Bücher mit dem Tag "doppelmord"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "doppelmord" gekennzeichnet haben.

134 Bücher

  1. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.137)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Ich hatte hohe Erwartungen, die sprachlich auch erfüllt wurden. An vielen Stellen hat es sich aber gezogen und ich fand die Schilderungen und Monologe zu ausführlich, da ich mich ohnehin nicht gut in den Protagonisten einfühlen konnte

  2. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

     (1.525)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Carl Morck hat wieder nichts zu lachen in seinem zweiten Fall. Immer wieder wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert und sein Arbeitgeber macht ihm auch das Leben schwer.

    Ein Fall der zwanzig Jahre zurück liegt, lässt ihm keine Ruhe. Er wittert etwas, wird aber von diesem Fall wieder abgezogen. Es wäre kein echter Carl Morck, wenn er nicht trotzdem weiter machen würde.

    Brutal geschrieben und nichts für schwache Nerven ist auch dieser zweite Teil von Adler Olsen. 

  3. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.545)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Tolle Geschichte

  4. Cover des Buches Die Totentänzerin (ISBN: 9783442481507)
    Max Bentow

    Die Totentänzerin

     (308)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Dieser dritte Teil kommt für mein Empfinden sehr blutig und grausam daher. Dennoch hat dieser Teil der Reihe etwas weniger Charme als die beiden Vorgänger, denn das angenehme Gegengewicht zu den Fällen, das Privatleben Trojans, ist in diesem Teil sehr reduziert und das obwohl wieder Ermittler bzw deren Angehörige mit in die Ermittlungen gezogen werden.

    Hier kommt der Frau von Trojans Chef, Theresa Landsberg, eine besondere Rolle zu, wobei sie dennoch recht flach und nichtssagend bleibt. Alleine schon durch ihre "verwirrten" Phasen wirkt sie sehr unsicher und duckmäuschenhaft.

    Dadurch wirkt der Fall zwischendurch auch immer wieder sehr verwirrend und gleichzeitig sehr konstruiert, sodass man schon erahnen konnte, in welche Richtung sich alles bewegen wird, aber die Auflösung war dann doch etwas überraschend für mich.

    Ich verstehe auch nie, warum Ermittler immer irgendwann an dem Punkt sind, wo sie einen Verdacht haben, diesen aber nicht äußern, sondern alleine auf eigene Faust losziehen, um diesen Verdacht zu erhärten und sich dann selbst in Gefahr bringen. Aber dies ist wohl ein allseits beliebtes Stilmittel, um die Spannung hochzutreiben.

    Die Totentänzerin hat mir gefallen, ich wurde gut unterhalten, aber mir hat dieses Mal das gewisse Etwas gefehlt.

  5. Cover des Buches Die Lichtung (Jan-Römer-Krimi 1) (ISBN: 9783548286365)
    Linus Geschke

    Die Lichtung (Jan-Römer-Krimi 1)

     (218)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Damals wurde dein bester Freund getötet - jetzt jagst du seinen Mörder.
    Sommer 1986: Eine Kölner Clique verbringt ein Party- Wochenende in einer Blockhütte im Bergischen Land. Zwei Tage lang Bier, Musik, Baggersee und Flirts. Am Ende sind zwei junge Menschen tot – das Mädchen vergewaltigt und erstochen, der Junge brutal erschlagen. Der Doppelmord wird nie aufgeklärt. Der Kölner Zeitungsredakteur Jan Römer soll Jahre später über den ungelösten Kriminalfall schreiben. Römer erinnert sich gut, denn das Wochenende im Wald war das Ende seiner Jugend – er gehörte selbst zu jener Clique. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Mütze will er herausfinden, was damals wirklich geschah. Zu spät merkt er, in welche Gefahr er sich dadurch bringt.

    Da dies nicht das erste Buch ist, das ich vom Autor Linus Geschke las, war ich gespannt, ob es mir ebenso gut gefallen würde. 

    Der Einstieg fiel mir leicht und ich hatte keine Startschwierigkeiten. Geschrieben wird das Buch aus Sicht von Jan Römer in der Ich-Form. Da mir der Protagonist gut ausgearbeitet erschien, konnte ich mich problemlos auf ihn einlassen.
    Es gibt immer wieder Rückblicke und der Leser bekommt erzählt, was damals passierte bzw. was Jan Römer in den 80ern erlebte. Da ich selbst ein Kind der 80er Jahre bin, fand ich auch gerade die Erwähnung von verschiedenen Liedern, die Jan mit Erinnerungen verbindet als erfrischend und fühlte mich selbst in die damalige Zeit zurückversetzt.

    Der Schreibstil ist unkompliziert und dabei sehr direkt, jedoch ausschweifend. Das muss man mögen, ich mag es. Es mangelt nicht an notwendigen Infos und so erschien mir alles schlüssig ohne auf mich langatmig zu wirken. Viel ausführlicher hätte es jedoch nicht sein dürfen.

    Bis zum Schluss hin blieb ich völlig im Dunkeln und hatte keine Ahnung, wer denn nun der Täter war. Daher blieb es für mich spannend und ich war von der Handlung gefangen.

    Das Cover ist so typisch Crime. Teils duster und doch ansprechend. Mir gefällt es jedenfalls. Die Inhaltsbeschreibung konnte meine Neugierde wecken und ich bin froh, dass ich dieser nachgegeben habe.

    Insgesamt konnte mich dieser Kriminalroman mit seiner spannenden und nicht vorhersehbaren Story überzeugen. So werde ich die Reihe um Jan Römer auf jeden Fall weiter verfolgen. Ich fühlte mich toll unterhalten und hatte eine packende Lesezeit. Daher vergebe ich fünf Sterne. Natürlich gibt es auch eine Leseempfehlung.

  6. Cover des Buches Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4) (ISBN: 9783548609829)
    Nele Neuhaus

    Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4)

     (1.803)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Und wieder ein sehr spannender Band dieser Reihe! 

    Ich fand die Krimihandlung sehr vielschichtig, durchdacht und einfach sehr spannend. Man fragt sich als Leser, was damals geschehen ist, wer involviert war, warum es geschehen ist... 

    Damals wurden zwei Mädchen ermordet, der Täter verhaftet. Nun ist er wieder zurück aus dem Gefängnis, und wieder verschwindet ein Mädchen... 

    Sehr gut hat mir auch hier wieder gefallen, dass wir auch von den beiden ermittelnden Polizisten viel Privates erfahren. Es ist ja bereits der vierte Band, daher habe ich das Gefühl, die Kommissare schon recht gut zu kennen. 

    Es waren spannende und unterhaltsame Lesestunden, und nun bin ich gespannt auf die Fortsetzung! 

  7. Cover des Buches Boy in the Park – Wem kannst du trauen? (ISBN: 9783426305713)
    A. J. Grayson

    Boy in the Park – Wem kannst du trauen?

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    „Im menschlichen Verstand kann so einiges kaputtgehen, wenn die Wirklichkeit wie ein Spiegel Risse bekommt und plötzlich nicht mehr ein einzelnes Bild wiedergibt, sondern zwei oder drei oder vier verzerrte Variationen davon.“ (Seite 301)

    Dieses Buch hat mir die Sprache verschlagen.

    Es erzählt auf sehr einfühlsame und liebevolle Weise die Geschichte eines misshandelten kleinen Jungen. Die Story ist sehr spannend aufgezogen. Erst im Laufe der Geschichte erschließt sich dem Leser, dass die drei Protagonisten, von denen einer in Ich-Form erzählt, Bruchstücke einer einzigen Person sind.

    Tom Warrick ist den Gewaltexzessen seines lieblosen Vaters ausgeliefert. Er muss auch mit ansehen, wie seine Mutter wieder und wieder ebenso geschlagen und gedemütigt wird. Die Verletzungen zeichnen ihn und isolieren ihn auch außerhalb der Familie. Von seinen Mitschülern wird er nur gehänselt und gedemütigt. Die Umwelt ist völlig überfordert mit dem Horror. Es gibt kein Entkommen. So wird Tom zum Gewalttäter. Mit dieser Tatsache ist er vollkommen überfordert. So lagert er die Dinge, die zu schmerzhaft sind, um sie akzeptieren zu können, in imaginäre Personen aus.

    Während Gefängniswärter und irgendwelche Gutachter nur den aggressiven Gefängnisinsassen wahrnehmen, erkennt die Psychologin Pavrentis die verletzte, ja zerstörte Seele. Und wenn eine Heilung auch nicht zu erreichen ist, so gelingt es ihr am Ende wenigstens, weitere Misshandlungen und Bestrafungen zu verhindern und Tom zu ermöglichen, wenigstens manchmal in allen drei Bruchstücken seiner Persönlichkeit sehr nah bei sich selbst zu sein.

    Unendlich traurig und sehr liebevoll erzählt A. J. Grayson die ganze Tragik einer von häuslicher Gewalt geprägten Kindheit, die buchstäblich zu einem Gefängnis werden kann, aus dem es lebenslang kein Entrinnen gibt.

  8. Cover des Buches Lotusblut (ISBN: 9783423215695)
    Judith Winter

    Lotusblut

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Der Thriller ist gut erdacht und kommt mit einigen unvorhersehbaren Wendungen daher. Der Autorin gelingt es die Spannung lange zu halten, da man als Leser nicht zu schnell auf den Mörder und seine Motivation schließen kann. Die Anlaufschwierigkeiten in ihrer Zusammenarbeit, die ja schon in Band 1 intensiv beleuchtet wurden, sind auch in diesem Serienteil noch nicht ausgeräumt. Das zeigt sich auch darin, dass beide jeweils allein ihren eigenen Ermittlungsansätzen folgen, was wiederum ihr Vorgesetzter gar nicht gern sieht. Aber allmählich merken die beiden so unterschiedlichen Charaktere, dass sie zusammenarbeiten müssen, wollen sie den Fall zum Abschluss bringen. Hat man den Vorgänger gelesen und erinnert sich an die Zickereien der Beiden, wirkt die hier beschriebene Weiterentwicklung durchaus überzeugend und glaubwürdig. Auch die Nebencharaktere passten mit ihren Persönlichkeiten gut in die Geschichte. Alles in allem eine gelungen Fortsetzung. Mich hat der Krimi gut unterhalten und ich kann 4 von 5 Sterne vergeben.

  9. Cover des Buches Miss Merkel: Mord in der Uckermark (ISBN: 9783463406657)
    David Safier

    Miss Merkel: Mord in der Uckermark

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Nicola89

    Angela Merkel ist in Rente und mit ihrem Mann und Mops Putin ins beschauliche Klein-Freudenstadt gezogen, wo sie sich anfangs nicht so richtig einleben kann. Nach dem turbulenten Leben in Berlin, wohin sie sich manchmal immer noch zurücksehnt, muss sie sich erstmal an das Landleben und deren Bewohner gewöhnen. Als es jedoch einen Mordfall zu lösen gilt, erwachen neue Lebensgeister in ihr. Da die zuständigen Polizisten von der örtlichen Polizei von einem Selbstmord ausgehen, muss sie die Ermittlungen eben selbst in die Hand nehmen. Zusammen mit ihrem Mann und ihrem Personenschützer Mike macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder.

    Der Schreibstil ist lustig und locker leicht, wie man es von David Safier kennt. Ich hatte die, zum Teil skurrilen Situationen immer bildlich vor Augen und habe mich wunderbar unterhalten gefühlt. Auch der Mordfall war überraschend knifflig.

    Bei den Büchern von David Safier kann man sich immer sicher sein, dass sie einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.

  10. Cover des Buches Kuss der Nacht (ISBN: 9783442266234)
    Jeaniene Frost

    Kuss der Nacht

     (865)
    Aktuelle Rezension von: SironiKeilwerth

    Eine starke Heldin und ein liebenswerter Vampir und natürlich etwas spicy

  11. Cover des Buches In einer kleinen Stadt (Needful Things) (ISBN: 9783453433991)
    Stephen King

    In einer kleinen Stadt (Needful Things)

     (602)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Im beschaulichen Castle Rock eröffnet ein neuer Laden, der etwas seltsame, ältere Inhaber nennt sich Leland Gaunt. "Needful Things" soll der Laden heißen. Die Bewohner der Kleinstadt könnten gespannter nicht sein und lassen sich nicht lange bitten. Es heißt man kann dort alles bekommen, was das Herz begehrt und Mr. Gaunt kenne die verborgensten Sehnsüchte und Schwächen eines jeden Besuchers. Er habe wovon man schon immer geträumt habe. Doch es wird sich bald herausstellen, dass die im Laden angebotenen Gegenstände ihren ganz eigenen Preis haben. Und so versinkt die Stadt nach und nach in Dunkelheit.. 

    King erzählt sehr spannend, trotz mitunter ausschweifender Passagen, und ist ein Meister des perfiden Plots. Er schafft es eine sich stetig beklemmendere Atmosphäre zu erschaffen und den Leser bei Stange zu halten. Trotz der Vielzahl an Akteuren werden diese sehr detailliert, komplex und glaubwürdig gezeichnet. Das Ende tritt etwas überhastet ein, belässt den Leser mit seinen Eindrücken. Sehr zu empfehlen! 

  12. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.550)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Zweiter Teil der Reihe und vergleichsweise extrem schwach zum ersten Band. Wir erfahren hier einiges mehr über Lisbeth, was durchaus interessant ist. Das Thema Mädchenhandel ist hart, wird aber nur angerissen. Und irgendwie zog es sich streckenweise in die Länge. Zudem gibt es dieses Mal einen wirklich, wirklich extrem unsympathischen Charakter. Kennt ihr das, wenn euch ein Charakter so extrem triggert, dass ihr Puls bekommt, wenn er im Buch den Mund aufmacht? Hans Faste war so ein Charakter für mich. Diese Voreingenommenheit von dem Polizisten hat mich zur Weißglut getrieben. Was aber sehr gut zum Thema passt, also alles richtig gemacht Herr Larsson! Das Ende kommt etwas abrupt, und irgendwie hängt man doch sehr in der Luft. Der Fall an sich abgeschlossen, aber die Nachbearbeitung, die im ersten Teil seeehr lang war, fehlt hier nun vollständig. Vermutlich der Stoff für Band 3. Allgemein konnte es mich nicht ganz überzeugen. 

  13. Cover des Buches Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot (ISBN: 9783596035632)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

     (421)
    Aktuelle Rezension von: PoeEA1809

    Dr. Watson erzählt von seiner ersten Begegnung mit Sherlock Holmes, ihrem Kennenlernen und wie es dazu kam, dass die beiden Junggesellen sich eine Wohnung teilen. Bald wird Holmes durch die ermittelnden Londoner Polizisten, die durchweg als intellektuell beschränkt dargestellt werden, als beratender Detektiv zu einem Mordfall hinzugezogen und stößt dabei auf ein Verbrechen, dessen Motiv knapp zwanzig Jahre zurückliegt. Selbstverständlich löst der Meisterdetektiv den Fall im Handumdrehen und Dr. Watson erhält Gelegenheit, den kriminalistischen Scharfsinn seines Mitbewohners zu bestaunen. 

    Das eigentlich Interessante an dieser Geschichte ist allerdings nicht der Teil, der um 1880 in London spielt, sondern der abrupte Szenenwechsel zur Vorgeschichte des Verbrechens, der den Leser zu Mitte des Buches in die 1850/60er Jahre nach Amerika und zur Gründung Salt Lake Citys, der Hauptstadt des späteren Bundesstaates Utah, durch die Religionsgemeinschaft der Mormonen führt und damit hinein in eine veritable Westerngeschichte aus der Gründerzeit der USA. In diesem Teil des Romans steckt das eigentliche Potential der Geschichte und es ist fast schade, dass er nicht wesentlich ausführlicher erzählt wurde. Das hätte dann allerdings wohl den Rahmen des ganzen Buches gesprengt. 

    Der erzählerische Aufbau des Romans ist unglücklich gewählt, da nach dem Ende des 1. Teils (etwas) die Spannung fehlt, was für eine Kriminalgeschichte nicht wirklich hilfreich ist. Immerhin regt das Buch auch noch dazu an, sich ein wenig mit der Geschichte Utahs und der Mormonen zu beschäftigen. 


  14. Cover des Buches Und am Morgen waren sie tot (Jan-Römer-Krimi 2) (ISBN: 9783548287034)
    Linus Geschke

    Und am Morgen waren sie tot (Jan-Römer-Krimi 2)

     (98)
    Aktuelle Rezension von: wsch

    Wir lesen uns!

    So die letzten drei Worte im Nachwort. In dem Linus Geschke einige Erklärungen zu seinen hervorragenden Recherchen, deren Ergebnisse in seinen Krimi eingeflossen sind, abgibt.

    Diese Recherchen sind derart gut, dass man sich beim Lesen in die reale Landschaft und die heute noch vorhandenen Überreste des 'Westwalls' und der Ardennenschlacht am Ende des Zweiten Weltkrieges versetzen kann. Einschliesslich der NS-Ordensburg Vogelsang, einiger Bunkeranlagen, den teilweise auch heute noch verlassenen Dörfern. Bis hin zur Verwendung der deutschen Wehrmachts'wunder'pille Pervitin („Panzerschokolade“, „Stuka-Tabletten“, oder auch „Fliegermarzipan“ genannt) oder dem Verlauf einiger Strassen in Köln, den Rheinbrücken sowie Landschaft und Strassen in der Eifel.

    Die Handlung ist natürlich fiktiv. Aber auch hier fliesst immer wieder die Realität wie beispielsweise die Morde des NSU ein.

    Dank des Schreibstils von Linus Geschke lesen sich die knapp 400 Seiten sehr flüssig, die Zeit vergeht wie im Flug. Die Wechsel von Handlungsort zu Handlungsort gehen nachvollziehbar ineinander über. Man verliert nie die Zusammenhänge.

    Mein erster 'Geschke' war ein Zufallstreffer. Und was für einer! Die weiteren 'Geschkes' warten darauf, gelesen, nein, verschlungen zu werden.


  15. Cover des Buches Inspektor Takeda und die Toten von Altona (ISBN: 9783746632131)
    Henrik Siebold

    Inspektor Takeda und die Toten von Altona

     (81)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Und auch das hat mir sehr gut gefallen, dieser erste Band. Hier landet Takeda also in Hamburg und Claudia Harms ist alles andere als erfreut darüber – denn ausgerechnet Ihr wurde der Japaner aufs Auge gedrückt ! Das macht sie, die einzige Hauptkommissarin der Mordkommission, fürchterlich wütend, befürchtet sie doch, dass sie kaltgestellt werden soll. Claudia ist oft recht mürrisch, ist beziehungsunfähig (würde sie selbst sagen..), schnell aufbrausend, aber sie hat das gewisse Etwas, und das hat mir auch gut gefallen.

    Aber Ihre Vorbehalte zerstreuen sich schnell. Ist doch Takeda ein höflicher und sympathischer Mann, und ganz anders, als Harms das in Ihrem Kurz-Seminar gelernt hat… 😊

    Takeda wiederum staunt über Deutschland und seine Bewohner – und das ist wirklich gut be-und geschrieben. Es ist auch sehr interessant, den Spiegel vor die Nase gehalten zu bekommen, denn bei vielem musste ich ihm zustimmen. So sind wir halt, wir Deutschen… 😊 Takeda selber ist Jazzfan, spielt auf dem Saxophon , trinkt manchmal zu viel, liebt teure Anzüge und vor allem Schuhe, hat eine schwere private und unglückliche Zeit hinter sich und kommt aus einer alteingesessenen japanischen Familie.

    Die Arbeitsweisen von Takeda und Harms unterscheiden sich natürlich ebenfalls, aber – sie ergänzen sich gut. Hier in diesem ersten Fall, der – eigentlich – gar keiner sein sollte, schlägt das Gespür des japanischen Kommissars an. Das ist doch nie im Leben ein Selbstmord gewesen!

    Der Täter scheint festzustehen, aber irgendwie haben beide Ermittler Zweifel daran. Und so beginnen sie in einem wahren Sumpf zu ermitteln. Es geht um Bauspekulanten, Ausländerhass und vieles andere mehr. Dass sie sich unabhängig voneinander auch in tödliche Gefahr bringen, war natürlich nicht beabsichtigt…..

    Ein Minuspunkt ist allerdings, dass der Krimi sich doch ziemlich hinzieht, zwischendurch auch mal richtig langweilig ist und Handlungen vorkommen, die gar nicht nötig gewesen wären. Hier ist es wirklich ein wenig zu viel gewesen.

    Aber trotzdem hat mir das Buch ausnehmend gut gefallen und ich werde nun gleich das nächste beginnen… 😊

  16. Cover des Buches Schuld und Sühne (ISBN: 9783866477650)
    Fjodor Michailowitsch Dostojewski

    Schuld und Sühne

     (493)
    Aktuelle Rezension von: Anke_Kuehne

    Tolles Buch, ich bin nachhaltig beeindruckt!!! Dostojewski schrieb es vor über 150 Jahren und er ist moderner als viele Politiker heute… Sprachlich ist es sperrig und brillant. Außerdem war mir diese russische Epoche bislang unbekannt, ich habe viel gelernt.

  17. Cover des Buches Redemption Point (ISBN: 9783518468982)
    Candice Fox

    Redemption Point

     (108)
    Aktuelle Rezension von: mapefue

    Redemption Point. Ort der Wiedergutmachung. Passt.

    Das Drama setzt sich fort.  Ted Conkaffey soll die 13-jähruge Claire entführt und vergewaltigt haben. Sie hat das Attentat überlebt, doch Ted, Ex-Knacki und Ex-Cop, geächtet von ganz Australien flüchtet nach Crimson Lake (siehe Band 1 Crimson Lake). Dort wird er von Claires Vater aufgespürt und verprügelt, Jedoch sind Zweifel an seiner Schuld gesät. Seine „Chefin“ Amanda sieht nach ihm. Ebenfalls Ex-Knacki, saß aber für einen echten Mord. Ein Duo infernal, zwei Ex-Knackis „on the road again“. Los geht’s.

    “Wenn der Tod das Ruder übernommen hatte, legte der Alltag eine Zwangspause ein.“ (s. 106)

    Tamara Pharrell als Ermittlerin ein Phänomen, scheint das Wahrheitsserum intus zu haben, nach dem Motto „was wahr ist, muss wahr bleiben“, auch wenn es die Leute nicht hören wollen.

    Doppelmord in Crimson Lake, „Pip“ Sweeney Todd, DI und das Detektivduo Ted&Amanda ermitteln. Amanda liebt Katzen, Ted Gänse. Für alle Gänseliebhaber gibt Candice Fox eine Einführung in artgerechter Tierhaltung.

    Das putzige Tagebuch eines perversen Pädophilen: „Ach ich Armer, ich steh‘ auf kleine Mädchen, könnt ihr mir bitte helfen, ich kann nichts dafür.“

    Amanda, eine mordende Wald Fee? Asperger, Soziopathin oder einfach Schokoloko.

    Redemption Point liest sich streckenweise wie eine Krimi-Parodie. Lesenswert sind nur die schrägen Charaktere von Amanda und Ted. Den Tagebuchschreiber für 20 Jahre einbuchten, mit anschließender Sicherheitsverwahrung ohne Aussicht auf Entlassung, aber wahrscheinlich wird er im Gefängnis nicht „glücklich“. 

    Wiedergutmachung, zumindest teilweise, gibt es für Ted.

  18. Cover des Buches Ich bin dein Tod (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 9) (ISBN: 9783548290966)
    Inge Löhnig

    Ich bin dein Tod (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 9)

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Julitraum

    Kommissar Dühnfort hat seine Elternzeit beendet und sich für eine andere Stelle entschieden. Er arbeitet jetzt in der Abteilung für Operative Fallanaylse. Die Kollegen sind durchweg nett und kollegial, nur mit einem Kollegen hat er kleinere Probleme, da dieser offenbar Konkurrenz durch Dühnfort befürchtet. Das Team wir zunächst zu einem Doppelmord an einem Ehepaar gerufen. Dort sieht alles nach einem Raubüberfall aus. Doch der Mord an dem Ehepaar gleicht eigentlich eher eine Hinrichtung und dies dann auch noch durch eine Armbrust. Wirklich ein Raubmord? Dühnfort ist mehr als skeptisch, doch der ermittelnde Beamte lässt sich nicht von seiner Theorie abbringen. Noch während Dühnfort weiteren Spuren ohne Auftrag nachgeht, gibt es weitere Morde in Bayern. Auch Morde zu denen das Team als Berater gerufen wird. Dühnfort wittert bald einen Zusammenhang, den die Kollegen jedoch noch nicht so sehen. Sollte er sich täuschen oder ist hier tatsächlich eine Mordserie eines Täters zugange, der einfach keine Spuren hinterlässt?

    Wie alle Krimis dieser Reihe ist auch dieses Buch wieder sehr spannend aufgebaut. Es bietet sich viel Unterhaltung und Möglichkeiten zur Spekulation über Motiv und Täter an. Das Motiv erahnt man recht bald, aber durch die Wechsel in verschiedene Zeitebenen und Sichtweisen der Erzählenden ist es gewohnt spannende Krimiunterhaltung mit einer schlüssigen Aufklärung.

  19. Cover des Buches Der 1. Mord - Women's Murder Club - (ISBN: 9783442369195)
    James Patterson

    Der 1. Mord - Women's Murder Club -

     (326)
    Aktuelle Rezension von: Anett_Gl

    Nach Herzschmerz und Liebe kann es mal wieder ein bisschen härter zur Sache gehen, wobei man sagen muss, dass auch in diesem Thriller Herzschmerz und Liebe nicht zu kurz kommen.
    Der Anfang ist schon niederschmetternd und man fragt sich schon, wie soll das Enden? Und die Protagonistin darf doch nicht schon im ersten Teil sterben. Ich mag ja Bücher, wo die Kapitle kurz gehalten sind, was zwar am Anfang erschreckend ist, wenn man sieht, dass das Buch 200 Kapitel hat, aber sie waren wirklich sehr kurz teilweise. So kann man immer einen guten Cut finden, wenn man das Buch mal aus der Hand legen muss.
    Die Gesichte selber ist toll und wirklich gut geschrieben. Es gibt diese Hinweise, wo man sich absolut sicher ist, wer der Mörder ist, nur um auf der nächsten Seite wieder andere Hinweise zu bekommen um sich dann doch nicht mehr so sicher zu sein und am Ende ist eh alles anders, als gedacht. Ich mag die Tiefe von Jill. Wir bekommen wirklich einen guten Einblick in ihren Charakter. Man kann total mit ihr fühlen. Auch der Zusammenhalt zwischen den Mädels beim Womans Murder Club ist schön zu "sehen".
    Doch was wäre ein guter Thriller ohne Spannung. James Patterson hat es so gut geschrieben, dass man sich, wie in einer Folge Law & Oder fühlt. Man kann sich visuell alles sehr gut vorstellen. Und wie ich schon am Anfang schrieb, kommt auch der Herzschmerz nicht zu kurz. Da denkt man JIll bekommt endlich das, was sie verdient hat und dann wird ihr am Ende doch alles wieder genommen. Also Achtung Spoiler: Es gibt kein Happy-End =(
    Ich finde den ersten Band schon richtig klasse und werde mir die nächsten Bänder sicherlich auch mal durchlesen. Es gibt ja genug davon. Ich finde die Womans Muder Club Bücher sind gut, für Frauen, die sich zum ersten Mal an das Genre Thriller und Krimi ran wagen wollen. Denn es ist kein reiner Krimi oder Thriller, es ist auch ein bisschen Liebes- oder Frauenroman. Es ist auf jeden Fall eher etwas für Frauen.

  20. Cover des Buches Winteraustern (ISBN: 9783455000788)
    Alexander Oetker

    Winteraustern

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Ceciliasophie

    Luc Verlains dritter Fall war meine erste Begegnung mit ihm, auch wenn es nicht das erste Buch des Autoren ist, das ich gelesen habe. Leider konnte mich die Handlung nicht zur Gänze überzeugen, aber die atmosphärische Beschreibung der Orte am Bassin d‘Arcachon dafür umso mehr. 

    Das Buch beginnt wirklich sehr spannend, nach nur kurzer Zeit macht Luc Verlain eine wirklich furchtbare Entdeckung. Das schnelle Tempo ebbt jedoch merklich ab, macht Raum für weniger aufregende, aber sehr interessante Erklärungen über Frankreich, Austern und das Leben am Bassin.
    Den Umschwung des Tempos fand ich anfangs toll. Ich hatte mich ohnehin nicht auf einen rasanten Thriller voller Adrenalin und Verfolgungsjagden eingestellt, sondern auf das, was Cover und Inhaltsangabe auch versprechen: Einen Krimi mit viel Bezug zur Umgebung, perfekt für Urlaubstage.
    Aber für einen Krimi fehlte mir ab der Hälfte des Buches das Tempo in den Ermittlungen. Etwas zu viel Raum nahm dann nämlich das Privatleben von Luc Verlain ein. 

    Die Liebesgeschichte konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Nicht, dass ich sie schlecht konstruiert fand, ganz im Gegenteil. Aber Luc Verlain schwadronierte mir viel zu viel über seine Angebetete. Und ebendiese ist dabei auch noch so verdammt unfehlbar, so dass es einfach langweilig war. Ansonsten bin ich – auch wenn kein Fan von Liebesgeschichten – definitiv begeistert davon, wenn Nebencharaktere detaillierter eingebunden werden oder Charaktere in ihren Beziehungen sich weiterentwickeln. Aber Luc Verlain wirkte wie ein bedröppelter, pubertierender 14-Jähriger, der sein „Glück“ nicht fassen kann, dass eine Frau freiwillig seine Hand halten möchte. 

    Das Ende kam etwas holprig und überraschend, da ich mit der Aufklärung irgendwie unzufrieden bin. 

    Gut gefallen hat mir die Atmosphäre des Buches und die vielen Beschreibungen der Natur und der Orte. Ich liebe Frankreich, allem voran die Gegend um Bordeaux, von daher war der Teil des Buches prädestiniert dafür, mir zu gefallen. Auch die vielen wirklich tollen Informationen über das Leben und die Herausforderungen im Alltag der Austernfischer fand ich toll. 

  21. Cover des Buches Erntedank (ISBN: 9783492303019)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Erntedank

     (466)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Also nun endlich der zweite Teil der Kluftinger-Reihe. Es hat nun fast zwei Jahre gedauert, bis ich den zweiten Band gelesen habe. aber nicht weil mir der erste nicht gefiel, sondern vielmehr weil mein Stapel Ungelesener Bücher (SUB) immer größer wurde.

    Wie immer zuerst kurz zum Inhalt ohne zuviel zu verraten:

    Der Allgäuer Kriminalkommissar Kluftinger kann es nicht fassen: In einem Waldstück bei Kempten findet er eine Leiche, auf dessen Brust ein toter Rabe liegt; irgendwie arrangiert. Die Ermittlungen führen Kommisar Kluftinger in die Allgäuer Sagenwelt und die Zeit drängt, denn Klufti glaubt, dass das kein Einzelfall gewesen ist.

    Er ist schon ein besonderer Menschenschlag, der Allgäuer an sich, aber Kommissar Kluftinger, von Kollegen nur “Klufti“ genannt, ist dann nochmals speziell. Er liebt die Kässpätzle seiner Frau über alles, ist knorrig, raunzt seine Mitmenschen gern kurz und knapp an, aber in Wahrheit ist er ein wirklich liebenswerter Kerl, der das Herz am rechten Fleck hat. Nur manchmal weiss der Kommissar halt nicht wohin mit seiner aufgestauten schlechten Laune. Er ist auch nicht der Beste im Lesen und Deuten von Körpersprache und bringt sich selbst damit in konfliktreiche Situationen, die teilweise nachdenklich stimmen und andererseits den Leser wieder sehr erheitern. Vor allem wenn “Klufti“ in seinen eigenen Allgäuer Dialekt verfällt. zusätzlich erschwert ihm das befreundete Ehepaar, allem voran Dr. Langhammer das Leben. „seufz, es kennt doch allad grad so oifach sei.“

    Ich mag die Schreibweise von Klüpfl & Kobr. Die Art wie sie ihren Kommissar darstellen ist herrlich unterhaltsam für mich. Ich als gebürtiger Allgäuer, der bis zu seinem zwanzigsten Lebensjahr im Allgäu gelebt hat, kann die kauzige, knorrige Art vom Kluftinger vollkommen verstehen. „ma hats halt ou it leicht“! 

    Die einzelnen Kapitel sind nicht allzu lange, sodass es eine kurzweilige Geschichte bleibt. Auch die Dialoge zwischen Kluftinger und seiner Frau, oder zwischen Kluftinger und Dr. Langhammer sind immer wieder lesenswert. Mei, der Kluftinger tut sich halt insgesamt mit der Konversation mit Menschen etwas schwer, egal ob das in der Arbeit oder im privaten Bereich der Fall ist. Manchmal könnte man meinen, der Kluftinger sei ein rechter Grantler. was er aber nicht ist.

    Mein Fazit:

    Mit seinen eigenwilligen Ermittlungsmethoden öffnet und erlaubt der liebenswert-kantige Kommissar Kluftinger einen Blick hinter den Vorhang der „Allgäuer-Heilen-Welt-Idylle“ und deckt menschliche wie geschichtliche Abgründe auf. Für mich definitiv ein unterhaltsamer, regionaler und lesenswerter Krimi.




  22. Cover des Buches alias Grace (ISBN: 9783492313476)
    Margaret Atwood

    alias Grace

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Vanessa92

    Ich habe lange überlegt und mich entschieden das Buch jetzt nach mehr als 2/3 zu beenden. Es war ein richtiges durchgequälle zum Ende hin.

  23. Cover des Buches Milchgeld (ISBN: 9783492303002)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Milchgeld

     (908)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Kommissar Kluftinger, Band 1: Es hätte so ein schöner freier Abend für Kommissar Kluftinger werden können, doch dann ruft die Arbeit – ein Mordfall in seinem beschaulichen Wohnort Altusried! Ein Lebensmittelchemiker vom Milchwerk wurde stranguliert aufgefunden. Ein Raubüberfall, der eskaliert ist? Nein, es scheint nichts zu fehlen. Kluftinger und sein Team ermitteln und müssen dabei weit in die Vergangenheit zurück gehen…

    Erster Eindruck: Ein durch das Verkehrsschild auffälliges Cover – gefällt mir.

    Kluftingers Frau Erika ist ganz und gar nicht erfreut, als er zu seinem Einsatz abberufen wird. Nun gut, das ist sie zwar schon gewohnt, aber dass nun ihr gemeinsamer Urlaub ausfallen soll, das findet sie unerhört. Sie tritt die Reise daher mit ihrer Freundin Annegret an. Kluftinger ist ein paar Tage Strohwitwer und kann sich somit ungestört seinem Fall widmen: Philip Wachter, ein Lebensmittelchemiker, dem etliche Frauengeschichten angedichtet werden (aber man sagt ja nix!), ein merkwürdiger Bruch in seiner Karriere, letzte Arbeitsstelle im örtlichen Milchwerk. Der Weg führt Kluftinger somit direkt zum Milchwerk und Karl Schönmanger, dem Leiter des Unternehmens. Viel klüger ist er nach diesem ersten Gespräch jedoch nicht – aber wer hätte schon erwartet, gleich die Lösung des Falls präsentiert zu erhalten?
    Als Wachter beerdigt wird, rennt ein Kluftinger unbekannter Mann plötzlich vom Friedhof weg, als dieser ihn ansprechen wollte. Wer war dieser Mann? Und wieso rannte er einfach weg? Niemand schien ihn zu kennen. Vielleicht hat er nichts mit diesem Fall zu tun, aber verdächtig hat er sich dadurch allemal gemacht…

    Kommissar Kluftinger gilt bei Krimi-Lesern ja bereits als Kult. Höchste Zeit also, dass ich ihn kennenlernte! Und? Aufgrund der dichtbeschriebenen Seiten war viel mehr Text als sonst auf 320 Seiten, daher brauchte ich auch länger für die Lektüre. Kluftinger und Co fand ich sympathisch und mir haben auch das Gemütliche und der Humor zugesagt. Den ersten Fall fand ich jedoch nicht sehr spannend, aber es nimmt mich wunder, wie sich das Autorenteam und Kluftinger entwickeln und freue mich daher auf weitere Fälle. Für den Reihenstart gibt es von mir 3 Sterne.

  24. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht (ISBN: 9783423212120)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht

     (988)
    Aktuelle Rezension von: Radagast

    Abermals ist Wallander auf Mörderjagd. Diesmal ein Doppelmord. Henning Mankell ist es in diesem Krimi gut gelungen den Leser gut in die Geschichte ein zu weisen. Auch wie schlaflos und alkohlgeschwängert Wallander durch diesen Fall beschrieben wird. Einzig die teilweise unnötige Länge von Spannungsbogen zu Spannungsbogen ist etwas mühsam. Ja, ich habe dabei etwas geflucht und das Buch für eine Pause bei Seite gelegt. Abseits des Mordfalles schimmert etwas Alltag von Wallander und Schweden selbst durch. Ich denke, ein Fünkchen Wahrheit wird es sein, auch wenn es schon etwas verjährt ist.
    Ein lesenswerter Krimi mit leichten Schwächen. 

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