Bücher mit dem Tag "elben"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "elben" gekennzeichnet haben.

281 Bücher

  1. Cover des Buches Die schwarze Zauberin (ISBN: 9783959671699)
    Laurie Forest

    Die schwarze Zauberin

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks


    3.5 🌟🌟🌟

    Inhalt:

    Die 17-jährige Gardenierin Elloren ist die Enkelin der schwarzen Zauberin, der letzten großen Hexe ihres Volkes. Obwohl sie ihr sehr ähnlich sieht, spürt sie keine magischen Kräfte in sich. Ein Traum wird wahr, als sie dennoch auf die berühmte magische Universität gehen und das Handwerk der Apothekerin erlernen darf. Doch dort lernen auch Elben, gestaltwandelnde Lykaner und geflügelte Icarale – die Erzfeinde der Gardenier. Und als das Böse aufzieht, bleibt Elloren keine andere Wahl, als ausgerechnet denjenigen zu vertrauen, die sie für die schlimmsten Verräter gehalten hat. 



    Meinung:

    Dieses Buch steht auf meiner Liste 12 Monate Zeit zu lesen sonst kommt es weg da es leider schon lange auf mein SuB steht und endlich komme ich dazu es zu lesen. Wir folgen Elloren die in die Universität der Magie und Hexen kommt und da sich alles ändert was sie für richtig gehalten hat. Wir folgen die Sicht von Elloren die uns in ihre Welt hineinführt auch wenn sie selbst nicht viel wusste. Sie war ein Interessanter Charakter auch wenn sie mir manchmal etwas zu Naiv vorkam da sie wie ein scheues Reh war das von einen auf den anderen Tag ins Rampen Licht gestoßen wird was auch so ist. Dennoch hätte ich mir manchmal gewünscht sie würde sich mehr wehren statt alles so hinzunehme wie es ist da sie ein guter Charakter war. Dennoch muss ich auch zugeben das ich nicht aufhören konnte zu lesen da es irgendwie mein Interesse geweckt hat und ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht und was es alles zu bedeuten hat. Die Neben Charakter waren okay aber auch hier hatte ich manchmal meine Probleme besonders bei Lukas da ich nicht einschätzen konnte dennoch hat er mich fasziniert. Die Geschichte war okay auch wenn es mir ziemlich schnell voran ging da ich fand man hätte sich mehr Zeit lassen können denn Welten Aufbau zu erklären denn ich fand denn ziemlich spannend. Besonders mit denn ganzen verschiedenen Geschöpfen und Magie begabten da hätte ich gerne mehr davon gehört aber im ganzen war es okay für denn Anfang einer Reihe. Zwar ging mir vieles zu schnell da wir sozusagen von Kapitel zu Kapitel gehüpft sind und die Liebesgeschichte hatte ich auch Probleme warm zu werden und leider gab ein paar Probleme die mir im laufe des Buches eingefallen sind aber ansonsten war es okay. 

  2. Cover des Buches Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen (ISBN: 9783734161032)
    Terry Brooks

    Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    Ich habe das Buch gerne gelesen zum, Inhalt wurde schon einiges geschrieben. 

    Ich finde der Autor hat einen einfachen und flüssigen schreib Still, auch gut gefallen hat es mir das Er ausführlich alles beschreibt und sehr Detailtreu.

    Wie schon einige erwähnt haben hat es mich an einigen stellen an Herr der Ringe Erinnert.

  3. Cover des Buches Wünsch dir Was - Der erste Wächter (ISBN: B079WC43K2)
    Kirsten Storm

    Wünsch dir Was - Der erste Wächter

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Julei

    mit dem sympathischen Charakter Romy geht die Geschichte sofort los und reisst einen mit. Die Welt, in die sie gelangt, ist wie ein fließendes, schönes Märchen und so schön ausgearbeitet. Aydem ist toll und die Liebesgeschichte hätte ruhig noch ein bisschen mehr sein dürfen. Die ganze Idee ist genial und ich bin gespannt, wie es weiter gehen wird.. 

  4. Cover des Buches Schnee Elfen Herz (ISBN: 9783733502362)
    Sanja Schwarz

    Schnee Elfen Herz

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Nati89

    Es ist ein buch was man zwischen drin lesen kann,die Schrift ist leicht und schnell zu lesen und die Geschichte ist spannend hat mich leider nicht so mit genommen 

  5. Cover des Buches Die Prophezeiung des magischen Steins (ISBN: 9783522202442)
    Stephan M. Rother

    Die Prophezeiung des magischen Steins

     (76)
    Aktuelle Rezension von: leoseine
    Meine Meinung zum Cover: Das Cover wurde wirklich mega schön gestaltet. Am Anfang dachte ich erst, es ist Herr der Ringe durch die großen Figuren rechts und links. Sie ähneln wirklich sehr. Es ist definitiv ein Hingucker und lud mich zum Träumen ein. Meine Meinung zum Buch: Im nördlichen Teil des Königreiches geschehen merkwürdige Ereignisse. Der junge Diener Dafydd soll zusammen mit Barden auf Reise gehen und rausfinden was dort passiert. Im Laufe der Reise begegnet Dafydd auf einen singenden Stein, der ihn auserwählt sein Träger zu sein. Doch dieser Stein hat eine Macht mit der, der junge Mann noch nicht umgehen konnte. Auf der weiteren Reise begegnet er noch der Prinzessin Livia, einer Zauberin, einem Gnom und auch einem Zwerg. Zusammen ziehen sie weiter. Aber diese Reise verbirgt viele Gefahren und sie wissen nicht das jeder einzelne von ihnen eine Aufgabe haben, um das Schicksal der Welt zu retten. Zum Anfang hatte ich leichte Probleme in die Geschichte hereinzukommen, aber um so weiter ich gelesen habe kam ich immer mehr hinein. Was mir aufgefallen ist, das sich die Geschichte etwas ähnelt von Herr der Ringe, aber trotz der Ähnlichkeit ist es eine eigene Geschichte. Was mich faszinierte war der singende Stein und die Elben. Die Elben waren so faszinierend das ich mir insgeheim auch wünschte eine von ihnen zu sein. Der Schreibstil von Stephan M. Rother war anfangs für mich etwas holprig, aber im Laufe der Geschichte wurde diese immer flüssiger. Die Schauplätze wurde richtig gut beschrieben, so das ich mir diese bildlich vorstellen konnte. Aber auch die einzelnen Charaktere wurden sehr gut beschrieben. Zum Ende hin wurde alles nochmal sehr spannend und kaum auszuhalten. Mein Fazit: Auch wenn ich anfänglich Probleme hatte, in die Geschichte zu kommen wurde es nach ca. 90 Seiten spannender, was dann bis zum Ende anhielt. Die Geschichte hat Ähnlichkeiten mit Herr der Ringe und doch ist es anders. Ich finde das Buch gut geschrieben und kann es nur empfehlen. Ich vergebe 5 von 5 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Dieses Buch habe ich von als Rezensionsexemplar erhalten. Es hat meine Meinung nicht beeinflusst.
  6. Cover des Buches City of Heavenly Fire (ISBN: 9783401505695)
    Cassandra Clare

    City of Heavenly Fire

     (1.572)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz

    Ein Thema, das einerseits sehr schwierig, aber für mich extrem interessant ist. Ich bin kein großer Fan von Geschichte, aber ich sauge trotzdem alles auf was mit der DDR und die Fluchtversuche zu tun hat. Es ist alles so krass und in meinen Augen so unrealistisch, obwohl es alles geschehen ist. Einfach alles ist so unrealistisch im Kopf, aber irgendwie doch immer noch realistisch in der Welt. Ich weiß gerade nicht, wie ich es ausdrücken soll.

    Dieses Buch wird offiziell als Spannungsroman bezeichnet, wobei ich es locker als Thriller einordnen würde. Die ganze Zeit ist eine gewisse Grundspannung da, die selbst einige Thriller nicht haben. Und die passenden Spannungsspitzen sind auch vorhanden.

    Und auch als Erzählung. Die Lebensgeschichte eines jungen Mannes. Ein Mann, der in seinem Leben so verdammt viel durchgemacht hat von dem er nichts wusste. Ein sehr beängstigender Gedanke!

    Der 6. und letzte Band der “Chroniken der Unterwelt”-Reihe. Ich weiß nicht, ob ich froh bin endlich durch zu sein oder traurig. Abgeschlossen habe ich auf jeden Fall lit einem lachenden und einem weinenden Auge. Knapp 900 Seiten hat dieses Taschenbuch. Ein ganz schöner Klops und teilweise echt schwer in den Händen. Aber eine angenehme Schwere, die ich gerne in Kauf nehme. Klar, abschrecken tut die Seitenanzahl schon. Aber wenn man schon die vorherigen Bücher gelesen hat, dann muss man einfach dadurch.

    Ich finde das Ende wirklich sehr gelungen und auch logisch. Es hat die perfekte Länge und wird nicht schnell abgewickelt, wie ich es schon oft gelesen habe. Ich mag einfach die ganze Geschichte. Das Ende ist einfach perfekt.


    Was mich allerdings irritiert hat ist die Nebengeschichte mit den jüngeren Charakteren. Einerseits fand ich sie etwas nervig, weil es auch locker ohne diese gegangen wäre. Andererseits aber auch erfrischend noch neue Charaktere kennen zu lernen. Ich gehe schwer davon aus, dass diese in einer der zahlreichen Zweig-Buchreihen vorkommen werden, die es mittlerweile zu dieser Reihe gibt. Deswegen auch wiederum echt schlau gemacht von der Autorin, dass sie mit diesen Band die Chance nutzt neue Geschichten zu eröffnen. Aber dadurch hatte das Buch schon eine gewisse Längen, die das Lesen schwer gemacht haben. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich hier stellenweise auch Absätze übersprungen habe. Ich wollte einfach wissen, wie es bei Clary und den Anderen weiter geht.


    Ich mag es unheimlich gerne, wie tief die Autorin die Charaktere aufgebaut hat. Das ist wirklich ungewöhnlich und das rechne ich hier ganz hoch an. Was für eine Veränderung die Charaktere mitmachen, obwohl immer wieder erwähnt wird, dass nur wenige Monate vergangen sind. Clary und Jace sind großartige Charaktere. Aber auch den Rest mag ich auch einfach total gerne. Irgendwie werde ich sie schon ein wenig vermissen.


    Wie schon gesagt, mag ich den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Und deswegen wird das auch nicht die letzte Buchreihe geben sein, die ich von ihr gelesen hab.


    Dass man diesen Band nicht lesen sollte, wenn man die vorherigen nicht kennt, sollte klar sein. Sie bauen aufeinander auf. Von mir eine dicke Leseempfehlung für die ganze Buchreihe.

    Und jetzt kann ich einfach nur noch begeistert erzählen. Denn der Autor hat, in meinem Augen, ein großartiges Buch gezaubert. Das erste Kapitel hat mich nicht wirklich an sich gefesselt, aber nach und nach hat mich das Buch ins sich gezogen. Hat mich so an sich gefesselt, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte zu lesen.


    Der Autor erzählt uns die Geschichte von mehreren Charakteren. Die alle zusammengehören und versuchen ihr Leben zu leben. Und dabei springt er in den Zeiten hin und her. Mal in der heutigen Zeit, mal wieder zurück in die 70er und dan auch mal dazwischen. Und dabei bleibt er immer logisch. Das ist ein großes Können vom Autor, dass er hier logisch bleibt und den/die Leser/in nicht verwirrt. Es war einfach nur spannend. Ich habe bis zum Ende mitgeliefert und mitgelitten.

    Das Ende ist einfach großartig und endet praktisch dort, wo es begangen hat. Und dann hat mich das Buch noch mit einem dicken Seufzen zurück gelassen. So ein tolles Happy End.


    Dieses Buch ist einfach richtig toll. Ich möchte das Buch jedem empfehlen, der sich für das Thema interessiert. Ich glaube, das Interesse generell an dem Hintergrund sollte schon vorhanden sein.

  7. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.646)
    Aktuelle Rezension von: Crissy_Loves2read

    Clary hat nur mehr ihre Mutter und als die plötzlich verschwindet ist sie alleine. Zu allem Überfluss wird sie von einem grausigen Wesen angegriffen und ein Typ, der sich als Schattenjäger vorstellt, rettet ihr das Leben! Er entfürht sie in eine Welt voller Vampire, Werwölfe und Dämonen. Clary erfährt (was sonst?) dass sie einer Generation von schattenjägern entstammt und muss sich dem Kampf Gut gegen Böse anschließen, um ihre Mutter zu retten.

     

    Insgesamt ist die Story einfach nichts neues. Ein schüchternes Mädchen mit einem schweren Schicksal, das erfährt, dass sie etwas besonderes ist und und dann auf einen Bad Boy trifft, in den sie sich irgendwann verliebt. Dreiecks-Beziehung inklusive. Die seichte Handlung wird vom Schreibstil wettgemacht und im Endeffekt, dank der Plotwists und dem überraschenden, etwas brutalen Ende, habe ich mich unterhalten gefühlt. Und das Cover ist einfach DER HINGUCKER😍 , deswegen vergebe ich 4 Sterne.

    Besonders gefallen hat mir die detailreich beschriebene Welt. 👍Das vermisse ich bei anderen Büchern manchmal. Auch die detailreich gezeichneten Charaktere, die authentisch rüberkommen, konnten bei mir punkten, auch wenn sie zugegebermaßen schon stereotyp sind: Die anfangs unbeholfene Hauptprotagonistin, der zynische, sexy Machotyp und der treue beste Freund. Jace ist ein sarkastischer Kerl, der coole Sprüche schiebt (ein typischer Bad Boy eben, der mittlerweile in fast jedem Urban Fantasy vorkommt) aber gegen Ende wunderte ich mich doch ein wenig über seine Naivität. Clary kommt einen vor wie ein rebellierender Teenager. Es hat mich gestört, dass sie alles einfach hinnimmt (ihr neues Schicksal). Sie macht wenig Fortschritte und Jace muss sie immer wieder mal retten. Die Dialoge waren manchmal witzig mit einem knackigen Sarkasmus 😁

    Die Welt und die ganze Idee um die Nephilim, den schattenjägern usw hat mir gefallen, auch wenn etwas in der Art schon in gefühlt jedem zweiten Jugendfantasy vorkommt. Die Handlung ist spannend, die kleinen Lückenfüller zwischendurch haben mich nicht so arg gestört. Es gibt viel action mit all den Kämpfen und das Ende ist offen, somit ist man gespannt auf den nächsten Teil. Ob ich den lese, weiß ich noch nicht, weil die Story zwar interessant aber doch auch Druchschnitt war.

  8. Cover des Buches Wicked - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit (ISBN: 9783453319769)
    Jennifer L. Armentrout

    Wicked - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit

     (530)
    Aktuelle Rezension von: Pia1806

    Ich bin auf dieses Buch gekommen, da ich die Blood and Ash Reihe sehr gerne mag. 

    Das Buch ist in einem sehr schönen Schreibstil geschrieben und auch unser Hauptcharakter Ivy ist sehr sympathisch. Man findet sehr schnell in das Buch hinein und es ist einfach eine schöne Liebesgeschichte. Was mir besonders gefallen hat, dass es nicht nur um Liebe geht, sondern auch viel gekämpft wird. 

    Ich freue mich auf die nächsten Teile.

  9. Cover des Buches Schattenwanderer (ISBN: 9783492268028)
    Alexey Pehov

    Schattenwanderer

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Schatten bedeutet Leben, Freiheit, Geld, Macht und Ehre."


    "Schattenwanderer" ist der erste Band der "Chroniken von Siala" vom russischen Fantasy-Autor Alexey Pehov. Ich habe bisher noch nichts von der Reihe gehört, umso überraschter war ich als ich erfuhr, wie viele Bände und Geschichten der Autor in dieser Fantasy-Welt geschrieben hat. Und was für eine Fantasy-Welt das ist - High-Fantasy vom Feinsten mit allen erdenklichen Wesen und Geschöpfen, Krieg, Intrigen, mächtigen Herrschern, Magie und Dämonen. Ich war auf jeden Fall sehr positiv überrascht von der Geschichte, auch wenn es zwischendurch auch kleine Längen gab.

    Inhalt: Garret ist ein Dieb und zwar ein Meister seines Fachs,. Seine Welt sind die Schatten, doch als der König selbst ihn in Auftrag nimmt ein Artefakt zu stehlen, drohen die Schatten Garret plötzlich zu verschlingen. Denn dieses Artefakt befindet sich im fernen Hrad Spine. Ein verfluchter Ort, in dem vor vielen Jahren die Völker Sialas ihre Toten bestatteten. Und während Garret sich mit einigen Gefährten auf eine gefährliche Wanderschaft zu den verfluchten Katakomben begibt, droht dem Land nach Jahrhunderten des Friedens Krieg und ein namenloser Schrecken erwacht.

    Cover und Design: Obwohl das Buch bereits 2012 erschienen ist, finde ich das Cover des Taschenbuches noch immer sehr ansprechend. Der verhüllte Mann am Titelbild spiegelt den Charakter von unserem Protagonisten sehr gut wieder und auch wenn die Schriftart des Titels ein bisschen aus der Mode ist, finde ich sie doch sehr passend für diese High-Fantasy-Geschichte.
    Das einzige was ich schmerzlich vermisst habe, war eine Karte von Siala. Da diese Fantasy-Welt wirklich sehr ausführlich und detailreich gestaltet ist, mit jede Menge Königreichen, Gebirgen, Flüssen, Städten und Co und diese Gebiete eine große Rolle im Buch spielen, wäre eine Karte wirklich sehr sehr hilfreich gewesen. Nicht einmal im Internet habe ich eine brauchbar illustrierte Karte gefunden, was mich bei dieser umfangreichen Story doch sehr wundert.

    Meine Meinung: Auf Empfehlung meines Freunds habe ich zu "Schattenwanderer" gegriffen, obwohl ich zuvor noch nichts vom Autor oder seinen Büchern gehört habe und ich muss sagen, dass mich Alexey Pehov wirklich sehr positiv überrascht hat. Er hat mit Siala eine fantastische und sehr umfangreiche High-Fantasy-Welt geschaffen. Es gibt wirklich alles was ein Fantasy-Herz begehrt: Zauberer, Elfen, Orks, Kobolde, Zwerge, Oger ... Doch trotz der klischeelastigen Fantasy-Völker hat es der Autor geschafft, seinen persönlichen Stil in die Story und seine Geschöpfe einzubringen. Die Elfen werden z.B. nicht, wie sonst immer, als anmutiges, perfektes Volk beschrieben, sondern völlig anders, beinahe hässlich. Die Zwerge unterscheiden sich nur anhand des nicht vorhandenen Barts von ihren Verwandten den Gnomen und die Schamanen der Orks wirken die mächtigsten Zauber. Spätestens ab der völlig anderen Beschreibung des Elfenvolks hatte der Autor meine volle Aufmerksamkeit und ich bin begeistert von Siala und seinen vielseitigen Geschöpfen.

    Die Geschichte ist Großteils aus der Ich-Perspektive vom Meisterdieb Garret geschrieben, zwischendurch blicken wir aber auch in die Vergangenheit. Garret ist zwar schon ein etwas älterer Protagonist, trotzdem war er mir auf Anhieb sympathisch mit seiner "Coolness". Als Meisterdieb der Schatten hat man vermutlich schon sehr viel erlebt, darum lässt ihn vieles kalt und Probleme löst er sachlich und strategisch. Ein trockener Humor ist zwischen den Seiten versteckt, der mir des Öfteren ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte.
    Doch das Buch glänzt auch durch bemerkenswerte Nebencharaktere. Garrets Gefährten sind nämlich trotz einer relativ hohen Zahl keine 08/15-Statisten, sondern weisen sehr unterschiedliche und einzigartige Merkmale auf, die sie sofort voneinander unterscheiden. Der Zwerg Deler und sein ewiger Nebenbuhle der Gnom Hallas haben sich mit ihrem Gezanke sofort in mein Herz geschlichen und auch wenn der Kobold Kli-Kli als Hofnarr zuerst einfach nur total nervig ist, steckt viel mehr in ihm, als man zuerst erahnt. Natürlich kennt man noch nicht alle Gefährten in und auswendig, aber es wurde schon mal der Leitstein für Herzens-Charaktere geschaffen.

    Mit "Schattenwanderer" beginnt das Abenteuer von Garret und man wird direkt in die Geschichte eingesogen. Es dauert zwar ein bisschen bis man sich in der komplexen Welt und seiner politischen Situation zurechtfindet, dann lohnt sich die Geschichte aber wirklich. An Spannung, Raffinesse und Fantasie mangelt es auf jeden Fall nicht und ich war beeindruckt von den fesselnden Kampfszenen. Der Verlauf der Story hat mich auch sehr positiv überrascht und nimmt einige sehr interessante Aspekte an, besonders in Bezug auf den Protagonisten Garret. Ich bin wirklich schon sehr gespannt auf die Folgeteile und wie sich die Story und unser "Schattentänzer" noch entwickeln wird. Am Ende des ersten Bandes merkt man bereits, dass der Autor keine Hemmungen gegenüber seinen Charakteren hat, deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass die nächsten Bände noch sehr viel besser werden.
    Eine fantastische Welt mit einer sehr interessanten Story zum Miträtseln und spannenden und fesselnden Kampfszenen. Wer romantische Liebesszenen sucht, ist hier fehlt am Platz - wer düstere High-Fantasy-Geschichten inklusiver Kriegsszenen liebt, genau richtig. Ich kann den Auftakt zu den "Chroniken von Siala" auf jeden Fall empfehlen.

  10. Cover des Buches Fegoria - Gefährliche Wege (ISBN: 9783947115112)
    annika kastner

    Fegoria - Gefährliche Wege

     (43)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    »Oh warte, wie hat sie dich neulich genannt? Obermacker? Was zum Oger ist ein Obermacker?« 

    Fegoria - so nah und doch so fern von unserer Welt. Alice hat ihren Platz an der Seite ihres Gefährten, dem Prinzen der Elben, und in ihrem neuen Zuhause akzeptiert. Wo ein Teil seines Volkes durch diese Verbindung neue Hoffnung schöpft, müssen sie sich auf der anderen Seite gegen Misstrauen und Furcht starkmachen. Gemeinsam kämpfen sie für Seelengefährten und ein neues Fegoria, in dem ein friedliches Zusammenleben, für all jene, die dazu bereit sind, möglich ist. 

    Doch nicht nur die Elben erkennen ihre Chance auf einen Neuanfang, auch haben die Albe Pläne mit ihr – finstere Pläne. Um sie von ihrem Vorhaben zu überzeugen, ist ihnen nicht nur jedes Mittel recht, sie bringen Alice damit sogar in solch eine bedrohliche Lage, dass sie nur noch eines will: den Tod des Kronprinzen der Elben, Crispins Ableben! 

    Wird er es schaffen, über sich hinaus zu wachsen und Alice zu retten? Dieses Mal liegt es in seiner Hand, Castiell und Asta die Stirn zu bieten. 

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    Nach Teil 1 habe ich mich sehr auf den 2. Band gefreut und wurde absolut nicht enttäuscht. Ich habe das Buch förmlich verschlungen.


    Annika Kastner schaffte es wieder mal mich tief in die Welt von Fegoria zu entführen. Ihr Schreibstil ist einfach wunderbar, sehr bildlich und ausschmückend. Einfach herrlich authentisch sind auch die Charaktere gelungen. Vor allem Crispin und Alice haben es mir angetan, sie passen einfach perfekt zueinander, sind wie Feuer und Wasser, teilweise so gegensätzlich, aber trotzdem ergänzen und vervollständigen sie sich gegenseitig. Man spürt die Liebe, die die beiden empfinden immer und überall, die von den Göttern vorherbestimmte Verbindung.


    Ich freue mich schon sehr darauf, den finalen 3. Teil zu lesen und wieder nach Fegoria reisen zu können, mitzuerleben wie Crispin die Prophezeiung erfüllt und alle Völker vereint, mit seiner Seelengefährtin Alice an seiner Seite.



    Wunderschöne Romantasy über Liebe, Freundschaft, Verrat, Vertrauen und neuen Bündnissen.


  11. Cover des Buches Lady Midnight - Die Dunklen Mächte (ISBN: 9783442487042)
    Cassandra Clare

    Lady Midnight - Die Dunklen Mächte

     (837)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Lady Midnight - the dark artifices
    Die Dunklen Mächte von Cassandra Clare

    The Shadowhunters of Los Angeles star in the first novel in Cassandra Clare s newest series

    Als ihre Eltern starben, war Emma Carstairs noch ein Kind, und um sie herum tobte der Dunkle Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute, dass ihre Eltern aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und zusammen mit ihrem engen Freund und Seelenverwandten Julian Blackthorn hat die 17-jährige Emma Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Dort sorgt eine mysteriöse Mordserie für große Unruhe. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen – Zeichen, wie sie auch bei Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie Julian dadurch in große Gefahr bringt …

    Persönlich finde ich dieses Buch wirklich sehr gut. Man hat hier alle Elemente verbunde Romantasy mit etwas Witz gepaart.

    Der Schreibstil ist auch bei diesem Buch wieder sehr gut, sehr flüssig. Die Protagonisten sind auch in diesem Buch sehr unterschiedlich und dennoch passen sie sehr gut zusammen.

    Nicht nur die schweren Liebesgeschichten sind sehr spannend, sondern auch die Aufklärung der Morde ist sehr spannend. Es gibt einige Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe.

    Eine weitere positive Eigenschaft ist, dass man viele Charaktere aus dem vorherigen Bändern wieder findet.

    Ich bin schon gespannt, wie es in Band 2 weitergeht.

  12. Cover des Buches Erellgorh - Geheime Mächte (ISBN: 9783946937005)
    Matthias Teut

    Erellgorh - Geheime Mächte

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    »Mag sein, dass wir unterschiedliche Erfahrungen haben. Aber Mensch ist Mensch. Egal, wo wir herkommen.« ~Selana


    Atharu, Pitu und Selana. Drei Personen aus ganz unterschiedlichen Ecken der Welt Jukahbajahns. Sie alle machen sich aus unterschiedlichen Gründen auf den Weg und haben, ohne von den anderen zu wissen, das selbe Ziel: Der Nebelsee, wo die alte Elbenstadt Erellgorh liegt. Noch wissen Sie nichts, von der Bedrohung für ihre Welt und dass sie alle eine große Rolle zugedacht bekommen haben.


    Ich war von Seite 1 an gefesselt, nicht nur von der Handlung und den drei Protagonisten, sondern auch von der Welt und den vielen Nebencharakteren. Es ist alles einfach so toll beschrieben und mit sehr viel Liebe zum Detail. Allein die Art zu Sprechen bei Fludo oder wie der Zwerg Semje immer so hart tut und tief im Inneren doch einen Butterweichen Kern hat. Auch die drei Hauptfigur sind großartig beschrieben und es macht einfach Laune, sie bei ihren Abenteuern zu begleiten. Vor allem, weil beinah jedes Kapitel mit einem fiesen Cliffhanger endet und man dann erstmal bei den zwei anderen Charakteren weiterlesen muss. Aber das ist auch nur halb so schlimm, weil man bei ihnen genauso wissen will, wie es weitergeht. Da ist es fast schon schlimm, dass die Kapitel auch nicht so lang sind. So kommt nämlich am Ende eines Kapitels immer der Gedanke: „ach, das nächste hat nicht so viele Seiten, dass kannst du auch noch lesen.“


    Ich bin jetzt jedenfalls sehr gespannt wie es in Band 2 weitergeht und hoffe auf ein Wiedersehen mit vielen Charakteren.

  13. Cover des Buches Feuer & Schatten (ISBN: 9783961731398)
    Kai Herrdum

    Feuer & Schatten

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Ich habe etwa die Hälfte des Buches benötigt, um mit der Geschichte und den Protagonisten warm zu werden. Feuer und Schatten besteht aus mehreren Handlungssträngen, die im steten Wechsel laufen. Womöglich fiel es deshalb schwer, eine unmittelbare Verbindung zu den Charakteren aufzubauen und mitzufiebern. Nicht jede Handlung hat sich mir erschlossen, speziell die sehr emotionalen Gedankengänge der Charaktere waren mir zeitweise zu üppig und wirkten an manchen Stellen fast etwas theatralisch und pathetisch.

    Insgesamt und das sei ganz klar festgehalten, ist Feuer und Schatten ein gutes Buch! Der Schreibstil lässt sich locker lesen und meine Kritik ist lediglich im Kleinen zu betrachten. Irgendwann hat mich die Geschichte mit aufnehmender Fahrt gepackt und ich bin gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht.

    Wer anstelle einer direkten Schreibweise gerne mal ein paar Sätze mehr liest, ist hier definitiv richtig aufgehoben!

  14. Cover des Buches Zwillingsblut - Der Kampf der Zwerge (ISBN: 9783404209101)
    Hendrik Lambertus

    Zwillingsblut - Der Kampf der Zwerge

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Was geschieht, wenn Menschen versuchen, sich zu Göttern aufzuschwingen? Wenn sie beabsichtigen, die Welt unter der eigenen Regentschaft zu befrieden? Dann regieren Chaos und Unterdrückung. Sich dem entgegenzustellen ist die Aufgabe der vom Orakelspruch erwählten Zwillingspaare.

    Hendrik Lambertus schafft hier eine gigantische Welt, mit einer Vielzahl an Spezies, Geschöpfen und Landstrichen und ich vermute, ich habe in Band 1 nur einen Bruchteil derer zu sehen bekommen. Hinter jeder Ecke lauert etwas Neues, was unheimlich motivierend ist immer wieder umzublättern. Die Charaktere besitzen die nötige Tiefe, um sie ins Herz zu schließen und ihre Beweggründe zu verstehen. Für alle, die sich vor einer erschlagenden Masse an Namen fürchten: Es gibt ein Glossar und Namensregister! 

    Insgesamt ein sehr rundes Buch, mit viel Tiefe im Worldbuilding. Wer High-Fantasy liebt und es nicht kennt, dem kann ich nur empfehlen dies zu ändern.

  15. Cover des Buches Erellgorh - Geheime Pläne (ISBN: 9783946937029)
    Matthias Teut

    Erellgorh - Geheime Pläne

     (23)
    Aktuelle Rezension von: KerstinR

    Erellgorh – geheime Pläne von Mattias Teut

    Ein grandioses Finale.

    Auch der dritte und letzte Teil von Erellgorh hat mich voll und ganz in seinen Bann gezogen. Ich liebe es, wie der Autor die Einzelheiten der Welt beschreibt. Dabei mit so viel Gefühl und Spannung, das man keine andere Wahl hat, als voll und ganz in dieser Welt zu versinken.
    Auch wenn der Autor meinen Lieblingscharakter ein Schicksal auferlegt hat, bei dem ich sehr geweint habe, kann ich nur ein sagen: Ich liebe die Welt Jukahbajahn und ihre verschieden Völker.
    Diese Reihe ist für alle – der Herr der Ringe Fans etwas.

    Mein Tipp: Lest diese Bücher und lasst euch genau so, wie ich in ihren Bann ziehen Ihr werdet es nicht bereuen.


  16. Cover des Buches Lord of Shadows (ISBN: 9783442489008)
    Cassandra Clare

    Lord of Shadows

     (466)
    Aktuelle Rezension von: Eisvogel1

    Das Buch startete spannend, flaute dann ab und würde ein bisschen zähflüssig zum lesen, und zum Schluss hin wurde es immer spannender, bis sich dann auf den letzten paar Seiten die Ereignisse überschlagen haben. Für meinen Geschmack gab es beinahe ein bisschen zu viele Probleme/Geheimnisse/Intrigen/Personen, so dass ich manchmal fast den Überblick bzw. den roten Faden der Story verloren habe. Aber sonst auf jeden Fall eine gute Fortsetzung des ersten Bandes und ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.

  17. Cover des Buches Das Fest von Aquesta (ISBN: 9783608960167)
    Michael J. Sullivan

    Das Fest von Aquesta

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Wortbibliothekar

    Inhaltsangabe:

    Hadrian und Royce vermuten den Erben in einem Gefängnis in Aquesta. Doch die Suche gestaltet sich als deutlich schwerer als gedacht, denn einen Kerker scheint es nicht zu geben. Hadrian sieht sich gezwungen, einen Handel mit Saldur einzugehen, um den Erben zu retten. Und auch Arista ist auf seine Hilfe angewiesen. Hadrian wird gezwungen, am Ritterturnier teilzunehmen und den Mord an einem der Ritter wie einen Unfall aussehen zu lassen.

    Gleichzeitig ist Royce auf der Jagd nach Merrick und auf dem Weg nach Medford, das in ihrer Abwesenheit von imperialen Truppen besetzt wurde. Er muss sich versichern, dass Gwen in Sicherheit ist. Und zu gerne, wäre er bei ihr geblieben, doch Gwen weißt ihn darauf hin, dass er Hadrian unterstützen und beschützen muss. Und als Royce von Hadrians Gefangennahme erfährt, zögert er nicht lange und macht sich wieder auf den Weg nach Aquesta. Mit Hilfe des Zwerges Magnus findet er Hinweise auf den Kerker.

    Derweil plant Saldur die Hochzeit der Imperatorin und das Neue Imperium auf Elan auszuweiten.


    Meinung:

    Band 5 konzentriert sich hauptsächlich auf Aquesta und die Festlichkeiten, sowie die geplante Hochzeit und die Politik hinter dem neu geplanten Imperium. Damit konzentriert sich dieser Teil aber auch deutlich mehr auf die Charaktere. Noch mehr als die zuvor. Sie werden nochmal ein gutes Stück weiterentwickelt, gerade Modina und Amilia bekommen eine ganze Ecke mehr Zeit.

    Die Charaktere werden sichtlich auf das Finale vorbereitet und in Position gerückt.

    Tatsächlich empfand ich den 5. Teil als den handlungstechnisch stärksten und schwächsten zu gleich. Zum Einen hat er die wenigste Action und es passiert nicht so viel wie in den Bänden davor. Dafür aber hat es die prägbarsten Ereignisse und stärksten Handlungsumschläge.

    Die Handlung verläuft über weite Teile relativ ruhig, um dann am Ende richtig reinzuschlagen.

    Auch die Atmosphäre rutscht ein gutes Stück weiter ins Düstere. Dennoch kommt der Humor nicht zu kurz. Wie gewohnt wohnt dieser hauptsächlich in den Dialogen

    Die Interaktionen zwischen den Charakteren gewinnen auch ein gutes Stück an Dynamik und gerade am Ende scheint so einiges zu eskalieren.

    Für mich auch ein sehr emotionaler Teil – Sorge, Angst, Liebe, Vertrauen und Verrat. Gefühle, die in dem Teil sowohl die Charaktere als auch den Leser beschäftigen.


    Fazit:

    Der Teil baut deutlich ein spannendes Finale auf und rückt die richtigen Charaktere an die richtigen Positionen.

    Das Ende hat mich wirklich schockiert und ich bin sehr gespannt, wie es ins Finale geht. Und zum anderen will ich den letzten Band einfach gar nicht lesen – Band 5 hat mir Angst gemacht.

  18. Cover des Buches Die Zwerge (ISBN: 9783492281010)
    Markus Heitz

    Die Zwerge

     (1.104)
    Aktuelle Rezension von: Herrmaennchen

    Ich dachte immer, diese Serie wäre nur ein Abklatsch vom Herrn der Ringe. Nein, es ist etwas eigenes,  und wenn man das Genre mag, spannend. Aber leider sehr brutal.

  19. Cover des Buches Die Geheimnisse der Alaburg (ISBN: 9783744830454)
    Greg Walters

    Die Geheimnisse der Alaburg

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Gina_Grimpo

    Das ist ein Buch, dass ich unbedingt mögen wollte. Gerade der Anfang ist sehr vielversprechend. Wir lernen Leik kennen, einen 16-jährigen Menschen, der bei seinem Ziehvater Gerald aufwächst. Als bösartige Wesen nach seinem Leben trachten, sind Leik und Gerald gezwungen zu fliehen. Sie kommen in der Arlaburg unter, einer Art Internat für magische Wesen und magisch Begabte (na, wem kommt das schon mal bekannt vor?)

    Wie sich herausstellt, besitzt Leik ebenfalls magische Fähigkeiten, von denen er vorher nicht wusste (sowas habe ich doch schon mal gelesen). Er wird auf der Arlaburg aufgenommen, die neben Menschen u.a. auch Elben, Zwerge und Orks beherbergt, wird einem bestimmten Haus zugeteilt (Gryff ... ach ne, das war was anderes), wir schnell zum Außenseiter, freundet sich aber ebenso schnell mit anderen Außenseitern an.  Das "Weiße Haus", dem Leik zugeteilt wurde, schafft es erstmals seit langer Zeit, eine Mannschaft für den beliebten Sport Sternenball (jup, es geht weiter) zu stellen. Und natürlich lernt Leik in vielen Unterrichtsstunden neue Fähigkeiten, von denen er vorher nicht einmal geahnt hat.

    Gleich vorweg: den Anfang mit den mysteriösen Wesen, die Leik an den Kragen wollen, ist wirklich sehr spannend. Ebenso das Sternenball-Turnier, sehr amüsant und kurzweilig geschrieben. Allgemein gefiel mit der Schreibstil sehr und der Sprecher des Hörbuchs hat es wirklich wunderbar hinbekommen, den einzelnen Charakteren individuelle Stimmen zu verleihen. Das hat wirklich Spaß gemacht beim Zuhören.

    Allerdings konnte für mich die Spannung nicht über den ganzen Roman gehalten werden. Einige Beschreibungen waren sehr detailliert, aber in meinen Augen eher unwichtig, dennoch ganz interessant zu lesen/hören. Und manche wiederum sehr langatmig und verloren sich in Details.

    Zudem bin ich irgendwann an einem Punkt angelangt, an dem ich schon so viele Parallelen zu den Abenteuern eines gewissen Zauberlehrlings entdeckt hatte, dass ich diese nicht mehr ignorieren konnte. Klar lässt sich das Fantasy-Rad nicht neu erfinden, aber manche Ähnlichkeiten (s.o.) waren schon arg auffällig.

    Das Buch ist der erste Teil einer siebenteiligen Reihe. Ganz ausschließen möchte ich nicht, dass ich mich in die nächsten Abenteuer von Leik und seinen Freunden stürze. Das Ende war spannend und bietet Stoff für Neues. Zudem ist mir der Zwerg Morla sehr ans Herz gewachsen :-)

    Unterm Strich: mich konnte das Buch nicht so abholen, wie ich es gehofft hatte. Aber vielleicht überzeugen mich die Fortsetzungen vom Gegenteil.

  20. Cover des Buches Dorn (ISBN: 9783492269421)
    Thilo Corzilius

    Dorn

     (46)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Mein erstes Buch dieses Autors und ich weiß grad nicht wohin damit. Einerseits fand ich Dorn ganz gut gemacht, andererseits waren da Sachen, die mich gestört haben, die ich nicht so genau benennen kann.

    Wer hier eine typisch-gute Fantasy sucht, wird fündig werden. Es hätte aber durchaus noch Potenzial zu mehr sein können. Wie der Autor selbst sagt, spielen einige Einflüsse von "Herr der Ringe" hier mit, die etwas abgekupfert wirken, im Großen und Ganzen kann Herr Corzilius dann doch auf seine eigene Erfindungsgabe zählen.

    Was ich etwas eigenartig fand, war der manchmal abrupte Wechsel in der Sprache und im Stil. Da kommen einem ganz altertümliche und bisweilen komische Satzkonstruktionen daher und im nächsten Augenblick reden die Protagonisten dann mit viel modernen Ausdrücken.

    Das ist aber eher meine Geschmackssache. Trotzdem schade, ich fand Deckhard mit Abstand als einen der besseren Protagonisten, die ich letztens so gelesen habe, aber der Plot herum war mir viel zu einfach und zu simpel gestrickt. Ich fürchte, viel werde ich vom Buch nicht lange in Erinnerung behalten.

  21. Cover des Buches Hüterin der Tiere: Das Leuchten der Erinnerung (ISBN: 9781726896207)
    Alisa J. Dorn

    Hüterin der Tiere: Das Leuchten der Erinnerung

     (28)
    Aktuelle Rezension von: un_livre_pour_vivre

    Klappentext:
    Wie bin ich hierher gekommen? Was ist mit mir passiert? Und warum kann ich mich nicht einmal mehr an meinen eigenen Namen erinnern? Diese Fragen stellt sich ein junges Mädchen, die ohne Erinnerung an ihre Vergangenheit auf dem schneebedeckten Waldboden erwacht, noch dazu gefesselt an Händen und Füßen. Und als sie denkt, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann, spricht plötzlich ein Eichhörnchen mit ihr. Sie begibt sich auf eine Reise, die ihr Gedächtnis nach und nach zurückholt und die Liebe zu einem Mann aufdeckt, den sie vor langer Zeit verloren zu haben glaubt...

    Cover: Das Cover finde ich wunderschön und mir gefallen die Farben des Taschenbuchs total gut.

    Meinung: Ich finde die Welt, die Alisa geschaffen hat einfach unglaublich. Es gibt viele schöne Landschaftsbeschreibungen, die einem die Welt sehr bildlich vorstellen lassen konnten. Die Idee der Geschichte finde ich grandios und ich mochte die Protagonistin sehr sehr gerne. Tatsächlich hatte ich von Anfang an so eine Vermutung und am Ende hatte ich teilweise recht, aber es ist definitiv anders umgesetzt worden als erwartet und ich wurde doch noch sehr überrascht. Ich mochte den Schreibstil total gerne und bin nur so durch die Seiten geflogen. Es gab einfach so viele liebenswerte und tolle Charaktere, die man einfach lieben muss.
    Max, das Eichhörnchen, und Torin, das treue Pferd, sind einfach nur 💖...
    Ein wichtiges Thema wurde durch die Tiere, die im Buch eine große Rolle spielen behandelt und zwar, dass Tiere die Freiheit verdienen und Lebewesen sind, die fühlen und verdient haben zu leben, aber nicht nur zu leben, sondern gut zu leben, dass sie wertvoll sind und wir sie akzeptieren sollten, als Teil von uns und nicht als Nutztier oder Produkt... sondern als Lebewesen mit einem großen Herzen. Das finde ich einfach klasse, dass dieser Gedanke in einem Fantasy Buch vermittelt wird.

    Kritik: Ein bischen etwas kleines zu "kritisieren" habe ich aber doch noch bzw. Es sind eher persönliche Empfindungen oder Wünsche.
    Ich hätte mir gerne noch ein paar mehr Actionszenen gewünscht... Ich liebe es einfach wenn es so ganz ganz große spannungsvolle Punkte gibt.
    Ein weiterer Punkt war das Ende. Also irgendwie hatte ich mir in einer Hinsicht etwas anderes gewünscht, weil ich wusste es ist ein Einzelband... andererseits fand ich es gut.
    Deswegen ein großer großer Aufruf! Lest dieses Buch und macht viel viel Werbung, damit die liebe Alisa einen zweiten Band schreibt, weil den wünsche ich mir sehr.

    Fazit: Ein mega tolles Fantasy Buch, das viel viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat und es eindeutig auch verdient hätte in den großen Buchhandlungen zu stehen. 💖🙌🏻
    Ich liebe die Geschichte und die Idee sowie die Charaktere so sehr, dass ich Allen nur nochmal ans Herz legen kann es zu lesen.





  22. Cover des Buches Der Engelsturm (ISBN: 9783608961645)
    Tad Williams

    Der Engelsturm

     (248)
    Aktuelle Rezension von: DerRob

    Ich weiß, der Anfang und das Ende sind am schwersten und doch kam mir dieses Ende sehr langatmig und lieblos vor.

    Lang aufgebaute Stränge wurden auf wenigen Seiten abgehandelt, große Geheimnisse wurden lieblos offenbart und die Liebe zum Detail und der Welt, die Williams erschaffen hat, ist in dem Teil verblasst.

    Wenn es ein Einzelband gewesen wäre, so hätte er von mir wahrscheinlich noch immer vier bis fünf Sterne bekommen, denn das Buch ist noch immer ein überdurchschnittlich gutes Buch, aber wenn man es mit den vorhergehenden Büchern vergleicht, ist es schwach.

    Deshalb gilt meine Kritik nur im Vergleich zu den Vorgängern.

    Auch zum Inhalt mag ich nicht viel sagen, denn es würde zu viel verraten. Gerade weil so viel um den heißen Brei geschrieben wurde, wäre jeglicher Inhalt, der preisgegeben wird ein riesiger Spoiler.

    Als Leser*in der anderen Teile würde ich es aber trotzdem noch lesen, denn das Ende ist gut und vieles wird aufgeklärt. Es ist nur eben eher ein Rohdiamant.

  23. Cover des Buches Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (ISBN: 9783734162121)
    Christopher Paolini

    Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter

     (2.968)
    Aktuelle Rezension von: Buecher_Bohnen

    Die frühen 2000er waren eine wilde Zeit für das Fantasy-Genre. Während in den 80ern und 90ern Schwerter höchstens aus Licht bestanden oder die Geschichten übertrieben romantisiert im Mittelalter spielten, öffnete die Verfilmung der "Der Herr der Ringe"-Bücher fremde Welten und Fantasy-Wesen wie Elfen, Zwerge und Orks die Tür in unsere Gesellschaft.
    Vorbei waren die Zeiten, als man Dungeons & Dragons direkt mit Satanskult verbunden hat, als man noch heimlich auf Mittelaltermärkte gehen musste, um nicht als Freak zu zählen - und für die verschiedensten Schreibenden begann das goldene Zeitalter der Fantasy-Literatur.
    Der Durst nach fremden Welten, fremden Völkern, Magie und fantastischen Kreaturen wuchs zunehmend, und so kam es, dass in dieser Zeit viele Werke entstanden oder zumindest wieder erstarkten, die man heute mal mehr oder mal weniger zu Recht als Genreklassiker bezeichnet.
    Von der Eragon-Reihe hört man in diesem Zusammenhang immer wieder, meist sogar ganz vorn dabei. Darum ging diese Reihe natürlich nicht an uns vorbei.

    Doch um was geht es eigentlich?
    Eragon ist ein fünfzehnjähriger Junge aus einem abgelegenen Dorf. Er wohnt mit seinem Cousin und Onkel zusammen, doch als er eines Tages ein Drachenei findet und dieses in seiner Obhut schlüpft, offenbart sich ihm, dass er der erste einer neuen Generation von Drachenreitern ist - denn Drachen schlüpfen nur in Anwesenheit derer, die sie als würdig empfinden.

    Als wir nach 400 Seiten das Buch zugeklappt habn und keinerlei Motivation finden konnten, auch nur ein weiteres Kapitel zu lesen, sind wir nun mehr als überzeugt, dass Eragon eher unrecht zu diesen Klassikern gehört. Wenn wir ehrlich sind, dann ist das größte Verkaufsargument des Buches das bescheidene Alter des Autoren, als er die Geschichte geschrieben hat. Und das muss ich, Papa Bohne, als jemand der selbst seit langer Zeit schreibt (wenn auch nicht veröffentlicht) zugestehen - für einen damals fünfzehnjährigen Jungen ist der Schreibstil wirklich überzeugend.
    Ich erinnere mich noch wie grobschlächtig und detailarm meine ersten Fanfictions gewesen sind, die ich im selben Alter geschrieben habe. Dagegen sind Paolinis Beschreibungen purer Honig. Man merkt, dass er sich viel Inspiration von Tolkien geholt hat, denn Landschaftsbeschreibungen sind extrem bildhaft und nehmen viel Platz im Buch ein.
    Leider hört es mit unserem Lob am Buch aber auch schon wieder auf, denn was nun folgt, ist ein kleines Trauerspiel.
    Die Geschichte um Eragon und Saphira folgt einer ganz nüchternen und klassischen Heldenreise.
    Angefangen vom ereignislosen Leben in abgeschiedener Sicherheit, über den Fund einer großen Macht, dem Verlust als Antrieb für ein Abenteuer, die Verbündung mit einem Mentor - die gesamte Geschichte folgt berechnend genau dem Schema F, wie man es schon hunderte Male in anderen Büchern und Filmen gesehen hat. Ein Schelm, wer hier Parallelen zu z.B. "Star Wars IV - Eine neue Hoffnung" erkennt.
    Die einzelnen episodischen Erzählstränge unterbricht Paolini dabei ständig mit ellenlangen Wanderpassagen. Eragon und seine Begleiter laufen, erzählen, pausieren, trainieren, essen, laufen, erzählen ... Man merkt worauf es hinausläuft. Die wenigen Szenen, die es wirklich schaffen Spannung aufzubauen, verblassen zwischen den öden Wanderungen. Die wenigen wichtigen Inhalte aus den Gesprächen hätten genau so gut an anderer Stelle eingestreut werden können.
    Auch die Charaktere wissen überhaupt nicht zu überzeugen. Allen voran Eragon, dieser Inbegriff des glattgeleckten Wunderkindes. Er ist idealistisch, freundlich und ein bisschen frech, schließlich ist er ja in der Pubertät, aber bis auf seine Unerfahrenheit hat er kaum nennenswerte Ecken und Kanten. Im Gegenteil, der Bauernjunge, der sein ganzes Leben nie ein Schwert in der Hand hatte, wird binnen weniger Monate zu einem regelrechten Schwertmeister. Obwohl er nie Lesen gelernt hat und auch sonst nie als überdurchschnittlich intelligent beschrieben wird, schafft er es in kurzer Zeit, die alte Sprache zu lernen, mit der er Magie wirken kann (Magie, deren Wirkungsweise uns bis zum Abbruch sowieso verwirrt hat, aber dazu kommen wir noch). In keiner ernsten Situation scheint Eragon zu scheitern und wenn es doch mal so aussieht, dann kommt aus heiterem Himmel Deus Ex Draconia und löst den Konflikt.
    Apropos Draconia. Saphira als Charakter ist ... schwierig. Der Weltenbau rund um das Drachenvolk ist durchaus interessant, als Charakter in der Geschichte ist Saphira jedoch eher anstrengend. Als kleiner Drache ist sie noch süß und unerfahren, als sie dann groß genug ist, um mit Eragon zu seiner Reise aufzubrechen, wandelt sich ihre Art. Saphira wird schnell zu Eragons moralischem Kompass, um nicht zu sagen, dass ihre Meinung meistens auch zu der von Eragon wird. Dass sie dabei gerade im Mittelteil der Geschichte extrem klammert und mehr als einmal rumzickt, als Eragon ihr widerspricht, ja ihm sogar droht, wenn er nicht tut, was sie für richtig hält, ist kein sonderlich guter Ausgangspunkt für den bis dato einzigen weiblichen Charakter.
    Am schlimmsten aber ist Brom, Eragons Mentor und Vaterersatz. Er ist die Mystery Box des Buchs, weiß alles, sagt aber nichts. Von Anfang an merkt man das. Eragon hat Fragen, Brom antwortet aber nur so viel, wie es für die Geschichte gerade notwendig ist. Weil sonst geht ja die Spannung flöten, oder so ähnlich. Dabei ist Brom aber keinesfalls clever genug geschrieben, um zu überraschen. Bis zu seinem Ausscheiden aus der Geschichte hat man einfach jedes einzelne Geheimnis, das er versucht hat mit Schweigen zu verbergen, bereits erahnt. Nicht einmal als emotionaler Mensch kann er überzeugen - seine ständig grummelige Art, der Barsche Umgangston, den er an den Tag legt und diese unnötige Heimlichtuerei machen Brom zu dem unserer Meinung nach unnötigsten Charakter der bisherigen Geschichte.
    Murtaugh hätte vielleicht das Potenzial gehabt interessant zu werden, wer weiß das schon. Denn schließlich wird er wieder einmal als Deus Ex Machina eingeführt und das erste, auf das er und Eragon sich einigen ist, dass sie nicht über ihre Vergangenheit reden. Ja gut. Warum auch Charaktere interessant gestalten.
    Ansonsten gibt es aber noch ein paar nette aber auch weniger nette Dinge über den Weltenbau zu erzählen.
    Zu aller erst fällt uns die Welt Alagaësia positiv auf. Paolini scheijt sich jede Menge Gedanken über den Aufbau seines Kontinentes gemacht zu haben und hat ihm zwar keine sonderlich innovative, dafür aber recht ausführliche Geschichte verpasst. Dabei helfen auch die bereits erwähnten ausschweifenden Beschreibungen der Umgebung der Welt Leben einzuhauchen. Auch die sehr ansehnliche Karte am Buchanfang hilft gut, die Welt kennenzulernen. Leider ist uns dabei aufgefallen, dass Paolini anscheinend ein kleines Problem damit hatte, Distanzen einzuschätzen. So brauchen seine Helden manchmal mehrere Wochen um eine gewisse Distanz zu überbrücken, im nächsten Rutsch schaffen sie eine - zumindest nach Karte - ähnlich lange Strecke in lediglich 5 Tagen. Ist nur ein kleiner Kritikpunkt, aber durchaus auffällig.
    Ein größeres Problem ist uns eher mit dem Thema Magie aufgefallen. Zwar ist es immer wieder erfrischend, wenn Schreibende sich Gedanken über die Magie ihrer Welt machen und sich trauen, neue Ideen zu entwickeln, doch schnell offenbaren sich dabei auch Widersprüche. Als Eragon anfängt, sich mit Magie zu beschäftigen, wird ihm gesagt, dass Zauberei an seiner körperlichen Gesundheit nagt und nichts schaffen kann, was die Kräfte der anwendenden Person überschreitet - dann widerrum kann Eragon ganze Feuerstürme erzeugen und angeblich gab es Magiebegabte, die riesige Felsen bewegen konnten. Irgendwie wird nie so wirklich klar, was Magie jetzt genau alles kann und was nicht.
    Aber letzten Endes ist das auch egal, denn wenn Brom sagt, dass etwas nicht möglich sei, es für Eragons Geschichte aber notwendig ist, kann der Junge es halt trotzdem irgendwie. Grenzen sind eben doch nur da, um sie zu sprengen.

    Wir könnten jetzt noch viel mehr über die mangelnde Bedrohung der aufkeimenden Konflikte reden, über die fehlende Emotionalität der Charaktere, über die scheinbar nichtexistente Motivation der Antagonisten.
    Aber stattdessen lassen wir das Buch und auch die folgenden Bände lieber geschlossen und wenden uns zukünftig anderen Werken zu.

  24. Cover des Buches Nachtlilien (ISBN: 9783492269353)
    Siri Lindberg

    Nachtlilien

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Lilienfeuer

    „Aber wie kann das sein?“, flüsterte Jerusha. „Ich dachte, Flüche seien wie ein Gewitter – Blitz und Donner und dann wieder blauer Himmel. Harte Worte, die nichts weiter bedeuten und höchstens die Seele verletzen.“


    Jerushas Leben ändert sich auf einen Schlag, als sie von dem Fluch erfährt, der auf ihrer Familie liegt. Sie entschließt sich, dieses unausweichlich scheinende Schicksal nicht hinzunehmen und macht sich auf zu einer Reise durch das magische und atemberaubende Ouenda…

    Auch der Krieger Kièran muss feststellen, dass nach seiner Erblindung nichts mehr so sein wird, wie es einmal war…

    Beide begegnen sich – Doch das ist nur der Anfang einer langen Reise

    Ein einzigartiges Fantasybuch mit Tiefe, einer wunderschönen Liebesgeschichte und viel mehr, als sich in Worte fassen lässt. Gemeinsam mit Jerusha und Kièran entdeckt man immer wieder etwas Neues: Denn die magische und außergewöhnlich detailliert geschilderte Fantasywelt hält neben Schattenspringern und Drachen auch jede Menge an Geheimnissen und vor allem Spannung bereit! Der ruhige Erzählstil der Autorin macht es ferner möglich, vollständig einzutauchen und sich von der bildhaften, manchmal geradezu poetischen Sprache verzaubern zu lassen…


    Seine Klinge wob ein Muster aus Licht und Schatten


    Nachtlilien ist mir eher zufällig in die Hände gefallen. Fast hätte ich es überhaupt nicht gelesen! (Nicht auszudenken…)

    Noch nie ist mir ein Buch begegnet, dass mich so ausnahmslos in seinen Bann gezogen hat. Es ist wunderbar ruhig erzählt, man kann sich in der Welt mit ihren Kulmen, Silvanida-Bäumen und Kehano-Schafen verlieren – und trotzdem lauert die Spannung immer auf der nächsten Seite und hält sich über die ganze Länge des Romans.

    Alle paar Kapitel konnte mich die Handlung überraschen und immer wieder hat die Autorin meine Erwartungen übertroffen, selbst als ich relativ zu Beginn des Buches glaubte, nichts könne diese noch übertreffen. Sogar die letzten fünfzig Seiten sorgten dafür, dass der Schluss nicht, wie ich erwartet hatte, moderat und eher gewöhnlich wurde, sondern noch einmal spannend und aufwühlend und mich richtig gepackt hat.


    Erzählt ist die Geschichte aus der dritten Person; der Erzähler wechselt immer wieder zwischen den Hauptfiguren Jerusha und Kièran. Auch deren Gedanken werden dabei – kursiv gesetzt – wiedergegeben.

    Oft ist es gerade bei der personalen Erzählweise schwieriger, sich in die Hauptpersonen einzufühlen. Das ist in Nachtlilien allerdings keineswegs der Fall. Die scheinbare Distanz ist kaum zu spüren – und wenn, macht sie die Hauptfiguren nur interessanter. Die Autorin hat den Wechsel zwischen den Personen ferner sehr geschickt eingesetzt und tauscht die Perspektive immer an passender Stelle. Es ist einfach perfekt für diese fantastische Welt – die Ich-Form würde der Geschichte nicht gerecht.

    Neben dem Erzählverhalten, wunderbaren Schreibstil und Worldbuilding von Siri Lindberg (alias Bestsellerautorin Katja Brandis) sind nicht zuletzt die Figuren entscheidend dafür, dass das Buch einfach nur großartig geworden ist.

    Jerusha und Kièran sind mir von Anfang an sympathisch gewesen - sie eine Bildhauerin, er ein Krieger; beide begabt, aber nicht vollkommen und doch werden sie sich erst im Laufe der Geschichte ihrer Stärken bewusst. Wie durch das Schicksal verbunden begegnen sie sich, müssen getrennte Wege gehen, aber finden wieder zueinander. Die zwei machen eine wirklich tolle Entwicklung durch und man schließt sowohl sie als auch mehrere andere Nachtlilien-Charaktere fest ins Herz…

    Alle Figuren sind so authentisch dargestellt, dass man keine ihrer Handlungen hinterfragt bzw. diese niemals irgendwie widersprüchlich sind. Auch die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, ist sehr authentisch – Fakten über das uns zu Beginn noch unbekannte Ouenda sind geschickt in die Handlung eingewebt.

    Das Buch lässt uns mit den Charakteren mitfiebern, freuen und vor allem miterleben! – Ouenda hält jede Menge Interessantes bereit…Und manchmal berühren Szenen tief unser Innerstes und ab und zu gelangt man zu erstaunlichen Erkenntnissen über das menschliche Leben, das uns auch aus der Perspektive anderer Bewohner dieser fantastischen Welt dargelegt wird.


    Dieses eine kurze Lied singen wir aus voller Kehle, und manchmal verändern wir den Lauf der Welt in einer einzigen Nacht.


    Fazit:

    Ich kann dieses Buch allen ab 16 Jahren ans Herz legen, die gute Geschichten mit Tiefe schätzen – für Fantasybegeisterte ist es sogar ein Muss :) Nachtlilien ist zu meinem neuen, absoluten Lieblingsbuch geworden - und ich kann nur zu diesem unbeschreiblichen Leseerlebnis raten, das mehr ist als eine sich langsam entfaltende Liebesgeschichte und ein unterhaltsames Buch. Nachdem ich den Roman beendet hatte, konnte ich tagelang keinen neuen beginnen und habe ihn so nach einer Woche einfach noch einmal durchgelesen. Für mich ganz klar das perfekte Buch schlechthin.

    Lasst euch nicht von den 600 Seiten abschrecken (seht es als Gewinn!) und auch nicht von den vielen unbekannten, aber eher nebensächlichen Namen, die einem auf den ersten Seiten begegnen (;

    Nachtlilien ist in sich abgeschlossen, es gibt aber noch zwei Folgebände.

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