Bücher mit dem Tag "drei frauen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "drei frauen" gekennzeichnet haben.

37 Bücher

  1. Cover des Buches Die Wahrheit über ihn (ISBN: 9783499000737)
    Greer Hendricks

    Die Wahrheit über ihn

     (233)
    Aktuelle Rezension von: Marcel_93

    Das Buch besteht aus drei Teilen.

    Den ersten Teil, empfand ich sehr erzählerisch aber interessant. Vielleicht minimal langatmig.

    Ab Ende des ersten Teiles und dem dazugehörigen Twist, hat mich das Buch komplett in seinen Bann gezogen. Es war sehr spannend, zu lesen, wie es in der Ehe von Nellie (Vanessa) und Richard lief. Auch die Vergangenheit und das Leben von Vanessa waren gut erzählt. 

    Die Charaktere haben mir gut gefallen, einzig am Ende konnte ich nicht zu einhundert Prozent nachvollziehen, warum Vanessa ihr Leben gegeben hätte, da sie zu ihrer Tante ja ein liebevolles Verhältnis hatte, einen Urlaub mit ihr plante und ihr bei ihrem schweren gesundheitlichen Schicksalsschlag unterstützen wollte.

    Der Prolog, hatte dann noch einmal einen Twist und der machte mich wirklich etwas sprachlos.

    Einige Fragen bleiben für mich persönlich allerdings unbeantwortet.

    Die Geschichte wirkt sehr authentisch und ist nicht abgedreht das hat mir sehr gefallen.

    Ich fand das Buch klasse und kann es definitiv empfehlen!

  2. Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783945386422)
    Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

     (3.327)
    Aktuelle Rezension von: Blutmaedchen

    Fitzek hat sich nun wirklich und absolut als mein Lieblingsthrillerautor etablliert. Auch mit "Der Seelenbrecher" schafft er es mich alles andere vergessen und nur mit den absolut notwendigsten Pausen durchlesen zu lassen.
    Mit Zeitstempeln wie "71 Tage vor der Angst" war das lesen wirklich wie ein Herantasten an den Höhepunkt, nur das in diesem Psychothriller selbst die kleinsten Szenen wichtig wurden und Angst verbreiten konnten. Bei Fitzek - wenn man schon ein paar Bücher gelesen hat - weiß man, dass nichts unwichtig ist und am Ende des Buches meist nochmal darauf hingewiesen wird.

    Zu Beginn liest man eine schreckliche Erfahrung eines weiblichen Opfers, die etwas unsagbar schlimmes erlebt. Doch die Überschrift ist mehr als verwirrend: Seite 1 ff. der Patientenakte Nr. 131071/VL. Es ist weder stichwortartig, noch aus der Sicht eines Arztes geschrieben, sondern ganz klar als Geschichte. Im nächsten Kapitel bekommt man wieder einen ganz anderen Eindruck, denn jetzt scheint die eigentliche Geschichte zu kommen, die viele Jahre später stattfindet. Dort sitzen Studenten, die sich für ein Experiment gemeldet haben. Sie sollen genau diese Patientenakte lesen. Was der Sinn dieses Experiments ist, weiß keiner von ihnen und der Professor ist zwar nett und freundlich, gibt ihnen auch die Chance auszusteigen, aber dennoch merkt man, dass es nicht einfach irgendeine x-beliebige Sache ist.
    Sobald die Studenten weiterlesen, geht auch die Patientenakte weiter und wird erst wieder an einer sehr spannenden Stelle unterbrochen, bei denen die Studenten sich das erste Mal eine kleine Pause gönnen. Der Professor macht jedoch deutlich, dass sie ganz schnell weiterlesen sollten.
    Irgendwie war ich ja dankbar dafür, weil klar war, dass die Patientenakte vorerst der spannendste Teil des Buches sein würde. Auch optisch hat er sich durch eine andere Schriftart von der eigentlichen Erzählung abgehoben.

    Fitzek hat seine Dialoge wieder richtig gut in Szene gesetzt und an den unheimlichen Stellen den Leser natürlich wieder zappeln lassen. Der Weg zur Wahrheit war ein ziemliches Rätsel, aber durch die überzeugenden Charaktere, die in ständiger Todesangst leben, einfach perfekt erzählt.

    Im Mittelpunkt steht natürlich Caspar und als er und seine Verbündeten dem ganzen Wahnsinn zu entfliehen versuchen, kehrt sein Gedächtnis Stück für Stück zurück, was mir wirklich Angst gemacht hat. Er kam mir nämlich sympathisch rüber. Obwohl man sehr wenig über ihn wusste, waren seine Entscheidungen für mich die Messelatte seinen Charakter beurteilen zu können. Und doch ist da was, wovor man sich wirklich fürchten kann.

    Und wieder diese ganzen Wendungen... Ich werde es wohl nie müde zu sagen, dass Fitzek der Meister des Wahns ist, bei dem man wirklich erst ganz zum Schluss alles verstehen kann. 

    Fazit:

    Für mich ist "Der Seelenbrecher" vom Gesamtbild ein fantastisches Buch, was erschreckendes zutage fördert und bei dem ich richtig Lust hatte solange zulesen, bis mir das Gesamtbild endlich klar ist.
    Es ist niemals das, was man zuerst denkt und auch dieser Thriller ist wieder eine Reise durch den dunkelsten Abgrund menschlicher Gedanken.

  3. Cover des Buches Der Ozean am Ende der Straße (ISBN: 9783847900719)
    Neil Gaiman

    Der Ozean am Ende der Straße

     (489)
    Aktuelle Rezension von: Merkatz

    Kurz und gut zu lesen. Die Geschichte beginnt recht normal, taucht aber schon bald in die Fantasy-Schiene ab. Die Ideen dabei sind sehr schön und fast schon poetisch. Und obwohl hier wirklich große Dinge angesprochen werden, die weit über unser irdisches Dasein hinausgehen, bleibt es eine kleine, schöne Geschichte, die nie aufdringlich oder übertrieben wirkt, aber trotzdem beeindruckt. 

  4. Cover des Buches Wir träumten jeden Sommer (ISBN: 9783458360698)
    Dagmara Dominczyk

    Wir träumten jeden Sommer

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Saruki_Ru
    Lesen! Man bekommt mehr als erwartet: Über Freundschaft, Einsamkeit und Sehnsucht.
  5. Cover des Buches Im Eishaus (ISBN: 9783800092215)
    Minette Walters

    Im Eishaus

     (376)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    ein vielschichtiger Krimi der auch sprachlich überzeugt

  6. Cover des Buches Das Lächeln der Bradley-Frauen (ISBN: 9783734100345)
    Sally Hepworth

    Das Lächeln der Bradley-Frauen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Lesefeuer
    „Das Lächeln der Bradley-Frauen“ ist ein Roman von Sally Hepworth und erschien 2015 im Blanvalet Verlag.

    Neva ist Hebamme, genau wie ihre Mutter (Grace) und ihre Großmutter (Floss). Ihrer Familie sagt sie nicht, dass sie schwanger ist. Denn sie weiß nicht wer der Vater ist. Aber ihre Großmutter spürt, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Auch Floss hütet seit Jahren ein Geheimnis.
    Meine Meinung:
    Mich hat dieses Buch etwas erschlagen. Ich war erschlagen von der Informationsflut und dem Fachwissen von Hebammen. Ob diese nun auch richtig sind, kann ich nicht sagen – das müsste eine Hebamme beurteilen, aber ich gehe davon aus, dass die Autorin ordentlich recherchiert hat. Da ich selbst Mutter bin, konnte ich verschiedene Aspekte nachempfinden, das war gut. Neva und ihre Großmutter waren mir sympathisch aber mit Grace konnte ich mich so gar nicht anfreunden. Ihre Lebenseinstellung teile ich so gar nicht. Sie mag eine gute Hebamme sein, aber oftmals hat sie – meiner Meinung nach – fahrlässig gehandelt und davon halte ich einfach mal gar nichts. Wenn eine Hebamme die Lizenz entzogen bekommt, auch wenn es nur für kurze Dauer und eventuell sogar unberechtigt ist, dann unternimmt man in der Zeit keine Geburten. Alles andere ist fahrlässig, in meinen Augen. Durch dieses Handeln hatte ich teilweise ein ganz komisches, wütendes Gefühl beim Lesen.

    Das Cover mag ich sehr gerne. Es hat nichts mit der Geschichte zu tun, ist für mich aber sehr einladend.

    Sally Hepworth ist gebürtige Australierin, reiste aber viel umher. Sie lebte in Singapur, Großbritannien und Kanada, wo sie als Eventmanagerin und im Personalwesen arbeitete. Seit 2009 lebt sie wieder in Australien und schreibt Bücher. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Melbourne.

    Fazit: 3 Sterne.

    Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 
  7. Cover des Buches Walküre (ISBN: 9783404166909)
    Craig Russell

    Walküre

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Captured_Inside_Books

    Zum Inhalt:

    Der fünfte Fall von Jan Fabel sorgt ziemlich schnell für großes Aufsehen. Das Opfer ist ein britischer Popstar, der vor seinem Tod noch ausrichtet, dass die Tat von dem sogenannten “Engel von St. Pauli“ begangen wurde. Unter diesem Namen verbirgt sich eine Frau, die vor mehr als 10 Jahren mehrere brutale Morde an Männern begangen hat und nie gefasst wurde. Doch ist sie wirklich zurückgekehrt oder steckt etwas anderes dahinter?


    Meine Meinung:

    Mit einigen Zögern habe ich mich diesem Teil der Reihe gewidmet. Bisher haben mir die meisten Bände ja eher nicht so gefallen und dementsprechend war meine Motivation am Anfang relativ gering.

    Das Cover ist auf den ersten Blick nicht besonders aussagekräftig, passt aber definitiv zur Handlung.

    Mit dem Schreibstil bin ich immer noch nicht ganz warm geworden. Allerdings bin ich dieses Mal besser vorangekommen mit dem Lesen. Das liegt zum einen wahrscheinlich daran, dass mich die Thematik mehr interessiert hat und zum anderen sicherlich auch daran, dass ich inzwischen etwas besser mit dem Schreibstil zurechtkomme.

    Meine Meinung zu den meisten Charakteren ist im Großen und Ganzen unverändert geblieben. Allerdings ist mir Jan zwischendrin ein bisschen unsympathisch geworden. Das liegt an seiner Haltung gewissen Themen gegenüber und seinem Verhalten in manchen Situationen.

    Die neu aufgetauchten Charaktere fand ich alle ziemlich interessant. Aufgrund der verschiedenen Perspektiven konnte man einiges über sie und ihre Gedankengänge erfahren. Nur Karin Vestergaard ist mir bis zum Schluss ein Rätsel geblieben. Dafür, dass sie einen großen Teil der Ermittlungen dabei war, hat man kaum etwas über ihre Person und Gefühle erfahren.

    Der Thriller startet mit einem Prolog, der zwar mein Aufmerksamkeit geweckt hat, aber nichts Besonders war. Allerdings geschieht im Laufe des Buches etwas, was dazu führt, dass man den Prolog mit ganz anderen Augen sieht.

    Insgesamt fand ich die Handlung in diesem Band viel interessanter und spannender als bei den Vorgängern. Das beruht auf der Tatsache, dass es mal um eine Mörderin geht, aber auch auf dem Bezug zur Stasi und dem Schwerpunkt auf Feminismus. Es wurden einige Fakten und Geschichten aufgegriffen, die ich noch nicht kannte.

    Was mich aber nach kurzer Zeit genervt hat, ist die ständige Feststellung, das Jan Frauen nicht versteht. Das wurde meiner Meinung nach viel zu oft bei jeder annähernd passenden Situation erwähnt und war auch einer der Gründe, warum mir der Gute etwas unsympathisch wurde.

    Die Mordfälle fand ich dieses Mal um einiges spannender. Besonders weil anfangs noch keine ersichtlichen Zusammenhänge zu sehen sind und der Modus Operandi auch nicht jedes Mal genau der Gleiche war.

    Trotzdem gibt es zwischendurch auch wieder einige Abschnitte, die mich etwas gelangweilt haben. Das waren hauptsächlich die, in denen es um Wirtschaft und Politik geht. Das ist einfach nichts, worüber ich gerne Bücher lese. Ich verstehe, dass diese Thematiken wichtig für die Handlung waren, aber ich fand sie teilweise etwas zu lang ausgeführt.

    Die ganzen Hintergründe zu den Walküren waren wiederum unglaublich spannend und faszinierend. Ich möchte da nicht zu sehr ins Detail gehen, um Spoiler zu vermeiden, aber alles zu der Vergangenheit und den ganzen Abläufen damals habe ich regelrecht verschlungen. Besonders interessant finde ich auch, wie unterschiedlich sich das alles auf die einzelnen Walküren ausgewirkt hat und was diese aus ihrem Leben gemacht haben.

    Das Ende war dann auch mega spannend. Das lag besonders an der extrem professionellen Vorgehensweise der Mörderin. Allerdings finde ich, dass es dafür am Ende etwas zu einfach für die Ermittler war.

    Der Epilog hat das eigentliche Finale sogar noch in den Schatten gestellt. Zumindest was überraschende Wendungen angeht. Mehr kann ich dazu jetzt so nicht sagen XD


    Fazit:

    “Walküre“ ist zusammen mit dem zweiten Teil bisher der beste der Reihe. Die Tatsache, dass es sich bei der Täterin mal um eine Frau handelt verbunden mit der extremen Professionalität, macht das ganze wirklich spannend. Zudem waren die ganzen Hintergründe, wie sie zu der Person geworden ist, die sie jetzt ist, mega interessant. Trotzdem kann ich nur 3,5 Sterne vergeben, da ich immer noch mit dem Schreibstil hadere und es einige Thematiken gibt, die ich langweilig oder sogar nervig fand.

  8. Cover des Buches Die Herzchirurgin (ISBN: 9783426283875)
    Jack Jordan

    Die Herzchirurgin

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Bad_Snow_White

     In 'Die Herzchirurgin' von Jack Jordan geht es um die Ärztin Dr. Anna Jones. Sie hat einen kleinen Sohn namens Zack der aus heiterem Himmel entführt wird. 

    Die Entführer stellen sie vor eine schreckliche Wahl: Um ihren Sohn zurückzubekommen, muss sie jemanden töten, andernfalls wird ihr Sohn getötet.


    Der Einstieg fiel mir durch den angenehmen Schreibstil leicht. Man bekommt als Leser einen guten Eindruck von den verschiedenen Charakteren, da sie alle gut und verständlich beschrieben sind. 

    Zudem gefiel es mir sehr, dass die Kapitel immer aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurden. Einmal aus der Sicht der Ärztin Anna, dann aus der Sicht einer Krankenschwester (Margot) und zu guter Letzt noch aus der Sicht einer der ermittelnden Polizisten. So hat die Geschichte zu keiner Zeit an Spannung verloren und konnte mich durchgehend fesseln. 


    Zudem gefiel mir auch, dass man viel aus dem Krankenhausgeschehen mitbekommen hat und einiges über bestimmte Erkrankungen gelesen und gelernt hat. Insbesondere die OPs waren so lebendig beschrieben, dass man als Leser wirklich das Gefühl hatte, mit im OP Saal zu stehen.


    Dr. Anna Jones hat mich als Hauptprotagonistin durch ihre ganze Art, ihr Handeln und ihre hohe Intelligenz sehr beeindruckt. 

  9. Cover des Buches Ein Beitrag zur Geschichte der Freude (ISBN: 9783455005110)
    Radka Denemarková

    Ein Beitrag zur Geschichte der Freude

     (6)
    Aktuelle Rezension von: nocheinbuch
    "Ein Beitrag zur Geschichte der Freude" von Radka Denemarková oder auch ein Beitrag zur Geschichte der Gewalt gegen Frauen:
    1989 verübt ein reicher, älterer Herr Suizid, was den zuständigen, skeptischen Ermittler auf drei ältere, äußerst kultivierte Damen, die mal vier waren, aufmerksam werden lässt. Aktenordner voller Daten zu unzähligen Fällen sexueller Gewalt gegen Mädchen und Frauen findet er in ihrem Haus - flankiert von Musik, Filmmaterial und Selbstgeschriebenem.
    .
    Während diese Verdächtigen und Feministinnen erster Stunde den Ermittler in einen unlösbaren Konflikt stürzen und er zugleich eine Affäre mit der Witwe des vermeintlichen Suizidopfers beginnt, zieht Denemarkovás Sprachgewalt in den Bann: Filigranes Gezwitscher, das im Vogelsturm durchaus kurzzeitig die Orientierung nehmen kann, dann wieder glasklar trillernd on point. Vögel zitiere ich, weil Denemarková es durchweg tut, vor allem die Schwalben in ihren Eigenarten. Ihr ornithologisches Fachwissen trägt nicht nur flügelgleich das faktische und fiktionale Geschehen, es spitzt dieses zu und lässt zugleich ertragen sowie verstehen, worum es geht:
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    Vergewaltigungen und Erniedrigungen. Viele. (Ohne Details).
    Sowohl im Nationalsozialismus als auch gefördert von Religionen, oft genug assistiert von Frauen oder schlichtweg unseren gesellschaftlichen Strukturen, die selten eine strafrechtlich korrekte Verfolgung fordern, auch wenn Selbstjustiz keine Antwort ist. Oder doch? Denn eine Vergewaltigung schreibt sich in den Körper ein, der nicht vergisst und weiter vererbt über Generationen hinweg.
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    Deshalb forscht Denemarková, welche neuen Strukturen nötig wären und warum überhaupt Milliarden von Menschen degradiert werden. Parallel stellt sie die romantische, real abgründige Liebeserfahrung des Ermittlers dar, welche das Mann-Frau-Komplott um positivere, weitere Facetten ergänzt.
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    Ein Roman, der als Gesamtbild voller Ebenen, Tiefen und Spiegel funktioniert, mit einem verträglichen Maß an Mystik ausgestattet. Sprachlich extrem beeindruckend und wirkmächtig gibt er den Opfern eine Stimme.
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    Rezensionsexemplar
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    Übersetzung aus dem Tschechischen: Eva Profousová
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  10. Cover des Buches Der Wolf (ISBN: 9783426500712)
    John Katzenbach

    Der Wolf

     (168)
    Aktuelle Rezension von: DerVerfuehrerEinerGraefin

    Dies war mein Erstes Buch nach einer sehr langen Pause vom lesen und ich muss sagen, es hat mich nicht enttäuscht. Die Charakter sind sehr detailliert, man ermittelt mit, denkt sich Schritte aus die den Protagonisten helfen könnten bzw. Dem Wolf das Spiel verderben würden usw.

    Ein spannendes Buch, das tief in dunkle Abgründe blicken lässt. Mein Erstes Buch von ihm, aber bestimmt nicht mein letztes.

  11. Cover des Buches Drei (ISBN: 9783257245837)
    Dror Mishani

    Drei

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Nicolai_Levin

    Drei. Drei Frauen. Drei Frauen in Israel. Orna ist Lehrerin, geschieden, ihr Exmann mit seiner neuen Freundin und deren Kindern nach Nepal abgehauen. Sie kämpft mit dem Singledasein, mit den psychischen Problemen ihres neunjährigen Sohnes. Auf einer Datingplattform für Geschiedene lernt sie Gil kennen, einen Anwalt, der sein Geld mit etwas zwielichtigen Geschäften um osteuropäische Pässe macht. Emilia kommt aus Lettland, sie hat niemanden in Israel, ist mit einer beschränkten Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung als Pflegekraft ins Land gekommen. Der Sohn ihres jüngst verstorbenen Pfleglings spricht sie an, ob sie nicht bei ihm putzen will, um sich etwas dazuzuverdienen. Emilia, die kaum Hebräisch kann, nimmt das Angebot an. Und schließlich Ella. Ihr Mann ist bei der Armee, sie kümmert sich zu Hause um die drei Jungs und schreibt nebenbei an ihrer Abschlussarbeit für die Uni. Beim Rauchen vorm Café spricht sie ein Mann an und sie beginnt einen sehr zögerlichen Flirt mit ihm.

    Dror Mishani lotet die Grenzen des Kriminalromans aus. Das ist natürlich sehr löblich, zumal er von Literatur (also, von "richtiger" Literatur) was versteht und auch schon mit seinen Avi-Avraham-Krimis immer auch das Genre verlassen und von der Seite begutachtet hat. Hier betrachtet er einen Kriminalfall ziemlich lange konsequent aus der Sicht der drei Opfer. Erst ganz zum Ende wird der Fall gelöst, das fühlt sich fast befreiend an, weil man vorher nicht so recht gewusst hat, was man mit den Figuren und ihren Geschichten anfangen soll. Die Erlebnisse der Frauen sind glaubhaft und interessant geschildert, das könnte ein ganz normaler, etwas langweiliger israelischer Gegenwartsroman über Frauenschicksale sein, Realismus etwas verdichtet, wenn sie nicht am Ende umgebracht würden und wir als Leser den Täter kennen, aber sich sonst scheinbar niemand für die vermeintlichen Selbstmorde interessiert.

    Das ist schon raffiniert gemacht, der Twist zum Ende, der das Ganze doch noch zum die Genregrenzen befriedigend einhaltenden Krimi werden lässt, kommt überraschend und gut. Insofern gilt es, Anerkennung und Lob für Dror Mishani auszusprechen. Dennoch bin ich mit 'Drei' weniger glücklich als mit seinen früheren, weitaus konventionelleren Avraham-Geschichten. Das liegt zum einen daran, dass mir Mörder und Motiv völlig fremd bleiben. Ohne zu sehr zu spoilern: Was findet der an den Frauen? Das ist kein Narzisst, kein toxischer Manipulator, es geht auch nicht vordergründig um Macht und Sex. Ich als an drölfzig Serienmördergeschichten geschulter Möchtegernprofiler bleibe da etwas ratlos. Auch dem Autor habe ich das eine oder andere anzukreiden (als an drölf unverkäuflichen Romanmanuskripten gescheiterter Möchtegernschreiberling darf ich das): Warum das A. bei dem einen Polizisten, wo alle anderen namentlich genannt werden. Soll es Avi Avraham in einem Cameo sein (was ich annehme) - dann nenn ihn doch! Und das erratische Wechseln der Zeiten von Imperfekt zu Präsens zu Futur und zurück ist auch einer Logik gefolgt, die sich mir nicht erschlossen hat und die der Geschichte eine völlig unnötige (und unfruchtbare) Komplikation verschafft. Schließlich die Übersetzung: Muss man als Nichtisraelkenner wissen, was ein "Moschaw" ist? Es gibt im Roman überhaupt so ein paar Israelspezifika, die für meine Begriffe in einer Fußnote des Übersetzers besser aufgehoben wären als in Internetrecherchen des leicht verärgterten Lesers aus Deutschland.

  12. Cover des Buches Der Prediger von Fjällbacka (Ein Falck-Hedström-Krimi 2) (ISBN: 9783548286440)
    Camilla Läckberg

    Der Prediger von Fjällbacka (Ein Falck-Hedström-Krimi 2)

     (266)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Am Anfang sind, durch die ähnlichen Namen, die Handlungsstränge verwirrend, aber wenn man sich durch gekämpft hat ist alles gut nachvollziehbar. Spannend bis zum Schluss. 

  13. Cover des Buches Cocktails für drei (ISBN: 9783442476855)
    Sophie Kinsella

    Cocktails für drei

     (113)
    Aktuelle Rezension von: KleineHexe

    Die Freundinnen und Kolleginnen Maggie, Roxanne und Candice treffen sich einmal pro Monat auf eine Runde Cocktails. Doch die Freundschaft droht an geänderten Rahmenbedingungen kaputt zu gehen: Maggie bekommt ein Baby, zieht aufs Land und fühlt sich den neuen Pflichten nicht gewachsen. Candice versucht alte Schuldgefühle zu bekämpfen und setzt dadurch ihre gesamte Existenz aufs Spiel. Und Roxanne muss mit dem Tod ihres (verheirateten) Liebhabers fertig werden. Da helfen nur mehr (viele) Cocktails…

    Insgesamt ist dieses Buch von Sophie Kinsella (veröffentlicht unter ihrem richtigen Namen Madeleine Wickham) ein netter Roman mit sympathischen Protagonistinnen, jeder Handlungsstrang für sich ist interessant, wenn auch teilweise sehr vorhersehbar. Am Ende lösen sich, wie erwartet, alle Probleme und Unstimmigkeiten auf. Der Roman bleibt dem Leser vermutlich nicht längerfristig im Gedächtnis, dafür ist er leider nicht originell genug, aber dennoch ist es eine nette Geschichte für zwischendurch.

  14. Cover des Buches Brautflug (ISBN: 9783596511778)
    Marieke van der Pol

    Brautflug

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    "Brautflug" von Marie van der Pol ist ein klassischer Frauenroman, der aber gerne ein bisschen mehr sein möchte. Das merkt man z.B. an der besonderen (jedoch anstrengenden) Sprache oder an den ausgeklügelten Charakteren, die tatsächlich ein bisschen mehr Substanz haben als in den meisten anderen Frauenromanen.

    Dann hört es allerdings auf, da sich der Roman genauso wie die meisten anderen Frauenromane mit Themen wie Ehe & Heirat, Kinderkriegen (ja oder nein!) und Emanzipation befasst. Der Hintergrund mit dem Flugzeugrennen in den 50ern ist originell genauso wie der Schauplatz Neuseeland, trotzdem wirkt der Roman furchtbar bieder und altbacken auf mich. Neues wird einem nicht wirklich geboten. Ständig hat man das Gefühl, das eine oder andere schon einmal irgendwo anders gelesen zu haben.

    Auch mit den Charakteren konnte ich nichts anfangen. Marieke van der Pol hat zwar wie gesagt versucht ihren Figuren Tiefe zu verleihen, trotzdem wirken sie austauschbar, distanziert und unsympathisch. Das Ganze wird irgendwie noch verstärkt durch die Sprache, die seltsam emotionslos und nüchtern wirkt. Es wird eigentlich nur beschrieben, was die Personen tun ("Dann tat sie das und dann jenes und dann ging sie dorthin und traf jenen..."), nicht aber, wie es ihnen dabei ging.

    "Brautflug" ist ein seltsamer Roman, der nicht Fisch und nicht Fleisch ist. Ich habe nur bis Seite 300 durchgehalten, dann habe ich abgebrochen. Leider kann ich den ganzen positiven Kommentaren nicht beipflichten. Vielleicht ist dieser Roman etwas für Leute, die gerne Frauenromane lesen, vielleicht aber auch nicht.


  15. Cover des Buches Ein verflixtes Jahr (ISBN: 9783442368273)
    Cathy Kelly

    Ein verflixtes Jahr

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Frollein_Annika
    Zunächst einmal möchte ich eine Lanze für dieses Buch brechen und am liebsten den Verantwortlichen aus dem blanvalet-Verlag fragen, was diese Person sich bei der Coverwahl dachte! Das Cover sieht nämlich leider unmöglich hässlich aus und hat zudem überhaupt nichts mit dem Inhalt zu tun. Optisch wirkt es nach einem Angebot vom Krabbeltisch aus dem Supermarkt, dabei ist der Inhalt so ganz anders ... Nach dem ersten Eindruck und sicherlich auch nachdem man den Klappentext gelesen hat, würde man das Buch in das Chick lit-Genre einsortieren. Falsch.  

    Cathy Kelly hat mit "Ein verflixtes Jahr" eine wunderschöne Familiengeschichte über drei Frauen geschrieben, die unterschiedlicher nicht sein könnten und mit der Zeit erst bemerken, welch starkes Band sie alle verbindet.  

    Izzie ist von der irischen Kleinstadtidylle und aus den behüteten Zuhause ihrer Großmutter, auf dem besten Weg, in New York ein neues Leben anzufangen. Sie arbeitet in einer angesagten Modelagentur und verliebt sich eines Tages in einen furchtbar aufregenden Mann, der jedoch noch verheiratet ist. Immer wieder erzählt er ihr, dass seine Ehe schon lange kaputt ist und sie nur noch der Kinder wegen zusammenleben und lässt sich zunächst immer wieder von seinem Charme und den Schmetterlingen, die er zum fliegen bringt, bezierzen.  

    Das Leben ihrer Tante Anneliese scheint auf den ersten Blick ebenfalls beschaulich und vor allem zufrieden, bis sie eines sonntags in der Kirche einen Migräneanfall bekommt und früher nach Hause kommt. Dort erwischt sie ihren Mann mit ihrer besten Freundin Nell - sitzend am Küchentisch, doch die Blicke die sie sich zugeworfen haben, sagten alles und kurzerhand zieht Edward aus und hinterlässt nicht nur eine am Boden zerstörte Anneliese, sondern zunächst auch ein großes Loch.  

    Und die Dritte im Bunde ist Izzies Großmutter Lily, die in der Kirche einen Schlaganfall bekommt und im Krankenhaus ins Koma fällt. Als ihre Nichte sie das erste Mal besucht, wird sie kurz wach und fragt nach "Jamie". Die Frauen können mit dem Namen nichts anfangen und begeben sich auf eine aufregende Reise in die Vergangenheit.  

    Cathy Kelly erzählt zum wiederholten Male einen wunderen Familienroman, mit authentischen Protagonisten mit reichlich Ecken und Kanten und zeigt gleichzeitig, dass man aus jedem Schicksalsschlag auch etwas positives gewinnen kann.  

    Ich hatte wunderbare Lesestunden und kann diesen Roman, trotz diesem Cover nur jedem ans Herz legen!
  16. Cover des Buches Das Grab ist erst der Anfang (ISBN: 9783453435506)
    Kathy Reichs

    Das Grab ist erst der Anfang

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Cat78

    Zunächst mal die Kritik. Ich finde es ja gut wenn viel beschrieben wird aber bei dem Buch rauchte mein Kopf bei den ganzen Beschreibungen und den vielen französischen Namen der Gebäude. Auch die Erklärung, welche Behörde für was zuständig ist, war meiner Meinung nach zu umfangreich. Das hat den Lesefluss immer unterbrochen. Ansonsten ist die Story aber spannend und ich wollte unbedingt wissen wie es aus geht. Es sind sogar 2 Fälle, einmal die Morde an den Frauen und zum zweiten die Frage wer Brennen verunglimpft möchte. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und deren Handlungen sind nachvollziehbar. Der Spannungsbogen ist abgesehen von obigen Umstand durchgehend gegeben wobei dieser am Ende noch mal zulegt.

  17. Cover des Buches Sonntags bei Sophie (ISBN: 9783746625386)
    Clara Sternberg

    Sonntags bei Sophie

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Becky_loves_books
    Cover:  Die Farben und das Arrangement des Covers gefallen mir wirklich gut. Es wirkt freundlich und heiter und lässt nicht unbedingt die ernste Geschichte vermuten, die sich im Inneren verbirgt.
    Meinung: Möchte ich ein Buch lesen von dem ich schon vorher weiß, dass es mich zum Weinen bringen wird? Ja, denn auch ernste Themen gehören zum Leben, also auch zum Lesen dazu. In diesem Buch erzählt Rosa (Mitte 40) die Geschichte ihrer Freundschaft zu Sophie und Melanie. Am Anfang ist alles wunderbar, aber die Nachricht von Sophies erneuter Krebserkrankung trifft die Freundinnen wie ein Schlag. Da Sophie sich gegen eine Behandlung entschieden hat, verbringen die Frauen von nun an jeden Sonntag zusammen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn Melanie ist schwanger und Sophie möchte das Baby unbedingt noch sehen. Dieser Roman ist sehr emotional, aber er erdrückt einen nicht. Es herrscht viel Freunde und Liebe in diesem Buch. Clara Sternberg nimmt ihre Leser mit viel Gefühl mit, lässt sie oft lächeln und manchmal eben auch weinen. So eine Freundschaft wie die hier beschriebene wünscht man sich und ich bin auch sicher, dass es sie gibt. Dieser wunderbare Roman ließ mich nachdenken. Ja, was wäre wenn? Hätte ich den Mut, mein Leben zu überdenken und nochmal einen neuen Weg einzuschlagen?
    Fazit:  "Sonntags bei Sophie" hat mich berührt - auf sanfte und leise Art und Weise. Ein wundervolles Buch über Freundschaft, Hoffnung, die Liebe und das Leben. Absolute Leseempfehlung für alle, die sich nicht zu schade sind, auch mal ein Tränchen zu verdrücken.
  18. Cover des Buches Der hat mir gerade noch gefehlt (ISBN: 9783442369850)
    Cathy Kelly

    Der hat mir gerade noch gefehlt

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Buechersuechtig
    DIE GESCHICHTE: Leonie, Hannah und Emma lernen sich während einer Ägyptenreise kennen und bleiben auch nach der Reise in Kontakt. Während es die alleinerziehende Leonie mit drei Kindern nicht immer leicht hat und sich die jungverheiratete Emma sehnlichst ein Baby wünscht, fällt Singlefrau Hannah anscheinend alles in den Schoss. Die ungleichen Freundinnen müssen in ihrem Leben mancherlei Probleme meistern, doch sie geben nicht auf... MEINE MEINUNG: Sowohl das Cover als auch der Titel "Der hat mir gerade noch gefehlt" täuschen hier lustige Lektüre vor. Doch der Roman schildert die Höhen und Tiefen von drei Frauen, die sich während einer Urlaubsreise kennen lernen. In den Romanen von Cathy Kelly geht es immer um drei unterschiedliche Frauen und so auch hier. Diesmal heißen die Hauptpersonen Leonie, Hannah und Emma. Tierarzthelferin Leonie ist Anfang 40, geschieden, Mutter dreier Teenager und fühlt sich in ihrer Haut unwohl. Groß und gut gebaut kommt sie sich überall wie ein Elefant im Porzellanladen vor. Vor allem neben der 31-jährigen zartgliedrigen Emma, deren junge Ehe mit Pete bisher kinderlos geblieben ist. Außerdem kann sie gegen ihren Vater, ein wahren Despoten, nicht zur Wehr setzen und scheut Konftrontationen. Die Dritte im Bunde ist die 36-jährige Singlefrau Hannah, die einen neuen Job als Büroleiterin annimmt und ganz zufrieden mit ihrem Leben ist. Als Leonie eine Kontaktanzeige aufgibt, Emma mit allen Mittel schwanger werden will und ein neuer Mann in Hannah´s Leben tritt, gerät das gewohnte Leben der Freundinnen aus den Fugen... Abwechselnd erzählen die gut ausgearbeiteten Protagonistinnen aus ihrem Leben, diese Beschreibungen werden in der 3. Person geschildert und so erleben wir das Geschehen aus der Perspektive von Emma, Leonie und Hannah. Alle Charaktere wurden so facettenreich erschaffen, dass sie fast menschlich erscheinen. Natürlich handelt das Buch vorwiegend von Freundschaft und Liebe, doch gibt es genug traurige Erlebnisse mitzuerleben, so wie auch das echte Leben spielt. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, als ob dieses Trio alte Freundinnen von mir wären und die Geschichte wird zu keiner Zeit langweilig oder unrealistisch. Schauplatz dieser herzerwärmenden Geschichte ist, wie immer, Irland und die Handlung umfasst ca. 1 1/2 - 2 Jahre. Der Schreibstil lässt sich als "typisch Cathy Kelly" (Fans dieser Bücher wissen, was ich meine) beschreiben. Er ist ebenso packend wie einfühlsam und die Dialoge lassen einen immer wieder schmunzeln. Trotz der 763 Seiten hatte ich das Buch innerhalb von 3 stressigen Tagen durch. FAZIT: "Der hat mir gerade noch gefehlt" ist mit einer abwechslungsreichen Handlung, viel Wortwitz & Herz-Schmerz und sympathischen Protagonisten ausgestattet. Diese Geschichte kann ich nur weiterempfehlen und vergebe deshalb 5 (von 5) STERNE.
  19. Cover des Buches Lockruf des Todes (ISBN: 9783548258881)
    Sallie Bissell

    Lockruf des Todes

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Buecherdiebin
    Eine Anwältin und zwei Freundinnen wollen eine Wandertour durch die Wälder unternehmen. Doch sie haben die Gefahren der Wildnis unterschätzt. Neben Abhängen und wilden Tieren treffen sie auch auf einen Waldbewohner der anderen Art. Die zwei Freundinnen werden verschleppt und Mary Crow muss sich an ihre Wurzeln erinnern. Ein sehr spannender Roman, allerdings nichts für schwache Nerven. Die Gewaltszenen sind sehr, sehr ausführlich und bildhaft beschrieben, manchmal musste ich das Buch (allerdings nur kurz!) weglegen. Zum Teil wirklich schockierend!
  20. Cover des Buches Drei Frauen (ISBN: 9783946619840)
    Robert Musil

    Drei Frauen

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Moni
    auch beim zweiten Mal lesenswert
  21. Cover des Buches Sommerhaus zum Glück (ISBN: 9783734105500)
    Anne Sanders

    Sommerhaus zum Glück

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Tami24

    Ich finde Bücher die in einem lockeren, leichten und humorvollen Stil geschrieben sind zwischendurch eine Wohltat. Einfach abtauchen und an nichts denken, weshalb ich auch sofort in die Geschichte reinkam und das Buch so weggelassen habe 😀

    Die Handlung wird in einer Zeitspanne (März bis August) und aus der Sicht der Hauptprotagonisten Elodie und Helen erzählt. Es wird ausführlich darüber geschrieben, wie Elodie sehr schnell Anschluss findet, Freundschaften schließt und wie sich diese Freundschaften im Laufe der Zeit entwickeln/intensivieren. Wie sie ihr altes Leben und ihre alte Liebe hinter sich lässt und in St. Auges neue Erfahrungen sammelt, sowie ein komplett neues Leben anfängt. Nicht nur Elodie, sondern auch ihre zwei Freundinnen haben kleine Geheimnisse, die nach und nach rauskommen, wo sie sich dann gegenseitig unterstützen/helfen.

    Für mich ist es eine unterhaltsame Geschichte wo es um die Freundschaft und die Liebe geht. 

  22. Cover des Buches Augustas Haus (ISBN: 9783442731305)
    Majgull Axelsson

    Augustas Haus

     (16)
    Aktuelle Rezension von: PattyS
    50 Seiten! Für 50 Seiten habe ich Tage gebraucht! Nein - der Stoff ist einfach langweilig und deswegen gar nichts für mich! Fazit: weg mit dem Buch!
  23. Cover des Buches Die Träumenden (ISBN: 9783442734870)
    Amanda Eyre Ward

    Die Träumenden

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Briana
    Ich konnte dieses Buch nicht mehr zu Seite legen. Die Geschichten und Emotionen der drei Frauen (Karen... die Mörderin, Celia... die Witwe des Opfers, Franny... die Ärztin im Todestrakt) haben mich gefangen genommen.

    Inhalt:
    In Garestown (Texas) sitzt Karen im Todestrakt und wartet auf Ihre Hinrichtung. Nicht weit davon in Austin, ist Celia, die Witwe des letzten Opfers von Karen. Celia kämpft immer noch mit Ihrer Trauer und ist depressiv. In New York lebt die Ärztin Franny, sie verlässt kurz vor der Hochzeit Ihren Verlobten und flüchtet nach Garestown. Dort wird ihr die Stelle als Gefängnisärztin angeboten.
    Jede der drei Frauen hat Ängste aus der Vergangenheit und Hoffnungen in die Zukunft.
    Je näher der Hinrichtungstermin von Karen rückt, umso mehr verstricken sich ihre Geschichten. Schließlich kreuzen sich ihre Wege und es bedeutet für alle drei eine Erlösung.

    Die Geschichten der 3 Frauen werden immer wieder in Episoden erzählt,
    also sozusagen 3 Geschichten in einem Buch.
  24. Cover des Buches Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche (ISBN: 9783462043921)
    Alina Bronsky

    Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche

     (162)
    Aktuelle Rezension von: dunis-lesefutter

    Bei diesem Buch handelt es sich keineswegs um ein Kochbuch. Es ist ein kleiner, bitterböser Roman über das Leben dreier Frauen in Russland und in Deutschland. Das Hauptpersonal besteht aus: Mutter Rosalinda, die man sich niemals als Mutter wünschen würde, Tochter Sulfia, deren Leben ungelebt bleibt, eben weil sie diese Mutter hat, und Enkelin Aminat, die emotional verwahrlost, in einer Familie, die sie mit falscher Liebe überschüttet. Sie leben in einer toxischen Beziehung. Dabei ist die ignorante Rosalinda die treibende Kraft. Sie bringt das Leben der Anderen ins Ungleichgewicht, hält es aber irgendwie auch zusammen. Sie ist über ihr eigenes, unmögliches Verhalten mit Blindheit geschlagen. Sich beschreibt sie mit extrem positiven Attributen. Sie lobt ihre Schönheit, ihre Intelligenz, ihre Nachsicht und auch ihre Voraussicht über alle Maßen. Sie will ja schließlich „für alle immer nur das Beste“.

    Rosa erzählt aus dem Leben mit und für ihre Enkelin, die sie über alles liebt, und man erkennt schnell, dass sie eine selbstbezogene, anmaßende, dreiste und aggressive Person ist, also ganz klar, eine Anti Heldin. Erstaunlicherweise begann ich sie aber nach und nach zu mögen 😱 Beim Lesen schwankten, meine Gefühle von ungläubig, amüsiert, bis fassungslos über die Art und Weise, wie demütigend sie mit ihrer Tochter und anderen Menschen umgeht. 

    Alle versuchen sich gegen ihre Dominanz zu wehren und greifen die dabei auch zu radikalen Mitteln. Aber Rosalinda behält meist die Oberhand.

    Der Text entbehrt oft nicht einer gewissen Komik, wenn z.B. Rosalinda erzählt, warum sie eine zivilisierte Familie geworden sind und sie im nächsten Satz ihrer Tochter mit den Stiefeln in der Hand Eine knallt.


    Nun kann man sich fragen: Sollte man sowas lesen? Wenn man als Leser*in die Balance zwischen Sarkasmus-Genuss und dem Wunsch nach Empathie hinbekommt, kann das eine unterhaltsame Lektüre sein.

    Die Pointen kommen wie aus dem Maschinengewehr. Sätze wie: „Mein Mann interessierte sich wenig für unsere Tochter, vor allem, nachdem ich sie Sulfia genannt hatte. Und wenn er mal was mit ihr machte, dann hauptsächlich Fehler.“, finde ich richtig lustig. 

    Es werden Ereignisse beschrieben und gleichzeitig Mutmaßungen angestellt und falsche Rückschlüsse gezogen, die wiederum zu fatalen Handlungen führen. Das macht das Ganze sehr komisch. Auch die Entschlossenheit, mit der Rosalinda über jegliche Regeln und Gefühle anderer trampelt, ist oft lustig zu lesen. Das würde man schließlich manchmal selber gerne machen, man ist aber ja Gott sei Dank gut erzogen! Würde man das Buch auf den reinen Inhalt reduzieren wäre es ausschließlich ein grausamer Familien Roman. Manchmal kam ich aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus. Gleichzeitig musste ich grinsen, weil alles so wunderbar ironisch und widersprüchlich war. Die narzisstische Verhaltensweisen Rosalindas bergen manchmal so ein klitzekleines Fünkchen Rechtschaffenheit, nur handelt man in der „normalen Welt“ nicht so, wie sie es tut. Ob sich in ihrer ignoranten Art ein Teil der vernachlässigten unterdrückten, tatarischen Seele wiederfindet, weiß ich nicht. Ich könnte es mir aber vorstellen. Alina Bronsky hat es geschafft, uns den schweren Alltag in der Sowjetunion sehr gut zu vermitteln. Und der Humor, mit dem sie das tut kommt, bei mir gut an. Zum Ende hin wird die Geschichte melancholischer, bis sie dann abrupt endet. Wenn man mal Tage hat, an denen man alle um sich herum total blöde findet und am liebsten jedem vor’s Schienbein treten würde, ist dieser Roman die passende Lektüre! Wenn man aber im Gleichgewicht mit sich und der Welt ist, liest sich das Buch wie ein amüsantes Geschichtchen mit vielen Schockmomenten.

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