Bücher mit dem Tag "farbe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "farbe" gekennzeichnet haben.

215 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass – Die Erwählte (ISBN: 9783423716512)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Die Erwählte

     (2.598)
    Aktuelle Rezension von: meretbac

    Ich war extrem überrascht von Throne of glass, Die Erwählte. Viele sagten mir es seih sehr gut und dabei  musste ich mich natürlich selbst überzeugen. Der erste Band der Throne of glass Reihe hat meine Erwartung ganz klar überschritten! Ich lese gerade das zweite Band und meine beste Freundin und meine Schwester reden mich voll, dass jedes Band noch besser wird. Ich lasse mich überraschen und hoffe darauf, dass die Reihe meine Erwartungen erfüllen wird. 

  2. Cover des Buches Smaragdgrün (ISBN: 9783401063485)
    Kerstin Gier

    Smaragdgrün

     (6.591)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_Milkau

    Ich finde alle Reihen von Kerstin Gier super super toll. Ihr Schreibstyle ist einfach leicht und schwebend. Ich habe die Reihe vor ein paar Jahren gelesen und sie ist mir immer noch im Kopf hängen geblieben. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptdarstellern ist immer spannend sie wie die ganze Geschichte mit dem Zeitreisen . Einfach eine Hammer Buchriehe, 

  3. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (14.098)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Rubinrot wirkt wie ein klassisches Jugend Romantasy Buch. Sie weiß nichts von ihren Fähigkeiten, soll ja eigentlich ihre Cousine das Gen haben. Er ist ein unerträglicher Schnösel, den sie bestimmt verändern kann.

    Die Geschichte verfolgt eine an sich spannende Idee. Zeitreisen, etwas Liebe und ein großes Geheimnis. Wobei ich sagen muss, das in dem Buch dann doch wenig Spannung herrscht. Es gab ein paar wenige, spannende Momente. Diese waren jedoch schnell vorbei. Lediglich das große Geheimnis um den Grafen und sein Vorhaben und der Fakt das man nicht weiß wer gutes will bleibt aktuell noch undurchschaubar.

    Die Charaktere sind eher flach ausgearbeitet. Gwenny scheint irgendwie sehr blauäugig durch das Leben zu gehen, verliebt sich innerhalb von 3 Tagen Hals über Kopf und wirkt generell etwas unreifer. Hier finde ich aber die Botschaft zunächst gut das sich Frauen nicht alles gefallen lassen sollten. Die Handlungen der Charaktere sind manchmal nicht komplett nachvollziehbar. Das finde ich schade. 

    Der Schreibstil ist einfach gehalten, denke das er gut zu dem Zielpublikum passt. Das Buch lässt sich locker und leicht lesen. Die Schrift ist sehr groß gehalten, die Seiten relativ dick und zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder leere Seiten. Die Kombination hat mich etwas enttäuscht, da das Buch irgendwie nach mehr Inhalt aussieht.

    Dennoch fand ich das Buch spannend genug um weiter zu lesen. Ich kann es jedoch nicht uneingeschränkt empfehlen. Das Ende, ist ein plötzlicher Cliffhanger, dieser könnte frustrieren.

  4. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.560)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Der Tod! -> erzählt die Geschichte der 9 jährigen Liesel während den Kriegsjahren in der Nähe von München. Ich habe das Buch kaum aus der Hand gelegt, so rührend die Geschichte und so erbarmungslos real. Absolut grossartig erzählt, unbedingt lesen! Unter anderen Preisen hat Markus Zusak mit diesem Buch den deutschen Jugendliteraturpreis 2009 erhalten.

  5. Cover des Buches The Light in Us (ISBN: 9783736310445)
    Emma Scott

    The Light in Us

     (497)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Inhalt: 

    Charlotte hatte eine große Karriere als Geigerin vor sich, dann zerbricht ihr ganzes Leben und die Musik geht für sie verloren. In ihrer Not nimmt sie den Job als Assistentin für einen jungen Mann an, der sein Augenlicht verloren hat. Noah war Journalist und Extremsportler, sein Job brachte ihn an die gefährlichsten Orte und er suchte richtiggehend den Adrenalinrausch. Doch seit einem schweren Unfall stößt er alle Menschen von sich und er kann sein Schicksal nicht akzeptieren. Nur Charlotte gelingt es, hinter seine Fassade zu blicken und erkennt eine Menge Wut und Schmerz. Und sie ist entschlossen, ihm zu beweisen, dass es im Leben noch so viel mehr gibt...




    Meinung:

    Dieses Buch, hat mich von der ersten Seite an bis zum Ende sehr bewegt und berührt. Hier werden Gefühle groß geschrieben und man begibt sich auf eine emotionale Achterbahnfahrt.

    Der Schreibstil ist flüssig, fesselnd und wahnsinnig angenehm zu lesen. In die Charaktere kann man sich wunderbar hineinversetzen, alles wirkt authentisch und echt.

    Als ich mit dem Buch begann, dachte ich zunächst, beide Charaktere wäre bereits älter, doch Charlotte ist gerade mal Anfang 20, Noah nur einige Jahre älter. Und doch strahlen beide durch ihre unwahrscheinlich harten Schicksale eine ungemeine Reife aus. 

    Charlotte hat mir mit ihrem großen Herzen und ihrer sanften Art sehr gut gefallen. Sie ist ein unglaubliches Musiktalent, sucht aber nach dem Tod von ihrem Bruder nach der Musik, die ihr durch das Trauma verloren gegangen ist. Der Assistenzjob bei Noah ist wie ein Lottogewinn, denn ihre bisherigen Jobs haben ihr kaum die Miete eingebracht. Doch Noah macht es Charlotte nicht leicht, seine Wutausbrüche bringen sie nicht nur einmal kurz davor wieder zu kündigen. Aber Charlotte hält durch, nicht zuletzt, weil Noah etwas in ihr auslöst, womit sie niemals gerechnet hätte. Mit einer unglaublichen Ruhe und ganz viel Geduld, gelingt es ihr Noah aus seinem Schneckenhaus zu locken und ihn langsam zurück ins Leben zu führen. Dabei geht sie so normal und ganz selbstverständlich mit seiner Blindheit um, wie ein Therapeut es nicht besser machen könnte. Mir haben diese Szenen unglaublich gut gefallen und ich habe jeden dieser Momente, in denen Noah sich mehr und mehr auf Charlotte einlässt, geliebt.

    Noah ist ein Hitzkopf, war vor seinem Unfall ein Draufgänger und liebte das Abenteuer sowie den Adrenalinrausch. Man konnte sich den Noah von früher sehr gut vorstellen, umso erschreckender war es zu Beginn zu sehen, was der Unfall mit ihm gemacht hat. Nicht mehr sehen zu können, stelle ich mir so unwahrscheinlich schwer vor, daher konnte ich mich in Noah auch sehr gut hineinversetzen. Man hat seine Wut und seine Angst gefühlt und die Beschreibungen von seiner Blindheit waren authentisch und echt. Noah hat sich aufgegeben, bis Charlotte kommt und ihn langsam zurück ins Leben führt.

    Die Chemie zwischen beiden Protagonisten ist erstaunlich und die Liebesgeschichte so emotional und berührend. Ich habe mit beiden gelitten, geweint, geliebt, gelacht, gehofft und am Ende war ich wie befreit.


    Fazit:

    Eine berührende und emotionale Liebesgeschichte, mit Protagonisten, die nicht perfekt sind, sondern vom Leben gezeichnet. Die Gefühle fahren hier Achterbahn und man muss sich mit einer Thematik befassen, die nicht leicht ist, aber wunderbar umgesetzt wurde. Mich konnte dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite berühren und überzeugen und ich weiß, das ich noch lange an Charlotte und Noah denken werden.


    Daher eine klare Leseempfehlung und absolut verdiente 5 Sterne!






  6. Cover des Buches Dark Canopy (ISBN: 9783839001448)
    Jennifer Benkau

    Dark Canopy

     (862)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Dark Canopy ist eine Dystopie mit einem interessanten Setting:
    Percents, menschenähnliche Mutationen, die für den Krieg, den Einsatz in nuklear-verseuchten Gebieten und andere Arbeiten geschaffen wurden, haben die Macht übernommen. Die Menschen Leben nun in Unterdrückung, aber es gibt auch einige Rebellenclans. Zu einem dieser Clans gehört Joy, die leider bald in die Gefangenschaft der Percents gerät. Dort erlebt sie einiges, das grausam ist, aber nicht alle ihre Erfahrungen sind schlecht und bald beginnt sie, ihr Weltbild zu hinterfragen...

    Das Setting hat mir nach und nach besser gefallen, nur leider wird es nicht genug eingeführt. Gerade am Anfang war mir wirklich vieles unklar und man muss es sich beim Lesen nach und nach erschließen. Ein Prolog, der die Weltordnung grob erklärt, hätte glaube ich einiges erleichtert und besser gemacht.

    Die Geschichte um Joy gefällt mir dann sehr gut. Alles läuft auf einen entscheidenden Tag hin und man fragt sich wirklich, wie dieser verlaufen wird.
    Geschrieben wird das Buch in der Ich-Perpektive, sodass man viel von Joy und ihren Gedanken und Gefühlen mitbekommt.
    Als Protagonistin hat sie einige Fehler und auch nicht ganz so sympathische Seiten, was sie zu einem wirklich tollen Charakter macht.
    Außerdem macht sie eine Charakter- oder eher Weltbildentwicklung durch, die wirklich gut inszeniert wird. Man merkt gar nicht, wann genau ihr Weltbild ins wanken gerät, aber am Ende des Buches hat sie deutlich andere Einstellungen als zu Anfang und das wirkt auch sehr glaubwürdig.
    Zusätzlich gibt es noch einige Kapitel aus einer anderen Sichtweise, was noch mal etwas Abwechslung reingebracht hat.

    Man muss zu dem Buch und der Welt auf jeden Fall sagen, dass sie sehr brutal und grausam ist und das auch recht schonungslos geschildert wird. Von körperlicher Gewalt über grausame Machtdemonstrationen bis hin zu Vergewaltigungen ist alles dabei.


    Fazit: Das Buch hat ein originelles Setting und das Weltkonzept der Dystopie und die Handlung hat mir auch sehr gefallen.
    Es endet offen und es gibt noch einen zweiten Teil und ich bin sehr gespannt, wie dort alles zum Abschluss gebracht werden soll.

    Dark Canopy bekommt von mir 4,4 (also gerundet 4) / 5 Sterne.

  7. Cover des Buches Im Herzen die Rache (ISBN: 9783785573778)
    Elizabeth Miles

    Im Herzen die Rache

     (477)
    Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregal

    Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen. Ich habe etwas Zeit gebraucht um in die Geschichte eintauchen zu können. Mir ist es schwer gefallen die Charaktere bildlich vorzustellen. Der Spannungsbogen ist etwas langatmig. Die Atmosphäre in dem Buch ist mystisch und der Autorin gut gelungen.


    Insgesamt glaube ich, dass ich zu alt für das Buch war. Mir hat die Geschichte und die Entwicklung gefallen, jedoch konnte ich mich nicht mit den Protagonisten identifizieren. Ich konnte zu dem kompletten Buch keine Verbindung aufbauen. Dennoch möchte ich die Folgebände lesen. 


    Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sterne.

  8. Cover des Buches Nightingale Way - Romantische Nächte (Edinburgh Love Stories 6) (ISBN: 9783548287515)
    Samantha Young

    Nightingale Way - Romantische Nächte (Edinburgh Love Stories 6)

     (303)
    Aktuelle Rezension von: love_these_books

    Vorab, ich liebe die Reihe Edinburgh Love Stories von Samantha Young. Ich habe sie regelrecht verschlungen und nächtelang nur gelesen. Für mich ein Meisterwerk! 


    Er will seine Vergangenheit vergessen. Sie zeigt ihm den Weg in eine neue Zukunft.(Klappentext)


    Leichter gesagt als getan. Grace flüchtet vor ihrer lieblosen und gemeinen Familie und findet endlich Ruhe. Bis ihr neuer Nachbar Logan einzieht. Sein nächtliches, ausschweifendes Sexleben bringt Grace um den Schlaf und um den Verstand. 

    Nach 2 Jahren Gefängnis will Logan einfach vergessen und genießen. Wenn seine zickige Nachbarin ihn nicht immer von oben herab behandeln würde....

    Als Logans Leben eine dramatische Wendung nimmt, ist Grace an seiner Seite und hilft ihm. 

    Beide entwickeln Gefühle für einander, mit denen sie nicht umgehen können...

    Schafft Logan es, Graces Herz zu gewinnen? Schafft Grace es, Logan zu vertrauen? 

    Ein Unbedingt - Lesen - Buch! 

    Leidenschaftlich, erotisch, gefühlvoll, prickelnd, geheimnisvoll, spannend....

    Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

    Aus der Edinburgh Love Story sind Nightingale Way und Scotland Street meine liebsten Bücher. Alle anderen sind auch wundervoll. 

    Absolute Leseempfehlung!

  9. Cover des Buches Die Frau des Zeitreisenden (ISBN: 9783596163908)
    Audrey Niffenegger

    Die Frau des Zeitreisenden

     (4.364)
    Aktuelle Rezension von: tines_bookworld

    "Aber finden Sie nicht", beharre ich, "dass es besser ist, nur eine kurze Zeit sehr glücklich zu sein, auch wenn man dieses Glück verliert, als sein ganzes Leben nur einigermaßen über die Runden zu bringen?"

    Anfangs ist es mir recht schwergefallen, in die Geschichte einzusteigen, weil mich die Zeitsprünge und Komplexität des Zeitreisen so verwirrt haben. Wenn man sich aber darauf eingelassen hat, waren die Zusammenhänge zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umso beeindruckender.

    Gleiches gilt auch für die Liebesgeschichte zwischen Clare und Henry. Clare kennt ihn bereits, seit sie 6 Jahre alt war, und kann ihn seitdem nicht mehr vergessen. Sie wartet auf ihren Zeitreisenden. Dieses Thema war auch eher der Kern der Geschichte statt die Zeitreisen an sich, denn auch wenn Henrys Reisen sich um Clares Zeitlinie winden und sie immer wieder aufeinander treffen, ist er trotzdem ständig und unkontrolliert fort. Die Liebe zwischen den beiden war so authentisch und greifbar, dass sich mir jetzt noch das Herz zusammenzieht, wenn ich daran denke. Ausgeschmückt mit vielen Nebencharakteren und parallel laufenden Handlungen war das Buch wirklich in besonderem Maße aufgebaut und durchdacht, denn alles hat wunderbar zusammengepasst und rückblickend sowie zukünftig Handlungen und Motive begründet.

    Was mir leider weniger positiv aufgestoßen ist, waren die vielen Längen und mangelnde Spannung. Mit seinen 500+ Seiten war das Buch doch umfangreicher als erwartet, konnte das durch eine gewisse Eintönigkeit jedoch nicht wettmachen. Man verfolgt zwar das Leben von Clare und Henry über mehrere Jahrzehnte, doch bis auf Henrys Zeitreisen ist ihr Alltag sehr alltäglich. Das gestaltet das Weiterlesen ab und zu recht schwierig, doch ich wollte trotzdem beständig wissen, wo das Ganze hinführt - zumal es ja auch immer wieder Szenen gab, die subtil auf den einen großen Plottwist hingewiesen haben. Dieser war dadurch bereits absehbar, aber nicht minder emotional. Der Epilog hat mir nochmal den Rest gegeben, und wer das Buch gelesen hat, weiß genau, wovon ich spreche...

    Nach dem Buch habe ich direkt den Film gesehen - dieser ist wesentlich geraffter (verständlicherweise kann man kein solch umfangreiches Buch zu einem überschaubaren Film umwandeln) und beschränkt sich auf wichtige Drehpunkte der Handlung. Das sorgt einerseits für mehr Spannung, andererseits gehen dadurch natürlich die Feinfühligkeit und Details des Buches verloren. Jeder sollte daher selber entscheiden, ob er lieber das Buch liest und/oder den Film schaut; mich hat beides gut unterhalten, aber nicht umgehauen. Für "Die Frau des Zeitreisenden" vergebe ich deshalb 3/5 Sterne.

  10. Cover des Buches Mädchen, Frau etc. - Booker Prize 2019 (ISBN: 9783608504842)
    Bernardine Evaristo

    Mädchen, Frau etc. - Booker Prize 2019

     (124)
    Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemaus

    Mädchen, Frau ETC.

    Bernadine Evaristo,

    aus dem Englischen von Tanja Handels


    Da war ich wohl die Letzte, die dieses Buch gelesen hat, oder?

    Es lag lange auf meinem #stapelungelesenerbücher und ich ahne auch warum - ich mag ja gar keine Kurzgeschichten. Zu wenig Inhalt und kaum hat es begonnen, so endet es auch schon wieder.

    Vielleicht werde ich aber überrascht?!


    Evaristo lässt viele, meist schwarze Frauen zu Wort kommen. Alle erzählen ihre Geschichten: Von ihren Vorfahren, deren Flucht, Umsiedlung, vom Rassismus und ihrem jetzigen Leben mit allen Höhen und Tiefen.

    Das besondere an diesem Buch ist, dass die meisten Frauen sich kennen oder verwandt sind. Deshalb erzählt auch mal eine Frau in einem anderen Kapitel das Geheimnis einer vorherigen Protagonistin.

    Mir gefiel das Buch sehr! Es hat überhaupt nicht diesen typischen Kurzgeschichten-Charakter. Lediglich die ersten zwei Geschichten konnten mich nicht überzeugen.

    Der ungewöhnliche Schreibstil ohne Punkt und Großbuchstabe zu Beginn eines Satzes, hat mich überhaupt nicht gestört.

    Ein sehr gutes bis hervorragendes Buch!

    4½ Sterne und eine klare Leseempfehlung von mir.

  11. Cover des Buches Saphirblau (ISBN: 9783401506012)
    Kerstin Gier

    Saphirblau

     (7.042)
    Aktuelle Rezension von: Thalia00

    Der zweite Band von Kerstin Gier hat mich völlig eingenommen. 

    Jetzt finde ich es etwas traurig, dass ich erst die Filme gesehen habe, da mir der Überraschungsmoment fehlt. Aber dennoch konnte ich gut in die Geschichte eintauchen. 


    Jetzt geht es zum großen Finale. Bin gespannt 🥰

  12. Cover des Buches Der Geschmack von Apfelkernen (ISBN: 9783462041491)
    Katharina Hagena

    Der Geschmack von Apfelkernen

     (890)
    Aktuelle Rezension von: Arbutus

    Schön geschrieben, aber die Handlung ist ein bisschen dünn.
    Sie besteht aus einer Liebesgeschichte, dem sinnlosen Verschleiß etlicher alter Ballkleider und zahllosen Rückblenden, während derer der Leser andauernd hingehalten wird, was nun eigentlich genau mit der armen Rosmarie passiert ist.
    ... Wobei die Liebesgeschichte eigentlich wieder ziemlich gut erzählt ist.

    Es sind aber vor allem die kleinen Nebensächlichkeiten, die so anmutig geraten, dass sie zur Hauptsache werden. Daher ist der Titel des Buches wirklich gut gewählt, denn mann kann sie beim Lesen tatsächlich riechen und schmecken, die Äpfel. Vieles weckte in mir schöne Erinnerungen an Haus und Garten meiner Großeltern. Die Beschreibung von Zuständen ist oft sehr gelungen, fast poetisch. Diese feinen Beobachtungen aus der Kindheit, dass es zum Beispiel besondere Kiesel gab, die leicht zerbrachen, die Mira „Feuersteine“ nannte, das gefällt mir. Oder wenn Iris ihre Wörtersammlungen aus der Kindheit aufzählt - da geht einem das Herz auf. Wobei sie dann die Sache vor lauter Begeisterung ein wenig ausufern lässt.

    Manchmal wird auch das Material wie mit der Lupe seziert, nicht nur der Steinfußboden, nein, auch Menschenhaut - dann schreibt sie plötzlich derart materialistisch, dass mir hin und wieder richtig schlecht wird davon - geht das eigentlich nur mir so? Ganz furchtbar fand ich die permanente Beschreibung der Demenz der Oma Bertha als ein Hinüberdriften in eine Art seelenlosen Zustand. Das ist sehr suggestiv und meiner Erfahrung nach auch einfach nicht wahr. Und am Anfang verlor ich erst einmal die Übersicht, weil so viele Leute beerdigt wurden; für das erste Kapitel war es einfach zu viel Krankheit, Sterben, zuviele Mesmerismen.
    Und dieses Schicksals-Gedöns dulde ich auch nur bei der Leky. „Schon immer begannen die Bewegungen des Schicksals - auch die unserer Familie - mit einem Sturz. Und mit einem Apfel.“ So ein Quark wäre für mich eigentlich Grund genug gewesen, das Buch abzubrechen. Aber da es ein Geschenk einer lieben Person war, hielt ich durch - und wurde immerhin durch eine gegen den Schluss hin steigende Spannungskurve und eine immer wieder sehr gelungene Erzählweise belohnt.

    Am Ende ist es richtig spannend. Und gruselig. Und wirklich gut geschrieben. Auch die Dialoge haben Klasse.

    Aber warum muss Tante Inga elektrisch sein? Dieses Buch ist voller Magie. Erst werden rote Johannisbeeren weiß, dann diese aufgeladene Tante Inga. Und wenn Protagonistin Iris in einer Rückblende das Liebesleben ihrer Tante Harriet auswalzt, als wäre sie dabeigewesen, befürchtet man das Schlimmste für ihre eigene sich mehr oder weniger zart entspinnende Romanze. Aber dann - Überraschung - gerät ausgerechnet die Sexszene mit Max (im Wasser...) zu einer der ganz wenigen in der Literatur, die ich schön fand und nicht peinlich.

    Insgesamt hatte ich eher ein durchwachsenes Lesevergnügen mit diesem Erstlingswerk einer durchaus begabten Autorin.


  13. Cover des Buches Halte mich. Hier (ISBN: 9783492061728)
    Kathinka Engel

    Halte mich. Hier

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Cexlxina

    𝓕𝓾̈𝓻 𝓭𝓲𝓮 𝓛𝓲𝓮𝓫𝓮 𝔀𝓾̈𝓻𝓭𝓮 𝓼𝓲𝓮 𝓪𝓵𝓵𝓮𝓼 𝓽𝓾𝓷 


    Da mich der erste Band nicht so in den Bann ziehen konnte...konnte es dafür der zweite Band.


    Dieser Band war für mich der beste aus der ganzen Reihe obwohl der Dritte auch recht gut war.


    Es ist sehr leicht zu lesen und es bleibt spannend bis zu den letzten paar Kapiteln.


    Mir hat in diesen Band eigentlich alles gefallen und das ist nicht bei allein Büchern so das mir alles gefällt...


    Und ich bin ziemlich froh das ich dieses Buch gelesen habe.

  14. Cover des Buches Der Mädchenmaler (ISBN: 9783570308134)
    Monika Feth

    Der Mädchenmaler

     (1.011)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Achtung! Es handelt sich um den 2. Teil einer Reihe! Da die Teile aber in sich abgeschlossen sind, ist es für das Verständnis der Handlung nicht unbedingt nötig, den ersten Band zu kennen. Dennoch könnte diese Rezension Spoiler enthalten, wenn man den ersten Band noch nicht gelesen hat. 

    Inhalt:
    Merle und Jette finden in Mike einen liebenswerten neuen Mitbewohner. Seine Freundin Ilka ist ebenfalls ein sehr herzlicher Mensch und wird sofort in die Gemeinschaft aufgenommen. Doch sie ist verschlossen, denn sie verbirgt ein Geheimnis... 

    Meine Meinung:
    Mit diesem zweiten Band verschiebt sich die Perspektive der Handlung von Jette hauptsächlich zu Mike und Ilka. Beide stehen in diesem Teil im Vordergrund. Es gibt trotzdem Kapitel, die aus der Ich-Perspektive von Jette geschrieben sind. Damit unterscheiden sie sich von den anderen Perspektiven. Neben Ilka und Mike haben unter anderem auch Jettes Mutter und Kommissar Melzig eigene Kapitel.

    Mit Mike und Ilka kommen zwei neue Figuren hinzu. Alle anderen sind aus Band 1 bekannt. Ihre Nebenhandlungen begannen im ersten Band und werden hier weitererzählt. Das finde ich sehr schön, denn so begleitet man die Figuren noch ein Stück weiter und erfährt, was nach den schrecklichen Ereignissen im ersten Band geschieht.

    Leider rückt Jette so ein bisschen in den Hintergrund. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass sie überhaupt keine Rolle spielt. Das ändert sich im letzten Teil der Handlung allerdings. Zum Glück. Denn sie hält diese Reihe schließlich zusammen.

    Diese Reihe habe ich zum ersten Mal vor vielen Jahren gelesen. Damals konnte ich mich sehr gut mit Jette und ihren Freunden identifizieren. Sie wollten nicht auf den Kommissar hören. Sie wollen lieber selbst etwas unternehmen und konnten nicht einfach tatenlos zusehen. Doch inzwischen habe ich mehr und mehr Verständnis für Jettes Mutter und bin immer mehr ihrer Meinung.

    Das Thema in diesem Band hat es in sich, allerdings werden detaillierte Szenen komplett vermieden, was ich für ein Jugendbuch gut finde. Liebesszenen werden nur angedeutet, aber nie genau beschrieben. Ich weiß noch, dass es mich damals schockiert hat.

    Die Sprache ist wieder locker und flüssig. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, auch wenn es anfangs etwas gemächlicher zugeht. Die Geschichte von Ilka macht neugierig. Nach und nach wird sie aufgedeckt. Am Ende wird es sehr spannend, allerdings geht es mir etwas zu schnell. Dadurch bleibt die Handlung aber spannend bis zur letzten Seite.

  15. Cover des Buches Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht (ISBN: 9783453410534)
    Nicholas Sparks

    Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht

     (887)
    Aktuelle Rezension von: noelli

    Das Buch ist von Anfang an sehr vorhersehbar. Die Geschichte war leider überhaupt nicht meins. Auch wenn ich grundsätzlich nichts gegen kitschige Liebesromane habe, war mir dieses Buch  tatsächlich zu viel.

    Der super sympathische Alex, der der schüchternen Katie ihre halbe Lebensgeschichte ansieht. Nur beim beobachten von ein paar Gesten und dem wechseln von einiger belanglosen Sätzen. Und schon nach ein paar Seiten lässt sich das Ende voraus sagen. 

    Schade

  16. Cover des Buches Alice, wie Daniel sie sah (ISBN: 9783426514092)
    Sarah Butler

    Alice, wie Daniel sie sah

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    Alice, wie Daniel sie sah, ist ein besonderes Buch. Die sehr eigenwillig und originell erzählte Geschichte fordert das kreative Mitdenken des Lesers. Besonders bemerkenswert ist, wie die Zusammenhänge klar werden, ohne dass sie konkret beim Namen genannt werden.

    „Alice, wie Daniel sie sah“ erzählt die Geschichte von Vater und Tochter, die nichts voneinander wissen und doch nichts anderes tun, als bewusst oder unbewusst nach einander zu suchen.

    Alice ist das Familiengeheimnis der Tanners. Sie ist Ergebnis einer Affäre der Mutter mit Daniel. Die Mutter beendet die Affäre, als die Schwangerschaft offenbar wird. Sie beichtet ihrem Mann alles. Alice wächst auf, ohne um ihre Situation zu wissen. Alles könnte ganz normal laufen. Aber Alice fühlt sich immer weniger geliebt als ihre älteren Schwestern. Sie bleibt immer irgendwie fremd in der Familie. Schließlich beginnt sie ein unstetes Leben, reist in der Welt umher, ohne sich irgendwo zu Hause fühlen zu können.

    Daniel liebt Alices Mutter sehr, hätte am liebsten, dass sie ihren Mann verlässt, um mit ihm zu leben. Aber Alices Mutter möchte weiter nichts als eine Affäre, eine persönliche Freiheit, ein Geheimnis. Sie verlässt Daniel und ist für ihn nicht mehr auffindbar. Sie kehrt zurück in ihr bequemes abgesichertes bürgerliches Leben. Daniel reißt es von den Füßen. Nie hat er sein Kind gesehen oder gar in den Armen gehalten. Aber er hat eine unglaubliche Sehnsucht nach diesem Kind. Alles andere in seinem Leben ist nicht mehr wichtig, er tut nichts anderes mehr als nach seiner Tochter zu suchen.

    Es wird klar, dass die beiden sich geradezu magisch anziehen. Es muss nur noch der richtige Zeitpunkt für ihr Zusammentreffen kommen. Dieser Moment ist da, als Vater Tanner stirbt. Daniel erfährt davon und auch von ihrer jetzigen Adresse. Er will sich Alice offenbaren. Es wird eine milimeterweise Annäherung, begleitet von sehr viel Ängsten und Zweifeln. Aber es gelingt schließlich, dass Vater und Tochter miteinander in Kontakt kommen. Daniel sagt Alice nur sehr durch die Blume, dass er ihr Vater ist. Es wäre wahrscheinlich einfach zu heftig, sie direkt damit zu konfrontieren. Es würde eine vollkommene Veränderung der Sicht auf die Vergangenheit bewirken. Das wäre einfach zu schmerzhaft, vielleicht gar nicht auszuhalten. Darauf kommt es aber gar nicht an. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der Daniel seiner Tochter geben kann, was für ihn und auch für sie wichtig ist. Eine behütete sorglose Kindheit in materieller Sicherheit hätte er ihr nicht geben können. Aber er kann ihr jetzt das Gefühl von Vertrautheit und Zugehörigkeit geben.

    Der Leser erlebt mit, wie Alice und Daniel jeweils für sich in ihrem Leben umherirren. Man lernt sie sozusagen getrennt voneinander kennen. Genial ist, dass die Ähnlichkeit ihrer Denkweise von Anfang an auffällt. Die jedem Kapitel vorangestellten 10 wichtigsten Dinge zu einem Thema erzählen viel über den Menschen Alice oder Daniel. So werden tiefgründige detaillierte Bilder von beiden entworfen, die sehr anrührend sind.

    Es ist ein besonderes Buch. Die Story ist toll, der Schreibstil ist toll, es ist spannend bis zum Schluss. Obwohl alles sehr schmerzhaft ist, ist da auch das Gefühl, das was immer geschieht das Beste ist, was möglich ist. Am Ende sind Alice und Daniel in einer sehr friedlichen Situation, die jede Menge gute Entwicklungsmöglichkeiten hat. Sie stehen am Ende des Buches sozusagen am Beginn ihrer gemeinsamen Geschichte.

  17. Cover des Buches Der Turm (ISBN: 9783453431614)
    Stephen King

    Der Turm

     (589)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    ACHTUNG! KANN SPUREN VON SPOILERN ENTHALTEN!

    Nach einem Monat ist es soweit und ich hab heute das Finale der Turmreihe abgeschlossen. Ich überlege, wie ich jetzt am Besten anfange, ohne die ganze Handlung hier auszubreiten und mit Spoilern um mich zu werfen.

    Das einfachste wäre es zu sagen, dass dieses Finale genau passend zur gesamten Reihe aufgebaut wurde. Aber letztlich ist es zu wenig, denn ich muss sagen, an einigen Stellen stand mir der Schock im Gesicht. Nicht gleich zu Anfang, der nahtlos an Band 6 anschließt und hier die Momente aus den Blickwinkeln von mehreren Figuren schildert. Allen voran Jake und Oy, die sich einen Weg zu Susannah suchen. Soviel kann man schon mal sagen, es gelingt ihnen, wenn auch knapp und mit viel Aufhebens.

    Geradezu fließend erfolgt der Übergang zur Perspektive von Roland und Eddie. Hier ist es interessant zu beobachten, dass beide, unabhängig von einander, das gleiche wollen, aber letztlich genau diesen Punkt nicht ansprechen, da sie eine unablässige Furcht begleitet. Genau diese Tatsache holt die Charaktere im weiteren Verlauf der Handlung ein, als sie alle aufeinandertreffen.


    Eine Figur, die regelrecht am Rande auftaucht, ist Walter. Irgendwie hätte ich mir erwartet, dass King ihm einen größeren Stellenwert einräumt, wenn man bedenkt, was Roland und ihn verbindet. Auf der anderen Seite ist die Szene mit Walter derart beängstigend und fesselnd zugleich geschrieben, dass man hier schon wieder dafür entschädigt wird.
    Ähnlich verhält es sich im weiteren Verlauf der Geschichte, wo unsere Revolvermänner nach Donnerschlag gelangen. Erstmals wird man mit den Brechern konfrontiert und erfährt wer und was sie sind. Hier kommt es zu einer äußerst berührenden Begegnung zwischen Roland und einer weiteren Figur. 

    Deutlich wird auch der Umstand, dass unsere Helden unter einem massiven Zeitdruck stehen. Einerseits muss das Brechen der Balken aufgehalten und andererseits in der zentralen Welt ein Leben gerettet werden. Als ob das nicht genügt zerbricht das Ka-Tet erstmals in Donnerschlag. An dieser Stelle war ich unsagbar traurig, bevor Roland, Jake und Oy in die reale Welt wechseln. Auch hier jagt die nächste Katastrophe heran und spätestens an dem Punkt war ich kurz davor das Buch gegen die Wand zu werfen. King reißt die Figuren so schonungslos aus der Handlung, dass es schon körperlich schmerzt.


    Ich könnte hier jetzt noch weiter auf die Handlung eingehen. Noch mehr davon erzählen, was mich berührt hat, denn später kommen noch so einige Szenen. Doch ich mache hier bewusst einen Schnitt, um allen, welche die Reihe noch nicht gelesen haben, nicht zu viel zu verraten. Eines möchte ich aber doch noch anmerken. Das was nach dem Epilog kommt, ist bezeichnend für die Handlung und zeigt deutlich, warum Roland Deschain der ist, der er nun einmal ist.


    Fazit: Das Finale der Reihe lässt keine Wünsche übrig. Man wird von Emotionen überrollt und kommt kaum hinterher die Gefühle ausreichend zu verarbeiten. Unleugbar ein großartiges Ende für die Buchreihe, obwohl so manche Stellen einem wahrlich die Tränen in die Augen treiben.

  18. Cover des Buches Schwarzes Prisma (ISBN: 9783442268160)
    Brent Weeks

    Schwarzes Prisma

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Moonice

    Idee:              3,5

    Story:            2,0

    Charaktere:  1,5

    Welt:              2,0

    INSGESAMT:     2,25

  19. Cover des Buches Gefangener der Sinne (ISBN: 9783802582721)
    Nalini Singh

    Gefangener der Sinne

     (405)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Ashaya hat den Dark River Leoparden geholfen und nun sieht sich Dorian in der Pflicht auch ihr zu helfen. Das hat natürlich nichts mit der großen Anziehungskraft zu tun, die sie auf ihn ausstrahlt.

    Dorian und Ashaya mochte ich sehr, besonders wie die beiden sich gemeinsam weiter entwickelt haben.

    Die Story ist und bleibt spannend, sie wird sogar von Band zu Band immer spannender und ich kann es gar nicht erwarten mit dem nächsten Teil weiter zu machen.

    Von mir bekommt die Reihe bisher eine absolute Leseempfehlung.

  20. Cover des Buches Das Mädchen, das in der Metro las (ISBN: 9783832165000)
    Christine Féret-Fleury

    Das Mädchen, das in der Metro las

     (260)
    Aktuelle Rezension von: printbalance

    Inhaltsangabe:
    Wie jeden Tag sitzt auch dieses Mal Juliette wieder in der Metro, Linie 6, die sie direkt zur Arbeit bringt. Während der kurzen Fahrt schmökert die junge Pariserin entweder in einem ihrer Bücher die sie stets in der Handtasche mitführt oder beobachtet die anderen Fahrgäste. Nicht nur sie genießt es während der Strecke in fremde Welten einzutauchen, sondern auch die Dame neben ihr, die pünktlich auf Seite 247 ihrer jeweiligen Liebesromane feuchte Augen bekommt. Selbst der ältere Herr mit grünem Hut der jeden Morgen in Bercy zusteigt und exakt nach 17 Minuten die Metro wieder verlässt, vertieft sich regelmäßig in sein Insekten- und Pflanzenbuch.
    Doch an diesem Februarmorgen sehnt sich Juliette nach einer Veränderung. Daher beschließt sie spontan zwei Haltestellen früher auszusteigen um den restlichen Weg zum Maklerbüro -in dem sie angestellt ist- zu Fuß zurückzulegen. Neugierig durchquert sie dabei sämtliche Straßen und kommt an verschiedenen Schaufenstern vorbei, die sie zuvor noch nie wahrgenommen hat. Ehe sie sich versieht befindet sich die Angestellte vor einem riesigen schmiedeeisernen Tor zwischen dem ein Buch eingeklemmt ist. Inmitten des Tores befindet sich ein großes Emailschild das auf den Namen des Geschäfts hinweist: "Bücher ohne Grenzen". Sofort fühlt sich die junge Frau von diesem Ort magisch angezogen, öffnet das Tor einen Spalt breit und betritt das Gelände. Sofort kommt ihr ein kleines, aufgewecktes Mädchen entgegen welches Juliette freundlich begrüßt. Ohne lange Umschweife führt Zaïde die Immobilienmaklerin direkt zu ihrem Vater. Soliman, ein großer schlanker Mann sitzt versunken in seinem Büro, indem etliche Stapel Bücher dicht aneinander stehen.
    Der kränklich aussehende Mann stellt sich Juliette vor und erklärt der Pariserin, dass er Geschichten über alles liebt und er es sich zur Aufgabe gemacht hat, Buchpakete zusammenzustellen, die er anschließend an fremde Menschen verschenkt. Doch es sind nicht irgendwelche Bände die er abgibt, sondern jede Person bekommt eine auf sich zugeschnittene Ausgabe die nach dem Lesen deren Leben für immer verändern soll. Unterstützung bekommt Soliman von ehrenamtlichen Boten, die jene Leute eine kurze Zeit vorher beobachten, um so das perfekte Buch für sie zu herzurichten.
    Juliette, die von dieser Idee fasziniert ist, sucht am nächsten Tag erneut das Gelände auf und wird spontan ebenfalls als Botin engagiert. Soliman gibt auch ihr einen Stapel dieser besonderen Bücher mit, die sie an ausgewählte Menschen verteilen soll. Plötzlich findet Juliette nicht nur ihre wahre Berufung, sondern auch die langersehnte Veränderung die ihrem tristen Dasein endlich wieder neues Leben verleiht.
    Doch dann schlägt das Schicksal mit aller Macht zu und stellt das Leben von Juliette, Soliman und seiner Tochter Zaïde völlig auf den Kopf...

    Eigene Meinung:
    "Das Mädchen das in der Metro las" hatte ich schon eine Weile auf meiner Wunschliste. Nachdem ich wieder einmal in einer Buchhandlung war und erneut über diese Lektüre gestolpert bin, habe ich mir diese schlussendlich gekauft. Nicht nur das Cover hat mich angesprochen, sondern auch die kurze Zusammenfassung auf dem Buchrücken. Doch die Geschichte hat einen ganz anderen Verlauf wie eigentlich erwartet. Protagonistin ist zum einen Juliette, die es satt hat dass ihr Leben schon von klein auf vorbestimmt war und sie nun einem langweiligen Job in einem Immobilienbüro nachgehen muss, der sie überhaupt nicht erfüllt.
    Spontan beschließt sie an jenem Tag ihren faden und eintönigen Alltag zu ändern, in dem sie zwei Haltestellen früher aussteigt um zu Fuß durch die Straßen von Paris zur Arbeit zu gelangen. Dieser kleine Schritt soll schon bald weitreichende Folgen für Juliette haben. Denn sie begegnet dabei den weiteren Protagonisten Zaïde und Soliman.
    Soliman liebt das geschriebene Wort genauso sehr wie Juliette und glaubt an die Macht, dass jedes Buch das Leben eines Menschen verändern kann.
    Die Autorin erzählt zunächst in ruhigen Tönen, allerdings sind die Sätze teilweise sehr lang und verschachtelt, was aber nach anfänglichen Schwierigkeiten für mich nicht weiter tragisch war. Wesentlich störender fand ich es, dass diese wundervolle Grundidee, die unterschiedlichen Protagonisten und die Handlung selbst ganz oberflächlich gehalten wurden. Aufgrund der geringen Seitenzahl lässt die Geschichte kaum Tiefe zu, was bei so einem Roman aber unbedingt notwendig gewesen wäre. Auch gab es ein paar realitätsfremde Passagen die weder mit den Charakterzügen der Protagonisten noch mit dem echten Leben etwas gemeinsam haben.
    Fazit: Wer seinen Platz im Leben finden will, braucht Mut zur Veränderung- selbst wenn es bedeutet, nur zwei Haltestellen früher auszusteigen.
    Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

  21. Cover des Buches Nocturna - Das Spiel des Fuchses (ISBN: 9783734161889)
    Maya Motayne

    Nocturna - Das Spiel des Fuchses

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Ich habe mir dieses Buch zugelegt, da mir die Grundidee hinter der Geschichte zugesagt hat und ich gespannt war, wie diese umgesetzt werden würde. Dass die Geschichte in einer lateinamerikanischen Welt spielt und einen gewissen spanischen Touch hat, war ungewohnt und irgendwie nicht ganz meins. Die spanischen Wörter fand ich teilweise unpassend, das Magiesystem eher schlecht als recht. Hier hätte man definitiv mehr Potential ausschöpfen können, beispielsweise mit mehr Aufklärung über das gesamte System. Die Handlung war doch auf sehr viel „Glück“ der Protagonisten ausgerichtet, was etwas unglaubwürdig herüberkam. Die Spannung wurde größtenteils durchaus solide gehalten, flachte jedoch trotzdem immer wieder ab und konnte mich nicht so richtig mitziehen. Positiv fand ich jedoch, dass hier mal nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund stand, es war äußerst erfreulich, dass sich hier eine authentische, nichtromantische, Entwicklung der Charaktere ergeben hat. Der Schreibstil ist recht simpel, die Länge der Kapitel ist angenehm und die verschiedenen Perspektiven haben mir auch gut gefallen. Der große Pluspunkt dieses Buches ist wirklich der zwischenmenschliche Aspekt, sowie das Zusammenspiel der Protagonisten. Das doch recht einfache Ende wirkt abgeschlossen, obwohl ein weiterer Teil erscheinen soll. Damit kann ich mich aber gut zurechtfinden, denn das ich den zweiten Teil lesen werde, ist eher unwahrscheinlich. Insgesamt also kein schlechtes Buch, aber eine durchschnittliche, eher einfach gestrickte, Fantasy-Geschichte, die nicht sehr komplex ist, welche man aber zwischendurch durchaus einmal lesen kann, wenn man Unterhaltung sucht.

  22. Cover des Buches Das kleine Gespenst (ISBN: 9783522183642)
    Otfried Preußler

    Das kleine Gespenst

     (546)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Als Kind habe ich die Hotzenplotz-Bücher geliebt. Vom kleinen Gespenst habe ich zwar immer wieder etwas gehört, aber nie zum Buch gegriffen. Damals wusste ich noch nicht, dass es der selbe Autor ist. Nun musste ich das unbedingt nachholen und kaufte mir dieses Buch. Ich war richtig gespannt, worum es genau geht.

    Das kleine Gespenst lebt auf der Burg Eulenstein schon seit Jahren. Er kennt jeden Winkel und jeden Raum, da er jede Nacht um Mitternacht rumspukt. Sobald es Mitternacht ist, nimmt er seinen Schlüsselbund mit den 13 Schlüsseln und legt los. Er hat auch einen Freund: den Uhu Herr Schuhu. Ab und zu leistet er ihm Gesellschaft und reden über alles mögliche. Eines Nachts erzählt ihm das kleine Gespenst, dass er die Stadt gerne mal tagsüber sehen möchte. Da der Uhu bereits Erfahrungen gemacht hat, rät er es ihm ab. Doch der Wunsch ging schneller in Erfüllung als er dachte. Denn plötzlich wachte er nicht mehr um Mitternacht, sondern zu Mittag auf. Wie ist das möglich?

    Mir gefiel der kleine Gespenst gleich auf anhieb. Er spukt friedlich vor sich hin und unterhält sich mit seinem Freund. Als dann plötzlich sein Wunsch in Erfüllung ging, sah das Gespenst endlich die Welt in Farben, was ihm ausserordentlich gut gefiel. Dennoch stellte er sich die Frage, wie das plötzlich passieren konnte. Denn nicht nur sein Rhythmus hat sich geändert, sondern auch er selbst. Die Art und Weise, wie das Gespenst seine Tage nun verbrachte, fand ich einfach nur süss. Ich fieberte mit ihm mit, wie er das Rätsel lösen konnte. Meiner Meinung nach, ist diese Geschichte nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Mich hat es auf jeden Fall unterhalten und hatte grossen Spass, den kleinen Gespenst kennenzulernen und seine Geschichte zu lesen. Ein Klassiker für Gross und Klein.

  23. Cover des Buches Keeping Faith – Farben der Liebe (ISBN: 9783426217221)
    Rebekka Wedekind

    Keeping Faith – Farben der Liebe

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Swanalena

    🖌️ Keeping Faith von @rebekka.weiler 🖌️


    Als ich den Klappentext gelesen hatte, war klar, dass das Buch bei mir einziehen muss. Und es hat mich nicht enttäuscht! Ich habe Keeping Faith so gerne gelesen. 


    Was mich total überrascht hat, dass das Buch aus Bens Sicht geschrieben ist. Positiv überrascht, denn ich fand es total angenehm die Geschichte aus seiner Sicht zu erfahren. Dadurch blieb Faith lang sehr geheimnisvoll und man hat mit Ben gemeinsam ein Geheimnis nach dem anderen gelüftet. 


    Der Schreibstil war wirklich toll und das Erzähltempo genau richtig! Die Geschichte der beiden braucht Zeit und vor allem braucht Faith Zeit, um sich Ben zu öffnen. 

    Die Szenen von Ben im Krankenhaus haben mir auch richtig gut gefallen, aber ihr wisst ja auch, ich habe eine Schwäche für Krankenhaussetting und liebe es sehr ❤️


    Insgesamt fand ich es eine sehr schöne New Adult Geschichte, die auch ohne Riesendrama ihre Aufs und Abs hat. Die Charaktere sind mir wirklich schnell ans Herz gewachsen und das Ende war wirklich schön ❤️ Eine unbedingte Leseempfehlung! 


    *Swana Lena 

  24. Cover des Buches Die sechste Farbe des Glücks (ISBN: B00QHEU9PE)
    Johanna Wasser

    Die sechste Farbe des Glücks

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Buchverrueggt

    Mila, eine junge Frau, steckt mitten in der Führerscheinprüfung als ihr Herz Probleme bereitet. Das ist der Anfang einer Odyssee durch den Krankenhausalltag. Statt Parties, Jungs, studieren und Freunde besuchen heißt ihr Alltag von nun an Visiten, Tests, Warten, Hoffen und nicht anstrengen. Besuche erhält sie dabei fast ausschließlich von ihrer Mutter, die den fast unmöglichen Spagat versucht zwischen Mut zu sprechen, sich zu Hause um Milas fünfjährige Schwester zu kümmern und sich selbst dabei nicht zu verlieren. Hilfreich ist dabei das skypen. So kann Mila nicht nur zwischen den Besuchen ihrer Mutter sondern auch mit ihrer jüngeren Schwester aus dem Krankenhaus heraus Kontakt halten und ihr die Geschichte der „Glasherzprinzessin“, ihr eigenes Schicksal, erzählen. Erst als sie den Krankenhausclown Jo kennen lernt schöpft sie ein bisschen Hoffnung. Sie knüpfen eine zarte Bande.

    Während Mila im Krankenhaus auf ein neues Herz wartet kann der Feuerwehrmann Aki ein kleines Kind aus einem brennenden Haus retten. Ihm bereitet die Rettung im Nachhinein jedoch psychische Probleme, so dass er seinen Job zeitweise nicht mehr ausüben kann. Auf der Suche nach dem Auslöser stolpert er über ein gut gehütetes Familiengeheimnis.

    Johanna Wasser erzählt in zwei Erzählsträngen und aus zwei Perspektiven: Milas und Akis. Sie schreibt sehr gefühlvoll ohne dabei zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken. Vor allem Milas Schicksal ging mir an die Nieren. So oder so ähnlich liegen unzählige Menschen weltweit in Krankenhäusern und warten auf ein Spenderorgan. Akis Vergangenheit ist sicherlich auch nicht ohne, aber der Spot liegt auf Mila. Jo als Charakter fand ich sehr interessant. Er ist nicht der typische Clown. Das erfährt man aber erst nach und nach.

    Das Cover passt zum Inhalt des Buches. Es ist in freundlichen Farben gehalten. Das mag am Anfang etwas irritieren, wenn man den Klappentext liest, wird sich aber klären, wenn man das Buch liest. Denn das Buch ist auf seine Weise optimistisch und lebensbejahend.

    Fazit:

    Berührend, gefühlvoll und Herz zerreißend! Johanna Wasser erzählt die Geschichte sehr einfühlsam und überzeugt auf ganzer Linie. Ich hatte das Buch innerhalb von einem Tag durch und kann es nur empfehlen! Deshalb verdiente  Sterne von mir.

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