Bücher mit dem Tag "düsseldorf"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "düsseldorf" gekennzeichnet haben.

283 Bücher

  1. Cover des Buches Rapunzel, mein (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 2) (ISBN: 9783548291758)
    Lars Schütz

    Rapunzel, mein (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 2)

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Im Ruhrgebiet wird in einem Theater eine Leiche entdeckt: ein Mädchen wurde mit ihren eigenen langen blonden Haaren erdrosselt, beide Hände wurden abgetrennt. Die Abendvorstellung im Theater wäre "Rapunzel" gewesen. Die Fallanalytikerin Rabea Wyler fühlt sich schlagartig in die Vergangenheit zurückversetzt. Vor Jahren verschwand ihre kleine Schwester, alles was man von ihr fand war eine Hand. Hilfesuchend wendet sich Wyler an ihren suspendierten Chef Jan Grall und sie heften sich an die Versen eines Mörders, der sich als Marionette entpuppt...


    Auch der zweite Band der Reihe um die beiden Profiler Rabea Wyler und Jan Grall von Lars Schütz, "Rapunzel, mein", hat mir wieder sehr gut gefallen. Der Thriller ist spannend und rasant, spart aber auch nicht an viel Ermittlungsarbeit, sodass man als Leser*in viel miträtseln konnte. Dieses mal gab es mehrere Erzählstränge, die am Ende alle schlüssig zusammen gefunden haben.


    Interessant fand ich die Schauplätze: ein stillgelegter verwitterter Freizeitparkt im Märchenstil, die Ruine eines ausgebrannten Hospitzes und dann auch noch Ermittlungen sowohl in der Schweiz, als auch in Deutschland und am Ende sogar in Las Vegas - sehr gelungen! Die vielen Ortswechsel haben dem Thriller nochmals Tempo gegeben.


    Auch Wyler und Grall mag ich gerne. Die beiden Fallanalytiker*innen gehen mit ganz neuen und unkonventionellen Ansätzen an eine Ermittlung ran und haben ihre Eigenheiten, die sie sympathisch machen.


    Ab und an war mir das Buch etwas zu abgefahren und die Aspekte der Biker- und Drogenszene hätte ich persönlich nicht gebraucht. Das ist aber sicherlich Geschmackssache. 


    Ich vergebe 4 / 5 ⭐ und freue mich auf Band 3 📖.

  2. Cover des Buches Die Senfblütensaga - Zeit für Träume (ISBN: 9783596700837)
    Clara Langenbach

    Die Senfblütensaga - Zeit für Träume

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Lesefee2305

    „Wissen Sie, wie es ist, jemanden zu treffen und nicht zu ahnen, dass diese Begegnung Ihr ganzes Leben verändern wird?“

     

    „Zeit für Träume“ ist der erste Band der Senfblütensaga von Clara Langenbach. Er erschien im April 2021 im Fischer Verlag.

    Emmas Eltern sind in Geldnöten und wünschen sich, ihre Tochter gut zu verheiraten, damit es ihr an nichts mangelt. Emma hingegen hat andere Träume, sie möchte studieren und von Männern und Hochzeit nicht viel hören. Da das Studieren für Frauen in dieser Zeit jedoch eher die Ausnahme ist und zudem das nötige Kleingeld fehlt, bleibt eben doch nur die Heirat. Carl, der Sohn des Fuhrunternehmers Seidel, scheint ein geeigneter Kandidat. Unerwartet fühlen sich die beiden jungen Leute sogar zueinander hingezogen, wäre da nicht noch Antoine, Carls bester Freund, der Emma irgendwie durcheinander bringt…

     

    Emma ist schlagfertig, klug und wissbegierig. Sie kann mit dem typischen damaligen Frauenbild als Hausfrau und Mutter nicht viel anfangen und wünscht sich sehnlichst zu studieren. Dies ist am Anfang des 20 Jahrhunderts für Frauen jedoch noch nicht so einfach, sodass sie nicht nur bei ihren Eltern auf Unverständnis stößt, sondern auch an der Universität nicht recht ernst genommen wird. Trotzdem bleibt ihr Traum bestehen und obwohl Carl, der Sohn des Fuhrunternehmers Seidel, ihr gar nicht unsympathisch ist, ist die die Ehe für sie ein Konstrukt, das jegliche Eigenständigkeit zerstört… Dennoch hängt sie ihr Herz an den jungen Mann, der ebenfalls Träume verfolgt, die seine Eltern nicht billigen. Er träumt von einer eigenen Senffabrik, doch seine Eltern haben Angst um ihm und sein schwaches Herz. Bisher hat er sich stets gebeugt, doch mit Emmas Unterstützung erkennt er schließlich, dass man manchmal für sich selbst kämpfen muss, wenn man glücklich werden will…

    Emma und Carl, Carl und Emma – alles scheint so einfach und ist doch kompliziert. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und trotzdem liegen ihnen viele Steine im Weg. Zum einen ist da Antoine, der Emma irgendwie immer durcheinanderbringt, zum anderen die Meinung von Emmas Eltern, die einen anderen Heiratskandidaten bevorzugen… Außerdem die Unsicherheit, die Missverständnisse zwischen Emma und Carl, die sie immer wieder zweifeln lassen. Kurzum, obwohl Emma und Carl füreinander bestimmt zu sein scheinen, ist es alles andere als klar, dass sie einen Weg finden werden.

    Clara Langenbach beschreibt die Geschichte der beiden in einem unglaublich mitreißenden und flüssigen Schreibstil. Die Worte saugen einen regelrecht in die Geschichte ein, die mit einer Bildhaftigkeit, einer Emotionalität und einer Authentizität geschrieben ist, die ihresgleichen sucht. Die Figuren des Romans sind unglaublich gut charakterisiert. Neben Emma und Carl sind auch die weiteren Personen sehr detailliert beschrieben. Eigenschaften und Persönlichkeiten kommen eindeutig beim Leser an, Gedanken und Gefühle werden durch die wechselnde personale Erzählperspektive umfangreich beschrieben und greifbar.

    Unglaublich gut gelungen ist auch die Einsortierung in den historischen Kontext sowie die Darstellung der Rolle der Frau und der damaligen Spannungen zwischen den verschiedenen Kulturen nach dem deutsch-französischen Krieg. Abgerundet wird dies mit einer entsprechenden Erklärung am Romanende. Gefallen hat mir zudem, dass die fiktionale Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht.

     

    Mein Fazit: Ich bin absolut begeistert vom Auftaktband der Senfblütensaga und freue mich auf die nächsten Bände der Reihe! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und klare 5 von 5 Sternen!

  3. Cover des Buches 18 - Zahlen des Todes (ISBN: 9783802599378)
    Mia Winter

    18 - Zahlen des Todes

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: In einem Düsseldorfer Park wird eine männliche Leiche entdeckt, sitzend, unten herum unbekleidet und mit Urin benetzt. Leana Meister ist gerade erst aus Afrika eingeflogen und muss dann sofort die Ermittlungen der Sondereinheit des LKA übernehmen. Noch bevor sie das Team so richtig kennengelernt hat, wird eine weitere Leiche gefunden und es ist klar, dass es sich hierbei um eine Serie handelt. Wer hat ein Interesse daran, die Männer derart zur Schau zu stellen? 

    Meine Meinung: Ich finde hierbei das Genre nicht so ganz richtig zugeordnet, ich würde eher von einem Krimi sprechen, denn es geht hier zwar um einen Serientäter, dennoch liegt der Fokus hier eindeutig auf der Ermittlungsarbeit. Aber das nur so nebenbei. Spannend ist der Fall allemal! 

    Die Protagonisten werden hier fein herausgearbeitet. Das ganze Team arbeitet sehr effizient und jeder hat hier sein spezielles Aufgabengebiet. Mich hat dieses Szenario an FBI-Methoden erinnert. Leana wird den anderen als neuer Chef vor die Nase gesetzt, was vor allen Dingen Natalia wurmt, die eigentlich für diesen Posten vorgesehen war. Wie die beiden Frauen sich dennoch annähern und gut zusammenarbeiten können, war mir zu Beginn ein Rätsel. Aber das Ergebnis lässt sich sehen! Leana ist so der Typ „Weltverbesserer“, was Natalia ordentlich nervt. Dafür hat sie ein tolles Gespür, sich in Personen hineinzuversetzen und schnell die Zusammenhänge zu erkennen. Das Team hat sie dadurch schnell auf ihrer Seite. 

    Zum Ende hin kommt es zu einem gigantischen Countdown, der sich sehen lässt! Durch die letzten Seiten bin ich nur so geflogen!

    Der Schreibstil ist zwar sehr flüssig, dennoch fand ich die Kapitellänge manchmal etwas anstrengend. Dadurch hatte ich teilweise das Gefühl, dass die Geschichte etwas langatmig ist. Auf der anderen Seite besticht die Autorin mit hervorragend gezeichneten Charakteren und auch die Hintergründe der Protagonisten sind durchaus spannend!

    Mein Fazit: Ich vergebe für das Buch gute vier Sterne und kann es schon empfehlen! Auch wenn es manchmal ein wenig langatmig wirkt… denn am Ende wird man doch mit tollen Twists belohnt!

  4. Cover des Buches Plötzlich Shakespeare (ISBN: 9783499268274)
    David Safier

    Plötzlich Shakespeare

     (1.092)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Rosa hasst ihren Job, ihre Figur, ihr Leben. Denn seit sie vor einigen Jahren von ihrem Freund Jan beim Fremdknutschen erwischt wurde, er sie daraufhin verließ und nun mit der hübschen Zahnarztkollegin Olivia liiert ist, leidet sie unter Liebeskummer.

    Nach einem halbherzigen Date in einem Zirkus, lässt sie sich dort auf eine Rückführung ein. Sie landet im England des 16. Jhdt., in einem männlichen Körper - William Shakespeares Körper. Und der einzige Weg in ihre Zeit zurückzukommen ist es, die wahre Liebe zu finden.

    Ein lustiger Roman mit einer guten Moral am Ende. Es war wirklich amüsant Rosa und Shakespeare dabei zu folgen, wie sie sich in ihren fremden Körpern und Zeiten zurechtfinden müssen. Zugleich waren hier und da auch einige weitere historische Personen eingeflochten und so wurde die Geschichte, zwischen all dem Klamauk, auch noch ein bisschen lehrreich.

    Rosa und William sind beide ziemlich schrullige Typen, aber man schließt sie schnell ins Herz.

    Einzig die Wechsel in den Dialogen, zwischen zwei Menschen in einem Körper, waren zu Beginn etwas verwirrend. Nachdem ich drei Seiten später aber dahinter gestiegen war, dass Williams Parts stets kursiv gedruckt wurden, ließ sich das Buch wunderbar lesen.

    An einer Stelle zu Beginn des Buches hatte ich sogar einen kleinen Lachflash, der meinen Mann aus seiner Einschlafphase riss - als die Konsonantenschwäche von einem von Rosas Schülern eine fantastische Wortschöpfung kreierte. :D

    Insgesamt ein äußerst unterhaltsames, empfehlenswertes Buch, wenn man mal keine Lust auf Krimi, Dramen oder Schnulzen hat, sondern einfach leicht und amüsant in eine andere Welt getragen werden möchte.

  5. Cover des Buches Die andere Hälfte der Hoffnung (ISBN: 9783426304839)
    Mechtild Borrmann

    Die andere Hälfte der Hoffnung

     (76)
    Aktuelle Rezension von: EngelAnni

    In "Die andere Hälfte der Hoffnung" werden eigentlich drei Geschichten parallel erzählt. Die eines Mädchens, welches aus den Fängen eines Menschenhändlers entkommt und bei einem Bauern Unterschlupf findet, die eines Polizisten, der zwei Mädchen sucht und sich auf die Spur der Menschenhändler begibt und die einer Mutter eines der verschwundenen Mädchen, die ihre Lebensgechichte in der Ukraine erzählt.

    Zwei der drei Geschichten gefallen mir richtig gut. Dem Polizisten konnte ich sehr gut folgen und ich fand es spannend, wie der Menschenhändlerring gejagt wurde und auch der Polizist kommt mir sehr sympatisch rüber.

    Auch die Geschichte der Mutter berührt mich, sie schreibt ihre Lebensgeschichte auf. Sie hat 1986 In der Nähe von Tschernobyl gelebt. Diese Geschichte hat mich sehr bewegt.

    Leider gefällt mir die Geschichte von dem Mädchen, was fliehen kann nicht so gut.  Deswegen vergebe ich "nur" vier Sterne.

  6. Cover des Buches Im Kopf des Mörders - Kalte Angst (ISBN: 9783596522569)
    Arno Strobel

    Im Kopf des Mörders - Kalte Angst

     (195)
    Aktuelle Rezension von: Nemia

    Ich fand das Buch sehr spannend. Vor allem fand ich es interessant, dass man aus Sicht der Opfer erfahren hat was mit ihnen passiert ist. Allerdings konnte man bis zum Ende nicht herausfinden wer der Täter ist. Genau solche Bücher lese ich sehr gerne. Die Kapitel wurden kurz gehalten und ich konnte trotz das ich den ersten Band nicht gelesen habe, alles verstehen. Ich werde auf jeden fall den Rest der Reihe lesen. 

  7. Cover des Buches Sei ganz still (ISBN: 9783839217016)
    Sebastian Thiel

    Sei ganz still

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Buecherseele79
    Oberwachtmeister Friedrich Wolf ist ein Ermittler den man nicht in eine Kiste packen kann.
    Er liebt den Alkohol, hält sich gerne in Freudenhäuser auf und seine Verhörmethoden sind nicht gerade sanft.
    Von seinem Vorgesetzten wird er angeschwärzt und landet somit im menschenverachtenden Strafgefangenenlager Aschendorfermoor.
    Doch der SS Arzt Kampa holt ihn heraus und hat nur eine Aufgabe für ihn- er soll die verschwundene Verlobte wiederfinden, die ihren Tod vorgetäuscht hat um unterzutauchen.
    Wolf beginnt mit seinen Ermittlungen, in der untersten Gosse in Düsseldorf, dort wo man ihn schätzt oder hasst und erhält immer mehr Hinweise zu der verschwundenen Verlobten....die geheime Dokumente versteckt die von brisanter Wichtigkeit zu seinen scheinen und bevor Wolf merkt in welches Machtspiel er hineingeraten ist wird er selbst zum Gejagten...

     Dies ist mein erstes Buch von Sebastian Thiel und ich kann nach diesem Buch sagen- es wird nicht das letzte Buch sein!
    Der Schreibstil ist flüssig und der Autor spannt einen düsteren Spannungsbogen über Deutschland im Jahre 1938 auf der mich nicht mehr loslassen wollte.
    Sein Ermittler Wolf ist ein ganz spezieller und jenseits von Gut und Böse, ich denke entweder man mag ihn und seine eigenen Ermittlungsmethoden oder man hasst ihn.
    Mir hat er unheimlich gut gefallen da es einfach in die Zeit von damals sehr gut hineinpasst ohne übertrieben zu wirken.
    Die Protagonisten sind alle sehr authentisch und ich konnte mich in die geschichtliche Situation sehr gut ein-  und zu Recht finden.
    Wie wichtig die Ideologie des "reinen arischen Blutes" zu diesen Zeiten war und was dafür alles getan wurde, was Menschen, vor allem Kinder erleiden mussten- schonungslos zeigt der Autor die Ansichten und kranken Sichtweisen der damaligen Zeit auf!
    Ein Krimi mit einem bösen Wolf als Ermittler ;) ,  in einer sehr dunklen Zeit in Deutschland welcher sich durchweg spannend liest und auch sehr bewegt und nachdenklich stimmt.
    Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus.


  8. Cover des Buches Neanderthal (ISBN: 9783453318250)
    Jens Lubbadeh

    Neanderthal

     (48)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Deutschland in der Zukunft. Krankheiten, Schönheitsfehler und Suchtprobleme sind abgeschafft, Gesundheit ist das höchste Ideal...

    Jens Lubbadeh ist es gelungen, eine komplexe Handlung zu kreieren, die intelligent Authentizität und Dystopie vermischt. Vor allem aber zeichnet er eine Zukunftsidee, die im Jahr 2053 von der Regierung und dem Ministerium für Glück und Gesundheit gesteuert wird und so abwegig gar nicht erscheint. 

    Dieser Roman ist thematisch äußerst vielschichtig und informativ. Er hat sicher zeitintensive Recherchen eingefordert, die stimmig und fundiert glaubwürdig in die Handlung einfließen. Die Kultur der Amische, das Leben eines Gehörlosen, Gentechnologie, internationale wissenschaftliche Erkenntnisse, Medizinisches, politische Strukturen, historische Geschichte und aktuelles Zeitgeschehen sind intelligent in der Handlung verwoben.

  9. Cover des Buches Sekundentod (ISBN: 9783426514450)
    Petra Mattfeldt

    Sekundentod

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. Eine spannende Idee (SchriftstellerInnen nehmt euch in acht!) mit sympathischen Protagonisten. Auch die Konzentrationstechnik von Falko Cornelsen fand ich ziemlich interessant. Das hat man ja durch den einen oder anderen Fernsehkommissar schon ähnlich erleben dürfen.

    Ganz zart besaiteten würde ich von diesem Krimi abraten, da der Täter ziemlich böse vorgeht. Aber für den "Normalleser" ist es meiner Meinung nach ein sehr spannender Krimi mit sich stetig aufbauender Geschichte bis hin zum erlösenden Ende. Von mir also eine unbedingte Leseempfehlung.

  10. Cover des Buches Die geliehene Schuld (ISBN: 9783453360396)
    Claire Winter

    Die geliehene Schuld

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Mia80

    Ich habe schon oft gehört, dass die Bücher von Claire Winter toll sein sollen. „Die geliehene Schuld“ war nun also mein erster Roman von ihr und wow – auch ich bin begeistert, vor allem, da es sich ganz anders entwickelt hat, als ich es vermutet hatte. Erwartet hatte ich einen historischen Roman mit Liebe. Bekommen habe ich einen Nachkriegskrimi, der spannender war, als manches Buch, welches in der Kategorie Kriminalroman eingeordnet ist.
    Die Geschichte hier spielt auf zwei Ebenen. Der Journalist Jonathan lernt die Sekretärin Marie kennen und lieben. Während Maries Familie nach dem Krieg zur Tagesordnung übergeht, ist es für sie keine Option, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Als ihre Fragen auf Granit stoßen, beginnt sie mit Hilfe von Jonathan zu recherchieren. Was Marie über ihren Vater herausfindet, erschüttert sie bis ins Mark. Zu spät merken beide, dass sie in ein Wespennest gestochen haben.
    Im zweiten Handlungsstrang steht Vera, eine Kollegin und enge Freundin von Jonathan, im Zentrum, die versucht, seine Recherchen nachzuverfolgen.
    Am Anfang haben mich die beiden Zeitebenen etwas verwirrt, da diese nur wenige Wochen auseinander liegen. Die Kapitel sind sehr kurz, teilweise nur 2 bis 3 Seiten und ich musste bei den häufigen Sprüngen immer wieder umdenken. Außerdem wäre ich am liebsten immer im Erzählstrang von Marie und Jonathan geblieben, da ich diesen wahnsinnig fesselnd fand. Je mehr sich die Situation zuspitze, desto wärmer wurde ich auf mit Vera und konnte auch mit ihr mitfiebern.
    Clare Winters Geschichte beruht auf wahren Tatsachen, was die Handlung noch tragischer macht. Die Entnazifizierung nach dem zweiten Weltkrieg war in vieler Hinsicht eine Farce und es macht einfach fassungslos, dass manche Menschen immer wieder auf die Füße fallen,wenn sie die richtigen Leute kennen.
    Bei der Bewertung entscheide ich mich für vier Sterne, da ich die Auflösung, nachdem eigentlich schon klar war, was passiert ist, etwas zu langatmig fand. Insgesamt war es aber ein wirklich gutes Buch und ich werde auf jeden Fall noch mehr von Claire Winter lesen.

  11. Cover des Buches Pirlo - Falsche Zeugen (ISBN: 9783651001145)
    Ingo Bott

    Pirlo - Falsche Zeugen

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Dina_Casparis

    Ein spannender, höchst amüsanter und außergewöhnlich ungewöhnlicher Anwaltskrimi, der nicht nur hinter manch juristische Kulissen sondern auch tiefer in die diversen Milieus einer Großstadt blicken lässt. Ebenso außergewöhnliche wie in ihrer Ambivalenz sympathische Figuren und witzige Dialoge - ein dynamischer bis (Bart)haarsträubender Schlagabtausch zwischen Anwälten, ihren Klienten und dem hohen Gericht.

  12. Cover des Buches Die Stunde der Wut (ISBN: 9783453441033)
    Horst Eckert

    Die Stunde der Wut

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Giorgio_Brunello

    Der Vorgänger-Roman zum Jahr der Gier ist ein spannender Pageturner. Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, fällt es schwer, das Buch aus der Hand zu legen, obwohl es einem die auf Appetithappen getrimmten Kapitel leicht machen wüden - aber man will halt immer weiterlesen. 

    Die Ermittlerin Melia ist eine interessante Figur mit imposantem Karriereverlauf (wurde von der Ministerialrätin zur Polizeirätin 😉, vermutlich ein Druckfehler; kam vom Verfassungsschutz zur Polizei, gewiss dichterische Absicht 😀), der für die atemberaubende Geschichte so was wie ein Brandbeschleuniger ist. 

    Der Ermittler Vincent hat bereits mehrere Romane hinter sich und besticht durch gelassene Routine. Im Duo mit Melia ist dem Autor ein interessantes Teamplay gelungen - wer Die Stunde der Wut gern gelesen hat, muss unbedingt zum Jahr der Gier greifen, andersherum wohl auch, weil die Vorgeschichte interessant ist. 

    Gegenüber dem Jahr der Gier fällt die Wutstunde etwas ab, im direkten Vergleich muss man diesem Buch daher ehrlicherweise ein paar Prozent abziehen, womöglich auch, weil es ein bisschen zu viele korrupte Amtsträger und eine zu überraschende Wendung am Ende gibt.


  13. Cover des Buches Bald stirbst auch du (ISBN: 9783499272554)
    Karen Sander

    Bald stirbst auch du

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    Dies war das erste Buch, das ich von Karen Sander gelesen habe, und ich muss sagen, es hat mir wirklich gut gefallen! 

    Im Fokus steht die Suche nach einem Nachahmungstäter des sogenannten Schächters..... Dieser sitzt im Gefängnis, aber jemand anders kopiert seine Taten mit erschreckender Ähnlichkeit.... Nur wer kann das sein? 

    Die beiden Protagonisten Georg Stadler und Liz Montario sehen sich einem hochraffinierten Killer gegenüber, der äußert manipulativ und geschickt vorgeht und begeben sich selbst in höchste Gefahr..... Dieser schneidet den Opfern in den Hals und lässt sie kopfüber ausbluten.... 

    Die Darstellung der Hauptcharaktere hat mir sehr gut gefallen und grundsätzlich wirken alle Protagonisten sehr sympathisch, wodurch man sich gut mit diesen identifizieren kann.

    Auch der Spannungsbogen ist stetig hoch und man möchte immer wissen, wie es weitergehen wird..... Immer wieder rückt ein anderer Hauptverdächtiger, wie z.B. ein Tierschänder und ein Stalker, oder ein Polizeischüler in den Fokus..... Die Auflösung des eigentlichen Täters und die Story dahinter hätte ich nie für möglich gehalten und diese haben mich wirklich aus den Socken gehauen! Einzig allein das etwas unspektakuläre Finale hat mich ein bisschen enttäuscht...…. Dennoch hat mich auch ein Szenario im Thriller regelrecht geschockt, wovon ich allerdings nicht zu viel berichten möchte!

    Grundsätzlich kann ich das Buch allen empfehlen, die Freude an spannenden und wendungsreichen Thrillern haben und freue mich auf den nächsten Fall mit Stadler und Montario! 



  14. Cover des Buches Im Namen der Lüge (ISBN: 9783453439665)
    Horst Eckert

    Im Namen der Lüge

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina-1994

    Für mich das erste Buch von dem Autor und auch der erste Politthriller! Aber ich muss sagen, es hat mir außerordentlich gut gefallen!


    Klappentext:

    Macht lädt zum Missbrauch ein. Geheime Macht erst recht.

    Mein Name ist Melia Khalid. Ich leite das Referat für Linksextremismus beim Inlandsgeheimdienst. Mir wurde ein Geheimpapier zugespielt, das die Gründung einer neuen RAF ankündigt. Das Amt steht Kopf, aber ich misstraue der Quelle. Ich habe den Verdacht, dass einige Leute in meiner Behörde selbst einen Umsturz vorbereiten. Als Teil eines rechten Netzwerks, dem Freiheit und Demokratie ein Dorn im Auge sind. Mein Chef will mich kaltstellen. Und mein eigener Vater, ein Spitzenpolitiker mit Geheimdienstvergangenheit, weiß mehr, als er zugeben will.


    Meinung: Ich fand den Schreibstil super flüssig und einfach wegzulesen! Obwohl es fast 600 Seiten waren und damit mit die dicksten Bücher, die ich je gelesen habe, bin ich unnormal schnell durch das Buch geflogen. Man hatte immer wieder wen neues in Verdacht und es wurde niemals langweilig! Obwohl ich in der Schule ein absoluter Politikmuffel war, muss ich gestehen, dass ich die Themen unfassbar spannend fand! Aber mit dem Alter kommt die Vernunft, oder wie sagt man so schön...


    Die beiden Protagonisten hat man super kennen gelernt und trotz einiger Ecken und Kanten sehr sympathisch, auch wenn ich einige der Handlungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte und vielleicht anders gehandelt hätte.


    Ich bin definitiv sehr gespannt auf den 2 Band.


    Vielen Dank für so ein tolles Lesevergnügen! :-)

  15. Cover des Buches Die weißen Schatten der Nacht (ISBN: 9783442479481)
    Sabine Klewe

    Die weißen Schatten der Nacht

     (77)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena

    Ein zehnjähriges Mädchen wird in ihrem Elternhaus am Fuß der Treppe mit Genickbruch und post-mortalen (nach dem Tod hinzugefügt) Vaginal-Verletzungen tot aufgefunden. In Verdacht geraten der Vater und ein dort seit längerem sein Unwesen treibender Exhibitionist, und es gibt noch weitere Spuren zu verfolgen.

    Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht der Ermittler und verschiedener Zeugen geschrieben, wodurch der Leser einen Einblick in deren Charakter und Gedanken erhält. Die Polizeiarbeit wird realitätsnah dargestellt.

    Was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat ist die Beziehung zwischen Lydia und Chris, im 1. Teil noch spinnefeind, im 2. Teil ging es heiß her. Hier bin ich sehr gespannt wie es mit den beiden (und auch mit Sonia) weitergeht-

    Der Prolog und der Epilog bilden den Background um den kriminalistischen Plot des Buches, zwingend notwendig ist dieser Teil aber nicht. Aber wenn man erstmal das Kern geschehen herausgefunden hat, erklärt sich der Epilog von selbst ;)

    Das war das zweite Buch von der Autorin, und ich muss sagen, sie hat einen rasanten Schreibstil, der mich begeistert. Der häufige Szenenwechsel gefällt mir sehr gut, damit wird Spannung aufgebaut, die dann auch bis zum Ende anhält. Spannende Krimis, die auch sehr gut damit auskommen, dass nicht aus jeder Seite literweise Blut tropft. Die Handlung ist gut durchdacht und weist auch keine Schwächen auf. Für mich eine ganz klare Empfehlung und mit 5/5 ⭐⭐⭐⭐⭐ bewertet. 

  16. Cover des Buches Alle für einen (ISBN: 9783423262002)
    Jutta Profijt

    Alle für einen

     (25)
    Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika

    Das Cover:
    Ein Haus in lila Farbtönen.

    Zum Buch:
    Die Wohngemeinschaft in der Zucker-Villa hat Sorgen. Jeder der fünf. Und doch schaffen sie es, zusammenzuhalten, sich gegenseitig Mut zu machen und ein bisschen über sich hinauszuwachsen.

    Meine Meinung:
    Obwohl es sich um den dritten Teil handelt (was ich nach 2/3 des Buches zufällig rausgefunden habe und die Vorgänger nicht kenne), bin ich super ins Buch gekommen. Alle Protagonisten werden kurz vorgestellt und auch die Verwicklungen aus den vorherigen Bänden knapp dargestellt.
    Erst war ich ein wenig überrascht, denn (Oma) Rosa, mit der die Erzählung im Buch beginnt, war jetzt nicht der Typ, den ich erwartet hatte und kurz hatte ich den Reflex, warum, ich mir dieses Buch überhaupt ausgesucht habe. Aber so wie bei fast allem im Leben, muss man ein wenig Geduld haben (Rosa hat keine!) und dann findet man die Schätze, den Zugang und den roten Faden, um der Geschichte gut folgen zu können.
    Die Protagonisten werden immer sympathischer und leidenschaftlicher. Alle wollen gerne zusammen bleiben und zusammen wohnen.
    Und Jutta Profijt schafft etwas, was ich nicht erwartet habe, sie vereint viele Menschen, viele Schicksale, viele Themen und man hat trotzdem nicht das Gefühl, das etwas zu kurz kommt. Jeder Zweig wird zwar nicht haarklein, aber mit genügend Tiefe beleuchtet und die Lösungen sind keine Wunder, sondern ganz normale Wege, wie im normalen Leben eben auch.
    Der Titel mutet an, das alle "Einem" helfen, aber je länger ich darüber nachdenke, ist es eigentlich nur der Schlachtruf. Die Musketiere haben ihn gesagt, wenn Not am Mann war und die Gruppe geholfen hat, was der einzelne nicht schaffte. Und genau das, ist es hier auch: Wer auch immer aus der Gruppe Schwierigkeiten hat, die Gruppe hilft und alles wird gut.

    Fazit:
    Ein Wohlfühlroman mit kleinen Ecken und Kanten.

  17. Cover des Buches Sieben Arten Dunkelheit (ISBN: 9783522202619)
    Christian von Aster

    Sieben Arten Dunkelheit

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Isis99

    Ich habe dieses Buch über die NetGalley - Plattform zur Verfügung gestellt bekommen und bedanke mich recht herzlich dafür ^^

    Cover
    Düster, gruselig und in Finsternis gehüllt - einfach perfekt zur Handlung passend! In der Mitte ist eine dunkle von Blitzen durchzogene Substanz zu sehen, die sich wie Gewitterwolken zusammenbraut und nur durch einen Steinkreis in Schach gehalten wird - merkt sie euch gut, denn diese Art der Dunkelheit wird im Buch noch eine. gewaltige Rolle spielen und die Welt erschüttern! Das Cover wirkt wie die Ruhe vor dem Sturm, wenn die schwarzen und unheilverheißenden Gewitterwolken sich meterhoch auftürmen und Blitze über den Himmel zucken und sich unheilvolle Windböen erheben, sodass man nur mehr abwarten und hoffen kann!

    Sprache
    Ich muss gestehen, dass ich das Buch beim ersten Mal lesen schon nach wenigen Seiten wieder weggelegt habe, weil mich sowohl der Schreibstil als auch die Handlung nicht wirklich packen konnten besser gesagt langweilten, aber ich habe dem Buch eine 2.Chance gegeben und wurde positiv überrascht, denn nachdem ich mich durch die ersten Kapitel mit ungewohntem Schreibstil durchgequält hatte, begann die Handlung interessant und nachvollziehbar zu werden. Leider 

    Charaktere 
    David
    Ein ganz normaler Junge, der in der Schule nicht gerade der Beliebteste ist und zudem auch noch panische Angst vor der Dunkelheit hat zumindest bis er Ayumi trifft ;) Sie zeigt ihm, dass die Dunkelheit nicht eine undurchdringbare Masse ist, sondern in ihr ebenfalls Lebewesen beheimatet sind, die es zu schützen und behüten gilt - ein ausschlaggebender Punkt war hier auch ein Schattenhamster, der David von seiner dunklen Angst befreien konnte ^^
    Wobei es schon recht schnell ging, dass David seine jahrelange Angst hinter sich lässt - etwas unglaubwürdig, da er die Dunkelheit nach seinem Durchbruch sofort weitererforschen will und nichts von seinen anfänglichen Bedenken übrig geblieben ist...

    Ayumi
    Ein blindes Mädchen, dass sich trotz seiner Behinderung nicht unterkriegen lässt - ich fand sie schon nach wenigen Seiten mega sympathisch vor allem, da sie sehr impulsiv, hilfsbereit und wissbegierig ist ^^ Ihre Freundschaft mit David war ein wahrer Glücksgriff für ihn, denn sonst hätte er seine Angst nie unter Kontrolle bekommen und auch seine persönliche Entwicklung wäre  ohne sie nicht möglich gewesen!

    Krigh
    Ein naiver junger Mann, der sich wissbegierig und ehrgeizig gibt, doch tief in seinem Inneren ist er unsicher und fühlt sich nicht stark genug, um seinen Meister stolz zu machen und die Prüfungen zu bestehen, die ihm noch bevorstehen - ein Teufelskreis den er nicht durchbrechen kann! Er teilt mit seiner Schwester Rhee eine innige Geschwisterbindung, die ihm wertvoller ist als alles, was er während seiner Ausbildung gelernt hat, auch wenn ihn seinen Schwester ziemlich ärgern kann ;)
    Krigh sieht sich zwar als ausgebildeter und tapferer Krieger, der die Nacht bezwingen kann, doch davon ist er noch weit entfernt...

    Rhee
    Sie ist Krighs kleine Schwester sozusagen sein Sidekick, wenn er Hilfe braucht, doch das würde er nie zugeben ;) Sie ist eine ruhige, besonnene und etwas ängstliche Person, die sich nicht jedem gleich öffnet, aber ihren Bruder über alles liebt und sie weiß, dass egal, wie sehr sie ihn nervt, er wird immer da sein, um sie zu beschützen!
    Im Laufe der Handlung macht sie aber eine bemerkenswerte Entwicklung durch und beginnt eigenständig Entscheidungen zu treffen und ihrem Bruder sogar zu widersprechen, wenn sie nicht seiner Meinung ist - da hab selbst ich den Hut vor ihr gezogen ;)

    Fazit 
    Ein langwieriger Einstieg, der beizeiten schon etwas langweilig ist vor allem, weil es unstrukturiert wirkt, da keine Ankündigungen vor einem Perspektivenwechsel kommen und man von einem Absatz auf den anderen durch die Augen eines anderen Charakters blickt. Der Autor bemüht sich sehr eine abenteuerliche und spannende Handlung aufzubauen, doch dabei kommen entweder zu viele unnötige Details vor oder aber langatmige Szenen, die man durchaus kürzen könnte - und nach diesem langen Auftakt erwartet man ein zumindest ein fulminantes und actiongeladenes Ende, das wir ja auch bekommen, aber leider viel zu schnell durchgespielt, sodass man gar nicht hinterher kommt - wer denn nun gegen wen kämpft bzw die aufgelösten Zusammenhänge nicht schnell genug einordnen kann...
    Die Handlungsidee war wirklich spannend ebenso die Grundstruktur der Personen, aber leider wirkt es für mich etwas unausgearbeitet, aber die Rohfassung ist top ^^ 

  18. Cover des Buches Wer nicht das Dunkel kennt (ISBN: 9783442482399)
    Sabine Klewe

    Wer nicht das Dunkel kennt

     (25)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena

    Die Geschichte selber geht sofort spannend los. Lydia beobachtet wie ein kleines Mädchen aufs übelste schikaniert wird von etwas älteren jungs (zwischen 11 und 12 Jahre) - ich war echt geschockt was die für Sprüche drauf hatten (weiß nicht ob das der Realität entspricht,  aber wenn ich das verheerendswert 🥺)

    Wenn Lydia und Chris nicht zusammen sind, erfährt man immer etwas über den einen oder den anderen. Lydia hat eine schreckliche Vergangenheit und ich kann verstehen warum sie sich niemanden anvertraut hat,  es spiegelt auch ihr Ihr komplettes Leben wieder. Auch Chris hat so seine Probleme mit Sonja und "dem Nachwuchs" .... es werden auch wieder sehr viele Intrigen gespannt und Fallen gestellt gegen Lydia, was ich ... mit Verlaub... echt zum kotzen finde.

    Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt und man kommt richtig gut voran - eben auch wegen dem pfiffigen Schreibstil. Durch die Uhrzeiten die man vor jedem Absatz findet hat eine zunehmend gute Übersicht. 

    Ich wurde in diesem Buch sehr gut unterhalten und das Buch erhält 4/5 ⭐⭐⭐⭐

  19. Cover des Buches Uncommon Type: Some Stories (ISBN: 9781785151521)
    Tom Hanks

    Uncommon Type: Some Stories

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Lupina15
    Wenn man den Namen Tom Hanks hört, denkt man sicher zuerst n den berühmten Schauspieler, an Forest Gump und Sully. Doch Tom Hanks ist nicht nur ein wunderbarer Schauspieler, sondern auch ein grandioser Autor. Das beweist er mit der Kurzgeschichten-Sammlung "Uncommon Type".
    Was der Titel und das Cover schon andeuten: Tom Hanks hat eine Schwäche für Schreibmaschinen. Und in jeder Geschichte kommt ein anderer Typ Maschine vor, was eine echt coole Idee ist. Die Geschichten sind so vielfältig und verschiedenen und dennoch verbunden durch die Schreibmaschinen. Ein kleines Extra sind die Bilder der jeweiligen Maschine am Anfang eines jeden Kapitels. So bekommt man eine Vorstellung davon, wie die jeweilige Schreibmaschine denn ausschaut.
    Der Schreibstil von Hanks ist etwas ganz besonderes. Er schreibt nicht zu blumiog, aber auch nicht zu nüchtern. Seine Texte fließen wunderschön dahin und werten die ein oder andere flache Story auf. Er weiß mit Worten umzugehen und erschafft wunderbare Charaktere, die man sich bildlich vorstellen kann.
    Die Geschichten behandeln ganz unterschiedliche Themen, spielen in der Vergangenheit oder Zukunft, manchmal auch im Jetzt. Hanks thematisiert auch verschiedenste Probleme, ohne aber eine Moralpredigt zu halten. Er versteht es, die Dinge unausgesprochen  und dennoch präsent erscheinen zu lassen. Einige Geschichten sind natürlich schwächer als andere, aber dennoch macht es die Mischung. Erstaunlicherweise greift er sogar bestimmte Charaktere erneut auf und fixiert so natürlich das Interesse der Leser. Ich würde sagen, für jeden Geschmck ist eine Geschichte dabei.
    Mir gefiel besonders "These are the meditations of my heart". Nicht nur wegen des wunderschönen Titels, sondern auch wegen der Aktualität der Thematik.

    Ich empfehle das Buch jedem, der gern kurze anekdotische Geschichten liest, der Spaß an skurrilen Situationen hat und Schreibmaschinen mag.
  20. Cover des Buches Menschenkino (ISBN: B01EIWG98M)
    Constantin C. Tief

    Menschenkino

     (22)
    Aktuelle Rezension von: 0Soraya0

    Zum Inhalt (Klappentext):
    Unorthodox, erfolgreich und hochdekoriert: Das ist Hauptkommissar Johannes Kleinert. Als er zu einer Frauenleiche auf der Dachterrasse eines exklusiven Penthouses gerufen wird, ahnt der für seine Detailversessenheit bekannte Ermittler noch nicht, dass dies der Auftakt zu einem außergewöhnlichen Mordfall ist. Die Tote ist jung, attraktiv, sie ist nackt und nach ihrem Tod wie eine Kunstinstallation in Szene gesetzt worden. Fasziniert stürzt sich Kleinert, unterstützt von seinem talentierten Kollegen Victor Exner, in die Ermittlungen.
    Doch schnell stoßen die beiden auf erste Ungereimtheiten. Am Tatort ist kein einziger Fingerabdruck zu finden, dafür unzählige, anscheinend bewusst platzierte DNA-Spuren und eine Botschaft. Hat sich der Täter etwa gezielt die Ermittler ausgesucht? Welches Spiel spielt die schöne Pathologin Helen Kemper?
    Plötzlich geschieht aus heiterem Himmel geschieht ein weiterer Mord. Die Umstände sind so unglaublich, dass sie selbst einen erfahrenen Ermittler wie Johannes Kleinert beeindrucken. Hier ist ein wahrer Meister seines Faches am Werk.
    Ein packendes Katz- und Mausspiel beginnt - und noch weiß niemand, wer der Jäger und wer die Beute sein wird.

    Meine Meinung:
    Am Anfang geht es noch wirklich vielversprechend los und die Seiten fliegen nur so dahin. Auch der Schreibstil liest sich sehr angenehm und beschreibt alles recht detailliert, so dass man beim Lesen ein deutliches Bild vor Augen hat. Auch die beiden Ermittler sind mir direkt sympathisch und es macht Spaß den beiden über die Schulter zu schauen.
    Gut gefallen haben mir auch die Perspektivenwechsel, dadurch kommt Abwechslung rein.
    Doch schon bald fällt die Spannung ab und es zieht sich immer wieder. Dadurch ist mir zwischenzeitlich auch die Lust vergangen, das Buch weiter zu lesen.
    Nachdem ich mich doch wieder aufgerafft habe, kamen wieder kurze spannende Szenen, die aber leider immer wieder unterbrochen werden.
    Gekrönt wir das ganze dann vom Ende, welches schon sehr unrealistisch dargestellt wird, was ich wirklich schade finde.

    Fazit:
    Interessante Idee, die einen guten Start hin legt, dann aber deutlich nach lässt. Es sollte definitiv nochmal an der Spannung gearbeitet werden,. Schließlich soll es sich um einen Thriller handeln.

  21. Cover des Buches Ein Traum wie ein Leben (ISBN: 9783740727437)
    Jeannette Kauric

    Ein Traum wie ein Leben

     (27)
    Aktuelle Rezension von: SilviSommer

    Eine fiese Wette. Michael so eine Art Playboy, bindungsunwillig und ein absoluter Kotzbrocken soll Lisa die Tochter des erfolgreichen Düsseldorfer Modemagnaten flachlegen. Sie paßt zwar überhaupt nicht in sein Beuteschema aber das scheint für ihn kein Problem zu sein um diese Wette anzunehmen . 

    Erst läuft für ihn alles wie am Schnürchen. Er wickelt sie um seinen Finger heuchelt ihr die große Liebe vor und sie verliebt sich in ihn. Doch dann wird ihm diese Wette zum Verhängnis. Lisa bekommt raus das sie für Michael nur eine Trophäe ist . So macht sie sofort mit ihm Schluss. Das bringt ihn total aus der Fassung , ein plötzlicher Unfall stellt dann sein Leben komplett auf den Kopf und zieht ihn in eine andere Welt hinein . 

    Er wacht in einer gänzlich anderen Welt auf , in der seine bisherigen Prioritäten wie teure  Kleidung, dickes Auto und und und rein gar nichts zählen. Geld scheint es dort nicht zu geben. 

    Er muss sich seiner Vergangenheit und seinen benehmen stellen... 

    und er scheint nach und nach selbst zu begreifen was für ein großes Arschloch er war. 

    Wo endet die Realität und wo beginnen Träume?


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, obwohl der Prolog mir keinesfalls den Einstieg erleichterte im Gegenteil er ließ mich eher verwirrend zurück. Wer war diese Frau und was passierte da schreckliches auf der Autobahn? Wer waren all diese verletzten Menschen und wer würde diese Explosion überleben... ? 


    Mir gefiel besonders der Teil nach dem Unfall, gibt es eine Art Zwischenwelt und muss man sich seinen Verfehlungen stellen und bekommt man eine zweite Chance ?

    Diese Vorstellung und Beschreibung von einer höheren Instanz und einer möglichen zweiten Chance gefiel mir sehr gut.

  22. Cover des Buches Der Seele weißes Blut (ISBN: 9783442474134)
    Sabine Klewe

    Der Seele weißes Blut

     (75)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena

    Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam. Die Story fand ich schlüssig und zeitweise mochte ich den Krimi kaum aus der Hand legen. Lediglich einen Punkt konnte ich schlecht nachvollziehen: Dass eine erfahrene Polizistin über viele Seiten einfach ignoriert, dass sie das nächste Opfer sein wird. Da es offenkundig ist, erwähnt sie es einmal - und dann scheint sie es zu "vergessen". Doch weil der Rest so spannend ist, habe ich das der Geschichte verziehen. Außerdem wurde Lydia mehr und mehr unsympathischer, zwischendurch konnte ich nur noch stöhnen und hoffen das das Buch bald zu Ende ist. Eine Kleinigkeit gibts da noch die aber nicht mit in die Bewertung eingeflossen ist, mir aber gar nicht gefallen hat: die Seiten wurden richtig vollgeknallt mit Text und auch die Schrift wurde relativ klein gehalten,  Absätze gibt es keine, die Seiten wurden komplett ausgefüllt. Man liest und liest und die Seiten werden nicht weniger, das ist echt demotivierend 🙄 Das Buch erhält 4/5 ⭐⭐⭐⭐

  23. Cover des Buches Das Jahr der Gier (ISBN: 9783453426375)
    Horst Eckert

    Das Jahr der Gier

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Goch9

    In einem abgelegenem Gebiet nördlich von Düsseldorf wird die übel zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Vincent Veih, Leiter des Kriminalkommissariats 11 Tötungsdelikte, und sein Team übernehmen unverzüglich die Ermittlungen in der unmittelbaren Umgebung.

    Melia Adan, Kriminalrätin und Veihs Chefin, kümmert sich zeitgleich um ihren Besuch aus London, ihren Onkel Bashir Adan. Von ihm erfährt sie, dass Oscar Ravani, ihr früherer Jugendschwarm, der heute als freier Journalist arbeitet, in der Düsseldorfer Altstadt überfallen wurde. 

    Als sie auch diesen Fall, nach anfänglichen eigenen Nachfragen, Veih überträgt, tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Hängen die beiden Taten zusammen?

     

     

     

    Das ist wieder einmal ein spannender und fesselnder Politthriller von Horst Eckert!

    Nah an den realen Problemen und Skandalen, manchmal so nah, dass man sich als Leser stetig vor Augen halten muss, dass es sich um einen fiktiven Thriller handelt. Aber nicht selten denke ich, ja, so könnte es gelaufen sein.

    Verfolgen mich die gleichen Fantasien wie Herrn Eckert?

    Wenn mich auf unzähligen Seiten das Gefühl überkam, dass mir diese oder jene Figur sehr bekannt vorkam, konnte ich ein Grübeln oder Nachschlagen der realen Fakten nicht verhindern. Gerade das liebe ich an Herrn Eckerts Thrillern. Sie sind zumindest angelehnt an realen Fällen. Ihr Lesen lässt mich noch einmal das reale Geschehen Revue passieren.

    Als treuer Leser freut man sich über Nachrichten von Brigitte Veih, der einstigen RAF-Terroristin und Mutter von Vincent Veih. Das Knistern zwischen der Kriminalrätin Melia Adan und Vincent Veih wird auch immer spürbarer. Obwohl das eigentlich nicht erwähnenswert sein sollte, ist eine Liebesbeziehung zwischen einer PoC-Frau und einem Weißen kein Thema in diesem Buch, nur zwischen der Vorgesetzten und dem Untergebenen. Auf der anderen Seite ist dieser Thriller so leicht und kurzweilig geschrieben, dass man nur so durch die Seiten hastet.

    Das Nachdenken und Revue passieren lassen beginnt unmittelbar nach dem Ende. 

    Horst Eckerts Bücher wirken nach. Sie lassen mich immer nachdenklich zurück.

    Und das ist gut so. Ich freue mich auf das Nächste.

     

  24. Cover des Buches Das Ende aller Geheimnisse (ISBN: 9783499272493)
    Stefan Keller

    Das Ende aller Geheimnisse

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    In einer idealen Welt wäre Rassismus kein Thema mehr. Ein Krimi mit einer farbigen Kommissarin wäre dann etwas so Alltägliches, dass man gar nicht weiter darüber nachdenken würde – außer vielleicht, um sich über die ethnische und kulturelle Vielfalt zu freuen. Leider leben wir aber nicht in einer idealen Welt, und gerade darum war Heidi Kamemba für mich eine willkommene Überraschung.


    Wer jetzt aber befürchtet, sie wäre womöglich wenig mehr als ein billiger Marketingtrick des Autors oder sogar nur eine literarische 'Vorzeige-Schwarze', damit der Leser sich selber für seine Toleranz auf die Schulter klopfen kann, den möchte ich beruhigen:


    Heidi Kamemba ist ein interessanter, glaubhafter Charakter mit Stärken und Schwächen. Auch wenn sie in den Gedanken ihrer Kollegen oft nur 'die Schwarze' ist, reduziert Stefan Keller sie mitnichten auf ihre Hautfarbe. Sie ist eine talentierte junge Kommissarin, die manchmal im Übereifer übers Ziel hinausschießt, dafür aber auch hochintelligent und einfallsreich agiert. Über manche ihrer Entscheidungen habe ich zwar den Kopf geschüttelt, und beinahe hätte sie ihre erste Woche als Kommissarin nicht überlebt – aber ich konnte auch immer nachvollziehen, warum sie manchmal glaubt, nicht anders handeln zu können.


    Der eigentliche Kriminalfall ist solide und logisch konstruiert, mit spannenden Wendungen, falschen Fährten und unerwarteten Enthüllungen. Heidi muss sich nicht nur direkt in ihrer ersten Woche mit einer verkohlten Leiche beschäftigen, sondern auch mit dem nagenden Gefühl, dass ihr neues Team vielleicht nicht unschuldig war am Tod ihres Vorgängers... Mit der Auflösung hatte ich so nicht gerechnet, sie ist aber in sich schlüssig und verbindet die vielen verschiedenen Hinweise sinnvoll – und das wünscht man sich doch bei einem Krimi! (Es wäre ja langweilig, wenn man auf Seite 50 schon wüsste, wer der Täter ist, aber man will im Rückblick auch nicht das Gefühl haben, der Autor habe das Ende aus dem Hut gezaubert.) Ich fand die Geschichte originell und kein bisschen vorhersehbar.


    Natürlich ist Rassismus zwangsläufig ein Thema, und das wirkte auf mich gut recherchiert und mit viel Feingefühl in die Handlung verwoben, ohne dem Leser plump mit dem Holzhammer um die Ohren geschlagen zu werden. Es ist ein beiläufiger Rassismus, der selten direkt ausgesprochen wird, aber unterschwellig immer und überall zu Heidis Alltag gehört wie ein schleichendes Gift. Ein Teil von ihr ist sich dessen stets bewusst: sie betrachtet ihre Umgebung mit ständiger Wachsamkeit, reguliert ihre eigene Körperhaltung und Mimik, analysiert das Verhalten anderer Menschen ihr gegenüber, um die Bedrohlichkeit einer Situation abzuschätzen... Aber sie ist eine Kämpferin und lässt sich davon nicht unterkriegen.


    Die anderen Charaktere wirken auf den allerersten Blick eher einfach gestrickt, aber das täuscht! Im Laufe des Buches zeigen sie alle nach und nach mehr Tiefgang. 


    Oft sieht man einen Charakter erstmal nur 'von außen', aus Heidis Sicht, und dann wirkt er vielleicht sympathisch und hilfsbereit – aber dann bekommt man Einblick in seine Gedanken, und die zeichnen ein ganz anderes Bild. Keiner ist nur gut oder nur böse, aber mehr als einer hat geheime Laster und Probleme, die im Laufe der Geschichte eine Rolle spielen. Ich könnte mir vorstellen, dass vieles davon in den Folgebänden noch eine größere Rolle spielen wird!


    Der Schreibstil ist klar und eher schlicht (im positiven Sinne), dabei aber sehr flüssig, mit einem angenehmen Sprachrhythmus und einer prägnanten "Stimme". Ganz ohne Schnörkel und blumige Formulierungen, ist er dennoch bildlich genug, um Atmosphäre aufzubauen und es dem Leser zu ermöglichen, sich alles wunderbar vorzustellen.


    Fazit:
    "Das Ende aller Geheimnisse" ist keineswegs das Ende, sondern der vielversprechende Anfang einer neuen Krimireihe rund um Kommissarin Heidi Kamemba. Die Handlung ist spannend und clever konstruiert, die Charaktere entpuppen sich im Laufe des Buches als vielschichtig und glaubhaft, und auch der Schreibstil liest sich unterhaltsam, mit prägnanter 'Stimme'.


    Da Heidi die erste schwarze Kommissarin Deutschlands ist, kommen natürlich auch die Themen Rassismus und Toleranz zur Sprache und werden sehr differenziert und authentisch behandelt.

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