Bücher mit dem Tag "dienstmagd"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dienstmagd" gekennzeichnet haben.

30 Bücher

  1. Cover des Buches Divinitas (ISBN: 9783959910224)
    Asuka Lionera

    Divinitas

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Lilli_A

    Inhalt:

    Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?

     

    Miene Meinung:

    Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:

    Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.

    Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.

    Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.

    Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.

    Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.

    Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.

    An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.


    Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.

  2. Cover des Buches Im Hause Longbourn (ISBN: 9783328100270)
    Jo Baker

    Im Hause Longbourn

     (237)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Sarah, eine Waise, lebt und arbeitet schon seit geraumer Zeit im Haushalt der Bennets, seit sie einst von Mrs. Hill, aus dem Waisenhaus geholt wurde. Und obwohl Mrs. Hill seit eh und je die oberste Haushälterin im Hause Bennet ist, hat sie durchaus auch ein Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Anvertrauten. Sarah fühlt sich dort zwar gemocht und aufgehoben, doch neigt sie in stillen Momenten auch schon mal dazu, sich vorzustellen, wie es wäre, ein eigenbestimmtes Leben zu führen.

    Als die reiche Familie Bingley ganz in die Nähe zieht und die Aufmerksamkeit von Mrs. Bennet und ihren unverheirateten Töchtern erweckt, profitiert auch Sarah davon, denn Mr. Bingley hat einen äußerst attraktiven Diener, der in der nächsten Zeit häufiger zwischen Netherfield Park und Longbourn pendeln wird, um Briefe von seinem Dienstherren zu überbringen. Doch während Bingleys Diener ganz offen um Sarahs Gunst buhlt, weckt doch noch ein anderer Mann ihr Interesse. Der mysteriöse James Smith, der von Mr. Bennet unter anderem als Hausdiener angestellt wurde. Still und äußerst verschlossen geht er seinem Tagewerk nach, ist fleißig und zuvorkommend allen gegenüber. Doch schenkt er Sarah nicht die Aufmerksamkeit, die sie gerne hätte, was sie so gegen ihn aufbringt, dass sie sich vornimmt herauszufinden, welches mögliche Geheimnis er vor allen verbirgt. Ausgerechnet die Besuche des undurchsichtigen Soldaten Mr. Wickham, die unter den Bennetmädchen für helle Begeisterung sorgen, führen im Dienstbotentrakt zu gewissen Spannungen. Und auch die friedliebende Mrs. Hill steht plötzlich zwischen den Fronten, als James von einem auf den anderen Tag verschwindet, denn Mr. Bennet verweigert ihr jegliche Hilfe…

    In ihrem historischen Roman „Im Hause Longbourn“ stellt die Autorin Jo Baker die Domestiken der Familie Bennet aus Jane Austens Klassiker „Stolz und Vorurteil“ in den Fokus, was sich für meinen Geschmack zunächst einmal als erfrischende Idee entpuppte. So erfährt der Leser hier zum Beispiel, wie mühselig und aufreibend sich einst ein typischer Waschtag gestaltete, oder wie aufwendig die Herstellung von alltäglichen Dingen wie Seife, damals noch war. Diese Einstreuungen bezüglich des Arbeitsalltags werden informativ erzählt, jedoch stellt die Autorin diese zeitweilig so sehr in den Fokus, dass darunter die Charakterentwicklung und die Handlung ein wenig auf der Strecke bleiben.
    Über weite Teile der Erzählung geschieht im Dienstbotentrakt nichts, außer dem Entgegennehmen von Befehlen der Bennets und deren Umsetzung, was ich als ein wenig schade empfinde, da die Figuren allen voran Sarah, James und Mrs. Hill so viel Potential in sich bergen, das hier meiner Meinung nach leider nicht vollkommen ausgeschöpft wurde.

    Zwar ist am Erzählstil der Autorin nichts auszusetzen, doch fehlt es der Geschichte meinem Empfinden nach einfach mehr an Lebhaftigkeit. Vielleicht liegt es daran, dass die Figuren untereinander nicht sehr viele Dialoge miteinander führen, oder etwa, dass der Arbeitsalltag alles zwischenmenschliche zur Nebensache macht. Immerhin lässt die Autorin aber doch hier und da Emotionen zwischen ihren Figuren zu- etwa wenn Sarah und James ihre Gefühle füreinander darlegen, Mrs. Hill traurig über ihren verlorenen Sohn nachsinniert oder James seine Vergangenheit Revue passieren lässt. In diesen Momenten empfand ich den Roman auch als atmosphärisch dicht und stark geschrieben, doch leider reichten diese wenigen Romanpassagen für mich nicht aus, um mehr in diesem Roman sehen zu können, als „nette Unterhaltungslektüre“.

    Sehr positiv fand ich das Timing bzw. wie die Autorin die Geschichte von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ ihrem Roman zeitlich anpasste. So hat man als Leser das Gefühl, man bekomme beim Lesen hier sämtliche Ereignisse, die sich während Elizabeth und Jane etwa in Mr. Darcy und Mr. Bingley verliebten, im Hintergrund abspielten, nachträglich dargeboten.
    Jo Bakers Roman rundet ausgerechnet die Charaktere der Bennets (auch wenn diese hier lediglich als Nebenfiguren in Erscheinung treten) zusätzlich ab, denn durch gewisse Einfälle, die die Autorin in ihrem Roman einfließen lässt, treten sogleich die Charakterstärken als auch die Schwächen der Bennets mehr zu Tage. Dies gilt auch übrigens für die Figur des Wickham.

    Zugegeben, man muss Jane Austens Roman nicht unbedingt gelesen haben, wenn man sich „Im Hause Longbourn“ zu Gemüte führen möchte, doch ehrlich gesagt sähe ich persönlich keinen Sinn darin, ohne Vorwissen zu diesem Buch zu greifen. Trotz meiner Kritikpunkte ist es ein eingängiger historischer Schmöker, der Unterhaltungswert besitzt, wenn ich auch Austens Witz beim Lesen schmerzlich vermisst habe.

  3. Cover des Buches Bridgerton – Wie verführt man einen Lord? (ISBN: 9783749902842)
    Julia Quinn

    Bridgerton – Wie verführt man einen Lord?

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Geschichtenliebhaberin

    Inhalt:

    Auf dem großen Maskenball seiner Familie trifft Benedict Bridgerton eine geheimnisvolle Frau und sofort ist es um ihn geschehen. Als es jedoch Mitternacht schlägt, verschwindet sie überstürzt, ohne Benedict ihren Namen oder etwas Anderes zu verraten, das ihn sie wiederfinden ließe. Er schwört sich, die Unbekannte wiederzufinden, denn sie, und nur sie, ist es, die er heiraten will!

    Auch Sophie muss nach der Begegnung mit Benedict ständig an ihn denken. Doch ihr Platz in der Gesellschaft und auch ihre seelischen Narben erlauben es ihr nicht, sich ein Leben mit ihm vorzustellen.

    Jahre vergeben und die beiden können einander einfach nicht vergessen. Gibt ihnen das Schicksal vielleicht doch noch eine zweite Chance?

     

    Meine Gedanken zum Buch:

    Wie auch die ersten beiden Teile der Bridgerton-Reihe hat mir dieser Teil wieder wahnsinnig gut gefallen. Die Figuren waren gewohnt sympathisch, schlagfertig und humorvoll. Diese Mischung fand ich einfach super. Sowohl Benedict als auch Sophie habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Aber auch Collin mochte ich wieder sehr. Ich freue mich schon, im nächsten Band mehr von ihm zu lesen!

    Die Geschichte glich am Anfang beinahe gänzlich der von Cinderella. Später jedoch gab es einen Twist, der so gar nicht der Disney-Story entsprach und für einige Wirrungen und Irrungen sorgte. Was genau dahinter steckte, werde ich an dieser Stelle nicht verraten, um nicht zu spoilern. Nur so viel: ich konnte Benedicts Verhalten in Bezug auf Sophie einfach nicht verstehen, der Twist war mir einfach zu unrealistisch. Und das wiederholt Erklärungsversuche für das Verhalten bestimmter Personen gefunden wurden war mir kaum ein Trost. Daher leider ein Stern Abzug, da es hierbei um einen wichtigen Teil der Handlung ging.

    Nichtsdestotrotz habe ich das Buch sehr genossen. Der Spannungsbogen war durchwegs gegeben, die Dialoge waren gewohnt spritzig und auch der typische Humor und Bridgerton-Charme der Reihe war wieder in rauen Mengen vorhanden. Und wenn man über den vorhin genannten Kritikpunkt hinwegsehen kann, war die Geschichte einfach rundum gelungen!

     

    Fazit:

    Bridgerton - Wie verführt man einen Lord? – für mich eine weitere gelungene Fortsetzung der Bridgerton-Reihe. Bis auf einen Kritikpunkt im Kern der Handlung war auch diese Geschichte wieder sehr gelungen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle, die Regency-Romane mit einer großen Portion Cinderella-Story, spritzigem Humor, pointierten Dialogen und sympathischen Protagonisten lieben!

  4. Cover des Buches Das Lied des Nordwinds (ISBN: 9783404176434)
    Christine Kabus

    Das Lied des Nordwinds

     (75)
    Aktuelle Rezension von: InaRom

    Stavanger, Norwegen 1905 – Liv

    Die achtzehnjährige Liv ist ein Mädchen aus ärmsten Verhältnissen und wird vom Pfarrer ihres Heimatortes als Dienstmagd zur Familie Treske vermittelt. Pfarrer Nylund ermahnt Liv noch einmal eindringlich, ihre Tochterpflicht zu erfüllen. Damit ist gemeint, dass Liv ihr schwer verdientes Geld wöchentlich an die Mutter, die noch für fünf weitere Kinder und einen kranken Mann Sorge trägt, abzuliefern hat. Livs erster Eindruck vom Lehrer Oddvar Treske ist erschütternd. Gerade als sie sich bei der Familie vorstellen will, versetzt Herr Treske seinem neunjährigen Sohn eine solche Ohrfeige, die den kleinen Elias ins Wanken bringt. Schon nach kurzer Zeit bemerkt Liv, dass der Junge auch von seiner Mutter keine Hilfe zu erwarten hat. Die ängstliche Frau zieht sich mit ihrem kleinen Töchterchen zurück und überlässt Elias der Brutalität und Kälte ihres Mannes. Liv kann dem Treiben ihres Arbeitgebers nach einer gewissen Zeit nicht mehr zuschauen und möchte dem kleinen Jungen, der sie so an ihren verstorbenen Bruder Goran erinnert, helfen. Sie schmiedet einen Plan … 

     

    Schlesien, 1905 – Karoline

    Karoline heiratet glückselig Moritz, den Sohn des Grafen von Blankenburg-Marwitz und lebt auf Schloss Katzbach. Schon bald nach der Eheschließung stellt sich heraus, dass die Grafenfamilie nur hinter dem Geld her war, das Karoline als Mitgift in die Ehe einbrachte. Moritz ist ein Tunichtgut, der keine Verantwortung übernehmen will und sich in der Weltgeschichte herumtreibt. Wie seine hartherzige Mutter scheint er von Karoline keine Notiz nehmen zu wollen. Die junge Gräfin ist allen nur lästig und wird dementsprechend schlecht behandelt. Als Moritz schwer krank wird, zittert die Grafenfamilie um ihren Besitz, denn ohne männlichen Erben würde das Schloss an einen entfernten Verwandten gehen. Karoline wird heimlich Zeugin eines Gesprächs, das ihr fast das Herz bricht, und beginnt zu handeln …

    Ich halte ein Buch mit einem wunderschönen Cover und einer wunderbaren Geschichte in Händen. Die Geschichte spiegelt im Jahre 1905 abwechselnd das Leben von Liv, einem armen Bauernmädchen und Karoline, einer Tochter aus gutem Hause, das durch die Heirat zur Gräfin avancierte. Der Schreibstil ist flüssig und so spannend, dass man am Ende eines Kapitels aufstöhnt, weil man unbedingt gleich wissen will, wie es mit den beiden jungen Frauen weitergeht. Besonders gefallen hat mir der Teil, wie sich Liv um den kleinen Elias kümmert. Immer unter dem Mantel der Angst, dass ihre Liebe, die sie dem kleinen Jungen entgegenbringt, durch eine Unachtsamkeit auffällt. Das hätte ja zur Folge, dass sie ihren Arbeitsplatz verliert und Elias es bei den Treskes noch schwerer gehabt hätte. Auch die Wandlung von Karoline zur starken Frau hat mich sehr beeindruckt. Auch in dieser Geschichte wird immer wieder die Unterdrückung der Frau zur damaligen Zeit angesprochen. Ein großes Lob gebührt der Autorin für ihre tolle Recherche zu den politischen Ereignissen und gut vorstellbaren Beschreibungen der jeweiligen Landschaften. Natürlich gibt es auch hier einen roten Faden, der sich langsam aber stetig und dem Leser sehr willkommen, am Ende der Geschichte zu einem Ganzen zusammenfügt. Das war für mich das erste Mal, dass sich die Fäden nicht nach Jahrzehnten, sondern im gleichen Jahr verbinden. Mir hat es große Freude bereitet, dieses Buch zu lesen. Einen halben Stern Abzug gebe ich nur, weil mir die wiederholten Handlungen, Vorlieben, Kriegsvorbereitungen diverser Kaiser und manche Landschaftsbeschreibungen zu langatmig waren. 4 ½ Sterne. 

  5. Cover des Buches Im Bann der Fledermausinsel (ISBN: 9783442488872)
    Oscar Muriel

    Im Bann der Fledermausinsel

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Inspector Frey bekommt in der Abwesenheit von McGray Besuch einer jungen Frau, welche ihm von einer Morddrohung gegen ihren Sohn berichtet. Sie bittet darum den Morddrohungen nachzugehen und ihren Sohn zu schützen. Gleichzeitig berichtet sie von einer Quelle, deren Wasser Geisteskrankheiten heilen soll. Dies ruft natürlich McGrays Interesse hervor, der weiterhin nach der Heilung seiner Schwester strebt. Dieses Mal begleitet auch Ian Freys Onkel die beiden Ermittler in die Idylle der Highlands. Kaum angekommen, werden sie in gleich zwei Mordfälle verwickelt, und der Sohn der betuchten Kolomans, den sie ja eigentlich schützen sollten,  gerät in Verdacht. Aber auch der Sohn der unheimlichen Nellys scheint involviert zu sein. Was hat die Familenfehde mit den Mordfällen zu tun, und vor Allem was hat es mit den riesigen Fledermäuse, die seit einigen Jahren in dem Gebiet rund um den See auftauchen, auf sich?

    Dem Autor gelingt es von Beginn an mit einem spannenden Thema zu fesseln und interessante neue Charaktere einzuführen. Es ist wieder ein ausgesprochen düsteres Setting und herrlich mysteriös. Leider zieht sich der Mittelteil des Buches immer mehr in die Länge und auch im Schlagabtausch der ungleichen Ermittler findet sich nichts Neues. Zu viel reitet de Muriel auf Altbekanntem herum und es gelingt ihm nicht, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Erst zum Ende hin nimmt der Fall wieder an Fahrt auf und gipfelt in einem klassischen Showdown. Die Dtory an sich ist wirklich ausgeklügelt und lässt an nichts zu wünschen übrig.

    Mein Fazit: Inhaltlich ein wirklich spannender mysteriöser Fall in passendem düsteren Setting, der begeistern könnte, wenn der Autor nicht im mittleren Teil des Buches einfach zu viele Wirren einbauen wollen würde und wenn das Geplänkel der Protagonisten nicht zu altbekannt und wenig unterhaltsame wäre. Sehr schade, da Snfang, Ende und der Fall selbst mehr als Potenzial geboten hätte. Keine Ahnung ob ich nun noch zum nächsten Buch der Serie greifen werde.

  6. Cover des Buches Das Mädchen mit dem Perlenohrring (ISBN: 9783548288215)
    Tracy Chevalier

    Das Mädchen mit dem Perlenohrring

     (413)
    Aktuelle Rezension von: HannahLovesFencheltee

    In „Das Mädchen mit dem Perlenohrring" von Tracy Chevalier geht es um die junge Griet, die bei dem bekannten niederländischen Maler Jan Vermeer, als Dienstmagd zu arbeiten beginnt, da ihr Vater seine Arbeit verloren hat, und sich die Familie nun mit Armut konfrontiert sieht. Die Geschichte spielt in den Jahren 1664 bis 1666 und hat ein abschließendes Kapitel, welches im Jahre 1676 angesiedelt ist. Man bekommt einen umfassenden und vielschichtigen Einblick in das Leben zur damaligen Zeit und in die Welt der Malerei, zumindest Vermeers Malerei.


    Ich sag's gleich zu Beginn: mir hat das Buch so überhaupt nicht gefallen, und die Gründe dafür möchte ich im Folgenenden erläutern.

    1) Der erste und wichtigste Punkt ist der, dass mir die Charaktere und Charakterbildung NICHT zugesagt haben. So gut wie alle Charaktere sind entweder offensichtlich gut oder böse. Die einzigen, die nicht klar zu kategorisieren sind, sind unsere Erzählerin Griet und Vermeer selbst. Von solchen Charakteren erwarte ich mir, dass man ihre Charakterbildung  mitverfolgen kann, die Spannungen, die im Laufe der Geschichte dadurch entstehen, und, dass sie eine gewisse Komplexität ins Buch bringen. All dies war aber leider nicht zutreffend. Vermeer war einfach nur ein langweiliger, verschrobener Mann und Griet der wahrscheinlich nervigste Hauptcharakter, von dem ich je gelesen habe. Sie ist selbstgefällig und eingebildet, ist zu bescheiden um in einen Spiegel zu schauen, fühlt sich aber der anderen Haushaltshilfe in jeder einzelnen Tätigkeit, die sie tut, überlegen und sie mischt sich konstant in Dinge ein, die sie als einfaches Dienstmädchen „eigentlich" nichts angehen. Ich denke sie sollte mysteriös wirken, all diese Charaktereigenschaften, und das waren nur ein paar Beispiele, machen sie aber einfach nur unausstehlich. Mir sind sogar die Figuren, die einzig und allein dafür kreiert wurden, sie nicht zu mögen, lieber gewesen, da diese ihre hinterfotzige Art wenigstens nicht verbergen.

    2) Der zweite Punkt, der es mir nicht erlaubte das Buch zu genießen, war die Schilderung der Beziehung zwischen Griet und dem Maler. Ich fand es wirklich schrecklich miterleben zu müssen, wie sehr sich das Mädchen dem wahrscheinlich mindestens doppelt so alten Mann hingibt (was damals normal war und mich auch nicht wirklich weiter gestört hat, aber trotzdem Erwähnung finden sollte), der sie so für sich und seine Arbeit vereinnahmt. Sie bemerkt nicht wie  er sie eigentlich nur ausnutzt, und entwickelt, wenn meist auch nur angedeutete, Gefühle für ihn. Aus heutiger Sicht wäre es keineswegs mehr akzeptabel, wenn eine Frau ihre persönlich gesetzten Grenzen dermaßen für einen Mann überschreitet, egal ob freiwillig oder nicht.

    3) Der dritte zu kritisierende Punkt ist das schnelle Ende. Die ganze Geschichte arbeitet darauf hin, dass Vermeer, das heute weltbekannte Bild, von Griet malt. Die Geschichte entwickelt sich auch immer stetig dorthin, bis dann plötzlich der Wendepunkt kommt und alles aufgrund unüberlegter, unnachvollziehbarer Handlungen zu einem plötzlichen und abrupten Ende kommt.


    Nachdem man nun meine Kritikpunkte gelesen hat, könnte man meinen, ich hätte mich bei der Bewertung vertan und statt auf einem Stern aus Versehen auf drei geklickt, aber das ist durchaus begründet. Das Buch hat nämlich auch durchaus seine positiven Aspekte, die das Ganze aufwerten. Der Schreibstil ist ein so ein Aspekt, denn er ist nicht übertrieben anspruchsvoll aber auch keineswegs auf Kindergartenniveau. Dadurch, und durch das Fehlen von Kapiteln, ergreift einen beim Lesen ein gewisser Sog, sodass man immer weiterlesen möchte (auch wenn man immer wieder einmal Pausen von der allgemein verpesteten Stimmung im Buch braucht) und schnell vorankommt. Andererseits sind es die Beschreibungen von Vermeers Werken, die es so lesenswert machen. Im Allgemeinen war ich immer schon eine große Bewunderin seiner Bilder, obwohl „Das Mädchen mit dem Perlenohrring" mir noch nie sonderlich gefallen hat, und trotzdem kann man ihm seine künstlerischen Qualitäten nicht absprechen. Diese Beschreibungen haben mich wirklich dazu angeregt nebenher die besprochenen Bilder rauszusuchen und meine Beobachtungen mit denen im Buch zu vergleichen.


    Würde ich also das Buch weiterempfehlen? Maximal eingeschränkt. Wer kein Problem mit den obigen Kritikpunkten hat, und wen das Thema interessiert soll sich nicht davon abgehalten fühlen das Buch zu lesen, aber ich habe davor gewarnt.

  7. Cover des Buches Totenmädchen (ISBN: 9783570400722)
    Mary Hooper

    Totenmädchen

     (139)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-
    Wieder einmal konnte mich Mary Hooper mit in die Vergangenheit nehmen. Sie schafft eine authentische, aber leicht verständliche historische Welt.  Dieses Mal erzählt sie die Geschichte der 16-jährigen Anne Green. Sie wurde wegen Kindstötung zum Tode verurteilt, doch bei der Sezierung stellt sich heraus, sie hat überlebt.

    Anne ist eine interessante Protagonistin, etwas naiv, aber doch steht sie für ihre Überzeugungen ein.  Es war sehr schön ihre Geschichte zu verfolgen, zumal die Story auf wahren Begebenheiten basiert.

    Mary Hooper hat mir mit diesem Buch wieder schöne Lesestunden beschwert, allerdings konnten mich ihre anderen Bücher meist mehr fesseln.

  8. Cover des Buches Das Haus in der Löwengasse (ISBN: 9783499259012)
    Petra Schier

    Das Haus in der Löwengasse

     (127)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Heute habe ich ein Buch aus dem Jahr 2012 beendet. Um es kurz zu machen, das Buch hat mich vollends überzeugt.
    Neben der Adelinareihe ist das bisher das Buch, das mir von Petra Schier am besten gefallen hat. Erneut gelang es der Autorin mich abzuholen und dies gleich auf den ersten Seiten. Der Spannungsbogen ist fein gezeichnet und beginnt eher sachte um sich dann immer weiter zu steigern.
    Das Buch besticht durch großartig ausgearbeitete und sehr plastisch beschriebene Figuren. Dank der schönen Schreibweise gelingt es der Autorin ihren Figuren Leben einzuhauchen, so sehr das man glauben könnte, es handle sich um reale Personen. Dazu die wie gewohnt schönen Dialoge und man erlebt mit wie sich eine Liebesgeschichte zur damaligen Zeit angefühlt haben muss.
    Der Hauptdarsteller, Julius ist ein sehr moderner Mann, eigentlich ganz anders wie so viele Männer im Verhältnis zu seinen weiblichen Angestellten. Nach außen hin eine raue Schale mit einem weichen Kern. Es ist jetzt nicht leicht Julius weiter zu charakterisieren ohne zu viel von der Story zu verraten, deshalb lasse ich es auch sein. Ich empfehle hier, das Buch selbst zu lesen, wenn ihr Wissen wollt welch ein feiner Mann Julius denn ist.
    Die Schauplätze sind ebenfalls sehr schön beschrieben und so kommt es einem vor als wäre man selbst schon dort gewesen.
    Der Roman ist eine wunderschöne Liebesgeschichte und daher eigentlich eher etwas für Frauen, so könnte man denken. Aber denkste, auch ich als Mann war von diesem Roman von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
    Für mich sind das hier hochverdiente 5 Sterne, sowie eine Leseempfehlung!
  9. Cover des Buches Jahre des Schicksals (Töchter der Stürme-Reihe 1) (ISBN: B08QZTV9YM)
    Marie Caroline Bonnet

    Jahre des Schicksals (Töchter der Stürme-Reihe 1)

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Jeanett92

    Eine Geschichte mit allem was das Herz begehrt. Liebe, Träume, Wut, Schmerz und Trauer.
    Lianne ist eine Dienerin im Hause Bellier. Dieser behandelt sie nicht gut und stellt ihr sogar nach. Doch Lianne träumt von mehr. Was könnte sie doch alles tun wenn sie frei wäre.
    Als sie ein Schreiben ihres Herren zum Hafen bringen soll, ergibt sich ihr eine Möglichkeit zur Flucht, welche sie ohne nachzudenken nutzt.
    Dort lernt sie Luc kennen, der ihr hilft unentdeckt zu bleiben. ist sie nun wirklich frei? Lianne versucht ihr neues Leben zu leben, doch ihr Herr ist auf der Suche nach ihr.

    Das Buch ist wunderschön geschrieben. Die Kapitel sind nicht zu lang und halten die dadurch die Spannung auf hohem Niveau. Man möchte das Buch gar nicht mehr weglegen und es sogleich in einem Rutsch durchlesen. Alle Details sind anschaulich, dadurch fühlt man sich als wäre man selbst dort. Auch die Charaktere sind gut umschrieben. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen. 

  10. Cover des Buches Die Bank unter der Linde (ISBN: 9783865917157)
    Dorothea Morgenroth

    Die Bank unter der Linde

     (13)
    Aktuelle Rezension von: lieblingsleben
    Dorothea Morgenroth zieht mit ihrer Familie in einen alten Bauernhof, den sie mit viel Liebe renovieren. Durch puren Zufall findet sie eines Tages auf dem Dachboden ein uraltes Tagebuch, welches der ehemaligen Bewohnerin und Inhaberin des Hofes Marie Kremeter-Schwartz gehört. Dorothea ist von dem Buch wie gefesselt und trotz, dass sie nur bruchstückhafte Erinnerungen aus Maries Leben erfährt, beschließt sie, dieses zu rekonstruieren und aufzuschreiben. Dabei hilft ihr Benedikt Rathenberger, ein älterer Herr, der Maries Urenkel ist, und durch seinen Großvater einige Geschichten über dessen Mutter erfahren hat.

    Der Roman wechselt immer wieder zwischen diesen zweihundert Jahren hin und her, sodass man sowohl über Dorothea auf dem Laufenden bleibt als auch in Maries Lebensgeschichte eintaucht. Die junge Frau muss selbst für damalige Verhältnisse viele Schicksalsschläge und herbe Verluste verkraften. Doch sie findet Trost in Gott und schafft es so, trotzdem positiv durchs Leben zu gehen und den Mut nicht zu verlieren.

    Am Ende wendet sich für sie alles noch zum Guten und sie verbringt ein glückliches Leben an der Seite ihrer Kinder und ihres Ehemannes.

    Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, obwohl mein Glaube an Gott nicht der stärkste ist. Trotzdem gefällt mir die Art und Weise wie beide Protagonistinnen zu ihrem Glauben finden und Gott näher kommen. Es ist also meiner Meinung nach nicht nur ein Buch für unerschütterliche Gläubige, sondern vor allem auch diejenigen, die daran interessiert sind, wie andere Menschen ihren Glauben ausleben.

  11. Cover des Buches Sara, die kleine Prinzessin (ISBN: 9783730602751)
    Frances Hodgson Burnett

    Sara, die kleine Prinzessin

     (155)
    Aktuelle Rezension von: nina11

    Ein Klassiker, der mich nach vielen Jahren immer noch mitreißt. 

    Sara ist ein Engelchen und hält den großen Herausforderungen ihres Lebens mit einer Tapferkeit stand, da kann sich jeder Erwachsene etwas davon abschauen. Die Geschichte ist leicht erzählt. Ich würde es nicht für sehr kleine oder ängstliche Kinder empfehlen, weil es an einigen Stellen doch schon sehr traurig ist und eventuell Ängste in Kindern hervorrufen könnte.



    Spoiler


    Mir hat auch nicht gefallen, dass am Ende die "Bösen" mehr oder weniger davongekommen sind, ohne jede Strafe oder Charakteränderung. Hierbei und auch bei den Freundschaften zwischen den Kindern (Sara, Irmgard, Becky) hat es etwas an Tiefe gefehlt. In den Filmen wird betont, dass Sara ihre Freundin Becky NICHT als Dienstmagd mitnehmen möchte, das Gegenteil passiert im Buch. Das Ende ist etwas plump, aber ich mag das Buch trotzdem sehr. 

  12. Cover des Buches Aschenkindel (ISBN: 9783959917773)
    Halo Summer

    Aschenkindel

     (476)
    Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesicht

    MEINE MEINUNG


    Ich habe das Buch zum Geburtstag bekommen und weil es nicht gerade dick ist, dachte ich mir, ich lese es mal fix. Das Cover finde ich ganz schön.



     Der Schreibstil war gut, die Kapitel angenehm lang und die Sicht blieb konsequent gleich.

    Das erste Drittel hat mir gar nicht gefallen, ich dachte das wird ein eher maues Leseabenteuer. Die Parallelen zu Aschenputtel/ Cinderella waren mir zu gering, um für mich eine gute Adaption zu werden. Aber als die Handlung, in meinen Augen, dann fast nichts mehr mit dem Märchen gemeinsam hatte und ich es als zwei verschiedene Geschichten sehe konnte, hat es mir viel besser gefallen.

    Die Namen der Figuren fand ich allerdings merkwürdig. Ich kann es nicht leiden, wenn ich mir nicht sicher sein kann wie Person XY heißt und ich mir andere Namen ausdenken muss, die leichter über die Zunge gehen.

    Claerie, das Aschenputtel in dieser Geschichte, war mir leider nicht so sympatisch. Sie war mir zu grummelig und hatte so gar nichts mit der singenden Cinderella von Disney gemeinsam.

    Die romantischen Gefühle von ihr zu seiner bestimmten Person fand ich übereilt, merkwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung wie diese Liebe so schnell entstehen konnte.


    LESEEMPFEHLUNG


    Zuerst dachte ich, ich kann das Buch nicht mit gutem Gewissen weiterempfehlen aber ab dem Moment, in dem es für mich quasi nichts mehr mit Aschenputtel gemeinsam hatte fand ich es gut auch wenn die Protagonistin bis zum Schluss nicht meine Freundin wurde und die Liebesbeziehung aus dem Nichts kam. Trotzdem habe ich keine große Interesse daran, die Geschichte weiterzuverfolgen.


  13. Cover des Buches Gretchen (ISBN: 9783499245442)
    Ruth Berger

    Gretchen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Frankfurt 1770: Susanna Margaretha Brand dient im Gasthaus der Witwe Bauer, verliebt sich in einen durchreisenden Gast und verlebt ein paar schöne Stunden mit ihm. Dass sie später schwanger sein könnte, will sie nicht wahrhaben, auch wenn ihr Körper etwas anderes sagt. Bald gibt es Gerüchte, und Susanna, Susann genannt, wird sogar von Ärzten untersucht, doch niemand stellt eine Schwangerschaft fest. Im August 1771 klagt sie eine ihrer Schwestern der verheimlichten Schwangerschaft und Geburt an, beides ist strafbar, und die Mühlen der Justiz beginnen zu mahlen.

    Die Historikerin Ruth Berger erzählt nicht nur von einem tatsächlichen Kriminalfall, sondern stützt ihre Erzählung auch auf die historischen Akten zu diesem, und dennoch bleibt es ein Roman mit auch fiktiven Anteilen. Allerdings ist es auch insofern ein beachtenswerter Fall, dass Susann Goethe, der in diesem Roman auch eine handelnde Rolle spielt, zu seinem Gretchen inspirierte. Sehr lesenswert ist übrigens auch die „Nachrede“, in der die Autorin erzählt, „wie es weiterging“.

    Goethe ist übrigens nicht die einzige historische Persönlichkeit, die eine mehr oder weniger große Rolle spielt, so trifft man z. B. auch auf seine Schwester Cornelia und die Brüder Senckenberg, sowie viele andere Frankfurter aus allen Schichten, so auch Susanns Geschwister, Kolleginnen und die Gäste des Gasthauses, in dem sie arbeitet. Alle Charaktere werden pointiert, und mit Stärken und Schwächen dargestellt. Die meisten steuern ihre eigenen Perspektiven bei.

    Erzählt werden zunächst parallel die Ereignisse ab der Bezichtigung durch die Schwester,und das Geschehen davor, später bleibt es bei der aktuellen Zeitebene. Besonders der Erzählstil gefällt mir sehr gut, die Autorin schaut quasi „dem Volk aufs Maul“ und erzählt die jeweiligen Perspektiven so, als würde man die Gedanken und Gefühle der:s jeweiligen Handelnden erfahren, und das liest sich sehr humorvoll und unterhaltsam, was in Anbetracht dessen, was (noch) passiert, manchmal recht makaber wirkt. Dennoch lässt sich der Roman dadurch sehr gut lesen und, zunächst zumindest das, was noch kommen wird, verdrängen. Die Sprache ist dadurch oft etwas altertümlich, aber sehr passend, Insgesamt wirkt alles sehr authentisch.

    Besonders die Perspektive Susanns war es – natürlich – die mich sehr berührt hat. Diese junge Frau, die einen gewissen Widerspruchsgeist hat, und daher in der Vergangenheit ihre Probleme mit ihren Dienstherrschaften. Die Witwe Bauer allerdings ist zufrieden mit ihr. Susann, jüngste der Geschwister, versucht, auch aus Liebe vor allem zu ihren Schwestern, nun alles richtig zu machen. Ein kleiner Fehltritt nur, die Hoffnung auf Liebe, stürzt sie ins Unglück. Als ledige Mutter hätte sie kaum eine Chance mehr, da ist die Gesellschaft unerbittlich. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, Susanns Überlegungen, ihre Schuldgefühle, ihre Verdrängungen, ihre Hoffnung glaubhaft darzustellen.

    Der Roman punktet vor allem mit seinem Erzählstil, realistisch, authentisch, und humorvoll, was die Geschichte letztlich traurigkomisch macht – vor allem natürlich auch, weil es sich um ein reales historisches Geschehen handelt. Auch der Einbezug der Perspektiven anderer Frankfurter, aus allen Schichten, macht das Ganze sehr authentisch. Unbedingt empfehlenswert!

  14. Cover des Buches Das Bücherzimmer (ISBN: 9783423254229)
    Rosemarie Marschner

    Das Bücherzimmer

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Ein sehr unterhaltsamer Roman von einer starken junge Frau in der Zeit des aufkommenden Nationalsozialismus. Gut zu lesen, sehr bewegend. Es zeigt die Menschen mit ihren Fehler, schwächen und auch guten Eigenschaften. 


  15. Cover des Buches Madame empfängt (ISBN: 9783839200476)
    Ursula Neeb

    Madame empfängt

     (13)
    Aktuelle Rezension von: cybergirll

    Frankfurt im Jahre 1836, es werden mehrerer junge Dienstmädchen ermordet.
     Alle haben sich ihren kargen Lohn durch Prostitution aufgebessert, alle wurden vergiftet.

    Es gibt Anzeichen, dass der Täter aus der gehobenen Frankfurter Gesellschaft stammt.
    Die hiesige Polizei unter der Leitung von Oberinspektor Brand reist sich nicht unbedingt ein Bein bei den Ermittlungen aus, da die Opfer eh als liederliche Frauenzimmer gelten.
     Die Frankfurter Dichterin Sidonie Weiß möchte das der Täter gefasst wird und beginnt mit ihrem Jugendfreund Johann Konrad Friedrich eigenständig Ermittlungen anzustellen.

    „Madame empfängt“ ist ein historischer Kriminalroman von Ursula Neeb.
    Als Frankfurterin liebe ich Bücher die im alten Frankfurt angesiedelt sind.
     So habe ich auch schon die Reihe „Die Hurenkönigen ermittelt“ von Ursula Neeb verschlungen.

    Mit ihrer Geschichte schickt die Autorin ihre Leser*innen in die Jahre 1836/1837.
     Frankfurt wird anschaulich beschrieben, die Straßen heißen zum Teil heute noch so wie in der Geschichte und natürlich sind mir die Schauplätze bekannt.

    Auch wenn Frankfurt damals schon eine große und bedeutende Stadt war, kommt in der Geschichte doch zum Vorschein wie klein es damals gewesen sein muss. Das Geld war allerdings schon zur damaligen Zeit in Frankfurt zuhause.

    Viele bedeutende und reiche Persönlichkeiten lebten in Frankfurt.

    Die Protagonisten in der Geschichte gefallen mir durchweg gut. Besonders natürlich die Dichterin Sidonie Weiß.
    Sidonie ist bekannt für ihre Gedichte und Kriminalromane.
    So interessiert sie sich auch für die Giftmorde an den Dienstmädchen.
    Genauso bekannt und geschätzt ist die Dichterin auch für ihre Wohltätigkeit.
    Sie selbst lebt in der Innenstadt, in der Nähe der Altstadt, dem Armenviertel von Frankfurt.
    Aber auch nicht weit entfernt vom Westend, wo damals schon die Schönen und Reichen ihre Villen hatten.
    So bewegt sich Sidonie in allen Bevölkerungsschichten und hat einen guten Einblick in beide Welten.
    Zusammen mit ihrem Jugendfreund Johann Konrad Friedrich beginnt sie im Falle der Giftmorde zu ermitteln.
    Dabei steht ihr auch der Frankfurter Arzt und Psychiater Heinrich Hoffmann mit Rat zur Seite.
     Im Gegensatz zu Sidonie Weiß und Johann Konrad Friedrich ist Heinrich Hoffmann eine historische Persönlichkeit und wurde mit seinem Buch „Der Struwwelpeter“ weit über die Grenzen Frankfurts bekannt.

    Ursula Neeb erzählt die Geschichte spannend und lässt einiges aus dem historischen Frankfurt in ihren Text mit einfließen.
    Die Sprache ist perfekt an die Zeit und die jeweiligen Charaktere angepasst.

    „Madame empfängt“ ist ein gelungener und unterhaltsamer historischer Kriminalroman den ich sehr gerne gelesen habe.
     Den zweiten Band „Madame ermittelt“ habe ich mir schon auf meine Wunschliste gesetzt.



  16. Cover des Buches Floras Traum von rotem Oleander (ISBN: 9781612185323)
    Annette Hennig

    Floras Traum von rotem Oleander

     (35)
    Aktuelle Rezension von: tinstamp
    Rügen 1939. Die junge Flora ist die Älteste von sechs Kindern der Familie Naumann und kommt aus eher ärmlichen Verhältnissen. Doch sie besitzt Ehrgeiz und hat schon als Kind beschlossen, dass sie auf keinen Fall arm bleiben möchte. Flora hat hochtrabende Pläne und diese hängen mit der herrschaftlichen Villa der Familie "von Langenberg" und dem noch unverheirateten Sohn Heinrich zusammen. Ihr gelingt es den völlig von ihr geblendeten Mann zu umgarnen und ihm das Heiratsversprechen abzunehmen, trotz des Widerstandes seiner Mutter. Und schon bald hat sie nicht nur das Personal in der Hand, sondern auch Heinrich und Schwiegermutter Isabella. Flora übernimmt das Gut samt Villa. Auch die Geburt ihrer Tochter Viola ändert nichts an ihren Zielen und der Gefühlskälte.....
    Der Roman beginnt im Jahre 1990. Durch den wiederholenden Wechsel von Zeit und Sichtweise der erzählenden Figuren weiß der Leser schon von Beginn an, dass Flora bis zum hohen Alter ihren Charakterzug beibehalten hat. Sie ist eine dominante und nur auf ihre Vorteile bedachte Frau, die nicht wirklich die Sympathie der Leser erhält. Flora ist kaltherzig und selbstverliebt und setzt alles daran ihre Ziele, die sie sich gesteckt hat, zu erreichen. Selbst in den Kriegswirren behält sie einen kühlen Kopf.

    Die Zeitsprünge waren leider manchmal etwas abrupt und die vielen Charaktere am Beginn des Romans etwas schwer einzuordnen. Deshalb dauert es eine Weile bis man diese zuordnen und der Geschichte folgen kann. Der Spannungsaufbau ist jedoch gelungen und man verfolgt gespannt Floras Weg. Im Wechsel zwischen Gegenwart und der Vergangenheit erleben wir wie Flora ihr Ziel stetig verfolgt....leider nicht bis zum Ende.....denn....der Roman ist nicht abgeschlossen und hört einfach mitten in der Geschichte auf! Natürlich ist es bei Trilogien normal, dass es einen Cliffhanger gibt oder viele Fragen unbeantwortet bleiben - aber nicht, dass ALLES offen bleibt.
    Um mehr zu erfahren, muss man sich unweigerlich den zweiten Band besorgen. Das verstehe ich nicht wirklich, da es von der Seitenanzahl möglich gewesen wäre Band 1 und 2 in einem Buch unterzubringen. Deswegen muss ich leider einen Stern abziehen...

    Schreibstil:
    Der Schreibstil von Annete Henning ist flüssig, kurzweilig und vorallem die lebendige Darstellung der Charaktere ist der Autorin perfekt gelungen. Auch wenn die Protagonistin keine Symnpathieträgerin ist, so hat man sie wirklich bildhaft vor Augen und lernt sie zu hassen. Das muss man als Autor wirklich können....und das hat Annette Henning absolut drauf! Auch die bildhafte Beschreibung des Hauses, der Gegend und der Landschaft ist gelungen und lässt die Bilder im Kopf lebendig werden.

    Fazit:
    Ein gelungener Roman, bei dem man allerdings von Beginn an wissen sollte, dass Teil 1 alleine keinen Sinn macht! Man sollte bereits den 2. Teil zur Hand haben, da der erste Band mitten im Geschehen aufhört....was etwas ärgerlich ist. Abgesehen davon kann ich "Floras Traum von rotem Oleander" allerdings für alle empfehlen, die gerne Bücher über Familiengeheimnisse lesen.
  17. Cover des Buches Das Vermächtnis der Magd (ISBN: 9783442468409)
    Jane Harris

    Das Vermächtnis der Magd

     (16)
    Aktuelle Rezension von: simoneg
    Hinter den ehrwürdigen Mauern eines schottischen Herrenhauses lauert das Böse ... Ein atmosphärisch dichter Roman vor der Kulisse des viktorianischen Englands. Schottland, 1863: Als die fünfzehnjährige Bessy auf Haivers Castle eine Anstellung als Magd findet, ist das verwahrloste Mädchen außer sich vor Freude, endlich ein neues Heim zu haben. Doch hinter den ehrwürdigen Mauern des Herrenhauses lauert das Böse: Die Herrin Arabella wähnt sich von dem Geist einer toten Dienstmagd verfolgt. Bessy bestärkt sie in diesem Glauben, um ihre Herrin an sich zu binden. Ein gespenstisches Spiel um Liebe und Verrat beginnt, an dessen Ende beide Frauen vom Wahnsinn gezeichnet sind.... Das Buch ist aus der Sicht der Magd geschrieben und so ist leider auch die Sprache: einfach oder platt (?) und gewöhnungsbedürftig. Ich konnte mich leider nicht daran gewöhnen, und nach nur 50 Seiten war meine Schmerzgrenze erreicht. Daher kann ich zum weiteren Verlauf der Story nichts sagen. Arabella kam jedoch schon seit ihrem ersten Auftritt ziemlich abgefahren rüber.
  18. Cover des Buches Das Mädchen mit dem Perlenohrring (ISBN: 9783837171969)
    Tracy Chevalier

    Das Mädchen mit dem Perlenohrring

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater
    Eine Erzählung auf Grundlage von Gemälden zu schreiben, das klingt nach einer Übung aus einem Volkshochschulkurs für kreatives Schreiben. Tracy Chapmann aber erhebt sich meilenweit über Volkshochschulkursniveau. Meisterlich schlüpft sie in die Ich-Erzähler-Rolle der Magd Grit und lässt diese ihr Leben im Haus des berühmten Malers Vermeer. Grandios geschildert ist die erotische Spannung zwischen Maler und Modell.
  19. Cover des Buches The Lottie Project (ISBN: 9780440868538)
    Jacqueline Wilson

    The Lottie Project

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Drei Erzählungen (ISBN: 9783861509820)
    Gustave Flaubert

    Drei Erzählungen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Der Band enthält die letzten von Flaubert veröffentlichten Erzählungen. In Ein schlichtes Herz erzählt er die tragische Geschichte der Hausangestellten Félicité, die bis zu ihrem eigenen Tod der Herrin und deren Familie (einschließlich dem Papageien) die Treue hält. Die Legende von Sankt Julian dem Gastfreien erzählt die grausam-nachdenkliche Geschichte des Julian, der seinen Eltern vor der Geburt zunächst in zwei Visionen als Heiliger und König angepriesen wurde, im Laufe seines Lebens jedoch zu einem monströs-mordenden Gefühllosen verkommt. Sein Leben endet tragisch und so gar nicht wie das eines Heiligen. Die dritte Erzählung nennt sich Herodias und spielt im alten Israel. Das Nachwort meint, Flauberts letzte Erzählungen seien weniger vom Pessimismus getragen als seine ersten. Nun ja, dem kann ich so nicht zustimmen. Das Grundgefühl ist für mich auch hier weitgehend gedämpft, verhalten; Félicité lebt ein zurückgesetztes Leben, sich völlig für die Herrin aufopfernd, selbst dem lebensbedrohlichen Stier in den Weg stellend. Ihr zurückgenommenes Wesen stimmt traurig. Ihr Lebensende ebenso. Julians Charakter und Entwicklung - die so völlig entgegen dem läuft, was die Prophezeiung andeutet – stimmt ebenso pessimistisch und dem Grunde nach ablehnend. Keine der Geschichten sprüht von besonderer Herzenswärme oder typischer Flaubert’scher Ironie. So gesehen sind die Erzählungen meinem Empfinden nach das bisher pessimistischste was ich bislang von Gustave Flaubert gelesen habe. Gut ist ein Nachwort am Ende, das neben biographischen Informationen zum Autor auch einiges zum Inhalt der Kurzgeschichten enthält und somit zum Verständnis beiträgt.
  21. Cover des Buches A Little Princess (ISBN: 9781631827693)
    Frances Hodgson Burnett

    A Little Princess

     (45)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Ich habe dieses Buch im englisch Unterricht bekommen und es ist wirklich gut. Für jeden englisch anfänger oder allgemein alle die eine geschichte über ein kleines Mädchen lesen wollen ist es nur zu empfehlen.

  22. Cover des Buches Die Sterne von Marmalon (ISBN: B0056XF1QY)
    Charlotte Link

    Die Sterne von Marmalon

     (119)
    Aktuelle Rezension von: MoniqueH


    Mary wohnt im 16. jahrhundert mit Ihre Eltern im Armut. Sie muss mithelfen und hat wenig für sich ausser ihr guter Freund und Jugendliebe Frederic. Wenn sie die Möglichkeit bekommt für Lady Cathleen zu arbeiten, betritt sie eine andere Welt die ihr nach London führt. Sie plannt aber zurück zu kommen und Frederic zu heiraten. Nach mehrere Jahre und verschiedene Umwegen kommt sie auch zurück aber alles ist anders. Marys Leben hat viele Ups und Downs aber irgendwie lernt sie zu überleben. Wie muss mann lesen, weil ich anders zu viel verrate. 

    Ein Buch das dicht mit führt in der Geschichte des 16. Jahrhunderts. Ein was älterese Buch von Charlotte Link das ich auf eine holländische Bücherseite nicht Mal finde. Ist aber ein muss wenn man historisches mag.
  23. Cover des Buches Die Entscheidung der Magd (ISBN: 9783960480747)
    Marion Henneberg

    Die Entscheidung der Magd

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Reiko
    Zum Inhalt:
    Die tempramentvolle Eilika lebt als Dienstmagd auf der Bernburg.
    Dort trifft sie den stattlichen Ritter Robert von Harsefeld.
    Beide sind fasziniert voneinander, doch das Schicksal trennt sie sofort wieder:
    Robert zieht für den Sachsenherzog Heinrich den Löwen in den Krieg.
    Als ein junger Adliger zudringlich wird, flüchtet Eilika zur alten Amme Alda, die sie in die Geheimnisse der Heilkunst einführt, und lernt in Quedlingburg Lesen und Schreiben.
    Als Heilkundige erfährt sie immer größere Anerkennung.
    Doch Eilika kann Robert einfach nicht vergessen.

    Meine Meinung:
    Da ich momentan wieder etwas anderes brauchte außer Fantasy, hab ich mir mal einen historischen Roman geschnappt, der auch schon etwas länger auf meinem SUB lag.
    Es ist ein tolles Buch, was ich kaum aus der Hand legen konnte.
    Die Geschichte um die 17 jährige Eilika hat mich sehr fasziniert.
    Es ist eine schöne Liebesgeschichte und spielt ungefähr im Zeitraum 1140-1150.
    Das meiste ist frei erfunden, aber ein paar kleine Fakten sind tatsächlich wahr.
    Eilika und ihr kleiner Bruder arbeiten auf der Bernburg.
    Als sie Ritter Robert von Harsefeld kennenlernt, ist es um sie geschehen.
    Doch als ihr ein aufdringlicher junger Adliger zu nahe kommt, flieht sie.
    Robert, der ihren kleinen Bruder als Knappe genommen hat, entdeckt sie unterwegs und bringt sie zu seiner alten Amma Alda.
    Doch die Wege der beiden trennen sich, da Robert in den Krieg ziehen muss.
    Währendessen lernt Eilika von Alda vieles über Heilkunde.
    Wird die Liebe der beiden eine Chance haben?
    Wenn es euch interessiert, lest es selbst, ich möchte euch an dieser Stelle nicht zuviel verraten!

    Mein Fazit:
    Ein tolles Buch, was man zwischendurch einfach mal so lesen kann
    Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen.
  24. Cover des Buches Total bedient (ISBN: 9783404607792)
    Anna K.

    Total bedient

     (15)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-
    Das Buch hat mir gut gefallen.
    Ich konnte mich mit der Autorin und deren Einstellungen identifizieren. 
    Es war wirklich spannend und interessant hinter die Kulissen zu schauen. Mit skurrilen Erlebnissen, humorvollen Erlebnissen, zum Kopf schütteln und auch mit ernsten Erlebnissen. Eine gute Mischung, glaubwürdig geschrieben und gut zu lesen. Es bringt auch erste Themen aufs Tablett, aber immer noch mit einer gewissen Leichtigkeit ohne erhobenen Zeigefinger. Das Buch kommt ohne Längen aus. Es hat mir gut gefallen und ist lesenswert. 
    Passenderweise habe ich das Buch gelesen, als ich selbst Gast in einem Hotel war. Da sieht man die angestellten doch auch ein wenig anders.

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