Bücher mit dem Tag "epics"

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7 Bücher

  1. Cover des Buches Steelheart (ISBN: 9783453316959)
    Brandon Sanderson

    Steelheart

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Ida_reading

    Was ich am liebsten an diesem Autoren mag? Er schreibt. Hier muss man nicht ewig auf Fortsetzungen oder neuen Reihe warten. Nein, denn er schreibt. 

    Ich glaube Brandon Sanderson und ich mögen die gleichen Sachen. Bücher, in dem sich die Schwachen gegen die Machtvollen erheben und einen Umsturz inszenieren. Der Weg dahin ist schwierig, Pläne werden geschmiedet, gehen schief und als Leser fiebert man stets von der ersten Seite an mit. Charaktere, unglaublich vielfältig und nicht immer unbedingt, dass was sie zu sein scheinen. Spannende Wendung und letzte Seiten, die jegliche Müdigkeit vertreiben.
    Auch dieser Auftakt zu einer neuen Reihe hat es mal wieder in sich. Sanderson hat eine düstere Welt erschaffen. Stellt euch mal die Frage, was Supermann gemacht hätte wenn er nicht zum Helden sondern zum Diktator geworden wäre. Habt ihr ein Bild vor Augen? Ja, dann habt ihr die Kulisse der neuen Reihe. Den Brandon Sanderson lässt eine Welt entstehen in der Menschen mit Fähigkeiten, die Epics, nicht zu Helden, sondern zu Tyrannen werden. Die Stumme der Vernunft ist mit Erhalt der Fähigkeiten verstummt und die Menschlichkeit verkümmert. Ich befürchte, dass dies wohl nicht gerade unrealistisch ist. 

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht David. Er ist ein Nerd – hasst es aber so genannt zu werden –, stets auf der Suche nach einer passenden Metapher und hat sein ganzes Leben der Erforschung der Epics gewidmet. Sein Ziel: Steelheart auslöschen. Um dies zu erreichen schließt er sich dem Widerstand an. Auch die anderen Charaktere, die Widerstandskämpfer, haben mich total überzeugt. Ich mochte sie alle…wobei mir Cody am besten gefallen hat. Er war der Clown der Gruppe und so Leute waren mir schon immer sympathisch. Wie bei jeder Geschichte von Sanderson ist auch hier eine Liebesgeschichte zu finden, wie immer gelingt es ihm diese dezent in die Geschichte einfließen zu lassen. Sie ist nicht der Mittelpunkt der Geschichte, aber sie ist da und mir gefällt sie gut.

    Fazit: Wie gesagt, wir mögen die gleichen Sachen: Eine Dystopie mit einem Hauch des Ungewöhnlichen, ob hier oder wo anders. Dezente, aber dennoch packende und nachvollziehbare Liebesgeschichten. Philosophische Ansätze. Charaktere mit Tiefe.


    Gut, für mich, denn so komme ich immer wieder in den Genuss seines großartigen Schreibstils. Denn ich kann es nicht anders sagen: Brandon Sanderson schreibt einfach großartig. Nach seinen Büchern bin ich immer total verwöhnt und oft brauch ich erst einmal eine stupide Serie um mich wieder auf etwas neues einlassen zu können.

  2. Cover des Buches Firefight (ISBN: 9783453269002)
    Brandon Sanderson

    Firefight

     (92)
    Aktuelle Rezension von: ylvie_wolf

    Nachdem Steelheart besiegt ist, muss sich Dave umorientieren – denn seine Rache hat er bekommen. Seine Aufmerksamkeit richtet sich nun darauf, andere Epics zu ermorden. Gemeinsam mit dem Professor reist er in eine wundersame Stadt, die beinahe vollständig mit Wasser geflutet ist. Hier herrscht eine weitere High Epic, der sie den Garaus machen wollen. Doch was hat es mit den leuchtenden Früchten zu tun, die hier wachsen? Und wie zum Teufel kann Dave beweisen, dass Megan weiterhin auf ihrer Seite steht?

    Sanderson führt die Geschichte rund um die Rächer und den Professor weiter, indem er sie in eine neue Stadt mit neuen Gegnern setzt. Nicht nur von außen droht Gefahr, sondern auch von innen. Sandersons Schreibstil ist durchgehend gut und dieses Mal nicht wie in Band 1 mit Wiederholungen gespickt, die mich bei Steelheart etwas genervt haben und Infos von vor zwei Kapiteln rekapitulierten.

    Die Figuren entwickeln sich weiter und es kommen weitere Überraschungen hinzu. Auch die Geschichte hinter Calamity und den Schwächen der Epics wird näher beleuchtet. Mit vielen Wendungen rechnet man als Leser nicht, andere jedoch kann man recht gut vorausahnen. Insgesamt gesehen würde ich die Spannungskurve als mittelmäßig bezeichnen. Das Thema ist zwar dasselbe, es geht immer noch um die bösen Epics, aber sie wird vielschichtiger, was ich gut finde.

    Gegen Ende hin geschehen einige Dinge, die das gesamte bisherige Konstrukt ein wenig aus den Fugen geraten lässt, was ich persönlich jedoch gut finde. So bin ich gespannt auf den dritten Band.

    Insgesamt würde ich das Buch denjenigen empfehlen, die den ersten Band bereits gerne gelesen haben und sich erneut auf den Kampf gegen die Superhelden einlassen möchten. Allerdings würden einige Informationen fehlen, sollte man Band 1 noch nicht gelesen haben.

  3. Cover des Buches Calamity (ISBN: 9783453269019)
    Brandon Sanderson

    Calamity

     (40)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Inhalt:

    Ein Jahr ist der 19-jährige David nun bereits bei den Reckoners, der kleinen Widerstandsgruppe, die sich gegen die Epics - Schurken mit Superkräften, die die Welt unterworfen und unter sich aufgeteilt haben - auflehnen. Es war ein Jahr voller Siege und Niederlagen.
    Doch nun steht dem Team um David ihr größter Kampf bevor. Um ihren einstigen Anführer Prof zu retten, müssen sie sich dem böse gewordenen Epic in der wandernden Salzstadt Atlanta stellen. Aber David weiß auch, dass sie den Krieg gegen die Epics nie gewinnen können, wenn sie nicht den mächtigsten von ihnen besiegen: Calamity, der seit 13 Jahren am Himmel über ihnen allen schwebt und den Menschen verdorbene Superkräfte verleiht ...

    Meine Meinung:

    Der letzte Band der "Reckoners"-Trilogie - ich habe die Lektüre ein wenig aufgeschoben, weil ich nicht wollte, dass die Reihe endet, aber jetzt habe ich sie gestern Abend doch angefangen und wie erwartet die halbe Nacht gelesen, weil ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
    Mir gefällt die Idee der Reihe, dass es Menschen mit Superkräften gibt, einige von ihnen fast unbesiegbar und unsterblich. Ihre Kräfte korrumpieren jeden von ihnen, weshalb sie auch fast die Welt zerstört hätten. Doch eine Handvoll Menschen unter der Leitung eines Epics (= Mensch mit Superkräften), der seine Macht ablehnt, kämpft immer noch gegen die übermächtigen Gegner. Es ist ein Kampf wie David gegen Goliath - passenderweise heißt auch die Hauptfigur David. Aber jeder Epic hat eine Schwäche. Wer diese herausfindet, kann ihn besiegen.
    Als Leser fiebert man mit David und Co. mit, besonders weil es jetzt ihren sympathischen Anführer Prof erwischt hat. Nachdem er im einstigen New York eine Explosion verhindert und seine Kräfte zu sehr eingesetzt hat, ist auch er zum Superschurken geworden. Doch Prof kennt die Reckoners, er kennt ihre Stärken und Schwächen, ihre Unterschlüpfe - alles. David und die restlichen Überlebenden sind auf der Flucht - zum ersten Mal in der Reihe, nachdem sie sonst immer einen Stützpunkt und einen Plan hatten. Nun jedoch müssen sie herausfinden, wohin Prof verschwunden ist und was er Finsteres im Schilde führt und ihre Spur führt sie nach Atlanta.
    Und das ist eine weitere Stärke der Reihe: die ungewöhnlichen Schauplätze. War es im ersten Band noch Newcago, das zu Stahl gewordenen Chicago, und im zweiten Band das einstige New York, das eine Epic mit Wasserkräften geflutet hatte, so überrascht Brandon Sanderson im 3. Band jetzt mit einer ganz neuen Idee: einer Stadt aus Salz, die durch das Land zieht und sich einmal die Woche komplett erneuert.
    Auch bei den Superkräften hat Brandon Sanderson wieder einige neue Ideen auf Lager, sodass es nie langweilig wird. Zusammen mit den sympathischen Charakteren, mit denen man einfach mitfiebern muss, ergibt das Ganze wieder einen überaus gelungenen Fantasyroman, den ich nur empfehlen kann.
  4. Cover des Buches Mitosis (ISBN: 9783641179786)
    Brandon Sanderson

    Mitosis

     (24)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek
    Kurzweiliges Fantasyabenteuer für alle Fans von "Steelheart". Brandon Sandersons Kurzgeschichte gibt es bislang leider nur auf Englisch, aber alle Leser, die wissen wollen, wie es mit David, den Rächern und Newcago nach dem Kampf gegen den Superschurken Steelheart weitergeht, kriegen hier schon eine kleine Kostprobe, bevor es mit dem 2. Roman "Firefight" weitergeht. Unterhaltsam, aber für Steelheart-Fans wie mich etwas zu kurz.
  5. Cover des Buches Steelheart (ISBN: 9780385743570)
    Brandon Sanderson

    Steelheart

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Moni2506

    „Steelheart“ ist der erste Band der Reckoners-Reihe von Brandon Sanderson. Ein Ereignis namens Calamity hat Menschen in Epics verwandelt, die nun die Menschen ohne besondere Fähigkeiten kontrollieren. Eine Gruppe von Rebellen stellt sich ihnen in den Weg. Erschienen ist der Roman erstmals 2014 als Hardcover. Im Februar 2016 erschien der Roman als Taschenbuch bei Heyne.


    David möchte Rache. Als kleiner Junge war er bei der Übernahme Chicagos durch Steelheart dabei. Ein Epic, dem Waffen nichts anhaben können und der leblose Objekte in Stahl verwandeln kann. Er gilt als unbezwingbar, doch David hat ihn bluten sehen und er war dabei als Steelheart seinen Vater getötet hat. Zehn Jahre hat er an seinem Plan gearbeitet und er kennt nur eine Truppe, die sich den Epics in den Weg stellt - die Reckoners. Ihnen muss er sich anschließen, um seinen Plan umsetzen zu können.



    Dieses Buch ist eine Leseempfehlung einer Autorin und es hat total ins Schwarze getroffen. Ich dachte eigentlich, dass ich aus dem Alter für Jugendbücher raus bin, aber anscheinend ist das doch nicht der Fall, zumindest manchmal.
    Der Schreibstil von Brandon Sanderson war für mich gut zu lesen. Hier muss ich erwähnen, dass ich den Roman auf englisch gelesen habe, weswegen es sein könnte, dass ich teilweise andere Begriffe als in der deutschen Version verwende. Ich bin eine geübte Leserin auf englisch, habe den Wortschatz allerdings auch nicht als besonders schwierig wahrgenommen. Wagt euch also gerne auch an das Original.
    Diese Reihe möchte einen erstmal mit geballter Brutalität schocken und zieht einen so direkt ins Buch hinein und auch danach ist in diesem Buch nicht viel mit Ruhe. Die Geschichte ist geprägt von vielen spannenden Momenten und viel Action. Man lernt etwas über die unterschiedlichen Epics und das ein Ereignis namens Calamity diese hervorgebracht hat, ansonsten erfährt man zum Hintergrund in diesem ersten Teil allerdings noch nicht viel.
    Das Buch spielt in einer düsteren Zukunft unserer Welt und ist somit im Genre Science-Fiction angesiedelt. Dennoch muss niemand Angst haben, dass es hier zu wissenschaftlich oder zu technisch zu geht. Das ist überhaupt nicht der Fall. Laut Goodreads wird es auch gerne bei Fantasy eingeordnet, von der Grundidee erinnert mich die Reihe allerdings eher an The Flash, bloß, dass es hier nur böse Metahumans gibt.
    Wir erleben die Ereignisse in diesem Buch aus der Sicht von David, dessen Vater von Steelheart getötet wurde. Er ist also in jeder Szene in diesem Buch dabei und in seine Gedankenwelt haben wir den größten Einblick. Seine Beharrlichkeit und sein Improvisationstalent haben mich sehr beeindruckt. Er ist 18 und dadurch, dass die Epics, die Macht übernommen haben, hat er keine ausführliche Schulbildung genossen, dennoch hat er gerade in Hinsicht auf die Epics ein enormes Wissen aufgebaut.
    Die Reckoners sind eine mehr als interessante Truppe unterschiedlicher Talente. Prof ist der Leader, der Zelle, der sich David anschließt. Tia ist das Gehirn der Truppe, die das Wissen sammelt und die Operationen der Reckoners koordiniert. Cody arbeitet ihr zu und hat einen Blick für besondere Details. Abraham kann viele Dinge reparieren und Megan ist das jüngste Mitglied vor David, die sich durch eine enorme Skepsis auszeichnet.
    Die Dynamik der Truppe hat mir sehr gefallen. Jeder hat ein etwas anderes Motiv, warum man gegen die Epics kämpft, dennoch schafft die Truppe es in wichtigen Dingen an einem Strang zu ziehen. Gerade am Anfang wirkte es fast schon zu perfekt, wie alles lief. Keine Sorge, dies bleibt nicht so und im Verlauf der Geschichte gibt es noch die ein oder andere Überraschung. Ich war gerne dabei, wie der Plan sich Steelheart in den Weg zu stellen, Gestalt annahm.
    Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es ist kein Cliffhanger, sondern die Geschichte dieses Teils wird rund abgeschlossen, es wird dennoch eine interessante Ausgangslage für Teil 2 geschaffen und es gibt noch genügend Fragen, die beantwortet werden wollen. 

    Fazit: Ein sehr spannender und actiongeladener Beginn einer Reihe, die einem kaum Luft zum atmen lässt und die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Menschen ohne Superkräfte stellen sich Menschen mit Superkräften zum Kampf. Empfehlenswert nicht nur für junge Erwachsene, sondern für alle, die Geschichten mögen, in denen keine klassischen Superhelden vorkommen. 
  6. Cover des Buches Firefight (ISBN: 9780575104495)
    Brandon Sanderson

    Firefight

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Inhalt

    Steelheart, der scheinbar unbesiegbare Tyrann des ehemaligen Chicago, ist tot – besiegt von David und den Rächern. Nun klafft dort, wo in David jahrelang der Wunsch nach Rache gebrannt hat, ein Loch, und er braucht endlich Antworten auf seine Fragen: Wo kommen diese sogenannten Epics her, Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten? Was macht sie so grausam? Und gibt es eine Zukunft für Davids Liebe zu einer von ihnen – zu Firefight? Eine abenteuerliche Reise quer durch Amerika beginnt.

    Meine Meinung

    Es ist schon fast eineinhalb Jahre her, seit ich »Steelheart« gelesen habe. Ich war selbst darüber erstaunt, vor allem, weil ich noch immer weiß, was ungefähr passiert ist. Wer es nicht mehr weiß, und das Buch nicht nochmal lesen möchte, kann bei der »The Reckoners Wikia« den Plot nachlesen. Natürlich kann man dieses Buch auch ohne den ersten Band lesen, empfehlen kann ich es aber nicht, weil einem recht viel an Hintergrundinformation fehlen würde.

    Zehn Jahre sind vergangen, seit Calamity am Himmel erschien und unten auf der Erde einige Menschen zu Epics wurden. Das sind Menschen, die übermenschliche Kräfte bekamen, so wie Steelheart. Steelheart hat Chicago in einer Stadt aus Stahl verwandelt und jetzt heißt sie Newcago. Je mehr ein Epic seine Kräfte benutzt umso mehr wird er davon korrumpiert. Sie töten die Menschen, zerstören ganze Städte, wenn ihnen gerade danach ist, oder unterdrücken die Bevölkerung. Sie werden zwar älter, aber man kann sie nicht töten. Es gibt eine Gruppe von Menschen, die Widerstand leistet; die Reckoners. Sie versuchen Epics zu töten, zumindest jene, die keine High-Epics sind.

    David Charleston erzählt aus der Ich-Perspektive. Vor 10 Jahren hat er miterlebt, wie Steelheart seinen Vater in einer Bank getötet hat. Seit diesem Tag sammelt David jede Art von Information über Epics, vor allem über Steelheart. Damals hatte sein Vater eine Waffe und schoss auf den Epic. David sah, wie Steelheart aus einer Wunde auf seiner Wange geblutet hat, was einfach nicht möglich sein sollte. David hat damals als Einziger überlebt und er sinnt auf Rache. Im ersten Band gelingt es ihm sich den Reckoners anzuschließen und sie zu überzeugen Steelheart anzugreifen. David ist ein netter, gutherziger junger Mann. Er ist intelligent, kann sehr gut schlussfolgern und blitzschnell improvisieren. Er hat einen sehr wertvollen Beitrag geleistet, als er seine umfangreichen Notizen über Epics den Reckoners zur Verfügung gestellt hat. Er ist recht witzig und seine Leidenschaft für Metaphern lässt einem immer wieder schmunzeln. Meistens sind sie aber doch recht holprig. Im ersten Band verliebt er sich in Megan, das neueste Mitglied der Reckoners. Wie diese eher einseitige Romanze ausgeht, möchte ich nicht verraten, weil Megan doch eine Geschichte für sich ist.

    In diesem Band fährt David mit den beiden Reckoners Prof (der Gründer) und Tia (rechte Hand von Prof) nach Babylon Restored, ehemals Manhattan. Hier herrscht eine weibliche High-Epic namens Regalia. Newcago wurde durch Steelheart zu einer Stadt aus Stahl, Regalia beherrscht das Element Wasser und hat Manhattan geflutet. Regalia hat andere High-Epics rekrutiert, wie Obliteration und Firefight. Obliteration hat bereits mehrere Städte zerstört und Firefight kann zwar sterben, aber durch Reinkarnation ist sie am nächsten Morgen wieder sehr lebendig. Brandon Sanderson versteht es eine fantastische, erschreckende Welt zu bauen. Und mittendrin gibt es auch Schönheit. In den Gebäuden, die bis auf den oberen Stockwerken überflutet sind, wachsen Bäume mit leuchtenden, essbaren Früchten. Die Menschen haben die Gebäude mit Farbe angesprüht und nachts leuchtet die ganze Stadt, obwohl es keinen Strom gibt. Auch das Leben findet nachts statt, die Menschen feiern Partys und scheinen keine große Angst vor den Epics zu haben. Ich hatte den Eindruck, dass hier irgendwas nicht stimmt, dass die Menschen unnatürlich fröhlich sind, wie auf Drogen. Es sind immerhin mehrere todbringende Epics in der Stadt! Das ist aber ein Punkt, der für mich ungeklärt blieb.

    Es hat diesmal eine Weile gedauert bis ich endlich in die Geschichte reingekommen bin. Das Buch fängt zwar in Newcago mit einer recht rasanten, wilden Jagd an, aber dann ist sie etwas abgeflacht. Es ist nicht so, dass mich das Buch nicht gefesselt hat, aber die Spannung hat nach den ersten Kapiteln etwas nachgelassen. Diese verrückte, gefährliche Welt und die Stadt, in der sie spielt, haben mich immer wieder fasziniert. David ist leichtsinnig, wieder einmal, verfolgt eigene Ziele und gefährdet damit die eigentliche Mission. Seine Sicht der Dinge hat sich verändert und damit entwickelt er sich um einiges weiter. Ab der Mitte des Buches fiel es mir immer schwerer, das Buch aus der Hand zu legen. Das Tempo und die Spannung steigen an und halten das Niveau. Es kommen immer wieder unerwartete Wendungen, die den Leser nach Luft schnappen lassen. Was führt Regalia wirklich im Schilde und was haben Obliteration und Firefight damit zu tun? Wir erfahren auch interessantes und unheimliches über Calamity, die leuchtende Erscheinung am Himmel, mit der alles anfing.

    Der Kampf gegen die Epics geht weiter, in einer anderen Stadt gegen andere Epics. Brandon Sanderson entführt den Leser wieder in eine faszinierende, erschreckende Welt. Durch seine bildgewaltige Sprache wird man in diese Welt reingezogen, und hat kein Problem sich ein geflutetes, leuchtendes Manhattan und die Menschen darin vorzustellen. Die Charaktere, vor allem David, entwickeln sich weiter und man darf sehr gespannt sein was er noch erlebt, und wie es ihn weiter verändert. Die Geschichte hat sich für mich etwas langsamer entwickelt aber dann hat mich das Buch mit der rasanten und spannenden Handlung gepackt. Unerwartete Wendungen und ein schreckliches Ende lassen mich ungeduldig auf den letzten Band der Trilogie warten.

  7. Cover des Buches Steelheart (ISBN: 9783837125467)
    Brandon Sanderson

    Steelheart

     (3)
    Aktuelle Rezension von: FantasyBookFreak

    Anti-Superhelden!!

    Eine düstere Zukunft ist angebrochen. Die Welt wird beherrscht von den sogenannten Epics – Menschen mit Superkräften, die sich über jedes Gesetz stellen. Nichts kann sie aufhalten, und niemand kann ihrer Terrorherrschaft widerstehen. In Chicago hat ein besonders mächtiger Epic namens Steelheart die ganze Stadt in einen stählernen Albtraum verwandelt. Er glaubt sich unbesiegbar – doch er hat nicht mit David gerechnet. Dessen Plan: Rache an Steelheart und Freiheit für Chicago! Ein Plan, der ihm alles abverlangen wird.

    Meine Meinung

    „Steelheart“ ist der erste Teil einer Trilogie von Brandon Sanderson. Ich muss ehrlich gestehen, das hier war mein erstes Buch von Brandon Sanderson. Jeder der Fantasy liebt, liest auch Brandon Sanderson, doch bis jetzt konnte mich kein Buch so direkt von ihm ansprechen. Doch „Steelheart“ hat mich geknackt. Oh mein Gott, ich habe dieses Buch von der ersten Minute an geliebt. Es hat einfach alles gepasst: von der Stimmung her, den Charakteren, dem Setting und natürlich dem Schreibstil.

    Wir begleiten David auf seinem Rachefeldzug gegen Steelheart und David ist ein bisschen sonderbar am Anfang oder man gewöhnt sich an ihn recht schnell. Also ich mochte ihn einfach. Er trifft auf die Rächer, die gegen die Epics kämpfen und schließt sich ihnen an. Die Rächer ist eine Gruppe aus ziemlich unterschiedlichen Charakteren zusammengewürfelt, aber das macht es spannend und unterhaltsam.

    Ich muss sagen, allein die Idee zu diesem Buch ist einfach großartig. Böse Superhelden, besonders jetzt da, das Superheldne-Genre neu belebt wurde und sein Comeback feiert. Einfach eine super toller Idee. Auch die Umsetzung lässt keine Wünsche offen. In diesem Buch steckt so viel Action, Spannung, Überraschungen und noch vieles mehr. Brandon Sanderson hat es wirklich mehr als nur einmal geschafft mit zu überraschen und der Handlung eine komplette Kehrwende zu geben. Ich bin absolut hin und weg von diesem Buch.

    Der Schreibstil ist einfach unheimlich gut und macht einfach süchtig und zieht einen direkt in die Handlung hinein. Brandon Sanderson gehört jetzt eindeutig zu meinen absoluten Lieblings-Fantasy-Autoren.

    Das Hörbuch wird von Detlef Bierstedt gesprochen und seine Stimme passt einfach perfekt zur Stimmung und zu den Charakteren. Ein wirklich tolles Erlebnis das Hörbuch.

    Fazit

    Ein absoluter bombastischer Auftakt zu einer Trilogie, der mich wirklich umgehauen hat. Ich war hin und weg und das von der ersten bis zur letzten Seite. Eine fantastische Idee, mit außergewöhnlichen Charakteren und ein spannungsgeladener Schreibstil, mehr braucht es nicht. Das Buch lässt einen wirklich abheben. Von mir gibt es 5* von 5 Sternen.

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