Bücher mit dem Tag "detektiv-in"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "detektiv-in" gekennzeichnet haben.

40 Bücher

  1. Cover des Buches Der blutrote Teppich (ISBN: 9783462051414)
    Christof Weigold

    Der blutrote Teppich

     (49)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Eigentlich hatte Hardy Engel nach seinem letzten Fall die Nase von der Filmbranche und der Ermittlertätigkeit voll. Inzwischen konnte er aber selbst die Miete nicht mehr zahlen. Dann hat der bekannte Regisseur William Desmond Taylor einen Auftrag für ihn. Als Hardy ihn aufsucht, liegt Taylor erschossen in seinem Wohnzimmer. Natürlich gerät Hardy ins Visier der Ermittler. Daher bleibt ihm keine Wahl, als selbst den wahren Täter zu finden.

    Mir hatte schon der Vorgängerband „Der Mann, der nicht mitspielt“ gut gefallen und Hardy Engels zweiter Fall konnte mich auch wieder überzeugen. Der Autor Christof Weigold hat auch dieses Mal wieder einen realen Mordfall aus der Vergangenheit aufgegriffen und darum eine Geschichte gesponnen. Man trifft in dem Buch auf viele bekannte Namen aus der Filmbranche in den Zwanziger Jahren. Der Schreibstil ist lebendig, ein wenig lakonisch und sehr gut zu lesen.

    Der Deutsche Reinhard Engel hat auf eine Karriere als Schauspieler gehofft, doch da das nicht so recht funktioniert, betätigt er sich nebenbei auch als Privatermittler. Doch in Hollywood wird mit harten Bandagen gekämpft. Keiner gönnt dem anderen etwas und man wird leicht zum Spielball derer, die das Sagen haben. Auch in diesem Fall weiß Hardy nie so genau, wem er trauen kann, denn es wird manipuliert und integriert. Aber Hardy zieht sein Ding durch, auch wenn er sich mit einigen mächtigen Leuten anlegen muss. Ich mag Hardy, auch wenn er nicht unbedingt ein Sympathieträger ist. 

    Immer wieder gibt es neue Wendungen, welche die Spannung hochhalten. 

    Mir hat auch dieser Roman wieder viel Spaß bereitet. Ich kann ihn empfehlen. 

  2. Cover des Buches Auf tapsigen Pfoten ins Glück (ISBN: 9783365000977)
    Petra Schier

    Auf tapsigen Pfoten ins Glück

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Vampir989

    Klapptext:

    Eine Bordeauxdogge im Weihnachtsfieber

    Jana schafft wunderschöne Kunstwerke aus Glas. Seit jedoch eine Diebesbande umgeht, sind ihre wertvollen Stücke in Gefahr, und so engagiert Jana Sicherheitsmann Oliver und seine Bordeauxdogge Scottie. Anfangs ist sie nicht begeistert von dem Duo, denn der stürmische Scottie scheint ihre Kunst eher zusätzlich zu gefährden als zu schützen. Trotzdem spürt Jana eine Anziehung, der sie kaum widerstehen kann. Was sie allerdings nicht weiß: Oliver hütet ein Geheimnis, das ihre Träume erfüllen oder ihre zarten Gefühle im Keim ersticken könnte.

    Meine Meinung:

    Ich habe schon viele Weihnachtsromane von Petra Schier gelesen und war immer total begeistert.Und auch diesmal hat sich mich mit ihrer neuesten Lektüre in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Viele Protagonisten kannte ich schon und freute mich sie wieder zu treffen.Wie bei jedem Weihnachtsroman von Petra Schier spielt ein Hund eine wichtige Rolle.In dieser Geschichte lernen wir den Hund Scottie kennen.Petra Schier hat eine wunderschöne und bezaubernde Weinachtsatmosphäre erschaffen.Vor meinen Augen sah ich den Weihnachsmarkt,die bezaubernde Beleuchtung und der Duft von frischen Waffeln kam in meine Nase.Durch die herzerwärmende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Es gab so viele mitreissende und berührende Erlebnisse und ich durfte hautnah dabei sein.Aber diesmal war auch Spannung dabei.Gerade die Mischung aus Herzschmerz,Romantik und Spannung haben für mich diesen Roman so lesenswert gemacht.Die Handlung blieb durchweg einfach interessant.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt.

    Das Cover ist natürlich auch einfach bezaubernd.Scon beim ersten Anblick bekommt man Lust zum lesen.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Für mich rundet es das brillante Werk ab.Ich hatte viele wunderschöne und lesenswerte Stunden mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.

  3. Cover des Buches Mord im Okzident Express: Penny Küfer ermittelt (ISBN: B07JYT6FD3)
    Alex Wagner

    Mord im Okzident Express: Penny Küfer ermittelt

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ich liebe ja Detektivgeschichten und Cosy Crime, daher war ich neugierig auf diesen ersten Band einer für mich neuen Reihe. 

    Die Protagonistin ist eine 29-jährige angehende Detektivin aus Österreich, gerade frisch getrennt von ihrem Verlobten und enterbt von der reichen Mutter. Mit der teuren Reise im Okzident Express erfüllt sie sich einen langgehegten Wunsch. Und prompt stirbt in ihrem Waggon ein Mann. Es sieht nach einem Spinnenbiss aus, aber kann das sein? 

    Mag sein, dass es keine große Krimikunst ist, die hier erzählt wird, aber mich hat die Geschichte bestens unterhalten. 

    Es war nicht superspannend, aber das erwarte ich von einem Cosy Crime auch gar nicht. Die Story war unterhaltsam, rätselhaft, kurzweilig und interessant. Ich mochte sie. Und ich werde diese Reihe fortsetzen und freue mich schon auf den nächsten Band. 

     🎧audio 


  4. Cover des Buches Arsen und Spitzenhöschen: Penny Küfer ermittelt (ISBN: B07ZS4TW85)
    Alex Wagner

    Arsen und Spitzenhöschen: Penny Küfer ermittelt

     (30)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Penny Küfer, Band 4: Penny Küfer hat sich in Wien als „Beraterin in Sicherheitsfragen“ selbstständig gemacht. Der erste Auftrag wird ihr ausgerechnet durch ihre Mutter Frederike vermittelt. Niní Delight, Chefin einer Luxus-Dessous-Kette, hat sich mit Arsen das Leben genommen. Ihre Mutter, Lucinda Schürmann, Freundin von Frederike, bezweifelt den Selbstmord und lädt sie ein, von ihrem Anwesen aus zu ermitteln. Penny fühlt sich gleich wie in einem prachtvollen Fünfsternehotel – aber nicht lange, denn nicht alle sind mit Pennys Anwesenheit einverstanden…

    Erster Eindruck: Alle Cover dieser Reihe sind von den Farben her sehr auffällig; die Gestaltung trifft nicht so ganz meinen Geschmack.

    Dies ist Band 4 der Reihe, kann aber ohne Kenntnisse der Vorgängerbände gelesen werden.

    Da Pennys Stellensuche bei einer etablierten Detektei bisher nicht erfolgreich war, hat sie beschlossen, sich selbstständig zu machen. Sie weiss, dass sie sich daher nicht Berufs- oder Privatdetektivin nennen darf, da ihr eben diese Praxisjahre in einer Detektei fehlen. Aber das macht ihr nichts aus, denn sie interessiert sich eh für Ermittlungen in Mordfällen, und genau das dürften Berufsdetektive nicht auf eigene Faust ausführen. Interessant, oder?
    Eine illustre Truppe rund um Lucinda Schürmann: ihr Verlobter Artur, ihre Tochter Valerie, die eine erfolgreiche Burlesque-Tänzerin ist, deren Verlobter Alexander, Saskia, die Geschäftspartnerin von Niní sowie ein geheimnisvoller Freund von Niní. Wer würde von ihrem Tode profitieren? Penny vermutet nämlich, dass es jemand der vorgängig genannten Personen sein müsste. Ganz offensichtlich hat sie die Täterschaft aufgeschreckt, denn Penny entgeht nur knapp einem Mordversuch…

    Burlesque, Dessous, Edelsteine, Giftmorde – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Stichworte. Das Buch hat sich wiederum flüssig lesen lassen, war mir aber zu ruhig. Der Showdown war überraschend. Ich freue mich auf Pennys weitere Fälle.

  5. Cover des Buches Feuertaufe. Lorenz Lovis ermittelt (ISBN: 9783710402142)
    Heidi Troi

    Feuertaufe. Lorenz Lovis ermittelt

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Lorenz Lovis, Mitte vierzig, Junggeselle und geschasster Beamter der Staatspolizei Brixen steht vor einer schwierigen Entscheidung: Soll er den Bauernhof seines verstorbenen Onkels weiterführen – ganz ohne Erfahrung als Landwirt? Doch bevor er seiner neuen Berufung zum Bauern folgt, sind seine ermittlerischen Fähigkeiten gefragt: Ein Unbekannter wirft dahingemetzelte Uhus auf das Grundstück von Baron Carlo Cavagna. Ein dummer Jungenstreich oder doch ein Sabotageakt gegen Cavagnas umstrittenes Luxushotelprojekt? Als in der Jagdhütte des Barons eine Leiche gefunden wird, beginnt es im beschaulichen Brixner Talkessel ordentlich zu rumoren.

    Ich kenne bereits Bücher der Autorin Heidi Troi, und so wurde ich auf diese Reihe aufmerksam.

    Problemlos fand ich in die Geschichte hinein. Das Setting spielt im schönen Südtirol und auch wenn ich noch nicht in Brixen war, konnte ich mir die Gegebenheiten gut vorstellen. Ich hätte auch nichts dagegen, mal auf den Spuren von Lorenz Lovis zu wandern.

    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Manche Dialoge sind im Dialekt bzw. auf Italienisch geschrieben und ich liebe es. Alles verstehe ich wortwörtlich nicht, aber sinngemäß schon, so dass mir hier keine Informationen durch die Lappen gehen. Aufgelockert wird das Ganze durch humorvolle Unterhaltungen. Da das Erzähltempo angenehm ist und uns auch vom Drumherum genug Infos geliefert werden, ist alles schlüssig, und ich konnte mich voll und ganz fallen lassen.

    Die Geschichte wird aus Sicht von Lorenz Lovis im personalen Stil erzählt. Und ich kann nicht anders, ich muss ihn mögen. Teils unbedarft, teils verpeilt ist er dennoch ein Protagonist, auf den ich mich problemlos einlassen konnte. Ich empfinde ihn als gut ausgearbeitet und freue mich schon jetzt, das nächste Buch mit ihm zu lesen.
    Denn dass ich die Reihe weiterverfolge steht nicht zur Diskussion.
    Aber auch die anderen Charaktere finde ich sehr gelungen. Egal ob es seine Freunde oder seine Feinde sind, alle werden authentisch dargestellt.

    Für meinen Geschmack verrät der Klappentext etwas zu viel. Da war ich froh, dass ich ihn mir zwar im Vorfeld mal durchgelesen hatte, als ich dann aber zum Lesen kam, hatte ich diesen wieder vergessen. 

    Der Krimi lieferte mir spannende und unterhaltsame Lesestunden. Mich konnte das Buch überzeugen. Die Story ist gut durchdacht und ich hätte das Ende so niemals voraussehen können. Von mir gibt es fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

  6. Cover des Buches Die letzte Geliebte (ISBN: 9783462053265)
    Christof Weigold

    Die letzte Geliebte

     (21)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Hollywood 1923: Privatdetektiv Hardy Engel wird angeheuert, Nachteiliges über den ehemaligen Politiker und derzeitiger Präsident der Filmproduzentenvereinigung MPPDA, Will Hays, herauszubekommen. Er sticht in ein Wespennest, heimliche Geliebte, Morde und der Ku-Klux-Klan kreuzen seine Ermittlungen.

    Mal wieder habe ich eine Buchreihe mittendrin angefangen, dies ist bereits der dritte Band, jedoch kann man der Erzählung gut folgen, auch wenn man die ersten beiden nicht kennt. Kennen sollte man aber vielleicht ein bisschen das Filmmilieu jener Zeit, denn Hardy, der sich früher auch als Schauspieler probiert hat, trifft so manchen bekannten und weniger bekannten Star jener Zeit, andere werden zumindest genannt, seien es Schauspieler wie Pola Negri, Gloria Swanson, Mary Pickford oder Douglas Fairbanks, oder die Riege der Filmproduzenten wie Carl Laemmle und D. W. Griffith.

    Der Kriminalfall basiert auf tatsächlichen Ereignissen, auch im politischen Bereich, wird aber angereichert mit fiktiven und/oder nicht ganz geklärten Ereignissen, eine Verquickung, die mir gut gefällt, und am Ende wird manches nicht ans Licht kommen, sondern, wie es tatsächlich der Fall war, Gerücht oder ungeklärt bleiben – zum Verdruss Hardys, der eigentlich alles aufgeklärt hatte. Dies scheint typisch für die Reihe, Hardy kann letztlich seine Erfolge nicht unbedingt genießen (der Autor aber halt die Realität auch nicht ändern).

    Hardy und seine Freundin Polly Brandeis, die u. a. Drehbuchschreiberin ist, haben mir ebenfalls gut gefallen. Der Autor lässt Hardy selbst in Ich-Form erzählen, so dass man immer genau auf seinem Kenntnisstand ist, seine Gedanken und Gefühle hautnah miterlebt. Polly steht ihm im Laufe des Romans auch bei den Ermittlungen zur Seite, sie hat ganz persönliche Gründe dafür. Die Charaktere sind insgesamt gut gelungen, und auch die Erzählweise ist so bildhaft, dass mein Kopfkino gut zu tun bekam.

    Manchmal allerdings fand ich Hardys Handeln etwas übertrieben, manchmal hätte er sich ein bisschen zurückhalten können/müssen, so hätte er manche Gefahrensituation umgehen können – auch wenn sein Handeln natürlich dann für Spannung gesorgt hat. Andererseits ist er halt durchaus auch als hardboiled detective zu sehen, und so passt sein Verhalten letztlich schon.

    Apropos Spannung: Es gibt einige Szenen, die sehr spannend sind. Dazwischen erfährt man viel über die Zeit, das soziale und gesellschaftliche Leben, und die Charaktere, handelnde und erwähnte. Wie gesagt, es schadet nicht, sich schon ein bisschen auszukennen.

    Ich habe mich nie gelangweilt – und Lust bekommen, die beiden Vorgängerbände auch noch zu lesen, ebenso hoffe ich auf einen weiteren Band, der meines Erachtens auch angedeutet wird.

    Wer sich für die 1920er Jahre und das Filmbusiness interessiert, sollte der Reihe eine Chance geben. Wer einen interessanten Krimi, der mit den tatsächlichen historischen Ereignissen verquickt ist, lesen will, ist hier ebenfalls richtig. Ich freue mich darauf, Hardy Engel in weiteren Bänden wiederzutreffen.

  7. Cover des Buches Bewährungsprobe. Lorenz Lovis ermittelt (ISBN: 9783710402159)
    Heidi Troi

    Bewährungsprobe. Lorenz Lovis ermittelt

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Sonja_Dobnigg

    Auch dieser 2 Teil dieses Brixenkrimis war der Totale Wahnsinn der mich zum Teil Verzweifeln Ließ weil ich nicht wusste was da gespielt wird aber so nach und nach kam alles Heraus und das war dann doch ziemlich Heftig.Lorenz Lovis mit seinem Hof zieht die Probleme Anscheinend magisch an den auf seinem Weingut wird eine seiner Mieterin Getötet und Natürlich fällt der Verdacht sofort auf ihn und seinem Knecht aber war er es wirklich?Seine Mieterin war alles andere als Einfach den Sie hat allen das Leben zur Hölle gemacht 

    Das Cover finde ich perfekt 

    Was dann am Ende Herauskam war für mich dann doch Überraschend den damit hab ich nicht gerechnet.5 Sterne sind viel zu wenig also geb ich mehr und eine Klare Leseempfehlung 

  8. Cover des Buches Penny Küfers Weihnachten: Kriminalroman (Penny Küfer ermittelt 7) (ISBN: B08FF5RX89)
    Alex Wagner

    Penny Küfers Weihnachten: Kriminalroman (Penny Küfer ermittelt 7)

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Penny Küfer erhält von ihrer Mutter eine Einladung zum Weihnachtsfest. Pennies Mutter ist nun eine Prinzessin, was sehr gut zu ihr passt, und sie möchte, dass ihre Tochter auf Schloss Waldenstein die „neue“ Familie kennenlernt.

     Ich hab mich bis zum Schluss sehr gut unterhalten gefühlt. Zumal es mir wie Penny ging und ständig jemanden anderen als Mörder verdächtigte. Ich kam erst darauf als Penny es sagte, dass es so war, wie es war. Total lustig fand ich einige Charaktere. Sie waren wieder gut gezeichnet. Schade fand ich, dass Penny alleine war und „keinen Freund oder Freundin“ bei sich hatte. Hinterher betrachtet fand ich, dass sie doch in gefährlichen Situationen war.

     Der Schreibstil war wieder sehr gut und die Situationskomik blitzte immer wieder hervor. Ich hab mich sehr gut amüsiert. Weihnachtsstimmung kam leider nicht auf, das war auch nicht möglich, bei so vielen seltsamen Begebenheiten bzw. Morden.

     Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich denke, dass die Autorin nun ihren eigenen Schreibstil hat und sich von Agatha Christie wegbewegt hat. Nichtsdestotrotz ein sehr gutes Buch, zwar nicht so spektakulär, wie manche anderen, aber trotz allem, habe ich es sehr gerne gelesen.

     Ach ja, Pennys Mutter hat nicht gefehlt, die hätte sie nur gebremst und des Schlosses verwiesen. ;-)

     Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

    Penny Küfer hatte wieder einen „tollen“ Fall, der komplett nachvollziehbar ist. Super spannend, die Mördersuche geht auch für den Leser bis zum Schluss. Viel Situationskomik, ein toller Schreibstil, Spannung bis zum Schluss, tolle Charaktere, was will ich als Leserin mehr? 8 Sternchen von der Fee!

  9. Cover des Buches Heringshappen (ISBN: 9783740804213)
    Ute Haese

    Heringshappen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Wildpony

    Heringshappen   -  Ute Haese

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Hanna Hemlokk ermittelt wieder: Das Bokauer Private Eye in Hochform.

    Der Wirt des hippen Gourmettempels »Heuschrecke« ist tot, zertrampelt von einer Kuh. War es tatsächlich ein Unfall? Oder hat der »Reichsbürger« Rolf Bapp etwas damit zu tun? Und welche Rolle spielt der dauertwitternde Bürgermeisterkandidat Arwed Klinger? Ganz zu schweigen von dem Horror-Clown, der seit Kurzem sein Unwesen in Bokau treibt. Hanna Hemlokk, das schräge Private Eye mit Herz und Hirn, ist gefordert – und sieht sich bald mit einem zweiten Todesfall konfrontiert.

    Mein Leseeindruck:

    Juhu - hab ich gedacht als ich entdeckt habe das es einen neuen Fall mit der Privatermittlerin Hanna Hemlokk gibt.

    Und ich habe mich sofort riesig über die Fortsetzung gefreut, da ich ein großer Fan von Hanna bin. Schließlich haben mich dir 4 Vorgängerbände, die ebenfalls im Emons Verlag erschienen sind, richtig begeistern können.

    Natürlich ermittelt Hanna auch im Band 5 wieder unkonventionell und sehr humorreich. Und natürlich super spannend, denn bei Hanna weiß man nie was sie noch alles macht. Und hier muss Hanna zwischen einem Mörderkuh, einem Reichsbürger, einem Bürgermeisterkandidaten und einem Horror-Clown die Wahrheit herausfinden. Dieser Spagat ist ihr (und unserer Autorin Ute Haese) natürlich wieder super gelungen.

    Fazit:

    Einfach wieder ein genialer Küstenkrimi, der mir tolle Lesestunden und viel Spaß bereitet hat.

    Hanna als Protagonistin ist einfach klasse!

    Daher gibt es von mir von Herzen gerne 5 volle Sterne und meine weitere Lese-Empfehlung für diese tolle Buchreihe! *****

  10. Cover des Buches Tod einer Schnüfflerin: Penny Küfer ermittelt (ISBN: B07MDGNX8T)
    Alex Wagner

    Tod einer Schnüfflerin: Penny Küfer ermittelt

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Heidelinde12

    Auch der zweite Fall der Privatdetektivin in spe – Penny Küfer – ist in flotter humoriger Schreibweise gut zu lesen. Ich mag den etwas flippigen Charakter Penny Küfers. Ihre weltgewandte intelligente, auf den ersten Blick forsche Art und auch ihre ausgeprägte Beobachtungsgabe hilft ihr dabei, so manche Nuss zu knacken. Die junge Frau stolpert quasi in diesen neuen Mordfall hinein und löst ihn auf völlig unkonventionelle Weise. Wer der Täter ist, der sich dann noch als Massenmörder entpuppt, erfährt die Leserschaft erst zum Ende der Handlung. Ehrlich gesagt, war ich völlig überrascht, wen die angehende Privatdetektivin als Täter entlarvt – es ist jemand, der glaubte aus Liebe morden zu müssen – welch ein verdrehter Geist, welch irrsinniger Glaube. Die Autorin hat für ihre Geschichte einen mystischen einsamen Ort in Österreichs Bergen gewählt, welcher fast unbewohnt scheint und der zusammen mit den eigenartigen Charakteren weniger Protagonisten, eine ausgezeichnete Kulisse für die Handlung des Buchs abgibt.

    Ich empfehle das Buch sehr gern weiter. Es ist ein lockerer, leichter und dennoch spannender Lesestoff mit einem kleinen Miss Marple Touch.

    Heidelinde Penndorf

    (21.02.2019)

  11. Cover des Buches Der Maus Fall (Penny Küfer ermittelt 6) (ISBN: B086SRRLG1)
    Alex Wagner

    Der Maus Fall (Penny Küfer ermittelt 6)

     (20)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Penny Küfer, Band 6: Penny Küfer liebt ihren Job als Beraterin in Sicherheitsfragen, hat aber dringend eine kurze Auszeit nötig. Sie fährt deshalb ins abgelegene „Bergschlössl zum Wilden Kaiser“. Sie wird nur lesen, gut essen und dem Nichtstun frönen – so zumindest der Plan. Bereits am ersten Abend kommt es zu einem dramatischen Zwischenfall und das Thema Erholung ist bereits Vergangenheit…

    Erster Eindruck: Die Gestaltung der Cover dieser Reihe trifft nicht so ganz meinen Geschmack.

    Dies ist Band 6 der Reihe, kann aber ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden.

    Die Anfahrt zum Hotel ist ziemlich beschwerlich, da der Winter beschlossen hat, in puncto Wetter alles zu geben: Schnee, Sturm, schlechte Sicht. Penny muss jedoch zugeben, dass ihr geliebtes Auto auch nicht die perfekte Wahl für eine Bergpartie ist. Ganz erschöpft kommt sie schlussendlich im Hotel an. Sie freut sich auf den Kurzurlaub, wo auch ihr Smartphone Pause hat, denn im Hotel gibt es keinen Handyempfang, wie das Hotel bereits auf der Website vermeldet. Zum Aufwärmen richtet sich Penny in der Lounge vor dem Kamin ein und beginnt zu lesen. Ein neuer Gast, Lissy Donner, setzt sich zu ihr und beginnt das Gespräch. Penny ist irritiert über deren Outfit, denn es erinnert sie stark an eine Dame aus dem horizontalen Gewerbe. Sie sagt, sie überrasche ihren Mann. Okay. Später kommt Lissy tränenüberströmt zurück in die Lounge – ihr Mann habe sich nicht über das Rollenspiel und ihre Anwesenheit gefreut. Es kam zum Streit. Als Penny sie zum Zimmer ihres Mannes begleitet, um ihre Tasche zu holen, finden sie ihren Mann tot auf!
    Penny schaltet gleich in den Detektivinnenmodus und übernimmt die Regie. Die wenigen Gäste und das Inhaberpaar sind froh darüber. Die Polizei kann leider nicht gerufen werden, da nebst dem fehlenden Handynetz nun auch noch der Strom ausgefallen ist, an dem das normale Telefon angehängt ist. Auch Hilfe aus dem Ort zu holen, fällt flach – das Zufahrtstor wurde blockiert und bei den eisigen Temperaturen wäre ein Fussmarsch tödlich.

    Stalking, Erfolg, Neid, Familie, Geheimnis – dies sind nur einige der behandelten Themen. Penny ist mittlerweile schon eine routinierte Detektivin. Auch wenn es knifflig war, konnte sie dieses Locked Room Mistery lösen. Die Geschichte hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen – 4 Sterne.

  12. Cover des Buches Der Fluch der Feuerperle (Penny Küfer ermittelt 5) (ISBN: B085XKXHG3)
    Alex Wagner

    Der Fluch der Feuerperle (Penny Küfer ermittelt 5)

     (25)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Penny Küfer, Band 5: Eine Schifffahrt, die ist lustig… aber diese nicht! Penny Küfers neuster Auftrag führt sie an Bord eines Luxuskreuzfahrtschiffs, das auf seiner Jungfernfahrt von Lübeck nach New York ist. Sie soll für die Sicherheit von Reeder Richard Lambergs Verlobter sorgen. Es dauert nicht lange und schon wird der erste Todesfall vermeldet…

    Erster Eindruck: Alle Cover dieser Reihe sind von den Farben her sehr auffällig; die Gestaltung trifft nicht so ganz meinen Geschmack. Mir gefällt hier jedoch, dass der Autorenname auf das Kreuzfahrtschiff eingearbeitet wurde.

    Dies ist Band 5 der Reihe, kann aber ohne Kenntnisse der Vorgängerbände gelesen werden.

    Ein weiteres Mal sticht Penny in See – dieses Mal nicht in einem U-Boot, wie in Band 3, sondern auf einem luxuriösen Kreuzfahrtschiff. Penny freut sich auf den neusten Auftrag, den ihr durch Alex Adamas, Edelsteinhändler und Juwelier sowie guter Freund von Penny, vermittelt wurde. Die Verlobte von Richard Lamberg ist Lara Alistair, Alex‘ Cousine. Auf dieser Reise soll sie der Öffentlichkeit als Richards Verlobte und werdende Mutter seines Sohnes vorgestellt werden. Lara ist nervös, denn aus ihrer Sicht sind in letzter Zeit ein paar merkwürdige Dinge vorgefallen. Sie spricht von einem Fluch, der nur die erstgeborenen Söhne der Familie Lamberg betreffen soll. Kann ein moderner Mensch ernsthaft an einen Fluch glauben? Richard Lamberg hat viel Personal, insbesondere Sicherheitspersonal, das ihn und seine Verlobte beschützen soll. Aber es muss auch ein ganz besonderes Familienschmuckstück beschützen, das von unermesslichem Wert ist. Die Passagiere wissen, dass dieses Schmuckstück auch präsentiert werden soll.

    Lange habe ich mich gefragt, wem man eigentlich trauen kann, denn Verbrecher sind zuweilen auch sehr gute Schauspieler und wissen das Gegenüber überzeugend zu täuschen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich selbst überhaupt keine detektivischen Ambitionen habe *grins*. Fluch, Amazonen, Skythen, Juwelen, Journalismus – dies sind einige der behandelten Stichworte. Es hat mir gefallen, Penny zu begleiten; sie entwickelt übrigens grosses Verhandlungsgeschick! Die Auflösung des Locked Room Mistery hat mich überrascht. Von mir gibt es 4 Sterne und ich freue mich auf den nächsten Fall.

  13. Cover des Buches 20.000 Morde unter dem Meer: Penny Küfer ermittelt (ISBN: B07P6CMTXS)
    Alex Wagner

    20.000 Morde unter dem Meer: Penny Küfer ermittelt

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Heidelinde12

    Penny Küfer hat es geschafft und ihre Ausbildung als Privatdetektivin erfolgreich abgeschlossen. Und schon hat sie einen neuen Auftrag, der sie diesmal auf ein Luxus-U-Boot eines Literaturliebhabers des Genres Krimi führt. Echt genial – der Besitzer beherbergt dort eine riesige Bibliothek mit ausgesuchten und teuren Raritäten dieses Genres – eben ca. 20 000 Bücher C also 20 000 Morde – gut gewählter Titel. Ein Traum, aber nicht nur diese Buchschätze, sondern auch dieses Luxus-U-Boot – Unterwasserwelt live erleben. Da hätte ich mir mehr Ausschmückungen gewünscht, von dieser besonderen Welt, die nur wenige zu sehen bekommen. Ein schneller Roman, ohne das Denkmuster der Jung-Detektivin zu beleuchten – fast so ein bissel wie bei Inspektor Columbo – der ja auch nie preisgab, zu welchen Rückschlüssen seine Beobachtungen und Ermittlungen führten. In dieser Art löste dann Penny Küfer auch diesen dritten Fall und doch war sie irgendwie gebremst in ihrer Art. Geschrieben ist dieser Kurzkrimi wieder in der lockeren, spritzigen, lebendigen Schreibweise, die ich so mag und die das Markenzeichen der Autorin ist.

    Ich mag die Serie mit der jungen flippigen intelligenten Privatdetektivin und auch wenn sie diesmal nicht so zum Zuge kam und es bei mir nicht ganz so gefunkt hat, wie in den anderen beiden Teilen. ich empfehle das Buch gerne weiter – ein schnelles Lesevergnügen für zwischendurch und es gehört einfach auch in die Sammlung dieser Reihe.

    Heidelinde Penndorf

    (03.04..2019)

  14. Cover des Buches Sturm über den Highlands (ISBN: 9783740813604)
    Sybille Baecker

    Sturm über den Highlands

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Samuel_Pickwick

    Netter Krimi. Ich mag die Kommissar Brandner-Reihe der Autorin. Dieser spielt in Schottland (schöne Landschaftsbeschreibungen). Tote Schafe, eine Handvoll starker schottischer Frauen und eigenwilliger Männer. Leider manchmal etwas gezwungen und nicht immer vollständig kitschfrei.

  15. Cover des Buches Das Böse unter den Sternen (Penny Küfer ermittelt 9) (ISBN: B092DP4R1V)
    Alex Wagner

    Das Böse unter den Sternen (Penny Küfer ermittelt 9)

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Alex Wagner Das Böse unter den Sternen Penny Küfer ermittelt 9 2021 

    Penny Küfer erhält überraschend ein Jobangebot. Jürgen Moser ist „aus der Versenkung“ aufgetaucht und meldet sich bei Penny. Er ist nicht mehr bei der Polizei, nein, er macht nun in Security. 

     Am allermeisten hat mir gefallen, dass Jürgen wieder dabei ist. Ob das irgendwann doch noch was mit den Beiden wird. An Alex glaub ich nicht so wirklich. Aber ich bin gespannt. Das ist ja nun völlig offen gelassen. ;-)

     Der Krimi ist wieder sehr spannend und gut geschrieben. Penny Küfer ist die einzige, die das ganze durchschaut und für mich war einiges Überraschende dabei. Die Charaktere find ich auch sehr gut beschrieben, das Cover ist auch wunderschön. 

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

    Das ganze ist wie immer sehr spannend, mit lebendigen Charakteren und einem interessanten Lokalkolorit. Jürgen Moser ist dabei. Ich glaube, das ist bei den Fans von der Penny Küfer Reihe das Wichtigste. Bei Band 1 und bei Band 9. Hoffentlich noch öfters. Die volle Sternchenzahl für diese Buch und eine Empfehlung für diese junge, rothaarige Miss Marple. 

  16. Cover des Buches Das Phantom der Staatsoper: Kriminalroman (Penny Küfer ermittelt 8) (ISBN: B08P3GHPXP)
    Alex Wagner

    Das Phantom der Staatsoper: Kriminalroman (Penny Küfer ermittelt 8)

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Hexipexi

    Sehr auffälliges Cover - passt gut zum Titel.

    Ein Date - ein Abend in der Oper. Doch statt Romantik gibt es Mord.

    Ein flüssig und leicht geschriebener Krimi, der in der Welt der Wiener Staatsoper spielt.

    Der Krimi hat mir sehr gut gefallen

    Obgleich ich die anderen Fälle nicht kenne, hatte ich keine Probleme, zu folgen. Das Buch ist in sich abgeschlossen.

    Vielleicht gibt es einen neuen Fall. Es würde mich freuen.

  17. Cover des Buches Leb wohl, Tirol! (ISBN: 9783954516537)
    Wolfgang Gösweiner

    Leb wohl, Tirol!

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Gerd, ein junger Privatdetektiv, wird zum Schutz eines russischen Investors, der in die Skigebiete von Innsbruck investieren will, engagiert. Beim Rundgang am Berg findet die Gruppe eine Leiche und Gerd beginnt zu ermitteln. Hierbei kommt ihm sein Freund Manni zu Hilfe, mit dem er nicht nur in der Drogen- und Rockerszene ermittelt, sondern auch bei einem dubiosen Call-Center. Schon bald stellt sich heraus, dass die Tote zur Drogenszene gehörte und ihr gewalttätiger Ex-Freund mit der Sache etwas zu tun hat. Als dieser ermordet wird, wird der Fall immer undurchsichtiger. Schließlich wird nicht nur eine vertuschte Familientragödie aufgedeckt, sondern auch die Täter der beiden Morde überführt.

     

    Der Krimi hat ein großes Ziel, die heile Welt der Tiroler Berge, mal von einer anderen Seite zu beleuchten. Hierbei scheitert der Autor jedoch und verwickelt sich in allzu viele Handlungsstränge, die dann am Ende nicht mehr zusammenpassen bzw. zusammengeführt werden. So bleibt es nicht aus, dass Handlungsstränge einfach im Nichts enden und Abschnitte teilweise verwirren. Die ganze Auflösung ist dann leider auch nicht gut gelungen und seltsam, da der Mörder des Ex-Freundes fast über das ganze Buch hinweg nicht erwähnt wird.

    Sprachlich und stilistisch hat mir das Buch gefallen. Schwächen finden sich aber in der Herausarbeitung der Figuren. Gerd, die vermeintliche Hauptfigur, bleibt schematisch und der Leser erfährt wenig über ihn (was vielleicht auch daran liegen könnte, dass es bereits einen ersten Band mit dem Ermittler gibt) und ich konnte mich nicht mit ihm identifizieren. Ganz anders dagegen Manni, der irgendwie in den Mittelpunkt rückt und auf den der Autor viel mehr erzählerisches Augenmerk legt.

    Leider kein guter Krimi und allenfalls für absolute Tirol-Fans einen Blick wert.

  18. Cover des Buches Sautanz (ISBN: 9783954512621)
    Veronika A. Grager

    Sautanz

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Dies ist der zweite Fall für das unkonventionelle Ermittlerpaar Dorothea „Dorli“ Wiltzing und Wolfgang „Lupo“ Schatz. Sie, die Gemeindesekretärin und er, ein Privatdetektiv mit wenigen Aufträgen. 

    Dieser Krimi beginnt mit Urlaubsfeeling: Dorli und Lupo unternehmen eine Segeltour auf dem „Meer der Wiener“, dem Neusiedler See, die durch ein eigentümliches Schaben am Bootsrumpf ein jähes Ende findet. Eine im Wasser treibende Leiche verursacht das Geräusch. Die herbeigerufene Polizei qualifiziert den Todesfall recht flott als Unfall. Doch daran wollen Beat Eberli, der Freund des Toten, und auch Dorli und Lupo nicht so recht glauben.

    Beat beauftragt Lupo, den Tod seines Freundes Erich zu untersuchen.

    Bei den Recherchen gibt es kaum Negatives über den Toten zu erfahren. Der Heiligenschein, den ihm die Nachwelt flicht, ist beinahe schon peinlich. Ein Saubermann durch und durch? Erst als ein winzig kleiner Fleck auf der scheinbar makellosen weißen Weste auftaucht, kommt Bewegung in den Fall, der nun doch die Polizei interessiert.  

    Fazit: 

    Dieser Krimi ist der erste für mich aus der inzwischen auf vier Bände angewachsenen Krimireihe. 

    Schon die Charakter Dorli und Lupo sind recht amüsant. Dorli fährt Kawasaki und hat einen Berner Sennenhund namens Idefix. Lupo ist eher eine verkrachte Existenz, der aus Geldsorgen nicht nur jeden Ermittlerauftrag annimmt, sondern auch fallweise als Regalbetreuer oder Türsteher jobbt. 

    Auch als Rand- bzw. Nebenfiguren gibt es noch weiter kauzige Gestalten. Da ist zum einen Bürgermeister Kofler, der um seine Wiederwahl fürchtet, denn ein eventueller Nachfolger könnte seine Malversationen bzw. unsauberen Geschäfte aufdecken. Auch Koflers Freundin Barbara Schöne, blond und blöd wie Haferstroh, aber mit zwei ansehnlichen Talenten ausgestattet, gibt der Geschichte einen humorvollen Anstrich. Dorli hat mit „der Schönen“ so ihre liebe Not, denn sie macht sich als Angestellte im Gemeindeamt breit, allerdings nur, um ihrem Gspusi ganz nah zu sein. 

    Ach ja, dann haben wir noch einen Ermittler aus der Oberösterreich, der dann auf Dorlis Bestreben hin im Burgenland ermittelt. Der spielt im ersten Fall („Saupech“) eine bedeutende Rolle und wird von Dorli mit aktuellen Infos „angefüttert“ und zum „Mitmachen“ animiert. Da muss ich ein wenig Kritik üben, denn bei uns in Österreich wird penibel auf die örtliche Zuständigkeit geachtet. Nun gut, buchen wir das unter „dichterische Freiheit“. 

    Dass bei den Ermittlungen von Dorli und Lupo nicht alles so ganz glatt läuft, versteht sich von selbst. Und so findet sich Dorli betäubt im Kofferraum eines Autos wieder. 

    Der Schreibstil ist locker, flockig und flüssig. Die Autorin beweist schwarzen Humor und das Lokalkolorit kommt nicht zu kurz. 

    Für alle, des österreichischen Idioms Unkundigen, gibt es dann noch ein Glossar als Übersetzungshilfe.

    Fazit: 

    Ein Regionalkrimi aus Österreich, der mich gut unterhalten hat. Gerne gebe ich 4 Sterne.

  19. Cover des Buches Gossenblues (ISBN: 9783894254926)
    Sunil Mann

    Gossenblues

     (4)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Vijay Kumar, Band 7: Privatdetektiv Vijay Kumars Vater ist verstorben. Am Grab seines Vaters trifft er auf eine ihm unbekannte Frau. Franziska Zehnder beauftragt ihn, Gaudenz Pfister zu finden, den sie jedoch nicht richtig beschreiben kann. Vijay findet schnell heraus, dass Pfister seit seiner Scheidung unter dem Spitznamen „Fischli“ auf der Strasse lebt, obwohl genügend Geld vorhanden sein müsste. Vijay informiert seine Auftraggeberin. Kurz darauf ist Pfister tot – erfroren auf dem Friedhof – und auch Zehnder wird zu Hause ermordet aufgefunden. Wie war deren Beziehung? Und wie war ihre Beziehung zu Vijays Vater?

    Erster Eindruck: Auf dem Cover eine Unterführung und die Umrisse einer Person – wirkt geheimnisvoll.

    Dies ist Band 7 einer Reihe, kann jedoch unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden.

    Vijay trauert um seinen Vater, zudem hat er Probleme mit seiner Freundin Manju: sie haben eine Beziehungspause eingelegt. Er ist froh, wenn er durch seine Arbeit abgelenkt wird. Doch der neuste Auftrag von Franziska Zehnder führt ihn gleich wieder zu seinem Vater: warum war sie an seinem Grab und weinte? Wer ist sie? In welchem Verhältnis stand sie zu seinem Vater? Könnten die beiden eine Liebesbeziehung gehabt haben? Nein, das will er sich gar nicht vorstellen. Er muss wohl seine Mutter fragen.
    Der Auftrag, so unlösbar er zuerst schien, war doch schneller erledigt als erwartet. Aus pekuniärer Sicht ein Glücksfall für Vijay, aber doch lässt ihn die Angelegenheit nicht los. Wieso suchte Franziska den Mann? Um später herauszufinden, dass sie ihn bereits kannte, aber unter einem anderen Namen? Und was hat Pfister so aus der Bahn geworfen, dass er sein Leben als Banker aufgegeben hatte und fortan auf der Strasse lebte? Lenny, ein Weggefährte, meinte, dass Fischli Busse tun würde – wofür auch immer. Franziska, die ihm Café „Lichtblick“ arbeitete, wo viele Obdachlose verkehren, war daran, sich ein neues Leben aufzubauen, nachdem sie lange als Prostituierte tätig war.

    Trauerarbeit, Obdachlosigkeit, Drogen, Beziehungsprobleme – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Dieser siebte Fall war der letzte der Reihe. Er hat mir von allen Bänden am besten gefallen; der Autor hat es geschafft, nicht nur Vijay, sondern auch mich zu verwirren. Es fällt mir doch etwas schwer, Vijay ziehen zu lassen. Von mir gibt es für diesen spannenden Abschluss 5 Sterne.

  20. Cover des Buches Patricia Peacock und die Sache mit dem Fluch (ISBN: 9783968173245)
    Tiffany Crockham

    Patricia Peacock und die Sache mit dem Fluch

     (52)
    Aktuelle Rezension von: sandyebt


    Patricia wird im Testament ihres verstorbenen Vaters erwähnt.Es wird erzählt, dass er angeblich einen Herzanfall hatte und daran verstorben ist, sagen jedenfalls die ägyptischen Behörden!Patricia erbt laut Testament das Haus samt Angestellten,sowie seine Grabungslizenz für das Tal der Könige.Zuerst plant sie, das Haus zu verkaufen.Folgende Bedingungen hatte ihr Vater an das Erbe geknüpft:Patricia soll seinen Hund übernehmen und außerdem herausfinden, wer ihm den Papyrus gestohlen hat, außerdem ging er davon aus, dass er ermordet wurde.Sein Diener geht aber davon aus, dass ihn der Fluch heimgesucht hat!
    Patricia übernimmt also den Hund-Sir Tiny- der anders als sein Name vermuten lässt, eine Dogge ist!Und sie beauftragt einen Privatdetektiv herauszufinden, was hinter dem Tod ihres Vaters und dem geklauten Papyrus stecken könnte!Und es kommen immer mehr Geheimnisse zuttage, über die man herzlich lachen kann!Ein total süßer CosyCrime in den 20er Jahren in Ägypten!Absolute Hörempfehlung!




  21. Cover des Buches Küsse zum Frühstück (ISBN: 9782919803545)
    Catherine Bybee

    Küsse zum Frühstück

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Yenny

    Nachdem ich „Happy Hour für die Liebe“ schon sehr unterhaltsam fand, wollte ich nun unbedingt wissen, wie die Geschichte mit dem First Wives Club anfing. Es ist eine herrlich amüsante Geschichte über Freundschaft und Liebe gespickt mit ein wenig Spannung und einem Happy End.

  22. Cover des Buches Fenster zum Riff: Kriminalroman (Penny Küfer ermittelt 11) (ISBN: B09NDMPRJ4)
    Alex Wagner

    Fenster zum Riff: Kriminalroman (Penny Küfer ermittelt 11)

     (2)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Penny Küfer, Band 11: Penny Küfer hat einen aussergewöhnlichen Auftrag erhalten, der für einmal nur schreibtechnisch mit Mord und Totschlag zu tun hat. Sie wurde vom „Mörderclub“, einer exklusiven Vereinigung erfahrener Krimiautoren, hinzugezogen, um als Expertin über Verbrechen und Mord zu referieren. Kein schlechter Auftrag, oder? Vor allem, wenn der Seminarort auf der sonnigen Insel St. Mary liegt. Aber wo Penny ist, ist auch ein reales Verbrechen nicht weit…

    Erster Eindruck: Alle Cover dieser Reihe sind von den Farben her sehr auffällig; das Cover des vorliegenden Buches ist für mich das bisher beste.

    Dies ist Band 11 der Reihe, kann aber ohne Kenntnisse der Vorgängerbände gelesen werden.

    Für Penny ist der Job als Krimi-Beraterin noch ganz neu und sie muss sich erst in diese Aufgabe hineinfinden. Denn vor ihr sitzen keine Neulinge in punkto Mord und Totschlag, nein, es sind erfahrene und erfolgreiche Krimiautoren, die literarisch wohl schon mehr Morde begangen und aufgeklärt haben als Penny. Und dennoch ist Penny nun die Fachfrau. Am Vormittag soll jeweils an den Manuskripten gearbeitet werden, der weitere Tag steht zur freien Verfügung. Es dauert nicht lange, und Penny hat bereits wieder ein reales Verbrechen beobachtet: Sie sieht, wie auf einem Boot auf eine Person eingestochen und diese sodann über Bord gestossen wird. Das Boot fährt davon und Penny alarmiert die Hotelrezeption. Die Polizei rückt an, kann jedoch keine Leiche entdecken. Und das Boot gehört zu einer Reihe von baugleichen Booten eines Verleihs.
    Penny erzählt den Seminarteilnehmern von ihrer Beobachtung und schlägt vor, die fiktiven Kriminalkommissare ermitteln zu lassen und zu versuchen, den Fall lösen zu können. Penny vermutet jedoch, dass die Täterschaft in den Reihen der Seminarteilnehmer zu finden ist. Sie erhält Unterstützung durch die Resortmitarbeiterin Liz, die gerne Privatdetektivin werden möchte.

    Mord und Totschlag, Kinderarbeit, True Crime, Stalking, Demenz – dies sind nur einige der behandelten Themen. Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen und die Autorin hat wie gewohnt Irrungen und Wirrungen eingebaut. Mir hat die Geschichte gut gefallen – 3 Sterne.

  23. Cover des Buches Sauglück (ISBN: 9783740800550)
    Veronika A. Grager

    Sauglück

     (25)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    "Sie wies durch das Fenster nach draußen, wo Dornröschen eben wieder einen seiner sagenhaften Auftritte bot" - Wie sieht dieser sagenhafte Auftritt aus? Was verpasse ich da gerade? Wieso beschreibt das die Autorin nicht, sondern lässt den Leser im Dunklen tappen? Wenn das hier nur einmal vorkommen würde, würde ich das ja irgendwie noch verkraften, aber es passiert ständig.

    "Tumultartige Szenen waren die Folge." Die Autorin beschreibt nicht, was passiert, sondern kürzt es mit einem Satz ab. Die meisten Beschreibungen gehen daher verloren. Man kann nicht damit argumentieren, dass der Leser selbst interpretieren soll, denn wenn ich das ständig mache, kann ich auch beginnen, zu fantasieren und brauche dafür kein Buch.

    Die Figuren werden schnell in Schwarz und Weiß geordnet. Das sind die Guten, das sind eindeutig die Bösen. Keine einzige Figur ist vielschichtig, sondern jeder begrenzt auf Gier oder Mitgefühl. Das macht die Figuren unsympathisch, vor allem langweilig.

    Ihr schlichter Stil sorgt nicht für eine Atmosphäre und wie sie die Geschehnisse hinunterrattert, macht sie den Eindruck, als wollte sie so schnell wie möglich zum Kern der Geschichte kommen. Darunter leidet der Spannungsbogen und gerade in einem Krimi ist die Spannung das Wichtigste.

    Als man die Leiche entdeckt, werden die Geschehnisse bis zu dem Zeitpunkt stichwortartig erzählt. Statt eine Szene aufzubauen, überspringt sie alles und schafft es nicht, irgendein Bild herzustellen. Dabei wird die Leiche in einer Jauchegrube entdeckt, wo der alte Mann in Tierurin schwimmt, was ein übles Bild ist, erschreckend und ekelhaft, aber darauf geht sie nicht ein. Leiche gefunden, nächste Szene und plötzlich sind die Polizisten da, die das Sauwetter kritisieren.

    Die Dialoge wirken meistens gekünstelt, wie bei einem Protokoll, beschränkt auf das Eigentliche, ohne auf die Reaktionen der Figuren einzugehen. Meistens sind sie kalt formuliert. Erst als die Autorin den Dialekt ins Spiel bringt, bekommen die Dialoge zwar etwas Farbe, aber das lag wohl eher daran, dass ich mir beim Lesen einen richtigen Wiener vorgestellt habe und ich große Schwierigkeiten hatte, ihn auch zu verstehen.

    In meinen Augen funktioniert das Buch nicht. Man merkt, dass da eine richtige Anfängerin dran war, die leidenschaftslos und ohne jegliche Liebe geschrieben hat.

  24. Cover des Buches Uferwechsel (ISBN: 9783894254070)
    Sunil Mann

    Uferwechsel

     (11)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Vijay Kumar, Band 3: Ein mysteriöser Todesfall in der Einflugschneise des Zürcher Flughafens – ein junger Ausländer wird trotz winterlichen Temperaturen nur halb bekleidet tot aufgefunden. Ist er aus dem Flugzeug gefallen? Wollte er illegal einreisen? Privatdetektiv Vijay Kumar erhält den Auftrag, den Todesfall des jungen Mannes aufzuklären – sein anonymer Auftraggeber glaubt nicht an einen Unfall. Nach den ersten Ermittlungen in Sachen Flugzeugunfall führen Spuren in das Strichermilieu. Vijay taucht in eine für ihn ungewohnte Szene ein, wo er aber auf bekannte Gesichter trifft…

    Erster Eindruck: Auf dem Cover ist die Silhouette eines Mannes in einer Unterführung zu sehen; interessantes Spiel mit Licht und Schatten – gefällt mir.

    Dies ist Band 3 einer Reihe, kann jedoch unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden.

    Die Vorstellung, dass jemand aus persönlicher Verzweiflung heraus die Flucht in einem Radkasten eines Flugzeuges wagt – wohlwissend, dass die wenigsten eine solche Reise überhaupt überleben –, ist sehr beklemmend. Vijay hat den Tatort sehr genau besichtigt und aufgrund der abgebrochenen Zweige über dem Fundort darauf geschlossen, dass dies ein solcher Fall sein könnte. Staatsanwalt Tobler ist wenig erfreut über die Einmischung des Privatdetektivs, gibt aber kurz darauf die Theorie des Unfalltodes als seine Ermittlungsergebnisse zum Besten. Vijays anonymer Auftraggeber glaubt nicht an einen Unfall. Warum will der Auftraggeber anonym bleiben? Hatte er ein Verhältnis mit dem verstorbenen jungen Mann, wovon aber niemand etwas wissen darf? Eigentlich wird Vijay nicht aktiv, wenn ein Auftraggeber anonym bleibt, aber mit „eigentlich“ zahlt man auch keine Rechnungen. Also übernimmt er den Fall. Kaum hat er zu recherchieren begonnen, gibt es bereits den nächsten Toten. Haben diese Fälle etwas gemeinsam?

    Homosexualität; Organisation „Sanduhr“ mit einem aussergewöhnlichen Programm; Überfall auf Schwule; Prominente; ungelöste Suizidfälle – dies sind nur einige der behandelten Stichworte.

    Für mich als Leserin ist Vijays Mutter sehr amüsant: Sie versucht unbeirrt, für ihren Sohn die richtige indische Frau zu finden, da er selbst nicht die gewünschten Fortschritte – zumindest nicht aus ihrer Sicht – zu machen scheint. Dieses Mal hat sie doch tatsächlich ein Partnersuche-Inserat in der Zeitung geschaltet, das sage und schreibe während drei Wochen jeden Tag erscheint! Und nicht einmal unter Chiffre oder E-Mail-Adresse, nein gleich mit Namen und Anschrift! Tja, sehr witzig für mich – für Vijay etwas weniger… Berührend fand ich die Situation mit dem Vater bzw. insbesondere das Gespräch von Vater und Sohn. Mehr möchte ich darüber aber nicht verraten. Dieses Mal empfand ich die erste Hälfte des Buches etwas schwerfälliger als sonst; die zweite Hälfte liess sich deutlich flüssiger lesen. Das Ende hat es „herausgerissen“, so dass ich 4 Sterne vergebe.

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