Bücher mit dem Tag "erfahrung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erfahrung" gekennzeichnet haben.

536 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551583321)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

     (3.854)
    Aktuelle Rezension von: tatze1672

    Onyx hat perfekt auf den Vorherigen Teil aufgebaut und hat einen Teil von dem Erfüllt auf das mich Obsidian schon vorbereitet hat. Die komplette Reihe steht schon in meinem Regal und ich freue mich auf den nächsten Band.

  2. Cover des Buches Trust Again (ISBN: 9783736302495)
    Mona Kasten

    Trust Again

     (2.169)
    Aktuelle Rezension von: luluschi11

    Ich mochte das Buch sehr. Ich bin relativ schnell reingekommen, weil ich die Charaktere schon aus „begin again“ kannte und mochte. Am Ende war ich echt richtig süchtig.

  3. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.879)
    Aktuelle Rezension von: roxfour

    Ich habe das Buch aufgrund Empfehlung meiner Tochter gelesen und war durchaus recht angetan davon.

    Der Leser darf Allan Karlssons Reise durch die Zeit begleiten. Das Buch beginnt damit, dass Allan überhaupt keine Lust darauf hat seinen 100. Geburtstag im Seniorenheim zu feiern und kurzerhand durch das Fenster steigt und ausbüxt. Im Laufe der darauffolgenden Zeit gibt es aufgrund einer folgenreichen Entscheidung am Bahnhof zufällig immer wieder mal eine Leiche oder auch eine vermeintliche Leichen zu beklagen. Zusätzlich kommt es immer wieder zu witzigen Wendungen der Story, wie der Autor darauf gekommen ist würde mich durchaus interessieren. Außerdem gibt es dann auch immer wieder mal Sprünge in die Vergangenheit, in der man Allans ereignisreiches Leben verfolgen kann. 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen - die Story ist ansprechend (auch wenn sie für mich zwischendurch das ein oder andere Ereignisse etwas zu sehr in die Länge gezogen war) und der Schreibstil hat mich gefesselt. Wenn es möglich wäre, hätte ich dafür viereinhalb Sterne vergeben :-)

  4. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.857)
    Aktuelle Rezension von: Lisbeth-andthebeast

    Obwohl die Geschichte so absurd scheint, wirkt sie fast so wahr, dass man mitfiebern kann. An sich etwas, dass man sich wünscht auch mal erlebt zu haben. Der Film dazu war nahezu beleidigend und kam dem Original nicht nahe.

  5. Cover des Buches Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories 1) (ISBN: 9783548285672)
    Samantha Young

    Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories 1)

     (1.407)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Dublin Street von Samantha Young aus dem @ullsteinbuchverlage 

    💘

    New York Times und Spiegelbestseller… was kann da schief gehen?!?

    .

    In dieser Geschichte treffen zwei emotional mitgenommene Menschen aufeinander.

    .

    Klar fliegen hier die Funken, die Fetzen und die Klamotten… aber das Buch nur darauf runterzubrechen wäre zu einfach.

    .

    Die Protagonisten haben beide sehr viel Leid erfahren (fast schon etwas zuviel unglaubwürdiges Leid )

    .

    In diesem Buch begleitet man die beiden zu sich und zueinander. 

    .

    Es ist keine Liebesgeschichte, in der nur alles gut läuft.

    .

    Das hat mich interessiert. 

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    Die Kämpfe, die sie mit sich und untereinander auskämpfen mussten. Haben manchmal amüsiert und mich aber auch manchmal zu Weißglut gebracht. Ach was hätte ich Jocelyn manchmal gerne geschüttelt und Braden gerne in den Arm genommen. Es gab Abschnitte, da fand ich es unheimlich zermürbend zu lesen, wie sie sich verhalten. Aber im Nachhinein gehörte es dazu… und hätte die Autorin es verkürzt, dann wäre der seelische Schmerz unglaubwürdig gewesen.

    .

    Ich habe beim Lesen gelacht, mitgefiebert und den Kopf geschüttelt … ein Buch, was einen packen kann.

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    Ach noch etwas: wenn ich das Buch einer guten Freundin weitergeben würde… dann würde ich auch mit einem Augenzwinkern etwas zu den intimeren Buchstellen sagen. Denn dieses Buch bedarf in diesem Bereich mal keine Triggerwarnung. Ich kenne das von vielen anderen Geschichten, dass man sich beim Lesen des Buches fragt… OMG muss man das alles machen und können? 😅 hier ist es zwar heiß aber klassisch.

    .

    Buchtipp für alle, die eine Liebesgeschichte lesen möchten, in der es nicht nur rosarot zugeht, denn hier müssen die Protagonisten schon etwas kämpfen.

    .

    Aber vielleicht geht es euch dann wie mir… Braden hat sich auch einen Platz in meinem Herzen erkämpft 💙

  6. Cover des Buches Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben (ISBN: 9783423280716)
    Matt Haig

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

     (265)
    Aktuelle Rezension von: Julyie

    Eckdaten

    Verlag: dtv

    Erscheinungsdatum:18. März 2016

    Preis: E-Books 9,99€, Hardcover 18,90€, Hörbuch 19,99€

    Seitenzahl: ca. 304 Seiten

    ISBN: 978-3-423-28071-6

    Originaltitel: Reasons to stay alive

    Genre: Sachbuch, Ratgeber, Belletristik, Depressionen


    Cover

    Ich liebe mittlerweile so schlichte Cover die den Fokus vollkommen auf den Titel richten. Hier wurde noch ein passendes Bild mit eingebaut und es ist perfekt für diese Geschichte. Ich mag es sehr. Der Kontrast des „Regenbogentextes“ zum „Dunklen“ Thema wurde sehr gut verbunden.

                                       

    Klappentext

    Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein – ebenso unterhaltsam wie berührend.

                                       

    Erster Satz

    „Vor dreizehn Jahren wusste ich, dass dieses Buch gar nicht möglich war.“

                                       

    Meinung

    Wow!

    Dieses Buch hat mich echt gepackt! Ich weiß gar nicht so genau, wie ich diese Rezension schreiben soll, weil es so ernste, wichtige Themen sind, mit denen jeder bestimmt schon mal zu tun hatte: Depressionen, Ängste, Psyche…

    „Mir war nicht klar gewesen, dass man auch in seinem eigenen Kopf eingesperrt sein kann.“

    So ganz genau weiß ich auch nicht, wie ich zu diesem Buch kam. Ja, vermutlich lag es an der „Mitternachtsbibliothek“ und den fesselnden Schreibstil von Matt Haig. Aber eigentlich war ich mir auch Unsicher, ob diese Thematik generell etwas für mich ist.

    „Das Einzige, was mir keine Sorgen machte, war wahrscheinlich das, weshalb ich mir wirklich Sorgen hätte machen müssen: dass ich mir ständig Sorgen machte.“

    Doch ich bereue es keineswegs. Dieses Buch ist hilfreich, wichtig und vor allem ein Buch, das Emotional etwas mit einem macht. Egal ob man nun selbst betroffen oder Angehöriger von jemand Betroffenen ist. Dieses Buch sorgt für eine ganz andere Sichtweise auf vielerlei Dinge. Und ich denke, es würde viele, viele Menschen helfen. Entweder um Depressionen besser zu verstehen, sich selbst zu helfen, sich nicht alleine zu fühlen oder vielleicht auch dazu beitragen, dass man selbst jemanden helfen kann.

    „Es fällt uns immer schwer, in der Gegenwart die Zukunft zu entdecken, selbst wenn sie direkt vor unserer Nase ist.“

    Matt Haig erzählt in diesem Buch die nackte Wahrheit über sein Leben und die Probleme die er selbst mit dieser Erkrankung hat und hatte. Dabei badet er keineswegs in Selbstmitleid, sondern zwischen den Zeilen blitzt auch immer wieder eine humorvolle Art durch, etwas zu beschreiben. Wodurch dieses Buch zwar ernst, aber nicht gleich erdrückend ist.

    „Eine Welt voller Menschen, die sich selbst hassen, ist keine glückliche Welt.“

    Für mich sehr gelungen und ich hoffe, dass dieses Buch vielen Menschen helfen kann oder sogar konnte. Mir hat es auf jeden Fall geholfen, nämlich die Sichtweise zu ändern und gewisse Punkte zu verstehen.

                

  7. Cover des Buches Meine wundervolle Buchhandlung (ISBN: 9783832197438)
    Petra Hartlieb

    Meine wundervolle Buchhandlung

     (304)
    Aktuelle Rezension von: biadia

    Wer hat nicht schon mal darüber nachgedacht seine Leben zu verändern?"

    Bei einem Besuch in Wien entdecken Petra Hartlieb, gemeinsam mit ihrem Mann eine leerstehende Buchhandlung. Schnell und spontan reift die Idee: Das übernehmen wir. Die Jobs in Hamburg werden gekündigt, das jüngere Kind eingepackt und kopfüber geht es in das Abenteuer Selbständigkeit.
    Es folgen endlos lange Arbeitstage, Einstellung und Bezahlung von Mitarbeitern und Kunden, mit manchmal merkwürdigen Anfragen. Dann kommt Weihnachten, mit ganz neuen Herausforderungen..
    Das alles ist sehr eindrucksvoll und amüsant beschrieben.

  8. Cover des Buches Mein Sommer nebenan (ISBN: 9783570402634)
    Huntley Fitzpatrick

    Mein Sommer nebenan

     (997)
    Aktuelle Rezension von: lesenbirgit

    Nicht nur im Sommer zu lesen auch jetzt in der trüben Jahreszeit. Es muntert auf diese Geschichte. Sie ist so locker und leicht zu lesen. Sie bringt Sommerflair ins Wohnzimmer finde ich. Das Cover verspricht schon so vieles, Wie die beiden dort auf dem dicken Ast sitzen so ganz locker und entspannt. Ich könnte es nicht. So vertraut.

  9. Cover des Buches Nothing less (ISBN: 9783453419711)
    Anna Todd

    Nothing less

     (330)
    Aktuelle Rezension von: MiniMichi0502

    Eine Weiterführung des ersten Teiles. Das Ende der Nothing Reihe und endlich erfahren wir für wen sich Landon letztendlich entscheidet.
    Das Buch hat mich unglaublich gefesselt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. 

  10. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.926)
    Aktuelle Rezension von: Kemmi1969

    Dieser Roma entführt den Leser ins Japan der dreißiger Jahre. Anhand der Lebensgeschichte von Chiyo wird auf sehr eindringliche Art und Weise der Werdegang eines armen Fischermädchens zur erfolgreichen Geisha beschrieben. Dabei werden die damaligen Traditionen und Hierarchien sowie geschichtliche Einflüsse sehr detailiert erzählt. So werden zum Beispiel im Laufe der Geschichte die einzelnen Schichten eines Kimono genau erklärt, der Aufbau des Makeups beschrieben oder das Verhältnis einer Geisha zu ihrem Danna erläutert.

    Chiyo und Satsu sind zwei Mädchen von ca. 7 und 9 Jahren, die in sehr armen Verhältnissen in einem Fischerdorf aufwachsen. Die Mutter ist sterbenskrank und der Vater schon sehr alt. Um ihnen in irgendeiner Form die Zukunft zu sichern, werden sie  verkauft und getrennt in die Kaiserstadt Kyoto gebracht. Chiyo, die jüngere der beiden Schwestern, landet als Bedienstete in einer Okiya, dem traditionellen Heim einer Geisha.  Satsu trifft es dagegen noch härter. Sie landet direkt als Prostituierte in einem japanischen Freudenhaus. Aber auch für Chiyo beginnt ein hartes Leben. Die Hierarchien innerhalb einer Okiya sind ganz klar geregelt. Dabei ist die jüngste Bedienstete, die einmal vielleicht eine Ausbildung zur Geisha beginnen darf, das allerletzte Glied in der Kette. Hinzu kommen noch Neid und Missgunst sowie Geldgier, die Chiyos Leben fast unerträglich machen.

    Dieser Roman ist sehr einfühlsam aus der Sichtweise von Chiyo (später dann Sayuri) geschrieben. Ihr Schicksal berührt, egal ob aufgrund der Härte oder wegen der Rolle als Geisha in einer Männerwelt, wegen den Einflüssen des Krieges oder schlicht und ergreifend wegen ihrer Gefühlswelt. Für mich war dieser Roman unglaublich aufschlussreich und absolut lesenswert.

  11. Cover des Buches Splitterfasernackt (ISBN: 9783426784884)
    Lilly Lindner

    Splitterfasernackt

     (437)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    ,,Einmal in diesem Leben möchte ich morgens aufwachen und verstehen, warum ein Mann eine Frau vergewaltigt. Ich möchte begreifen, warum Männer kleine Kinder ficken.‘‘ - Seite 242, Splitterfasernackt; Lilly Lindner

    In diesem Buch geht es um Lilly Lindner selbst, die mit sechs Jahren regelmäßig von ihrem Nachbarn missbraucht wird. Als sie dann dreizehn Jahre alt wird, rutscht sie in die Magersucht und fängt an zu hungern. Außerdem entwickelt sie Depressionen und fängt an sich selbst zu verletzen. Doch all das, scheint nicht zu helfen. Also beschließt sie ihrem Körper zu verkaufen, der lange nicht mehr ihr gehört…

    Ich finde es unfassbar schwierig, eine Rezension zu einer Autobiografie zu verfassen. Letztendlich ist es ja immer noch die Geschichte der Autor*innen und ich glaube nicht, dass man darüber urteilen kann. Ich möchte dennoch versuchen, meine Worte zu diesem Buch zusammen zufassen, denn dies war ein Buch, das mich unglaublich oft zum Weinen gebracht hat. Und nicht nur das, in vielen Punkten (ohne darauf näher einzugehen), die sie beschreibt, kann ich mich wieder finden.

    Lilly Lindner hat mit so einer grandiosen Sprache ihre grausame Geschichte zu Wort gebracht, was oft dafür gesorgt hat, dass ich an vielen Menschen und auch an das Vertrauen in die Menschen gezweifelt habe. Ich werde niemals verstehen können, dass Menschen so etwas kleinen Kindern antun können und ihnen somit ihre Kindheit, nein, ihr ganzes Leben rauben. Diese Dinge passieren heutzutage leider viel zu oft hinter verschlossener Tür & meistens bekommen wir all das gar nicht mit.

    Das ist ein Grund dafür, warum ich Lilly Lindner so bewundere. Ich finde, dass es eine Menge Mut, Stärke und Vertrauen braucht, um diese Geschichte an die Öffentlichkeit zu tragen. Erst einmal muss es furchtbar sein, all die Dinge aufzuschreiben, die ihr passiert sind, da man ja immer wieder beim Schreiben an all die Grausame Dinge denken muss. Außerdem finde ich es sehr mutig von Lilly Lindner, dass sie auch die Folgen dieser schrecklichen Tat beschreibt. Denn ich hoffe sehr, dass es manche Menschen vielleicht die Augen öffnen kann.

    Ich finde es so faszinierend, mit welchen Worten Lilly Lindner ihre Geschichte niederschreibt. Ihre Worte haben dafür gesorgt, dass ich weinen musste und oftmals das Buch aus der Hand legen musste, um einmal kurz durchzuatmen, bevor ich mich weiter diesen grausamen Dingen widme. Lilly Lindner benutzt so viele emotionale und gefühlvolle Worte, die einen so sehr in ihre Geschichte reinziehen. Lilly Lindner benutzt in diesem Buch Worte, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe. Und doch weiß man ganz genau, was die Autorin uns damit sagen möchte.

    ,,Splitterfasernackt‘‘ war für mich ein Buch, dass mich sprachlos zurückgelassen hat. Ich möchte anmerken, dass dieses Buch keine leichte Kost ist und man es nicht mal ,,zwischendurch‘‘ lesen kann. Dieses Buch ist tiefgründig und zeigt uns eine Welt, die viele Menschen gar nicht sehen wollen. Dafür bin ich Lilly Lindner ebenfalls dankbar, dass sie über diese dunkle Seite der Welt spricht. Ich möchte gerne auch noch ,,Winterwassertief‘‘ lesen und hoffe darauf, dass Lilly Linder in diesem Band endlich die Möglichkeit findet, mit all den Dingen etwas besser zu Recht zu kommen.

  12. Cover des Buches Der Tätowierer von Auschwitz (ISBN: 9783492061377)
    Heather Morris

    Der Tätowierer von Auschwitz

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Eva-Marie_Kwade

    Zur Zeit bin ich sehr interessiert über Geschichte aus der Zeit im und nach dem 2. Weltkrieg. Bei der Onleihe hab ich nun dieses Hörbuch entdeckt. 


    In dieser Geschichte geht es um Lale Sokolov, der nach Auschwitz gebracht wird. Als er dort ankommt gibt er sich eine Aufgabe: Er möchte anderen helfen. Nachdem Lale zum Tätowierer bekommt er Zulagen und kann vielen Mitbewohnern in seinem Block mit mehr Essen versorgen. Eines Tages entdeckt er eine junge Frau und bekommt sie nicht mehr aus seinem Kopf. Nach einigen Hindernissen treffen sie sich und er verliebt sich in Gita. Ihre Liebe muss einiges wegstecken, doch zusammen schaffen sie das Leben im KZ. Doch alles wird durcheinander gewirbelt als die Russen kommen. Die Wege der Liebenden trennen sich, werden sie sich wieder sehen?


    Dieses Hörbuch ist sehr emotional. Was mir besonders gut gefällt ist, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert. Die Autorin hat sehr gute Recherchearbeit geleistet.


    Der Sprecher hat mir ganz gut gefallen, ein bisschen mehr Schwung in seiner Stimme hätte es noch dramatischer und emotionaler gemacht.


    Die Protagonisten sind sehr genau ausgearbeitet und Lale habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sein Denken und sein Handeln haben mich sehr begeistert. Es hat mich schockiert, dass Lale auch auf den berüchtigten Doktor Mengele gestoßen ist. Über seine „Arbeit“ habe ich mich informiert und war einfach nur sprachlos. Gita ist anfangs sehr zurückhaltend, was aber zur ganzen Situation gepasst hat.


    Die Geschichte von Lale und Gita hat mich sehr bewegt und obwohl ich das Hörbuch schon vor einer Weile beendet habe, muss ich noch oft daran denken. Ich habe mit den zweien mitgefiebert und ihnen die Daumen gedrückt und manchmal auch weinen müssen, weil es mich so mitgerissen hat. 

  13. Cover des Buches Bob und wie er die Welt sieht (ISBN: 9783404608027)
    James Bowen

    Bob und wie er die Welt sieht

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Die Geschichte um Bob, dem Streuner geht weiter. Auf 236 Seiten schildert Bowen neue Geschichten rund um den liebenswürdigen roten Kater Bob. Als "Arzt" während einer Krankheit, als Frühwarnsystem von Gaunern, als treuer Gefährte und vieles mehr sieht der Autor seinen pelzigen Freund an und nicht zuletzt den Grund für sein besseres Leben. 

    Das Buch ist natürlich nicht literarisch anspruchsvoll, sondern  was Leichtes für zwischendurch. Ich muss jedoch sagen, dass mir der erste Teil besser gefallen hat. Man fühlt sich zwar sehr zu Bob und seinen menschlichen Zügen hingezogen, allerdings erinnern viele Geschichten an das vorherige Buch. Schön finde ich, dass es viele Bilder von Bob und Bowen gibt. Von daher: kann man lesen, muss man aber nicht...

  14. Cover des Buches Hectors Reise (ISBN: 9783492248280)
    François Lelord

    Hectors Reise

     (1.177)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" war genau das Richtige für den Monat Januar. Ich leide dieses Jahr besonders unter Winterdepressionen und erwarte sehnsüchtig die längeren Tage und mehr Sonnenschein. Hectors Reise auf der Suche nach dem Glück und die Lektionen, die er dabei lernt, haben mir aber gezeigt, dass es gar nicht so schlimm ist und ich eigentlich allen Grund habe glücklich zu sein. 

    Meine Lieblingslektion ist "Lektion Nr. 7: Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel." Da musste ich auch gleich wieder an #jorgebucay denken mit dem Zitat "Glück ist, wenn du spürst, dass du auf dem richtigen Weg bist." (Ich glaube, das Zitat kommt aus "Geschichten zum Nachdenken")

    Allerdings hat jede von Hectors-Lektionen absolut zutreffend. 

    Fazit: Ich finde dieses Buch ganz wunderbar und kann es nur empfehlen. 

    5/5🦉 und ein extra Glücks🐞 

    Es gibt offensichtlich noch weitere Bücher über Hector, die ich auf jeden Fall noch lesen möchte. 

    Anscheinend wurde das Buch auch verfilmt. Hat den Film schon jemand gesehen? 

  15. Cover des Buches Die Hütte (ISBN: 9783548284033)
    William Paul Young

    Die Hütte

     (612)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott

    Vor Jahren ist Mackenzies jüngste Tochter verschwunden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden – nicht weit vom Camping-Ort der Familie. Vier Jahre später, mitten in seiner tiefen Trauer, erhält Mack eine rätselhafte Einladung in diese Hütte. Ihr Absender ist Gott. Trotz seiner Zweifel lässt Mack sich auf diese Einladung ein. Eine Reise ins Ungewisse beginnt. Was er dort findet, wird Macks Welt und Leben für immer verändern ...

    Ich fand den Roman "Die Hütte" als einen sehr emotionalen Roman. Es werden so viele Emotionen in dem Buch angeführt, dass man mit dem Protagonisten mitfiebert und alles gut nachvollziehen kann. Wer würde nach so einem Verlust nicht traurig und wütend sein und sich und Gott die Schuld geben? Der Roman soll den Glauben stärken oder einen zurück zu Gott führen. Er zeigt einen anderen Blick auf Gott. Er hat uns die Entscheidung gegeben, eigene Wege zu gehen und eigene Entscheidungen zu treffen. Ein wirklich gutes Buch.

  16. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783833309403)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

     (896)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Den Film habe ich vor acht Jahren gesehen, ein paar Jahre hatte ich das Buch auf englisch zuhause, bis ich entschieden habe, dass ich es auf englisch nicht lesen werde, und nun hab ich es endlich auf deutsch gelesen (SPOILER).

    Das fand ich gut:

    Elizabeth Gilbert praktiziert Yoga und meditiert, was ich beides auch sehr gerne tue. In diesem Buch spiegelt es sich dadurch wieder, dass es insgesamt 108 Geschichten gibt, so viel, wie es Perlen an der indischen Gebetskette Mala gibt. Da sie drei Länder bereist hat, sind diese schön aufgeteilt in je 36 Geschichten pro Land. Das lässt beides mein Herz höher schlagen und das Buch hatte mich schon ein bisschen, bevor ich überhaupt angefangen hatte zu lesen. Ich hatte allerdings etwas Sorge, da sie es als Geschichten betitelte, dass es eigenständige Kurzgeschichten sind. Dies hat sich nicht bewahrheitet, es ist trotzdem ein fließend zu lesender Roman. 

    Die einzelnen Teile waren unterschiedlich stark. Im Vergleich hat mir Italien am besten gefallen. Sehr schön wird die Vorgeschichte eingebunden, denn ihre Reise begann schon vorher hie und da im Alltag. Dabei geht es nicht nur ums Reisen selbst, sondern wir lernen viel über sie selbst kennen. Das spiegelt sie reflektiert und ehrlich. Im Teil von Indien und auch von Indonesien gibt es sehr viel Yogawissen und Spiritualität, was mir sehr gefiel. Egal in welchen Teil, man lernt einfach sehr viel über das jeweilige Land. 


    Das fand ich nicht so gut: 

    Vor allem Indien ist zweitweise sehr anstrengend. Sie geht durch viele Tiefen, das macht es aber wiederum authentisch, denn für sie war das sicherlich auch anstrengend. Was ich insgesamt auch anstrengend fand, war, dass jedes Mal, wenn sie neue Leute kennenlernt, ihre gesamte Lebensgeschichte über mehrere Seiten erzählt wird. Das machte das Lesen zeitweise zäh und passte nicht so richtig in die Geschichte. 


    Fazit: Dieser Roman hat manche zähen Stellen, dennoch find ich das Wissen, was in ihm steckt, sehr wertvoll und die Geschichte insgesamt gut. 


    Behalten oder weg? Auf jeden Fall bleibt das Buch. Ich werde es bestimmt immer mal wieder rausnehmen zum nachschlagen/nachschauen. 

  17. Cover des Buches Draußen wartet die Welt (ISBN: 9783570402153)
    Nancy Grossman

    Draußen wartet die Welt

     (181)
    Aktuelle Rezension von: london_girl

    Das Thema des Buches ist sehr ungewöhnlich, weil welches Jugendbuch handelt schon von einem Mädchen aus einer Gemeinde, die wie im Mittelalter lebt...

    Umso faszinierender und interessanter fand ich es aber das Buch zu lesen. Dadurch, dass man unsere für uns normale Welt durch die Augen eines Amisch-Mädchen sieht, sieht man auch selbst die Welt auf einmal mit anderen Augen. Es ist sehr spannend geschrieben, ich konnte es nicht mehr weglegen und habe es an einem Stück gelesen. 

  18. Cover des Buches Ein Geschenk von Bob (ISBN: 9783404608461)
    James Bowen

    Ein Geschenk von Bob

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Mandthebooks
    Rezension: (kann Spoiler enthalten)

    Wie bereits Band 1 und 2 war auch diese Buch einfach phänomenal!
    Ich hatte es mir extra so eingeplant, dass ich es in der Weihnachtszeit lesen kann und mich auch schon tierisch darauf gefreut. Ich wollte so gerne noch ein bisschen mehr von der süßen, kleinen roten Katze erfahren und das durfte ich ja dann auch.
    Viel sagen will ich gar nicht mehr, dass fällt mir bei Highlights tatsächlich schwer, wenn ich wirklich etwas schreiben will, dass auch Inhalt hat;)
    Aber eines kann ich euch definitiv sagen: Die schönen und schlechten Momente in diesem Buch konnten wir gemeinsam mit den Beiden erleben und ich habe richtig mitgefiebert, immer an ihrer Seite gebangt, dass doch alles gut wird.
    Leider gibt es nun kein Buch mehr über die Erlebnisse der Beiden und darüber bin ich ehrlich traurig. Diese Reihe war so toll mit all den Höhen und Tiefen, die das Leben der Zwei hatte und ich bin froh, sie zumindest beim Lesen begleiten zu dürfen.
    Nicht nur dieser Band, sondern die ganze Reihe sind definitiv Lebenshighlights und ich werde sicher noch einmal zu James und Bob zurückkehren.


    5 Sterne
  19. Cover des Buches Panthertage (ISBN: 9783944296937)
    Sarah Elise Bischof

    Panthertage

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Torsten_Gruenke

    Die Protagonistin Sarah gibt einen ausführlichen Einblick in ihr momentanes Leben als Frisch-Arbeitslose, Hoffnungslos-Verliebte und Epilepsieerkrankte. Im Münchener Großstadtdschungel gefangen, erzählt die 30-Jährige wie sie ihren Alltag mit der Krankheit gestaltet und angenehme Zeiten mit der Freundin Lena und Hund Maja verbringt. Nebenbei sorgt sie sich um einen neuen Job, der ihr nicht allzu leicht geschenkt wird, und die Beziehung zu Stefan, den sie neu kennengelernt hat. Der beste Freund Jakob hingegen steht ihr an jeder Stelle helfend zur Seite ...

    Das Buch handelt primär von der Epilepsieerkrankung des Protagonistin Sarah und gleichzeitig der Autorin. Das biografisch angehauchte Werk lässt den Leser in eine ungewöhnliche, manchmal erschreckende Welt eintauchen, die sonst nur den Betroffenen vorbehalten ist. Ausdrucksstark und wortgewandt werden wissenschaftliche Fakten im Hinblick auf die eigene Krankheitsgeschichte dargestellt und in einer Geschichte verpackt, die zu jedem Zeitpunkt fesselt. Der ironische Humor lockert dabei die erdrückende, düstere Ernsthaftigkeit teilweise auf. Freundschaft, Liebe und Alltagsthemen wie die Jobsuche werden ebenso behandelt und lassen den epilepsieunerfahrenen Leser in die Thematik einsteigen und mitfühlen.

    Eine äußerst empfehlenswerte Begegnung mit einer unterschätzenden Krankheit!


  20. Cover des Buches Kaffee und Zigaretten (ISBN: 9783630876108)
    Ferdinand von Schirach

    Kaffee und Zigaretten

     (138)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    "Kaffee und Zigaretten" von Ferdinand von Schirach ist eine Mischung aus kleinen (autobiographischen) Erzählungen, Notizen, Gedanken und Beobachtungen. Ziemlich speziell, aber durchaus gelungen.

    Mit dem Großteil des Buches konnte ich auf jeden Fall etwas anfangen. Wie immer hat mir sein recht kühler, sachlicher Stil sehr zugesagt, was gerade in Verbindung mit den sehr persönlichen Geschichten eine interessante Mischung ergibt. Auch inhaltlich bekommt man so eine Mischung: Mal geht es um Fälle aus der Justiz, um Ethik und Moral, dann wieder um Zigaretten oder Autos. Letztere waren mir etwas zu belanglos, bei den schwerwiegenderen Themen hat Schirach mich aber wieder mal überzeugen können. Besonders seine Ausführungen über die Würde des Menschen haben mich sehr beeindruckt.

    Einen roten Faden konnte ich hier nicht entdecken, den habe ich aber weder erwartet, noch wirklich gebraucht.

    Wer Schirach kennt und mag, wird mit "Kaffee und Zigaretten" durchaus seine Freude haben. Für den Einstieg in seine Werke würde ich es nicht unbedingt empfehlen.

  21. Cover des Buches Frühstück mit Elefanten (ISBN: 9783548377346)
    Gesa Neitzel

    Frühstück mit Elefanten

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Frechdachs

    Vorweg möchte ich noch schicken, dass ich bereits vor dem Buch durch Zufall (im Nachinein gesehen vielleicht eher eine glückliche Fügung oder war es auch bei mir die Bestimmung - ich weiß es nicht) auf Gesas damaligen Blog „Bedouin Writer“ gestoßen bin. Und irgendwie hat mich Gesa schon damals mit ihren Geschichten erreicht und in den Bann gezogen. Sehnsüchtig verfolgte ich ihre Zeit in Afrika via den Blogpostings und war schon sehr gespannt auf das angekündigte Buchprojekt  "Frühstück mit Elefanten: Als Rangerin in Afrika" .

    Nicht mehr zufrieden mit ihrem Haupstadt-Alltag fasst Gesa Neitzel, eine Fernsehredakteurin aus Berlin, den mutigen Entschluss für mehrere Monate nach Afrika zu gehen, um eine Ausbildung zur Rangerin zu machen. Auf diese abenteuerliche Reise nimmt sie den Leser in ihrem Buch mit.

    Das vorliegende Buch ist mehr als ein purer Reisebericht in die wilden Teile des südlichen Afrikas und auch keine bloße Beschreibung der Ausbildungsinhalte zum Safari-Guide. Bitte nicht falsch verstehen, man lernt viel über die Flora und Fauna des wilden Afrikas im Süden, erhält intensive Einblicke in die Ausbildung zum Safari-Ranger und welche Fähigkeiten Safari-Guides mitbringen müssen, um die Gäste sicher durch die Wildnis zu geleiten.

    Eine sehr wichtige Fähigkeit davon ist das Tracking - das Spuren-/Fährtenlesen in der Natur. Welche wilden Tiere sind gerade rund um das Camp oder in der freien Wildnis unterwegs. Gesa sucht meiner Meinung nach gerade im wilden Afrika mitten im Safari-Guide-Kurs nach ihrer eigenen Spur. Sie will wieder „auf Spur kommen“ und damit ihre eigentliche Bestimmung im Leben finden. Sie will bewusst nicht wie in Berlin im komfortablen aber stressigen täglichen Hamsterrad („und täglich grüßt das Murmeltier“) nur noch funktionieren und mehr oder weniger zufrieden vor sich hinleben. Gesa nimmt den Leser mit auf diese spannende, nachdenkliche und auch amüsante Reise zu sich selbst. Ich selbst fühlte mich sehr schnell mit ihr im Geiste verbunden und tauchte mit ihr gemeinsam tief in die Wildnis und ihre Erlebnisse ein.

    Sie trifft während ihres gesamten Trips allerlei verschiedene Charaktere und liebenswürdige Menschen wie z.B. Biff, Dorothy, Sam - nein nicht den Trapper namens Hawkens aus Winnetou ;-), Chris, den Herero Old Mattias, Wolfgang, Vaughn und Alan um nur einige hier zu nennen. Gerade diese unterschiedlichen Begegnungen lassen Gesa weiter wachsen und aufblühen aber immer wieder auch erneut zweifeln und mit sich selbst hadern. Sie stellt sich schließlich mutig und manchmal auch mit einigen Selbstzweifeln täglich den neuen Herausforderungen im Busch von Afrika. Wer schon immer wissen wollte, wie es sich anfühlt im Zelt oder unter freiem Himmel in der Wildnis weitab der Zivilisation zu leben und zu schlafen bekommt in diesem Buch Eindrücke aus erster Hand und damit voll auf seine Kosten. Gesa begegnet dabei den unterschiedlichsten wilden Tieren, so z.B. Auge in Auge mit dem Löwen Mburri in der Wildnis, einem röchelnden Leoparden am/im Zeltcamp, mehrere Elefantenbullen auf Stippvisite im Camp (und wieso um Himmels Willen will der Elefant in die Camptoilette?), verdächtige Löwenspuren im Zeltlager etc. - egal ob gewollt oder auch manchmal ungewollt. Ob wirklich der Pangolin der größte fliegende Vogel der Welt ist verrate ich hier aber jetzt nicht. ;-)

    Alles in allem ist es ein wirklich gelungenes Buchdebüt von Gesa Neitzel, in dem sie über einen bloßen Reisebericht hinaus viel mehr Facetten und Tiefgang bietet und uns tiefe Einblicke in die Reise zu sich selbst gewährt. Immer wieder entdeckte ich mich auch ein wenig selbst in diesem Buch, sobald ich zwischen den Zeilen gelesen habe und auch das Gelesene mal etwas habe wirken lassen. Es weckte während dem Lesen ganz verschiedenste starke Emotionen in mir. Nach der alten Volksweisheit ist ja jeder seines eigenen Glückes Schmied und so verstehe ich auch dieses Buch. Es hilft, die Blickrichtung bewusst zu ändern und sich selbst aufzurütteln (raus aus dem Autopilotenmodus) und zeigt den Mut und individuellen Weg der Autorin auf, wie sie durch die Reise ihre eigene Bestimmung fand und wieder auf Spur kam. Ich hoffe es folgen weitere spannende Bücher von Gesa Neitzel.

    © Frechdachs 2022 - Keine Chance den Copycats!

  22. Cover des Buches Wintermädchen (ISBN: 9783473584048)
    Laurie Halse Anderson

    Wintermädchen

     (429)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Lia und Cassie waren die besten Freundinnen. Beide schworen sich in einer Silvesternacht, dass sie die dünnsten der Schule werden. Doch dann stirbt Cassie im Gateway Motel. Für Lia bricht eine Welt zusammen und sie gibt sich die Schuld an ihrem Tod. Nicht den Menschen und dem Internet, die sich ständig über sie lustig gemacht haben. Auch ihr Schwur hat nichts damit zu tun. Nicht einmal Cassies Eltern gibt sie die Schuld. Nein, sie gibt sie sich selbst. Denn sie ist damals nicht ans Telefon gegangen…

    Meine beste Freundin hat damals so von diesem Buch geschwärmt, dass ich es mir auch direkt gekauft habe. Doch leider lag es Ewigkeiten auf meinem SuB und letztes Jahr habe ich es dann geschafft, endlich dieses Buch zu lesen. Und ich habe niemals mit so einer Geschichte gerechnet.

    Vorab möchte ich noch sagen, dass ihr dieses Buch mit Vorsicht lesen solltet. In diesem Buch steht leider keine Trigger Warnung, aber das hat es dringend nötig. Denn in diesem Buch werden sensible Themen unbeschönigt dargestellt. Also spreche ich hiermit jetzt eine dicke Trigger Warnung für dieses Buch aus. Bitte nehmt diese Ernst und achtet auf euch!

    Lia ist eine sehr starke Protagonistin, die gegen ihre Dämonen kämpft. Sie leidet unter Magersucht, Depressionen und selbstverletzendem Verhalten. Dies hat mit ihrer zerbrochenen Familie zutun und mit ihrem Vater, der ihr keine Aufmerksamkeit schenkt. In diesem Buch werden Lias Gedanken unbeschönigt dargestellt, was ich auf der einen Seit sehr gut finde, da man einen guten Einblick in die Welt eines psychisch kranken Person findet. Aber auf der anderen Seite ist es triggernd für diejenigen, die selbst betroffen sind. Lia hat in diesem Buch eine sehr starke Entwicklung hinter sich, die ich bewundere. Ich glaube, ich hätte nicht die Kraft dafür.

    Cassie, Lias ehemalige beste Freundin, ist ebenfalls an Magersucht erkrankt. Kurz bevor sie im Motel starb, hat sie Lia angerufen. Beide Mädchen hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr, daher ignorierte sie den Anruf. Die Autorin hat es geschafft, die Charaktere authentisch und lebhaft darzustellen. Sie hat recherchiert und macht somit die Geschichte lebendig. 

    Der Schreibstil von Laurie Halse Anderson hat mich tief bewegt. Sie schreibt brutal ehrlich und zeigt einem deutlich, was psychische Erkrankungen mit einem Menschen anrichten. Die Sprache der Autorin ist lebhaft und hat mich damit an die Seiten gefesselt. Das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen, da ich immer wieder wissen wollte, wie es weitergehen wird...

    ,,Wintermädchen‘‘ ist eine Geschichte, die schonungslos ehrlich davon berichtet, dass psychische Erkrankungen kein Kinderspiel sind. Die Autorin hat die Erkrankungen sehr gut dargestellt und oft habe ich mich beim Lesen verstanden gefühlt, da ich manchmal ähnliche Gedanken habe. Das war mein erstes Buch der Autorin und bestimmt auch nicht das letzte!

  23. Cover des Buches Der Alchimist (ISBN: 9783257261165)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist

     (1.532)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Santiago, ein andalusischer Hirte, hat einen wiederkehrenden Traum: Am Fuß der Pyramiden liege ein Schatz für ihn bereit. Trotz des Risikos fasst er den Mut, sich auf die Reise ins Ungewisse zu begeben und lernt auf diesem Weg, dass das Leben Schätze bereithält, die wertvoller sind als alle materiellen Besitztümer.

    Ich glaube "Der Alchimist" ist eins dieser Bücher, das früher oder später jeder Mal empfohlen bekommt. Auch ich bin letzten Endes nicht daran vorbei gekommen, das Buch zu lesen und um ehrlich zu sein wünschte ich, dass ich es schon viel früher getan hätte.

    Die kurze Geschichte von Santiago, der immer wieder mal einen Kampf zwischen dem wonach sein Herz sich sehnt und dem, was sein Verstand sagt, führt, berührt auf einer ganz tiefen Ebene. 

    Ein bisschen hat mich die Erzählung an den kleinen Prinz erinnert. Sie ist auf ihre Art sehr unschuldig aber gleichzeitig doch sehr lehrreich. Genau wie Santiago - oder auch der Jüngling, wie man ihn auf seiner Reise genannt hat - muss man erkennen, dass Hindernisse, Schwierigkeiten und auch Rückschläge unumgänglich sind, wenn man seine Komfortzone verlässt. Weder kann man sich vollständig auf sein Herz noch vollständig auf den Verstand verlassen sondern muss in den jeweiligen Situation immer abwägen können.


    Trotz der geringen Länge habe ich eine Weile gebraucht bis ich das Buch durchgelesen hatte und ich bin froh, mir diese Zeit genommen zu haben, denn die Erlebnisse von Santiago berühren auf eine andere Art und Weise, wenn man sie auf sich wirken lässt und auch reflektiert. 


    Klare Leseempfehlung von mir!

  24. Cover des Buches Die Wand (ISBN: 9783548288123)
    Marlen Haushofer

    Die Wand

     (873)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Eine Frau fährt in die Berge, mit Freunden. Als Hugo und Luise ins Dorf einkehren, bleibt ihre Freundin zurück und wird über Nacht von einer unsichtbaren Wand eingeschlossen. Ganz plötzlich ist sie allein in den Bergen, nur Luchs, der Hund ist bei ihr. Nach und nach beginnt sich die Frau einzurichten, findet eine Kuh und eine Katze. Sie beschäftigt sich mit dem Anbau von Kartoffeln, dem Hacken von Holz, der Versorgung der Tiere, der Jagd. Mit allem, was sie zum überleben braucht. So ziehen zwei Jahre ins Land bis eines Tages etwas unvorhergesehenes geschieht.

    Haushofers Roman ist zurecht ein vielgelobter Klassiker. Ganz minimalistisch, mit nur einer Protagonistin, erörtert Haushofer den Sinn des Lebens - symbolisiert über den Einschluss hinter einer gläsernen Wand. Was bleibt da noch? Was ist wichtig? Welche Kenntnisse haben wir überhaupt? Besonders in heutiger Zeit ist das Buch spannend, denn wer kann noch Pflanzen bestimmen, einen Acker herrichten oder Kühe melken - wenn man nicht gerade auf dem Land mit diesen Dingen aufgewachsen ist. Wie beschäftigt man sich ganz allein - ohne Musik, ohne Bücher, ohne Film- und Fernsehen - ohne irgendeine Art von Ablenkung. Besonders die Vorstellung ohne Musik zu leben, war für mich irgendwie merkwürdig. Die Hinwendung zu ihren Tieren, die bald viel mehr sind als reine Mitbewohner und Milchgeber, ist besonders prägnant geschildert und gibt dem Buch eine ganz eigene Stimmung. Dabei switched die Protagonistin immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit - verheimlicht ihre Verluste nicht und gibt dem Buch damit einen düsteren Vibe, der mir gut gefallen hat.

    Kurzum: Minimalistischer Inhalt rund um das Überleben einer Frau in den Bergen. Kurzweilig, einprägsam und etwas düster. Lesenswert.


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