Bücher mit dem Tag "drehbuch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "drehbuch" gekennzeichnet haben.

179 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter and the Cursed Child (ISBN: 9780751565355)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Cursed Child

     (784)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Obwohl das Buch wie ein Theaterskript geschrieben ist, findet man in jeder Zeile Rowlings Einfluss und Erzählkunst wieder. Es war toll Hogwarts mal aus Sicht eines Nicht-Gryffindor-Musterschülers neu zu entdecken und viele altbekannten Charaktere wiederzutreffen. Da Teil 3 der Harry Potter Reihe mein absoluter Liebling ist, hatte ich auch mit der Zeitreise Thematik keine Probleme.

  2. Cover des Buches Kein Sommer ohne Liebe (ISBN: 9783596035342)
    Mary Kay Andrews

    Kein Sommer ohne Liebe

     (172)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Kein Sommer ohne Liebe von Mary Kay Andrews ist ein seichter, etwas dahin plätschernder Sommerroman. Der sich schnell lesen lässt. Mir persönlich war das Buch zu oberflächlich und ich kam mit den Protagonisten und deren Namen nicht zurecht.

    Geer ist Location – Scout und ist für einen neuen Film auf der Suche nach dem perfekten Ort. Den findet Geer in Cypress Key. Der kleine Ort ist etwas verschlafen, urig und hat seinen ursprünglichen Charme. Allerdings hat Cypress Key auch einen Bürgermeister der nicht sonderlich begeistert von den Dreharbeiten in seinem Ort ist. Bei all den Unstimmigkeiten zwischen Geer und Eb (dem Bürgermeister) finden die beiden gefallen aneinander. Doch es gibt immer wieder Auseinandersetzungen und private Probleme.

    Der Schreibstil ist leicht, sommerlich und frisch. Allerdings stolpert man am Anfang über die etwas komisch anmutenden Namen wie Geer, CeeJay, Eb oder Ginny. Aber wenn man die etwas öfter gelesen hat geht es schon. Die Geschichte an sich hätte eigentlich ganz nett sein können. Für mich gab es aber einige Längen und zu viel Nebensächlichkeiten die die Geschichte künstlich in die Länge zog.

    Auch blieben die Protagonisten sehr distanziert. Man hat alle nur Oberflächlich kennen gelernt und ehrlich gesagt war mir niemand so wirklich sympathisch. Auch konnte ich mit ihnen nicht wirklich mitfühlen. Sie waren mir zu unauthentisch und zu sehr auf sich bezogen. Es wird zwar viel geredet in dem Buch aber eine echte Kommunikation kam nicht zu Stande.

    Das Buch ist zwar nett zu lesen und gerade in den Sommermonaten geeignet wenn man nicht so viel denken will und sich nur berieseln lassen will. Wer hier eine tolle Story erwartet wird eher enttäuscht sein.

  3. Cover des Buches Dunbridge Academy - Anyone (ISBN: 9783736316843)
    Sarah Sprinz

    Dunbridge Academy - Anyone

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Bella0505

    Im zweiten Teil der Dunbridge Academy Reihe von Sarah Sprinz begleiten wir Charles Sinclair (von denen Freunden nur Sinclair genannt) und Victoria Belhaven-Wynford (kurz Tori) durch ihren Alltag an der Dunbridge, die beiden sind seit Jahren beste Freunde und können sich alles anvertrauen, außer ihr eigenen Gefühle? Als Sinclair dann auch noch die Rolle des Romeos ergattert im Theaterstück der Dunbridge und an seiner Seite dann Mitschülerin Eleanor die Rolle der Julia übernimmt, ist das Chaos perfekt, denn Tori muss als Mitglied der Drehbuch-AG den beiden  ihre Liebesgeschichte schreiben. 

    Ich muss gestehen, dass ich vom Buch doch recht enttäuscht bin, ich musste mich immer wieder dazu bringen weiter zu lesen, weil der Anfang so unglaublich zäh war und ein riesen Hin und Her. Man möchte die beiden immer wieder anschreien: "Redet doch einfach mal miteinander!"

    Vom Dunbridge Academy Flair bekommt man im Band 2 leider auch weniger mit als im ersten Band.

    Der Schreibstil der Autorin ist aber nach wie vor sehr schön zu lesen und sehr flüssig, sodass man gut vorwärts kommt, wenn man dran bleibt. 

    Im letzten Drittel wird das Buch dann auch endlich etwas spannender und mitreißend, sodass es dann doch noch auf 3 Sterne kommt in meiner Bewertung. 

    Band 3 steht auch bereits auf meiner Liste und wird dann hoffentlich wieder mehr Sterne ergattern können. 


  4. Cover des Buches Reality Show (ISBN: 9783423263030)
    Anne Freytag

    Reality Show

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Chartilda

    ...das schreibt die Autorin als Widmung. Und sie hat so Recht. 

    Heilig Abend, irgendwann nach 2020, das TV Programm auf allen Kanälen wird unterbrochen und es erscheint ein junger, gutaussehende Moderator den viele Menschen in den letzten Jahren als Influencer kennengelernt haben. Er beschreibt dass an diesem Abend 10 Menschen vor Gericht gestellt werden, die Verbrechen an der Menschheit begangen haben. Die uns betrogen und belogen haben, die Menschenleben auf dem Gewissen haben und die Zuschauer sind die Richter, entscheiden über Schuld oder Unschuld und über das Strafmaß. 

    Mich hat das Buch wirklich gehauen. Die Kapitel sind kurz, sodass ich mit den vielen verschiedenen Personen und deren einzelner Geschichten keine Probleme hatte. Die Spannung, die auf den ersten Seiten bei mir erzeugt wurde, konnte bis zuletzt gehalten werden. In meinem Kopf entstanden genaue Bilder, ich würde zu gerne eine Verfilmung sehen. 

    Das Buch ist gesellschaftskritisch und regt zum Nachdenken kann. Die Themen werden meiner Meinung nach aber ausreichend von beiden Seiten beleuchtet sodass man als Leser sich oft selber fragt, wie man abstimmen würde. 

     Letzten Viertel gibt es eine grandiose Wendung. Der Spannungsbogen wird erneut aufgebaut. Für mich bleiben zwar noch ein, zwei Fragen offen, aber der Leser soll ja auch noch was zum Grübeln haben. Dennoch kann ich die Kommentare zum Ende, was häufig nicht verstanden wurde, nicht nachvollziehen

    Für mich ergab alles einen Sinn und ich war selten so klar beim Lesen. Uneingeschränkte Empfehlung! 

    Allerdings sollte man das Buch nur anfangen, wenn man auch kontinuierlich weiterlesen kann. Ich kann mir vorstellen dass man bei zu langen Lesepausen Schwierigkeiten hat, zu folgen. 

  5. Cover des Buches Chasing Dreams (ISBN: 9783492062619)
    Julia K. Stein

    Chasing Dreams

     (109)
    Aktuelle Rezension von: buch_und_tee_

    Ein wundervoller Einstieg in die Montana Arts Reihe
    Yuna ist anders als die Balletttänzerinnen, die mit ihrer tanzen. Sie ist groß, athletisch und fühlt sich mehreren Kulturen zugehörig. Nach einem schweren Jahr fängt sie endlich am Montana Arts College an und muss sich erst einmal zurechtfinden. Dort trifft sie auf den zurückhaltenden Miles, der im Books & Beans arbeitet und erstmal nichts mit ihr zu tun haben möchte, denn er hatte es bisher auch nicht einfach. Doch beide verbindet eine Art der Kunst, in denen sie sich ausdrücken und ihre Gefühle verarbeiten
    Yuna ist taff, kämpft für das, was sie sich wünscht oder auch was sich auch ihre Eltern gerne für sie vorstellen. Doch nebenher macht sie auch noch Choreografien, in denen sie ihre ganzen Gefühle verarbeitet. Ich mochte Yuna sehr gerne, hätte mir noch ein wenig mehr Tänzerisches gewünscht, was noch mehr ausgearbeitet und detaillierter ist.
    Miles hat viel durchgemacht in seiner Vergangenheit und versucht in Montana einen Neustart. Er ist anfangs sehr zurückhaltend und eher der Einsiedler, wird aber im Laufe des Buches aufgeschlossener und öffnet sich Yuna. Bei ihm hat mir ein wenig die Verarbeitung seiner Vergangenheit mit Olivia gefehlt. Es war mir einfach zu kurz, als Olivia aufgetaucht ist und ich hatte das Gefühl, dass beide nicht so wirklich darüber gesprochen haben, was passiert ist und Olivia ist so schnell, wie sie aufgetaucht ist, wieder gegangen.
    Julias Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Den Auftakt der Reihe ist auf alle Fälle vielversprechend und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band

  6. Cover des Buches Bridget Jones - Verrückt nach ihm (ISBN: 9783442482672)
    Helen Fielding

    Bridget Jones - Verrückt nach ihm

     (203)
    Aktuelle Rezension von: catly

    Meine Meinung
    Ich kenne bereits die vorherigen Bände der Serie, sowie die Filme. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an ein unterhaltsames, kurzweiliges Leseerlebnis. Ich wurde absolut nicht enttäuscht.

    Der Erzählstil ist in gewohnten mehr oder weniger kurzen Tagebucheinträgen verfasst, sowie der Schreibstil relativ einfach und schlicht, sodass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen hatte. Die Figur der Bridget Jones bleibt absolut authentisch und gewohnt chaotisch-tollpatschig, mit Wiedererkennungswert.
    Viele Szenen ließen mich laut auflachen oder schmunzeln; in mehreren erkannte ich mich selbst wieder. So lässt einen das Buch auch mitunter einen kritischen Blick auf die eigenen Handlungsweisen werfen.

    Fazit
    Für Bridget Jones Fans und Kenner der bisherigen Serie, eine absolute Pflichtlektüre.

  7. Cover des Buches Happy End für zwei (ISBN: 9783453423787)
    Rachel Winters

    Happy End für zwei

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Spreeling

    Das ist genau das Buch für heiße Sommerabende. Einfach auf der Liege lümmeln und lesen.

    Der Roman verspricht lustige Unterhaltung mit einigen tiefsinnigen Szenen. 

    Natürlich bekommen wir die gleichen Themen wie in ähnlichen Büchern. Aber es ist eben ein Liebesroman.

    Und das Cover ist so schön. Ich könnte es immer wieder ansehen.

  8. Cover des Buches Das Café unter den Linden (ISBN: 9783746632940)
    Joan Weng

    Das Café unter den Linden

     (85)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Auf Instagram hab ich diesen Roman mit " (...) denn ich denke, es wird mich entführen zum träumen, es ist zum genießen und es wird elegant mit einem gewissen Charme" vorgestellt. Ob er dies erfüllt hat, lest ihr in der Rezension. (SPOILER)

    Das fand ich gut:

    Zu Beginn ist es schon etwas düster sowohl Fritzi selbst, als auch ihre Ansichten und wie Berlin dargestellt wird. Dies fand ich aber zum Verlauf der Geschichte passend. 

    Die anbahnende Liebesgeschichte habe ich sofort geahnt und fand ich sehr stimmig. Für mich hätte es Gable gar nicht gebraucht, wenn auch seine Geschichte einen gewissen Witz zum Ende hatte. Fritzi selbst machte eine sehr schöne Entwicklung durch von dem Mauerblümchen zu einer toughen Frau. Besonders gefallen hat mir der Geräteschuppen von Wlad und Rose. Ein wirklich schöner Ort.


    Das fand ich nicht so gut: 

    Was mich bei lesen sehr gestört hat, war die Tatsache, dass das Cafe an sich gar nicht so die tragende Rolle hatte und Fritzi die ganzen Menschen nicht zwingend im Cafe kennengelernt hat. Dies ist sehr schade, wenn der Titel dieses in den Fokus setzt. 

    Die Kapitel empfand ich als ungewöhnlich lang. 


    Fazit:

    Dieser Roman hat etwas feines, elegantes mit einen gewissen Charme. Ein bisschen hat es was von Märchen und "sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende". Auch wenn ich nicht alles rund fand, war ich gut unterhalten. 

  9. Cover des Buches Die Brautprinzessin (ISBN: 9783608961409)
    William Goldman

    Die Brautprinzessin

     (475)
    Aktuelle Rezension von: Gluecksklee

    Zunächst einmal muss ich leider gestehen, dass ich „Die Brautprinzessin“ zwar vom Namen her kannte, aber weder die Details zur Geschichte, noch den Film kannte, bevor ich das Buch tatsächlich zur Hand nahm. Ich liebe Märchen, ich liebe Fantasygeschichten und Abenteuer und vor allem Geschichten über die große Liebe. Daher war ich ziemlich neugierig auf „Die Brautprinzessin“.

    Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, bleiben bei mir ein paar gemischte Gefühle zurück. Und im folgenden will ich die Gründe dafür ein wenig ausführen.

    Das Buch stammt in seiner ersten Auflage wohl aus dem Jahr 1973, es handelt sich hierbei also um keine Neuerscheinung, sondern um eine relativ junge Wiederauflage eines doch in die Jahre gekommenen Romans. Und das merkt man dem Buch meiner Meinung nach auch in einigen enthaltenen Formulierungen an.

    Ich gebe zu, das Rahmenkonstrukt zu „Die Brautprinzessin“ ist kreativ. Der Autor selbst gibt hier vor, ein bereits bestehendes Werk epischen Ausmaßes dahingehend gekürzt zu haben, dass nur noch die spannenden Teile enthalten seien. Zudem kommentiert er in teilweise sehr zynischem Ton sowohl die Unzulänglichkeiten des fiktiven Autors S. Morgenstern und erzählt auch sonst eine sehr zynische „Geschichte“ über sein Leben, seine Ehe und die Widrigkeiten, mit denen er sich aufgrund der Überarbeitung des Romans von S. Morgenstern konfrontiert sieht.

    Ich jedenfalls fand einige Formulierungen in diesen „Anmerkungen des Autors William Goldman“ eher irritierend – zum Beispiel die Art und Weise, wie William Goldman zumindest zu Beginn des Romans über Frau und Sohn schreibt. Für mich ist „Die Brautprinzessin“ gerade durch diese fiktiven Kommentarabschnitte kein Buch, das ich sehr jungen Kindern vorlesen oder zum selbst lesen überlassen würde.

    Die Abschnitte des Romans, die sich tatsächlich mit Butterblume, Westley, Inigo und Fezzik und den Prinzen Humperdinck drehen, sind eigentlich ganz unterhaltsam. Aber auch in Teilen meiner Meinung nach wieder nicht unbedingt für jüngere Kinder geeignet. Ob es jetzt die eher stereotype Beschreibung der Prinzessin Butterblume ist, deren beste Eigenschaft einzig ihre Schönheit zu sein scheint oder die sadistische Verhaltensweise des Grafen oder die bösartige Natur des Prinzen Humperdinck – aus erwachsener Sicht kann ich annehmen, dass bestimmte Eigenschaften hier überspitzt dargestellt werden und dies der Unterhaltung des Lesers dienen soll. Für Kinder bedürfen sie sicher zumindest einer Erklärung und Einordnung in einen gewissen Rahmen bzw. Kontext, würde ich meinen.

    Die Abenteuer in „Die Brautprinzessin“ sind definitiv spannend, gerade die Charaktere Inigo und Fezzik fand ich interessant und hätte gerne noch mehr über sie erfahren. Westley und Butterblume waren dagegen beinahe zu klischeehaft ineinander vernarrt, ohne dass man so richtig sagen konnte, was genau sie jetzt am anderen, außer ihrer jeweils äußeren Erscheinung so anziehend fanden. Allerdings war „Die Brautprinzessin“ aufgrund der Konstruktion der Geschichte (siehe oben) eben nicht das, was ich eigentlich erwartet hatte.

    Der Schreibstil des Autors war nicht schlecht, aber für mich passt dann das stereotype Frauenbild (gefühlt ist Butterblume zuerst gemein und dann eigentlich nur noch hübsch und wartet immer wieder auf ihre Rettung) einfach nicht mehr in die heutige Zeit, wenn man das Buch nicht als Satire und absolute Überspitzung von veralteten Rollenbildern sehen möchte.

    Im Großen und Ganzen komme ich auf drei von fünf Sternen. Die Geschichte war trotz der von mir genannten Kritikpunkte unterhaltsam und ich möchte mir nach der Lektüre nun tatsächlich auch die Verfilmung ansehen.

  10. Cover des Buches Der blutrote Teppich (ISBN: 9783462051414)
    Christof Weigold

    Der blutrote Teppich

     (49)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Eigentlich hatte Hardy Engel nach seinem letzten Fall die Nase von der Filmbranche und der Ermittlertätigkeit voll. Inzwischen konnte er aber selbst die Miete nicht mehr zahlen. Dann hat der bekannte Regisseur William Desmond Taylor einen Auftrag für ihn. Als Hardy ihn aufsucht, liegt Taylor erschossen in seinem Wohnzimmer. Natürlich gerät Hardy ins Visier der Ermittler. Daher bleibt ihm keine Wahl, als selbst den wahren Täter zu finden.

    Mir hatte schon der Vorgängerband „Der Mann, der nicht mitspielt“ gut gefallen und Hardy Engels zweiter Fall konnte mich auch wieder überzeugen. Der Autor Christof Weigold hat auch dieses Mal wieder einen realen Mordfall aus der Vergangenheit aufgegriffen und darum eine Geschichte gesponnen. Man trifft in dem Buch auf viele bekannte Namen aus der Filmbranche in den Zwanziger Jahren. Der Schreibstil ist lebendig, ein wenig lakonisch und sehr gut zu lesen.

    Der Deutsche Reinhard Engel hat auf eine Karriere als Schauspieler gehofft, doch da das nicht so recht funktioniert, betätigt er sich nebenbei auch als Privatermittler. Doch in Hollywood wird mit harten Bandagen gekämpft. Keiner gönnt dem anderen etwas und man wird leicht zum Spielball derer, die das Sagen haben. Auch in diesem Fall weiß Hardy nie so genau, wem er trauen kann, denn es wird manipuliert und integriert. Aber Hardy zieht sein Ding durch, auch wenn er sich mit einigen mächtigen Leuten anlegen muss. Ich mag Hardy, auch wenn er nicht unbedingt ein Sympathieträger ist. 

    Immer wieder gibt es neue Wendungen, welche die Spannung hochhalten. 

    Mir hat auch dieser Roman wieder viel Spaß bereitet. Ich kann ihn empfehlen. 

  11. Cover des Buches Eine Rose für Putin (ISBN: 9783827012630)
    Thomas Wendrich

    Eine Rose für Putin

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Sikal

    Während auf einem Parkplatz alle gespannt dem Tennisfieber verfallen, verschwindet aus einem Auto ein kleines Mädchen. Die Spuren führen bis nach Weißrussland, doch trotz genauer Recherche kommt die Lösung nicht ans Licht.

    20 Jahre später: Der Drehbuchautor Johann Stadt zieht sich mit dem Regisseur M. in ein abgelegenes Ferienhaus zurück, um diesen Entführungsfall einem Drehbuch zugrunde zu legen. Die beiden schreiben die Geschichte ähnlich dem ursprünglichen Verbrechen nur in die Gegenwart versetzt – und nun beginnen die Zeitzonen zu verschwimmen, der Unterschied zwischen Fiktion und Realität nur schwer auszumachen. Während des Schreibens passieren immer wieder eigenartige Szenen, bei denen man als Leser nicht genau weiß, ob diese nun der Realität entsprechen oder nur im Drehbuch vorkommen. Was hat es mich dem Kampf mit einem Schwan auf sich? Ist die Postbotin nun wirklich tot und wie kommt es, dass Putins Revolver auftaucht?

    „Findest du einen Nagel in der Wand, so nutze ihn! Mir ist, als suchte ich ein Leben lang nach Nägeln. In der Wand. Aber da sind nicht einmal Wände.“

    Die Sprache ist flüssig und facettenreich, wechselt zwischen anspruchsvollen Passagen und humorvollen Dialogen. Das Buch ist auf alle Fälle spannend, so dass man unbedingt Seite um Seite weiterlesen möchte. Doch oftmals denkt man, dass man nun einen Teil ergründet hat und plötzlich kommt eine schräge Wendung, die wieder verwirrt.

    „Mit Manipulationen sät man, denke ich, was man Tage, Wochen, Jahre später ernten will. M. liebt die Ergebnisse, aber direkt, und zwingt die Zeit regelmäßig unters Joch, nur um noch schneller recht zu haben.“

    Für mich war dieses Buch eine große Herausforderung und ließ mich nach der letzten Seite verwirrt zurück. Erst nach und nach ordnet man seine Gedanken und macht sich hierzu sein eigenes Bild.

    Ein ungewöhnliches Leseerlebnis, auf das man sich einlassen muss.

  12. Cover des Buches Jesus liebt mich (ISBN: 9783499268281)
    David Safier

    Jesus liebt mich

     (1.348)
    Aktuelle Rezension von: earring

    Eine originelle Idee, leider aber nicht mehr. 

    Wie schon bei Safiers  "Mieses Karma" geht die Geschichte echt witzig und total spannend los, um dann bis zum Ende ziemlich ideenlos dahinzuplätschern. Eigentlich hätte eine zehnseitige Kurzgeschichte gereicht.

    David Safier schreibt sehr leicht und flüssig, aber auch etwas gewöhnungsbedürftig. Für meinen Geschmack so sehr auf jugendlich und cool gemacht, dass die Grenze zur Peinlichkeit erreicht ist. Vielleicht kommen jüngere Leser damit besser klar.
    Das Thema "Jesus kommt herunter" finde ich in Als Jesus aus den Wolken fiel / Gogolin überzeugender und komischer behandelt.

  13. Cover des Buches Montecristo (ISBN: 9783257243666)
    Martin Suter

    Montecristo

     (159)
    Aktuelle Rezension von: readlikejana

    Ein Journalist befindet sich im Intercity von Zürich nach Basel, als dieser aufgrund eines Personenschadens notbremsen muss. Ein Bänker hat sich das Leben genommen, er ist aus dem Zug gesprungen, zumindest scheint es so. Dies hält der Journalist mit seiner Video Kamera fest. Die Fahrgäste sind genervt, es sei eine Zumutung, sich so umzubringen.

    Bei diesem Journalisten handelt es sich um Jonas Brand, Ende dreißig, mäßig ambitionierter Videojournalist für ein Lifestyle-Magazin, der eigentlich schon immer einen eigenen Kinofilm herausbringen wollte und gerade Marina, eine Eventmanagerin, kennengelernt hat.

    Wenig später findet Brand zwei 100 Frankenscheine mit der identischen Seriennummer. Erst will ihm keiner glauben, doch plötzlich wollen ihn alle loswerden.  Er wird überfallen, seine Wohnung auf den Kopf gestellt und schließlich ist nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Freunde in Gefahr. Er muss feststellen, dass beide Begebenheiten miteinander verknüpft sind und viel größer zu sein scheinen, als er zunächst geglaubt hat. 

    Dieser spannende Finanzthriller hat mich während des Lesens sehr begeistert. Ich habe das Buch fast nicht aus der Hand gelegt, so aufregend war es. 

    Trotz weniger umschreibender Worte hatte ich das Gefühl das Buch nicht gelesen, sondern als Film gesehen zu haben. Besonders gut gefallen haben mir die Passagen mit Marina und Jonas, wie aus zwei Unbekannten in kürzester Zeit zwei Vertraute wurden, die für mein Verständnis genau die richtige Geschwindigkeit und Nähe in ihre Beziehung gelassen haben. Genau diese Einschübe haben das Buch für mich so angenehm gemacht und ich habe sie als Gegensatz zu den schaurigen Entdeckungen empfunden, die Jonas über die Finanzwirtschaft macht, von denen ich hoffe, dass sie wirklich nur in diesem Buch existieren. 

    Die Personen sind sehr authentisch, fast schon alltäglich und dadurch besonders zugänglich und nah. Die Kälte der Bänker hat mich an Personen von Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ erinnert. Professionell, zielorientiert, gefühllos und bereit jeden nötigen Schritt zu gehen. 

    Eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass das Thema wirklich was für mich ist. Ich interessiere mich weder für Banken noch für Finanzthemen. Aber hier wurde das Thema so wunderbar eingearbeitet, dass es sowohl für Wirtschaftsliebhaber, also auch für alle anderen ein sehr lesenswertes Buch ist. 

    Lediglich das Ende hat mir nicht so gut gefallen. Das kam für mich zu abrupt und war irgendwie nicht nachvollziehbar. Irgendwie passte die beklemmende Stimmung allerdings auch zu diesem Buch und ein anderes Ende wäre vielleicht auch langweilig gewesen. Aber lest selbst und lasst mir gerne eure Meinung dazu da.

    Insgesamt dennoch eine große Leseempfehlung! Montecristo war mein erstes Buch von Martin Suter und bleibt definitiv nicht das letzte. 

  14. Cover des Buches Zurück nach Tara (ISBN: 9783458361213)
    Kate Alcott

    Zurück nach Tara

     (20)
    Aktuelle Rezension von: MarySophie

    Handlung:
    Hollywood 1938

    Julie hat es geschafft. Sie ist aus der Idylle und der Ruhe ihres Elternhauses entflohen und versucht ihr Glück nun in Hollywood. Ihr größter Wunsch ist es, Drehbücher zu schreiben und vielleicht später einen Roman herauszubringen. Doch die Realität sieht anders aus. Erst einmal ist die unsicher und schüchterne Julie eine kleine Schreibkraft in der Produktionsfirma von David O. Selznick, der gerade dabei ist, „Vom Winde verweht“ zu drehen. Julie kommt nicht nur in Kontakt mit diversen Schauspielern und Schauspielerinnen, sondern ist bei vielen Ereignissen am Set live mit dabei und lernt Andy kennen. Allerhand los im Leben der jungen Frau, dabei vergisst sie fast ihren Wunsch, ein Drehbuch zu schreiben und ihre Wünsche zu verfolgen...


    Meinung:
    Leider fiel mir der Start in den Roman schwer. Ich hatte das Gefühl, einfach ins Wassser geworfen zu werden, ohne Vorwarnung und ohne Details. Mir fiel es schwer, mich in der Handlung zurechtzufinden und besonders, die Protagonisten auseinanderzuhalten und mir ihre Namen zu merken. Ich muss auch sagen, dass hier die Schreibweise nicht sonderlich hilfreich war, sondern ich mich auch daran erst einmal gewöhnen musste. Nach kurzer Zeit war ich ziemlich enttäuscht und hatte so meine Bedenken, dass mich der Roman an irgendeiner Stelle fesseln könnte.


    Glücklicherweise fand ich nach vielleicht 50-60 Seiten in die Handlung und hatte Freude beim Lesen. Auch an die Schreibweise hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt gewöhnt und kann nach dem Beenden der Lektüre sagen, dass ich mit der Zeit gefallen daran gefunden habe. Es wurde eine einfache Ausdrucksweise genutzt, der besondere Twist hierbei war, dass viele Gespräche durch die Blume stattgefunden haben und man als Leser nicht alles auf dem Silbertablett serviert bekommen hat, sondern seinen Verstand einsetzen musste, um alles aufnehmen zu können.


    Das Setting wurde gut beschrieben, trotzdem fiel es mir bei dem Lesen schwer, mir die Dimensionen vorzustellen, sei es von dem gesamten Filmset oder den Kulissen. Es erschien alles gigantisch und fast schon zu riesig, hier wären eventuell Bilder hilfreich gewesen, die am Ende des Buches hätten stehen können, um dem Leser einen besseren Eindruck zu vermitteln.


    Mir hat die Vermischung von fiktiven und realen Persönlichkeiten gut gefallen, die Autorin hat es perfekt geschafft, allen gleich viel Lebendigkeit zu geben. Leider hatte ich das Problem, dass ich mit Julie ein bisschen unzufrieden war. Sie war an sich ein liebenswerter Charakter, der sich angenehm weiterentwickelt hat und auch vielfältig beschrieben wurde. Trotzdem fand ich sie schwierig und konnte zu ihr keine richtige Sympathie aufbauen, auch wenn ich mich für sie an einigen Stellen mitgefreut habe. Am Besten hat Julie mir tatsächlich im letzten Kapitel gefallen, hier wirkte sie angekommen und entschlossen und nicht mehr so unsicher wie noch am Anfang. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass sie der perfekte Prototyp eines Mädchens in den 1930er Jahren war. Ehrgeizig zieht sie in die Großstadt, mit einer rosa Brille auf der Nase und großen Ambitionen.

    Schade fand ich es außerdem, dass manche Personen, die am Anfang eine wichtige Rolle in Julies Leben spielen, mit der Zeit immer weniger erwähnt werden und in Vergessenheit geraten oder nur noch einmal kurz erwähnt werden. Diese Erwähnung ist dann immer unwichtig und wirkt krampfhaft eingebunden.


    Bei dem Nachwort hätte ich mir gewünscht, dass es noch etwas ausführlicher Informationen über andere historische Personen beinhaltet hätte, z.B.: zu dem Filmproduzenten Selznick. Es hat lediglich zu den wichtigsten Personen Informationen gegeben, was fein so war, jedoch gerne noch ausführlicher hätte sein können.


    An einigen Stellen erschien mir die Entwicklung zwischen dem einfachen Mädchen Julie, die eine unbedeutende Rolle an dem gesamten Filmset spielt, mit den Schauspielern zu unglaubwürdig. Innerhalb kürzester Zeit ist sie mir scheinbar allen per du und erfährt bei Problemen immer sofort mit als erstes davon. Dies waren nur zwei Beispiele dafür, ich könnte noch einige mehr geben, will jedoch nicht zu viel von der Handlung vorwegnehmen.

    Fazit:
    Eine unglaublich tolle Grundidee, die mir zu weiten Teile gut gefallen hat und sich nach Anfangsschwierigkeiten leicht lesen lassen hat. Leider gibt es ein paar Punkte, die mir nicht so gut gefallen haben, weshalb ich dafür in meiner Bewertung einen Punkt wegnehme.

  15. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783942656023)
    Dan Brown

    Illuminati

     (5.036)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Ich fand das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Der Schriftstil ist zwar gewöhnungsbedürftig, allerdings lohn es sich. Es gab keine Minute, in der ich das Buch weglegen wollte, da es auf jeder Seite Spannung gab. Hier findet eine perfekte Verschmelzung zwischen Krimi und Naturwissenschaft statt, aufgrund von Kern und der Erstellung von Antimaterie, die hochexplosiv ist, sobald sie in Berührung mit Materie kommt. Auch die Beschreibungen über Rom fand ist sehr gut gelungen.

  16. Cover des Buches Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald – The Original Screenplay (ISBN: 9781408711705)
    Joanne K. Rowling

    Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald – The Original Screenplay

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico

    1927 soll Grindelwald von New York nach Europa überführt werden, um dort für seine Verbrechen gerichtet zu werden. Doch Grindelwald kann fliehen.
    Während er in Paris seine Anhänger um sich scharrt, verfolgt Grindelwald den Plan, den Obscurus Credence Barebone auf seine Seite zu ziehen, der in Paris mehr über seine wahre Herkunft herausfinden will.
    Und auch Newt Scamander reist nach Paris um Credence vor Grindelwald zu finden.
    Ein Wettlauf gegen Zeit beginnt.

    "Fantastic Beasts - The Crimes of Grindelwald" von J.K. Rowling ist das Originaldrehbuch zum gleichnamigen Film.

    Das Buch ist kurz nach Erscheinen bei mir eingezogen, aber da ich das Buch erst lesen wollte, wenn ich den Film anschließend anschauen kann, hat es sehr lange gedauert, bis ich zu dem Buch gegriffen habe, und eigentlich wollte ich auch erst das Buch lesen und nicht den Film schauen.
    Nachdem ich den Film allerdings spontan im Fernsehen gesehen habe, hatte ich große Lust , das Drehbuch zu lesen und es hat mir dann auch richtig gut gefallen! Dadurch, dass ich zuerst den Film gesehen habe, konnte ich mir die Szenen beim Lesen richtig gut vor Augen führen und habe manche Szenen auch besser nachvollziehen können, was mir beim Ansehen des Films nicht immer gelungen ist.

    Die Geschichte des ersten Films konnte mich noch nicht so stark begeistern, deshalb war ich doch überrascht, wie gut mir der zweite Film gefallen hat!
    Der erste Teil wirkt wie eine Einleitung auf mich, nun haben die Figuren ihre Plätze eingenommen und es geht langsam los.
    Wir erfahren, dass es Albus Dumbledore war, der Newt Scamander nach New York geschickt hat, und er zieht auch hier die Fäden im Hintergrund, da er nicht offen gegen Grindelwald vorgehen kann. Auch Credences Identität wird geklärt und ich war echt positiv überrascht, da ich damit nie gerechnet hätte!
    Ich bin echt gespannt, wie es in den folgenden drei Filmen weitergehen wird und was wir noch erfahren werden!
    Die Vergangenheit von Albus Dumbledore birgt immer noch viele Geheimnisse und ich vermute, dass ein paar davon noch gelüftet werden!

    Das Drehbuch ließ sich sehr gut lesen. Es hat nicht die Länge eines Romans und ist bei Weitem nicht so ausführlich, aber trotzdem kann man es gut lesen und sich auch in die Charaktere hineinversetzen, besonders wenn man dann den Film vor Augen hat.
    Die Tierwesen drängen nicht in den Vordergrund, sondern ergänzen die Geschehnisse perfekt, denn Newt wäre nicht Newt ohne seine spannenden Tierwesen!

    Fazit:
    "Fantastic Beasts - The Crimes of Grindelwald" von J.K. Rowling ist eine tolle Fortsetzung, die mir viel besser gefallen hat als der Auftakt!
    Vielleicht liegt es daran, dass ich dieses Mal erst den Film gesehen und dann das Drehbuch gelesen habe, denn ich konnte mir die Szenen beim Lesen richtig gut vor Augen führen und beim Lesen noch ein wenig mehr mitnehmen, was es für mich gut abgerundet hat.
    Die Geschichte entwickelt sich spannend weiter und ich kann den dritten Film kaum erwarten!
    Ich vergebe starke vier Kleeblätter.

  17. Cover des Buches Vier Stern Stunden (ISBN: 9783552063785)
    Daniel Glattauer

    Vier Stern Stunden

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Dagi_KnoHa

    In Daniel Glattauers Theaterstück "Vier Stern Stunden" erleben wir den Klassiker der österreichischen Tourismus- und Kulturszene. Alteingesessene Betriebe, die über Generationen geführt werden und auf das "alte" bewährte Konzept konzentrieren, werden von der neuen Generation übernommen, die weder mit diesen Traditionen was anfangen können, noch in den gleichen Mustern leben wollen, wie sie aufgewachsen sind, ganz nach dem Motto: zuerst der Gast, dann die Familie. 

    Was den Kulturbetrieb betrifft, so lernen wir einen alternden Romancier kennen, der seines eigenen Erfolgs überdrüssig ist, jedoch nicht weiß, wie er das wirkliche Leben außerhalb seiner Bücher leben soll.

    In zum Teil witziger Art und Weise treffen diese beiden Stereotype aufeinander. Am Ende jedoch mutet das Stück eher einem Bauernschwank an, wenn die junge Generation sich findet und die ältere Generation sich findet und alle glücklich im nächtlichen Park Arm in Arm spazieren. 

    Das Stück war amüsant zu lesen und regt dennoch zum Nachdenken an, darüber, ob die "Show" auf der Bühne nur eines trägen Publikums Willen abgeliefert wird, oder ob doch noch der wahre Funke der Kunst überspringen kann und auch darüber, wohin sich Kulturtourismus entwickeln kann, wenn es nicht beim Stillstand und Althergebrachten bleibt.

  18. Cover des Buches Der Architekt (ISBN: 9783426512753)
    Jonas Winner

    Der Architekt

     (115)
    Aktuelle Rezension von: sabalina
    Mit "Der Architekt" habe ich das zweite Buch von Jonas Winner gelesen und muss gestehen, dass es mich leider genauso enttäuscht hat wie "Die Party".

    Der Autor Ben ist auf der Suche nach einem neuen Bestseller und wird zufällig auf den laufenden Prozess von Julian Götz aufmerksam, der seine Frau und seine beiden Töchter kaltblütig ermordet haben soll.

    Ben wittert hier eine gute Story und schafft es auch, den Angeklagten zu überzeugen, ein Buch über ihn und den Prozess zu schreiben.

    Bei seiner Recherche passieren jedoch seltsame Dinge und schnell kommen Ben Zweifel an der Glaubwürdigkeit Julians. 

    Es ist ein langes hin und her, dass mich leider müde gemacht hat, weiterzulesen. Dennoch hab ich mich durchgekämpft und war froh, das Ende erreicht zu haben.

    Dieses hat mich jedoch nicht vom Hocker gehauen, wie die Handlung generell. Der Schreibstil des Autor gefällt mir leider gar nicht und auch zu den Charakteren konnte ich überhaupt keine Beziehung aufbauen.

    Fazit:
    Für mich definitiv das letzte Buch, was ich von dem Autor gelesen habe. 
  19. Cover des Buches Perfekte Männer gibt es nicht (ISBN: 9783442372003)
    Meg Cabot

    Perfekte Männer gibt es nicht

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Bell_1703

    Nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund schwört Drehbuchautorin Lou, sich nie wieder auf einen Schauspieler einzulassen. Allen voran nicht auf jemandem wie Jack, Hollywood-Star, Frauenaufreißer des Jahrhunderts und Hauptdarsteller der Filme, für die sie die Drehbücher schreibt.

    Eine Aneinanderreihung unglücklicher Ereignisse endet damit, dass der Hubschrauber, der Lou und Jack zu einem Drehort bringen sollte, mitten im Nirgendwo abstürzt und dafür sorgt, dass beide ihre gegenseitige Abneigung überwinden und zusammenarbeiten müssen, um zu überleben.

    Sowohl Lou als auch Jack waren mir von Anfang an sympathisch. Eine ordentliche Portion Witz, vor Sarkasmus triefende Wortgefechte und im späteren verlauf viel Liebe – im Großen und Ganzen also das Komplettpacket!

    Natürlich gibt es ein paar Sachen, die ein wenig over-the-top sind, aber für ein entspanntes Lesevergnügen ist das Buch durchaus geeignet!

  20. Cover des Buches Zwischen mir und dir (ISBN: 9783746636191)
    Christina Lauren

    Zwischen mir und dir

     (30)
    Aktuelle Rezension von: my_bookpalace

    Ich lese mega gerne Bücher die zwischen drin einen Zeitsprung haben. Und man zum Beispiel nach 10 Jahren erfährt was den Protagonisten so alles passiert ist... 

    So auch in diesem Buch.Die Geschichte zwischen Tate und Sam beginnt in meiner absoluten Lieblings Stadt. London! 

    Ich finde es zwar etwas unrealistisch, das die beiden in so kurzer Zeit so tiefe Gefühle füreinander entwickeln, aber es war auch sehr schön zu lesen. Die Begegnungen war ja auch eher reiner Zufall und passiert wahrscheinlich den wenigsten so. Aber darum soll es auch eigentlich gar nicht gehen, denn es ist trotzdem ein wundervolles Buch!

    Tate war mir gleich sympathisch, ich mochte ihre offene Art und ihre Sehnsucht nach großen Träumen. Ihre Großmutter ist mir aber ziemliche auf die Nerven gegangen und auch als Tate von ihrer Mutter erzählt war ich etwas genervt von den beiden. Diese panische Angst der  beiden konnte ich wirklich nicht nachvollziehen... 

    Bei Sam habe ich ein paar Seiten gebraucht, aber auch er war sehr einfühlsam und offen. 

    Wer allerdings etwas aufmerksam beim lesen ist, errät schnell wie die beiden sich wieder begegnen und wie es ihnen in der getrennten Zeit ergangen ist.Daher war es für mich keine Überraschung oder ein mega Plot Twist. 

    Auch die anderen Charaktere waren mir alle sympathisch, naja vielleicht alle bis auf ihren Vater aber ansonsten waren sie alle toll!

    Auch die Landwirtschaft und das Setting haben mich sehr beeindruckt. 

    Also wer es noch nicht gelesen hat, dem gebe ich eine große Lese Empfehlung!

  21. Cover des Buches Paradise Valley 1 (ISBN: 9783038481102)
    Carlo Meier

    Paradise Valley 1

     (23)
    Aktuelle Rezension von: civetta

    In ihren Grundzügen hätte diese Reihe unglaublich viel Potenzial gehabt eine richtig spannende Geschichte mit ein wenig Tiefe zu erzählen. Leider hat das in meinen Augen nicht vollkommen funktioniert. Der Autor bleibt größtenteils sehr oberflächlich und schneidet wirklich interessante Themen zur kurz an, ohne näher auf dieses einzugehen. Stattdessen wird mehr auf die Charaktere eingegangen, was grundsätzlich natürlich nicht schlimm wäre, wenn diese nicht so absolut unrealistisch dargestellt worden wären.  


    Da gibt es zuerst einmal Lena. Die Reihe beginnt mit ihrem 16. Geburtstag (wobei ich hier auch noch vollkommen unrealistisch finde, dass genau an diesem besonderen Tag die neue Frau des Vaters mit ihren Kindern einzieht, die Lena kanns offensichtlich nicht leiden kann...?), allerdings verhält sie sich entgegen ihrem Alter absolut kindlich und lässt sich von den beiden Jungen, die sie beide umgarnen und in die sie natürlich auch gleichzeitig verliebt ist, total herum kommandieren, was vor allem dadurch deutlich wird, dass sie erst einmal einen scheuen Blick zu einem der beiden werfen muss, bevor sie eine wichtige Entscheidung trifft. 


    Auch ihre Schwester Toyah wirkte auch mich richtig surreal. SPOILER! So geraten die Jugendlichen im dritten Teil in Gefangenschaft und sie beschwert sich erst einmal, dass es nichts Anständiges zu Essen gäbe, anstatt möglicherweise einen Weg hinaus zu finden, was in meinen Augen äußert unwirklich erscheint. SPOILER! 


    Die anderen Jugendlichen waren noch halbwegs nachvollziehbar, wenn auch extrem überspitzt dargestellt.  


    Den Schreibstil habe ich an keiner Stelle verstanden und wusste häufig nicht, wer dieses und jenes jetzt denkt oder sagt. Wobei auch die Gefühle und Gedanken der Charaktere schlecht ausgearbeitet und viel zu kompliziert rüber gebracht wurden.


    Fazit:

    Die Grundidee der Reihe konnte mich wirklich überzeugen, aber an der Umsetzung ist der Autor leider gescheitert. 2,5 Sterne

  22. Cover des Buches Alles, bloß keine Liebe! (ISBN: B01LZR5WU0)
    Emma Peony

    Alles, bloß keine Liebe!

     (28)
    Aktuelle Rezension von: vonnee
    Ich habe schon ein paar Bücher von Emma gelesen, diese waren aber eher Tiefgründig. Daher war ich sehr überrascht dass sie auch anders kann. Und sie hat mich nicht enttäuscht. Ich habe schon lange nicht mehr so herzhaft beim Lesen gelacht.

    Die Geschichte rund um eine TV- Soap ist eine tolle Idee. Die Charaktere von Lisa, Meike, Tizian und Michele sind super ausgearbeitet und die spritzigen Dialoge dazu sind einfach passend.

    Ich wurde super unterhalten und werde bald den 2. Teil lesen.

  23. Cover des Buches Mit dir an meiner Seite (ISBN: 9783453534193)
    Nicholas Sparks

    Mit dir an meiner Seite

     (1.432)
    Aktuelle Rezension von: flower2

    Es ist mein Lieblingsroman von Sparks. Das besondere an diesem Roman für mich war, die schwere Tochter-Vater-Beziehung. Bevor das Drama von Ronnies Eltern begang, liebte sie ihren Vater und komponierten und spielten sie gemeinsam am Klavier. Beide hatten einen guten Draht in der Musiksprache.

    Anschließend rebellierte Ronnie und machte alles was schlecht ist. Ein typisches Verhalten für manche Teenagers, die mit Trennungen der Eltern nicht klar kommen und "dumme Sachen machen".

    Als die beiden Geschwistern ihren Vater über Sommer bleiben, war für mich diese Wendung und Gefühle von Ronnie sehr emotional, tiefergreifend, wie sie ihren Vater hasste, Freundschaft mit Blaze & Will knüpfte, Schildkröten vor den Waschbären retten. Jonas bestechen, dass er ihrem Vater nicht sagt, wo sie steckt, vertrauen der Geschwister & zusammenhalten.

    Ihre Liebe zu Will, mochte ich ebenso, warum seine Eltern schwierig sind, wird gut erklärt.

     Seinem Freund Scott, der in schlimmen Dingen verwickelt ist und ihn unterstützt.

    Vertrauen aufbauen zum Vater, seine Krankheit akzeptieren und ihre Fehler gut machen und einfach für ihren Vater da sein, bis zum Schluss.

    Deshalb liebe ich dieses Buch von N. Sparks, weil seine Geschichten auf persönliche Begebenheiten basieren und daraus einen Roman schreibt, besonders bei Familienbeziehungen.

  24. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1) (ISBN: 9783551319715)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)

     (14.873)
    Aktuelle Rezension von: Sinxa_jsw

    Ich liebte als kind die filme, umso mehr liebe ich die bücher! Man erfährt viel über edwards vergangenes leben,und die liebe der beiden ist unzertrennlich, ich freue mich schon die anderen bücher der reihe zu lesen. 

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