Bücher mit dem Tag "fitzek"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fitzek" gekennzeichnet haben.

44 Bücher

  1. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783426521083)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

     (1.499)
    Aktuelle Rezension von: PeytonS

    Ich kenne noch nicht so viele Fitzeks, aber dieser hier ist super spannend. Gruselig, wenn man sich ausdenkt, sowas könnte wirklich passieren. Also....jedenfalls theoretisch oder zumindest so ähnlich. 

    Die schnellen Wendungen waren äußerst spannend. Und am Ende dachte ich direkt 2x hintereinander:" echt jetzt?!?!" - also im positiven Sinne. 

  2. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783426510179)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (2.945)
    Aktuelle Rezension von: Jewego

    Ich konnte es kaum aus der Hand legen, einfach unglaublich gut geschrieben, der Plot ist so gut durchdacht und der Schreibstil so angenehm. Ich habe schon einige Bücher von Sebastian Fitzek gelesen, einige haben mich sehr überzeugt, andere wiederum gar nicht. Doch dieses hier hat sich schnell als neuer Favorit herausgestellt. Großartig, wirklich, wenn auch genauso grausam und teilweise verstörend! Ein Psychothriller eben. 

  3. Cover des Buches Der Nachtwandler (ISBN: 9783426503744)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachtwandler

     (2.255)
    Aktuelle Rezension von: punk_und_komma

    Zuallererst: Das war mein erster Roman von Sebastian Fitzek. Ich kann die Geschichte nicht mit seinen anderen Werken in Relation setzen, aber was ich gelesen habe, lässt mich fassungslos zurück. 


    Der Spannungsaufbau ist gut gelungen und hat die größtenteils schwachen Figuren verziehen. Der Showdown bei ca. 80% des Buches war emotional geschrieben und definitiv das Highlight des Buches ... und dann? Dann wird der geflashte Leser Zeuge einer Auflösung, die alles, was vorher geschehen ist, einmal durch den Fleischwolf dreht. 

    Was war das? 

    [Enthält Spoiler]

    Das Potenzial der Geschichte, des Aufbaus, der Hintergrundstory des Protagonisten - alles wertlos. Statt dem Horror seine Willkür zu lassen, wird hier ein Projekt konstruiert, das absolut keinen Sinn macht. Nicht, dass diese "Erkenntnisse" jemals an die Öffentlichkeit geraten und der Wissenschaft irgendwie dienen würden - sie sind wertlos und bloß sadistische Selbstbefriedigung irgendwelcher Pseudeprofs, deren Verhalten an Unglaubwürdigkeit nicht zu überbieten ist. 

    Abgesehen von diesem an den Haaren herbeigezogenen Ende gab es zahllose Unstimmigkeiten und Plotholes, die mir übel aufgestoßen sind. Was war denn nun mit der Messerszene zwischen Leon und Adrian Moll? Er war nie gewalttätig im Schlaf, aber was war dann das? Was war mit der toten Katze? Warum war sie tot, wie ist sie gestorben, was sollte diese Szene aussagen? Wenn Leon den Schlüssel verschluckt hat, warum erbricht ihn dann Siegfried? Häääää?? Und was sagt jemand wie Siegfried, eine nicht berechenbare Variable, über den Wert des Experiments aus? Studienergebnisse müssen reproduzierbar sein, um sie zu bestätigen. Einen Psycho würde kein Wissenschaftler in seinen Versuchsablauf stecken. 

    Und ganz ehrlich, diese Kink-Geschichte zwischen ihm und Natalie ... eine angeblich gebildete Frau, die aufgrund ihres Kinks zum hilflosen, alles um sich herum zerstörenden Dummchen wird und dann das arme Opfer ist und abgöttisch geliebt wird von ihrem gehörnten Mann ... ich will sowas nicht mehr lesen. Es ist lächerlich.


    Noch kurz zum Schreibstil: Er war anfangs etwas geschwollen, wurde aber besser. Die Beschreibungen im Labyrinth waren wirr, da konnte ich mir leider nichts drunter vorstellen. Und ich weiß bis jetzt nicht, wie man "gurgelnd atmen" kann. Aber immerhin war er schön leicht zu lesen. 


    Kurz und gut, Potenzial war da. Dass die Ebene zwischen Schlaf und Wachsein verschwimmt, hat mir gut gefallen. Leon wurde mir zunehmend sympathischer. Aber sonst war dieses Buch leider nichts für mich. 

  4. Cover des Buches Auris (ISBN: 9783426307182)
    Vincent Kliesch

    Auris

     (693)
    Aktuelle Rezension von: Charlie753

    Der forensische Phonetiker Matthias Hegel kann an der Stimme eines Menschen hören, ob dieser lügt oder die Wahrheit sagt - er kann sogar noch viel mehr über ihn Herausfinden. Damit hat Hegel es geschafft, viele Verbrecher ins Gefängnis zu bringen. Doch nun sitzt er selbst in Untersuchungshaft, weil er eine Obdachlose brutal erschlagen hat. Jula Ansorge glaubt nicht an die Schuld von Hegel. Sie will die Wahrheit herausfinden. Aber damit bringt sie nicht nur ihr Leben in Gefahr...

    Ich finde es echt interessant, dass zwei Bestseller Autoren zusammen ein Buch schreiben. Von Vincent Kliesch habe ich bisher noch nichts gelesen, von Sebastian Fitzek das Buch "Das Paket".
    Die Idee, die ja von Sebastian Fitzek ist, ist absolut interessant und maleetwas Neues. Sie gefällt mir auch wirklich gut.
    Vincent Klieschs Schreibstil ist wirklich gut und fesselnd. Ich habe auch in jeder Situation nachvollziehen können, was gerade passiert und mir war nichts unklar.
    Auch wenn Matthias Hegel im Klappentext wir die Hauptperson dargestellt wird, ist er das nicht. Die meisten Kapitel werden aus Julas Sicht erzählt, manche aus der von Julas Bruder Elyas. Nur wenige sind aus der Perspektive von Matthias Hegel erzählt. Das finde ich aber nicht weiter schlimm, da mir Hegel ziemlich unsympathisch ist. Jula ist auch nicht die sympatischste Protagonistin, aber ich bin mit ihr klargekommen.
    Das Einzige, was ich an diesem Thriller bemängeln kann, ist, dass die Auflösung am Ende einfach zu schnell kam und sehr verwirrend war. Es gab drei verschiedene Varianten und mir war nicht klar, welche von denen genau das richtige Ende ist.


    Insgesamt ist der erste Teil der Reihe Auris sehr gut gelungen. Die Idee ist sehr originell und das gesamt Buch ist spannend, auch wenn das Ende etwas verwirrend ist. Die nächsten Teile werde ich mit Sicherheit lesen!

  5. Cover des Buches Das Kind (ISBN: 9783426512173)
    Sebastian Fitzek

    Das Kind

     (2.387)
    Aktuelle Rezension von: Klara_Hinterseer

    Als ich begonnen habe die Psychothriller von Sebastian Fitzek zu lesen, hatte ich ja keine Ahnung, wie süchtig diese machen würden.

    Es gelingt dem Autor so unglaublich gut, das Blut in Wallung zu bringen, die Nerven zum Zerreißen zu spannen und einen immer und immer wieder zu überraschen. 

    Jedesmal sitze ich total fasziniert und überwältigt mit meiner neuesten Errungenschaft auf der Couch oder im Bett und kann das Buch nicht weglegen, bis ich die - jedesmal völlig unerwartete - Wendung/Auflösung erlebe und vollkommen geflasht da sitze und noch eine ganze Weile die Geschichte nachklingen lassen muss.

    Kein Krimi oder Thriller Autor schafft es auf diese Weise, mich zu einem emotionalen Wrack werden zu lassen - und mich zugleich diesen Zustand auch lieben zu lassen.

    "Das Kind" war für mich eines der besten und liebsten Werke von Fitzek, weil ich bis zum Schluss einfach nicht glauben konnte, wie er da das Ruder noch herumreißen will. Und doch ist es ihm wieder gelungen, mich zu überraschen, zu schocken und mir eine regelrechte Gänsehaut zu verpassen.

    Man möchte verzweifeln während man es liest und kann einfach nicht aufhören es zu verschlingen.

  6. Cover des Buches Der Insasse (ISBN: 9783426519448)
    Sebastian Fitzek

    Der Insasse

     (1.443)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 13. Juli 2022

    Mein erster Thriller von FItzek, & definitiv nicht der letzte. Angenehm fand ich die kurzen Kapitel, die so im Schnitt nur 5 Seiten beanspruchen, sodass man dieses Buch gut zwischendurch lesen kann.

    Die Plot twists sind nicht an einer Hand abzuzählen, was die Geschichte dann doch sehr unrealistisch aber sehr spannend gemacht hat

  7. Cover des Buches Der erste letzte Tag (ISBN: 9783426283868)
    Sebastian Fitzek

    Der erste letzte Tag

     (405)
    Aktuelle Rezension von: djojo

    Livius Reimer ist eigentlich ein ganz einfacher Lehrer. Nun muss er aufgrund zweier wichtiger Termine dringend nach Berlin und muss mit Entsetzen feststellen, dass sein Flug in München gestrichen wurde. Jetzt muss schnell eine Alternative her, aber eine Bahnverbindung gibt es auch keine. Nun, da bleibt wohl nur die Autovermietung.

    Zu Livius Entsetzen darf er sich den letzten, völlig überteuerten Mietwagen nicht ausleihen, weil er seinen Führerschein zuhause vergessen hatte. Um trotzdem irgendwie nach Berlin zu kommen, lässt er sich auf eine Fahrgemeinschaft mit Lea von Armin ein. Lea hat ebenfalls einen Termin in Berlin. Und sie hat einen Führerschein.

    So starten Lea und Livius, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, kurz drauf zu ihrer Fahrt auf die A9 in Richtung Berlin. Sie fahren dabei durch unterschiedlich starkes Schneegestöber (ja, eigentlich schneit es die ganze Zeit) – vor allem aber geht es auf diesem Roadtrip auch im Schnelldurchlauf durch die Vergangenheit und die Zukunft. Livius lernt sein eigenes Leben und auch Lea immer wieder neu kennen.

    „Auf jeden Fall zog ich innerlich meinen nicht vorhandenen Hut vor Lea. Beim letzten Tag nicht an sich, sondern zuerst an die Angehörigen zu denken, zeugte davon, dass ihr Sozialverhalten zumindest nicht auf der Stufe eines Psychopathen stand. Oder der eines CEO in einem Fortune-500-Unternehmen. Die Übergänge waren hier ja fließend.“ (S. 62)

    Das Buch ereilte mich auf Empfehlung einer lieben Kollegin. Und „ereilte“ passt hier hervorragend. Selbst hätte ich vermutlich nicht nach diesem Band gegriffen. Auch nicht, wenn es von einem bekannten Thriller-Autor stammt, den ich sehr schätze. Sebastian Fitzek hatte schon einen guten Grund „Kein Thriller“ als Untertitel für diesen Roman zu verwenden. Er wollte schließlich keine Thriller-Fans vor den Kopf stoßen.

    Alles in allem war ich beim Lesen sehr zwiegespalten. Ich musste hin und wieder lachen und noch etwas öfter Schmunzeln. Sebastian Fitzek legt einen schrägen Humor an den Tag mit dem ich nicht gerechnet hätte. Dass es dabei meist völlig überzeichnet zugeht, erkennt der Autor selbst und er relativiert alle Übertreibungen regelmäßig gleich wieder. Aber die emotionale Komponente war einfach nichts für mich. Es geht um Herzschmerz und Leibschmerz. Zwischenzeitlich fand ich mich in Gedanken immer wieder bei Fabians Neidhardts Debüt „Immer noch wach“ – eine ganz andere aber doch verwandte Geschichte.

    Wer unterhaltsame Ablenkung in der heute doch sehr verrückten Zeit sucht und sich mit einem überzeichneten persönlichen Endzeit-Klamauk vergnügen möchte, der wird sicherlich Spaß an diesem Roman haben. Geschrieben ist er super und die Story außerordentlich skurril. Und „Der erste letzte Tag“ regt immer wieder zum Nachdenken an. Die Überzeichnungen haben nämlich allesamt einen wahren Kern.

  8. Cover des Buches Die Blutschule (ISBN: 9783404175024)
    Max Rhode

    Die Blutschule

     (998)
    Aktuelle Rezension von: Petroel

    Da ich von Sebastian Fitzek "Das Joshua Profil" gelesen habe, musste ich mir auch "Die Blutschule" besorgen und lesen.

    Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Obwohl viel Phantasie dabei ist, war es schnell zu lesen. Offt musste ich kurz nne haltem um das gelesene zu verdauen.

  9. Cover des Buches Flugangst 7A (ISBN: 9783426510193)
    Sebastian Fitzek

    Flugangst 7A

     (1.279)
    Aktuelle Rezension von: Levus

    Die Spannung wird langsam aber stetig aufgebaut. Die vielen kleinen Cliffhanger treiben einen teilweise atemlos durch die kurzen Kapitel. Wieder mal begeistert Fitzek mit Angst und Schrecken. Dabei nimmt die Geschichte immer wieder überraschende Wendungen bis zum Schluss. — Hat mir sehr gefallen!

  10. Cover des Buches Amokspiel (ISBN: 9783945386378)
    Sebastian Fitzek

    Amokspiel

     (2.184)
    Aktuelle Rezension von: NanuNana

    Die Idee und die Geschichte fand ich sehr interessant und ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen. Es gibt kein langes Vorgeplänkel, sondern man ist schnell im Geschehen drin. Es gibt viele spannende Wendungen und Überraschungen und das Ende fand ich gut aufgelöst.

    Obwohl ich keinen der Charaktere sonderlich sympathisch fand, habe ich mit ihnen mitgefiebert. Ein kleiner Minuspunkt wäre höchstens, dass es mir (wie auch bei anderen Fitzek-Büchern) ein paar Personen zu viel waren.

    Den Schreibstil fand ich wie immer gut, es liest sich flüssig.

    Alles in allem ein sehr spannendes und empfehlenswertes Buch.

  11. Cover des Buches Die Frequenz des Todes (ISBN: 9783426307601)
    Vincent Kliesch

    Die Frequenz des Todes

     (283)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Vincent Kliesch – Auris, Frequenz des Todes


    Obwohl die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge vor gut einem Jahr den Forensiker Matthias Hegel mit dem Supergehör zuerst entlastet und später wieder belastet hat, sitzt dieser immer noch in der Untersuchungshaft. Als ein ehemaliger Kollege ihn bittet bei einer Kindesentführung zu unterstützen, lässt sich Hegel die Gelegenheit nicht nehmen und stellt seine Forderungen.

    Neben einem Hausarrest ist eine weitere Forderung Jula mit in den Fall einzubeziehen.

    Diese weigert sich zuerst, doch letztendlich will sie dem vermissten Kind ebenfalls helfen.

    Schon bald landet sie erneut im Fokus eines Killers bzw einer gesamten Organisation, die ihre Strippen weitläufig und in hohen Positionen zieht.

    Wird sie das Kind finden und erneut Hegel auf Abstand halten können, der mit Infos über ihren verschollenen Bruder lockt?


    Band 1 habe ich vor einer ganzen Weile gelesen und da mir der damalige Cliffhanger nicht sonderlich gut gefallen hat, wollte ich natürlich Band 2 lesen, auch wenn mich "Auris" insgesamt nicht so abholen konnte, wie ich es mir seinerzeit gewünscht habe.

    Auch der zweite Band konnte bei mir jetzt nicht übermässig punkten, zumal es kaum beanwortete Fragen zu Julas Bruder gibt, und im Grunde genommen immer noch der Verdacht besteht, dass Matthias Hegel seine Frau/Freundin seinerzeit umgebracht hat. Läuft also darauf hinaus, dass ich vielleicht irgendwann auch den dritten Teil lesen werde. Hier hätte ich trotzdem mehr "Ohrenarbeit" erwartet.

    Die Charakere sind, wie im ersten Buch auch, nicht sonderlich sympathisch und man weiß nie so recht, auf welcher Seite des Gesetzes sie stehen.

    Ich habe bereits im ersten Buch die etwas oberflächliche Darstellung der Charakere bemängelt, das wurde leider auch in der Fortsetzung nicht besser. Ich hatte mir mehr Hintergrundinfos zu Hegel gewünscht, der immer noch sehr undurchsichtig ist. Klar, ich habe die eine oder andere Vermutung, aber diese wurden nicht bestätigt.

    Auch Jula ist nicht sonderlich sympathisch. Nachvollziehbar ist, dass sie Hegel nicht traut und eigentlich einen weiten Bogen um ihn machen will. Sie agiert ab und an kopflos und wenig rational, gut, es geht um das Leben eines Kindes, aber sollte Eigensicherung nicht an vorderster Stelle stehen? Es ist wie es ist. Die beiden sind nicht mein Traumermittler-Duo, aber dennoch ist die Geschichte so spannend, dass ich wissen will, wie es weiter geht.


    Die Schauplätze sind gut herausgearbeitet, detailliert und anschaulich.


    Der Thriller ist gut. Nicht herausragend und nicht so gut wie er sein könnte, wenn man mehr aus der Phonetik macht, aber durchweg solide mit einer gewissen Grundspannung. Im Großen und Ganzen handeln die Figuren nachvollziehbar, wenn auch nicht immer rational, Sympathiepunkte konnten kaum erbracht werden, aber muss ja auch nicht. Die Story bleibt sich treu und bietet die eine oder andere Überraschung. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt, aber der Wow-Effekt blieb auch im zweiten Band leider aus.

    Kann ich die Story empfehlen? Ja. Es ist ein solider Thriller, mit einer interessanten Wissenschaft. Wer Band 1 mochte, wird sicher auch mit dem Folgebuch zufrieden sein.

    Insgesamt wünsche ich mir für weitere Bücher aber mehr Thrill-Feeling, mehr Wow-Effekte und besser ausgearbeitete Charakere.


    Das Cover ähnelt dem ersten Buch, mir gefällt es.


    Fazit: guter, solider Thriller. 3,5 Sterne.


  12. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783942656160)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.722)
    Aktuelle Rezension von: IvyBooknerd

    Ich kann irgendwie gar nicht so richtig glauben, dass das tatsächlich Fitzek's erstes Buch sein soll.

    Ich bin endlos begeistert - endlich mal wieder ein Thriller, den ich vor Spannung kaum aus der Hand legen konnte - auch nicht letzte Nacht, obwohl früh morgens um 6 Uhr wieder mein Wecker klingelte. Ich liebe solche Bücher, die einen nicht mehr los lassen und die man - trotz immer schwerer werdender Augen - einfach nicht zur Seite legen möchte. 

    Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, teilweise vielleicht etwas wirr, aber auch das mag ich, wenn man nicht alles auf dem Silbertablett serviert bekommt, sondern selbst auch ein wenig nach- und mitdenken muss. 

    Das Ende war ziemlich genial. Jetzt kann ich auch endlich nachvollziehen, wieso so viele Fans des Autors behaupten, dies sei sein bestes Werk. 

    Mich hat das Buch wahnsinnig gut unterhalten. Ich bin begeistert!

  13. Cover des Buches Der Heimweg (ISBN: 9783426519462)
    Sebastian Fitzek

    Der Heimweg

     (922)
    Aktuelle Rezension von: IchLeseGerneUndDu

    Mit dem Psychothriller "Der Heimweg" hat der Autor, Sebastian Fitzek, mit seinem Ideenreichtum nicht gespart. Durch die ausgefeilschte Art der Rückblenden, wurden immer neue Irrungen und Wirrungen konzipiert, so dass die Spannung stets auf einem hohen Level angesiedelt war. Fitzek lässt tief in die Psycho der Menschen blicken und scheut auch nicht vor Brutalität.

    Von der ersten bis zur letzten Seite versetzt der Autor seine Leser in eine düstere, angespannte Lage, bei der es kaum ein Entrinnen (des Lesens) gibt.

    Ein grandioser Thriller, der die volle Punktzahl absolut verdient hat.

  14. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783404178780)
    Sebastian Fitzek

    Noah

     (2.033)
    Aktuelle Rezension von: KimLessew

    Das Buch hat  mich von Anfang an gecatcht. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt erfahren wollte, wer Noah ist. Wieder einmal hat Fitzek es geschafft, seine Charaktere vielschichtig zu schildern. Die vielen unvorhergesehenen Wendungen haben mir sehr gut gefallen, auch wenn ich am Ende tatsächlich etwas betrübt war, wie der Roman endete. Eine große Portion Empathie für Noah blieb zurück

  15. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783945386484)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.321)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Der Hintergrund in Schwarz- und Gelbtönen harmoniert sehr gut und ist passend für einen Thriller.

     

    Klappentext: Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

     

    Meinung: Es ist bereits das zweite Mal, dass ich dieses Buch lese. Grund dafür ist Fitzeks neuestes Werk „Playlist“, bei dem empfohlen wird, die Vorgänger zu kennen. Da es schon mehrere Jahre her ist, dass ich die beiden Augen-Teile gelesen habe, wollte ich das nun nachholen, bevor ich mit „Playlist“ beginne. Zum Schreibstil des Autors kann ich nur sagen, es ist einfach ein typischer Fitzek. Spannend, kurzweilig und mit einer gewissen Portion Sarkasmus. Ich bin gut in die Geschichte rund um den Familienvater Alexander Zorbach reingekommen, wobei ich sehr schockiert war, wie wenig von diesem Buch bei mir hängengeblieben ist. Das heißt aber nicht, dass „Der Augensammler“ nicht im Gedächtnis bleibt … Mein Erinnerungsvermögen ist da ein sehr schlechtes Beispiel.

    Gemeinsam mit der mysteriösen Alina Gregoriev macht Zorbach Jagd auf den Augensammler. Dabei bleibt die Spannungskurve hoch – für meinen Geschmack sogar etwas zu hoch. Was ich damit sagen will: Fitzek verwendet Twists ohne Ende. Bei vielen seiner Bücher funktioniert diese Taktik auch gut, aber hier war es mir schon zu auffällig. Sobald ich mich mit einer neuen Situation abfinden konnte, wurde wieder alles über den Haufen geworfen. Eine hochspannende Szene jagte die nächste. Für mich persönlich etwas zu viel des Guten.

    Die Protagonisten sind stimmig und mit Zorbach konnte ich richtig mitfiebern. Er war mir sympathischer als Alina.

    Was Polizeigewalt angeht, hat der Autor hier sehr dick aufgetragen. Bei einigen Szenen fand ich es übertrieben, aber im Nachhinein betrachtet muss man sagen, dass er damit gar nicht mal so weit von der Realität entfernt ist. Für die Geschichte an sich wäre ich jedoch mit weniger eher zufrieden gewesen.

    Die Auflösung: Auch hier ist Fitzek bekannt dafür, im letzten Moment nochmal alles neu zu ordnen. Teilweise ist ihm das auch gelungen, was mir sehr gut gefallen hat! Das Motiv des Täters war … okay. Ich hätte mir mehr erwartet, aber ich kann trotzdem behaupten, dass ich mit dem Ende im Großen und Ganzen zufrieden bin.

    „Der Augensammler“ ist ein gelungener Psychothriller, der an manchen Stellen zu dick aufträgt und somit nicht zu meinen absoluten Lieblingswerken von Fitzek gehört. Dennoch lesenswert und verdiente 4 Sterne!

  16. Cover des Buches Playlist (ISBN: 9783426519479)
    Sebastian Fitzek

    Playlist

     (491)
    Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesicht

    MEINE MEINUNG


    Ich bin ein großer Fitzek Fan und habe mich riesig auf ein weiteres Buch von ihm gefreut. Außerdem habe ich zu Weihnachten die limitierte Ausgabe geschenkt bekommen und hab mich umso mehr gefreut endlich die Geschichte zu lesen.



    Der Schreibstil von Fitzek gefällt mir wirklich gut auch wenn in diesem Buch für meinen Geschmack fast schon zu viele Figuren eine Stimme bekommen haben. Es wird aus sehr vielen unterschiedlichen Sichten gelesen, was auf der einen Seite spannend ist und auf der anderen verwirren kann. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und der Stil ist sehr flüssig zu lesen. Für meinen Geschmack hätte es ruhig noch etwas mehr Brutalität vertragen können, aber vielleicht bin ich da schon etwas abgestumpft.


    Es gibt in dem Thriller sehr viele unterschiedliche Personen, ein paar davon kannte ich schon aus dem Thriller "Der Augensammler". Die alten Charaktere lernte ich wieder neu und etwas besser kennen. Die ganz neuen Personen bleiben dagegen relativ blass, wie es in dem Genre üblich ist.


    LESEEMPFEHLUNG


    Ein klasse Thriller, der hier und da ein paar kleine Schwächen hat aber trotzdem eine totale Empfehlung ist!


  17. Cover des Buches Fische, die auf Bäume klettern (ISBN: 9783426790526)
    Sebastian Fitzek

    Fische, die auf Bäume klettern

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke

    Sebsatian Fitzek schreibt einen Ratgeber. Als ich dieses Satze damals das erste Mal auf dem Instagram-Account von Droemer Knaur gesehen habe, wusste ich noch nicht so ganz, was ich von diesem Projekt halten sollte. Natürlich habe ich mich trotzdem an dieses Buch herangewagt.

    Bei diesem Buch handelt es sich eindeutig nicht um einen klassischen Ratgeber, wie sie zu Dutzenden in den Regalen der Buchhandlungen stehen. Dieses Buch hat bereits auf den ersten Seiten bei mir dafür gesorgt, dass ich die ersten Tränchen verdrücken konnte, nämlich dann, als ich wirklich verstanden habe, was dieses Buch eigentlich ist: Es ist geschrieben wie ein Buch, dass Fitzek in seinem Schreibtisch versteckt hätte, sodass seine Kinder es eines Tages finden würden. Ein Szenario wie aus einem Roman. 

    Generell muss ich loswerden, dass ich Herrn Fitzek wirklich sehr dankbar bin, dass er sich entschieden hat das Buch mit seiner Leserschaft zu teilen, wenn ich auch doch sehr spät erst dazu gekommen bin das Buch zu lesen. 

     

    Natürlich hat Sebastian Fitzek nicht das Rad neu erfunden und die genannten Ratschläge finden sich so schon in einigen anderen Büchern, aber wie gesagt: Die Intention dieses Buches dürfte kein klassisches Ratgeber-Setting gewesen sein. 

    Aber die Mischung aus Fitzeks gelungenen Schreibstil und der wirklich spürbaren Herzlichkeit, sowie der Offenheit des Autors machten dieses Buch für mich zu einem wahren Erlebnis. 

     

    Es waren vor allen Dingen die ganzen Kleinigkeiten in diesem Buch: "Egal, wen oder was ihr mal lieben werdet ...." beispielsweise war so ein Satz, der mir wirklich Freude bereitet hat. Solche "Situationen" finden wir haufenweise in diesem Buch. 

     

    Fazit:

     

    Dieses Buch war auf der einen Seite total austauschbar, auf der anderen Seite hat es aber genau die "Lücke" gefüllt, die mein Leserherz gebraucht hat. Ich habe die Lektüre keinesfalls bereut, werde das Buch aber wahrscheinlich nicht nochmals lesen.  

  18. Cover des Buches Das Geschenk (ISBN: 9783426519455)
    Sebastian Fitzek

    Das Geschenk

     (816)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky

    Zusammenfassung:
    Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann es nicht lesen – denn er ist Analphabet! Einer von über zwei Millionen in Deutschland. Doch er spürt: Das Mädchen ist in tödlicher Gefahr.
    Als er die Suche nach ihr aufnimmt, beginnt für ihn eine albtraumhafte Irrfahrt, an deren Ende eine grausame Erkenntnis steht: Manchmal ist die Wahrheit zu entsetzlich, um mit ihr weiter zu leben - und Unwissenheit das größte Geschenk auf Erden.

    Meine Meinung:

    Ich habe das Buch nach ca. 100 Seiten abgebrochen. Die Charaktere sind mir zu flach und eintönig, die Story (abgesehen vom Analphabetismus) wie jede Fitzek Story davor. Wenn Milan einfach mal seinen Stolz runterschlucken würde, wären wir schon viel weiter. Ach, selbst wenn. Er ist einfach nicht sympathisch. Keiner von denen. Schade.


  19. Cover des Buches Auris (ISBN: B07Q44P2HF)
    Sebastian Fitzek

    Auris

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Tomatenkind

    Von der Beschreibung hörte sich das Buch interessant an. Leider wird der Hörer durch die Sprecherin abgeschreckt, die es mit dem Schreien sehr übertreibt. Auch die Soundeffekte waren für mich eher störend.

    Auf die Geschichte hat das ach-so-tolle Gehör leider wenig Einfluss - wirkt im Nachhinein nur wie Clickbait und der verurteilte Mörder wirkt von Anfang an unsympathisch. Die Geschichte ist teilweise tatsächlich spannend, aber nur weil sich die Hauptperson immer wieder in Gefahr begibt und dann eine neue Szene irgendwo anders beginnt. Ihre Handlungen konnte ich teilweise echt nicht nachvollziehen. Und die Plottwists waren jetzt auch nicht überraschend.

    Man merkt auch stark, dass das Buch von einem Mann geschrieben wurde. Leider nichts für mich.

    Insgesamt konnten mich leider weder Geschichte noch hörspielerische Umsetzung begeistern.

  20. Cover des Buches P. S. Ich töte dich (ISBN: 9783426508572)
    Sebastian Fitzek

    P. S. Ich töte dich

     (307)
    Aktuelle Rezension von: wundervolle_buchwelten

    Ihr mögt Thriller? Ihr mögt Kurzgeschichten? Dann seid ihr hier genau richtig! 

    Sebastian Fitzek vereint in diesem Buch 11 Autoren und 13 spannende Thriller Kurzgeschichten, zwei davon aus seiner eigenen Feder.

    Ich gestehe, dass ich von den meisten anderen Autoren in diesem Buch bisher nichts gehört habe, ich kenne keines ihrer sonstigen Werke. Ich habe aber hinterher einige gegoogelt :D 

    Nichtsdestotrotz fand ich diese Sammlung verschiedener Thriller Kurzgeschichten echt toll. Bis auf ein oder zwei Stories haben mich echt alle gepackt, und das, obwohl die Geschichten echt nur wenig Raum einnehmen. Aber in diesen Fällen heißt es wohl "in der Kürze liegt die Würze!". Wirklich unglaublich, wie es die Autor*innen geschafft haben mich teilweise von den ersten paar Zeilen an direkt zu fesseln. 

    Mein Fazit: Definitiv lesenswert! Die Autor*innen haben echt ein paar spannende Geschichten raus gehauen. Man kann prima zwischendurch (zB in der Bahn, im Wartezimmer, oder wie ich, beim kochen,...) mal eben eine Geschichte lesen. Ist mal eine etwas andere Thriller Erfahrung!

  21. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783785733783)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (285)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Das Hörbuch an einem Tag gehört.
    Es eignet sich super für Zwischendurch, weil es nicht so lang ist.
    Die Geschichte war spannend, aber sehr vorhersehbar, wenn man schonmal einen Fitzek gelesen hat. Ich habe sie sehr früh durchschaut und dann eigentlich nur noch auf die Auflösung gewartet. Ein paar Fragen blieben mir und das Ende war wieder ein wenig zu viel, zu konstruiert.

    Trotzdem konnte mich das Buch gut unterhalten und ich könnte es Psychothrillerfans bedenkenlos empfehlen. Daher 4,5 Sterne.

  22. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783785743683)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Dauer: 310 Minuten     - -     Sprecher:  Simon Jäger

    Ich hab dieses Hörbuch in der Bibliothek entdeckt und erst im Nachhinein festgestellt, dass es ein Vorgängerband  zu Fitzeks neuestem Werk "Playlist" ist.  Für mich war der Klappentext vielversprechend und die überschaubare  Laufzeit des Hörbuchs entscheidend.  

    Anfangs war ich irritiert, weil die Handlung mit Epilog und rückwärtszählender Kapitel begann. Ich dachte erst  der CD-Player ist falsch eingestellt.   Dieser Rückwärts-Countdown ist aber ein wichtiges Stilmittel in diesem Fall und es  wird erst ganz am Ende klar, warum. 

    Wir lernen den Hauptprotagonisten Alexander Zorbach kennen, der erst bei der Polizei als Verhandlungsführer angestellt war, dort aber suspendiert wurde und jetzt als Journalist arbeitet.  Seit einiger jagt er dem "Augensammler" hinterher, einem  perfiden  Mörder, der Kinder entführt, die Mutter ermordet und dem Vater ein Ultimatum stellt.  Als die blinde Physiotherapeutin Alina in Alexanders Leben tritt, wird er vom Jäger zum Gejagten. 

    Ich habe etwas gebraucht um in die Handlung zu kommen und manche Twists waren so schnell, dass ich nicht immer folgen konnte.  Daher war einiges wirr und gefühlt langatmig.  Sebastian Fitzek legt einige falsche Fährten und am Ende kommt eine sehr gute, aber hoch dramatische Aufklärung. 

    Ich denke ich werde mir bei Gelegenheit mal Band 2 dieser Reihe "Der Augenjäger" besorgen.  Irgendwie will ich schon wissen wie es weitergeht. 

     

  23. Cover des Buches Kleine Engel (ISBN: 9783426526613)
    Daniel Kohlhaas

    Kleine Engel

     (46)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Die Geschichte hatte so viel Potenzial, konnte dieses doch leider nicht nutzen ...

    Die Grundidee von Morden in einem Kinderhospiz ist kein leichter Stoff, doch war ein Ausgangspunkt, den ich so noch nicht gelesen habe und deshalb sehr gespannt war. Doch leider war die Umsetzung nicht mein Fall. Es war mir an den falschen Stellen zu viel und dafür an anderen wieder zu wenig.

    Der Schreibstil war so für sich angenehm und ließ sich sehr leicht lesen. Leider wurde meiner Meinung nach zu viel drum rum geredet. Ständig kommt es zu Wiederholungen, zu so unheimlich vielen Beschreibungen, ohne dass man den Sinn dahinter erkennt. Ich hatte das Gefühl, es wird viel geschrieben, aber es kommt nichts dabei rum.
    Außerdem gab es viele Perspektivenwechsel, deren Potenzial auch nicht ausgeschöpft wurde. Es wurde zu oft gewechselt und ständig kam eine neue Perspektive. Oft wusste man gar nicht, wer gerade spricht. Zusätzlich wird in diesen Kapiteln (vor allem denen aus Tätersicht) sich oft auch nur wiederholt.
    Und dann die sehr kurzen Kapitel, deren Grund man auch nicht erkennen kann. Oft versteht man gar nicht, warum an dieser Stelle nun das Kapitel beendet wurde. Der Autor hat Fitzeks Thriller-Schule gewonnen und es wirkte für mich manchmal wie das Konzept von Fitzek kopieren gewollt, nur dass es hier für mich leider nicht wirklich funktioniert hat.
    Gerade zu Ende hin änderte sich manchmal auch der Grundton der Geschichte. Mit einem Mal wird ein Kapitel ganz anders erzählt oder der Protagonist spricht ganz anders, als ob hier plötzlich ein anderer Autor am Werk gewesen wäre.

    Die Charaktere blieben mir fremd. Der Protagonist wird das ganze Buch über nur mit seinem Nachnamen angesprochen. Es gibt immer wieder Andeutungen zu seiner Vergangenheit, die aber für eine viel zu lange Zeit nur Andeutungen blieben. Als man dann endlich mal mehr erfahren hat, war es zu spät und man fühlte sich immer distanziert zu ihm, konnte keine Beziehung aufbauen. Simon Winter war mir einfach egal. Oft (vor allem zu Beginn) hatte ich auch das Gefühl, als ob ich schon mehr über ihn wissen müsste, so wie er beschrieben wurde. Am Ende wurde wieder ein neuer Aspekt aus seiner Vergangenheit aufgemacht, aber dessen Hintergrund und Auflösung ist mir leider egal, nachdem mir der Protagonist das ganze Buch hinweg so distanziert blieb.

    Auch die Geschichte an sich konnte mich leider nicht überzeugen. Von Beginn an hat der Spannungsbogen gefehlt und es ist nichts wirklich passiert. Nach einem Drittel vom Buch versuchte der Protagonist immer noch, alle davon zu überzeugen, dass es Mord war, wofür es aber nun wirklich nicht viele Hinweise bekommt. Als Leser weiß man es wegen der Kapitel aus Tätersicht, aber die anderen Charaktere können es wirklich nur schwer sehen und trotzdem glaubt Winter fest dran, ohne dass man weiß warum er das tut. Das ändert sich leider über das Buch hinweg nur wenig. Winter ist DER EINE, der an Mord glaubt und ermittelt, auch wenn das für mich zu wenig ermitteln ist, denn das geht mir viel zu schnell. Endlich fangen sie mal mit der richtigen Ermittlungsarbeit an und ich habe mich auf spannende Spuren gefreut, doch dann geht alles schnell und natürlich hat die zweite Protagonistin Nadja sofort die perfekte Idee und sofort wird die richtige Person gefunden. Das war mir zu unrealistisch und schnell. Auch fand ich es unrealistisch, wie sich alle Charaktere sofort sicher sind, die richtige Person gefunden zu haben, ohne dass es irgendwelche Beweise dafür gibt.
    Das Ende war mir dann zu viel und etwas drüber. Da wollte der Autor dann wieder zu viel. Ich finde, wenn man die Geschichte rum um den Täter mehr ausgebaut hätte, hätte es das viele Drama am Ende nicht gebraucht. Wenn ich dagegen zu dem Ende mehr Erklärungen bekommen hätte, warum und wie manche Charaktere gehandelt haben, hätte mich das vielleicht mehr überzeugt.

    Gut gefallen hat mir die moralische Frage des Buches. Das fand ich sehr spannend und hat zum Nachdenken angeregt. Auch die Fragen, die Nadja zu Beginn des Buches stellt, fand ich sehr, sehr spannend und interessant.

  24. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426510186)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.526)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Jagusch

    4.5 stars
    german review only

    Grund Gütiger, ich hatte gefühlte 500 Theorien, und ich hab mit keiner richtig gelesen LOL
    Mir ist immer noch schwindlig von all den Wendungen, die es zum Schluss hin gab.

    Ich fand das Buch großartig. Emma als Hauptcharakter war schwierig, doch ich fand das gerade toll. Ich liebe Bücher in denen ich nicht weiß was wahr ist und was nicht, was vielleicht nur Einbildung ist und was nicht. Und genau das hatte ich hier in dem Buch. Großartig!!!

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