Bücher mit dem Tag "dilogie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dilogie" gekennzeichnet haben.

264 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426654439)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.418)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Ich habe nur Positives über das Buch gehört und der Klappentext hat mich total angesprochen.

    Die Mitarbeiterin in der Buchhandlung sagte man könnte die Dilogie unabhängig von der Grisha-Triologie lesen kann, denn die hat mich auf den ersten Blick nicht überzeugt.


    Gesagt getan.


    Auf den ersten 250 Seiten war ich auch noch richtig optimistisch dabei, danach ging es irgendwie stetig Berg ab.


    1.    Man wurde ohne große Instruktionen in eine riesige neue Welt eingeführt. Durch diese fehlende Einführung war es sehr schwierig sich zu orientieren. Ich denke es wäre doch sinnvoll vorab die Grisha-Triologie zu lesen, da man dort ja schon einiges über die Orte und Grisha-Kultur lernt.


    2.    Beim Vorhaben der Gruppe sind Probleme, Schwierigkeiten und mögliche Fallen vorprogrammiert. Da sollte man meinen, man wäre etwas vorsichtiger unterwegs und/oder besser vorbereitet. Pustekuchen! Die Truppe läuft von einem Hinterhalt in den Nächsten und jedes Mal schaffen Sie es sich auf wundersame Weise zu retten. 


    3.    Perspektivenwechsel stören mich eigentlich nicht, aber hier waren es mir zu viele Verschiedene. Bei sechs Personen den Durchblick zu behalten ist wirklich als schwierig, vor allem wenn man zu keinem eine Bindung aufgebaut hat. Keiner der Charaktere hat mich irgendwie gefesselt oder mich mitfiebern lassen.


    4.    Die Mission ist es in ein Gefängnis einzubrechen, aus dem man quasi nicht fliehen kann, weil es so gut gesichert ist. Darum dreht es sich die Story. Wieso also schon vorher ein Gefängnisausbruch? Leigh Bardugo hätte sich bei Matthias gerne was Anderes ausdenken können, so war es nämlich das Selbe und lässt die Story uneinfallsreich wirken.


    Optimistischer Weise hatte ich schon das „Gold der Krähen“ mitgekauft.

    Sonst würde ich den Folgeteil nicht anfassen.


  2. Cover des Buches Berühre mich. Nicht. (ISBN: 9783736305274)
    Laura Kneidl

    Berühre mich. Nicht.

     (2.037)
    Aktuelle Rezension von: Kaetherakte

    Selten habe ich einen New Adult Roman gelesen, der sehr schnell tief in die dunkelsten Gedanken eintaucht. Sage muss man einfach mögen und man kann von Sekunde eins an verstehe warum sie ein ängstlIcher Mensch ist.
    Wie gut, dass sie an der neuen Uni schnell Freunde findet.


    Leider hat mich Lucas hin und her manchmal gestört, seine Launen waren manchmal sehr schwer zu ertragen. Aber bei Sage, war er oft sanftmütig.

    Ich liebe die Dynamik in dem Buch, man kann eine echte Weiterentwicklung, der Charaktere sehen. Dennoch fand ich das Ende sehr unbefriedigend und ich hatte Angst, dass es in der Fortsetzung so weiter gehen würde….

  3. Cover des Buches Cinder & Ella (ISBN: 9783846600702)
    Kelly Oram

    Cinder & Ella

     (1.482)
    Aktuelle Rezension von: Nitsa

    Die Geschichte hat mich sehr berührt, ich konnte mit Ella mitfühlen. All ihren Schmerz und die ganze Verzweiflung hat mich mitgenommen aber genau so gab es Momente der Freude und der Liebe. Die positiven Gefühle haben mich jedes Mal soo gefreut weil ich es Ella so gegönnt habe und mich mit gefreut habe. Das Buch greift viele wichtige Themen auf, vor allem dass das Aussehen nicht das wichtigste ist und wie man nicht mit Menschen umgehen soll, wie sich Menschen (in dem Fall Ella) fühlen so behandelt zu werden.

  4. Cover des Buches Kirschroter Sommer (ISBN: 9783499227844)
    Carina Bartsch

    Kirschroter Sommer

     (2.759)
    Aktuelle Rezension von: annaxlin

    http://splendid-tales.blogspot.com/2022/02/rezension-zu-kirschroter-sommer-von.html

    Jahrelang stand es auf meiner Wunschliste, weil es mir immer wieder von Freundinnen und anderen Buchbloggern empfohlen wurde, und im Januar habe ich es nun endlich gelesen: »Kirschroter Sommer«. Es war der erste Roman, den ich als eBook gelesen habe - einfach aus dem Grund, weil es im Vergleich zum Buch sehr viel günstiger war. 


    Zum Cover: Mich persönlich spricht dieses Cover überhaupt nicht an, da es mich stört, wenn Personen auf dem Cover abgebildet sind und dadurch die eigene Vorstellungskraft beschränkt wird. Natürlich ist in diesem Punkt auch zu berücksichtigen, dass das Buch nun schon vor über zehn Jahren erschienen ist und sich in dieser Zeit die Konventionen der Covergestaltung natürlich gewandelt haben. Es kann gut sein, dass ein solches Cover 2011 modern war und bei vielen Leserinnen und Leser gut angekommen ist, dennoch trifft es meinen Geschmack leider nicht.


    Zur Handlung: Die Geschichte ist grundsätzlich authentisch und wird durch eine humorvolle und erfrischende Erzählweise aufgelockert. Dadurch liest sie sich sehr flüssig und selbst ich, die ich eigentlich eine langsame Leserin bin, hatte das Buch für die nicht ganz geringe Seitenanzahl schnell durch. 

    Zwischen Emily und Elyas gab es in der Vergangenheit einige Missverständnisse, welche im Handlungsverlauf aufgedeckt werden, sodass man Stück für Stück das Verhalten der Protagonistin besser verstehen kann. Trotzdem geschehen für meinen Geschmack etwas zu viele Zufälle, was die Geschichte konstruiert wirken lässt. Insgesamt ist die Story also ganz nett, das Potential wurde bei der Handlungskonzeption allerdings nicht vollständig ausgeschöpft. Stellenweise wird die Handlung quasi überhaupt nicht vorangetrieben und mir fehlt ein stetiger Handlungsaufbau hin zu einem Höhepunkt.


    Zu den Figuren: Im Fokus stehen die beiden Protagonisten Emely und Elyas, wobei die Geschichte aus der Ich-Perspektive Emelys erzählt wird und man als Leser somit in erster Linie Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt erhält. Ich lese gerne Bücher, die in der Ich-Perspektive geschrieben sind, weshalb dies schon mal ein Pluspunkt ist. 

    Neben diesen beiden Figuren gibt es noch Alex - beste Freundin von Emely und Schwester von Elyas. Das Verhalten aller drei Charaktere - aber insbesondere der beiden weiblichen - ist für ihr Alter meiner Meinung nach sehr kindisch. Emely und Alex werden als 23-jährige Studentinnen beschrieben - hätte ich als Leser diese Informationen jedoch nicht, hätte ich sie eher auf 15 oder 16 Jahre geschätzt. Das Benehmen ist alles in allem doch sehr jugendlich und naiv und zeugt überhaupt nicht von Reife, was einfach nicht zu dem Bild passt, das ich von Leuten, die in meinem Alter - also Anfang/Mitte 20 sind - habe. Einerseits ist mir klar, dass nur die fehlende Kommunikation dazu führt, dass Missverständnisse so lange aufrecht erhalten bleiben und die Geschichte dadurch am Laufen bleibt. Andererseits dachte ich mir an ganz vielen Stellen, dass die Protagonisten einfach mal miteiander reden sollten - wie es erwachsene Menschen normalerweise tun würden - und sich dadurch so vieles relativ schnell auflösen würde. Deshalb hat mich vor allem das Verhalten Emelys nach einer gewissen Zeit einfach nur noch genervt.


    Mein Fazit: »Kirschroter Sommer« ist eine ganz nette, aber auch belanglose Geschichte für zwischendurch, die Charaktere sind allerdings ziemlich nervig. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass mir die Geschichte im Teenager-Alter deutlich besser gefallen hätte als heute - vermutlich bin ich also einfach etwas zu spät dran gewesen mit diesem Buch. Für Leserinnen im Alter von 14 - 18 Jahren würde ich es also trotz der 3-Sterne-Bewertung meinerseits weiterempfehlen. 

    Und auch ich werde, gleichwohl mich der erste Teil nicht überzeugen konnte, wohl den zweiten Teil »Türkisgrüner Winter« lesen, weil ich nichtsdestotrotz interessiert daran bin, wie sich die Protagonisten Emely und Elyas weiterentwickeln. Vor allem aber bin ich auch gespannt auf den dritten Teil »Sonnengelber Frühling«, den die Autorin Carina Bartsch rund acht Jahre nach Erscheinen von Band 1 und 2 herausgebracht hat. Denn wenn eine Reihe nach einer vergleichsweise so langen Zeit fortgeführt wird, ist dabei sicherlich auch eine Entwicklung im Schaffen der Autorin zu erwarten...

  5. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783426503751)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.307)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Der Hintergrund in Schwarz- und Gelbtönen harmoniert sehr gut und ist passend für einen Thriller.

     

    Klappentext: Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

     

    Meinung: Es ist bereits das zweite Mal, dass ich dieses Buch lese. Grund dafür ist Fitzeks neuestes Werk „Playlist“, bei dem empfohlen wird, die Vorgänger zu kennen. Da es schon mehrere Jahre her ist, dass ich die beiden Augen-Teile gelesen habe, wollte ich das nun nachholen, bevor ich mit „Playlist“ beginne. Zum Schreibstil des Autors kann ich nur sagen, es ist einfach ein typischer Fitzek. Spannend, kurzweilig und mit einer gewissen Portion Sarkasmus. Ich bin gut in die Geschichte rund um den Familienvater Alexander Zorbach reingekommen, wobei ich sehr schockiert war, wie wenig von diesem Buch bei mir hängengeblieben ist. Das heißt aber nicht, dass „Der Augensammler“ nicht im Gedächtnis bleibt … Mein Erinnerungsvermögen ist da ein sehr schlechtes Beispiel.

    Gemeinsam mit der mysteriösen Alina Gregoriev macht Zorbach Jagd auf den Augensammler. Dabei bleibt die Spannungskurve hoch – für meinen Geschmack sogar etwas zu hoch. Was ich damit sagen will: Fitzek verwendet Twists ohne Ende. Bei vielen seiner Bücher funktioniert diese Taktik auch gut, aber hier war es mir schon zu auffällig. Sobald ich mich mit einer neuen Situation abfinden konnte, wurde wieder alles über den Haufen geworfen. Eine hochspannende Szene jagte die nächste. Für mich persönlich etwas zu viel des Guten.

    Die Protagonisten sind stimmig und mit Zorbach konnte ich richtig mitfiebern. Er war mir sympathischer als Alina.

    Was Polizeigewalt angeht, hat der Autor hier sehr dick aufgetragen. Bei einigen Szenen fand ich es übertrieben, aber im Nachhinein betrachtet muss man sagen, dass er damit gar nicht mal so weit von der Realität entfernt ist. Für die Geschichte an sich wäre ich jedoch mit weniger eher zufrieden gewesen.

    Die Auflösung: Auch hier ist Fitzek bekannt dafür, im letzten Moment nochmal alles neu zu ordnen. Teilweise ist ihm das auch gelungen, was mir sehr gut gefallen hat! Das Motiv des Täters war … okay. Ich hätte mir mehr erwartet, aber ich kann trotzdem behaupten, dass ich mit dem Ende im Großen und Ganzen zufrieden bin.

    „Der Augensammler“ ist ein gelungener Psychothriller, der an manchen Stellen zu dick aufträgt und somit nicht zu meinen absoluten Lieblingswerken von Fitzek gehört. Dennoch lesenswert und verdiente 4 Sterne!

  6. Cover des Buches Flying High (ISBN: 9783736309890)
    Bianca Iosivoni

    Flying High

     (596)
    Aktuelle Rezension von: SironiKeilwerth

    Der Zweite Band war gut auch wenn ich den ersten Besser fand. Der erste endet mit einem Riesen Kliffhänger. aber wir wissen das sie überlebt hat. Wie ihre Eltern sich ihr gegenüber verhalten finde ich grauenvoll. kaum zeit für ihre Tochter aber bestimmen wollen mit wem sie zusammen sein soll. Auch wenn sie ihre fehler zum teil einsehen kann ich sie nicht besonders leiden. 

  7. Cover des Buches Feuer & Flut (ISBN: 9783570162934)
    Victoria Scott

    Feuer & Flut

     (573)
    Aktuelle Rezension von: Sternensee

    So, also dieses Buch fand ich eigentlich wirklich toll! Klar, sowas gab es so ähnlich schon mal, aber wer kann denn das Rad mal eben neu erfinden? Es war spannend, ein cooles Thema und sehr flüssig geschrieben. Da gab es nur ein kleines Problem. Und das war die Prota.

    Tella hat mich in vielen Momenten beeindruckt und ich fand sie auch sehr mutig, aber dann ist sie plötzlich wieder so selbstverliebt, träumt ihren, in meinen Augen total bescheuerten, Traum von Pediküren, Maniküren und Massagen und nervt einfach nur. Ja, okay, über sowas kann man hinwegsehen, aber dann kommt der Satz, der das Fass bei mir zum überlaufen gebracht hat. Nämlich als Tella das wohl unpassendste denkt, was man mitten in einem Dschungel, im Kampf ums Überlegen, denken kann. Sie hoffte nämlich tatsächlich, dass "Harper früher einmal fett war". Hallo?! Gehts noch? Das war so unpassend und einfach nur gemein, dass ich das erste Mal die wahnsinnig tolle Erfahrung machen durfte, die Hauptperson richtig zu hassen. Vielleicht findet ihr das jetzt übertrieben, aber ich persönlich finde solche gemeinen Bemerkungen über Äußerlichkeiten total unangebracht. Das geht gar nicht. Sie hat das so gedacht, als wäre Harper sofort total hässlich, wenn sie ein wenig rundlicher wäre. Ich hasse sowas.

    Auch wenn ich mich jetzt groß und breit darüber ausgelassen habe, wie blöd ich diesen Kommentar fand, war es auch wieder nur ein Kommentar und deswegen gebe ich trotzdem 4 von 5 Sterne.

  8. Cover des Buches Der Augenjäger (ISBN: 9783426503737)
    Sebastian Fitzek

    Der Augenjäger

     (2.124)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Wie schon beim Vorgänger „Der Augensammler“ besitzt dieses Werk ein Cover in Schwarz- und Gelbtönen. Mir gefällt das sehr gut, das große Auge in der Mitte ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Eyecatcher“. Auch die Idee mit den Augen-Selfies der Fans auf der Innenseite des Buches ist gelungen umgesetzt worden!

     

    Klappentext: Dr. Zarin Suker lebt ein psychopathisches Doppelleben. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Doch seine Leidenschaft gilt den Patientinnen der Nacht: Im Keller seiner Klinik entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider, bevor er sie vergewaltigt – und laufenlässt. Bisher haben alle Opfer Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen. Daraus befreien könnte sie einzig ihr Freund Alexander Zorbach, der jedoch noch längst nicht am Ziel seiner Alpträume ist …

     

    Meinung: Wie schon den Vorgänger habe ich auch „Der Augenjäger“ bereits zum zweiten Mal gelesen, um besser in „Playlist“ reinzukommen. Ich konnte mich teilweise an die Handlung erinnern, viele Details hatten mich dann aber doch wieder überrascht.

    Der Schreibstil Fitzeks liest sich angenehm und wieder war ich sofort von den Geschehnissen rund um Zorbach gefesselt. Der sympathische Hauptprotagonist versucht seit dem Mord an seiner Frau, den gemeinsamen Sohn Julian zu finden, der vom Augensammler entführt wurde. Ob der Junge noch am Leben ist, wird vorerst nicht verraten. Zorbach lässt nichts unversucht und begibt sich gleich zu Beginn der Geschichte in eine katastrophale Lage. Typisch Fitzek. Dem Autor gelingt es hier sehr gut, die Spannung zu halten.

    Die Perspektive wechselt zu Alina, mit der ich schon im Vorgänger nicht so richtig warm wurde. Ihre Kapitel sind dennoch spannend geschrieben, wobei ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte.

    Insgesamt empfinde ich „Der Augenjäger“ als gelungenen Nachfolger, der aber leider in mehreren Punkten nicht überzeugen konnte.

    Achtung! Die folgenden Erläuterungen enthalten Spoiler, verraten jedoch nicht das Ende der Story: Schade fand ich, dass auf den Charakter Iris nicht näher eingegangen wurde. Ihre Motive waren für meinen Geschmack unzureichend ausgearbeitet. Dann fand ich es unrealistisch, dass Alina trotz schwerer körperlicher Verletzung zusammen mit einem vor Kurzem „operierten“ Opfer nicht ins Krankenhaus gebracht wurde, sondern mit gebrochenen Rippen von Zorbach auf ihren Wunsch hin auf der Straße abgesetzt wurde, um in die nächste Katastrophe zu spazieren. Zorbachs körperliche „Verwandlung“ kam auch etwas zu schnell. Natürlich gibt es Fälle, in denen Menschen in Extremsituationen gewaltige Leistungen vollbringen, vor allem, was körperliche Kräfte angeht. Jedoch waren es mir hier einfach zu viele. Trotz lebensbedrohlicher Verletzungen stellen sich die Protagonisten der nächsten Hürde, aus der sie wiederum geschädigt hervorgehen – und immer weitermachen. Auch die Auflösung mitsamt Motiv wirkte ein wenig an den Haaren herbeigezogen.

    Insgesamt konnte mich „Der Augenjäger“ gut unterhalten, er kommt aber leider nicht an andere Werke des Autors heran. Aufgrund vieler Ungereimtheiten vergebe ich gute 3 von 5 Sternen.

  9. Cover des Buches Türkisgrüner Winter (ISBN: 9783499227912)
    Carina Bartsch

    Türkisgrüner Winter

     (1.975)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Die Fortsetzung knüpft nahtlos an "Kirschroter Sommer" an, was angenehm ist. 

    Auch dieses Buch habe ich wieder und wieder gelesen. Mitgefiebert, wann die beiden endlich kapieren, dass sie füreinander bestimmt sind! Aber was ich irgendwie immer bei sehr dicken Büchern habe, ist die Enttäuschung, wenn es nicht so richtig rund ist. Die Autorin hat ein paar wenige Kapitel aus Elyas Sicht veröffentlicht, doch leider das Ganze wieder abgebrochen. Man hält die ganze Zeit den Atem an, fiebert über 500 Seiten, um dann letztendlich zwar ein gutes Ende zu haben, jedoch mit vielen losen Enden. Ein dritter Band wäre eventuell nett gewesen oder eben ein kompletter Band aus Elyas Sicht. Unvollständig trotz der vielen Seiten ist frustrierend. Trotzdem lasse ich mich wieder und wieder auf diese schöne Geschichte ein.


  10. Cover des Buches Nights of Crowns - Spiel um dein Schicksal (ISBN: 9783473585670)
    Stella Tack

    Nights of Crowns - Spiel um dein Schicksal

     (682)
    Aktuelle Rezension von: gOssipgIrl

    Mir persönlich hat das Buch sehr gefallen. Die Romanze die zuerst zwischen Vincent war und dann auf Jackson umgesprungen ist war süß. Auch das Alice und Jackson von ,,Enemies to Lovers" wurden gefiel mir sehr gut. Die Charaktere sind gut geschrieben. Regina gefiel mir in dem Buch nicht so, da sie die klischeehafte Feindin ist. Ansonsten war das Buch super.

  11. Cover des Buches It was always you (ISBN: 9783499003141)
    Nikola Hotel

    It was always you

     (707)
    Aktuelle Rezension von: cat10367

    Dieses Buch zog mich gleich zu Beginn in seinen Bann und nicht nur Ivy ist mir ans Herz gewachsen. Ivy und Asher sind wunderbar gezeichnet und ich habe mich gleich mit beiden angefreundet und in sie verliebt. 

    Eine wirklich wunderbare Geschichte, die durch wunderbare Handletterings passend zur Story aufgelockert wird. Wirklich wunderbar.

    Der Schreibstil liest sich locker und leicht und nicht zuletzt das wunderbare Cover, welches mich gleich ansprach.

    Dieses Buch kann ich nur weiterempfehlen.

  12. Cover des Buches Silberschwingen - Erbin des Lichts (ISBN: 9783522505772)
    Emily Bold

    Silberschwingen - Erbin des Lichts

     (424)
    Aktuelle Rezension von: Susanna_Schober

    Ja, es gab einige Kritik an diesem Buch bzw der Reihe. Ebenso scheint es mit all den Reihen von Emily Bold zu sein. Tja, was soll ich sagen? Ich mag sie offenbar alle.

    Ja, die Beziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten ist sehr toxisch, aber so wirklich unrealistisch ist es nicht. Immerhin gibt es unzählige Fälle von Beziehungen, die genau so geführt werden.

    Ich fand die Story sehr interessant und: WAS NEUES! Ich mag es, etwas zu lesen, was ich bisher noch nie in dieser Art gelesen habe. Mittlerweile langweilen mich so viele Fantasy-Geschichten, weil es zu oft dasselbe ist. HIer wurde aus diesem Raster ausgebrochen und das hat mir unglaublich gut gefallen.

    Für mich ganz klar ein Leseerlebnis!

  13. Cover des Buches Gold und Schatten (ISBN: 9783846600801)
    Kira Licht

    Gold und Schatten

     (357)
    Aktuelle Rezension von: Beanie_Miss

    Das wundervolle Setting von Paris und seinen Katakomben - eine tolle Protagonistin die nicht auf den Mund gefallen ist - und ein Hadessohn , der seine Vergangenheit sucht und seine Zukunft findet ! Das alles verspricht Spannung und Knistern pur, und genau das bekommt der Leser auch. 

    Die Charaktere sind sehr schön durchdacht und greifbar. Nicht nur Livia und Mael, sondern auch Livias Freunde haben mein Herz im Sturm erobert.Sie ergänzen sich prima und zeigen, dass tiefe Freundschaft und Loyalität nicht immer was mit der Dauer des Kennens zu tun haben. Die Beziehung zwischen Livia und Mael baut sich sehr langsam auf. Während Livia sich ihrer Gefühle schnell klar ist, macht Mael immer wieder einen Rückzieher wenn es ernst wird. Eine Zeitlang war das ein klein wenig nervig, da es sich immer wiederholt hat. Als ich aber Erfahren habe, warum er so handelt brach mir fast das Herz. Die beiden ergänzen sich super, und es hat Spaß gemacht sie auf ihrem Weg und ihrer gemeinsamen Suche zu begleiten. Die Geschichte ist spannend, knisternde und die Dialoge teilweise zum Schmunzeln. Einzig das Ende kam mir ein klein wenig zu plötzlich und ich fühlte mich irgendwie überrumpelt 🙈 Aber, zum Glück gibt es einen zweiten Teil 😃

    Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig, emotional und einnehmend. 

    Wer Göttergeschichten mag, ist hier gut aufgehoben.

    Ich bin gespannt auf den zweiten Teil

  14. Cover des Buches Salz & Stein (ISBN: 9783570163450)
    Victoria Scott

    Salz & Stein

     (328)
    Aktuelle Rezension von: Marali
    Ich habe mich geirrt.
    Nach dem Lesen des ersten Bandes, habe ich vermutet, dass sich diese beiden Bücher zu meinen absoluten Favoriten im Bereich der Dilogien mausern würden.
    Ich habe oftmals gelächelt über den Humor der Charaktere und fand die Geschichte einfach spannend, zumal sich Liebesgeschichte und Handlung nicht im Weg standen und der Fokus einfach auf dem Brimstone Bleed lag, so wie es sein sollte.
    Leider konnte mich der zweite Teil überhaupt nicht überzeugen.
    Ansich hat die Story sehr positiv angefangen, diesmal ging es in Meer und Berge.
    Grundlegend war die Geschichte gut geschrieben und es gab ein paar spannende und realistische Elemente.

    ALLERDINGS (mit Ausrufezeichen) wurde die Geschichte, je mehr es aufs Ende zuging komplett unverständlich und wirkte an den Haaren herbeigezogen.
    Ich habe bereits mitten im Buch bemerkt, dass die verbleibende Seitenanzahl niemals reichen wird um das Buch in sich stimmig abzuschließen.
    Ich habe mich von dieser Vermutung aber nicht aus dem Konzept bringen lassen, doch mein Bauchgefühl lag zuvor richtig.

    Ich werde keine Spoiler über Handlung oder Charaktere einbauen, jedoch werde ich meine Meinung über das Ende präsentieren.
    Also wer vorhat, das Buch noch zu lesen: BITTE JETZT WEGKLICKEN!

    Ich war wirklich so enttäuscht, als ich bemerkt habe, dass mich das Ende nicht annähernd zufriedenstellt.
    Es hat einfach gewirkt, als wäre das Ende noch "schnell, schnell" zu Ende geschrieben worden, weil vielleicht die Abgabezeit für den Verlag oder sonstiges knapp wurde.
    Jedenfalls kam es genau so rüber.
    Alles passierte einfach auf einen Schlag, nichts ergab wirklich Sinn, hauptsache das Buch konnte beendet werden.
    Gerade das Finale, habe ich mir so gut vorgestellt aber nein.
    Was ich außerdem am ersten Teil so toll fand - nämlich, dass die Handlung einfach schlüssig war und gut durchdacht, fehlt mir hier im Ende gänzlich.
    Alles fällt den Kandidaten sehr leicht, obwohl es angeblich die beiden schwierigsten Etappen im gesamten Rennen sind. Was ist das für eine Logik?
    Ich muss sagen, die Bücher hatten viel Potenzial, welches leider nicht vollends ausgeschöpft wurde.
    Eine Trilogie hätte meiner Meinung nach mehr Sinn gemacht, weil hier noch Teile der Geschichte erzählt hätten werden können, die der Story gerecht geworden wären.
    So leider nicht.

    Das Buch war leider ein Flop im Jahr 2018 für mich.

    Trotzdem hat die Autorin eine tolle Idee gehabt, die Sie vielleicht bei ihren nächsten Werken anders umsetzen wird.
  15. Cover des Buches Eversea - Ein einziger Moment (ISBN: 9783802597435)
    Natasha Boyd

    Eversea - Ein einziger Moment

     (313)
    Aktuelle Rezension von: Book_Queen

    Manchmal ist das Leben hart und ungerecht, selbst für angesagte Schauspieler, denen - wie man so schön sagt - die Welt zu Füßen liegt.

    Jack Everseas ist ein einer von diesen. Ein beliebter Jungschauspieler, der gerade den Höhepunkt seiner jungen Karriere hat. Als er von seiner Freundin und Filmpartnerin mit seinem neuen Regisseur betrogen wird, bekommt sein "perfektes" Leben  auf einmal risse. Um Zeit für sich und seine zerstreuten Gedanken zu bekommen - und vor allem Ruhe vor der Presse und den Menschen, die alles besser wissen und ihm erzählen wollen, was er braucht, flüchtet er sich in das abgelegene Örtchen Butler. 

    Als Jack aber schon am ersten Abend auf die Kellnerin Keri Anni trifft, ist es mit der Ruhe rum. Zwischen den beiden sprühen von der ersten Sekunde an heftig die Funken und das obwohl beide wissen, dass ihre Liebe unmöglich ist. Sie ist die junge unscheinbare Kellnerin, die Ziele hat für die sie alles gibt und er ist der angesagte Schauspieler, der nur einmal mit den Wimpern klimpern muss, um das zu bekommen, was er will. Ihre zwei Leben sind so unterschiedlich - und doch ziehen sie sich magisch an. 

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, man kommt ganz automatisch voran - eben leichte schöne Koste, ohne viel nachdenken zu müssen oder sich zu langweilen, weil zu wenig passiert. 

    Ein sommerliches Buch, welches nicht nur eine Romanze zu bieten hat, die  Schmetterlinge zaubert, sondern auch durch Spannung, Drama und eine Prise Erotik brilliert. Kann das Buch sehr für zwischendurch empfehlen. 




  16. Cover des Buches It was always love (ISBN: 9783499003158)
    Nikola Hotel

    It was always love

     (405)
    Aktuelle Rezension von: cat10367

    Nachdem ich Teil 1 gelesen habe, habe ich gleich Teil 2 weitergelesen. Ich konnte einfach nicht aufhören und wollte wissen, wie es mit Noah und Aubree wird. Auch hier gibt es wunderbare Situationen und auch viele komische Momente. Noah lernte ich hier noch einmal ganz anders kennen und auch Ivy und Asher sind wieder in der Geschichte. 

    Die Handletterings von Aubree sind etwas anders als die von Ivy, aber auch hier passen sie wunderbar zur Geschichte.

    Der Schreibstil ist auch hier wieder so, dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen.

    Das Cover ist genauso wie Teil 1 wirklich wunderschön und sehr passend.

    Auch den zweiten Teil kann ich sehr empfehlen.

  17. Cover des Buches Die Perfekten (ISBN: 9783846600498)
    Caroline Brinkmann

    Die Perfekten

     (249)
    Aktuelle Rezension von: mesu

    Das Hörbuch:

    Eine  Dystopie die mit Perfektionismus spielt. Rain ist eine Ausgestoßene, ein Ghost. Sie lebt am Rand der Gesellschaft in einer Zukunft, die von den Perfekten regiert wird. Sie legen die Regeln fest, und teilen die Menschen in Klassen ein. Wenn man nicht zu den Gesegneten gehört, hat man es schwer und muss jeden Tag immer wieder kämpfen. Doch Rain ist anders, sie will vertrauen, etwas ändern, die Menschen sollen alle gleich sein. Es ist eine fast unmögliche Aufgabe, für die sie bereit ist alles zu geben.

    Die Sprecher haben eine sympatische Stimmlage und können die Geschichte spannend und vielschichtig wiedergeben. Wobei mir persönlich die männliche Stimme etwas versierter und angenehmer war. 

    Die Geschichte ist gut erzählt und man kann sich in diese Zukunft hineinversetzen, die gefährlich, spannend aber niemals hoffnungslos erscheint.

  18. Cover des Buches Starters (ISBN: 9783492269322)
    Lissa Price

    Starters

     (1.273)
    Aktuelle Rezension von: Reading-Fox

    Ich habe die Dilogie von Lissa Price bereits vor einigen Jahren gelesen. Als ich sie dann vor kurzem beim Stöbern auf meiner liebsten Hörbuch-App entdeckte, hatte ich spontan Lust auf einen ReRead - auch um zu schauen, ob sich meine Sicht auf die Bücher mit den Jahren verändert hat. Wenig überraschend nicht: Starters ist für mich weiterhin ein solider Thriller in einem postapokalyptisch-dystopischen Setting, dem es besonders beim Worldbuilding und bei der Charakterentwicklung an Tiefe mangelt. Und, nun ja, Enders war katastrophaler als ich es in Erinnerung hatte. 

    Eine gute Dystopie steht und fällt mit dem Worldbuilding, mit einer plausiblen Erklärung, warum unsere aktuelle Gesellschaft gescheitert ist und wie sich die neue Gesellschaft herausgebildet hat. Und gerade da klafft bereits in Starters eine riesengroße Lücke. Zwar werden die Sporenkriege erwähnt und das Virus, das allen Middles das Leben gekostet hat, aber weiter in die Tiefe geht Price leider nicht. Mir stellten sich so viele Fragen, die bis zum Schluss nicht beantwortet wurden.

    • Was hat die Sporenkriege ausgelöst? 
    • Warum setzte man auf biologische Kriegsführung? 
    • Was hat letztendlich zum Ende des Krieges geführt? 
    • Wie lange hat es gedauert, bis es einen Impfstoff gegen das Virus gab? 
    • Wie kann es sein, dass die USA trotz Kriegen und verheerender Verluste in der Bevölkerung bereits nach einem Jahr wieder reibungslos zu funktionieren scheint? 
    • Warum haben der Krieg und das Virus keinerlei emotionale Folgen für die Ender - auch sie haben doch Familienmitglieder verloren? 
    • Welches Interesse hat die Regierung, die Waisenkinder in Heime zu sperren und dort zu drangsalieren statt sie vernünftig auszubilden? Wozu dieser enorme finanzielle Aufwand? The list goes on ...

    Eigentlich ist der Konflikt der Welt von Starters recht spannend: Die Alten, die die heutige Welt aufgebaut haben, das Geld und die Macht in den Händen halten, stehen den Jungen gegenüber, die ihre eigene Welt aufbauen wollen, aber noch nicht die nötigen Mittel haben, um ihre Visionen zu verwirklichen. Mit den Folgen des Krieges und der Epidemie, dem großen Ungleichgewicht zwischen altem und jungem Teil der Bevölkerung, das daraus hervorging, beschäftigt sich diese Dilogie leider nur am Rande.

    Stattdessen steht ein ganz anderer Konflikt im Mittelpunkt: Zwar ist die Medizin so weit fortgeschritten, dass Menschen bis zu 200 Jahre alt werden können, aber die Ender jagen dennoch der Jugend und Schönheit hinterher. Und hier kommt Prime Destinations a.k.a. die Body Bank ins Spiel, die scheinbar eine Win-Win-Situation anbietet: Die Ender erhalten die Möglichkeit, eine zweite Jugend zu erleben und die armen Starter-Kids bekommen eine großzügige Entschädigung für die Unannehmlichkeiten der Kontrollübernahme. Nur ist der temporäre "Besitz" des jugendlichen Körpers manchen Endern nicht genug und genau in diese Machenschaften stolpert Callie Woodland, unsere Protagonistin.

    Callie war zu Beginn noch sehr sympathisch. Die Angst und Verzweiflung seine Familie in einer Virus-Epidemie zu verlieren, können wir wohl alle mittlerweile sehr gut nachvollziehen. Ihre Trauer und Sehnsucht nach ihren Eltern ging mir daher sehr nahe. Price hat das Leben der Kinder auf der Straße schonungslos beschrieben. Man spürt die Last und Verantwortung, die Callie tagtäglich schultert -  die Sorge um die Gesundheit ihres Bruders, genügend Essen und sauberes Wasser, einen sicheren Schlafplatz. Callies Motivation am Anfang war stark und man möchte ihr gerne glauben, dass sich mit ein paar Sessions bei der Body Bank all diese Sorgen in Luft auflösen. Ein bisschen erinnert sie mich an Katniss: Eigentlich ein durchschnittliches Mädchen, dass sich nur um das Wohlergehen ihrer Familie sorgt und ein gutes Gespür für Gerechtigkeit besitzt. Nur, Katniss ist nicht so naiv und durchschaut das Kapitol. 

    Auch wenn sie bereits seit einem Jahr auf der Straße lebt, ist Callie immer noch ein 16-jähriges Mädchen und ihre Gutgläubigkeit lässt viel Raum für Entwicklung, aber leider geht Callie auch noch am Ende des ersten Bands blauäugig durch ihre Welt. Sie macht einfach keine Entwicklung durch und wird von Nebenfiguren, die eigentlich den Plot bestimmen, über das Schachbrett geschoben. Dabei bleiben leider auch die Emotionen auf der Strecke. Callie lässt sich so sehr von dem Leben ihrer Mieterin einnehmen, dass sie sich kaum mehr einen Gedanken um ihren Bruder macht. Dafür entwickelt sie Instant-Zuneigung für Personen, die sie nur einige Male flüchtig getroffen hat. Auch Blake zähle ich hier dazu: Club-Bekanntschaft, Sohn des Senators, Love-Interest. Die beiden waren eigentlich ganz süß zusammen, aber wie für das Genre üblich, entwickelt sich auch hier alles viel zu schnell.

    Dennoch gelingt es Price im Mittelteil einen guten Spannungsbogen aufzubauen und einen soliden Thriller über die Machenschaften eines zwielichtigen Unternehmens zu erzählen. Es ist sehr schade, dass das Worldbuilding durch die Hintergrundgeschichte eigentlich noch ganz andere Konflikte eröffnet, die - zumindest im ersten Band - überhaupt nicht weiterentwickelt werden. Zumal es die Sporenkriege und die Epidemie nicht wirklich gebraucht hätte, um diese Geschichte zu erzählen. In ihr liegen ganz andere spannende Fragen verborgen, die hoffentlich im zweiten Band augegriffen werden.

  19. Cover des Buches Ever – Wann immer du mich berührst (ISBN: 9783499005763)
    Nikola Hotel

    Ever – Wann immer du mich berührst

     (344)
    Aktuelle Rezension von: Cexlxina

    𝗟𝗜𝗘𝗕𝗘 𝗪𝗜𝗥𝗗 𝝠𝗨𝗦 𝗠𝗨𝗧 𝗚𝗘𝗠𝝠𝗖𝗛𝗧 

    Die Rezension hat lange auf sich warten lassen. Wirklich lange. 

    Ich war ziemlich lange am überlegen. Irgendwann mal sagte ich okay nein ich mach dazu keine Rezension. Und dann habe ich mich doch dazu entschieden. Mir haben einfach die Worte gefällt. Es ist ein super super gutes Buch nur manchmal weiß ich einfach nicht was ich schreiben soll. 

    Das Thema ist toll das Buch ist toll alles ist toll an diesem Buch. Es ist schön und ich habe sogar die kleinen origamis gemacht. 

    Es war schön zu lesen und ich hab es einfach nur genossen. Ich freue mich schon sehr auf band zwei und hoffe das ich dann wieder schön Basteln darf 

  20. Cover des Buches Die Wellington-Saga - Versuchung (ISBN: 9783734103728)
    Nacho Figueras

    Die Wellington-Saga - Versuchung

     (310)
    Aktuelle Rezension von: Isamaus

    Ich habe davor eigentlich noch nichts von dieser Serie gehört aber das Cover und der Kurzinhalt sind mir sofort ins Auge gesprungen - daher habe ich es ausgewählt und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Das Buch hält, was es verspricht. 

    Georgia - Tierärztin mit Leidenschaft - soll ihren besten Freund nach Wellington auf ein Polo-Turnier begleiten. Durch ihre Art und ihr schlichtes Auftreten sticht sie aus der Menge heraus und beeindruckt damit Alejandro DelCampo - und dieser ist kein Mann der so leicht aufgibt. Eine leidenschaftliche Geschichte zwischen Glanz, Glamour, Poloponys und Intrigen. 

    Der Autor/die Autoren haben die Charaktere super ausgewählt - auch alle anderen handelnden Personen. Also durch das Verhalten konnte man sehr gut auf den Charakter von vielen Personen rückschließen. Gut war vor allem, dass die Geschichte nicht unbedingt vorhersehbar war. Also so kleine Geheimnisse am Anfang über die Schicksalsschläge der Familie DelCampo - um ein Beispiel zu nennen - hierbei musste man wirklich das ganze Buch lesen, um einen Zusammenhang erkennen zu können. Die Story war - meiner Meinung nach - auch eher untypisch - im Vergleich zu 0 8 15 Romanen - Stichpunkt Valentina und Schicksalsschläge. 

    Durch die Geschichte hat man auch Einblicke in die Leidenschaft des Autors bekommen - voller Begeisterung schildert er Erlebnisse auf dem Polofeld.  Ich habe das Lesen dieses Romans sehr genossen und ich freue mich auf die weiteren Bände. 


  21. Cover des Buches Dark Canopy (ISBN: 9783839001448)
    Jennifer Benkau

    Dark Canopy

     (862)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Dark Canopy ist eine Dystopie mit einem interessanten Setting:
    Percents, menschenähnliche Mutationen, die für den Krieg, den Einsatz in nuklear-verseuchten Gebieten und andere Arbeiten geschaffen wurden, haben die Macht übernommen. Die Menschen Leben nun in Unterdrückung, aber es gibt auch einige Rebellenclans. Zu einem dieser Clans gehört Joy, die leider bald in die Gefangenschaft der Percents gerät. Dort erlebt sie einiges, das grausam ist, aber nicht alle ihre Erfahrungen sind schlecht und bald beginnt sie, ihr Weltbild zu hinterfragen...

    Das Setting hat mir nach und nach besser gefallen, nur leider wird es nicht genug eingeführt. Gerade am Anfang war mir wirklich vieles unklar und man muss es sich beim Lesen nach und nach erschließen. Ein Prolog, der die Weltordnung grob erklärt, hätte glaube ich einiges erleichtert und besser gemacht.

    Die Geschichte um Joy gefällt mir dann sehr gut. Alles läuft auf einen entscheidenden Tag hin und man fragt sich wirklich, wie dieser verlaufen wird.
    Geschrieben wird das Buch in der Ich-Perpektive, sodass man viel von Joy und ihren Gedanken und Gefühlen mitbekommt.
    Als Protagonistin hat sie einige Fehler und auch nicht ganz so sympathische Seiten, was sie zu einem wirklich tollen Charakter macht.
    Außerdem macht sie eine Charakter- oder eher Weltbildentwicklung durch, die wirklich gut inszeniert wird. Man merkt gar nicht, wann genau ihr Weltbild ins wanken gerät, aber am Ende des Buches hat sie deutlich andere Einstellungen als zu Anfang und das wirkt auch sehr glaubwürdig.
    Zusätzlich gibt es noch einige Kapitel aus einer anderen Sichtweise, was noch mal etwas Abwechslung reingebracht hat.

    Man muss zu dem Buch und der Welt auf jeden Fall sagen, dass sie sehr brutal und grausam ist und das auch recht schonungslos geschildert wird. Von körperlicher Gewalt über grausame Machtdemonstrationen bis hin zu Vergewaltigungen ist alles dabei.


    Fazit: Das Buch hat ein originelles Setting und das Weltkonzept der Dystopie und die Handlung hat mir auch sehr gefallen.
    Es endet offen und es gibt noch einen zweiten Teil und ich bin sehr gespannt, wie dort alles zum Abschluss gebracht werden soll.

    Dark Canopy bekommt von mir 4,4 (also gerundet 4) / 5 Sterne.

  22. Cover des Buches Infernale (Band 2) - Rhapsodie in Schwarz (ISBN: 9783785583692)
    Sophie Jordan

    Infernale (Band 2) - Rhapsodie in Schwarz

     (265)
    Aktuelle Rezension von: KerstinsWortMelodie

    Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen und dementsprechend musste ich auch Teil 2 lesen.  Die Idee ist immer noch genial und mega interessant, auch wenn es nicht mehr ganz so spannend war. 

    Das einzige was ich hier nicht ganz so gut fand war, dass ich das Gefühl hatte, dass es zum Ende hin alles ruckizucki fertig werden musste. 

    Das ging mir alles viel zu schnell.  Leider.

    Ansonsten lohnt es sich auf jeden Fall die Fortsetzung zu lesen 

  23. Cover des Buches The Last Goddess - A Fate Darker Than Love (ISBN: 9783473585779)
    Bianca Iosivoni

    The Last Goddess - A Fate Darker Than Love

     (347)
    Aktuelle Rezension von: Julialovingbooks

    Erst mal zum Cover, das finde ich wunderschön. Der Schreibstil ist gut anschaulich und flüssig geschrieben. Ich fand die Geschichte durchgehend spannend. Es wird überwiegend aus der Sicht von Blair und ab und zu aus der Sicht von Ryan geschrieben. Ganz am Anfang kommt noch ein kurzer Prolog, indem es um eine Valkyre geht, später erfährt man dann genaueres bzw. kann manches besser verstehen.

    In die zwei Protagonisten kann man sich gut hineinversetzen.

    Was ich übrigens auch super fand waren die Kapitellängen, die meist recht kurz waren, auch fand ich die Schriftgröße angenehm zum Lesen. 

    Das Ende war leider ein fieser Cliffhanger, somit will man sofort mit Band 2 anfangen weiter zu lesen. Diesen werde ich mir wahrscheinlich demnächst auch kaufen, obwohl ich mir eigentlich ein Kaufverbot erteilt habe.

    Das Buch ist für Romantasyfans definitiv eine Leseempfehlung.

  24. Cover des Buches Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind? (Gewinner des Lovelybooks-Leserpreises 2021) (ISBN: 9783473402014)
    Stefanie Hasse

    Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind? (Gewinner des Lovelybooks-Leserpreises 2021)

     (361)
    Aktuelle Rezension von: Caras-Zeilenzauber

    In Matching Night 1 lernen Cara kennen, die sich nur mit Mühe und Not das Leben und Studieren an einem Elite College leisten kann.

    Durch einen Freund wird sie den Ravens einer geheimen Studentinnenverbindung vorgeschlagen und darf an den Aufnahmeritualen der Verbindung teilnehmen und natürlich auch im Verbindungshaus einziehen. Für sie löst das viele Probleme, bringt aber auch neue mit sich!

    Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen aber ich war vom Ende etwas enttäuscht. Irgendwie hatte ich das Gefühl Cara hat nicht wirklich darüber nachgedacht, wie eine solche Verbindung funktioniert und welche Aufgaben damit auf einen persönlich zu kommen.

    Außerdem scheint sie in ihren Freundschaft recht naiv zu sein und vertraut Menschen die sie nicht gut genug kennt und die irgendwie zwielichtig erscheinen. Dafür vertraut sie Menschen die sie schon lange kennt nicht.

    Insgesamt konnte ich ihre Handlungen nicht wirklich nachvollziehen und mit daher nicht wirklich auf die Geschichte einlassen. Zwischenzeitlich dachte ich auch ich breche das Buch ab. Am Ende und nach dem Cliffhanger war ich dann aber doch froh, dass ich es zu Ende gelesen habe und werde mir auch Band 2 zu Gemüte führen.

    Ich bind gespannt ob dieser mich mit Cara versöhnen kann!

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