Bücher mit dem Tag "druide"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "druide" gekennzeichnet haben.

125 Bücher

  1. Cover des Buches Die Shannara-Chroniken - Elfensteine (ISBN: 9783734161049)
    Terry Brooks

    Die Shannara-Chroniken - Elfensteine

     (143)
    Aktuelle Rezension von: M-ephisto
    Als High-Fantasy-Fan muss man die drei Bänder gelesen haben. Tolles Buch.
  2. Cover des Buches Getrickst (ISBN: 9783608961348)
    Kevin Hearne

    Getrickst

     (84)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Inhalt:

    Atticus ist lebend von ihrer Mission nach Asgard zurückgekommen. Er und seine Freunde haben ihre Mission, den nordischen Donnergott Thor, ihren Erzfeind, zu töten, erfolgreich beendet. Doch da sie und ihre Verbündeten neben Thor auch einige weitere nordische Götter getötet, Odin zum Krüppel gemacht und die Prophezeiung der Nornen zu Ragnarok null und nichtig gemacht haben, ist nun ganz Asgard hinter den Überlebenden her.
    Darum beschließt Atticus, dass der letzte Druide der Welt ebenfalls sterben muss. Zusammen mit dem Gott Coyote und seiner Verbündeten Morrigan inszeniert Atticus seinen Tod im Zweikampf gegen seine Jäger. Die List glückt, doch anstatt eines beschaulichen Lebens mit seinem Wolfshund Oberon und seinem Lehrling Granuaile erwartet Atticus eine neue Aufgabe. Coyote, der indianische Gott der Diné, fordert von ihm einen Gefallen. Atticus soll für Coyotes Volk eine Goldmine erschaffen und nutzbar machen.
    Doch die Aufgabe entpuppt sich mehr als nur schwierig: Atticus muss nicht nur einen widerstrebenden Elementargeist der Erde überzeugen, dass eine Goldmine zu seinem Vorteil ist, und seine Fähigkeiten und Identität vor den Minenarbeitern verbergen, sondern auch zwei bösartige Skinwalker – Gestaltwandler mit übermenschlicher Stärke und Schnelligkeit, die Häute für ihre Verwandlungen nutzen – abwehren, auf deren Gebiet die Mine liegt. Doch gegen die Skinwalker erweisen sich Atticus‘ Kräfte als wirkungslos. Als dann auch noch die nordische Göttin Hel, Herrscherin über die Toten, auftaucht und ihm ihre Kreaturen auf den Hals hetzt, Leif ihn um Hilfe bittet und Atticus sich um eine Vampirinvasion kümmern soll, da erkennt er, dass die Mission nach Asgard der größte Fehler seines über zweitausendjährigen Lebens war.

    Meine Meinung:

    „Getrickst“ ist die spannende Fortsetzung zu „Gehämmert“. Kevin Hearne schafft es wieder einmal, seinen Helden, einen über 2000 Jahre alten, aber jugendlich wirkenden Druiden, vor eine Reihe unlösbar scheinender Probleme zu stellen. Wie der Vorgängerband andeutete, muss sich Atticus nun den Konsequenzen ihres Angriffs auf Thor und die übrigen Götter von Asgard stellen.
    Doch nicht nur rachsüchtige nordische Götter, sondern auch Vampire, Granuailes Geheimnisse, Atticus‘ Werwolf-Anwälte, Coyotes Hintergedanken und äußerst gefährliche Skinwalker tragen wieder zu einem spannenden, Kevin Hearne-typischen Mix an Problemen und Herausforderungen für Atticus bei. Die Geschichte um Atticus bleibt damit spannend und natürlich dürfen auch der Humor in Form von Oberon und erotische Spannungen mit Granuaile nicht fehlen. Besonders Oberon, Atticus‘ intelligenter Wolfshund, hat sich zu einer meiner Lieblingsfiguren entwickelt. Klasse sind wieder einmal seine Dialoge mit Atticus, die Witze, Wetten und kulturellen Anspielungen der beiden.
    Trotz der erotischen Spannung zwischen Atticus und ihr, bleibt Granuaile in diesem Roman etwas blass. Ich hätte mir mehr Action von ihr gewünscht. Wir erfahren zwar mehr über ihre Vergangenheit, doch sie akzeptiert mir zu bereitwillig Atticus‘ Weigerung, sich mit ihr einzulassen, solange sie sein Lehrling ist. Ich hoffe, dass die Liebesgeschichte im fünften Band eine größere Rolle spielt.
    Großartig fand ich dieses Mal wieder, mehr aus Atticus‘ langem, spannendem Leben zu erfahren. Kevin Hearne verrät uns in diesem Band endlich, wie Atticus nach Amerika kam, und es ist eine andere, definitiv bessere Einwanderungsgeschichte, als ich sie erwartet hatte. Klasse, mehr davon bitte!
    Insgesamt wieder ein großartiger Contemporary Fantasy-Roman aus Kevin Hearnes grandioser „Die Chronik des Eisernen Druiden“-Reihe. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band zu lesen! 
  3. Cover des Buches Erwischt (ISBN: 9783608961355)
    Kevin Hearne

    Erwischt

     (68)
    Aktuelle Rezension von: MaRe

    12 Jahre später….. Nachdem Skinwalker erledigt wurden, Granuail auch von der Bildfläche verschwand und Oberon seine Verletzungen lange mit Würstchen vergessen hat, ist es fast soweit. Der Abschluss von Granuail’s Ausbildung, die Bindung an die Erde.
    Doch plötzlich erscheint Loki auf der Bildfläche und wieder einmal bedeutet es für unseren Druiden Flucht.
    In Tír na nÓg erwartet unsere Helden eine Audienz am Feenhof. Was diese bringt und was Leif schon wieder für eine Rolle spielt, lest es selbst.

    Kevin Hearne hat mit Erwischt wieder eine spannende Geschichte zum besten gegeben. Wir erleben mit wie ein Druide an die Erde gebunden wird und was so manche Sagengestalt zum Besten gibt. Für mich wieder ein gelungenes Abenteuer mit Zusatzgeschichte am Schluss.

  4. Cover des Buches Oberons blutige Fälle (ISBN: 9783608962956)
    Kevin Hearne

    Oberons blutige Fälle

     (69)
    Aktuelle Rezension von: kreszenz

    Nach Band 8 der Hauptreihe etwas überfrachtet war, war ich doch etwas skeptisch bezüglich dieses Story-Bands. Ob Kevin Hearne nichts neues mehr einfallen wollte? Ob er einfach eine Pause vom turbulenten Leben des Eisernen Druiden brauchte? Man weiß es nicht.

    Dennoch wurde schon nach wenigen Minuten klar, dass dieser (Zwischen)Band etwas ganz besonderes ist. Erzählt wird diesmal ausschließlich aus der Perspektive Oberons, dem irischen Wolfshund. Wie wir alle wissen, hat dieser ein unheimliches Faible fürs Fernsehen – und Krimis haben es ihm ganz besonders angetan. Klar, dass er sofort ein Verbrechen der ganz üblen Sorte wittert, als preisgekrönter Pudel (natürlich!) spurlos verschwindet. Schließlich ist das nicht der erste Fall dieser Art…

    Im zweiten Fall stolpert Oberon tatsächlich eine Leiche. Ob sein erster Verdacht, dass es sich hier um eine Verschwörung durch Eichhörnchen handelt stimmt…?

    Meine eingangs erwähnte Skepsis war bald wie fortgeblasen. Dieses Hörbuch macht einfach Spaß und erinnert an die Leichtigkeit der ersten Bände des Eisernen Druiden.

    Eine klare Hörempfehlung!

  5. Cover des Buches Die Sturmjäger von Aradon - Magierlicht (ISBN: 9783570307281)
    Jenny-Mai Nuyen

    Die Sturmjäger von Aradon - Magierlicht

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas_Brandt

     

    Der Westen ist tot. Reglos die Berge, in alle Weite leere Erde ohne Licht. Nur die glimmenden Spur des Mannes, der das Totenlicht trägt.

    Seite 1

     

    Er ist ihre Liebe und ihr Tod.

    Der magische Krieg tobt um Aradon und die Sturmjägerin Hel gerät zwischen alle Fronten. Für die Magiergilde wird sie auf Dämonenjagd geschickt, doch je näher sie Mercurin kommt, desto weniger will sie ihn vernichten. Aber aufgehalten werden muss er, bevor die Totenlichter vereint und das Ende der Menschheit beschlossen ist. Als die Magier sich gegen Hel wenden, rettet Mercurin sie und zeigt ihr seine Welt und seine Wahrheit. Kann Hel ihn überzeugen, die Menschheit zu verschonen?

     

    „Wenn man keine Familie hat, die einem sagt, wer kam ist, muss man selbst die Antwort finden.“

    Seite 67

     

    Band II der Diologie besticht durch noch mehr Herz und vor allem noch viel mehr Schmerz. Der Schreibstill bleibt unverändert großartig und reißt den Leser in die Geschichte hinein. Hel weißt jetzt, wer Mercurin ist, einer von fünf Druiden des Alten Volkes, deren Mission es ist, die Menschheit zu vernichten. Gemeinsam mit ihrem Fruend Nova, reißt sie durch ein gewaltiges Setting, um einen Weg zu finden, das zu verhindern.

     

    In Band II werden die Druiden noch mehr beschrieben und vorgestellt. Ich fand jeden Charakter in dieser Geschichte wahnsinnig gut ausgearbeitet und gestaltet. Jenny Mai Nuyen ist eine großartige Schriftstellerin und gehört absolut zu meinen Helden!

     

    „Du kannst es nicht aufhalten“, flüsterte Mercurin. „Weder du noch ich. Alles kommt und vergeht und muss untergehen, wir auch.“

    Seite 343

  6. Cover des Buches Die vergessene Kammer (ISBN: 9783442264063)
    Catherine Fisher

    Die vergessene Kammer

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Die vergessene Kammer ist ein umfangreiches Fantasy-Abenteuer. Wir befinden uns in 3 verschiedenen Epochen wieder. Eine geheimnisvoller als die andere. Eines haben sie gemeinsam. Am Ende steht das, wofür einige Architekten gelebt haben. Wir steigen auch gleich am Ende des ganzen ein und erfahren nach und nach, wie alles dazu kam. 

    Ebenso kann man eine Verbindung zu allen handelnden Personen erkennen. 

    Die Zusammenhänge haben mir dabei sehr gut gefallen und auch die einzelnen Protagonisten. 

    Allerdings hab ich eine Weile gebraucht um in diese Geschichte rein zu kommen. Es macht zu Beginn nicht den besten Eindruck, wird aber von Kapitel zu Kapitel besser und spannender. 

  7. Cover des Buches Der Feenturm (ISBN: 9783442477111)
    Aileen P. Roberts

    Der Feenturm

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Bemyberlinbaby

    Zwei Junge Frauen, Dana und Marita, machen sich auf den Weg um einen erlebnisreichen Sommer in Schottland zu verbringen. Sie wandern als Backpacker, zelten auf Campingplätzen und lernen dabei allerhand freundliche und sympathische Leute kennen. Nachdem sie sich eine Weile durch das Land geschlagen haben, besichtigen sie, gemeinsam mit zwei schottischen Männern, einen alten Broch. Aus einer Albernheit, welche Dana im Scherz von sich gegeben hat, wird bitterer ernst. Sie muss allein eine Nacht im Broch verbringen, um sich ihr nächstes Abendessen zu verdienen. Die Nacht bricht herein und Dana wird es immer unbehaglicher. Schließlich wird sie von dem Geist Rionach heimgesucht, der, genau wie Dana, sehr verwundert über diese Begegnung ist. Sie eröffnet ihr, dass sie eine alte Keltenkriegerin ist und bisher von kaum einem Menschen gesehen wurde. Rionach bittet Dana darum, in ihre Zeit zurückzureisen und ihre Tochter Mael vor dem Angriff der Nordmänner zu retten. Auch Tage später kann Dana dieses Ergebnis nicht vergessen und kehrt zum Bruch zurück, um erneut mit Rionach zu sprechen. Am Ende soll Dana nicht nur vieles über die schottische, sondern auch ihre eigene Vergangenheit erfahren. Das Buch ist gut recherchiert, hat einen fließenden Schreibstil und eine leichte Spannung. Für mich hätte die Handlungsabfolge schneller und alles in allem etwas spannender sein können, aber im großen und ganzen ist es ein gelungenes Lesewerk

  8. Cover des Buches Die Zeitengängerin (ISBN: 9783956491078)
    P.C. Cast

    Die Zeitengängerin

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Eine Frau, die in die Vergangenheit reist, und dort auf die Liebe ihres Lebens trifft. Eine Handlung, die es bereits in mehreren Abhandlungen gibt.

    Die Handlung in diesem buch ist jedoch verwirrend. Obwohl als Einzeltitel gehandelt, war anscheinend eine Serie geplant. Anscheinend geht es darum, zwölf Medaillons zu finden, bevor es der Feind tut. Diese Medaillons sind in Raum und Zeit versteckt. 

    In „Die Zeitengängerin“ geht es darum, eines dieser Medaillons in Sicherheit zu bringen. Dazu reißt die Protagonistin, eine Frau unserer Zeit oder einer zukünftigen, in die Vergangenheit nach Briton, 60 Jahre vor Christi Geburt. Unter Führung der legendären Kriegskönigen Boudica, kämpfen die Kelten gegen die römische Herrschaft in ihrem Reich.

    Genau diese Boudica ist im Besitz eines dieser Medaillons, welche dazu in der Lage sein sollen, eine feindlich gesinnte Alien-Rasse aufzuhalten, welche die Menschheit versklaven möchte. 

    Doch dieses Medaillon wurde zerbrochen. Boudica besitzt nur noch eine Hälfte, während die andere Hälfte im Besitz des römischen Feldherren Suetonius ist. Er ist einer der Aliens. 

    Dies also die Ausgangslage. 

    Die Protagonistin Alex verfügt über die Fähigkeit, mit Verstorbenen reden zu können. Dies ist ihr mehr Fluch als Segen. Zudem möchte sie nichts mehr mit dem Militär zu tun haben. Schon gar nicht mit dieser militärischen Organisation, die das Zeitenreisen organisiert. So lebt sie zurückgezogen in der Wildnis Oklahomas. Ein Ort, der nur selten von Geistern frequentiert wird, so dass sie ihre Ruhe hat.

    Doch nun soll ausgerechnet sie eine Zeitreise antreten, um eines dieser Medaillons zu retten. Sie scheint die einzige zu sein, die dazu in der Lage ist. Nach anfänglicher Ablehnung, erklärt sich Alex dazu bereit, in die Vergangenheit zu reisen. Sowohl Alexandras Beweggründe als auch die des Militärs sind nicht nachvollziehbar.  

    Alexandra schlüpft in der antiken Welt in die Rolle der Andrastes-Priesterin Blonwen. In dieser Rolle lernt sie denn Druiden Caradoc kennen. Von da an, dreht sich in der Erzählung alles nur noch um diese beiden. Nebenbei erfahren wir das wenig historisch Belegte über die verlorene Schlacht der Kelten gegen die Römer. Die weiteren Figuren im Buch, seien es Geister, Götter oder andere magische Wesen, wirken sehr einfallslos und blass. Wir erfahren nicht sonderlich viel über sie. Da hätte sich die Autorin doch noch ein wenig mehr Mühe geben können. Vor allem Boudica wäre interessant genug gewesen, um mehr Tiefe zu erhalten. 

    Auch die Liebesgeschichte zwischen Alexandra und Caradoc ist nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Sie wirkt sehr unglaubwürdig und am Ende sogar richtig gehend kitschig. Sie geht viel zu schnell voran. Caradoc lässt von jetzt auf gleich alles stehen und liegen um Alexandra, eine Frau, die er quasi nicht kennt, zu retten.

    Splitterweise wird in der Erzählung angedeutet, was es mit den Medaillons auf sich hat. Am Rande erfahren wir, dass es um Aliens geht. Angeblich können nur Frauen ein bestimmtes Flugobjekt steuern. Um was für eines es sich dabei handelt, wird jedoch nicht erklärt. Egal, ob Kelten, Aliens oder die geheime Organisation dahinter – es wird nur an der Oberfläche gekratzt. 

    Unverständlich auch die Idee hinter Alexandras Plan, das Medaillon-Fragment aus Suetonius Händen zu erlangen. Schlussendlich löst sich dennoch alles in Wohlgefallen auf. Nur die Kelten haben das Nachsehen.

  9. Cover des Buches Gehetzt (Die Chronik des Eisernen Druiden 1) (ISBN: 9783869091556)
    Kevin Hearne

    Gehetzt (Die Chronik des Eisernen Druiden 1)

     (52)
    Aktuelle Rezension von: kreszenz

    Auf diese Hörbuchreihe bin ich rein durch Empfehlung gestoßen (worden). Zugegeben: seit der bombastischen Rachel-Morgan-Reihe von Kim Harrison konnte mich Urban Fantasy nicht mehr so richtig fesseln. Aber wie das mit Tipps und Empfehlungen so ist – irgendann wird man doch neugierig….

    Das Setting ist schon mal interessant: Atticus O’Sullivan führt in Arizona scheinbar ein ganz normales Leben als Inhaber einer esoterischen Buchhandlung inkl. Kaffee. Seine Stammkunden und Nachbarn halten ihn für einen netten jungen, tätowierten Mann. Tatsächlich ist Atticus aber gar nicht so jung. Über stolze 2100 Jahre hat er inzwischen auf dem Buckel – denn Atticus ist ein Druide! Und zwar der letzte lebende Druide.

    Und Atticus hat sich Feinde gemacht – mächtige Feinde. Er konnte sich lange genug verstecken, doch nun holt ihn seine Vergangenheit ein. In Form eines keltischen Gottes!

    Der Autor verknüpft auf sehr clevere Art und Weise keltische Mythologie mit der Gegenwart und hat auch keine Scheu, auch noch Werwölfe und Vampire mit ins Boot zu holen. Das ergibt nicht nur eine herrliche Melange, sondern wird durch den Sidekick Oberon (einem sprechenden Wolfshund) zur perfekten Unterhaltung! 

    Sprecher Kaminski als Sprecher passt hier wunderbar! Er verleiht allen Figuren eine eigene Stimme, macht das Hörbuch abwechslungsreich und spannend. 

    Fazit: hier wird sofort mit dem zweiten Band weitergehört!

  10. Cover des Buches Rabenkönig (ISBN: 9783499267307)
    Elly Griffiths

    Rabenkönig

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71
    Die forensische Archäologin Dr. Ruth Galloway erfährt, dass ihr alter Studienfreund Dan Golding gestorben ist. Sie hat ihn fast zwanzig Jahre nicht mehr gesehen, doch ein paar Tage nach seinem Tod erhält sie einen Brief von ihm. Darin bittet er sie, zu Ausgrabungen nach Lancashire zu kommen. Dan ist überzeugt, dass er die Gebeine des sagenumwobenen König Artus gefunden hat. Das wäre natürlich eine Sensation und der spektakulärste Knochenfund ihrer Karriere. Zusammen mit ihrer Tochter Kate und ihrem Druidenfreund Cathbad reist sie an die Nordküste unweit von Blackpool, wo ihre große Liebe DCI Nelson gerade Urlaub mit seiner Familie macht. 
    Es stellt sich heraus, dass die Umstände von Dans Tod ziemlich mysteriös sind und Nelsons alter Partner von der Polizei Blackpool glaubt nicht an einen Unfall. Wurde der Archäologe zum Schweigen gebracht, weil er tatsächlich das wahre Grab des Rabenkönigs gefunden hat? Aber wer will verhindern, dass dies publik wird und warum? Es dauert nicht lange und auch Ruth schwebt in Gefahr...

    Im fünften Fall für die sympathische Ruth Galloway geht es um den Mord an einem alten Studienkollegen, der anscheinend auf etwas gestoßen ist, das ihn das Leben kostete. Weitere Aspekte in der Handlung sind natürlich die Legenden um König Artus, den Mythos des Rabenkönigs. Durch die Mitwirkung des Druiden Cathbad hat das Ganze auch wieder einen Hauch von Mystik, ohne aber dabei ins Esoterische abzudriften. Am Pendle Hill gab es tatsächlich damals Frauen, die als Hexen verurteilt wurden, das kannte ich bereits aus einem anderen Krimi. Es war interessant, diese Geschichte hier wiederzufinden. 

    Ich mag an den Büchern von Elly Griffiths die Mischung zwischen Kriminalfall und Privatleben der Hauptfiguren, allen voran Ruth. Allein erziehend mit Kleinkind und Job hat sie es nicht leicht. Noch dazu, weil der Mann, den sie liebt und der der Vater ihrer Tochter ist, mit einer anderen verheiratet ist, die auch noch von Kate weiß. Trotzdem meistert sie alles sehr gut, nicht ohne eine gesunde Portion Selbstironie und Humor. 

    Dieser Fall um den Rabenkönig hat mir sehr gut gefallen, vielleicht weil mich die Artussage immer schon interessiert hat. Ich mag auch den Schreibstil der Autorin, flüssig, lebendig und anschaulich. Oft musste ich schmunzeln, besonders in Szenen mit Ruth und Kate oder Ruth und Cathbad. Und ich hoffe, Thing bleibt uns in Zukunft erhalten. 

    Nach und nach kommt Schwung in die Handlung und am Ende führen alle Fäden zu einem für mich zufriedenstellenden Ende.

    Fazit: Beste englische Krimiunterhaltung mit der richtigen Portion Humor und Herz und einer sympathischen Hauptfigur.
  11. Cover des Buches Das Kind der Stürme (ISBN: 9783426509081)
    Juliet Marillier

    Das Kind der Stürme

     (156)
    Aktuelle Rezension von: HeleneSchneider

    Alle Bücher der Sevenwaters-Reihe gehören zu meinen Lieblingsbüchern, die ich immer wieder lese. Unverständlich, warum die letzten Bände noch nicht in deutscher Sprache erschienen sind...

  12. Cover des Buches Das Licht der Fantasie (ISBN: 9783492280488)
    Terry Pratchett

    Das Licht der Fantasie

     (430)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Ein Fichtenstamm bewahrt den ungeschickten Rincewind vor dem Absturz vom Rand der Scheibenwelt. Der Zauberer findet sich in einem von intelligenten Bäumen bevölkerten Wald wieder und trifft erneut auf den Touristen Zweiblum. Währenddessen droht der Planet von einem roten Stern verschlungen zu werden. Nur ein Zauberspruch kann die Scheibenwelt noch retten, doch der befindet sich ausgerechnet in Rincewinds Kopf …

    Direkt nach dem Ende des ersten Bandes, das ich definitiv nicht so stehen lassen konnte, habe ich mir den zweiten Band der Reihe geschnappt und war schnell wieder in den Abenteuern von Rincewind, Zweiblum und dessen eigenwilliger Truhe gefangen!

    Wenn das überhaupt möglich ist, wurde es in diesem Band sogar noch verrückter. Auf jeden Fall habe ich wieder viel Schmunzeln und Lachen können und die verschiedenen Abenteuer der Beiden wirklich genossen.

    Die Geschichte selbst knüpft nahtlos an die Geschehnisse aus dem Ersten Band an und alles, was an losen Handlungssträngen noch übrig war (und das waren einige), wurden hier restlos aufgenommen. Vieles aus dem ersten Band wurde klarer und einiges rückte an den richtigen Platz. Daher empfehle ich auch hier noch einmal: Wenn euch der erste gefällt, lest gleich darauf den zweiten. Ich kann mir nämlich vorstellen, dass über die vielen Begebenheiten und Abenteuer sonst einiges in Vergessenheit gerät.

    Faszinierend fand ich, die Charakterentwicklungen, die hier deutlich zu sehen sind. Da es aber zu viele Spoiler beinhalten würde, beschränke ich mich auf das Beispiel der Truhe mit den hunderten Beinen. Im ersten band war sie noch ein folgsames Möbelstück, immer auf der Suche nach ihrem Besitzer Zweiblum – in diesem band entwickelt sie aber ein deutliches Eigenleben, geht eigenen Entscheidungen nach und brachte mich mehr als einmal zum lachen. Ihr wundert euch, dass die Truhe eine Charakterentwicklung durchmacht? Lest die Bücher! XD

    Das Ende hat mir auch ausnahmslos gut gefallen. Es ist nicht nur ein Ende, es ist ein schöner Abschluss und doch gleichzeitig ein neuer Beginn. Ich bin sehr gespannt, ob ich die drei noch einmal in anderen Bänden treffen werde und was sich bis dahin alles verändert hat.

  13. Cover des Buches Heringshappen (ISBN: 9783740804213)
    Ute Haese

    Heringshappen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Wildpony

    Heringshappen   -  Ute Haese

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Hanna Hemlokk ermittelt wieder: Das Bokauer Private Eye in Hochform.

    Der Wirt des hippen Gourmettempels »Heuschrecke« ist tot, zertrampelt von einer Kuh. War es tatsächlich ein Unfall? Oder hat der »Reichsbürger« Rolf Bapp etwas damit zu tun? Und welche Rolle spielt der dauertwitternde Bürgermeisterkandidat Arwed Klinger? Ganz zu schweigen von dem Horror-Clown, der seit Kurzem sein Unwesen in Bokau treibt. Hanna Hemlokk, das schräge Private Eye mit Herz und Hirn, ist gefordert – und sieht sich bald mit einem zweiten Todesfall konfrontiert.

    Mein Leseeindruck:

    Juhu - hab ich gedacht als ich entdeckt habe das es einen neuen Fall mit der Privatermittlerin Hanna Hemlokk gibt.

    Und ich habe mich sofort riesig über die Fortsetzung gefreut, da ich ein großer Fan von Hanna bin. Schließlich haben mich dir 4 Vorgängerbände, die ebenfalls im Emons Verlag erschienen sind, richtig begeistern können.

    Natürlich ermittelt Hanna auch im Band 5 wieder unkonventionell und sehr humorreich. Und natürlich super spannend, denn bei Hanna weiß man nie was sie noch alles macht. Und hier muss Hanna zwischen einem Mörderkuh, einem Reichsbürger, einem Bürgermeisterkandidaten und einem Horror-Clown die Wahrheit herausfinden. Dieser Spagat ist ihr (und unserer Autorin Ute Haese) natürlich wieder super gelungen.

    Fazit:

    Einfach wieder ein genialer Küstenkrimi, der mir tolle Lesestunden und viel Spaß bereitet hat.

    Hanna als Protagonistin ist einfach klasse!

    Daher gibt es von mir von Herzen gerne 5 volle Sterne und meine weitere Lese-Empfehlung für diese tolle Buchreihe! *****

  14. Cover des Buches Die Shannara-Chroniken 3 - Das Lied der Elfen (ISBN: 9783734161278)
    Terry Brooks

    Die Shannara-Chroniken 3 - Das Lied der Elfen

     (33)
    Aktuelle Rezension von: blattzirkus
    Diese Rezension ist auch zu lesen auf meinem Blog Blattzirkus.
    Achtung, es sind Spoiler aus den vorherigen Bänden dabei.


    Buchinformationen

    Titel: Die Shannara-Chroniken: Das Lied der Elfen
    Autor: Terry Brooks
    Typ: eBook
    Seiten: ca. 515
    Genre: Fantasy
    Preis: [DE] € 9,99 [AT] € 10,30 [CHF] 13,90


    Herausgeber: Blanvalet
    Herausgegeben am: 19.06.2017


    Inhaltsangabe

    Eine uralte Bedrohung kehrt in die Welt zurück und sendet seine Mordgeister aus, um die Menschheit und die Elfen zu vernichten. Um diese Macht zurückzudrängen und zu besiegen, benötigt der Druide Allanon die Unterstützung von Brin Ohmsford, der Hüterin der Elfensteine. Denn nur Brin beherrscht das Zauberlied der Elfen. Doch das Böse hat Allanons Schritt vorausgesehen, und auf Brin wartet nun ein Schicksal, das schlimmer ist als der Tod. Nur wenn sie bereit ist, sich selbst aufzugeben, gibt es noch Hoffnung für Menschen und Elfen …


    Inhaltsangabe nach Random House, (27.01.2018)


    Cover

    Er verwirrt mich ein wenig, dass Band 1, Das Schwert von Shannara, im Gegensatz zu Band 2 und Band 3, einen Stilbruch begeht. Ich mag eigentlich beide Cover, doch man möge doch bitte einen Stil beibehalten. Ein Stil sieht schöner im Bücherregal aus und man merkt dadurch auch, dass die Bücher zusammengehören. Danke :D


    Der Autor: Terry Brooks

    Terry Brooks ist ein US-amerikanischer Fantasy-Autor, welcher 1977 sein erstes Buch, Das Schwert von Shannara herausbrachte. Vor seinem Durchbruch als Schriftsteller war er als Rechtsanwalt tätig, gab aber nach seinem Verkaufserfolg diesen Beruf auf.


    Nach Terry Brooks' deutsche Wikipedia Seite (18.Februar 2018)


     

    Buchtrilogie

    In dieser Rezension wird Band 3, Das Lied der Elfen, rezensiert. Band 1, Das Schwert von Shannara und Band 2, Die Elfensteine, habe ich ebenfalls rezensiert und falls jemand hier diese Rezension liest, bevor sie die Vorgängerbücher gelesen hat – sie sei gewarnt.


    Meine Meinung

    Das Lied der Elfen war für mich besser zu lesen als Band 1, Das Schwert von Shannara. Dennoch habe ich dem Buch nicht mehr und nicht weniger Sterne gegeben als Das Schwert von Shannara, nämlich zwei Sterne. Wie sich diese zwei Bücher dennoch voneinander unterscheiden und was mir an Das Lied der Elfen besser gefallen hat, versuche ich in den kommenden paar Absätzen ein wenig zu erläutern.


    Zuerst einmal wirkt es nicht mehr wie ein billiger Abklatsch von Herr der Ringe. Da konnte ich bei Das Schwert von Shannara eine Menge Parallelen ziehen, was mich so gestört hat, da Die Shannara Chroniken doch eine eigene Fantasywelt sein sollte und nicht eine Herr der Ringe Kopie. Aber keine Sorge, das war nur in Band 1 der Fall. Band 2 und 3 fühlten sich schon viel mehr eigen an und das ist auch gut so.


    Handlung


    Was mich an Das Lied der Elfen gestört hat, ist die Tatsache, dass es nie eine aufregende Handlung gab, zumindest in meinen Augen. Zwei Gruppen gehen von A und B, Schlachten werden hin und wieder eingestreut, und das war es. Vielleicht liegt es an Terry Brooks' Schreibstil, aber ich hatte nie das Gefühl, dass die Charaktere ihre Mission nicht schaffen würden. Es gab für mich nie den Moment, in dem ich gefesselt von der Geschichte war. Für mich war die Handlung einfach nur monoton.


    Charaktere


    Charaktertiefe, was ist das? Über den Druiden Allanon weiß ich nach drei Büchern fast genauso viel wie am Anfang der Trilogie. Er wird immer als mysteriös und geheimnisvoll beschrieben, da dieser wortwörtlich nichts von sich preisgibt und wenn, dann nur das nötigste. So wird es auch im Buch beschrieben. Deshalb wundert es mich nicht so sehr, dass ich jetzt kaum was von Allanon weiß, aber hey, der Leser wurde davon in Kenntnis gesetzt, dass wir nicht zu viele Informationen erwarten sollen.


    Brin und Jair Ohmsford sind die Kinder von Wil und Eretria aus Band 2, welche eine schwache Charakterentwicklung hinter sich haben, wenn überhaupt eine passiert ist. Wenn ich das Gefühl hatte – oh, die haben sich ja gebessert als Persönlichkeiten! – dann wurde das wieder umgekehrt (siehe Ende). Mein persönliches Highlight war auf jeden Fall, dass Wil und Eretria vorkamen und dass Terry Brooks weiter mit Ohmsford Charakteren auf die Reise gegangen ist.


    Unsympathisch war kaum jemand, nur konnte ich mich einfach nicht mit ihnen anfreunden, da sie (wie schon im oberen Absatz erwähnt) kaum Tiefe hatten und für mich sehr oberflächlich wirkten.


    Schreibstil


    Wieso werden die Charaktere eigentlich entweder nach ihrer Herkunft oder ihrer Rasse am häufigsten gerufen oder beschrieben? Okay, anfangs können sich manche aus der Gruppe nicht leiden, aber wie solle ich Namen lernen wenn immer nur die Rasse oder die Herkunft genannt wird?


    ""Junge!", rief der Gnom mit einem Gemisch von Besorgnis und Erleichterung in der Stimme und stürzte auf den Talbewohner zu."


     * Terry Brooks, Die Shannara Chroniken: Das Lied der Elfen, 1986, Kapitel 46, S. 497 (eBook).


    Okay, das ist jetzt nur ein extremes Beispiel von ein paar Sätzen, aber dennoch. Die hyper-sachliche Anrede und teilweise geschwollene Sprache mag jetzt ein Fantasy-Element sein. Für mich wurde es aber nach einer Zeit sehr anstrengend und ich konnte mich zu keinem Zeitpunkt wirklich reinlesen. Was ich schade finde, da ich doch recht gerne an Die Elfensteine zurückerinnere.


    Wenn ich mich recht daran erinnere, hatte ich bei Das Schwert von Shannara und Die Elfensteine das Problem, dass Terry Brooks sehr gerne sehr genau über Kämpfe und so ziemlich alles beschreibt. Das Problem hatte ich nach wie vor und hat sich mit Das Lied der Elfen nicht gebessert.


    Damit nicht nur herumgenörgelt wird…

    Mag sein, dass ich jetzt ziemlich hart zu dem Buch gewesen bin. Denn es gibt sicher eine Menge Menschen, welche sich für dieses Buch begeistern können (etliche Rezensionen beweisen das). Im Nachhinein ist es kein grottiges Buch, der Schreibstil ist sauber aber einfach nicht meins. Besser den Schreibstil von Terry Brooks lesen als einen, welcher unglaublich hartnäckig versucht, schön und umständlich zu schreiben (amerikanische Jugendbuchautoren lieben das).


    Die Handlung könnte besser sein, aber auch bei weitem schlechter. Zudem muss ich schlussendlich doch im Hinterkopf bewahren, dass dieses Buch 1977 das Licht der Welt erblickt hat. Interessant wäre es deswegen ein Terry Brooks Buch aus der Gegenwart (2018) zu lesen. Aber bis das bei mir soweit ist, muss ich noch ein wenig Abstand von der Buchreihe nehmen.


    Fazit

    Ich gebe Die Shannara-Chroniken: Das Lied der Elfen von Terry Brooks 2 von 5 Sternen, da es mich nicht überzeugen konnte und ich nicht in die Geschichte hineingefunden habe. Ich kann mir aber vorstellen, dass es nur meine Eigenheit ist und es vielen Lesern trotzdem gefallen kann.

  15. Cover des Buches Rionnag: Krieger meiner Seele (ISBN: 9783748706243)
    A.C. LoClair

    Rionnag: Krieger meiner Seele

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Nachtkerzenschwaermer

    Das Zentrum dieser Geschichte ist Kendra. Eine Frau die mitten im Leben steht. Ihr Mann, ihre drei Kinder, das Haus und der Job füllen ihr Leben und erfüllen es. Doch immer wieder brechen mysteriöse Träume in ihre heile Welt herein. Kendra zieht es zu einem fremden Zuhause und sie sehnt sich nach dem Unbekannten mit den blauen Augen. Gleichzeitig träumt sie immer wieder von der Gefahr, die ihre fremde Heimat bedroht. Als die Träume immer mehr von ihrem Leben vereinnahmen, entschließt sich Kendra professionelle Hilfe zu suchen. Unter ärztlicher Aufsicht lässt sie sich in Hypnose versetzen und macht sich auf die Suche nach der Ursache der verwirrenden Visionen. Dabei landet sie als Arathea in einem kleinen keltischen Dorf, fern in der Vergangenheit. Zerrissen zwischen den Welten wanderte Kendra´s Seele hin und her. Einerseits befindet sich ihre schottische Familie in großer Gefahr, anderseits wartet in der Gegenwart ebenfalls ihre Familie auf sie. Die Realitäten und Zeiten fangen an ineinanderzugreifen und sich zu beeinflussen, denn die alte, keltische Magie durchzieht und verbindet alles.

     

    Ebenso fließend vermischen sich Wirklichkeit und Fantasy. Kleinigkeit um Kleinigkeit verschwimmt die Grenze.  Jeder Mensch hat eine Seele, ist von Farben umgeben und  Zeit ist nicht linear. Ganz klar Fantasy. Oder?  Ein Buch, das nachdenklich stimmt. Woran glaubt man? Was zählt im Leben? Wofür lohnt es sich wirklich zu kämpfen? Kendra weiß es und sie kämpft für die, die sie liebt. Mit Worten und Zuneigung, mit Wissen und Kräutern und als letzten Ausweg mit Waffen. 

     

    Ich finde es wunderschön, dass es hier um die Familie als Ganzes geht, obwohl der Buchtitel etwas anderes suggeriert. (Jaaa… Es geht natürlich auch um die große Liebe… Aber nicht nur ;-) …) Besonders berührt haben mich die stillen Momente: mit den Kindern, am Strand, in den schottischen Wäldern und das Zuhause im keltischen Dorf Nairn. (Und eventuell auch der Typ mit den blauen Augen ;-)… Vielleicht…) Diese machen die etwas längeren Arztsitzungen mehr als wett. 

    Vor allem liebe ich das Ende! Anders hätte die Geschichte einfach nicht ausgehen dürfen! 

     

    FAZIT: Ich bin zwar nicht Kendra, aber ich würde meinen, die Geschichte ist von folgenden Farben umgeben: ein kraftvolles Orange mit Wirbeln von romantischen Rosa, spirituellen Violett, herzlichen Gold und im Zentrum ruhen zwei Punkte Seelenblau. Ein Buch, das das Herz berührt und mit einem glückseeligen Lächeln zurück lässt:

     

    „Mo chridhe, thoir dhachaigh mi. Mein Herz, bring mich heim.“ 

  16. Cover des Buches Adam - Schattenwandler (ISBN: 9783802588839)
    Jacquelyn Frank

    Adam - Schattenwandler

     (91)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Jaquelyn Frank – Schattenwandler, Adam


    Ruth gelingt es einen erneuten Angriff auf die Dämonen zu organisieren, der so schwerwiegend ist, dass sie dabei den Vollstrecker Jacob und seine Frau Isabella tötet. Ihre kleine Tochter Leah muss das Grausen mit ansehen. Schlimmer noch, der Vampirliebhaber Nico von Ruth will die kleine Leah aussaugen um ihre Kräfte zu rauben.

    Jasemin findet das verängstigte Kind und schon bald befindet sie sich in der Obhut ihrer Sidder Eliyah und Lenja, die das Mädchen der Zeit aufziehen. Zehn Jahre muss Leah zuschauen, wie das Volk den Verlust von Jacob und Isabella nicht verkraften kann, zehn Jahre in dem die Dämonengesellschaft ihren Glanz und ihren Mut verlor, wie die Gestaltwandler aber auch die Vampire immer wieder mit der immer mehr Kräfte sammelnden Ruth zurückweichen müssen.

    Leah ist wütend, frustriert und fasst einen Plan... sie reist zurück in die Zeit um ihren Onkel Adam zu besuchen, der vor vierhundert Jahren einfach spurlos verschwand.


    In der Vergangenheit trifft Adam der Vollstrecker das erste mal auf die Vampirin Jasmine, die gerade erst aus ihrem Schlaf erwacht ist. Ausgerechnet der Vollstrecker erklärt ihr, dass beide Rassen noch im Krieg sind. Doch je mehr er sich mit Jasmine unterhält, desto abwegiger ist es für ihn, sie zu töten, denn sie löst in seinem kalten inneren eine heiße Leidenschaft aus... doch es ist verboten, sich jemand anderem als einer Dämonin hinzugeben. Wird er seinen Schwur als Vollstrecker halten?


    „Adam“ ist mittlerweile der sechste Band der Schattenwandler-Reihe und nach „Noah“, der ein klein wenig geschwächelt hat, fand ich „Adam“ wieder besser.

    Dadurch das die Autorin hier einen ganz anderen Ansatz gewählt hat und geschickt die Vergangenheit mit der Zukunft und der Gegenwart verbindet, ist ihr diese Geschichte außergewöhnlich gut gelungen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen und fesseln konnte.

    Die Spannung wird schnell aufgebaut, schon der Epilog mit dem Verlust von Jacob und Isabell hat fast dazu geführt, dass ich nicht mehr weiterlesen wollte, denn ausgerechnet meine beiden Lieblingscharaktere tot? Aber da fiel mir ja ein, dass Leah bereits in „Noah“ einen Zeitzauber gewirkt hat.

    Spannend geht es weiter und ich muss sagen, mit jeder Seite mehr, wurde die Story zu einem Pageturner, der in einem spektakulärem Finale gipfelte.

    Ich bin begeistert davon, wie anschaulich Jaquelyn Frank ihre Handlung und Orte bildhaft und detailliert beschreibt, man hat das Gefühl alles hautnah mitzuerleben, und trotzdem bleibt auch noch ein bisschen was für die eigene Fantasie übrig.

    Die Anziehung zwischen Adam und Jasmine ist ebenfalls wunderbar dargestellt, vor allem das „Verbotene“ macht hier den Reiz aus, denn eigentlich sind die beiden ja Todfeinde. Trotzdem werden verschiedene Situationen immer wieder durch Humor und auch durch reizende Provokationen aufgelockert, was mich öfter mal zum schmunzeln brachte.

    Den Charakteren wurde hier wieder Leben eingehaucht, facettenreich, glaubhaft und detailliert hat die Autorin sie dargestellt und mit einer guten Portion Emotionen und Sinnlichkeit ausgestattet.

    Jasmine kennen wir eigentlich nur als gelangweilte, zynische und emotionslose Vampirin, die eifersüchtig auf Damiens Gefährtin ist und keine Gelegenheit auslässt andere zu trietzen. Allerdings zeigt sie hier auch ihre „liebenswertere“ Seite, ohne ihre Strahlkraft einzubüßen, denn die trägt sie wie ein Schild vor sich. Mir gefallen beide Seiten an ihr, und so ist sie mitunter zu einem der interessantesten Charaktere in dieser Reihe geworden.

    Adam der vor vierhundert Jahren einfach verschwand, wirkt in erster Linie gefährlich, dominant aber auch charismatisch. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase in der Gegenwart und einem mächtigen Streit mit seinem Bruder versucht er Ruth zur Strecke zu bringen, die langsam dem Wahnsinn verfällt und einen wirklich teuflischen Plan ausgeheckt hat.

    Ich mochte das Zusammenspiel zwischen der Vampirin und dem ehemaligen Vollstrecker, hätte mir aber doch ein paar Antworten gewünscht, die die Zukunft von Gideons Sohn zum Beispiel betreffen. Hier fand ich, hing doch einiges noch in der Luft.


    Ich habe mich aber wunderbar unterhalten gefühlt, die Story war spannend, sinnlich, abwechslungsreich und hielt einige Überraschungen parat, ich finde gut, dass hier alle bisherigen Figuren angesprochen wurden und ich muss mal schauen, ob es vielleicht noch eine Novelle oder so gibt, denn auch wenn die nächste Reihe schon bei mir von der Autorin bereit liegt, wäre es schade, die „alten Bekannten“ nicht mehr zu lesen.


    Das Cover ist ein Blickfang und passt zur Reihe der Schattenwandler.


    Fazit: Toller sechster Band der Reihe. 5 Sterne. 

  17. Cover des Buches Arthurs letzter Schwur (ISBN: 9783499246265)
    Bernard Cornwell

    Arthurs letzter Schwur

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Zeitlich und inhaltlich geht es direkt dort weiter, wo Band 2 geendet hat. Auch das Grundkonzept bleibt gleich, wieder wird die Geschichte als "Geschichte in der Geschichte" erzählt.

    Die überwiegende Zahl der Figuren sind dem Leser ja aus den beiden ersten Büchern bereits hinlänglich bekannt. Sie sind alle sehr klar und deutlich gezeichnet mit all ihren Schrecken und Makeln. 

    Wieder ist das Geschehen durchdrungen von Intrigen und Verrat und vielen daraus resultierenden schrecklichen Schlachten. Letzteren kann der Autor eine ungeheuere Spannung mit all ihrem Gemetzel und der Lust am Töten geben, die den Leser atemlos mitfiebern lässt. 

    Ein tolles Buch und ein krönender Abschluss der Trilogie.

  18. Cover des Buches Die Hexen (ISBN: 9783453533899)
    Lea Nicolai

    Die Hexen

     (52)
    Aktuelle Rezension von: bellas_auslese

    Inhalt:

    Ravenna ist Steinmetzin in Straßburg. Sie wohnt mit ihrer Schwester Yvonne und ihrer Katze Merle seit einem traumatischen Erlebnis gemeinsam in ihrer Dachgeschosswohnung. Noch immer plagen sie Erinnerungslücken. Um den Kopf frei zu bekommen, besucht sie ihre Eltern am Fuße des Odilienberges und macht einen Ausritt mit ihrem Pferd. Dabei fällt sie in Ohnmacht und erwacht inmitten eines Pentagramms umringt von einem mittelalterlichen Hexenzirkel. Was ist hier nur los?!

    Meinung:

    Die Idee das Buches, sowie das Setting in Straßburg und dem Odilienberg mit seinen endlosen Wäldern hat mich sehr begeistert. Auch das Magiesystem und der Aufbau des Hexenzirkels haben mir unglaublich gut gefallen. Die Geschichte hat knapp 700 Seiten und leider nimmt ab ca. der Hälfte die Liebesgeschichte rund um die Protagonistin einen zu großen Raum für mich ein. An dieser Stelle hätte ich mir mehr Erklärungen rund um die Magie gewünscht, sowie mehr Charakterarbeit an den Nebendarstellern. Zum Ende des Buches wird Ravennas Verhalten zum Glück reflektiert und verändert. Auch der Endkampf ist sehr fesselnd gestaltet. Das Buch ist plotgetrieben und enthält viele Szenenwechsel. An diesen Stellen hätte ich mir etwas weniger Wechsel und mehr Beschreibungen der wirklich interessanten und spannenden Schauplätze gewünscht. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass diese Form de Erzählens viele Leser*innen begeistert, weil wirklich keine Langeweile aufkommt. Ich hätte dieses Buch unglaublich gerne geliebt, leider hinterlässt es mich mit etwas gedämpften Freude. Trotzdem werde ich den zweiten Band der Reihe lesen. Dafür hat mich die Stroy rund um die zwei Schwestern und schwarze und weiße Magie zu sehr in ihren Bann gezogen.

  19. Cover des Buches Verhext (Die Chronik des Eisernen Druiden 2) (ISBN: 9783899038668)
    Kevin Hearne

    Verhext (Die Chronik des Eisernen Druiden 2)

     (29)
    Aktuelle Rezension von: kreszenz

    Nachdem Atticus, der letzte lebende Druide, seinen alten Todfeind besiegt hat, will er eigentlich nur noch seine Ruhe haben. Daraus wird aber nichts!

    Durch seine Tat kann er seine jahrzehntelang erfolgreiche Tarnung als Inhaber einer esoterischen Buchhandlung vergessen, denn sämtliche magischen Wesen wissen nun von seiner Existenz – und alle wollen nun was von ihm! Dabei wünscht er sich doch nichts sehnlicher, als etwas Ruhe und Erholung mit seinem sprechenden Wolfshund Oberon. Und eine Azubine hat er nun ja auch noch! Ächz.

    Aber wie wir schon aus Band 1 wissen: es läuft ja prinzipiell nie so, wie Atticus das gerne hätte. Plötzlich tauchen Anhängeringen des Weingottes Bacchus in der Stadt auf, die Chaos  stiften – nein, es gibt auch noch einen Hexenclan, der ihm nach dem Leben trachtet…

    Der zweite Band legt nochmal eine Schippe drauf was Erzähltempo und Action anbelangt. Dazu schließt er nahtlos an den Vorgängerband an. Mir hat jedoch besonders gut gefallen, dass es ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten gibt, die hoffentlich auch weiterhin die Serie bereichern werden!

    Besonders interessant finde ich, dass der Autor wirklich gut recherchiert hat. Viele Figuren sind tatsächlich den Mythen verschiedener Kulturkreise aus der ganzen Welt entnommen.

    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

  20. Cover des Buches Die Chroniken von Mistle End – Teil 1: Der Greif erwacht (ISBN: 9783742416575)
    Benedict Mirow

    Die Chroniken von Mistle End – Teil 1: Der Greif erwacht

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Riuna

    Die Optik des Covers hat mir sehr gut gefallen. Sowohl die Farben, als auch die Details mit den Häusern und dem. großen Greifenbild in der Mitte haben mein Interesse geweckt. Die Schrift bei 'Mistle End' ist richtig schön verschnörkelt. 😍

    Die Geschichte startet recht unmittelbar, als Cedrik mit seinem Vater für dessen neue Arbeit in die Kleinstadt Mistle End zieht. Dort findet er neue, außergewöhnliche Freunde und lernt auch mehr über sich selbst - denn Cedrik ist ein ungewöhnlicher Junge mit geheimen Gaben, der sich in einer noch ungewohnlicheren Stadt wiederfindet, in der längst nicht alle sind, was sie zu sein scheinen. Umrandet wird das Geschehen von einem flüssigen, schönen Schreibstil, der die Welt und die Kreaturen anschaulich erklärt. 

    Die Charaktere, allen voraus Cedrik, wachsen und lernen im Laufe des Buches dazu. Alle sind sehr sympathisch auch auch die Nebenfiguren haben ausreichend Tiefgang. 

    Grundsätzlich hätten für mich auch noch etwas mehr Entwicklung stattfinden können und mehr Details von Mistel Ends Alltag angeschnitten werden können, aber dazu ist in den Folgebänden sicher noch ausreichend Raum.

     Dem Buchtext selbst würde ich vier bis fünf Sterne geben. 

    Wirklich herausragend gut gefallen hat mir aber die Aufmachung des Hörspiels. Der bzw. die Sprecher waren stark und haben ihre Stimmlage zu jeder Figur passend verändert, man wusste immer, welcher Charakter gerade spricht. Auch die Hintergrundgeräusche waren passend eingespielt und haben das 'Vor-Ort-Gefühl' verstärkt. Sie negativen Kritiken kann ich persönlich gar nicht nachvollziehen, ich gebe hier volle Punktzahl. 🏆

    Mein Fazit:

    Eine sehr gut geschriebene Fantasy-Geschichte, deren Welt sehr an den Flair von Meisterwerken wie Harry Potter erinnert. Nicht nur für Jugendliche eine Empfehlung, meinem Partner (36) und mir (31) hat die Geschichte sehr gut gefallen und durch die tadellose Hörspielumsetzung gebe ich gerne 5 Sterne. ⭐⭐⭐⭐⭐

  21. Cover des Buches Die Chroniken von Mistle End – Teil 2: Die Jagd beginnt (ISBN: 9783742419767)
    Benedict Mirow

    Die Chroniken von Mistle End – Teil 2: Die Jagd beginnt

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Claudia107

    Inhalt: "Das Buch der verschollenen Pfade wurde gestohlen und Mistle End ist in Gefahr! Um das Buch zurückzuholen, reisen Cedrik und seine Freunde nach London – hier herrschen die Vampire. Eine atemlose Verfolgungsjagd beginnt und auf der Tower Bridge kommt es schließlich zu einem gewaltigen Kampf."

    Das Hörspiel besteht aus 1 MP3-CD, hat eine Laufzeit von ca. 7 h 6 min und wird wieder von verschiedenen Sprechern wie z.B. Maxi Belle, Maresa Sedlmeier, Sebastian Mirow, Barbara Schöneberger, Jona Mues, Berno von Cramm u.v.a. hervorragend eingelesen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht diese abenteuerliche und teilweise düstere Geschichte zu lauschen.

    Anfangs fiel es mir etwas schwer mich wieder in diese Geschichte reinzuhören. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn ich die Hörbücher kurz nacheinander gehört hätte, aber als ich mich reingelauscht hatte hatte ich doch viel Spaß und Freude diese abenteuerliche und teilweise düsteren Story zu folgen und mich in ein Land der mystischen Wesen fallen zu lassen. Jetzt bin ich gespannt auf den 3. Teil von Mistle End und Cedrik und seine Freunde wieder zu begegnen und neue Abenteuer mit ihnen zu bestreiten. 

  22. Cover des Buches Gehämmert (Die Chronik des Eisernen Druiden 3) (ISBN: 9783899038675)
    Kevin Hearne

    Gehämmert (Die Chronik des Eisernen Druiden 3)

     (22)
    Aktuelle Rezension von: kreszenz

    Eieiei! Atticus, der letzte lebende Druide, kann es einfach nicht lassen! Nicht nur, dass er es sich mit dem Weingott Bacchus verscherzt hat, nein: er hat auch noch Versprechungen gemacht, die er eigentlich unmöglich halten kann!

    Der Hexe Laksha hat er für ihre Hilfe in den letzten beiden Teilen zugesichert, ihr einen goldenen Apfel aus der nordischen Mythologie zu besorgen. Und seinem Freund Leif hat er Hilfe bei dessen Jagd auf Thor zugesagt.

    Thor ist nämlich alles andere als der sympathische Held, als den Marvel uns verkaufen wollte. Thor ist ein richtiger Arsch und hat sich in den letzten Jahrhunderten viele Feinde gemacht.

    Und leider zieht Atticus auch auf seinen Reisen nach Asgard das Unglück nur so an!

    Im dritten Abenteuer dreht sich praktisch alles rund um die nordische Mythologie. Nach den ersten beiden Bänden war mir diese noch am ehesten vertraut – dachte ich. Denn Kevin Hearne führt wieder viele neue und mir bis dahin unbekannte Nebencharaktere mit ein.

    Dieser Band hat mich besonders bewegt. Denn unabhängig von der Rahmenhandlung fand ich die tragischen Lebensläufe von Thors Feinden absolut klasse mit mitreißend erzählt.

    Stefan Kaminski ist als Sprecher absolut überzeugend. Er verleiht jeder einzelnen Person eine individuelle Stimme, so dass man wirklich beim Hören unterscheiden kann, er gerade spricht.

    Fazit: der nächste Band ist schon im Warenkorb!

  23. Cover des Buches Die Chronik des Eisernen Druiden / Gehämmert (ISBN: 9783608983883)
    Kevin Hearne

    Die Chronik des Eisernen Druiden / Gehämmert

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Tanpopo

    Kaum ist er mit den Hexen fertig geworden muss Atticus, um sein Versprechen gegenüber der indischen Hexe Laksha einzuhalten, nach Asgard um einen der goldenen Äpfel Iduns zu ergattern. Er weiß, dass er damit wahrscheinlich eine Grenze überschreitet und als er dann auch noch von anderen göttlichen und nicht so göttlichen Personen angesprochen wird, ob er ihnen nicht helfen kann den allseits unbeliebten, gedanken- und rücksichtslosen Gott Thor endgültig aus dem Leben scheiden zu lassen sagt er zu, obwohl er weiß, dass das wieder einmal Konsequenzen nach sich ziehen wird.

    Was soll ich da sagen? Kevin Hearne hat hier doch ein wenig dick aufgetragen. In den ersten beiden Bänden lässt er Atticus immer wieder vorbeten, dass es Grenzen gibt, bei dem was man tut. Und Götter töten sollte man nicht, da eine derartige Tat früher oder später ganze Götterpantheons auf einen aufmerksam machen würde. Schließlich hatte er all die Jahrtausende nur überlebt, weil er im Hintergrund des Weltgeschehens blieb.
    Doch jetzt stürzt er sich auf noch dazu auf eine ziemlich flapsige Art und Weise in einen Kampf, den er letztendlich zwar gewinnt, doch zu welchem Preis?

    Die blutige, gefühlte Ausrottung von halb Asgard war für mich dann doch ein bisschen too much. Und leider betraf das nicht nur die Handlung. Auch die ansonsten immer cool wirkenden Sprüche wirkten etwas deplatziert und auch ein wenig platt. Irgendwie war es nicht stimmig.
    Gut und auch interessant fand ich die ausführliche Darstellung der Hintergrundgeschichten aller an der Mission teilnehmenden Personen, die ein Hühnchen mit Thor zu rupfen hatten.

    „Gehämmert“ bleibt leider ein ganzes Stück hinter den ersten beiden Bänden zurück. Doch ich hoffe, dass im nächsten Band alles wieder etwas stimmiger wird.

  24. Cover des Buches Gehetzt (ISBN: 9783608982343)
    Kevin Hearne

    Gehetzt

     (327)
    Aktuelle Rezension von: Kaito

    Auf die Chroniken des eisernen Druiden bin ich durch den Kurzgeschichten-Band um Wolfshund Oberon aufmerksam geworden.

    In seiner Urban-Fantasy Reihe kombiniert Kevin Hearne Götter, Feen und andere mystische Wesen aus verschiedensten Kulturen und Welten in den modernen USA. Dabei bildet der über 2000 Jahre alte Druide Atticus (sein aktueller Name) quasi das Bindeglied zwischen den Welten. Allerdings übernimmt er diese Rolle eher unfreiwillig, denn eigentlich möchte er nur seine Ruhe haben.

    Besonders gut gefallen mir die zackigen und manchmal unterschwellig bissigen Dialoge und der sarkastische Humor. Vor allem zwischen Atticus und Oberon.

    Der Autor stellt am Ende des Buches einen Glossar mit Namen und Begriffen zur Verfügung. Er fordert den Leser aber explizit auf, sich keine Gedanken um die Aussprache zu machen, sondern einfach Spaß am Buch zu haben. Eine sehr angenehme Einstellung.

    Ebenso angenehm empfand ich den Schreibstil. Immer wieder erklärt Atticus dem Leser wichtige Dinge. Dies aber immer so, dass es mich kaum von der Handlung abgelenkt hat. Deren Verlauf ist flüssig und lässt dem Leser auch immer wieder kurz Luft zum Atmen und Sortieren. Ic hatte wirklich großen Spaß beim Lesen. Auch wenn es zum Ende des Buches arg blutig wurde.

    Fazit:
    Viele Einzelteile ergeben ein spannendes und sehr unterhaltsames Ganzes. Ich liebe die Figuren Atticus und Oberon und die Chemie zwischen ihnen. Band 2 liegt schon bereit!

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