Bücher mit dem Tag "englischer krimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "englischer krimi" gekennzeichnet haben.

224 Bücher

  1. Cover des Buches Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

     (656)
    Aktuelle Rezension von: WeltbuntmalendeBuecher

    mein erster Gedanke ist: Ich stelle mir Bücher echt cool vor als Filme! 🥰 Darauf hätte ich total Bock!


    Nun aber zum Buch:

    📚DER EINSTIEG📚 ist recht lang, danach ist die Story aber wirklich spannend, auch mit etwas Humor. Es gibt wieder mehrere 📚HANDLUNGSSTRÄNGE📚: Der eine ist der Mord, dann die Vergangenheit des Dorfes und auch die Geschichte, welche sich in der Familie von Flavia abspielt. 

    📚DER STIL📚: Das Buch ist aus der Sicht von Flavia in der Vergangenheit geschrieben. Es ist spannend, teilweise etwas langgezogen und verschlachtelt. Ich musste mich wie in Band 1 zuerst daran gewöhnen.

    📚DIE CHARAKTERE📚 Flavias Familie und die Leute aus dem Dorf sind alle interessant, haben Eigenheiten und definitiv mehr Hintergrund, als man denkt. Jeder bekommt ein bisschen seine eigene Geschichte (mit der Zeit). Falvia selbst ist aufgeweckt, angenehm und pfiffig. Und sie mag Gifte (und Chemie, ich mag Chemie nicht xD weswegen ich diese Teile manchmal nicht so interessant finde, aber sehr markant für die Bücher.) 


    Alles in allem ein gutes Buch, das mir dieses Mal schon bedeutend besser gefallen hat als Teil 1!

    Und nun freue ich mich sogar schon auf mehr.

  2. Cover des Buches Tattoo (ISBN: 9783734106514)
    Ashley Dyer

    Tattoo

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch wird als "Thriller" angepriesen. Als solchen habe ich es aber nicht wahrgenommen; es ist eher ein Krimi und beschäftigt sich ganz überwiegend mit der Ermittlungsarbeit der Protagonisten in einem mehrfach Mordfall.

    Insofern ist die Geschichte schon etwas Besonderes, denn die Betrachtungsweise durch diverse Perspektiven macht das Lesen denn schon ziemlich abwechslungsreich. Das neben dem Hauptfall noch ein weiterer Mordfall involviert wurde, verwirrt zunächst etwas. Zusätzlich hat die Autorin noch etwas wie "Mystik" in die Geschichte eingebaut. Nicht so recht passend für meinen Geschmack.

    Die Protagonisten sind zwar ganz gut gezeichnet, konnten aber bei mir keine Sympathie aufkommen lassen. Ich habe auch nicht immer deren Handlungsweisen nachvollziehen können. 

    Die Schreibweise ist noch in Ordnung, aber doch recht langatmig. Das hat die Spannungsspitzen ziemlich verwässert. Erst gegen Ende kam noch einmal richtig Spannung auf, die aber in dem abrupten Finale gleich wieder verpufft ist.

    Ein Krimi den man lesen kann, oder auch nicht. Er hebt sich jedenfalls nicht von der Masse der Bücher dieses Genres ab.

  3. Cover des Buches Totenfang (ISBN: 9783499275319)
    Simon Beckett

    Totenfang

     (710)
    Aktuelle Rezension von: Chrilia

    Ein weiterer David Hunter - Krimi, so wie man ihn kennt. Diesmal vielleicht weniger von der Krimi-Geschichte, dafür etwas mehr Leichen und Toten-Beschreibungen. Und das ist es doch, was die Romane von Simon Beckett auszeichnet, und warum sie gelesen werden. Ich fand den Thriller spannend, schlüssig und wirklich gut zu lesen! Viel Freude!

  4. Cover des Buches Glaube der Lüge (ISBN: 9783442476169)
    Elizabeth George

    Glaube der Lüge

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Mein Fazit: Ich mag diese Reihe einfach :D Auch dieser Band war wieder voller Rätsel und Geheimnisse und es hat immens Spaß gemacht, ihnen auf den Grund zu gehen. Die Leiche in Cumbria, um dessen Tod sich Insp. Lynley dieses Mal incognito kümmern muss, bringt viele Wahrheiten ans Licht, die das Gefüge einer ganzen Familie fast auseinander brechen lassen.

    Mit Lügen zu leben scheint oft auf den ersten Blick einfacher und doch ergeben sich dadurch immer mehr Probleme, vor denen man irgendwann nicht mehr flüchten kann ... diesen Aspekt hat die Autorin hier mit vielen Facetten zum Ausdruck gebracht.
    Was ich allerdings merke ist, dass Elizabeth George in manchen Dingen, gerade wenn es um Männer und Frauen und ihre Standpunkte in Beziehungen geht, manchmal schon etwas "altmodisch" wirkt. Da klingt wahrscheinlich einfach die ältere Generation durch und stellt die Figuren an manchen Stellen ein bisschen altbacken und nicht zeitgemäß dar. Dafür greift sie aber durchaus auch aktuelle Konflikte auf und integriert sie gelungen, auch wenn etwas weniger vielleicht mehr gewesen wäre.

    Lynley selbst macht eine tiefgehende Weiterentwicklung durch, auch wenn sie nur langsam vonstatten geht, ebenso wie seine Freunde St James und Deborah, die ihr Problem mit dem Kinderwunsch in den Griff zu bekommen versuchen.
    Aber auch Lynleys Kollegin Barbara Havers hat zum einen mit ihrer unsympathischen Vorgesetzten zu kämpfen und auch ihr Verhältnis zu ihrem Nachbarn steht vor einer neuen Wende.

    Alles wurde wieder gut verpackt und gut ineinander aufgebaut - Spannung gab es genug und vor allem immer mit fiesen kleinen Cliffhangern am Ende der Kapitel.

  5. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Nachdem ich ja (leider) mit der Hercule Poirot Reihe durch bin, starte ich jetzt mit Miss Marples erstem Fall. Wobei die alte Lady hier ja ziemlich außen vor bleibt und nur so zwischendurch mal als vorwitzige, ja besserwisserische und selbstgefällige Dame auftaucht. In dem Dorf St. Mary Meed wird sie nicht unbedingt als liebenswert angesehen - eher als neugierig und mit jedem Klatsch vertraut, und nicht so recht an "das Gute im Menschen" glaubt.

    Erzählt wird hier aus der Sicht des Pfarrers Clement, in dessen Pfarrhaus die Leiche aufgefunden wurde. Interessant ist, dass das Opfer von vielen nicht gemocht wurde und in den letzten Tagen desöfteren der Ausspruch kam, es wäre besser, er wäre tot. Die gewohnte Vorlage für einen whodunit Krimi und ein guter Nährboden für allerlei Verdächtige.
    Ist es der offensichtliche Liebhaber der Ehefrau des Toten? Die eifersüchtige Tochter? Die zurückgezogene Dame, die frisch ins Dorf gezogen ist? Oder sogar der Pfarrer selbst?
    Ich hab sehr viel mitgerätselt, während ich den Ermittlungen gefolgt bin, und wenn die Handlung scheinbar dahinplätschert und wenig von Aufregung geprägt ist, war ich durchweg gefesselt. Nach und nach tauchen viele kleine Informationen auf, die die Motive unterstützen; sogar ein Geständnis für den Mord wird abgelegt, aber nichts scheint zusammenzupassen, denn alle haben ein Alibi.
    Es ist sehr verstrickt, da die Zeit und die Abläufe der Ereignisse alles in Frage stellen.

    Ich mag den Stil und ich fand die Einblicke in das Dorfleben sehr belebend. Der Pfarrer ist immer und überall dabei und die Menschen gehen aufeinander zu. Laden sich zum Tee ein, wollen ein Schwätzchen halten und den Klatsch weitertragen. Ein typisches Bild wie man es sich vorstellt und ich mag das Eintauchen in diese alte Zeit, grade aus der Sicht von Agatha Christie, die ja dieses gesellschaftliche Treiben selbst erlebt hat.

    Miss Marple selbst hat, wie gesagt, nur wenig Auftritte, aber sie kommt in den überraschendsten Momenten zum Zug und nimmt sich auch mal selbst aufs Korn, weil sie genau weiß, dass sie mir ihrer Neugier und besserwisserischen Art überall aneckt. Über sie kann ich also noch gar nicht so wirklich viel sagen, außer dass sie eine gute Beobachtungsgabe und ein nützliches Kombinationstalent hat.
    Während die Polizei im Dunkeln tappt und wenig auf die Vermutungen der Dorfbewohner gibt, lüftet Pfarrer Clement viele kleine Rätsel, ohne dass ich dem Mörder auf die Spur kommen konnte.

    Die Aufklärung hat mich dann auch überrascht, hat aber keine Fragen offengelassen.

  6. Cover des Buches Todeswunsch (ISBN: 9783442478712)
    Michael Robotham

    Todeswunsch

     (262)
    Aktuelle Rezension von: claireb

    In dem Psychothriller Todeswunsch von Michael Robotham geht es um den Psychologen O'Loughlin. Die Freundin seiner Tochter wird des Mordes verdächtigt, doch es scheint viel mehr dahinter zu stecken. War es tatsächlich Sienna, die ihren Vater ermordet hat? Was genau ist passiert? 

    Der Thriller ist sehr spannend geschrieben und hat viele Wendungen. Wenn man gerade denkt, dass man eine Figur so langsam durchschaut hat, passiert wieder etwas neues. 

    Insgesamt habe ich den Thriller sehr gerne gelesen und kann diesen Thriller empfehlen. Ich möchte an dieser Stelle ein paar Triggerwarnungen geben: Vergewaltigung, Kindesmissbrauch, Rassismus

  7. Cover des Buches Miss Daisy und der Tote auf dem Eis (ISBN: 9783746633688)
    Carola Dunn

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    HÖRBUCHREZENSION

    Daisy Dalrymple stammt aus einer adeligen Familie und hat nach dem Tod ihrer Vaters entschieden, als Journalistin zu arbeiten.  Um Fuß zu fassen hat sie ihre Kontakte genutzt und darf jetzt ihren ersten  Artikel über das Landgut 'Wentwater Court schreiben.

    Als frühmorgens ein Toter auf dem Grundstück entdeckt wird, rückt der Artikel in den Hintergrund und Miss Daisy entdeckt eine ganz andere Berufung. Das Vertrauen der Familie Wentwater in Daisy  und ihre Bilder vom 'Tat-/Unfallort' werden für die Ermittlungen von Inspector Alec Fletcher relevant.  Daisy wird für die Ermittlungen unentbehrlich und kann entscheidende Hinweise für die Aufklärung liefern. 

    Neben der Krimihandlung bekommt der Zeitgeist der 1920er Jahre viel Raum.  Die ersten Automobile sind auf den Straßen, der Adel verliert an Einfluss und das gesellschaftliche Leben erholt sich nach den Jahren des Krieges.

    Die Sprecherin hat mir sehr gut gefallen.  Sie hat für mich perfekt zu den Figuren und zur Handlung gepasst. 

    Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen. 

  8. Cover des Buches Die Tote in der Bibliothek (ISBN: 9783455650051)
    Agatha Christie

    Die Tote in der Bibliothek

     (282)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Im ersten Band war Miss Marple nur eine Randfigur. Im zweiten Band gab es eine Menge interessanter Kurzgeschichten, in der die alte Dame immer nur am Ende ihre Auflösung präsentiert hat. Aber jetzt gab es einen spannenden, verwickelten Fall und die neugierige Amateur-Detektivin ist von Anfang an dabei!

    In der Bibliothek auf dem Anwesen Gossington Hall, ganz in der Nähe von St. Mary Mead, wird eine Leiche gefunden. Ein junges Mädchen, das dort allerdings niemand kennt und dessen Anwesenheit sich auch niemand erklären kann. Geschweige denn, warum sie ermordet wurde.
    Das Ehepaar Bantry wohnt hier, dem man auch schon im Dienstagabend Klub begegnet ist, und ebenso begegnen wir wieder Henry Clithering, der früher bei Scotland Yard gearbeitet hat, mittlerweile aber im Ruhestand ist.

    Mrs Bantry jedenfalls scheint recht sensationslüsternd zu sein, denn obwohl oder gerade weil (!) die Leiche in ihrem Haus gefunden wurde, möchte sie auch etwas davon haben: etwas Aufregung und das Kribbeln der Mördersuche. Natürlich fällt ihr sofort Miss Marple ein, die sie zu sich bittet, um ihr bei der Aufklärung zu helfen.

    Obwohl der Fall recht verzwickt zu sein scheint, gerät Basil Blake recht schnell in Verdacht. Seine legere Lebensart, seine Partys am Wochenende und die vielen jungen Gäste aus London, deren Betragen schon als skandalös bezeichnet wird in der kleinen Dorfgemeinde St Mary Mead, lassen eine Verbindung zu dem jungen, etwas aufgetakelten Opfer erwarten.

    Während man die Polizei bei ihrem Ermittlungen verfolgt, lernt man jede Menge Verdächtige und vielleicht involvierte Personen kennen. Außerdem unterstützt Sir Clithering die Nachforschungen und natürlich bleibt Miss Marple nicht untätig. Ich hab den Fall mit Spannung verfolgt und hatte wieder sehr viel Vergnügen mit dem kriminalistischen Einfallsreichtum der Queen of Crime :)

    Besonders aufgefallen ist mir hier wieder, wie auf das Aussehen der Menschen eingegangen wird. Zu der Zeit damals war Kleidung ja ein wichtiges Aushängeschild und jemand "reiches", also der sich passende Garderobe leisten konnte, hatte einen ganz anderen Stand. Auch was die Glaubwürdigkeit betrifft. (das ist heute natürlich auch noch oft so, aber das war damals schon sehr kategorisch) Aber auch das Aussehen vom Haarschnitt her, die Pflege der Fingernägel, das "neueste" Kleid ... das alles war wichtig im Umgang mit der Gesellschaft, in der man sich bewegt hat und gab auch viele Hinweise in seinen kleinen Details, wenn Unstimmigkeiten aufgetreten sind. Grade wenn man auf der Suche nach einem Mörder ist ...

  9. Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455650044)
    Agatha Christie

    Alibi

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Wortkosterin

    "Alibi" (The murder of Roger Ackroyd) ist der sechste Kriminalroman von Agatha Christie, der im Jahr 1926 erschienen ist.  

    (Spoiler-freie Rezension)

    Ich habe den Krimi als Hörbuch erlebt. 

    Mein Eindruck: Als Detektiv Poirot im Finale eine bestimmte Person mit seinen unerbittlichen Fragen konfrontierte, kam mir auf einmal die Erkenntnis, wem ich die ganze Zeit blind vertraut hatte ... und mir lief ein heißkalter Schauer den Rücken hinunter! 

    Dabei fand ich den Fall zwischendurch gar nicht mal so spannend. Es passierte am Anfang 1 Mord. Einige Verdächtige (Privatsekretär, Großwildjäger) wurden von der Autorin nur schemenhaft charakterisiert. Der Hauptverdächtige war die ganze Zeit flüchtig. Der Fall scheint recht simpel zu sein sein und die Ermittlungen plätschern auch recht unspektakulär daher, denn Poirot befragt reihum alle Verdächtigen. Mehr passiert nicht.

    "Das ist nicht gerade der beste Krimi von Christie", dachte ich im zähen Mittelteil. Und dann kam dieser Twist, für den es sich lohnt, dran zu bleiben. Als das Buch 1926 herauskam, löste es einen Skandal aus, denn Christie brach eine Genre-Konvention.

     

    Handlung: Die Geschichte spielt in der fiktiven englischen Kleinstadt King’s Abbott und wird durchgängig aus der Ich-Perspektive von Doktor Sheppard erzählt. Er ist der Arzt, der durch einen mysteriösen Telefonanruf zum hinterrücks erstochenen Adligen Ackroyd gerufen wird. Detektiv Hercule Poirot lebt in der Nachbarschaft, hat sich eigentlich zur Ruhe gesetzt, langweilt sich aber mit seiner Kürbiszucht und beginnt, zu ermitteln. Da Doktor Sheppard eine Vertrauensperson für Viele im Städtchen ist, macht Poirot diesen im Laufe der Ermittlungen zu seinem Assistenten - eine Rolle, die in einigen anderen Poirot-Fällen Arthur Hastings übernimmt. Die neugierige Schwester des Arztes mischt auch mit, was zu Komik führt. Was hat das Stubenmädchen zu verbergen? 

    Erzählweise: Da ich den niedlich naiven Hastings aus einigen Christie-(Hör)Büchern als Ich-Erzähler mag, musste ich erstmal mit diesen "Ersatz" warm werden. Der Erzählton des Arztes ist nüchtern und humorlos. Nur in einigen Situationen gerät sein sachlich kühles Temperament überraschenderweise in Unruhe.

    Fazit: Es lohnt sich durchaus, diesen Kriminalfall zu durchleben - nach dem Twist müsste man das Ganze eigentlich nochmal von vorne lesen/anhören, um auf die versteckten Hinweise zu achten. Ich empfehle insbesondere das Hörbuch von Der Hörverlag, vortrefflich gesprochen von Martin Maria Schwarz.

  10. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (291)
    Aktuelle Rezension von: Schnuerschuh

    Auch dieser Band konnte mich überzeugen! Miss Marple ist einfach eine tolle ,,Detektivin" mit Humor. Ein sehr spannendes Buch. Viel Spaß!

  11. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (146)
    Aktuelle Rezension von: BirteHi

    Eigentlich will Hercule Poirot nur Urlaub im Jolly Roger auf der „Schmugglerinsel“ in der Bucht von Lathercombe machen, aber ob das auch klappt?

    Zu Beginn der Geschichte sitzt Poirot auf der Terrasse des Hotels und der Leser bekommt die anderen Bewohner vorgestellt und Beschrieben. Unter anderem auch Arlena Marschall eine schöne junge ehemalige Schauspielerin, der die Männer reihenweise hinterherlaufen so auch der gutaussehende junge Patrick Redfern der mit seiner Frau Christine ebenfalls dort im Urlaub ist. Doch ist dies wirklich ein Zufall? Redfern und Mrs. Marshall kannten sich bereits vor ihrer Begegnung auf der Insel. Zum Leidwesen von Christine Redfern und Marshalls Gatten Kenneth. Der dort ebenfalls eine alte bekannte aus Kindertagen trifft Rosamund Darnley.

    An einem Morgen macht sich Arlena mit einem Floß auf zu einer nahegelegenen Bucht, alle nehmen an, um ihren Liebhaber Patrick Redfern zu treffen, doch der sitzt eben Poirot am Strand. Als einige Zeit später ihre Leiche entdeckt wird bleibt die Frage, wer hat Arlena Marshall getötet? Ihre Stieftochter Linda? Ihr Ehemann? Es kommen viele in Frage.

    Mir ist es auch diesmal nicht gelungen den Fall zu entschlüsseln, auch wenn die Fakten wie in jedem Fall eindeutig sind, so ist es doch für den Leser schwierig dahinter zu kommen, bis die Erklärung von Poirot wie so oft am Ende des Buches geliefert wird. Bisher einer meiner Liebsten Krimis von der Queen of Crime.

  12. Cover des Buches Die Schwestern von Mitford Manor – Gefährliches Spiel (ISBN: 9783866124530)
    Jessica Fellowes

    Die Schwestern von Mitford Manor – Gefährliches Spiel

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    London 1925:

     Pamela Mitford wird von ihrer älteren Schwester Nancy immer noch abwertend „Molly“ genannt, weil sie nicht ganz so schlank geraten ist wie Nancy. Dazu hasst es Pam, wenn Nancy sie wie ein Kind behandelt. Doch damit ist es jetzt vorbei, denn Pamela wird achtzehn Jahre alt. Eigentlich ist sie eher ein Eigenbrödler, vergräbt sich gerne auf dem Land und liebt Ausritte zu Pferde. Doch wieder einmal bestimmt Nancy über Pams Kopf hinweg. So soll es an Pams Geburtstag, zu ihren Ehren, eine Geburtstagsparty geben mit anschließender Schnitzeljagd. Und natürlich lädt Nancy, da Pam keinen großen Freundeskreis hat, ihre gefürchtete Partyriege dazu ein, mit der Nancy die Hauptstadt bereits seit einiger Zeit unsicher macht.

     Louisa, das Kindermädchen der Mitfords und begeisterte Hobbydetektivin, sieht Nancys Eigenmächtigkeit ebenfalls mit gemischten Gefühlen entgegen, denn die snobistische Clique ist ihr nicht gerade sympathisch. Dafür versteht sie sich auf Anhieb sehr gut mit dem jungen Dienstmädchen Dulcie, das für eine der weiblichen Hausgäste auf Mitford Manor arbeitet. In der Nacht, in der Pams Party steigt, kommt es jedoch zu einer Tragödie. Einer der männlichen Gäste, stürzt vom Kirchturm der sich auf dem Anwesen befindet. War es ein tragisches Unglück, Selbstmord oder gar Mord? Die herbeieilende Polizei glaubt fest an ein Verbrechen und nimmt nur wenig später das Dienstmädchen Dulcie fest. Diese hatte bereits Schmuck und wertvolle Gegenstände auf dem Haus der Familie entwendet und war, kurz zuvor, von dem Toten in einem Raum überrascht und gestellt worden. Den Diebstahl gibt Dulcie unumwunden zu, doch den Mord an Adrian bestreitet sie. Dennoch umgibt sie ein großes Geheimnis.

     Louisa, die fest an der Unschuld ihrer Freundin glaubt, will diese unbedingt vor dem drohenden Tod am Strang bewahren und tut sich erneut mit dem Polizisten Guy zusammen. Dieser versucht zwar gerade mit seiner neuen Kollegin Mary eine weibliche Diebesbande zu überführen, doch stellen die drei schnell fest, dass sie sich gegenseitig behilflich sein können bei ihren Ermittlungen.

    Kann Louisa erneut Licht ins Dunkel eines kniffligen Falls bringen und ihre Freundin retten?

    Es war der Name Fellowes, von dem ich mich anfangs als großer „Downton Abbey“ Fan blenden ließ, als ich mir gleich die ersten beiden Teile von Jessica Fellowes Romanreihe kaufte. Dies, das geschmackvolle Coverlayout und zwei spannend klingende Klappentexte, ließen mich auf eine tolle neue Histo-Krimi Reihe hoffen.

    Doch leider wurde meine Vorfreude schnell getrübt. Denn schon der erste Band „Unter Verdacht“, wies leider, trotz routiniertem Schreibstil einige Längen auf. Zudem entpuppten sich die Mitford Schwestern nebst Eltern, die übrigens tatsächlich im wahren Leben existierten, in Jessica Fellowes Roman als überaus unsympathischer, exzentrischer und snobistischer Haufen, der das Hausmädchen Louisa ganz schön gängelt. Sicherlich mag der ein oder andere jetzt anmerken, dass diese Situation realistisch anmutet, denn schließlich waren Hausangestellte keine Freunde, doch in Anbetracht der Tatsache, dass Louisa und Nancy tatsächlich schnell Freundschaft schließen, hätte ich mir von Seiten Nancys ein wenig mehr Loyalität und Freundlichkeit erhofft. Zudem waren die Mitford-Schwestern im ersten Band lediglich Randfiguren, die wohl den adligen Hintergrund abdecken sollten. Denn eigentlich sind es Louisa und Guy, die im Fokus stehen.

     Nun, im zweiten Teil, sollte es um Pam gehen, doch auch in „Gefährliches Spiel“ läuft es wieder ähnlich. Pam, die zumindest in Ansätzen sympathischer ist, als Nancy, die ich im zweiten Teil noch unerträglicher empfand, bleibt ebenfalls blass und agiert nur am Rande mit. Wieder sind es Louisa, die sich in einer Sinneskrise befindet, weil sie nicht genau weiß, ob sie weiterhin Kindermädchen bleiben will oder doch einen anderen beruflichen Weg einschlagen möchte und Guy, die praktisch allein den Fall aufklären. Eine neu eingeführte, anfangs vielversprechende Figur, Guys Kollegin Mary Moon, wird im Verlauf der Story immer blasser und es wird dem Leser schnell klar, dass sie lediglich als kleines Ablenkungsmanöver, von Seiten der Autorin, dienen sollte, was ich sehr schade fand.

     Man kann Jessica Fellowes keineswegs beschuldigen, dass sie des Schreibens nicht mächtig wäre. Das ist es nicht, doch ihr fehlt, meiner Meinung nach, das Talent ihren Figuren Tiefe auf den Leib zu schreiben. Sie sind allesamt lieblos beschriebene, austauschbare Figuren, die farb- und konturlos bleiben. Erschwerend kommt dazu, dass es in diesem Roman nur so vor Nebenfiguren wimmelt. Allein Nancys Clique, hat mir den letzten Nerv geraubt, weil ich deren Mitglieder kaum auseinander halten konnte. Die Dialoge der Akteure sind belanglos und man ertappt sich leider schnell dabei, dass man gedanklich immer wieder abschweift, da der Roman so zäh und emotionslos vor sich hinplätschert. Louisas und Guys sehr langweilig dargebotene Ermittlungsarbeit wird dagegen in einer Ausführlichkeit geschildert, dass man es nicht fassen kann.

     Es gibt in diesem Band keine Romanfigur, mit der man wirklich mitfiebert und selbst die Verdächtige lässt einen völlig kalt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wann ich mich jemals dermaßen durch einen historischen Krimi gequält habe, wie es hier der Fall war. Daher werde ich wohlweislich auf die übrigen Bände der Reihe verzichten. Weder interessiert mich Louisas und Guys weiterer Werdegang, noch der der Mitford- Schwestern.

    Die Schwestern von Mitford Manor:

     1. Teil: Unter Verdacht

    2. Teil: Gefährliches Spiel

    3. Teil: Dunkle Zeiten

    4. Teil: The Mitford Trial (noch nicht übersetzt)

    5. Teil: The Mitford Vanishing (noch nicht übersetzt)

     

  13. Cover des Buches Mord auf dem Golfplatz (ISBN: 9783455651003)
    Agatha Christie

    Mord auf dem Golfplatz

     (145)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette

    Hercule Poirot erhält einen Brief aus Frankreich, in dem er von P. T. Renauld um Hilfe gebeten wird. Dieser offenbart ihm, dass er ein Geheimnis kenne und nun um sein Leben fürchte. Als Poirot und sein Bekannter Arthur Hastings jedoch in Merlinville-sur-Mer ankommen, können sie Renauld nur noch tot auffinden. Sein Leichnam wurde auf einem Golfplatz abgelegt. Wer hat den Multimillionär ermordet und warum?

    Ich muss zugeben, dass dies der erste Fall von Poirot ist, in dem ich mit dem kauzigen Ermittler sympathisiere. Seine Einwände in den Ermittlungen stoßen teilweise auf Taube Ohren und er zeigt sich hier, anders als sonst (kühl und eitel) sondern zurückhaltend und empathisch. Die Auflösung am Ende empfinde ich nicht als sehr gelungen. Mir wurden die Theorien zum Ende hin einfach zu oft verworfen bzw. verdreht. Dennoch ein solider Fall für Poirot!



  14. Cover des Buches Mord im Spiegel (ISBN: 9783455650587)
    Agatha Christie

    Mord im Spiegel

     (122)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    3,5 Sterne

    Auf die berühmte Schauspielerin Marina Gregg wurde ein Attentat verübt, dem sie nur durch Zufall entkommen konnte. Dies bleibt nicht der letzte Versuch und nicht nur sie muss Angst um ihr Leben haben. Miss Marple beginnt zu ermitteln und taucht ein in die Welt der Stars und Sternchen. 

    "Mord im Spiegel" ist der 9. Teil der Miss Marple Reihe und der erste Band, bei dem ich tatsächlich mal den richtigen Riecher hatte. Die Idee hinter dem Fall fand ich wirklich gelungen, die Ermittlungsarbeit war mir aber stellenweise zu lang und viele Sachen haben sich wiederholt. Aus diesen Gründen kann "Mord im Spiegel" für mich nicht ganz mit den Vorgängern mithalten. Es war wie immer unterhaltsam und Miss Marple liebe ich ja sowieso, insgesamt aber eher ein durchschnittlicher Fall. 

  15. Cover des Buches Karibische Affäre (ISBN: 9783455650082)
    Agatha Christie

    Karibische Affäre

     (136)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette

    Miss Marple verbringt ihre Ferien auf einer kleinen Insel in der Karibik und vertreibt sich die Zeit am Strand und auf den allnächtlichen Hotelpartys. Als sie sich eines Abend wieder einmal mit Major Palgrave im Gespräch befindet, erzählt dieser ihr, dass er das Foto eines Mörders bei sich trägt. Noch bevor er Miss Marple das Foto zeigen kann, erstarrt er und sein Verhalten ändert sich schlagartig. Hastig steckt er das Foto wieder ein und erwähnt es daraufhin nicht weiter

    Am nächsten Tag wird Major Palgrave tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Miss Marple geht diesem plötzlichen Tod nach und sucht nach dem ominösen Foto...

    Ich konnte in diesem Miss Marple Abenteuer so wenig wie schon lange nicht mehr mitraten. Der Anfang gefiel mir wirklich gut, die Grundidee und die Suche nach dem Foto ebenfalls. Allerdings verläuft sich die Geschichte sehr schnell und wirkt durch das pausenlose „Getratsche“ aller Beteiligten passiv. Ich hätte mir mehr aktives Geschehen und weniger Rumraten der Charaktere gewünscht. Mich konnte die Geschichte leider nicht ganz abholen.

  16. Cover des Buches Fata Morgana (ISBN: 9783455650556)
    Agatha Christie

    Fata Morgana

     (155)
    Aktuelle Rezension von: buch_klatsch

    Der Klappentext klang soooooo vielversprechend und der Anfang war wirklich gut konstruiert, sodass das Buch viel Spannung versprach.


    Miss Marple, eine vermeidlich tüddelige alte Dame, aber diese hat ein sehr gutes Gespür und ist gar nicht so tüddelig, wie manch einer vielleicht vermutet. 


    Alles war gut bis Miss Marple auf dem Landsitz 

    Stonygate ankommt. Puhh… Ein Mannes nach dem nächsten folgt ihm Buch, dass ich kaum die Chance hatte diese in den Zusammenhang zu bringen. Hier wäre eine Familienverhältnissübersicht hilfreich gewesen. 


    Die Geschichte an sich wirkte für mich sehr konstruiert. 


    Wirklich schade! 


    》 ғᴀᴢɪᴛ

    Die Geschichte war für mich mehr als inszeniert, sodass ich nicht wirklich reingefunden habe. Für mich das schwächste Christie Buch, was ich bislang gelesen habe. 


    2,5 | 5 Sterne  ☆


    ꕺ ꕺ ꕺ ꕺ ♥︎ ꕺ ꕺ ꕺ ꕺ 


    Liebe Grüße ♡︎,

    Jeanette.

  17. Cover des Buches Das Haus an der Düne (ISBN: 9783455651294)
    Agatha Christie

    Das Haus an der Düne

     (175)
    Aktuelle Rezension von: buch_klatsch

    》 ᴍᴇɪɴᴇ ʟᴇsᴇᴇɪɴᴅʀᴜ̈ᴄᴋᴇ

    Zunächst startet das Buch ohne große Vorfälle.

    Poirot und Hastings im Urlaub, machen eine nette Bekanntschaft, doch dann wird klar: Poirot muss eingreifen, ansonsten ist das Schicksal von Nick Buckley besiegelt.


    Geschickt schafft es Agatha Christie ein Verwirrspiel und eine Undurchsichtigkeit in dem Fall zu schaffen, sodass sogar ich als Leser:in geglaubt habe, dass die Gefahr groß ist.


    Die Geschichte wird aus der Sicht von Captain Hastings erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Zwischen den Ermittlungen schafft es Agatha Christie sogar etwas Humor einzubauen, was mir teilweise ein Grinsen ins Gesicht gezaubert hat. 


    Die Auflösung führt, wie immer, zum großen Showdown. Selbst dieser führt in den letzten Seiten nochmals eine Wendung herbei, die ich nicht erwartet habe. 


    》 ғᴀᴢɪᴛ

    Ein Verwirrspiel, welches selbst Hercule Poirot an seine Grenzen bringt. Tolles Zusammenspiel zwischen Humor und Krimi.


    5|5 Sterne ⭐️

  18. Cover des Buches Die Morde des Herrn ABC (ISBN: 9783455650037)
    Agatha Christie

    Die Morde des Herrn ABC

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Schnuerschuh

    Erstmal auf die Idee dieses Bandes zu kommen, macht mich sprachlos! Ein sehr spannender Fall- das ist er wirklich. LG

  19. Cover des Buches Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht (ISBN: 9783492314688)
    Jessica Fellowes

    Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

     (199)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Louisa arbeitet als Kindermädchen bei den Mitfords. Die älteste Tochter hat es sich in den Kopf gesetzt zusammen mit Louisa den Mord an einer Bekannten der Familie aufzuklären. Dabei bekommen sie von einem Bahnhofspolizisten Hilfe.

    An sich hat mir die Geschichte richtig gut gefallen, der Schreibstil war toll und beim Lesen hat man ein gutes Gefühl für die damalige Zeit bekommen.

    Allerdings war das für mich eher ein Roman, bei dem es nebenher mal mit um diesen Mord geht, was ich irgendwie schade fand, da ich mich eigentlich auf einen Krimi eingstellt hatte.

    Und das andere "Problem" was ich hatte, war, dass ich ziemlich schnell wusste wer der Täter war. Für mich war es einfach extrem offensichtlich.

    Trotz dieser zwei kleinen Mankos, hat mir das Buch richtig gut gefallen und ich freue mich schon darauf mit der Reihe weiter zu machen.

  20. Cover des Buches Stumme Wut (ISBN: 9783959671439)
    Michael Wood

    Stumme Wut

     (33)
    Aktuelle Rezension von: CharlieKaya
    Dies ist ein sehr spannender Krimi aus Sheffield in der Region South Yorkshire (Mitte Englands). Die Kommissarin Darke nimmt einen alten, ungelösten Fall auf und schon passiert der nächste Mord. Der Leser rätselt mit dem Ermittlerteam spannend mit und bis zum Ende ist man sich nicht so ganz sicher, wie es passen könnte. Zudem versetzen geschickte Wendungen dem Fall einen gewissen Kick.

    Neben jenem Fall hat Darke aber auch mit einem konkurrierendem Kollegen und einem kraftraubendem Privatleben zu kämpfen.
    Die Geschichte ist klar und deutlich geschrieben. Nichts ist verwirrend oder zu kompliziert. Die Charaktere sind detailliert umrissen, sodass es dem Leser leicht fällt, sich mit eigenen Gedanken zu beteiligen.
    Mir hat der Fall sehr gut gefallen und ich habe auch den zweiten Teil bereit verschlungen.
  21. Cover des Buches Gieriger Zorn (ISBN: 9783959672443)
    Michael Wood

    Gieriger Zorn

     (33)
    Aktuelle Rezension von: HighlandHeart1982
    Ich liebe britische Krimis und Thriller und bin da immer offen für neue Autoren und Geschichten. Der Plot von Gieriger Zorn hat mich direkt angesprochen und ich musste das Buch unbedingt Lesen.
    Die Handlung ist schnell erklärt: Ein besonders brutaler Killer greift ein Liebespärchen auf einem Parkplatz an; zuerst richtet er den Mann regelrecht hin und vergeht sich danach an der Frau, nicht ohne das er diese vorher mit drei Schüssen außer Gefecht setzt. Zeitgleich häufen sich in Sheffield eine Reihe von brutalen Einbrüchen. Handelt es sich bei dem Mörder und dem Einbrecher um ein und dieselbe Person???

    DCI Matilda Darke leitet die Ermittlungen, ist selbst allerdings nach einem persönlichen Schicksalsschlag nicht auf der Höhe ihrer Kräfte.

    Die Geschichte ansich ist interessant, man fragt sich, was ist das für ein Mensch, der seinen Opfern das antut? Der Schreibstil ist angenehm.
    Was mich persönlich allerdings etwas stört ist die Aufmachung des Buches:Die Schrift ist relativ klein und ich empfinde die Kapitel teilweise etwas unübersichtlich. Das liegt allerdings nicht am Autor sondern viel mehr am Verlag.

    Die Covergestaltung gefällt mir sehr gut, sie passt sehr gut zu der Umgebung der Handlung.

    Obwohl mich die Geschichte ansich gut unterhalten hat, hat mir doch etwas gefehlt; der Funke wollte nicht so recht überspringen.

    Fazit:

    Ein solider britischer Kriminalroman mit interessanter Handlung.
  22. Cover des Buches Wer dem Tode geweiht (ISBN: 9783442477784)
    Elizabeth George

    Wer dem Tode geweiht

     (162)
    Aktuelle Rezension von: SigiLovesBooks

    George ist immer wieder in der Lage, sich zu steigern bzw. kein Buch ähnelt dem anderen; wohl findet man/frau jedoch die Figuren wie Lynley und Havers etc. wieder! Auch wenn es manchen Lesern langatmig erscheint passagenweise, finde ich die Darstellung der Hintergründe sehr gelungen, auch die parallelen Erzählstränge, die letztendlich einen Sinn ergeben! Keinen Sinn hingegen ergibt eine Gesellschaft, in der es außerhalb der Vorstellungskraft der Menschen liegt, dass auch Kinder zu Bösem fähig sind: an Sozialkritik hat George (zurecht!) nicht gespart und zeigt hier auch gute Ideen auf, wo etwas passieren müsste, bevor etwas Boshaftes passiert. Ich habe das Buch soeben ausgelesen und mich trotz schwieriger Thematik (Kinder verüben Morde - bis hin zur Änderung der Identität) auch amüsiert, besonders über die Darstellung der Trunksucht der "Neuen"... - die Fläschchen lagen wie kleine Babys in ihrer Tasche... sowas kann nur Elizabeth George! Nach den beiden letzten Büchern, die ich auch nicht so gut fand wie die 12 ersten, hat sie m.E. zu ihrem Stil zurückgefunden, wie Lynley zur Met - absolut empfehlenswert und 98 Punkte!             


    ---- gelesen Dezember 2010 - -------

  23. Cover des Buches Wer im Dunkeln bleibt (ISBN: 9783442480234)
    Deborah Crombie

    Wer im Dunkeln bleibt

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Utris

    Der Schreibstil war wieder einmal flüssig und leicht verständlich. Die Handlung war super krass und es war nicht immer einfach den Handlungsverläufen zu folgen. Als erstes sah es nach einem Unfall aus. Doch am Ende war es ein gezielter Mord und dazu noch Männer im Hintergrund, die wohl keine guten Absichten haben. 

    Duncan hat es mit einem verzwickten Fall zu tun. Eine Phosphorgranate geht im Bahnhof hoch und ein Mensch stirbt und viele werden verletzt. Es sieht zunächst nach einem Unfall oder gar nach einem Selbstmord aus, doch die Hinweise die er und sein Team nach und nach erhalten, zeigen das es sich um etwas größeres handelt.

    Niemand sagt so richtig die Wahrheit und sie müssen jeden Krümel suchen und herausfinden ob dies jetzt stimmt oder nicht. 

    Die Protestgruppe rückt nicht mit der ganzen Wahrheit heraus und Duncan muss mit Hilfe seines alten Partners die Hintergrundinfos selbst herausfinden. Wer lügt, wer sagt die Wahrheit. 

    Sie bekommen es mit einem raffinierten und kalkulierten Psychopathen zu tun, der sie alle um den Finger wickelt und auf trab hält.

    Höchst empfehlenswert. 

  24. Cover des Buches Totenpfad (ISBN: 9783499252198)
    Elly Griffiths

    Totenpfad

     (158)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover von Totenpfad ist düster gehalten, mit einer Watt oder Moorlandschaft. Dies passt sehr gut zum Buch, allerdings sind die Holzpfähle darauf etwas verwirrend. Im Buch beschrieben ist ein Kreis aus Holz und ein Holzweg aber nicht so viele Holzpfähle wie auf dem Cover.

    Im Buch begleiten wir die etwa 40 jährige Ruth. Diese ist Archäologin und wird von der Polizei zu einem Fall hinzugezogen. Es geht dabei um die fünfjährige Lucy, die vor 10 Jahren verschwunden ist. Es finden sich tatsächlich Knochen in den Salzwiesen, in der Nähe einer früheren Ausgrabung. Sind es die Lucy? Dann verwindet ein weiteres kleines Mädchen...

    Meine Meinung:
    Das Buch hatte für mich sehr viele Pluspunkte. Zuallererst hebt es sich von den sonstigen Krimis ab, da es sehr viel um Archäologie geht. Es hat mir sehr viel Spass gemacht, Ruth bei ihren Knochenfunden zu begleiten, in die Geschichte einzutauchen und den Rätseln auf die Spur zu kommen.
    Der zweite Punkt ist für mich, dass alle Personen sehr authentisch, liebevoll und sympatisch beschrieben sind. Am Anfang redet Ruth viel von ihrem Übergewicht, was nervig ist, aber dies wird mit der Zeit besser. Ansonsten stehen die Charaktere mitten im Leben und handeln immer nachvollziehbar. Alle haben ihre Ecken und Kanten. Dies macht es für mich sehr sympatisch.

    Alles in allem muss ich sagen, dass es für mich ein sehr gelungener Krimi war, mit dem Herausstellungsmerkmal Archäologie, sympathischen Charakteren und einer spannenden Story. Diese Reihe werde ich gern weiterverfolgen. Absolute Leseempfehlung!

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