen. Als ihre geliebte Großmutter ihr jedoch gesteht, sie jahrelang über den Tod ihrer Eltern belogen zu haben, ist Cassie tief erschüttert. Denn es gab nie einen tödlichen Autounfall, als sie noch klein war – stattdessen wurde ihr Vater für den brutalen Mord an ihrer Mutter verurteilt und saß 17 Jahre im Gefängnis.
    Mithilfe von DS Phyllida Flyte - ihrer Beinahe-Freundin - stellt Cassie Recherchen an, die jedoch immer mehr Fragen aufwerfen. Dann taucht ihr Vater plötzlich bei Cassie auf und behauptet, unschuldig zu sein. Nur die Toten können die ganze erschütternde Wahrheit enthüllen....
    Auch in ihrem 2. Forensik-Thriller verbindet A. K. Turner hoch spannendes Insiderwissen aus der Pathologie mit faszinierenden Protagonisten.
    Ihren ersten Fall lösen Cassie Raven, ihre eigenwillige polnische Großmutter und die leicht zwanghafte Phyllida Flyte im Thriller »Tote schweigen nie«.

    Cover:

    Das Cover finde ich persönlich sehr faszinierend und beeindruckend, da hier nicht nur mit der Farbe und Gestaltung gespeilt wird, sondern auch die Haptik eine große Rolle spielt. Die dunklen Bluten und die fantastische Sichtweise auf diese, weckte bei mir sofort das Interesse. Das Cover finde ich sehr besonders und optisch ansprechend.

    Meinung:

    Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Thriller Reihe rund um Gerichtsmedizinerin Cassie Raven. Aber auch ohne den ersten Band zu kennen, kommt man hier gut in die Handlungen und Charaktere hinein. Man kann daher die Bände auch sehr gut unabhängig voneinander lesen, da die Vorkenntnisse hier nicht zwangsläufig vorhanden sein müssen.

    Inhaltlich möchte ich hier an dieser Stelle nichts verraten, um nicht die Spannung oder gar Überraschungen vorweg zu nehmen und halte mich daher mit weiteren Details dazu bedeckt.

    Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Geschehnisse werden detailreich und bildlich beschrieben. Die Handlungen sind nachvollziehbar und sowohl in die Charaktere, wie auch in die Ereignisse findet man sich schnell hinein.

    An manchen Stellen ist es fast ein wenig zu ausschweifend und verliert sich ein wenig zu sehr im Detail, aber auch dies ist durchaus Ansichtssache, der Spannung hat es jedoch keinen Abbruch getan.

    Die Kapitel haben eine angenehme länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Durch die recht kurzen Kapitel und die gute Gliederung wird die Spannung und auch das Tempo hochgehalten. 

    Cassie habe ich schnell sehr Leib gewonnen. Ein sehr eigener und besonderer Charakter mit ganz eigenen Ecken und Kanten. Und das besondere, dass sie mit den Toten sprechen kann. Genau das macht das besondere Flair dieses Buches aus und genau diese Szenen mochte ich am meisten. Auch wie sie sich mit Würde um die Toten kümmert, hat mich sehr berührt. 

    Ein Thriller, oder eher ein Kriminalroman mit Zügen der Pathologie und Gerichtsmedizin, der tief geht und die Würde des Menschen sehr gut aufzeigt. Charaktere mit Ecken und Kanten, gut durchdachte Szenarien und eine spezielle Ermittlungsstragie, haben mich bei diesem Fall mitgenommen und berührt. Modern, anders und auch ein wenig skurril trifft man hier auf immer weitere Überraschungen und Wendungen, welche die Geschichte fesselnd und spannend machen.

    Fazit:

    Modern, besonders, skurril und ebenso spannend und fesselnd bis zum Schluss.



  9. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.260)
    Aktuelle Rezension von: beereadytoread

    Ein forensischer Anthropologe startet als Landarzt einen Neuanfang in einer beschaulichen Gemeinde. Könnte fast nach cozy crime klingen, wäre da nicht eine ordentliche Portion Krabbeltierchen.

    Auch nach mehreren Jahren ist David Hunter noch immer „der Zugezogene“. Weniger überraschend also, dass er skeptisch beäugt wird, nachdem eine Frauenleiche im Wald entdeckt und er häufiger mit der Polizei gesichtet wird. Die Tote war Schriftstellerin und ebenfalls zugezogen – kurz: Eine Außenseiterin. In Kombination mit den Schwanenflügeln, mit denen sie ausstaffiert wurde, handelt es sich um einen ungewöhnlichen Fall für die Polizei und Gerichtsmedizin auf dem Lande. Und so unterstützt David die Ermittlungen, während das Dorf eine ganz eigene Dynamik entwickelt.

    Mir hat 𝐃𝐢𝐞 𝐂𝐡𝐞𝐦𝐢𝐞 𝐝𝐞𝐬 𝐓𝐨𝐝𝐞𝐬 richtig gut gefallen. Der Erzählstil ist für mein Empfinden eher ruhig, gleichzeitig konnte ich mir das Getuschel hinter vorgehaltener Hand sehr gut vorstellen. Ich würde die Spannung als subtil beschreiben, aber für mich muss ein Thriller auch nicht durchgehend von Pauken und Trompeten begleitet werden.

    David Hunter ist eine recht typische Figur, seine eher verschlossene Art hat mir dennoch gut gefallen. Außerdem sind einige Figuren sehr überspitzt dargestellt, z. B. der Priester, der die Chance ergreift, den Aufruhr für seine Ziele zu nutzen. Er passt aber gut in die Landidylle, die sich langsam wandelt.

    Davids Träume waren mir etwas zu viel und die aufkeimende Liebe wird für mein Empfinden eigenwillig geschildert, aber in Kombination mit dem wütenden Mob, habe ich gern mitgefiebert. Außerdem waren die forensischen Aspekte sehr interessant!

    Insgesamt hat mir der Auftakt gut gefallen – vor allem, dass nicht immer jede:r gerettet werden kann – wobei das Ende weniger nach meinem Geschmack war.

    Hinweis: Das Buch wurde inzwischen auch verfilmt!

  10. Cover des Buches Die Kalte Sofie (ISBN: 9783453356870)
    Felicitas Gruber

    Die Kalte Sofie

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Die Bewertung ist nicht einfach, ich habe das Buch gekauft, weil ich Regionalkrimis mag, besonders wenn sie lustig sind. Und da gibt's südlich des Weisswurstäquators doch einige gute Beispiele.
    Die kalte Sofie ist der Einstieg in eine Serie um die Rechtsmedizinerin Sofie Rosenhuth, welche aus Berlin nach München - Giesing zurückkehrt.
    Das Regionale wird groß geschrieben, das Buch ist ein Liebesbeweis an München und besonders an den Stadtteil Giesing. Auch der Dialekt kommt nicht zu kurz, bleibt aber auch für "Fremdsprachler" verständlich.
    Die Kapitel sind angenehm kurz, so das man problemlos ein paar Seiten zwischendurch lesen kann.
    Die Protagonisten neben der sympathischen Hauptfigur sind Tante Vroni (Typ gute Seele), Ex Mann Joe (den Sofie noch immer ein bisschen mag), Reporter Charly (der charmante Frauenschwarm), Kollegin Falk (die böse Eiskönigin) und Helfer Spike (der obligatorische "schräge Vogel" mit Herz) - soweit ganz gut.
    Die Story bietet dazu 2 spannende Fälle, eine Vergiftungsserie und eine verkohlte Leiche - es könnte also ein Top Buch werden - aber....
    Leider ist die Geschichte recht flach, zu viele unrealistische Zufälle (wem fallen die toten Tiere förmlich vor die Füße, bei wem landet die Anfrage zum vergifteten Kind...), dazu eine platte Dreiecksgeschichte (nehme ich den Joe zurück oder werfe ich mich dem Charly in die Arme) - es sind ja sowieso alle gleich in Sofie verliebt - mit Ausnahme der Eiskönigin natürlich. Dazu die ermittlungstechnischen "Freiheiten", wenig Überraschendes - dem geneigten Leser dürften die Auflösungen der Fälle schon früh klar gewesen sein ... und am Ende Friede, Freude, Eierkuchen!
    Wirklich schade - da wäre mehr drin gewesen. An die "Wettbewerber" Eberhofer, Kluftinger oder Jennerwein kommt die Sofie (noch) nicht ran, aber ich werde bei Gelegenheit auch den 2. Band lesen, vielleicht entwickelt `s sich ja.

  11. Cover des Buches Totengeld (ISBN: 9783453437944)
    Kathy Reichs

    Totengeld

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Eine junge Frau wird tot in Charlotte gefunden, ihre Leiche achtlos in einem Straßengraben deponiert. Keine Papiere, keine sonstigen Hinweise auf ihre Identität. Forensikerin Tempe Brennan wird bei der Untersuchung klar, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Der zuständige Detective Slidell hat schnell eine Erklärung: eine illegale Prostutuierte, die anscheinend niemand vermisst. Aber Tempe ist sich da nicht so sicher.

    Gleichzeitig bekommt sie den Fall eines Schmugglers auf den Autopsietisch, der kuriose mumifizierte Artefakte in die USA schleust. Bei ihren Recherchen stößt sie auf eine Verbindung zwischen dem toten Mädchen und dem anscheinend lukrativen Handel mit Schmuggelware. Aber wie hängt das Ganze zusammen? 

    Und dann bittet auch noch Tempes Ex-Mann Pete sie um einen Gefallen und sie fliegt in ihrer Eigenschaft als Beraterin für das Militär mitten ins Kriegsgebiet nach Afghanistan. Auch in der Hoffnung, ihre Tochter Katy einmal wiederzusehen. Doch auch hier lässt sie der Gedanke an das tote Mädchen nicht los. Denn sie hat ihr versprochen, dass sie herausfindet, wer sie ist und wer ihr das angetan hat.

     

    "Totengeld" ist bereits der 16. Fall für die forensische Anthropologin Tempe Brennan. Kleine Anmerkung am Rande: Ich finde, der Originaltitel "Bones of the lost" hätte besser gepasst. 

     

    Ansonsten hat mir das Buch wieder gut gefallen. Ich mag die Reihe einfach und es ist schließlich nicht einfach, über so viele Jahre und Geschichten, die Spannung gleichbleibend oben zu halten. Kathy Reichs gelingt das meiner Meinung nach aber sehr gut. Sie weiß schließlich, wovon sie schreibt. 


    Schade nur, dass Ryan nicht dabei war. Die Diskussionen zwischen ihm und Tempe haben immer einen hohen Unterhaltungswert in den Büchern. Wobei der Schlagabtausch zwischen ihr und Slidell auch oft zum Schmunzeln ist. Und Kater Bird natürlich, der heimliche Star der Reihe. 😉

     

    Den Teil mit Afghanistan und Tempes Einsatz für das Militär fand ich zunächst ein wenig irreführend, da nicht direkt ersichtlich ist, wohin das Ganze führen wird. Aber zum Ende wird klar, dass das "Intermezzo" doch Sinn macht und nicht einfach nur eine Lobeshymne auf das US-Militär sein soll.  Trotzdem wird beim Lesen klar, dass Amerika anscheinend immer noch vom Einsatz in Afghanistan überzeugt ist. Allerdings ist das Buch auch von 2013. 

     

    Einem Zitat von Tempe, das wahrscheinlich auch die Meinung der Autorin widerspiegelt, stimme ich nur zu gerne zu: "Aber absolut keine Toleranz habe ich für einen Glauben, der nicht nur Mädchen jegliche Bildung verweigert, sondern zudem den Missbrauch von Frauen entschuldigt, sogar gutheißt. Für ein Dogma, das Männern erlaubt, Angehörige meines Geschlechts zu schlagen, zu verstümmeln, ja sogar zu töten. Mein einziges Vorurteil. Ich verachte die Taliban. Und ich glaube fest daran, dass die Arroganz und Grausamkeit ihrer Gefolgsleute von Unwissenheit, Angst und männlicher Unsicherheit herrühren."


    Fazit: Ein für mich weiterer spannender Teil der Reihe, mit einer Protagonistin, auf deren Wiedersehen ich mich jedes Mal freue wie bei einer alten Freundin. 

  12. Cover des Buches Auris (ISBN: 9783426307182)
    Vincent Kliesch

    Auris

     (706)
    Aktuelle Rezension von: Leseabenteuer

    Mathias Hegel, genannt Auris, sitzt wegen Mord an einer Obdachlosin im Gefängnis. Jula ist True Crime Podcaster in und glaubt nicht an seine Schuld und fängt an zu recherchieren und bringt sich und andere in tödliche Gefahr. 

    Vincent Kliesch hat den Thriller nach einer Idee von Sebastian Fitzek geschrieben und gerade am Schluss merkt man dieses auch sehr deutlich. 

    Der Spannungsbogen hat sich immer weiter aufgebaut und leider endet das Buch mit einem Cliffhanger. 

    Ich fand die Geschichte raffiniert und bin nicht dahinter gekommen, wer nun dafür verantwortlich war. Es war durchgehend spannend. 

    Jula ist taff und lässt sich nicht unterkriegen und trotzdem sie selbst ein Trauma erlitten hat. 

    Hegel ist mir nach wie vor ein Rätsel und ich hoffe im nächsten Teil, dem auf die Schliche zu kommen. 

  13. Cover des Buches VIRALS - Tote können nicht mehr reden (ISBN: 9783570401330)
    Kathy Reichs

    VIRALS - Tote können nicht mehr reden

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Isy75

    Tory Brennan  ist die Nichte der berühmten Anthropologin Temperance Brennan  und tritt hier in die Fussstapfen ihrer Tante. 

    Mit ihren Freunden ermittelt sie an einem alten Fall und stösst auf schwerwiegende Geheimnisse. 

    Ein Thriller für Jugendliche von Reichs ....aber auch für ihre" alten " Fans ein Genuss.

  14. Cover des Buches Post Mortem (ISBN: 9783442471652)
    Patricia Cornwell

    Post Mortem

     (238)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy2019
    Die Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta muss sich gleich zu Beginn ihres ersten Falls mit männlichen Gockeln rumplagen. Da Sie die Position der Leitung innehat stößt das in der „Männerwelt“schwer auf. Zudem hat sie einen zähen und schweren Fall zu lösen der schon einigen Frauen das Leben gekostet hat und sich keine Anhaltspunkte zeigen um den bestalischen Serienmörder zu stellen... Als sie dem Täter auf die Spur kommt gerät sie selbst in höchste Gefahr! Ein spannendes Erstlingswerk von Patricia Cornwell!
  15. Cover des Buches Schwimmen Tote immer oben? (ISBN: 9783426277645)
    Prof. Dr. Michael Tsokos

    Schwimmen Tote immer oben?

     (59)
    Aktuelle Rezension von: krimi_wahnsinn

    Inhalt: Irrtümer über die Rechtsmedizin gibt es viele. Dr. Tsokos hat die häufigsten Irrtümer davon aufgeschrieben und erklärt diese so auf, dass es jeder versteht. Er klärt Fragen wie: Schwimmen Tote immer oben?, Können Leichen explodieren?, Kommt es vor, dass Scheintote auf dem Tisch der Rechtsmedizin landen? Und viele mehr.

    Meinung: Es war mir ein wahres Vergnügen dieses Buch zu lesen! Auch ich bin nun wieder ein Stück schlauer und habe mich über diesen Einblick wirklich sehr gefreut. Die Karikaturen in dem Buch und der lockere Schreibstil von Dr. Tsokos haben mir sehr gut gefallen. Wer also Interesse an der Rechtsmedizin und seinen größten Irrtümern hat, ist hier genau richtig. Ich habe das Buch nahezu Verschlungen und habe dafür nicht mal 24 Stunden gebraucht.

  16. Cover des Buches Die Gesichtslosen (ISBN: 9783453435865)
    Stephanie Fey

    Die Gesichtslosen

     (126)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch
    Ich fand das Buch gelungen. Es war ein schönes Buch für “zwischendurch” und man konnte es gut lesen. Der Schreibstil war gelungen und auch die Spannung wurde von Seite zu Seite mehr. Sehr gut fand ich die beiden Geschichten, die einmal vor ein paar Jahren und nun in der heutigen Zeit spielen und sich im Laufe des Buches immer weiter annähern. Auch wenn ziemlich schnell klar war, wie das Ganze ausgeht – beziehungsweise, man denkt, dass es so ausgeht – blieb es bis zum Schluss spannend. Und das Ende hätte ich so wirklich nicht erwartet. Ich freue mich auf die weiteren Teile der Serie, habt einen schönen Abend ihr Bücherliebenden ♥
  17. Cover des Buches Totenpfad (ISBN: 9783499252198)
    Elly Griffiths

    Totenpfad

     (158)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover von Totenpfad ist düster gehalten, mit einer Watt oder Moorlandschaft. Dies passt sehr gut zum Buch, allerdings sind die Holzpfähle darauf etwas verwirrend. Im Buch beschrieben ist ein Kreis aus Holz und ein Holzweg aber nicht so viele Holzpfähle wie auf dem Cover.

    Im Buch begleiten wir die etwa 40 jährige Ruth. Diese ist Archäologin und wird von der Polizei zu einem Fall hinzugezogen. Es geht dabei um die fünfjährige Lucy, die vor 10 Jahren verschwunden ist. Es finden sich tatsächlich Knochen in den Salzwiesen, in der Nähe einer früheren Ausgrabung. Sind es die Lucy? Dann verwindet ein weiteres kleines Mädchen...

    Meine Meinung:
    Das Buch hatte für mich sehr viele Pluspunkte. Zuallererst hebt es sich von den sonstigen Krimis ab, da es sehr viel um Archäologie geht. Es hat mir sehr viel Spass gemacht, Ruth bei ihren Knochenfunden zu begleiten, in die Geschichte einzutauchen und den Rätseln auf die Spur zu kommen.
    Der zweite Punkt ist für mich, dass alle Personen sehr authentisch, liebevoll und sympatisch beschrieben sind. Am Anfang redet Ruth viel von ihrem Übergewicht, was nervig ist, aber dies wird mit der Zeit besser. Ansonsten stehen die Charaktere mitten im Leben und handeln immer nachvollziehbar. Alle haben ihre Ecken und Kanten. Dies macht es für mich sehr sympatisch.

    Alles in allem muss ich sagen, dass es für mich ein sehr gelungener Krimi war, mit dem Herausstellungsmerkmal Archäologie, sympathischen Charakteren und einer spannenden Story. Diese Reihe werde ich gern weiterverfolgen. Absolute Leseempfehlung!

  18. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (923)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    „Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Fall nicht – stirbt sie.“ Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt versucht die Müncher Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration – und das birgt noch viele Ideen …

    Zu meiner Schande muss ich ja gestehen, dass ich noch kein Buch von Andreas Gruber gelesen habe. Bisher hatte ich aber nur Gutes über die Sneijder Reihe gehört und irgendwann war meine Neugierde so groß, dass ich nachgeben musste.

    Ich hatte keine Startschwierigkeiten und war sogleich gefesselt von der Geschichte. Die Handlung empfand ich als total packend mit einem konstant hohen Spannungsbogen.

    Mit Maarten S. Sneijder hat der Autor eine Figur geschaffen, die polarisierender nicht sein könnte. Aber ich mag das, wenn Charaktere zwar anecken, dennoch glaubwürdig ausgearbeitet wurden. Auch finde ich Sabine Nemez authentisch dargestellt.

    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Unkompliziert werden Gegebenheiten und Handlungsorte beschrieben, so dass die Geschichte ein angenehmes Erzähltempo aufweist. Es ist alles schlüssig erklärt, dadurch konnte ich der Handlung problemlos folgen und musste Entscheidungen der Charaktere nicht in Frage stellen.
    Erzählt wird im personaler Stil.

    Das Cover zeigt eine blutbeschmierte Schere und eigentlich hätte mir in Verbindung mit dem Klappentext schon klar sein müssen, um welches Kinderbuch, das der Täter sich als Vorbild nimmt, es sich handelt. Aber so kam mir die Erleuchtung erst während des Lesens.

    Mich konnte dieser Thriller überzeugen. Die Story ist gut durchdacht und niemals hätte ich die Entwicklung so kommen sehen. Ich werde definitiv auch die anderen Teile der Reihe lesen, denn die tolle Lesezeit, die ich hier hatte, will ich auf alle Fälle nochmals erleben.
    Von mir gibt es fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

  19. Cover des Buches Mordmethoden (ISBN: 9783404605453)
    Mark Benecke

    Mordmethoden

     (86)
    Aktuelle Rezension von: weltenrausch

    Das war mein erstes Buch von Mark Benecke, obwohl mir der Name schon seit Jahren gehäuft über den Weg läuft. Und ich bin echt froh, nun endlich mal ein Buch von ihm gelesen zu haben.
     Das war auch mein erstes True Crime Buch. Ich hatte schon länger mal halbherzig nach sowas Ausschau gehalten, da mich solche Fälle sehr interessieren. Und auch hier bin ich froh, als allererstes zu diesem Buch gegriffen zu haben – wenn auch mehr durch Zufall.

    Keines meiner gelesenen Bücher hat so viele Pagemarker aufgedrückt bekommen wie dieses. Ich habe mir durchweg Stellen markieren müssen, die mich überrascht oder fasziniert haben, die ich mir merken und später weitererzählen wollte. Denn das Buch ist nicht nur voller spannender realer Geschichten, sondern erklärt nebenbei auch Ermittlungsmethoden – von ihren Anfängen bis „heute“ (das Buch ist ja nun schon 20 Jahre alt, mittlerweile wäre ich wahrscheinlich noch sehr viel überraschter davon, was so alles möglich ist). Manche Stellen waren nicht hundertprozentig verständlich, da mir unbekannte Fälle mit eingestreut wurden, ohne näher darauf einzugehen. Oder auch davon ausgegangen wurde, dass der Leser berühmte Namen – sei es von Politikern oder anderen geschichtsträchtigen Menschen – kennt. Das war für mich leider nicht der Fall, was aber vermutlich an meinem Alter und dem eben schon erwähnten Alter des Buches liegen mag. Diese Stellen habe ich mir aber einfach ebenfalls markiert, um selbst noch einmal nachlesen zu können. Oder noch tiefer in bestimmte Fälle eintauchen zu können.

    Fazit:

    Inhaltlich war dieses Buch für mich genau das, was ich erwartet hatte und konnte mich sehr begeistern. Die Art, wie das Wissen vermittelt wurde, fand ich jedoch leider eher mangelhaft. Aber durch den Inhalt konnte ich darüber leicht hinwegsehen. Ich freue mich schon, das nächste Buch von Mark Benecke zu lesen und hoffe, daraus eben so viel mitnehmen zu können wie aus diesem!

  20. Cover des Buches Wenn Insekten über Leichen gehen (ISBN: 9783426302149)
    Marcus Schwarz

    Wenn Insekten über Leichen gehen

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Schneeflamme

    „Wenn Insekten über Leichen gehen-Als Entomologe auf der Spur des Verbrechens“ von Marcus Schwarz mit der ISBN 9783426302149. Ein muss für alle die sich für Gerichtsmedizin interessieren. Als studierter Forstwissenschaftler und Entomologe ist er einer der wenigen Forensiker, die in Deutschland ermitteln.  Nicht nur mit einem sympathischen Schreibstil glänzt dieser Autor.Der Leser wird in die Welt der Insekten entführt und welche Rolle sie zur Aufklärung von Verbrechen haben vor allem für True Crime Fans bietet es Hintergrundwissen was Spaß macht zu lesen und auch um bei seinem Genre weiterhin am Ball zu bleiben. Arten und Entwicklungsstadien werden dargestellt. Schwarz erklärt wie man mit Hilfe von Insekten die Liegezeit einer Leiche bestimmen kann bzw. erkennen kann ob die Leiche am Tatort getötet wurde. Für Simon Beckett-Fans ist dieses Buch ein Muss und Fans von True Crime. 


  21. Cover des Buches Patient 211 (ISBN: B075RPSY7B)
    Silke Nowak

    Patient 211

     (31)
    Aktuelle Rezension von: 0Soraya0

    Zum Inhalt (Klappentext):
    Dr. Julian Kraft gilt als Koryphäe auf dem Gebiet der Forensischen Psychiatrie. Er beurteilt, ob ein Verbrecher zum Zeitpunkt der Tat schuldfähig war oder nicht. Sein neuester Fall führt ihn in die Klinik Marienberg am Bodensee. Linda Fallersleben steht im Verdacht, ihren Mann ermordet zu haben. Obwohl der Leiter der Klinik, Professor Norman Sombra, ihn vor der Manipulationskraft dieser Patientin warnt, kann sich Julian nur schwer der Faszination entziehen, die von ihr ausgeht. Zunehmend teilt er Lindas Angst, ein Serienmörder könnte sein Unwesen auf Marienberg treiben. Denn nachts verschwinden Patientinnen aus der Klinik – und niemand weiß genau, was mit ihnen passiert. Julian will Linda helfen, stößt damit aber bald an ungeahnte Grenzen. Wem kann er noch vertrauen? Lindas Tochter Delphine? Helen, der freundlichen Krankenschwester? Und warum ist Kommissar Hanta auf Marienberg? Die Zeit drängt, denn sobald es Nacht wird in der Klinik, kann er wieder zuschlagen.

    Meine Meinung:

    Schon auf den ersten Seiten wird man direkt von der Geschichte gefangen und hinein gezogen. Der Schriebstil ist einfach nur fesselnd und so fliegen die Seiten nur so dahin.

    Immer wieder gelingt es der Autorin den Leser auf die falsche Fährte zu locken und dann eine überraschende Wendung hervor zu zaubern. So bleibt es wirklich bis ganz zum Schluss sehr spannend.

    Dazu hat auch beigetragen, dass die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wurde. So hatte man verschiedene Sichtweisen, die sich nach und nach zu einem stimmigen Ganzen zusammen gefügt haben.

    Manche Charaktere werden nur recht oberflächlich dargestellt, was aber aus meiner Sicht keinen Mangel darstellen, da sie nur eine Nebenrolle spielen. Alle wichtigen Charaktere werden sehr genau dargestellt, so dass man sich gut in sie hinein versetzen kann.

    Ein weiterer Pluspunkt war, dass die entscheidenden Situationen in der Nähe meines Wohnortes passiert sind, so dass man sich auch örtlich gut in das Geschehen hinein versetzen konnte.

    Fazit:

    Spannung pur, die durch viele unerwartete Wendungen nochmal gesteigert wird. Dazu ein einzigartiger Schreibstil, was will man mehr?
  22. Cover des Buches Geschwärzt (ISBN: 9783802595349)
    Antonia Fennek

    Geschwärzt

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Frenx51

    Peter Bräuning ist ein bekannter Softwareentwickler, der nun wegen einer schweren Sexualstraftat in den Maßregelvollzug eingeliefert wird. Doch die Ärztin Regina Bogner hegt bald erste Zweifel und fragt sich, ob der junge Mann tatsächlich zu solch einer grausamen Tat fähig ist. Auch der Angeklagte beteuert immer wieder seine Unschuld, jedoch sprechen die Beweise gegen ihn. Und ausgerechnet Regina Bogners Tochter wird zur Fürsprecherin für ihn und handelt ohne das Wissen ihrer Mutter, mit Folgen..

    Dies ist der zweite Fall um die Ärztin Regina Bogner, die im Maßregelvollzug arbeitet. Das erste Buch fand ich sehr spannend, weshalb ich dieses auch wieder lesen wollte. Beide Bücher können jedoch unabhängig voneinander gelesen werden. 

    Nach den Ereignissen aus dem letzten Buch soll Regina Bogners Tochter Anabel ein Praktikum im Maßregelvollzug machen, damit sie versteht, was ihre Mutter an dem Job findet. Doch diese Idee hat weitreichende Folgen, denn Anabel verstrickt sich immer weiter. Grundsätzlich hat mir die Idee hinter dem Buch und die Frage, ob Unschuldige in der Forensik oder im Gefängnis landen können, gut gefallen. Auch die Auflösung dahinter ist ziemlich krass, wodurch die Spannung ziemlich hoch war. An einigen Stellen im Buch war es etwas langatmig und manchmal wirkte es auch etwas zu viel. Aber die Spannung konnte vor allem zum Ende hin, wieder ziemlich hoch gehalten werden. 

    Das Buch hat mir wieder ziemlich gut gefallen. 

  23. Cover des Buches Die Knochenjägerin (ISBN: 9783896675804)
    Kathy Reichs

    Die Knochenjägerin

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klose

    Ich bin mit keinen Erwartungen in das Buch eingestiegen, da ich die Serie zwar namentlich kenne, aber noch keine einzige Folge gesehen habe. Dementsprechend wurde ich auch positiv überrascht. 

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und meiner Meinung nach wird die perfekte Balance zwischen Ermittlungen und Privatleben getroffen. Man kann das Buch flüssig lesen und durch die vier kürzeren Bände kann man auch zwischendrin Pausen einlegen, ohne dass man dann keinen Anschluss mehr hat.

    Mein einziger Kritikpunkt wäre nur, dass bei keinen Bänden wirklich Spannung aufgebaut wird, sondern es eine gewisse Zeit vor sich hinplänkelt, bevor es am Ende richtig kritisch wird. Ich persönlich mag einen Spannungsaufbau mit großem Ende lieber, aber das sind eben subjektive Eindrücke und Vorlieben. 

    Ich würde definitiv noch mehr Bücher von ihr lesen!

  24. Cover des Buches Attack - Unsichtbarer Feind (ISBN: 9783426514948)
    Douglas Preston

    Attack - Unsichtbarer Feind

     (77)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Douglas Preston/Lincoln Child – 13, Attack, Unsichtbarer Feind


    Corrie Swanson , die mittlerweile studiert und sich für Forensik interessiert, möchte für ihre Masterarbeit elf Minenarbeiter exhumieren und untersuchen, als sie auf Widerstand in der Stadt trifft und sogar verhaftet wird. Pendergast hilft Corrie und obwohl er ihr rät, die Finger von dem Fall zu lassen, hört Corrie nicht und ermittelt auf eigener Faust. Denn so wie es ausschaut, sind die Minenarbeiter nicht bei einem Unglück getötet worden, sondern es steckt mehr dahinter. Als plötzlich mehrere Anschläge auf Corries Leben versucht werden, holt sie sich eine außergewöhnliche Verbündete...


    Kaum zu glauben das mich das Autorenduo Douglas Preston und Lincoln Child nach 13 Bänden immer noch überraschen können. Wieder mal ist dem Autorenduo ist spannender, temporeicher und teils gruseliger Thriller gelungen und natürlich darf auch hier wieder die mystische Komponente nicht fehlen. 


    Lebendige und facettenreiche Ausarbeitung der Charaktere kennen wir schon, diesmal ist Pendergast nicht so apathisch wie im Vorgängerband, obwohl hier Corrie mehr in den Fokus gerrückt wurde. Pendergast ist noch zerknirscht wegen seines Sohnes und ich bin schon sehr gespannt, wann es mit ihm zu einem Showdown kommen wird, aber das ist in diesem Band erst mal gar nicht von Belang. 

    Corrie, die ich bisher immer gut leiden mochte, war in diesem Band recht aufsässig und versucht ihren eigenen Weg zu gehen, was sicherlich nicht immer einfach ist. Manchmal wirkt sie ein wenig bockig und doch ist klar, dass sie für ihre Ziele arbeitet. 

    Ich mochte, dass sie hier als eigenwillig und tough dargestellt wird, ich denke, wir werden noch großes von ihr erwarten können. 


    Die Handlung selbst ist sehr spannend, das Tempo ist hoch, und vor allem ist die Handlung fesselnd und kurzweilig. Da sind die knapp 500 Seiten recht flott weggelesen. Ich mag es, mit welcher scheinbaren Leichtigkeit die Geschichte von Pendergast und in  diesem Fall auch von Corrie erzählt wird. Außerdem finde ich gut, das Fakt und Fiction zu nahtlos ineinander übergehen und Fachwissen mit in die Story eingebunden werden, ohne dass es zu schwerfällig wird. 


    Beide Autoren haben ein Händchen für die Beschreibung der Handlungsorte, die hier wieder sehr realitätsnah und detailreich ausgearbeitet wurden, sodass ich mir einen guten Eindruck von den Örtlichkeiten machen konnte. 


    Kurzum: Ich bin wieder begeistert und auch der dreizehnte Band der Pendergast-Reihe konnte mich sowohl überraschen als auch fesseln, hat mir ein paar tolle Lesestunden beschert und mich neugierig auf die Fortsetzung der Reihe gemacht. Corrie wird wohl irgendwann in die Fußstapfen von Pendergast treten, im Moment bin ich aber froh, dass sie nicht als Überheldin dargestellt wird. 

    Natürlich gibt es von mir eine Leseempfehlung. 


    Das Cover finde ich klasse, obwohl es nur wenig mit dem Inhalt der Story zu tun hat. 


    Fazit: hochspannend, temporeich und mysteriös. Ein Thriller der mich wieder fesseln konnte. 5 Sterne. 

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