Bücher mit dem Tag "dalai lama"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dalai lama" gekennzeichnet haben.

123 Bücher

  1. Cover des Buches Die Sache mit dem Glück (ISBN: 9783463400846)
    Matthew Quick

    Die Sache mit dem Glück

     (125)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    „Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.“

    Nach dem Tod seiner Mutter bleibt der 39jährige Bartholomew allein zurück. Er hat keine Freunde und keine Arbeit. Da seine Mutter ihn in ihren letzten wachen Momenten Richard nannte und er in ihrer Schublade einen Aufruf Richard Geres zum Boykott der olympischen Spiele in China findet, beschließt er, dem Schauspieler zu schreiben. In den Briefen erzählt er aus seinem Leben und findet so Zufriedenheit. Doch kann er das Leben ganz allein meistern?

    Die Geschichte wird allein durch Bartholomews Briefe an Richard Gere erzählt. Ihm erzählt er seinen Alltag, aber auch seine Gedanken, die er sich über die Welt macht. Der Leser erfährt so, dass der Pfarrer der Gemeinde sich von der Kirche lossagt und bei Bartholomew einzieht, dass er eine Trauerbegleiterin hat, die mehr Probleme als ihr Kunde hat, in einer Gruppentherapie Max kennenlernt, der um seine verstorbene Katze trauert und an Aliens glaubt, und dass er verliebt in die Jungthekarin seiner Bibliothek ist. Doch natürlich ist er viel zu schüchtern, um sie anzusprechen. Doch das Leben hält viele Überraschungen für ihn bereit.

    Herrje, ich mochte dieses Buch. Ich mochte Bartholomew, der sich so viele Sorgen um sein Leben und die Welt macht. Ich mochte den Pfarrer, der sich trinkend und betend bei ihm einnistet. Ich mochte Max, der fluchend durch die Welt geht und um seine tote Katze weinen kann. Und ich mochte Elisabeth, die Junthekarin, weil sie Licht in Bartholomews Welt bringt.

    Das Buch ist voller skurriler, aber sehr liebenswerter Charaktere und hält auch so manche Weisheit bereit. Ich möchte diese hier erwähnen, weil ich sie mir direkt rausgeschrieben habe: „Schönheit steckt in uns allen, Bartholomew. Sie versteckt sich bloß manchmal.“

  2. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.398)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Zu Schulzeiten hatte ich mal einen Auszug aus Die Vermessung der Welt im Deutschunterricht gelesen und fand damals diesen sehr interessant. Nun, einige Jahre später, entdeckte ich das Buch in einem Laden als Mängelexemplar und nahm es, mich meines alten Interesses erinnernd, kurzerhand mit. Doch konnte mich der Rest des Buches ebenso überzeugen, wie seinerzeit der Abschnitt?

     

    Zwei, die auszogen, die Welt zu erforschen 

    Bei dem Buch handelt es sich um eine fiktive Biografie von  dem Naturforscher Alexander von Humboldt und dem Mathematiker Carl Friedrich Gauß. An dieser Stelle sollte das fiktiv nochmals betont werden! Der Autor nimmt sich nämlich so einige künstlerische Freiheiten heraus, wenn er über die Leben dieser großen Denker berichtet. Das sollte einem beim Lesen stets bewusst sein.


    Der Stil ist auf den ersten Blick eigenwillig, denn er verzichtet komplett auf direkte Rede. Dialoge gibt es natürlich schon, auch nicht zu knapp, sie werden aber ausschließlich in indirekter Rede wiedergegeben. Das ist zunächst gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich daran und nach einer Weile fand ich diesen Stil sogar recht interessant, gerade auch in Kombination mit dem Humor, der in diesem Buch deutlich spürbar ist und mich auch das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht hatte.

    Die erste Hälfte des Romans war ich daher auch sehr angetan von dem Buch, wobei ich dennoch von Beginn an Humboldts Passagen spannender fand, als die von Gauß, wahrscheinlich, weil mir Gauß mit seiner Überheblichkeit, die stak an Sheldon aus The Big Bang Theory erinnert, weniger sympathisch war, als Humboldt. Nichtsdestotrotz bewunderte ich bei Beiden den Wissensdurst und die Leidenschaft für die Wissenschaft.

     

    Ab der Hälfte ließ meine Begeisterung jedoch spürbar nach. Da das erste Kapitel Humboldt und Gauß aufeinander treffen ließ, dachte ich, dass es zwischen den einzelnen Biografien mehr Berührungspunkte geben würde, doch fast bis zum Ende hat man eher das Gefühl zwei Bücher parallel zu lesen, als ein Einziges. Mir fehlte lange Zeit ein roter Faden, der Humboldt und Gauß über ihren Status als Wissenschaftler hinaus, verbindet. Da ich somit lange Zeit nicht wusste, wo das alles hinführen sollte, empfand ich viele Passagen als zäh und zu ausschweifend, sodass meine Leselust leider mit jeder Seite abnahm. 

    Zum Ende bessert es sich zwar etwas, zu dem Zeitpunkt war ich aber schon zu gelangweilt, um nochmal echtes Interesse aufbringen zu können.


    Fazit:

    In die Vermessung der Welt gelingt es dem Autor durchaus amüsant das Leben zweier großer Denker zu erzählen, leider verpasst er den Moment, an dem das Alles zu einem Ganzen hätte verbunden werden müssen und durch den mangelnden roten Faden, wird es ab der zweiten Hälfte sehr zäh, sodass ich rückblickend sage: Kann man lesen, muss man aber nicht. 


    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf meinem Blog Miss PageTurner (https://miss-pageturner.de)

  3. Cover des Buches Der Appell des Dalai Lama an die Welt (ISBN: 9783710900006)
    Dalai Lama

    Der Appell des Dalai Lama an die Welt

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Dieses kleine Büchlein habe ich zufällig in die Hand bekommen. Die 50 Seiten sind flott gelesen und enthalten interessante Gedanken vom Dalai Lama. 

    Nach einem Vorwort von Franz Alt, folgt ein Appell vom Dalai Lama für eine säkulare Ethik und Frieden.   Im Hauptteil gibt es ein Interview von Franz Alt mit dem Dalai Lama. 

    Inhaltlich fand ich einige Gedanken sehr wertvoll und nachdenkenswert.  Es ist schon erstaunlich, dass ein bedeutender Religionsführer für eine Abkehr von den klassischen Religionen wirbt und sich für eine Gesellschaft mit einer verbindenden Ethik/Moral ausspricht. 

  4. Cover des Buches Der fremde Tibeter (ISBN: 9783746618326)
    Eliot Pattison

    Der fremde Tibeter

     (83)
    Aktuelle Rezension von: vicky

    Shan ist einer der wenigen Chinesen unter zahllosen Tibetern. Sie sind Gefangene in einem Arbeitslager des kommunistischen Chinas. Das häufigste Verbrechen ist den Buddhismus zu leben. Shan hingegen stammt aus Peking, war Ermittler, aber hat wohl zu viel ermittelt. Im Lager lernt er viel von den inhaftierten Mönchen und beginnt die Tibeter zu verstehen. Als eine Leiche auf der Baustelle der Gefangenen gefunden wird, rekrutiert Oberst Tan Shan als eigenen Ermittler. Doch soll Shan wirklich die Wahrheit raus finden? 

    Das Buch beginnt recht trostlos mit dem Inhaftierten Shan und seinen anfänglichen Ermittlungsversuchen, die so nicht gewollt waren. Der Täter steht ja eigentlich schon fest. Doch Shan hat nichts mehr zu verlieren und riskiert viel für die Ermittlungen. Er taucht tief in die buddhistischen Mythen und Bräuche ein und gewinnt das Vertrauen der Tibeter. Er ist anders als die anderen, aber mit einem brillanten Verstand. 

    Hat man sich erst in das unvertraute Terrain eingelesen, spürt man praktisch den Wind, der über die kargen Berge weht und die Zufriedenheit der Buddhisten, die ihr Leben als Prüfung annehmen.

    Sehr empfehlenswert für Leser, die in eine andere Welt abtauchen wollen.

  5. Cover des Buches Sieben Jahre in Tibet (ISBN: 9783492403993)
    Heinrich Harrer

    Sieben Jahre in Tibet

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Johannes_Schellhorn

    Spät habe ich dieses Buch gelesen, erst 2020, als Verreisen nicht möglich war. So konnte ich aber dank dieses Buches in eine faszinierende Erzählung eintauchen, die durch Harrers Landschaftsbeschreibungen und Beobachtungen die Sehnsucht sowohl entfacht als auch befriedigt hat. Rührend und schön ist seine Begegnung mit den Leuten Tibets, allen voran auch der Dalai Lama. Die politische Situation von Tibet schwingt, wie sie in dem Buch beschrieben wird, so stark mit, dass sie auch noch aus heutiger Sicht einen nicht unberührt lässt. Man darf nicht vergessen, dass die Erlebnisse nicht einmal hundert Jahre alt sind. Ein Klassiker, in der Tat, den man lesen sollte.

  6. Cover des Buches Das Buch der Menschlichkeit (ISBN: 9783404605149)
    Dalai Lama

    Das Buch der Menschlichkeit

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    In erster Linie sehr inspirierend. Es gibt Bücher, die sollte jeder einmal gelesen haben. Themen die alle betreffen, in verständlichen und einfachen Worten niedergeschrieben und trotzdem sehr philosophisch und in jeder Argumentation überzeugend. Was mir sehr gefällt ist der religionsneutrale Standpunkt. Die Ethik nicht über Religion begründet, aber die Religion dennoch dabei nicht entwertet. Angenehm belehrend ohne erhobenen Zeigefinger.
  7. Cover des Buches Sklavenkind (ISBN: 9783426784730)
    Urmila Chaudhary

    Sklavenkind

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma
    "Ein Mädchen großziehen ist wie den Garten des Nachbarn zu gießen." Nepalesisches Sprichwort

    Urmila wird im Alter von 6 Jahren als Kamalari in die Sklaverei verkauft. Elf Jahre lang musste sie hart arbeiten, wurde geschlagen, schikaniert, gedemütigt. Aber Urmila Chaudhary gab nicht auf.
    Nach ihrer Befreiung machte sie es sich zur Aufgabe, für die Rechte der Sklavenmädchen zu kämpfen, und ist so Hoffnungsträgerin der Kamalari geworden. Gemeinsam mit der Journalistin Nathalie Schwaiger hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben, um auf das Schicksal der nepalesischen Mädchen aufmerksam zu machen.

    Meine Meinung:
    Was Urmila erlebt hat, ist unvorstellbar für uns hier in Deutschland. Vom eigenen Bruder verkauft muss sie schon mit 6 Jahren ihre Familie verlassen. Sie kommt zu einer Großfamilie in Kathmandu, muss von früh bis spät kochen, putzen, waschen, sich um die Kinder kümmern. Sie konnte all die Jahre nie in die Schule gehen und nur 2x ihre Familie besuchen. Mit 17, auf Besuch bei ihrer Familie trifft sie auf eine Organisation, die ehemaligen Kamalarimädchen hilft. So verändert sich Urmilas Leben. Sie geht in die Schule, lernt und beginnt schnell sich zu äußern und für die anderen Mädchen zu kämpfen.
    Urmila- der Name bedeutet "Neuanfang, zweite Chance" und genau das hat dieses tapfere, mutige Mädchen erlebt.
    Mich hat diese Biographie sehr bewegt. Es ist unvorstellbar, dass es heute noch Mädchen so schlecht geht und es ist wichtig sich für die Rechte der Mädchen einzusetzen. Am Ende des Buches befinden sich die Adressen von "Plan International", die diesen Kampf unterstützen und den Mädchen neue Chancen geben.

    Fazit: "Sklavenmädchen" schildert ein bewegendes Schicksal. Es ist ein wichtiger Betrag zur Gleichberechtigung aller Kinder.
  8. Cover des Buches Das geheime Leben der Bücher (ISBN: 9783426635995)
    Régis de Sá Moreira

    Das geheime Leben der Bücher

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt:

    Erzählt wird die Geschichte eines sehr verschrobenen Buchhändlers, der nur MIT und auch nur FÜR seine ganz ausgewählten und alle gelesenen Bücher lebt. Seine Buchhandlung ist 24 Stunden am Tag geöffnet, weil er es nicht ertragen könnte, wenn ein Kunde nachts dringend eine Buch bräuchte und er könne es nicht bekommen, weil sein Laden geschlossen hat. Aber solch ein Kunde kam natürlich nie. Stattdessen lernen wir all seine anderen mitunter auch sehr seltsamen Kunden kennen und irgendwie auch lieben. Mit jedem Kunden verbindet sich eine neue besondere Wirkung, die Bücher auf uns Leser haben kann. Jede Geschichte regt zum Nachdenken an.

    Meine Meinung:

    Meine Lieblingsgeschichte ist die der Frau in schwarz, die wortlos mit einer Sense den Buchladen betritt. Ich erzähle verkürzt: Der Buchhändler beginnt ihr Gedichte vorzulesen. Die Dame hört freudig zu und beginnt erst grau und dann zunehmend strahlend weiß zu werden. Überglücklich verlässt sie den Buchladen. Auf der Straße dreht sie sich noch einmal um und der Buchhändler sieht, wie sie schon wieder allmählich grau wird.

    Welch eine Phantasie steckt in dieser kleinen Geschichte. Und das Buch ist voll davon. Es hat mich sehr berührt und ich weiß immer noch nicht ganz genau wie ich es letztendlich deuten soll. Aber ich glaube, ich bin auf dem richtigen Weg: Es geht einfach darum, was Bücher und deren Inhalt aus den Menschen machen können, bzw. wie sie den Menschen helfen können und wie Bücher die Menschen in ihrem Alltag zu begleiten vermögen. Weiter gehe ich auf meine Deutung nicht ein, um nicht zu viel vorwegzunehmen.

    Ich fand das Buch klasse: Fesselnd und wunderschön, aber vor allem sehr bereichernd. Eine Hommage an die Bücher und deren Wirkung!

    Anmerkungen zum Autor: Régis de Sá Moreira ist halb Franzose und halb Brasilianer. Er ist 1973 geboren und in Frankreich aufgewachsen. Er lebt in Paris als freier Autor. Ich habe nachdem ich die recht knappe Biografie des Autors las, noch mehr Hochachtung vor dessen Fantasie und dessen schriftstellerischer Leistung bekommen; hatte ich doch einen eher älteren, sehr lese erfahrenen Menschen hinter diesem Buch vermutet. "Das geheime Leben der Bücher" ist sein erster Roman in deutscher Sprache. Schade, ich kann nur hoffen, dass es bald noch weitere Bücher von ihm in deutscher Sprache geben wird. Es wäre interessant zu sehen, ob dies eine einmalige Besonderheit ist oder ob der Autor in dieser Richtung noch mehr zu erzählen hat.
  9. Cover des Buches Das Haus der verlorenen Düfte (ISBN: 9783746629810)
    Melisse J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Der Titel und der Klappentext des Buches lassen die Leser eine Geschichte rund um ein geheimnisvolles Parfum erwarten, dessen Duft Erinnerungen an frühere Leben ermöglichen soll - Eine spannende Idee.

     

    Die Geschwister Jac und Robbie L’Etoile versuchen auf unterschiedliche Art, ihr Familienunternehmen vor der Pleite zu retten. Sei es, dass die Rezeptur zweier Klassiker an einen internationalen Konzern verkauft werden soll oder, dass das überlieferte Familiengeheimnis gelüftet und zu neuen Höhenflügen verhelfen soll.

     

    Natürlich sind gleich mehrere Personen, darunter auch sinistere Gestalten an dieser Rezeptur interessiert. Und schwupps, befinden wir uns einer Geschichte à la Dan Brown oder Michael Crichton.

     

    Meine Meinung:

     

    Die Autorin versucht geschichtliche Fakten mit Fiktion zu verquicken, was nicht immer gut gelingt. Es sind viel zu viele Handlungsstränge und Zeitebenen, so dass man hier und da ein wenig den Überblick verliert. Manches wird angerissen und nicht weiterverfolgt, zum Beispiel das Auffinden dieser kostbaren Essenz durch einen Vorfahren von Jac und Robbie während Napoleons Feldzug in Ägypten. Das allein wäre schon eine sehr interessante Epoche. Dann folgt ein Rückblick in die Zeit Kleopatras und ein Handlungsstrang beschäftigt sich mit der Okkupation Tibets durch China und der politischen Wirren rund um den Dalai Lama.

     

    Jeder dieser Handlungsstränge wäre ausbaufähig, doch alle drei und der Kampf um den Erhalt der Firma sowie mehrere zusätzlicher Aspekte, sind meiner Ansicht nach des Guten zu viel. Zwar werden die Fäden der Gegenwart in Paris zusammengeführt, doch wirkt das ein wenig bemüht.

     

    Da das geheimnisvolle Elixier nur bei Jac L’Etoile Visionen der Erinnerungen auslöst, hätte ich mir hier ein bisschen mehr Tiefgang erwartet. So gleitet der Roman in eine Hetzjagd auf ihren Bruder Robbie ab, der eines Mordes verdächtigt wird und in die Pariser Katakomben abtaucht. Ach ja, gemordet wird häufig.

     

    Die Beschreibung der Nekropole von Paris, ihre Anziehungskraft für Touristen, Spinner und Schutzsuchende ist gut gelungen. Hier kommt schon ein wenig Gänsehaut auf, wenn von Möbelstücken erzählt wird, die aus menschlichen Knochen gefertigt sind.

     

    Klasse finde ich die aufwändigen Recherchen der Autorin. Wer historische Details so wie ich mag, ist hier gut aufgehoben. Wer Spaß an Schnitzeljagden um mysteriöse Geheimnisse hat, kann das Buch amüsant und spannend finden. Mir persönlich ist es ein wenig zu stark überfrachtet. Hier wäre weniger, mehr gewesen. Die Autorin verschenkt einiges Potential, was sehr schade ist.

     

    Fazit:

     

    Viele gute Ideen, die leider nicht richtig auf den Boden gebrachten worden sind. Daher leider nur 2 Sterne.

     

  10. Cover des Buches Die Katze des Dalai Lama (ISBN: 9783453703810)
    David Michie

    Die Katze des Dalai Lama

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    .... Die Rezi ist von 2014 und ich schreib hier nur das Fazit rein. Es ist sonst zu lang. :-) Und jetzt geh ich das Buch suchen. Die Kuh die lachte, hab ich auch noch, die hab ich neulich gesehen. Aber wo ist die Katze???

    Fees Fazit

    Zuerst dachte ich, dieses Buch wäre nur eine weitere interessante Katzengeschichte, aus der Sicht einer Katze. Dann war ich fasziniert von der Beschreibung und wollte es unbedingt lesen. Die Aussagen sind sehr klar und man lernt einiges über den Buddhismus, das Buch ist keineswegs langweilig und ich hatte viel Spaß daran und war sehr traurig, als es aus war. Schön fand ich auch, dass man viel schmunzeln konnte und die Katze so ein toller, faszinierender Charakter war. Damit möchte ich eigentlich schließen und nur noch hinzufügen, dass Faulheit und Selbstzweifel fehl am Platz sind. Um wirklich zu leben muss man auf sein inneres Ich hören, einen entschlossenen Blick haben und eine feste Stimme. Da ich sehr begeistert bin, von diesem etwas anderen Buch, kann ich es jedem empfehlen und vergebe 5 Sterne.

  11. Cover des Buches Was aber ist Glück? (ISBN: 9783596160853)
    Dalai Lama XIV.

    Was aber ist Glück?

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Die Regeln des Glücks (ISBN: 9783451062476)
    Dalai Lama

    Die Regeln des Glücks

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Der Wolkentempel (ISBN: 9783499254307)
    Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Physsie

    Der Wolkentempel von Patrick Woodhead handelt von zwei britischen Extrembergsteigern, die ihren Versuch, einen Achttausender zu erklimmen abbrechen müssen. Dabei machen sie aber eine Entdeckung, die nicht zuletzt Grund dafür ist, dass sie sich erneut ins unwirtliche Tibet begeben. Ihnen fällt dort eher zufällig die Aufgabe zu, ein Kloster und den Vertreter des Dalai Lama vor den Chinesen zu beschützen und zu retten.
    Patrick Woodhead beschreibt die Bergsteigerszenen sehr plastisch und eindringlich. Man fühlt sich fast mit in die Seilschaft an den Berg versetzt. Auch die einzelnen Personen sind gut herausgearbeitet. Aber irgendwie fehlt das gewisse Etwas, das den Roman zu etwas ganz besonderem gemacht hätte. Vielleicht liegt es daran, dass man zu wenig von Tibet und den Lebensumständen der Tibeter unter chinesischer Willkürherrschaft erfährt. Schade! Trotzdem hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es ist sehr flüssig geschrieben und als Bettlektüre gut geeignet.

  14. Cover des Buches Das Buch der Freude (ISBN: 9783453703681)
    Dalai Lama

    Das Buch der Freude

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Im Laufe mehrerer Tage hat der Autor mit Desmond Tutu und dem Dalai Lama geführt.
    Gespräche über zentrale Themen des Lebens, die gerade in der westlichen Gesellschaft oft ins Hintertreffen geraten und viel zu sehr an Bedeutung verlieren, wenn man sie sich nicht immer wieder bewusst vor Augen führt.
    Vergebung. Liebe. Gerechtigkeit. Freude.
    Auf humorvolle und doch sehr tiefgründige Art erklären Desmond Tutu und der Dalai Lama, was diese und noch viele andere Themen ihrer Meinung und Erfahrung nach bedeuten und wie wir alle etwas mehr Freude in unser Leben bringen können.


    Ein sehr wichtiges Buch für jedermann.
  15. Cover des Buches Das tibetische Orakel (ISBN: 9783746621364)
    Eliot Pattison

    Das tibetische Orakel

     (24)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Dies ist mein 6.Buch der Reihe - immer wieder taucht man in die geheimnisvolle, spirituelle Welt von Tibet ein, ohne das Langeweile aufkommt. Dafür gebührt Eliot Pattison ein außerordentliches Lob. Ermittler Shan versucht wieder einmal verzweifelt, zwischen den chinesischen Besatzern und den einheimischen Tibetern zu schlichten - in einem Tal, das durch Ölbohrungen ausgeplündert werden soll. Zum ersten Mal, seit ich diese Serie lese, kommt ein wenig Hoffnung auf - ein chinesischer Offizier wird gezwungenermaßen Zeuge der unfassbaren Greueltaten und wird dennoch von den Tibetern gepflegt - und von Anya - dem tibetischen Orakel - geliebt wie ein Onkel. Wird er dadurch zum "besseren Chinesen"? Ein weiterer phantastischer Tibet-Krimi mit sagenhafter kultureller und spiritueller Tiefe. Leider habe ich die Reihenfolge nicht eingehalten - dies ist absolut von Vorteil, da viele Charaktere immer wieder auftauchen.
  16. Cover des Buches Destination Tibet – Touristisches Image zwischen Politik und Klischee (ISBN: 9783830049487)
    Birgit Zotz

    Destination Tibet – Touristisches Image zwischen Politik und Klischee

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Laternengasse
    Das Buch hilft dabei, sich darüber klar zu werden, wie stark im Fall "Tibet" sehr viele Mythen, die von den diversen Medien (Presse, Film, Bücher etc. etc.) ausgehen, es nicht mehr erlauben, dass man die Dinge klar sieht. Mir hat es gezeigt, dass man weniger glauben soll von dem, was alle schreiben, sondern besser genau hinsehen und zwischen den Zeilen lesen.
  17. Cover des Buches Glück (ISBN: 9783426874134)
    Matthieu Ricard

    Glück

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Sandra1975

    Matthieu Ricard ist ein Aussteiger der besonderen Art. Als Sohn des bedeutenden französischen Philosophen Jean-François Revel scheint sein Lebensweg vorgezeichnet: Kindheit in einem Intellektuellen-Haushalt, in dem Buñuel ein und aus ging, naturwissenschaftliche Promotion am renommierten Institut Pasteur, bis sich mit 24 Jahren die Lebenswende ereignet: Ricard sieht einen Film über buddhistische Mönche und ist sofort fasziniert. Er verabschiedet sich von seiner Freundin, hängt seine akademische Laufbahn an den Nagel und beschäftigt sich nunmehr seit gut 50 Jahren mit der Erhaltung alter tibetischer Manuskripte. 

    In diesem Buch widmet sich Ricard der gefühlt allgegenwärtigen Frage nach dem persönlichen Glück. Er spannt darin einen weiten Bogen von der Kritik an den Werten des Kapitalismus über die Erkenntnisse der modernen Neurowissenschaft bis hin zur buddhistischen Antwort auf die Glücksfrage. Diese fällt erstaunlich einfach aus: Suchen Sie das Glück dort, wo es sich befindet. 

    Ricard gibt in seinem Buch viele Beispiele dafür, wo sich das Glück finden oder eben nicht finden lässt. Gestützt auf die moderne Neurowissenschaft sowie auf eine kritische Analyse des Kapitalismus macht Ricard konkrete Vorschläge dafür, wie eine auf Altruismus basierende Wirtschaft aussehen könnte. 

    Gelegentlich fand ich den Bogen vom Umweltschutz über die Kapitalismuskritik bis hin zu schwierigen Fragen der Ethik und der Moral schon etwas zu weit gespannt. Da verliert das Buch an Tiefe; man hat den Eindruck, es geht um alles und nichts. Insgesamt fand ich das Buch aber als Denkentwurf bestechend und interessant.

  18. Cover des Buches Der goldene Buddha (ISBN: 9783442361601)
    Clive Cussler

    Der goldene Buddha

     (27)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Wer Cusslers Romane kennt weiß, dass es meist um zwei bis drei parallel laufende Geschichten geht. Hier jedoch nicht. Juan hat einen Auftrag und zieht ihn akribisch durch. Das ganze ist jedoch derart detailverliebt, dass ich ab und zu den Faden verlor.
    Wie auch immer - schwacher Anfang!

  19. Cover des Buches Horus (ISBN: 9783426639887)
    Jean-Michel Sakka

    Horus

     (9)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut
    Das Buch ist von Anfang an spannend und geheimnisvoll geschrieben. Man erhält Einblicke in die Zeit des Pharaos Echnaton und Tutanchamun. Der Genforscher Joel Costes setzt sich mit den religiösen und geschichtlichen Zusammenhängen von damals auseinander, versucht Licht in die Erkenntnisse dieser Zeit zu bringen und merkt dabei, dass die Kirche auch heute noch eine entscheidende Rolle spielt und es gefährlich ist, neue Theorien aufzustellen, die das Weltbild der Kirche in Frage stellen können. Das Buch macht nachdenklich, weckt die Neugierde des Menschen. Gibt es eine Welt der Unsterblichkeit? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wer weiß. Die Vorstellungen vom Universum, von Leben und Tod ändern sich.
  20. Cover des Buches So einfach ist das Glück (ISBN: 9783451070310)
    Dalai Lama

    So einfach ist das Glück

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Das kleine Büchlein ist sehr praktisch für unterwegs. Es beinhaltet ganz viele Kurzgeschichten, die meist nur eine oder zwei Seiten lang sind. Es führt vor Augen, was alles als Selbstverständliches abgetan wird, wo noch viel Potenzial ist für ein glücklicheres Leben und für was jedermann wieder mehr Wertschätzung aufbringen sollte, um das eigene Glück wieder wahr zu nehmen und genießen zu können. 

    Die Texte sind sehr einfach zu verstehen und kurz gehalten, sodass man sie perfekt zwischendurch lesen kann, auch wenn man nicht so viel Zeit hat.

    Manches finde ich etwas veraltet, altbacken oder unpassend, da ich die Verbindung zum modernen, schnelllebigen Alltag nicht gefunden habe. Das finde ich ein bisschen schade, allerdings gibt es umso mehr von den tollen kleinen Geschichten, die sich auch super auf das aktuelle Leben übertragen lassen und wieder ein wenig mehr Wertschätzung ins Leben bringen.

  21. Cover des Buches Im Einklang mit der Welt (ISBN: 9783629115799)
    German Neundorfer

    Im Einklang mit der Welt

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Cordula_Gartmann

    Das Buch "Im Einklang mit der Welt-Weisheiten des Dalai Lama", herausgegeben vom Padloch Verlag, ist ein "Best of" der Bücher des Dalai Lamas. Aufgeteilt in viele kleine Abschnitte. 

    Es geht um die Grundlagen des Buddhismus, die Entstehen von Leid und die Notwendigkeit von Ethischem Verhalten unabhängig von Religionen. Auch der Schutz der Umwelt und der Respekt anderen Lebewesen gegenüber liegt seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama, am Herzen und er zeigt die Wichtigkeit gerade in der heutigen Zeit auf. 

    Etwas antiquiert kommt aber folgende Aussage des Dalai Lama daher:

    "....verheiratete Paare sollten Kinder haben, wenn keine zwingenden Gründe dagegensprechen. Keine Kinder zu haben, weil man ein Leben ohne Verantwortung genießen will, ist in meinen Augen ein Fehler."

    Das zeigt, dass der Dalai Lama,gelinde gesagt, sehr konservativ ist. Zum einen kann er sich offenbar nur vorstellen, dass verheiratete Paare Kinder bekommen. Andere nicht. Zum anderen unterstellt er Menschen, die keine Kinder haben, Egoismus. Das ist unangemessen. Denn auch ohne Kinder in die Welt zu setzen, kann man ein sinnvolles Leben führen und das von anderen Menschen bereichern. In Anbetracht der Tatsache, dass wir derzeit schon über 7,8 Milliarden Menschen auf dieser Erde haben, mit einem Zuwachs von 78 Millionen in den letzten fünf Jahren, ist seine Aufforderung, Kinder in die Welt zu setzen,  auch nicht zu verstehen. Von der Rolle der Frau in diesem Zusammenhang einmal ganz abgesehen. Der Nachsatz, er als Mönch solle sich dazu vielleicht nicht äußern, macht es auch nicht besser. 

     

    Fazit

    Wer sich für den Buddhismus interessiert und sich mit den Grundlagen beschäftigen möchte, ist mit dem Buch gut beraten. Wer sich schon länger mit dem Buddhismus beschäftigt oder bereits Bücher des Dalai Lamas gelesen hat, wird hier nichts Neues finden.

  22. Cover des Buches Flucht über den Himalaya (ISBN: 9783492403627)
    Maria Blumencron

    Flucht über den Himalaya

     (22)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus

    Maria Blumencron erzählt uns eine Geschichte von sechs Kindern aus Tibet. Es keine Erzählung sondern eher eine Wiedergabe der Wirklichkeit. Viele Familien in Tibet sehen keine Zukunft für ihre Kinder und schicken sie mit gutem Gewissen nach Indien, zum Dalai Lama. Bevor sie dort ankommen, müssen sie über den Himalaya. Wird es ihnen gelingen? Einige Männer haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Kindern zu helfen und führen diese über die eisigen Schneefelder.

    Das Buch erinnert einer Dokumentation, denn es werden keine Schuldigen gesucht. Sehr eindringlich werden die Geschichten der Kinder erzählt und macht uns, dem Leser, immer wieder klar, wie gut es uns geht.

    Mich hat das Buch sehr beeindruckt, da hier Kinder über den Himalaya müssen, um ein anderes Leben beginnen zu können. Viele schaffen es in das Domizil vom Dalai Lama, wenige nicht. Besteht aber die Hoffnung, dass Tibet irgendwann frei sind wird?

    Ein sehr bewegendes und trauriges Buch!

  23. Cover des Buches Die wundersame Reise einer finnischen Gebetsmühle (ISBN: 9783404168002)
    Arto Paasilinna

    Die wundersame Reise einer finnischen Gebetsmühle

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Lauri Lonkonen und Kalle Homanen stehen beide vor einem Neuanfang in ihrem Leben. Kalle hat eine mehrsprachige elektronische Gebetsmühle im Taschenformat erfunden und die beiden wollen dieses Produkt nun groß unter die Leute bringen. Sie beginnen damit auf einer Reise nach Indien, China und Tibet, wo sie sogar den Dalai Lama vom Nutzen des Geräts überzeugen wollen. Die Verkaufsreise nimmt ungeahnte Dimensionen an.
    Paasilinna hat uns im Lauf der Jahre mit unzähligen Romanen jede Menge Spaß beschert. Wenn es einen Vertreter des finnischen Humors gibt, dann ist er das. Aber wie auch bei seinem englischen Kollegen Tom Sharpe ist im Laufe der Zeit einiges auf der Strecke geblieben. So schafft er es auch diesmal nicht, seinen ehemals skurilen Witz zu entfalten, das Originelle und die Spritzigkeit sind einfach nicht mehr da. Vor 20 Jahren hätte dieser Plot für jede Menge Lacher gesorgt, doch jetzt dümpelt die Geschichte dahin wie von einem ollen Märchenonkel erzählt. So manches Mal ist man geneigt, das Buch beiseite zu legen, von einem Paasilinna ist man doch anderes gewöhnt, doch dann hofft man, das noch mal ein Fünkchen dieser alten Verrücktheit aufblitzt, doch leider nein, es bleibt flach. Schade, auf der anderen Seite hat der Mann genug geleistet, um nach wie vor für seine Fans (zu denen auch der Rezensent gehört) als großartiger Schreiber kauziger Grotesken für immer in den Herzen zu bleiben.
  24. Cover des Buches Tibetisches Tagebuch. Der tibetische Buddhismus im Exil. (ISBN: 9783453146600)

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