Bücher mit dem Tag "elizabeth george"

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41 Bücher

  1. Cover des Buches Glaube der Lüge (ISBN: 9783442476169)
    Elizabeth George

    Glaube der Lüge

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Mein Fazit: Ich mag diese Reihe einfach :D Auch dieser Band war wieder voller Rätsel und Geheimnisse und es hat immens Spaß gemacht, ihnen auf den Grund zu gehen. Die Leiche in Cumbria, um dessen Tod sich Insp. Lynley dieses Mal incognito kümmern muss, bringt viele Wahrheiten ans Licht, die das Gefüge einer ganzen Familie fast auseinander brechen lassen.

    Mit Lügen zu leben scheint oft auf den ersten Blick einfacher und doch ergeben sich dadurch immer mehr Probleme, vor denen man irgendwann nicht mehr flüchten kann ... diesen Aspekt hat die Autorin hier mit vielen Facetten zum Ausdruck gebracht.
    Was ich allerdings merke ist, dass Elizabeth George in manchen Dingen, gerade wenn es um Männer und Frauen und ihre Standpunkte in Beziehungen geht, manchmal schon etwas "altmodisch" wirkt. Da klingt wahrscheinlich einfach die ältere Generation durch und stellt die Figuren an manchen Stellen ein bisschen altbacken und nicht zeitgemäß dar. Dafür greift sie aber durchaus auch aktuelle Konflikte auf und integriert sie gelungen, auch wenn etwas weniger vielleicht mehr gewesen wäre.

    Lynley selbst macht eine tiefgehende Weiterentwicklung durch, auch wenn sie nur langsam vonstatten geht, ebenso wie seine Freunde St James und Deborah, die ihr Problem mit dem Kinderwunsch in den Griff zu bekommen versuchen.
    Aber auch Lynleys Kollegin Barbara Havers hat zum einen mit ihrer unsympathischen Vorgesetzten zu kämpfen und auch ihr Verhältnis zu ihrem Nachbarn steht vor einer neuen Wende.

    Alles wurde wieder gut verpackt und gut ineinander aufgebaut - Spannung gab es genug und vor allem immer mit fiesen kleinen Cliffhangern am Ende der Kapitel.

  2. Cover des Buches Nur eine böse Tat (ISBN: 9783442476176)
    Elizabeth George

    Nur eine böse Tat

     (113)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Dies war mein erster Roman dieser Autorin und obwohl mir doch einige Hintergrundinformationen fehlten, fand ich ihn von der ersten Seite an unglaublich spannend. Die Protagonisten sind sehr facettenreich und bildhaft beschrieben.
    In einem sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil hat mich die Autorin mit diesem Roman überzeugt.
    Es war ein spannendes Katz und Mausspiel.
    Es waren gesellschaftskritische Themen, es ging um Freundschaft und Verrat, Vertrauen und viele Emotionen Es immer emotional wenn es um Kinder geht, auch bei uns Lesern. Aber auch die Definition von Freundschaft wurde hier auf die Spitze getrieben und auf eine harte Probe gestellt, die auf Seiten der Ermittler mehr zum Bauchgefühl als zu professioneller Recherchearbeit geführt haben.

    In diesem Roman ist am Ende alles anders als gedacht, was am Ende für eine unerwartete Überraschung.
    gesorgt hat.

    Ich kann hier nur eine klare Leseempfehlung geben, auch vor der tollen Kulisse Italiens war dieser Roman einfach toll durchdacht und war ein pures Lesevergnügen.


  3. Cover des Buches Wer dem Tode geweiht (ISBN: 9783442477784)
    Elizabeth George

    Wer dem Tode geweiht

     (162)
    Aktuelle Rezension von: SigiLovesBooks

    George ist immer wieder in der Lage, sich zu steigern bzw. kein Buch ähnelt dem anderen; wohl findet man/frau jedoch die Figuren wie Lynley und Havers etc. wieder! Auch wenn es manchen Lesern langatmig erscheint passagenweise, finde ich die Darstellung der Hintergründe sehr gelungen, auch die parallelen Erzählstränge, die letztendlich einen Sinn ergeben! Keinen Sinn hingegen ergibt eine Gesellschaft, in der es außerhalb der Vorstellungskraft der Menschen liegt, dass auch Kinder zu Bösem fähig sind: an Sozialkritik hat George (zurecht!) nicht gespart und zeigt hier auch gute Ideen auf, wo etwas passieren müsste, bevor etwas Boshaftes passiert. Ich habe das Buch soeben ausgelesen und mich trotz schwieriger Thematik (Kinder verüben Morde - bis hin zur Änderung der Identität) auch amüsiert, besonders über die Darstellung der Trunksucht der "Neuen"... - die Fläschchen lagen wie kleine Babys in ihrer Tasche... sowas kann nur Elizabeth George! Nach den beiden letzten Büchern, die ich auch nicht so gut fand wie die 12 ersten, hat sie m.E. zu ihrem Stil zurückgefunden, wie Lynley zur Met - absolut empfehlenswert und 98 Punkte!             


    ---- gelesen Dezember 2010 - -------

  4. Cover des Buches Denn bitter ist der Tod (ISBN: 9783442479245)
    Elizabeth George

    Denn bitter ist der Tod

     (265)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen
    Handlung: Cambridge. Die gehörlose Studentin Elena Weaver wird beim Joggen ermordet. Aus London werden Inspektor Lynley und seine Partnerin hinzugezogen. Im Laufe der Ermittlungen kommt es zu zahlreichen Aufdeckungen von familiären Spannungen, Konflikten im privaten Bereich und Affären. Das Bild von Elena wird mit der Zeit immer klarer, während man über den Täter / die Täterin doch relativ lange im Unklaren bleibt. Auffällig ist, dass viele Themen angerissen werden, z.B. das Verhältnis von Männern zu Frauen in verschiedenen Varianten, der Wunsch nach Ansehen und dem schönen Schein, die Problematik, wenn Frauen die Mutterrolle zu wenig ist, das Thema Gehörlosigkeit, um nur einige zu nennen.
    Durch die Vielschichtigkeit der Themen und Figuren wird der Krimi interessant, teilweise aber auch etwas überladen. Die Atmosphäre und der Schauplatz sind sehr schön herausgearbeitet. Die Figuren wirken auf mich glaubwürdig. Das Motiv für den Mord wirkt vielleicht auf den ersten Blick etwas überzogen, ist aber sehr elegant entwickelt und für mich durchaus nachvollziehbar.
    Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich beim Lesen zwar Spaß hatte, aber dass sich die Spannung, die ich mir von einem richtig guten Krimi erhoffe, nicht allzu präsent war. Ich hatte nie das Gefühl, dass es gerade so spannend ist, dass ich das Buch nicht weglegen kann.
    Etwas, das mir erst in letzter Zeit auffällt, ist die unterschiedliche Qualität von Übersetzungen. Diese hier fand ich an manchen Stellen etwas merkwürdig, z.B. wurde von Brötchen der Rand abgeschnitten, man wollte "endlich zu Stuhle kommen", und die Polizei sollte bitte "ohne Blinklicht" kommen. Das geht nicht in die Bewertung ein, aber störend finde ich es schon.
    Das war mein erstes Buch aus dieser Reihe und ich kann mir  gut vorstellen, die anderen auch zu lesen.
  5. Cover des Buches Whisper Island - Sturmwarnung (ISBN: 9783802591228)
    Elizabeth George

    Whisper Island - Sturmwarnung

     (275)
    Aktuelle Rezension von: lion1381

    Klappentext: 

    Eine Insel voller Geheimnisse. Jeff Corrie ist ein zwielichtiger Betrüger, der seine Stieftochter Becca jahrelang für seine Zwecke ausnutzte. Als Becca herausfindet, dass Corrie einen kaltblütigen Mord begangen hat, schwebt sie in Lebensgefahr. Ihre Mutter schickt sie auf eine abgelegene Insel, wo sie scheinbar in Sicherheit ist. Doch als Becca dort ankommt, eskaliert die Situation...

    Meine Meinung: 

    Mit Becca, der Protagonistin bin ich nicht so richtig warm geworden. Auch hätte ich gern etwas mehr über diese Gabe erfahren, als dass ihr Mutter sie nicht hat, ihre Großmutter aber schon. Von den Nebencharakteren mochte ich Seth am liebsten. Er ist wirklich hilfsbereit und immer so nett, auch wenn viele der Meinung sind er sei Drogenabhängig. 

    Teilweise fand ich hat sich das Buch etwas in die Länge gezogen. Besonders in der Mitte. 

    Ich fand es auch sehr schade das man über Beccas Vergangenheit nur am Anfang etwas erfährt und auch da nur sehr wenig.

    Bewertung:

    Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen. Auch die 3 weiteren Bände werde ich noch lesen.

  6. Cover des Buches Bedenke, was du tust (ISBN: 9783442484973)
    Elizabeth George

    Bedenke, was du tust

     (107)
    Aktuelle Rezension von: AlienaR

    Die Bestseller-Autorin Clare Abbott stirbt in ihrem Hotelzimmer. Ist es ein Herzinfarkt? Ihre Lektorin Rory glaubt nicht daran und kontaktiert Barbara Havers. Doch erst als auch Rory vergiftet in ihrer Wohnung aufgefunden wird, werden die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittlungen führen Barbara Havers und Thomas Lynley tief in die Recherchen von Clare und die Familiengeschichte von Caroline Goldacre, Clares Assistentin – und ein Geheimnis nach dem anderen wird aufgedeckt…

    „Bedenke, was du tust“ beginnt nicht mit dem Todesfall, sondern einige Jahre vorher und stellt uns eine Reihe von Charakteren vor, bei denen man sich zunächst fragt, was diese mit dem Fall zu tun haben. Interessant sind die Figurenkonstellationen allemal und wir erhalten eine Menge Hintergrundwissen über die Protagonisten, auch wenn so bereits ein großer Teil des Buches ohne Ermittlungen von Havers und Lynley verstreicht. Die Ermittlungen werden dann davon beeinflusst, dass ein Versetzungsgesuch wie ein Damoklesschwert über Barbara Havers schwebt; trotz strikter Anweisungen von Chefin Isabelle Ardery schafft sie es jedoch, ihren eigenen Ermittlungsstil weiterhin einzubringen.

    Viele Tatverdächtige und viele Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung bis zum Ende hoch und letztendlich doch alles anders ist, als man gedacht hat. Für mich ein toller Krimi zum Miträtseln, bei dem am Ende alles ein stimmiges Bild ergibt. Dafür gibt es 5 Sterne!

  7. Cover des Buches Asche zu Asche (ISBN: 9783442480630)
    Elizabeth George

    Asche zu Asche

     (279)
    Aktuelle Rezension von: MartinaSchein

    Mehr noch als bei Denn keiner ist ohne Schuld hatte ich bei Asche zu Asche den Eindruck, dass es auf gut die Hälfte reduziert, besser geworden wäre.


    Sicher ist Olivia Whitelaw eine wichtige Zeugin. Doch wäre es nicht nötig gewesen, ihr halbes Leben, ihre spätere Krankheit sowie ihre Gedanken zu den Geschehnissen in epischer Breite zu erzählen. Ebenso hätte die Autorin nicht so intensiv auf das gesetzeswidrige Engagement ihres Freundes Chris Faraday für Tiere eingehen müssen. Speziell Olivias Gedankengänge haben sich für mich teilweise wie Kaugummi gezogen in die Länge gezogen.


    Jean Fleming und ihren Kinder wurden meiner Ansicht nach ebenfalls zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Hier wäre weniger auch mehr gewesen.


    Diese aufgeblähten Erzählstränge sind auch nicht mit englischem Lokalkollorit - das die Autorin sonst sehr plastisch darstellt - zu entschuldigen.


    Nicht nur einmal hatte ich den Eindruck, als ob Lynley und Havers in diesem Buch lediglich die Statisten waren.


    Als spannend habe ich dieses Buch nicht wirklich empfunden. Zahlreiche Kapitel haben mich eher an Familien- und Beziehungsdramen als an einen Kriminalroman erinnert. Lediglich Lynleys Engament, einen Unschuldigen zu retten, war wieder gut.
  8. Cover des Buches Undank ist der Väter Lohn (ISBN: 9783442482887)
    Elizabeth George

    Undank ist der Väter Lohn

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin

    Die erste Hälfte des Romans "Undank ist der Väter Lohn" von Elizabeth George liest sich spannend und ich erwartete wieder einen fesselnden Krimi. Doch ab der Mitte wird die Handlung sehr langatmig und ich fing an, ganze Abschnitte nur noch quer zu lesen. Dem Verständnis der Handlung hat es nicht geschadet. 

    Mein Fazit: Den Roman hätte man straffer schreiben und gut und gern um 15o Seiten kürzen können. Es gibt viele Abschnitte, die überflüssig sind und man auch als Füller bezeichnen könnte.

    Doch so wie es ist, liegen über 720 Seiten vor dem Leser, die sich teilweise wie Gummi ziehen. 

    Der Anfang ist wie ein Paukenschlag. Ein allseits bekannter Komponist begeht nach einer umjubelten Premiere Selbstmord. Szenenwechsel: Im Moor werden die Leichen eines jungen Mannes und einer jungen Frau gefunden, zwischen denen es zwar keine Verbindung gibt, die aber trotzdem zusammen ermordet wurden.   

    Aus den Flitterwochen zurückgekehrt, wird Inspektor Lynley sofort mit diesem Fall betraut, da es sich bei der jungen Frau um die Tochter eines ehemaligen Kollegen, ein früherer  Undercoveragenten, handelt. 

    Sergeant Havers, ansonsten die rechte Hand von Lynley, war Wochen zuvor bei ihrem Chef in Ungnaden gefallen und wird mit Nebensächlichkeiten abgespeist. Statt ihrer wählt Lynley einen Kollegen von Barbara. 

    Soweit der Einstieg. Dass die Tochter des ehemaligen Kollegen keine juristische Karriere anstrebte, sondern einen Weg wählte, bei dem sie viel mehr Geld in viel kürzerer Zeit  verdienen konnte, wird im Laufe der Ermittlungen immer klarer. Wer finanzierte Nicola? Es kommen immer wieder neue Männer ins Spiel, die den Weg von Nicola kreuzten. Nicht alle entpuppen sich als die Gentlemen, die sie vorgeben zu sein. Langsam wird klar, mit welcher Art Arbeit Nicola ihren teuren Lebensstil finanzierte.   

    Es ergeben sich etliche Spuren und Inspector Lynley macht keine sonderlich gute Figur dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen. Es scheint, als hätte ihn seine Intuition der Vorgängerbücher verlassen. Was ihn in den vorherigen Krimis so einzigartig machte, scheint in diesem Band abhanden gekommen zu sein. Gelinde gesagt, wirkt er mitunter machohaft dümmlich. Bei den vielen, von der Autorin gelegten Spuren,  denkt er nicht einen Moment daran, die Ermittlungen seiner früheren Mitarbeiterin Barbara auch nur in Augenschein zu nehmen. 

    Bis etwas über die Hälfte des Buches war ich noch voll bei der Sache doch wie oben schon geschrieben, las ich ab einem bestimmten Punkt nur noch quer. Wie oben schon gesagt, man hätte alles etwas straffen können. Dem Buch hätte es sicherlich gut getan. 


  9. Cover des Buches Denn keiner ist ohne Schuld (ISBN: 9783442479801)
    Elizabeth George

    Denn keiner ist ohne Schuld

     (290)
    Aktuelle Rezension von: tausendbuecher

    Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, handelt es sich hier um den sechten Band der Inspector Lynley Reihe, jedoch kann man meiner Meinung nach die Teile auch ganz gut unabhängig von einander lesen. 

    Das Cover harmoniert meiner Meinung nach sehr gut mit dem Inhalt der Geschichte, denn der winterliche Flair und das Abgeschiedene des Ortes kommt meiner Meinung nach sehr gut rüber. Durch den rötlich gefärbten Himmel bekommt das ganze noch eine etwas düstere Seite, die zeigt, dass nicht alles schön ist.

    Elizabeth George Schreibstil ist in diesem Buch auch wieder sehr locker unf flüssig, allerding muss ich leider sagen, dass mich die Geschichte teilweise so sehr gelangweilt hat, dass ich das Buch zur Seite legen musste und zu einem anderen gegriffen haben. Es kam einfach nie wirklich Spannung auf, was ich von Elizabeth George sonst nicht kenne.

    Auch mit den Charakteren wurde ich nicht so richtig warm. St. James und seine Frau Deborah fangen an mit Lynley zu ermitteln, obwohl sie doch eigentlich Urlaub machen wollten und das alles wegen einem Pfarrer, dem Deborah einmal begegnet ist und der vor ein paar Monaten tot aufgefunden wurden ist. Anstatt also ihren Urlaub zu genießen, fangen sie an in einem Ort zu ermitteln, wo sie niemanden kennen. Deborah kämpft mit ihren Gefühlen und lässt dann auch noch fremdes Eigentum mitgehen. St. James weiß nicht so wirklich, wie er ihr helfen soll und stürtzt sich in die Ermittlungen mit Lynley.
    Lynley, der eigentlich mit seiner Freundin Helen nach Griechenland in den Urlaub fliegen wollte, kommt nach St. James Anruf sofort nach Lancashire und fängt an zu ermitteln. 
    Neben den vieren, gibt es noch die Dorfbewohner. Da hätten wir als erstes Mrs Spence, die verdächtigt wird, den Pfarrer vergiftet zu haben, und ihre Tochter Maggie. Deutlich wird von Anfang an, dass Mrs Spence ein Geheimnis hat, denn sie ist mit Maggie ständig umgezogen und das immer in sehr abgelegene Orte. Maggie, die endlich Freunde in Lancashire gefunden hat, konnte ihre Mutter diesmal überzeugen zu bleiben, denn Mrs Spence würde alles für ihre Tochter tun.

    "Eine Mutter würde alles tun, um ihr Kind zu behüten. Ich meine... Würde sie nicht alles tun, um das Leben, das sie zur Welt gebracht hat, zu schützen? Und glaubst du nicht, wenn du ehrlich bist, dass es genau darum bei diesem Mord geht?"

     Maggie, welche 13 Jahre alt ist, hat aber nichts besseres zu tun, als mit ihrem Freund Nick ins Bett zu gehen und am liebsten schwanger zu werden. Dies scheint eine Art Rache an ihrer Mutter zu sein, denn diese hat ihr nie verraten, wer ihr Vater ist und Maggies sehnlichster Wunsch ist es, ihren Vater kennenzulernen. Hier fällt einem ganz deutlich auf, dass ihr die Vater Rolle zu fehlen, die sie mal in Mr. Sage gefunden zu haben scheint. 
    Dann gäbe es da noch Polly, die auf den Dorfpolizisten Colin steht und bei Mr. Sage für Ordung gesorgt hat, als dieser noch lebte. Auch nach seinem Tod putzt sie das Haus. 
    Der Dorpolizist, der seine Frau nach langem Krebsleiden verloren hat, ermittelt in diesem Fall und tut ihn letztendlich als Unfall ab, was auch daran liegen könnte, dass er ein Verhältnis mit Mrs. Spence hat. 
    Nachdem dann St. James und Lynley anfangen zu ermitteln, nimmt er seine Ermittlungen selbstständig wieder auf und fängt an, wahllos Leute zu verdächtigen. Dabei hat er auch die beste Freundin seiner verstorbenen Frau im Auge. Aber nicht nur das, ohne wirkliche Beweise zu haben, versucht er Rache zu nehmen und handelt völlig blind. 

    Ich muss sagen, dass ich mir so oft echt ein Gähnen unterdrücken musste. Zwar wusste ich nicht, was wirklich geschehen ist, aber es wurde auch zu keiner Zeit wirklich spannend und immer wieder hat man die gleichen Verdächtigungen gelesen. Einzig allein das Ende konnte mich ein wenig überraschen und begeistern, allerdings hätte man meiner Meinung nach das Buch auch 200 Seiten vorher beenden können.

     

    Fazit

    Ein solider Krimi, der vielleicht ganz schön für zwischendurch ist, mich aber nicht überzeugen konnte. Fest steht, dass Elizabeth George schon deutlich bessere in dieser Reihe geschrieben hat. Von mir gibt es 3/5✨
  10. Cover des Buches Im Angesicht des Feindes (ISBN: 9783442481835)
    Elizabeth George

    Im Angesicht des Feindes

     (227)
    Aktuelle Rezension von: Johanna_Jay
    Die Tochter der Politikerin Eve Bowen verschwindet. Der Entführer fordert kein Geld, sondern dass der Vater des Kindes sein Erstgeborenen anerkennt. 
     Das ist kompliziert, denn Eve hatte der Öffentlichkeit bislang aus politischen Gründen verschwiegen wer der Vater ist. Doch für sie ist auch klar, es kommt nur der leibliche Vater für die Entführung in Frage, deshalb unternimmt sie nichts. 

    Auch in diesem Buch tritt Linley erst wieder sehr spät in die Handlung ein. Zuerst hat mich das etwas geärgert, aber am Ende fand ich es doch gar nicht so schlecht. Die Ermittlungen übernehmen zunächst St. James und Helen, da Eve keine Polizei einschalten will, aus Sorge die Geschichte landet in der Presse. Das Buch enthält die üblichen "Verdächtigen" (Linley,Barbara, Helen, St. James, Deborah) und die üblichen Dramen (Streit zwischen Linley und Helen, Deborahs Kinderlosigkeit). 

    Ich fand das Buch trotzdem bisher mit Anstand am besten. Für mich war es von Beginn an und bis zum Schluss spannend. Es waren interessante Charaktere vertreten und die Auflösung war unerwartet. Die Linley Reihe scheint eine der Reihen zu sein, die mit den Folgebänden noch besser wird….
  11. Cover des Buches Wer die Wahrheit sucht (ISBN: 9783442484416)
    Elizabeth George

    Wer die Wahrheit sucht

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Ich habe schon mehrere Teile dieser Reihe gelesen, doch zum ersten Mal rückte das Ehepaar St. James in den Mittelpunkt des Buches. 
    Die Beziehung der beiden empfand ich auch bei den vorherigen Bänden immer als merkwürdig. Zum Ende dieses Romans gelang es der Autorin mal ein bisschen Licht in diese Sache zu bringen. 


    Ansonsten folgt dieser Roman ganz dem gewohnten Schema von Elisabeth George. Mir ist keine Autorin bekannt, die ihre Bücher mir so vielen vollständig ausgearbeiteten Protagonisten füllt und die um sie entstehende Geschichte so detailliert darstellt. Das verleiht der ganzen Story natürlich allein schon durch die zwangsläufig entstehende Komplexität unglaubliche Tiefe, allerdings wird einem das Lesen durch die vielen verschiedenen Fakten und Namen erschwert. Wenn ich viel Zeit habe, finde ich das gut, ein Horror ist es allerdings, wenn man der Geschichte nicht treu bleiben kann. Falls man 7hre Bücher über mehrere Tage am Stück lesen will, ist man meiner Meinung nach verloren. 


    Was mir an diesem Buch auch nicht so wirklich gefallen hat, ist, dass am Ende zu viele lose Fäden einfach nicht mehr aufgenommen wurden. 


    Alles in allem guter Durchschnitt für Viel- und Schnellleser 
  12. Cover des Buches Grabesgrund (ISBN: 9783499218521)
    Elly Griffiths

    Grabesgrund

     (23)
    Aktuelle Rezension von: derMichi

    Zuweilen wirkt die Geschichte ein wenig wie von der Prämisse her gedacht. Das macht sie zunächst nicht schlechter, denn die Fundsituation auf die Ruth Galloway hier stößt bringt tatsächlich einige hochinteressante Probleme mit sich, denen sie per Ausgrabung gleich auf den Grund geht. Das Figurenarsenal ist ähnlich variantenreich, das Verhältnis der Charaktere zueinander nicht weniger und der Leser lernt noch interessante Dinge über kalkhaltige Erdschichten und die regelmäßige Überflutung der Moore von Norfolk dazu.

    Ruth mit ihrem fürs Krimigenre ziemlich einzigartigen Spezialgebiet, ihr unausstehlicher Chef Phil, Hauptermittler Nelson, mit dem Ruth zwar ein Kind hat, der aber trotzdem mit einer eigenen Familie lebt, zwei Druiden, ein amerikanisches Fernsehteam und natürlich die schrullige Adlesfamilie Blackstock geben ein bunte Mischung pontenziell interessanter Persönlichkeiten ab, die natürlich anständig aneinander geraten. Zu schade, dass sich am Ende viele Klischees über exzentrische Schlossbewohner und ihre Hinterlassenschaften bewahrheiten, doch immerhin gelingt mit der Auflösung der Morde (ja, es folgen weitere) der eine oder andere kleine Coup.

    Der Showdown findet genretypisch bei nahezu apokalyptischem Wetter statt, selbst für Norfolker Verhältnisse. Wenige Geheimnisse später ist dann auch schon wieder Schluss mit der Action, denn schließlich spielt Ruths Liebesleben auch eine gewisse Nebenrolle, ebenso wie das einer gewissen Polizistengattin. Dieser Teil ist vermutlich am ehesten für Kenner der anderen Teile interessant, Neueinsteigern erschließen sich die scheinbar unvermutet wieder aufflammenden Liebschaften kaum.

    Originaltitel: "The Ghost Fields"

  13. Cover des Buches Wetterleuchten (ISBN: 9783802595387)
    Elizabeth George

    Wetterleuchten

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Kerry
    Becca King hält sich noch immer auf Whidbey Island versteckt. Vor Monaten brachte ihre Mutter sie auf die Insel, um sie in Sicherheit zu bringen, doch nichts funktionierte so, wie geplant, denn Becca ist auf sich allein gestellt. Ihre Mutter selbst hält sich an einem anderen Ort vor ihrem Ehemann versteckt. Ihr Stiefvater war ihr schon dicht auf der Spur, doch Becca ist es gelungen zu entkommen, sodass er unverrichteter Dinge wieder gehen musste.

    Becca ist mittlerweile gut integriert ins Inselleben und dennoch ahnt niemand, wer sie wirklich ist. Auch hat sie es förmlich zur Kunst erhoben, ohne Geld zu überleben. Als Unterschlupf dient ihr ein Baumhaus auf dem Grundstück des Großvaters ihres Freundes Seth. Doch dann bietet sich ihr die Möglichkeit bei Annie, einer Meeresbiologin zu arbeiten und Becca nimmt diese Gelegenheit gerne wahr.

    Annie ist nicht grundlos nach Whidbey Island gekommen, denn jedes Jahr um diese Zeit taucht vor der Küste der Insel die schwarze Robbe Nera auf. Die Einheimischen veranstalten zu Ehren dieses Ereignisses immer ein großes Fest und sehen gerade die Anwesenheit von Annie sehr ungern auf der Insel, denn es ist nicht ganz klar, was genau sie von Nera will. Becca hat derweil damit zu kämpfen, dass sich ihr Verhältnis zu Derrec seit den Ereignissen rund um seinen Unfall, verschlechtert hat. Zu gerne würde sie mit ihm offen reden, doch wie weit kann sie sich ihm offenbaren?

    Der 2. Band der Whisper-Island-Reihe! Der Plot des Buches wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders schön fand ich, dass der Plot den Leser neben dem leicht Paranormalen (in Form von Becca) auch noch ins Reich der Mythen führt. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Ich bin etwas unsicher, wie ich die Figur der Becca finden soll. Sicher, sie ist ein Teenager mit den alltäglichen Problemen eines Teenagers und dennoch ist sie so reif und erwachsen, weil sie ihr Leben in den letzten Monaten alleine meistern musste. Hier frage ich mich allerdings immer wieder - warum fällt den anderen Teenagern auf der Insel nicht auf, dass Becca so ganz anders ist als sie? Den Schreibstil kann ich nur als packend, bis auf einige kleinere Längen, beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch spannende Lesestunden bereitet hat.
  14. Cover des Buches Denn sie betrügt man nicht (ISBN: 9783442481842)
    Elizabeth George

    Denn sie betrügt man nicht

     (256)
    Aktuelle Rezension von: Johanna_Jay

    In dem Buch "Denn sie betrügt man nicht" geht Barbara Havers alleine auf Ermittlungstour. Linley ist auf Hochzeitsreise und Barbara soll sich eigentlich ebenfalls ein paar Tage frei nehmen. Gut, frei nimmt sie sich zwar, aber deshalb muss man ja noch lange nicht an Urlaub denken. Als sie mitbekommt, dass ihr pakistanisch-stämmiger Nachbar scheinbar den Vermittler in einem Mordfall zwischen der Polizei und seinem etwas entfernt lebenden Familienzweig spielen will, glaubt sie er sei der Sache nicht gewachsen und beschließt ihn auf Seiten der Polizei zu unterstützen. Wie praktisch, dass sie die leitende Ermittlerin des Falles kennt und diese ihr sogar vorschlägt Barbara mit einzubeziehen.

     

    Im Laufe der Ermittlungen wird Barbara immer wieder mit Fremdenhass und engstirnigen Menschen konfrontiert, doch sie bleibt ihrer Linie treu und kann maßgeblich zur Aufklärung des Falls beitragen.

     

    Wieder ein durchaus gelungener Krimi, diesmal zwar ganz ohne die Beteiligung von Inspector Linley, dafür lernt man Barbara wesentlich besser kennen und entdeckt vielleicht Potential für zukünftige, persönliche Entwicklungen in ihrem Leben.

  15. Cover des Buches Gott schütze dieses Haus (ISBN: 9783442488650)
    Elizabeth George

    Gott schütze dieses Haus

     (454)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Jahrhunderte lag ein Dorf im englischen Yorkshire im Dornröschenschlaf – bis ein brutaler Mord die Idylle stört: Der Dorfpfarrer entdeckt die enthauptete Leiche seines treuen Schäfchens William Teys in einer Scheune. Und neben dem Toten kauert Roberta, seine leicht debile Tochter, und behauptet: „Ich war’s.“ Danach verstummt sie


    Die Geschichte hinter dem Mord ist sehr emotional. Es wird auch einiges erklärt was mit Barbara los ist. Die Geschichte ist gut geschrieben. 

  16. Cover des Buches Feuerbrandung (ISBN: 9783802599590)
    Elizabeth George

    Feuerbrandung

     (52)
    Aktuelle Rezension von: pantaubooks

    „Feuerbrandung“ ist der dritte Teil der „Whisper Island“-Trilogie von Elisabeth George. Schon die Bänder eins und zwei, „Sturmwarnung“ und „Wetterleuchten“, haben mir so gut gefallen, dass ich ganz gespannt war auf den Abschluss der Geschichte.

    Die Handlung beginnt schon rasant: Ein Feuer bricht auf dem Jahrmarkt aus. In Panik hasten die Menschen umher und versuchen sämtliche Tiere zu retten, die auf dem Markt ausgestellt wurden. Becca King und ihre Freunde Derric und Jenn flüchten vor den Flammen und werden dabei von einem Reporter abgelichtet. Beccas Foto erscheint in der Zeitung und ist für die ganze Welt im Internet abrufbar. Das ist eine Katastrophe für Becca, die sich vor ihrem Stiefvater auf der Insel versteckt hält. Die Bedrohung ist greifbar und Becca muss jeden Tag damit rechnen, dass ihr Stiefvater, der einen Mord begangen hat von dem sie weiß, sie findet.

    Mir hat bei diesem letzten Buch der Trilogie die Spannungskurve besser gefallen, als in den ersten beiden Bänden. Die Geschichte startet mit einem mysteriösen Brand, der Becca unmittelbar in Gefahr bringt. Der Leser wird sofort in die Handlung hineingezogen und muss sich noch einige Kapitel gedulden, bevor die Ursache der geheimnisvollen Brände auf der Insel gelöst wird. Dass Becca schon seit Monaten nichts von ihrer Mutter gehört hat, ist ebenfalls sehr spannend und lässt zahlreiche Interpretationen zu, was ihr geschehen sein könnte. Gewundert hat mich, dass Becca nur sehr selten an ihre Mutter denkt, sondern vielmehr von ihren neuen Bekanntschaften auf der Insel abgelenkt ist. Ich hätte eher vermutet, dass sie ununterbrochen über das Schicksal ihrer Mutter nachdenkt, was aber vermutlich die Handlung nicht wirklich voran gebracht hätte.

    In „Feuerbrandung“ hat mir sehr gut gefallen, dass, wie in den ersten beiden Bänden auch, wieder neue Figuren in die Handlung eingeführt werden. Mysteriöse Situationen und Gegebenheiten häufen sich und Becca hat genug damit zu tun, den Gedanken der fremden Menschen zu lauschen und ihr Geheimnis zu lüften. So sind die beiden Geschwister Aidan und Isis neu auf der Insel, doch keiner weiß, warum sie dort ohne ihre Eltern sind und weshalb beide sich so sonderbar verhalten. Auch der neue Geiger Parker in Seths Band scheint etwas zu verbergen. Alle Charaktere aus der „Whisper-Island“-Trilogie werden von George mit sehr viel Tiefe und Einfühlungsvermögen ausgestattet, was mir wirklich gut gefallen hat.

    Das Einzige, was mich an „Feuerbrandung“ etwas gestört hat,  war der mehrmals auftretende Perspektivwechsel zwischen den Figuren. Zwar hatte man so die Möglichkeit, aus der Sicht verschiedener Figuren den Geheimnissen der Insel näher zu kommen, trotzdem war ich an jedem Kapitelanfang zunächst irritiert, aus wessen Sicht die Geschichte nun erzählt wird, weil das oft nicht sofort erkennbar war. Was mich weiterhin gestört hat war, dass bei fast jeder Nennung der Figurennamen auch der Nachname genannt wird: Hayley Cartwright, Becca King, Derric Mathieson, Jenn Mc Daniels, Seth Darrow… Das hat meiner Meinung nach das Auseinanderhalten der vielen Figuren verkompliziert und den Lesefluss erschwert.

    Zusammenfassend kann man über „Feuerbrandung“ sagen, dass Elisabeth George es geschafft hat, eine durchweg spannende Geschichte zu konstruieren, die mich von Anfang an gefesselt hat. Die Geheimnisse um die Insel, in die auch Becca verstrickt ist, werden so gekonnt bis zu einem Höhepunkt hinausgezögert, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.

  17. Cover des Buches Wo kein Zeuge ist (ISBN: 9783641261412)
    Elizabeth George

    Wo kein Zeuge ist

     (259)
    Aktuelle Rezension von: SCKeidner

    Dieses Mal geht es um einen Serienmörder, der männliche Jugendliche umbringt und Lynley und Havers im einen Schritt voraus zu sein scheint. Während der Ermittlungen stoßen sie auf einen Jugendhilfeorganisation und einen Pädophilenring und müssen sich gegenüber Linleys Chef David Hillier behaupten, der sie lieber heute als morgen vor die Tür setzen will.

    Mir hat dieses Buch gut gefallen, wenn es auch ein schwer verdauliches Thema behandelt. Die Passage, in der ein Kinderschänder sich verteidigt und wirklich an den Schwachsinn, den er da von sich gibt, zu glauben scheint, war, ehrlich gesagt, eine der schwierigsten für mich und ich konnte Lynley und Havers für ihre "Geduld" mit dem Kerl in der Szene nur bewundern - ich hätte sie nicht gehabt. 

    (Achtung: Spoiler!!!) Es gab nur eine Sache im Plot, von der ich glaube, dass keine Polizeiorganisation es so machen würde. Einen Journalisten "embedden", okay, das kennt man ja vom Militär und ich weiß nicht, ob das bei der Polizei wirklich gemacht wird. Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn und ist möglicherweise auch rechtlich zweifelhaft (Datenschutz?), einen Journalisten in eine aktive Ermittlung einzubinden. Aber diesen Journalisten dann Artikel schreiben zu lassen, in denen der leitende Ermittler mit vollem Namen (und dem seiner Frau), Fotos und wo er lebt beschrieben wird, würde niemand zulassen - allein schon aus datenschutzrechtlichen Gründen und weil es die relativ einfach nachzuvollziehende Folge hat, dass er damit eine willkommene Zielscheibe für die Verbrecher wird, die er jagt. Falls also eine Journalist "embedded" würde, würde die Polizeibehörde jedes Wort, das er zu veröffentlichen plant, dreimal umdrehen und einen derartigen Artikel in keinem Fall abzeichnen. 

    Ansonsten ist der Roman jedoch gut gelungen, gerade was die Sprache und die Charaktere angeht. Daher vier Punkte, wobei der Abzug von einem Punkt dem Journalisten geschuldet ist :)

  18. Cover des Buches Whisper Island - Wetterleuchten von Elizabeth George (17. Oktober 2013) Gebundene Ausgabe (ISBN: B010INTSYW)

    Whisper Island - Wetterleuchten von Elizabeth George (17. Oktober 2013) Gebundene Ausgabe

     (7)
    Aktuelle Rezension von: fraeulein_lovingbooks
    Inhalt

    Noch immer ist Becca King auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Stiefvater. Unter neuem Namen lebt sie auf Whidbey Island. Ihr Versteck scheint sicher – bis eines Tages eine Fremde auftaucht, die seltsame Fragen stellt. Als Becca die Frau genauer unter die Lupe nimmt, macht sie eine ungeheuerliche Entdeckung und trifft eine Entscheidung auf Leben und Tod…
    (Quelle: Amazon )

     

    Meine Meinung

    Band 2 der „Whisper Island“-Reihe

    Becca wohnt inzwischen in dem Baumhaus von Seths Großvater und macht ein großes Geheimnis darum, aber schließlich will sie ja auch nicht der Polizei in die Hände fallen. Derric ist das ein Dorn im Auge und die Beziehung zerbricht – Becca fällt aus allen Wolken und kann nicht einschätzen, was passiert ist. Durch die Zusammenarbeit mit Ivar kommt sie wieder auf die Beine und hilft ihm mit der Robbe Nera und versucht herauszufinden, was Jenn und die Forscherin im Schilde führen…
    So langsam fange ich an mit Becca warm zu werden, ein langsamer Prozess, aber ich bekomme einen kleinen Durchblick bezüglicher ihrer Handlungen und Ansichten. Was mit Sicherheit auch an Diana liegt.

    Jenn trainiert fleißig für das Inselfußball-Tunier, denn das soll ihr die Türen öffnen. Wäre da nicht Annie, die Forscherin, die sie als Gehilfin engagiert und gemeinsam auf „Nera-Jagd“ geht. Das Üben gerät in den Hintergrund und stattdessen muss sie plötzlich tauchen lernen und mit Becca zusammenarbeiten…
    Jenn war mir im ersten Band unsympathisch, aber hier wurde sie mir ganz langsam sympathisch, denn sie macht eine Wandlung durch, die ich ihr abkaufe. Ich bin gespannt, wie es mit ihr weitergeht.

    Derric war bis zum Ende der Beziehung zu Becca ein stolzer Afrikaner, der seine Hautfarbe und seinen Look geliebt hat. Nach der Trennung wird er zum Jugendlichen-Einheitsbrei und verändert sich um 180 Grad. Sein Hass auf Becca ist groß und sie soll ihn am liebsten meiden, denn sie ist doch an allem Schuld.
    Zu Derric hatte ich bisher keine Meinung, aber wirklich sympathisch geworden ist er mir hier nicht.

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
    Erzählt wird aus der Sicht von Becca, Jenn, Derric und Cilla, was einen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

    Mit hat „Wetterleuchten“ deutlich besser gefallen als „Sturmwarnung“, was mich wirklich überrascht hat, denn ursprünglich hatte ich nicht vor, die Reihe nach dem zweiten Band weiterzulesen und nun muss ich wohl gezwungenermaßen mal schauen, wo ich Band 3 in dieser Hardcover-Variante finde.
    Was ich etwas schade finde ist, dass der Klappentext etwas in die Irre führt – man geht mit anderen Erwartungen an die Geschichte. Die Fremde mit den seltsamen Fragen kommt nicht wegen Becca auf die Insel, sondern wegen der Robbe Nera, die jährlich der Insel einen Besuch abstattet. Dem Satz „Als Becca die Frau genauer unter die Lupe nimmt, macht sie eine ungeheuerliche Entdeckung und trifft eine Entscheidung auf Leben und Tod…“ kann ich auch nicht zustimmen, denn so passiert es nicht. Das ist sehr weit hergeholt. Es kommt zu einem „Showdown“, der allerdings vollkommen anders und mit mehr Personen stattfindet. Aber zurück zum Gesamtpaket – die Hauptgeschichte rund um die Robbe Nera und die Bewohner fand ich sehr interessant. Annie, die Forscherin, und ihr Part gefiel mir auch. Zusätzlich geht es noch um die Beziehung zwischen Derric und Becca, bzw. auch um Jenn als Charakter. Eine kleine Nebengeschichte ist Seth mit seinem Großvater. Teilweise amüsant, interessant oder auch spannend. Mir fehlte allerdings der Bezug zur Vergangenheit von Becca und die Gefahr, die vom Stiefvater ausgeht. Sie wird zwar erwähnt, hat für mich aber einen viel zu kleinen Stellenwert eingenommen.
    So wie auch die Geschichte um Cilla und ihre Verbindung zu Nera, die einfach nur einfallslos und nicht nachvollziehbar ist. Erst passiert nichts mystisches und plötzlich ist genau das das Geheimnis. Nicht zufriedenstellend.

    Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung, wenn auch das Buch als Mängelexemplar über den Weg läuft. Ich selbst habe es für 3,99€ bei Thalia gekauft.

    ,5 Sterne

  19. Cover des Buches Vergiss nie, dass ich dich liebe (ISBN: 9783442457250)
    Elizabeth George

    Vergiss nie, dass ich dich liebe

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Neling
    Die wirkliche Stärke von E. George liegt wohl nicht in Kurzgeschichten. Die fünf in diesem Buch fand ich dennoch ganz gut.  Immerhin so gut, dass ich sie schon zum wiederholten Mal in den letzten Jahren gelesen habe.  

    E. George schreibt hier auch jedes mal für den Leser, wie sie auf diese Geschichten kam. Das ist auch interessant, woher sie ihre Inspirationen nahm.   

    Inhalt: 
    1."Schnappschuss" -Tod in einem musealen Herrenhaus
    2. "Die Überraschung seines Lebens" Eifersuchtsdrama 
    3. "Ein guter Zaun reicht nicht immer"- Tücken einer bissigen Nachbarschaft
    4. "Vergiss nie, dass ich dich liebe"- 
    5. "Ich, Richard..."

    Meine Meinung: 
    So richtige Kurzgeschichten sind eigentlich kürzer, aber ein Roman ist länger, ich würde sie als ein Mittelding betrachten. Gut mal für zwischendurch, wenn die Zeit und Konzentration für einen ganzen Roman nicht reicht.  Mir gefiel die 2. Geschichte am besten und die letzte am wenigsten. Die war mir einfach zu langatmig. Ich schreibe jetzt nichts direkt zu den Geschichten, um nicht zu spoilern.... Lassen Sie sich einfach überraschen! 

    Dieses Buch bekommt von mir 3,5 Sterne. Für  E. George Fans ein Muss , aber auch sehr empfehlenswert  für alle, die zwischendurch mal lieber was Kurzes lesen wollen.  

  20. Cover des Buches Doch die Sünde ist scharlachrot (ISBN: 9783641261429)
    Elizabeth George

    Doch die Sünde ist scharlachrot

     (192)
    Aktuelle Rezension von: roxfour

    Thomas Lynley wandert nach dem Tod seiner Frau an der Küste Cornwalls entlang und gerät dabei, wie nicht anders zu erwarten war, mitten in einen perfiden Mordfall hinein, der sich als sinnloser Racheakt eines verwaisten Vaters erweist. Er arbeitet mit einer örtlichen Inspektorin und seiner ehemaligen Partnerin, die von Scotland Yard ausgeliehen wurde, zusammen. Die Darstellung der Inspektorin fand ich am besten, es war unterhaltsam zu lesen. Gelungen fand ich auch die Entwicklung der Tierärztin Deidre Trahair, von ihr gibt es sicherlich noch mehr zu lesen.

    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir im Grund genommen immer noch, aber hier ist die Story für meinen Geschmack zu sehr aufgebläht worden. Der Krimi hätte gut und gerne auch die Hälfte des aufgelegten Buches sein können. Ich bin irgendwann dazu übergegangen einige Passagen nur noch zu überfliegen und das hat zum Verständnis auch gereicht. Mir persönlich fehlt auch die persönliche Note in Form von Lynleys Freunden und seinem Diener.

  21. Cover des Buches Auf Ehre und Gewissen (ISBN: 9783641120320)
    Elizabeth George

    Auf Ehre und Gewissen

     (371)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Auch der vierte Triller von Elizabeth George der Reihe Lynley + Havers fand ich spannend geschrieben. Die Protagonisten sind immer menschlich und problembelastet, sehr sympatisch.

  22. Cover des Buches Am Ende war die Tat (ISBN: 9783641281939)
    Elizabeth George

    Am Ende war die Tat

     (193)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87
    Obwohl oder gerade weil man schon wusste wie dieses Buch ausgeht, hat es mich tierisch gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
    Denn in dem Band davor erfahren wir das Helen und ihr und Lynley's ungeborener Sohn erschossen werden und in diesem Buch wird die Geschichte aus Sicht des Täters geschildert. Wie er schlussendlich an besagtem Tag vor dem Haus der Lynley's die Waffe abfeuert. 
    Und was soll ich sagen, ich hatte so Mitleid mit dem Jungen, der zum Teil durch äußere Umstände dazu getrieben wurde.
    Für mich war das einer der spannendsten Teile der Reihe.
  23. Cover des Buches Whisper Island, Band 01: Sturmwarnung von Elizabeth George (4. November 2011) Gebundene Ausgabe (ISBN: B010IL2GN4)
  24. Cover des Buches Mein ist die Rache (ISBN: 9783641120269)
    Elizabeth George

    Mein ist die Rache

     (319)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Es sollte ein wunderbares Wochenende auf Lynleys Anwesen werden, an dem er im Kreise von Familie und Freunden seine Verlobung mit der Fotografin Deborah feiern wollte. Stattdessen muss sich Inspector Lynley um den grausamen Mord eines Journalisten kümmern, für den er zwar eigentlich nicht zuständig ist, aber der tief in die privaten Verhältnisse des Inspectors eingreift. Seine Gäste, sogar sein Bruder, stehen unter Verdacht. Es geschehen noch zwei weitere Morde und Lynley steht immer mehr unter Druck.

    Ich war sehr neugierig auf die Inspector Lynley-Reihe von der ich so viel Gutes gehört hatte. Umso enttäuschter war ich als ich einfach nicht mit der Geschichte warm werden konnte. Alles blieb mir fremd: der Schauplatz, die Charaktere, die Atmosphäre. Vielleicht hat mich das Buch in der falschen Lesestimmung erwischt, aber ich kam einfach nicht rein.

    Das Buch ist gut geschrieben, spannend konzipiert und weist ein ausgezeichnetes Verwirrspiel auf, aber der erste Band war trotzdem nicht mein Fall. Da mir der Inspector dessen ungeachtet sehr sympathisch war, werde ich es noch mal mit einem weiteren Buch der Reihe versuchen. Ich weiß wirklich nicht, woran ich hier gescheitert bin.

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