Bücher mit dem Tag "erfolg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erfolg" gekennzeichnet haben.

879 Bücher

  1. Cover des Buches Save You (ISBN: 9783736306240)
    Mona Kasten

    Save You

     (2.092)
    Aktuelle Rezension von: Delfin

    Heute möchte ich euch ein richtiges Jahreshighlight von mir vorstellen. Ich habe Save you fast am Stück durchgelesen, weil mich die Handlung und der flüssige Schreibstil so fesseln konnte.
    Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht und ich war direkt wieder im Geschehen. Es hat genauso schmerzhaft wie es aufgehört hat, auch wieder begonnen. Was mir sehr gut gefallen hat, war wieder allen Charakteren zu begegnen. Ich finde in diesem Buch echt jeden Charakter so besonders. Einer meiner Lieblingscharakter ist Lydia, James Schwester. Sie ist so stark, mit dem was sie alles durchmachen muss zurzeit. Beim Lesen wurde es mir keine Sekunde langweilig, sondern im Gegenteil, ich wollte nicht mehr aufhören zu lesen, weil es so interessant war. Generell fand ich es toll allen Personen aus dem 1 Band wieder zu begegnen. Die Reihe bekommt bis jetzt eine ganz klare Leseempfehlung von mir und der 2 Teil auf jeden Fall 5 von 5 Sterne.


  2. Cover des Buches Wie Schnee so weiß (ISBN: 9783551582898)
    Marissa Meyer

    Wie Schnee so weiß

     (571)
    Aktuelle Rezension von: Zitronenvogel

    „Wie Schnee so weiß“ ist der Abschluss der Luna-Chroniken (das Zusatzmaterial nicht mitgezählt).

    Die Protagonistin ist dieses Mal Prinzessin Winter. Ich war sehr gespannt auf ihren POV und er hat der Reihe nochmal etwas Neues gebracht.  Allgemein sind die wichtigen Charaktere meiner Meinung nach alle sehr gut ausgearbeitet und wirken mit ihren Stärken und Schwächen meistens realistisch. Besonders schön fand ich, dass die Figuren jeweils nicht nur mit ihrem Love Interest interessante Interaktionen haben. Im Laufe der Handlung wird die Gruppe in ganz verschiedenen Konstellationen aufgespaltet und jeder muss mal mit (fast) jedem zusammenarbeiten.

    Etwas schwierig ist nur, dass die Charaktere zwar alle interessant sind, es aber in diesem Buch einfach sehr viele Hauptfiguren werden. Neben Winter haben auch die wichtigen Charaktere aus den vorherigen Büchern POV-Abschnitte (vor allem Cinder hat natürlich viele). Das ist gerade im Finale nicht optimal, wenn viele Sachen gleichzeitig passieren und die Handlung die ganze Zeit zwischen den vielen Charakteren springt, sodass man kaum richtig in die Situation von einem Charakter „eintauchen“ kann, bevor es mit dem nächsten weitergeht.

    In diesem Buch sehen wir auch deutlich mehr von Luna, als in den vorherigen Teilen. Ich denke, dass man aus der Kultur und Gesellschaft in Luna vielleicht noch mehr hätte herausholen können, aber andererseits ist das Buch auch so schon ziemlich dick.

    Wenn man die Reihe bis jetzt mochte, dann lohnt es sich definitiv auch, „Wie Schnee so weiß“ zu lesen. Trotz kleinerer Probleme macht das Lesen viel Spaß.

  3. Cover des Buches Wie die Stille unter Wasser (ISBN: 9783736305502)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Stille unter Wasser

     (605)
    Aktuelle Rezension von: lenih

    Achtung! Sehr lang und voller Spoiler! Diese Rezension dient dem Frustabbau. 😉

    Maggie ist als Kind ein echter Wirbelwind. Sie singt und hüpft durchs Leben und ist mit zehn Jahren schon felsenfest entschlossen, ihren Freund Brooks zu heiraten. Doch ein furchtbar traumatisierendes Erlebnis lässt Maggie von einer Sekunde auf die nächste verstummen und eine große Angst vor der Welt entwickeln. Sie kann nicht einmal mehr ihr Haus verlassen. Weder ihre Eltern, ihre Geschwister noch ihr bester Freund Brooks können herausfinden, was ihr zugestoßen ist. Von da an verkriecht Maggie sich in ihrem Zimmer. Ihr einziger Zeitvertreib ist das Lesen. Sie flüchtet sich in Geschichten und erlebt durch ihre Lieblingsfiguren die Abenteuer, die ihr verwehrt bleiben. Maggie ist von der Außenwelt beinahe völlig isoliert, nur die Freundschaft zu Brooks ist ihr erhalten geblieben. Auch noch nach Jahren bleibt Brooks an ihrer Seite und irgendwann spüren beide, dass aus ihrer Freundschaft langsam mehr wird.

    Wenn ich meine eigene Zusammenfassung von Brittainy C. Cherrys Buch „Wie die Stille unter Wasser“ lese, denke ich, das ist doch eine Geschichte genau nach meinem Geschmack. Aber ich musste mich beim Lesen eines Besseren belehren lassen und habe das Buch bei etwas über 200 Seiten abgebrochen. Dies ist nun schon mein viertes Buch der Autorin und mein dritter Flop in Folge. Mit diesem beende ich daher jetzt meine Versuche, noch einmal ein Buch von ihr zu finden, das mir gefällt.

    Ein kleiner Lichtblick vorne weg. Was hier, für meine Begriffe, wirklich glaubwürdig dargestellt wurde, ist das schreckliche Erlebnis, das Maggie so schwer traumatisiert hat, dass sie aufgehört hat zu sprechen. Es war auf eine so grausame Weise gut beschrieben, dass Maggies Verhalten danach absolut nachvollziehbar war. Aber damit hört es wirklich schon auf.

    Auch in "Wie die Stille unter Wasser“ sind die Taten und Verhaltensweisen vieler Figuren wieder einmal absolut nicht nachvollziehbar. Da wird aus einer Art Feindschaft zweier Figuren zum Beispiel innerhalb weniger Sätze Seelenverwandtschaft. Die pseudo-poetische Ausdrucksweise der Figuren ist so unrealistisch und darum einfach nur kitschig. „Die Welt dreht sich, weil dein Herz schlägt“, sagt Maggies Vater ihr zum Beispiel jeden Abend vor dem Schlafengehen. „Lass mich nicht im Ungewissen, denn ich weiß, in der Ungewissheit werde ich ertrinken.“, fleht Brooks. Das mag sich schön anhören, aber wer redet denn so? Erst recht mit achtzehn oder neunzehn Jahren? Und dann noch diese Musikanspielungen: „Maggie May, du bist mein absoluter Lieblingssong“, säuselt Brooks seiner Angebeteten ins Ohr. Eine ähnliche Formulierung habe ich übrigens schon in „Wenn Donner und Licht sich berühren“ gelesen. Die Autorin bedient sich also in jeder Story nicht nur der immer gleichen Klischees, sondern auch noch einer fast identischen Wortwahl. Überhaupt sind Wiederholungen von Phrasen, Szenen und Verhaltensweisen offensichtlich das Ding der Autorin. Und dazu gehören auch die Sexszenen. Ich will darauf nicht weiter eingehen, nur so viel: Kennst du eine, kennst du alle.

    Dann sind da noch die Logiklücken. Maggie ist traumatisiert, ja. Aber will die Autorin mir wirklich weißmachen, dass acht Jahre Therapie überhaupt nichts bewirkt haben? Nicht einmal, dass Maggie, die ja kommunizieren kann, nur eben nicht mündlich, den Menschen um sich herum begreiflich machen konnte, was ihr passiert ist? Mal abgesehen davon, dass sie nach dem Vorfall kriminaltechnisch untersucht wurde und zwar umfassend. Es gab also überhaupt keine Spuren, die zumindest darauf hindeuteten, was vorgefallen ist? Unvorstellbar. Angeblich bekommt Maggie Angst, wenn sich zu viele Personen in einem Raum befinden, gleichzeitig kann sie aber die Proben der Band ihres Bruders (die aus vier Jungs besteht) filmen. Dabei ist sie diesen relativ nah. Das scheint kein Problem zu sein. Oder das hier: Erst nach acht Jahres täglicher Besuche kommt Brooks mal auf die Idee, ihr ein Whiteboard mitzubringen, damit sie nicht immer über Klopfzeichen und Zettel kommunizieren müssen? Ihren Eltern ist das nicht eingefallen? Oder die grantige Nachbarin Mrs. Boone, die jeden Tag kommt, um mit Maggie Tee zu trinken. Jeden Tag? Ehrlich? Und sie bringt auch jeden Tag ein Truthahnsandwich mit. Jeden Tag? Das arme Mädchen. Diese einseitige Ernährung kann einfach nicht gesund sein. Und jeden Tag badet Maggie. Sie badet jeden Tag eine Stunde! Ich lasse das jetzt mal unkommentiert.

    Noch dazu kommt leider, dass man als Leser*in zu wenig Hintergrundinfos bekommt. Es gibt einen Zeitsprung von acht Jahren (es wird zwar immer von zehn Jahren gesprochen, aber wenn ich 10 Jahre alt war, als etwas passierte und später 18 Jahre alt bin, wenn ich davon berichte, sind das acht Jahre Zeitunterschied. Das ist Grundschulwissen und hätte dem Lektorat eigentlich auffallen müssen). Was allerdings in diesen acht Jahren passiert ist, bleibt nahezu unerzählt. Ich habe also gar keine Vorstellung davon bekommen, was Maggie und ihr Umfeld getan haben, damit es ihr irgendwann besser geht.

    Worauf die Autorin jedoch großen Wert legt, sind die überdramatischen Gefühle. Das scheint aber etwas mit der Vorliebe der US-amerikanischen Leserschaft zu tun zu haben. Denn dort ist alles immer so übergroß, eben auch in den Formulierungen. Das ist natürlich Geschmackssache, ich finde es unglaubwürdig. Noch dazu diktiert Cherry ihren Leser*innen, was die Figuren fühlen. Damit meine ich Folgendes: Ich als Leserin will wissen, wie die Figuren dahin gekommen sind, sich zu verlieben. Dafür braucht es gemeinsame bedeutende Momente über einen gewissen Zeitraum. Nicht *Zack* - jetzt ist die Liebe da. Aber leider können wir nicht zusammen sein, also *Zack* - Herzschmerz. Und später dann mit Sicherheit irgendwann wieder *Zack* - jetzt geht’s doch, also *Zack* - Happy End. Der Weg ist doch das Spannende. Aber auf den hat B. C. Cherry mich leider nicht mitgenommen, sondern mich immer nur an Weggabelungen abgesetzt. Den Rest dazwischen muss man sich halt denken. 

    Leider werden auch die Figuren selbst mit keinerlei Tiefe ausgestattet. Oder mit irgendwelchen glaubwürdigen Eigenschaften. Wenn Maggies große Leidenschaft zum Beispiel schon das Lesen ist, hätte die Autorin das etwas mehr ausarbeiten können, statt nur ein "rainbow shelf" in ihr Zimmer zu stellen oder beliebige Titel und mal das ein oder andere Zitat aus Büchern wahllos in die Geschichte zu werfen. Maggies Schwester Cheryl wird erst als arrogante, fiese und manipulative Schlange dargestellt und dann als total naives Dummchen, das Aktivistin werden will, aber nicht weiß, wofür oder wogegen (und dafür allein hätte ich dem Buch schon alle Sterne abgezogen - ich hasse es, wenn Frauen auf diese abwertende Art dargestellt werden). Die Rebellenphase von Cheryl hätte man devinitiv anders ausarbeiten können. Ganz zu schweigen davon, dass ihre toxische Beziehung, in der auch vor Gewalt nicht zurückgeschreckt wird, eine Triggerwarnung verdient hätte (genau wie der Rest des Buches übrigens). Und was stimmt eigentlich mit Maggies Mutter nicht? Wo kommt ihre Hysterie auf einmal her? Nach acht Jahren. Warum handelt diese liebendende Frau plötzlich so vollkommen irrational und verschlimmert die Situation ihrer Tochter noch? Auch die belastete Ehe der Eltern durch Maggies Zustand ist am Rand ein Thema. Mann, was hätte man daraus machen können. Aber alles dreht sich ja immer nur um die Liebe zwischen den Hauptfiguren und nichts um das wahre Wesen der Chraktere geschweige denn, um das wahre Leben. Da werden keine klärenden Gespräche geführt sondern es wird lieber noch ein bisschen mehr Drama gemacht, ein bisschen mehr rumgeschnulzt und sich noch ein bisschen mehr schuldig gefühlt.

    Als die Geschichte dann zu der unvermeidlichen Stelle kam, dass (wie schon in allen anderen Büchern der Autorin davor) vollkommen unnötige Missverständnisse und der heroische Verzicht des Glücks zum vermeintlich Besten des / der anderen Person auf der Tagesordnung standen, war für mich der Punkt erreicht, wo ich mich guten Gewissens von der Geschichte und von Brittainy C. Cherry verabschieden konnte. Ich habe oft gehört, dass die Autorin als eine Art „Göttin“ im New-Adult- und Liebesroman-Genre gilt und ich freue mich für jede/n, den oder die sie begeistern konnte. Bei mir ist dies definitiv nicht der Fall. Da ich das Buch vor lauter Frust abgebrochen habe, gibt es von mir nur einen Stern. Aber zumindest weiß ich jetzt, nach welchen Büchern ich keine Ausschau mehr halten muss.

  4. Cover des Buches Hardwired - verführt (ISBN: 9783736301245)
    Meredith Wild

    Hardwired - verführt

     (572)
    Aktuelle Rezension von: anastazja

    Das ist das erste Buch vom LYX Verlag, was ich gelesen habe und es hat mich umgehauen. Ein Kompliment an die Autorin, sie hat was Wundervolles gezaubert. Ich finde die Story von Erica und Blake so schön und aufregend, dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. Ich würde es sofort nochmal lesen.

  5. Cover des Buches True North - Wo auch immer du bist (ISBN: 9783736305601)
    Sarina Bowen

    True North - Wo auch immer du bist

     (497)
    Aktuelle Rezension von: booklover98

    War sehr gespannt auf diese Reihe, und muss leider sagen, dass ich nicht richtig überzeugt bin. Dieser erste Band handelt von Griffin und Audrey, die sich noch vom College kennen. Griffin ist mürrisch, kurzangebunden und nicht auf der Suche nach der Liebe, während Audrey quirlig, energiegeladen und voller Strahlen ist. 

    Der Schreibstil ist angenehm, die Charaktere bisschen schwierig, aber das Setting ist sehr schön. Bin gespannt was die Reihe noch so bringen wird.

  6. Cover des Buches Trinity - Verzehrende Leidenschaft (Die Trinity-Serie 1) (ISBN: 9783548289342)
    Audrey Carlan

    Trinity - Verzehrende Leidenschaft (Die Trinity-Serie 1)

     (496)
    Aktuelle Rezension von: luckytimmi

    Wer auf viel Erotik steht, ist hier genau richtig; die Handlung beginnt eher ab der Hälfte.
    Chase eher unsympathisch, ein Kontrollfreak, ist Milliardär und wirft mit Geld nur so im sich. Gillian ist eher naiv, arbeitet quasi für Chase, was sie nicht wusste und hat keine schöne Vergangenheit, was Beziehungen betrifft. Bei ihrer 1. Begegnung knistert es schon gewaltig und schon bald landen beide im Bett. Anfangs besteht ihre Beziehung fast nur aus Sex, wildem Sex, doch irgendwann können beide sich öffnen und ihre Geheimnisse sich gegenseitig anvertrauen. Gegen Ende des Buches bekommt die Geschichte einen kriminellen Zouch, da Gillian gestalkt wird...
    Gemein ist, dass das Ende des Buches eher offen ist, so dass man den nächsten Band lesen muss!!!
    Das Buch erinnert mich schon stark an "Shades of Grey", nur das hier nicht gefesselt etc wird....
    Ein guter Schreibstil ließ mich das Buch recht zügig lesen...

  7. Cover des Buches Wenn ich bleibe (ISBN: 9783442384044)
    Gayle Forman

    Wenn ich bleibe

     (1.191)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Nach einem Unfall, bei dem ihre Familie ums Leben kommt, wandelt Mia als eine Art Geist durch die Welt und beobachtet sich selbst und ihre Freunde und den Rest ihrer Familie, wie sie im Krankenhaus um Mias Leben bangen. Währenddessen erzählt Mia aus ihrem Leben mit ihrer Familie und ihrem Freund Adam, während sie überlegt, ob sie gehen oder bleiben soll.

    Was soll ich zu diesem Buch sagen? Irgendwie ist es so unnötig, weil eigentlich nichts passiert und auch die Emotionen nicht bei mir ankamen. Irgendwie will das Buch erzählen, dass Mia selbst in der Hand hat, ob sie in der Welt bleiben will oder ihren Eltern und ihrem Bruder in den Tod folgen soll. Während sie also im Koma liegt, versucht sie sich über ihre Optionen klar zu werden.

    Mias Geschichte kam irgendwie nicht an mich heran, auch wenn ich einige Passagen ganz nett und auch witzig fand. Trotzdem fand ich diese Entscheidung, die Mia hier zu fällen hat, nicht sehr überzeugend. Das Buch konnte mich nicht überzeugen und hat mich leider auch nicht erreicht.

    Nett zu lesen, aber leider nicht mehr!

  8. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.135)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    . . . diese Worte bläut die junge Italienerin Cetta Ihrem Sohn Natale ein, kaum dass er alt genug ist, die Bedeutung zu verstehen. Im Jahr 1909 betritt sie mit 15 Jahren und ihrem 8 Monate alten Sohn zum ersten Mal amerikanischen Boden und landet von einem Elend im anderen.

    Natale, der nun Christmas genannt wird, kennt nur das arme New Yorker East End, bis er 12 Jahre später durch seine Hilfsbereitschaft auch einen Einblick in das reiche Upper Manhattan erhält und einen ersten Eindruck von der Liebe bekommt.

    Wir lernen in diesem Moment die 13-Jährige Ruth kennen, die innerhalb einer Nacht, durch Bill, den Gärtner ihres Großvaters, ihre Kindheit und sich selbst verlieren wird.

    Auf 784 Seiten begleiten wir diese 4 Charaktere über insgesamt ca. 20 Jahre. Das Leben ist hart, die Taten brutal. Gangs beherrschen die Straßen, Prostitution, Vergewaltigung, nichts wird geschönt. Aber es ist keine blutige Effekthascherei. Es ist die Beschreibung von schweren Schicksalen in den 1910er und 1920er Jahren, über alle Gesellschaftsschichten hinweg. Es ist das Leben.

    Und Christmas hat ein besonderes Talent, das ihm dieses Leben erleichtert. Er hat Charisma, mit dem er Menschen für sich einnehmen kann, und die Fähigkeit Geschichten zu erzählen, die man ihm glaubt. Und dies ist seine Chance das Leben zu ändern. Seines und das von anderen.

    Ich empfand das Buch als sehr intensiv und trotz des Umfangs nicht zu lang. Ich fand es hart, aber ich habe es alles so empfunden, als könnte diese Geschichte wirklich passiert sein. Und ich fand es ganz toll, dass im Laufe des Buches immer mal historische Persönlichkeiten in die Geschichte eingestreut wurden.
    Christmas ist eine tolle, vielschichtige Romanfigur und seine Mutter ist eine bewundernswert starke Frau. Selbst die Nebenfiguren sind beeindruckend, liebevoll und intensiv beschrieben.

    Ein Buch wie ein Hollywoodfilm. Für alle, die nicht zu zart besaitet sind.
     

  9. Cover des Buches Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (ISBN: 9783492307543)
    Joël Dicker

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

     (872)
    Aktuelle Rezension von: majamajanna

    Das Buch liest sich leicht, es ist einfach geschrieben. Die vielen Wiederholungen erübrigen das Zurückblättern und führen dazu, dass einem die Zusammenhänge bequem serviert werden. Mich stört, dass die Liebe von Harry und Nola überhaupt nicht kritisch beschrieben wird. 

  10. Cover des Buches Breathe – Jax und Sadie (ISBN: 9783492306942)
    Abbi Glines

    Breathe – Jax und Sadie

     (486)
    Aktuelle Rezension von: Booksworld_lightdark

    Meine Meinung:

    Nachdem mir die Rosemary Beach Reihe von Abbi Glines so gut gefallen hatte, habe ich keine Sekunde gezögert auch die Sea Breezee zu beginnen. Vielleicht genau weil mir die Rosemary Beach Reihe so gut gefallen hat, bin ich Enttäuscht worden. Die Geschichte Breathe von Jax und Sadie ist zwar ganz süß und auch mal eine etwas andere Rockstar Geschichte, aber irgendwie hat mich das Buch einfach nicht gepackt. Es war etwas langatmig und nicht so mitreißend.

    Für den Urlaub oder zwischendurch kann man das Buch Lesen, aber leider kommt es nicht an die Rosemary Beach Reihe ran. Werde den zweiten Teil der Reihe eine Chance geben, weil ich ein großer Fan von Abbi Glines Schreibstil und normalerweise auch Büchern bin.

  11. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783596521128)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

     (2.537)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Obwohl das Buch echt schön geschrieben war, fande ich es schwer zu lesen. Die Geschicht war einwenig nervig, dieses ganze hin und her hat mich schon sehr gestört. 

  12. Cover des Buches Nachricht von dir (ISBN: 9783492302944)
    Guillaume Musso

    Nachricht von dir

     (743)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover hat mich ehrlich gesagt in die Irre geführt da es mit der jungen Frau die in die Ferne Blickt und im Hintergrund die Stadt Paris sehr an einen Liebesroman alla Nicolas Barreau erinnert. Dies ist aber eine völlig andere Geschichte!
    Am John F Kennedy Airport vertauschen ein Mann und eine Frau ihr Handy. Als ihnen dies zu Hause auffällt stellen sie fest das sie mehrere 1000km voneinander getrennt wohnen. Erst wollen sie das Handy des jeweils anderen zurück schicken, sind dann jedoch neugierig und fangen an im Handy des jeweils anderen zu stöbern...und stossen auf Ungereimtheiten...

    Ein tolles Buch! Man kann es von der ersten Seite nicht mehr aus der Hand legen und es entwickelt sich bis zum Schluss zum Pageturner. Zwischen Liebesgeschichte und Krimi angesiedelt bleibt es immer spannend und es gibt sogar einiges an Action.

  13. Cover des Buches After Work (ISBN: 9783736305595)
    Simona Ahrnstedt

    After Work

     (300)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Stockholm, Spätherbst, 16°C, Nacht, die Frisur sitzt:

    Die Werbetexterin Lexia ertränkt einen misslungenen Mädelsabend allein in einer Bar, nicht ahnend, dass der Typ, mit dem sie anfängt zu flirten und dem sie von ihren Unsicherheiten berichtet, am nächsten Tag ihr neuer Chef ist.

    Adam, ein attraktiver und fleißiger CEO, lässt einen Tag voller Einrichtungsarbeiten in seiner neuen Wohnung gemütlich in legerer Kleidung ausklingen, nicht ahnend, dass er die hübsche Blondine am Bartresen, mit der er zu flirten beginnt, am nächsten Tag wahrscheinlich feuern muss.

    Ich habe jedes Buch von Simona Ahrnstedt, das bis dato erschienen ist, gelesen. Gut finde ich an der Autorin, dass sie aktuelle gesellschaftliche Themen wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Schere zwischen Arm und Reich usw. immer in ihre Romanzen einbezieht. Seit etwas mehr als 2 Jahren lag AFTER WORK nun auf meinem SUB, während ich die Neuerscheinungen der Autorin, wie zum Beispiel: „The promises we made“ gleich nach Erscheinen las. Ursächlich dafür waren die negativen Rezensionen, die ich überall las und hörte. Nun war jedoch der Zeitpunkt für dieses Buch als Urlaubslektüre gekommen und was soll ich sagen? Ich hätte auf die Meinungen der anderen Leser hören sollen.

    Ja, das Buch behandelt aktuelle Themen, doch fühlt sich das dieses Mal überladen an. Die Autorin versucht alles anzusprechen – Bodypositivity, Mobbing, Rassismus, Liebesentzug, körperlicher und seelicher Missbrauch in der Kindheit, Schönheitsideale, Bodyshaming, Kariere vs. Kindererziehung, Diversität etc. Dabei erschafft die Autorin eine schwache Protagonistin, die konträr zu der anvisierten Ausstrahlkraft des Buches steht. Diese Frau strahlt alles andere als Selbstsicherheit aus. Selbst die Nebencharaktere haben mehr Biss und ich wollte lieber mehr von ihnen erfahren. Das hätte dann vielleicht auch die ausufernde Länge des 519-Seiten- starken Buches gerechtfertigt.

    Die Protagonistin beklagt sich mit wachsender Genervtheit des Lesers über ihre Körperfülle und die Kommentare der Personen in ihrem Umfeld zu diesem Thema. Es werden Stereotype aufgezeigt und zementiert. Es gibt die gute Protagonistin, die automatisch von allen Lesenden sowie dem männlichen Protagonisten mit Mitleid überhäuft werden soll, und es gibt die Antagonisten, die alle nur gemeine, niederträchtige Arschlöcher ohne Hobbies sind. Deren Motivation bleibt ungewiss. Der Leser soll sie durch ihr Handeln als Gegner identifizieren und ihnen Unverständnis entgegenbringen, sie vielleicht sogar hassen. Das ist mir persönlich zu viel Schwarz-weiß- Sicht. Bei Büchern und Filmen möchte ich auch die Motivation der Antagonisten aufgezeigt bekommen. Dies misslingt der Autorin hier leider.

    Im Roman wird die Protagonistin von zwei Lagern beschallt: „Ihh, dein Gesicht sieht schlimmer aus als der Arsch einer Kuh“ und „OMG, du bist das wunderschönste Wesen auf dem ganzen Planeten“. Schade, dass die Autorin hier keinen anderen Weg gefunden hat, beispielsweise durch das Aufzeigen der Makel anderer Protagonisten. Es ist doch niemand perfekt. Sowieso hat jeder eine andere Definition von „perfekt“. Doch weit gefehlt. Das männliche Pendant ist natürlich makellos – intelligent, stark und selbstverständlich unglaublich sexy. Quasi Michelangelos David nur mit viel größerem Penis. Mehr Realismus – nicht nur bei der Protagonistin- hätte auch für mehr Plausibilität im Roman gesorgt. So allerdings verhallt das Buch mit den modernen Vorsätzen im luftleeren Raum.

    Der Schreibstil der Autorin kann mich auch nicht überzeugen. Langatmige Abschnitte, die ich nur überflogen habe. Sexszenen, die unverhältnismäßig übertreiben sind. Vorhersehbare Wendungen und 0815-Strukturen.

    Fazit

    AFTER WORK von Simona Ahrnstedt ist eine Business-Romanze mit Stereotypen und 0815-Struktur, die Body-Positivity ausstrahlen soll, jedoch an ihren Zielen scheitert. Zeitgenössische Unterhaltungsliteratur ohne erhofften Nachhall.

     

    After Work| Simona Ahrnstedt| LYX Verlag| 519 Seiten| 2018| 15,00€

  14. Cover des Buches One Last Song (ISBN: 9783745701227)
    Nicole Böhm

    One Last Song

     (330)
    Aktuelle Rezension von: Taya

    Riley Maddock lebt in New York und möchte, wie viele andere erfolgreich werden und auf der Bühne stehen. Doch sie hat nur 2 Jahre Zeit es ihrem Vater zu beweisen dass sie es schaffen und damit ein wenig Geld verdienen kann. Ein Traum wäre natürlich an die NYMSA zu gehen und dort alles zu lernen doch leisten kann sie sich diese Schule nicht.


    Doch durch einen Zufall und einer kleinen Notlüge, als sie die Notlage der Leiterin mitbekommt, erhascht sie einen Aushilfsjob im Bistro dort. Während ihrem Einsatz dort,  hilft sie auch noch Ethan dem Sänger von der Band "Beyond Sanity" das Leben zu retten als dieser auf der Toilette zusammenbricht.


    Dankbar für diese Hilfe will die Band Riley helfen und alles mögliche schenken, doch sie gibt sich bescheiden. Nur Julian, einem weiteren Mitglied der Band, der auch bei dem Vorfall dabei war, lässt nicht locker.

    Irgendwann hört er Riley durch Zufall singen, erkennt ihr potenzial und hilft ihr, die Gesangstechnik zu verbessern, damit sie mehr Chancen kriegen kann. Natürlich geht er dabei das Risiko ein, in der Öffentlichkeit erkannt zu werden. Stören tut ihn das aber nicht. 


    Und wie sollte es anders sein? Musik verbindet - es knistert ordentlich zwischen den Beiden. Doch sobald es zu intensiv wird, zieht sich Julian immer wieder zurück, was Riley natürlich nur noch mehr verwirrt. Was ist mit Julian los? Warum verhält er sich so? Und was hat genau diese Summer damit zu tun? 


    One last Song war ein angenehm zu lesendes Buch und ich habe die Charaktere wirklich gern gehabt. Auch die Story selber hat mir gut gefallen, genau wie das miteinander der Charaktere. One Last Song bekommt von mir 4 Schmetterlinge.

  15. Cover des Buches Das Leben und das Schreiben (ISBN: 9783453435742)
    Stephen King

    Das Leben und das Schreiben

     (360)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Sehr interessant und aufschlussreich, ich fand es aber auch ein bisschen "einschüchternd", weil meiner Meinung nach klar wird, wie schwer es ist wirklich gut zu schreiben bzw. was man dabei alles falsch machen kann bzw. wie viel "natürliches" Talent man dafür braucht.

  16. Cover des Buches Violet - So hot (ISBN: 9783453419728)
    Monica Murphy

    Violet - So hot

     (205)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Der Klappentext verrät nicht viel, daher war ich gespannt, auch die vielen negativen Rezis konnten mich nicht abschrecken. Auch wenn sich der Schreibstil der Autorin leicht lesen lässt, so konnte mich die Geschichte nicht fesseln. Violet ist der Inbegriff von der perfekten Frau an der Seite des erfolgreichen Mannes, sie ist Elegant und stellt ihre eigene Bedürfnisse immer hintenan. Mir kam sie viel zu naiv und eingeschüchtert rüber, sie beginnt erst etwas zu erwachen, als Ryder ihre Nähe sucht. Das er aber von Anfang an dies nur mit Hintergedanken tut, kommt Violet gar nicht in den Sinn.

    Ryder hingegen ist mir zu hart und egoistisch, der will mit aller Macht das, was andere haben und nimmt auf nichts Rücksicht. Mit seiner Freundin Pilar, will er die Führung von Fleur Cosmetica. Das er dafür Violet zerstören muss, ist ihm zu Beginn egal, doch schnell merkt er, das Violet ihn fasziniert und mehr in ihr steckt als nur der äußere Schein. Bald wird aus dem Spiel Ernst für Ryder.

    Toll fand ich dass wir immer abwechselnd ein Kapitel aus Violets und Ryders Sicht erhalten. Ob ich die Reihe zu Ende lesen werde, weiß ich noch nicht.

  17. Cover des Buches Now and Forever - Weil ich dich liebe (ISBN: 9783734106385)
    Geneva Lee

    Now and Forever - Weil ich dich liebe

     (194)
    Aktuelle Rezension von: viktoria162003

    Meinung 

    Ein Buch, das ich tatsächlich schon lange auf dem SuB liegen hatte und bei einer Buchbestellung einfach mit im Einkaufswagen gelandet ist.

    Die Autorin ist mir  nicht unbekannt und ihr Schreibstil ist toll. Auch hier lässt sich die Geschichte einfach weglesen, ist trotzdem spannend und romantisch und macht einfach Spaß. Geschildert wird das ganze aus der Perspektive von Jillian.

    Der Klappentext beschreibt den Anfang und die Situation des Buches toll. So weiß man schon zu Beginn der Geschichte, wo man sich befindet und startet gleich mit Jillian und diesem wirklich heißen Schotten.

    Der Verlauf des Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen. Das aufeinander treffen der beiden, wirkt nicht gezwungen und so passiert es Jillian das sie immer wieder an diesen hinreißenden Schotten gerät. Sie gerät sogar so weit in seinen Charme, dass sie bei ihm weitergeht als bei jeden anderen, sie fängt an Zeit mit ihm zu verbringen und verliebt sich eben auch in ihn.

    Könnte ja so toll sein, wenn es da nicht diesen einen Grund gibt, warum Jillian nicht mehr wie nur eine Nacht mit einem Mann verbringen möchte. Die Thematik war toll, auch super umgesetzt. Die Ängste verständlich und gefühlvoll. Man ahnt in welche Richtung das Ganze geht, durch Erwähnungen, doch um was genau, erfährt man erst in einem bestimmten Moment im Buch, der ziemlich weit hinten ist und so auch die Spannung hält.

    Die Romantik ist toll, es baut sich langsam auf und vermittelt so eine schöne Basis der beiden. Auch das Vertrauen kommt langsam und es wirkt eben realistisch. Herzklopfen ist also geboten.

    Die Charaktere sind ebenfalls toll und interessant dargestellt. Alle lassen sich toll unterscheiden und haben etwas, das sie glaubwürdig macht, sich unterscheiden lassen und wie oben schon erwähnt, sehr interessant erscheinen lässt. Daher auch toll, das die Folgebänder sich um die beiden Freundinnen von Jillian drehen.

    Hier ist mein einziger kleiner Kritikpunkt, der aber eventuell auch aus der Welt geschafft werden kann. Denn ich liebe ALLUMFASSENDE  Happy Ends. Es gibt eines, definitiv aber hätte es für mich noch eine Nummer konkreter sein können. Hier aber meine Hoffnung auf die Folgebänder, denn ich bin mir fast sicher das Jillian und Liam hier auch Erwähnung finden und man ein wenig mehr über ihrer gemeinsamen Zukunft erfährt.

     

    Fazit 

    Ein wirklich tolles Buch, das zum Schmachten einlädt und perfekt für die kalten Wintertage ist. Eine tolle Story, spannend und romantisch mit schöner Thematik und toll ausgearbeiteten Charakter. Daher gibt es 5 Sterne von mir und ich freu mich auf die Folgebänder.

  18. Cover des Buches Nur diese eine Nacht (ISBN: 9783442384051)
    Gayle Forman

    Nur diese eine Nacht

     (468)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    „Nur diese eine Nacht“ ist die Fortsetzung zu „Wenn ich bleibe“. Das Buch spielt nachdem Mia aus dem Koma erwacht ist. Während Band 1 aus Mias Sicht geschrieben ist, bekommen wir dieses Mal Adams Sicht der Geschehnisse gezeigt. Adam mochte ich in Band 1 sehr gerne und meine Sympathie hat für ihn nicht abgenommen. Ich hatte unglaublich viel Mitgefühl für ihn. Mia mochte ich in der Fortsetzung tatsächlich nicht mehr, denn auch wenn ich ihre Beweggründe verstehen kann, finde ich ihr Verhalten gegenüber Adam grausam. Für sie mochte es das Beste gewesen sein und man soll ja immer zuerst an sich denken, aber Adam hat sie damit zugrunde gemacht und er hatte auch viel verloren, nicht nur sie. Durch das ganze Buch zog sich deshalb eine tiefe Traurigkeit, die ich auch jetzt noch nicht abschütteln konnte. Mias und Adams Wiedersehen habe ich skeptisch gegenübergestanden. Was mir gut gefallen hat, war die Charakterentwicklung von Adam gegen Ende. Und auch wenn das Buch eher fröhlich als traurig endet, bleibt mir die Traurigkeit in Erinnerung, die das Buch in mir ausgelöst hat.

  19. Cover des Buches Lieblingsgefühle (ISBN: 9783492304511)
    Adriana Popescu

    Lieblingsgefühle

     (262)
    Aktuelle Rezension von: bookish_life_lines

    „Es geht nicht darum, wie lange er in meinem Leben ist. Es geht darum, wie es vor ihm war.“ (S.153)

    Die Handlung:

    Nach etwas neun Monaten kehrt Layla von ihrer Weltreise zurück. Unglaublich groß ist ihre Freude auf das Wiedersehen mit Tristan, mit dem sie in dieser Zeit ständig in Kontakt war und ihm auch vom Ende der Welt aus Lieblingsmomente in Form von Fotos zugesendet hat. 

    Doch mit ihrer Rückkehr steht auch ihre erste eigene Foto-Vernissage an und ein Treffen mit ihrem neuen Galeristen. Leylas Träume sind wahr geworden, nicht zuletzt dank Tristan. Doch nun droht es Tristan zu verlieren.

    „Lieblingsgefühle“ ist Band 2 der Reihe „Lieblingsmomente“


    Meine Meinung:

    Nachdem ich Band 1 beendet hatte, was schnell klar, dass ich Band 2 möglichst zeitnah lesen möchte, um in der Geschichte von Layla und Tristan drin zu bleiben. 

    Auch Band 2 beginnt zunächst im Prolog wieder mit einem Abschied. Die Parallel gefällt mir hier sehr gut und sorgte erneut dafür, dass ich mich direkt in dem Buch verlor.

    Auch das Cover ist wie Band 1 mit Fotos verstehen. Der einzige Unterschied hier ist die Farbe des Covers, im Zusammenspiel gefallen mir die Farben rosa und blau jedoch sehr gut und sie harmonieren perfekt miteinander. 

    Der Schreibstil ist auch wie in Band 1 schon angenehm und lässt sich sehr gut lesen. Mit ihren kurzen Sätzen zog mich die Autorin in den Bann und ich wollte das Buch so schnell nicht mehr weglegen.

    Auch hier wird die Geschichte aus der Sicht von Layla erzählt.

    Nachdem ich Band 1 nur wenige Wochen vor diesem Buch gelesen hatte, waren alle Geschehnisse der bisherigen Geschichte noch so frisch, dass ich direkt gut in die Fortsetzung reingefunden habe. 

    In der kurzen Pause zwischen den beiden Bänden hatte ich mir jedoch schon so einige Szenarien zu Beginn von Band 2 ausgemalt und keine dieser Szenarien traf natürlich ein, was mich persönlich irgendwie kurzweilig enttäuschte, da ich mir die Fortsetzung wirklich anders vorgestellt hatte. 

    Dennoch konnte mich die weitere Geschichte zwischen Layla und Tristan wieder abholen und ich selbst hatte ein wenig das Gefühl gemeinsam mit Layla „nach Hause“ zu kommen.

    Damit die Geschichte nicht langweilig wird, erlebt man als Leser eine „neue“ Layla, die zeitweise leider doch sehr auf ihren Erfolg fixiert ist und dabei auch schonmal ihre Freunde und die Personen, die maßgeblich beteiligt waren an ihrem Erfolg, augenscheinlich erstmal vergisst. 

    Neben ein paar neuen Charakteren trifft man aber auch wieder auf Beccie, Laylas beste Freundin, sowie ihren guten Freund Thomas Pegram, welche ich beide schon im ersten Teil der Geschichte ins Herz geschlossen hatte. 


    Nachdem ich von vorherigen Band so begeistert war, bin ich vom zweiten Teil der Geschichte leider ein klein wenig enttäuscht. Mir persönlich fehlte es an den Gefühlen zwischen Layla und Tristan. Zwar sprechen sie immer mal wieder über ihre Gefühle, sowohl miteinander als auch mit anderen Protagonisten aber, dieses ineinander verliebt sein, was ich zum Ende von Band 1 zwischen den beiden spürte, kam dieses mal nicht in mir auf. Viel eher hatte ich das Gefühl, als wären sie beide schon so lange zusammen, dass sie sich eher aus den Augen „verlieren“ würden, die Streitereien die zeitweise bei ihnen entstanden, kamen mir aus der Luft gegriffen vor, beziehungsweise als würde einer von beiden es gezielt darauf anlegen wollen. 

    Am Ende jedoch, wie sollte es anders sein folgte ein Happy End, und für eine kleine Weile konnte ich mich nochmal in den Momenten zwischen den beiden verlieren und ihre Liebe und Zuneigung zueinander spüren.


    Ganz am Ende, findet man dann ein kurzes Kapitel aus der Sichtweise von Tristan zum Thema „wie alles begann“, dies hat mir persönlich gut gefallen und war einfach passend als Abschluss.


  20. Cover des Buches Boy in the Park – Wem kannst du trauen? (ISBN: 9783426305713)
    A. J. Grayson

    Boy in the Park – Wem kannst du trauen?

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    „Im menschlichen Verstand kann so einiges kaputtgehen, wenn die Wirklichkeit wie ein Spiegel Risse bekommt und plötzlich nicht mehr ein einzelnes Bild wiedergibt, sondern zwei oder drei oder vier verzerrte Variationen davon.“ (Seite 301)

    Dieses Buch hat mir die Sprache verschlagen.

    Es erzählt auf sehr einfühlsame und liebevolle Weise die Geschichte eines misshandelten kleinen Jungen. Die Story ist sehr spannend aufgezogen. Erst im Laufe der Geschichte erschließt sich dem Leser, dass die drei Protagonisten, von denen einer in Ich-Form erzählt, Bruchstücke einer einzigen Person sind.

    Tom Warrick ist den Gewaltexzessen seines lieblosen Vaters ausgeliefert. Er muss auch mit ansehen, wie seine Mutter wieder und wieder ebenso geschlagen und gedemütigt wird. Die Verletzungen zeichnen ihn und isolieren ihn auch außerhalb der Familie. Von seinen Mitschülern wird er nur gehänselt und gedemütigt. Die Umwelt ist völlig überfordert mit dem Horror. Es gibt kein Entkommen. So wird Tom zum Gewalttäter. Mit dieser Tatsache ist er vollkommen überfordert. So lagert er die Dinge, die zu schmerzhaft sind, um sie akzeptieren zu können, in imaginäre Personen aus.

    Während Gefängniswärter und irgendwelche Gutachter nur den aggressiven Gefängnisinsassen wahrnehmen, erkennt die Psychologin Pavrentis die verletzte, ja zerstörte Seele. Und wenn eine Heilung auch nicht zu erreichen ist, so gelingt es ihr am Ende wenigstens, weitere Misshandlungen und Bestrafungen zu verhindern und Tom zu ermöglichen, wenigstens manchmal in allen drei Bruchstücken seiner Persönlichkeit sehr nah bei sich selbst zu sein.

    Unendlich traurig und sehr liebevoll erzählt A. J. Grayson die ganze Tragik einer von häuslicher Gewalt geprägten Kindheit, die buchstäblich zu einem Gefängnis werden kann, aus dem es lebenslang kein Entrinnen gibt.

  21. Cover des Buches Die Geschichte der Baltimores (ISBN: 9783492310796)
    Joël Dicker

    Die Geschichte der Baltimores

     (342)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest

    Bis zum Tag der Katastrophe gab es die Goldmans aus Baltimore und die Goldmans aus Montclair. Die Baltimores hatten alles, was man sich vom Leben wünschen kann: Talent, Geld, Erfolg, ein prachtvolles Heim, zwei hochbegabte Söhne. Marcus Goldman, inzwischen erfolgreicher Schriftsteller, gehörte zu den weniger glamourösen Montclairs. Er verbrachte all seine Sommer bei den Baltimores und war für sie wie ein Sohn. Nun, acht Jahre nach der Katastrophe, beginnt Marcus, die Geschichte der Baltimores aufzuschreiben – und erkennt erst jetzt die wahren Gründe für die schrecklichen Ereignisse.

    Ein ganz tolles Buch.
    Man durchlebt das Leben der Charaktere von klein auf bis ins Erwachsenenalter. Es ist wirklich krass, wie eine falsche Entscheidung zu einer Katastrophe führen kann.
    Ich hab richtig mitgefühlt und hatte so viel Spaß beim Lesen, denn es ist auch spannend was alles in dieser Geschichte passiert.

  22. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (472)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Was soll man sagen? Überwältigend! Auch nach so vielen Jahren immer noch herausragend aus der Masse trivialer SF-Bücher. Schön, dass es endlich eine brauchbare Verfilmung gibt. Leider hat Herbert das Niveau nicht halten können, denn die weiteren Teile mochte ich nicht. Aber Dune ist und bleibt genial.

  23. Cover des Buches NATRIUM CHLORID (ISBN: 9783423282802)
    Jussi Adler-Olsen

    NATRIUM CHLORID

     (109)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Der neunte Band über die Fälle des Sonderdezernats Q ist sicher nicht der beste Roman der Reihe. 

    Zum Inhalt haben schon viele andere vieles gut geschrieben; so beschränke ich mich auf meine Eindrücke.

    Meinung:

    Der Roman spielt zu Beginn der Corona Pandemie und hat mir das gespenstische dieser besonderen Situation nochmal vor Augen geführt. Auch wenn ich viele Aussagen der Protagonisten nicht teilen kann.

    Der Fall an sich ist spannend und gut aufgebaut. Erst allmählich kristallisiert sich heraus, über was für einen Zeitraum sich die Mordserie erstreckt. Das Finale ist spannend, aber leider wenig überraschend.

    Dafür verderben die vielen Nebenhandlungen den Gesamteindruck doch erheblich. Religiöser Wahn, Selbstjustiz gegen Mitbürger, die internen Ermittlungen gegen Carl Möerck - mir ein wenig zu viel.

    Fazit:

    Für Fans der Reihe sicher ein Muss. Kommt aber bei weitem nicht an die superspannenden ersten 3, 4 Romane heran.

  24. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

     (763)
    Aktuelle Rezension von: Elchdame

    Ich bewerte hier das Hörbuch, das ich leider nicht eintragen kann. Gelesen habe ich das Buch nicht, aber mehrfach gehört.

    Ich liebe dieses Hörbuch einfach und ich höre es immer wieder. 

    Stephen Foxx, ein Student aus den USA nimmt als freiwilliger Helfer an einer archäologischen Ausgrabung in Israel teil. Dort findet er in einem Grab aus etwa dem Jahr 30 n.Ch. die Bedienungsanleitung für eine Sony Videokamera. Natürlich fragt er sich, was das Ganze zu bedeuten hat. Nach einigen Überlegungen kommt er zu dem Schluss, dass es sich bei dem Skelett in dem Grab um einen Zeitreisenden aus der Zukunft handeln muss, denn wie sich herausstellt, wird die Kamera, zu der die Bedienungsanleitung gehört, in frühestens drei Jahren auf den Markt kommen.

    Doch was hat es zu bedeuten, dass die Bedienungsanleitung in dem Grab lag? Er kommt zu dem Schluss, dass irgendwo in Israel die Kamera versteckt sein muss. Und dass der Zeitreisende vor 2000 Jahren nur ein Motiv zum Ziel gehabt haben kann: Jesus Christus.

    Zum selben Schluss kommt auch John Kaun, Geldgeber der Ausgrabung, der nach dem Fund an der Ausgrabungsstelle auftaucht und Experten zu Rate zieht, die mit ihren jeweiligen Fähigkeiten dazu beitragen sollen, das Versteck dieser Videokamera zu finden.

    Zwischen Stephen Foxx samt seinen Freunden Judith und Yehoshua Menez auf der einen Seite und dem Multimillionär John Kaun auf der anderen Seite entbrennt ein atemberaubender Wettlauf, in dessen Verlauf sich der Vatikan einschaltet, ein abgeschiedenes, fast vergessenes Kloster mit einer handvoll Mönchen und schließlich auch das israelische Militär eine Rolle spielen.

    Die Charaktere werden in diesem Buch sehr glaubhaft dargestellt und ich kann sie mir lebhaft vorstellen. Es wird zudem eine gute Spannung aufgebaut. Gelesen wird das Buch von Matthias Koeberlin sehr ansprechend und mitreißend. Er ist großartig!

    Schließlich das Resümee, welches Stephen Foxx aus den ganzen Ereignissen zieht – ich möchte natürlich nicht zu viel verraten. Aber ich finde das Resümee auch als gläubiger Christ als Gewinn. Auch wenn ich es nicht eins zu eins bejahen würde und mir das Geschenk der Vergebung fehlt, ist es doch für mich nachvollziehbar und ansprechend.

    Ich kann dieses Hörbuch wirklich von ganzem Herzen empfehlen – auch gegenüber der gekürzten Version, die ich zwar auch schon mehrfach gehört habe, der aber einfach einiges fehlt. Denn die Kürzungen sind zum Teil doch recht erheblich. Lasst Euch auf die unglaubliche Geschichte ein und verfolgt selbst den spannenden Wettbewerb, das ist meine Empfehlung.

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