Bücher mit dem Tag "florenz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "florenz" gekennzeichnet haben.

299 Bücher

  1. Cover des Buches Love & Gelato (ISBN: 9783959670913)
    Jenna Evans Welch

    Love & Gelato

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Aimeesbuecherwelt
    Ich liebe dieses Buch!
    Das Cover ist schlicht, aber sehr passend und wirkungsvoll.
    Der Schreibstil der Autorin ist einfach umwerfend und fesselt einen sofort, da sie die Personen und Italien so liebevoll beschreibt,man kann gar nicht anders als sich zu wünschen jetzt sofort in Italien zu sein.
    ich lege dieses Buch jedem ans Herz, da es unmöglich ist das einem nicht gefällt.
  2. Cover des Buches Die Rosenfrauen (ISBN: 9783734100338)
    Cristina Caboni

    Die Rosenfrauen

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Rezension:

    Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Die Welt der Düfte und Essenzen, in der ihr Debütroman "Die Rosenfrauen" spielt, ist ihre große Leidenschaft.

    "Ein Parfüm ist wie eine Geschichte, eine Art der Kommunikation, nur sensibler und essenzieller."

    So schön ich den Titel und das Cover finde. So habe ich mich am Ende doch gefragt, was der Titel mit dem Buchinhalt zu tun hat. Inhaltlich passt er nicht, aber dafür, dass es sich um einen Liebesroman handelt und er zum Cover passt, kann ich darüber hinwegsehen.

    Die Autorin überzeugt mit ihrem feinsinnigen Schreibstil auf ganzer Linie. Der Leser wird durch die Geschichte "getragen" und fühlt sich eins damit.

    Allein die Kapitelanfänge, denen Cristina Caboni jeweils einem Duft widmet, den sie in Bezug auf Ähnlichkeiten oder auch auf Wesenszüge erläutert, sind schon eine Reise in die Duftwelt wert. 

    "Meine Großmutter hatte immer die gleichen Aromen benutzt. Orange für die Heiterkeit, Salbei gegen Verwirrung und Zweifel, Minze, um die Fantasie zu stimulieren und Lavendel zur Reinigung der Seele."

    Fazit:

    Eine wunderbar gelungene Geschichte rund um die Entstehung von Parfüm, kombiniert mit einer spannenden Suche nach einem alten Parfüm-Rezept und einer zarten Liebesgeschichte - dies alles an so schönen Schauplätzen wie Florenz, Paris und der Provence. Eins meiner Highlights dieses Jahr!

    "Ein Pfad der Sinne voller magischer Eindrücke,..."

    5+/5*

  3. Cover des Buches Viviens himmlisches Eiscafé (ISBN: 9783442480432)
    Abby Clements

    Viviens himmlisches Eiscafé

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Als Imogen und Anna das wunderschöne Eiscafé ihrer Großmutter an der Strandpromenade von Brighton erben, stellt sie das vor eine schier unlösbare Aufgabe. Das alte Café quillt zwar über vor Charme – keineswegs jedoch vor Gästen. Die beiden Schwestern setzen alles daran, Viviens Erbe zu retten und ihm zu altem Glanz zu verhelfen. Also fliegt Anna nach Italien, um an einem Gourmet-Eiscreme-Kurs teilzunehmen, und ihre Rezepte verzaubern bald nicht nur die Kunden, sondern auch einen ganz besonderen Mann


    Fazit

    Ein schönes Buch um 2 Schwestern die gemeinsam eine Eisdiele neues Leben verleihen. Man bekommt direkt Lust ein Eis zu essen. Gut das hinten Rezepte drin sind. Mir hat es gut gefallen. 

  4. Cover des Buches Black Memory (ISBN: 9783453418332)
    Janet Clark

    Black Memory

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.
    Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.
    Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt. 

    „Black Memory“ von Janet Clark war ein echtes Erlebnis! Der Thriller ist von Anfang bis Ende spannend, verwirrend, rätselhaft, tiefgründig und hochinteressant, was die wissenschaftlichen Aspekte angeht, die hier behandelt werden. 
    Ich habe mit der Hauptprotagonistin richtig mitgelitten, denn wie furchtbar muss es sein, wenn man sich an schlichtweg nichts mehr erinnern kann und nicht einmal weiß, wer man selbst ist. 
    Und das schlimmste an der ganzen Sache, Clare kann niemandem trauen, keiner scheint wirklich ehrlich zu ihr zu sein und das macht es absolut für sie nicht besser. Es wird mit dem Fortschreiten der Geschichte immer schwieriger herauszufinden, wer Freund und wer Feind ist. 

    „Black Memory“ von Janet Clark kriegt von mir eine absolute Leseempfehlung! Das Buch war einfach klasse und Thriller-Fans kommen hier meiner Meinung nach definitiv auf ihre Kosten! 
  5. Cover des Buches Medici - Die Macht des Geldes (ISBN: 9783442486625)
    Matteo Strukul

    Medici - Die Macht des Geldes

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Rund vierhundert Jahre lang lenkte die Bankiersfamilie de’ Medici die Geschicke von Florenz und Norditalien. Vom 15. bis 18. Jahrhundert war sie eine der einflussreichsten Dynastie Italiens, aus der Großherzöge der Toskana, drei Päpste und zwei Königinnen von Frankreich hervorgingen. 

    Die Medici erwarben ihren Reichtum im Textilhandel und begründeten um 1410 ein modernes Bankwesen. Sie dominierten – auch durch ihre Beziehungen zum Papsttum – die europäische Finanzwelt der frühen Neuzeit. Ihr Mäzenatentum ermöglichte und prägte die Renaissance in Florenz. Dieser Band erzählt vom Aufstieg der Familie.

    Im Februar 1429 stirbt Giovanni de Medici. Seine Söhne Cosimo und Lorenzo übernehmen die Geschäfte in dem florierenden Bankhaus. Lorenzo, der kühle Rechner und heißblütige Kämpfer, und Cosimo, der feinsinnige Kunstliebhaber und taktisch kluge Politiker. Ihr eigener Lebensstil ist eher bescheiden, doch sie wenden viel Geld auf, um die Schönheit und den Ruhm ihrer Heimatstadt zu mehren. Cosimo finanziert den Bau der Kuppel auf dem Dom, das Bankhaus Medici stellt Geld zur Verfügung um Söldnerhauptmänner wie Francesco Sforza zu bestechen und die politischen Interessen der Stadt Florenz zu wahren. Dennoch haben die Medici Feinde, einige davon mit großem Einfluss im Stadtrat. Zu ihnen gehört Rinaldo degli Albizzi, der nichts unversucht lässt, um den Medici zu schaden und der auch nicht vor Mordversuchen zurückschreckt. Ihm gelingt es, die Medici-Brüder aus der Stadt verbannen zu lassen und selbst die Herrschaft in Florenz an sich zu reißen. Doch er scheitert katastrophal. Schon nach einem Jahr holt der Stadtrat Cosimo und Lorenzo zurück. Und wieder stürzen sich beide in die Arbeit, für das Gemeinwohl und für ihre Heimatstadt Florenz.

    Matteo Strukul führt seine Leser mitten hinein in eine unruhige, gefährliche Zeit, lässt sie regelrecht die giftige Atmosphäre einatmen, die Florenz und den Norden Italiens in der Mitte des 15. Jahrhunderts beherrschte. Es geht um Macht und Einfluss.

    Der Leser bekommt den Eindruck, dass der Autor seinen Roman auf einer genauen Recherche aufgebaut hat. Er versucht, möglichst nahe bei der Realität zu bleiben. Dennoch werden wichtige vorhandene Informationen dem Leser vorenthalten, wie durch einfaches Googlen leicht herauszufinden ist. Nur als Beispiel: Für den Sturm Rinaldos und seiner Getreuen auf den Palazzo gab es einen Grund. Rinaldo degli Albizzi und andere Führer der Partei wurden in den Palast vorgeladen, um Anschuldigungen eines Komplotts gegen den Staat zu entgegnen. Rinaldo antwortete, indem er achthundert bewaffnete Anhänger zusammenrief. Eine Revolution wurde nur durch die Intervention Papst Eugens IV. abgewendet, der sich zu der Zeit in Florenz aufhielt.

    Die Figurenzeichnung ist nicht gerade ausgeprägt. Die Medici und ihre Verbündeten sind generell weiß und ihre Gegenspieler schwarz charakterisiert. Grautöne finden sich so gut wie gar nicht. Die Handlung scheint auch mehr eine Biografie und weniger ein Roman zu sein. Statt einer zusammenhängend spannenden Handlung werden kurze Episoden aus dem Leben einzelner Personen gegriffen.  Einen Teil Fiktion dürfte es dennoch geben. Daher gliedere ich den Roman irgendwo zwischen Biografie und historischer Erzählung ein. Unter einem Roman stelle ich mir jedoch mehr vor.

    Matteo Strukul gelingt es, vor allem Cosimo als einen Menschen darzustellen, der vorausschauend dachte, politisch in einem fast schon europäischen Rahmen, und dem daran gelegen war, den Ruhm seiner Vaterstadt vor allem durch Kunst und Kultur zu mehren. Und wer Florenz kennt, dem wird beim Lesen bewusst, welche großartige Kunstwerke und Gebäude die Welt der finanziellen Unterstützung Cosimo de Medicis verdankt.

    In diesem Buch geht es um das Fundament der Macht, welche die Medici aufbauen und über einen langen Zeitraum halten konnten. Dieses Fundament legten Lorenzo und Cosimo wohl gemeinsam, aber Cosimo war offenbar derjenige, der mit seinen Ideen und klugen politischen Schachzügen der Vordenker war. In Florenz wird er "il Vecchio", der Alte, genannt, der Gründer einer großen Dynastie. Als älterer Bruder war er Herr des Hauses Medici und seine Verdienste um Florenz so groß, dass seine Stadt ihn mit dem Titel "Vater des Vaterlandes", pater patriae, ehrte.

    Eine ebenso wichtige Rolle spielt das Familienleben, die Verbundenheit der Familie untereinander. Dabei entstehen spannende Charakterbilder der einzelnen Familienmitglieder, vor allem Cosimos und Lorenzos, aber auch ihrer Mutter Piccarda und ihrer Ehefrauen Contessina und Ginevra. Lorenzo und seine Frau Ginevra stehen dabei allerdings im Schatten Cosimos und seiner Contessina.

    Ebenso interessant, jedoch nicht unbedingt vielschichtig, ist das Charakterbild Rinaldo degli Albizzis.

    Natürlich kann auch der Autor in einigen Fällen nur spekuliert haben. Dennoch ist es ihm gelungen, ein stimmiges Bild zu schaffen, welches wir als Leser gut annehmen können.

    Wie es zu bestimmten Entwicklungen kam, wird jedoch zu wenig beleuchtet. Darüber hinaus habe ich mit den Personen nicht wirklich mitgefiebert. Es war die ganze Zeit immer eine gewisse Distanz da. Dies wurde sicher auch durch die Perspektivwechsel mitten im Absatz begünstigt. Plötzlich war man in der Gedankenwelt von jemand anderem drin. Die Gespräche der Personen untereinander wirkten teilweise sehr unglaubhaft und gestellt.

    Nur bei dem fiktiven Schweizer Söldner Richard Schwartz und der Mörderin Laura Ricci wird ein Blick in die Vergangenheit gewagt und so analysiert warum diese Personen so geworden sind. Ganz schlimm fand ich die Sexszenen. Diese waren glücklicherweise nur kurz geschrieben, entsprachen jedoch nicht der damaligen Zeit. Entweder wurde die Liebe zu der Person in der Szene überhöht oder es war einfach nur abstoßend. Dies lag durchaus auch an den Personen, die Sex miteinander hatten, aber meist hatten diese Szene irgendwie einen krankhaften Touch.

    Ein Roman-Portrait, das kaum Spannung vermittelt, und wenig wissenswerte Fakten. Das Buch liest sich flüssig und ist durchaus geeignet, seinen Lesern ein paar interessante und durchaus auch vergnügliche Stunden zu bescheren. Doch von einem historischen Roman ist das Werk noch weit entfernt.

    Sicher war das ein und andere dabei das ich nicht gewusst habe. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass der Autor mehr auf die Charaktere eingegangen wäre. Was bleibt, ist eine leichte, unterhaltsame Lektüre. Genau das richtige wen sich einer an das Genre Historische Roman herantasten möchte, ohne gleich davon erschlagen zu werden. Ein gutes hat das Buch auf jeden Fall, ich werde mir weitere Lektüre über die Familie Medici gönnen.

  6. Cover des Buches Ein dunkles Geschenk (ISBN: 9783734103896)
    Nora Roberts

    Ein dunkles Geschenk

     (78)
    Aktuelle Rezension von: railantahelena

    Diese Geschichte ist spanend und es macht viel spaß dieses buch zu lesen es ist mir beim lesen nie langweilig geworden. Und es kommt immer anders als man denkt. und der schreib still ist sehr gut und es liest sich flüssig und ist ein einfacher schreib still.

    Nora Roberts Bücher sind alle wunder voll und die Bücher sind auf jeden fall zu empfehlen   

  7. Cover des Buches Die Geschichte eines neuen Namens (ISBN: 9783518469521)
    Elena Ferrante

    Die Geschichte eines neuen Namens

     (348)
    Aktuelle Rezension von: Nadia_Gutwenger

    Schon das erste Buch hat mir sehr gefallen, das zweite aber fast noch besser. Tolle Geschichte

  8. Cover des Buches La Vita Seconda (ISBN: 9783959916202)
    Charlotte Zeiler

    La Vita Seconda

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Colditz

    Spoilerwarnung!!!




    Das Buch hat nur 250 Seiten, für die ersten 150 hab ich über 3 Monate benötigt für die letzten 100 Seiten dann nur eine Stunde. 

    Bis es soweit war, lief es aber doch recht zäh. Man verstand die Zusammenhänge nicht, warum wer wo eine Rolle spielt.


    Die Geschichte selbst wird, wie bereits im Klappentext erwähnt, in zwei Zeitebenen erzählt. Viele unterschiedliche Figuren bekommen große und kleine Auftritte. Bis auf Mark und Leya konnte ich bis zum Schluss keiner weiteren Figur ansehen was für einen Zweck sie hier in diesem Buch hatte. Gerade die Lovestory von Mia und Oliver, hatte keinen Zweck oder irgendeinen Sinn, außer das es weitere Seiten füllte. Bis der Leser verstand was beide Geschichten verbindet, liefen beide nebeneinander daher, ohne das man Gemeinsamkeiten sah. Die Figuren bekamen keine Verbindung. Das war schon seltsam und regte zum miträtseln an. Auf die endgültige Lösung wäre ich allerdings nicht gekommen, diese war wirklich clever und hat der Geschichte einen Stern gerettet.


    Der Schreibstil war einfach gehalten. Die Figuren blieben blass und bekamen keinerlei Tiefe. Hintergrundgeschichten wurden nicht näher erleuchtet. Wie bereits erwähnt könnte man Mia und Oliver auch durch Blumentöpfe austauschen, es würde an der Story nichts ändern. Allerdings bekamen sie sehr viel Platz eingeräumt, ohne das was erklärt wurde und das ärgerte mich doch arg. Es wurde dutzendfach erwähnt das "damals" etwas vorgefallen ist, was genau wird nie zur Sprache gebracht. Allerdings muss es fast katastrophal furchtbar und schlimm gewesen sein, denn Mia hasst Oliver regelrecht, hat Angst vor ihm und rennt ständig weg. Hier hätte mehr erklärt werden können, oder die Figuren komplett streichen und durch eine Palme austauschen.


    Ich war gut unterhalten, hätte mir aber durch den KT mehr gewünscht. Ich wollte historische Hintergründe, Medici Drama, Rubens Kunst und viel mehr. Es plätscherte aber sehr einfach dahin. Hatte Rubens einen Sinn in dem Buch? Nein! Und Frau Medici? noch weniger? Weniger Figuren und mehr Inhalt wären sehr ratsam gewesen.

  9. Cover des Buches Höllenkind (ISBN: 9783426524091)
    Veit Etzold

    Höllenkind

     (119)
    Aktuelle Rezension von: InBetween

    Das Gerüst der Geschichte und die Dialoge darin wirken derart konstruiert und unglaubwürdig, dass es schwierig war, sich da durchzukämpfen.

    Das "spannendste" waren noch die historischen und mythischen Details, sowie der Einbezug von Dantes 'Göttliche Komödie'.

  10. Cover des Buches Die kleine literarische Apotheke (ISBN: 9783453360983)
    Elena Molini

    Die kleine literarische Apotheke

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Fee04

    Ein wundervoller Roman mit sympathischen Protagonisten und einem flüssigen, erfrischenden Schreibstil. 

    Eine Buchhandlung verkauft Bücher mit Beipackzetteln und empfiehlt diese nach Gemüt/Empfindungen und/oder Wünschen der Kunden. 

    Zwischen all den Büchern spielt das Schicksal eine große Rolle. 

    Freundschaft, Erfolg, Beziehungen und Hilfe füreinander werden in diesem Roman hervorgehoben und auch ein bisschen Mystisches kommt in der Erzählung vor. 

    Eine Geschichte, die das Herz erwärmt. 


  11. Cover des Buches Die Geschichte der getrennten Wege (ISBN: 9783518469538)
    Elena Ferrante

    Die Geschichte der getrennten Wege

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Willson

    Ich mochte die ganze Reihe von Elena Ferrante sehr gerne und mir fällt es schwer jedes Buch einzeln zu bewerten, da ich fand es gehört alles zusammen. Ich fand alle Charakäre wurden sehr detailliert und realistisch beschrieben und eine Entwicklung von Buch zu Buch ist bei allen vorkommenden Personen vorhanden. Auch wenn sich Teile etwas zogen, war stets Spannung vorhanden und am Ende war es so als ob man Abschied von einer Familie nimmt, die einem ein paar Wochen begleitete.  

  12. Cover des Buches Fata Morgana (ISBN: 9783455650556)
    Agatha Christie

    Fata Morgana

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Als erstes ist mir hier aufgefallen, dass Miss Marple tatsächlich schon auf der ersten Seite erwähnt wird. In den bisherigen Büchern, die ich gelesen habe, spielt sie ja eine sehr untergeordnete Nebenrolle und taucht nur am Rande auf - das hat mich hier jetzt sehr positiv überrascht!

    Sie hört von den Sorgen ihrer guten Freundin Ruth Van Rydock, bei der es um ihre Schwester Carrie Louise geht. Diese lebt mit ihrem mittlerweile 3. Ehemann in Stonygates, wo sie ein Institut betreiben, eine Art Erziehungsheim für kriminelle Jugendliche.

    "Ach ja. Mode! Ich wollte sagen, auch die Philanthropie ist der Mode unterworfen. Zu Gulbrandsens Zeit warf sie sich auf die Erziehung. Das ist jetzt unmodern. Der Staat hat sich da eingemischt. Jeder erwartet heutzutage, dass er ein Recht hat, erzogen zu werden, und wenn ihm dieses Recht zuteil wird, dann hält er nicht viel davon. Jugendkriminalität - das ist heute der letzte Schrei!"
    Zitat auf Seite 11

    Sehr interessant mal wieder die Einblicke, die die Autorin hier gibt auf die Denkweise des Jahres 1952.
    Überhaupt diese Institution, die von Carrie Louise und ihrem Mann Lewis geleitet wird. Die beiden sind Idealisten und sehen in den kriminellen Neigungen der jungen Menschen ein Potenzial, das "einfach" nur in die richtige Richtung gelenkt werden müsste. Sie erkennen die Problematik, die aus ihrer Vergangenheit erwachsen ist und wollen nicht mit Strafe, sondern mit Unterstützung und Wegbereitung diesen jungen Männern in eine konfliktlose Zukunft verhelfen.
    Ein toller Ansatz, der aber auch Widersprüche herausfordert.

    Vor allem Carrie Louise, um die sich Ruth ja Sorgen macht, lebt in einer Scheinwelt. So wird es von vielen beschrieben. Sie kann nur an das Gute im Menschen glauben und verklärt sich dadurch den Blick auf die Welt. Hat mich dennoch berührt, denn es ist eben doch gerade dieser Glaube an das Gute, das es in anderen hervorlocken kann.

    Miss Marple ist anfangs etwas überfordert bzw. weiß sie nicht so Recht, was sie von den vielen Familienangehörigen halten soll, die sich zurzeit auf Stonygates aufhalten. Bevor sie sich ein rechtes Bild machen kann, geschieht dann auch tatsächlich ein Mord, doch alles wirkt sehr verstrickt.
    Zwischendurch hat es etwas vor sich hingeplätschert, aber die Charaktere waren dennoch alle auf ihre Art interessant.
    Ich hatte vor kurzem die Serien-Folge "Mord mit doppeltem Boden" gesehen, weshalb ich die Handlung noch gut im Kopf hatte und somit auch die Lösung des Rätsels. Vielleicht hat es mich deshalb auch nicht so mitfiebern lassen. Ich dachte auch nicht, dass es die Verfilmung dieses Falles ist, wegen dem anderen Titel. (Auch der englische ist ja komplett anders) Hier wird Miss Marple übrigens von Helen Hayes gespielt und Carrie Louise von Bette Davis.

    Jedenfalls war es dennoch wieder unterhaltsam und der Stil von Agatha Christie gefällt mir einfach :)

  13. Cover des Buches Die Totengräberin (ISBN: 9783453434684)
    Sabine Thiesler

    Die Totengräberin

     (354)
    Aktuelle Rezension von: feuer_feder


    • Rezi: Obwohl der Mord am Anfang der Geschichte passiert und der Leser genau weiß, wer der Täter ist, wird es keine einzige Sekunde langweilig, denn Sabine Thiesler schafft es auf ihre eigene Art und Weise die Figuren so ineinander zu verstricken, das die Geschichte nicht nur in einem Chaos endet sondern auch immer ein Realistisches Ende nimmt.  Denn nicht in jeder Geschichte wird der Täter geschnappt.
      Eigene Meinung: Die Totengräberin ist nach Hexenkind mein absolutes Highlight von Sabine Thiesler. Man saugt förmlich das Leben Italiens

      ein sondern wird von der Spannung so mitgerissen das ein weglegen des Buches kaum bis gar nicht mehr möglich ist.  

  14. Cover des Buches Blanca (ISBN: 9783351037017)
    Mercedes Lauenstein

    Blanca

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Melodycookie

    Blanca war mir nicht immer sympatisch, sie handelt manchmal etwas naiv (was sicherlich daran liegt, dass sie erst 15 ist) trotzdem ist sie clever und eine wahre Überlebenskünstlerin. Manchmal wusste ich nicht, ob sie langsam "verrückt" wird oder das einfach ihre Sicht auf die Welt ist. Ihr Leben zeigt mir, wie es laufen kann, wenn man die "falschen Eltern" hat bzw. die Voraussetzungen nicht die besten sind.

    Der Schreibstil hat mich beeindruckt, Mercedes Lauenstein schafft es, die schönen als auch die weniger schönen Momente beobachtend einzufangen.

    Das Buch war insgesamt eher deprimierend, aber auch atmosphärisch und hat in den fünf Tagen, an denen ich es durchgelesen habe, genau meine Stimmung widergespiegelt (oder eher beeinflusst?). 

    Es hat mich ein bisschen an "Hellwach" von Hilary T. Smith erinnert, was auch überraschend eins meiner Lieblingsbücher wurde.

  15. Cover des Buches Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten (ISBN: 9783442747436)
    Enzo Fileno Carabba

    Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    Giulia und Camilla sind zwei edle Damen älteren Geschlechts. Da sie mit der Welt draußen nicht mehr so klar kommen, bleiben sie im Haus und lassen sich alles liefern. Auch ihre Drogen, ihr Stöffchen zum Tee. 


    Doch als eines Tages ihre Lieferung ausbleibt. Als sie mitbekommen, dass ihr Lieferant wohl tot ist, müssen sie notgedrungen doch ihr Haus verlassen. 


    Doch wo findet man einen verlässlichen neuen Lieferanten, wenn man seit Jahren nicht mehr selbst auf der Straße war? 


    Und dann legen sie sich mit den falschen Leuten an, bzw. die falschen Leute legen sich mit den beiden alten Damen an.


    „Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten“ ist ein Roman aus der Feder des Autors Enzo Fileno Carabba. 


    Das Cover ist mir direkt ins Auge gefallen. Der Titel ist humorvoll und verspricht heitere Lesestunden. Der Spruch auf dem Buch hinten „Koks und Spitzenhäubchen“ erinnerte mich stark an den Film „Arsen und Spitzenhäubchen“. So freute ich mich total auf den Lesespaß. 


    Leider war mir recht schnell klar, dass das Buch nicht so humorvoll ist, als ich mir wünschte. Eigentlich war es überhaupt nicht humorvoll. Die zwei alten Damen gingen mir schon nach den ersten Seiten gehörig auf die Nerven. 


    Die Story ist so unsinnig, dass ich nur mit den Augen rollen konnte. Alleine am Anfang, als sich die beiden verdorbenes Fleisch für horrende Preise andrehen liesen, war die Sache für mich ja eigentlich schon erledigt. So dumm können auch zwei alte Schachteln nicht sein. 


    Der Plan der beiden war auch absoluter Blödsinn. Sollte das wirklich alles humorvoll sein? Irgendwann, nachdem der Innenhof geflutet war, hab ich dann nur noch drüber gelesen. Beim Überfliegen fiel mir dann auch nicht wirklich auf, warum die beiden die Welt gerettet haben sollten. Kann sein, dass ich beim Überfliegen des Textes das wichtigste übersehen habe, was mir an dieser Stelle aber egal ist. Wenn das tolle in dem Buch so verborgen ist, kann es wegen mir, gerne weiter verborgen bleiben. 


    Der Inhalt war die Zeit, die ich in das Buch investiert habe, nicht wert. Das Beste an dem Werk ist wirklich das Cover. 


  16. Cover des Buches Aquarius – Herz über Kopf durch die Zeit (ISBN: 9783492503488)
    Marina Neumeier

    Aquarius – Herz über Kopf durch die Zeit

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Anne_Sawyer

    „Wo viel Gefühl ist, da ist auch viel Leid.“ 

    Als Rosalie im Haus Ihres Professors bei einer Gemäldesammlung ein Bild berührt, findet sie sich plötzlich um 1480 in Florenz wieder. Und als ob das nicht genug ist, wird sie auch noch von Leo begleitet, mit dem sie wahrlich keinen guten Start hatte … 

    Seit langem hat mich kein Zeitreiseroman so abgeholt wie dieser. Rosalie hatte ich sofort ins Herz geschlossen und auch Leos Beweggründe, wenn er sich verhält, wie er sich nun mal leider anfangs verhält, konnte man sehr gut nachvollziehen, was ihn für mich trotz allem sympathisch gemacht hat. Ich fand die Chemie und vor allem die Kabbeleien der Beiden einfach großartig gezeichnet. Auch in Florenz habe ich mich sehr gerne befunden und habe sogar einige Personen und Begriffe aus dieser Zeit gegoogelt. Und das macht einen guten Zeitreiseroman für mich aus. 

    Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Der Schreibstil war schön humorvoll, dass ich einige Male kichern und lachen musste. Auch die Zeitreisefantasyelemente fand ich wunderbar.

  17. Cover des Buches Krieger des Lichts (Band 2): Sum lux in tenebris (ISBN: 9783906829579)
    Jasmin Romana Welsch

    Krieger des Lichts (Band 2): Sum lux in tenebris

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Der zweite Teil der Krieger des Lichts Trilogie schließt unmittelbar an die Ereignisse aus Teil eins an, ist aber von der Grundstimmung komplett anders. Denn nach dem Kampf mit Astaras gibt es einige Opfer zu betrauern. Dies ist im Buch deutlich spürbar.

    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch in diesem Teil wieder sehr gut. Die Story ist immer noch unheimlich packend und das Buch immer noch durchzogen von den verschiedensten Emotionen. Mia hat stark mir ihrer Trauer zu kämpfen, findet aber nach und nach durch die Hilfe von Keon und Raphael ins Leben zurück. Mia wächst darum und man erkennt deutlich die Entwicklung ihres Charakters. Sie wirkt nicht mehr kindlich und auch mit ihrer Gabe lernt sie immer besser umzugehen. Neben Mias Schule lernt man den Orden in Florenz kennen. Hier bekommt man ein anderes Setting zu sehen und lernt neue Charaktere kennen, die mir wieder sehr sympathisch und wieder sehr lebendig in ihrer Charaktergestaltung waren. Auch dieser Tapetenwechsel hat Mia wieder Kraft gegeben und half ihr bei der Verarbeitung ihrer Trauer.

    Wie auch schon Band eins ist auch dieses Buch wieder sehr emotional, aber auch dieser spezielle Humor, den man zumeist in Zusammenhang mit Keon erlebt, ist wieder vorhanden. Aber auch einige Überraschungen hält das Buch bereit. Bei einigen hatte ich schon so eine Vermutung, andere kamen für mich sehr plötzlich.

    Alles in allem gefiel mir auch der zweite Teil der Trilogie sehr gut. Er ist anders als Band eins, es gibt weniger Kämpfe und der Fokus liegt auf etwas anderem. Ich habe dieses Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen, habe geweint, habe gelacht und einfach ständig mit den Charakteren mitgefühlt. Ich freue mich schon sehr auf den finalen Band.


  18. Cover des Buches Das Leben leuchtet sonnengelb (ISBN: 9783734107917)
    Pauline Mai

    Das Leben leuchtet sonnengelb

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Carlotta arbeitet seit einem Jahr in einem Café in Marburg. Denn sie hat ihr Architekturstudium abgebrochen, nachdem ihre Großeltern verstorben sind und sie in ein tiefes Loch gefallen ist. Sie konnte einfach nicht mehr weiter an der Uni bleiben,denn alles erinnerte sie an die schreckliche Nachricht, die sie dort mitgeteilt bekam. Im Café und bei der Arbeit mit ihrer besten Freundin Fritzi geht es ihr gut, allerdings ist sie ansonsten nicht sehr glücklich. Umso überraschter ist sie, als ein Notar sie anruft und über den Tod des Stammkunden Fabrizio Poli informiert und sie bittet, ihn in seinem Büro aufzusuchen, denn er habe ihr etwas mitzuteilen. Fabrizio war ein stiller Kunde, der nie viel mehr als einen Satz sprach und nur stundenlang dasaß und in der Zeitung las. Trotzdem hat er ihr seine Wohnung in Florenz vererbt. Carlotta beschließt nach Florenz zu fliegen, sich alles anzusehen und die Wohnung zu verkaufen, um sich in Marburg endlich eine eigene Wohnung kaufen zu können. Sie hat aber nicht mit der Schönheit von Florenz gerechnet und mit der Leichtigkeit, die sie endlich, nach so vielen Jahren, wieder empfinden kann...

    Pauline Mai schreibt wunderschön und versteht es, den Leser zu fesseln. Florenz wird so wunderschön beschrieben, dass jeder ihrer Leser sofort Lust auf eine Reise dorthin bekommt.

    Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich habe mich komplett in der Geschichte verloren. Innerhalb eines Tages habe ich über 550 Seiten gelesen und war wirklich traurig, als ich am Ende angelangt war. Ich mochte die beiden Protagonisten Carlotta und Elio sofort und auch wenn viele ihrer Zusammentreffen sehr energiegeladen verliefen, so waren sie mir doch in ihrer Sturheit und überbordenden Wut immer sympathisch. Dieser Roman ist eindeutig eins meiner Jahreshighlights, obwohl das Jahr erst angefangen hat und bestimmt noch viele weitere tolle Romane folgen werden.

  19. Cover des Buches Das krumme Haus (ISBN: 9783455004991)
    Agatha Christie

    Das krumme Haus

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Robin_Neuner

    Agathe Christie gehört zu meinen persönlichen Favoriten und ist nicht mehr und nicht weniger als eine Legende der Kriminalliteratur. Auf "Das krumme Haus" bin ich durch Zufall gestoßen und bereue es keineswegs.

    Der Krimi ist ganz klassisch nach Christie-Art aufgebaut. Das heißt, dass es mehrere Personen in einem abgeschlossenen Handlungsort gibt, an dem ein Mordfall geschieht. Zugegeben, es dauert eine Weile bis man das Familienbild durchschaut, also z.B. "Wer ist der Schwager von wem nochmal? Das war jetzt die Tochter von?". Herausragend und beinahe ein Alleinstellungsmerkmal von Christie ist es, dass nach einiger Zeit ein klares Bild eines jeden Charakters entsteht. Um das bei der Menge an Personen zu schaffen, benötigt es unumstritten eine Menge an Talent.

    Wie bei fast jedem Buch von Agatha Christie gibt es 2 Punkte, an denen die Meinungen auseinander gehen.

    1. Bis zum Ende ist es unmöglich, selbst herauszufinden, wer denn nun der Mörder ist. Das mag einerseits der Spannung gut tun, andererseits werden erst am Ende alle Indizien aufgedeckt, die vorher nie erwähnt worden sind. Einige sind davon freudig überrascht und begeistert, andere wiederum fragen sich, warum sie dafür hunderte Seiten zuvor gelesen haben. 

    2. Damit einhergehend folgt das geschickte Legen von Spuren. Erfahrene Krimileser werden sich immer wieder dabei ertappen, zu glauben, dass Christie an der ein oder anderen Stelle einen versteckten Hinweis gegeben hat. Erfahrene Christie-Leser wissen, dass all diese Spuren nur der Verwirrung dienen. Begeistert sein oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen.

    Die Autorin schafft es meiner Meinung nach also einerseits stets und ständig die Oberhand über die Handlung zu haben und den Leser immer den kleinen Finger hinzuhalten, ohne ihn dabei zu nah an die Wahrheit kommen zu lassen; und andererseits nie die Spannung und das Interesse des Lesers zu verlieren.

    Ich empfehle dieses Buch all denjenigen, die glauben, von Krimis nicht mehr überrascht werden zu können und sich auf ein geniales, intrigantes Familienspiel einlassen wollen.

  20. Cover des Buches Per sempre - In ewiger Liebe (ISBN: 9783453422360)
    Lucy M. Talisker

    Per sempre - In ewiger Liebe

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Kati-Books

    Alessia ist Kunstwissenschaftlerin, die einen neuen Job bei Príncipe Leonardo Farnese, in Montepulciano, in der Toskana, angenommen hat. Im Palazzo, wo sie arbeitet und wohnt, lernt sie nicht nur ihren neuen Arbeitgeber und dessen Hauswirtschafterin kennen, sondern auch seine beiden Söhne, die ihr dieses gewisse kribbeln im Bauch bescheren. Emilio zeigt offen sein Begehren gegenüber Alessia, die nicht abgeneigt ist ein Abenteuer zu haben.  Doch warum warnt nicht nur Gina, die Haushälterin, sie vor Emilio? Luca ist der jüngste Sohn vom Príncipe, dem eine dominante Aura umgibt und zu dem es Alessia wie magnetisch hinzieht. Warum haben die Brüder solch intensive Abneigung zueinander?

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    Schon das Cover sowie der Buchtitel haben etwas geheimnisvolles, was mich neugierig werden ließ. Der Roman ist in Kapitel unterteilt und bildhaft geschrieben, was meine Phantasie beim lesen anregte und ich ganz in die Geschichte abtauchen konnte. Die Gefühle und das Empfinden von Alessia sind so gut beschrieben, es viel mir leicht dies nachzuempfinden. Die erotischen Szenen gehen hin bis zum BDSM und sind daher nicht unbedingt geeignet für Menschen die nur das Zarte mögen. Talisker hat mir mit ihrem Roman, ein verführerisches und prickelndes Leseerlebnis beschert. Dieses Lesevergnügen sollte sich kein Erotik Liebhaber entgehen lassen. Das Manko, manche Zeitsprünge waren zu groß oder Begebenheiten nicht ausführlich genug.

  21. Cover des Buches Vorsicht, frisch verliebt! (ISBN: 9783734102509)
    Susan Elizabeth Phillips

    Vorsicht, frisch verliebt!

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    Ich lese gern älteren Frauenromen, weil die Figuren damals noch nicht so albern oder hysterischen waren, wie es heute meist der Fall ist. 

    Dieses hier begnn sehr schön, dann aber fingen die endlosen GEspräche, bei denen nichts passiert, an, zu nerven. Auch das Gezicke und Gezänke nervt, man fragt sich. Was ist das Problem? Wenig überzeugende ÜBereinstimmung von Figuren und Plot also. Nach 120 Seiten, als auch noch nervige Kinder auftauchten, die immer ihre Unterhosen mit Delfinen herzeigen wollten, (welches Kind tat das jemals?), war ich raus.


  22. Cover des Buches Hannibal von Thomas Harris (2001) Taschenbuch (ISBN: B00IVR76X8)

    Hannibal von Thomas Harris (2001) Taschenbuch

     (50)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

    Inhalt:
    Starling muss bei einer Drogenrazzia eine Dealerin erschießen, welche ihr Baby auf den Armen hielt. Dabei verlor auch Starling einen ihrer Kollegen. Dieser war auch ihr Ausbilder an der FBI-Academy.
    Durch einen Brief von Hannibal wird Starling wieder auf seinen Fall angesetzt und trifft auf Mason Verger. Dieser ist das einzige Opfer, welches Hannibal's Spielchen überlebte. Zwar für sein Leben schwer verwundet, dafür aber stinkreich. 

    Personen:
    Dr. Hannibal Lecter:
    *sein Intelligenzquotient und der Grad seines Denkvermögens entziehen sich herkömmlichen Bewertungskriterien
    *wird als Ungeheuer bezeichnet
    *hat sich den sechsten Finger chirurgisch entfernen lassen


    Clarice Starling:
    *FBI-Agentin und selbstbewusste Frau;
    *wird von den meisten - über ihr stehenden - männlichen Kollegen eher verachtet und ihr werden Steine in die berufliche Laufbahn gelegt;
    *nach ihrer Suspendierung, rettet sie Hannibal auf eigene Faust 

    Mason Verger:
    *überlebendes Opfer von Hannibal Lecter;
    *wurde sichtbar entstellt und ist vom Hals abwärts gelähmt;
    *durch seinen Reichtum hat er viel Einfluss auf das Bureau
    *will seinen Rachdurst an Hannibal stillen

    Meinung:
    Fängt schon sehr spannend an. Starling wird wieder als starke, jedoch auch vorlaute FBI-Agentin dargestellt. Ich finde diese Frauenrolle sehr passend für dieses Buch. Die eher positiven Emotionen von Hannibal gegenüber ihr, lassen ihn nicht mehr allzu gefühllos wirken. Hingegen wird Mason als absoluter Arsch dargestellt. Er misshandelt Kinder psychisch und keiner der es mitbekommt kümmert sich darum.

    Der zweite Teil "Florenz" irritiert mich. Ich kann keinen Zusammenhang erkennen, was die Geschichte von Rinaldo Pazzi mit der eigentlichen Thematik des Buches zu tun hat. Die Schreibart in Kapitel 21, in der der Leser persönlich angesprochen wird, gefällt mir sehr gut. Es gibt diesem 2ten Teil eine neue Spannung. Denn ansonsten wurde dieser Teil sehr in die Länge gezogen.

    Nach dem einschläfernden zweiten Teil, wird es im dritten Teil nur mäßig spannender.

    Endlich - das vierte Kapitel hat mich wieder erweckt!! Die Planung von Mason, Hannibal zu töten, ist wahrlich gut beschrieben und spannend zugleich

    Das fünfte Kapitel hab ich verschlungen. Es geht rasant von einer Szene in die andere. Das Starling Lecter retten will und schlussendlich von ihm gerettet wird zeigt eine klare Verbindung zwischen ihnen.

    Sechstes Kapitel: Nie im Leben hätte ich mit solch einem Ende gerechnet. Es prägt sich sehr in die Psyche des Lesers.

  23. Cover des Buches Küsse in Florenz (ISBN: 9783902972392)
    Lina Roberts

    Küsse in Florenz

     (17)
    Aktuelle Rezension von: bookfreak922

    Meine Meinung 


    Ich habe die drei Geschichten mit jeder Seite mehr verschlungen. Jeder Charakter hat eine besondere Ausstrahlung und hat mich gefangen genommen. 


    Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird aus der Perspektive des jeweiligen Charakters erzählt. Der Leser kann so in die Gedanken und Gefühle der Frauen eintauchen . Die Nebenfiguren sind toll beschrieben und man kann sie sich sehr gut vorstellen. 


    Das Cover sieht einfach toll aus und man will direkt mit dem lesen beginnen. 


    Fazit 


    Drei besondere Liebesgeschichten mit Erotischem Touch 

  24. Cover des Buches Herzgrab (ISBN: 9783844531831)
    Andreas Gruber

    Herzgrab

     (19)
    Aktuelle Rezension von: djojo

    Elena Gerink ist auf der Suche nach Salvatore de Vecchio. Der italienische Maler gilt als vermisst und vermisste Personen sind die Spezialität der Wiener Privatdetektivin. Ihr haftet der Ruf an, dass sie bislang jede vermisste Person gefunden hat. Als ein Gemälde des vermissten Malers auftaucht führt sie die Spur in die Toskana.

    Dort angekommen trifft sie auf ihren Ex-Mann und Ermittler beim Bundeskriminalamt Peter Gerink. Zusammen mit Dino Scatozza, einem waschechten Italiener, ermittelt Peter Gerink im Land seiner Albträume: Italien. Dort sind die beiden Ermittler auf der Suche nach einer verschwundenen Österreicherin. Und bald stellen Elena und Peter Gerink fest, dass die beiden Fälle sogar zusammenhängen. 

    Da mich die Bücher von Andreas Gruber schon immer begeistert haben, habe ich mir auch dieses Werk vorgenommen und ich wurde nicht enttäuscht. Spannend von Beginn an lässt einen die Geschichte bis zum Ende nicht los. Andreas Gruber hat mit dem Ermittlerteam um Gerink, Gerink und Scatozza wieder etwas Unterhaltsames und Interessantes geschaffen. 

    Zwei Kritikpunkte, welche man zu diesem Thriller häufig findet, sind die vielen Zufälle und die negative Darstellung Italiens. Die Zufälle sind meines Erachtens notwendig. Übertrieben, aber eben erforderlich, um den Plot so aufzubauen. Über die vielen dunklen Eindrücke über Italien und seine Italiener kann ich hinwegsehen. Ich habe selbst einige Wochen in Florenz gelebt und weiß, dass es dort gar nicht so übel ist. Einige Leser haben sich allerdings schon an der extremen Darstellung gestört. Und ich muss zugeben, nachvollziehen kann ich sie nicht. Trotzdem bringen mich beide Punkte nicht von einem positiven Votum ab. 

    Möglicherweise liegt meine Begeisterung aber auch an der gelungenen Umsetzung als Hörspiel. Herzgrab wurde mit bekannten Stimmen, u.a. von Bernd Reheuser, Katrin Hess und Tom Vogt eingesprochen und unterscheidet sich damit wesentlich von klassischen Hörbüchern. Leider gibt es außer den meist einstündigen Radio-Produktionen kaum noch Hörspiele. Dabei finde ich, man kann sich wesentlich besser in das Geschehen und die Personen hineinversetzen und durch Geräusche und Musik kann auch ein Spannungsbogen schnell noch einmal um einige Prozent angehoben werden. Und genau das war auch hier der Fall. Ich habe die knapp zehneinhalb Stunden auf jeden Fall durchaus genossen.

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