Bücher mit dem Tag "exorzismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "exorzismus" gekennzeichnet haben.

79 Bücher

  1. Cover des Buches Seelenangst (ISBN: 9783404168446)
    Veit Etzold

    Seelenangst

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Read1ngl0ver

    Handlung: 

    Clara Vidalis zweiter Fall und dort trifft sie auf zwei Seiten des Bösen. Brutale Morde zieren den Weg des einen Bösen und lassen auf schwarze Riten schließen, dass allerdings die Fäden nicht nur in Berlin zu finden sind, kann zu Beginn niemand ahnen. Ihr Falll führt sie durch Mitteleuropa auf einer Spur von Blut und Mord. 


    Charaktere: 

    Clara Vidalis wirkt anders als im ersten Teil schon gefestigter und nicht mehr ganz so wie das junge verirrte Reh. 

    Fanatische und verzweifelte Existenzen Zusammen gebracht bringen nichts als Unheil, was Etzold hier aufzeigt. Aber auch die Möchtegern-Wohltäter mit ihrer Gier nach Reichtum und Macht werden hier deutlich genug bestraft. 


    Story: 

    Die Story ist gut, viele Fäden, die zusammengeführt werden müssen, was auch zum Großteil gelingt. Das Thema Konditionierung wird häufig aufgegriffen, allerdings nur oberflächlich beschrieben. An sich eine in sich stimmende Story, die spannend ist und einem selbst Gänsehaut bereitet. 


    Fazit: 

    Der zweite Teil der Clara Vidalis Reihe erhält von mir eine Leseempfehlung für Thrillerfans. Die Story ist komplex, aber trotzdem verständlich und fesselt einen allein schon aufgrund der zweiten Seiten des Bösen, was man gier kennenlernt. 

  2. Cover des Buches Dunkles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 6) (ISBN: 9783548291277)
    Remy Eyssen

    Dunkles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 6)

     (124)
    Aktuelle Rezension von: AStrelow

    Leon Ritter, die sechste. Schon das Cover versetzt den Leser nach Südfrankreich und in Urlaubsstimmung.
    Wieder ist das beschauliche Lavandou Schauplatz für weniger beschauliche Morde. Diesmal treibt ein besonders brutaler Serienmörder sein Unwesen.Leon Ritter ermittelt gewohnt akribisch und natürlich auch ausserhalb seiner Kompetenzen. Die Protagonisten sind vertraut und der französische Lebensstil aus diesem Teil Südfrankreichs wird gut transportiert. Auch die Landschaftsbeschreibungen kommen nicht zu kurz, so dass man als Leser die malerische Provence genau vor Augen hat.
    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und mit gerichtsmedizinischen Details gespickt. Das Privatleben hat einen angenehmen Anteil in der Story und ist mit der Krimihandlung verflochten, überlagert diese aber nicht.
    Remy Eyssen hat hier wieder einen atmosphärisch wunderbaren Krimi vorgelegt, der gut in die Sommerzeit passt. Die Serie ist auch nach Band 6 immer noch lesenswert.

  3. Cover des Buches Die Unbarmherzigen (ISBN: 9783845807232)
    Danielle Vega

    Die Unbarmherzigen

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy-chan
    Puh, was soll ich dazu bloß sagen...
    Ist leider eines der wenigen Bücher, welches ich einfach nicht fertig lesen konnte.
    Die Story konnte mich überhaupt nicht überzeugen, die Charaktere sind flach geblieben und die Handlungen konnten nicht nachvollzogen werden.
    Ich habs weitergegeben und auch diese Freundin konnte mit dem Buch nicht allzu viel anfangen.
    Daher meine Empfehlung: Lieber ein anderes Buch lesen ;)
  4. Cover des Buches Nachtjägerin (ISBN: 9783442378678)
    Jeaniene Frost

    Nachtjägerin

     (436)
    Aktuelle Rezension von: loveandfantasybooksfan

    Ich liebe die Cat & Bones Reihe so das ich einfach mir die ersten zwei Bände dieser Reihe gleich ausgeliehen habe. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe dieses Buch auf den Händen getragen und kann es nicht erwarte den Rest der Reihe zu lesen.

    Ich mochte Denises und Spades Geschichte sofort. Sie kamen ja bei Cat und Bones ein paar mal vor. Ich fand sofort viele Gemeinsamkeiten zwischen ihm und Denise. Ich fand es toll wie Dämonen und Gefahren in die Geschichte eingebaut waren.

    Ich kann diese beiden Reihen definitiv empfehlen!

    Und mal wieder:

    Viel Spaß beim Lesen!

  5. Cover des Buches Teufelsengel (ISBN: 9783570307526)
    Monika Feth

    Teufelsengel

     (281)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Schon Band 6 und 7 der Jette-Thriller haben mir nicht mehr so gut gefallen. Dieses Buch klang aber sehr spannend, deshalb habe ich es mir zugelegt. Romy fand ich sympathisch und auch der Aspekt, dass sie Journalistin ist gefiel mir. Ich kam jedoch sehr schlecht in das Buch rein. Das bin ich mittlerweile von Monika Feth gewöhnt… Ab Seite 100 bis kurz vor dem Ende hab ich es teilweise nur noch überflogen, da es mich so gelangweilt hat… Wenn man es überfliegt ist es jedoch lesbar. Das Ende fand ich sehr spannend. Aber was ich wie immer kritisieren muss, sind die Szenen von Personen, die irgendetwas irrelevantes für die Story machen. Zum Beispiel nerven mich die Seitenweisen Gebete und Teufelsaustreibungen von Vero. Diese werden immer und immer wieder beschrieben… Auf der Rückseite steht Psychothriller. Das ist kein Psychothriller, sondern ein mangelhafter Krimi. Vielleicht bin ich langsam einfach zu alt für die Bücher von Monika Feth…

  6. Cover des Buches Spirit - Du gehörst mir (ISBN: 9783570309018)
    Carrie Jones

    Spirit - Du gehörst mir

     (44)
    Aktuelle Rezension von: schennie23

    Titel: Spirit

    Autor : Carrie Jones & Steven E. Wedel

    Reihe: keine

    Teil: Einzelband

    ISBN: 9783570309018

    Erscheinungsjahr: 2015

    Art: Taschenbuch

    Preis: 9,99€


    Inhalt:


    Du gehörst mir, ganz und gar mir...

    Traumstimmen, Visionen - Alan und Aimee verbindet ein dunkles Geheimnis. Vom ersten Tag an kommt es zu mysteriösen Vorfällen. Als ob ihnen etwas Böses auf den Fersen wäre. Doch dann machen sie eine schockierende Entdeckung: Nicht sie werden verfolgt, sondern Courtney. Aimees beste Freundin. Ein Dämon hat von ihr Besitz ergriffen....


    Fazit:


    ich war von Anfang an in der Geschichte drin. Hab richtig mitgefiebert. Und das Buch lies sich auch toll lesen, super Schreibstil. Kann ich auch nur empfehlen.

  7. Cover des Buches A Head Full of Ghosts – Ein Exorzismus (ISBN: 9783865526595)
    Paul Tremblay

    A Head Full of Ghosts – Ein Exorzismus

     (41)
    Aktuelle Rezension von: FerrAbbs

    Sehr gruseliger und bildgewaltiger Ansatz zur einer Exorzismus-Geschichte.
    Einiges wird während der Geschichte impliziert, aber nicht weiter gesagt. Besonders was Merry angeht.
    Diese Geschichte hinterlässt an einigen Stellen unbehagen und mehr Antworten als man Fragen gestellt hatte.
    Perfekt für die Grusel-Saison und außerhalb.

  8. Cover des Buches Der Fluch von Belheddon Hall (ISBN: 9783453408197)
    Barbara Erskine

    Der Fluch von Belheddon Hall

     (111)
    Aktuelle Rezension von: zanis_book_story

    Meine Meinung: 

    Ich habe dieses Buch vor einigen Jahren gelesen und empfehle es immer sehr gerne. 

    Barbara Erskine schreibt sooo toll und wird viel zu wenig empfohlen! Ich liebe ihre Art Geschichten zum Leben zu erwecken. Vor allem gefällt mir sehr das sie den Spagat zwischen Historie und Grusel Roman in Einklang bringt. Ja, hier spielt die Geschichte in England und wer sich mit dem Thema England - Historie - Legenden - Aberglaube schon auseinander gesetzt hat, weiss genau worauf ich hinaus will. Auch diese Geschichte konnte wieder durch ihren tollen und flüssigen Schreibstil komplett überzeugen. Die Charaktere sind sehr authentisch und symphatisch. Am meisten hat mir die düstere und beklemmende Stimmung gefallen. Dieser kleine Nerv der beim Leser getroffen wird und es somit schafft dass Buch kaum aus der Hand zu legen. 

    Fazit: Sehr gelungen. Wer Gruselgeschichten mag wird hier komplett auf seine Kosten kommen. 

  9. Cover des Buches Die letzten Tage des Jack Sparks (ISBN: 9783426226810)
    Jason Arnopp

    Die letzten Tage des Jack Sparks

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Das war mal ein Horror Thriller ganz nach meinem Geschmack, der auch mit wenigen blutigen Effekten auskommt und ein leichtes, unheimliches Kribbeln auslöst, das sich mit Spannung durch die gesamte Geschichte zieht.

    Jack Sparks ist tot. Das erfährt man schon im Vorwort durch seinen Bruder Alistair, der dessen letztes Buch hiermit post mortem veröffentlicht. Es ist eine vorläufige Version mit einigen Anmerkungen von Jack für seine Verlegerin, aber auch mit Ergänzungen von Mails und Gesprächsmitschnitten, um die Hintergründe komplett zu beleuchten.

    Jack beginnt seinen Bericht mit seinem Besuch in Italien, um einem Exorzismus beizuwohnen. Sein neues Buch dreht sich nämlich um paranormale Ereignisse, die er hiermit widerlegen möchte. Die einsam gelegene Kirche, der alte Pfarrer, der das Ritual durchführen möchte, das junge Mädchen, das vom Teufel besessen sein soll - alles typische Merkmale wie man sie aus diversen Filmen kennt. Auch Jack fühlt sich eher einer Vorstellung einer Riege von Schauspielern gegenüber, die ihn eher belustigt als beeindruckt.
    Kurz darauf taucht allerdings ein Video auf seinem youtube Kanal auf, das ihn stutzig werden lässt.

    Durch seine zahlreichen Follower stößt er auf viele "angebliche" Geisterjäger und wissenschaftliche Experimente auf diesem Gebiet, was seinen Ehrgeiz anheizt, diese aufzustöbern und der Lächerlichkeit Preis zu geben. Denn er hat Recht und alle anderen sind nur Scharlatane. Ja, Jack ist ein Egoist und Egomane durch und durch. Er liebt seinen Status als polarisierender Autor, er liebt seine social media Accounts, wo er gesehen und ihm zugehört wird.

    Je mehr er sich allerdings mit den Geister-Phämonemen beschäftigt, desto unwirklicher erscheint ihm alles. Der Verlauf der Ereignisse hat mich total in den Bann gezogen, denn Jason Arnopp schafft es, mich ständig zweifeln zu lassen, was nun Wirklichkeit ist und wobei ich vielleicht einer Täuschung unterliege.
    Man erlebt hier einige klassische Elemente übersinnlicher Erscheinungen, Beschwörungen und Séancen, die mich ebenso wie Jack immer tiefer in diese unheimliche Welt voller unglaublicher Phänomene eintauchen lassen.

    Der Clou am Ende hat mir unheimlich gut gefallen! Eine sinnvolle Auflösung scheint kaum möglich zu sein, da sie jeglicher Logik widerspricht. Aber da hat der Autor eine sehr schlüssige und plausible Erklärung abgeliefert, die plötzlich alles in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt. Super gemacht!

    Geister, Dämonen, Heimsuchungen, eine Portion Gewalt und das Mysterium der menschlichen Wahrnehmung in unserer Gegenwart verankert - ein wirklich spannender Mix mit einer äußerst dubiosen Hauptfigur, der man auf ihrem Pfad ins Dunkle einfach folgen muss.

  10. Cover des Buches Der Exorzismus der Gretchen Lang (ISBN: 9783426226902)
    Grady Hendrix

    Der Exorzismus der Gretchen Lang

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Michael-P-Kraus

    Ich fand dieses Buch in einer Buchhandlung und musste es haben. Das Thema "Exorzismus" fasziniert einfach, und ich wollte sehen, wie die neuere Generation dieses Thema angeht.

    Das Setting fand ich recht spannend, wurde ich doch in die 80er zurück katapultiert. Noch dazu geht es um Teenager... Der Autor weiß es nahezu perfekt, mich in die Probleme der heranwachsenden Generation hineinzuziehen. Schnell war ich drin, schnell war auch ich wieder 17... Es fühlte sich großartig an. Diese kleine Zeitreise war auch der Hauptgrund, warum ich das Buch nicht aufhören konnte.

    Allerdings war ich vom Ergebnis dann doch etwas enttäuscht. Denn wer sich "Horrorthriller" auf die Fahne schreibt, der sollte schon ein bisschen was zu bieten haben.
    Gut, das Thema "Besessenheit" wurde eigentlich schon recht gut verarbeitet. Zumindest anfangs. Allerdings wartete ich stets auf den großen Knall, wenn sich der Dämon vielleicht mal richtig zeigt... Und ich wartete, und wartete... Bis ich merkte, dass ich wohl von dem großen Meister Blatty etwas zu verwöhnt bin.
    Die Geschichte wird größtenteils aus Abbys Sicht erzählt, der besten Freundin wiederum von Gretchen. Und ja, der Autor hat die Verzweiflung von Teenagern, wenn beste Freundschaften in Gefahr geraten, richtig gut eingefangen. Man fühlt Abbys Verzweiflung, man möchte sie in den Arm nehmen und ihr helfen... Das alles hat der Autor wirklich nicht schlecht gemacht.
    Bei manchen Beschreibungen jedoch wusste ich nicht, sind es nur die überdrehten Fantasien einer Teenagerin oder ist es tatsächlich. Denn manche der Beschreibungen wirken tatsächlich etwas... naja, überdreht. Jeder, der in seine eigene Jugend mal zurück denkt, wird vielleicht wissen, wovon ich rede. Banalitäten können da schnell ein riesiges Ausmaß annehmen.

    Am Ende war ich tatsächlich ein wenig enttäuscht, denn mit Thriller hat das meiner Meinung nach nur wenig zu tun. Eher - und da muss ich jedoch vor dem Autor wiederum den Hut ziehen - hat es was von einem schelmischen Zwinkern. Zudem ist es wirklich eine nette Zeitreise in die 80er. Den Horror jedoch, auf den ich mich so gefreut hatte, das nackte Grauen - darauf wartete ich leider vergeblich.

  11. Cover des Buches Die Salbenmacherin und der Fluch des Teufels (ISBN: 9783839200179)
    Silvia Stolzenburg

    Die Salbenmacherin und der Fluch des Teufels

     (26)
    Aktuelle Rezension von: unclethom

    „Die Salbenmacherin und der Fluch des Teufels“ ist der 6. und zugleich abschließende Band um die Salbenmacherin Olivera.
    Ich denke Silvia Stolzenburg hat damit ein würdiges und schönes Ende dieser Buchreihe geschaffen.
     Ich persönlich finde es schade, dass die Reise hier nun zu Ende geht.

    Es gelingt ihr wie in jedem der vorhergegangenen Romane die Leser in diese Zeit zu ziehen, fast so als wäre dies kein Buch, sondern vielmehr ein farbenfroher spannender Kinofilm.

    Sehr schön sind auch diesesmal die Figuren beschrieben, die hier auch sehr echt und real wirken. Da fehlt nichts und wirkt auch nicht konstruiert.

    Auch die Schauplätze sind so beschrieben, dass man sie durchaus in der Realität wiederfinden könnte.

    Die Story an sich beginnt eher etwas gemächlicher, nimmt aber recht schnell Fahrt auf und zum grandiosen Finale hin ist die Spannung kaum auszuhalten.

    Immer wieder dachte ich bei mir „Mensch Olivera mach das doch nicht, Du bringst Dich nur wieder in Gefahr“ aber so ist sie halt die Olivera.

    Gut gefallen hat mir auch diesesmal, dass Silvia Stolzenburg gut recherchiert hat und man so auch so einiges lernen konnte.

    Das Buch war für mich wieder ganz großes Kino und so komme ich für das Buch und auch die Buchreihe auf die volle Punktzahl und vergebe deshalb 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

  12. Cover des Buches Die Sprache der Knochen (ISBN: 9783453438774)
    Kathy Reichs

    Die Sprache der Knochen

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Eine junge Frau ist verschwunden. Ihre Familie behauptet, es gehe Cora gut. Doch die verstörte Stimme, die Forensikerin Tempe Brennan auf einer Aufnahme hört, spricht eine andere Sprache. Und wirft Fragen auf. Woher stammt die Tonaufzeichnung? Ist Cora aus freien Stücken abgetaucht? Oder vermisst, weil sie Opfer eines Verbrechens wurde? Die Knochen einer Leiche, die Tempe noch nicht identifiziert hat, scheinen eine Geschichte von Coras Verschwinden zu erzählen, die noch viel grausamer ist, als Tempe befürchtet hat …

  13. Cover des Buches Jenseits GmbH - Lieber Tod als Teufel (ISBN: 9783802581663)
    Amber Benson

    Jenseits GmbH - Lieber Tod als Teufel

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    Amber Benson, bekannt als Tara aus Buffy, ist nicht nur eine tolle Schauspielerin, sondern auch Sängerin und Autorin. Jenseits GmbH (englisch Death, Inc.) ist ihr erster Roman.



    Die junge Calliope führt ein ganz normales Leben in New York: shoppen, als Sekretärin arbeiten und ihre Pause für Besorgungen für ihre Chefin verschwenden.

    Aber ein Buch wäre ja öde, wenn es so weiterginge, und eines Tages taucht ein Faun in ihrem Bad auf. Man erfährt, dass Callie sich mit einem Vergessenszauber belegt hat, um ihre schräge Familie zu vergessen. Denn: ihr Vater ist der Tod und sie will nicht das Geschäft übernehmen. Jetzt wurden ihr Vater und seine Vorstandsmitglieder entführt und Callie soll ihn retten. Ein wildes Abenteuer durch Erde, Himmel und Hölle beginnt.



    Amber Bensons erstes Werk ist wie ein Kindermärchen geschrieben, wird jedoch durch die wilden Gedanken Calliopes eindeutig zu einem Erwachsenenroman. Sie hat einen unglaublich sarkastischen Humor, der mich mehr als einmal zum laut Auflachen gebracht hat. Außerdem hat sie Anspielungen aus der Popgeschichte der 80er, 90er und von heute eingebaut, was einen geistig auf Trab hält. Natürlich versteht man dabei das ein oder andere nicht, aber da es fast immer erklärt wird, macht das nix. A propos Erklärungen: sie wiederholt des Öfteren vorherige Handlungsstränge, damit man der Handlung gut folgen kann, aber ich fand sie größtenteils unnötig, wenn man aufmerksam die Handlung verfolgt hat.



    Ein tolles, spaßiges, spannendes und superwitziges Buch, in dem sich die Protagonistin mal nicht vom erstbesten übernatürlichen Heißsporn flachlegen lässt. Dafür hat sie nämlich gar keine Zeit!
  14. Cover des Buches Frucht der Sünde (ISBN: 9783499249051)
    Phil Rickman

    Frucht der Sünde

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Nach einem schweren Schicksalsschlag nimmt die Pfarramtsvertreterin Merrily Watkins die angebotene Stelle in dem beschaulichen Ledwardine an. Ein unheimlicher Todesfall in dem dortigen Apfelgarten, ein verschwundenes Mädchen, das alte Pfarrhaus selbst und ihre eigene Teenagertochter halten Merrily in Atem. Als auch noch ein Skandalautor auftaucht um eine umstrittene, alte Geschichte in der Dorfkirche aufzuführen scheint das Chaos perfekt. 

    Meine Meinung: Ein angenehmer Schreibstil und fesselnde Anfangsszenen begrüßen den Leser in diesem etwas anderen Krimi von Rickman. Die Idee eine Pfarrerin der anglikanischen Kirche als Protagonistin in einem Krimi auftreten zu lassen fand ich sehr spannend. Auch die übersinnlichen Elemente sind gut eingeflochten und der Glaube an sich wird thematisierst, aber niemals aufdringlich in den Vordergrund gestellt. Leider konnte der Spannungsbogen nicht gehalten werden, trotz übernatürlicher Phänomene und Spuk im Pfarrhaus. Den Mittelteil fand ich langatmig und zunehmend ging mir Merrily mit ihren eigenen Problemen auf die Nerven. Auch gibt es keine Ermittlungen im eigentlichen Sinne. Aber am Ende löst sich dann doch (fast) alles in rasantem Tempo auf, sodass der Leser wieder an das Buch gefesselt wird. 

    Merrily als Protagonistin war für mich oft nicht richtig fassbar, ohne dass ich allerdings benennen könnte woran genau das liegt. Ihre Tochter Jane repräsentiert als aufsässiger Teenager das "moderne Weltbild" (das ganz gut ohne ein Kirche zurechtkommt und dafür andernorts die spirituelle Erfahrung sucht), was sie für mich zugänglicher machte und zu manch interessanter Meinungsverschiedenheit führte. Der Kreis der Dorfgemeinschaft bleibt angenehm überschaubar.

    Mein Fazit: Der etwas andere Krimi mit Luft nach oben. Ich freue mich auf den zweiten Teil mit Merrily.

  15. Cover des Buches Über uns die Hölle (ISBN: 9783958764163)
    Simon Lokarno

    Über uns die Hölle

     (11)
    Aktuelle Rezension von: dunkelzeile

    Vorab ein großes Dankeschön an den netten Autor, der mir sein Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

    Wer kennt sie nicht, die Geschichten der Besessenheit und den Exorzismen? Auch hier werden wir mit dem Altbekannten Thema konfrontiert. Aber auf eine perfide und brutale Art und Weise. Alles ist bis ins kleinste Detail beschrieben und schafft somit die perfekte Stimmung für dieses Werk.

    Zu Beginn meiner Rezension möchte ich auf den grandiosen Schreibstil des Autor eingehen. Er lebt von seinen Wortspielen, seinen Metaphern und lässt sich wunderbar locker lesen. Einige Passagen in dem Buch haben mich echt zum schmunzeln gebracht. 

    Dennoch schafft der Autor es mit gnadenloser Brutalität zu überzeugen. Ein Fall der Besessenheit jagt den nächsten. Es wird zunehmend blutiger, brutaler und kranker. Der „Amok-Virus“, wie dieses Phänomen öfter mal betitelt wird, breitet sich immer weiter aus. Es scheint als wollen die Dämonen unsere Welt immer weiter einnehmen. Oder trügt der schein?



    Desweiteren haben die Kapitel für mich eine perfekte Länge und lassen das Lesen zwischendurch zu. Einige sind kürzer als andere, aber keines der Kapitel ist zu lang. Es herrscht ein Wechsel der Perspektiven der uns Einblicke in die verschiedenen Szenarien und Fälle gewährt und somit eine gewisse Spannung aufbaut. 


    Einzig allein das Ende konnte mich nicht überzeugen. Mit dieser Kehrtwende habe ich keinesfalls gerechnet und ist für mich in dem Genre des Horrors auch leider eher unpassend. Dennoch ist es kreativ, speziell und auch der Titel passt wohl sehr gut, zu dem was uns geboten wird.
    Aber um nicht zu Spoilern, möchte ich nicht weiter darauf eingehen.



    Fazit:
    Es handelt sich um ein durchaus solides Werk des Horror Genres. Es lebt von seiner hemmungslosen Brutalität und seinen blutigen Szenarien. Kein Detail ist zu krank, um es nicht zu erwähnen. Der lockere und metaphorische Schreibstil verleiht dem ganzen Buch und seiner Geschichte nochmal einen gewissen Charme und glänzt mit Wortspielen die einen des Öfteren zum schmunzeln bringen. Wie aber schon erwähnt, konnte mich das Ende nicht mitreißen und ist in meinen Augen auch etwas befremdlich in diesem Genre. Daher „nur“

    3,5/5 Sterne!

  16. Cover des Buches Die fünfte Kirche (ISBN: 9783499249075)
    Phil Rickman

    Die fünfte Kirche

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Betty und Robin Thorogood sind zwei junge Leute, die in das kleine, beschauliche Dorf "Old Hindwell" ziehen. Dass die Uhren dort noch völlig anders "ticken", wenn es um Religionsausübung geht, müssen sie bald am eigenen Leib erfahren, als bekannt wird, dass Betty und Robin keine Christen sind. Sie gehören einer anderen Glaubensgemeinschaft an und sind beide "weiße" Hexen/Hexer.

    Der neue Prediger im Dorf, Nicholas Ellis, der ein Geheimnis verbirgt, lässt nichts unversucht, das Ehepaar sofort zu verdammen und als "Wurzel des Bösen" zu verunglimpfen.
    Die Dörfler, die von Ellis charismatischer Erscheinung beeindruckt sind, lassen sich von ihrem radikal eingestellten Pfarrer blenden und so kommt es bald zu einem gefährlichen "Showdown" in Old Hindwell, als bekannt wird, dass Betty und Robin zusammen mit einigen Gleichgesinnten ein "heidnisches Fest" auf ihrem Grundstück, zu dem auch eine alte verfallene, aufgegebene Kirche zählt, planen.
    Doch glücklicherweise wird Merrily Watkins von ihren Vorgesetzten beauftragt, Ellis einmal vor Ort über die Schulter zu sehen, da selbst die Kirche beunruhigt ist. In dem Dorf gehen einige seltsame Dinge vor sich und schließlich verschwindet eine Frau, die Merrily kurze Zeit zuvor kennen gelernt hatte und deren jüngst verstorbene Schwester mit einem angesehenen Bürger von Old Hindwell verheiratet war.
    Laufen in Old Hindwell alle Fäden zusammen? Wie gut, dass Merrily nicht allein ermitteln muss und sich auf den knorrigen alten Gomer und ihre gewitzte Tochter stützen kann...

    Nachdem man in Band 1 und Band 2 der Reihe viel über die Hauptfigur der Serie, Merrily Watkins und ihr familiäres Umfeld erfahren durfte, geht es in "Die fünfte Kirche" nun etwas rasanter zur Sache, als man es bislang gewohnt war. Beängstigend eindringlich und realistisch schildert Phil Rickman diesmal, wie schnell es redegewandten Menschen gelingen kann, etwa eine ganze Dorfgemeinschaft negativ beeinflussen zu können bzw. eine Hetzjagd auf anders Gesinnte zu veranstalten.

    Es kommt zum religiösen Kampf "Gut gegen "Böse" in Old Hindwell- doch besonders positiv anzumerken ist, dass Phil Rickman nicht in die Falle tappt, eindeutig Stellung zu beziehen, sondern beide Seiten durchleuchtet ohne zu Verurteilen, was den Roman sehr lesenswert macht.

    Die Fans der Serie müssen sich zwar gleich am Anfang von einer liebeswerten Nebenfigur verabschieden, was für ein paar traurige Momente sorgt, dennoch ist dieser Teil der Reihe wie gewohnt, gespickt mit amüsant- zynischen Gedankengängen der Romanheldin Merrily und auch die zahlreichen Dialoge des knorrigen Gomers Parry und seine unverklärte Sicht auf die Dinge, sorgen für viele Schmunzelmomente im Laufe der Story.

    Die Aufklärung des Mordfalls ist ebenfalls sehr spannend geraten, wobei der Ort, an dem die Überführung des Mörders stattfindet, für Gänsehautstimmung sorgt.

  17. Cover des Buches Der Exorzist (ISBN: 9783404168675)
    William P. Blatty

    Der Exorzist

     (78)
    Aktuelle Rezension von: chuma

    Wer kennt ihn nicht - den Klassiker von 1971 aus der Feder von William Peter Blatty? "Der Exorzist" hat Geschichte geschrieben und wohl auch zahlreiche Autoren und Regisseure beeinflusst. Blatty selbst schrieb nicht nur den Roman, sondern auch das Drehbuch zur gleichnamigen Verfilmung 1973.  Als Inspiration diente dem Autor ein realer Exorzismus aus dem Jahr 1949 in Maryland/USA.

    Auf den Inhalt muss ich wohl nicht ausführlich eingehen. Kurz und knapp: Die 12-jährige Tochter der erfolgreichen Filmschauspielerin Chris MacNeil verhält sich plötzlich äußerst merkwürdig. Die Ärzte können keine physischen Ursachen für Regans Störungen finden und so wendet sich die verzweifelte Mutter schließlich an die Kirche. Pater Damien Karras ist Psychiater und Berater für die Angehörigen seines Ordens und sieht sich den Fall an. Gemeinsam mit Pater Lancaster Merrin, einem alten und erfahrenen Kirchenmann, der bereits Exorzismen durchgeführt hat und überzeugt davon ist, dass der Dämon Pazuzu von dem Mädchen Besitz ergriffen hat, stellt sich Karras dem Bösen.

    Lange ruhte das Buch ungelesen in meinem Bücherregal. Warum nur? Alt aber keinesfalls angestaubt, ruhig erzählt und doch fesselnd hat mich der Kultklassiker von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen.
    Ich muss dazu sagen, dass ich streckenweise auch zum ungekürzten Hörbuch, welches souverän und hervorragend von Reinhard Kuhnert gelesen wird, gegriffen habe. Buch und Hörbuch in Kombination haben mir ein echtes Highlight beschert. Kuhnerts Stimmvielfalt ist großartig und gibt besonders den Szenen der Austreibung einen ganz besonderen Touch. Die Verschlagenheit des Dämons, seine Schmeicheleien, Verlockungen und die Durchtriebenheit werden stimmlich vom Sprecher phänomenal umgesetzt.

    Als dezent störend empfand ich den Erzählstrang rund um die Ermittlungen des Polizisten Kinderman (für mich eine Art Columbo-Verschnitt), der als Figur selbst allerdings schon überzeugen kann. Kindermans Auftritte drückten ein wenig auf die Spannungsbremse, waren aber für sich genommen trotzdem unterhaltsam. Deshalb gibt es hier auch keinen Punktabzug von mir.

    Fazit
    Insgesamt hat Blatty ein faszinierendes Stück Literaturgeschichte im Horrorgenre geschaffen, das der damaligen Zeit vielleicht sogar ein Stück voraus war und deshalb auch heute noch begeistern kann. Regans Besessenheit wird grandios dargestellt und lässt den Leser auch heute noch schaudern.
    "Der Exorzist" ist zeitlos und ein Must-Read für jeden Liebhaber der spannenden Horror-/Gruselliteratur.

  18. Cover des Buches Akuma (ISBN: 9783750441064)
    Nicole Siemer

    Akuma

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Annikarefyehcs

    „Akuma“, dass zweite Buch der Autorin Nicole Siemer, erzählt von einer jungen Frau die - Wort wörtlich - mit ihrem inneren Dämon klarkommen muss, um sich selbst und ihre Mitmenschen zu schützen. 

    Die junge Frau namens Kjara hütet schon seid ihrer Kindheit ein großes Geheimnis. Denn in Ihr lebt ein mächtiger Dämon. Ein Dämon der auf den Namen „Akuma“ hört. Akuma ist jedoch kein gewöhnlicher Dämon und stellt mit seinen Eigenarten, Kjaras Welt immer wieder auf den Kopf. Dann taucht auch noch ein charmanter Mann in Kjaras Leben auf, der die Beziehung zwischen Ihr und dem Dämon auf die Probe stellt. Sie muss sich entscheiden. Wie will sie leben? In der Vergangenheit oder Zukunft? 

    In dem Buch wird aus zwei verschiedenen (zeitlichen) Perspektiven erzählt. Einmal Kjaras Vergangenheit und ihrer Gegenwart. Dies erzeugt eine tiefe Bindung zu den Charakteren Kjara und Akuma, da man unglaublich viel über sie und Ihre Welten erfährt. 

    Das Buch „Akuma“ ist definitiv nichts für „schwache Nerven“, da es dank seiner zeitweise sehr brutal/gewalttätigen Handlungen, doch schon ziemlich ins Detail geht und den Leser gerne mal mit „abgetrennten Gliedmaßen“ begrüßt. Dies ist jedoch teilweise mit so einer stumpfhaften Normalität untermalt, dass ich oft etwas ungläubig über diese Szenen schmunzeln musste. 

    Zusätzlich ist zu erwähnen, dass der Witz zwischen den beiden Protagonisten (Kjara und Akuma) so greifbar und verständlich ist, dass man manchmal ein herzhaftes Lachen gar nicht unterdrücken kann, wenn die beiden sich mal wieder zanken. Diese regelrechten Ping-Pong Konversationen zwischen den beiden ist absolut passend zur gesamten Atmosphäre des Buches und ist außerdem mMn Comedy Gold. 

    Jedoch rückt der Ernst der Situationen und der Handlungen dabei niemals in den Hintergrund. Er wird durch diese kleinen Unterhaltungen nur noch einmal fett, mit einem schwarzen Edding, unterstrichen. Im einen Moment hatte ich einen Lachkrampf und im nächsten war ich vor Spannung so gefesselt, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. 

    Die Autorin hat hiermit ein Buch geschrieben, dass definitiv mit den „großen Bestsellern“ mithalten kann! Großes Lob an dieser Stelle. Wer also ein Buch sucht, bei dem Ihr Lachen aber auch mit fiebern könnt UND ihr ein Buch sucht, dass definitiv Suchtpotenzial hat, seit ihr hier genau richtig! Klare Kaufempfehlung!

  19. Cover des Buches Nachtschicht (ISBN: 9783838752044)
    Stephen King

    Nachtschicht

     (395)
    Aktuelle Rezension von: Zeke

    Wer den Meister des Horrors kennenlernen möchte, sollte sich unbedingt sein erstes Kurzgeschichtenbuch "Nachtschicht" holen. Von Kurzgeschichten die nur ein paar Seiten lang sind, bis zu Kurzgeschichten die 40 Seiten haben, Vampire, mordende Wäschetrockner und psychologische Urängste des Menschen, alles ist in dieser Kurzgeschichtensammlung dabei. 

    Erwähnenswert ist auch, dass der Prolog und Epilog von "Brennen muss Salem" enthalten ist, sowie eine Nebenstory aus dem "The Stand"-Universum. Stephen King hat hier meiner Meinung nach Kurzgeschichten präsentiert, die eigentlich ziemlich lächerlich scheinen, aber dennoch eine gewisse Angst im hintersten Eck der Gedanken auslösen könnten, aber auch über jene Ängste des Menschen über die man sich keinen Kopf machen möchte. Nicht alle Kurzgeschichten sagen mir zu, einige waren schlecht, aber der Grossteil hat mir gefallen. Lustigerweise habe ich bemerkt, dass es bei diesen 20 Storys unterschiedliche Meinung der Leser gibt, sodass ihr am besten selbst die Geschichten lesen sollt. Lohnen tut es sich auf jeden Fall!

    5/5 Briefe aus Jerusalem (Prolog "Brennen muss Salem")

    5/5 Spätschicht

    5/5 Nächtliche Brandung

    4/5 Ich bin das Tor

    3/5 Der Wäschemangler

    1/5 Das Schreckgespenst

    2/5 Graue Masse

    5/5 Schlachtfeld

    2/5 Lastwagen

    3/5 Manchmal kommen sie wieder

    2/5 Erdbeerfrühling

    2/5 Der Mauervorsprung

    2/5 Der Rasenmähermann

    5/5 Quitters Inc.

    3/5 Ich weiss was du brauchst

    4/5 Kinder des Mais

    5/5 Die letzte Sprosse

    3/5 Der Man der Blumen liebte

    4/5 Einen auf den Weg (Epilog "Brennen muss Salem")

    5/5 Die Frau im Zimmer

    Mein persönlicher Favorit wären "Quitters Inc." und "Die letzte Sprosse" (Wobei "Die letzte Sprosse" ein Tick besser ist, da es eine Geschichte ist, über die man sich wohl auch nach dem Lesen Gedanken macht.)

  20. Cover des Buches Die Exorzistin: Dämonenkuss (ISBN: 9783426502266)
    Jenna Black

    Die Exorzistin: Dämonenkuss

     (34)
    Aktuelle Rezension von: KrtnFneis
    "Ich öffnete die Augen und konnte kaum fassen, dass ich tatsächlich noch ich selbst war. Der Boden schwankte unter meinen Füßen und meine Beine knickten weg. Alles lief wie in Zeitlupe ab. Trotzdem schaffte ich es nicht rechtzeitig, den Sturz mit den Händen abzufangen. Ich schlug hart mit dem Kopf auf dem kalten Kachelboden auf und um mich herum wurde es schwarz."

    Morgan Kinsley, eine hübsche, junge attraktive Frau, die eigentlich gutes tut ... in gewisser Maßen. Sie ist eine Exorzistin und hilft Menschen, welche ungewohlt von einem Demonen besetzt wurden, von ihm loszukommen. Doch für sie, sowie dem Opfer geht die Sache nicht immer gut aus. Auch dieses mal, als sie nach Topeka, Kansas musste um einen unschuldigen kleinen Mädchen einen illegalen Demon auszutreiben. Man weiß, dass so ein Prozess bleibende Schäden an dem Bessesenen verursachen kann, aber was will sie schon machen, wenn sie darum gebeten wird?!
    Morgan tut was man ihr sagt, mit Folgen. Weil der Demon zu stark war und sich losrieß, konnte er Kontakt zu Morgan ermöglichen, doch so wie es sein sollte, passierte nichts. Das Ungeheuer hat von Morgan keinen besitzt ergriffen und das war unmöglich. Ihre Aura wurde überprüft, doch man konnte nichts feststellen. Erst durch ihren Träumen wurde Morgan bewusst, dass sie schon länger selbst bessesen war, doch ihr Wille war so stark, dass man ihr nichts anmerkte. Doch trotzdessen schwebte sie in Lebensgefahr!

    Dies ist eines der wenigen Bücher, die mich am meisten gefesselt haben. Nicht nur wegen der Spannung, die die Autorin mit Erfolg in das Buch mithineinbrachte, sondern auch wegen dem Action und der Vielseitigkeit dieser Story. Ihr Schreibstiel war angenehm zu lesen und sehr fantasievoll. Zu dem Cover des Buches muss ich sagen, dass es einem eher abschreckt als einladet, gelesen zu werden. Doch trotzdessen bin ich von dem Buch positiv überrascht. Die Personen wurden ziemlich gut beschrieben, sodass man sie sich einfach vorstellen konnte. Des Weiteren hat man gemerkt, dass die Autorin eine sehr große Fantasie besitzt, was sich im Buch wieder finden lässt. Schade ist nur, dass es schwer zu besorgen ist, weil es dennoch schon so alt ist. Ich wäre nicht abgeneigt, die nächsten zwei Bücher auch noch zu lesen, wenn ich wüsste wo ich sie noch auftreiben kann.

    Eine Kritik an dem Buch kann ich nicht vergeben, weil es für mich mehr als gut geschrieben ist. Ob man die weiteren Bände noch auftreiben kann, bleibt mir ein Rätsel, aber nichtsdestotrotz empfehle ich es für Jugendliche sowie für Erwachsene sehr weiter. Daher gebe ich diesem Buch fünf Sterne.
  21. Cover des Buches Jill Kismet 01 (ISBN: 9783802583063)
    Lilith Saintcrow

    Jill Kismet 01

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Titel: Dämonenmal
    Autor: Lilith Saintcrow
    Reihe: Jill Kismet #1
    Verlag: LYX
    Genre: Fantasy
    Seitenanzahl: 361


    Klappentext:
    Nach dem Tod ihres Meisters Mikhail ist Jill Kismet die oberste Jägerin ihrer Heimatstadt und unterstützt die Polizei im Kampf gegen übernatürliche Geschöpfe. Der Kuss eines Dämons hat Jill erstaunliche Fähigkeiten und Kräfte verliehen. Da wird sie an den Schauplatz eines grausamen Verbrechens gerufen: Ein Unbekannter hat vier Polizisten ermordet und verstümmelt, und die Polizei vermutet, dass ein Gestaltwandler die Tat begangen haben könnte. Jill erhält Unterstützung von dem gut aussehenden Werpuma Saul, für den sie schon bald tiefere Gefühle hegt. Aber kann die hartgesottene Jägerin ihm gegenüber ihre Seele öffnen?

    Meine Meinung:
    Mich enttäuschte in der letzten Zeit ja so manches Buch, aber das hier war mal wieder ein ganz vernünftiges, das mich teilweise sogar richtig fesselte.

    Ich habe es im März gelesen, deswegen weiß ich gerade nicht mehr so 100 %, was ich so beim Lesen gefühlt habe...naja...das negative weiß ich noch.

    Also die Story ließ sich ansich ja flott lesen, aber was schon Cybersyssy aufgefallen ist, blieb auch mir nicht unbemerkt....
    Ständig wiederholte sich die Autorin...sei es eine bestimmte Fähigkeit von Jill oder eben ihre klimpernden Amulette im Haar.

    Ein paar Mal darf das ja gerne geschehen, aber irgendwann ist es total langweilig : /

    Auch fand ich es schade, dass der Leser im Grunde nicht so viel Hintergrundwissen zu den Charakteren bekommt. Ab und zu erhielt ich mal einen kleinen Happen per Rückbkende, aber irgendwie war mir das echt zu wenig.

    Auch bei der ganzen Kritik möchte ich sagen, dass der erste Teil mich dennoch gut unterhalten hat und für Zwischendurch absolut okay ist...

    Bewertung:

    Der Einstieg in die neue Reihe von Lilith Saintcrow unterhielt mich zwar ganz gut, aber es gab für mich einfach ein paar zu viele negative Punkte, weshalb ich kein Interesse auf den Rest der Reihe habe...
    Von mir gibt es:

    3 von 5 Sterne

  22. Cover des Buches Von der Liebe und anderen Dämonen (ISBN: 9783462037210)
    Gabriel García Márquez

    Von der Liebe und anderen Dämonen

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Fürchten Sie nicht, sich zu verdammen?«
    »Ich glaube, ich bin es schon, aber nicht vom Heiligen Geist. … Ich habe schon immer geglaubt, daß der mehr auf die Liebe als auf den Glauben gibt.«

     

    Cartagena im ausgehenden 18. Jahrhundert. Sierva María de Todos los Angeles ist die einzige Tochter des Marqués de Casalduero. Von ihren nur um sich selbst kreisenden Eltern vernachlässigt, wächst sie unter den schwarzen Sklaven des Hauses auf, lernt ihre Sprache und Bräuche. Als sie mit 12 Jahren von einem tollwütigen Hund gebissen wird, besinnt sich der Vater erstmalig auf seine Tochter und beschließt, sie zu retten. Obwohl sie keine Anzeichen der Krankheit zeigt, wird sie einer Reihe von Ärzten und Heilern ausgesetzt. Als es ihr nach den Behandlungen richtig schlecht geht, kann es dafür nur eine Ursache geben: Besessenheit! Sierva wird in ein Kloster gebracht, in dem ihr die Dämonen ausgetrieben werden sollen. Mitten in all dem Wahnsinn zweifelt einzig ein Pater, dass in dem zarten Mädchen mit den wunderschönen Haaren tatsächlich der Teufel steckt. Und er zweifelt nicht nur, sondern verliebt sich auch noch.

     

    Gerade einmal 224 Seiten umfasst dieses Buch und präsentiert dem Leser doch eine richtig große Geschichte. Dem Autor gelingt das Kunststück, mit wenigen, aber auf den Punkt gewählten Worten, seine Charaktere und die Schauplätze so bildhaft und präzise zu beschreiben, dass man sie von der ersten Seite an vor Augen hat.

    Er spart nicht mit Kritik. Das Bild der adligen Gesellschaft, das er zeigt, zeugt von Dekadenz und Selbstsucht. Siervas Eltern baden sich in selbstgeschaffenen Problemen, jeder bemitleidet sich selbst am meisten und ist blind für die Sorgen der Mitmenschen. Die Existenz der Sklaven ist eine Selbstverständlichkeit und niemand kommt auf die Idee, die praktizierten Unmenschlichkeiten zu erkennen oder gar in Frage zu stellen. Und über allem schwebt der angeblich streng gelebte Katholizismus und die Inquisition. Grausam. Tragisch.

    Ich gestehe, dass mich die Geschichte sehr berührt hat. Und wütend gemacht hat sie mich - auch jetzt noch wühlt in mir der Zorn auf so manchen Charakter! Ein kurzes Buch und doch so intensiv geschrieben, dass es nachwirkt und die Gedanken immer wieder zur Handlung zurückkehren lässt.

     

    Fazit: Eine tragische Geschichte mit wunderschönen Worten erzählt. Sehr lesenswert!

  23. Cover des Buches Der Judasfluch (ISBN: 9783426635872)
    Scott McBain

    Der Judasfluch

     (229)
    Aktuelle Rezension von: 65_buchliebhaber

    Die Geschichte der Judas-Silberlinge, verbunden mit dunklen Verschwörungen und finsteren Mächten ist teilweise für mich nicht nachvollziehbar und leicht verschroben. Die Reise durch die Jahrhunderte, immer die Silberlinge im Mittelpunkt, finde ich nicht logisch aufgebaut. Es gibt für mich zu viele verschiedene Ebenen, die schwer zu verfolgen sind.

    Verschwörungstheorien und durch die katholische Kirche geschmiedete Ränke stehen im Mittelpunkt des umfangreichen Thrillers. Die Geschichte in der Gegenwart ist anfänglich gut erzählt, driftet dann aber ins Absurde ab. Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen, es gibt deutlich Besseres in diesem Genre.

  24. Cover des Buches Teufelsmond (ISBN: 9783499256820)
    Ines Thorn

    Teufelsmond

     (22)
    Aktuelle Rezension von: page394
    Hessen im Winter des 16. Jahrhunderts. Pater Fürchtegott wird von seinem Kloster zum Exorzisten berufen und soll untote Nachzehrer, die im Knüllwald hausen, beseitigen. Die junge Karla unterdessen flieht aus ihrem Heimatdorf, weil sie mit dem grausamen Leberecht verheiratet werden soll. Die beiden treffen aufeinander und setzen ihre Reise gemeinsam fort, bis sie im Dorf Alwerode ankommen – wo sie dringend gebraucht werden, denn dort passieren immer wieder Unglücke. Bald merken Pater Fürchtegott und Klara, dass die abergläubische Dorfgemeinschaft, die den benachbarten Michelsmüllern, die angeblich mit dem Teufel im Bunde stehen, für alles die Schuld gibt, selbst einige Geheimnisse hat und nicht unschuldig an den Vorfällen im Dorf ist.

    Teufelsmond war mein erstes Buch von Ines Thorn, aber sicherlich nicht mein letztes. Der Schreibstil der Autorin hat mir extrem gut gefallen – er ist sehr flüssig und man kann sich die Geschehnisse gut vorstellen und beim Lesen das Dorf vor sich sehen (und riechen) und komplett in der Geschichte versinken. Die Sprache ist, dem Zeitpunkt der Geschichte angemessen, etwas altmodisch, aber nicht so sehr, dass der Lesefluss dadurch ins Stocken gerät. An einigen Stellen, beispielsweise wenn jemand auf grausame Art und Weise stirbt, was das ein oder andere Mal vorkommt, hatte ich eine Gänsehaut. Die düstere Atmosphäre zieht sich durch den ganzen Roman.

    Ein Grund, warum ich so gerne historische Romane lese, ist, dass man beim Lesen automatisch etwas dazulernt und das war auch hier der Fall. Man erfährt viel über das Leben im 16. Jahrhundert und wie es von Religion bestimmt war – aber auch, zu wie viel Angst und Missverständnissen die Unwissenheit über Naturwissenschaft führen kann. Auch die (sehr niedere) Rolle der Frau wird herausgestellt, wobei am Ende die Frauen jedoch zu den heimlichen Heldinnen des Dorfes werden. Hier hat die Autorin einen tollen Mittelweg gefunden, auf respektvolle Weise das Gesellschaftsbild der damaligen Zeit beizubehalten. Auch die Protagonistin Karla fällt des Öfteren aus ihrer Rolle als Frau, sie läuft vor einer ungewollten Heirat weg, ist aufgeschlossen, gewitzt und, zu Pater Fürchtegotts Erstaunen, außergewöhnlich klug. Der Pater hingegen ist zwar streng religiös, aber dennoch für die Wissenschaft offen. Insgesamt sind die beiden ein tolles Team und zwei sehr sympathische Hauptcharaktere, auch wenn mir ein klein wenig der Bezug zu beiden gefehlt hat – der erste, aber winzige Kritikpunkt an
    Teufelsmond.

    Kritikpunkt Nummer Zwei sind die vielen Dorfbewohner – die Männer, ihre Frauen, Mägde, Knechte und Kinder… Ich konnte leider bis zum Ende nicht den Überblick behalten, wer wer ist, was für die Auflösung der Handlung aber recht wichtig ist. Hier hätte die Autorin die einzelnen Charaktere und ihre Geschichten etwas besser ausarbeiten können und ihnen mehr Tiefe verleihen.

    Das Ende und die Auflösung des Spuks sind dann doch leider eher vorhersehbar. Im Laufe der Handlung erfährt man die Geschichte über zwei Generationen von Alwerode und nach und nach kommen der Pater und Karla so hinter das Geheimnis der Dorfbewohner. Das Ende ist nach ungefähr zwei Dritteln des Buches dann doch eher vorhersehbar – Kritikpunkt Nummer Drei. Insgesamt vergebe ich vier von fünf Sternen, weil ich mich dennoch sehr gut unterhalten gefühlt habe und, obwohl ich nicht gläubig bin, einige gute Gedanken aus dem Buch mitnehmen konnte. Der wichtigste ist wohl: Aus Angst vor dem Bösen kann man das Böse erschaffen.

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