Bücher mit dem Tag "erlöser"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erlöser" gekennzeichnet haben.

37 Bücher

  1. Cover des Buches Der Thron der Finsternis (ISBN: 9783453315730)
    Peter V. Brett

    Der Thron der Finsternis

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Emisbuecherwelt

    und ein weiterer absolut fesselnder Teil. Ich freue mich auf Teil 5


  2. Cover des Buches Das Leuchten der Magie (ISBN: 9783453315747)
    Peter V. Brett

    Das Leuchten der Magie

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Gwynny

    EINE HÖRBUCH-REZENSION  –  Eine Rezension für das Finale in zwei Bänden!

    Überall im Lager zeichneten Leute Siegel in die Luft und wiederholten die letzten Worte:
    »Wir alle sind Erlöser.«

    Aus „Das Leuchten der Magie, Band V“ von Peter V. Brett

     

    Rücksichtslos verausgabte Jardir seine Magie, als er Alagai Ka hinterherhetzte. Die Krone und der Speer des Kaji vermochten magische Energie nicht unbeschränkt zu speichern, doch sämtliche Opfer, die er und seine Gefährten in den vergangenen Monaten auf sich genommen hatten, wären vergebens, wenn dem Dämon die Flucht gelänge. Das würde Alas Untergang besiegeln.

    Aus „Die Stimmen des Abgrunds, Band VI“ von Peter V. Brett

     

    FAKTEN
     Die Bücher „Das Leuchten der Magie, Band V“ und „Die Stimmen des Abgrunds, Band VI“ von Peter V. Brett sind im Original ein Band. Bei uns sind sie in zwei Bänden im September und Dezember 2017 im Heyne Verlag erschienen. Sie sind als eBook, Print und Hörbuch erhältlich. Die Hörbücher sind im Dezember 2017 und im März 2018 bei Audible erschienen. Band 5 hat eine Spieldauer von 20 Stunden und 31 Minuten. Band 6 hat 17 Stunden und 22 Minuten. Gelesen wird die gesamte Reihe von Jürgen Holdorf.

     

    KURZMEINUNG
     Auch bei den beiden letzten Bänden konnten Story und Sprecher absolut überzeugen. Ein geniales Finale!

     

    KLAPPENTEXTE
    BAND V – Das Leuchten der Magie
     Seit die Menschen beschlossen haben, sich den Dämonen der Nacht entgegenzustellen und zu kämpfen, hat sich das Antlitz der Welt gewandelt. Das Volk der Krasianer ist gegen den Norden in den Krieg gezogen, und das kleine Tal der Holzfäller ist zu einer mächtigen, siegelbewehrten Stadt angewachsen. Doch Arlen, der tätowierte Mann, und Jardir, der Anführer der Krasianer, stehen sich immer noch in erbitterter Feindschaft gegenüber – bis sie eines Tages beschließen, gemeinsam den Kampf zu den Dämonen hinunter ins Reich der Tiefe zu tragen. Die letzte Schlacht gegen die Wesen der Finsternis entscheidet über das Schicksal aller Völker …

     

    BAND VI – Die Stimmen des Abgrunds
     Der letzte Krieg zwischen Menschen und Dämonen steht unmittelbar bevor, und die einzige Hoffnung der Menschheit ruht nun auf Arlen, seiner Frau Renna und seinem Rivalen Jardir. Denn nur, wenn es ihnen gelingt, den Willen eines der mächtigen Dämonenprinzen zu brechen und ihn zu zwingen, sie in den Abgrund zu führen, werden sie die dort herangezüchtete Dämonenarmee aufhalten können. Aber noch ist der Sieg gegen die Dämonen nur ein Traum …

     

    SCHREIBSTIL, CHARAKTERE & SPRECHER
     Ich bin richtig zufrieden mit dem Finale dieser gigantisch-epischen Reihe! Ein würdiges Ende für diese High Fantasy, die sowohl mit ihren spannenden und actiongeladenen Szenen, als auch mit den ruhigen Dialogen und tiefgründigen Charakterausführungen überzeugt. Jeder Band fühlte sich an, als würde ich nach einer langen Reise endlich wieder zu Hause ankommen. Auch nach längeren Pausen schafften es Autor und Sprecher, mich sofort wieder ins Geschehen zu katapultieren und in Erinnerung zu rufen, was zuletzt geschah.

    Ich finde, es gab keine bessere Wahl für diese Reihe, als Jürgen Holdorf. Er kann mit seiner Stimme jonglieren und sich in die Charaktere hineinversetzen, dass es eine wahre Freude ist, ihm zu lauschen. Für mich macht sich ein Hörbuch immer zu 99 % vom Sprecher abhängig. Kann ich den nicht leiden, scheidet jede noch so tolle Geschichte für auf diesem Medium leider aus. Doch Jürgen Holdorf hat mich durch alle 6 Bände begleitet und mich vollkommen überzeugt!

    Doch zurück zur Story. ^^
    Bis zuletzt bleibt die Spannung, wie genau alles zusammenhängt. Man rätselt ja von Beginn an mit und immer wieder wird man überrascht. Die einzelnen Schicksalsfäden führen in ungeahnte Richtungen, Wendungen nehmen einen unvorhersehbaren Lauf und Charaktere ändern sich plötzlich oder zeigen Einsicht, werden vom Freund zum Feind und umgekehrt.
     Doch sie alle durchlaufen eine enorme Entwicklung. Peter V. Brett macht seine Charaktere dadurch authentisch, haucht ihnen Lebendigkeit ein und macht seine Geschichte so noch greifbarer.

    Bei ihm von Protagonisten zu sprechen, fällt mir schwer – denn das wären fast alle. ^^ Hier gibt es eine Fülle von für die Handlung wichtigen Personen. Doch fällt es leicht, sie zu unterschieden. Denn er schenkt ihnen so eigene Züge und Verhaltensweisen, dass man sie schon allein daran wiedererkennen kann. Ein gelungener Spagat zwischen vielen Handlungsträgern und ihrem Wiedererkennungswert.

    Auch diese beiden Bände konnten für mich keine Längen aufweisen. Vielmehr war es tiefgründig, umfassend und vor allem notwendig, die ruhigen Gespräche, Teezeremonien und Ränkeschmieden für den Leser greifbar zu machen. Nur so ergab sich das große Ganze. Dieser rote Faden, der zielsicher durch alle Bände geführt hat.

    Beim Ende habe ich mir zunächst so meine Gedanken gemacht, ob es nicht etwas weit hergeholt ist. Doch ich bin zu dem Schluss gekommen, dass man das über die ganze Geschichte sagen könnte. Und hey, wir befinden uns in der Fantasy – da ist alles möglich. Schließlich ist die Logik nicht auf der Strecke geblieben. So bin ich mit dem Ende im Reinen und finde es sogar passend.

     

    MEIN FAZIT
     Ein geniales Finale! Hier hat die Mischung von Autor und Sprecher einfach gelungenen Hörgenuss ergeben. Ich beende diese Reihe als zufriedene Hörerin und Leserin. Da ich jedoch erst ein wenig über das Ende nachdenken musste, ehe ich zu dem Schluss kam, dass es sehr gut passt, kann ich keine Höchstwertung vergeben.

     

    MEINE BEWERTUNG
    Hier gibt es 5 von 5 Zahnrädchen.
     ©Teja Ciolczyk, 08.11.2020

     

    MEINE BEWERTUNG FÜR DIE REIHE ALS GANZES
    Höchstwertung!
    Hier gibt es 5 von 5 Goldenen Zahnrädchen!
     ©Teja Ciolczyk, 08.11.2020

  3. Cover des Buches Das Lied der Dunkelheit (ISBN: 9783453524767)
    Peter V. Brett

    Das Lied der Dunkelheit

     (1.184)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Triggerwarnung: Achtung Warnung vor Dingen, auf welche angespielt werden oder in Form deren Folgen davon eingegangen wird und ich vor diesem vorsichtshalber warne. Diese enthalten dementsprechend Spoiler:

    1) Misshandlung und Vergewaltigung von Minderjährigen

    2) Essen ekelhaftester Dinge

    3) Vergewaltigung von Frauen

    Ich lese diese große Saga nun zum zweiten Mal und liebe sie noch immer. Es ist eine dunkle, düstere Welt ohne große Hoffnung in der sich die drei Protagonisten zurecht finden müssen. Zum einen ist dort Arlen, ein einfacher Bauernsohn, der nach einem Einschneidenden Erlebnis auf eigene Faust loszieht um Kurier zu werden. Die zweite Protagonistin ist Leesha, eine Schönheit, die aufgrund einer Lüge ihres Zukünftigen, diesen verlässt und bei der Dorfvorstehenden Kräutersammlerin in die Lehre geht um ihr Leben der Medizin und der Heilung zu widmen. Der dritte ist Rojer, ein Kind, dass seine Eltern verliert und dabei bei einem Jongleur aufwächst. Er zeichnet sich durch sein hervorragendes Fidel Talent aus, welches ihm später noch nützlich sein wird. Diese drei stammen aus unterschiedlichsten Orten um auf verwirrenden Wegen durchs Leben zu gehen.

    Ich liebe diese Saga. Es ist eine Welt die recht schnell erklärt ist und dementsprechend leicht konstruiert ist, jedoch immer wieder neue Aspekte offenbart, welche es nie langweilig werden lässt. Es hat die typische Mittelalter Rollenverteilung. Der Mann als Oberhaupt im Haus und die Frau als Kinderaufpasserin und Hausfrau, was aber typisch für viele Fantasybücher ist. Doch Leesha bildet hier die Ausnahme und vertritt hervorragend den Bereich der selbständigen und gut gebildeten Frau.  Des weiteren haben wir drei Protagonisten, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Dabei wird im Wechsel aus den unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Auch wenn nicht oben drüber steht, aus welcher Sicht gerade erzählt wird, wird es einem immer innerhalb der ersten paar Sätze klar, wo man gerade ist und über wen erzählt wird. Das Cover passt einfach perfekt zu der Geschichte. Es hat etwas düsteres und gleichzeitig bildet es schon eine der Entscheidenden Szenen ab, welche ich hier aber natürlich nicht vorwegnehmen werde. 

    Es ist insgesamt ein echt gutes Buch welches ich der Darkfantasy bzw. der Highfantasy zuordnen würde. Doch es ist nicht unbedingt für jeden geeignet, weil es doch schon recht grausige bis verstörende Momente gibt.

  4. Cover des Buches Deiner Seele Grab (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 6) (ISBN: 9783548611242)
    Inge Löhnig

    Deiner Seele Grab (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 6)

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Deiner Seele Grab" ist der sechste Band aus der Kommissar-Dühnfort-Reihe von Inge Löhnig. Als mehrere alte Menschen in München in ihren Wohnungen erstickt werden, verhärtet sich schnell der Verdacht auf einen Serientäter. Es gibt ein Bekennerschreiben, in dem sich der Täter als Samariter bezeichnet, der die alten Menschen von ihren Qualen erlöst. Die Boulevardpresse schießt sich schnell darauf ein, aber Kommissar Dühnfort und sein Team haben Zweifel. Steckt wirklich ein Serientäter hinter den Taten und was haben die Taten gemeinsam? Immer mehr Motive und Tatverdächtige offenbaren sich und rücken die Morde in ein neues Licht. Aus wechselnden Perspektiven erzählt die Autorin diesen Kriminalfall. Als thematischer Hintergrund spielen dabei pflegebedürftige ältere Menschen die Hauptrolle und wie versucht wird, deren Situation auszunützen. Das Privatleben der Ermittler wird in diesem Band ebenfalls weitererzählt, spielt aber eine untergeordnete Rolle. Das Hauptaugenmerk liegt klar auf dem Kriminalfall, den Inge Löhnig in gewohnter Weise facettenreich erzählt. So kommen einige Personen als Täter ins Spiel, aber erst spät offenbaren sich die wahren Zusammenhänge. Dies hält einen als Leser bei der Stange und man ist gespannt, wie sich die Fäden entwirren. Eine durchdachte Story, die viele ermittlungstechnischen Sackgassen zulässt, um dann doch eines der ältesten Tatmotive zu präsentieren. Auch dieser sechste Band der Reihe konnte mich überzeugen und ich lese immer wieder gern vom Münchner Kommissar und seinen Fällen.

  5. Cover des Buches Die Reinheit des Todes (ISBN: 9783442374922)
    Vincent Kliesch

    Die Reinheit des Todes

     (391)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Die Reinheit des Todes

    Herausgeber ist Blanvalet Taschenbuch Verlag (10. Mai 2010) und es hat 320 Seiten. 

    Kurzinhalt: Er sieht aus wie ein Engel. Er hat viele Namen. Und er mordet, ohne Spuren zu hinterlassen …

    Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Die Wohnung ist klinisch rein geputzt – ein Albtraum für jede Spurensicherung. Die letzte Hoffnung des LKA, den »Putzteufel- Mörder« zu finden, ruhen auf Julius Kern. Schon einmal konnte er einen grausamen Massenmörder fassen. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier …
     Ein Serienmörder in Berlin – und ein Kommissar, der nichts so gut kennt wie das Böse!

    Meine Meinung: Diesmal ist es gar nicht so leicht, dem Täter auf die Spur zu kommen, denn er macht immer alles akribisch sauber, bis er aber dann doch mal einen Fehler macht. Gleich am Anfang ist man mitten im Geschehen drin und wird gleich mitgezogen von der Spannung. Lustig fand ich, als Julius Kern den Täter nahe kommen wollte und auch seine Wohnung so akribisch geputzt hat, denn das hat ihn mächtig angestrengt, denn mal muss schon sehr viel beachten. Auch werden viele Fragen wieder sehr gut beantwortet, denn vieles weiß man nur so halb, wenn man nicht vom Fach ist. Der Schreibstil ist locker und es gibt viele Wendungen, die die Spannung anfachen. Auch die Verknüpfung mit seinem alten Fall Tassilo hat mir gut gefallen. Die Personen und Handlungen wurden so gut beschrieben, dass das Kopfkino immer was zu tun hatte. Selbst Tassilo war mir sehr sympathisch.

    Mein Fazit: Ein toller Thriller, der spannend von Anfang bis zum Ende war. Ich vergebe 5 Sterne und kann das Buch weiter empfehlen.

     

  6. Cover des Buches Das Flüstern der Nacht (ISBN: 9783453526112)
    Peter V. Brett

    Das Flüstern der Nacht

     (620)
    Aktuelle Rezension von: Sarthi1828

    Ich bin mit dem zweiten Buch aus der Reihe sehr zufrieden. Der Autor schafft es die Welt weiter zu erklären ohne dabei die Faszination zu verlieren. Mir hat es auch sehr gut gefallen, dass die Charaktere ihre Entwicklung durchmachen. Man konnte die Entwicklung sowie von Arlene, Rennen und auch Lerscha sehr gut und aufmerksam verfolgen. Der Schreibstil ist sehr leicht aber auch nicht "billig". Das Buch lasst sich sehr gut lesen und man kann sich alles ohne Problem vorstellen.

    Ich freu mich sehr auf den dritten Teil

  7. Cover des Buches Still - Chronik eines Mörders (ISBN: 9783426305119)
    Thomas Raab

    Still - Chronik eines Mörders

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Mellchen

    Diese Chronik eines Mörders kommt in ungewöhnlichem Schreibstil daher. Es geht um Karl, ein schwieriges Kind und ein schwieriger Heranwachsender, der so ganz anders ist als die Menschen die man kennt. So wird er zum Mörder, und findet nichts Schlechtes dabei. 

    Dieses Buch wurde keinem wirklichen Genre zugeordnet. Ein bisschen Roman, ein bisschen Krimi.

  8. Cover des Buches Die Flammen der Dämmerung (ISBN: 9783453524743)
    Peter V. Brett

    Die Flammen der Dämmerung

     (409)
    Aktuelle Rezension von: Emisbuecherwelt

    ein weiterer Teil, der mich komplett überzeugt hat. Und dieses Ende verleitet dazu direkt weiterzulesen

  9. Cover des Buches NOCTURNA Die tödliche Schrift (ISBN: B07R5KPV59)
    Silke Nowak

    NOCTURNA Die tödliche Schrift

     (20)
    Aktuelle Rezension von: ellischa
    Ca. die ersten zwei Drittel haben mir sehr gut gefallen, die Geschichte, die Personen, es war alles rund. Leider hat in meinen Augen die Geschichte ab dem Schusswechsel stark nachgelassen. 
    Diese ersten zwei Drittel haben mich gefesselt, dass ich das Buch nicht aus der Hand gelegt habe. 
    Im letzten Drittel waren für mich zuviele Ungereimtheiten, Sprünge, etc 
    Trotzdem kann ich das Lesen des Buches empfehlen. Interessante Wendungen, interessante Thematik.
  10. Cover des Buches Mord am Leuchtturm (ISBN: 9783596197255)
    Klaus-Peter Wolf

    Mord am Leuchtturm

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Es handelt sich hier um 17 Kurzgeschichten, die überwiegend in Ostfriesland angesiedelt sind, teilweise auch im Ann-Kathrin-Klaasen-Kosmos spielen. Ich persönlich würde nicht alle im Krimi-Genre verorten, aber doch wohl die meisten von ihnen.

    Wie bei einer solchen Sammlung üblich, bekommt man eine recht bunte Mischung präsentiert. So finden sich wirklich gelungene und spannende Geschichten, aber eben auch solche, von denen man durchaus enttäuscht wird. 

    Sehr kurzweilige Lektüre für zwischendurch, wohl eher adressiert an überzeugte Klaus-Peter-Wolf-Fans.

  11. Cover des Buches Die Stimmen des Abgrunds (ISBN: 9783453319387)
    Peter V. Brett

    Die Stimmen des Abgrunds

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Tintenwelten

    Nachts steigen Dämonen aus dem sogenannten Horc empor und töten alles, was sich bewegt. Doch im Verlauf der letzten Bände haben die Menschen sich weiter entwickelt. Anstatt sich nur hinter schützenden Siegeln zu verstecken, haben sie gelernt die Dämonen zu bekämpfen. So ist ein wahrer Krieg zwischen ihnen und den Horclingen entstanden und der letzte Kampf scheint nun kurz bevor zu stehen.

    In der Dämonenzyklus Reihe lernen wir einige Charakteren kennen und lieben. Erzählt wird dementsprechend mit vielen Perspektivenwechseln, die meistens in einem Cliffhanger enden. Dies hält die Spannung immer recht hoch, denn man möchte unbedingt wissen, wie es den Protagonisten ergeht. Sie sind unterschiedlicher, wie sie nicht sein können, aber jeder von ihnen ist absolut interessant und erzählt seine eigene Geschichte. Dennoch haben sie alle das gleiche Ziel, nämlich die Dämonen zu bekämpfen und die Menschen zu schützen. Wir begleiten sie über viele Jahre hinweg und haben Teil an deren Schicksalen und Lebenswegen. Ich könnte gar nicht sagen, wen ich am meisten in mein Herz geschlossen habe. In diesem letzten Teil werden alle Handlungsstränge nochmals erwähnt, zusammen geführt und wichtige Fragen geklärt.

    Allerdings hätte ich mir – so wie auch bei einigen Vorgängern vorhanden - ein Glossar mit wichtigen Begrifflichkeiten, Orten und Personen gewünscht. Durch die Vielzahl der Charaktere und die Komplexität der Handlung und Welt ist es doch oft recht schwierig den Überblick zu behalten, vor allem wenn man nicht alle Teile direkt hintereinander liest. 

    Die Dämonen-Saga ist ein wahres Epos, ein Muss für Fantasy-Fans, das Magie, Dämonen, Freundschaft und tiefe Gefühle, Politik und Intrigen, Kriege und den Kampf ums Überleben vereint. Mich hat diese Geschichte mit seinen bemerkenswert gut ausgearbeiteten Charakteren bereits vor Jahren sofort in ihren Bann gezogen. Auch das Ende konnte mich begeistern - ein würdiges Finale, schade, dass es jetzt vorbei ist...

  12. Cover des Buches Das Lied der Dunkelheit (ISBN: 9783898138857)
    Peter V. Brett

    Das Lied der Dunkelheit

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Alondria

    Meine Meinung

    Das Hörbuch ist fast 24 Stunden lang, weswegen ich ziemlich lange brauchte, um es durchzuhören – nicht wegen der Länge an sich, sondern eher, da ich die Angewohnheit habe, bei Hörbüchern einzuschlafen. Das Durchhalten hat sich aber gelohnt, denn Peter V. Brett hat mit dem „Demon Zyklus“ eine fantastische Reihe geschaffen!

    Gesprochen wird das Hörbuch von Jürgen Holdorf, der eine unglaublich angenehme Stimme hat, die sehr gut zum Buch selbst passt. Man findet sich als Zuhörer direkt im Geschehen und weder der Schreibstil des Autors noch das Vorlesen des Sprechers werden jemals langweilig. Die Spannung baut sich in einem hohen Bogen auf, der über die kompletten 24 Lesestunden erhalten bleibt, bis er seinen Höhepunkt erreicht. Ein richtiges Abebben der Spannung findet am Ende nicht statt, sodass man als Zuhörer sofort neugierig auf den nächsten Teil der Reihe gemacht wird.

    Die Protagonisten sind vielschichtig und entwickeln sich im Laufe der Geschichte zusehends – jeder für sich in eine eigene Richtung. Vor allem Arlen wächst einem mehr und mehr ans Herz. Bei jedem Einbrechen der Dunkelheit fiebert man mit ihm mit und hofft, dass auch die nächste Nacht unversehrt überstanden wird. Den Zugang zu Protagonisten und Story kann man als Zuhörer also leicht finden. Und selbst, wenn man mal einige Tage nicht weiter gehört hat, so ist man doch schnell wieder in der Story drin, sobald man weiter hört.

    Fazit

    Peter V. Brett konnte mich mit dem ersten Teil seines „Demon Zyklus“ absolut überzeugen. Der 2. Teil hat sogar 31 Stunden aufzuweisen, was jedoch keineswegs abschreckt, da die Story unfassbar spannend und gut geschrieben ist.

  13. Cover des Buches Die linke Hand Gottes (ISBN: 9783442472376)
    Paul Hoffman

    Die linke Hand Gottes

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dieser Roman behandelt das Genre Fantasy, ist spannend und actionreich!

     

    Wieder einmal war es das Cover des Buches, das es mir angetan hat! Als ich dann noch den Klappentext gelesen habe wusste ich, dieses Buch musst du lesen!

     

    Thomas Cale lebt seit seiner Kindheit in der Ordensburg der Erlösermönche. Diese Kriegermönche sind sehr streng und schon der kleinste Fehler wird hart bestraft. Eines Tages entdecken Cale und seine Freunde einen Geheimgang. Dieser führt sie in ein labyrinthartiges Tunnelsystem und sie entdecken einen Trakt den sie noch nie zuvor im Kloster gesehen haben. Dort befinden sich Mädchen! Den  drei Freunden ist es schleierhaft wieso sich dort so viele Mädchen aufhalten und bewahren dieses Geheimnis vorerst für sich. Kürz Zeit später wird Val Zeuge eines sehr grauenhaften Szene: Ein Mönch seziert ein Mädchen bei lebendigen Leib und ein anderes Mädchen muss dabei zusehen!  Cal ist außer sich und tötet den Mönch nun muss er fliehen und nimmt das Mädchen Riba und seine zwei Freunde mit auf die Flucht. Cale schwört auf Rache…

     

    Eine Dreiteilige Reihe mit viel Potential! Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Man konnte sich direkt in dieses Abenteuer hineinversetzen.

     

     

    Fazit: Ein sehr spannender Roman. Das  Buch schreit nach einer Verfilmung! Bin gespannt auf die weiteren zwei Teile!

  14. Cover des Buches Das Wispern der Schatten (ISBN: 9783442269129)
    Adam J. Dalton

    Das Wispern der Schatten

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Jillan ist ein Junge der es nicht leicht hat. Er lebt in nicht gerade tollen Verhältnissen mit seinen Eltern in dem kleinen Städtchen Gottesgabe. Prediger Praxis hält ihn für verdorben und auch seine Mitschüler haken ständig auf ihm herum. Als er eines Tages von ihnen Angegriffen wird und sich wehrt, setzt er unbewusst Magie frei und tötet aus versehen einen der Jungen. Das bedeutet für ihn das er fliehen muss. Jillan fügt sich in sein Schicksal und macht sich auf den Weg nach Erlöserparadies um Thomas Eisenschuh zu treffen der ihm helfen soll.

    Desweilen ist ihm der heilige Erlöser Azual auf den Fersen. Grausam und unbarmherzig zieht er die Auserwählten zu sich um ihr Blut zu trinken und sich so zu stärken. Als Leser bin ich etwas geschockt gewesen das er als "Heiliger Erlöser" so skrupellos ist. Ob es an dem harten Schicksal liegt das ihm zuteil wurde ist natürlich möglich.

    Allerdings ist er nicht der Einzige der mitmischt, denn im Hintergrund ziehen die Erlöser die Fäden und treiben ihr intrigantes Spiel in dem Heilige und Menschen nur Schachfiguren sind.

    Leider hatte ich die ersten hundert Seiten ein wenig Probleme in die Handlung zu finden. Teilweise war der Sprachstil am Anfang ein wenig holprig und manches ein wenig zu langatmig erklärt. Aber das wurde dann besser und alleine die vielen verschiedenen Charaktere machten das wieder wett. Der alte Torpeth zum Beispiel, der eine Vorliebe hat nackt zu sein. Und der seinen schrumpeligen Körper gerne vor Prediger Praxis zur Schau stellte. Ebenso wie der Sonderbare, über den ich schmunzeln musste, aber auch Freda und alle anderen. Alle hatten etwas das mich beim Lesen bei der Stange gehalten hat.

    Ab und zu war ich aber schon verblüfft, nämlich dann wenn die Sprache ziemlich derb wurde oder von einigen angedeuteten Szenen die grausam und brutal waren. ZB. als der eine Heilige Fredas Finger abbiss und aß. Brr schauderhaft. Einiges wurde hier nur angedeutet und anderes ziemlich gnadenlos beschrieben,

    Als Auftakt der Trilogie macht der Band Spaß zu lesen. Die ersten hundert Seiten muss man schaffen, dann wird das Buch richtig gut. ich musste öfters grinsen und war auch ab und an erschrocken. Die Handlung ist interessant und die Charaktere für sich toll. Abziehen muss ich dem Werk jedoch einen Punkt, wegen dem etwas lauem Anfang. Für jüngere Leser halte ich das Buch nicht geeignet da doch ziemlich viele üble Szenen vorkommen. 

    Das Wispern der Schatten erhält 4 von 5 Sternen

  15. Cover des Buches Meat (ISBN: 9783453433724)
    Joseph D'Lacey

    Meat

     (58)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti
    Das war mal nicht der typische Thriller, wo ein Irres rumrennt und irgendwen abmetzelt. Dieses Buch war etwas tiefgründiger und ich denke einiges kann man auch auf die heutige Fleischproduktion anwenden, auch wenn die Kühe hier nicht das waren, was sie zu sein scheinen... Lesenswert!!!
  16. Cover des Buches Leise stirbst du nie (ISBN: 9783548282626)
    Daniel Annechino

    Leise stirbst du nie

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Ich glaube, daß es nicht jedem zusagen wird, wenn man von Anbeginn weiß, wer der Mörder ist, also ein Schlüsselmysterium sich gar nicht erst stellt und es auf andere Faktoren der Suspense hinausläuft. 

    Aber bei Inspektor Columbo kennt man auch in jeder Episode den Täter von vornherein, also stört mich dieses Konzept nicht weiter. 

    Simon Kwosokowski ist ein Serienkiller. Er hat eine Mission direkt von Gott, glaubt er. Er spricht mit seiner toten Mutter, die als seine Beraterin fungiert. Er spioniert Mütter mit kleinen Kindern aus, arrangiert, daß diese Frauen liegenbleiben mit dem Auto, wenn sie gerade mit ihrem Kind allein unterwegs sind. Dann tritt er galanter Ritter der Landstraße auf, der bei der Autopanne nur seine rettende Hand reichen will. Ein kaputter Reifen natürlich und der Ersatzreifen, ist, durch ihn manipuliert, natürlich ebenso hinüber.

    Diese Mutter und das Kind landen dann in seinem Kellerbunker, einem in sich abgeschlossenen Apartment mit massiver Stahltür. 72 Stunden! Dann bringt er sein selbst gezimmertes Kreuz dort hinunter, schlägt Nägel in deren Gliedmaßengelenke und liest ihnen stundenlang Psalmen vor, bevor sie elendig krepieren. Davor allerdings vergewaltigt er sie und post mortem schneidet er ihnen das Herz aus dem Leib. Warum das Kind unbedingt dabei sein muß? Damit er ein perfides Druckmittel zur Kooperation gegen die Mütter in der Hand hat ...

    San Diego: Der einzige weibliche Detective der Mordkommission ist die alleinerziehende, geschiedene Mutter der zweijährigen Angelina, Samantha (Sami ) Rizzo. ( Wer denselben Vornamen wie ich hat, kann ja nur toll sein! 😀 Hüstel! Hüstel! ). 

    Sie ermittelt gemeinsam mit ihrem Partner Al Diaz in diesem diffizilen Fall. Gekreuzigte Frauen, die in kleinen, pastoralen Kirchen deponiert werden, unverletzte, unversehrte Kinder derselbigen, die in Einkaufszentren wieder auftauchen. 

    Diese beiden Ermittler sind exzellent, stoßen aber bei der Abgründigkeit bald an Grenzen. Massiver Druck von ganz oben wird auf sie ausgeübt. Sami hat privat auch nicht gerade geringe Probleme. Die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit ist immens.

    An Thanksgiving lernt Sami bei der Ausgabe von Essen an Obdachlose Simon Kwosokowski kennen, Psychotherapeut, der dort ehrenamtlich tätig ist. Bald schon weiß er, was Samis Beruf ist und generiert ein unheilvolles Interesse an ihr. 

    Obwohl sie nach nicht langer Zeit ein diffuses, ungutes Gefühl Simon betreffend entwickelt, daß er durchaus dem Profil entsprechen könnte, begeht sie aus diversen Gründen den dummen Fehler auf ein Date mit Simon mit zu ihm nach Hause aufs Land zu kommen. Und erlebt eine äußerst böse Überraschung. Al Diaz hat nicht mehr viel Zeit, seine Partnerin zu retten. Ein verzweifelter Wettlauf beginnt ...

    Ich bin nicht ganz glücklich mit dem Buch. Die Handlung ist nicht immer stringent. Das Verhalten Samis, obwohl sie lange Streifenpolizistin und einige Jahre Detective ist, ist, obwohl sie wirklich intelligent ist, beim Versuch Simon zu schnappen grenzdebil. 

    Weder verrät sie Al, daß sie einen immer konkreteren Verdacht gegen Simon hegt, nein, dann fährt sie noch allein ( ! ) mit ihm abends an einen unbekannten Ort, ohne jemandem etwas zu sagen, vor allem Al nicht und ihrer Mutter nur das Allernötigste. Ohne Backup! Und dann unterschätzt sie noch dessen Schläue, Perfidie und Durchtriebenheit. Würde sich ein professioneller Detective so verhalten? Ich denke nicht! 

    Und warum dann trotzdem vier Sterne? Weil der Psychokrieg zwischen Sami und Simon, sowie Als desperater Kampf gegen die Zeit extrem fesselnd geschrieben sind. Kurzweilig und adrenalinerhöhend! 

    Es ist ebenso interessant zu lesen, warum Simon so wurde, wie er wurde.

    Allerdings bezweifle ich Daniel Annechinos Ansicht, daß ein bitterarmer Amerikaner im Kontrast eines ebensolches Mexikaners, immer ( ! ) Chancen und Gelegenheiten hätte, sich aus ebendieser zu befreien. Das möchte ich doch stark bezweifeln. In welchen Vereinigten Staaten lebt der Autor eigentlich? Ich habe sie anderweitig kennengelernt! 

    Wenn man sich nicht daran stört, daß die Logik arg gebeugt wird bekommt fesselnde, kurzweilige Unterhaltung mit einem durchaus sympathischen Ermittlerduo. Aber ein Meisterwerk ist es leider nicht.

  17. Cover des Buches Blutgeschwister (ISBN: 9783942672566)
    Thomas Matiszik

    Blutgeschwister

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm05
    Kommissar Peer Modrich und seine Kollegin Gudrun (Guddi) Faltermeyer bekommen es diesmal mit einer spektakulären Anschlagsserie auf beliebte Prominente zu tun. Je weiter sie ins Leben dieser vordringen, umso mehr gut gehütete Geheimnisse kommen zum Vorschein. Werden sie deshalb getötet? Die Ermittlungen erweisen sich als gar nicht so einfach. Auch privat gibt es einige Veränderungen im Leben der Kommissare. Dann verschwindet auch noch Gesine Heppner, die Gattin des Polizeichefs.....
    "Blutgeschwister" ist der 2. Teil einer Reihe um Peer Modrich und Gudrun Faltermeyer. Der Autor führt wiederum in einem hohen Tempo durch die Geschichte, hat es aber geschafft, vom Stil her das ganze anders aufzubauen. Das hat mir sehr gut gefallen. Der Spannungsbogen wird konstant erhöht, mit vielen Verwicklungen, bis zum großen Showdown, der mich noch überraschen konnte. In "Blutgeschwister" wird von allem etwas geboten. Neben der Spannung auch interessante Charaktere. Der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz und einige blutige Szenen gibt es auch. Im Gegensatz zum ersten Teil hat Peer Modrich eine Kehrtwende gemacht. Hat er in "Karlchen" trotz seiner Stoffwechselkrankheit Morbus Meulengracht nicht gerade enthaltsam gelebt, ist er nun zu einem wahren Gesundheitsapostel geworden. Seinen schwarzen Humor hat er jedoch nicht verloren. So fällt ihm selbst in auswegslosen Situationen immer noch ein passender Spruch ein. Guddi hingegen hat es in ihrem Privatleben nicht so einfach und ich bin gespannt wie es mit ihr weiter geht. Endlich hat man auch mehr über Peers berühmten Vater Felix Modrich Kommissar A.D. erfahren.
    Fazit: "Blutgeschwister" ist ein temporeicher und humorvoller Krimi. Anders als sein Vorgänger, aber genauso gut. Ein großes Lob an Thomas Matiszik. Ich freue mich schon auf einen weiteren Fall mit Peer Modrich und Gudrun Faltermeyer. 
  18. Cover des Buches Fürimmerhaus (ISBN: 9783733506988)
    Kai Meyer

    Fürimmerhaus

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Lerchie

    Fürimmerhaus steht am Ufer eines dunklen Ozeans zwischen den Welten. Es hat unendlich viele Hallen, und endlose Korridore. Und es wächst immer noch. Dort stranden Heldinnen und Helden, die ihre Welten erlöst haben. Sie werden hierher ins Exil geschickt, weil ihre Macht gefürchtet wird. Doch Carter ist anders. Er hat keine Erinnerung, weiß nur, dass er nie eine Welt gerettet hat. Auf der Suche nach seiner Bestimmung geht er auf eine abenteuerliche Reise durch das Fürimmerhaus.

     

    Meine Meinung

    Ich habe schon mehrere Bücher von diesem Autor gelesen, er ist ein sehr guter Autor der Phantastik. Bei diesem Buch hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen. Auch wenn es so geschrieben ist, dass man es gut lesen kann, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die den Lesefluss gestört hätten. Carter war der einzige der Gruppe, der seinen Namen sofort wusste, und deshalb distanzierte sich der Rest zunächst von ihm. Denn alle hatten bei ihrer Aufnahme ins Fürimmerhaus von den dortigen ‚Wächtern‘ ihren Namen bekommen. Die zunächst sechs sind sehr unterschiedlich und sie haben beschlossen, einen Ausgang aus dem Fürimmerhaus zu suchen. Das Ende hat mich etwas überrascht, denn damit hatte ich nicht gerechnet, hat mir aber dann doch gefallen.  Allerdings dauerte es etwas, bis das Buch für mich wirklich etwas spannend wurde. Es ist ein Buch für Kinder/Jugendliche ab 13 Jahren und es ist eben ein Fantasie-Roman. Ich fand es mäßig spannend, denn gefesselt hat es mich nicht. Aber es hat mich trotzdem unterhalten. Man mag vielleicht sagen, dass es mich, eben weil es ein Jugendbuch ist, nicht so fesseln konnte, doch da irrt man sich. Denn ich habe schon sehr viele Jugendbücher gelesen, die mich sehr gefesselt haben und auch   ihren Bann zogen. Das war hier nicht der Fall. Ich vergebe drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

    Fürimmerhaus steht am Ufer eines dunklen Ozeans zwischen den Welten. Es hat unendlich viele Hallen, und endlose Korridore. Und es wächst immer noch. Dort stranden Heldinnen und Helden, die ihre Welten erlöst haben. Sie werden hierher ins Exil geschickt, weil ihre Macht gefürchtet wird. Doch Carter ist anders. Er hat keine Erinnerung, weiß nur, dass er nie eine Welt gerettet hat. Auf der Suche nach seiner Bestimmung geht er auf eine abenteuerliche Reise durch das Fürimmerhaus.

     

    Meine Meinung

    Ich habe schon mehrere Bücher von diesem Autor gelesen, er ist ein sehr guter Autor der Phantastik. Bei diesem Buch hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen. Auch wenn es so geschrieben ist, dass man es gut lesen kann, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die den Lesefluss gestört hätten. Carter war der einzige der Gruppe, der seinen Namen sofort wusste, und deshalb distanzierte sich der Rest zunächst von ihm. Denn alle hatten bei ihrer Aufnahme ins Fürimmerhaus von den dortigen ‚Wächtern‘ ihren Namen bekommen. Die zunächst sechs sind sehr unterschiedlich und sie haben beschlossen, einen Ausgang aus dem Fürimmerhaus zu suchen. Das Ende hat mich etwas überrascht, denn damit hatte ich nicht gerechnet, hat mir aber dann doch gefallen.  Allerdings dauerte es etwas, bis das Buch für mich wirklich etwas spannend wurde. Es ist ein Buch für Kinder/Jugendliche ab 13 Jahren und es ist eben ein Fantasie-Roman. Ich fand es mäßig spannend, denn gefesselt hat es mich nicht. Aber es hat mich trotzdem unterhalten. Man mag vielleicht sagen, dass es mich, eben weil es ein Jugendbuch ist, nicht so fesseln konnte, doch da irrt man sich. Denn ich habe schon sehr viele Jugendbücher gelesen, die mich sehr gefesselt haben und auch   ihren Bann zogen. Das war hier nicht der Fall. Ich vergebe drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

  19. Cover des Buches Hilfe, Jesus, ich bin Jude (ISBN: 9783775156998)
    Anatoli Uschomirski

    Hilfe, Jesus, ich bin Jude

     (6)
    Aktuelle Rezension von: annislesewelt

    Ein interessantes Buch über Anatolis Leben, über seine Erfahrungen als Jude, über Ablehnung und Hindernisse im Leben.

    Er berichtet wie er Jesus kennenlernt und zurück zu seinen Wurzeln, den jüdischen Gebräuche mm und der Kultur, geht.

    Es ist spannend zu lesen was er erkennen kann, wie Gott ihn gebraucht, wie er seinen Weg geht und in Deutschland Leben kann.

    Der erste Teil des Buches ist ein Lebensbericht - der mich im übrigen sehr abgeholt hat, der zweite Teil ist wie ein sehr großer Anhang mit Erklärungen - da hat mich das Buch nicht mehr so gefesselt.

    Im Lebensbericht wird immer wieder darauf hingewiesen das es im Anhang erklärt wird und es wäre für mich besser gewesen direkt dort hinzublättern anstatt alles am Schluss zu lesen.

    Da war es mir dann alles zu trocken.
    Ich hätte es besser gefunden diese Erklärungen in den Text einzuarbeiten anstatt sie in der Menge hintenanzustellen.

    Doch man kann viel lernen, mir ist hier erst der Unterschied zwischen messianischen Juden und Christen bewusst geworden - für beide ist Jesus Gott und doch gibt es Unterschiede.

    Ein Jude der an Jesus glaubt ist kein Christ - das fand ich spannend. 

  20. Cover des Buches Erlöse mich (ISBN: 9783442483518)
    Michael Robotham

    Erlöse mich

     (275)
    Aktuelle Rezension von: Sadira

    Die O'Loughlin Reihe von Michael Robotham ist für Fans von Psychothrillern ein Muss. Man kann kein Buch dieser Reihe aus der Hand legen, weil es so spannend ist.

  21. Cover des Buches Die letzten Gerechten (ISBN: 9783442472369)
    Paul Hoffman

    Die letzten Gerechten

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Inhalt: Cale ist die linke Hand Gottes, der Engel des Todes. Er ist dazu bestimmt, jeden zu vernichten, der nicht des wahren Glaubens ist. Die Erlösermönche, allen voran sein ehemaliger Mentor Bosco, glauben der Prophezeiung, die besagt, dass Cale Gottes Gesandter ist. Erst wenn er seinen Auftrag vollbracht hat, wird Gott eine neue Welt erschaffen können mit den letzten gerechten Menschen dieser Welt. Aber Cale will nur ungern von seinen ehemaligen Unterdrückern für ihre Zwecke benutzt werden und lässt die Mönche erst einmal in dem Glauben, dass er für sie arbeitet. In Wirklichkeit hat er längst einen ganz anderen Plan … Meine Meinung: Das Cover gefällt mir noch besser als das vom ersten Band. Die Farben sind sehr beeindruckend und düster. Super! Die Handlung hat mit dem zweiten Band nun leider sehr nachgelassen. Oftmals kommt eine blutige Schlacht nach der anderen, was schnell eintönig wird. Zudem geht Paul Hoffman in der lang ausgebreiteten Kirchengeschichte auf, was mich allerdings nicht interessiert hat und oftmals an einschläfernde Vorträge von Geschichtsprofessoren erinnert (um es mal bildlich darzustellen). Immer öfter kommen Lieder und Gedichte vor, die auf jeden Fall nicht nur wegen der Übersetzung so schlecht sind. Dies alles vereint macht das Buch sehr langweilig und monoton. Der Schreibstil ist ausgereift und erwachsener als im ersten Band, kann jedoch die Spannung nicht heben, da die Absätze zu lang sind und es viel zu wenige Dialoge (auf jeden Fall eine große Stärke des Autors) gibt. Die Charaktere werden in „Die letzten Gerechten“ leider sehr klischeehaft. Cale glaubt langsam wirklich, dass er auserwählt ist. Sein Freund, Vague Henri, wird immer sympathischer und netter gemacht, um neben Cale „gut“ dazustehen. Bosco’s Verschwörung sich zum Papst aufzuschwingen und die ganze Welt zu verändern fand ich extrem schade, denn ich hatte mir eine ganz andere Entwicklung für diese Reihe erhofft und nicht das übliche „Zeug“. Für mich ist „Die letzten Gerechten“ leider eine bittere Enttäuschung, da mir der erste Band so gut gefallen hat, wie der zweite Band es nicht tat. Wo „Die linke Hand Gottes“ noch unglaublich spannend und mitreißend war, ist „Die letzten Gerechten“ einfach nur langweilig. Sehr, sehr schade! Ich werde den letzten Teil der Trilogie nicht mehr lesen. FAZIT: Ein Buch bei dem einzig der Schreibstil überzeugen kann. Leider eine Enttäuschung. 2 von 5 ☺
  22. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Reise des Jonas Nichts (ISBN: 9783407823588)
    Wieland Freund

    Die unwahrscheinliche Reise des Jonas Nichts

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    Ein Wort: bezaubernd!



    Der 12jährige Jonas Nichts wird eines Tages aus seinem ärmlichen Leben beim Wirt Brand gerissen und nach Schloss Wunderlich gebracht. Unterstützung bekommt er vom stummen Diener Ruben.

    Eines Tages findet Jonas den Weg in ein mysteriöses Spielzimmer und stolpert durch den Schrank in das Land Kanaria. Hier beginnt die unwahrscheinliche Reise, in der Jonas viele neue Wesen kennenlernt, neue Freundschaften schließt und ganz neue Seiten an sich kennenlernt.



    Freund hat eine wunderbare Sprache, die einen fesselt und mit tollen Satzkonstruktionen verzückt. Die Kapitel haben einzelne Überschriften wie z.B. "Das 2. Kapitel - wäre aufschlussreicher, wenn Peregrin nicht einschliefe" welche manchmal einen sofortigen Überblick verschaffen, aber auch neugierig machen.

    In der Mitte hat das Buch einige Längen, bis es zu einem stillen Ende kommt. Keine fluminante Abschlussschlacht, mal was anderes, aber passend.

    Leider war mir von Jonas' erster Begegnung mit Ole an klar, was es mit den Sonneberger Figuren auf sich hat und welche Rolle Alma und Irmingast spielen. Wie Jonas in diese Welt passt ist dennoch eine interessante Wendung.



    Es gibt wohl nur wenige Bücher, die man auf einer Party vermissen würde, aber als ich mich dabei ertappte, wie ich aus meinen Cocktailaccessoires ein Boot für den Wieflinger bastelte, merkte ich, dass Jonas dazugehörte.

    Alles in allem ein wunderbares Buch, das sich durch die kurzen Kapitel auch fabelhaft zum Vorlesen (Gute-Nacht-Geschichte) eignen würde. Auch das tolle rote Cover mit dem Auge, das unsere Welt beobachtet und Lunettes Schatten sind schön gestaltet.



    Lieblingssatz: Er setzte sein Lächeln auf wie einen Hut.
  23. Cover des Buches Reiter der Apokalypse (ISBN: 9783442266111)
    Michael McBride

    Reiter der Apokalypse

     (26)
    Aktuelle Rezension von: chuma

    Es ist eine uralte Prophezeiung, die sich in der Wüste des Iran erfüllt: Die vier Reiter der Apokalypse ziehen aus und tragen Tod, Krieg, Pestilenz und Hunger in die zerrüttete, bereits von Krieg und Zerstörung gebeutelte Welt. Einige wenige Menschen überleben die erste Welle des Todes und müssen sich nun dem stellen, was noch folgen wird oder aber untergehen.


    Leseeindruck:

    Eins vorweg, ich werde meine Meinung zu der gesamten »God's End«-Trilogie hier kundtun und dennoch versuchen möglichst allgemein zu bleiben, um Spoiler zu vermeiden.
    Hier eine Übersicht der drei Bände:

    Band 1 – Reiter der Apokalypse (The Fall)

    Band 2 – Sturm der Seelen (Blizzard Of Souls)

    Band 3 – Legionen des Todes (Trail Of Blood)

    –––––

    Es ist eine epische, fantastische, düstere und auch blutige Reise, auf die Michael McBride seine Leser hier schickt. Ich las bereits "Sunblind" von ihm und mag seine Art Geschichten zu erzählen. McBride hat einen flüssigen, schnörkellosen Schreibstil, den ich selbst gern als »männlich« beschreiben würde, weil er meist ohne Umschweife zügig zum Punkt kommt und die Schilderung von Gewalt oder Brutalität nicht scheut, ohne sie dabei aber auszukosten. Er ist alles andere als subtil, haut dem Leser oft die Handlung förmlich um die Ohren, bereitet sie also nicht gerade sanft auf Schockmomente vor. Das alles hat zur Folge, dass seine Geschichte trotz des Umfangs insgesamt relativ rasant erählt wird. Allerdings gab es trotzdem die ein oder andere Länge, bzw. Vorhersehbarkeit, über die ich aber locker hinwegsehen/-lesen kann, da das gesamte Leseerlebnis für mich absolut positiv ausgefallen ist.


    Beeindruckt hat mich vor allem die Komplexität im ersten Band. Das Eingangsszenario ist erschreckend realitisch: Es droht der nächste Weltkrieg, Terror und atomare Bombenanschläge bestimmen das düstere Bild, das der Autor hier zeichnet. Und während im Nordiran die vier apokalyptischen Reiter »geboren« werden und der Krieg über die Welt hereinbricht, führt der Autor unglaublich viele Figuren ein. Das stellt eine gewisse Herausforderung dar, zumal er gern zwischen den einzelnen Charakteren springt und wir anfangs nur wenig über jeden einzelnen erfahren. Die Spannung steigert sich weiter und man ahnt bereits, dass die Protagonisten, geleitet von seltsamen Visionen, irgendwann aufeinandertreffen müssen. Nach und nach baut McBride seine Figuren weiter aus, vor allem in Band 2 hat man das Gefühl, wirklich in der Story angekommen zu sein. Für mich war das auch tatsächlich der stärkste Band. Viele Fäden werden hier miteinander verknüpft, die Figuren sind mittlerweile gut konturiert und es mangelt nicht an Action und Spannung. Band 3 ist dann stellenweise etwas zäh, da sich einige Details wiederholen, zu viel geredet und gezögert wird, bevor dann endlich das unumgängliche, spannende Finale eingeleitet wird.


    Was erwartet den Leser denn nun eigentlich in dieser Trilogie? Darauf gibt es eine simple Antwort: Realistisches Weltuntergangsszenario trifft auf Fantasy- und Horrorelemente, die es stellenweise in sich haben und nichts für Zartbesaitete sein dürften. »God's End« ist eine kurzweilige, fesselnde und unterhaltsame Lektüre, die vieles richtig macht aber auch nicht gänzlich innovativ daherkommt. Aber seien wir mal ehrlich, das Rad kann auch nicht immer wieder neu erfunden werden, und McBride hat vor 12 Jahren mit »The Fall« (Band 1) einen wirklich guten Auftakt abgeliefert, der viele richtig gute Ideen zu bieten hat.


    Fazit:

    »God's End« ist eine packende Endzeit-Trilogie mit Fantasy- und Horrorelementen, die mit einer interessanten Grundidee punktet und über drei Bände hinweg sehr gut zu unterhalten weiß. Klassische religiöse/biblische Motive werden mit realen Kriegsszenarien verbunden. Ein blutiger Kampf ums Überleben – und zwar das Überleben der gesamten Menschheit auf über 1.500 Seiten, die diese Trilogie  umfassen, und ich habe keine einzige davon bereut.

  24. Cover des Buches Das Tor der Tränen (ISBN: 9783453876187)
    Eric Van Lustbader

    Das Tor der Tränen

     (16)
    Noch keine Rezension vorhanden

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