Bücher mit dem Tag "empfehlung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "empfehlung" gekennzeichnet haben.

307 Bücher

  1. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426199206)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.483)
    Aktuelle Rezension von: Beasonders

    Sebastian Fitzek erschafft vielleicht keine Meisterwerke, aber er hat ein unfassbares Talent, jedes Kapitel mit einem Cliffhanger zu beenden. Eben typisch für ihn. Man ist im Grunde „gezwungen“, weiterzulesen. Die Spannung kriecht einem direkt unter die Haut und am Ende ist man selbst nicht sicher, was man noch glauben kann. Sehr sehr spannend. Anhand des Titels habe ich zwar etwas anderes erwartet, trotzdem war die Geschichte fesselnd. 

  2. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426654439)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.406)
    Aktuelle Rezension von: Buecherakte

    Cover: Wow! Ich liebe es!

    Inhalt: Ein Dieb mit der Begabung, aus jeder Falle zu entkommen. Eine Spionin, die nur "das Phantom" genannt wird. Ein Verurteilter mit einem unstillbaren Verlangen nach Rache. Eine Magierin, die ihre Kräfte nutzt, um in den Slums zu überleben. Ein Scharfschütze, der keiner Wette widerstehen kann. Ein Ausreißer aus gutem Hause mit einem Händchen für Sprengstoff. Höchst unterschiedliche Motive treiben die sechs Außenseiter an, die einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt befreien sollen. Kaz Brekker, Meisterdieb und Mastermind, ist nicht der Einzige, der Geheimnisse vor den anderen verbirgt - und natürlich steckt weitaus mehr hinter dem Auftrag, als die sechs "Krähen" ahnen können... 

     

    Fazit: Vorab ich habe von der Grisha Reihe nur Band 1 gelesen, mich hat diese nicht so umgehauen. Deshalb ist es auch nicht schlimm, wenn man direkt mit „Das Lied der Krähen“ beginnt.

    Leigh Bardugo hat ein Faible dafür brillant zu schreiben. Die Spannung ist ab Seite 1 vorhanden und zieht sich wirklich bis zur letzten Seite. Selten hat mich ein Fantasy Roman so in den Bann gezogen wie Das Lied der Krähen. Die Figuren sind fantastisch ausgearbeitet, haben alle ihren eigenen Charme und Charakter. Ihre positiven sowie negativen Seite. Kaz ist mein absoluter Liebling! Und stellt alle meine bisherigen Lieblinge im Fantasybereich in den Schatten.

  3. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492060714)
    Erin Watt

    Paper Princess

     (2.141)
    Aktuelle Rezension von: Lex

    Ella, welche durch die Krankheit und den anschliessenden Tod ihrer Mutter schon das ganze Leben alleine zurecht kommen musste, wird plötzlich von einem reichen Mann abgeholt, welcher ihr Vormund sein soll. Ihre neue Familie besteht aus 5 Brüdern und dem ebengenannten Vater. Trotz der anfänglichen Wut und dem Hass gegeneinander, lernen sich die neuen Geschwister besser kennen und freunden sich sogar an. 

    Obwohl Ella nun in diesem reichen Haus lebt und unbegrenzten Zugang zu allem hat, entstehen neue Problemen. In dem gehobenen Umfeld hat sie mit ihrer Vorgeschichte zu kämpfen. Und sie verliebt sich. Was mir an diesem Buch so gefällt, ist die Mischung aus Zärtlichkeit und Härte. Einerseits lässt Ella sich fallen und findet das erste Mal nach dem Tod ihrer Mutter Zuneigung. Andererseits wird sie durch das ganze Geld und die Jungs um sie herum nicht schwach, sondern kann immernoch für sich selbst aufstehen und sich selbst schützen.

  4. Cover des Buches Hope Forever (ISBN: 9783423716062)
    Colleen Hoover

    Hope Forever

     (2.248)
    Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooks

    Inhalt:
    Die 17-jährige Sky ist starken Gefühlen bisher aus dem Weg gegangen. Wenn sie einem Jungen begegnet, verspürt sie normalerweise keinerlei Anziehung, kein Kribbeln im Bauch. Im Gegenteil. Sie fühlt sich taub. Bis sie auf Dean Holder trifft, der ihre Hormone tanzen lässt. Es knistert heftig zwischen den beiden und der Beginn einer großen Liebe deutet sich an. Doch dann tun sich Abgründe aus der Vergangenheit auf, die tiefer und dunkler sind, als Sky sich vorstellen kann.

    Fazit:
    Ich war eigentlich von Anfang an darauf gefasst, dass Colleen Hoover wieder eine Story geschrieben hat, die mich zu Tränen rühren wird. Am Anfang wusste ich absolut nicht, was mich erwartet, doch je tiefer ich in die Story gerutscht bin, umso mehr hat sie mich berührt. Colleen Hoover hat es wieder geschafft eine so unfassbar emotionale Geschichte zu schreiben. Sie hat wieder Themen angesprochen, die in der heutigen Gesellschaft kaum noch zur Sprache kommen. Ebenfalls hat sie der Geschichte wieder so eine beeindruckende Tiefe verliehen, dass man sich in die Geschichte nur verlieren konnte. Sie hat aus Hope und Dean zwei so unfassbar starke Protagonisten gemacht. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen und trotzdem waren beide füreinander da.

    Unfassbar schöne und traurige Geschichte zugleich, die eine dicke fette Empfehlung von mir bekommt.

  5. Cover des Buches Nächstes Jahr am selben Tag (ISBN: 9783423740258)
    Colleen Hoover

    Nächstes Jahr am selben Tag

     (1.056)
    Aktuelle Rezension von: book_live_time

    Beim kaufen des Buches, dachte ich mir nur, probieren wir es mal. Denn eigentlich bin ich kein Typ für Romane, sondern eher für Fantasy. Aus dem Grund viel es mir sehr schwer am Anfang in die Geschichte herein zukommen. Dieses Buch spielt immer am 9. November, denn an diesem Ort treffen Ben und Fallon wieder (am selben Tag, am selben Ort). Gleichzeitig schreibt sie aus der Sicht von jeweils beiden immer abwechselnd. Fallon und Ben fühlen sich stark zueinander angezogen, was man immer wieder merkt im gesamten Buch.  Als ich es beendet habe, hätte ich gern noch weiter gelesen. Da sie die einzelnen Gefühle so gut beschreibt, dass man denkt man sei diese Person selbst und würde dies gerade fühlen.

    Fazit: Es hat mich, nach anfänglichen Schwierigkeiten gefesselt und wollte es deshalb auch nicht mehr zur Seite legen.


  6. Cover des Buches Ich fürchte mich nicht (ISBN: 9783442478491)
    Tahereh H. Mafi

    Ich fürchte mich nicht

     (1.508)
    Aktuelle Rezension von: Conni_96

    Ich fand die Grundidee der Geschichte wirklich sehr toll, allerdings hatte mir der erste Teil zu wenig Handlung. Man erfährt zu wenig über die Welt und die Protagonistin, um beim Höhepunkt mitfiebern zu können. Insgesamt war das Ganze für mich etwas wirr und ich habe mich den Charakteren nicht besonders nahe gefühlt. 

    Den Schreibstil mit den durchgestrichenen Sätzen fand ich super und wirklich einzigartig.  Es zeigt schön die zwei Stimmen, die in ihrem Kopf streiten. 

    Insgesamt fand ich es okay, würde es aber nicht unbedingt weiterempfehlen. 

  7. Cover des Buches Der Heimweg (ISBN: 9783426281550)
    Sebastian Fitzek

    Der Heimweg

     (874)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    „Ich schreibe zum Zwecke der Unterhaltung. Dafür will ich gar nicht das real existierende Leid in der Welt detailgetreu ausschlachten. Ich habe nie verstanden, weshalb es in den Augen sogenannter Kritiker erstrebenswert sein soll, dass sich etwa der hinterbliebene Ehemann beim Lesen denkt: >>Gut recherchiert, Herr Fitzek. Genau so grausam wurde meine Frau von dem Serienkiller hingerichtet!<<“ (S. 380)

    So rechtfertigt sich Sebastian Fitzek am Ende seines Psychothrillers und nimmt mir „sogenannter Kritikerin“ schon einen Kritikpunkt vorweg. Mir ist verständlich, dass Fitzek keine Anleitung für den perfekten Mord schreiben möchte, und das befürworte ich durchaus. Allerdings wirkt diese Aussage wie ein doppeltes Spiel, denn in DER HEIMWEG finden sich explizite Gewaltdarstellungen an Frauen. Diese können genauso als Anleitung missbraucht werden. Somit führt der Autor seinen eigenen Aussagen ad absurdum. Manche Kritiker meinen, dass die Gewaltdarstellungen in diesem Buch zu brutal und frauenfeindlich sind. Was mich vielmehr stört ist, dass Fitzek hier suggeriert, frauenverachtende gewaltbereite Ehemänner wären die Regel statt die Ausnahme und dass Mädchen, die in ihrem Elternhaus gesehen haben, wie die Mutter geschlagen wurde, in ihrem Erwachsenenleben auch von ihrem Mann geschlagen werden (wollen). Und damit nicht genug, die Söhne schauen sich das Verhalten ihrer Väter an und sind in ihrem Erwachsenenleben natürlich auch gewaltbereit und Frauen gegenüber missbilligend eingestellt, da diese es ja über sich ergehen lassen. Fitzek unterschlägt den individuellen Entscheidungswillen und macht seine Protagonisten zu Marionetten, zu simplen Copy-and-Paste-Figuren

    Zweitens fühle ich mich als Leserin nur dann von einem Thriller unterhalten, wenn Schreibstil und Plot zusammenspielen. Bei Fitzek stört, dass er aus jeder Mücke einen Elefanten macht, aus kleinen Details einen riesigen Cliffhanger, der sich am Anfang des nächsten Kapitels schon entschärft. Augenrollend legte ich das Buch so oft wieder weg und verlor dadurch auch das Interesse an den Figuren und der Handlung.

    Drittens, die Handlung zieht sich. Der Protagonist Jules arbeitet beim Begleittelefon – ein Service für Personen, die sich nachts auf dem Heimweg befinden und Angst vor Gefahren im Dunkeln haben. So trifft er auf Klara, die vor jemanden auf der Flucht zu sein scheint. Fast das gesamte Buch über behalten die beiden über das Telefon Kontakt. Wie sieht es da mit dem Realitätscheck aus? „Ups, ich habe ja doch nicht richtig aufgelegt.“, „Oh, der Akku hält ja doch noch.“ „Ach, Mensch, da ist mir das Handy ja erneut runtergefallen, aber hey, der Anruf steht noch.“ „Ich lege jetzt auf...Oh, ne, doch nicht, erzähl mir mehr von deiner Lebensgeschichte.“ Diese Ausreden verlieren schon nach dem zweiten Mal ihre Glaubwürdigkeit.

    Viertens: Wieviel Fanservice denn noch!? Zur Auflösung erklärt der Mörder seine Beweggründe und jedes kleinste Detail wird nochmal aufgekocht, um auch sicherlich alle Lesende satt zu bekommen. Keine Fragen bleiben offen, nichts wird der Fantasie des Lesenden überlassen. Wer so etwas mag, wird an Fitzek seine Freude haben.

    Fazit

    DER HEIMWEG von Sebastian Fitzek ist eine schnöde, qualitativ unterdurchschnittliche Thriller-schmonzette mit eindimensionalen nervigen Figuren, unmotivierten Cliffhangern und einer zugegebenermaßen originellen Prämisse (dafür noch zwei Sterne). Mir gefällt, dass das Begleittelefon als gemeinnützige Organisation durch das Buch an Aufmerksamkeit gewonnen hat. Ein Gutes hat der unrechtmäßige Ruhm Fitzeks ja schlussendlich doch. Die Geschichte an sich ist jedoch weder lesens- noch empfehlenswert. Wer einen guten Fitzek lesen möchte, sei DER INSASSE empfohlen- inklusive den Fitzek-typischen maßlosen Cliffhangern, aber  mit einer wirklich unterhaltsamen Story.

    An Fitzek scheiden sich die Geister, dass ist mir besonders beim Lesen der positiven Rezensionen aufgefallen. Das Buch habe ich von einer Freundin geschenkt bekommen, welche es mir mit den Worten: „Ich habe es in vier Tagen durchgelesen!“ begeistert in die Hände drückte. Ich habe es nach weniger als vier Kapiteln schon aus der Hand gelegt und einiges an Selbstdisziplin gebraucht, um es wieder in die Hände zu nehmen.

     

    Der Heimweg| Sebastian Fitzek| Droemer Knauer| 2020| 378 Seiten| 22,99€

  8. Cover des Buches Mondprinzessin (ISBN: 9783959913164)
    Ava Reed

    Mondprinzessin

     (823)
    Aktuelle Rezension von: Maura99

    "Wir wollen stark sein, immerzu. Aber wir können es nicht immer sein. Irgendwann kommt der Punkt, an dem wir uns eingestehen müssen, dass wir jemanden brauchen, der uns beim starksein hilft" - S. 39


    Hach Was soll ich sagen, hab mich so darauf gefreut und leider war ich danach etwas enttäuscht.

    Lynn ist einsam aber stark. Offen, eine Kämpferin und gutherzig.

    Juri ist witzig und frech. Ein beschützen, sehr fürsorglich, loyal und ein kleiner Rebell. 

    Die Idee war so gut und es war auch witzig und natürlich hat es auch gekribbelt immerhin waren die beiden Zucker zusammen.

    Leider war die Idee gut, die Umsetzung leider weniger. Lynn hat mir viel zu schnell alles akzeptiert und allgemein ging einfach alles so verdammt schnell. Da hätte ich mir gern etwas Zeit gewünscht, Zweifel, Nachfragen und das bei so ziemlich allem. Das hat es mir einfach wahnsinnig schwierig gemacht, leider. 

    Aber sympathische Charaktere. 

  9. Cover des Buches Love to share – Liebe ist die halbe Miete (ISBN: 9783453360358)
    Beth O'Leary

    Love to share – Liebe ist die halbe Miete

     (664)
    Aktuelle Rezension von: nina11

    Die Geschichte beginnt mit zwei Menschen, die sich abwechselnd in einer Wohnung befinden und sich somit nie zu Gesicht bekommen. Sie kommunizieren nur über Nachrichten per Zettelchen und Handy. Das ist zwar an sich eine wirklich süße Idee, aber für mich tatsächlich zu unrealistisch. Mitbewohner, die sich ein paar Wochen lang nicht sehen? Okay! Aber über Monate hinweg keinerlei Kontakt vor Ort und trotzdem in einem Bett, wenn auch nicht gleichzeitig, schlafen? Zu weit hergeholt.

    SPOILER

    Hinzu kommen viele weitere Kleinigkeiten, die die Grundidee der Geschichte absurd werden lassen. Leon hat beispielsweise eine Freundin, die von der Idee, dass er eine Mitbewohnerin hat (die im gleichen Bett schläft), verständlicherweise nicht gerade begeistert ist. Natürlich wird im Buch beschrieben, dass er sie eigentlich nicht so richtig liebt. Passt dann auch gut, dass sie sich trennen, weil sie nicht daran glaubt, dass Leon´s Bruder unschuldig im Gefängnis sitzt. Die Geschichte rund um Leon´s Bruder bringt zwar viel Abwechslung und Spannung rein, ist aber in der Kombination der ungewöhnlichen, unrealistischen Wohnsituation und Tiffy´s wahnsinnigem Exfreund wirklich eine Spur zu viel.

    Trotzdem hat das Buch viele schöne Szenen und auch einige Stellen bei denen man lachen muss. Vor allem die Situation im Bad war wirklich lustig. Peinlich, aber eben lustig. Es werden einige schwere Themen im Buch behandelt (ungerechtes Rechtssystem, Wohnsituation und psychische Manipulation bzw. emotionaler Missbrauch). Dabei ist mir Tiffy immer unsympathischer geworden. Und auch ihre Freunde, die alle so schnell verstanden haben was ihr Exfreund für ein Typ ist und dennoch Zurückhaltung geübt haben. Ich verstehe zwar die Gründe teilweise, aber durch das starke Trauma, das Tiffy erlebt hat, weiß ich nicht, ob es wirklich die klügste Idee war, sich rauszuhalten. Leon´s Art war mir persönlich viel zu schüchtern und zurückhaltend - aber das ist Geschmacksache. Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein schönes Buch mit tiefgründigen Themen ist. Die kleinen, aber häufigen Makel lassen mich dieses Buch mit drei Sternen bewerten.

  10. Cover des Buches The Girl on the Train (ISBN: 9780857522313)
    Paula Hawkins

    The Girl on the Train

     (722)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Packender Thriller, den man kaum aus der Hand gibt. Es entsteht ein Sog dem man sich nicht entziehen kann und dies liegt auch an den im Tagebuch-Stil geschriebenen Kapiteln.

    [..Die Luft kühlt meine Lunge aus, meine Fingerspitzen verfärben sich bläulich. Ein Teil von mir würde sich am liebsten hinlegen, mitten ins Laub, bis die Kälte mich übermannt. Aber ich kann nicht. Es ist Zeit zu gehen'..]

  11. Cover des Buches Rock my Heart (ISBN: 9783734102684)
    Jamie Shaw

    Rock my Heart

     (903)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dafür, dass dieses Genre nicht mein bevorzugtes ist, hat mir das Buch noch recht gut gefallen. Es hat sich schnell und flüssig lesen lassen, auch wenn ich die Geschichte stellenweise doch etwas unglaubwürdig fand bzw. die Charaktere nicht sehr authentisch auf mich wirkten. 

    Der beliebte und begehrte Rockstar, der nichts anbrennen lässt, und das jungfräuliche Mauerblümchen... 

    Und nach ihrem ersten Treffen geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf, er sucht sie, macht seine Bandkollegen wahnsinnig, und dann erkennt er sie nicht mehr, als sie sich wieder treffen...Gut, ein bisschen Schminke und Klamotten können einen Menschen schon verändern, aber ich habe dennoch Probleme mit dieser Vorstellung. 

    Davon abgesehen war die Geschichte aber okay, sie hat mich unterhalten.  

  12. Cover des Buches Kiss Me Once (ISBN: 9783473585557)
    Stella Tack

    Kiss Me Once

     (831)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Was mir am meisten an der Story gefallen hat, ist das Suchen nach dem ,,Wer bin ich und was will ich?" 

    Ivys Ausbruch und das Bedürfnis, endlich eigenständig zu sein, ist wirklich nachvollziehbar. 

    Außerdem fand ich die Beziehung zwischen Ryan und Ivy wirklich schön.Die Chemie zwischen ihnen stimmte einfach. Dadurch fühlte sich die Entwicklung ihrer "Partnerschaft" an keiner Stelle gezwungen an. Allerdings zweifele ich ernsthaft daran, dass "Bodyguard" wirklich der beste Job für Ryan ist, denn wenn jemand versucht hätte, Ivy umzubringen, so hätte er es früher oder später geschafft.

    Bei ein paar der Nebencharakteren von hatte ich den Eindruck, das sie weniger Persönlichkeiten als einfach Rollen waren: Der gute schwule Freund, die zickige Schlampe und der ignorante Geschäftsmann.

    Der Schreibstil machte es mir leicht, dass Buch genießen zu können. Die Dialoge sind gut geschrieben und ich hatte mehr als einmal beim Lesen ein breites Grinsen im Gesicht.

    Allerdings ging mir Ivys "Holy Moly!" und "Shrimp" irgendwann auf die Nerven.

  13. Cover des Buches The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman (ISBN: 9783499002649)
    Lyssa Kay Adams

    The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman

     (718)
    Aktuelle Rezension von: heavenly_bookdreams

    🌸 Meine Meinung

    Ein toller erster Band der Buchreihe

    Ich bin super begeistert ☺️. Das Buch ist einfach toll 🥰. Lustig, ironisch und doch mit so viel Gefühl. Ich habe gelacht und habe mitgefiebert

    Das Cover des Buches ist mega schön 🥰. Tolle Farbe mit sehr schönem Perlmutt-Schimmer. Genau mein Geschmack

    Der Schreibstil ist einfach mega 🥰. Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Ein Pageturner. Es ist abwechselnd beider Hauptprotagonisten Gavin und Thea in der dritten Person geschrieben. So erhält man ein tollen Einblick zur jeweiligen Person und Handlungen lassen sich nachvollziehen

    Hauptcharakter Thea mochte ich sehr gern. Durch ihren Mut, kann sie endlich ihre Ziele umsetzen und ihren Traum erfüllen. Gavin kam mir Anfangs etwas egoistisch rüber, aber ich mochte ihn immer mehr ☺️, je besser ich ihn kennenlernen durfte. Die Nebenfiguren des Buchclubs sind mir ebenso sehr sympathisch und hoffe, in weiteren Bänden mehr von ihnen zu lesen



    🌸 Fazit

    Super süße Liebesgeschichte mit viel Humor 🥰



    Von mir gibt es 5 von 5 ⭐️


  14. Cover des Buches Wir fliegen, wenn wir fallen (ISBN: 9783764170721)
    Ava Reed

    Wir fliegen, wenn wir fallen

     (600)
    Aktuelle Rezension von: Liddl

    Ava Reeds Jugendbücher gehören für mich schon lange zu den Büchern, die mich kaum enttäuschen können. Auch dieses Buch gehört dazu.

    Zum Inhalt:
    Phil ist Bewohner eines Altenheims. Seine zwei einzigen Besucher sind sein Enkel Noel und die 17-jährige Yara. Doch genau die zwei können sich nicht ausstehen. Daraufhin entwirft er einen Plan: Nach seinem Tod lässt er den beiden eine Liste zukommen mit Dingen, die er selbst gerne getan hätte. Doch die zwei können diese Liste nur zusammen abarbeiten.
    Dann kommt auch der Tag an dem Phil stirbt und diese Liste mit seinem letzten Wunsch. Phil zuliebe raufen sich die beiden zusammen.

    Meine Meinung:
    Während ich Noel und Yara als Duo zwar süß fand und die beiden auf den ganzen Abenteuern gerne begleitet habe, war für mich der eigentliche heimliche Star der Geschichte eben der ältere Herr aus dem Pflegeheim.
    Sowohl Yara als auch Noel schleppen beide Lasten mit sich, die Phil kennt und ihnen helfen will. Doch ihm selbst ist bewusst, dass er nicht mehr so viel Zeit hat. Sein Plan mit der Liste hat mich deswegen schon am Anfang des Buches total tief berührt.
    Doch: Ich war etwas traurig, dass der Auslöser, dass die beiden anfangen sich kennen zu lernen und gegenseitig zu helfen, der Tod eines alten Menschen sein musste. Ich hätte Phil wesentlich gerne länger gehabt. Alte Menschen können auch in Geschichten verbleiben und sollten für mich nicht immer wegsterben und dann etwas auslösen, durch Erbe, Worte oder was auch immer.

    Fazit: 4 Sterne.
    Sehr süße Geschichte, sehr schön (wie auch Ava Reeds andere Bücher) geschrieben. Für mich waren halt die auslösenden Ereignisse etwas schade. Und ganz ehrlich: die Liebesgeschichte hätte ich gar nicht unbedingt gebraucht. Auch ein sehr guter neuer Freund kann dir helfen.

  15. Cover des Buches Inferno (ISBN: 9783404169757)
    Dan Brown

    Inferno

     (1.486)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Brown schafft eine außergewöhnliche, nachdenkliche und gut ausgearbeitete Geschichte. Zu Beginn baut er gleich Spannung auf. Am Ende der Kapitel bin ich immer gespannt, wie es weitergeht und mag das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist in der dritten Person aus Sicht Robert Langdons geschrieben. Jedoch geben einige Kapitel Einblicke in andere Perspektiven von Personen, die für die Geschichte unersetzlich sind. Auf diese Weise erhält der Leser ein paar ergänzende Informationen über die Situation, was die Spannung noch zusätzlich steigen lässt. Was diese Personen aber mit dem Rätsel zu tun haben und was das alles zu bedeuten hat, erfährt der Leser erst später. 

    Die Protagonisten Robert Langdon und Sienna Brooks waren mir gleich sympathisch. Die Gedanken Langdons sind durch den Kursivdruck klar von der Handlung abgegrenzt. Dan Browns Schreibstil ist leicht zu lesen und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Durch die genauen Beschreibungen ist die Handlung leicht nachzuvollziehen, was durch die anschaulichen Vergleiche noch unterstützt wird:
     „Die Erinnerungen kehrten nur langsam zurück … wie Blasen, die aus den Tiefen eines bodenlosen Brunnens an die Oberfläche steigen.“

    Die Geschichte wirkt durch zahlreiche italienische Sätze realistischer. Trotzdem ist alles zu verstehen, weil die wichtigen Aussagen noch einmal übersetzt wiedergegeben werden. 

    Allerdings gibt es zu Beginn vieler Kapitel und auch zwischendurch eine lange Erklärung über Dante, ein Kunstwerk oder einen Raum. Einerseits sind einige Erläuterungen interessant und wichtig, um das Rätsel zu verstehen und zu lösen, andererseits kommen sie so oft vor und sind ausufernd, dass sie mich nervten und langweilten. So zieht sich das Buch in die Länge und durch diese Beschreibungen schreitet die Handlung nur schleppend voran.

    Was mir neben den ausufernden Beschreibungen des Umfelds und deren Gegenstände ebenfalls nicht gefiel ist, dass zu Ende zwei Dinge ungeklärt bleiben. Das eine ist nicht wichtig, um die Geschichte zu verstehen, allerdings hätte ich mir eine Erklärung gewünscht, um meine Neugierde zu stillen und da es für mich unerklärlich und ein bisschen weit hergeholt ist. Die andere Sache ist von Bedeutung und lässt für mich das Verhalten von Sienna Brooks gegen Ende des Buches unglaubwürdig erscheinen. Aus diesem Grund finde ich die Handlung um Sienna Brooks am Ende nicht so gut gelungen. 

    Fazit:

    Trotz zweier Unklarheiten und den manchmal zu langen Beschreibungen von Kunstwerken ist Dan Brown ein spannendes, außergewöhnliches und rasantes Meisterwerk gelungen, das zum Nachdenken anregt. "Inferno" ist von diesem Autor mein erstes Buch, aber nach diesem kann ich sagen, dass Brown definitiv ein sehr guter Schriftsteller mit besonderem Schreibstil ist. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen!

  16. Cover des Buches Ohne ein einziges Wort (ISBN: 9783442487387)
    Rosie Walsh

    Ohne ein einziges Wort

     (553)
    Aktuelle Rezension von: Thalia00

    Bei mir war es "ohne ein einziges Wort" von Rosie Walsh.
    Jetzt konnte ich mich dank meiner besten Freundin endlich von meinem SUB befreien, weil sie es zusammen mit mir in einem buddyread gelesen hat ❤️

    Durch die erste Hälfte musste ich mich leider durchzwingen. Ich konnte mich einfach nicht in die Geschichte einfinden und auch die Gefühle der Charaktere sind einfach nicht rüber gekommen. 😢

    Doch in der zweiten Hälfte war es, als hätte es jemand neues geschrieben. Viel Spannung, Herzschmerz und Gefühl. Ab da konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.🙈

  17. Cover des Buches Bring Down the Stars (ISBN: 9783736311282)
    Emma Scott

    Bring Down the Stars

     (601)
    Aktuelle Rezension von: Zockermaus98


    Das Cover ist ästhetisch und lädt zum Träumen ein. Der Titel verbindet sich erst am Ende mit der Geschichte des Romans, aber er passt perfekt zu dieser rührenden Geschichte.


    Die Figuren im Roman könnten unterschiedlicher nicht sein. Autumn ist eine eher zurückhaltende Figur, welche Romantik über alles liebt. Dabei vergisst sie aber öfters, dass es solche Männer heutzutage nicht mehr so oft gibt. Natürlich ist Wes dieser Typ, der sich aber von Connor so oft manipulieren lässt, da seine Schamgefühle zu präsent in seinem Herzen sind, was auch seine Freundschaft zu Connor, wie ich finde, im Weg steht. Ich finde, Autumn ist sympathisch, aber sie lebt öfters in einer Traumwelt, wenn ihre Gefühle an Worten hängen und nicht antaten, die ein Mensch für sie tut. Dennoch setzt sie sich für andere Menschen und die Welt ein. Daher ist sie eine komplizierte, aber auch interessante Figur. Connor hingegen wirkt zwar hervorragend aussehend und athletisch, aber wirkt auch nicht ganz schlau. Vielleicht ist das von Emma Scott gewollt, dass Connor neben Wes eher dumm aussieht, aber er ist ein netter Mensch, der angst hat nie wirklich geliebt zu werden. Wes ist ein hoffnungsloser Romantiker, aber auch nur im inneren, äußerlich verschleiert er dies. Trotzdem ist es ehrfürchtig wie er seine Familie, seine Freunde und Connor unterstützt, was einem öfters im Buch Kopfschmerzen bringt.


    Die Handlung wirkt auf den ersten Blick ziemlich eintönig. Zwei Freunde, die sich in dasselbe Mädchen verlieben, aber ab der Mitte, bis zum Schluss, nimmt die Handlung fahrt auf und der Herzschmerz beginnt. Ab einem gewissen Punkt weiß man, dass etwas Schlimmes passiert, das ist unausweichlich. Durch den Schreibstil von Emma Scott kann man das Buch fast nicht aus der Hand legen, es lädt einen dazu, ein immer weiterzulesen. Der Schreibstil versucht, poetisch zu sein. Lyrik steht im Vordergrund. Ich sage bewusst versucht, da es in meinen Augen kitschig ist. Die Gedichte sind einfach ein wenig zu viel des Guten. Es ist ein schmaler Grat, zwischen Romantik und Kitsch und hier wurde die Grenze klar übertreten, aber das ist Geschmackssache. Allem in allem ist es ein großartiges Buch, was am Anfang ein wenig zu offensichtlich war, aber zum Ende hin eine unerwartete Wendung genommen hat.

    Kein Highlight, aber ein Herzensbuch.


    4,5  Sterne


  18. Cover des Buches Eine wie Alaska (ISBN: 9783446246676)
    John Green

    Eine wie Alaska

     (2.497)
    Aktuelle Rezension von: Mandarinebiene

    Das Buch "Eine wie Alaska" war nicht die erste Geschichte, die ich von John Green gelesen habe, aber die erste Geschichte, die ihn zu meinem absoluten Lieblingsautor der Jugendliteratur gemacht hat.

    Miles kommt auf ein Internat, auf dem er seine ersten richtigen Freunde kennenlernt und auf Alaska trifft. Ein Mädchen, das gleichermaßen geheimnisvoll und liebenswert ist. Zwischen den beiden bahnt sich langsam etwas an, doch wie es doch so oft der Fall ist, ist die erste Liebe nicht immer die, die auch die letzte Liebe sein wird. Das Jugendbuch handelt von wahrer Freundschaft, Tiefschlägen und einem Jungen, der erwachsen wird.

    John Green ist DER Autor für Jugendbücher. Das beweist er eindeutig mit seinem Buch "Eine wie Alaska". Sein Schreibstil lässt sich flüssig lesen und macht, ganz einfach gesagt, total Spaß. Er schreibt einfach anders als andere Autoren, was ihn einfach von der Masse abhebt. Ich persönlich liebe auch die Liebe und Details, die in all seine erschaffenen Charaktere einfließt. In diesem Fall in Miles, der letzte Wörter liebt, in Alaska, die Türme aus Kerzenwachs baut, und in Chip, der eine fantastisch einzigartige Persönlichkeit hat. Es gibt kaum Bücher, vor allem in dem Genre, in dem mir die Charaktere so arg gefallen. Ich kann gar nicht ausdrücken wie sehr ich sie liebe und wie sehr ich John Green für ihre Vielseitigkeit bewundere. Ich liebe wirklich jedes seiner Bücher, auch wenn ich mich erst nicht an sie herangetraut habe. Der Mann schreibt wie kein anderer. Eine Szene, in der Miles und Alaska auf der Hollywoodschaukel sitzen und sprechen, ist mir besonders im Kopf geblieben. Die Art, wie John Green diese Szene beschreibt, hat mir Tränen in die Augen getrieben, so überwältigt war ich von seiner Schreibkunst. Darum wird er für mich immer ein Autor bleiben dessen Bücher gelesen werden MÜSSEN. Und für alle Schreiber unter uns, die das Genre Jugendbuch lieben: John Green hat mich inspiriert und mich damals mit 15 zum Schreiben bewegt. Kein anderer hatte solch einen Einfluss auf meine Geschichten und meine Art, mich auszudrücken. Und als sebstverständlich sehe ich das nicht :)

    Wie oben beschrieben, fiel es mir sehr leicht, die Charaktere zu lieben und ihrer Geschichte zu folgen. So blieb das Buch natürlich bis zum Schluss spannend für mich und war es auch wert, mehrmals gelesen zu werden. Jedes erneutes Lesen war ein Leseabenteuer für sich. Und der Wendepunkt der Geschichte treibt mir jedes Mal Tränen in die Augen - mein Herz hat John Green mehr als einmal gebrochen.

    Ich kann dieses Buch einfach nur weiterempfehlen. Jeder, der Jugendbücher liebt, sollte John Green ausprobieren, und vor allem "Eine wie Alaska" hebt sich als Roman eindeutig von der Masse der Jugendbücher ab. Bisher habe ich keinen Autoren gefunden, der mich so heftig berührt, und ich denke nicht, dass es jemals einer tun wird.

    Danke an den Autor und viel Vergnügen an alle Leser. Ihr werdet es nicht bereuen!

  19. Cover des Buches Frigid (ISBN: 9783492309851)
    Jennifer L. Armentrout

    Frigid

     (535)
    Aktuelle Rezension von: Calipa

    “Frigid” ist ein eher kurzer, spannender und sehr liebevoller Roman, dem man sich genüsslich mit einem Getränk seiner Wahl zu Gemüte ziehen kann. Es gibt natürlich ein paar Schwachstellen hier und da, wie zum Beispiel die Unsicherheiten der Charaktere. Oder aber die teils doch sehr romantisch aufgezogen Art und Weise. Aber ich glaube das sollte oder könnte man von einem Liebesroman erwarten.


    Der Schreibstil ist flüssig, und gibt ein entspanntes Tempo vor. Auch die eher unerwarteten Ereignisse führen dazu, das man wissen möchte wie es weiter geht und ein absoluter Page Turner entsteht. Auch wenn dieses Ereignis sehr simpel gehalten wird, möchte man ja doch wissen wie es schlussendlich ausgeht.


    Sydney mochte ich als Protagonistin sehr gern. Ich mochte ihre kritischen Gedanken weil sie meist mit witzigen Beispielen erklärt oder bildlich dargestellt wurden. Die Geschichte war kurz, knackig und war rundum sehr angenehm.


    Wenn dich die komplette Rezension interessieren sollte, folge gerne dem Link zu meinem Blog- Beitrag :)


    https://calipa.de/2022/04/21/frigid-von-jennifer-l-armentrout-buchrezension/

  20. Cover des Buches Die Terranauten (ISBN: 9783446253865)
    T. C. Boyle

    Die Terranauten

     (311)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Vier Männer und vier Frauen werden für zwei Jahre in ein großes Terrarium gesperrt, um Leben in einem geschlossenen Ökosystem nachzubilden. Man erhofft sich wissenschaftliche Erkenntnisse für mögliche Missionen auf dem Mars. Doch wo Menschen sind, sind auch Emotionen, die die Mission schon bald auf eine harte Probe stellen wird.

    Meine Meinung:
    Dieses Buch wartet schon sehr lange darauf, von mir gelesen zu werden. Das Experiment hat mich neugierig gemacht, doch schnell musste ich feststellen, dass das große Ereignis aus dem Klappentext erst im zweiten Jahr nach dem Einschluss passieren würde und bis dahin noch sehr viele Seiten gelesen werden mussten.

    Ich hatte einige Schwierigkeiten, mich in die Handlung reinzufinden. Auf den ersten 100 Seiten ist die Auswahl noch nicht getroffen worden. Es gibt Einblicke in das bisherige Auswahlverfahren, aber so richtig mitfiebern, wer es am Ende schafft, konnte ich nicht. Dazu fehlte mir komplett die Bindung zu den Protagonisten. Sie waren mir lange fremd.

    Danach beginnt Jahr 1 nach dem Einschluss. Es geht um erste Anlaufschwierigkeiten, blinde Passagiere, die Eingewöhnung der Männer und Frauen mit den Umständen und erste menschliche Konflikte. Das Team muss erst zusammenfinden, auch wenn sie sich schon länger kennen.

    Die gesamte Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Dawn Chapman, Ramsay Roothoorp und Linda Ryu erzählt. Dawn und Ramsay sind drinnen. Linda wurde nicht ausgewählt, hofft aber auf einen Platz in Mission 3. Jeder dieser drei Protagonisten bekommt jeweils ein eigenes Kapitel, sodass manche Ereignisse aus mehreren Perspektiven erzählt werden. Der Erzählstil wirkt, als ob die Protagonisten eine Art Protokoll führen. Dabei wird der Leser stellenweise direkt angesprochen.

    Auch wenn man durch die wechselnde Perspektive einen guten Einblick über alle Ereignisse drinnen und draußen bekommt, fehlten mir die Emotionen. Weder Ramsay, noch Dawn oder Linda sind mir besonders nahe gekommen. Dawn konnte ich tatsächlich am wenigsten verstehen. Vor allem gegen Ende fand ich sie wahnsinnig und war ein wenig ensetzt, dass Mission Control ihr Verhalten auch noch unterstützte.

    Nach und nach entwickelte die Handlung eine Sogwirkung, doch so richtig gefesselt war ich leider nie. Am Ende wollte ich das Buch einfach nur noch beenden, weil ich wissen wollte, was mit Dawn passiert. Ich hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass das Buch dann einfach endet, ohne einen weiteren Ausblick auf die Zukunft.

    Am interessantesten waren die menschlichen Aspekte, d.h. die Beziehungen untereinander und die Gruppendynamik. Die wissenschaftlichen Hintergründe wurden zwar verständlich erklärt und waren bis zu einem gewissen Grad auch interessant, aber so richtig hat mich das nicht gefesselt.

    Jahr 2 nach dem Einschluss beginnt erst nach über der Hälfte des Buches. Erst in diesem Teil geschieht das Ereignis, das im Klappentext so groß angekündigt wurde. Das hat mich enttäuscht, weil sich der Klappentext so eher wie ein Spoiler anfühlt. Schließlich warte ich als Leser auf die im Klappentext angedeuteten Geschehnisse.

    Die Emotionen, die mit dem Ereignis einhergehen, sind nachvollziehbar, auf beiden Seiten. Zu Beginn hatte ich für Dawn noch Verständnis, aber gegen Ende der zwei Jahre fand ich sie ziemlich unverschämt. Ich würde mich nicht auf Dawns Seite stellen und kann alle Terranauten verstehen, die wütend auf sie sind. Am Ende war ich einfach froh, dass ich das Buch beendet hatte. Ich glaube, das war das erste und letzte Buch von T.C. Boyle, das ich gelesen habe.

  21. Cover des Buches GötterFunke - Hasse mich nicht! (ISBN: 9783791500416)
    Marah Woolf

    GötterFunke - Hasse mich nicht!

     (598)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: ACHTUNG, NICHT LESEN, BEVOR IHR NICHT BAND 1 GELESEN HABT. Nach dem Sommercamp ist sich Jess eigentlich sicher, Cayden nie wieder sehen zu müssen. Doch an ihrem ersten Schultag nach den Ferien sitzt er unverhofft bei ihr im Kunst-Unterricht. Auch Apoll, Athene, Zeus und Hera tauchen plötzlich in Jess' Heimatstadt auf. Und Mateo, der Jess von Anfang an so viel besser behandelt als Cayden. Vielleicht sollte sie den göttlichen Mächten den Rücken kehren und sich einfach in einen ganz normalen Jungen verlieben? Leichter gesagt als getan...

    Fazit: Ich habe "Hasse mich nicht" unmittelbar nach "Liebe mich nicht" gelesen und muss sagen, dass ich den ersten Teil stärker fand. "Hasse mich nicht" hatte auch einen angenehmen und spannenden Start, aber Jess hat sich in diesem Teil zur stereotypischen naiven Protagonistin entwickelt. Egal was Cayden ihr gesagt hat, sie hat aus Prinzip nicht auf ihn gehört und damit sich, ihn und/oder alle anderen haufenweise in Gefahr gebracht. Von ihren Handlungen am Ende des Buches möchte ich gar nicht erst anfangen. Daher bleibt mir nur zu hoffen, dass Jess sich in "Verlasse mich nicht" wieder bessert und endlich mal einen Rat annehmen kann.

    Empfehlung: Wem der erste Teil gefallen hat, wird wohl auch den Rest der Reihe lesen. ;) 

  22. Cover des Buches Iskari - Der Sturm naht (ISBN: 9783453271234)
    Kristen Ciccarelli

    Iskari - Der Sturm naht

     (362)
    Aktuelle Rezension von: primweltenarchiv

    So sehr habe ich mich auf diese Reihe gefreut, sogar extra darauf gewartet, dass der dritte Band übersetzt wird. In den sozialen Netzwerken konnte man verfolgen, wie sehr darum gekämpft worden war. Muss ja eine mega gute Geschichte sein, dachte ich deshalb. Na ja, ich verstehe ehrlich gesagt, warum eine Übersetzung von Band 3 vom ursprünglichen Verlag nicht mehr geplant war.

    Kommen wir erst mal zur Grundstory. Asha lockte als Kind einen mächtigen Drachen an, der ihr Freund sein sollte. In Wahrheit aber war er das nicht und löschte die Heimat von Asha aus. So kam es, dass Asha eine Iskari geworden ist, eine Drachentöterin und eine verdammt gute noch dazu. So weit, so gut. Es soll also darum gehen, dass Asha diesen Drachen lyncht.

    Das größte Problem schon nach kurzer Zeit war für mich Asha selbst, denn ich mag sie nicht. So gar nicht. Sie ist ein naiver Sturkopf, wirkt sehr dümmlich dabei. Sie hat keine Standhaftigkeit, wenig Mitgefühl (das könnte man ja noch durch die Nummer mit dem Drachen entschuldigen, immerhin eine grausame Erfahrung) und sie ist ziemlich herablassend. Eine Eigenschaft, die man einer Prinzessin sicher mal durchgehen lassen kann. Ihr aber nicht. Dafür ist es zu viel, was stört. Alles in allem hat sie mich mit ihrer Art sehr genervt. 

    Die Nebenfiguren können das Ruder herumreißen, dachte ich. Immerhin mochte ich den Sklaven Torwin gleich auf Anhieb und auch Dax, den Bruder von Asha. Kommandant Jarek, der ebenfalls keine unbedeutende Rolle spielt, war mir zu blass dargestellt. Leider haben die Sidekicks nicht dazu führen können, dass ich Ashas Wesen einfach „ignoriere“. Und Torwin allein konnte auch nicht genug schaffen, damit die Liebesgeschichte nur ansatzweise für mich fühlbar war. Auch war mir die Veränderung von Asha durch den Einfluss von Torwin schlicht nicht genug. Sie war für mich zu schnell verbrannt.

    Auch die Story an sich konnte nicht ganz packen, wenngleich sie auch nicht schlecht war. Sie war bloß zu vorhersehbar.

    Mein Fazit:

    Eine an sich nette und vorhersehbare Geschichte mit Luft nach oben. Spannung blieb bisher für mich aus, die netten Randfiguren und die Welt an sich wurden mir zu sehr durch die unausstehliche Protagonistin negativ beeinflusst, sodass ich aktuell nicht den Drang verspüre, die Fortsetzungen zu lesen. Leider war es mir nicht möglich, die hier geschaffene Welt positiv genug zu betrachten, um die fehlende Nähe zu den Figuren und die für mich nicht authentische Liebesgeschichte „hinzunehmen“. Von mir gibt es nur eine eingeschränkte Leseempfehlung und 3 von 5 Sternen!

     

     

     

     

  23. Cover des Buches DARK LOVE - Dich darf ich nicht begehren (ISBN: 9783453270657)
    Estelle Maskame

    DARK LOVE - Dich darf ich nicht begehren

     (574)
    Aktuelle Rezension von: autumn_girl

    Titel: Dark Love- Dich darf ich nicht begehren (Band 3)

    Autorin: Estelle Maskame 

    Verlag: Heyne


    Nun geht auch diese Reihe zu Ende...

    Es ist ein schwerer Abschied von den beiden, denn es war eine schöne, humorvolle, unterhaltsame, aber auch tiefgründige Geschichte mit vielen Wendungen und wichtigen Aussagen.

    Dieser Band war wichtig, vielleicht sogar der Wichtigste der ganzen Reihe, weil sich die Charaktere, vor allem Tyler, entwickeln dürften und konnten. Tylor hat es geschafft, auf dem richtigen Weg zu sein, der Mann zu werden, der er sein möchte. Das zeigt, dass es wichtig ist, an sich selbst zu glauben, um seine Ziele zu erreichen. Außerdem zeigt er, dass man dafür manchmal egoistisch handeln muss (hier: Er muss Eden verlassen, um sich selbst zu finden/ sich zu entwickeln und um zu lernen, mit seiner Vergangenheit umzugehen).

    Eden, die nach seinem Verschwinden traurig, verwirrt und wütend ist, fängt ihr neues Leben in Chicago an. Doch wie kann sie über ihn hinwegkommen, wenn er plötzlich ein Jahr später wieder auftaucht und mit ihr zusammen sein möchte? Kann sie ihm verzeihen? Kann sie sich erneut in ihn verlieben?

    Bei dem finalen Band aus Edens Perspektive habe ich gemerkt, wie sehr sich Maskames Schreibstil und ihre Denkweise entwickelt haben. Sie ist mit den Charakteren gewachsen.


    Fazit: Das Buch war einem Finale würdig und es hat der Geschichte und den Charakteren den Raum zur Entwicklung gegeben, den sie brauchten. 


    Bewertung: 🌕🌕🌕🌕/🌕🌕🌕🌕🌕

  24. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.127)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    New York, 1909. Aus einem transatlantischen Frachter steigt eine junge Frau mit ihrem Sohn Natale. Sie haben ihre süditalienische Heimat verlassen, um in Amerika ihren Traum von einem besseren Leben zu verwirklichen. Doch ihre Hoffnung weicht schon bald tiefster Ernüchterung, denn in der von Armut, Elend und Kriminalität beherrschten Lower East Side gelten die brutalen Gesetze der Gangs. Nur wer über ausreichend Mut und Kraft verfügt, kann sich hier behaupten. So wie der junge Natale, dem überdies ein besonderes Charisma zu eigen ist, mit dem er die Menschen zu verzaubern vermag…. Alles ist möglich. Welches Leben ist schon komplett vorherbestimmt? Aus dem jungen Italiener Natale ist der Amerikaner Christmas geworden. Und der geht entschlossen seinen Weg, verfolgt seine Ziele. Unbeirrt von der denkbar schlechten Ausgangssituation, die er hat, nutzt er seine ganz besondere Fähigkeit, nämlich die, andere Menschen für sich einzunehmen. Er erzählt jedem seine Geschichten und gelangt so Sympathien, selbst bei Gangsterbossen. So „arbeitet“ er sich hoch, vom kleinen Gelegenheitsgauner über die Straßengangs von New York – hin zu seinem großen Traum: Seine Geschichten einem richtig großen Publikum zu erzählen, nämlich über das Radio! Und dadurch auch seine große Liebe wiederzufinden.… Die junge Jüdin Ruth kommt aus gutem Hause. Man ist wohlhabend, bewegt sich in angesehenen Kreisen. Ihr Leben sollte doch eigentlich problemlos verlaufen. Doch Ruth wird das Opfer eines brutalen Überfalls, wodurch sie langfristig traumatisiert wird.… Christmas Mutter, hatte von einem besseren Leben in Amerika geträumt. Aber als sie 14jährig mit ihrem Baby alleine in New York steht, bleibt ihr nur der Weg ins Bordell, um sich und den Jungen durchzubringen. Kann es für sie jemals ein Happy End geben? Noch weitere Charaktere begleiten wir durch das Buch. Nicht wenige davon wuchsen mir richtig ans Herz. Den meisten von ihnen konnte Christmas durch seine Geschichten und seine Beharrlichkeit Mut machen, auch ihre eigenen Wege und Träume weiter zu verfolgen.  Luca di Fulvio zeichnet ein großartiges Bild des New Yorks der 1920er Jahre. Auf der einen Seite Reichtum, auf der anderen Seite Armut, käuflicher Sex, unglaubliche Brutalität und Rassenhass. An dieser Stelle ein kurzer Hinweis: Wer, vielleicht aufgrund des „traumhaften“ Titels annimmt, dieses Buch wäre „nur schön“, könnte wegen der teilweise sehr heftigen Brutalität je nach Gemüt irritiert bis schockiert sein. Also bitte nicht vergessen, in welcher Zeit und an welchem Ort die Geschichte spielt. Ich bin jedenfalls unheimlich froh, dass ich mich auf die Diamond Dogs eingelassen habe.                            

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