Bücher mit dem Tag "debütroman"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "debütroman" gekennzeichnet haben.

342 Bücher

  1. Cover des Buches Trust Again (ISBN: 9783736302495)
    Mona Kasten

    Trust Again

     (2.149)
    Aktuelle Rezension von: Cexlxina

    𝒮𝒾𝑒 𝒽𝒶𝓉 𝓂𝒾𝓉 𝒹𝑒𝓇 𝐿𝒾𝑒𝒷𝑒 𝒶𝒷𝑔𝑒𝓈𝒸𝒽𝓁𝑜𝓈𝓈𝑒𝓃 - 𝑒𝓇 𝓌𝑒𝒾𝑔𝑒𝓇𝓉 𝓈𝒾𝒸𝒽, 𝓈𝒾𝑒 𝒶𝓊𝒻𝓏𝓊𝑔𝑒𝒷𝑒𝓃


    Meistens ist es so das der zweite Band schwächer ist als der erste aber das stimmt nicht immer.


    Denn dieser Band war genauso gut wie der erste.


    Der Schreibstill von Mona Kasten ist einfach etwas ganz besonderes.


    Es gibt keine Worte dazu was ich bei ihren Büchern fühle...es ist einfach so gut diese Gefühl zu haben.


    Dawn ist ein echt sympathischer Charakter und ich habe oft lachen aber dafür auch ein paar mal meine Tränen weg blinzeln müssen.


    Dawn und Spencer passen einfach perfekt zusammen...beide einen sehr glücklichen Charakter trotz den Hürden die sie gestellt bekommen haben und bekommen werden. 


    Einfach zu empfehlen die Bücher von Mona Kasten.

  2. Cover des Buches Love to share – Liebe ist die halbe Miete (ISBN: 9783453360358)
    Beth O'Leary

    Love to share – Liebe ist die halbe Miete

     (670)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Nachdem ich bereits von einem Buch der Autorin enttäuscht wurde, bin ich kritisch an dieses heran gegangen, war aber schon nach wenigen Seiten verliebt.

    Beth O'Leary hat mit Tiffy und Leon ganz tolle Charaktere geschaffen, die man direkt ins Herz schließt.

    Die Art, wie die beiden sich eine Wohnung teilen und wie es überhaupt dazu kommt, ist wundervoll und sehr authentisch beschrieben. Besonders lobenswert ist es auch, dass dieses Wohnungsteilen auch bis zum Schluss präsent blieb und nicht irgendwann in Vergessenheit geriet, wie es leider oft ist, wenn der Klappentext mit Besonderheiten aufwartet. 

    Ich fands auch toll, dass Tiffy und Leon sich lange Zeit nur durch Zettelchen unterhalten und nie persönlich kennenlernen – allerdings wurde das erste Treffen dann auch nicht unnötig lange herausgezögert, sondern kam genau zum richtigen Zeitpunkt.

    Die Figuren waren herzallerliebst. Beide hatten ihr persönliches Päckchen zu tragen, wurden aber nie überdramatisch, obwohl sie manchmal Grund dazu gehabt hätten. Meistens fand ich die Verhaltensweisen sehr nachvollziehbar und erwachsen. Auch wie die Charaktere im Leben stehen, ihre Jobs, ihre Vergangenheit, ich habe beide einfach gern gemocht. 

    Toll war auch, dass man direkt am Schreibstil erkannt hat, wer gerade erzählt. Leon hat sich in kürzeren Sätzen ohne Personalpronomen ausgedrückt, während Tiffy eher zum Plaudern aufgelegt war. 

    Der Schreibstil der Autorin war aber auch allgemein ganz toll. Sehr bildgewaltig und locker, alles hatte einen roten Faden und alles, was aufgeworfen wurde, wurde aufgelöst und sinnig abgearbeitet. Genau so wünsche ich mir Geschichten.

    Leider gab es dann doch einige Stellen, die sehr klischeebeladen waren, aber insgesamt ein richtig tolles Buch. 

  3. Cover des Buches Burning Bridges (ISBN: 9783426524572)
    Tami Fischer

    Burning Bridges

     (803)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Nach ihrer Trennung von ihrem Ex-Freund, trifft Ella auf Ches. Dieser hat sie gerade davor beschützt, von gruseligen Typen angegriffen zu werden. Daraufhin lässt Ella Ches mehrere Tage bei sich wohnen, obwohl sie rein gar nichts über ihn weiß. Als sie ihn dann eines Tages folgte, folgt sie ihm in den Käfig, in einem Club. Und dadurch erfährt sie Dinge, die ihr ganzes Leben durcheinander bringen…

    Ich habe Tami Fischer sehr lange auf Instagram und YouTube verfolgt und als ich dann herausgefunden habe, dass sie Bücher veröffentlichen wird, musste der erste Band direkt bei mir einziehen. Und als ich dieses Buch dann in meinen Händen hielt, war ich doch recht sprachlos. Ich bin sehr überrascht darüber gewesen, wie viel Mühe, Liebe und Arbeit in jedem noch so kleinem Detail stecken musste.

    Ella fand ich richtig cool. Bereits auf den ersten Seiten war sie mir total sympathisch durch ihre Aktion und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Besonders toll an ihr fand ich, dass sie sich nichts gefallen lässt, sondern auch mal ihre Meinung sagt und gefühlt fließend sarkastisch spricht. Ella war eine tolle Protagonistin und hat einfach perfekt zur Geschichte gepasst. Ich finde auch, dass Ella sich in diesem Buch weiter entwickelt hat und finde es richtig toll, dass sie jemand wie Ches an ihrer Seite hat.

    Ches ist auf den ersten Seiten noch sehr mysteriös und geheimnisvoll, weshalb man sich erst an ihn herantasten muss. Und ich glaube, wenn man erst mal in seine Seele geschaut hat und ihm eine Chance gibt, kann ich euch sagen, dass es sich wirklich lohnt. Ches ist so ein wundervoller und liebenswerter Mensch, der wirklich nur das Beste verdient hat. Umso schöner fand ich, dass er die Möglichkeit hatte sich mit Ella weiter zu entwickeln und um sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen.

    Auch die Nebencharaktere fand ich toll. Summer ist mein absoluter Liebling und hoffe sehr, dass auch sie ihre eigene Geschichte bekommt, denn ich möchte unbedingt mehr über sie lernen und verstehen, was sie ausmacht. Zu Erica und Jason kann man glaub ich gar nichts sagen, ich kann überhaupt nicht verstehen, dass Erica sich dann noch Freundin nennen kann. Und Rory? Da kann ich auch nichts mehr zu sagen. Von Anfang an war er mir unsympathisch und er hat mich angeekelt.

    Der Schreibstil von Tami Fischer hat mir sehr gut gefallen. Ich war erst ein wenig skeptisch, weil ich mir nicht sicher war, ob mich das so sehr überzeugen würde. Doch ich kann euch sagen, dass der Schreibstil mich total überzeugen konnte und ich mich bei der Geschichte fallen lassen konnte. Ich wollte gar nicht, dass die Geschichte von Ella und Ches ein Ende nimmt und habe es deshalb innerhalb von zwei Tagen durchgelesen und von Anfang bis Ende komplett verschlungen!

    ,,Burning Bridges‘‘ war ein gelungener Auftakt einer tollen Reihe und ich bin sehr gespannt darauf, wie sich Tami Fischer auch in den weiteren Büchern entwickeln wird. Denn ich glaube, dass sie in den folgenden Bänden sich noch einmal übertreffen kann und da noch ein bisschen mehr rausholen kann. Aber für ihr erstes Buch, kann ich nur sagen, dass sie tolle Arbeit geleistet hat. Sie hat tolle Charaktere gezeichnet und jeder hat seinen Platz in der Geschichte gefunden. Ich kann euch Burning Bridges empfehlen!

  4. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (990)
    Aktuelle Rezension von: meerohneufer

    Der Anfang war etwas verwirrend. Die ersten hundert Seiten habe ich gebraucht, um in das Thema reinzukommen. Die nächsten hundert Seiten haben mich mehr gefesselt. Ab Seite 200 war das Buch spannend, sodass ich es quasi in einem Rutsch gelesen habe.

    Meiner Meinung nach merkt man, dass eine Künstlerin das Buch geschrieben hat, denn es ist es sehr unkonventionell und kreativ vom Thema her sowie auch vom Streibstil. Die teilweise relativ abstrakte Handlung ist oft sehr bildlich dargestellt und kann teilweise als Metapher verstanden werden.
    Die unterschiedlichen Kapitel erzählen nämlich aus verschiedenen Perspektiven und fügen sich am Ende wie ein Puzzle zu einem atemberaubenden Gesamtbild zusammen. 

    Für mich war es einen Touch zu abstrakt und manchmal konnte ich mir denken was passiert ist, wusste es aber nicht mit Sicherheit, aber wahrscheinlich lebt das Buch davon. Hätte ich das Buch nicht in einem Rutsch, sondern über eine längere Zeitspanne gelesen, wäre ich mit den Ereignissen vollends durcheinander gekommen, da es nicht annähernd chronologisch war. Die Zeitangaben und Orte waren etwas verwirrend, eine Übersicht wäre hilfreich gewesen. 

    Trotz mehr als 400 Seiten Länge keine Spur von einem prägnanten Lieblingszitat...
    Die Liebesgeschichte war zwar einmalig, aber hätte nach meinem Geschmack mehr in die Tiefe gegen können oder zumindest früher angefangen. 

    Zusammenfassend 4,5 Sterne durch Originalität, interessante Perspektivwahl und ein rundes Gesamtbild.

  5. Cover des Buches Das Café am Rande der Welt (ISBN: 9783423209694)
    John Strelecky

    Das Café am Rande der Welt

     (968)
    Aktuelle Rezension von: SofiaCuorDiLeone

    Habe das Buch aufgrund des großes Hypes gelesen und war sehr enttäuscht - keine bahnbrechenden Ideen, keine faszinierenden Inhalte - für mich war es leider einfach nur belanglos und uninteressant.

  6. Cover des Buches Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783442377190)
    Deborah Harkness

    Die Seelen der Nacht

     (1.174)
    Aktuelle Rezension von: glueckswinkel

    Das wird hier sicherlich eine kurze Rezension, da mir die richtigen Worte fehlen.

    Das Buch hatte einfach alles, was ein gutes (Fantasy-) Buch haben sollte.

    Gute Storyline, nachvollziehbare Handlung, Charaktere zum Verlieben und ein stimmiges Setting.

    Auf eine Zusammenfassung verzichte ich, lest den Klappentext und ihr wisst, worauf ihr euch einlasst.

    Diana und Matthew sind füreinander gemacht, sie harmonisieren ganz wunderbar in dem Buch.

    Ich habe mich beim Lesen gefreut, war schockiert, hab gequietscht und geweint. Ich bedanke mich bei Steffi, die dieses Buch empfohlen hat.

    Ich freue mich auf die beiden weiteren Teile und kann es kaum erwarten, in diese Welt erneut einzutauchen.

    Ich bin richtig happy, das ich zum Jahresende noch über dieses Schmuckstück gestolpert bin und ein kleines Highlight entdeckt habe.

  7. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.385)
    Aktuelle Rezension von: WednesdayAddams

    Obwohl das alte Cover großartig ist, irritierte es mich doch oft sehr. Daher dachte ich immer es wäre eine kleine Krimigeschichte für Kinder. Aber dem ist nicht so. Es erinnerte mich sehr an einen Christie Roman und daher konnte mich diese Geschichte absolut überzeugen. Nicht so spannend dass man vergisst Luft zu holen aber ein ausgeklügelter Krimi der in den 50er Jahren spielt, mit viel britischem Charme, schwarzem Humor und liebevollen Details. Der Detektiv - eine 11 jährige Giftmischerin & ein Wunderkind im Fachbereich Chemie, die diesem Buch das gewisse Etwas verleiht. Ich mochte dieses Buch, Flavia und ihre Familie sehr und freue mich auf den 2. Teil der Reihe.

  8. Cover des Buches Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken (ISBN: 9783846600351)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

     (1.250)
    Aktuelle Rezension von: project_fantasy

    Ich frage mich gerade wirklich, warum ich dieses Buch nie früher begonnen habe und einerseits ärgere ich mich darüber, dass ich dieses wundervolle Buch nicht schon voher gelesen habe, aber andererseits freue ich mich total, dass ich die Geschichte wenigstens jetzt lesen konnte. Dieses Buch ist wirklich so gut und wenn ihr es noch nicht gelesen habt, dann kann ich euch nur empfehlen, macht es!
    Angefangen bei der Story, dem Setting, dem Weltenaufbau bis hin zu den Charakteren ich liebe alles!
    Im Buch begleiten wir immer abwechselnd die beiden Protagonisten Elias und Laia, die beide aus komplett unterschiedlichen Welten kommen. Elias, Schüler an einer Militärakademie, um eine Ausbildung als sogenannte Maske zu absolvieren. Die Masken dienen dem Imperium, welches das Volk der Kundigen unterdrückt. Laia ist eine Kundige und fürchtet jeden Tag um ihr Leben, um ihren Bruder zu retten muss sie sich als Sklavin in die Militärakademie schleichen, wo sie auf Elias trifft, der eigentlich ihr Feind sein sollte...
    Ich habe dieses Buch gefühlt inhaliert. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, hab mit den Charakteren mitgefiebert, mich geängstig, gefreut und und und.
    Ich liebe die Protagonisten so sehr. Laia, die so stark, mutig und tapfer ist und alles tut, um ihren Bruder zu retten, sie macht so eine enorme Charakterentwicklung durch. Aber auch Elias, der mir von der ersten Seite an, mit seiner hinterfragenden, freundlichen, netten und dennoch gnadenloser, mutigen und sturen Art, sofort sympathisch war.
    Ich kann den zweiten Band kaum erwarten und hoffe, dass er demnächst bei mir ankommt 😫

    Fazit:
    Dieses Buch ist ein absolutes Jahreshighlight! Ich liebe die Story, Charaktere, das Setting und den Weltenaufbau - einfach alles!
    Wenn ihr das Buch noch nicht gelesen habt, dann kann ich es euch auf jeden Fall nur ans Herz legen!
    5/5 ⭐

  9. Cover des Buches 1793 (ISBN: 9783492061315)
    Niklas Natt och Dag

    1793

     (390)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Schwendele

    „Ein Roman, der das Genre revolutioniert“ - so bin ich auf den Roman aufmerksam geworden. Das stimmt, zumindest in Bezug auf die Darstellung von Gewalt, um die sich leider ziemlich viel dreht.

    Mir stand mal wieder der Sinn nach einem historischen Roman, und da kam ich nicht an dem Erstling von Niklas Natt Och Dag vorbei. Er hat ja allerlei Vorschusslorbeeren erhalten. 

    Dass der Roman in Stockholm spielt war mir erst ziemlich egal. Im Laufe der Geschichte hat mich das Lesen der schwedischen Straßen- und Ortsnamen ziemlich genervt. Der Autor beschreibt  die Umgebung sehr genau, und das hat irgendwie meinen Lesefluss gestört.

    Das Ermittlerpaar ist ebenso ziemlich gewöhnungsbedürftig. Ein einarmiger abgestürzter Ex-Soldat und ein Halbtoter ? Nun, inzwischen hat man ja alles schon durch. Der erste Teil der Buches war sehr langatmig und schwierig zu lesen. In der Zwischenzeit kamen mir eher Zweifel, ob ich das Buch doch weglegen soll. Zumal die Brutalität, welche im Buch schonungslos beschrieben wird schon frappierend ist. 

    Ein verstümmelter Leichnam, dem alle Gliedmaßen abgeschnitten wurden. Einschließlich der sehr bildlichen Beschreibung, das war stellenweise schon mehr als eine Spur drüber.

    Im Zweiten Teil wurde zumindest der Spannungsbogen relativ schnell hoch, und es entwickelte sich eine spannende und vor allem genial recherchierte, und in wahre Begebenheiten eingebettete Geschichte, welche in der Art für mich eine der spannendsten historischen Kriminalgeschichten darstellt.

    Wurden meine Erwartungen erfüllt ? Ja, die Story packt einen schon ziemlich. Wer explizite Handlungen ab kann und nicht zimperlich ist, Gewalthandlungen detailliert beschrieben zu ertragen, der ist hier richtig. Ansonsten: Lieber Finger weg. Hole ich mir den zweiten Teil ? Das weiß ich momentan noch nicht. Vermutlich muss ich den ersten Teil erst verdauen !

  10. Cover des Buches Ich, Eleanor Oliphant (ISBN: 9783431039788)
    Gail Honeyman

    Ich, Eleanor Oliphant

     (329)
    Aktuelle Rezension von: JessFox

    Selten, sehr selten, habe ich ein Buch sooft empfohlen wie dieses.

    Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite geliebt.
    Ob abends zum einschlafen, im Urlaub oder einfach so. Es passt einfach immer.
    ganz große Leseliebe!

  11. Cover des Buches Die Blutschule (ISBN: 9783404175024)
    Max Rhode

    Die Blutschule

     (992)
    Aktuelle Rezension von: Petroel

    Da ich von Sebastian Fitzek "Das Joshua Profil" gelesen habe, musste ich mir auch "Die Blutschule" besorgen und lesen.

    Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Obwohl viel Phantasie dabei ist, war es schnell zu lesen. Offt musste ich kurz nne haltem um das gelesene zu verdauen.

  12. Cover des Buches Belladonna (ISBN: 9783442379064)
    Karin Slaughter

    Belladonna

     (1.607)
    Aktuelle Rezension von: BookMaster69

    In einer Kleinstadt werden junge Frauen vergewaltigt und umgebracht und in der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Die Kinderärztin und Gerichtsmedizinerin Sara Linton und ihr Ex-Mann Jeffery Tolliver, Detektive der Stadt, machen sich auf die Spuren des Täters.
    Grosse Erwartungen, enttäuschende Wahrheit. Bis zur Hälfte des Buches fand ich es sehr langwierig und langweilig und wollte daher meist gar nicht weiterlesen. Bereits nach dem ersten Drittel des Buches hatte ich schon eine Ahnung, wer der Täter sein könnte und in der Hälfte war ich mir ganz sicher. Ein Thriller? Wohl eher eine merkwürdige Mischung aus Liebesroman und Thriller. Die Autorin hat versucht irgendwelchen Klischees nachzugehen und hat daher die Charaktere sehr vorhersehbar und ehrlich gesagt ein wenig nervig geschrieben.
    Zudem fand ich viele Schreib- und Grammatikfehler, was echt nervig war.
    Trotz dessen werde ich in Zukunft vielleicht mal dem zweiten Buch der Grant-County-Reihe eine Chance geben und sie lesen, da ja die Frau Slaughter einen guten Ruf hat.
    Für 'geübte' Thrillerleser empfehle ich es nicht, ist wohl eher was für jene, die ihren Weg neu in die Thriller- und Krimibücher finden und im Prinzip keine Ahnung haben, wie Spannung in einem wahren Thriller aussieht.

  13. Cover des Buches So wüst und schön sah ich noch keinen Tag (ISBN: 9783446250826)
    Elizabeth LaBan

    So wüst und schön sah ich noch keinen Tag

     (191)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Ich habe lange kein Jugendbuch mehr gelesen, das so toll geschrieben wurde. Man taucht so einfach in die Geschichte ein, die für mich das Gefühl vom letzten Schuljahr und die Schritte zum Erwachsen werden wunderbar widerspiegeln. Viele Passagen des Buches erinnern mich an die Erzählungen von John Greene, in denen auch gerade die Protagonisten glänzen.  Die Geschichte ist nicht sonderlich rasant oder springt von einem Ereignis zum Nächsten. Aber gerade dadurch entfalten sich die Charaktere und ihre Gedanken und Erfahrungen meiner Meinung nach am besten. Durch die verschiedenen Erlebnisse von Duncan und Tim lernt man die Unberechenbarkeit des Lebens, die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens und die schönen Momente in diesen Phasen zu schätzen. Ich würde mir eine Fortsetzung, gerade von Tims Geschichte, unheimlich wünschen!

  14. Cover des Buches Clans of London - Hexentochter (ISBN: 9783473401802)
    Sandra Grauer

    Clans of London - Hexentochter

     (271)
    Aktuelle Rezension von: buch_und_tee_

    Diese Geschichte hat eine gute Grundidee, die mich zu dem Buch hat greifen lassen. Denn ich will auch Flame & Arrow lesen und dort kommen die Clans auch drin vor. Daher dachte ich, es ist eine gute Idee, vorher die Dilogie zu lesen
    Wir starten damit, dass Caroline mit ihrer besten Freundin Megan ausgegangen ist. Dort treffen sie dann auch gleich auf Ash und Henri und so beginnt die Geschichte mit Ash. Das Caroline immer wieder mit Kopfschmerzen zu kämpfen hat, sie komische Träume bekommt und ihr merkwürdige Dinge passieren, wird auch relativ schnell, mit Hilfe von Ash, geklärt: Caroline ist eine Hexe. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf…
    🔹
    Das Buch lässt sich relativ leicht und schnell lesen, abgesehen von den „Träumen“, denn da hat man sich für eine andere Schriftart entschieden, die ich als schwer lesbar empfunden habe, durch die vielen Schnörkel.
    Die Dialoge waren teilweise sehr einfach gehalten, ohne große Tiefe. Manchmal haben die Protagonisten Entscheidungen getroffen, die ich nicht so ganz nachvollziehen konnte. Es war oft einfach unlogisch und hat sich an ein paar Stellen irgendwie widersprochen. Besonders was zwischen Caroline und Ash passiert. Das Buch spielt in einem relativ kurzen Zeitraum, dadurch passiert sehr viel und trotzdem wollte ich dran bleiben, denn irgendwie schafft es Sandra eine Art Spannung aufzubauen.
    Ich bin nach dem Ende sehr gespannt auf den zweiten Band, denn wir wurden mit einem netten Cliffhanger zurückgelassen

  15. Cover des Buches Der Club (ISBN: 9783036957531)
    Takis Würger

    Der Club

     (223)
    Aktuelle Rezension von: littlesparrow

    Der Club ist das Romandebüt von Takis Würger. Inspiriert zu dieser Geschichte wurde Takis Würger durch seine Studienzeit in Cambridge und die dortigen Vereinigungen - die sogenannten Clubs. Takis Würger war bzw. ist selbst Mitglied im Pitt Club und um einen namensgleichen Club geht es auch in diesem Buch.


    Auf den ersten Seiten lerne ich den Protagonisten Hans kennen. Ich weiß nach kurzer Zeit, wie er aufgewachsen ist, was ihn bewegt und warum er den Werdelauf erlebt, den er eingeschlagen hat. Die familiäre Bindung und wie Hans damit umgeht, wenn diese plötzlich fehlt. Mir gefällt, dass er pflichtbewusst ist und sich der Verantwortung stellt. Seiner eigenen Verantwortung und die, die er für andere übernimmt. Hans handelt überlegt und mir gefällt seine Unvoreingenommenheit, die er sich selbst verschafft. 

    Während ich Hans begleite, lerne ich die anderen Charaktere kennen. Takis Würger lässt seine Charaktere alle selbst im Buch zu Wort kommen. So wird mal aus Sicht von Hans erzählt, mal aus Sicht seiner Tante Alex und den anderen Personen, denen Hans begegnet.



    "Ich mochte die Boxmannschaft nicht. ... Es war eine Mannschaft aus Gestörten." - Seite 155



    Die Erzählweise der Charaktere variiert, so dass ich an dem Sprachgebrauch und der Art und Weise über Dinge zu berichten, gleich zu erkennen vermag, aus wessen Sicht gerade die Geschichte weitererzählt wird. Besonders schön finde ich die spürbare Weiterentwicklung der Charaktere. Die Erzählweise von Hans ist am Anfang des Buches noch sehr atemlos und ungestüm, sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu besonnen und klug. In den neuen Situationen passt er sich schnell an und hinterfragt sich, seine Handlungsweise und die Handlungsweise der anderen. 



    "Einer der Mönche sagte mir, ich solle einfach ignorieren, dass ich ärmer als die anderen Schüler sei, und gab mir eine Bibel, in der ein Lesezeichen aus Seide lag, das im Alten Testament bei Hiob steckte: Wie Gott mir das Leben schenkte, so nimmt er es zurück. Ich preise ihn dafür. Ich stieg den Kirchturm hinauf und warf das Buch in den Bayerischen Wald." - Seite 25



    Während die Geschichte knallhart ist, ist die Erzählweise von Takis Würger eher sanft. Takis Würger geht mit seinen Charakteren sehr liebevoll um. Er gibt ihnen Raum und Zeit für die Entwicklung. Und am Ende bleibe ich nachdenklich zurück und wünsche mir, dass ich - ebenso wie Hans - meine Chancen im Leben nutze. 


    Fazit

    Der Club von Takis Würger ist für alle, die sich dem Ernst des Lebens gewahr sind und sich trotz der Gewissheit der bitteren Realität von Hans Geschichte erzählen lassen wollen.

    Das Buch ist eine Wucht. Takis Würger lässt aus einfach geformten Sätzen Emotionen entstehen.

  16. Cover des Buches Der Brief (ISBN: 9783423261463)
    Carolin Hagebölling

    Der Brief

     (176)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa

    Die Hauptprotagonistin Marie bekommt von ihrer Schulfreundin, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat einen Brief, der sie komplett aus der Bahn wirft. Marie lebt in Hamburg und ist Journalsitin. In besagten Brief ist die rede davon, dass Maire ein Leben in Paris führt und noch weitere ihre mysteriöse Rätsel. Auch sind Dinge in Brief geschrieben die außer ihr und ihre Freundin keiner wissen kann.

    Marie reist also nach Paris und das Leben dort kommt ihr sehr vertraut vor. Noch viel gruseliger wird es, dass sie in Paris erkannt wird. 

    Das Cover hat mich sofort aus das Buch aufmerksam gemacht. Der Schreibstil hat mich sofort in den Bann gezogen.

    Die Protagonistin erschien mir sehr sympathisch. 

    Ich persönlich fand das Buch zum Ende hin zu verwirrten, so dass ich am Ende nicht mehr wusste was Realität oder was Fiction ist. 

  17. Cover des Buches Glücksmädchen (ISBN: 9783548288444)
    Mikaela Bley

    Glücksmädchen

     (192)
    Aktuelle Rezension von: zanis_book_story

    Darum gehts: 

    Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?

    Meine Meinung: 

    Der Klappentext hat mich direkt angesprochen, Psychothriller lese ich sehr gerne, daher habe ich nicht lange überlegt und das Buch gekauft. Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen.. Der Fokus war durchgehend auf Ellen gesetzt, die mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hatte. Spannung kam hier in keinster Weise auf. Auch die eingeführten „ Wendungen „ konnten der Geschichte nicht den fehlenden Wow Effekt bescheren. Die Geschichte ist vorhersehbar und konnte mich nicht überzeugen.

  18. Cover des Buches Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen (ISBN: 9783453270435)
    Ulla Scheler

    Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Florian_Sberger

    Cover/Titel:
    Ich finde das Cover und den Titel gut gewählt, endlich auch mal Mut zu längeren, deutschten Titeln.

    Sprache: Ulla Scheler schreibt mir aus der Seele. Ihr Stil ist konzentriert und so unglaublich sprachgewaltig, dass ich mich total in ihrem Schreibstil verlieren kann. Sie schafft es, mit perfekten sprachlichen Bildern zu arbeiten, ohne zu übertreiben. Ein unfassbares Talent! Schon der erste Satz ist unverschämt gut! Sie beherrscht es, super Dialoge zu schreiben und arbeitet viel mit Subtexten, was ich stark fand.

    Story: Die Story ist toll angelegt und der Spannungsbogen ist wirklich ansprechend.Wer auf tiefgründige und starke Emotionen in Jugendbüchern steht, der sollte sich dieses Buch zulegen.

    Für mich ist Ulla Scheler eines der Beispiele, das auch Verlage wie Hanser/Carlsen/Heyne & Co nicht immer auf Übersetzungen aus dem Ausland zurückgreifen müssen. Es gibt auch gute deutschsprachige Jugendbuchautor*innen. Ulla Scheler ist ein großes Nachwuchstalent im Jugendbuchbereich!

  19. Cover des Buches Am Ende bleiben die Zedern (ISBN: 9783827013026)
    Pierre Jarawan

    Am Ende bleiben die Zedern

     (127)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    „Du kannst nach weiteren Straßen suchen, und ich bin sicher, du wirst sie finden. Du kannst diese Straßen sogar entlanggehen. Aber immer, wenn du an ihr Ende kommst, wirst du merken: Du stehst wieder an derselben Kreuzung, von der aus du gestartet bist.“

    Inhalt

    Als Samir gerade einmal 8 Jahre alt ist, verschwindet sein Vater spurlos. Aber was treibt ihn von seiner Frau und den beiden gemeinsamen Kindern fort, wo ihm doch erfolgreich die Flucht aus dem Bürgerkrieg im Libanon gelungen ist? Samir ist der festen Überzeugung, dass sein Vater wiederkommt, auch wenn er aus freien Stücken gegangen ist und seither keinerlei Kontakt pflegt. Die Spurensuche nach seinem geliebten Geschichtenerzähler, mit dem ihm so viel verbunden hat, wird für Samir zur Passion, er kann einfach nicht loslassen und verpasst derweil sein Leben in der Gegenwart, wenn es ihm nicht endlich gelingt mit seiner Vergangenheit Frieden zu schließen. Mit fast 30 Jahren begibt er sich erstmals in den Libanon, mit der Hoffnung dort endlich Antworten auf seine drängendsten Fragen zu finden und vielleicht gelingt es ihm ja doch, jenen Entschwundenen aufzuspüren, den er schon so lange und intensiv sucht.

    Meinung

    Dieser Roman hat tatsächlich schon 6 lange Jahre in meinem Regal geschlummert, bevor ich es nun geschafft habe, ihn zu lesen. Damals habe ich ihn mir auf Grund zahlreicher positiver Leserstimmen zugelegt und ihn dann doch immer mehr aus den Augen verloren. Die Kombination aus einer berührenden Familiengeschichte und dem dramatischen Schicksal des Nahen Ostens, wie es der Klappentext verspricht, klangen sehr vielversprechend, weil ich es mag, literarisch den Spuren einer Geschichte zu folgen und mich mit Menschen zu identifizieren oder ihre Hintergründe kennenzulernen. Nur leider, war meine Erwartungshaltung an diese Story eindeutig zu hoch. 

    Sprachlich liest sich der Text angenehm, hegt aber keine besonderen Ansprüche, was auch daran liegen mag, dass im ersten Drittel des Buches ein Achtjähriger der Erzähler ist. Doch auch auf den folgenden Seiten bleibt der Anspruch, welchen ich hatte, auf der Strecke. Generell zwar eine interessante Geschichte, die hier aber mehr und mehr ihren Reiz verliert. 

    Meine Kritikpunkte beziehen sich im Wesentlichen auf den gewählten Fokus, der ganz tief in die Seele eines Betroffenen eindringt, um seine Handlungen deutlich zu machen und alle Beweggründe offenzulegen. Zunächst sind es nur grobe Pinselstriche, die geführt werden, doch dann bekommt der Leser die Scheuklappen aufgesetzt und muss sich fast zwanghaft in die Suche nach dem Vater ergeben, denn mehr Handlungsspielraum bleibt ihm nicht. 

    Ich habe eindeutig eine zweite Perspektive vermisst, gerade weil sich der Erzähler so zum Träumer mausert und fanatisch seinen verpassten Chancen nachtrauert – so wenig Entwicklungspotential für einen jungen Menschen, dass erscheint mir etwas weltfremd, zumal ich selbst in diesem Alter meinen Vater verloren habe, doch da war meine Gedankenwelt mit 30 Jahren eine ganz andere.

     Der Text wird immer pathetischer und hat mich irgendwann verloren, da hilft es dann leider auch nicht, wenn man sehr gute Einblicke in die politische Situation der damaligen Zeit bekommt und gut nachvollziehen kann, welche Alternativen den betroffenen Familien eigentlich blieben.

    Fazit

    Leider werden es hier nur 3 Lesesterne für eine durchaus lesenswerte Geschichte, die aber um die Hälfte des Textes hätte gekürzt werden können, weil sich die Gedanken immer nur um ein und dieselbe Sache drehen.

     Menschlich betrachtet konnte mich die dominante Erzählfigur nicht überzeugen und sie nimmt der Hintergrundgeschichte ihren Reiz, weil die Gegenwart in Anbetracht der traurigen Vergangenheit nur wenig Augenmerk erhält. Samir trauert seinem Vater hinterher, dessen einfühlsamen Geschichten, die wie er später herausfindet, nicht nur der Phantasie des Erzählers entspringen.

     Er setzt sich intensiv mit den Begriffen Heimat und Identität auseinander und verfehlt doch eine konkrete Aussage. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, der Protagonist möchte Mitleid beim Leser erwecken, doch damit kann dieser Roman nicht wirklich bei mir punkten.

  20. Cover des Buches Forever Free - San Teresa University (ISBN: 9783736312982)
    Kara Atkin

    Forever Free - San Teresa University

     (250)
    Aktuelle Rezension von: blue-jen

    Ihr größter Traum war es, endlich frei zu sein. Niemals hätte sie gedacht, dass sie ihr Herz dabei verlieren würde

    Raelyn Miller kann es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen und weit weg von zu Hause noch einmal ganz von vorn anzufangen. Doch schnell stellt sie fest, dass es gar nicht so leicht ist, auf eigenen Beinen zu stehen und dass ihr altes Leben sie stärker im Griff hat, als sie dachte. Vor allem, als sie den geheimnisvollen Hunter kennenlernt, zu dem sie sich magisch hingezogen fühlt, obwohl er doch alles verkörpert, was Raelyn endlich hinter sich lassen wollte ...


    Forever Free ist der Auftakt einer dreiteiligen New Adult Reihe an der STU.
    Die beiden Hauptprotagonsiten sind relativ sympathisch und man konnte bei beiden ihr Handeln nachempfinden. Der Anfang des Buches war jedoch enorm zäh und bis zur Hälfte musste ich wirklich kämpfen um das Buch weiterzulesen.

    Der Abschluss kam dann überraschend schnell und es fand keine wirkliche Auseinandersetzung mit der Situation statt……

    Die Nebenfiguren Kate und Tyler haben mir sehr gut gefallen.

    Für mich insgesamt kein guter Auftakt einer neuen Reihe, daher nur 3 Sterne

  21. Cover des Buches Federspiel (ISBN: 9783426516560)
    Oliver Ménard

    Federspiel

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy2019
    Reporterin Christine ermittelt und bringt nicht nur sich dabei in Gefahr! Spannende Story!
  22. Cover des Buches Was ich euch nicht erzählte (ISBN: 9783423145992)
    Celeste Ng

    Was ich euch nicht erzählte

     (342)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    In Celeste Ngs Romanen (ich habe zuerst "Kleine Feuer überall" gelesen und nun endlich auch ihr Debüt "Was ich euch nicht erzählte") wimmelt es von Problemfeldern. Dabei wird die Autorin beeindruckenderweise allen Themen gleichermaßen gerecht und schafft es zudem, das ganze in einen sehr eingänglichen, gut lesbaren Text umzusetzen. Hier beschäftigt sie sich u.a. mit  Rassismus, fehlender Kommunikation, Geschlechterrollen und übersteigerten Erwartungen an die eigenen Kinder – keine schönen Themen, aber so umgesetzt, dass es bei der Lektüre weder trübsinnig, noch leichtfertig wirkt.

  23. Cover des Buches Pinguinwetter (ISBN: 9783404166527)
    Britta Sabbag

    Pinguinwetter

     (408)
    Aktuelle Rezension von: Lesia

    Pinguine sind großartig. Pinguine auf dem Cover und im Titel sind auch toll. Aber da hört meine Begeisterung für dieses Buch schon fast auf.

    Wir beginnen mit einer typischen Wendesituation: Charlotte verliert ihren Job, als sie eigentlich glaubt, befördert zu werden. Von da an geht es erstmal nur bergab. Es gibt ein paar Männergeschichten, zwei Kinder, zwei Freundinnen, eine Verwechslung und eine etwas exzentrische Familie.

    Die Protagonistin versinkt im Wesentlichen im Selbstmitleid und es passiert nicht viel. Die Handlungsweisen der Charaktere waren für mich größtenteils nicht nachvollziehbar und die Charaktere hatten wenig Tiefe. Die Szenen mit den Kindern konnten waren stellenweise ganz witzig, und die Pinguinanekdoten haben mir gefallen. Der Schluss, der einen schönen Bogen zum Titel zieht, hat mir gefallen. Aber das war es leider auch schon. Besonders lustig fand ich das Buch tatsächlich gar nicht, offenbar habe ich einen anderen Humor. Ich kann das Buch eher nicht weiterempfehlen. Schade.

  24. Cover des Buches Siebenschön (ISBN: 9783423214896)
    Judith Winter

    Siebenschön

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    In diesem Thriller stoßen zwei Ermittlerinnen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Emilia, die ermittelnde Kommissarin muss sich erst einmal mit ihrer neuen Mitstreiterin, Mai Zhou, arrangieren. Diese ist nicht nur ehrgeizig und intelligent, nein sie ist auch noch so bescheiden. Was für ein Schlamassel. Zu allem Überfluss kommt da auch noch eine Mordserie rein. Ein berechnender und besonders akribisch agierender Mörder inszeniert seine abscheulichen Morde geradezu. Während die beiden Ermittlerinnen so ihre Anlaufschwierigkeiten miteinander haben, müssen sie feststellen, dass der Mörder ihnen immer wieder einige Schritte voraus ist. Die Darstellung der beiden Hauptprotagonistinnen und die Krimihandlung ergeben einen tollen Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite den Leser zu fesseln versteht. Die einzelnen Handlungsabläufe verbinden sich allmählich fast wie von selbst zu einem überzeugenden Ganzen. Die Sprache ist flüssig und schnörkellos und durch die geschickt eingelassen Wendungen, weiß man auch nicht zu früh wer der unheimliche Mörder ist. Von mir erhält dieser Thriller eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen.

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