Bücher mit dem Tag "detektei"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "detektei" gekennzeichnet haben.

64 Bücher

  1. Cover des Buches Der Ruf des Kuckucks (ISBN: 9783442383214)
    Robert Galbraith

    Der Ruf des Kuckucks

     (705)
    Aktuelle Rezension von: Sarotti26

    Das Buch lässt sich sehr gut lesen und ich toll geschrieben, was vielleicht an der Autorin liegt. Ich mag die Charaktere sehr. Die Story ist gut erzählt und spannend. Das Ende hat mich allerdings nicht ganz überzeugt. Gut, dass es noch weitere Bücher der Reihe gibt. 

  2. Cover des Buches Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt (ISBN: 9783958342415)
    Luzia Pfyl

    Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Steampunk ist ein Genre, das ich bisher noch nicht in größerem Umfang gelesen habe. Gerade Luzia Pfyl ist was dieses Genre anbelangt jedoch ein guter Gratmesser, denn sie ermöglicht es auch jenen, die bisher keinen Zugang zum Steampunk hatten damit auf Anhieb warm zu werden. Das liegt auch daran, dass die beiden Hauptprotagonisten Frost und Payn unterschiedlicher nicht sein könnten.

    Frost, vormals von Madame Yueh als Kind von der Straße aufgelesen, will sich von den Dragons unabhängig machen und gründet ihre eigene Detektei. Problem ist jedoch, dass der Laden nicht recht in Schwung kommt und Madame Yueh scheint dieser Umstand keineswegs verborgen zu bleiben, denn sie bietet Frost ein lukratives Geschäft an. Bedrängt von der finanziellen Lage steigt Frost darauf ein, obwohl sie bei weitem kein gutes Gefühl hat, was sich schon sehr bald bewahrheitet. Hinzu kommt, das just in dem Moment Cecilia Payn vor ihrer Tür steht und nach ihrem verschwundenen Mann sucht. Kein Problem für Frost, immerhin sind es Einnahmen die sie dringend braucht. Allerdings hätte sie nicht damit gerechnet, was ihr dann wiederfährt als sie auf Herrn Payn trifft.




    Die Autorin schafft es hier geschickt zwei unabhängige Geschichten miteinander zu verbinden und somit zu einem großen Ganzen zu verweben. Die flotten Sprüche und die rasche Handlung lassen diesen ersten Band locker an einem Tag durchlesen. Zudem erfährt man die ersten Infos zu den beiden Hauptfiguren. Wobei ich sagen muss gegenwärtig ist Payn da mein Favorit.


    Der Anteil an Steampunk kommt aktuell noch nicht so ganz durch, wobei ich vermute, dass sich dies im 2. Band sicherlich ändern wird. Einen gewissen Ausblick darauf bietet gerade das letzte Kapitel mit seinem Schluss.


    Fazit: Ein rascher Steampunkroman, der sich gut weglesen lässt und den Leser, der neu in dieses Genre einsteigt nicht sofort mit zu viel gängigen Genreworten überhäuft. Dabei kommen die Figuren flott rüber und lassen so schon auf einigen Witz in den kommenden Büchern hoffen.

  3. Cover des Buches Die Jutta saugt nicht mehr (ISBN: 9783770015597)
    Lotte Minck

    Die Jutta saugt nicht mehr

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Erwin und Loretta haben mittlerweile ihre eigene kleine Detektei - in Dennis Hinterzimmer - eröffnet. Allerdings hatten sie bisher meist eher langweilige  Aufträge, wie vermutete Untreue oder gestohlene Unterwäsche von der Wäscheleine.
    Als Frau Berger sie aufsucht, ändert sich das, denn: „Die Jutta saugt nicht mehr!“ Frau Berger glaubt, dass etwas an dem Verschwinden ihrer Nachbarin, Jutta, verdächtig sei und sicherlich der angeblich verlassene Ehemann dahinter stecken würde.
    Also muss Loretta mal wieder Undercover gehen, um mehr herauszufinden.
    Schnell wird allerdings klar, dass wenig so ist, wie von Frau Berger geschildert. Was die Sache aber nicht unbedingt weniger gefährlich macht, wie sich schließlich herausstellt.


    Loretta ermittelt mittlerweile zum siebten Mal und die neugegründete Detektei könnte in Zukunft sicherlich noch einige interessante Fälle bringen. Immerhin wird es irgendwann wirklich unglaubwürdig, wenn Loretta weiterhin zufällig über Leichen stolpert. So jedoch gibt es einen ausgezeichneten Grund, warum ihr das auch weiterhin passieren könnte. Ein wirklich guter Einfall von Lotte Minck und tatsächlich auch etwas, was ich mir wunderbar vorstellen konnte, als Erwin diese Idee zum ersten Mal ausgesprochen hat.
    Zwar ist Loretta zu Beginn des Bandes ein wenig ernüchtert, immerhin sprühten ihre bisherigen Fälle der neuen Detektei nicht gerade vor Spannung, aber natürlich ändert sich das bald.
    Typisch Loretta Luchs eben. 

    Es gab dieses Mal wieder ein paar Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte. Immer gut bei einem Krimi - selbst wenn es nur eine Krimödie sein möchte - und noch besser bei einer längeren Reihe, denn wer will schon in jedem neuen Buch immer das genau gleiche Schema vorfinden?!
    Der Humor konnte ebenso wieder bei mir punkten und auch die altbekannten und lieb gewonnenen Charaktere machen mir noch immer Spaß, weil eben die typischen Ruhrpottklischees zwar deutlich vorhanden sind, aber nicht überzeichnet werden, sondern tatsächlich immer noch etwas sehr Authentisches haben.

    Schade finde ich etwas, dass Loretta und ihr Patrick zwar jetzt schon einige Zeit zusammen sind, wir aber so richtig viel von ihrem gemeinsamen Leben nicht mitbekommen, weil er häufig unterwegs ist. Bei ihm habe ich einfach noch nicht so richtig das Gefühl, ihn zu kennen. Andererseits ist er von Lorettas Ermittlungen ja nicht immer begeistert, weil sie sich dabei ja auch auch häufig in Gefahr begibt und so lässt es sich dann natürlich leichter ermitteln. Trotzdem würde ich ihn einfach gerne besser kennen lernen, aber da ja noch so einige Bände mit Loretta auf mich warten, wird sich das sicherlich noch ändern. 


    Fazit: Ein weiterer amüsanter Fall mit Loretta Luchs, der auch immer noch für eine Überraschung gut war. 

  4. Cover des Buches Todesstrand (ISBN: 9783746632735)
    Katharina Peters

    Todesstrand

     (80)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Zwar habe ich das Buch in einem Tag durchgelesen, aber trotzdem bekommt es keine Höchstpunktzahl. 

    Der Prolog hat mich direkt gefesselt. Der Schreibstil war leicht du flüssig zu lesen. So kam ich direkt in den Fluss. Spannung war ebenfalls da. Aber warum dann keine 5 Sterne? Manchmal musste ich zurück blättern, da die Sprünge doch etwas verwirrend waren Und der Schluss, er war plötzlich da, Knall auf Fall. Obwohl. Ist das überhaupt ein Schluss? Ich hatte das Gefühl hier fehlt etwas. Auch kein Nachspiel, nichts. Gut das Buch hat nur um die 250 Seiten, aber da wären für den Preis doch mehr Seiten drin gewesen. Der Preis ist der Gleiche wie für ein dickeres Buch. 

     

    Ich werde mir den nächsten Teil auch holen, um zu erfahren, ob das Ende wirklich offen ist oder fortgeführt wird.

  5. Cover des Buches Das Jahrhundertversprechen (Jahrhundertsturm-Serie 3) (ISBN: 9783548289663)
    Richard Dübell

    Das Jahrhundertversprechen (Jahrhundertsturm-Serie 3)

     (81)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    "Das Jahrhundertversprechen" ist der Abschluss der Jahrhundert-Trilogie von Richard Dübell. 

     

    Wir befinden uns im Berlin der anfänglichen 20er Jahre. Die Familie Briest ist wieder mit von der Partie. Hermine und Otto stehen kurz vor dem Bankrott. Luisa ist das alles egal, sie möchte ihren Traum vom Film verwirklichen, Filmstar werden. Sie liebt Max Brandow, einst Gassenjunge und nun mit einer großen Zukunftsvoraussage als Rennfahrergenie. Doch hat die Liebe eine Chance ???

     

    Diese Zeit kurz nach dem ersten Weltkrieg ist eine ganz besondere - noch geprägt von den Schrecken des Krieges leben die Charaktere in der Weimarer Republik. Der historische Kontext ist sehr gut in die fiktive Handlung eingebunden. 

     

    Leseprobe:
     =========

     

    Max hatte zwei Wochen gebraucht, um Viktor so weit zu bringen, dass er den Opiumgebrauch und den Alkoholkonsum etwas zurückfuhr. Er war jetzt in der Lage, auch längeren Erklärungen zu lauschen, ohne dabei abzudriften, und was noch besser war: Er konnte das, was er gehört hatte, auch behalten und sich seine eigenen Gedanken darüber machen. 

     

    Der Stil des Autors gefällt mir immer wieder sehr gut, er ist auch hier beim fulminanten Abschluss der Trilogie wieder ein extrem passender für das Genre, für die Zeit, in der die Handlung angesiedelt ist und für die Thematik, die im dritten Roman der Reihe weitergeführt und zum Höhepunkt gebracht wird. Spannend von Beginn bis Ende hat mich die Geschichte fasziniert, ich hatte schon sehnsüchtig darauf gewartet, dass ich das Buch lesen kann, um zu wissen, wie es mit den Charakteren und ihrer Geschichte weitergeht, alles ist schlüssig und glaubwürdig und lebendig an die Leserin/den Leser gebracht.

     

    Wunderbar, schade, dass man die Familie nicht noch weiter begleiten kann.

  6. Cover des Buches Frost & Payne - Die mechanischen Kinder (ISBN: 9783958342231)
    Luzia Pfyl

    Frost & Payne - Die mechanischen Kinder

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Nahtlos geht es im 2. Band der Frost & Payn - Reihe weiter. Wo Band 1 aufhörte, schließt dieser Teil an und so erlebt man Frost und Payn erstmal als Duo im ersten gemeinsamen Auftrag. Dieser besteht darin eine verschwundene Waffe, besser gesagt dessen Prototyp, wiederzubeschaffen.
    Zeitgleich tauchen mehrere Leichen von Jugendlichen auf, welche mechanische Körperteile besitzen. Die Frage, in welcher Beziehung das zu Frost steht ist mit einer der Kernpunkte, welcher jedoch in diesem Band noch nicht genauer durchleuchtet wird. Anzunehmen, dass es möglicherweise im nächsten Teil der Fall sein wird. In jedem Fall gewährt die Autorin schon mal einen ersten Blick auf den Täter, wobei man als Leser noch nicht viel herausfinden kann.


    Der 2. Band endet mit einem ganz fiesen Cliffhanger und so ist es schon vorprogrammiert, dass man zum nächsten Band greifen will, um die nagenden Fragen zu befriedigen.

    Wie schon im ersten Band wird auch hier deutlich, dass es sich um einen Steampunk-Roman handelt. Persönlich finde ich, dass dieser Faktor in Die mechanischen Kinder sogar noch weit mehr zum Tragen kommt. In Band 1 war alles eher etwas undurchsichtig gehalten, aber hier nimmt die Story schon ordentlich Fahrt auf. Hinzu kommt der unablässige Humor zwischen Frost und Payn, wenn sie sich die Gags zuschießen wie Tennisbälle. Es gibt also einige Momente des Schmunzelns, was die allgemeine Handlung gut aufwertet.


    Fazit: Ein hervorragender 2. Band, der den 1. merklich übertrifft und mit vielen offenen Fragen um die Ecke kommt. Solche, die man zudem beantwortet wissen will und dementsprechend an der Reihe dranbleibt.

  7. Cover des Buches Lizzis letzter Tango (ISBN: 9783746631639)
    Anja Marschall

    Lizzis letzter Tango

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Lizzis letzter Tango von Anja Marschall aus dem Aufbau Verlag

    🔎

    Das war mal ein kleiner und feiner Krimi

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    Die Hauptprotagonistin heißt Lizzi ist Rentnerin und lebt in einem Altenheim in Blankenese in Hamburg.

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    Lizzi ist eine sympathische und rüstige aber nicht wirklich reiche Frau. Wie sie es trotzdem geschafft hat in dieser exklusiven Unterkunft zu wohnen und warum sie auf einmal kurz vor dem Rauswurf steht....Das ist eine eigene Geschichte in diesem Krimi.

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    Aber das allein macht noch keinen Krimi aus. Natürlich passiert ein Mord und Lizzi fängt an zu ermitteln.

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    Dabei hat sie erwartet und unerwartet Hilfe.

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    Mir brachte es Spaß die schlaue Rentnerin und ihre Mitstreiter bei ihren Ermittlungen durch Hamburg zu begleiten.

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    Ein kurzweiliger Hamburg Krimi mit einer sympathischen Ermittlertruppe

  8. Cover des Buches Travis Delaney - Was geschah um 16:08? (ISBN: 9783423717014)
    Kevin Brooks

    Travis Delaney - Was geschah um 16:08?

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch lässt sich sehr schnell und flüssig lesen. Die Geschichte hat mir gut gefallen. Das Ende zieht sich jedoch sehr stark. Ich habe dann auch ein paar Kapitel übersprungen. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen.
  9. Cover des Buches Marlow (ISBN: 9783492316811)
    Volker Kutscher

    Marlow

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Andrea-Karminrot

    Marlow ist eine kleine Stadt in Vorpommern. Von dort stammt ein Mann, der in der großen flirrenden Stadt Berlin sich einen Namen gemacht hat. Allerdings bleibt er möglichst im Hintergrund. Denn er hat viel in der Unterwelt zu sagen. Johann Marlow ist ein stiller Mensch. Aber das er Dreck am stecken hat, steht vollkommen außer Frage. Nur, kann es ihm niemand nachweisen. Er ist die Unterweltgröße, der man möglichst nur freundlich begegnet.

    Dieser Marlow eben, hat Gereon Rath in den letzten sechs Fällen immer wieder entweder geholfen oder ihm Stolpersteine in den Weg gelegt. In seinem siebten Fall ist es erst nicht klar, dass Marlow die Finger im Spiel hat:

    Es ist 1935. Die Gestapo macht sich immer mehr in Deutschland breit und einen unangenehmen Namen. Auch Gereon bleibt nicht davon verschont mit den Anhängern der neuen Regierung zusammen zu treffen. Er selber ist kein Freund der neuen Richtung und zuckt nur immer sehr verhalten mit dem Arm in die Luft, nuschelt den neuen deutschen Gruß. Gereon ist inzwischen zu einem Oberkommissar aufgestiegen und Charly seine Frau arbeitet als Anwaltsgehilfin und nebenbei als Detektivin. Als Frau bleibt ihr in dem neuen Deutschland die Arbeit als Anwältin verwehrt. Der Einzige, der seine wahre Freude hat, ist Fritz der Ziehsohn der Rath’s. Fritze zieht mit dem Jungvolk zu Fuß nach Nürnberg zum Parteitag.

    Gereon bekommt kurzfristig einen Verkehrsunfall aufs Auge gedrückt. Da ist ein Taxifahrer in der Yorkstraße in die Brücken gefahren. Dabei ist der Fahrer und sein Fahrgast ums Leben gekommen. Eigentlich gar nicht Rath’s Aufgabe einen Verkehrsunfall zu bearbeiten. Doch es stellt sich heraus, dass da noch mehr dran hängt. Der Insasse hatte einen Briefumschlag dabei in dem sich prekäre Papiere befanden. Außerdem schien der Fahrgast ein Doppelleben zu führen. Gereon gerät mal wieder in eine Ermittlung die spannend ist, er auf alte Bekannte trifft und natürlich wieder einmal Marlow.

    Die Bücher über den Kommissar machen mir immer wieder Spaß zu lesen. Inzwischen wurden schon die ersten Bände als Babylon Berlin verfilmt. Doch finde ich, dass die Filme nichts mit den eigentlichen Krimis zu tun haben. Sie sind angelehnt und ich war eher enttäuscht als begeistert. Dieser siebte Fall entschädigt mich. Schnell und unterhaltsam, habe ich das Buch inhaliert. Was mir auch gefallen hat, ist dass man einen Einblick in diese verquere Zeit bekommen hat. Die Familiengeschichte der Raths macht es nebenbei auch noch zu einer Geschichtsstunde, einer Milieustudie. Am Ende wird natürlich nicht alles gut. Denn es muss ja weiter gehen. Der Verkehrsunfall ist dann doch ein Mord und Marlow, … Ja was wird aus dem?

    Das nächste Buch Olympia, liegt hier jedenfalls auch schon auf meinem Reader. 

  10. Cover des Buches Hidden Legacy - Kalte Flammen (ISBN: 9783736312579)
    Ilona Andrews

    Hidden Legacy - Kalte Flammen

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks

    4 ⭐️⭐️⭐️⭐️


    Dieses Band ist ein zwischen Band der denn Abgang von Nevadas Story zu Catalina wechselt. Deswegen begleiten wir hier beide Schwestern aber die Mehrheit ist Catalinas Sicht. Wir bekommen ein Einblick in die Zukunft und das Nevada und Conor endlich ihr Happy End bekommen. Und auch die Familie Baylor ist wieder am Start. Es war Interessant zu sehen wie Catalina an die Sache voran geht und auch es war auch schön einiges über sie zu erfahren. Was der Fall angeht hatte ich meine Spekulationen aber dennoch wollte ich wissen was dahinter steckt. Und auch wenn diese Geschichte nur kurz war war sie dennoch Interessant und auch das wir mal Conors Familie kennenlernen und es war einfach witzig zu sehen wie die Dynamik untereinander ist. Im ganzen war es ein gutes zwischen Band und ich mochte die neue Sicht und ich liebe die Charakter also bin ich gespannt was mich noch erwartet in dieser Welt.


  11. Cover des Buches NOCTURNA Die tödliche Schrift (ISBN: B07R5KPV59)
    Silke Nowak

    NOCTURNA Die tödliche Schrift

     (20)
    Aktuelle Rezension von: ellischa
    Ca. die ersten zwei Drittel haben mir sehr gut gefallen, die Geschichte, die Personen, es war alles rund. Leider hat in meinen Augen die Geschichte ab dem Schusswechsel stark nachgelassen. 
    Diese ersten zwei Drittel haben mich gefesselt, dass ich das Buch nicht aus der Hand gelegt habe. 
    Im letzten Drittel waren für mich zuviele Ungereimtheiten, Sprünge, etc 
    Trotzdem kann ich das Lesen des Buches empfehlen. Interessante Wendungen, interessante Thematik.
  12. Cover des Buches Die langen Schatten der Bastille (ISBN: 9783492304535)
    Cara Black

    Die langen Schatten der Bastille

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Für das Treffen mit einem schwierigen Kunden hat Aimée Leduc ihre elegante chinesische Seidenjacke angelegt, ein echter Hingucker. Doch als die Privatdetektivin in dem angesagten Restaurant im Pariser Bastille-Viertel eintrifft, muss sie feststellen, dass die gutaussehende Blondine am Nachbartisch dasselbe Jackett trägt. Ärgerlich. Doch es soll noch schlimmer kommen. Die Dame am Nachbartisch lässt ihr Handy liegen, und als Aimée ihr folgt, um es ihr hinterherzubringen, wird sie in der düsteren Passage Boule Blanche niedergeschlagen.


    Das Buch hat mich nicht überzeugt. Ich war oft verwirrt und fand das Buch weit von der Realität weg. Mir hat es nicht gefallen

  13. Cover des Buches Ein Krokodil für Mma Ramotswe (ISBN: 9783404149186)
    Alexander McCall Smith

    Ein Krokodil für Mma Ramotswe

     (48)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Precious Ramotswe eröffnet mit ihrer No. 1 Ladies Detective Agency die erste Detektei in Botswana, am Anfang ist es schwierig, Aufträge zu bekommen, doch sie gibt nicht auf, und so kann der Leser sie bei einer ganzen Reihe Ermittlungen begleiten.

    Entgegen des Untertitels handelt es sich hier nämlich nicht um den „1. Fall“, sondern um eine ganze Reihe von Fällen, fast jedes Kapitel handelt von einem anderen und zwischendurch erfahren wir einiges über Mma Ramotswe selbst, und auch das afrikanische Leben bzw. das Leben in Botswana nimmt einen Teil der Geschichte ein. Der Autor, obwohl selbst kein Afrikaner, ist in Afrika aufgewachsen, hat später u. a. auch in Botswana gelebt, und kennt daher Land und Leute.

    Als ich vor einigen Jahren die Fernsehserie um Mma Ramotswe entdeckte und sehr gerne sah, die auf dieser Buchreihe basiert, wollte ich natürlich auch die Bücher lesen, und nun ist es endlich so weit. Natürlich habe ich durch die Serie bereits eine Vorstellung von Mma Ramotswe und der Gegend, in der sie lebt, aber ich denke, mein Kopfkino hätte auch so gut funktioniert. Mma Ramotswe habe ich hier wie da schnell gemocht. Neben ihr gibt es ein paar wiederkehrende Charaktere, wie ihre Sekretärin Mma Makutsi und ihren Freund, J. L. B. Matekoni, der eine Autowerkstatt besitzt.

    Die Reihe ist schon älter, das Original des ersten Bandes stammt aus 1998. Mir gefällt gut, wie Mma Ramotswe ihre Fälle löst, bedächtig, aber schlau, und ganz auf ihre eigene Art. Sie hat sich manches angelesen, aber sie hat auch Lebenserfahrung und Menschenkenntnis. Ein bisschen schade ist, dass sie manchmal ihr Selbstbewusstsein verliert, aber das ist menschlich nachvollziehbar. Ich bin schon gespannt auf weitere Romane der Reihe.

    Mma Ramotswe ist eine ungewöhnliche Detektivin, die mir sehr sympathisch ist und mit Herz und Köpfchen ihre Fälle löst. Man erfährt auch viel über die private Precious Ramotswe und das Land, in dem sie lebt. Ich vergebe gerne 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  14. Cover des Buches Die Frau in der Themse (ISBN: 9783257070873)
    Steven Price

    Die Frau in der Themse

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Vorleser2

    Ein grandioses, spannendes Buch, von dem ich keine seiner 928 Seiten missen möchte. London 1884, William Pinkerton liefert sich ein geistiges Duell mit Adam Foole. William ist der Sohn des Gründers der weltbekannten amerikanischen Pinkerton Detektivagentur. Adam Foole ist - ganz entgegen seinem Namen - ein genialer krimineller Kopf und ein Gentleman-Verbrecher. 

    Die ganze Besprechung findet ihr unter: http://dievorleser.blogspot.com/2021/06/gefahrliche-ermittlungen-im.html 

  15. Cover des Buches Weißer Tod (ISBN: 9783734108761)
    Robert Galbraith

    Weißer Tod

     (133)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    „Weisser Tod“ ist der vierte Teil der Cormoran-Strike-Reihe von Robert Galbraith. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass hinter Robert Galbraith die Bestseller-Autorin J. K. Rowling steckt und auch ihre Reihe um den Privatdetektiv steht auf den Bestseller-Listen. Wie die vorherigen Bände habe ich diesen Teil gehört. Gelesen wird das Werk von Dietmar Wunder. Doch um was geht es denn eigentlich in „Weisser Tod“?

    Ein offentsichtlich verwirrter Mann taucht in Cormorans Detektei auf und behauptet felsenfest, er wäre Zeuge gewesen, wie ein kleines Mädchen ermordet und verscharrt wurde. Er steigert sich richtig in seine Behauptungen rein, doch bevor man der Sache auf den Grund gehen kann, flüchtet Billy panisch aus dem Büro. Cormoran will das nicht auf sich ruhen lassen und begibt sich auf die Suche nach dem jungen Mann. Gleichzeitig wird er von einem Minister angeheuert, für den er pikante Informationen herausfinden soll… gibt es womöglich sogar eine Verbindung zwischen Billy und dem Fall des Ministers? Cormoran und Robin begeben sich auf die gefährliche Suche nach der Wahrheit.

    Mein Eindruck vom Buch:

    Puh, dieser Band lässt mich wahrlich zerrissen zurück. Von den ersten Werken war ich ja begeistert und ich habe mich richtig auf einen neuen Fall gefreut. Doch ich muss zugeben, dass die Enttäuschung nicht lange auf sich warten ließ. Der Fall hat mich nicht gepackt, es fehlte von Anfang an Spannung. Klar, Cormorans und Robins Charakter sind klasse gezeichnet, jedoch haben die beiden auch irgendwann angefangen mich zu nerven. Vorallem Robin. Eigentlich bin ich Fan davon, wenn man in Krimis auch vom Privatleben der Ermittler erfährt. Hier in diesem Werk war allerdings viel zu viel Privatleben vorhanden, das sich ständig wiederholte. Ich konnte oftmals nur den Kopf schütteln und konnte nicht nachvollziehen, warum die schreckliche Ehe von Robin so breitgetreten und sämtliche Fakten ständig wiederholt wurden. Das hat die Story so unnötig in die Länge gezogen. Erst im letzten Viertel wurde es etwas spannender; leider viel zu spät, um das Ruder noch vollends herumzureißen. Gelesen wurde es wie immer toll von Dietmar Wunder, er kann nichts dafür, dass mich die Geschichte nicht berührt hat und ich richtig froh war, als das Buch dann endlich fertig war.

    Fazit:

    Schade! Ich mag Cormoran Strike sehr, doch dieser Teil war eine ziemliche Enttäuschung. Den nächsten Band „Böses Blut“ werde ich jedoch noch eine Chance geben, diesmal in der Originalfassung. Ich hoffe sehr, dass mich dieses dann wieder mehr fesseln wird.

  16. Cover des Buches Handbuch für Detektive (ISBN: 9783442743759)
    Jedediah Berry

    Handbuch für Detektive

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind
    Leider kann man keine null Sterne vergeben. Und ich bin mir ganz sicher, daß es nicht an mir liegt, weil ich das Buch nicht verstanden hätte. Es ist kein Inhalt drin.

    Zwar ist der Text semantisch (fast) einwandfrei, allerdings fehlt es völlig an irgendwelcher Aussage. Es liest sich wie ein von einem einfachen Sprachprogramm entwickelter Text, der dann auf Semantik korrigiert wurde. Weil "einem Sätzen wie dieser" keine Rechtschreibprüfung auf den Pelz rückt.

    Am Anfang meint man, eine schlüssige Geschichte zu lesen: Ein Schreiber, der einem bestimmten Detektiv zugeteilt ist, soll diesen suchen, weil er verschwunden ist. Er ist dann tot, wenig später lebt er aber wieder - und das passiert einige Male mit verschiedenen Personen.

    Das Ganze spielt sich in einem "Traumland" ab: Alle Personen schlafen, schlafwandeln und träumen. Dabei ist praktisch alles reversibel, nichts ist Wirklichkeit. Ein Buch, aus dem man nun wirklich gar nichts lernen kann - verschwendete Lesezeit!
  17. Cover des Buches Detektei für magisches Unwesen – Drei Helden für ein Honigbrot (ISBN: 9783423763936)
    Lotte Schweizer

    Detektei für magisches Unwesen – Drei Helden für ein Honigbrot

     (54)
    Aktuelle Rezension von: chhotabhaaloo

    Jannik, Pola und Lulu sind beste Freunde und wohnen in einem kleinen beschaulichen Dorf. Jannik wäre gerne ein erfolgreicher Detektiv und hat deswegen mit seinen beiden Freundinnen eine Detektivbande gegründet. Leider passiert in diesem kleinen Dorf aber sehr wenig…….oder trügt die Stille? In der Nähe gibt es nämlich einen Fabelwald und die Fabelwesen, die dort leben sind in großer Gefahr! Ob die drei kleinen Detektive dem Geheimagenten Peggory helfen können?

    Das wunderschöne, grüne Cover macht genauso Lust darauf, dieses Buch in die Hand zu nehmen, wie die vielen schönen Zeichnungen und der ansprechende Schreibstil. Dieses Buch klingt nach einem tollen Abenteuer für kleine (und größere) Detektive mit etwas Hang zur Magie…..und macht beim Lesen einfach nur Spass!

  18. Cover des Buches Des Herzogs größter Begehr (ISBN: 9783802597701)
    Sabrina Jeffries

    Des Herzogs größter Begehr

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Rebecca1493

    Erschienen 02.04.2015 bei Lyx für 9,99€

    Klappentext: Als Maximilian Cale, der Herzog von Lyons, in der Ermittlungsagentur Manton aufkreuzt, sieht Lisette Bonnaud ihre Chance gekommen, endlich echte Detektivarbeit statt nur Sekretärinnendienste zu leisten. Max behauptet, er habe von ihrem Bruder Tristan Nachricht erhalten, dass sein totgeglaubter Bruder Peter noch lebt. Lisette, die seit Monaten nichts von Tristan gehört hat und sich schon Sorgen macht, besteht darauf, mit ihm nach Paris zu reisen, um Peter und Tristan zu suchen. Dabei ahnt sie nicht, dass Max bald mehr in ihr sieht als nur eine hübsche Reisebegleitung ...

    Als ich begonnen habe das Buch zu lesen, ist mir zuerst einmal aufgefallen, dass ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit keinen historischen Roman mehr in die Hand genommen hatte. Die Geschichte hat mir mal wieder vor Augen geführt, weshalb ich dieses Genre gerne mag: Gehröcke, Mieder, Kammerdiener und Ansichten über uneheliche Sprösslinge, die mit unseren heutigen so gar nichts mehr gemein haben, aber trotzdem reise ich ab und zu gerne in die Vergangenheit. Danach bin ich aber insgeheim wieder froh, dass es keine Herzöge gibt und ich jederzeit eine heiße Dusche nehmen kann!

    Aber genug davon ;) Hier meine Eindrücke zum Titel "Des Herzogs größter Begehr":

    Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert kurz nach Napoleons Niederlage und Verbannung ins Exil. Das hat mich sehr gefreut, denn es ist eines meiner liebsten Epochen.

    Der Schreibstil der Autorin, von der ich bisher keinen Roman gelesen habe, hat es mir auf jeden Fall sehr angetan. Nachdem ich einige doch recht vulgäre Geschichten gelesen habe, war es schön mal wieder eine richtig romantische Erzählung mit Irrungen und Wirrungen zu lesen, die es heute so nicht mehr geben würde. Was mir auf jeden Fall positiv aufgefallen ist war die Tatsache, dass es zumindest keine mir ersichtlichen Schreib- oder Übersetzungsfehler gegeben hat, die den Lesefluss hätten einschränken können.

    Lisette und Max sind auf jeden Fall kein Null-Acht-Fünfzehn Pärchen, das wird schon bei ihrem ersten Aufeinandertreffen klar. Die beiden geben einander Paroli, in dieser Hinsicht kam keine Langweile auf! Die Story an sich war nicht wirklich neu, wobei ich noch nie ein Buch, das in dieser Zeit spielt gelesen habe, in der es um Ermittlungsarbeiten geht. Das hat die Erzählung auf jeden Fall aufgepeppt. Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits ist leider, dass sich die Geschichte im Mittelteil etwas gezogen und nicht richtig vorangekommen ist, die Probleme, die sich die beiden mehr oder weniger selbst geschaffen haben, waren nicht ganz nachvollziehbar. Die letzten 100 Seiten haben das Ruder allerdings nochmals herumgerissen und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, bei so vielen neuen Erkenntnissen und Vorfällen, die sich ereignet haben.

    Fazit: Bis auf kleine Schwächen im Mittelteil der Geschichte hat es mir sehr gut gefallen und ich werde vermutlich auch den zweiten Teil der Reihe lesen!

     

  19. Cover des Buches Verführung der Nacht (ISBN: 9783426507407)
    Jeanne C. Stein

    Verführung der Nacht

     (126)
    Aktuelle Rezension von: BooksofFantasy

    Meinung:


    Dies ist der Auftakt einer mittlerweile 6-teiligen Reihe, jedoch gleich vorweg, mit Thriller hat das wenig zu tun, man kann es höchsten unter Krimi einstufen. Der Titel verspricht mehr als hält.
    Der Einstieg ist mir gut gelungen und der Schreibstil der Autorin hat mich auch sofort gefesselt, sodass ich das Buch in 4 Std. durch hatte.


    Anna ist eine super sympathische Frau, allerdings konnte ich ihre Gedankengänge nicht immer nachvollziehen. 
    Zum Beispiel: Sie wacht im Krankenhaus auf, erfährt das sie vergewaltig worden ist und nimmt es einfach ohne jegliche Gefühle hin!? 
    Überhaupt alles was so passiert, nimmt Sie einfach so hin. Das ist eine Sache die ich persönlich absolut nicht nachvollziehen kann.


    Von den Gefühlen für ihrem festen Freund Max – selbst wenn sie sich nicht sooft sehen, merkt man absolut nichts. Das Buch hat allgemein null Tiefgang und kratzt nur an der Oberfläche. Man erfährt über die Charaktere so gut wie gar nichts. Nicht mal das Aussehen von Anna wird beschrieben.  Über Anna erfährt man nur wie sie zu ihrem Beruf gekommen ist, und dass sie vor ihrer Verwandlung Lasagne geliebt hat.


    Bei diesem Buch darf man absolut keine Liebesgeschichte erwarten. Auch stelle ich die Titelwahl in Frage, denn unter dem Titel „Verführung der Nacht“ erwarte ich keine Vampire die sich im Sonnenlicht bewegen können. Auch erfährt man nicht gerade viel über die Fähigkeiten dieser Vampire.
    Das einzig Positive war der Schreibstil der Autorin und dass ich erst sehr spät darauf gekommen bin, wer hinter allem dem steckt.
    Fazit:


    Wer eine anspruchslose, leichte Lektüre für zwischendurch sucht, ist mit diesem Buch bedient.
    Allen anderen würde ich es nicht gerade empfehlen.
    Ob ich die Reihe jemals weiterlesen werde, kann ich noch nicht sagen aber da es die Taschenbücher sowieso nur mehr gebraucht gibt, hat es auch keine Eile, denn ich denke diese Buch werden viele verkauft haben. Es ist aber auch noch als  Kindle Edition erhältlich.
  20. Cover des Buches Des Pudels Kern (ISBN: 9783492505666)
    Manuela Sanne

    Des Pudels Kern

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Lupsi

    Das Werk ist voll von Wortwitzen und einer eigentlich leicht verständlichen Geschichte, welcher es aber nicht an Spannung fehlt. Jedoch ist die Auflösung sehr abrupt und danach wird gleich über die Pensionseröffnung berichtet. Meiner Meinung nach fehlt es an Inhalt zwischen der Auflösung und der Eröffnung. Die Geschichte hätte noch etwas länger gezogen werden können aber dennoch ist diese sehr unterhaltsam und spannend.
    Für mich trotz der recht kurzen Geschichte, eine Empfehlung.
    Ein Buch, welches für das Zwischendurch lesen sehr geeignet ist.

  21. Cover des Buches Der Malteser Falke (ISBN: 9783257240719)
    Dashiell Hammett

    Der Malteser Falke

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Samuel Dashiell Hammett wurde am 27. Mai 1894 in Maryland geboren. Nach der Teilnahme am 1. Weltkrieg und verschiedenen Aushilfstätigkeiten begann er als Angestellter der Detektivagentur Pinkerton zu arbeiten. Seine literarischen Arbeiten basieren zu einem großen Teil auf persönlichen Erfahrungen, die er als Mitarbeiter dort gemacht hatte. Als Schriftsteller arbeitete Hammett ab 1922. Neben seinen Romanen verfasste er eine Reihe von Kurzgeschichten und Drehbüchern. 1937 trat er in die Kommunistische Partei ein. Wegen dieses politischen Engagements wurde er während der McCarthy-Ära zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt. Seine Tantiemen wurden beschlagnahmt und seine Veröffentlichungen gestoppt.
    Dashiell Hammett starb am 10. Januar 1961 verarmt in New York und wurde auf dem Soldatenfriedhof Arlington bei Washington beigesetzt.   (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (Klappentext):
    Als die hübsche Brigid den Privatdetektiv Sam Spade und seinen Mitarbeiter Miles Archer um Hilfe bittet, weil sie sich vor einem gewissen Thursby fürchtet, da kann Spade noch nicht wissen, wohin ihn das führen wird. Doch nur kurze Zeit später ist sein Partner tot und er selbst auf der Suche nach dessen Mörder. Je länger Spade nachforscht, desto undurchsichtiger wird der Fall. Eine  weitere Leiche wird gefunden, und auf mysteriöse Weise scheinen die Morde etwas mit einer äußerst wertvollen Goldstatue zu tun zu haben, die angeblich Malteser Ordensritter vor hunderten von Jahren anfertigen ließen: dem Malteser Falken. Hinter ihm sind gleich mehrere abgebrühte Gangster her und nicht zuletzt auch die verführerische Brigid. Spade gerät selbst in Bedrängnis, als sich ihm Archers Witwe aufdrängt und ihn die Polizei des Mordes an seinem Partner verdächtigt.

    Wer kennt ihn nicht? Die Spur des Falken - den grandiosen Film von 1941 mit Humphrey Bogart und Peter Lorre. Sam Spade, der Prototyp des wortkargen und abgebrühten Privatdetektivs, der auf nicht immer legale Weise ermittelt und auch in den brenzligsten Situationen total cool bleibt. Der Film ist sehr eng an die literarische Vorlage angelehnt und fast kommt es einem vor, als würde man das Drehbuch lesen. Die ganze Story ist sehr dialoglastig und Hammett war sehr großzügig in der Verwendung von Adjektiven.

    "Samuel Spades Unterkiefer war lang und knochig, sein Kinn ein vorspringendes V unter dem ausdrucksvolleren V seines Mundes. Die rückwärts geschwungene Linie seiner Nasenflügel bildete ein weiteres, kleineres V. Seine gelbgrauen Augen lagen waagrecht. Das V-Motiv wurde erneut von den Augenbrauen aufgegriffen, die von der Doppelfalte über seiner Hakennase nach außen hin anstiegen, während sein blassbraunes Haar von hohen, flachen Schläfen zu einer Spitze in der Stirnmitte auslief. Er sah aus wie ein eigentlich ganz umgänglicher, blonder Satan."     (S. 9)

    Die Geschichte ist allerdings ziemlich konfus und verwickelt und man weiß lange nicht, worauf alles hinausläuft (natürlich nur, wenn man den Film nicht kennt). Fast alle Charaktere sind irgendwie zwielichtig und haben Hintergedanken. Diese Art Krimi war wohl damals etwas absolut Neues und schlug ein wie eine Bombe. Ich würde trotzdem eher den Film empfehlen, denn die ausschweifende Art der Erzählung lässt die Gedanken öfter mal abdriften und man sollte schon konzentriert bleiben um dieser verwickelten Story folgen zu können.

    Fazit: Eine verwickelte Geschichte, ausschweifend erzählt. Bei Interesse würde ich eher den Film von 1941 empfehlen.



  22. Cover des Buches Jackaby (ISBN: 9781616205461)
    William Ritter

    Jackaby

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Nach der anstrengenden Lektüre von „Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch“ von Aslı Erdoğan hatte ich das dringende Bedürfnis nach einem leichten Buch. „Jackaby“, der Auftakt der gleichnamigen Reihe „Jackaby“, bot sich an, weil das Monatsmotto „Facebook“ lautete und wir demzufolge Bücher mit einem Gesicht auf dem Cover lesen sollten. Eine übernatürliche Detektivgeschichte klang genau richtig, besonders, da der Autor William Ritter ein Experte auf dem Gebiet der Folklore ist. Auf seiner Website findet sich sogar ein informatives Bestiarium, das regelmäßig erweitert wird. Ich freute mich auf die Lektüre und die Chance, ein wenig abzuschalten.

    „Starren Sie nicht den Frosch an“ – diese letzte Zeile einer dubiosen Ausschreibung für eine Assistenzstelle in einer Detektei lässt Abigail Rook zwar durchaus stutzen, doch sie kann es sich nicht leisten, wählerisch zu sein. Schließlich fallen Anstellungen 1892 in New Fiddleham, New England, für junge, mittellose Frauen nicht vom Himmel. Ihr Vorstellungsgespräch verläuft allerdings völlig anders als erwartet. Nicht nur ist ihr neuer Arbeitgeber, ein gewisser R.F. Jackaby, ein skurriler Exzentriker, der ihr beiläufig erklärt, dass Aberglaube, Sagengestalten und Magie erschreckend real sind, er führt sie auch ohne Umschweife zu einem grausigen Tatort. Ein Mann wurde brutal ermordet und nahezu ausgeblutet. Während die Polizei einen menschlichen Mörder jagt, ist Jackaby überzeugt, dass es sich bei dem Täter um ein übernatürliches Wesen handeln muss. Abigail und Jackaby müssen das Rätsel schnell lösen, denn eines ist sicher: es wird nicht bei einem Opfer bleiben.

    Ich schätze, ich bin nicht das richtige Publikum für „Jackaby“. Grundsätzlich ist das ja nichts Neues und kommt schon mal vor, doch dieses Mal liegt es nicht daran, dass ich zu alt wäre oder keinen Draht zum Autor William Ritter aufbauen konnte. Nein, in diesem Fall hat es mit dem Stil der Geschichte zu tun. Fans der „Sherlock Holmes“-Romane von Sir Arthur Conan Doyle begeistert dieses Buch sicherlich. Leider bin ich kein Fan des berühmten Detektivs. Seit Jahren drücke ich mich davor, die Romane zu lesen, weil ich mich nicht für Krimis erwärmen kann. „Jackaby“ ähnelt „Sherlock Holmes“ zu sehr, als dass ich Spaß mit der Lektüre gehabt hätte. Dadurch fielen sämtliche Mängel schwerer ins Gewicht. Ich sah mich unfähig, diese zu verzeihen und konnte die Geschichte nicht genießen. Ich fand den Reihenauftakt langweilig, flach und dialoglastig. William Ritter ergeht sich in Nebensächlichkeiten und ließ mich die Geschichte lediglich skizzenhaft visualisieren. Ich vermisste Atmosphäre und hatte den Eindruck, dass dieser erste Band eher dazu diente, die Ausgangssituation der Reihe vorzustellen, als einen nervenaufreibenden Kriminalfall zu fokussieren. Vermutlich tappte ich deshalb während der Ermittlungen im Dunklen. Der Fall erschloss sich mir überhaupt nicht; meiner Meinung nach findet kaum Detektivarbeit statt. Das Protagonisten-Paar stolpert über kryptische Hinweise, die Jackaby offenbar mit der Identität des Mörders in Verbindung bringen kann, aber selten erklärt. William Ritter schließt seine Leser_innen zugunsten des Mysteriums aus und schreibt es Jackabys Skurrilität zu, dass er seine Schlussfolgerungen für sich behält. Für mich ist das ungenügende Schriftstellerei. Ritter überspielt auf diese Weise seine Unfähigkeit, seinen Mordfall durch die geschickte Platzierung von Indizien spannend zu gestalten. Er verzichtet einfach auf alle Informationen und bläst das Geheimnis um den Täter künstlich auf, indem er andeutet, normale Menschen könnten die Beweise nicht korrekt interpretieren. Dadurch hatte ich keine Chance, aktiv mitzurätseln und musste dem unzuverlässigen, sprunghaften Hauptcharakter vertrauen. Ich kann mir vorstellen, dass Jackabys Exzentrik bei vielen Leser_innen gut ankommt, doch ich sehe ihn als einen stereotypischen seltsamen Kauz, dessen Figur über keinerlei Originalität verfügt. Er ist eine Blaupause, zu austauschbar, um lebendig und einzigartig zu wirken. Der Witz des Buches fußt ausschließlich auf seinem merkwürdigen Verhalten, was mir maximal ein müdes Schmunzeln entlockte. Seinem klischeebeladenen chaotischen Genie steht die gänzlich durchschnittliche Ich-Erzählerin Abigail gegenüber, die eindeutig einen Gegenpol der Normalität darstellen soll. An ihr sollen sich die Leser_innen orientieren, sie setzt Jackabys Benehmen ins Verhältnis und sorgt für den Zugang zu seiner Verschrobenheit. Mir war sie egal. Sie ist nicht unsympathisch, aber unglücklicherweise so sehr das wehrlose Fräulein in Nöten, dass ich keinen Grund sah, mich um eine emotionale Bindung zu bemühen. Vielleicht soll sie ins Frauenbild des 19. Jahrhunderts passen, doch für mich resultierte diese Charakterisierung darin, dass ich sie ebenso ersetzbar fand wie Jackaby. Selten ist mir ein faderes Ermittlerduo begegnet – kein Wunder, dass mich die einfallslose Lösung ihres Falls dann auch nicht mehr interessierte.

    Ich weiß, dass ich mit meiner Meinung über William Ritters Reihenauftakt „Jackaby“ (fast) allein auf weiter Flur stehe. Die meisten Leser_innen liebten das Buch und sie liebten den Protagonisten Jackaby. Das freut mich für sie, ehrlich. Falls ihr euch schon immer gewünscht habt, Sherlock Holmes bei der Auflösung übernatürlicher Rätsel zu begleiten, könnte dieser Wunsch mit der Reihe „Jackaby“ erfüllt werden, obwohl ich sie nicht weiterlesen werde. Ich denke, ich hätte damals, als ich das Buch entdeckte, scharf nachdenken sollen, ob eine Detektivgeschichte in Holmes-Manier tatsächlich das Richtige für mich ist, paranormale Elemente hin oder her. Ich verkannte den starken Krimicharakter. Jackaby hätte es für mich rausreißen können, aber leider ist er zu Mainstream, um mich zu überzeugen. Hätte ihm William Ritter nur ein bisschen mehr individuelle Skurrilität gestattet, hätte es funktionieren können. Schade.

  23. Cover des Buches Die Todesbotschaft (ISBN: 9783492232036)
    Sabine Kornbichler

    Die Todesbotschaft

     (46)
    Aktuelle Rezension von: mon1ka

    ggggggggg

  24. Cover des Buches Ein Job für Delpha (ISBN: 9783518467794)
    Lisa Sandlin

    Ein Job für Delpha

     (5)
    Aktuelle Rezension von: SalanderLisbeth
    „Von den Leuten, mit denen ich seit Neuestem zu tun habe, Mr. Phelan, wissen Sie, Joe Ford, Miss Doris und Calinda Blanchard, dass ich im Gefängnis gewesen bin. … Wenn Sie etwas wissen wollen, in dem ich mich dank meiner Vergangenheit auskenne, fragen Sie mich das bitte direkt. Ich werde es Ihnen sagen. Eiern Sie nicht herum, als wollten Sie mir sagen, dass man meinen Schlüpfer sehen kann.“ (Auszug Seite 136)


    Einen Job braucht Delpha Wade unbedingt. Sie ist Anfang 30, als sie in Texas auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen wird. 14 Jahre hat sie wegen Totschlag gesessen und jetzt will sie unbedingt wieder Fuß fassen und ihren Platz in der Gesellschaft finden. Als Leser begleiten wir sie auf ihren ersten, unsicheren Schritten bei der Wohnungs- und Jobsuche. Sie findet ein Zimmer in einem heruntergekommenen Seniorenwohnheim, dass sie kostenlos bewohnen darf, wenn sie sich dafür abends und am Wochenende um die pflegebedürftige Tante der Hotelleiterin kümmert.

    Eine neu gegründete Detektei


    Ihr Bewährungshelfer verschafft ihr ein Bewerbungsgespräch als Sekretärin in der neu gegründeten Detektei von Tom Phelan. Nachdem der 29-Jährige Phelan bei der Arbeit auf einer Bohrinsel im Golf von Mexiko einen Mittelfinger verloren hat, macht er sich, obwohl total unerfahren als Privatdetektiv selbständig. Tom geht hier nicht besonders strukturiert vor, aber er ist ein gutmütiger Kerl und schnell stellt sich heraus, dass Delpha, der er eine Chance gibt, für ihn ein echter Glücksgriff ist. Mit ihrer Menschenkenntnis, Klugheit und dem ihr eigenen Pragmatismus kümmert sie sich um alles, was so anfällt und macht sich damit in kürzester Zeit unentbehrlich.

    Anfänglich hat Phelan Investigations mit Routineaufträgen zu tun. Ein verschwundener Junge, der in schlechte Gesellschaft geraten ist, ein nerviger Hund, der die ganze Nachbarschaft terrorisiert, ein Beinamputierter, dessen Schwester seine Prothese als Geisel genommen hat und auch der Klassiker darf nicht fehlen: Eine betrogene Ehefrau, die Bilder von ihrem Ehemann in Flagranti bestellt. Erst im letzten Drittel der Geschichte verdichten sich die bis dahin scheinbar belanglosen Geschehnisse zu einem brisanten Kriminalfall. Alles hängt irgendwie zusammen und Delpha und Tom haben es auf einmal mit Patentraub, Industriespionage und einem Serienkiller zu tun, der Delpha in tödliche Gefahr bringt. Sie bekommt auch noch die Chance auf Rache, denn sie begegnet dem Mann, der sie einst durch eine Falschaussage ins Gefängnis brachte.

    Die 70er Jahre


    Es sind die 70er Jahre, Creedence Clearwater Revival klingt aus dem Radio und die Menschen verfolgen Nixons Anhörungen im Watergate Skandal im Fernsehen. Mich hat tatsächlich das wunderschön gestaltete Cover gelockt sowie Delphas interessante Hintergrundgeschichte, mit der das Leben bisher nicht grade fair umgegangen ist, die ich aber hier nicht spoilern möchte. Zu Beginn hatte ich leichte Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Lisa Sandlin hält sich nicht mit großen Erklärungen auf, sondern glänzt durch einen episodenhaften Erzählstil, bei dem mir zumindest anfänglich der umfassende Zusammenhang fehlte. Vieles war mir am Anfang zu unüberschaubar und ich suchte irritiert den roten Faden. Ich musste mich erst an den ambitionierten Schreibstil gewöhnen, der besonders in den Dialogen oft schräg und witzig ist. Aber ich war von den ersten Seiten fasziniert, mitzuerleben, wie Delpha Wade sich in ihr neues, selbstbestimmtes Leben mit den noch ungewohnten Möglichkeiten eingewöhnt.

    Meine Meinung

    Sandlin beschreibt sehr einfühlsam und mit großer Wärme wie unsere Protagonistin jede neue Erfahrung in Freiheit erlebt und sei es nur ihre Freude über ein eigenes Zimmer zum Abschließen. Sie ist ein ruhiger und zurückhaltender Mensch, will nichts falsch machen oder auffallen und sich an die Bewährungsauflagen halten. Sie ist auch smart und lebenshungrig und man freut sich mit ihr über die Affäre mit einem 20-jährigen College-Studenten. Sandlin hat ein Händchen für die Atmosphäre der 70er Jahre im südöstlichen Beaumont in Texas. Ihre Milieuschilderungen sind sehr stimmig und sie entwirft großartige Sprachbilder. Besonders sinnlich und wunderschön beschrieben fand ich einen Ausflug ans Meer, den Delpha mit ihrem jungen Freund unternimmt.

    Die Fälle der Detektei, die ja erst mal unspektakulär sind, werden logischerweise sehr kleinteilig beschrieben, was dem ganzen Roman aber eine große Gelassenheit gibt. Dann werden aber mit überraschender Lässigkeit alle Teile zusammen geknüpft und Tom und Delpha kommen einer großen Verschwörung auf die Spur. Vieles hängt doch noch miteinander zusammen und das ist eigentlich sehr gut konstruiert. Ein ganz besonderer, literarischer Kriminalroman um zwei Außenseiter in Texas.

    Die Autorin


    Die amerikanische Autorin Lisa Sandlin schrieb ihr Romandebüt mit 64, vorher war sie mit Kurzgeschichten und Essays hervorgetreten. Die Professorin stammt aus Beaumont, Texas und lehrte an der Universität von Omaha/Nebraska Creative Writing. Heute lebt sie in Santa Fe, New Mexico, wo sie Schreiben unterrichtet. „Ein Job für Delpha“ wurde mit dem Hammett Prize und dem Shamus Award 2016 ausgezeichnet. 2020 ist der Folgeband „Family Business“ erschienen und ich würde gerne Delpha und Tom auf ihrem Weg weiter verfolgen.

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