Bücher mit dem Tag "familientragödie"

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313 Bücher

  1. Cover des Buches That Night - Schuldig für immer (ISBN: 9783596030330)
    Chevy Stevens

    That Night - Schuldig für immer

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Ach ja, ich habe das Gefühl, jeder mag Chevy Stevens Bücher außer mir -durchgängig Top-Bewertungen. Daher wollte ich es nun mit diesem "Thriller" noch einmal versuchen. Und jetzt bin ich immer noch enttäuscht.

    Die Story an sich ist gut. Eine Frau ist unschuldig im Gefängnis. Anklage: Sie habe zusammen mit ihrem Freund ihre Schwester ermordet. Im Laufe dieses Romans werden die Hintergründe aufgedeckt. Dabei werden Zeitsprünge vorgenommen zwischen den Geschehnissen damals vor dem Verbrechen und dem Heute, in dem die inhaftierte Protagonistin freigelassen wird.

    Schon beim Anfang hatte ich Probleme mich für die Vergangenheit der Protagonistin zu interessieren. Diese empfand ich als langweilig, öde und nervig. Dann entschied ich mich dafür abzubrechen und zum Ende zu wechseln, damit ich wenigstens den Ausgang erfahre. Und was soll ich sagen, das hat gereicht. Es hat gereicht, die ersten und letzten 50 Seiten zu lesen, den Mittelteil kann man sich dann denken. 

    Kurz um: Ich kann dieses Buch nicht empfehlen. Keine Spannung, nur Langeweile. Falls du zu der großen Menge der Bewunderer von Chevy Stevens gehörst, freut es mich, dass dir dieser Roman (kein Thriller) etwas geben konnte. Wahrscheinlich muss man mit einer anderen Vorstellung an dieses Buch herangehen. Erwarte hier keinen Thriller! Eher einen Unterhaltungsroman über vorhersehbare Teenagerprobleme.

    Fazit

    THAT NIGHT:SCHULDIG FÜR IMMER ist ein Thriller ohne Thrill mit einer vorhersehbaren Story ohne Überraschungsmomente -Es konnte mich nicht packen, nicht unterhalten, nicht emotional berühren.

    That nicht. Schuldig für immer| Chevy Stevens| Fischer Taschenbuch Verlag| 2015| 464 Seiten| 9,99€




  2. Cover des Buches So wie die Hoffnung lebt (ISBN: 9783426519059)
    Susanna Ernst

    So wie die Hoffnung lebt

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Anni04

    Dieses Buch wurde mir vor Jahren empfohlen und ich habe es nun endlich in Angriff genommen. Es war letztendlich ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe. 

    Die Geschichte startet unerwartet heftig und ich konnte erst gar nicht fassen, was ich da lese. Danach ist die Handlung in zwei Zeiten aufgeteilt. Zunächst sind die Protagonisten Teenanger, später dann um die 30 Jahre alt. Am Anfang habe ich mich ziemlich schwer getan, in das Buch reinzufinden. Die Geschichte aus der Sicht von zwei jungen Teenagern, fast noch Kindern, zu lesen war nicht so meins. Ich habe mich die meiste Zeit eher gelangweilt und war froh, als der zweite Teil begann, in dem beide erwachsen sind.

    Dann gefiel es mir deutlich besser und die Handlung nahm ziemlich an Fahrt auf. Teilweise saß ich mit vor Spannung klopfendem Herzen da und das gibt es in Liebesromanen eher selten. Die Story war manchmal etwas vorhersehbar, aber hat mir insgesamt gut gefallen. 

    Ein bisschen gehapert habe ich auch mit dem Schreibstil. Die Wortwahl kam mir häufig eher "alt" vor und ich habe Redewendungen gelesen, die ich noch nie jemanden habe sagen hören oder normalerweise in Büchern antreffe. Hinzu kommt, dass die Protagonisten ab und zu Gedanken haben, die für mich so wirken, als wenn keine Zeit zwischen Teil 1 und 2 des Buches vergangen ist. Jonah vergleicht eine Situation in der Gegenwart mit einer aus der Vergangenheit, obwohl über 20 Jahre vergangen sind. Das wirkt für mich so, als wenn er nichts dazwischen erlebt hat. Oder an einer anderen Stelle, legen die beiden den letzten Rest Kindheit ab. Das fand ich auch ein bisschen komisch formuliert, wo sie doch schon über 30 sind. Es kam mir manchmal so vor, als wenn sie zwischendurch mit den Gedanken hängen geblieben sind. 

    Aber davon abgesehen konnte mich das Buch durch die spannende Handlung im zweiten Teil überzeugen.

  3. Cover des Buches Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken (ISBN: 9783548287553)
    Jenny Milchman

    Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Sandra alias Sandy scheint ein perfektes Leben zu haben. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. Eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Bis aus dem Traum ein Alptraum wird: Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln. Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer — und wollte ihn um jeden Preis vergessen.

    Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und auf mehreren Zeitebenen geschrieben. An sich eine gute Sache, um einen allumfassenderen Blick für die Ereignisse, Hintergründe und vor allem Zusammenhänge zu bekommen. Nach und nach werden die einzelnen Erzählfäden zusammengewoben und bilden am Ende ein vollständiges Bild.
    Was mir leider gar nicht gefallen hat, war die Perspektive des Hundes, da diese für mich die komplette Spannung und Seriosität genommen hat. Schade.

    Die Charaktere waren so weit wie nötig beschrieben, um Einblicke in ihre Gefühlswelt zu bekommen und Handlungen nachvollziehbarer zu machen.
    Was mir jedoch total fehlte: Der Punkt, an dem Sandra verstand, um wen es sich bei einem der Männer handelt. Die Fäden wurden nach und nach zu einem Strang genommen, jedoch fehlte jeglicher Aha-Moment bei ihrem Charakter. Von einer auf die andere Seite wurde es als Fakt hingenommen, wer der Peiniger ist, was für mich absolut nicht nachvollziehbar war.

    An sich eine gute Idee, jedoch konnte mich die Geschichte leider nicht wirklich umhauen. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass sich dieser einzelne Tag über knapp über 300 Seiten zog oder ob einfach die Würze bzw. die Spannung fehlte. Ich konnt einfach nicht warm werden.

  4. Cover des Buches Die verlorenen Spuren (ISBN: 9783453357310)
    Kate Morton

    Die verlorenen Spuren

     (270)
    Aktuelle Rezension von: Anni04

    Ich lese normalerweise kaum Bücher, in denen es um Familiengeheimnisse geht. Durch die Themenchallenge vom letzten Jahr bin ich auf dieses Buch gestoßen und ich muss sagen, dass ich diesem Genre vielleicht doch mehr Aufmerksamkeit schenken sollte. 

    Die Handlung war schon zu Beginn überraschend spannend. Ich hatte erst ein bisschen Probleme die verschiedenen Perspektiven auseinanderzuhalten, aber irgendwann habe ich mich daran gewöhnt. Die Szenen wechselten immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was mir sehr gut gefallen hat. 

    Zwischendurch war das Buch ziemlich langatmig und es hätte für mein Empfinden einiges gekürzt werden können. Die vielen unerwarteten Wendungen haben mir sehr gut gefallen und vor allem das Ende hat mich sprachlos gemacht. Damit hätte ich nie gerechnet. 

    Ich werde mir auf jeden Fall auch andere Werke der Autorin näher ansehen, da mir neben der Handlung auch der Schreibstil sehr gut gefallen hat.

  5. Cover des Buches Blick in die Angst (ISBN: 9783596193790)
    Chevy Stevens

    Blick in die Angst

     (245)
    Aktuelle Rezension von: colour_hunter_books

    🇩🇪Blick in die Angst von Chevy Stevens (Hörbuch)

    Inhalt:
    Jeder Mensch hat ein Päckchen mit sich zu tragen. Nadine, eine Psychotherapeutin wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, als eine Patientin, geflohen aus der Sekte „Fluss des Lebens“, bei ihr Hilfe sucht. Nicht nur die Vergangenheit birgt Gefahren auch die Zukunft kann ein unsicherer Hafen sein.

    Meinung:
    Verstörend, manipulativ und erschreckend.
    Erzählt wird, wie sich Menschen in die Fänge von Sekten begeben, um sich dort zu verlieren. Die Protagonistin Nadine trägt ein für sie nicht begreifliches Trauma mit sich. Erst Schritt für Schritt gibt ihr Verstand ein schreckliches Geheimnis frei, dass nicht nur ihr Leben, sonder auch das von vielen anderen Menschen noch beeinflussen wird. Meiner Meinung ein sehr interessanter Thriller mit einer Thematik, die unter die Haut geht. Das Ende jedoch war für meinen Geschmack dann doch etwas zu dick aufgetragen. 4/5⭐️

    _______________
    🇺🇸 Always Watching by Chevy Stevens (Audiobook)

    Content:
    Everyone has a baggage to carry with them. Nadine, a psychotherapist, is confronted with her past when a patient, who has escaped from the "River of Life" cult, seeks help from her. Not only the past holds dangers but also the future can be an uncertain harbor.

    Opinion:
    Disturbing, manipulative and frightening.
    It is told how people get into the clutches of cults in order to lose themselves there. The protagonist Nadine carries with her a trauma she cannot comprehend. Only step by step does her mind reveal a terrible secret that will affect not only her life, but also that of many other people. In my opinion, a very interesting thriller with a theme that gets under the skin. The End could be a little better. 4/5⭐️

  6. Cover des Buches DNA (ISBN: 9783442715756)
    Yrsa Sigurdardottir

    DNA

     (337)
    Aktuelle Rezension von: Mimi

    Ein Krimi, der mich mit einem ungewohnt heftigeren Einstieg, als die bisher gelesenen bereits überraschte.
    Eine Frau wird in ihrem eigenen Haus zu Tode gefoltert, die kleine Tochter bleibt unter dem Bett unentdeckt. Eine Nachricht des Täters, die nur aus Zahlen besteht, können die Polizisten nicht entschlüsseln. Umso wichtiger ist, was das Kind gesehen hat. Als das Mädchen unter Aufsicht der Psychologin Freyja befragt werden soll, erlebt Kommissar Huldar eine unangenehme Überraschung, denn er kennt die Psychologin schon - er hat sich nach einem One Night Stand heimlich aus ihrem Schlafzimmer geschlichen und nie wieder gemeldet, nachdem er ihr eine falsche Identität vorgelogen hatte.
    Mit sympathischen Hauptfiguren steigt man direkt in den ersten Mord mit ein. Der Hauptkomissar Huldar bei seinem ersten Mordfall und der Psychologin Freya.
    Leider hat die Geschichte einige Längen, man schweift weg und es lässt sich nur noch stockend lesen… Oft schweifte mir die Autorin zu tief in Details ab, was somit mit fehlender Spannung einbüssen musste.
    Durch die verblüffende Wendung zum Schluss des Buches und mit detailreichen Erklärungen zu den Rätseln und der Auflösung der drei Mordfälle konnte mich das Buch noch einmal fesseln.

  7. Cover des Buches Verstummt (ISBN: 9783442372218)
    Karin Slaughter

    Verstummt

     (705)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Hallo ihr Lieben, 

    ich habe gerade mein erstes Buch von Karin Slaughter beendet und bin sprachlos. Bin begeistert, bin fast vom Stuhl gefallen 🙈Das Ende war der Hammer.
    Dieses Buch ist der Auftakt zur Will Trent Reihe. Ich habe Will also kennengelernt. Ein wirklich toller Mann, welcher sich durchs Leben kämpft. Er wurde zu einem Fall hinzugezogen und begleitet nun die Ermittlungen, welche so unvorhersehbar, brutal und grausam sind. Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Mir hat es unfassbar gut gefallen. Der Schreibstil war super. Ich bin quasi durch das Buch geflogen. Eine ganz, ganz klare Empfehlung. Ich werde diese Reihe definitiv weiter lesen. 


  8. Cover des Buches Der Schock (ISBN: 9783548285245)
    Marc Raabe

    Der Schock

     (288)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Ein Buch was mir eine Gänsehaut nach der anderen über den Körper laufen gelassen hat! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, und andersrum musste ich es doch für kurz weglegen um das Gelesene sacken lassen! Ein tolles Buch was uns in die Abgründe der Menschheit blicken lässt! 

  9. Cover des Buches Blutige Stille (ISBN: 9783596512669)
    Linda Castillo

    Blutige Stille

     (589)
    Aktuelle Rezension von: Aleksandra

    Klappentext: "Sie töteten alle Mitglieder der Familie Plank. Die Leichen des Vaters und der beiden Söhne fand man im Wohnhaus, die der Mutter und des Babys auf dem Weg zur Scheune. Doch niemand war auf das vorbereitet, was sie in der Scheune fanden. Die beiden Mädchen, gefoltert und misshandelt. Die Familie gehörte zur amischen Gemeinde in Painters Mill, Ohio, sie lebten getreu ihren Glaubensgrundsätzen von Schlichtheit und Bescheidenheit, waren gottesfürchtige Leute. Fernab von den Verführungen der Zivilisation. Oder enthüllt das Tagebuch der ältesten Tochter eine andere Wahrheit?
    Spannungsgeladen und aufregend: Auch der zweite Thriller mit Polizeichefin Kate Burkholder ist Nervenkitzel pur. Ein Thriller, der Gänsehaut garantiert!"

    Nachdem ich den ersten Teil nur so verschlungen habe, traute ich mich an den zweiten Teil. Dieser war eindeutig besser. 

    Linda Castillo hat eine sehr angenehme und gemütliche Schreibweise. Beim Lesen ihrer Romane hat man das Gefühl, als würde man mitten in einer dicken Decke eintauchen und sich aber trotzdem voll im Geschehen befinden.

    Kate Burkholder wird mir immer sympathischer, langsam baue ich auch eine Beziehung zu ihr auf und kann so einiges nachempfinden. Im zweiten Teil kommt sie mir menschlicher vor. Tomassetti's Entwicklung in diesem Buch begeistert mich. Er befindet sich auf der Suche nach sich selbst sowie der Akzeptanz einer neuen Liebe. Wundervoll in Szene gesetzt, aber so zart und so wenig dramatisch, dass die Liebesgeschichte der zwei Cops nur als Schatten dargestellt wird. So hat der zweite Fall Zeit und Raum sich zu entfalten.

    In diesem Buch werden weitere Geheimnisse und Lebensgewohnheiten der Amish-Familien dargestellt. Immer wieder bin ich verwundert und überrascht, wie zB. von der gesichtslosen Puppe. 

    Der Fall selbst ist spannend aufgebaut. Man vermutet den Täter, allerdings wird man am Ende trotzdem überrascht. Die Gedanken, wie ungeschützt und ahnungslos die Jugendlichen und die Kinder der Amish-Gemeinde sind, erschrecken mich oft. 

    Das Buch hat mich sehr bewegt und einen weiteren Gedankenkarussell entfacht.

    Diese Buchreihe von Linda Castillo ist nicht nur eine Krimi/Thriller-Reihe. Sie ist vielmehr.

    Empfehlen würde ich gerne die Reihe jedem, der gerne gemütlich liest, mit viel Spannung, wenig Romanze, dafür aber mit einem Blick hinter den Kulissen der geheimnisvolle Amish-Gemeinde.

  10. Cover des Buches Mein Sommer am See (ISBN: 9783442745555)
    Emylia Hall

    Mein Sommer am See

     (92)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Nach dem Tod ihrer Mutter erhält die 30-jäirge Beth ein Päckchen aus Ungarn. Es enthält "Das Buch unserer Sommer", ein Album mit Foto und Erinnerungsstücken der Sommer, die Beth zusammen mit ihrer Mutter Marika in Ungarn verbracht hat. In einem Sommerurlaub 1990 am Balaton hatte die gebürtige Ungarin Marika, die erstmalig nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wieder in Ungarn war, beschlossen, in ihrer Heimat zu bleiben und damit ihren Mann und ihre Tochter verlassen. In den Jahren danach verbrachte Beth sodann ein bis zwei Wochen im Sommer in Ungarn in der Villa Serena bei Marika und ihrem Lebensgefährten, dem Künstler Zoltán. Es waren stets schöne, unbeschwerte Ferien, die viel zu schnell vorbei gingen, die Beth bei ihrer quirligen Mutter verbrachte, bis sie wieder zurück nach Devon zu ihrem Vater fuhr, der sie liebte, aber seit der Trennung sehr in sich zurückgezogen lebte. Ungarn wurde zu einem Sehnsuchtsort, an dem sich Beth trotz der kurzen Aufenthalte im Jahr bald mehr zu Hause fühlte als in dem traurigen Cottage in England.
    Während Beths siebten Sommeraufenthalt in Ungarn erfährt sie eine Wahrheit, die sie in eine tiefe Identitätskrise stürzte und sie derart erschütterte, dass Beth nie wieder zurück nach Ungarn wollte und den Kontakt zu Marika abgebrochen hat.
    Jahrelang hatte Beth die Vergangenheit verdrängt, doch mit dem Album kommen alle Erinnerungen wieder in ihr hoch - die schönen, aber auch die unschönen Momente, die ihr Leben für immer veränderten.

    Durch Beths Erinnerungen wird man als Leser in die 1990er-Jahre versetzt und erlebt die glücklichen Sommer der jungen Beth durch die bildhaften Beschreibungen lebendig mit. Beth war immer gern in Ungarn und fühlte sich bei Marika und Zoltán wohl, die sich in dieser Zeit ganz nach ihren Wünschen richteten. Für Beth brauchte es jedoch nicht viel, um glücklich zu sein. Sie genoss es durch die umliegenden Wälder zu streunen und den Nachbarsjungen Tamás zu treffen, in den sie verliebt war. Dennoch schwingt in den Erinnerungen immer eine bedrückende Melancholie mit, denn die unbeschwerte Zeit war endlich. Bis der Leser jedoch erfährt, was im Sommer 1997 in Ungarn passierte und was und ihre Mutter entzweite, schwelgt man in den kindlichen, nostalgischen Erinnerungen.

    In der Gegenwart ist spürbar, dass Beth nicht glücklich ist und diesen Teil ihrer Vergangenheit nicht verarbeitet hat. Auch das Verhältnis zu ihrem Vater, mit dem sie als Kind so eng verbunden war, wirkt gegenwärtig unbeholfen und distanziert und muss durch die Auswirkungen des Sommers 1997 erschüttert worden sein. Beths Verletzungen, Enttäuschungen und Bitterkeit treten deutlich zutage und machen neugierig darauf zu erfahren, was ihr widerfahren sein mag.

    "Mein Sommer am See" ist eine bittersüße Geschichte, die in schillernden, bunten Farben die Ferien eines jungen Mädchens bei ihrer Mutter beschreibt. Die Situation in der Gegenwart, in der es Beth zunächst kaum schafft, das Album durchzublättern, das sie an den alles verändernden Sommer erinnern wird, drückt jedoch die Stimmung. Es ist kein unbeschwerter Sommerroman, sondern eine tragische Familiengeschichte mit unversöhnlichen Charakteren, die sich durch jahrelanges, beharrliches Schweigen die Chance auf Versöhnung nahmen, bis es letztlich zu spät war.

  11. Cover des Buches Die Wahrheit über Alice (ISBN: 9783499255076)
    Rebecca James

    Die Wahrheit über Alice

     (800)
    Aktuelle Rezension von: Yukiomishima

    Es geht einfach nicht klar, wenn Bücher keine Warnungen haben. Vor allem was sexuellen Missbrauch angeht. Vor allem wenn dieser ausführlich beschrieben wird. Hätte ich gewusst was passiert, hätte ich das Buch niemals gelesen. Deshalb kann ich hier keine Objektive Bewertung schreiben, sorry. Nicht jeder steckt den Scheiß einfach weg. 

  12. Cover des Buches Dark Places - Gefährliche Erinnerung (ISBN: 9783596173983)
    Gillian Flynn

    Dark Places - Gefährliche Erinnerung

     (420)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Die Protagonistin Libby und auch Lyle waren mir sympathisch, anfangs hatte ich jedoch leichte Startschwierigkeiten mit dem Buch. Ich fand, es zog sich und war sehr langatmig. Gerade durch die vielen Blenden in die Vergangenheit wirkte es manchmal ein bisschen langweilig. Es passierte allerdings wirklich enorm viel in diesem Buch und das Ende hatte ich so auch nicht vorhergesehen. Die Atmosphäre gefiel mir eigentlich auch ganz gut – Libby und Lyle die ermitteln und der Sache von damals auf die Spur kommen möchten. (SPOILER) Die Reaktion von Ben, als er seine Familie tot aufgefunden hatte, fand ich irgendwie aber ein bisschen unglaubwürdig, da er nicht einmal zu trauern schien. (SPOILER ENDE) Noch ein paar positive Sachen waren für mich das Verhältnis von Libby und Lyle, der Charakter von Diondra oder auch das Familienleben der Days. (SPOILER) Sachen, die mir eher nicht so gefielen, waren die Teufelsanbetung von Ben, Diondra und Trey oder Libbys Besuch bei ihrem Vater. (SPOILER ENDE) Außerdem waren einige tolle Settings dabei, wie Diondras Haus oder das der Days. Das Buch konnte mich dadurch also doch noch voll von sich überzeugen.

  13. Cover des Buches Vendetta (ISBN: 9783943650815)
    Katja Montejano

    Vendetta

     (69)
    Aktuelle Rezension von: trollchen
    Vendetta

    Herausgeber ist Pax et Bonum; Auflage: 1 (2. Januar 2015) und hat 220 Seiten.

    Kurzinhalt: Anna Pizzo, Tochter des sizilianischen Cosa Nostra-Chefs Don Vito, lebt nach einem brutalen Übergriff und dem Tod ihres ungeborenen Sohnes zurückgezogen in ihrem Loft. Nach der Versöhnung mit ihrem Vater, der sie einst in eine unfreiwillige Heirat drängen wollte, sichert dieser ihr Hilfe bei ihrer Vendetta zu: Anna will Malik Brenner, ihren ehemaligen Freund und den Mörder ihres Kindes, zur Strecke bringen. Um sich ganz auf die Suche nach ihm konzentrieren zu können, kündigt die hochbegabte Hackerin ihren Job bei der Soffex AG, wird aber an ihrem letzten Arbeitstag Zeugin des Amoklaufs ihres ehemaligen Vorgesetzten Daniel Rohner.
    Zur selben Zeit bricht in Italien ein blutiger Mafiakrieg aus. Zwei Brüder versuchen, die Alleinherrschaft über die vier großen Organisationen an sich zu reißen. Um Anna nicht zu gefährden, beordert Don Vito seine Tochter nach Sizilien zurück. Was niemand weiß: Es gibt einen Maulwurf unter Don Vitos engsten Vertrauten.
    Wer steckt hinter den blutigen Anschlägen auf die Mafia-Clans? Während Anna eine Spur in der Schweiz verfolgt, gerät sie zwischen die Fronten und in Lebensgefahr. Wer ist ihr Freund und wer ihr Feind?
    'Vendetta – Die Rache der Anna Pizzo' ist eine rasante Story, ein Cocktail aus Action, Rache, Verrat und Familienehre – gewürzt mit Internet- und Wirtschaftskriminalität. Die Autorin Katja Montejano verwebt ihre Leidenschaft für Kriminalfälle geschickt mit fiktiven Figuren und tatsächlichen Ereignissen zu einem authentischen Thriller, der in Neapel, auf Sizilien und in der Schweiz spielt.

    Meine Meinung: Ich hatte ja schon ein Buch der Autorin gelesen und wusste demnach schon, was mich erwartete. Und ich wurde nicht enttäuscht. Am Anfang war ich skeptisch, ob mich das Thema Mafia packen wird, aber es ist weit besser als packend gewesen. Denn es war noch mehr als das, denn es ging um Computerkriminalität und Wirtschaftskriminalität. Und, wie man es ja kennt, die Familienehre in Italien wird ja hoch gepriesen. Es liest sich spannend, die Kapitel sind relativ kurz und man hat das Buch schnell durch. Was ich ein wenig störte, ich kenn mich nicht so mit der italienischen Sprache aus und in diesem Buch wurden viele Sachen gesagt, die ich nicht einordnen konnte, ausser die üblichen italienischen Worte, die man kennt.

    Mein Fazit: Ein toller, actionreicher Krimi um Mafia und die diversen Spiele um Macht und wer ein Verräter ist oder nicht. Ich vergebe 5 Sterne, auch wenn es für mich nicht ganz realistisch war. Aber ich kann ihn weiter empfehlen.
  14. Cover des Buches Der Leuchtturmwärter (Ein Falck-Hedström-Krimi 7) (ISBN: 9783548285863)
    Camilla Läckberg

    Der Leuchtturmwärter (Ein Falck-Hedström-Krimi 7)

     (221)
    Aktuelle Rezension von: sansol

    Auch der siebte Band dieser Reihe hat einen unpassenden deutschen Titel erhalten, schade. Der Leuchtturmwärter spielt in einer für den Krimi unwichtigen Storyline der Vergangenheit eine Rolle – das war es.

    Überhaupt gab es viele Personen deren Handlung in die Kategorie „echt jetzt? Das war es?“ bzw. „unglaubwürdig“ fallen. Außerdem ist Erica entgegen der Buchbeschreibung KEINE Schulfreundin von Annie, sie ermittelt auch nicht mit sondern stolpert zum Schluss aufgrund ihrer Recherchen in anderer Sache in Angelegenheit hinein.

    Die Polizei ermittelt ungewöhnlich naiv, langsam und schlampig da wird es leider unwichtig dass viele Personen überwiegend gegen ein typisches Krimi Klischee agieren.

    Insgesamt gab es fast zu viele verschiedene Handlungsstränge, die leider teils nicht oder nur unbefriedigend aufgelöst wurden.

  15. Cover des Buches Schattenstill (ISBN: 9783596188826)
    Tana French

    Schattenstill

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Der Roman ist der vierte Band Frenchs über die Dubliner Mordkommission und ist im Original 2012 unter dem Titel Broken Harbour erschienen. Die Reihe hat insofern ein besonderes Merkmal, als dass alle Fälle von der Dubliner Kriminalpolizei bearbeitet werden, aber jeweils ein anderer Ermittler der Ich-Erzähler ist, und zwar bisher immer einer, der im Vorgängerband eine nicht unerhebliche Nebenrolle gespielt hat. Es ist die einzige Krimiserie, die ich kenne, die so aufgebaut ist. In diesem Band wird eine junge vierköpfige Familie in einem halbfertigen Neubaugebiet Opfer eines Verbrechens. Die beiden Kinder und der Vater sind tot, die Mutter kommt schwerverletzt in die Klinik. Der Ermittlungsführer Mick „Rocky“ Kennedy hat einen Partner, Richie Curran, der neu bei der Mordkommission ist und von Kennedy eingelernt wird.

    Kennedy ist – mit Verlaub – ein ziemlich arroganter Kerl, extrem von sich selbst überzeugt. Wie in den anderen Bänden auch nimmt sich French viel Zeit, ihre Figuren zu beschreiben und zu charakterisieren, sie quasi auszuarbeiten. Die umfangreichen Charakterzeichnungen sind eine der großen Stärken ihrer Krimis, auch in diesem Band. Das geht logischerweise immer auf Kosten des Handlungsfortschritts. In den vorherigen Bänden habe ich jedoch immer das Gefühl gehabt, es handelt sich um ein ausgewogenes Verhältnis.  

    Diesmal fand ich jedoch, dass die Geschichte dadurch zeitweise sehr langatmig wurde, insbesondere wenn die Chats geschildert wurden oder einzelne Befragungen sich ohne Erkenntnisgewinn sehr in die Länge zogen.

    Die Familienverhältnisse des Hauptermittlers Mick Kennedy mit seinen beiden Schwestern empfand ich lange Zeit als sehr aufgesetzt, als unnötigen Sidekick.

    Beeindruckend und gut gelungen finde ich die Schilderungen der psychischen Ausnahmesituationen, in die fast alle Beteiligten geraten. Das ist gut nachvollziehbar für den Leser und das eigentlich Spannende in diesem Roman. Ich finde es immer wieder bemerkenswert, mit welch geringer Personenzahl Frenchs Romane, die alle über 600 Seiten haben, auskommen. Das Ende fand ich ungewöhnlich, aber gut ausgedacht und vor allem logisch abgewickelt. Zu meinem Bedauern aber wurde das Verschwinden einer Maus und einer Lehmtafel, von dem Pat in einem Forum berichtet (Fischer Tb, 4. Aufl. Mai 2016, S. 494) keiner Auflösung zugeführt. Drei Sterne.

  16. Cover des Buches Schoßgebete (ISBN: 9783492301527)
    Charlotte Roche

    Schoßgebete

     (449)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Elizabeth Kiehl hat einige Probleme, diesbezüglich geht sie zu einer Therapeutin. Sie ist immer etwas übervorsichtig und erwartet in jeder Ecke Gefahr. Der Tod lauert immer in der nächsten Ecke, so zumindest in den Gedanken von Elizabeth.


    Doch ihr Leben besteht nicht nur aus Angst vor Gefahren. Elizabeth führt ein normales Leben. Sie ist verheiratet und Mutter. Das Beste an ihrem Leben? Der Sex! Sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann unterschiedliche Sexfantasien aus. Hin und wieder laden sie noch eine andere Frau dazu ein. Ihr Mann ist strikt gegen einen Mann. 


    Elizabeth allerdings träumt immer wieder von Sex mit anderen Männern, am liebst mit einem aus ihren näheren Umfeld. Doch wie soll sie dies ihrem Mann nur begreiflich machen? Sie wird schon einen Weg finden, da ist sie sich sicher. Es muss nur der richtige Zeitpunkt kommen und dann würde sie zuschnappen.


    Schoßgebete von Charlotte Roche, entweder man liebt es oder man hasst es. Ich gehöre leider zu denen, die mit der Geschichte überhaupt nichts anfangen konnte.


    Der Anfang der Geschichte ekelte mich etwas an. Ich war kurz davor abzubrechen. Habe es aber doch noch bis zum Ende durchgezogen. 


    Elizabeth ist eine psychisch kranke Frau, die ihr Selbstwertgefühl mit Sex füllt. Ihre Gedankengänge und ihr Verhalten sind krankhaft und die Therapie, die sie macht, scheint überhaupt nicht zu fruchten. Sie lässt sich alles gefallen und macht alles mit, Hauptsache ihr Mann ist zufrieden. Eine Frau, die meiner Meinung nach, keine Würde hat. 


    Für mich ein kompletter Flop. Ich persönlich kann nicht verstehen, dass dieses Buch jemals ein Bestseller war. 

  17. Cover des Buches Vaters unbekanntes Land (ISBN: 9783802595790)
    Bernhard Stäber

    Vaters unbekanntes Land

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Bernd Stäber zeigt in seinem ersten Thriller ein Gespür für einen plausibelen aber auch schnellen Thriller. Der Psychologe Arne Eriksen,  fährt zur Erholung in das Land seines Vaters, nach Norwegen, um einen überlebten Mordanschlag zu verdauen. Er lernt dort durch einen Zufall die Polizistin Kari kennen und schlittert so in einen Mordfall hinein. Und dann wird das Buch immer spannender und nimmt immer mehr Fahrt auf.

    Auch wird seine psychische Störung immer mehr thematisiert und es wird auch ein wenig erklärt, wie er es geschafft hat seine Angst zu kontrollieren.

    Alles in allem ist es ein Thriller, wo man etwas mitnehmen kann, wenn man will. Elemente der griechischen Mythologie tauchen auf, man lernt etwas über die Sami, oder wie man sie früher nannte die Lappen.

    Man wird bei dem Roman aber auch in die Abgründe von Familien geführt, die man sich auch  durchaus vorstellen kann. Aber keine Angst, es ist doch alles immer wieder anders als man es sich vorstellt.

    Für mich ist „Vaters unbekanntes Land“ ein interessant und intelligent geschriebener Thriller, der komplett unter die Haut geht, einen zum Nachdenken anregt, aber auch vielleicht ein bisschen zum Nachlesen über dieses unbekannte Land Norwegen.

    Es gibt immer wieder verschiedene Einflüsse in dem Thriller, die aber wirklich einen nie überfordern. Außer vielleicht eines, dass der Schluss einfach ein wenig zu schnell kommt. Aber dies ist so oder so oft so, dass das Ende dann doch immer wieder zu schnell kommt, da sich auf den letzten 70-100 Seiten teilweise die Ereignisse überschlagen.

    Aber alles in allem ist auch das Ende überraschend und plausibel, und ich freue mich irgendwann wieder mal einen Thriller mit Arne Eriksen, Frode oder Kari zu lesen.

    Literaturlounge.eu

  18. Cover des Buches Bewusstlos (ISBN: 9783453415317)
    Sabine Thiesler

    Bewusstlos

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Mine90
    Ein Thriller, an dem ich einige Wochen genagt habe..
    Leider habe ich mehr erwartet. Das Buch hat stellenweise seine Längen und -wer es gelesen hat- nennt mich ruhig begriffsstutzig, dass ich ziemlich lange benötigt habe um herauszufinden warum dieses Buch "Bewusstlos" heißt!
    Ich würde sagen man kann es gut zwischendurch lesen, für mich persönlich aber keine absolute Leseempfehlung mit großartigem Spannungsfaktor. Somit leider nur 3 Sterne.
  19. Cover des Buches Todesschiff (ISBN: 9783596194933)
    Yrsa Sigurdardottir

    Todesschiff

     (132)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

     In Reykjavik wird eine herrenlose Luxusyacht angetrieben, menschenleer und verlassen. Die Anwältin Dora Gudmundsdottir soll den Tod der Passagiere bestätigen, um die Lebensversicherung der Familie auszahlen zu können. Doch als ebenfalls eine Leiche an Land getrieben ist, die eindeutig nicht bei einem Schiffunglück ertrunken ist, will Dora unbedingt herausfinden, wie die Menschen zu Tode gekommen sind…

    Die isländische Krimiautorin Yrsa Sigurdardottir ist insbesondere für ihre Krimis über die Anwältin Dora Gudmundsdottir bekannt geworden, wobei die die Reihe mit dem sechsten Band „Todesschiff“ abgeschlossen hat. Neben der Hauptfigur sind natürlich auch schon andere Charaktere bekannt, so nehmen die Unstimmigkeiten mit Bella wieder sehr unterhaltsam eingebaut und sorgen für einen leicht humorigen Effekt, auch wenn manche Ideen hier schon etwas überzogen wirken. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, einerseits begleitet der Leser Dora bei ihren Ermittlungen. Diese sind stellenweise etwas zu ausgeweitet und tempoarm für meinen Geschmack, sodass sich manche Passagen in die Länge ziehen und die Spannungskurve dann merklich einknickt. Der andere Erzählstrang dreht sich um die Zeit auf der Yacht vor den Todesfällen. Auch hier kommt nicht immer Spannung auf, wenn die Familie sich über recht belanglose Themen unterhält. Doch in der Kombination der beiden Teile, die sich gut reiben und einander ergänzen, ist eben doch eine gelungene Dynamik zu spüren, ebenso wie die vielen kleinen Cliffhanger für Spannung sorgen.

    Die Atmosphäre des Romans hat mir insgesamt gut gefallen – mit Ausnahme der bereits erwähnten langwierigen Passagen – da viele Rätsel gelöst werden wollen und so eine rätselhafte Wirkung entsteht. Nicht alle Charaktere haben bei mir einen lebendigen Eindruck hinterlassen, sie wirken etwas blass und farblos, sodass ich nicht wirklich mit ihnen mitfiebern konnte. Die Auflösung am Ende ist recht verdichtet und konzentriert sich auf Dora, die ihre Erkenntnisse zusammenfasst, wobei einige reizvolle Ideen eingeflossen sind.

    „Todesschiff“ konnte mich zwar nicht vollkommen begeistern, dafür war der Spannungsbogen nicht durchgängig gehalten und manche Charaktere zu farblos dargestellt. Durch die zwei geschickt miteinander verbundenen Zeitebenen und viele Cliffhanger ist insgesamt dennoch ein spannender Gesamteindruck entstanden. Einige gelungene Wendungen und eine sehr dicht erzählte Auflösung machen den Roman dann doch lesenswert, wenn auch nicht der beste Teil der Autorin vorliegt.   

  20. Cover des Buches Tiefe Schuld (ISBN: 9783548288635)
    Manuela Obermeier

    Tiefe Schuld

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe

    Der Krimi ist eine gekonnte Fortsetzung, man kann ihn jedoch auch ohne den ersten Teil zu kennen gut lesen.
    Hier wird dem Privatleben der Kommissarin Toni Stieglitz viel Raum gegeben, die Vergangenheit mit ihrem prügelnden Exfreund, der auch Polizist ist, holt sie immer wieder ein. Zudem sucht sie bei den Ermittlungen in dem neuen Fall immer wieder Parallelen zu sich, da das Opfer auch diverse Blessuren trägt, die auf Misshandelungen schließen lassen. Den Kollegen bleibt dies nicht verborgen, was zu Reibereien und Missverständnissen führt.
    Der Verdächtige und seine Familie sind äußerst merkwürdig und es dauert eine Weile, bis man die Verhältnisse versteht. Wie so häufig ist es anders als man denkt.
    Das ist ein richtig guter Anschlusskrimi, die einzelnen Personen werden gut beschrieben, man bekommt Lust mehr über sie zu erfahren. Die Handlung war gut und spannend konstruiert.
  21. Cover des Buches Das Rosenholzzimmer (ISBN: 9783442484423)
    Anna Romer

    Das Rosenholzzimmer

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Petra_Dre

    Der Inhalt handelt von einer sehr spannenden Familiengeschichte in der auch eine Liebesgeschichte mit vorkommt. Man fiebert schon auf die nächsten Seiten. Es liest sich flüssig und man verliert auch nicht den Faden beim Lesen. Ein Muss für Leser die Spannung und prickelnde Gefühle beim Lesen lieben.

  22. Cover des Buches Legend (Band 1) - Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend (Band 1) - Fallender Himmel

     (2.260)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    Ich weiß, ich bin vermutlich wieder mal die letzte die auf den Hype Train aufspringt, aber ich hab es endlich gelesen. Und was soll ich sagen? Ich hab’s geliebt!


    Auch wenn die Geschichte an manchen Stellen etwas vorhersehbar war, hatte sie einen wahnsinnigen Sog und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

    Besonders liebe ich die Protagonisten. Endlich mal intelligente Menschen, die nicht sofort all ihre Ansichten über Bord werfen, sobald der/die loveinterest um die Ecke kommt. 


    Band zwei wird direkt im Anschluss gelesen und ich hab so im Gefühl, dass das eine Reihe sein könnte, die sich von Band zu Band steigert…

  23. Cover des Buches Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks (ISBN: 9783959670029)
    Cynthia Hand

    Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Abgesehen von ihrer Vorliebe für Mathematik, ist Lexie ein normaler Teenager, mit einem Freund, den sie liebt, guten Noten und einer hoffnungsvollen Zukunft. Dann aber beschließt ihr Bruder, er sei des Lebens überdrüssig und erschießt sich selbst. Seitdem ist nichts wie zuvor. Ihre Mutter vergräbt sich in ihrer Trauer und Lexie fühlt sich schuldig, weil sie den letzten Telefonanruf ihres Bruders weggedrückt hat. Sie beginnt seine Präsenz zu spüren und angesteckt durch ihre Freundin aus Kindertagen, beginnt sie sich mit Geistern zu beschäftigen. Was sie lernt ist, dass sie ihn nicht hätte retten können und das sie und ihre Mutter einen Weg finden müssen, nach vorn zu blicken und ihr Leben neu zu ordnen.

     

    Das Thema ist jetzt nicht unbedingt sehr neu. Es ist ähnlich wie „Love Letter to the dead“ und behandelt den Selbstmord eines engen Verwandten. Es ist aber mit sehr großem Einfühlungsvermögen geschrieben. Ich glaube schon dass es einen Unterschied macht, ob man ein Familienmitglied durch tragische Umstände verliert, oder ob dieser Mensch den Freitod wählt. Es bleiben viel mehr Fragen und Vorwürfe: Hätte ich doch nur und was wäre Wenns. Am besten hat mir Lexies Entwicklung in dem Buch gefallen. Von der Schwester, die sich aus Schuldgefühlen, gegen ihre große Liebe entscheidet und die sich von ihren Freunden abwendet, hin zu einer jungen Frau, die beginnt Zukunftspläne zu schmieden und nach vorn zu sehen. Sie bringt es sogar fertig, ihre durch die Trauer dysfunktionale Mutter wieder auf Kurs zu bringen. Sie lernt wie wichtig verzeihen ist und das sich manche Dinge nicht ändern lassen. Obwohl der Plot doch einen ernsten Hintergrund hat, liest sich das Buch sehr leicht. Ich war mit dem ganzen Herzen dabei und mehr als einmal kurz davor ein paar Tränen zu vergießen. Natürlich passte die dunkle, ein wenig schwermütige Vorweihnachtszeit ideal zu der Geschichte. Ich weiß nicht ob ich im Hochsommer ähnlich gelitten hätte, aber vielleicht ja doch.

     

    Ich denke, dass dieses Buch Teenagern helfen kann, die in einer ähnlichen Situation stecken. Für alle anderen ist es eine tolle Lektüre über den Umgang mit Selbstmord und dem Leben danach.

  24. Cover des Buches Wähle den Tod (ISBN: 9783426519981)
    Jutta Maria Herrmann

    Wähle den Tod

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Jana Langenfeld lebt ein beschauliches Leben mit ihrem Partner Hannes, einem aufstrebenden Politiker, und ihren Kindern Kim und Max in einem Vorort von Berlin. Bis sie eines Tages den Familienhund tot in ihrem Garten auffindet. Jana beschleicht sofort ein ungutes Gefühl, dass es hier jemand auf sie abgesehen hat und die Ursache muss in ihrer Vergangenheit liegen… Doch bevor sie reagieren kann, bekommt sie furchtbare Nachrichten auf ihr Handy. Sie muss etwas tun, doch wo soll sie anfangen? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

    Meine Meinung: Bei diesem Buch handelt es sich um die überarbeitete Neuauflage von „Wähle den Tod“, der 2018 bereits im Knaur Verlag erschienen ist. Das Cover ist neu und meiner Meinung nach passt es viel besser zur Geschichte als das alte Cover. 

    Die Handlung zieht einen mit dem Tod von Benny, dem treuen Familienhund, sofort in den Bann… Wer so etwas tut, muss echte Hassgefühle in sich tragen! Den Charakter von Jana empfinde ich persönlich etwas schwach, denn sie ist eine Person, die immer vor ihren Problemen flüchtet, statt sich ihnen zu stellen. Aber das nutzt die tolle Autorin natürlich für sich und macht Jana so auch sehr angreifbar! Jana hat nämlich in ihrer frühen, aber auch jüngsten Vergangenheit so einige schwarze Flecken aufzuweisen. Als dann auch noch ihre Kinder in Gefahr schweben, verfällt sie total ihrer Panik. Kopflos macht sie sich auf die Suche und das kostet sie fast das Leben…

    Der Schreibstil ist wieder hervorragend zu lesen! Die Autorin streut immer wieder neue Ereignisse in die Geschichte, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann, weil man ja wissen will, wohin das nun wieder führt! Der Spannungsbogen wird so immer aufrechterhalten. Und selbst, als der Täter entlarvt ist, ist das noch nicht das Ende, denn den Kindern bleibt nicht mehr viel Zeit…

    Die letzten Seiten haben mich nicht so ganz zufrieden gestellt, denn ich hätte mir gewünscht, dass Jana nun endlich einmal die Initiative ergreift… aber das ist nur meine Meinung und tut dem Lesevergnügen hier keinen Abbruch!

    Mein Fazit: Ich spreche wieder und sehr gerne hier meine absolute Leseempfehlung aus! Jutta Maria Herrmann schafft es immer wieder, sehr verwobene Geschichten mit dem nötigen Psychothrill zu erschaffen! Und die Story könnte übrigens genau so wirklich geschehen sein…!

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